Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3

The Taking of Pelham 123 (2009), GB/US
Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 24.09.2009

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5.8 Kritiker
28 Bewertungen
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von Tony Scott, mit James Gandolfini und Denzel Washington

Remake des Films Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3 aus dem Jahr 1974: Der Alltag von Walter Garber, Fahrdienstleiter bei der New Yorker U-Bahn, gerät plötzlich durch einen brutalen Raubüberfall aus den Fugen – die Entführung einer U-Bahn. Ryder, der kaltblütige führende Kopf hinter dem Überfall und Anführer einer schwer bewaffneten Viererbande, droht damit, die Passagiere zu töten, wenn das von ihm geforderte saftige Lösegeld nicht innerhalb von einer Stunde gezahlt wird. Je mehr die Spannung steigt, umso stärker nutzt Garber seine umfassenden Kenntnisse vom U-Bahn-System, um Ryder zu überlisten und die Geiseln zu retten. Ein Rätsel kann Garber jedoch nicht lösen: Selbst wenn die Räuber das Geld bekommen, wie können sie überhaupt jemals entkommen?

Unter den Straßen von New York herrscht nackte Angst. Der brutale und skrupellose Gangster Ryder (John Travolta) hat zusammen mit seinen Komplizen die U-Bahn Pelham 123 entführt. Damit sind dutzende von Fahrgästen in Ryders Gewalt und haben keine Möglichkeit in den verschachtelten U-Bahn-Tunneln zu entkommen. Ryder fordert über ein Telefon zehn Millionen Dollar Lösegeld, welche innerhalb von nur einer Stunde gezahlt werden soll, ansonsten will er seine Geiseln erschießen – eine nach der anderen.

Während Ryder kaltblütig sein Ziel verfolgt, sucht der Fahrdienstleiter Walter Garber (Denzel Washington) fieberhaft nach einer Möglichkeit, den Gangster zu stoppen, denn er muss mit Ryder kommunizieren. Das Problem: Garber ist lediglich Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe und kein Cop, dass heißt, er ist für Verhandlungen mit Gangstern und Terroristen in keiner Weise ausgebildet. Dennoch besteht Ryder darauf, ausschließlich mit ihm zu sprechen. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine dramatische Verhandlung, bei der etliche Menschenleben auf dem Spiel stehen. Während der hitzigen Diskussionen muss Garber unter Hochdruck lernen, auf den unberechenbaren Ryder zu reagieren. Aber ihm läuft die Zeit weg und zwei Fragen stehen unweigerlich im Raum: Kann Garber die Geiseln retten? Und wie will es Ryder schaffen, aus dem hermetisch abgeschotteten unterirdischen Tunnelsystem zu fliehen …? (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3

evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

Tony Scott hat mit „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ ein gutes Remake mit toll aufgelegten Schauspielern geschaffen, die nur durch das Drehbuch etwas gebremst werden. Das Ende des Films ist etwas schwach und konstruiert, aber der Weg dorthin kommt ohne Längen aus und bietet viel Action und spannende Dialoge. Handwerklich gut gemacht, bietet der Action-Thriller gute Unterhaltung.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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2.0Ärgerlich

[...]In „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ bleibt alles und jeder unter seinen Möglichkeiten. Tony Scott hat seine style over substance-Philosophie schon weit unterhaltsamer und verzeihlicher verkauft, für Brian Helgeland und seine schwächeren Bücher gilt das gleiche (mit „L. A. Confidential“ und „Mystic River“ will man ja gar nicht kommen!), auch Washington konnte in seinen drei vorigen Auftritten unter Scotts Regie mehr aus nicht unbedingt besseren Charakteren herausholen. Harry Gregson-Williams hat weit bessere Scores komponiert, Chris Lebenzon hat zwar bereits ähnlich epileptisch, aber dennoch eleganter geschnitten. So sind es einhundert überwiegend gemächlich vor sich hin ruckelnde Minuten, die weder den Actionanteil, noch den Spannungsgehalt einer ordinären U-Bahn-Fahrt überbieten. Mit den richtigen Mitfahrgästen wird’s dabei garantiert aufregender.[...]

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jollyroger

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@__FINN__ du solltest vllt. erst mal deinen Sonderschulabschluß nachmachen. Wenn man sich dein Gefasel so durchliest, weiß man wieder warum das deutsche Schulsystem zwangsläufig scheitern muss.


phoenix409

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@finn: Setzen, sechs.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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3.0Schwach

[...] Mein größtes Problem mit dem Film: er begeht einen Fehler, der zwar so manchem Film unterläuft, der aber nicht auch noch im Film selbst angesprochen wird – Logiklöcher. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«The Taking of Pelham 1 2 3» ist ein fesselnder Thriller, der auch die Wünsche von Action-Fans befriedigt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.5Geht so

