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Terminator 2 - Tag der Abrechnung

Terminator 2: Judgment Day (1991), US Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 24.10.1991


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8.4
Kritiker
88 Bewertungen
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7.4
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29476 Bewertungen
271 Kommentare
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von James Cameron, mit Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton

In James Camerons Action-Klassiker Terminator 2 kehrt Arnold Schwarzenegger als Kampfmaschine aus der Zukunft zurück, um einen Jungen vor seinem Modellnachfolger zu beschützen.

Zehn Jahre sind vergangen, seit Sarah Connor (Linda Hamilton) den ersten Terminator zerstörte. Die Ereignisse haben Spuren hinterlassen, und die Paranoide Kämpferin muss in einer psychiatrischen Klinik ausharren, während ihr John Connor (Edward Furlong) bei einer Pflegefamilie untergebracht ist.

Da John Connor nach dem Krieg gegen die Maschinen die Widerstandsbewegung gegen die künstliche Intelligenz ‘Skynet’ anführen wird, Schickt diese das neue Terminator-Modell T-1000 (Robert Patrick) in unsere Gegenwart, um ihn schon als teenager ermorden zu lassen. Die menschliche Widerstandsarmee hingegen entsendet ein umprogrammiertes Terminatormodell T-800 (Arnold Schwarzenegger) um John Connor zu beschützen und den Plan von Skynet zu vereiteln. John und Sarah Connor müssen bald erkennen, dass ihr einstiger Todfeind der einzige ist, der ihr Leben retten kann. Gemeinsam beschließen sie, die Zukunft neu zu schreiben.

Hintergrund & Infos zu Terminator 2
Nach dem Erfolg von Terminator war eine Fortsetzung lange ungewiss, da sowohl rechtliche Probleme mit dem Besitzer des Franchises vorlagen als auch Zweifel an der Machbarkeit der aufwendigen Computergrafiken. Erst 1990 konnte Carolco dem Drängen Arnold Schwarzeneggers nachgeben und die Rechte an Terminator für 5 Mio Dollar dem in Finanznöte geratenen Rechteinhaber Hemdale abkaufen. Zwischenzeitlich konnte Regisseur James Cameron mit seinem Unterwasser-SciFi The Abyss die nötigen Fortschritte im Bereich CGI unter Beweis stellen. Als dann sowohl James Cameron, Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton einer Fortsetzung zustimmten, stand Terminator 2 nichts mehr im Wege.

Terminator 2 bedeutete auch den Durchbruch des damals 12-jährigen Edward Furlong, der ohne vorherige Schauspielerfahrung die Rolle des John Connor übernahm. Es folgte für ihn weitere Rollen in Friedhof der Kuscheltiere II und American History X. Der Ruhm mündete jedoch auch bei Fuhrlong zunehmend im Drogenkonsum und Vorstrafen, weshalb er auch nicht in den Fortsezungen Terminator 3 – Rebellion der Maschinen und Terminator: Die Erlösung besetzt wurde.

Der Film wurde ein kommerzieller und qualitativer Hit, der bei den Academy Awards für insgesamt sechs Oscars nominiert wurde, von denen er auch vier Gewann: Bestes Make Up, Bester Ton, Bester Tonschnitt und Beste Visuelle Effekte. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Terminator 2 - Tag der Abrechnung
Genre
Actionfilm, Endzeitfilm, Science Fiction-Film, Zeitreise-Film, Utopie & Dystopie
Zeit
1990er Jahre, 1991, Zukunft
Ort
Los Angeles
Handlung
Allein Stehend, Android, Atomkrieg, Bedrohung, Beschützung, Blockbuster, Chemikalie, Computer, Cyborg, Dritter Weltkrieg, Dystopie, Explosion, Flüssigmetall, Formwandlung, Guns 'n' Roses, Harley Davidson, Helikopter, Killer Roboter, Kultfilm, Künstliche Intelligenz, Maschinenpistole, Mensch gegen Maschine, Mensch-Maschine-Beziehung, Minigun, Motorrad, Mutter-Sohn-Beziehung, Oscargewinner, Polizei, Psychiatrie, Reise in die Vergangenheit, Rettung der Welt, Schießerei, Schrotflinte, Sturmgewehr, Suizid, Verfolgungsjagd, Wissenschaft, Zeitreise, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Ernst, Spannend, Witzig
Tag
Blockbuster, Kultfilm, Oscargewinner, Sequel
Verleiher
Columbia Tri-Star Filmgesellschaft mbhH
Produktionsfirma
Lightstorm Entertainment, Pacific Western

Kritiken (12) — Film: Terminator 2 - Tag der Abrechnung

JackoXL: Die Drei Muscheln

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8.5Ausgezeichnet

Mal ein typisches Problem eines Zeitreisefilms: Genauer betrachtet machen es sich die Maschinen doch unnötig schwer. Warum wird der T-1000 zu diesem Punkt der Zeit zurück geschickt? Erste Mission ist gescheitert, dumm gelaufen. Was wäre am einfachsten? Richtig, der T-1000 wird einfach nochmal ins Jahr 1984, oder noch besser, ins Jahr 83, 82 oder noch weiter zurück geschickt und tötet Sarah dann. Sie wäre, wie in Teil 1, komplett unvorbereitet, Kyle Reese wäre auch nicht da, leichter geht es doch gar nicht. Nein, das drückt natürlich nicht die Wertung, sonst wäre nie so ein guter Film entstanden und für die Dramaturgie der Fortsetzung ist es so genau richtig. Nur mal vom "logischen" Aspekt betrachten...

