Rain Man

Rain Man (1988), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Drama, Road Movie, Kinostart 16.03.1989

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6.7
Kritiker
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7.5
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93 Kommentare
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von Barry Levinson, mit Dustin Hoffman und Tom Cruise

Das Drama Rain Man von Barry Levinson erhielt bei den Academy Awards 1989 vier Oscars, unter anderem mit Dustin Hoffman als bester Darseller.

Nach dem Tod des ungeliebten Vater erfährt Charlie Babbit (Tom Cruise) die Existenz seines älteren Bruders Raymond (Dustin Hoffman), der von dem Vater als Alleinerbe von drei Millionen Dollar angegeben wurde. Raymond ist Autist und lebt in einem Heim für Menschen mit Behinderungen.
Charlie, der mit seinem Autohandel in finanzielle Schwierigkeiten gelangt ist, sieht in der Entführung seines Bruder die Chance, seinen Anspruch auf das Erbe bei den Anwälten durchzusetzen. Der Road-Trip der beiden Brüder beginnt.

Hintergrund und Infos zu Rain Man:
Mit insgesamt acht Nominierungen bei den Academy Awards 1989 ging Rain Man erfolgreich mit vier Oscars nach Hause: Neben ‘Bester Film’ und ‘Bestes Originaldrehbuch’ brillierte Dustin Hoffman mit seiner Darstellung als Autist und gewann den Oscar für ‘Bester Hauptdarsteller’ und den Golden Globe in der Kategorie ‘Bester Schauspieler’. Dieser soll sich für die Rolle knapp ein Jahr vorbereitet haben.

Regisseur Barry Levinson (Good Morning, Vietnam) wurde mit dem Oscar für ‘Beste Regie’ belohnt.
Der deutsche Filmkomponist und Musikproduzent Hans Zimmer wurde mit seinem Musikbeitrag zwar ‘nur’ für einen Oscar nominiert, erregte aber mit Rain Man große Aufmerksamkeit in der Filmbranche.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Rain Man

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Sommerliches 80er Feel Good Movie, ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten, das wenig bis gar nicht den Versuch unternimmt, in weinerlichem Tränendrüsenkino zu ersticken, sondern von der ewigen Bindung zweier ungleicher Brüder in nüchternen, aber umso intensiveren Emotionen erzählt. Tom Cruise und Dustin Hoffman werfen sich gekonnt die Bälle zu, vor allem in den (öfters nichtsdestotrotz redundanten) Wortgefechten beißender Ironie. Stets changiert "Rain Man" zwischen ur- und tragikomisch, Fernsehgerichten und Zahlenspielereien, oberflächlicher Autismus-Broschüre und hintergründiger Studie eines knuffigen Regenmannes, berührender Road-Odyssee und menschlichem Plädoyer für mehr Anteilnahme gegenüber älteren, vereinsamten, kognitiv wie physisch beeinträchtigten Menschen. Im Gegensatz zum klischeehaften Dramadauerheuler kommt die obligatorische Katharsis auf leisen Sohlen daher, wird sorgsam vorbereitet und ist gegen einen tränenreichen Abschied, statt einem geheuchelten Happy End trotzdem machtlos. Kantenlos geschliffener, ultraunglaubwürdiger Mainstream zum Gernhaben und zum Lächeln in dunklen Stunden, der ohne Zimmer-Klänge freilich noch besser wäre.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Bewegendes Hollywood-Drama nach Rezept gekocht.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Typisch gelecktes Mainstream Drama das man irgendwann mal gut fand, bis man merkte wie formelhaft die Story aufgezogen ist.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Chaosmacherin

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Batz meine ich natürlich das t klemmt


FilmFuzzi

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Das sagen sie alle...



Kommentare (90) — Film: Rain Man


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Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde, dass Dustin Hoffman seinen Oscar vollkommen verdient hat. Tom Cruise wirkt an seiner Seite, bedingt durch die Situationen und Raymonds Krankheit, häufig hilflos und unbeholfen. Aber er kommt im Laufe des Films immer besser damit klar. Allerdings sehe ich trotz Hoffman's hervorragender Leistung in diesem Film kein Meisterwerk. Dafür hat er einfach zu wenige Höhepunkte, die einem dauerhaft im Gedächtnis bleiben.

