Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
The Taking of Pelham 123 (2009), GB/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 24.09.2009
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von Tony Scott, mit Denzel Washington und John Travolta
Remake des Films Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3 aus dem Jahr 1974: Der Alltag von Walter Garber, Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn, gerät plötzlich durch einen brutalen Raubüberfall aus den Fugen – die Entführung einer U-Bahn. Ryder, der kaltblütige führende Kopf hinter dem Überfall und Anführer einer schwer bewaffneten Viererbande, droht damit, die Passagiere zu töten, wenn das von ihm geforderte saftige Lösegeld nicht innerhalb von einer Stunde gezahlt wird. Je mehr die Spannung steigt, umso stärker nutzt Garber seine umfassenden Kenntnisse vom U-Bahn-System, um Ryder zu überlisten und die Geiseln zu retten. Ein Rätsel kann Garber jedoch nicht lösen: Selbst wenn die Räuber das Geld bekommen, wie können sie überhaupt jemals entkommen?
Unter den Straßen von New York herrscht nackte Angst. Der brutale und skrupellose Gangster Ryder (John Travolta) hat zusammen mit seinen Komplizen die U-Bahn Pelham 123 entführt. Damit sind dutzende von Fahrgästen in Ryders Gewalt und haben keine Möglichkeit in den verschachtelten U-Bahn-Tunneln zu entkommen. Ryder fordert über ein Telefon zehn Millionen Dollar Lösegeld, welche innerhalb von nur einer Stunde gezahlt werden soll, ansonsten will er seine Geiseln erschießen – eine nach der anderen.
Während Ryder kaltblütig sein Ziel verfolgt, sucht der Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) fieberhaft nach einer Möglichkeit, den Gangster zu stoppen, denn er muss mit Ryder kommunizieren. Das Problem: Garber ist lediglich Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe und kein Cop, dass heißt, er ist für Verhandlungen mit Gangstern und Terroristen in keiner Weise ausgebildet. Dennoch besteht Ryder darauf, ausschließlich mit ihm zu sprechen. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine dramatische Verhandlung, bei der etliche Menschenleben auf dem Spiel stehen. Während der hitzigen Diskussionen muss Garber unter Hochdruck lernen, auf den unberechenbaren Ryder zu reagieren. Aber ihm läuft die Zeit weg und zwei Fragen stehen unweigerlich im Raum: Kann Garber die Geiseln retten? Und wie will es Ryder schaffen, aus dem hermetisch abgeschotteten unterirdischen Tunnelsystem zu fliehen …? (omdb)
Cast & Crew
-
Tony Scott
-
Denzel Washington
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Garber
-
John Travolta
-
Victor Gojcaj
-
James Gandolfini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister
-
Ramon Rodriguez
-
Saidah Arrika Ekulona
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leiterin
Regie
Schauspieler
-
Alex Kaluzhsky
-
Gbenga Akinnagbe
-
Katherine Sigismund
-
Jake Richard Siciliano
-
Gary Basaraba
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jerry Pollard
-
Sean Meehan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
-
Tonye Patano
-
Anthony Annarumma
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maschinist
-
Jason Butler Harner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Thomas
-
Glen Tortorella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arbeiter
-
Bobby Bjorklund
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arbeiter
-
Victor Cruz
-
Jasmin M. Tavarez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Puerto-Ricanerin
-
Robert Vataj
-
Todd Susman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Supervisor
-
J. Bernard Calloway
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Officer Moran
-
Chip Brookes
-
Zach Poole
-
Reuben Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
-
Deak Evgenikos
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spezialeinheit
-
Ty Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scharfschütze
-
Lee Shepherd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Weiss
-
Mike Houston
-
Rene David Ifrah
-
Frank Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
-
Brian Haley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Hill
-
Maria Bartiromo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporterin
-
Adrian Martinez
- Genre
- Thriller
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Coney Island, Manhattan, Zug
- Handlung
- Autounfall, Bahnhof, Bahnsteig, Brücke, Börsenmarkt, Bürgermeister, Exekution, Geisel, Geiselnahme, Geiselnehmer, Helikopter, Katholik, Laptop, Mord, Nachrichtensendung, Pistole, Ratte, Schuss in den Kopf, Showdown, Taxi, Telefon, Telefonanruf, Tätowierung, U-Bahn, Wall Street, Webcam, Wettlauf gegen die Zeit, Zugentführung
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
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Kritiken (14) — Film: Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenTony Scott hat mit „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ ein gutes Remake mit toll aufgelegten Schauspielern geschaffen, die nur durch das Drehbuch etwas gebremst werden. Das Ende des Films ist etwas schwach und konstruiert, aber der Weg dorthin kommt ohne Längen aus und bietet viel Action und spannende Dialoge. Handwerklich gut gemacht, bietet der Action-Thriller gute Unterhaltung.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]In „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ bleibt alles und jeder unter seinen Möglichkeiten. Tony Scott hat seine style over substance-Philosophie schon weit unterhaltsamer und verzeihlicher verkauft, für Brian Helgeland und seine schwächeren Bücher gilt das gleiche (mit „L. A. Confidential“ und „Mystic River“ will man ja gar nicht kommen!), auch Washington konnte in seinen drei vorigen Auftritten unter Scotts Regie mehr aus nicht unbedingt besseren Charakteren herausholen. Harry Gregson-Williams hat weit bessere Scores komponiert, Chris Lebenzon hat zwar bereits ähnlich epileptisch, aber dennoch eleganter geschnitten. So sind es einhundert überwiegend gemächlich vor sich hin ruckelnde Minuten, die weder den Actionanteil, noch den Spannungsgehalt einer ordinären U-Bahn-Fahrt überbieten. Mit den richtigen Mitfahrgästen wird’s dabei garantiert aufregender.[...]
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duffy 2010/03/23 13:17:01
Antwort löschenErstens: Ich will solche Kommentare hören und da bin ich ganz sicher nicht der Einzige. Und zum Zweiten möchte ich mal gerne wissen, wer neuerdings irgendwelche Regeln über die Länge von Kommentaren/Kritiken aufgestellt hat.
@Christian:
Wie immer toll geschrieben, auch wenn ich dieses Mal mit deiner Meinung so gar nicht konform gehe. :D
ChristiansFoyer 2010/03/23 13:29:13
Antwort löschen"hören" wird das hier wohl tatsächlich niemand wollen, ist schließlich kein Podcast-Portal ;)
duffy 2010/03/23 13:30:45
Antwort löschenAlso ich lasse mir die Kommentare grundsätzlich vom Personal vorlesen. :p
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jollyroger 2010/03/25 21:34:12
Antwort löschen@__FINN__ du solltest vllt. erst mal deinen Sonderschulabschluß nachmachen. Wenn man sich dein Gefasel so durchliest, weiß man wieder warum das deutsche Schulsystem zwangsläufig scheitern muss.