Eins muss ich auch noch kurz erläutern, gerade weil es viele ganz anders sehen: Mir gefällt der erste "Terminator" besser. Was, wie kann er nur?! Allgemein gilt T2 als der bessere Teil und eines ist er auf jeden Fall: Die bestmögliche Fortsetzung. Ich mag T1 aus verschiedenen Gründen einfach lieber. Ich liebe die düstere Stimmung des Vorgängers. Er ist dunkler, roher, kann noch nicht so auf Action setzen und muss daher durch seine Atmosphäre überzeugen. Gelingt ihm hervorragend. Ich persönlich mag Arnie als bösen Cyborg auch deutlich lieber, vor allem die Tatsache, dass es hier nur Mensch gegen Maschine heißt. Das in T2 gebotene Szenario mit zwei Cyborgs hat natürlich auch seinen Reiz und ist, im Sinne einer Fortsetzung und den erforderlichen Änderungen um sich nicht zu wiederholen, absolut richtig. Ich mag diese eine Kampfmaschine nur mehr. Das wirkt für mich bedrohlicher. Er scheint unzerstörbar, während man selbst als Mensch total chancenlos erscheint. Zudem hat T1 einfach den Vorteil, nicht gleich mit offenen Karten zu spielen (wenn man es denn heutzutage tatsächlich schaffen sollte, ihn komplett ohne Vorkenntnisse anzuschauen). Zunächst weiß man einfach noch nicht alles und die apokalyptische Geschichte erschließt sich erst nach und nach. Das wirkt ganz anders, zumindest für mich. Ich kann aber jeden verstehen der T2 besser findet. Ich tue es halt nicht.

So, reicht jetzt, "Terminator 2": Obwohl Cameron bei der Fortsetzung meinen persönlichen Geschmack nicht so trifft wie beim Vorgänger, kann ich ihm überhaupt keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil, eigentlich macht er alles richtig. Die selbe Geschichte nochmal mit den selben Voraussetzungen zu erzählen wäre langweilig und unkreativ, daran scheitern viele Fortsetzungen. Man merkt, dass Cameron sich viele Gedanken gemacht hat, wie man: a) Die Story sinnvoll fortführt, und b) das vorhandene Budget nutzt, um aus dem ursprünglichen B-Movie einen gigantischen Blockbuster zu machen. Beides gelingt ihm. Das sinnvolle Weiterspinnen der Geschichte erkennt man besonders gut an der Figur der Sarah Connor. Die Jahre zwischen den Geschehnissen haben einen ganz anderen Menschen aus ihr gemacht. In Teil 1 noch ein unschuldiges, schüchternes Mauerblümchen, hilflos und vollkommen unbedarft mit schicker 80er Haarspray-Frisur. Jetzt ist sie eine gestählte Amazone, verbissen, desillusioniert, mit dem bedauernswerten Wissen ausgestattet, dass die Welt vor dem Abgrund steht. Eine logische und für den Film sehr gute Entwicklung.
Die Idee, Arnie diesmal als den Helden der Story zu etablieren und nun zwei Terminatoren aufeinander zu hetzen, ist für Punkt a) und b) sinnvoll (auch wenn ich die Situation aus Teil 1 halt lieber mochte). Dadurch bringt Cameron neuen Schwung in die Handlung, läuft nicht Gefahr, sich zu sehr zu wiederholen und kann natürlich ganz anders auffahren. Zwei Cyborgs können sich natürlich gegenseitig mehr wehtun, ohne das einer gleich den Löffel abgibt. Ergo: Es rumst ganz gewaltig und das Tempo ist enorm hoch. In Sachen Action wurde die Messlatte wahnsinnig hoch gelegt, so was hatte man bis dahin noch nicht gesehen. Speziell die Effektarbeit war und ist heute noch erstaunlich. Nach 20 Jahren ist es natürlich nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber immer noch irre gut und kann sich sehen lassen. Das kann man von kaum einem Film aus den frühen 90ern (außer "Jurassic Park") noch behaupten.

Eine entscheidende Änderung, vom dunklen B-Movie hin zum funktionierenden Blockbuster, ist die Vermenschlichung von Arnie. Zwischen ihm und John entwickelt sich eine Art Vater-Sohn-Beziehung, die Maschine lernt menschliche Emotionen. Gott sei Dank übertreibt es Cameron damit nicht. Es wirkt immer noch so, als würde Arnie diese zwischenmenschlichen Dinge einfach nur lernen, abspeichern und abspulen, ohne sie wirklich zu fühlen. Dann würde es albern werden. So geht das in Ordnung, sorgt aber für den Effekt, der damit beabsichtigt wurde, eine größere Bindung zwischen den Figuren und dem Publikum zu erzeugen. Diese Entwicklung sorgt auch für deutlich mehr Humor als im ersten Teil. Finden viele bestimmt auch ganz toll, ich mag es nicht so sehr, stört mich aber auch gar nicht.