Ein Tonyscott ist ein Tonyscott ist ein Tonyscott. Er hat einen bestimmten Stil und man kann ihm wirklich nicht vorwerfen, er würde sich nicht treu bleiben. Sehr professionelle, oft sehr schöne Bilder, alles in die jeweils richtigen Farbtöne getaucht, eine Kamera, die gerne ruckeldiwackel ganz nah an der Action ist, Schnitte nach dem Motto, lieber 100 zuviel als einer zu wenig. Dazu zwei ausgebuffte Profis in den Hauptrollen: John Travolta spielt den gefährlichen, männlichen, intelligenten und charmanten Bösewicht, der über Leichen geht, mit unübersehbarer Routine und deutlicher Unterforderung. Denzel Washington als Gutmensch mit menschlichen Schwächen, der letztlich tut, was getan werden muss. Auch er unterfordert. (mehr im Podcast)

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Es hätte viel schlimmer kommen können. Gemessen an anderen Remakes ist Tony Scotts Pelham-Riff in der Tat noch ganz passabel. Sein einziges Problem ist, dass es eigentlich keinen einzigen Grund gibt, warum dieser Film gemacht wurde, hat er doch weder dem Original noch dem Genre irgendetwas hinzuzufügen. Die kühle, schwarzhumorige Smartness des Originals ist dem typischen Wush-Wush-MTV-Stil gewichen, Tony Scott fürchtet das Kammerspiel das der Prämisse zugrunde liegt und flüchtet sich immer wieder in Kameraspielereien und sinnlose N.Y.-Aufnahmen.

Die Hauptrollen sind solide, Denzel ist besser als erwartet auch wenn er zu keiner Sekunde an den knarzigen Charme von Matthau herranreicht. Travolta fährt mal wieder seinen Bad-Guy-Schtick den er schon dutzendfach zuvor abgespult hat. Statt des eiskalten, sarkastischen Gentleman-Gangsters haben wir wieder mal den coolen Sprücheklopfer. Die Story folgt weitgehend dem Original, nur mit weniger Stil und modischen Plotfluffs, wie Webcam-Chats, Börsenspekulationen und blutigen Ballereien. Zum Plot oder zur Spannung tragen diese Äusserlichkeiten nicht bei, wirken sie doch wie die verzweifelte Verteidigung David Goyers, als Beweis dafür das er irgendeine kreative Eigenleistung erbracht hat.

Irgendwie ist das ganze aber doch leidlich spannend, wäre da nicht der völlig unnötige letzte Akt in dem Denzel mit brachialer Drehbuchgewalt zum Actionhelden mutieren muss. Wer das original nicht kennt wird passabel unterhalten und hat den Film vermutlich schon auf dem Heimweg wieder vergessen. Geniest wird übrigens auch nicht.

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Muffin Man

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Zur forcierten Modernisierung fällt mir dieses Verdikt ein, das ich in einer Kritik gelesen habe:
"Das Remake wirkt wie ein grau melierter Playboy in Hip-Hop-Klamotten."


invwar

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Was mich besonders störte war, dass Travolta und Co keinen vernünftigen Plan hatten. Im Original hatten die alles aufs genaueste durchgeplant (mit Verkleidung) und hier scheints so, als ob denen alles total egal ist. Machen zB Internet verfügbar, aber checken nicht ab, ob da einer der Geiseln vielleicht ein Handy oder (wie jetzt im Film) einen Laptop hat. Die lachen ja sogar dadrüber, als die die Webcam entdecken... Frage mich ernsthaft, wie die die Zeit danach geplant haben, denn grade das große Geld sollte recht fix wieder einkassiert werden können.
Besonders schwachsinnig finde ich aber, dass da die ganze Zeit von Terroristen gesprochen wird. Wäre ich Bürgermeister von New York, ich würde mein Möglichstes tun und die nur als normale Geiselnehmer bezeichnen. Erschien mir nach unnötiger Panikmache.

Ansonsten spult der Film ja wirklich nur das Originaldrehbuch ab - jedoch oft so, als ob denen während des Drehs aufgefallen wäre, dass da was fehlt. Ganz toll am Ende zu sehenn, wo ein Yuppie weiß, dass die Bahn automatisch bei rot angehalten wird (woher???) und das Filmblag neunmalklug weiß, dass alle Ampeln auf grün sind.


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

In Hollywood-Filmen wird praktisch alles entführt, was sich bewegt, seien es Flugzeuge, Züge, Busse oder sogar Schiffe. Warum also nicht auch einmal eine U-Bahn? So neu ist die Idee allerdings nicht, denn der auf einem Roman beruhende Stoff wurde bereits 1974 mit Walter Matthau in einer der Hauptrollen verfilmt. Dieses Remake nun wurde in seinen Details leicht variiert, in seiner Action kräftig aufgepeppt, in die Gegenwart versetzt und mit Denzel Washington und John Travolta, die hier als charismatisches Gegenspieler-Paar auftreten, ebenso hochkarätig wie durchweg passend besetzt.
Nur eine Stunde Zeit bleibt dem Bürgermeister von New York („Sopranos“-Star James Gandolfini in einer prägnanten Nebenrolle), um die Lösegeldforderung des U-Bahn-Entführers Ryder (Travolta) zu erfüllen. Der hat zusammen mit Komplizen einen vollbesetzten Waggon der Linie Pelham 123 in seine Gewalt gebracht, vom Rest des Zuges abgekoppelt und in einem Tunnel geparkt. Nach Ende der einstündigen…

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.0Sehenswert

"Die Entführung der U-Bahn 123" ist ein solider Thriller mit gelungenen Dialogen und "Sopranos"-Boss James Gandolfini in einer schönen Rolle als opportunistischer Bürgermeister. Weil Scott sein rasantes Thema – die New Yorker U-Bahn auf Todesfahrt! – auskosten will, übertreibt er es ein wenig mit Zeitraffereffekten und einer verwischten Geschwindigkeitsästhetik. Als hätte man einen schicken Wagen mit Sportstreifen beklebt, wirkt das Ergebnis schneller, aber auch etwas billiger.

