The Big Lebowski

The Big Lebowski (1998), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 19.03.1998

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8.0
Kritiker
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit Jeff Bridges und John Goodman

Als ‘Dude’ Lebowski für den gleichnamigen Millionär gehalten wird, ruinieren zwei Geldeintreiber seinen Teppich. Um diesen erstattet zu bekommen sucht Dude seinen Namensvetter persönlich auf.

The Big Lebowski (David Huddleston) ist eigendlich ein Millonär aus LA, dessen Ehefrau Bunny (Tara Reid) hohe Geldschulden hat. Der „Dude“ (Jeff Bridges) heißt wie der Millionär auch Jeffrey Lebowski, aber er ist arbeitslos, faul und ein 60er Jahre Nostalgiker, der gerne mit seinen komischen Freunden Walter (John Goodman) und Donny (Steve Buscemi) bowlen geht. Eines Tages kommt der Dude nach Hause und dort erwarten ihn zwei Geldeintreiber. Sie haben ihn mit dem echten Big Lebowski verwechselt und fordern von ihm das Geld, das seine angebliche Frau Bunny ihnen schuldet. Nachdem sie auf seinen Lieblingsteppich uriniert haben, begibt sich der beleidigte Dude auf die Suche nach dem richtigen Big Lebowski. Der Millionär will zuerst nichts vom Alt-Hippie wissen und schickt ihn weg. Doch Bunny wird entführt und Big Lebowski heuert seinen Namensvetter als Lösegeldkurier an. Als Walter, der verstörte Vietnamveteran, ein Teil des Lösegeldes behalten will, fangen die Problem für den Dude erst richtig an…

Hintergrund & Infos zu The Big Lebowski
The Big Lebowski ist eine Hommage an den Film Noir, der von den Regisseuren und Drehbuchautoren Ethan und Joel Coen als Komödie neuinterpretiert wurde. Die durchgeknallten Charaktere in The Big Lebowski sowie alle Nebenhandlungen sind ganz genau konzipiert und werden am Ende alle meisterhaft unter Dach und Fach gebracht. The Big Lebowski zeigt eine Mischung verschiedener sozialer Schichten und Orten in LA und bietet ebenso einen Rückblick auf die 60er und die damalige Kultur. Der Soundtrack von Carter Burwell mischt Lieder verschiedener Stile und Zeitabschnitte, wie z.B. Songs der Creedence Clearwater Revival oder The Eagles. The Big Lebowski war in den Kinos nicht sehr erfolgreich, wurde aber später zum Kultfilm. 2005 haben Big Lebowski-Fans eine eigene Pseudoreligion namens „Dudeism“ gegründet. Es gibt weltweit mehr als 50.000 Dudeism-Priester und seit 2002 ein jährliches Lebowski Fest, das in mehreren Städten in den USA und in London gefeiert wird. (LRA)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: The Big Lebowski

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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7.0Sehenswert

Der Dude, seine Dudeness, El Duderino, Dudelidowski. Was für ein spaßiger und ideenreicher Film! Er lebt von seinen extrem charmanten Charakteren und den immer wieder genial verlaufenden Story-Verkettungen, die für die Protagonisten immer am allerungünstigsten verlaufen - und das tut er verflucht nochmal verf*ckt gut! Es wechseln sich absolut köstliche Situationskomik mit gelegentlich auftauchendem und mindestens ebenso delikatem Slapstick ab, den man so erst selten in einem Film erleben durfte. Es ist eine irrwitzige Odyssee auf der Suche nach einem Teppich. Und dabei wirken die Charaktere dermaßen real und authentisch, obwohl sie maßlos überzeichnet sind, dass man sich schon fast wünscht, man würde selbst zu ihrer etwas absonderlichen "Clique" gehören. Da ist der wohl entspannteste Mensch auf Erden, der Dude (brilliant gespielt von Jeff Bridges), ein pseudojüdischer, waffennärrischer, extrem cholerischer (und dadurch auch urkomischer), fluchender Vietnamveteran (fantastisch:…

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

mikkean

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Ganz groß geschrieben, respect


stuforcedyou

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Wirklich eine tolle Kritik. Bayern scheint dich beflügeln ;)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

[...] Bridges' Odyssee nach einem Teppich ist in vielerlei Hinsicht das auf eine Filmrolle gebannte Endergebnis eines Malen-Nach-Zahlen-Workshops zum Thema "Wie erschaffe ich Kult": Angefangen bei der Grundidee um die Teppichhatz, weiter über die "flippigen" Figuren mit ihren absonderlichen Eigenschaften bis hin zu diversen Dialogen und der ihnen innewohnenden "Do Drugs"-Attitüde - "The Big Lebowski" verkauft die Debilität seines Plots und die Skurrilität seiner Protagonisten als philosophischen Subtext, als Metaebene, die es zu erkennen gilt, über die man nachdenken soll, obwohl es eigentlich nichts intellektuell Verwertbares gibt. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 32 Antworten

Mr Bakerman

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....Junge?! Irgendwie hast Du den Film nicht verstanden oder sehr ernst genommen.......""The Big Lebowski" verkauft die Debilität seines Plots und die Skurrilität seiner Protagonisten als philosophischen Subtext, als Metaebene, die es zu erkennen gilt, über die man nachdenken soll, obwohl es eigentlich nichts intellektuell Verwertbares gibt. [...]""...........und jetzt definier mal mir bitte was "intellekt" nach "Deiner Meinung" darstellen soll bzw. philosoph. Subtext?? Metaebene??? Skurilität und Debilität des Plots sollte verkauft werden???? Gehst Du an alle Filme so ran?!


