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Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

Terminator 3: Rise of the Machines (2003), DE/US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 31.07.2003


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5.8
Kritiker
67 Bewertungen
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6.3
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14679 Bewertungen
149 Kommentare
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von Jonathan Mostow, mit Arnold Schwarzenegger und Kristanna Loken

Terminator 3 – Rebellion der Maschinen: Auch im dritten Teil der legendären Terminator-Reihe sind die Tötungsmaschinen noch längst nicht besiegt. T-X alias Kristianna Loken soll den Sieg der Maschinen einläuten.

Der Tag der Abrechnung, an dem John Connor (Nick Stahl) die Apokalypse verhindern konnte, liegt über zehn Jahre zurück. John ist mittlerweile volljährig, hat keine Wohnung, keine Kreditkarte, kein Mobiltelefon und keinen Job. Er lebt am Rande der Gesellschaft und tut alles, um möglichst keine Spuren zu hinterlassen, damit Skynet ihn nicht aufspüren kann. Das hochentwickelte Netzwerk versucht einst, ihn zu eliminieren. Doch dann erscheint das völlig neue und unzerstörbare Modell T-X (Kristanna Loken), Skynets bisher am weitesten entwickelte Tötungsmaschine – sexy und verführerisch, aber umso gnadenloser und gefährlicher. T-X soll das vollenden, was ihrem Vorgänger nicht gelang. John und seine Freundin Kate Brewster (Claire Danes), die Tochter von General Brewster (David Andrews), fürchten um ihr Leben. Der Einzige, der Connor jetzt noch helfen kann, ist der legendäre Terminator T-800 (Arnold Schwarzenegger), der einst auf ihn selbst angesetzt wurde. Um die Menschheit vor den unverwüstbaren Killermaschinen zu retten, müssen sie in die Skynet-Kommandozentrale. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
Genre
Actionfilm, Endzeitfilm, Science Fiction-Film, Zeitreise-Film, Utopie & Dystopie
Zeit
2000er Jahre, 2030er Jahre, Zukunft
Ort
Los Angeles
Handlung
Apokalypse, Auserwählter, Bunker, Computer, Cyborg, Dystopie, Ende der Menschheit, Entführung, Erste Liebe, Fahrstuhl, Feuerwehr, Feuerwehrauto, Flammenwerfer, Friedhof, Helikopter, Jüngstes Gericht, Killer Roboter, Krebstod, Künstliche Intelligenz, Lederjacke, Lkw, Mensch gegen Maschine, Nanotechnologie, Nukleare Katastrophe, Polizei, Psychiatrie, Raketenwerfer, Rettung der Welt, Sarg, Schießerei, Sonnenbrille, Tierarzt, Vater-Tochter-Beziehung, Verfolgungsjagd, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Zeitreise
Stimmung
Aufregend, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Sequel
Verleiher
Columbia Tri-Star Filmgesellschaft mbhH
Produktionsfirma
C-2 Pictures, IMF Internationale Medien und Film GmbH & Co. Produktions KG, Intermedia Films, VCL Communications GmbH, Village Roadshow Productions

Kritiken (8) — Film: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

Anj S: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

Während die ersten beiden Teile noch unter dem Motto „Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied“ standen, erfährt der dritte Teil nun einen ganz anderen Leitspruch. Zwar deutet der moralische Ziegefinger wieder auf dasselbe Thema, nämlich dass die Menschheit sich durch Waffen, die sie selbst und zu ihrer eigenen Verteidigung erschaffen hat, beinahe selbst zerstört – ansonsten aber hat sich das Motto gewandelt und scheint gewachsen. Ob man seine eigene Geschichte wirklich selbst schreiben kann, wird mehr als in Frage gestellt und bleibt bis zum Ende unklar. Das Wichtige aber ist, niemals aufzuhören, für etwas einzustehen und dafür zu kämpfen.

„Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ versucht gar nicht erst, irgendetwas aus den ersten beiden Teilen zu kopieren, sondern ist ein ganz eigener Film mit einem überraschend düsteren Ende und einer völlig neuen Aussage:

„Never stop fighting!“

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Arnold Schwarzenegger hatte damals ein großes Problem: Noch kein Gouverneur dafür aber viele Flops im Kino. Egal ob "End of Days", "The 6th Day" oder der absolut missratene "Collateral Damage", seine Filme wollten einfach nicht erfolgreich werden. Also reanimierte man den guten alten Terminator, allerdings unter der Regie von Jonathan Mostow. Das Ergebnis stimmte viel Fans missmutig, dabei ist "Terminator 3- Rebellion der Maschinen" wunderbar ironische Action-Unterhaltung. Es fehlt zwar, bis aufs gelungene düstere Ende, die richtige Endzeit- Stimmung und die Gegenspielerin, die T-X, kommt ziemlich überkonzipiert daher, doch in Sachen Action und Humor macht der Film wirklich Spaß. Vielleicht drückt er in Sachen Selbstironie etwas zu sehr aufs Gaspedal aber witzig ist es trotzdem und mit den krachenden Action- und Kampfszene bietet "Terminator 3- Rebellion der Maschinen" wunderbare Kurzweil. Ein Klassiker wie die Vorgänger wird der Film zwar nie werden, muss er aber auch nicht.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Das schlimme an schlechten Filmen ist, dass sie die schwachen Filme besser aussehen lassen. Im Vergleich mit dem Totalausfall von Teil 4, wirkt T3 in all seiner Trashigkeit schon wieder unterhaltsam und sympathisch. Auch wenn es Moscow eindeutig an gespür für Timing und gute Actioninszenierung mangelt und Nick Stahl ein schwacher Ersatz für Eddie Furlong bleibt.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

matzzze

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Trifft den Nagel auf den Kopf


HulktopF

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japp


sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Als der Film damals ins Kino kam fand ich es schade, dass nicht der Schauspieler aus T2 den John Connor spielte, sondern Nick Stahl. Ich habe gerade T4 mit Christian Bale in einem Pressescreening gesehen und mir nochmal T2 angesehen - kann ich bitte Nich Stahl wiederhaben, der war ebenso wie Claire Danes eine echt gute Besetzung!!

T3 fällt zwar was den Druck der Story angeht hinter T1 und T2 zurück. Die Bedrohung der Protagonisten durch den T-X ist zwar spürbar, aber nicht mehr so "dicht" wie in den ersten beiden Teilen. Die Geschichte schafft es aber, durch den bevorstehenden Judgement Day Druck aufzubauen und zu halten.

T3 ist -wenn auch der schwächste Teil der Triologie- immer noch ein überdurchschnittlicher Actionfilm.

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Oskar Gleit

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Edward Furlong, hat die Rolle damals nicht bekommen wegen seiner Drogenabhängigkeit. Das hätte diesem Grottenolm aber auch nicht auf die Beine geholfen. Der Film wäre nicht besser geworden. Jedoch Überdurchschnittlich???