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alviesinger: bummelkino

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6.0Ganz gut

Routinierter Action-Thriller in (nahezu) Echtzeit, der an den heutigen Maßstäben gemessen vielleicht nicht clever genug daher kommt und obendrein mehr als nur einen Spannungshänger hat. Aber die Stars Washington und Travolta bügeln die Längen des Films durch ihr routiniertes Spiel ein wenig aus. Trotzdem enttäuscht das bombastische Werk durch das merkwürdige Wechselspiel aus Psycho-Kammerduell und der bekannten Scottschen rabiat geschnittenen Effekthascherei, die diesmal die wenigen atmosphärisch gelungenen Szenen oftmals überflüssigerweise zerfetzt. Dieser Einheitsbrei aus einem reichlich farblosen Bösewicht, dem unverhofften Anti-Helden, den viel zu oft gesehenen Hubschrauber-Panoramashots über New York und der U-Bahn-Action, die der heute völlig in der Versenkung verschwundene Jan De Bont Mitte der 90er in „Speed“ bereits mitreißender hinbekommen hat, kommt nie so richtig in Fahrt und unterhält gemessen an den unzähligen Alternativen im Genre-Bereich äußerst begrenzt. Die Notbremse muss der Zuschauer aber nicht ziehen. Dafür wurde die Produktion zu solide und altbacken – fast schon nostalgisch - heruntergespult.

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

Dank seiner ersten Hälfte ist "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" dabei ein insgesamt durchaus funktionierendes Remake, selbst wenn die finale halbe Stunde dafür sorgt, dass man sich weiterhin Sargents Film erinnern wird, denn dieser Neuauflage mit Werbeclip-Ästhetik.

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aggrotainment

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Die Frage ist unnötig und in diesem Fall auch unintelligent! man


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Keine noch so teuer arrangierte, tosend laut orchestrierte Verfolgungsjagd mit eingebauter Erlösung für den Helden kann den unvergleichlichen Blick in Walter Matthaus Knautschgesicht ersetzen, wenn er nach dem verräterischen Nieser durch Martin Balsams Tür schaut. Sign o' the times.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.5Sehenswert

Manchmal hat man das Gefühl, dass sich Tony Scott und Michael Bay nichts schenken. Zumindest wenn es um die Optik geht. Wer da nun zu erst schnelle Schnittgewitter, 360-Grad-Schwenks und Helikopter zusammenführte sei dahingestellt. Tony Scotts Remake des gleichnamigen 70s-Thrillers beginnt dann auch mit dem erwarteten Schnittgewitter, gemäß der Tatsache, dass in der New Yorker U-Bahn niemals Stillstand herrscht und es hektisch zugeht, legt er gleich den Grundstein für den Plot. Und auch wenn es im Vergleich zu seinen letzten Filmen – allen voran Untertiteltechnisch – deutlich zahmer zur Sache geht, so lässt er doch keine optische Spielerei aus: von massiven Farbfilter bis hin zu Freeze Frames (und einer Google Earth ähnlichen Sequenz), und das alles in nur wenigen Minuten, so dass den ersten schon wieder schwindelig werden dürfte. Den Rest des Filmes bleibt es dann deutlich ruhiger, zumindest bis es an den Geldtransport geht, der eine unglaubliche Dynamik hat, auch wenn der Verlauf des Ganzen auch ohne Kenntnis des Originals schnell deutlich wird. Bevor dann auch die ersten Helis in der Luft sind, beschränkt sich Scott meist auf die Kameraschwenks um seine beiden Protagonisten. Kaum eine ruhige Einstellung bekommt man während des Kammerspieles – es beschränkt sich lange Zeit auf nur zwei Handlungsorte – spendiert, stets ist alles in Bewegung.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Es gibt nicht viel, was “Die Entführung der U-Bahn 1 2 3“ falsch macht. Außer vielleicht, dass es auch nicht viel gibt, was der Film wirklich gut macht. Niemand arbeitet sich wirklich ab, außer den Special-Effects-Leuten. Oh, John Travolta ist wütend und Denzel Washington ist entschlossen, aber man sieht keine Leidenschaft in ihren Darstellungen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Pelham stellt sich als straffer und bemessener Thriller heraus - bis zur finalen Akt, der zunehmend unplausibel wird. Vertrautheit mit der 1970er-Version ist keine Vorbedingung, um den Film zu genießen: Der neue Pelham übernimmt die ursprüngliche grausige Prämisse, modifiziert sie für eine Ära, die ihre Wurzeln in Technologie hat und macht aus ihr eine energische und mitreißende Adaption.