Artbreak Kid

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Sehr trefflich Hitmanski...
Hoppla du hast ja "Big Lebowski" kommentiert ;-) Würde aber abartig haargenau in dein "Über MICH" Feld passen, überlegs dir!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.5Sehenswert

Die Noir-Slackerkomödie der Coen-Brüder wartet mit irrwitzigen Dialogen und amüsantem Situationswitz auf, wird aber nicht zuletzt vor allem durch die brillante Performance von Jeff Bridges getragen. Die kalkulierte Coolheit und permanente Selbstgefälligkeit ist nicht zu leugnen, besonderen Spaß bereitet der simpel gestrickte Film dafür jedoch umso mehr, wenn er sich mit zahlreichen Kinozitaten von THE THIEF OF BAGDAD bis hin zu Busby Berkeley vergnügt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Wer die Coens nicht schon für Barton Fink und Fargo verehrte, der hatte nach diesem Film eigentlich keine Entschuldigung mehr. Dude.

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Kommentare (366) — Film: The Big Lebowski


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Traenentrinker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Göttliche Komödie mit einem unschlagbar naiv-symphatischen Jeff Bridges als "Dude"

Kult!!

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StOrbit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu Ehren des „Dude“, nun mein erster Kommentar auf MP.
*SPOILER* werden auf keinen Fall nicht vorkommen.

Er ist arbeitslos, trinkt, kifft, ist faul und unkonventionell. Und doch ist er Kult – der Dude!
Aber warum?

Das erste Mal sah ich den Film (Schande über mich) auf meinem Laptop, in einem Nachtbus in Vietnam, auf der Fahrt von Sa Pa nach Hanoi (nein kein Scherz). Krampfhafte Lachanfälle machten mich in jener Nacht schnell zur Hassfigur des ganzen Busses. Mein Kumpel ermahnte mich des Öfteren: „Alter?! Geht’s noch? Wir wollen schlafen! Die Vietnamesen glotzen uns böse an!“ Es war mir scheiß egal! Noch nie hatte mich ein Film so zum Lachen gebracht.

Komödien haben bei mir generell einen schweren Stand, will ich doch nicht zum Lachen gezwungen werden. Leider ist dies die Realität des gegenwärtigen Kinos. Der Witz wird einem auf dem Silbertablett serviert, sodass ihn auch der letzte Hinterwäldler aus Timbuktu vollends begreifen kann. Masturbierende Affen, unsichere Highschool-Wallflower-Bitches, fluchende Teddybären, betrunkene Superhelden, etc.
Versteht mich nicht falsch, ich schaue diese Filme auch und werde dabei unterhalten. Und doch fühle ich mich gefangen in einem Einheitsbrei. Grundideen werden nicht ausgereift und es wird kein Wert mehr auf Details, ein gutes Drehbuch „oder inhaltliche Werte gelegt. Das ist die Zukunft – 100% Elektronik“ (besser hätte es Mr. Treehorn nicht sagen können). Kommerz steht auf der Tagesordnung, egal ob ich das Radio einschalte oder in die Glotze schaue. Wo ist nur die Individualität geblieben?
Ich habe sie in „The Big Lebowski“ für mich (wieder)entdeckt. Da sah ich doch ein Meisterwerk, das total aus der Norm fällt, deren Handlung mit meinem Leben 0,0% gemein hat und doch habe ich mich von einem Film noch nie dermaßen angesprochen und verstanden gefühlt.

Jeffrey Lebowski ist nicht Jeffrey Lebowski. Er ist der DUDE! Und so sollten Sie ihn auch nennen, ist das klar?! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder, oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt.
Der Dude ist ein Alt-Hippie, der wohl noch nicht mitbekommen hat, „dass die Revolution vorbei ist und die Penner verloren haben“. Er liebt Creedence Cleerwater Revival (wie auch ich), trinkt und kifft eine Menge (wie auch… ähm egal). Kurz gesagt er ist eben jener Individualist, der ich in gewisser Weise auch gerne wäre. Er gibt einen Dreck auf Gesellschaftliche Normen, wie: den Schönheitswahn in Los Angeles, fingierte Höflichkeit, falsche Freunde oder den Wochentag. Meine Güte, er scheißt sogar auf seinen richtigen Namen. Ich meine er hat ja Recht, oder?! Warum nicht? Warum nicht einfach so sein wie der Dude? Warum nicht immer einfach das tun, worauf man gerade Lust hat?
Weil es für den Normalsterblichen nicht möglich ist. Zu gut wurden wir doch alle erzogen und in ein System eingegliedert, aus dem wir unmöglich ausbrechen können.