HulktopF

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überdurchschnittlich unterhaltsam :)


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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6.0Ganz gut

Mit Terminator 2 – Tag der Abrechnung erreichte Arnold Schwarzeneggers Karriere 1991 ihren Zenit. Die Fortsetzung des LowBudget-Hits Terminator aus dem Jahre 1984 ist bis heute Schwarzeneggers erfolgreichster und bester Film. Wie kaum ein zweiter Schauspieler wird der ehemalige Bodybuilder mit seiner Paraderolle gleichgesetzt, der des Terminators T-800, Modell 101. Doch in der Folge des Megaerfolges musste Schwarzenegger feststellen, wie schnell auf das „erreichen“ das „überschritten“ folgen kann.
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Nach Terminator 2 findet sich in Big Arnies Filmografie nur noch ein einziger, annähernd gleichwertiger Titel, nämlich True Lies von 1994. Die actionreiche Agentenkomödie, bei der Schwarzenegger noch einmal mit Terminator-Mastermind James Cameron zusammenarbeitete, erwirtschafte gute Zahlen und steht bei Fans und Kritikern hoch im Kurs. Zwischen diesen beiden Meilensteinen musste der Österreicher jedoch den kolossalen Flop Last Action Hero verkraften. Die trotz aller Kritikerverrisse durchaus gelungene Parodie auf sämtliche Actionfilm-Klischees, die unter anderem einen amüsanten Gastauftritt von T-1000 Robert Patrick und Rambo Sylvester Stallones Konterfei auf dem Terminator 2-Plakat bereithält, spielte bei Kosten von 85 Millionen in den USA nur 50 Millionen, weltweit ebenfalls enttäuschende 137 Millionen ein. Noch erfolgloser ging es nach True Lies weiter und spätestens Ende der 90er, Anfang 2000 galt Schwarzeneggers Karriere als extrem abstiegsgefährdet. Weggefährte Cameron übrigens lieferte inszwischen mit Titanic den erfolgreichsten Film aller Zeiten ab.
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Um eine Fortführung des ikonografischen Terminator-Franchise hielten sich lange Zeit Gerüchte und Vermutungen, doch sowohl Schwarzenegger, als auch Cameron hatten die Serie mit dem Ende des zweiten Teils, an dem der Judgement Day verhindert werden kann, für abgeschlossen erklärt. Abgesehen von dem Kurzfilm T2 3-D: Battle Across Time, der als Freizeitparkattraktion für die Universal Studios produziert wurde, sollte es keine weitere Geschichte geben. Doch allerspätestens die „Feuerwehrmann-tritt-gegen-Terroristen-an“-Gurke Colleteral Damage, die nur wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 überhaupt Aufmerksamkeit erlangte und weltweit nicht mal die Kosten von 85 Millionen einspielte, sorge bei Schwarzenegger für Gesprächsbereitschaft. Obwohl Cameron dem Projekt standhaft fern blieb, aber zumindest der Weiterverwertung seinen Segen erteilte, kam Terminator 3 ins Rollen. Obwohl sein Star seine uneingeschränkte Zugkraft verloren und den Platz im Hollywood-Olymp der Top-Stars hatte räumen müssen und mit Jonathan Mostow ein Regisseur verpflichtet wurde, der bei Fans lange vor Produktionsbeginn für (negativen) Diskussionsstoff sorgte, bekam der Film ein 200 Millionen Budget bewilligt und kam schließlich zwölf Jahre nach dem Überkracher Terminator 2 in die Kinos.
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Erneut werden zwei Terminatoren durch die Zeit geschickt, ein T-850, dessen Auftrag es ist, John Connor zu beschützen, sowie der T-X, ein weiterentwickeltes Modell in Frauengestalt. Sie verfolgt nicht nur Connor, sondern auch dessen zukünftige Generäle und soll nebenbei sicherstellen, dass der nach den Ereignissen des zweiten Teils auf anderem Wege entwickelte Skynet online geht. Gemeinsam mit Kate Brewster, die in Connors Zukunft eine wichtige Rolle spielt, beginnt erneut der Kampf gegen den Untergang...
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Terminator 3 wurde zwar der erwartete Hit, hat aber auch exorbitante Schwächen, die bei den Vorgängern gänzlich ausgeblieben waren. Trotz seiner im Vergleich zum zweiten Teil noch einmal ums Doppelte gesteigerten Kosten versucht Mostow mit seiner Inszenierung nicht, der mächtigen Epik nachzueifern und orientiert sich beim Ausmaß der Story irgendwo zwischen den beiden Erstlingen. Die Geschichte selbst lässt allerdings einiges vermissen und fügt stattdessen Elemente ein, die sich vom Ton (zu) deutlich von den Vorgängern unterscheiden. So wird die Figur des Terminators komplett auf möglichst coole Oneliner und Selbstzitate programmiert, was in manchen Szenen auf amüsante Weise funktioniert, etwa wenn der Roboter menschliche Gepflogenheiten allzu wörtlich auffasst, an zu vielen Stellen aber auch (ob freiwillig oder ungewollt) in Richtung Parodie abrutscht, was mit dem ernsten mythlogisch angehauchten Kern des Termintor-Universums so gar nicht konform geht. Die angenehm dosierte Selbstironie aus Terminator 2 wird hier deutlichst überreizt. So werden viele Motive aus den Vorgängern zitiert (Beschaffen der Kleidung, die obligatorische Sonnenbrille), aber dennoch auf eine seltsam unangebrachte Weise an ihnen vorbei gedacht.
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Auch die Charakterentwicklung, die innerhalb der ersten Filme und vom ersten zum zweiten so hervorragend klappte, wird hier im Falle der Hauptperson in eine fatal-falsche Richtung interpretiert. Nach dem Ableben seiner Mutter ist John Connor zentraler Fixpunkt der Handlung und während Edward Furlong im zweiten Teil bei seinem Leinwanddebüt einen vollauf gelungenen Connor ablieferte, der bereits im Laufe des Films zu den Führungsqualitäten fand, die aus ihm in der Zukunft den Anführer der Menschheit machen, verblast Nick Stahl dagegen wie ein überbelichtetes Foto. Sein John Connor wandert ohne Identität von einem Ort zum anderen und fürchtet den nächsten Angriff aus der Zukunft. Und als dieser tatsächlich erfolgt nimmt er nicht etwa das Heft in die Hand, wie man es von der Furlong-Inkarnation jederzeit hätte erwarten können, stattdessen jammert er dem Terminator vor, dass er sich der Aufgabe nicht gewachsen fühlt und lässt sich quasi am Kragen durch die Handlung schleifen. Dass Connor angesichts seiner bevorstehenden Aufgabe Zweifel kommen, ist eine nachvollziehbare Sache und wäre für den Charakter auch kein grundsätzlich falscher Ansatz, doch dies ist vom Drehbuch und Stahl dermaßen weicheiig und wehleidig umgesetzt und somit widersprüchlich zur etablierten Kontinuität, dass man meinen könnte, niemand hätte sich Camerons Referenzmaterial des Charakters zu Gemüte geführt. Dies ist besonders ärgerlich, weil Stahl bis zum Ende viel zu passiv bleibt und ihm sogar Claire Danes als Kate in Sachen Entschlossenheit und Tatendrang den Rang abläuft. Zudem legt man Connor an einer Stelle die pure Dummheit in den Mund, als er nämlich den Terminator fragt, ob der sich überhaupt an ihn erinnern könne, „Haste la vista, Baby“ und so weiter. Er kann doch nicht ernsthaft denken, dass dies der exakt selbe Terminator ist, der am Ende des zweiten Teils im flüssigen Stahl versinkt?!
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Auch der neue Gegenspieler ist eine zwiespältige Angelegenheit. Mit Frostmimik und einer wahrhaft mechanisch anmutenden Körperbeherrschung gibt Kristanna Loken dem T-X zwar ein passendes Äußeres, dass es sich bei ihrem Modell aber grundsätzlich um eine Frau handelt macht in der Umsetzung eigentlich nur insofern Sinn, als dass den Machern kein kreativerer Ansatz zur Profilierung eines neuen Schurken einfiel. „Neuer Terminator gesucht? Nehmen wir doch einfach `ne Frau!“... Der T-X, außen flüssig wie der T-1000, darunter fest wie der T-800, ist mit einer Plasmakanone, einem Flammenwerfer und der Fähigkeit, mit Nanobots andere Geräte zu infizieren ausgestattet, was insgesamt gegenüber dem revolutionären T-1000 recht mau an Neuerungen und Besonderheiten und optisch unspektakulär ausfällt. Ihre Weiblichkeit als solches, wenn sie denn von Skynet als taktisches Element geplat sein soll, setzt sie nur in einer kurzen, recht spaßigen, aber zu nichts führenden Szene ein. Dazu overacted Loken an manchen Stellen ein wenig, bietet insgesamt aber eine solide Leistung.
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Ein sicheres Brett, auch bei Terminator 3, sind die Action-Sequenzen. Auf erfrischende Art weitestmöglich CGI-frei gehalten, entfacht der Film hier ein ums andere Mal einen ordentlichen Wumms. Die Verfolgungsjagd mit Kranwagen ist klasse und wird von hervorragender Stunt-Arbeit gekrönt, die Mann-gegen-Frau-Auseinandersetzungen zwischen Schwarzeneggers T-850 und Lokens T-X sind dynamisch und nur die Klo-Prügelei stellenweise etwas zu viel des Guten. Besonders auf Schwarzenegger kann sich der Film trotz fortgeschrittenen Alters voll verlassen, denn auch wenn sich in seine Performance wie gesagt ein Schlag Selbstironie zu viel einschleicht, treibt er das Geschehen immer dann, wenn es kracht und rummst in gewohnt souveräner Manier voran. Wackeln tut das Ganze, wenn Mostow Tempo aus der Inszenierung heraus nimmt. Die ruhigen Passagen wusste James Cameron geschickter zu platzieren und sie der gelungeneren Charakterisierung wegen auch mit tieferem Inhalt zu füllen. Mit Stahls laschem Connor wird eben die Möglichkeit verschenkt, dem Geschehen neue Facetten abzugewinnen (sofern man Jämmerlichkeit nicht dazuzählt).
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Einiges rausreißen kann das Ende, das der ansonsten viel zu freundlichen Atmosphäre des Films ziemlich ins Gesicht spuckt und sie zwecks voller Ausreizung des Schockeffekte vielleicht sogar erklärt. In jedem Fall ist es, für einen derart kalkulierten Blockbuster, ein mutiges und gewagtes Ende, das auch darin zu einer recht bemerkenswerten Größe findet, in dem es sich dem bisher geltenden Gesetz der Serie, „das Schicksal ist nicht vorherbestimmt“, verweigert und damit als einzige, auf Eigenständigkeit abzielende Aktion des gesamten Films ins Schwarze trifft.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[..]