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Kommentare (142) — Film: Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3

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Tom Blues

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Bewertung5.5Geht so

Ein weiteres Kapitel im Buch: Filme, die die Welt nicht braucht! Das Original ist vielmals besser. Trotz dem Staraufgebot von Travolta, Washington, Gandolfini usw. Besonders Turturro, den ich eigentlich sehr schätze, sieht in dem Film einfach blass aus.

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Tarokko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand den Film einfach überragend. Tolle Schauspieler mit Denzel Washington und John Travolta mit einer gelungenen Story. Der Streifen war einfach von Anfang bis Ende nur spannend. Ich hatte keine Lust den Fernseher auszuschalten, weil der Film zu spannend war.

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CaballeroKevin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Entgegen der allgemeinen Meinung bin ich positiv überrascht. Die Charaktere sind ziemlich glaubwürdig dargestellt, wenn auch teilweise etwas oberflächlich.
Travolta und Washington sind eindeutig in ihrer Rolle aufgegangen und verleihen dem ganzen Geschehen eine spannende Atmosphäre.
Letztendlich bin ich der Meinung, dass dieser Film auf jeden Fall sehenswert ist und auch anspruchsvolles Publikum begeistern kann !

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Mighty House

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ich vertrau dir mal :)


Punsha

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Fand den auch nicht so übel. ;)


Homer Simpson

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Bewertung5.5Geht so

Mässig spannender Thriller

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

gelacktes Remake. Nicht ganz so gut, aber doch ganz unterhaltsam.

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Kieke

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Bewertung3.0Schwach

was soll ich sagen...
einfach nur ein Scheiss Film.
Dieser Film vereint alles, was ich an Hollywood verabscheue..
Pseudomoralischer Dünnschiss mit schwülstigen Einlagen.
Das der Film noch mit John Travolta ist, setzt dem ganzen noch die Krone auf..
Schade nur; um Denzel Washington..
Ärgerlich; das so viel Geld in so einen Mist gesteckt wird..
während anderer Filme leer ausgehen..

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Matty

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film wird ganz klar von seinen Stars Washington und Travolta getragen. Gerade Travolta spielt den gnadenlosen Killer mit sichtlich viel Spaß. Das Ende ist leider vorhersehbar.

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mikkean

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Kurzstrecken-Ticket für die Action-Sackgasse bitte. Wenn schon der Name Tony Scott auf einem "Pelham"-Remake prangt, gilt es, diesen Film bitte mit Vorsicht genießen. Sie stolpern nämlich gleich in ein Loch, das größer ist als der zwischen Bahnsteigkante und Wagentür. Eine Handvoll durchorganisierter Thugs reißt sich einen kompletten U-Bahnzug unter den Nagel und beginnt die Stadt zu erpressen. Millionen gegen die schwindende Unversehrtheit der Passagiere. Und ausgerechnet ein einfacher und keineswegs sorgenfreier Allerwelts-Angestellter sitzt am Mikro und wird zum Quasi-Vermittler zwischen den Geiselnehmern und den Behörden. Klingt ja gar nicht so schlecht, was? Immerhin hat es das Pelham-Szenario schon 1974 zu einem Thriller-Klassiker gebracht, dank des unvergessenen Walter Maltthau. Eine missglückte TV-Modernisierung konnte auch der großartige Vincent D'Onfrio nicht retten. Das Original entstammt natürlich einer gänzlich anderen Zeit und setzte seine Unterhaltungs-Prioritäten noch an Stellen, die man heute gerne gleich nach der Logik aus dem Konzept streicht. Ist ja auch in Ordnung, the times the are a changin, oder so ähnlich. An das Krach-Boom-Bäng haben wir uns ja gewöhnt. Was jedoch auch nicht bedeuten sollte, dass wir uns als Zuschauer die Linse immerfort mit flashigen Lichtern, vielen, sehr vielen Schnitten und einer erzwungenen Über-Dramatik zu kleistern lassen müssen. Und das ist nunmal das Feld, auf dem sich Tony Scott wohl König der Könige nennen darf. Ganz ehrlich, Michael Bay und Co. sind dagegen lediglich verzogene kleine Kinder, die im Action-Sandkasten wüten und gerade ein paar gutgemachte Momente hinkriegen. Herr Scott ließ ja schon in "Top Gun" Kampfjets megageil starten, da haben die Scheißer noch in die Windeln gemacht. Allerdings hat Herr Scott auch nur ein paar wirklich gelungene Filme am Start. Denn oftmals überstrahlen die optischen, hektischen Mätzchen einen guten Stoff bei ihm zu deutlich. Und dieses Dilemma macht auch aus "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" nicht mehr als ein wenig überraschendes Fabrikat aus dem Action-Unterhaltungs-Bausatz. Denzel Washington als Mister Normal, mit Abgründen und keiner reinen Weste, aber ganz der besorgte und geliebte Familien-Vater und Mitmensch. Einer, der Knöpfe drückt und dann sehr schnell seine kommunikativen Fähigkeiten auf Geiselnehmer und Überredungskunst umschulen muss. Einer, der am Ende sogar zur Waffe greift/greifen muss? Ja, Menschen in Extrem-Situationen, dass lieben wir und deshalb ist Washington ja auch der Haus-Darsteller für diese Scott-Vehikel. Aber so wie der Ticket-Kauf ist auch diese Charakter-Zeichnung wenig überraschend. Mehr Spannung bringt da schon John Travolta rein. Nicht etwa, weil er wiedermal das Schwein raushängen lassen kann. Nein, eher dadurch, dass er uns einen Blick auf den vermeintlich wahren Zustand seiner Haarpracht erhaschen lässt. Da kann er noch so viel dementieren. Na ja, zugegeben, beide Herrn sehe ich dann doch ganz gerne, wenn Stoff und Umsetzung stimmen. Im Falle der "Pelham" ist beides halt sehr routiniert und da wir auch nicht einer durch-psychologisierten Verhandlung beiwohnen, rasen immer wieder ein Geld-Transport durch die Straßen oder besorgte Blicke und Worte durch den Raum. Wobei es sich leider als wenig hilfreich erweist, dass Tony Scott angespannte Momente zwischen zwei, drei Figuren aufzuziehen versteht, die Lage oder gar die Existenz der Geiseln uns in diesem Zuge aber leidlich wenig interessiert. Bis auf Kanonen-Schwenken und dann ganz böses Abfeuern sind die wahren Opfer der Entführung eher winselnde Kollateral-Schäden. Vielleicht bin ich auch zu abgebrüht, keine Ahnung. Aber das menschliche Dilemma fechtet Scott hier mehr über seinen Protagonisten Washington und seinem Herausforderer Travolta aus. Ist ja kein schlechter Vorsatz, aber dann bitte mit mehr als dem üblichem Telefon-Anruf bei der Ehefrau, dem Versprechen, noch Milch nach Hause mitzubringen. Oder auch dem schnell verpuffenden Moment, indem sich endlich die beiden Kontrahenten gegenüberstehen. So, das war's, der Zug ist abgefahren. Die Luft ist raus, war wahrscheinlich ein Tick zu viel des guten. Denn der Film ist es eigentlich gar nicht wert. Und den nächsten Tony Scott werde ich mir bestimmt auch reinziehen. Keine Ahnung warum. Jeder hat ja so seine Schwächen.

