Die Seite die Du angefordert hast ist nur für Mitglieder verfügbar. Melde Dich an oder registriere Dich kostenlos, um sie anzusehen.
Rain Man
US 1988
- Genre
- Road Movie, Familiendrama
- Inhalt
Der Vater des egozentrischen Juppies Charlie Babbitt (Tom Cruise) hinterläßt ein kleines Vermögen - an Charlies autistischen Bruder Raymond (Dustin Hoffman).
- Cast
- Dustin Hoffman, Tom Cruise, Valeria Golino, Gerald R. Molen, Jack Murdock, Michael D. Roberts, Ralph Seymour — Mehr
- Regisseure
- Barry Levinson
- Autoren
- Ronald Bass, Barry Morrow
- Laufzeit
- 133 Minuten
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Cincinnati, Flugzeug, Kalifornien, Las Vegas, Ohio
- Handlung
- Arzt, Autismus, Autohändler, Baseball, Bestattung, Beziehungsprobleme, Black Jack, Bruder-Bruder-Beziehung, Egozentrik, Entführung, Erbe, Flughafen, Flugzeugabsturz, Geldnot, Glücksspiel, Individuum, Kasino, Kindheitserinnerung, Kindheitstrauma, Krankenhaus, Oldtimer, Pflegeheim, Psychiater, Reise, Road Trip, Striptease, Telefonzelle, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Vaters, Yuppie
- Stimmung
- Berührend, Traurig, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Der Egozentriker Charlie
Charlie Babbit (Tom Cruise) lebt das Leben eines selbstbezogenen Hochglanz-Yuppies. Er handelt mit teuren Luxus-Karossen, und funktionalisiert systematisch die Menschen in seinem Umfeld. Nachdem e… — Mehr
Handlung
Der Egozentriker Charlie
Charlie Babbit (Tom Cruise) lebt das Leben eines selbstbezogenen Hochglanz-Yuppies. Er handelt mit teuren Luxus-Karossen, und funktionalisiert systematisch die Menschen in seinem Umfeld. Nachdem er gerade noch einen wichtigen Deal, der wegen mangelnder Umweltstandards der verkauften Wagen zu platzen drohte, retten konnte, will er sich bei einem Wochenende in Palm Springs mit seiner Freundin Susanna (Valeria Golino) von den Strapazen erholen. Doch es kommt anders als erwartet, denn unterwegs erreicht ihn unerwartet die Nachricht vom Tod seines Vaters.
Kurzfristig ändert Charlie nun also seine Wochenendpläne und fährt zusammen mit Susanna nach Cincinnati, Ohio, um dort die Angelegenheiten seines Vaters zu regeln. Jahre zuvor hatte Charlie nach einem heftigen Streit mit seinem Vater das Elternhaus verlassen und seitdem den Kontakt zur Heimat abgebrochen.
In Cincinnati angekommen, erwarten ihn jedoch einige Überraschungen: Bei der Testamentseröffnung wird er mit der Nachricht konfrontiert, dass das Vermögen seines Vaters größtenteils an die Institution Wallbrook gehen wird, von der Charlie noch nie etwas gehört hat. Er dagegen soll den 49er Buick erhalten und einige preisgekrönte Rosenbüsche seines Vaters. Charlie ist empört und fühlt sich um sein rechtmäßiges Erbe betrogen. Er macht sich also auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Der Autist Raymond
In Wallbrook angekommen, verweigert der Klinikleiter Dr. Bruner (Gerald R. Molen) jedoch zunächst die Auskunft. Erst als Charlie zurück zum Wagen kommt, findet er dort neben der wartenden Susanna einen fremden Mann am Steuer vor. Dieser erklärt ihm, er kenne den Wagen von den Besuchen seines Vaters. Nach und nach stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um Charlies autistischen Bruder Raymond (Dustin Hoffman) handelt, dem das gesamte Vermögen des Vaters zugesprochen worden war.
Charlie ist außer sich. Viel mehr als die Tatsache, dass sein Vater ihm nichts von der Existenz seines Bruders erzählt hatte, nagt an ihm die Wut darüber, dass der augenscheinlich überhaupt nicht an Geld interessierte ältere Bruder das gesamte Vermögen des Vaters geerbt hat. Er sinnt auf einen Plan. Er möchte die Vormundschaft über seinen Bruder beantragen und so doch noch in den Besitz des nach seiner Ansicht ihm zustehenden Erbes gelangen. Kurzerhand entführt er seinen Bruder und fährt mit ihm in Richtung Kalifornien.