phoenix409 2010/05/23 20:12:35
Antwort löschen@finn: Setzen, sechs.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Mein größtes Problem mit dem Film: er begeht einen Fehler, der zwar so manchem Film unterläuft, der aber nicht auch noch im Film selbst angesprochen wird – Logiklöcher. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Taking of Pelham 1 2 3» ist ein fesselnder Thriller, der auch die Wünsche von Action-Fans befriedigt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEin Tonyscott ist ein Tonyscott ist ein Tonyscott. Er hat einen bestimmten Stil und man kann ihm wirklich nicht vorwerfen, er würde sich nicht treu bleiben. Sehr professionelle, oft sehr schöne Bilder, alles in die jeweils richtigen Farbtöne getaucht, eine Kamera, die gerne ruckeldiwackel ganz nah an der Action ist, Schnitte nach dem Motto, lieber 100 zuviel als einer zu wenig. Dazu zwei ausgebuffte Profis in den Hauptrollen: John Travolta spielt den gefährlichen, männlichen, intelligenten und charmanten Bösewicht, der über Leichen geht, mit unübersehbarer Routine und deutlicher Unterforderung. Denzel Washington als Gutmensch mit menschlichen Schwächen, der letztlich tut, was getan werden muss. Auch er unterfordert. (mehr im Podcast)
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs hätte viel schlimmer kommen können. Gemessen an anderen Remakes ist Tony Scotts Pelham-Riff in der Tat noch ganz passabel. Sein einziges Problem ist, dass es eigentlich keinen einzigen Grund gibt, warum dieser Film gemacht wurde, hat er doch weder dem Original noch dem Genre irgendetwas hinzuzufügen. Die kühle, schwarzhumorige Smartness des Originals ist dem typischen Wush-Wush-MTV-Stil gewichen, Tony Scott fürchtet das Kammerspiel das der Prämisse zugrunde liegt und flüchtet sich immer wieder in Kameraspielereien und sinnlose N.Y.-Aufnahmen.
Die Hauptrollen sind solide, Denzel ist besser als erwartet auch wenn er zu keiner Sekunde an den knarzigen Charme von Matthau herranreicht. Travolta fährt mal wieder seinen Bad-Guy-Schtick den er schon dutzendfach zuvor abgespult hat. Statt des eiskalten, sarkastischen Gentleman-Gangsters haben wir wieder mal den coolen Sprücheklopfer. Die Story folgt weitgehend dem Original, nur mit weniger Stil und modischen Plotfluffs, wie Webcam-Chats, Börsenspekulationen und blutigen Ballereien. Zum Plot oder zur Spannung tragen diese Äusserlichkeiten nicht bei, wirken sie doch wie die verzweifelte Verteidigung David Goyers, als Beweis dafür das er irgendeine kreative Eigenleistung erbracht hat.
Irgendwie ist das ganze aber doch leidlich spannend, wäre da nicht der völlig unnötige letzte Akt in dem Denzel mit brachialer Drehbuchgewalt zum Actionhelden mutieren muss. Wer das original nicht kennt wird passabel unterhalten und hat den Film vermutlich schon auf dem Heimweg wieder vergessen. Geniest wird übrigens auch nicht.
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Muffin Man 2009/10/03 00:02:54
Antwort löschenZur forcierten Modernisierung fällt mir dieses Verdikt ein, das ich in einer Kritik gelesen habe:
"Das Remake wirkt wie ein grau melierter Playboy in Hip-Hop-Klamotten."
invwar 2009/10/15 12:26:06
Antwort löschenWas mich besonders störte war, dass Travolta und Co keinen vernünftigen Plan hatten. Im Original hatten die alles aufs genaueste durchgeplant (mit Verkleidung) und hier scheints so, als ob denen alles total egal ist. Machen zB Internet verfügbar, aber checken nicht ab, ob da einer der Geiseln vielleicht ein Handy oder (wie jetzt im Film) einen Laptop hat. Die lachen ja sogar dadrüber, als die die Webcam entdecken... Frage mich ernsthaft, wie die die Zeit danach geplant haben, denn grade das große Geld sollte recht fix wieder einkassiert werden können.
Besonders schwachsinnig finde ich aber, dass da die ganze Zeit von Terroristen gesprochen wird. Wäre ich Bürgermeister von New York, ich würde mein Möglichstes tun und die nur als normale Geiselnehmer bezeichnen. Erschien mir nach unnötiger Panikmache.
Ansonsten spult der Film ja wirklich nur das Originaldrehbuch ab - jedoch oft so, als ob denen während des Drehs aufgefallen wäre, dass da was fehlt. Ganz toll am Ende zu sehenn, wo ein Yuppie weiß, dass die Bahn automatisch bei rot angehalten wird (woher???) und das Filmblag neunmalklug weiß, dass alle Ampeln auf grün sind.
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenIn Hollywood-Filmen wird praktisch alles entführt, was sich bewegt, seien es Flugzeuge, Züge, Busse oder sogar Schiffe. Warum also nicht auch einmal eine U-Bahn? So neu ist die Idee allerdings nicht, denn der auf einem Roman beruhende Stoff wurde bereits 1974 mit Walter Matthau in einer der Hauptrollen verfilmt. Dieses Remake nun wurde in seinen Details leicht variiert, in seiner Action kräftig aufgepeppt, in die Gegenwart versetzt und mit Denzel Washington und John Travolta, die hier als charismatisches Gegenspieler-Paar auftreten, ebenso hochkarätig wie durchweg passend besetzt.
Nur eine Stunde Zeit bleibt dem Bürgermeister von New York („Sopranos“-Star James Gandolfini in einer prägnanten Nebenrolle), um die Lösegeldforderung des U-Bahn-Entführers Ryder (Travolta) zu erfüllen. Der hat zusammen mit Komplizen einen vollbesetzten Waggon der Linie Pelham 123 in seine Gewalt gebracht, vom Rest des Zuges abgekoppelt und in einem Tunnel geparkt. Nach Ende der einstündigen…
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschen"Die Entführung der U-Bahn 123" ist ein solider Thriller mit gelungenen Dialogen und "Sopranos"-Boss James Gandolfini in einer schönen Rolle als opportunistischer Bürgermeister. Weil Scott sein rasantes Thema – die New Yorker U-Bahn auf Todesfahrt! – auskosten will, übertreibt er es ein wenig mit Zeitraffereffekten und einer verwischten Geschwindigkeitsästhetik. Als hätte man einen schicken Wagen mit Sportstreifen beklebt, wirkt das Ergebnis schneller, aber auch etwas billiger.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenRoutinierter Action-Thriller in (nahezu) Echtzeit, der an den heutigen Maßstäben gemessen vielleicht nicht clever genug daher kommt und obendrein mehr als nur einen Spannungshänger hat. Aber die Stars Washington und Travolta bügeln die Längen des Films durch ihr routiniertes Spiel ein wenig aus. Trotzdem enttäuscht das bombastische Werk durch das merkwürdige Wechselspiel aus Psycho-Kammerduell und der bekannten Scottschen rabiat geschnittenen Effekthascherei, die diesmal die wenigen atmosphärisch gelungenen Szenen oftmals überflüssigerweise zerfetzt. Dieser Einheitsbrei aus einem reichlich farblosen Bösewicht, dem unverhofften Anti-Helden, den viel zu oft gesehenen Hubschrauber-Panoramashots über New York und der U-Bahn-Action, die der heute völlig in der Versenkung verschwundene Jan De Bont Mitte der 90er in „Speed“ bereits mitreißender hinbekommen hat, kommt nie so richtig in Fahrt und unterhält gemessen an den unzähligen Alternativen im Genre-Bereich äußerst begrenzt. Die Notbremse muss der Zuschauer aber nicht ziehen. Dafür wurde die Produktion zu solide und altbacken – fast schon nostalgisch - heruntergespult.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenDank seiner ersten Hälfte ist "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" dabei ein insgesamt durchaus funktionierendes Remake, selbst wenn die finale halbe Stunde dafür sorgt, dass man sich weiterhin Sargents Film erinnern wird, denn dieser Neuauflage mit Werbeclip-Ästhetik.
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aggrotainment 2009/09/27 00:08:23
Antwort löschenDie Frage ist unnötig und in diesem Fall auch unintelligent! man
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenKeine noch so teuer arrangierte, tosend laut orchestrierte Verfolgungsjagd mit eingebauter Erlösung für den Helden kann den unvergleichlichen Blick in Walter Matthaus Knautschgesicht ersetzen, wenn er nach dem verräterischen Nieser durch Martin Balsams Tür schaut. Sign o' the times.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenManchmal hat man das Gefühl, dass sich Tony Scott und Michael Bay nichts schenken. Zumindest wenn es um die Optik geht. Wer da nun zu erst schnelle Schnittgewitter, 360-Grad-Schwenks und Helikopter zusammenführte sei dahingestellt. Tony Scotts Remake des gleichnamigen 70s-Thrillers beginnt dann auch mit dem erwarteten Schnittgewitter, gemäß der Tatsache, dass in der New Yorker U-Bahn niemals Stillstand herrscht und es hektisch zugeht, legt er gleich den Grundstein für den Plot. Und auch wenn es im Vergleich zu seinen letzten Filmen – allen voran Untertiteltechnisch – deutlich zahmer zur Sache geht, so lässt er doch keine optische Spielerei aus: von massiven Farbfilter bis hin zu Freeze Frames (und einer Google Earth ähnlichen Sequenz), und das alles in nur wenigen Minuten, so dass den ersten schon wieder schwindelig werden dürfte. Den Rest des Filmes bleibt es dann deutlich ruhiger, zumindest bis es an den Geldtransport geht, der eine unglaubliche Dynamik hat, auch wenn der Verlauf des Ganzen auch ohne Kenntnis des Originals schnell deutlich wird. Bevor dann auch die ersten Helis in der Luft sind, beschränkt sich Scott meist auf die Kameraschwenks um seine beiden Protagonisten. Kaum eine ruhige Einstellung bekommt man während des Kammerspieles – es beschränkt sich lange Zeit auf nur zwei Handlungsorte – spendiert, stets ist alles in Bewegung.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenEs gibt nicht viel, was “Die Entführung der U-Bahn 1 2 3“ falsch macht. Außer vielleicht, dass es auch nicht viel gibt, was der Film wirklich gut macht. Niemand arbeitet sich wirklich ab, außer den Special-Effects-Leuten. Oh, John Travolta ist wütend und Denzel Washington ist entschlossen, aber man sieht keine Leidenschaft in ihren Darstellungen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenPelham stellt sich als straffer und bemessener Thriller heraus - bis zur finalen Akt, der zunehmend unplausibel wird. Vertrautheit mit der 1970er-Version ist keine Vorbedingung, um den Film zu genießen: Der neue Pelham übernimmt die ursprüngliche grausige Prämisse, modifiziert sie für eine Ära, die ihre Wurzeln in Technologie hat und macht aus ihr eine energische und mitreißende Adaption.
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Kommentare (141) — Film: Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
Kommentar schreibenKieke 2012/01/16 19:03:21
Kommentar löschenwas soll ich sagen...
einfach nur ein Scheiss Film.
Dieser Film vereint alles, was ich an Hollywood verabscheue..
Pseudomoralischer Dünnschiss mit schwülstigen Einlagen.
Das der Film noch mit John Travolta ist, setzt dem ganzen noch die Krone auf..
Schade nur; um Denzel Washington..
Ärgerlich; das so viel Geld in so einen Mist gesteckt wird..
während anderer Filme leer ausgehen..
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Matty 2012/01/04 17:44:42
Kommentar löschenDer Film wird ganz klar von seinen Stars Washington und Travolta getragen. Gerade Travolta spielt den gnadenlosen Killer mit sichtlich viel Spaß. Das Ende ist leider vorhersehbar.
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mikkean 2011/12/31 15:50:18
Kommentar löschenEin Kurzstrecken-Ticket für die Action-Sackgasse bitte. Wenn schon der Name Tony Scott auf einem "Pelham"-Remake prangt, gilt es, diesen Film bitte mit Vorsicht genießen. Sie stolpern nämlich gleich in ein Loch, das größer ist als der zwischen Bahnsteigkante und Wagentür. Eine Handvoll durchorganisierter Thugs reißt sich einen kompletten U-Bahnzug unter den Nagel und beginnt die Stadt zu erpressen. Millionen gegen die schwindende Unversehrtheit der Passagiere. Und ausgerechnet ein einfacher und keineswegs sorgenfreier Allerwelts-Angestellter sitzt am Mikro und wird zum Quasi-Vermittler zwischen den Geiselnehmern und den Behörden. Klingt ja gar nicht so schlecht, was? Immerhin hat es das Pelham-Szenario schon 1974 zu einem Thriller-Klassiker gebracht, dank des unvergessenen Walter Maltthau. Eine missglückte TV-Modernisierung konnte auch der großartige Vincent D'Onfrio nicht retten. Das Original entstammt natürlich einer gänzlich anderen Zeit und setzte seine Unterhaltungs-Prioritäten noch an Stellen, die man heute gerne gleich nach der Logik aus dem Konzept streicht. Ist ja auch in Ordnung, the times the are a changin, oder so ähnlich. An das Krach-Boom-Bäng haben wir uns ja gewöhnt. Was jedoch auch nicht bedeuten sollte, dass wir uns als Zuschauer die Linse immerfort mit flashigen Lichtern, vielen, sehr vielen Schnitten und einer erzwungenen Über-Dramatik zu kleistern lassen müssen. Und das ist nunmal das Feld, auf dem sich Tony Scott wohl König der Könige nennen darf. Ganz ehrlich, Michael Bay und Co. sind dagegen lediglich verzogene kleine Kinder, die im Action-Sandkasten wüten und gerade ein paar gutgemachte Momente hinkriegen. Herr Scott ließ ja schon in "Top Gun" Kampfjets megageil starten, da haben die Scheißer noch in die Windeln gemacht. Allerdings hat Herr Scott auch nur ein paar wirklich gelungene Filme am Start. Denn oftmals überstrahlen die optischen, hektischen Mätzchen einen guten Stoff bei ihm zu deutlich. Und dieses Dilemma macht auch aus "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" nicht mehr als ein wenig überraschendes Fabrikat aus dem Action-Unterhaltungs-Bausatz. Denzel Washington als Mister Normal, mit Abgründen und keiner reinen Weste, aber ganz der besorgte und geliebte Familien-Vater und Mitmensch. Einer, der Knöpfe drückt und dann sehr schnell seine kommunikativen Fähigkeiten auf Geiselnehmer und Überredungskunst umschulen muss. Einer, der am Ende sogar zur Waffe greift/greifen muss? Ja, Menschen in Extrem-Situationen, dass lieben wir und deshalb ist Washington ja auch der Haus-Darsteller für diese Scott-Vehikel. Aber so wie der Ticket-Kauf ist auch diese Charakter-Zeichnung wenig überraschend. Mehr Spannung bringt da schon John Travolta rein. Nicht etwa, weil er wiedermal das Schwein raushängen lassen kann. Nein, eher dadurch, dass er uns einen Blick auf den vermeintlich wahren Zustand seiner Haarpracht erhaschen lässt. Da kann er noch so viel dementieren. Na ja, zugegeben, beide Herrn sehe ich dann doch ganz gerne, wenn Stoff und Umsetzung stimmen. Im Falle der "Pelham" ist beides halt sehr routiniert und da wir auch nicht einer durch-psychologisierten Verhandlung beiwohnen, rasen immer wieder ein Geld-Transport durch die Straßen oder besorgte Blicke und Worte durch den Raum. Wobei es sich leider als wenig hilfreich erweist, dass Tony Scott angespannte Momente zwischen zwei, drei Figuren aufzuziehen versteht, die Lage oder gar die Existenz der Geiseln uns in diesem Zuge aber leidlich wenig interessiert. Bis auf Kanonen-Schwenken und dann ganz böses Abfeuern sind die wahren Opfer der Entführung eher winselnde Kollateral-Schäden. Vielleicht bin ich auch zu abgebrüht, keine Ahnung. Aber das menschliche Dilemma fechtet Scott hier mehr über seinen Protagonisten Washington und seinem Herausforderer Travolta aus. Ist ja kein schlechter Vorsatz, aber dann bitte mit mehr als dem üblichem Telefon-Anruf bei der Ehefrau, dem Versprechen, noch Milch nach Hause mitzubringen. Oder auch dem schnell verpuffenden Moment, indem sich endlich die beiden Kontrahenten gegenüberstehen. So, das war's, der Zug ist abgefahren. Die Luft ist raus, war wahrscheinlich ein Tick zu viel des guten. Denn der Film ist es eigentlich gar nicht wert. Und den nächsten Tony Scott werde ich mir bestimmt auch reinziehen. Keine Ahnung warum. Jeder hat ja so seine Schwächen.