Das macht ihn zu einem sehr ungewöhnlichen Helden. Ich vermute, das ist der Grund warum sich so viele Junge Leute (mich eingeschlossen) mit dem Dude besser identifizieren können, als mit irgendeinem scheinheiligen Superhelden. Schon verrückt, als Kind habe ich noch im Spider Man Schlafanzug geschlafen und heute hängt ein Poster von dem weltweit faulsten Sack an der Wand. Ein Außenstehender könnte annehmen, dass ich mich zurückentwickle.

Ich hoffe ich habe nun zur Genüge geschildert, was (zumindest für mich) die Faszination an der unscheinbaren Figur, des Dude, ausmacht.

Nun zum Film an sich.
Ich habe ihn bisher mit mehreren Leuten gesehen. Und mir ist aufgefallen, dass jeder an verschiedenen Stellen lachen musste. Der Film ist auf sehr vielen verschiedenen Ebenen komisch, was auch ein Hauptgrund dafür ist, dass er (meiner Meinung nach) ein vollkommenes Meisterwerk ist.
Keine einzelne Szene ist ein Lückenfüller. Alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Und überall steckt eine Menge Humor drin, zumindest wenn man ihn entdeckt, versteht und sich auf ihn einlässt.
Teilweise ist der Coen-Humor so unterschwellig, dass er vielen erst gar nicht auffällt (einer der Gründe, wieso ich mich niemals daran sattsehen kann).
Nehmen wir die Szene, als der Dude, Walter und Donnie im Auto Burger essen, nachdem Walter die Corvette zerlegt hat. Scheiße verdammt. Ich könnte mich totlachen bei dem Gedanken, dass die drei nach der Aktion noch seelenruhig durch den Drive-In vom In&Out-Burger gefahren sind, der ja ganz in der Nähe von Larrys Haus liegt. Das ist natürlich nur ein Beispiel von vielen.

Des Weiteren verstehen es die Coens (wie keine Anderen) uns zu zeigen, wie lächerlich unsere Gesellschaft doch noch sein kann (Beispielsweise in der Bestatter-Szene).
Bereits mit den Charakteren schaffen sie es, eine Karikatur unserer Gesellschaft zu erschaffen.
Wo man hinschaut nur Extreme: Der extrem faule Sack, der extreme Außenseiter, das extreme (Veteranen)Großmaul, die extreme Feministin, der extreme Butler (wie er im Buche steht), der extreme Geschäftsmann, die extreme Schlampe usw. Alles wird überspitzt. Ich meine das Bowlingass der Stadt heißt Jesus und ist Kinderschänder. Hallo?
In gewisser Weise ist es doch eine Karikatur. Auf den ersten Blick entsprechen alle Personen einem gewissen Klischee. Die Coens bedienen sich dieser Klischees und erschaffen trotzdem Charaktere, die einprägsamer kaum sein könnten.

Zu den Charakteren und Schauspielern:
Die Person des Dude, wurde zur Genüge beschrieben. Bleibt mir nur noch eins: nämlich Jeff Bridges in meinen persönlichen Schauspielerhimmel zu loben! "Ich erwähne das, weil es manchmal auch einen Mann gibt... ich würd' nicht sagen einen Held... aber manchmal da gibts 'nen Mann, das ist der richtige Mann am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Der passt genau da hin. Und so einer war der Dude." – Und Jeff Bridges! Er ist ganz einfach der Dude. Kein anderer Schauspieler hätte das so genial spielen können, da lege ich mich fest! Ich finde das gibt es nicht bei vielen Filmen. Für mich ist es noch Sylvester Stallone als Rocky.
Aber wenn wir schon beim Schauspielerhimmel sind, dann schicke ich John Goodman und Steve Buscemi einfach hinterher. John Goodman hatte nicht eine Szene, bei der ich nicht gelacht habe. Er spielt Walter so eindringlich gut, dass der Zuschauer irgendwann schon lachen muss, wenn er einmal ganz bodenständig und freundlich ist (Bei Larry an der Türe, als er die Frau begrüßt und „gerne über den kleinen Larry sprechen will“). Man spürt in der Szene förmlich wie er innerlich wie gewohnt brodelt und am liebsten sagen würde: „Halt deine gottverdammte Klappe, wo ist der kleine Bengel? Haben Sie schon mal was von Vietnam gehört, Lady?“ Dieser Mann strahlt einfach etwas aus!

König der Ausstrahlung, Mimik und Aura ist aber trotzdem Steve Buscemi. Der Mann hatte kaum Text. Und doch war er eigentlich den ganzen Film über zu sehen – und wie! Was er mit Mimik und Ausdruck hinbekommt, ohne ein Wort zu sagen (meistens noch im Hintergrund), schaffen die meisten anderen Hauptdarsteller nicht in 3 Stunden Filmzeit. Zugegeben, das fällt einem erst richtig auf, wenn man „The Big Lebowski“ zum 4. oder 5. Mal schaut. Das schmälert seine Leistung jedoch nicht.
Julianne Moore darf ich selbstverständlich ebenso wenig vernachlässigen. Diese hat sich extra für den Film einen eigenen Dialekt ausgedacht, um die Figur der ausgefallenen Künstlerin und Feministin ausreichend zu unterstreichen (verliert sich bei der Synchronisation leider). Auch sie spielt stark und sieht nebenbei (vor allem in der „Just Dropped In – Traumsequenz – Szene“) unglaublich gut aus. Daumen hoch!
Nebenbei können es sich die Coens erlauben, John Turturro nur eine wirkliche Szene im Film zu geben. Trotzdem erinnert sich jeder an eben diese Szene. Da hat man als Schauspieler nicht sehr viel falsch gemacht.
Klar, auch Philip Seymour Hoffman (in total ungewohnter Rolle), Tara Reid und David Huddleston spielen perfekt, aber ich will meinem Kommentar nicht in epische Längen ziehen. Nachher liest das ja kein Schwein.

An dieser Stelle könnte ich nun anfangen, meine Lieblingszitate herunterzubeten. Doch für mich ist das ganze fantastische Drehbuch ein einziges Zitat. Ich könnte mich niemals auf einzelne Stellen festlegen.
Die Coens liefern mit „The Big Lebowski“ ein Meisterwerk ab, das ich trotz meines langen Kommentares niemals angemessen in Worte packen könnte. Ich liebe es!

PS: Alle die das anders sehen: Shut the fuck up – You’re out of your element!

Peace Man...

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StOrbit

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@Hfonda15: Vielen Dank :) Sehe ich auch so :D
@thraka: Jap Sa Pa ist einmalig schön. Wenn man Glück hat mit dem Wetter wird man die Berge wohl niemals vergessen! :)


El Mariachi

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Ich liebe es wenn Menschen in ihren Filmkritiken oder Kommentaren eine persönliche Geschichte zum Film einbauen, wo wie du gerade! Wirklich sehr schöner Kommentar!


CrazyWizard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klarer Kult-Film! Auch nach nun mehr 15 Jahren mit einem besonderen Flair! Hervorragend gespielt und auch besetzt. Toller Humor und schöne Gestaltung, deren Effekte man die 15 Jahre allerdings schon ansieht. Trotzdem nur zu empfehlen für den etwas nostalgischen Abend!

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Simon Moon

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Einmal im Jahr mindestens und wenn sich Depressionen ankündigen erst den Soundtrack und wenn das nicht hilft gleich den ganzen Film!


richard1912

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film hat seine witzigen Stellen, für eine Komödie habe ich aber etwas mehr erwartet. Den Kultstatus kann ich nicht ganz nachvollziehen, da der Film ausschließlich von der Hauptfigur "The Dude" lebt. Andere Charaktere wirken überzogen und zwanghaft aufgesetzt.
Für Jeff Bridges Fans allerdings in jedem Falle sehenwert!

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AwesomeTotoro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

--- Totoro kommentiert auf unspektakuläre Art und Weise seine Lieblingsfilme [#4]: The Big Lebowski. ---
Der erste Film den ich auf Moviepilot mit dem ♥-Status versehen habe.
Aber warum liebe ich den Film so?
Nun zunächst einmal sicherlich weil ich mich zu fast 100% mit dem Dude identifizieren kann; ich weiß: vielleicht nicht gerade löblich, aber es ist nicht zu bestreiten, das seine Lebenseinstellung meiner sehr nahe kommt. Ich bin wohl Dudist und ja, das ist ein Wort.
Der aber viel größere Grund ist, das "The Big Lebowski" DER Film ist der von mir und meinen Freunden mindestens 10 mal am Tag zitiert wird. Ganze Sätze sind in unseren normalen Sprachgebrauch wie selbstverständlich eingeflossen. Sei es
"Das ist nicht dein Fachbereich, [Name der Person]!" oder
"Kann es sein, dass du grad' scheiße baust?!" oder
"Die Verbindung ist doch sonnenklar, Dude!" oder
"Weißt du, das ist...vielleicht deine Meinung, mann..." oder aber
"Du betrittst die Welt der Schmerzen." oder auch
"Wenn meine bekackte Ex-Frau mich fragen würde, ob ich auf ihren bekackten Köter aufpasse, wahrend sie mit ihrem Stecher auf Hunululu ist, würd' ich ihr kräftig ins Hirn kacken."
Zugegeben: letzteres wird nicht so häufig gebraucht, Tatsache ist jedoch, dass jeder von uns diesen Satz in einer atemberaubenden Geschwindigkeit fehlerfrei aufsagen kann.
Diesen Film kann ich mir jederzeit immer angucken.
Jede einzelne Szene genieße ich/kann ich drüber lachen/kann ich auswendig mitsprechen.
Es ist ein Film, wie es ihn kein zweites Mal gibt, nicht mal ansatzweise.
Es ist der Dude.
Es ist Walter.
Es ist ein Zitatefeuerwerk, welches selbst "Pulp Fiction" (!) in den Schatten stellt.
Es ist einer meiner Lieblingsfilme/All time favorites.

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NotTooOldForThisShit

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A bummer, this is a bummer man, thats a bummer!


StOrbit

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So! Gesagt, getan! :) Der Kommentar war überfällig.


skradan

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Bewertung6.5Ganz gut

Der "Dude" ist Kult. Aber manchmal frage ich mich weshalb.
THE BIG LEBOWSKI besitzt wenig Substanz, ist technisch kein Meisterwerk und lediglich die skurrilen Charaktere (welche perfekt und einmal besetzt sind!) retten das von dem Film, was die Story einfach nicht hergibt.

Der Film ist wirklich zum auf den Teppich pinkeln - aber ob er den Kultstatus wirklich verdient?

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amandus.schwarz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandioser Film... Insbesondere die Dialoge

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SATO

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film hat mich überhaupt nicht angesprochen und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich irgendwo gelacht habe. Ich denke mal, dass dieser Streifen einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat. Für mich war er schlichtweg einfach nur langweilig und unlustig. Schade, denn ich hatte viel Hoffung, bei solch einer hohen Bewertung.

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Jek-Hyde

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Ja, jeder hat halt einen anderen Humor, aber ich glaube dann solltest du wohl die Finger insgesamt von den Coens lassen.


jeffcostello

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Bewertung10.0Herausragend

„Ich erwähne das weil es manchmal auch ein Mann gibt...ich würde nicht sagen ein Held, denn was ist schon ein Held? Aber manchmal da gibt es ein Mann, ich rede hier von dem Dude, also manchmal da gibt es einen Mann, das ist der richtige Mann am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Der passt genau da hin. Und so einer war der Dude.“

In „The Big Lebowski“, Joel und Ethan Coens absolut genialen „Remake“ des Film Noir Klassikers „The Big Sleep“, schicken sie anstatt dem Hard Boiled Detective Philipp Marlowe den Dude auf eine Odyssee voller Gewalt, Habgier und Erpressung in der Stadt der Engel.
Unter all den habgierigen, gewalttätigen, cholerischen, verlogenen Figuren ist der Dude der einzig vollkommen friedliche und unschuldige Charakter im Film, er ist voller kindlicher Naivität, will niemandem etwas Böses, er will nur Bowlen und seinen Teppich zurück bekommen, denn der hat die Bude erst richtig gemütlich gemacht. Die Figur des pessimistischen, harten, desillusionierten Philipp Marlowe haben die Coens in einen kiffenden, bowlenden, pazifistischen Althippie verwandelt und damit eine der besten Filmfiguren in der Filmgeschichte geschaffen.
Der Zuschauer wird durch ein Sammelsurium an Skurrilen Figuren gejagt, da gibt es Kinderschänder, Kapitalisten, Nihilisten, Choleriker und ganz nebenbei wird noch das Vietnamtrauma der USA verdeutlicht, während uns Bush im Fernseher in der Eröffnungsszene schon von dem nächsten Krieg berichtet.
Die wundervolle, detailverliebte Regie der Coens, das großartige Spiel des wundervollen Casts, allen voran natürlich Bridges in der Rolle seines Lebens und der perfekte Soundtrack machen „The Big Lebowski“ zu einem Film, der die Einordnung „Lieblingsfilm“ verdient wie kaum ein anderer.

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Andy Dufresne

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Schöne Huldigung an DEN Filmcharakter den ich in Wirklichkeit gerne kennen würde...;D


jeffcostello

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Danke. Ja, das würd ich auch gern :D


whisper_not

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Bewertung4.0Uninteressant

Da der Film in meinem Bekanntenkreis von einigen Leuten gehyped wird, habe ich ihn mir dann heute auch mal zu Gemüte geführt - und schlage da wohl scheinbar ein wenig aus der Reihe mit meiner Bewertung.
Ich hab das Gefühl, der Film gewinnt irgendwie erst an Humor, wenn man ihn mit mehreren Leuten sieht, denn dadurch wird ja grundsätzlich schon einmal alles lustiger. Da ich ihn aber allein geschaut habe, war er für mich eher flach. Schauspielerische Leistung war gut, keine Frage, tolle Besetzung und eigentlich habe ich auch nichts gegen Filme dieser Art, wenn sie mich auf irgendeiner Ebene ansprechen. Aber nach dem Ende kam er mir irgendwas zwischen hirnrissig und sinnlos vor (was mir allerdings nie Probleme macht, wenn denn dann zumindest der Humor bei mir stimmt oder eben irgendwas anderes) - eigentlich zwei Dinge, die mir wenig ausmachen, Austin Powers wäre da vielleicht ein gutes Beispiel - aber der Humor ist einfach nicht bei mir angekommen. Ich habe nicht oft und nicht wirklich gelacht. Vielmehr saß ich zuerst recht offen, dann recht skeptisch und dann recht resignierend vor'm Bildschirm. War ganz nett, aber warum er teils so gehyped wird, kann ich echt nicht nachvollziehen.