Die Reise gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet, denn der autistische Raymond weicht nur sehr widerwillig und unter lautem Protest von seinen Alltagsgewohnheiten ab. Er besteht auf seinem festen Tagesrhythmus und weigert sich strikt, ein Flugzeug auch nur zu betreten. Charlie, der keinerlei Erfahrung im Umgang mit einem geistig behinderten Menschen hat, hat schnell die Nase voll. Mit Blick auf das beträchtliche Vermögen seines Bruders bemüht er sich jedoch, die “Ausfälle” seines Bruders zu tolerieren.
Als Raymond eines Tages aber Susanna und Charlie beim Sex überrascht platzt ihm der Kragen. Er beschimpft seinen behinderten Bruder und wird handgreiflich. Entsetzt packt Susanna daraufhin ihre Sachen. Sie kann nicht verstehen, wie Charlie mit dem völlig verstörten Raymond so umgehen kann und wirft ihm vor, alle Menschen in seiner Umgebung für seine Zwecke zu benutzen.
Die Reise
Die beiden so unterschiedlichen Brüder sind nun also auf sich gestellt. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sie sich gezwungenermaßen näher, und Charlie bemerkt immer öfter Raymonds außergewöhnliche Begabungen. Das Gedächtnis seines älteren Bruders ist außerordentlich und immer wieder beeindruckt Raymond auch durch seine mathematischen Fähigkeiten.
In Las Vegas gewinnen die beiden durch Raymonds Kombinationsvermögen beim Black Jack über 80.000 Dollar. Charlie ist fasziniert von den bisher ungekannten Fähigkeiten seines Bruders. Nachdem auch Susanna wieder zu den beiden Männern gestoßen ist, genießen die drei ausgelassen das Beisammensein. Charlie bringt seinem Bruder das Tanzen bei, und mit Susanna erlebt er sogar seinen ersten Kuß, den er im Nachhinein als “nass” bezeichnet.
Als der Termin zur Verhandlung über die Vormundschaft endlich stattfindet, bietet Dr. Bruner Charlie einen Betrag von 250.000 Dollar an, wenn er seinen Bruder zurück in die Klinik bringen und in Ruhe lassen würde. Charlie ist inzwischen jedoch nicht mehr primär an dem Geld sondern an seinem Bruder interessiert. Die Zeit mit seinem behinderten Bruder hat aus ihm einen anderen Menschen gemacht. Dennoch sieht er ein, dass Raymond für die Zukunft in der Klinik besser aufgehoben ist. Er verspricht Raymond, ihn regelmässig zu besuchen.
Weiterführende Informationen
- Wissenswertes zum Film und zum Drehbuch
- Giganten im Geiste – Über die Entstehung des Drehbuches
Weitere Informationen im Internet
- Informationen zur Person Kim Peek, von dem sich Drehbuchautor Barry Morrow zur Figur des Raymond Babbit inspirieren ließ
- Das geheime Wissen der Erbsenzähler, Artikel über das “Savant-Syndrom” bzw. “Inselbegabung”
- Diverse Filmkritiken auf rottentomatoes.com (engl.)
Quellen
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.8
Der Film Rain Man wurde von 37 Kritikern bewertet.
Kommentare — Sehenswert 7.6
Der Film Rain Man wurde von 3599 Mitgliedern bewertet.
Lichtspielamigo 2010/02/20 14:44:19
Überzeugende psychologische Studie. Ob zu Recht oder Unrecht überzeugend, weiß ich nicht, da ich mit dem Phänomen des Authismus nicht vertraut bin.
Kommentar gefällt mir Antworten
Jason Bourne 2010/01/06 18:11:15
Ein Film den ich nicht so grandios finde wie viele andere ihn finden.Er hat aber einen großartigen Dustin Hoffmann der im Film überzeugend als Autist eine Mittelmässige Handlung trotzdem sehenswert macht. Rain Man ist mir im Gedächnis geblieben aber nochmal sehen muss ich ihn nicht.
Kommentar gefällt mir Antworten
Rezerwat 2009/12/26 22:13:59
Kommentieren | Alle Kommentare (35)
Deine Meinung zum Film Rain Man
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Fans dieses Films gefiel auch
Sleepers
US 1996
Wag the Dog
US 1997
Forrest Gump
US 1994
Die Verurteilten
US 1994
Die Unbestechlichen
US 1987

Typisch gelecktes Mainstream Drama das man irgendwann mal gut fand, bis man merkte wie formelhaft die Story aufgezogen ist.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten