Shortbus
Shortbus (2006), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 18, Drama, Kinostart 19.10.2006
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36 Kommentare
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von John Cameron Mitchell, mit Sook-Yin Lee und Paul Dawson
Beziehungsberaterin Sofia hatte noch nie einen Orgasmus; die beiden Homosexuellen Jamie und Jamie wollen Pep in ihre langjährige Beziehung bringen und bitten sie um fachmnnische Absolution für die freie Liebe. Sie probieren es mit Ceth, einem ehemaligen Model und Hobbysnger und werden dabei per Fernrohr von dem Voyeuristen Caleb beobachtet. Während sich die Jungs einander hingeben, hilft eine vereinsamte Domina der verzweifelten Sofia bei der Suche nach dem ersten Höhepunkt.
HandlungSofia (Sook-Yin Lee) arbeitet als Sextherapeutin, ohne jemals einen Orgasmus gehabt zu haben. Als sie bei einer Paartherapiesitzung mit dem Pärchen James (Paul Dawson) und Jamie (PJ DeBoy) ausrastet, empfehlen die beiden ihr den Besuch eines Sexclubs in Brooklyn. Sofia, die um die Ehe mit ihrem Mann Rob (Raphael Barker) fürchtet, willigt ein. Dort lernt sie Menschen kennen, die für jede Art der Sexualität offen sind, u.a. die Domina Severin (Lindsay Beamish), die stattdessen aber keinen menschlichen Kontakt erträgt.
Geleitet wird der “Shortbus”, wie das Sexzentrum heißt, von Justin Bond, einer transsexuellen Sängerin. Obwohl Sofia auch dort nicht zu einem Orgasmus kommen kann, wird sie verführt und kommt nun regelmäßig in den Undergroundclub.
James und Jamie wollen derweil ihre Beziehung “sexuell öffnen”. In Wirklichkeit leidet Jamie jedoch unter der Depressivität seines Freundes, der früher als Stricher arbeitete und seit einem halben Jahr an einer Art Selbstmordbrief in Videoform arbeitet. Die beiden lernen Ceth (Jay Brannan) kennen und gehen mit ihm eine Dreierbeziehung ein. James wahre Motivation ist es jedoch, seinem Partner einen neuen Partner zu suchen, bevor er stirbt. Doch der Nachbar Caleb (Peter Stickles) beobachtet das Pärchen seit geraumer Zeit und verfolgt James, da er um das Objekt seines Voyeurismus fürchtet. So kann er den Selbstmord verhindern und James in seine Wohnung bringen. Dort lässt sich James zum ersten Mal in seinem Leben penetrieren. Anschließend findet in New York ein Stromausfall statt. James und Jamie stehen beide am Fenster und blicken sich in die Augen.
Sofia findet derweil zu ihrem ersten Orgasmus, entfremdet sich aber von Rob, der wiederum eine sexuelle Begegnung mit Sofia hat. Letzten Endes finden sich alle Charaktere im Shortbus ein.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Rezension (engl.)