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florian.fiele

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

The Big Lebowski

Grandioses Meisterwerk, das wie kein anderer Film Lebensfreude, Lässigkeit und die Bedeutung von Freundschaft vermittelt. Die Story selbst ist hier absolute Nebensache, The Big Lebowski ist kein Thriller. Spätestens bei mehrfachem Ansehen wird die Klasse der Figuren deutlich. Jeff Bridges als Dude, John Goodman als Walter, Philip Seymour Hoffman als Brandt, Sam Elliott als Erzähler, Steve Buscemi als Donny und selbst Tara Reid als Bunny Lebowski. Allesamt ideal besetzt und einzigartig gespielt. Das Trio aus dem Dude, Walter und Donny erzeugt eine Faszination, die kaum in Worte zu fassen ist. Allein um sich einmal komplett auf Donny zu konzentrieren, muss man The Big Lebowski mindestens zwei mal gesehen haben; Steve Buscemi ist stets eine Klasse für sich, aber hier schießt er den Vogel komplett ab. Diese Lässigkeit, diese beruhigende Ausstrahlung...einen zweiten Film dieser Art gibt es nicht. Dennoch ist der Film gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt verdammt ernst, besonders die Beerdigungsszene ist Ausdruck dessen. Der Rahmen des Films, die Erzählweise durch Sam Elliott, nicht zu vergessen die vielen Details, die man bei mehrfachem Ansehen entdecken kann, von denen DonChris in seinem Kommentar einige genannt hat. The Big Lebowski ist ein wundervoller Film übers Leben und die Freundschaft, der zwar mit einer tragischen Geschichte ausgestattet ist, aber eine unglaublich positive Wirkung hinterlässt. No matter what happens - "fuck it Dude, let's go bowling". Bowlingfilm #1, Komödie #1, Lieblingsfilm #6 - 10.0

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Jason Born

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Über damalz musst du mir nix erzählen. War live dabei... also am Radio.
Ein sonniger Tag auf der Treppe (keinen Balkon) und denkwürdige Minuten folgten ab ca. 17:15! Als S04 Fan würde ich das aber niiiiie mehr sehen wollen tun. Für mich wars aber chöööön.
Jetzt haben wir den Salat. FCB-FCB und BxB-RM. Eine Prognose von mir: Ich hab keine Ahnung, alles ist offen.


florian.fiele

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Prognose von mir: Prognosen zu diesen Spielen sind Unsinn. Für mich ist das 45% Bayern/55% Barca...55% Real/45% Dortmund. Größer scheint mir der Unterschied aber nicht zu sein. Leverkusen vs Schalke war wieder typisch für Bayer, hatte 1:2 getippt/gehofft.


Jek-Hyde

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Bewertung9.0Herausragend

Wer kennt ihn nicht, unsern Dude? Oh ja, es ist ungemein beruhigend, dass er irgendwo da draußen ist und sein Ding macht ^ ^
The BIG Lebwowski ist irgendwie fast Typisch für die Coens. Eine verklausulierte Handlung die auf dummen Missverständnissen, Verwechselungen und noch dümmeren Zufällen beruht. Ich meine, wer rechnet schon mit so was? Man sitzt in der Wanne, hört sich Walgesänge an und pafft ein wenig von Kerzen umringt und plötzlich platzt so eine Bande Nihilisten rein und bewirft einen mit Amphibischen Murmeltieren. Wer hat dass den nicht schon wenigstens einmal erlebt?
Kurz und knapp, es ist gar nicht so leicht zu erklären, was an the BIG Lebowski so kultverdächtig ist. Man könnte die verrückte Handlung voller Situationskomik dafür verantwortlich machen, man konnte es auch auf die Tatsache beziehen, dass ein fauler Althippie in unangenehme Situationen gerät und sein cholerischer Kumpel auch keine große Hilfe, als eher eine Belastung darstellt...jetzt habe ich den Faden verloren...Er gehört jedenfalls zu einigen Filmen wie Pulp Fiction und Naked Lunch, bei denen ich so mies drauf sein kann wie ich will, wenn ich sie sehe, bekomme ich sofort gute Laune. Vermutlich ist es sein lebensstiel. Der Dude lebt so, wie eigentlich keiner Leben wollte, zumindest nicht früher. Mit der Erfindung des Dude wurde der Loser plötzlich zur ultimativen Kultikone und sein Fauler-Sack-Lebensstiel zu Lebensphilosophie. Wer ihm mit Faulheit das Wasser Reichen will, soll es versuchen, aber ich schaffe dass ganz sicher nicht
;-)

Ach so, sollte jemand den Film in jungen Jahren noch nicht so komisch finden, dann wartete noch ein paar Jahre ab, ich kenne genug, die den früher scheiße fanden und den jetzt unglaublich feiern. Also warte ab, oder ihr betretet die Welt des Schmerzes ;-)

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nils.johannson.1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll man noch viel zu diesem Film schreiben? Auf jeden Fall macht er auf englisch noch mehr Spaß als auf deutsch. Und selbst bei 10-mal gucken, fällt immer noch was Neues auf...Klassiker.