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smartyx 2011/12/27 21:45:26
Kommentar löschenSchon wieder so ein Remake, von dem ich das Original nicht kenne. Können sich die Drehbuchautoren nicht auch mal was gescheites einfallen lassen, als alte Suppen wieder aufzuwärmen?
Wie dem auch sei, mit "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" haben wir eine solide und bisweilen recht spannende Geschichte, die durchschnittlich umgesetzt ist, aber auch keine glanzvollen Höhepunkte aufweist. Stellenweise bleibt die Logik ein wenig auf der Strecke. Aber für eine kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch ist der Film allemal geeignet.
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blockbusterandmore 2011/12/24 12:12:19
Kommentar löschen"Ok... now somebody else has to die. Two people, maybe all of us! Did you hear me?"
"I heard you, but you gotta understand that the circumstances they're different now for you. You gotta rethink this, you... you gotta adapt."
"No, I gave you instructions and you know the consequences."
"I mean don't you have a plan B?"
"No, plan B is enforcing plan A... and the minute you stop believing me mother fucker, that's it!"
Das Tony Scott als Bruder von Ridley Scott künstlerisch und qualitativ schon immer in dessen Schatten stand, ist kein allzu großes Geheimnis. Sein bisheriges Schaffen umfasste kurzweilige, knackige Unterhaltung, die hin und wieder arg mittelmäßig (Top Gun, trotz des Kultfaktors, Déjà Vu) und dann wieder richtig gut konzipiert wurde ( Spy Game – Der finale Countdown). Aber richtige "Klassiker" bzw. Filme für die Ewigkeit "mit hoher Qualität" wollten ihm bisher nicht gelingen. Man vermisst etwas vergleichbares wie "Alien", "Blade Runner" oder auch "Gladiator" in seinem Oeuvre. Daher war man im Jahre 2009 gespannt, was er mit der "Neuauflage", keinem Remake(!), des "Klassikers" "Entführung der U-Bahn Pelham 123" von 1974 erreichen würde. Die Neugierde war ebenfalls groß, ob Tony Scott es endlich mal wieder schaffen würde, sich nicht in seinen "Style over Substance" Meriten zu verlieren und daher Inhalt und formal richtige Inszenierungskunst mit den technischen Möglichkeiten des modernen Kinos gleich setzen zu können, so wie es ihm schon eimal bei "Spy Game – Der finale Countdown" gelungen war. Die Frage an der Stelle ist dann auch: würde es im Angesicht eines potentiellen Scheiterns von Master Plan A einen Plan B geben, den Tony Scott in der Lage wäre umzusetzen, um den Film doch noch retten zu können?
Nun: Gelinde gesagt kommt seine Variante der Entführung der U-Bahn Pelham 123 erstmal nicht über Mittelmaß hinaus. Die erste, ältere Verfilmung war ein starkes, stimmiges Psychogramm von Jäger, Gejagtem und einer Gesellschaft, die mit ihren Marotten, Fehlern und Schwächen in ihrer Zeit der 70er Jahre und der entsprechenden Stimmung verankert war. Und zumindest hat man erwartet, dass Tony Scott diese Stärken in seine Neuauflage transportieren würde. Aber leider sind diese bei ihm nicht mehr existent. Existiert etwa ein filmisches, grimmiges durchleuchten und ergeben sich daraus vielleicht politische und wirtschaftliche Spannungen? Anno 2009 werden diese Gedanken nicht mehr zugelassen und sind Fehlanzeige. Nur Logiklöcher finden sich en masse, über die man besser den Mantel des Schweigens hüllt.
Brian Helgeland schafft zum einen klischeehafte Figuren, die in etwa so viel Geschmack hinterlassen wie ein fades Rührei ohne Nachwürzung. John Travolta darf den obercoolen, vorhersehbaren, lässigen und mit überdurchschnittlichem Intellekt gesegnetem, kaum zu bezwingbaren Kriminellen geben, denn er auch schon in x-beliebigen Rollen vorher interpretiert hat. Und dazu spielt er phasenweise exaltiert auf. Den Machern fiel offensichtlich nichts Neues ein. Und selbst Denzel Washington kann diesmal nicht brillieren, er ist weit von seiner darstellerischen Leistung in "American Gangster" entfernt. Seine Figur wirkt wie an den Haaren herbeigezogen. Man wollte wohl dem Original alle Ehre erweisen und Denzel Washingtons Filmfigur wie eine Reminiszenz an die Rolle von Walter Matthau erscheinen lassen. Zwar ist auch bei Denzel Washington in seiner Rolle eine gewisse Ambivalenz, phasenweise auftretende Korruptheit und Skrupellosigkeit zu erkennen, dafür spielte Walter Matthau in früheren Tagen deutlich unverkrampfter auf, wirkte lässiger und entspannter. Der restliche Cast ist nur Staffage. Es gab zu damaligen Zeiten auch keinen überladenen Plot, welcher beim Betrachter Kopfschmerzen verursachte. Denn mit den simplen und subtilen Mitteln des Filme machen, wie einem konstant steigendem Spannungsbogen und glaubwürdigen Charakteren zum Beispiel, die im zwar einfachen, aber genialem Plot mitverwoben wurden, ließ sich zur damaligen Zeit halt mehr erreichen. Tony Scotts Neuauflage hat die zwar die bessere Technik, Joseph Sargents Schaffen ist aber der bessere Film. Joseph Sargent schafft ein spannenderes, entspannteres, nachvollziehbares, höchst glaubwürdiges Duell Mann gegen Mann, das bei der Anbiederung an das moderne Publikum durch Tony Scott in zuviel Technikgewalt verloren geht. Bei Tony Scott wird man hingegen das Gefühl nicht los, das er einen Film inszeniert hat, der sich ohne Probleme im Einheitsbrei des Mainstreams auf Grund seiner Konventionen einsortieren kann. Technisch gibt es an der Front nichts zu meckern, denn das Tony Scott zumindest optisch etwas auf dem Kasten hat und ein begnadeter Handwerker wie sein großer Bruder Ridley Scott ist, dürfte klar sein. Ihm fehlt aber das feine Gespür für die Materie wodurch sein Inszenierungsstil sehr oft zu holzhammerartig wirkt. Zwischen der Titel gebenden U-Bahn, dem Action mäßigen Einsatz von sich teilweise auch überschlagenden Polizeifahrzeugen, dem nicht gerade glaubwürdigen Interieur und Innenleben der Kontrollzentren des U-Bahn Personals, das versucht eine Katastrophe zu verhindern, gibt es jedoch allerhand Schauwerte zu bestaunen. Tony Scott geizt halt nicht mit edler und geleckter Optik. Sie sticht mal wieder im Film hervor, denn sie macht so ziemlich das einzigste neben den permanentem Bumm, Krach, Peng, Gewackel, dem unaufhörlichem ranzoomen, der auftretenden Hektik und den "Over The Top" Einlagen qualitativ richtige aus. Zwischendurch biedert man sich auch noch mit angesagter Hip Hop Musik an den Zeitgeist an, wie sollte es anders sein? Wenn die Tracks wenigstens geschmackvoll gewählt worden wären, hätte man sagen können, dass das in im großen und ganzen in Ordnung geht. Aber leider sind die Tracks sind nicht sorgfältig ausgewählt worden und nur belanglos, sie sind nicht mehr als Marke 08/15. Und zu guter letzt ist auch noch das Finale nicht allzu packend inszeniert worden, es ist zwar insgesamt ganz passabel anzuschauen, aber der große geistige Erleuchtungseffekt bleibt nun mal aus.