Quellen
Cast & Crew
-
John Cameron Mitchell
-
Sook-Yin Lee
-
Paul Dawson
-
Lindsay Beamish
-
PJ DeBoy
-
Raphael Barker
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Jay Brannan
Regie
Schauspieler
-
Peter Stickles
-
Justin Bond
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brothel Madame
-
Alan Mandell
-
Miriam Shor
-
Jonathan Caouette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blondie-Grabber
-
Mary Beth Peil
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ann, Lady of the Gutter
-
John Cameron Mitchell
- Genre
- Melodram
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Brooklyn, Ground Zero, New York City, Strand
- Handlung
- Auto-Fellatio, Bisexualität, Domina, Dreiecksbeziehung, Ejakulation, Erektion, Freie Liebe, Gitarre, Gruppensex, Heterosexueller, Hochzeit, Homosexualität, Masturbation, Nachbar, Nackte Frau, Nackter Mann, Orgasmus, Orgie, Paartherapie, Sadomasochismus, Schwimmbad, Selbstmordversuch, Sex, Sextherapie, Strand, Swingerclub, Transsexualität, Video, Voyeurismus
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Geistreich, Sexy, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Shortbus
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Kritiken (5) — Film: Shortbus
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Trotz einiger hervorragend inszenierter und erfrischend natürlicher Szenen scheitert "Shortbus" an seinen unzureichenden Charakteren, die nur als bessere Schablonen für Mitzwanziger-Nostalgie und allzu gewollt erscheinen. So bunt und zahlreich Mitchell sein Ensemble in Szene setzt, so leer und einfach gestrickt sind die Figuren letztlich – und so sehr enden auch tragische Themen wie Suizid und Kindesmissbrauch im aussagelosen Nichts. Richtig schief geht der kokette Versuch, eine angeblich zerstörerische Gesellschaft in Bezug zu 9/11 zu setzen, was den Ficken-für-die-Freiheit-Appell des Films nur umso überproportionierter erscheinen lässt (Fremdschamgarantie). Da kann New York einen in noch so wundervoll gebastelten Miniaturen verzaubern, die den Zuschauer in ihren Zwischensequenzen umgarnen - es mag schön aussehen, aber einen Blick dahinter will man besser gar nicht erst riskieren.
Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Mr Vincent Vega 2011/06/22 17:59:13
Antwort löschenVor fünf Jahren mal ins Internetz getippt, aber anlässlich der heutigen TV-Ausstrahlung hier reingepflanzt.
DeDavid 2011/06/22 18:10:26
Antwort löschenInternetz? Dein Nachname ist nicht "Maue", oder? Oo
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenEin in Puderzucker getauchter Molotowcocktail. Ein Film der berührt, ermutigt und den Zuschauer trotz aller Provokation mit einem Lächeln entlässt.
Dabei will Shortbus gar nicht provozieren, sondern ermutigen. Denn trotz seiner ernsten Thematik, schafft er eine solch wunderschöne und versöhnliche Stimmung, dass man nur noch an das Gute glauben will. Die Mittel sind dabei legitim, statt Gewalt spielt der Film mit der Sexualität. Explizit, detailliert und unverblümt. Man denke an Filme der Regisseure Larry Clark oder Bernardo Bertolucci und man weiß was einen erwartet. Die Sexualität als Spiegel der persönlichen Wahrnehmung und des eigenen Verstandes. Menschen, die der Meinung sind, dass solche "pornographische" Filme nichts in einem anständigen Kino verloren hätten, sollten sich vor Augen führen, mit was für einer extremen Gewaltbereitschaft man als Kinogänger heutzutage konfrontiert wird. Wenn Filme wie Hostel oder Saw ihre massentaugliche Rechtfertigung…
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Shortbus» ist eine augenzwinkernde Komödie über die Bedürfnisse der Menschen. Ungeschminkt blickt John Cameron Mitchell durch die Schlafzimmerfenster und in die Räume eines Sex-Clubs. Voyeuristisch ist der Film aber mehr hinsichtlich der Gefühle seiner Protagonisten als auf der sexuellen Ebene.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Shortbus" ist eine alternative zu dem sauberen Mainstreamkino Hollywoods, allerdings ist die Umsetzung dieses Films nicht wirklich gut gelungen, so dass dieser Film es auch auf DVD schwer haben wird.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine offenherzige, ehrliche, witzige und überraschend zärtliche Auseinandersetzung mit Sex, Beziehung und Selbstwahrnehmung nach 9/11. Einer der wenigen originellen Filme, in denen realer Sex nicht nur ein Gimmick ist.
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Kommentare (31) — Film: Shortbus
Kommentar schreibenswissroland 2011/12/15 17:33:49
Kommentar löschenWenn ich nen schwulen porno sehen will, wo sich einer selbst in den mund spritzt oder wie ein typ den andern den arsch leckt gehe ich auf y........!!
Wer auf das steht, kommt bei dem film voll und ganz auf seine kosten!!!
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Bandrix 2011/12/05 17:42:54
Kommentar löschen„Shortbus“ ist ....gewöhnungsbedürftig.
Die Freizügigkeit, mit der man hier am Werk ist, dürfte viele abschrecken. Auch ich gehörte bis vor kurzem zu dieser Gruppe.