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hrxuuuu

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Finde persönlich, Tom Cruise spielt da noch richtig gut, in gegensatz zu heute. Der Film ist rundumgelung und nicht nur ein DarstellerOscarFilm, wie du das darstellst. Es gibt genügend Szenen wo ich herzlich lache und in depri verfalle.


seltmansa1991

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Bewertung7.5Sehenswert

Bewegender Film mit überragender Leistung von Dustin Hoffman! Zurecht Oscars bekommen! anschauen lohnt sich!

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JulianKalkus

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Bewertung7.5Sehenswert

oh ouh . Einkaufszentrum ist scheiße.sie hat was flottes

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

"Rain Man" bleibt zum Glück weitesgehend still und unaufdringlich und versucht nicht auf Teufel komm raus seine Botschaft zu vermitteln. Zum Glück, denn es wäre eine absolute Nervensäge von Film und "Rain Man" würde wohl stark gen Unerträglichkeit tendieren. So jedoch kann man ihn als ganz Nett einstufen, eine Ansammlung von filmischen und medizinischen Klischees, die relativ formelhaft inszeniert wurde. Eine sichere Bank sozusagen, man spricht Gefühle an, ohne zu deprimieren und man streut etwas Humor ein, ohne albern zu werden. Man darf sich einfach nicht zu sehr auf die Thematik Autismus konzentrieren, denn dann wird das Eis auf dem "Rain Man" steht sehr dünn. Zu dünn. Aber das ist Hollywood. Es ist ein Märchen.
Große Erwartungshaltungen begräbt der Film aber doch schon in den ersten Minuten, denn selbst an der Figur des Charlie wird deutlich, dass wenig Wert auf eine annähernd realistische Charakter- oder Menschenstudie gelegt wird. Charlie ist ein Bilderbuch-Arschloch und ähnlich Stereotyp werden alle anderen Figuren auch dargestellt. Selbst Raymond erscheint einem wie ein Best-of eines Besuchs in einer Behinderten-Einrichtung. Und so vorhersehbar sich diese Figuren entwickeln, so sehr weiß man auch wo es mit "Rain Man" hingehen wird, nur das man mit etwas Abstand recht überrascht ist, wie Langweilig der Film doch zwischendurch ist. Denn der kleine Roadtrip dieser ungleichen Brüder entbehrt letztendlich jeglicher Überraschung und ödet einen irgendwann doch ein wenig an. Da ist man fast schon ein bisschen Froh, wenn es endlich zur unvermeidlichen Konfrontation zwischen Charlie und der Einrichtung kommt, in der Raymond eigentlich untergebracht ist.
Es menschelt hier hinten und vorne, aber eben ganz still und zärtlich. So still, dass sogar der Zeigefinger meist in der Tasche bleibt. Andererseits aber auch so still, dass "Rain Man" kaum einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Klar, Dustin Hoffmann macht sein Zeug gut und alles ist soweit ganz schön...aber das wirkt auch so kraft- und saftlos irgendwie. Es berührt weder im negativen noch im positiven.

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ElMagico

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Danke! Ein Film wie Karfreitag irgendwie ;)


smu137

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Hätte man nicht besser zusammenfassen können! :)


Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicht ganz realistisch,aber sehr gut

Interessante Charakterstudie über die langsame Annäherung eines egomanischen Yuppies und seines behinderten, aber hochintelligenten Bruders.
Gleichzeitig eine Parabel auf die Inhumanität der 80er Jahre-Yuppie-Ära. Getrieben von Gewinnsucht und Kapitalismus vergisst der Mensch seinen humanen Faktor und bleibt ein egoistisches Wesen. Erst durch die Konfrontation eines armen Lebens, welches sich unmittelbar an dem Schicksal des Yuppies niederschlägt, stellt sich eine Besserung des Verhaltens ein. Jemand der nur ein paar einfache Sachen des Lebens braucht, um glücklich zu werden, bekehrt quasi den verschwenderischen Menschen.
Levinson zeigt das auf eine ruhige, fast melancholische, aber impulsive Art. Keine schnellen Schnitte und die subtile Kamera geben dem Eindruck einer Veränderung Nachhalt. Besonders die schauspielerischen Fähigkeiten sind beeindruckend. Hoffman spielt nicht, er ist autistisch, so authentisch agiert er hier.
Ein ungewöhnlicher, schöner Beziehungsfilm