Leider ist Tony Scotts Variante ein "Over the top" stylishes Action Produkt, in der es permanent kracht, rummst, scheppert und in der die Ordnung dem Chaos teilweise weichen muss. Die richtige Klientel wird daran natürlich wieder so oft ihre Freude haben, wie es halt üblich ist in diesen Tagen. Der richtige Filmkenner hat natürlich nur Kopfschütteln übrig. Zwischen einer hektischen und überladenen Schnitt bzw. Designorgie sind Tony Scott die geschaffenen Figuren des Scriptes von Brian Helgeland bald ziemlich egal, was erstmal irritierend stimmt. Denn Autor Brian Helgeland zeichnete sich bereits für brillante Scripte verantwortlich, die zu hervorragenden Filmen beitrugen (Mystic River, L.A Confidential). Gleichzeitig lieferte aber auch schon mittelmäßiges bis vergessenswertes ab (Ritter aus Leidenschaft, Robin Hood 2010, Salt). Und mit seinem Script für "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" begab er sich ebenso wieder in den Bereich der Belanglosigkeit, was zumindest eine Teilerklärung für Tony Scotts nur allzu bekannten, wieder an den Tag gelegten Inszenierungsstil ist.
Fazit: Tony Scott hatte für das richtig gute gelingen von "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" leider keinen richtigen Masterplan und schon gar keinen Plan B zur Hand. Sein Streifen ist ein typischer Tony Scott Streifen mit allen oben angesprochenen, bekannten Zutaten, die wieder gnadenlos verwurstet werden. Angucken kann man sich das ganze, nur dann stellt man sich die Frage was man nach einmaliger Betrachtung davon insgesamt hat? Die Antwort ist: nicht viel. Die Neuauflage ist eine verschenkte Chance und nicht mehr als ein Wegwurf Fast Food Artikel, der der richtigen Burger King Kino Klientel nicht sauer aufstoßen wird, da man gutes Kino zwar nicht verachtet, aber als gehobene Küche nicht kennt, wenn man sich nicht damit beschäftigt. Man ist ja zufrieden mit dem was man geboten bekommt, man hatte das Hirn nämlich schon damals bei Betrachtung an der Kinokasse abgegeben und den Geldbeutel entsprechend leer gemacht. Man ist es einfach nicht mehr gewohnt, wirklich gutes zu betrachten. Und es ist auch trivial, das Tony Scotts Werk sich im Angesicht mittlerweile "noch dümmerer" Blockbuster Gurken noch einigermaßen angucken lässt. Mehr aber auch nicht. Wer gute Kinokost erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Also gilt auch mal wieder hier: Seherwartungen gegen 0 runterschrauben, Hirn ausschalten, dann wird es schon irgend klappen. Selbstverständlich können das nicht viele, wodurch manche negative Kritik nachzuvollziehen ist. Der Rest wird wieder irritierenderweise platt argumentieren, dass man einen tollen Film gesehen hat. Die Frage bleibt dann am Schluss: wo ist das denn geschehen?" Denn "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ist nämlich relative fade im Abgang, weder Fisch noch Fleisch und ganz schnell wieder vergessen, weil zwar relativ knackig und kurzweilig, aber genauso stumpfsinnig, trotz des nervigen Entertainment Faktors inszeniert wurde.
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Filmkenner77 2011/12/24 11:50:00
Kommentar löschenAchtung: Enthält Spoiler
"Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" ist leider ein trauriges Beispiel für die These, dass die meisten Remakes nicht nur unnötig, sondern darüber hinaus auch noch deutlich schlechter sind als das Original. Dabei sind die Voraussetzungen zunächst nicht einmal schlecht, wartet der Streifen doch mit renommierten Schauspielgrößen wie John Travolta, Denzel Washington und James Gandolfini auf. Doch bereits der Name des Regisseurs, Tony Scott, lässt die Euphorie schnell verfliegen und Böses erahnen. Tony Scott ist leider das fleischgewordene Synonym Hollywoods für durchgestylte Hochglanz-Action, die in etwa so viel Tiefgang wie ein Gartenteich besitzt. Oberflächlichkeit und Patriotismus, gepaart mit Charakteren, wie sie flacher kaum sein könnten. Denzel Washington gibt als degradierter und korrupter Fahrdienstleiter einmal mehr den Helden bei Scott. Es ist geradezu tragisch, dass ein so begnadeter Schauspieler unter Scott eigentlich immer nur die eine Facette seines Könnens zeigen darf. Der von ihm gespielte Charakter ist natürlich trotz seiner Bestechlichkeit im Grunde seines Herzens ein feiner Kerl, schließlich hat er das Geld nur zum Wohle seiner Familie (!) angenommen. Mit diesem Geld finanziert er die Ausbildung seines Kindes. Fraglich ist, ob man in einer leitenden Position bei der New Yorker U-Bahn (wohlgemerkt vor seiner Degradierung) so schlecht verdient, dass man zu solchen Mitteln greifen muss. Ohnehin wirkt der gesamte Charakter nie glaubwürdig. Am Ende erschießt er natürlich den von John Travolta gespielten Gangster persönlich, so als ob er als Fahrdienstleiter nie etwas anderes gemacht hätte. Scheinbar belastet ihn das ganze Geschehen auch nicht sonderlich, denn an die Milchtüten, die seine Frau benötigt, denkt er auch noch. Respekt an alle, die solch einem Quatsch tatsächlich für realistisch halten. Nein, dieser Charakter ist zweifellos erbärmlich geschrieben von den Drehbuchautoren.
John Travolta, eigentlich prädestiniert für einen teuflichen Gegenspieler, wirkt in seiner Rolle geradezu lustlos, was möglicherweise auch an dem plötzlichen Tod seines Sohnes kurz vor Drehbeginn lag. Den ehemaligen Wertpapierhändler mit Tattoo am Hals nimmt man ihm in keinem Augenblick des Films ab. Er wirkt eher wie ein Gangster aus der Gosse und nie wie ein echter Broker. Da bedarf es schon mehr, als sich dreimal im Film die Aktienkurse auf dem Laptop anzuschauen, um diesem Charakter Glaubwürdigkeit zu verleihen. James Gandolfini wird in seiner Rolle ebenfalls nicht gefordert. Als einer der Zugentführer an der Seite von Travolta hätte man sich ihn eher gewünscht.