Doch anstatt wie von mir vermutet, benutzt „Shortbus“ den gezeigten Sex nicht zum Selbstzweck um Aufmerksamkeit zu erhalten. Stattdessen dient er nur dazu, die Charaktere zu vertiefen, ihre Probleme zu offenbaren und sie zu verstehen.
Allerdings ist manch Gezeigtes schon arg seltsam. Etwa wenn sich ein Mann selbst einen bläst oder jemand einem anderen in den Hintern singt. Ja, richtig gelesen. Er singt.
Wie man auf so etwas kommt, ist mir schleierhaft.
Nichtsdestotrotz ist „Shortbus“ ein astreines Drama, das das Innenleben mehrerer Personen beleuchtet. Niemals wird der Film langweilig, auch wenn es teilweise sehr skurril zugeht.
„Shortbus“ bricht mit Tabus, ist hin und wieder etwas eklig, manchmal verspielt und beinahe märchenhaft, bietet einen sehr guten Soundtrack und zeigt doch nur Eines: Das Leben.
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JimiHendrix 2011/12/06 00:54:16
Antwort löschendeine beschreibungen zum film, lassen ihn jetzt doch wieder interessant wirken, hatte ihn erst kürzlich von meiner merkliste gestrichen, da eine meiner co-piloten den nicht so berauschend fand,
also gut - er kommt wieder auf meine liste ;D
Bandrix 2011/12/08 20:37:42
Antwort löschenFreut mich. ;)
Aber ich kann völlig verstehen, wenn das manchem nicht so gefallen hat. Ist wirklich sehr speziell...
Le Samourai 2011/11/23 02:27:01
Kommentar löschenTeilweise recht schön anzusehende und ordentlich inszenierte kreuz-und-quer Vögelei in der New Yorker-post 9/11-Hedonisten-Bohème, jedoch scheitert der Film gnadenlos an seinen zu krampfhaft gekünstelten, oberflächlichen Charakteren und deren (Selbstfindungs)Problemchen, sodass am Ende nicht viel mehr übrig bleibt als 90 bedeutungslose, inhaltsleere und letztendlich langweilige Minuten. Kann man sich sparen.
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spanky 2011/11/23 08:50:30
Antwort löschenScheiße, den wollt ich mir jetzt auch endlich mal reintun.
Mr Vincent Vega 2011/11/23 14:36:56
Antwort löschenHinten?
CarrionFairy 2011/11/23 15:09:36
Antwort löschenrofl
Le Samourai 2011/11/23 15:18:30
Antwort löschen:D
spanky 2011/11/23 15:38:41
Antwort löschenKicher, ja da wäre noch Platz! Und nach dem Kommentar gehört er anscheinend auch da hin.
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Le Samourai 2011/11/23 15:40:22
Antwort löschenGaaanz so stinkig isser nicht. Nur halt absolut nichts Besonderes.
Smoover 2011/11/23 17:35:28
Antwort löschenDie Teilweise total nervige Musik sollte noch angemerkt werden :P
FineCut 2011/11/20 18:37:53
Kommentar löschenSHORTBUS ist auf den ersten Blick Porno pur. Zur Einstimmung gibt es zu Beginn eine Autofellatioszene, ein kopulierendes Pärchen in diversen bequemen und unbequemen Stellungen und schließliche der Einsatz von Nippelklemmen. Ähnlich saftig geht es dann auch in weiteren Szenen des Films zugange, die durchaus an- und aufregend und entsprechend gefilmt sind.
SHORTBUS allerdings darauf zu reduzieren wäre komplett falsch, denn er zelebriert das Leben (gleich ob Queer oder Hetero) in all seinen Facetten. Damit trifft er mich, wie kein zweiter Film, mitten ins Herz. Lieblingsfilm mit !!!
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Hagen Hagen 2011/10/09 22:39:40
Kommentar löschenDeutlich zu eklig für mich.