Was heißt das alles im Endeffekt: "Terminator 2" ist ein bombastischer Blockbuster, intelligent weiter entwickelt und als Fortsetzung kaum zu übertreffen. Besser hätte man es schwer machen können, eher viel schlechter, und das ist eine unbestrittene Meisterleistung. Trotzdem, Jacko mag Teil 1 lieber...

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

SamRamJam

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@rooster: Deine Ja- Ansprache hört sich an wie die von Terence Stamp in der Ja-Sager :D


JackoXL

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@Rooster: JA! :) "Retro-Schrottplatz-Charme" trifft es verdammt gut! Und Michael Biehn geht immer, selbst in seinen Scheißfilmen, geiler Typ.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Sicher hatte "Terminator" die düsterere Atmosphäre, doch dafür glänzt "Terminator 2" mit einer temporeichen Inszenierung der Extraklasse. Die Effekte wurden extrem aufgemotzt, doch Cameron lässt seinen Film zu keiner Sekunde zu einem sinnentleerten CGI-Donnerwetter verkommen, sondern setzt diese gekonnt an den perfekten Stellen ein. Die Geschichte selbst spinnt die Fäden weiter, verdreht die Bestimmung des ehemaligen Antagonisten und lässt den beschützenden Cyborg zu einer Art Vaterfigur für einen Jungen werden, der später zu wichtigsten Person im Kampf gegen die Maschinen wird. Natürlich wurde dementsprechend auch die Action ausgebaut und es darf so richtig krachen, das Budget von 100 Millionen Dollar ist schließlich nicht nur in die Taschen der Schauspieler geflossen. "Terminator 2" wird zu einem krachenden Actionfest der ganz großen Sorte, mit einem genialen Gegner, der seine Form nach Belieben ändert und allen Beteiligten das Leben so richtig schwer macht. Aber neben den Bergen von Munitionshülsen weiß auch die Story selbst weiterhin zu überzeugen und richtet ihren Blick immer wieder in eine ganz neue Richtung. Skynet wird zum maßgeblichen Thema, die Charaktere, auch der Terminator, machen eine Entwicklung durch und die legendären One-Liner („Hasta la vista, Baby.“) schrieben Filmgeschichte. "Terminator 2" ist vollkommen zu Recht ein Meilensteine, denn Camerons Sci-Fi-Action hat einfach alles, was ein solcher Film benötigt, ganz zu schweigen von der Wucht, dem Humor und der Emotionalität seiner Inszenierung. [...]

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

James Cameron [...] zündet über fast 2 ½ Stunden ein wahres Feuerwerk an atemberaubenden Action-Sequenzen und bahnbrechenden Visual Effects, die auch heute noch eindrucksvoll sind. Natürlich ist die erzählte Geschichte wie auch schon im ersten Teil nicht sonderlich anspruchsvoll, aber hinreichend clever, um den Zuschauer über die volle Laufzeit zu unterhalten. James Cameron mag kein begnadeter Geschichtenerzähler sein. Glücklicherweise besitzen seine eindrucksvoll eingefangenen Bilder aber in den meisten Fällen eine solch starke Anziehungskraft für den Zuschauer, dass sie bis heute für sich genommen ausreichen, Geschichte genug sind.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.5Ausgezeichnet

Wie Teil eins so ist auch die Fortsetzung unkompliziert. doch während Teil ein spannend war setzt James Cameron hier lieber auf größere Actionsequenzen, mehr High-Tech und vor allem viel Ironie. Was sich anhört wie ein misslungener Versuch die Geschichte von Maschinenkrieg fortzuführen erweist sich als überaus erstaunlicher Unterhaltungsfilm. Zugegeben Teil eins besaß die bessere, grimmigere Atmosphäre, aber Teil zwei bietet dafür immer wieder Szenen in dem diese brutal-pessimistische Atmosphäre plötzlich auftaucht und dem Film einen ordentlichen Kick verleiht. Dass macht "Terminator 2- Tag der Abrechnung" zu einem der besten Blockbuster der 1990er Jahre, der auch in 50 Jahren noch so gut funktionieren wird wie am ersten Tag.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Solche Filme gibt es heute nicht mehr...

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

cazelo

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Ja find ich Auch Voll Scheisse


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Obwohl Fortsetzung (und da muss man in der Regel das Schlimmste Befürchten;-)) intelligent gemachter Actionfilm, der gekonnt die Geschichte des ersten Teils aufgreift und diese weiterentwickelt. Technisch war Terminator 2 damals mit dem T-1000 ein Quantensprung der Tricktechnick, heute ist der Film aufgrund guter Story immer noch ein Muss. T2 ist ein spannender Genrefilm der sich auf erfrischende Weise selbst nicht zu ernst nimmt.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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10.0Lieblingsfilm

War Terminator 1984 ein kleinkalibriger, aber wegweisender Einschlag, so wurde Terminator 2 – Tag der Abrechnung sieben Jahre später zur ultimativen Detonation. Ein Film von derartiger Wucht, dass man ihn sich wohl in stoßgedämpften Sesseln ansehen müsste, um nicht über die volle Laufzeit von ihm an die Wand gedrückt zu werden. Atmosphärisch absolut luftundurchlässig, Darsteller in Bestform, eine Story, die den Vorgänger perfekt einbindet und weiterdenkt, statt daran angeklatscht zu wirken, eine brachiale Soundkulisse und nicht zuletzt Tricktechnik, die die damalige Messlatte kilometerweit in die Höhe pushte – Terminator 2 ist nicht nur dem ersten Teil weit überlegen, mehr noch, er war und ist der unangefochtene Superior des gesamten Genres.
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Die Handlung könnte man auf den ersten Blick glatt für eine Kopie des Erstlings halten: eine hochentwickelte Killermaschine, der T-1000, wird vom Computersystem Skynet in die Vergangenheit geschickt, um den späteren Anführer des menschlichen Widerstandes in seinen Kindertagen zu eliminieren. Wieder gelingt es der Résistance einen Beschützer folgen zu lassen, diesmal einen umprogrammierten T-800, der gemeinsam mit dem zehnjährigen John Connor und dessen Mutter Sarah den aussichtslosen Kampf gegen den überlegenen Flüssigmetallcyborg aufnimmt und nebenbei versucht, den Judgement Day, an dem drei Milliarden Menschen ihr Leben verlieren werden, zu verhindern.
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Als erster Film, der über 100 Millionen kostete, machte James Cameron aus dieser ähnlichen Ausgangslage jedoch keinen stumpfen Abklatsch des Erfolgsrezeptes, sondern erweiterte es auf wahrhaft episches Maß. Terminator 2 verzahnt sich dennoch anstandslos in den vom Vorgänger geschaffenen Motiven und das Doppel erschafft eine stilistische Homogenität, wie sie Original und Sequel nur selten erreichen. Gleichwohl trumpft Cameron mit einer kraftvollen erzählerischen Vertiefung auf, in der die Ereignisse von 1984 (der erste Terminator will Sarah Connor töten, Widerstandskämpfer Kyle schwängert Sarah und macht John Connors Geburt überhaupt erst möglich) geschickt weitergesponnen werden und die Überreste der von Sarah schließlich in einer Stahlpresse zerquetschten Tötungsmaschine der entscheidene Anstoß zur Entwicklung des Skynet sind. Somit bedingen sämtliche Ereignisse einander, was einer weiterreichenden logistischen Analyse vermutlich nicht vollends standhalten würde, aber ein faszinierender Gedankengang ist. Dieser fügt sich vor allem blendend in den Kontext des Credos „Das Schicksal ist nicht vorherbestimmt. Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied“ ein, allerdings als kontrastierendes Element. Nur die Begebenheiten des ersten Teils konnten überhaupt zur Schöpfung Skynets und Connors führen, während das auslösende Motiv die bevorstehende, beziehungsweise geplante Vernichtung des jeweils anderen darstellt. So verwirrend, wie brilliant.
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Doch nicht nur hier gelingt Terminator 2 die bestmögliche Kontinuität, es gelingt auch in der Entwicklung der Charaktere. Das filmdramaturgisch Offensichtlichste, was die Geschichte zu bieten haben musste: einen noch mächtigeren Schurken, der Schwarzeneggers T-800 gerecht werden musste. Zwar glänzte der Österreicher zuvor naturgemäß nicht schauspielerisch, aber mit unnachahmlicher Ausstrahlung und körperlicher Präsenz. Der T-1000 nun, der dank seiner mimetischen Polylegierung in der Lage ist, jede berührte Person zu immitieren, brachte es aus zwei Gründen zu einem mehr als würdigen Nachfolger. Zum einen stellte die Figur einen tricktechnischen Quantensprung dar, die einzigartigen Morphing-Effekte ließen ihn Form und Gestalt wechseln und machten ihn zur Sensation des gesamten Kinojahres. Zum anderen fand man mit Robert Patrick einen Darsteller, der zwar gegen Schwarzenegger schmächtig wirkt, den T-1000 aber mit einer nicht minder tödlichen Geschmeidigkeit ausstattet und als Bösewicht einfach eine geradezu übernatürliche Ausstrahlung und Charisma auspackt. Dadurch, dass der T1000 ein weiter entwickeltes Modell ist und auch Mimiken perfekt nachzuahmen weiß, kann Patrick natürlich auch mit seinem Gesicht wesentlich mehr anstellen und wirkt besonders bedrohlich, wenn es sich augenscheinlich freundlich und angepasst gibt. Patrick liefert schlicht einen der besten Antagonisten der Filmgeschichte.
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Im Gegensatz zum ersten Teil macht auch Arnold Schwarzeneggers stoischer, veralteter T-800 so etwas wie eine Entwicklung durch. Sein Lernprozessor wird aktiviert, so dass der Cyborg menschliche Verhaltensweisen aufnehmen, interpretieren und umsetzen kann. Dieser Kniff fordert Schwarzenegger einige darstellerische Nuancen mehr ab, die allerdings im Rahmen seiner Möglichkeiten bleiben und, zum Glück, nie darüber hinwegtäuschen, dass man es mit einer Maschine zu tun hat. Er wird nie zu sehr und nicht ins Unglaubwürdige vermenschlicht, aber greifbar genug, um der Story einen ihrer genialsten Einfälle abzunehmen. John Connors Beschützer wird für den Jungen mit der Zeit zu einer Vaterfigur, die einem allein gelassenen Kind ein nie kennengelernter und beinahe fürsorglich zu nennender Beistand ist und dabei doch durch seine Existenz beweist, welch grauenhaftem Schicksal die Welt und welch untragbar scheinender Verantwortung John selbst entgegengeht. Die Bindung zwischen Kind und Maschine funktioniert außerordentlich gut, wirkt nie erzwungen, sondern tragisch nachvollziehbar und eröffnet dem Film eine ähnliche, wenn auch anders gelagerte Subtextstärke, wie sie der Vorgänger besaß. Zu verdanken ist das Gelingen natürlich auch Edward Furlong, der John Connor zwischen frechem Rebell und im Innern zerrissenem, nach Halt suchenden Jungen spielt, der bereits im Laufe der Story wie natürlich und voll überzeugend in die Führungsrolle wächst, die ihn später im Krieg gegen die Maschinen auszeichnen wird. Man nimmt Furlong ab, dass er eines Tages dieser Anführer sein wird.
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Linda Hamilton, zu Beginn noch Insassin einer Irrenanstalt, fügt dem Film eine weitere kraftvolle Komponente hinzu. Tatsächlich steht sie den beiden Terminatoren in Sachen Härte und Entschlossenheit kaum mehr nach, scheint beinahe ebenso gefühllos und zielfixiert und findet, an der Klippe zum Wahnsinn stehend, gerade noch rechtzeitig den Weg zurück zu ihrer Menschlichkeit, als sie die Waffe auf einen unschuldigen Familienvater richtet, der in einigen Jahren Skynet entwickeln wird und damit unabsichtlich den Weltuntergang einleitet. Hamiltons Entwicklung aus dem ersten Teil wird konsequent fortgeführt und die damals 35jährige liefert eine glänzende Performance.
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Actionszenen, die alles dagewesene unter sich begraben, eine ausgetüftelte, erstklassig weiterentwicklte Story, Darsteller, die sich in ihren überlebensgroßen Rollen bestens zurecht finden – Terminator 2 ist ein Sequel, wie man es besser nicht realisiseren kann. Vom Ton her zwar etwas freundlicher und zugänglicher als der Erstling, dabei aber immer noch düster und intelligent, ohne auf einen gewissen selbstironischen Blick auf das eigene Establishment zu verzichten. Im filmisch Allgemeinen geht es kaum besser, im spezifizierten Sci-Fi-Action-Kino bleibt dieses Meisterwerk wohl ewig unerreicht.

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Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

[...]
Durch Sarahs Visionen wird die Zukunft verbildlicht, und sie könnte schrecklicher nicht sein. Wenn auch der erste Teil weitaus düsterer ist und in Sachen Spannung leichten Vorsprung hat, geht “Terminator 2″ einen leicht anderen, Action und Humor orientiereren Weg und weiß dabei vollends zu überzeugen.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.5Herausragend

"I'll Be Back!" Keine leere Versprechung, wie sich 2003 herausstellte. Zwölf Jahre nach dem "Judgment Day" kehrt der "Terminator" in Gestalt von Arnold Schwarzenegger doch tatsächlich wieder. James Cameron, Regisseur der ersten beiden Teile, konnte sich für das Projekt "Rebellion der Maschinen" allerdings nicht mehr begeistern: "Hasta la vista, Baby!"

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

Der will einfach nicht langweilen! Natürlich spielt da die eigene romantisierte Verklärung eine Rolle: ich war gerade 16 und T2 damit der erste wirklich grimmige, bzw. "erwachsene" Actionfilm, den ich im Kino sehen durfte und mich dermaßen aus den Socken gehauen hat, dass ich heute noch davon zehren kann. Es war gleichzeitig auch mein schlimmster Kino-Besuch, weil ich mich noch nie so zusammreissen musste, um beim Finale bloß nicht loszuheulen - schließlich sass mein Vater neben mir...
Trotz "Die Hard", "Predator" etc., der Terminator ist und bleibt für mich der beste Action-Film aller Zeiten! Magic Moments am laufenden Band - alleine das Zusammentreffen des T800, T1000 und Conner in dem engen Flur kitzelt am Nacken wie am ersten Tag. Eine großartige Kameraarbeit, an die sich Les Wiseman orientieren darf, um den Blaufilter mal etwas überlegter einzusetzen. Ein schlüssiges, schwungvolles Script. Ein Cast, der bis in die kleinste Nebenrolle überzeugt und natürlich Brad Fiedels unerreicht wuchtiger Score - wow.
James Cameron wird diesen Erfolg nie mehr toppen können. Damals brauchte es noch einen despotischen Visionär wie ihn, um das Kino weiterzubringen, auch wenn "Titanic" diesbezüglich mMn entbehrlich war, aber seinem "Avatar"-Film stehe ich eher skeptisch gegenüber. Schließlich kann man mit seinem Schreibtisch-PC heutzutage den Kahn ebenfalls ansehnlich sinken lassen, wie Bay in "Pearl Harbour" im Dutzend vormachte. Vielleicht ist es da nur konsequent, dass sich Camerons nächster Meilenstein auf die Projektions-Technik beschränkt. Es ist nur schade, dass ich nach Arnies Stahlbad immer das Gefühl habe, dass danach nichts mehr kommen kann. Aber es war mit 16 Jahren ein schönes Gefühl, erstmalig Filmgeschichte erlebt zu haben...