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pinkmanHIGH

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jede einzelne Figur egal wie kurz sie vorkommt ist ein Highlight. Dazu eine witzige Story mit genialen Dialogen ( vor allem auf englisch). 10/10

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Martin Oberndorf

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Bewertung9.0Herausragend

Let's Re-watch the Coens # 2!
Ausnahmsweise mal kein Kommentar zu einen meiner Herzensfilme, denn wie es der Zufall so will, gibt es auch Filme, die ich nicht mit einem Herzen bedacht habe, und es trotzdem wert sind, darüber zu schreiben.
Tja, und nach reichlicher Überlegung habe ich beschlossen, meine alte Fernsehkiste (ja, es ist eine Kiste! Da staunt ihr, was?) wieder anzumachen und mir einen Film reinzuzuiehen, den ich schon länger nicht mehr gesehen habe.
Passt auf, hier kommt mein Kommentar zu "The Big Lebowski"!

"Niemand nennt mich Lebowski. Ihr habt den falschen. Ich bin der Dude, Mann!"
Es ist nicht allzu lange her, dass ich mir nach langem Hin- und Her der Bewertung wegen nochmal "Fargo" angesehen habe, und beim zweiten Mal anschauen von diesem positivst überrascht war. Da dachte mir wenige Tage später: "Mann, schau dir doch die anderen Coen-Filme in deiner DVD-Collection auch nochmal an. Wofür hast du die Dinger denn? Zum mehr als einmal anschauen natürlich!"
Tatsache ist, ich liebe die Werke der Coen-Brüder, habe aber bis vor Kurzen keinen einzigen Film 10.0 Punkte gegeben (Tja, für "Fargo" hat's beim zweiten Mal sogar für ein Herz gereicht). Also hab ich mich entschieden, "The Big Lebowski", dessen Erstsichtung bei mir schon über ein Jahr zurückliegt, noch eine zweite Chance zu geben.
An meiner Wertung hat sich aber nicht sonderlich verändert, da ich hier schon von Anfang an begeistert war.

In "The Big Lebowski" folgen wir dem "Dude", einen arbeitslosen, aber glücklichen Bowlingliebhaber, der durch Namensgleichheit mit dem Millionär Jeff Lebowski verwechselt wird. Als zwei Leute diesen eine Abreibung verpassen wollen, erwischen sie natürlich den Dude, was mit einem Blick in die Toilette und einem vollgepissten Teppich endet. Nach einer Reihe von Unglücken und Zufällen muss der Dude an einer Geldübergabe teilnehmen und eine Entführung aufklären...

"The Big Lebowski" sieht sich wohl selbst als eine Komödie, ich würde vor besagter Genrebezeichnung noch die Vorsilbe "Krimi-" hinzufügen, denn die abstruse Geschichte um den Dude hat durchaus stellenweise ernste Züge.
Man kann also gleichermaßen auf Lacher und Spannung hoffen.
Ach, was hab ich mich beim ersten Mal amüsiert... und beim zweiten Mal mindestens genauso viel.
Direkt nach ihrem düsteren, kaltherzigen Werk "Fargo" werfen die Coens so eine Bombe ab und verbreiten weitesgehendst positive Gefühle auf dem Bildschirm.
Die Coens ziehen einfach stur ihr Ding durch, werfen mal mit F-Bomben umher, nur um in späteren Werken diese fast komplett auszulassen, genauso wie sie oftmals Gewalt exzessiv ins Bild setzen, um sie dann auf ein Minimum zu beschränken.
Hier lässt sich das Gump'sche Zitat um die Pralinenschachtel perfekt anwenden, denn mann weiß bei ihnen nie, was man kriegt.
So sieht es auch mit "The Big Lebowski" aus.

"Meine Kunst bezeichnet man gemeinhin als vaginal, was die meisten Männer verwirrt. Das Wort alleine bringt einige Männer schon aus dem Konzept. VAGINA!"
Es ist einfach herrlich, was zwei Brüdern so an genialen Dialogen einfallen kann.
Wieviele Abstrusitäten und absurd-brillante Szenen zum Einsatz kommen, ist einfach unglaublich.
Wenn der eher gemütliche Dude mit dem freizügigen Lebensstil einer feministischen Künstlerin konfrontiert wird, ist das einfach eine fantastische Szene.
Wenn unser Dude unter dem Einfluss diverser Mittel seine surrealen Visionen und Halluzinationen durchlebt, ist das einfach nur wunderbar anzusehen.
Und eins muss ich sagen: der texanische (?) Erzähler ist ja einfach mal affengeil!
Also:
Was erwartet einen? Alles.
Mit welchem Film kann man "The Big Lebowski" vergleichen? Mit keinem.
Wird euch dieser Film gefallen? Schwer zu sagen. Er ist ein wenig von Allem, und ob diese Kombo jedem gefällt, ist in der Tat nicht leicht zu prophezeihen. Mir gefällt's jedenfalls sehr.