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ed.wibeau 2011/09/15 22:25:44
Kommentar löschenÜber die Handlung und ihre Darstellung muss glaub ich nichts mehr gesagt werden. Ich persönlich war einfach nur verdammt positiv überrascht von dem Film! Und habe ihn gleich zu einem meiner Lieblingsfilme gekürt :) Fast die schönste Stelle im gesamten Film is der Einsatz des Songs "In The End" von Scott Matthew, der ohnehin schon zu meinen liebsten Bärtigen gehört: (evtl. Spoilergefahr) Das Licht fällt aus, nachdem die Sextherapeutin am Gipfel ... ihrer Verzweiflung (höhö) angekommen ist. In ganz New York werden die Kerzen ausgepackt, im Shortbus sitzt ein einsamer Scott Matthew auf der Bühne und spielt seinen Song an, langsam gesellt sich zu ihm ein Streichquartett hinzu. Als ob die Szenerie und die damit verbundene sich anbahnende Handlungsauflösung nicht ohnehin schon schön genug wäre, übernimmt nicht Scott selbst sondern Justin Bond (Darsteller des Drags und Shortbus-Inhabers) den Gesang, wodurch die Worte des Textes eine ganz andere Dimension erhalten, die dem versöhnlichen Schluss des Films eine düstere Note gibt. Ein schöneres "Denkmal" für einen Singer/Songwriter Newcomer (der Scott zu der Zeit noch war) kann ich mir nur schwer vorstellen.
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AnniManiac 2011/07/29 09:29:51
Kommentar löschenShortbus ist auf jeden Fall eines:
Ein absolut mutiger Film, der unsere gesellschaftlichen Tabus gekonnt durchbricht, und sich nicht scheut, auch die intimsten menschlichen Momente zu zeigen, ohne dabei auch nur einen einzigen Moment pornografisch zu wirken.
Auch wenn manche Darsteller vielleicht nicht ganz überzeugen, muss man doch immer bedenken, das es erstmal immens "dicker Eier" Bedarf, überhaupt in einem solchen Film mitzuspielen. ;-) :-)
Nunja, für einen Hetero-Mann ist es wirklich ziemlich schwer, sich die (IMHO) viel zu ausgeprägten schwulen Szenen anzuschauen, trotzdem muss man doch sagen, das es mutig vom gesamten Team ist, diesen Film zu produzieren.
Genau das, was der Film zeigt, ist etwas, wovon ich glaube, das es zu den Dingen zählt, die einfach gezeigt werden müssen. Einfach nur deshalb, um den Horizont der Zuschauer zu erweitern.
Und für alle Darsteller gebe ich zwei Daumen hoch dafür, das sie überhaupt den Mut hatten, in diesem Film mitzuwirken!!
Sook-Yin Lee gebührt dabei eine besondere Anerkennung, da sie durch die Darstellung ihrer Rolle fast im realen Leben in der Maschinerie der konditionierten gesellschaftlichen konservativen Minderbemitteltheit untergegangen wäre.
Fazit:
Shortbus ist ein ambitionierter Low-Budget-Film, der mit den üblichen gesellschaftlichen sexuellen (Film-)Tabus bricht, dabei trotzdem immer Tiefgang in sich birgt, ungeschminkt die wahre menschliche Natur offen darstellt, und in meinen Augen ein Vorreiter zukünftiger toller Filme sein wird (sollte).
Ich wünsche mir mehr Regisseure, die genauso mutig zeigen, was "den Menschen" wirklich ausmacht (ohne jede gesellschaftliche Doktrin), und die dabei genauso kreativ sind!
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freakualizer 2011/07/24 23:47:20
Kommentar löschenFür alle "Lesefaulen": Auch hier gibt es eine "Reclam"-Edition im Internet.
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sikkmeidack 2011/07/20 14:32:00
Kommentar löschenNochmals geschaut.
Ein Film voller gnadenlos expliziter pornographischer Szenen, die aber gar nicht so wirken. Höh? Wie kann das denn sein?
Eher ein Film über Sehnsüchte, die über die Sexualität befriedet/digt oder kompensiert werden möchten und letztlich in emotionaler Armut versiechen. Eskapismus endet in Entfremdung und Einsamkeit. Sehr authentisch und gut in Szene gesetzt. Ein Gefühls-Luxus-Film, der den neurotischen Stadt- und Beziehungsfremdler darstellt.