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Zurecht die Ikone des intelligenten Actionfilms. Perfekte Inszenierung, die auch heute noch fasziniert und mitreisst. Die Besetzung, das Timing, die Tricks und die Storyführung fügen sich brillant zu einer Einheit zusammen. Auch wenn ihm die gnadenlose Härte von Teil 1 fehlt, bleibt er in seiner Rasanz und Vielschichtigkeit der beste Teil der Reihe.

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alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

Sequels sind niemals besser als das Original? Hier ist der Gegenbeweis: James Cameron auf dem Höhepunkt.

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Kommentare (258) — Film: Terminator 2 - Tag der Abrechnung


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BlackLevel

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit einem deutlich höherem Budget (ca. 100 Millionen $), inszenierte James Cameron 1991 das Sequel: JUDGEMENT DAY, in "bester" Blockbuster Manier.

Zwar kann der Film mit grandiosen Actionszenen, einer wieder kurzweiligen Handlung und überzeugenden Darstellern (Robert Patrick, Linda Hamilton,..) punkten, jedoch gefiel mir persönlich dieser familienfreundlichere Grundton im Vergleich zum ersten Teil, nicht sonderlich. Die harte Killer-Maschine, wird zum Ersatzvater..
Naja Popcorn-Kino eben^^

Dennoch sehenswert, allein schon wegen der Action..

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JackoXL

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Kann deine Kritik absolut nachvollziehen, finde dennoch das dies ein sagenhaft gutes Sequel ist. Trotzdem, der böse Arnie ist besser. ;)


BlackLevel

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Gut ist er auf jeden Fall, das kann man nicht leugnen..
Allein schon vom Standpunkt des Actionfilmes, gehört er nach wie vor zu den Referenzwerken des Genres.


uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

nenne mir ein film der das erreichen kann ....ich liebe dich von ganzen herzen.....

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DoctorWho

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Bewertung10.0Herausragend

Der beste Actionfilm aller Zeiten. Die Effekte sind für die damalige Zeit überragend.
Ein Film den man sich immer wieder angucken kann.

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Sidious

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Bewertung9.0Herausragend

Terminator 2- Tag der Abrechnung betrachte ich als einen der besten Action- Filme aller Zeiten. Die Story, die Action und die Charaktere erzeugen eine dichte Atmosphäre, die Bedrohung durch den T -1000 ist stets präsent und wird glaubhaft vermittelt. Recht unterhaltsam ist darüber hinaus die Entwicklung des T-800 Terminators, besonders im Zusammenspiel mit dem jungen Protagonisten. Viele der Szenen und Sprüche "Hasta La Vista,... " haben sich in das kollektive Filmgedächtnis integriert und der Film ist auch zweifelsfrei ein absoluter Klassiker.

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.5Herausragend

Was für ein Klassiker !!!!!
Was James Cameron damals erschaffen hat, ist der absolute Wahnsinn. Schade, dass er so nachgelassen hat. Nach Teil 1 dachte ich wie will man den noch toppen. Doch meiner Meinung setzt Teil 2 sogar noch einen drauf. Völlig zurecht einer der besten Actionfilme aller Zeiten. Ganz großes Kino.
Klasse Effekte, coole Sprüche, top Action und einen Arnie in Bestform.
Hasta la vista, baby.
Man rockt hier Arnie die Bude. Die Szene mit der Mini Gun gehört längst zu den besten der Geschichte. Eine wilde Zerstörungsorgie die unglaublich viel Spaß macht. Terminator 1&2 sind grandiose Actionfilme, die jeder Filmfan gesehen haben muss !!! Leider kommen Teil 3 und 4 nicht mal annähernd an die Klasse der beiden davor ran.

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Filmegucker84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Terminator 2 - wow - wenn ich mir alle James Cameron Filme angucke, erreichen seine neueren Filme seine alten bei weitem nicht. Was für ein Zeitlos guter Film!!!

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Filmfan30

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Über das Ende kann ich immer wieder herzlich lachen, so oft ich ihn auch ansehe.

Spoiler: Terminator versinkt im Feuer und streckt dabei als letztes Signal den Daumen in die Höhe, als wollte er sagen: Gute Temperatur hier drin. Schön zum schwitzen. LOL. /Spoiler

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Filmfan30

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Ich hätte vielleicht auch geheult, aber ich hab es mir damals mit dem zwölfjährigen Sohn von einem Ex zum ersten Mal angeschaut, und dessen kindliche Auffassung hat mich irgendwie geprägt. :-)


Filmfan30

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von meinem Ex, meinte ich


Lori007101

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der absolute Höhepunkt der Terminator Reihe! Die gesamte Story von James Cameron ist gnadenlos perfekt: Geniale Special Effects, bodenständige Action, Drama, Spannung und hat einen Hang zur Menschlichkeit! Es hat auch eine sehr gute Message: Zu einem Menschlichkeit. Eine Maschine kann sogar Human denken, warum sollten wir das Menschen das nicht? Und jeder ist sein eigenes Schicksals schmied. Also machen wir das Beste daraus!