Insgesamt wirken letztlich alle Beteiligten in ihren Rollen fehlbesetzt. Die Gangster strahlen zu wenig Profil aus und spielen bis auf Travolta auch keine wirkliche Rolle. Alle guten Storyelemente des Originals werden verwässert oder direkt fallengelassen. Während das Ende von "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" wirklich originell ist, ist das Finale des Remake in etwa so überraschend wie die Tatsache, dass Heiligabend auf den 24. Dezember fällt.
"Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" ist einer der befürchtet belanglosen Tony Scott-Filme geworden, der als Regisseur hier wieder einmal jede Gelegenheit nutzt, schnelle Schnitte und Zeitlupentechnik in seinen Filmen unterzubringen. Dies ist weder ästhetisch ansprechend, noch erfüllt dies irgendeinen Nutzen. Es sei denn, die Geduld des Zuschauers auf eine Zerreißprobe zu stellen. Wer einen anständigen und packenden Thriller sehen möchte, sollte deshalb auf diesen müden Abklatsch verzichten und zum Original aus dem Jahre 1974 zurückgreifen, das technischen Firlefanz nicht nötig hatte und sich stattdessen lieber auf das starke Spiel der Protagoniosten verließ.
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hoffman587 2011/12/24 12:05:36
Antwort löschenSeh ich eigentlich etwas anders, fand den ganz okay, bzw. Hauptdarsteller gut, aber stimmt so weit das Original ist bei weitem besser. ;-)
Filmkenner77 2011/12/24 12:08:06
Antwort löschenIch habe da keine guten Schauspielleistungen gesehen. Washington spielt unter Scott eigentlich immer gleich auf Autopilot und Travolta hat den Bösewicht schon wesentlich besser gegeben. Kein Vergleich mit Robert Shaw.
hoffman587 2011/12/24 12:11:36
Antwort löschenNa gut, das ´mit dem Autopilot kann ich so weit zustimmen, auch wenn er das da solide macht, Travolta kann natürlich noch besser, aber dafür, dass er oft so Leinwand-abstinent war fand ich ihn irgendwie gut, letzter Punkt erklärt sich ja von selbst.^^
blockbusterandmore 2011/12/24 12:19:44
Antwort löschen@Filmkenner77 und hoffman587: findet ihr nicht, das Travolta ebenso auf "Autopilot" gespielt hat, weil er nämlich das ausgepackt hat, was er schon so oft in anderen Filmen gezeigt hat, nämlich den obercoolen Macker, der anderen immer einen Schritt vorraus und sowie nicht zu fassen ist? P.S: Merry X-Mas an euch beide... :)
filmschauer 2011/12/24 12:41:25
Antwort löschen@Filmkenner77: Ich kann deinem Kommentar nur zustimmen. Kein Vergleich zum gelungenen Original. Scott fährt eben auf seiner Schiene, was Dramaturgie, Schauspielerwahl und Inszenierung betrifft, stur durch. Immerhin passt diese noch etwas besser in seinem letzten Film "Unstoppable", den ich neulich gesehen habe. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Tony Scott der 90er immer noch am besten.
Filmkenner77 2011/12/24 12:59:10
Antwort löschen"Mann unter Feuer" war eigentlich einer der wenigen Filme von Scott in den letzten 15 Jahren, die mir gut gefallen haben. Ich kann einfach wenig mit seiner Werbeclip-Ästhetik anfangen. Auf Dauer nervt seine immer gleiche Masche.
PS. Ebenfalls an alle Frohe Weihnachten und willkommen im Klub, blockbusterandmore
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blockbusterandmore 2011/12/24 13:04:06
Antwort löschen@Filmkenner77: Dankeschön! :)
Thraciel 2012/01/22 22:26:10
Antwort löschenWie sehr man Filme bzw Schauspieler hochstilisieren kann...einzige Analogie die mir da einfällt sind Audiophile. Mehr wie Kopfschütteln bleibt einem da nicht...
hoffman587 2011/12/22 17:39:18
Kommentar löschenThe Taking of Pelham 123
Nun ein weiterer Teil der Episoden eines Remakes, das werden langsam aber echt zu viele. Dieses Mal ein Gegenbeispiel, naja nicht ganz, aber auch nur insofern, dass ich anscheinend dieser Toleranztage, die mit dem Alter bekanntlich öfter auftreten sollen, sind nebenbei nicht zu empfehlen. Hier erinnere ich mich sogar an den Kinostart, eigentlich hatte ich mir damals ja vorgenommen in diesen Streifen (somit ins Kino) zu gehen, da das Original "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3" seither zu einem meiner Favoriten zählte bzw. kann ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen, perfekter 70er Jahre-Thriller mit Walter Matthau und Robert Shaw, exquisit besetzt und brillant inszeniert, fast revolutionär, aber ich gerate ins Schwärmen für das Original. Wo war ich? Ach ja, letztlich ging ich aber nicht in den Streifen, weil....ähm...wie war das noch....öhm...weil...tja...mh...ich habs vergessen. Ist aber jetzt auch egal, denn nun von mir gesichtet, "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1-2-3" von Tony Scott aus dem Jahre 2009.
Und ja so sollte es natürlich auch wieder klar sein, dass die Story des Originals hierbei natürlich übernommen wurde, so ist das halt bei Remakes, aber immerhin mit einigen kleinen Veränderungen bzw. Wendungen. Eben in die Moderne transportiert, auch wenn ich insofern zugeben muss, dass ich diese trotz ihrer Simplizität und auch in der Hinsicht, dass diese nun nicht allzu innovativ ist, wenn überhaupt, eigentlich sehr gern habe, warum auch immer. Scheint mit meiner Liebe zum Original zusammenzuhängen, jedenfalls vermute ich das irgendwie, denn sonst kann ich mir diesen "Charme" (hört sich seltsam, ist es auch) der Handlung nicht weiter erklären, eigentlich recht einfach gestrickt und nach bekanntem Muster: 10 Millionen Dollar in einer Stunde. Das fordert der Gangster Ryder von der New Yorker U-Bahn-Gesellschaft. Lösegeld für Geiseln der U-Bahn Pelham 1-2-3, die er mit seiner Gang entführt hat. Sonst will er für jede Minute Verzögerung eine Geisel töten. Als Vermittler zwischen Ryder und dem FBI fungiert Fahrdienstleiter Walter Garber, er übernimmt die Verhandlungen mit Ryder.
Aber auch der Cast gefällt mir hierbei eigentlich recht gut. Wenigstens keine absoluten Fehlbesetzungen, wie gesagt sie gefielen, so wäre da einmal ein solider Denzel Washington, mag ich, der seine Rolle des Fahrdienstleisters Walter (-> Anspielung auf den einzigartigen Walter Matthau, der im Original diese Rolle verkörperte) gekonnt übernimmt und John Travolta auch endlich mal wieder zu sehen, ist ja nicht unbedingt schlecht, besonders wenn er hierbei in die Rolle des Bösewichtes bzw. des gerissenen Gangsterbosses Ryder mit ganzen Accessoirkoffer an teuflischen Sachen, von dem Schnauzer des Grauens bis zum Obergangsterbosstattoo alles dabei, um als Bad Boy aufzutreten. Ryder bzw. Mr. Blue ein Mann, der ohne Kompromisse an Ziel gelangen will, koste es was es wolle, denn er hat die Fäden in der Hand, fast ein Geschäftsmann. In weiteren Nebenrollen kann man hierbei außerdem noch John Turturro (weitweg von von Spielzeugrobotern, gut so, hin zu Zügen) und James Gandolfini als Bürgermeister der Stadt New York bewundern.