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Drest Dark

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Bewertung9.0Herausragend

Ein genialer Film der von der gesamt story zwar sehr vorhersehbar ist, aber einen gegen Ende trotzdem berührt.
Ein geniales Schauspieler-Duo das einfach perfect zusammen agiert. Deswegen find ich es auch lächerlich das hier so viele schreiben Tom Cruise kann nicht mit Dustin Hoffman mithalten, der Punkt ist doch einfach das sie völlig unterschiedliche Rollen haben, und beide ihre Rolle, meiner Meinung nach, nahezu perfekt ausführen.

Ein Film der einen emotional an ihn bindet, für alle die so was mögen ein muss.

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hrxuuuu

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auf den punkt getroffen ^^


Hfonda15

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was Bewertungen ab 8 angeht bin ich teilweise etwas unspendabel, vor allem wenn der Streifen noch einige Hänger hat und stellenweise nicht überzeugen kann.
So fand ich, dass sich Rain Man von der Handlung her teilweise etwas zog und immer wieder kleinere Hänger hatte und auch Szenen die man besser hätte machen können, da er teilweise nicht sein volles Potential ausschöpft! Aber das liegt sicher auch an mir selbst, da ich mich noch nie richtig für Roadtripmovies begeistern konnte.
Trotzdem ist die Geschichte von Rain Man gut und auf jeden Fall sehenswert, da viele gute Szenen enthalten sind und selbst Tom Cruise den ich nicht so gerne sehe, spielt hier sehr gut und passt in seine Rolle.
Aber wenn man dann Dustin Hoffman dazu nimmt ...
Spontan fällt mir wirklich keine Leistung ein wo ein Schauspieler eine so schwierige Rolle so perfekt ausfüllen konnte, dass man diesem Mann seine Behinderung zu 100% abkauft.
In jeder einzelnen Szene wird Dustin Hoffman zum Rain Man und spielt mit perfekten Gestiken und kleinsten Details in seinem Schauspiel einen Autisten an der Seite seines Bruders(Cruise)
Durch diesen Film bin ich selbst zu einem großen Hoffman Fan geworden und Dank seines grandiosen Schauspiels würde ich Rain Man sogar zu den Filmen einordnen die man gesehen haben sollte, da dieser Charakter den Zuschauer emotional unglaublich mitreißt ohne je lächerlich oder kitschig zu werden.

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kobbi88

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Also, ich fand Rain Man sicher nicht schlecht (meine Bewertung ist 6,5). Eigentlich isses ne echt gute Frage, an was es genau liegt. Aber ich denke kurz gesagt ist es wohl, weil ich persönlich ein etwas anderes Bild von Autismus habe, als es im Film dargestellt wird (wobei Hoffman an sich wirklich klasse war, das kann ich nicht bestreiten). Also, ich kenn mich in dieser Thematik nicht wirklich aus, aber der jüngere Bruder von einer Freundin ist Autist und der verhält sich, naja, schwer zu sagen, aber auf jeden Fall deutlich anders als Hoffman im Film. Naja, wenn sich mal die Gelegenheit bietet werd ich ihn mir vielleicht trotzdem nochmal ansehen.


Hfonda15

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Ich denke auch, dass wenn man einen Autisten im echten Leben kennt die Wirkung des Films eine ganz andere ist, denn wie es Andy in seinem Kommentar zu Rain Man ja treffend beschreibt ist diese Figur hier nichts weiter als ein Hollywoodautist der in seinen Behinderungen überzeichnet ist und nicht die wahre Krankheit von Autisten wiedergibt.


