Rain Man
Rain Man (1988), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Kinostart 16.03.1989
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
12438 Bewertungen
80 Kommentare
Keine
von Barry Levinson, mit Dustin Hoffman und Tom Cruise
Der selbstverliebte Autohändler Charlie Babbit erfährt nach dem Tod des ungeliebten Vaters von der Existenz eines älteren Bruders namens Raymond, der als Alleinerbe des Familienvermögens von 3 Millionen Dollar eingesetzt wurde. Raymond ist Autist und lebt in einem Heim für Behinderte. Mit dem Plan, seinen Erbteil von den Anwälten zu erpressen, entführt Charlie den Bruder und flüchtet mit ihm quer durch die Vereinigten Staaten. Die ungleichen Brüder beginnen sich kennen zu lernen und langsam anzunähren.
HandlungDer Egozentriker CharlieCharlie Babbit (Tom Cruise) lebt das Leben eines selbstbezogenen Hochglanz-Yuppies. Er handelt mit teuren Luxus-Karossen, und funktionalisiert systematisch die Menschen in seinem Umfeld. Nachdem er gerade noch einen wichtigen Deal, der wegen mangelnder Umweltstandards der verkauften Wagen zu platzen drohte, retten konnte, will er sich bei einem Wochenende in Palm Springs mit seiner Freundin Susanna (Valeria Golino) von den Strapazen erholen. Doch es kommt anders als erwartet, denn unterwegs erreicht ihn unerwartet die Nachricht vom Tod seines Vaters.
Kurzfristig ändert Charlie nun also seine Wochenendpläne und fährt zusammen mit Susanna nach Cincinnati, Ohio, um dort die Angelegenheiten seines Vaters zu regeln.
Jahre zuvor hatte Charlie nach einem heftigen Streit mit seinem Vater das Elternhaus verlassen und seitdem den Kontakt zur Heimat abgebrochen.
In Cincinnati angekommen, erwarten ihn jedoch einige Überraschungen:
Bei der Testamentseröffnung wird er mit der Nachricht konfrontiert, dass das Vermögen seines Vaters größtenteils an die Institution Wallbrook gehen wird, von der Charlie noch nie etwas gehört hat. Er dagegen soll den 49er Buick erhalten und einige preisgekrönte Rosenbüsche seines Vaters. Charlie ist empört und fühlt sich um sein rechtmäßiges Erbe betrogen. Er macht sich also auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Der Autist RaymondIn Wallbrook angekommen, verweigert…
/p>/p>Der selbstverliebte Autohändler Charlie Babbit erfährt nach dem Tod des ungeliebten Vaters von der Existenz eines älteren Bruders namens Raymond, der als Alleinerbe des Familienvermögens von 3 Millionen Dollar eingesetzt wurde. Raymond ist Autist und lebt in einem Heim für Behinderte. Mit dem Plan, seinen Erbteil von den Anwälten zu erpressen, entführt Charlie den Bruder und flüchtet mit ihm quer durch die Vereinigten Staaten. Die ungleichen Brüder beginnen sich kennen zu lernen und langsam anzunähren.
HandlungDer Egozentriker CharlieCharlie Babbit (Tom Cruise) lebt das Leben eines selbstbezogenen Hochglanz-Yuppies. Er handelt mit teuren Luxus-Karossen, und funktionalisiert systematisch die Menschen in seinem Umfeld. Nachdem er gerade noch einen wichtigen Deal, der wegen mangelnder Umweltstandards der verkauften Wagen zu platzen drohte, retten konnte, will er sich bei einem Wochenende in Palm Springs mit seiner Freundin Susanna (Valeria Golino) von den Strapazen erholen. Doch es kommt anders als erwartet, denn unterwegs erreicht ihn unerwartet die Nachricht vom Tod seines Vaters.
Kurzfristig ändert Charlie nun also seine Wochenendpläne und fährt zusammen mit Susanna nach Cincinnati, Ohio, um dort die Angelegenheiten seines Vaters zu regeln.
Jahre zuvor hatte Charlie nach einem heftigen Streit mit seinem Vater das Elternhaus verlassen und seitdem den Kontakt zur Heimat abgebrochen.