Es kracht an allen Ecken und Enden, und wenn sich die zwei Maschinen bekriegen, bleibt kein Pissoir heile. Was allerdings fehlt ist die Tiefe der ersten Teile, das düstere, bedrohliche Element, die Zukunft. Der Film ist ein reiner Actioner mit bekannten Gesichtern und in einem bekannten filmischen Universum, der aber keine all zu große Geschichte zu erzählen hat. “Skynet light” sozusagen, denn bis auf das bedrückende Ende, welches aber von der Idee her gut ist, bietet der Film nichts Tiefsinniges sondern nur pure Unterhaltung und Lust an der Zerstörung. Davon aber jede Menge.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.0Ganz gut

Dem Terminator-Mythos ist nichts mehr hinzuzufüpgen. Der wiedererstarkte "Last Action Hero" Schwarzenegger, der als Barbar begann und hier noch einmal einhändig Waffen bedient, die Normalbürger nicht einmal aufheben könnten, sagt laut Servus. Die amerikanische Politik wartet schon. Hasta la vista, Arnie.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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4.5Uninteressant

"Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" ist noch brutaler - und noch ironischer als der zweite Teil. Aber er konjugiert in den Effekten nur nach, was die inzwischen computergenerierten Programme so hergeben. Dennoch kann auch er sich sehen lassen."

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Kommentare (141) — Film: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen


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BlackLevel

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Bewertung3.0Schwach

RISE OF THE MACHINES hätte ein gelungener Abschluss der Reihe werden können, aber die Verantwortlichen haben es grundlegend vergeigt..

Überzogener und oftmals deplatzierter Humor, der Terminator wird zu Witzfigur..
Die Darsteller sind auch nicht wirklich das gelbe vom Ei.. Kristanna Loken ist zwar hübsch anzusehen, gleichzeitig aber auch unfreiwillig komisch in ihrer Rolle als 'T-X'..
Nick Stahl alias 'John Connor' ist zwar okay, aber es hätte einfach Edward Furlong sein müssen.. Ja ich weiß, aufgrund seiner Drogen-Eskapaden, hat er sich selbst in Abseits manövriert.

Hier und da gibt es zwar nette Actionszenen, aber insgesamt ist es einfach ein schlechter Film.. Potenzial vollkommen verschenkt!

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razzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Das hätte er also sein können, der perfekte Abschluß einer großen Trilogie. Nach dem Gesetz der Serie, müsste er ja locker mit dem zweiten Teil mithalten, wenn nicht alle beide übertreffen. Schön wärs, die Realität ist leider eine andere. Dabei war die Gelegenheit doch jahrelang zum Greifen nah. Einfach alle Beteligten zusammentrommeln, einen waschechten Terminator raushauen und mit einem lauten Knall die Saga abschließen. Sollte nicht sein. Woran lags?

Der Legende nach hat Arnold seine Beteiligung ja kategorisch ausgeschloßen, solang nicht James Cameron auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Irgendwann soll James seinem Freund dann folgende Weisheit zugeflüstert haben: “Just do it and ask for a shit-load of money”

Ich denke, das sagt doch ne Menge aus. Es haben sich einfach nicht die richtigen zu dieser Party versammelt. Die, die das Zepter schwingen sollten (Cameron), schwingen es nicht und die, die mitspielen sollten (Hamilton, Furlong), spielen nicht mit. Weil sie nicht wollten oder nicht konnten. Warum Cameron die Chance auf ein würdiges Ende seiner Arbeit verstreichen ließ, keine Ahnung. Aber die Gründe werden wohl die gleichen sein, mit denen in der Filmindustrie zu 99% alles steht und wieder fällt - it's all about the Money.

So ist ''Terminator 3: Rise of the Machines'' zwar auf der einen Seite ein richtig guter Actionfilm, der krachende, spektakuläre Zerstörungsorgien bietet, aber im Kontext der beiden Vorgänger ist er eine große Enttäuschung. Er atmet einfach nicht die gleiche Luft wie die beiden. Hatten Camerons Werke noch eine düstere, dunkle Atmosphäre, eine durchgehende Ernsthaftigkeit (auch wenn ''Judgement Day'' sie dezent auflockerte), kann (oder will) Jonathan Mostow diese Aura nicht transportieren. Mir ist schon klar, das bei einem komplett neuem Cast vor (Stahl, Danes, Loken) und hinter der Kamera (Reggie, Kamera, Schnitt), zwangsläufig was Neues entsteht, aber man hat die großen Fußstapfen zu sehr aus den Augen verloren. Da reinzutreten wär natürlich zu viel verlangt, aber in Sichtweite nebenher zu laufen sollte schon drin sein.

Neben Cast, fehlender Atmosphäre ist der überzogene Humor der dritte große Kritikpunkt. Es ist eindeutig zu viel des guten. Der Terminator ist eine Maschine und kein Elton-John-Clown. Hätte nur noch gefehlt das er einen Witz erzählt und danach in schallendes Gelächter ausbricht. Wenn man unbedingt so funny sein will, soll man halt ne Parodie machen. So bitte nicht.

Eigentlich schade, wär deutlich mehr drin gewesen. Auch mit dieser Besetzung. Denn die Story wurde durchaus sinnvoll weitergesponnen, Arnie ist so sehr Terminator wie eh und je, Kristanna Loken bringt frischen Wind rein und die Action ist wuchtig und wunderbar brachial. Und wer die Terminator-Brille mal 105 Minuten zur Seite legt (was mir sehr schwer fällt), bekommt eine feine Portion Äktschn. Genug zum satt werden, auch wenn man diesen bekannten Nachgeschmack vermisst, der so schön nach ''Maschine'' schmeckt.