Ener

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch bei Rezensionen wiederholt sich vieles, hier bleibt kaum mehr zu sagen als: Dustin Hoffman spielt den skriptvorgegebenen Behinderten fantastisch gut. Eine Mischung aus Lustigkeit und Tragik. Auch wenn es keine selbstakademisierten Freunde macht: Es gibt nunmal Behinderungen, die auf Außenstehende lustig wirken. Nicht nur das Tourette-Syndrom. Das mag gefühlskalt sein, ist aber nicht zu ändern. Und Dustin Hoffman schafft genau das: Er versinkt nicht in das kompromisslos bemitleidenswerte Wesen, aber auch nicht in absurde Lächerlichkeit. Er platziert den Charakter genau dort, wo er im echten Leben hingehört. Dazwischen. Als Mensch mit Fehlern. Das gesamte Drama wäre ohne ihn vielleicht nur Mittelmaß.

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loveissuicide

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat mir sehr gut gefallen, wenn auch der Autismus ein wenig zu sehr als Mittel zum Zweck verwendet wird. Sogar jemandem wie mir, der dieses Syndrom nur aus populärwissenschaftlichen Magazinen wie GEO usw. kennt, wird schnell klar, dass hier Situationen oft sehr an die Handlung angepasst worden sind und deswegen viel weniger dramatisch dargestellt wurden. So zum Beispiel ist die Flughafen-Szene sicher nicht nach 2 Minuten wieder vorbei; andererseits wird kaum ein Klischee ausgelassen, um zu zeigen: DAS ist Autismus. Nun, heute, Ende 2012, hat man sicher eine Menge mehr an wissenschaftlicher Erkenntnis, um diese Krankheit besser nuancieren zu können, was 1988 nicht der Fall war, und man muss dem Film auch zu Gute halten, dass er trotz aller Klischees nicht auf billige Weise auf die Tränendrüse drückt. Man hat in den ca. 2 Stunden eine gelungene Mischung erschaffen aus Drama, Road Movie und tragikomischen Momenten, aus medizinisch/psychologischer Sicht kann man da sicher ein wenig kritisieren, aber als Laie betrachtet ist Rain Man ein schöner, wenn auch ein wenig romantisierender Film über ein nicht so einfaches Thema.

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NWO@Movie

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Bewertung5.5Geht so

Ein Autist ist natürlich die geniale Lösung für einen Drehbuchautor der nicht weiß was er in seinen Dialogen schreiben soll. (haha)
Tom Cruise und Dustin Hoffman spielen super. Die Story ist auch toll.

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TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story und die schauspielerischen Leistungen sind Balsam für die Seele. Allerdings fand ich, dass man aus den Dialogen wesentlich mehr hätte herausholen können und teilweise ist der Film etwas langatmig. Ich habe mich aber sehr gut unterhalten gefühlt, habe geschmunzelt, ein Tränchen verdrückt und mich geärgert - Also alles in einem top!

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Andy Dufresne

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Bewertung6.5Ganz gut

Hoffman schauspielert hier wirklich überragend,das Problem ist allerdings das er einen Hollywood Drehbuch Autisten spielt,der mit einem echten Autisten in etwa soviel zu tun hat wie ein Auto mit einem Bobbycar.

Jeder der den Film gesehen hat denkt er wüsste jetzt "voll was über Behinderte und Autisten im Speziellen", was einfach nur totaler Bullshit ist (der Film wird aber überall verwendet um zu zeigen wie es "wirklich ist").

Dieser Film versucht ja etwas prinzipiell sehr lobenswertes, nämlich das Thema geistige Behinderung und eben Autismus im Speziellen einem breiten Publikum näherzubringen (was er ja auch mit riesigem Erfolg geschafft hat).
Nur vermittelt er leider ein völlig falsches Bild davon, eine (so weit entwickelte) Inselbegabung (Extremes Zahlenmerken, erkennen der genauen Anzahl runtergefallener Zahnstocher, Auswendiglernen eines Telefonbuches usw.) wie sie Raymond hat, haben wenn es hoch kommt vielleicht 5% der Autisten und wenn dann eine davon und nicht fünf oder sechs.

Autisten sind einfach nicht so eine Quintessenz wie Raymond und "Behinderte an sich" gibt es sowieso nicht, es gibt nicht "die Behinderung",es gibt individuelle Menschen (und das sind alle Menschen,ob mit oder ohne Behinderung).