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smartyx

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Bewertung6.0Ganz gut

Schon wieder so ein Remake, von dem ich das Original nicht kenne. Können sich die Drehbuchautoren nicht auch mal was gescheites einfallen lassen, als alte Suppen wieder aufzuwärmen?
Wie dem auch sei, mit "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" haben wir eine solide und bisweilen recht spannende Geschichte, die durchschnittlich umgesetzt ist, aber auch keine glanzvollen Höhepunkte aufweist. Stellenweise bleibt die Logik ein wenig auf der Strecke. Aber für eine kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch ist der Film allemal geeignet.

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Filmkenner77

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Bewertung4.0Uninteressant

Achtung: Enthält Spoiler

"Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" ist leider ein trauriges Beispiel für die These, dass die meisten Remakes nicht nur unnötig, sondern darüber hinaus auch noch deutlich schlechter sind als das Original. Dabei sind die Voraussetzungen zunächst nicht einmal schlecht, wartet der Streifen doch mit renommierten Schauspielgrößen wie John Travolta, Denzel Washington und James Gandolfini auf. Doch bereits der Name des Regisseurs, Tony Scott, lässt die Euphorie schnell verfliegen und Böses erahnen. Tony Scott ist leider das fleischgewordene Synonym Hollywoods für durchgestylte Hochglanz-Action, die in etwa so viel Tiefgang wie ein Gartenteich besitzt. Oberflächlichkeit und Patriotismus, gepaart mit Charakteren, wie sie flacher kaum sein könnten. Denzel Washington gibt als degradierter und korrupter Fahrdienstleiter einmal mehr den Helden bei Scott. Es ist geradezu tragisch, dass ein so begnadeter Schauspieler unter Scott eigentlich immer nur die eine Facette seines Könnens zeigen darf. Der von ihm gespielte Charakter ist natürlich trotz seiner Bestechlichkeit im Grunde seines Herzens ein feiner Kerl, schließlich hat er das Geld nur zum Wohle seiner Familie (!) angenommen. Mit diesem Geld finanziert er die Ausbildung seines Kindes. Fraglich ist, ob man in einer leitenden Position bei der New Yorker U-Bahn (wohlgemerkt vor seiner Degradierung) so schlecht verdient, dass man zu solchen Mitteln greifen muss. Ohnehin wirkt der gesamte Charakter nie glaubwürdig. Am Ende erschießt er natürlich den von John Travolta gespielten Gangster persönlich, so als ob er als Fahrdienstleiter nie etwas anderes gemacht hätte. Scheinbar belastet ihn das ganze Geschehen auch nicht sonderlich, denn an die Milchtüten, die seine Frau benötigt, denkt er auch noch. Respekt an alle, die solch einem Quatsch tatsächlich für realistisch halten. Nein, dieser Charakter ist zweifellos erbärmlich geschrieben von den Drehbuchautoren.
John Travolta, eigentlich prädestiniert für einen teuflichen Gegenspieler, wirkt in seiner Rolle geradezu lustlos, was möglicherweise auch an dem plötzlichen Tod seines Sohnes kurz vor Drehbeginn lag. Den ehemaligen Wertpapierhändler mit Tattoo am Hals nimmt man ihm in keinem Augenblick des Films ab. Er wirkt eher wie ein Gangster aus der Gosse und nie wie ein echter Broker. Da bedarf es schon mehr, als sich dreimal im Film die Aktienkurse auf dem Laptop anzuschauen, um diesem Charakter Glaubwürdigkeit zu verleihen. James Gandolfini wird in seiner Rolle ebenfalls nicht gefordert. Als einer der Zugentführer an der Seite von Travolta hätte man sich ihn eher gewünscht.
Insgesamt wirken letztlich alle Beteiligten in ihren Rollen fehlbesetzt. Die Gangster strahlen zu wenig Profil aus und spielen bis auf Travolta auch keine wirkliche Rolle. Alle guten Storyelemente des Originals werden verwässert oder direkt fallengelassen. Während das Ende von "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" wirklich originell ist, ist das Finale des Remake in etwa so überraschend wie die Tatsache, dass Heiligabend auf den 24. Dezember fällt.
"Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" ist einer der befürchtet belanglosen Tony Scott-Filme geworden, der als Regisseur hier wieder einmal jede Gelegenheit nutzt, schnelle Schnitte und Zeitlupentechnik in seinen Filmen unterzubringen. Dies ist weder ästhetisch ansprechend, noch erfüllt dies irgendeinen Nutzen. Es sei denn, die Geduld des Zuschauers auf eine Zerreißprobe zu stellen. Wer einen anständigen und packenden Thriller sehen möchte, sollte deshalb auf diesen müden Abklatsch verzichten und zum Original aus dem Jahre 1974 zurückgreifen, das technischen Firlefanz nicht nötig hatte und sich stattdessen lieber auf das starke Spiel der Protagoniosten verließ.

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Filmkenner77

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"Mann unter Feuer" war eigentlich einer der wenigen Filme von Scott in den letzten 15 Jahren, die mir gut gefallen haben. Ich kann einfach wenig mit seiner Werbeclip-Ästhetik anfangen. Auf Dauer nervt seine immer gleiche Masche.

PS. Ebenfalls an alle Frohe Weihnachten und willkommen im Klub, blockbusterandmore


Thraciel

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Wie sehr man Filme bzw Schauspieler hochstilisieren kann...einzige Analogie die mir da einfällt sind Audiophile. Mehr wie Kopfschütteln bleibt einem da nicht...


hoffman587

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Bewertung5.5Geht so

The Taking of Pelham 123

Nun ein weiterer Teil der Episoden eines Remakes, das werden langsam aber echt zu viele. Dieses Mal ein Gegenbeispiel, naja nicht ganz, aber auch nur insofern, dass ich anscheinend dieser Toleranztage, die mit dem Alter bekanntlich öfter auftreten sollen, sind nebenbei nicht zu empfehlen. Hier erinnere ich mich sogar an den Kinostart, eigentlich hatte ich mir damals ja vorgenommen in diesen Streifen (somit ins Kino) zu gehen, da das Original "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3" seither zu einem meiner Favoriten zählte bzw. kann ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen, perfekter 70er Jahre-Thriller mit Walter Matthau und Robert Shaw, exquisit besetzt und brillant inszeniert, fast revolutionär, aber ich gerate ins Schwärmen für das Original. Wo war ich? Ach ja, letztlich ging ich aber nicht in den Streifen, weil....ähm...wie war das noch....öhm...weil...tja...mh...ich habs vergessen. Ist aber jetzt auch egal, denn nun von mir gesichtet, "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1-2-3" von Tony Scott aus dem Jahre 2009.

Und ja so sollte es natürlich auch wieder klar sein, dass die Story des Originals hierbei natürlich übernommen wurde, so ist das halt bei Remakes, aber immerhin mit einigen kleinen Veränderungen bzw. Wendungen. Eben in die Moderne transportiert, auch wenn ich insofern zugeben muss, dass ich diese trotz ihrer Simplizität und auch in der Hinsicht, dass diese nun nicht allzu innovativ ist, wenn überhaupt, eigentlich sehr gern habe, warum auch immer. Scheint mit meiner Liebe zum Original zusammenzuhängen, jedenfalls vermute ich das irgendwie, denn sonst kann ich mir diesen "Charme" (hört sich seltsam, ist es auch) der Handlung nicht weiter erklären, eigentlich recht einfach gestrickt und nach bekanntem Muster: 10 Millionen Dollar in einer Stunde. Das fordert der Gangster Ryder von der New Yorker U-Bahn-Gesellschaft. Lösegeld für Geiseln der U-Bahn Pelham 1-2-3, die er mit seiner Gang entführt hat. Sonst will er für jede Minute Verzögerung eine Geisel töten. Als Vermittler zwischen Ryder und dem FBI fungiert Fahrdienstleiter Walter Garber, er übernimmt die Verhandlungen mit Ryder.