Und jetzt kommt der Wermutstropfen: Ich finde endgegen der Meinung der Meisten diesen Film NICHT die Spitze der Coen-Brüder. Die ist für "Fargo" und "No Country for Old Men" reserviert. Er kämpft aber mit "True Grit" und "Miller's Crossing" um den Nachfolgeplatz, quasi um die Semi-Spitze.
"Ach, hört mich an... ich schwafel schon wieder.
Also ich hoffe es hat euch gefallen, Leute.
Und wir sehen uns später noch auf den Weg nach Westen."
[Hoppsala, hab ich mich da verplappert, um welchen Coen-Film es als nächstes gehen wird ^^]

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T00BI

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"Jaa ... weißt du ... das ist vielleicht äh ... deine Meinung man."
Spaß beiseite, ich bin natürlich ganz deiner Meinung, klasse Film und toller Kommentar ;)


Nurse_Ratched

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Bewertung9.0Herausragend

Es wäre vermessen zu sagen, der Dude sei ein Looser, zumal er sich trotz Faulheit und Marihuananebel philosophisch wertvoll ausdrücken kann. In Erinnerung bleibt mir unter anderem die Teppichpinkelszene, wie der Wind die Asche des verstorbenen Kumpels Donny in die falsche Richtung streut und sich der Rahm des White Russians im Oberlippenbart festfängt. Kultig sind auch Details des Films wie der pinkfarbige hautenge Anzug von Bowlingmeister Jésus. Eines sei klar: Mein Lieblingsgetränk habe ich definitiv diesem Film zu verdanken...

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demonsrun

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Warum der Film so genial ist?
"The fuck you talkin' about?"/"Was'n das für ne bekackte Frage?"

Jeff Bridges, der den liebenswerten, entspannten Hippie Dude mit den mit Abstand schönsten Haaren (Am I the only one around here who loves his hair?) brillant und witzig verkörpert.
John FUCKING Goodman, der den cholerischen FUCKING Walter spielt und ein SHUT THE FUCK UP Highlight im Film ist.
Abgedrehte Gestalten, die die Geschichte erst zum richtigen What the Fuck machen.
Pure Bromance zwischen Dude und Walter, klasse Musikwahl, ein Muss (vor allem auf Englisch, die Originalstimmen sind bei weitem besser).

Man kann sich den Film an einem gemütlichen Abend allein oder mit Freunden, aus Langeweile oder aus Lust, als Hippie-Sympathisant oder sonst was ansehen. Jedenfalls immer zu empfehlen.

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Renzer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich kann es irgendwie nicht nachvollziehen, warum so viele 10 Punkte vergeben.
.... und das, obwohl ich Goodman und Bridges echt klasse finde.
Mich hat der Film nicht richtig angesprochen - es waren nicht sooo viele Szenen, wo ich wirklich lachen musste.

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer Filme die ich mir nach längerer Zeit mal wieder angesehen habe....und es hat sich natürlich gelohnt. The Big Lebowski ist einer dieser Evergreens die immer wieder bestens unterhalten. Ich kann den ganzen Film über eigentlich nur lachen schon alleine der Dude ist es wert. Wie er aussieht,sich kleidet,seine ganze Einstellung zu allem und vorallem was er labert geht gar nicht. Mehr als nichts tun,Bowlen,Joint´s rauchen und natürlich White Russian trinken tut er den ganzen Tag nicht. Dann haben wir da noch Walter der beste Kumpel vom Dude setzt fast noch einen drauf. Spätestens wenn er damit anfängt von Vietnam zu reden ist alles verloren. Da ist ja auch Donny über den aber nicht viel zu sagen ist außer das er immer die Klappe halten soll. Die Story ist meiner Meinung nach eher nebensächlich da sie einen jetzt auch nicht vom Hocker haut. In dem Film geht es eher um die besonderen Figuren die ihn erst zu was besonderen machen. Dazu gibt es noch ein spitzen Soundtrack und ne Menge Lacher. Also vom Dude werd ich mich immerwieder gern unterhalten lassen!!

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schoenchenfremder

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Bewertung10.0Herausragend

Was soll man über diesen Film noch groß schreiben... Neben Fargo und No Country for old men der beste der Coens... absolut sehenswert !!! Der Film macht einfach nur spass, toll mit anzusehen wie sich die liebenswertesten Charaktere die es je in einem Film zu sehen gab, von einer Katastrophe in die Nächste stürzen !! Ob nun Jeff "Der Teppich hat das zimmer erst richtig gemütlich gemacht" Bridges, John "Du betrittst gleich die Welt des schmerzes" Goodman oder Steve Buscemi der als Donnie ständig seine "Scheißklappe" halten soll, sie alle machen den Film so liebenswert... so Lustig... so unglaublich.. cool !!! Wahnsinn, und wie ich finde eine der letzten großen komödien überhaupt !!! Bleibt nur zu sagen: Hoch die Tassen und einen White Russian und ne fette Tüte auf El Duderino =)

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