In Cincinnati angekommen, erwarten ihn jedoch einige Überraschungen:
Bei der Testamentseröffnung wird er mit der Nachricht konfrontiert, dass das Vermögen seines Vaters größtenteils an die Institution Wallbrook gehen wird, von der Charlie noch nie etwas gehört hat. Er dagegen soll den 49er Buick erhalten und einige preisgekrönte Rosenbüsche seines Vaters. Charlie ist empört und fühlt sich um sein rechtmäßiges Erbe betrogen. Er macht sich also auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Der Autist RaymondIn Wallbrook angekommen, verweigert der Klinikleiter Dr. Bruner (Gerald R. Molen) jedoch zunächst die Auskunft. Erst als Charlie zurück zum Wagen kommt, findet er dort neben der wartenden Susanna einen fremden Mann am Steuer vor. Dieser erklärt ihm, er kenne den Wagen von den Besuchen seines Vaters. Nach und nach stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um Charlies autistischen Bruder Raymond (Dustin Hoffman) handelt, dem das gesamte Vermögen des Vaters zugesprochen worden war.
Charlie ist außer sich. Viel mehr als die Tatsache, dass sein Vater ihm nichts von der Existenz seines Bruders erzählt hatte, nagt an ihm die Wut darüber, dass der augenscheinlich überhaupt nicht an Geld interessierte ältere Bruder das gesamte Vermögen des Vaters geerbt hat. Er sinnt auf einen Plan. Er möchte die Vormundschaft über seinen Bruder beantragen und so doch noch in den Besitz des nach seiner Ansicht ihm zustehenden Erbes gelangen.
Kurzerhand entführt er seinen Bruder und fährt mit ihm in Richtung Kalifornien.
Die Reise gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet, denn der autistische Raymond weicht nur sehr widerwillig und unter lautem Protest von seinen Alltagsgewohnheiten ab. Er besteht auf seinem festen Tagesrhythmus und weigert sich strikt, ein Flugzeug auch nur zu betreten. Charlie, der keinerlei Erfahrung im Umgang mit einem geistig behinderten Menschen hat, hat schnell die Nase voll. Mit Blick auf das beträchtliche Vermögen seines Bruders bemüht er sich jedoch, die “Ausfälle” seines Bruders zu tolerieren.
Als Raymond eines Tages aber Susanna und Charlie beim Sex überrascht platzt ihm der Kragen. Er beschimpft seinen behinderten Bruder und wird handgreiflich. Entsetzt packt Susanna daraufhin ihre Sachen. Sie kann nicht verstehen, wie Charlie mit dem völlig verstörten Raymond so umgehen kann und wirft ihm vor, alle Menschen in seiner Umgebung für seine Zwecke zu benutzen.
Die ReiseDie beiden so unterschiedlichen Brüder sind nun also auf sich gestellt. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sie sich gezwungenermaßen näher, und Charlie bemerkt immer öfter Raymonds außergewöhnliche Begabungen. Das Gedächtnis seines älteren Bruders ist außerordentlich und immer wieder beeindruckt Raymond auch durch seine mathematischen Fähigkeiten.
In Las Vegas gewinnen die beiden durch Raymonds Kombinationsvermögen beim Black Jack über 80.000 Dollar. Charlie ist fasziniert von den bisher ungekannten Fähigkeiten seines Bruders. Nachdem auch Susanna wieder zu den beiden Männern gestoßen ist, genießen die drei ausgelassen das Beisammensein. Charlie bringt seinem Bruder das Tanzen bei, und mit Susanna erlebt er sogar seinen ersten Kuß, den er im Nachhinein als “nass” bezeichnet.
Als der Termin zur Verhandlung über die Vormundschaft endlich stattfindet, bietet Dr. Bruner Charlie einen Betrag von 250.000 Dollar an, wenn er seinen Bruder zurück in die Klinik bringen und in Ruhe lassen würde. Charlie ist inzwischen jedoch nicht mehr primär an dem Geld sondern an seinem Bruder interessiert. Die Zeit mit seinem behinderten Bruder hat aus ihm einen anderen Menschen gemacht. Dennoch sieht er ein, dass Raymond für die Zukunft in der Klinik besser aufgehoben ist. Er verspricht Raymond, ihn regelmässig zu besuchen.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film und zum Drehbuch
Giganten im Geiste – Über die Entstehung des Drehbuches
Weitere Informationen im Internet
Informationen zur Person Kim Peek, von dem sich Drehbuchautor Barry Morrow zur Figur des Raymond Babbit inspirieren ließ
Das geheime Wissen der Erbsenzähler, Artikel über das “Savant-Syndrom” bzw. “Inselbegabung”
Diverse Filmkritiken auf rottentomatoes.com (engl.)