Zusätzlich reiht sich auch Tony Scott´s Regie in die Maße der "soliden Arbeit" ein, regelrecht routiniert von ihm gehandhabt, mit all seinen typischen Elementen seiner neueren Filme, so nun mal rasant und temporeich, und so durchaus spannend und fesselnd (wenn dies auch größtenteils durch die beiden Hauptdarsteller verursacht wird), durchweg, dabei nicht immer plausibel und teilweise natürlich Blockbuster gerecht mit Over-The-Top-Sequenzen, die einen Actionmomente dabei durchaus gelungen, andere wiederum unspektakulär und nicht zu vergessen somit auch manchmal etwas hektisch inszeniert, man könnte also viel kritisieren. Und besonders das Ende enttäuscht hier, in gewisser Weise vorhersehbar gemacht, für mich jedenfalls teilweise und irgendwie platt, Hollywood-typisch halt. Der Schnitt eigentlich wie auch sonst bei Scotts neueren Filmen über alle Maße ganz nett anzuschauen, aber irgendwie gewöhnungsbedürftig. Die Kamera hüllt das Ganze noch in ein raues Gewand von Bildern, schick und modern gefilmt, mit interessantes stilistischen Mitteln, die an sich aber auch teilweise stets zwischen gut und nervig hin und her schwanken, so ging es mir jedenfalls an mancher Stelle, die Bilder verziert mit einer fast schon fiebrig (wie der Film an sich) wirkenden Optik, wie gesagt einer rauer Großstadtlook, wie der Asphalt selbst.
Die Charaktere wurden an sich für einen (Action) -Thriller solcher Machart sogar recht ordentlich gezeichnet, ich mag da aber auch wieder sehr freundlich sein, immerhin keine Überhelden, da bleibt Washingtons Figur regelrecht nüchtern, voller Fehler, ein Mensch wie jeder Andere, der am falschen Tag am falschen Ort ist, auch wenn das nun wiederum auch ein Klischee darstellt und Ryder´s Entführung doch letztendlich ein klein wenig hintergründig sein mag, jedoch für mich erneut klischeehaft. Das Skript von Brian Helgeland zudem voll von kleinen Patzern und Ungereimtheiten. Aber man will ja tolerant sein. Der ist ja gar nicht so mies.
So bleibt mir schließlich nur noch zu sagen, dass "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1-2-3" keinesfalls und ich betone keinesfalls an das Original herankommt, dies war meinerseits eh von Anfang an klar, doch bin ich durchaus positiv überrascht in der Hinsicht, denn so bietet Scott´s Film immerhin ganz nettes, anspruchsloses, modernes Popcornkino, das für mich größtenteils an Spannung gewann durch das Psychoduell seiner zwei Hauptdarsteller und den Vergleich mit dem Original, wobei das Remake eindeutig den kürzeren zieht, fürs erste Mal schauen schon ganz okay und durchaus unterhaltsam, ich bin einfach zu nett, aber ich wiederhole nochmal (ich kann anscheinend nicht anders und ja irgendwie bin ich da sehr penetrant), lieber zum Original mit Walter Matthau und Robert Shaw greifen.
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seven 2011/12/23 11:25:58
Antwort löschenSchöner Kommentar, Original muss ich wohl dringend anschauen, wenn dus gefühlte zehnmal lobst.^^
hoffman587 2011/12/23 11:35:37
Antwort löschenGrazie, und ja das solltest du tun.^^
Obwohl ich wirklich hoffe das oft genug darin erwähnt zu haben, lieber zu oft als zu wenig. ;D
Muffin1403 2011/12/22 01:05:48
Kommentar löschenIch habe tatsächlich nie mitbekommen, dass dieser Film überhaupt ins Kino kam. Dabei hat der Film einige gute Seiten.
Zuerst wäre da der top-besetzte Cast. Denzel Washington übernimmt eine typische Denzel-Washington-Rolle, und John Travolta als böser U-Bahn-Entführer mit einem lukrativen Hintergrungedanken spielt seine Rolle außerordentlich gut. Nett fand ich auch John Turturro als Agenten, da ihn ihn eigentlich nur aus lustigeren Rollen wie in "Transformers" und "Leg dich nicht mit Zohan an!" kenne.
Die Handlung ist unterhaltsam, wird aber nicht übermäßig spannend. Trotzdem mag ich diesen Film, da die Story genug Tiefgang besitzt und sogar den psychischen Geist beeinflusst. Das Ende fand ich irgendwie schade, das hätte man bestimmt anders lösen können. Aber naja, was solls.
Fazit: Ein unterhaltsamer Film, der keineswegs großartig ist, aber eine ordentliche Spannung (keine große) und überzeugende Darsteller besitzt.
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Keky 2011/12/20 11:51:18
Kommentar löschen2 TOP Schauspieler 1 TOP Film
Sogar der Anfang des Films,der in den meisten Filmen sehr langweilig gestaltet wurde, ist spannend. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt,was als nächstes passiert. John Travolta und Denzel Washington spielen mal wieder 1a,wie immer. Die Restlichen Schauspieler kommen auch sehr glaubwürdig rüber. Am besten wird es,wenn der Zug entführt wird. Insgesamt hat der Film eine gute Spannungskurve und ist was für Denzel Washington Fans, John Travolta Fans und Thriller Fans.
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Molpi 2011/12/19 21:16:22
Kommentar löschenHier hat man nicht viel falsch gemacht, aber halt auch nicht viel richtig....
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marcowski 2011/12/19 17:18:38
Kommentar löschenEinigermaßen unterhaltsam aber ohne nennenswerte Spannungsmomente.
Dabei spielen die Hauptdarsteller ihre Rollen schon ganz gut aber die Geiseln nehmen die ganze Tortur so unglaubwürdig gelassen mit, dass man sich auch als Zuschauer nicht wirklich vor den Entführern fürchten kann.
Die Action-Szenen wirken nervös zusammengeschnitten und sind teilweise unpassend bis grotesk, wenn bspw. dem Lösegeld-Konvoi ein Vollcrash nach dem anderen auf abgesperrten Straßen geschieht.
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Punk 2011/12/19 12:00:10
Kommentar löschenIm Kino lief der damals nicht in meiner Stadt, auf Premiere auch irgendwie keine Zeit gehabt, als der dort kam, also auf gestern warten, wo die Free-TV-Premiere war. Ich mag Tony Scott, Denzel Washington auch und Travolta erst-er kann den Bösen spielen wie kaum ein zweiter. Dennoch fand ich den Film mit Walter Mattau besser. Es soll nicht heissen, das Pelham 123 schlecht ist, er reicht nicht ganz an das Original heran. Dieses Schicksal haben ja fast sämtliche Remakes der nahen Vergangenheit erlitten: Sie kamen nicht annähernd ans Original ran und waren somit überflüssig. Beispiel gefällig-Freitag der 13. Pelham 123 soll jetzt nicht überflüssig sein, das will ich damit nicht gesagt haben, er gehört ja zu den besseren Remakes.
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cpt. chaos 2011/12/19 11:52:19
Kommentar löschenWie Regisseur Tony Scott verlauten ließ, sei das Original seiner Auffassung nach zu langsam geraten und sah sich daher veranlasst, der Menschheit eine actionreichere Variante zu präsentieren.
Aber hey Tony, jetzt echt mal ganz ohne Scheiß, was du da verzapft hast, war nun aber auch nicht gerade das Gelbe vom Ei! Also eine Action-Granate sieht jedenfalls anders aus!
Nun denn, das fehlende Mehr an Action, macht John Travolta wett, der sich mal wieder in der Rolle des Bösewichts so voll und ganz austoben darf.
Ansonsten aber ein ziemlich mittelmäßiger Action-Streifen, dem das Original vorzuziehen ist, denn das hat wenigstens Charme!