Die Gesellschaft hinkt der Inklusion (der wirklichen Einbeziehung) der behinderten Menschen extrem hinterher und man tut diesen Menschen keinen Gefallen wenn man der Gesellschaft vorspielt das alle behinderte Menschen kleine Rainmans sind, das (wie in anderen Filmen und Medien immer wieder propagiert) alle behinderten Menschen "so arm dran sind und ja so viel leiden" und das dies Menschen sind "die wenn sie sich freuen sich zu 100% freuen und wenn sie traurig sind zu 100% traurig sind und immer so und so sind wie sie sind..." und "auch nicht wissen was sie tun und es ja schwer genug haben" und tausende Klischees mehr.
Das ist echte Diskriminierung.

Die Wahrheit ist ganz einfach und zwar sind diese Menschen die gleiche Art Mensch wie jeder andere und es gibt liebe, nervige, witzige ,aggressive, dumme, kluge, gemeine, fröhliche, gefrustete, offene, verschlossene und sonst wie sich verhaltende Menschen (mit und ohne Behinderung) und manche sind coole Säue und manche sind Arschlöcher (oder eben (meistens) irgend eine Mischung daraus), so simpel ist das ganze.

Und es bringt gar nichts mit irgendwelchen Klischees rumzueiern, die Wahrheit ist die Wahrheit und die muss in die Mitte der Gesellschaft und nicht irgendwelche kruden Vorstellungen davon.

Noch kurz zum Film:Ich habe ihn eigentlich immer gemocht.
Tolle Schauspieler,warmherzige und auch witzige Story und eben sein hehres Anliegen,der Kritikpunkt oben fällt halt arg ins Gewicht,deshalb gibt es mittlerweile nur noch 6,5 Punkte ohne diesen Punkt wäre der Film ne 8,5 für mich.

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David "Noodles" Aaronson

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Ein Blick in Goffmans Werke lohnt, da er recht gut und ohne Vorwissen zu lesen ist. Wahrscheinlich (!?) würde dir sein weniger empirischer, viel mehr beschreibender/beobachtender Still liegen.
Ich selbst habe mich auf sein Buch 'Stigma' bezogen.
Auch DEN Klassiker 'Wir alle spielen Theater - Die Selbstdarstellung im Alltag' könnte ich empfehlen, ist auch gut für Filme etc. anwendbar (kommt glaube ich auch in manchen Drehbuchkursen vor).


Andy Dufresne

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Werde mir den Namen Goffman auf jeden Fall einprägen!


schaaf

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Bewertung5.0Geht so

FSK 12? Danach kann das Kind in die Klappse. Nach der Hälfte des Films war meine Geduld überstrapaziert. Ein Großes Lob an alle, die es geschafft haben diesen Müll zu Ende zu schauen xD

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smartyx

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Bewertung9.0Herausragend

Großartiger Film mit einem herausragenden Hoffman. Zurecht hat er die Oscars abgeräumt. Interessant finde ich den Unterschied zwischen Cruise und Hoffman, die sich auch in der Qualität der schauspielerischen Leistung wiederfindet. Cruise spielt keinesfalls schlecht - er beherrscht sogar wunderbar die Rolle des genervten kleinen Bruders - aber neben Hoffman ist es schwer, auf einer Stufe stehen zu können.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.5Ganz gut

Joa, Hoffmann hat geil spielt, ansonsten fand ichs aber etwas klischeehaft und oberflächlich.

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chmul_cr0n

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-n :)


sam_ace_rothstein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein einfühlsames Familiendrama mit einem exzellenten Dustin Hoffman. Die Rolle des Raymond Babbitt ist das Highlight einer grossen Karriere. Tom Cruise kann da natürlich nicht ganz mithalten, spielt aber seinen Part ebenfalls sehr gut. Der Film ist manchmal ein bischen langatmig, aber spätestens als Raymond von Charlie ins Herz geschlossen wird hat man das vergessen. Ich bezweifle aber, dass der Film mit einem anderen schwächeren Darsteller des Charlie Babbitt so gut geworden wäre.

Hier noch meine Lieblingspassage:

Charlie Babbitt: "I love you brother"

Darauf die Antwort...

Raymond Babbitt: "I'm an excellent Driver"

Bei dieser Szene hatte ich Tränen in den Augen vor Lachen. Der Film ist keine Komödie, aber mit guten Witzen/Sprüchen wie diesen schön aufgelockert. Das Ende hat mir nicht zu 100% gefallen. Trotzdem ein mehr als sehenswerter Film.