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razzo

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Ist doch eh bald Monatsende! :)


twentyfour

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Dasselbe dachte ich über die Aliennachfolger ab Teil 3 und dieselben Gründe nur im positiven Sinne, weil eine Handschrift, funktionieren in meinen Augen bei der Resident Evil Filmreihe. Zu viele Köche versauen den Brei.


Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Für die lange Wartezeit auf diesen Film bekommt man eindeutig zu wenig Terminator. Die Ideen sind nicht schlecht (weiblicher Gegner, Rebellion wird schrittweise angedeutet, etc). Leider kommt der Film aber nie über die Ansätze hinaus. Dennoch super Sci-Fi-Film und Arnie in einer 1a Form trotz des damals schon fortgeschrittenen Alters.

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replicant-10

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Terminator 3 ist eine Beleidigung
und obendrein noch total überflüssig !!!
Ach du Kacke !!!

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filmverliebt

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Wieso? Der Film versprüht durchaus den Charme des zweiten Teils. Sicherlich kommt er nicht an II oder gar I heran, aber Schmerzhaft?


TheSpringwoodSlasher

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Bewertung5.5Geht so

T3 kommt einfach nicht an 1 & 2 an. Der TX ist einfach nur lächerlich. Aber:

THE Terminator terminated a Terminator that terminates Terminators and terminated himself.

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MelvinOderSo

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Bewertung9.0Herausragend

T3 erreicht keinesfalls die Qualität von T1 und T2, ist aber dennoch lustig anzusehen. Die Action, die Bildqualität und der Soundtrack sind recht gut gelungen und Arnie spielt trotz reiferen Alters einen grandiosen Terminator. Sein Gegenspieler, der T-X ist meiner Meinung nach einfach Geschmackssache... John Conner hingegen ist etwas zu ängstlich und harmlos geraten, ihm fehlt diese rebellische Coolness, die er in T2 noch an den Tag gelegt hat. Leider ist der Film auch nicht so düster wie seine Vorgänger und kann auch keine Gefühlsstory zwischen John Conner und dem Terminator aufweisen. Mit dem spektakulären Finale von T2 (welches ich persönlich für die beste Filmszene aller Zeiten halte), wurde die Beziehung der beiden in perfekter und traurigster Weise beendet. Arnie, wie er als Terminator in der Lava versinkt und als Maschine den Wert des menschlichen Lebens erkennt... legendär! In T3 hingegen herrscht nur eine kalte Atmosphäre zwischen den beiden, auf die man vielleicht besser verzichtet hätte. Dennoch gibt es wieder einige coole Sprüche von Arnie und der Film ist alles in allem recht gut gelungen!

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megaterminator

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Bewertung9.5Herausragend

toll lol nett oll

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BenjaminMagdziak

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Bewertung7.0Sehenswert

natürlich kommt dieser teil nicht an die beiden vorgänger an, wirkt eigentlich eher wie ein remake des zweiten teils.oder eher eine parody.
wenn man sich darauf einlässt kann man aber dennoch spaß haben. die action ist sehr gelungen, das bild ist klasse, soundtrack ist noch ganz gut.und den weiblichen terminator schaut man gerne zu.^^
was mir überhaupt nicht gefällt ist der erwachsene john connor und seine freundin. schlecht gecastet. john hat keine merkmale des rebellischen john aus teil 2 mehr, seine gesichtszüge sind iwie immer ängstlich und es stört. die frau ist uninteressant und nervig.

gute action komödie mit guten effekten, nicht mehr und nicht weniger.

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Dj Rise

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Lächerliche versuch den Erfolg der ersten beiden Teile zu übertreffen und da bei ist man kläglich gescheitert !

Allein schon das man aus dem Terminator eine Witzfigur gemacht hat ist eine Beleidigung für jeden Fan der reihe da war mir der 4 Teil schon lieber ! Fuck of T3 !

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deevaudee

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich müsste Lügen, bin mir aber nicht sicher, den auch mal damals im Kino gesehen zu haben. Glaube aber ja. Viel hängen geblieben und eigentlich das man ihn gesehen hat ist da nicht. Egal. Alle Dekade wieder kommt also ein Terminator Film raus. Nun sind es knapp 20 Jahre her nachdem Arnold Schwarzenegger das erste mal nackig aufersteht um nach Kleider zu fragen, glücklicherweise war dieses mal Ladies Night. So konnte er den Leder Fetisch mal in Ruhe ausleben. Sein Gegenspieler ist ein noch erweitertetes Upgrade, und diesmal auch mit netten Formen. Kristanna Loken ist die T-X Terminatrix. Heisst, kloppen sich ne Norwegerin und ein Ösi. Hurra hurra. Das teuerste mit am Film war das Live Set und die gross angelegte Actionorgie mit den Tonnenschweren Baukran und der Zerlegung eines Einkaufhauses. Die Action darf sich auch exzellenterweise wieder mal sehen lassen. Da gibt es nix zu meckern. Lediglich wiederholt sich alles etwas. 2 Terminator aus der Zukunft, einer gut, der andere böse, jagen und beschützen jemanden, machen viel tamm tamm, und mindestens eine Person muss erst davon überzeugt werden das es so ist. Wie der Faden weitergesponnen wurde für die Geschichte, ist jetzt auch nicht so umwerfend. Im Grunde das Prinzip, hätte Edison nicht die Glühbirne erfunden, hätte es vermutlich irgendwann später ein anderer getan. Also die Apocalypse now ist quasi unumgänglich. Bis auf Schwarzenegger und einem Cameo des Psycho Docs ist eine komplett neue Besetzung dabei. Linda Hamiltons Charakter ist terminiert, und John Connor ist wie ein Tim ohne Struppi. Will nicht gefunden werden, und wo landet er??, bei ner guten alten Knutschfreundin im Hundekäfig, die reeeeeeeein zufällig eine weitere wichtige Person im Beschütztenkarrusel spielt. Das ist Plottechnisch billiger als ein Aldi Produkt. Lediglich Terminatrix's Gnadenlosigkeit, die trotzdem nicht an Robert Patricks Strahlkraft ran kommt als T-1000, hat wenigstens seine Belustigung. Und wenn es um lustig geht, der aufgesetzte Humor, wirkte mal, und ging auch komplett in die Hose. Sei es die Sternensonnenbrille, oder die Fähigkeit den Verscheisser zu spielen. Aber nette Dinge waren mit bei, sowie die Geburtsstunde des 'Sprich in die Hand' Spruches. "Ach fick dich doch selbst!" "Negativ, Befehl nicht ausführbar!".
Musikalisch übernahm Marco Beltrami das Zepter dies mal, so dass vom epischen Terminator Theme bis auf Abspann Anfang nicht die Spur zu hören war. Beltrami der für pulsierende und eher übergethrillte Musik steht, macht aus der musikalischen Untermalung ein null 4 sechsundzwanzig Songprodukt. Der auch schon Halloween H20 zu so ner eloquenten Gossensuppe zusammenfiedelt hat. Kein schöner Anblick, auch wenn man es nur hört.
Das die SFX natürlich noch gereifter sind muss man nicht erwähnen, willkommen im neuen Jahrtausend. Aber zumindest wirken die Handlungsabläufe lebendiger und flüssiger und nicht Kamerastatisch wie noch im ersten Teil wärend des rötlich angelegten Scannermodus des Terminators. Auch wenn es nicht mehr ganz so Stilistisch ist wie die Reihe mal angefangen hat, und in Zeiten höherer Budgets und Ansprüche des Kinogängers, verformt sich auch das Sehverhalten und man bekommt im Grunde das was es generiert, ein Actionfilm der an ein bestehendes Universum angelegt ist. Man kann es wie immer gut oder schlecht finden. Bis auf etwas mehr Charaktertiefe und der relativ unspektakulären Handlungsbreite macht der Film trotzdem was für den Unterhaltungswert. Da passt es dann doch. Mal schauen ob in Zukunft wieder die Handlung in Vergessenheit gerät. Irgendwie hoffe ich es doch!