Aber auch der Cast gefällt mir hierbei eigentlich recht gut. Wenigstens keine absoluten Fehlbesetzungen, wie gesagt sie gefielen, so wäre da einmal ein solider Denzel Washington, mag ich, der seine Rolle des Fahrdienstleisters Walter (-> Anspielung auf den einzigartigen Walter Matthau, der im Original diese Rolle verkörperte) gekonnt übernimmt und John Travolta auch endlich mal wieder zu sehen, ist ja nicht unbedingt schlecht, besonders wenn er hierbei in die Rolle des Bösewichtes bzw. des gerissenen Gangsterbosses Ryder mit ganzen Accessoirkoffer an teuflischen Sachen, von dem Schnauzer des Grauens bis zum Obergangsterbosstattoo alles dabei, um als Bad Boy aufzutreten. Ryder bzw. Mr. Blue ein Mann, der ohne Kompromisse an Ziel gelangen will, koste es was es wolle, denn er hat die Fäden in der Hand, fast ein Geschäftsmann. In weiteren Nebenrollen kann man hierbei außerdem noch John Turturro (weitweg von von Spielzeugrobotern, gut so, hin zu Zügen) und James Gandolfini als Bürgermeister der Stadt New York bewundern.

Zusätzlich reiht sich auch Tony Scott´s Regie in die Maße der "soliden Arbeit" ein, regelrecht routiniert von ihm gehandhabt, mit all seinen typischen Elementen seiner neueren Filme, so nun mal rasant und temporeich, und so durchaus spannend und fesselnd (wenn dies auch größtenteils durch die beiden Hauptdarsteller verursacht wird), durchweg, dabei nicht immer plausibel und teilweise natürlich Blockbuster gerecht mit Over-The-Top-Sequenzen, die einen Actionmomente dabei durchaus gelungen, andere wiederum unspektakulär und nicht zu vergessen somit auch manchmal etwas hektisch inszeniert, man könnte also viel kritisieren. Und besonders das Ende enttäuscht hier, in gewisser Weise vorhersehbar gemacht, für mich jedenfalls teilweise und irgendwie platt, Hollywood-typisch halt. Der Schnitt eigentlich wie auch sonst bei Scotts neueren Filmen über alle Maße ganz nett anzuschauen, aber irgendwie gewöhnungsbedürftig. Die Kamera hüllt das Ganze noch in ein raues Gewand von Bildern, schick und modern gefilmt, mit interessantes stilistischen Mitteln, die an sich aber auch teilweise stets zwischen gut und nervig hin und her schwanken, so ging es mir jedenfalls an mancher Stelle, die Bilder verziert mit einer fast schon fiebrig (wie der Film an sich) wirkenden Optik, wie gesagt einer rauer Großstadtlook, wie der Asphalt selbst.

Die Charaktere wurden an sich für einen (Action) -Thriller solcher Machart sogar recht ordentlich gezeichnet, ich mag da aber auch wieder sehr freundlich sein, immerhin keine Überhelden, da bleibt Washingtons Figur regelrecht nüchtern, voller Fehler, ein Mensch wie jeder Andere, der am falschen Tag am falschen Ort ist, auch wenn das nun wiederum auch ein Klischee darstellt und Ryder´s Entführung doch letztendlich ein klein wenig hintergründig sein mag, jedoch für mich erneut klischeehaft. Das Skript von Brian Helgeland zudem voll von kleinen Patzern und Ungereimtheiten. Aber man will ja tolerant sein. Der ist ja gar nicht so mies.

So bleibt mir schließlich nur noch zu sagen, dass "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1-2-3" keinesfalls und ich betone keinesfalls an das Original herankommt, dies war meinerseits eh von Anfang an klar, doch bin ich durchaus positiv überrascht in der Hinsicht, denn so bietet Scott´s Film immerhin ganz nettes, anspruchsloses, modernes Popcornkino, das für mich größtenteils an Spannung gewann durch das Psychoduell seiner zwei Hauptdarsteller und den Vergleich mit dem Original, wobei das Remake eindeutig den kürzeren zieht, fürs erste Mal schauen schon ganz okay und durchaus unterhaltsam, ich bin einfach zu nett, aber ich wiederhole nochmal (ich kann anscheinend nicht anders und ja irgendwie bin ich da sehr penetrant), lieber zum Original mit Walter Matthau und Robert Shaw greifen.