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Filmfanatiker 2011/12/19 11:06:11
Kommentar löschenDer Film war ganz ok. Washington nimmt man die Rolle ab. Mit Travoltas Rolle hatte ich so meine Probleme. Würde für diese Leistung die Schulnote vier abgeben. Washingtons Note 2-. Die schnellen Schnitte fand ich zeitweise nervig. Logikfehler waren auch vorhanden.
Naja. Es reichte für kurzweilige Unterhaltung. Dieser Film wird nicht im Gedächtnis bleiben.
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TheNumber 2011/12/19 10:44:30
Kommentar löschender film hat mich gut unterhalten, die beiden hauptcharaktere haben mir gut gefallen und washington und travolta mag ich sowieso. die handlung war auch recht spannend., mit einem netten Twist am ende. doch was mir am ende gefehlt hat, war der tiefere sinn, die motivation von ryder für sein handeln. und deswegen bleibt pelham 123 für mich plumpe unterhaltung. kann man sich anschauen, man verpasst aber auch nichts.
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bootsmann13 2011/12/19 09:28:52
Kommentar löschenSchnitt, Style, Kamera, Licht gut. Washington und Travolta weit unter ihren Möglichkeiten. Luis Guzman verschenkt. Auch Gandolfini und Turturro wirken in ihrem Spiel ausserordentlich gebremst. Alles was menschlich ist in diesem Film, ist valiumös und ordnet sich ganz bitter dem Diktat der Technik unter...
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König Leonidas 2011/12/19 07:58:23
Kommentar löschenHier bleibt nicht nur die Logik auf der Strecke...
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moviee 2011/12/18 23:09:55
Kommentar löschenIch denke mit 'routiniert' kann ich diesen smarten Thriller am besten beschreiben. Eigentlich hat das Renake von "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" von der Grundlage her nicht viel neues zu bieten. Plump gesagt legen sich hier böse Menschen mit guten Menschen an und drohen damit das etwas schlimmes passiert, wenn die gestellten Forderungen nicht eingehalten werden, woraus sich bereits nach kurzer Zeit ein Showdown von einem guten gegen alle Bösen entwickelt. Dieses Szenario trifft voll und ganz auf "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" zu, sodass es von dieser storytechnischen Sicht her sicherlich nicht viel neues gibt. Wenn man dann aber noch die Geschichte der U-Bahn-Entführung betrachtet, ist der Streifen eben doch nicht mehr nur 08/15, sondern zumindest interessant.
Diesem Film hier gelingt es aus einer "interessanten" Geschichte eine relativ spannende Verfilmung entstehen zu lassen, die größtenteils nur von den beiden tollen Hauptdarstellern, Denzel Washington und John Travolta, lebt. Beide können sich in ihre Figuren vollkommen hereinversetzen, sodass sich bereits nach einiger Zeit zwischen beiden Charakteren eine Art Psychoduell entwickelt, dass sich klug und unterhaltsam über eine lange Zeit hinweg entlangzieht. So ist "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" eine nicht allzu spannender aber unterhaltsamer weil toll gespielter Thriller, den es sich trotz teilweise nerviger Wackelkamera unterm Strich doch lohnt, sich vor Augen zu führen.
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FilmFreeza 2011/12/18 22:49:12
Kommentar löschenJa, und wieder einmal ist es auf den Sonntagabend - Blockbuster auf Pro 7 rausgeflaufen. "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3 stand auf dem Plan und das war sogar gar nicht schlecht, da ich diesen Film schon länger mal sehen wollte.
Der Titel hat sich spannend angehört, der Trailer war vielversprechend und so machte ich mich mit einer gewissen Erwartungshaltung auf den beschwerlichen Weg zu meiner Couch um mir diesen Film dann anzuschauen.
Was mich erwartete, war ein guter Streifen, welcher seine Stärken vor allem in den Anfangsminuten und im mittleren Teil offenbarte.
John Travolta als gewiefter Entführer und Geiselnehmer der recht kompromisslos zu Werke geht. Mir hat er ehrlich gesagt nicht so gut gefallen, da er das Level das Denzel Washington ( zu ihm später mehr ) vorgibt nicht halten kann und dass durch seine vielleicht sogar bewusst schlechten Witze und derben Sprüche wieder gut machen will, was aber deutlich misslingt. So und da sind wir schon bei Denzel Washington. Dieser hat wieder einmal bewiesen, dass er völlig zu Recht einer meiner Lieblinge ist.
Seine ruhige, bedächtige Art zu schauspielern zeichnet ihn ein weiteres mal aus und passt vor allem in diesen Film hervorragend rein. Als Nebendarsteller möchte ich zusätzlich noch James Gandolfini loben, der auch wenn er sehr wenig Screentime hatte irgendwie in Erinnerung geblieben ist.
Die Stärken dieses Filmes liegen ganz klar in den Dialogen zwischen Garber ( Denzel Washington ) und Ryder ( John Travolta ) , die immerhin den kompletten Film am laufen halten, was an sich schon eine hervorragende Leistung ist!
Ein Manko ist ganz klar, dass man den Film zu wenig ausgereizt hat, dass man viel zu viel unnötiges Zeug hineingepackt hat, anstatt die Story zu verbessern beziehungsweise besser auszuleuchten.
Zum Ende hin, wird es dann auch ziemlich Mau, es kommen zwar die Actionszenen , aber diese scheinen nicht so richtig zu diesem Film zu passen und so sind die letzten 20 Minuten eigentlich die schwächste Zeit des Filmes und das darf nicht passieren.
Letztenendes war es ein gelungener Film, der vor allem durch Denzel Washington teilweise fesselnd ist aber sein Potenzial nicht vollkommen ausschöpft.
P.S. JERRY <3
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hoffman587 2011/12/18 23:15:21
Antwort löschenSchau ich mir morgen an, und wehe dem ist nicht so bzw. doch nochmal lieber zum großartigen Original greifen. ;)
Oskar Gleit 2011/12/19 00:43:14
Antwort löschenDas original mit Walter Matthau ist um Längen besser und spannender inszeniert. In diesem Aufguss wird lediglich Denzel Washington hofiert.....
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Hetzer86 2011/12/19 01:23:30
Antwort löschenDer Film war doch so schwach!
Und Denzel's Gestottere die Ganze Zeit -.-
Noch 7 Minuten bis die nächste Geisel stirbt und der Kerl diskuttiert dann noch am Handy, warum er 4 Tüten Milch mitbringen soll anstatt 2 oder 3!
Der ganze Raum hat die Augen verdreht...
FilmFreeza 2011/12/19 06:47:11
Antwort löschen@hoffmann: ich denke schon dass er akzeptabel ist
@oskar: ich kann zum original nichts sagen, aber ich werde ihn mir ansehen , da komm ich ja wohl kaum drum rum :D
@hetzter 86: Sichherlich gibt es einige Szenen die unlogisch oder unnötig sind, aber gerade diese Szene fand ich wieder bezeichnend für Denzels gute Leistung ;)
mel1202 2011/12/18 22:26:29
Kommentar löschenIch habe den Film gerade gesehen und muss sagen das es ein recht guter Streifen ist. Es ist ein guter Actionstreifen für den gemütlichen TV Abend zu Hause.
Denzel Washington's Schauspielerische Leistung war wie immer toll anzusehen. Durch ihn werden die meisten Filme erst gut. Travolta war wieder einmal in seinem Element als "der Böse". Das sind seine Rollen, die am besten zu ihm passen & die er am besten verkörpert.
Kein Film mit sehr viel Pep aber dennoch gut gelungen :)
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