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deevaudee

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Ist ja auch richtig. Da aber Teil 3 von 2003/4 ist, sind es nachdem trotzdem erst 20 Jahre. ;) War so schon richtig.


Andy Dufresne

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Oh ja, so rum stimmt das natürlich ;)


Icho_Tolot

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Bewertung6.5Ganz gut

Manchmal sollte man auf eine Fortsetzung lieber verzichten. Terminator 3 ist einer der Fortsetzungen, die es nicht braucht. Nicht dass der Film miserabel wäre, mitnichten. Das hat aber nur einen Grund und zwar dass Arni einen der Terminatoren mimt, sonst wäre der Film ein Graus! Bzgl. Spannung und Sound erreicht der Film nie das Niveau der ersten beiden Filme. Die Rolle Katherine Brewster (gespielt von Claire Dames) ist zudem ein grosses Ärgernis, sie schreit viel zu häufig theatralisch herum.

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Lili 9ochefort

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Bewertung4.0Uninteressant

Enttäuschende Fortsetzung. Das fängt schon bei der Atmosphäre an, die beiden Vorgänger waren dunkel und düster, der hier ist viel zu hell. Und weil ich gerade bei enttäuschend bin so ist auch die Story schlecht weiter erzählt, und kann den beiden ersten Teilen nicht das Wasser reichen. Es liegt halt schon auch am Regisseur ob ein Film gut wird oder nicht, und da weiß halt Cameron am besten wie es geht. Ein paar Dinge bot der Film schon die Action ist ganz solide, besonders die Friedhofszene und das Duell zwischen dem T 800 und der Terminatix auf dem Kran, tja das kann schon was, und ein paar Sprüche waren cool aber sonst ist leider auch Terminator 3 ein eher schlechter Film. Schade den Potenzial wäre da gewesen und wenn schon Kristinna Loken (Die Nibelungen Saga) mitspielt kann der Film doch nicht schlecht werden. Naja weit gefehlt.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem ich schon vor kurzem die ersten beiden Teile der Terminator-Reihe euphorisch bewertet habe, musste ich mir trotz vieler Zerrisse, von Fans der ersten Teile, unbedingt die Fortsetzung angucken, die das Schicksal John Conners nach der abgewendeten Apokalypse im Vorgänger behandelt.
Seit ,,Judgement Day" sind zwar 10 Jahre vergangen, doch die Maschinen schicken erneut einen weiterentwickelten Terminator in die Vergangenheit um John Conner auszuschalten.
(der Busen des weiblichen Terminators, der seine Größe ändern kann ist schon mal ein großer Gewinn für den Film)

Die negativen Stimmen zu ,,Rebellion der Menschen" kann ich sogar grundsätzlich nachvollziehen, durch die Zerstörung der Aussage vom Vorgänger, dass jeder sein Schicksal beeinflussen kann und da die Story des Streifens sehr ,,gewollt" wirkt, kommen schon erste negative Punkte.
Dazu noch Actionszenen, die zwar gut unterhalten aber schon den Cameron Stil der 80er vermissen lassen.

Ich wusste aber, dass mich derartiges hier erwarten würde und versuchte auszublenden, dass das hier ein echter Terminator Streifen sein soll und ich sah ihn, um einen unterhaltsamen Actionfilm zu bekommen.
Da gewinnt der Streifen dann schon!
Ich wurde gut unterhalten, bekam tolle Actionszenen geboten und immer wieder auch ein paar gelungene ironische Sprüche.
Von der Atmosphäre der Vorgänger ist zwar nichts mehr übrig, man hat einen unsympathischen John Conner, der mich an Hayden Christen als Anakin Skywalker erinnert aber für eine gute Abendunterhaltung reicht der Film doch allemale wenn man kurzzeitig unterhalten werden will aber kein ECHTES Terminatorniveau erwartet.

Da käme ich dann eigentlich auf 6,5 Punkte, doch dann gibt es da noch etwas für das ich einfach noch einen halben Punkt mehr geben MUSS! ( nein, nicht die aufblasbaren Titten)
Arnold Schwarzenegger ist in dem Film wieder in absoluter Bestform und sieht aus wie zu seinen besten Zeiten!
Dass er sich für das Projekt in so guter Form zeigt, macht Terminator 3 für mich dann wirklich gut, da der Mann in seiner Paraderolle einfach riesen Spaß macht!
,,Tok tu de Händ"

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The Freewheelin Fonda

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:D


Murray

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Das ist also "Shitposten" im wahrsten Sinne des Wortes.


ronny.mergans

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Da ich schon alle Filme Kenne, kann ich zum dritten Film folgendes sagen, Hauptsächlich achtete man voll und ganz auf die Weiterführung der Story. Wichtig ist das man schnell auf die Überholspur gerät, weil durch den rasanten Ablauf der Kämpfe zwischen den Terminatoren, auch wenn sie diesmal gegensätzlich vom Geschlecht dargestellt wurden, da die Handlung ein klein wenig, bis auf die Oneliner, die Arnie mit seinem lässigen und coolen Auftreten als Beschützer von Kate Brewster und John Connor entgegenwirft, zu kurz kommt. Doch durch die witzigen Sprüche, wird die Situation für das Paar, welches daraus entstehen soll, leichter gemacht, denn im Laufe des Films kann man bemerken, wie sie sich stück für stück näher kommen, also liegt es wie der Terminator selbst auch sagt, in der Psychologie, die ihm einprogrammiert wurde, um nach den Befehlen, der Frau zu Handeln, die Ihn zurückschickte. Die Terminatrix gespielt von Kristanna Loken hat für mich gesehen einen etwas schwachen Part bekommen, obwohl sie Arnie doch manchmal ganz schön zeigt, was ne Harke ist, muss man sagen, in diesem Kampf Cyborg gegen Cyborg nehmen sich beide Schauspieler in der Darstellung nicht viel, weil es hier hauptsächlich um die Action geht die in diesem Film nun mal vorrangig ist, weil John zusammen mit Kate auf der Flucht ist und das weibliche Pendant zu Arnie Ihnen meist schon schnell auf den Fersen. Daher die rasante Abfolge der ganzen Actionsequenzen. Alles in allem finde ich diesen Film trotz kleiner Patzer gelungen, da er sich vollkommen an die Story hält und das Ende für die Menschheit nun mehr unausweichbar erscheint, denn was hier am Ende gezeigt wird, hatte Camaeron seine Figuren seit dem Erstn Teil erzählen lassen, das es passieren würde, im Fall des Erwachsenen John Connor, erzählt er es seiner damals ersten Liebe Kate von diesem Ende, welches imposanter nicht dargestellt werden konnte, als mit dem Raketenangriff Skynets. Für mich sind da ich nun mal Fan dieser Franchise bin alle Filme passend, der dritte Teil jedenfalls ist eine gute Überleitung zur Zukunft, die so oft schon behandelt wurde und über die man so oft sprach, das es bald schon langweilig klang. Ich freue mich wenn ich alle Filme als Box vereint irgendwann in meinem DVD-regal horten kann, denn wir sind unseres Glückes Schmied.