Nichts war wie es ist. Es wird Nacht Renate.
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Filmkenner77 2011/06/23 14:52:20
Kommentar löschen"Shortbus" ist ein schwer zu greifender Film, der sicherlich nicht jeden und vor allem auch nicht meinen Geschmack getroffen hat. Im Zentrum steht ein Club namens "Shortbus", in dem die unterschiedlichsten Persönlichkeiten feiern, Gespräche miteinander führen oder Sex haben. Schwule, Lesben, Swinger und weiss der Teufel wem sonst noch, dient dieses liberale Refugium als Begegnungsstätte. Am besten lässt sich der Grundgedanke des Films im Sinne eines philosophischen Hedonismus beschreiben. Die Lust am Leben ohne moralische Begrenzungen oder Tabus. Die Schmerzen des Alltags können in dieser Enklave für eine Weile vergessen oder aber aufgearbeitet werden. In gewisser Weise ist der Film sperrig, stilistisch jedoch ansprechend. Der Kameraschwenk über die Miniatur-Häuserblocks und schließlich das Eintauchen in die Privatsphäre der Protagonisten ist durchaus künstlerisch gelungen und wirkt nie voyeuristisch. Dennoch konnte ich als Zuschauer niemals Empathie mit den Charakteren entwickeln. Man bleibt seltsam distanziert wie jemand, der durch ein Brennglas schaut und einen Mikrokosmos beobachtet.
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Zitrone 2011/06/23 15:41:08
Antwort löschenSehe ich auch so!
Sigmund 2011/06/23 01:21:01
Kommentar löschenEbenso explizites wie bemerkenswert unverkrampftes Selbstfindungsvögeln, das einen seiner vielen Höhepunkte in einem steifschwänzigen Schwulendreier findet, bei dem man sich die amerikanische Nationalhymne buchstäblich in den Hintern bläst. Im Ganzen legt es der Film aber erfreulicherweise weniger auf Provokation an als auf liebenswerte Lustfreundlichkeit – und die ist ja Voraussetzung für so etwas wie Erfüllung im unendlich verzweigten Labyrinth der Leidenschaft.
P.S.: Hätte SHORTBUS trotzdem gerne in einem texanischen Kleinstadtkino gesehen!
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ElMagico 2011/06/23 02:42:42
Antwort löschenich musste grinsen ;)
KlapTrap 2011/06/23 08:48:19
Antwort löschen"Selbstfindungsvögeln" ist geil !
Da muss sich doch glatt noch ein peinlicher Anmachspruch draus basteln lassen, so a´la : "Ich kann dir helfen, deine eigene Mitte zu finden !"....
Alle 4 Antworten zeigen
Sigmund 2011/06/23 09:59:50
Antwort löschenWieso peinlich? :P
alanger 2011/06/23 10:46:47
Antwort löschenxD
emily 2011/03/07 10:03:44
Kommentar löschenWäre ich vorm Gucken des Films mal auf die Idee gekommen eure Kommentare durchzulesen, hätte ich mich, aufgrund der expliziten Sexszenen, in den ersten fünf Minuten nicht so erschrecken müssen - und wäre gleichzeitig vielleicht auch nicht in die peinliche Lage gekommen meinem Mitbewohner zu erklären, dass ich gerade keinen Porno gucke...auch wenn es danach aussieht :-)
Nach dem die ersten Schrecksekunden vorbei waren, musste ich dann feststellen, dass ich großen Spaß an Shortbus hatte. Der Film wirkt frisch, unverklemmt und obwohl man oft "richtigen" Sex zu sehen bekommt, wirkte er nicht deplatziert , sondern er fügt sich tatsächlich ganz gut in die Handlung ein.
Von daher würde ich Shortbus auch nicht in die Porno-Ecke stellen, sondern für mich entwickelte sich der Film zu einem waschechten Feel-Good-Movie, mit einigen wirklich seeehr komischen Szenen, bei denen mir fast die Tränen gekommen sind vor Lachen.