Quellen
Rain Man in der Wikipedia (dt.)
Rain Man in der Wikipedia (engl.)
Mehr Bilder (9) und Videos (3) zu Rain Man
Cast & Crew
-
Barry Levinson
-
Dustin Hoffman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Raymond Babbitt
-
Tom Cruise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Babbitt
-
Valeria Golino
-
Gerald R. Molen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Bruner
-
Jack Murdock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Mooney
-
Michael D. Roberts
Regie
Schauspieler
-
Ralph Seymour
-
Lucinda Jenney
-
Bonnie Hunt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sally Dibbs
-
Kim Robillard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Township Doctor
-
Beth Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mother at Farm House
-
Ronald Bass
-
Barry Morrow
- Genre
- Road Movie, Familiendrama
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Cincinnati, Flugzeug, Kalifornien, Las Vegas, Ohio
- Handlung
- Arzt, Autismus, Autohändler, Baseball, Bestattung, Beziehungsprobleme, Black Jack, Blockbuster, Bruder-Bruder-Beziehung, Egozentrik, Entführung, Erbe, Erster Kuss, Flughafen, Flugzeugabsturz, Geldnot, Glücksspiel, Individuum, Kasino, Kindheitserinnerung, Kindheitstrauma, Krankenhaus, Oldtimer, Oscargewinner, Pflegeheim, Psychiatrie, Reise, Road Trip, Striptease, Telefonzelle, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Vaters, Yuppie
- Stimmung
- Berührend, Traurig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Rain Man
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Trailer zum Film Rain Man
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Kritiken (2) — Film: Rain Man
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenSommerliches 80er Feel-Good-Movie, ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten, das wenig bis gar nicht den Versuch unternimmt, in weinerlichem Tränendrüsenkino zu ersticken, sondern von der ewigen Bindung zweier ungleicher Brüder in nüchternen, aber umso intensiveren Emotionen erzählt. Tom Cruise (grandios) und Dustin Hoffman (überragend) werfen sich gekonnt die Bälle zu, vor allem in den (öfters nichtsdestotrotz redundanten) Wortgefechten beißender Ironie. Stets changiert "Rain Man" zwischen ur- und tragikomisch, Fernsehgerichten und Zahlenspielereien, oberflächlicher Autismus-Broschüre und hintergründiger Studie eines knuffigen Regenmannes, berührender Road-Odyssee und menschlichem Plädoyer für mehr Anteilnahme gegenüber älteren, vereinsamten, kognitiv wie physisch beeinträchtigten Menschen. Im Gegensatz zum klischeehaften Dramadauerheuler kommt die obligatorische Katharsis auf leisen Sohlen daher, wird sorgsam vorbereitet und ist gegen einen tränenreichen Abschied, statt einem geheuchelten Happy Ending trotzdem machtlos. Kantenlos geschliffener, ultraunglaubwürdiger Mainstream zum Gernhaben und zum Lächeln in dunklen Stunden, der ohne Zimmer-Klänge freilich noch besser wäre.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTypisch gelecktes Mainstream Drama das man irgendwann mal gut fand, bis man merkte wie formelhaft die Story aufgezogen ist.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Chaosmacherin 2011/01/02 18:18:43
Antwort löschenDafür sind 7 Bazman Punkte aber viel :P
Chaosmacherin 2011/01/02 18:19:05
Antwort löschenBatz meine ich natürlich das t klemmt
Kommentare (78) — Film: Rain Man
Kommentar schreibenLori007101 2012/05/10 04:42:47
Kommentar löschenEin guter und nachdenklicher Film. Cruise spielt einen arroganten Schnösel und Hoffman ist ein genialer Autist. Stark gespielt von beiden und ein verdienter Oscar für Hoffman.
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jacker 2012/04/21 11:02:49
Kommentar löschenAn sich ein schöner Film, mit viel Komik und auch Tragik!