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ElmStreet84

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Bewertung7.5Sehenswert

Zwar nicht so gut wie seine beiden Vorgänger, aber durchaus sehenswert. Besonders bietet der dritte Teil in manchen Szenen eine Menge Spaß! Eine jetzt schon für mich legendäre Stelle, des Filmes, die am besten die Coolness des T-800 wiederspiegelt ist die, in der Arnie mit dem Sarg auf der Schulte aus der Kapelle kommt und ohne Pause auf die Polizisten einschießt! Leider ist der John Connor im dritten Teil nicht so sehr überzeugend und gut gespielt wie im zweiten Teil, jedoch gibt der ältere Connor schon eine annehmbare Darstellung ab.
Gerade der Humor -besonders von Arnie- kommt in diesem Teil keineswegs zu kurz. So bleibt er sogar cool genug, als ihn die in ihrem eigenen Wagen entführte Katherine Brewster durch das Gitterfenster zum Fahrerhaus zu tiefst beleidigt.

"Fick dich selbst, du Arschloch!"
T850: "Negativ. Diesem Befehl kann ich nicht Folge leisten!"

Aber auch wenn alle anderen gerade scheinen, die Nerven zu verlieren und nicht mit der ganzen Sache klarzukommen, bleibt der Terminator die Ruhe selbst.

T850: "Wenn die Brennstoffzelle beschädigt wird, wird sie instabil"
-John Connor guckt nervös nach links und rechts-
T850: "Entspann dich!"
Katherine Brewsterschreit: "Hilfeee! Lass mich hier raus!!!"
T850 ruft: "ENTSPANN DICH!"
- Der Blick, den er dabei macht, ist der Hammer! :-)

Mit dem Terminator T/X wurde ein würdiger, sogar neuerer und im Vorteil stehender Gegner des T850 auf die Erde geschickt, der sich mit dem Kultcomputer einen klasse Kampf mit viel Action liefert. Sogar Arnie's Bescheidenheit hat der Film zu spüren bekommen. Die Szene, in welcher der von der T-X gesteuerte Kranwagen mit seinem Ausleger durch eine Glasfassade rast, um den T-850 (der an diesem Kranausleger hängt) abzuschütteln, finanzierte er aus seiner 30-Millionen-Dollar-Gage mit etwa 1,4 Millionen Dollar, da sonst das Film-Budget überschritten worden wäre. Wahrscheinlich wäre der Film dann nicht so gut geworden, wie er dank der Hilfe des Muskelmannes geworden ist.

T3 ist eine sehenswerte Fortsetzung, die man sich durchaus ansehen kann, aber an die beiden ersten Teile leider nicht rankommt. Würde auch gerne mal wissen, wie der Film geworden wäre wenn man Edward Furlong wieder als John Connor eingesetzt hätte! Wahrscheinlich ein bisschen blasser als in seinen Jugendtagen! ;-) Schade eigentlich!

John Connor: "Willst du mich etwa verscheissern?"
T850: "Verscheissern wird nicht angewendet!"

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Andy Dufresne

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Bewertung7.5Sehenswert

- "Fick dich doch selber, du Arschloch!"
- "Negativ, Befehl nicht ausführbar."

Irgendwie ist das Ding doch sympathischer als ich immer dachte.
Ich sah T3 im Kino und danach noch ein, zwei mal auf DVD.
Und kanzelte ihn immer als viel, viel schlechter als die ersten beiden, Megaüberfilme ab.
Jetzt, nach vielen Jahren schaute ich ihn mal wieder (Gestern kam, wie so oft ansonsten einfach nur Gülle in der Glotze...).

Und: Ja, gegen T1&T2 stinkt er ab, aber hey, er macht richtig, richtig Spaß!
Die Action ist große Klasse, vor allem die weniger CGI-lastigen Teile sind mit viel Herzblut, mit viel Lust zum Brachialen, zum richtig Krachmachen gesegnet.
Es ist einfach schön zu sehen, wie ein echter Krantruck eine halbe Stadt verwüstet, echte Autos an den Haken nimmt, echte Trucks in die Luft befördert werden.
Dieses "Echte" an sich allein, lässt die Punkte schon deutlich steigen.

Dazu gibt es sehr, sehr viel Bezüge zu den Vorgängern, vor allem zu "Judgement Day", oft schön nebensächlich eingestreut.

Und: T3 schafft es genug "Terminatorfeeling" zu transportieren, um eben an die alten Teile anzuknüpfen, dem Zuschauer eben dieses unvergleichliche Gefühl zu geben, eine Geschichte zu erleben, die einem, in dieser Intensität, nur das Terminator-Franchise geben kann:
Die unausweichliche Zukunft, der Kampf Mensch gegen Maschine, die Dauerhetze, die wuchtige, harte, schnelle Flucht, die essentielle Wichtigkeit zu Überleben, die große Dimension der Auswirkungen des Gegenwärtigen auf das Zukünftige.

Die Dichte und Stringenz dieses Gefühles, welches in T1 seine brutale Geburt erlebte und in T2 auf den effektvollen Höhepunkt getrieben wurde, erreicht T3 nicht ganz.

Dazu ist er (was T2 ja auch war ,aber deutlich weniger) zu ironisch gebrochen.
Er hat viele Gags und meist funktionieren diese auch, gerade die "Anspielungsgags" auf die Urfilme sind wirklich toll. Dennoch nimmt dieses Komiklastige der Schwere des Franchises ebenjene, typische, essentielle Schwere, das Erdrückende.
Hier ist meiner Meinung nach auch die große Ablehnung der Fans, im Bezug auf das "Terminatorische" von T3 begründet.

Zum Glück verkommt der Film aber nicht zur reinen Komödie, sondern bleibt gerade noch stoisch genug um ein "echter Terminator" zu sein, auch wenn große Abstriche gemacht werden müssen.

Alles in allem ist "Rebellion der Maschinen" ein gelungener Film, eher ein Neffe, als ein kleiner Bruder der alten Filme, aber ein witziger, sehr wuchtiger Neffe, bei dem zwar oft der Schalk überhand nimmt, der aber doch (auch) Eier aus Stahl hat und dessen Brennstoffzelle (Herz) klar für seine Familie schlägt.

"Sprich zu der Hand."

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Andy Dufresne

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@rockadude: Kann ich genau so unterschreiben (außer das ich halt etwas mehr Zeit brauchte um zu dieser Erkenntnis zu kommen) ;)


Andy Dufresne

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Humor ist wenn man trotzdem lacht ;)


Agent Smith93

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Keine Zeit zum Reden. Einsteigen und Kommentar lesen. Das Programm startet jetzt!

Spaß beiseite:)

Herzlich willkommen zu meiner nächsten Filmkritik. Heute geht es um den legendären Terminator!

Bevor ich mein Primärziel erfülle (die Kritik dieses Steifens schreiben) möchte ich noch ein paar wichtige Worte loswerden.
Ich habe schon seit vielen Jahren vom Terminator gehört, doch irgendwie bin ich nie so richtig dazu gekommen mir diese kultige Reihe anzuschauen.
Den ersten Teil aus dem Jahre 1984 habe ich noch nie gesehen, und den Nachfolger aus den 90ern sah ich auch nur (teilweise) irgendwo im TV. (Ist schon länger her, zu lange für eine Kritik)

Daher bin ich (noch) kein Experte, doch ich verspreche die Vorgänger so schnell wie möglich nachzuholen, und dann hier zu rezensieren. Meine Vorfreude auf die anderen Teile ist übrigens astronomisch groß, denn "Terminator 3" hat mich schlicht aus den Socken gehauen. (Obwohl ich gar keine Socken trage)
Ich hatte eigentlich nur einen (höchstens) durchschnittlichen Actionfilm erwartet, doch auf das was mich nach dem Einlegen der Blu-Ray erwartete war ich nicht gefasst...