Übrigens: Sexuell wurde vor nichts Halt gemacht...schwul, lesbisch, straight, bi...alles war dabei - mein Mitbewohner ist dann auch prompt bei der ersten Schwulenszene aus dem Zimmer geflohen :-)
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Mr. White 2011/02/08 12:33:52
Kommentar löschenLange hab ich überlegt, wie ich diesen Film beschreiben soll. Unzähliche Wortfetzen habe ich aufgeschrieben, doch nie war ich wirklich zufrieden. Denn diesen Film kann man kaum beschreiben. Ich weiß nicht, wie ich den Sinn des Filmes umschreiben soll bzw. ob ich ihn überhaupt richtig verstanden habe. Zum Schluss bleibt mir nur ein kurzes Kommentar und zu sagen, dass dieser Film so ausergewöhnlich ist, dass man sich erst mit ihm anfreunden muss, er aber dann zum unvergesslichen Freund wird.
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Alienwee 2011/02/07 07:13:16
Kommentar löschenwirklich überraschender Film,der mal "leicht",meist "schwermütig" daher kommt und ein schönes Ende hat.Die schon angesprochene "Dreier-Szene",als auch die "Self-Blowjob" Szene waren für mich schon etwas berfremdend,aber es geht ja nicht ausschließlich um Sex den die Personen teilen,sondern auch um deren zwischenmenschliche Beziehung!
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kristallrainer 2011/01/14 13:11:38
Kommentar löschenEin Film, der wirklich mal das Gegenteil einer konventionellen Herangehensweise an ein Melodram darstellt. Es handelt sich bei 'Shortbus' um keinen Porno wie die ersten Minuten vielleicht suggerieren könnten. Denn aus der anfänglichen Vorstellung der Protagonisten die detailliert beim Sex gezeigt werden entwickelt sich natürlich auch eine Geschichte, denn diese sehr unterschiedlichen Menschen lernen sich im Shortbus(eine Art Swinger-Club) in Brooklyn kennen. Die Musik von Yo La Tengo(etwas jazzig angehaucht) und Scott Matthew (Singer-Songwriter) gefällt durchaus und passt gut zum Film. Insgesamt fand ich den Film aber "nur" ganz gut, aufgrund des etwas zähen Mittelteils. Zum Ende hin wird er dann wieder etwas besser.
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CarrionFairy 2010/10/04 14:44:19
Kommentar löschenit's a sad and beautiful world... vor allem sad...
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Kill_Diether 2010/03/26 00:33:03
Kommentar löschenOffenherzige Geschichten für... Ja, für wen
eigentlich? Für Verklemmte, die zeigen wollen,
wie aufgeklärt sie sind? Für Intellektuelle, die
Sexualität in ihrer Vielfalt nicht ablehnen?
Fehlt mir Empathie, wenn mich die schwierige
Selbstfindung eines Homosexuellen und einer
Japanerin kaum interessiert?
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Knutrobert 2010/03/10 18:44:37
Kommentar löschenDieser Film ist anders. Zum einen weil er nichts ausblendet (weder Sexszenen noch Homosexualität) und zum anderen, weil es ihm gelingt die Gefühlsebene von Sexualität mit Spannung und Tiefgang umzusetzen. So kommt letzlich eine sehenswerter Streifen raus der wie ich glaube sehr nah an der Realität ist.
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Blonder 2009/12/09 18:31:25
Kommentar löschenGut gemachter Film über Liebe, Sehnsüchte und Sex. Durch das einflechten der animierten New York Bilder hat man das Gefühl, dass sich die Personen in der Weltmetropole etwas einsam fühlen. Gleichzeitig versucht jeder einzelne von ihnen herauszufinden was Liebe für ihn bedeutet.
Kleiner aber feiner Film, der alle Tabus bricht und dennoch intelligent und witzig ist.
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kristallrainer 2009/12/09 19:42:10
Antwort löschenVorhersage 9,4 hui,hui Bin mal gespannt...
skyworker 2009/10/13 22:25:18
Kommentar löschenlustig, dramatisch und sehr ehrlich. die welt spielt sich in einem raum ab. es gibt keine zufälle!
genial!
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