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seven

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Schöner Kommentar, Original muss ich wohl dringend anschauen, wenn dus gefühlte zehnmal lobst.^^


hoffman587

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Grazie, und ja das solltest du tun.^^
Obwohl ich wirklich hoffe das oft genug darin erwähnt zu haben, lieber zu oft als zu wenig. ;D


Muffin1403

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe tatsächlich nie mitbekommen, dass dieser Film überhaupt ins Kino kam. Dabei hat der Film einige gute Seiten.
Zuerst wäre da der top-besetzte Cast. Denzel Washington übernimmt eine typische Denzel-Washington-Rolle, und John Travolta als böser U-Bahn-Entführer mit einem lukrativen Hintergrungedanken spielt seine Rolle außerordentlich gut. Nett fand ich auch John Turturro als Agenten, da ihn ihn eigentlich nur aus lustigeren Rollen wie in "Transformers" und "Leg dich nicht mit Zohan an!" kenne.
Die Handlung ist unterhaltsam, wird aber nicht übermäßig spannend. Trotzdem mag ich diesen Film, da die Story genug Tiefgang besitzt und sogar den psychischen Geist beeinflusst. Das Ende fand ich irgendwie schade, das hätte man bestimmt anders lösen können. Aber naja, was solls.
Fazit: Ein unterhaltsamer Film, der keineswegs großartig ist, aber eine ordentliche Spannung (keine große) und überzeugende Darsteller besitzt.

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Keky

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Bewertung7.0Sehenswert

2 TOP Schauspieler 1 TOP Film
Sogar der Anfang des Films,der in den meisten Filmen sehr langweilig gestaltet wurde, ist spannend. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt,was als nächstes passiert. John Travolta und Denzel Washington spielen mal wieder 1a,wie immer. Die Restlichen Schauspieler kommen auch sehr glaubwürdig rüber. Am besten wird es,wenn der Zug entführt wird. Insgesamt hat der Film eine gute Spannungskurve und ist was für Denzel Washington Fans, John Travolta Fans und Thriller Fans.

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Molpi

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Bewertung6.0Ganz gut

Hier hat man nicht viel falsch gemacht, aber halt auch nicht viel richtig....

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marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

Einigermaßen unterhaltsam aber ohne nennenswerte Spannungsmomente.
Dabei spielen die Hauptdarsteller ihre Rollen schon ganz gut aber die Geiseln nehmen die ganze Tortur so unglaubwürdig gelassen mit, dass man sich auch als Zuschauer nicht wirklich vor den Entführern fürchten kann.
Die Action-Szenen wirken nervös zusammengeschnitten und sind teilweise unpassend bis grotesk, wenn bspw. dem Lösegeld-Konvoi ein Vollcrash nach dem anderen auf abgesperrten Straßen geschieht.

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Punk

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Kino lief der damals nicht in meiner Stadt, auf Premiere auch irgendwie keine Zeit gehabt, als der dort kam, also auf gestern warten, wo die Free-TV-Premiere war. Ich mag Tony Scott, Denzel Washington auch und Travolta erst-er kann den Bösen spielen wie kaum ein zweiter. Dennoch fand ich den Film mit Walter Mattau besser. Es soll nicht heissen, das Pelham 123 schlecht ist, er reicht nicht ganz an das Original heran. Dieses Schicksal haben ja fast sämtliche Remakes der nahen Vergangenheit erlitten: Sie kamen nicht annähernd ans Original ran und waren somit überflüssig. Beispiel gefällig-Freitag der 13. Pelham 123 soll jetzt nicht überflüssig sein, das will ich damit nicht gesagt haben, er gehört ja zu den besseren Remakes.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Wie Regisseur Tony Scott verlauten ließ, sei das Original seiner Auffassung nach zu langsam geraten und sah sich daher veranlasst, der Menschheit eine actionreichere Variante zu präsentieren.

Aber hey Tony, jetzt echt mal ganz ohne Scheiß, was du da verzapft hast, war nun aber auch nicht gerade das Gelbe vom Ei! Also eine Action-Granate sieht jedenfalls anders aus!

Nun denn, das fehlende Mehr an Action, macht John Travolta wett, der sich mal wieder in der Rolle des Bösewichts so voll und ganz austoben darf.

Ansonsten aber ein ziemlich mittelmäßiger Action-Streifen, dem das Original vorzuziehen ist, denn das hat wenigstens Charme!

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Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film war ganz ok. Washington nimmt man die Rolle ab. Mit Travoltas Rolle hatte ich so meine Probleme. Würde für diese Leistung die Schulnote vier abgeben. Washingtons Note 2-. Die schnellen Schnitte fand ich zeitweise nervig. Logikfehler waren auch vorhanden.

Naja. Es reichte für kurzweilige Unterhaltung. Dieser Film wird nicht im Gedächtnis bleiben.

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TheNumber

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Bewertung6.5Ganz gut

der film hat mich gut unterhalten, die beiden hauptcharaktere haben mir gut gefallen und washington und travolta mag ich sowieso. die handlung war auch recht spannend., mit einem netten Twist am ende. doch was mir am ende gefehlt hat, war der tiefere sinn, die motivation von ryder für sein handeln. und deswegen bleibt pelham 123 für mich plumpe unterhaltung. kann man sich anschauen, man verpasst aber auch nichts.

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bootsmann13

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Bewertung4.5Uninteressant

Schnitt, Style, Kamera, Licht gut. Washington und Travolta weit unter ihren Möglichkeiten. Luis Guzman verschenkt. Auch Gandolfini und Turturro wirken in ihrem Spiel ausserordentlich gebremst. Alles was menschlich ist in diesem Film, ist valiumös und ordnet sich ganz bitter dem Diktat der Technik unter...

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