Verdammt noch mal, so gut wurde ich schon LANGE nicht mehr unterhalten. "Terminator 3" lässt sich am besten mit einer schnellen Achterbahnfahrt vergleichen. Der Film macht fast keine Pausen, und schaltet schon nach kürzester Zeit auf 120.
Zeit zum Atemholen bleibt während der kompakten Spielzeit kaum. Man wird in das Geschehen hineingeworfen, und so lange davon festgehalten, bis der Abspann über den Bildschirm flimmert.

Bevor ich zur Handlung komme (die zugegebenermaßen simpler als simpel ist) muss ich dringend darauf hinweisen, dass ich möglicherweise nicht alle Anspielungen und Storydetails verstanden habe. Schließlich stehen die Vorgänger noch auf meiner "Muss ich unbedingt sehen" Liste!

Also.
Die Hauptfigur ist ein gewisser John Connor, der als Heimat und Arbeitsloser Gammler durch die Vereinigten Staaten zieht.
Er hat kein Ziel vor Augen, und bricht in Apotheken ein, um sich mit den dortigen Medikamenten zuzudröhnen.
Soweit ich mich schlau machen konnte, sollte im 2. Teil die Apokalypse über die Menschheit hereinbrechen. John Connor hätte einer der wenigen Überlebenden sein müssen, die den Widerstand gegen die Maschinen anführen.
Doch es kam anders als erwartet. Die Apokalypse blieb aus, und Connor ist somit (vorerst) nutzlos für die Menschheit und ihre Zukunft.
Später erfährt man jedoch, dass die Apokalypse damals (also in Teil 2) nur verzögert wurde.
Während John sich weiter mit Tabletten für Hunde zudröhnt (später erklärt man ihm, dass diese Pillen dazu da sind Hunde zeugungsunfähig zu machen) taucht wie aus dem Nichts eine nackte Frau auf.
Doch nur ihr Äußeres ist menschlich, denn in Wahrheit handelt es sich um eine sogenannte Terminatrix. Eine verbesserte Version der klassischen Terminators.
So kann sie ihre Körperteile in Waffen verwandeln und andere Maschinen lenken. Zudem kann sie die Gestalt von anderen Lebewesen annehmen. (Wovon sie später auf besonders fiese Weise Gebrauch macht)
Das Ziel des weiblichen Terminators ist es sämtliche spätere Offiziere zu töten, die Skynet in der Zukunft gefährlich werden könnten. Und das erfüllt sie selbstverständlich mit gnadenloser mechanischer Präzision.

Aber halt, was wäre ein Terminator-Film ohne Arnie? Genau, gar nichts.
Bald darauf erscheint nämlich der altbekannte Terminator wieder. Sein Ziel diesmal ist es John Connor und Kate Brewster zu beschützen.
(Kate wird John im Laufe des Films noch näher kommen, da sie eine gemeinsame Vergangenheit haben)
Angst vor Spoilern braucht ihr hier übrigens nicht zu haben, denn die Story könnte kaum einfacher gestrickt sein.
Nach der Anfangssequenz die gleich mehrere gute Lacher zu bieten hat, fängt der Kampf der Maschinen an. Zwei Terminatoren mit zwei gegensätzlichen Zielen. Wer am Ende das Rennen macht, verrate ich an dieser Stelle trotzdem nicht.

Ich finde die Story des Films eigentlich kaum erwähnenswert, denn sie ist wirklich nur ein loser Aufhänger für endlos geile Actionszenen und coole Sprüche.
Arnie liebt es einfach die harte Sau zu spielen, und hier kann er das voll ausleben. Er IST einfach der Terminator mit Leib und Seele!
Hier ist kein großes Grimassenspiel vonnöten. Hier geht es um pures Testosteron! Hasta la Vista Baby!

Neben Arnie glänzt natürlich auch noch Kristanna Loken als sein weibliches Gegenstück. In ihrem roten Leder-Outfit sieht sie schon sehr verführerisch aus. Doch der Schein trügt, denn mit diesem Weib ist nicht gut Kirschen essen.
Man wird von ihr schneller terminiert, als man Arnold Schwarzenegger sagen könnte.

Die Darsteller agieren meist durchschnittlich, und machen ihre Sache (für einen Film dieser Art) nicht schlecht.
Wer hier jedoch hochkomplexe Schauspielkunst erwartet, dürfte schwer enttäuscht werden. Man muss sich gleich am Anfang klar machen, dass es hier nur um pures Entertaiment geht.

Hier wird geballert, geprügelt, gerast und mit Onelinern um sich geschmissen, als ob es kein Morgen mehr gäbe.
Wo wir gerade von Onelinern sprechen. Diese sind stellenweise wirklich sehr albern, doch merkwürdigerweise hat mich das im Gegensatz zu "Batman & Robin" (wo Arnie ebenfalls mit seltsamen Sprüchen um sich wirft) gar nicht geärgert.
Man kann das Lachen kaum zurückhalten, wo er am Anfang des Films auf Kleidersuche ist, zu einem männlichen Stripper geht und diesem sagt: Zieh deine Kleider aus!
Der Gag ist einfach köstlich. Und wie er sich dann noch diese Frauenbrille aufsetzt:D

Hier mal ein paar Sprüche aus dem Film. (Als Kostprobe)

Katherine: Fick dich! Fick dich doch selber du Arschloch!
Terminator: Negativ, Befehl nicht ausführbar.

John: Hast du mich gerade verscheißert?
Terminator: Verscheißern wird nicht angewendet.

Terminator zu John: Deine Bedenken sind irrational. Sie ist ein gesundes Weibchen im gebärfähigen Alter.

Katherine: Sie haben gesagt sie werden mich laufen lassen.
Terminator: Das war gelogen.

Termintor zu John: Aufgrund deiner Pupillenmotorik und deiner Pulsfrequenz errechne ich eine 83 prozentige Wahrscheinlichkeit, dass du den Abzug nicht betätigen wirst.

Terminator zu einem Verkäufer: Sprich zu der Hand.

Terminator zu Katherine und John: Eure Unbeschwertheit ist nützlich, dass hilft gegen die Todesangst.

Katherine: Lass mich hier raus.
Terminator: Entspann dich.

Na gut, jetzt reicht's erst mal mit den Sprüchen. Manches davon ist im Film übrigens noch weitaus lustiger, wenn man die jeweilige Situation schon kennt.

Ich fühlte mich jedenfalls bestens davon unterhalten:)

Jetzt noch zu den restlichen Dingen.
Die Effekte im Film sind ziemlich gut geworden, und erwecken nur selten einen künstlich-digitalen Eindruck.
Hier haben die Macher wirklich zufriedenstellende Arbeit geleistet. Besonders die Verrenkungen des weiblichen Terminators sehen voll cool aus.

Die Musik ist durchschnittlicher Natur, und bleibt einem nicht im Kopf hängen. Bei einem Film wie diesem hört man aber eh nur selten auf die Musik.

Fazit: Alles in einem hat mich dieser Streifen wirklich sehr überrascht.
Ich weiß nicht mal warum, aber er hat mir verdammt gut gefallen, und ich freue mich (dadurch) nur noch mehr auf die zwei Vorgänger, die unter Fans (scheinbar) einen etwas höheren Status genießen.
Ich kann jedem Action-Fan diesen Streifen wärmstens empfehlen. Denn eines ist sicher:

DER TERMINATOR ROCKT!!!

Danke, dass ihr meine Rezension zu "Terminator 3" gelesen habt. Bis zum nächsten Mal.

Wir werden uns wiedersehen...