Leider macht die Syncro hier einfach ALLES falsch, teilweise ist es wirklich haarsträubend! Es macht den Anschein, als ob Dustin Hofmann in seiner Rolle eine sehr gute Leistung abliefert, dass werde ich aber irgendwann nochmal im Oton überprüfen!
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rubelzar 2012/04/22 17:42:28
Antwort löschen????? komm mal klar! der Film ist eine definitive 9-10!!
Dustin spielt die beste Rolle eines behinderten EVER! Da kann Russel Crowe mit seiner Beautiful Mind kacke einpacken.
jacker 2012/04/22 18:14:25
Antwort löschenYeah vladator, welcome hier!
Lies mal richtig, ich schreibe doch, dass er es gut spielt, die synchronisierung geht aber einfach gar nicht, deswegen kann man einfach nicht wissen wie gut es ist!
Auf deine Bewertungen bin ich eh gespannt, ich tippe auf 90% der filme 10/10 :D
AASFRESSER 2012/04/07 21:41:15
Kommentar löschenIch finde die Dialoge teilweise haarsträubend, vor allem die zwischen Charlie und seiner Freundin. Wieso wird da eigentlich immer im Präteritum gesprochen??? Also vielleicht sind es auch nur die Übersetzung und die Synchronisation...
Ansonsten kann ich auch nicht nachvollziehen, dass da vier Oskars gegeben wurden, muss wohl ein schwacher Jahrgang gewesen sein, der ´88er.
Schwer zu sagen, inwieweit der Film die Öffentlichkeit hinsichtlich des Umgangs mit Autisten positiv beeinflusst hat, sicherlich ist die Absicht dazu erkennbar, was auch lobenswert ist. Es soll ja Leute geben, die anders als durch Hollywood nichts kapieren können.
Naja, einmaliges Sehen des Filmes ist jedenfalls noch ok und eventuell auch anratenswert...
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regiseurin 2012/03/29 20:31:00
Kommentar löschen"Rain Man"... was stellt sich ein Unwissender unter einem derartigen Titel vor? Irgendwas mit "Sing'in in the Rain" oder doch nur eine Doku über einen armen Wettermoderator? Nein, denn was man hier aufgetischt bekommt hat nun wirklich eine ganz andere Richtung.
Es ist ein Familiendrama mit Tiefgang. Ein junger Mann Namens Charlie, gespielt von Tom Cruise, erfährt, dass, nach dem Tod seines Vaters, zu dem er seit seinem 16. Lebensjahr keinen Kontakt mehr hatte, das komplettes Erbe an eine Anstalt für geistig beeinträchtigte Menschen geht. Seine Reaktion ist aufgebrachte Reaktion ist verständlich. Er fährt dorthin um mehr zu erfahren, wieso und weshalb sein Vater dieser Stiftung das Vermögen von 3 Mio. Dollar vermacht hat. Dort dürfen sie ihm allerdings keine genaue Auskunft geben, als durch Zufall ein etwas älterer Mann, überragend gespielt von Dustin Hoffman, erklärt, dass der Wagen von Charlie, welche das einzige neben den preisgekrönten Rosenbüschen ist was er von seinem Vater vererbt bekommen hat, der Wagen seines Vater sei.
Das Geständnis lässt sich nicht mehr vermeiden und Charlie wird offenbart, dass dieser ältere Mann, Raimond, sein Bruder ist, welcher an Authismus leidet und von zuhause weggeschickt wurde in der Angst, er könnte seinen eigenen kleinen Bruder, Charlie, ein Leid antun.
Schon allein wenn diese Tatsache ans Licht kommt spürt man wie sich tief im Herzen Mitleid für Raimond aufbaut.
Ein Mann welcher keine Bindung, irgendwelcher Art, zu einem anderen Menschen eingehen kann, überein derart gutes mathematisches Gedächtnis verfügt und in Panikattacken verfällt wenn mal etwas nicht nach seinem normalen Schema abbläuft, plötzlich aus seinem gewohnten Alltag herausgerissen wird, was wird wohl mit so einem Mann passieren?
Charlie hat das wohl nicht so ganz durchdacht, als er aus Entäuschung und die für ihn empfundene Ungerechtigkeit gehandelt hat, und seinen Bruder Raimond einfach aus dem Heim mit nach Los Angeles nehmen möchte. Anfangs ist es schwer für Charlie überhaupt mit dem Gedanken zurecht zukommen dass ihm keiner gesagt hat, dass er überhaupt noch einen Bruder hat.