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InekSaban

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

I'll be Back!!
Ein Meisterwerk!

Terminator 2 ist meiner Meinung nach der beste Film der Trilogie, hier wurde eigentlich alles richtig gemacht. Ein brillianter Soundtrack der wie die Faust auf´s Auge in diesen Film passt, Arnold Schwarzenegger als Terminator einfach wundervoll, und auch sonst hat der Film einiges an Emotionen, viel Action, und einen rasanten spannenden Ablauf mit phasenweise amüsante und kultige Sprüche, die uns heute noch im Gedächtnis hängen geblieben sind. Arnold Schwarzenegger ist definitiv in Höchstform! Aber auch die anderen Schauspieler können überzeugen und machen ihre Sache ziemlich gut! Der gefährliche Gegenspieler T1000 (Patrick Stewart) ist einer der besten Persönlichkeiten im Film und hätte besser nicht ausgewählt werden können, abgesehen von Arnold, der eh am besten daherkommt! Für mich ein Stückchen Filmgeschichte, die Special-effects sind heute noch eine wahre Augenweide und übertreffen den Vorgänger in jeglichen Bereichen. In Terminator 2 habe ich Arnold Schwarzenegger als "Terminator" in seiner besten Rolle die er je spielte gesehen, und bin von diesem Film einfach beeindruckt! Ich denke mal er sprengt auch noch in der heutigen Zeit jegliche Ketten, und noch nie hat Action und Science-Fiction besser zusammen gepasst als hier präsentiert. Die Mischung ist einfach brilliant! Da können sich viele Filme, in der heutigen Zeit noch eine Scheibe von abschneiden. Ein wirkliches Action-Science-Fiction-Meisterwerk das nie was von seiner Wucht verlieren wird, zeitlos daherkommt und immer wieder fesseln kann. Die Special-effects überzeugen auch heute noch, die Actionszenen sind bombastisch, und nebenbei bringt der Film auch noch einen brillianten Score mit sich (Brad Fiedel). Die Story ist zwar simple, aber trotzdem intelligent inszeniert! Ein Film der seinen Vorgänger und vor allem seinen Nachfolger, meilenweit hinter sich lässt! Terminator 2 ist der beste Terminator, ein Film der absolut unterhaltsam ist.

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PaJeRo

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Bewertung7.5Sehenswert

http://www.youtube.com/watch?v=SWxQP3SSFIo

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doecel

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Das grenzt ja schon an Blasphemie :-)


Gi4nn1

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Bewertung9.0Herausragend

Actionreich und unterhaltsam. Sogar besser als der Vorgänger, auch wenn die düstere Stimmung diesmal nicht vorhanden ist

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razzo

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Bewertung9.0Herausragend

''Hasta la vista, Baby.''

Und was für ein Wiedersehen uns hier James Cameron vor den Latz knallt. Was für eine geniale Fortsetzung, was für ein aufregendes Feuerwerk aus perfekt inszenierter Action und spannungsgeladener Dramaturgie. Technisch der Zeit um Jahre voraus, audiovisuell in seinen ganz eigenen Sphären. Der erste Actionfilm, der die ganz, ganz großen Kaliber auspackt und alles vorher Dagewesene in Schutt und Asche legt. So einen zweiten Teil wird es nie wieder geben!

Beide Teile sind auf ihre Art großartige Filme. Welcher besser ist, ist wohl reine Geschmackssache. Die einen ziehen die Atmosphäre und Härte des ersten Teils vor, die anderen lieben die überbordende Action und den Look des zweiten. Ich persönlich gehöre zur zweiten Kategorie. Denn auch wenn der Terminator 1984 roher, dreckiger und um einiges brutaler war, er war eben auch 80er Trash, dem man sein geringes Budget deutlich ansah. Sieben Jahre später schlägt er da schon in eine ganz andere Kerbe. 16-faches Budget (102 Millionen Dollar) und nahezu unbegrenzte Möglichkeiten um es so richtig krachen zu lassen. Zu diesem besonderen Anlass holt Arnie sogar die M134 Minigun, Model Predator, aus dem Dschungel. Steht ihm genauso gut wie die Winchester Shotgun, die nur ein Terminator bei voller Fahrt so lässig nachladen kann. Magazine bleiben hier nie lange voll. Schnell raus damit ist das Motto.