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HelloItsMe

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist so unglaublich in die Länge gestreckt, extrem langatmig und langweilig. Meiner Vorhersage von 8.0 kann ich daher überhaupt nicht zustimmen. Die Unterhaltungen sind derart trocken, dass im Zuschauer so ein beklemmendes Gefühl entsteht.
Man lässt sich zumal ablenken vom Vogelzwitschern draußen, schaut nach rechts, nach unten, setzt sich nochmal bequemer hin, kratzt sich die Stirn oder nippt am Orangensaft; man ist mit allem beschäftigt, nur nicht damit, in der Handlung (ohne erkennbar rotem Faden) zu versinken und wie es bei guten Filmen eigentlich der Fall ist, mit aller Aufmerksamkeit beim Film zu sein.
Entweder kann ich mit dem Nonsense des Filmes nichts anfangen oder verstehe einfach nicht, wo hier der Tiefsinn ist.
Ja verdammt, Raimond (Dustin Hoffman) ist Autist; ja, ich habe es verstanden, nur wieso versucht mir der Film die ersten 80 Minuten genau das einzutrichtern, das und sonst nichts - ganze langweilige 80 Minuten. ACHTUNG SPOILER: Und dann (erst nach 80 Minuten!) kommt dem Flitzpiepen Charlie (Tom Cruise) der Gedanke, den Autismus von Raimond im Pokern (und dem Kartenzählen) zu nutzen, um dann möglichst viel Geld zu erspielen, nachdem sie gefühlte dreißigtausend Jahre in der Weltgeschichte gecruiset sind. SPOILER ENDE
Ohnehin findet in "Rain Man" eine total reizlose Handlungsentwicklung statt, fern von irgendeiner gewissen - wie nennt man es doch gleich - (Achja!) Spannung.
Ach Gott, so langweilig ich den Film auch finde, hassen kann ich ihn nicht, aber wirklich gefallen tut mir "Rain Man" auch nicht. Dabei hatte ich mir doch eigentlich so viel erhofft.

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Ty13rDurd3n

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt nicht viele Filme in denen Tom Cruise wesentlich seine Rolle überzeugend auf die Zuschauer übertragen kann und doch kommt es bei diesem Film zu solcher Seltenheit. Vordergründig wird er zwar von Dustin Hoffmann gegen die Wand gespielt, überzeugt jedoch seiner Rolle entsprechend. Dustin Hoffmann hat schon sehr viele Rollen gespielt, die nicht unbedingt seinem Stereotyp entsprechen und überzeugt auch hier grandios in seiner Rolle als Autist (Raymond). Sehr intensive und intime Momente teilen die beiden "Filmbrüder" mit den Zuschauern und zeigen, wie sich ein Mensch (Tom Cruise alias Charlie) ändern kann und seinem Gewissen, dem er nie Aufmerksamkeit geschenkt hat, folgt und seinen kranken Bruder versorgt. Ein Entwicklungsprozess dem man gern folgt und durchaus auch zum Nachdenken anregt.

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter und nachdenklicher Film. Cruise spielt einen arroganten Schnösel und Hoffman ist ein genialer Autist. Stark gespielt von beiden und ein verdienter Oscar für Hoffman.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

An sich ein schöner Film, mit viel Komik und auch Tragik!
Leider macht die Syncro hier einfach ALLES falsch, teilweise ist es wirklich haarsträubend! Es macht den Anschein, als ob Dustin Hofmann in seiner Rolle eine sehr gute Leistung abliefert, dass werde ich aber irgendwann nochmal im Oton überprüfen!

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rubelzar

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????? komm mal klar! der Film ist eine definitive 9-10!!
Dustin spielt die beste Rolle eines behinderten EVER! Da kann Russel Crowe mit seiner Beautiful Mind kacke einpacken.


jacker

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Yeah vladator, welcome hier!
Lies mal richtig, ich schreibe doch, dass er es gut spielt, die synchronisierung geht aber einfach gar nicht, deswegen kann man einfach nicht wissen wie gut es ist!
Auf deine Bewertungen bin ich eh gespannt, ich tippe auf 90% der filme 10/10 :D



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