Der Zuschauer hat das Gefühl das es ihm ja dann doch sehr mitnimmt und dass es ihm wichtig gewesen wäre dies zu wissen. Im Laufe des Films spürt man wie die Beziheung zwischen den beiden immer mehr wächst und wie Tom Cruise auch lernt mit dieser Krankheit umzugehen. Eigentlich hatte er ihn doch nur deshalb 'entführt', weil er dadurch hoffte die Vormundschaft für Raimond zu bekommen und somit auf das Geld zugreifen zu können. Doch bereits nach einer Woche mit Raimond haben die beiden ein Band geknüpft was man im vorhinein als Zuschauer für unmöglich gehalten hätte.
In der Schlüsselszene als Charlie und Raimond, nach der Befragung des Psychologen, welcher festgestell ob die Vormundschaft an Charlie übergeht, und es diesem mittlerweile nicht mehr gänzlich um das Geld geht sondern auch um die Beziehung zu seinem Bruder, allein im Raum sind und Charlie sich zu Raimond hinübersetzt, anfängt auf ihn einzureden, dass schon alles gut wird, legt Raimond, unerwartet, seinen Kopf auf Charlies Schulter. Undenkbar wenn man an die ersten Begegnungen denkt wo Charlie nicht mal Raimonds Schulter berühren konnte. Für mich, der emotionalste Moment des Films, von da an ließen sich die Tränen nicht mehr unterdrücken denn dem Zuschauer wird bewusst, dass die beiden erneut getrennt werden.
Zu den schauspielerischen Leistungen kann man einfach nur sagen, dass Dustin Hoffman sehr souverän und einen ernstzunehmenden Authisten gespielt hat, welcher doch zum Schluss auch in der Lage ist einen Witz zu machen und auch darüber lacht, weil er ihn zum ersten Mal in seinem Leben auch als einen solchen verstanden hat. Tom Cruise darf man hierbei natürlich nicht übersehen auch wenn er zugegeben einen normalen, ziemlich egoistischen Autoverkäufer spielt bei dem man Anfangs glaubt, dass er nur auf die materialistischen Werte des Lebens wert legt. Doch auch er macht im Laufe des Films eine überaus wichtige Wandlung durch, vom egoistischen Arschloch zum einfühlsamen und fürsorglichen Bruder welchem bewusst wird, dass eine menschliche Bindung weitaus wertvoller ist als das ganze Vermögen seines Vaters.
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SoulReaver 2012/03/30 00:56:59
Antwort löschenHui, ungewöhnlich ausführlich für dich :)
regiseurin 2012/03/30 13:18:41
Antwort löschenJa als ich fertig war hab ich erst bemerkt wie lang es geworden ist xD Aber es gefällt dir sogar :)
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stuforcedyou 2012/03/30 22:11:28
Antwort löschenschöner Kommentar. Hat mich richtig weggeblasen, auch wenn ich eine andere Meinung zum Film vertrete.
regiseurin 2012/03/30 22:30:12
Antwort löschenFreut mich :) Ja ich sehe ich hab dir den Kopf weggeblasen xD hmm muss ich mir mal ansehen :)
hrxuuuu 2012/03/28 19:25:36
Kommentar löschenRain Man hat hammer Dialoge, einen beigesternden Dustin Hoffman und sogar sehr starken Tom Cruise zu bieten. Tom Cruise ist zu unserer Zeit nicht mehr so stark, hat sogar stark abgebaut, wer einen Vergleich haben möchte, sollte sich "Knight and Day" anschauen. Eine intelligente Tragische Geschichte, mit manchmal sinnlosen Witz überzogen, ist überragend und berührt das Herz.
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christian-bauer 2012/03/28 09:05:32
Kommentar löschenDer Film hat mich sofort gefesselt. Tom Cruise spielt seine Rolle als arroganter, schnell gereizter Prolet sehr überzeugend. Man kann von ihm privat behaupten was man will, aber als Schauspieler hat er mich bis jetzt immer überzeugt. Über Dustin Hoffman ist glaube ich nichts zu sagen. Oscar total verdient, eine Meisterleistung. Das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller ist überhaupt sehenswert.