Aber der Film übezeugt nicht nur als Action-Spektakel, sondern auch ducrh eine origenelle Handlung, die sinnvoll weiterentwickelt wurde. Es ist beindruckend, mit welcher Stilsicherheit James Cameron seine Geschichte weiterführt, die Atmosphäre mitnimmt und dabei trotzdem neue Weg geht, frische Akzente setzt. Er tritt bekannte Türen ein, aber der Blick aus dem Fenster ist nicht mehr ganz so düster und ernst. Er bewegt sich einen Schritt von der rauhen Realität weg und mach einen großen zum Blockbuster. Der T-800 wird zugänglicher, moralischer, einfach massenkompatibler. Cameron war zum Glück clever genug diese Wandlung nicht mit der Brechstange anzupacken, sondern den Blechschädel auf eine dezente Weise aufzulockern, ohne ihm seine Kälte und Bedrohlichkeit zu nehmen. So wird Arnie zum Guten und Robert Patrick übernimmt den Bad-Guy-Part mit Bravour. T-800 gegen den T-1000, ein tödliches Chameleon aus flüssigem Metall. Ein Schlagabtausch, der bis heute seines gleichen sucht. Und das gilt genauso für diesen Ausnahmefilm.

Ein Meilenstein des Actionkinos.

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razzo

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Hast du hiermit getan. Die Tinte ist trocken ;)


Lydia Huxley

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Ist ja auch die gute Kalligraphie-Tinte^^


replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Terminator 2 ist in der alten Kino-Fassung
ein würdiger und gelungener zweiter Teil,
auch wenn er mit Teil 1 nicht ganz mithalten Kann.
Die 147- Minuten-Directors-Cut-Fassung
ist in meinen Augen allerdings eine einzige Katastrophe,
weil durch diese Fassung dieser schöne Sci-Fi-Action-Film
zu einem albernen Action-Klamauk verkommt !!!
Wer genauso denkt wie ich, der sei vor der Einzel-Dvd
von Kinowelt gewarnt und auch vor den heutigen
Ausstrahlungen im Fernsehen !!!!!

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine der besten Fortsetzungen und einer der besten Actionfilme aller Zeiten. James Cameron hat es einfach drauf.

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AnimeGamingTV

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Terminator 2 ist EINFACH NUR KULT! Gute Story, coole Sprüche und Super Effekte Für beginn 90er.

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latino221

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ARNIES und die MINI-GUN = Die legendärste Zerstörungsorgie und wohl geilste BALLERSZENE der Filmgeschichte!!! Thank you JAMES CAMERON :-))

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NewSTARs

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

2 1/2 Stunden lang pures Adrenalin. Ein Meilenstein in Sachen 'Non-Stop-Spannung' ... und ein noch viel größerer im Action- und Science-Fiction-Genre! Solch eine Atmosphäre findet man bei keinem anderen Film wieder. Naja, außer natürlich beim ersten Terminator Teil. Und wenn man schon beim groß loben ist, sollte man auf keinen Fall die grandiosen Specialeffekte vergessen, die seiner Zeit voraus waren.

Geniale Story, atemlose Spannung, ein intensiver Soundtrack und ein Arnold Schwarzenegger mit seiner wirklich besten Leistung. So muss Kino sein!

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich der beste Film der Reihe. Arnie top!

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megaterminator

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Bewertung9.5Herausragend

gut

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Ioosh698

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Bewertung9.0Herausragend

Lange schon hab ich mir vorgenommen die Terminator Filme anzuschauen. Vor nicht all zu langer Zeit schaute ich mir den ersten Teil der Kultreihe an und war voll zufrieden. Dieser Film wird heute zurecht in den Status eines Kultfilmes gehoben, genauso wie sein Nachfolger: Terminator 2 : Tag der Abrechnung!
Für viele Leute DER Actionfilm schlechthin. Ich kann diese Meinung auf jeden Fall sehr gut verstehen, denn in Sachen Action und Effekte, setzte T2 Maßstäbe! Für die damalige Zeit einfach unglaublich. Da kann sich so mancher verkorkster "Actionfilm" der heutigen Zeit mal eine gehörige Scheibe abschneiden!
Die Story ist genauso so spannend und unterhaltsam wie im ersten Teil. Nur das Arnie diesmal natürlich nicht der Böse, sondern der Gute ist. Ich persönlich hatte keine Probleme mit dieser Charakterwandlung. Arnie ist einfach cool, egal ob gut oder böse! Punkt. Immerhin gibt es ja auch einen mehr als würdigen Gegner für Herrn Schwarzenegger, einen, bei dem ich mir wirklich sehr oft die Frage stellte: Wie zum Teufel wollt ihr diesen verdammten T1000 ins jenseits befördern?! Ein wirklich starker Gegenspieler! Außerdem gefiel es mir, wie sich der T800 und John im Verlauf des Filmes immer mehr annähernden. Im übertriebenen Sinne gesagt, schafft es John fast, aus einer Maschine einen Menschen zu machen.
Fazit: Nicht schlechter, aber auch nicht besser als T1, so wirkte der zweite Teil auf mich. Dennoch ein super Film, den man auf jeden Fall gesehen haben MUSS! Ich bin gespannt auf den dritten Teil...

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Ioosh698

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@pitschi
T1 und T2 sind super, wobei ich mich nicht entscheiden konnte welchen ich besser fand^^ Kann aber verstehen das dir der zweite am besten gefällt;) Hab auch schon gehört das T3 nicht so dolle ist... Mal schauen
@Lydia
T3 scheint ja echt nicht so der bringer zu sein:0 Aber T2 ist definitiv der Hammer ;D!


Lydia Huxley

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Joar... T3 kann man sich ganz gut mal anschauen, aber der bringt's nicht so richtig ;)



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