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Gabe666

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Indizierungen sind generell unnötig. Aus der damaligen Sicht ist es mir aber verständlich. Damals kam man generell noch nicht mit so viel bei den Jugendschutzbehörden durch.
Aber dennoch finde ich, dass nach der Neuprüfung die FSK 16 vielleicht etwas zu gut gemeint war. Im Gegensatz zu den Nachfolgern nimmt sich der erste nämlich noch sehr ernst und diese gnadenlose, emotionslose Gewalt, mit der hier haufenweise Menschen erschossen werden (was schon an Amokläufer erinnert) würde ich nicht mehr als jugendfrei bezeichnen.
SPOILER: Außerdem könnte man in die Szene, in der Sarahs Freundin erschossen wird, auch fast einen sexistischen Unterton reininterpretieren. Ich meine, der steht da breitbeinig über der schwer verwundeten Frau, die vor ihm wegkriecht und erschießt sie trotzdem kaltblütig.
Außerdem ist der Terminator zwar ein Roboter, sieht aber immer noch wie ein Mensch aus.
Ab 18 finde ich als Freigabe schon angebracht.


Gabe666

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In Sachen explizite Gewalt ja. Aber da werden keine Zivilisten einfach über Haufen geschossen. Das finde ich härter, auch ohne viel Blut.


Maniac

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Bewertung5.0Geht so

Hat keine Chance gegen seine Vorgänger , Arni macht seine Sache wieder klasse allerdings kann auch er nicht verhindern das "T3- Rebellion der Maschinen nur wie ein lauer Aufguss auf T2 ist . Es ist aber dennoch kein schlechter Film . Es wirkt aber fast so . Mann stelle sich vor , mann plant einen Terminator-DVD-Abend mit Freunden und kennt Teil 3 noch nicht . Teil 1 zu Ende Fazit genial, Teil 2 zu Ende , sogar noch besser als Teil 1 !!!
Nun ist auch Teil 3 vor rüber , alles ist ruhig und mann spürt eigentlich nur noch eine gewisse Enttäuschung .....Genau so erging es mir ... Mein Fazit :
Leider nur sehenswert wenn mann die beiden nie gesehen hat
Echt Schade

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daniel.wolf.7731

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Technisch grandiose Science Fiction Action für die sich Arnie nochmal etwas in Form gebracht hat. An den legendären zweiten Teil kommt er zwar nicht ran, unterhält jedoch großartig. Die Kran Szene gehört mit den bombigsten Actionszenen überhaupt. Die Figur des John Conner hätte man allerdings besser besetzen können.

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T00BI

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Bewertung6.5Ganz gut

12 Jahre nach dem großartigen "Terminator 2" war es endlich soweit. Der dritte Teil der Reihe stand in den Startlöchern: "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen". Auf dem Regiestuhl nahm allerdings nicht mehr James Cameron platz, sondern Jonathan Mostow und das merkt man leider auch. Der Film kann es nicht mehr mit seinen grandiosen Vorgängern aufnehmen und das hat verschiedene Gründe. Das größte Problem betrifft ganz klar den Cast und trägt den Namen Kristanna Loken. Ihre Rolle der hochentwickelten Killermaschine Terminatrix spielt sie alles andere als überzeugend. Wo Robert Patrick im zweiten Teil die Rolle des Antagonisten noch perfekt spielte und zu jedem Moment eine absolut bedrohliche Aura versprühte, kann Kristanna Loken leider nur mit bedrohlich schlechtem Schauspiel punkten. Auch Nick Stahl als John Connor gefällt mir nicht besonders gut. Den Anführer der Menschheit im Kampf gegen die Maschinen stelle ich mir anders vor, Nick Stahl ist von seiner Erscheinung her viel zu schmächtig und sein Milchbubi Gesicht passt dort einfach nicht richtig hin. Warum hat man nicht Edward Furlong mit an Bord genommen, der schon im zweiten Teil die Rolle des John Connor richtig stark ausfüllte? Naja, Nick Stahl ist allerdings lange nicht so schlimm wie Kristanna Loken, die hier ganz klar eine Fehlbesetzung ist. Auch sonst gibt es einige störende Kleinigkeiten, weswegen zu keinem Zeitpunkt die klasse Stimmung und Atmosphäre der ersten beiden Filme erreicht wird. Da wäre beispielsweise der stellenweise starke Gebrauch von CGI, der der Atmosphäre hin und wieder etwas schadet (CGI Arnold), ein paar Actionszenen, die nicht immer überzeugen können oder aber einigen Szenen die eher, so scheint es, als Lückenfüller dienen sollten. Aber ist aufgrund all dieses Dinge der Film gleich schon schlecht?

Meiner Meinung nach nicht, ganz im Gegenteil, er hat mir trotzdem eine Menge Spaß gemacht und gefällt mir im Großen und Ganzen doch sehr gut. Aber woran liegts? Natürlich unter anderem, wer hätte es anders erwartet, an Arnold Schwarzenegger, der trotz seines Alters immer noch topfit ist und hier mal wieder eine starke Figur in einer Rolle des T-850 macht. Insgesamt hat seine Darstellung gegenüber dem Vorgänger zwar ein wenig an Ernst verloren, dafür sorgt er aber auch hier wieder für geniale One-Liner und kultigen Szenen am Fließband, die einfach nur eine Menge Spaß machen. Neben ihm konnte mich aber noch jemand überzeugen und das ist Claire Danes in ihrer Rolle der Kate Brewster. Ich kannte sie zuvor gar nicht, hier zeigt sie allerdings, dass sie eine ganze Menge Talent hat und neben Arnold für mich der heimliche Star im Film ist. Aber auch sonst hat der Streifen seine starken Momente. Die Friedhof-Szene beispielsweise samt Auftritt der Terminatrix, die hier ihre Gestalt geändert hat (Juhu, keine Kristanna Loken mehr) und daher gleich überzeugen kann, ist spitze und bis auf ein paar Ausnahmen können sich die sonstigen Action-Szenen auch sehen lassen. Storymäßig hat mir das Ganze auch zugesagt, es gibt hier und dort ein paar überraschende Wendungen, auch wenn viele da anderer Meinung sein werden. Insgesamt gefällt mir "Terminator 3" in seinem Gesamtpaket richtig, richtig gut, obwohl es einige Dinge gibt die wirklich misslungen sind. Vermutlich ist Arnold Schwarzenegger der Grund, warum ich mir den Film auch noch öfters anschauen werde, denn er ist einfach das Gesicht von „Terminator“, einer meiner liebsten Filmreihen, die ich einfach nicht schlecht bewerten kann.

"Sprich zu der Hand!"

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Dahmer

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aua!! teil 1+2 muss man einfach trennen vom rest,meiner meinung nach,jegliches terminator feeling ging hier verloren,und nicht nur das...ansehbar wegen arnie der in topform ist und einigen tollen actionsequenzen..ein remake mit robert patrick wäre mir irgwndwie lieber gewesen,halte nix von schwedischen models im fimlbuossnes -grins-...aber nur meine meinung....achja:trotzdem guter kommi,auch wenn ich gegenteilig darüber denke ;)


T00BI

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Das man Teil 1+2 vom Rest trennen muss ist klar, Terminator 1+2 spielen mit 9,5 Punkten bei mir ja auch in einer ganz anderen Liga als Terminator 3 mit 7 Punkten. Rein objektiv gesehen müsste der Abstand natürlich noch großer sein da hast du absolut Recht, aber mir gefällt der dritte Teil trotzdem noch sehr gut, wenn auch in einer ganz anderen Art und Weise wie T 1+2. Kristanna Loken war hier aber wirklich ein einziger großer Witz, wenn man mal überlegt wie GENIAL Robert Patrick in T2 war. Aber irgendwie ists bei mir im Gesamtbild gar nicht soo schwer ins Gewicht gefallen. ;)



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