Ich hab mir den Film auf Tele5 angesehen und durch die vielen, langen Werbungen kam mir Rain Man daher etwas langatmig vor. Wird sicher mal auf DVD gesichtet, vielleicht ändert sich dann was an der 8.0
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MikeC. 2012/03/11 15:59:24
Kommentar löschenEine schöne Geschichte mit einer tollen Performance von Dustin Hoffman, die mich allerdings nicht ganz so tief gerührt hat, wie sie wollte.
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Homer Simpson 2012/02/28 17:58:07
Kommentar löschenEin richtig guter Film!
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schwedenretter 2012/02/23 13:55:42
Kommentar löschenNach erneuter Sichtung irgendwie enttäuscht
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kinogaengerin 2012/01/26 21:03:14
Kommentar löschenWas würde man tun, wenn man als erwachsener Mensch plötzlich gesagt bekommt, man hätte einen Bruder? Und was würde man dann tun, wenn man zusätzlich erfährt, dass dieser Bruder in seiner eigenen Welt lebt? Wahrscheinlich genau das, was Charlie Babbitt tut, ausrasten: "Weißt du, was ich denke? Ich denke, dieser Autismus ist ein Haufen Scheiße! Meinst du nicht, dass du es damit etwas übertreibst?" Raymond hat seine Macken, lebt nach der Uhr und in festen Tagesabläufen. Aus Egoismus/Habgier entführt Charlie ihn, doch es kommt alles anders... Ich bin tatsächlich überwältigt. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mich die Geschichte von 'Rain Man' so fesseln würde. Das liegt selbstverständlich an der hervorragenden Leistung von Dustin Hoffman als autistischer Raymond, der dafür den Oscar mehr als verdient hat. Aber auch Tom Cruise spielt einfach großartig. Leider hat der Film ein absehbares, wenn gleich auch trauriges und unbefriedigendes Ende.
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Scipio 2012/01/02 19:46:41
Kommentar löschenDie Vorhersage war 8.0 SEHENSWERT.
Da war aber auch gar nichts sehenswert - das war langweilig.
Das Tom Cruise als Schauspieler gilt kann ich bis dato nicht verstehen. Dustin Hoffmann war zwar besser, das kann das Filmchen auch nicht mehr retten.
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J4KOB 2012/03/27 11:59:08
Antwort löschenIn Rain Man war Tom Cruise richtig gut und Dustin war genial. Falschen Film gesehen?
christian-bauer 2012/03/28 08:46:23
Antwort löschenSieht so aus :P
Scipio 2012/03/28 17:17:23
Antwort löschenNicht falschen Film gesehen - Quatsch - Cruise ist KEIN Schauspieler, sondern ein in sich selbst verliebter Darsteller und Egomane!
J4KOB 2012/03/28 23:06:37
Antwort löschenSo ein Schwachsinn. Schau mal Magnolia oder Vanilla Sky, du Genie. Dann siehst du, dass Cruise momentan mit einer der besten is.
Scipio 2012/03/29 15:21:19
Antwort löschen...sicher, weil er nach der Geburt seiner Tochter die Plazenta (Nachgeburt) und die Nabelschnur verspeist hat!
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J4KOB 2012/03/29 17:03:07
Antwort löschenaha...
Mitch McDeere 2012/04/20 12:52:20
Antwort löschen... hat ja sehr viel mit seiner Schauspielerei zu tun, Scipio
Dachsman 2011/12/31 16:34:18
Kommentar löschenDer leicht verbitterte, wenn auch nach außenhin egozentrische Authändler Charlie (gut: Tom Cruise) erfährt nach dem Tod seines von ihm entfremdeten Vaters, dass er einen älteren, autistischen Bruder namens Raymond (nicht so gut wie gemeinhin behauptet: Dustin Hoffman) hat, welcher das gesamte Vermögen geerbt hat. Wütend und verletzt "kidnappt" Charlie Raymond aus dem Heim, in welchem dieser gelebt hat und macht sie mit ihm auf einen Roadtrip nach L.A., um Sorgerecht und Vermögen seines Bruders zu erhalten. Aber, wie das so ist, auf Roadtrips, am Ende kommt man verändert wieder heraus, lernt etwas über sich selbst, yadda, yadda, yadda.
Im Grund überrascht es nicht, dass ein Film wie "Rain Man" sich seinen Platz als "Klassiker" im Abendprogramm der Privaten gesichert hat. Trotz seiner unbestreitbaren Meriten (aka, seine beiden Hauptdarsteller) sollte man sich klar machen, dass "Rain Man" ein ziemlich simpler und berechenbarer Film ist (siehe auch "Rocky").
Familiärer Zusammenhalt, Verantwortung, Nächstenliebe, man kennt das alte Lied zur genüge. Das macht aus "Rain Man" sicher keinen schlechten Film, aber eben auch keinen sonderlich herausragenden.
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TheDarkSide007 2011/11/22 07:27:31
Kommentar löschenSensibler Film über einen Mann, der versucht eine Beziehung zu seinem autistischen Bruder aufzubauen. Nachdem die Story zunächst nur langsam in Gang kommt (bis die Fahrt der beiden beginnt), zeigt sie doch viele liebevolle und zum Teil ganz witzige Episoden. Da ich mich mit dem Thema Autismus nicht auskenne, kann ich nicht sagen inwieweit das Krankheitsbild tatsächlich getroffen wurde. Hoffmann und Cruise haben mich in ihrer schauspielerischen Leistung jedoch überzeugt. Hans Zimmer untermalt mit behutsamen, aber doch recht einfallslosen Klängen.
Mir hat der Film gut gefallen, obwohl ich nicht das Bedürfnis habe ihn ein zweites oder drittes Mal anzusehen.
Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.
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christian-bauer 2012/03/29 08:33:10
Antwort löschenAutismus wird in der Öffentlichkeit komischerweise nicht wirklich angesprochen. Hab davon auch das erste Mal erfahren, als darüber in "Scrubs" gesprochen wurde, so komisch das auch klingt. Erst kürztlich gabs in Galileo dazu eine Dokumentation.
Autisten sind beinahe alle Unterschiedlich. Ein Mädchen in der Doku zB war abgeschieden, meidete Kontakt mit Fremden, bekam Anfälle wenn etwas nicht nach geplantem Tagesablauf lief (bekommt sonst immer Nudeln zu Mittag, nur einmal nicht -> Anfall), lebte in ihrer eigenen Welt und war sehr egozentrisch. Konnte sich aber alles merken und war in manchen Bereichen verdammt intelligent. Logisches konnte sie sich jedoch nicht erklären. Also genau wie Dustin Hoffman im Film, Autismus wurde also sehr gut präsentiert.
moviee 2011/11/19 23:41:58
Kommentar löschenEs gibt so Filme, in denen allein die Schauspieler einen Film zu einem guten oder weniger guten Streifen machen. Dieser Film hier ist so einer. In Rain Man geht es um einen Autohändler (Tom Cruise), der nach dem Tod des Vaters feststellt, dass er einen autistischen Bruder (Dustin Hoffman) hat. Daraufhin entführt er diesen aus dem Wallbrook und zeigt ihm die Welt außerhalb der Klinik für geistig Behinderte, ganz ohne festgelegte Uhrzeiten und Fernsehgerichte. Er entwickelt mit der Zeit ein Herz für seinen Bruderherz. Dustin Hoffman stellt die Person des Raymond Babbitt ungeheuer herzergreifend und sensibel dar, sodass er völlig zurecht mit einem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Rain Man ist nicht irgendein X-Beliebiges Drama, sondern ein absolut liebevoller Klassiker, den man wirklich mal gesehen haben muss.
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Emzed 2011/09/30 19:27:25
Kommentar löschenWas für ein Juwel von einem Film. Sehr langsam, aber unglaublich bewegend und mit einem herausragenden Dustin Hoffman als autistischer Bruder des ebenfalls guten Tom Cruise. Die beiden reisen gemeinsam quer durch die USA und bauen nach und nach eine Beziehung zueinander auf. Selten hat mich ein Film so zu Herzen gerührt, und das nicht nur in ein oder zwei Szenen, sondern ab dem Aufeinandertreffen der beiden bis zum Ende des Films. Das liegt vor allem an der zu recht oscarprämierten Schauspielleistung Hoffmans, der umwerfende Soundtrack von Hans Zimmer hat aber auch großen Anteil daran. Das langsame Tempo wird vielleicht nicht jedem gefallen, ansonsten kann ich nur dazu raten, sich diesen Film anzuschauen!
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Prechtl 2011/09/21 22:42:40
Kommentar löschenRain Man ist ein wunderschöner Film über zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können.
Als Charlie nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er einen Bruder hat, der 3 Millionen von seinem Vater geerbt hat, beschließt er, ihn zu entführen und so die Hälfte des Geldes zu bekommen. Zu Beginn ist Raymond noch ein Mittel zum Zweck und Charlie hat für seine ungewöhnlichen Gewohnheiten und Extras nur sehr wenig Verständnis. Erst als sie auf dem Weg nach Los Angeles beginnen, sämtliche Flughäfen und Highways zu meiden und ihre Reise künstlich in die Länge gezogen wird, lernen sie sich besser kennen und Charlie erfährt auch mehr über Rays Krankheit. Raymond lebt in seiner eigenen Welt und kann nur schwer Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen, doch sein Gehirn ist hoch funktionsfähig. Er kann irrwitzige Zahlen zusammenrechnen oder weiß auf einen Blick, wie viele Zahnstocher sich auf dem Boden befinden. Auch sorgt er dafür, dass Ray seinen aus Wallbrook gewohnten Tagesablauf nicht durcheinander bringt; dazu zählen Fischstäbchen und Götterspeise am Mittwoch, die zahlreichen Fernsehshows und die Nachtruhe um 11 Uhr.
Man merkt nach und nach, wie sich die Brüder immer mehr annähern. Charlies Schroffheit und Unverständnis für die Lage seines Bruders wechselt sich immer mehr in Vertrautheit und Freundschaft, während Raymond ebenfalls auftaut beginnt, Dinge aus der Vergangenheit zu erzählen. Es ist wirklich rührend, wie sehr die beiden am Ende zusammenschweißen und vor allem, wie sehr sich Charlie Babbit zum Guten verändert hat. Besonders die Tanzszene auf dem Hotelzimmer in Las Vegas sowie die vertraute Geste bei der Sitzung gegen Ende des Filmes bleiben in Erinnerung.
Ganz besonders möchte ich die hervorragende Leistung der Hauptdarsteller loben. Dustin Hoffman wurde mit diesem Film zu meinem absoluten Lieblingsschauspieler. Er hat sich wirklich sehr gut auf diese Rolle vorbereitet, unter anderem war er in diversen Kliniken und hat sich mit Autisten unterhalten. Den Oscar hat er wirklich verdient bekommen. Aber auch Tom Cruise gefiel mir in der Rolle von Charlie, auch wenn ich sonst kein Fan von ihm bin.
Abschließend kann ich nur sagen, dass dieser Film zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört, da er gefühlvoll, einfühlsam und mit tollen Darstellern erzählt wird.
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*megami* 2011/08/24 14:18:39
Kommentar löschenEinfach Herzergreifend...Dustin Hoffman spielt die Rolle einfach perfekt :)
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Anne Franke 2011/08/18 16:07:20
Kommentar löschenTom Cruise (nicht als Person, sondern als Schauspieler) mag ich ja wirklich gern, solange er sein Oberteil anbehält! Denn ohne sieht er einfach grauenvoll aus. Aber in diesem Film ist er wirklich gut UND
DUSTIN HOFFMAN... Mehr gibt es nicht zu sagen! Ein wirklich wundervoller, genialer Film!
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Anne Franke 2011/08/18 16:36:04
Antwort löschenDer ist soooo süß ;)
Scipio 2012/01/02 19:35:51
Antwort löschenAlles Geschmacksache, sagte der Affe und biss in die Seife!
JimKnopf 2011/07/25 21:43:36
Kommentar löschenAbsolut vorhersebarer Handlungsverlauf und zudem nicht überzeugend geschauspielert.Hatte mehr erwartet!
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hoffman587 2011/07/25 21:45:33
Antwort löschenHandlungsverlauf okay, ABER Dustin Hoffman bzw. Tom Cruise´s Leistung als "nicht überzeugend" zu bezeichnen ist absolut nicht korrekt...
drbami 2011/07/25 22:08:36
Antwort löschen/sign @hoffman587
La Bardot 2011/07/22 20:27:42
Kommentar löschenRührte mich zu Tränen. Perfekte Schauspielkunst von Dustin Hoffmann!
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