Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Vertigo, US 1958
- Genre
- Verschwörungsthriller, Psychothriller, Psychodrama, Mysterythriller, Melodram
- Inhalt
Scottie Fergusson (James Stewart), Polizist in San Fransisco, leidet unter Höhenangst, seit ein Kollege bei einer Verfolgungsjagd in die Tiefe stürzte, und zieht sich deshalb aus dem aktiven Dienst zurück. Ein alter Schulfreund bitte ihn, auf seine Frau Madeleine (Kim Novak) aufzupassen. Scottie ahnt anfangs noch nicht, welche Folgen dieser kleine Gefallen haben wird...
- Cast
- James Stewart, Kim Novak, Barbara Bel Geddes, Tom Helmore, Henry Jones, Raymond Bailey, Ellen Corby — Mehr
- Regisseure
- Alfred Hitchcock
- Autoren
- Samuel A. Taylor, Alec Coppel
- Laufzeit
- 128 Minuten
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- Golden Gate Bridge, Kalifornien, San Francisco, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abriss, Alte Freunde, Beschattung, Besessenheit, Blondine, Brief, Detektiv, Ertrinken, Ex-Polizist, Friedhof, Gemälde, Geständnis, Glockenturm, Große Liebe, Halskette, Höhenangst, Junggeselle, Kirche, Kloster, Liebeskummer, Lüge, Museum, Ohr, Plan, Psychiatrie, Schuldgefühl, Selbstmordversuch, Verfolgungsjagd, Verschwörung
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Spannend, Traurig
Über diesen Film
Handlung
Polizist John ‘Scottie’ Ferguson (James Stewart) leidet an Höhenangst, seit er einen Kollegen bei der Verfolgung eines Verbrechers über Dächer in den Abgrund hat stürzen sehen. Eigentlich möchte er deswegen seine… — Mehr
Handlung
Polizist John ‘Scottie’ Ferguson (James Stewart) leidet an Höhenangst, seit er einen Kollegen bei der Verfolgung eines Verbrechers über Dächer in den Abgrund hat stürzen sehen. Eigentlich möchte er deswegen seine Arbeit aufgeben, als der ehemalige Schulfreund Gavin Elster (Tom Helmore) ihn bittet, seine Frau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten. Diese soll in letzter Zeit Anzeichen einer Geisteskrankheit gezeigt haben. Um sich ein genaueres Bild zu verschaffen, möchte Elster über Scottie an mehr Informationen gelangen.
Die Beschattung
Scottie willigt auf das Drängen Elsters ein und beginnt die Beschattung. Dabei fällt ihm auf, dass sich die schöne Madeleine tatsächlich äußerst merkwürdig verhält. Nachdem sie ziellos durch die Straßen San Franciscos gefahren ist, kauft sie Blumen und legt diese am Grab einer Frau namens Carlotta Valdes ab, die 1857 gestorben ist. Danach betrachtet sie wie von Sinnen ein Bildnis dieser Frau, deren Frisur sie kopiert hat, in einer Gemäldegalerie. Anschließend kehrt sie in einem Hotel ein, von dem Scottie später erfährt, dass es das ehemalige Haus eben dieser Carlotta Valdes war.
Carlotta Valdes
Durch seine beste Freundin Midge (Barbara Bel Geddes) lernt Scottie einen Experten kennen, der das Mysterium um Carlotta Valdes lüftet. Die aus Spanien stammende Kabarett-Sängerin lebte von 1831 bis 1857 und hatte in San Francisco einen Mann geheiratet, mit dem sie ein Kind bekam. Nur kurze Zeit später verließ sie dieser Mann und nahm ihr das Kind weg. Darüber wurde die Frau wahnsinnig und brachte sich schließlich um.
Elster erzählt Scottie weitere Details. Da Madeleine die Urenkelin Carlotta Valdes’ ist, ahnte er schon, dass seine Frau von deren Geist heimgesucht wird. Ängstlich erklärt er Scottie, dass Madeleine nichts von dem Selbstmord ihrer Urgroßmutter wüsste und er alles von Madeleines Mutter erfahren habe. Da Carlotta Valdes im Alter von 26 Jahren gestorben sei und Madeleine nun dieses Alter erreicht habe, sei er außer sich vor Sorge. Scottie versichert ihm, auf Madeleine aufzupassen.
Der Suizidversuch
Am nächsten Tag stürzt sich Madeleine in die Bucht von San Francisco. Scottie, der sie dabei beobachtet hat, kann ihr gerade noch das Leben retten und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Nachdem sich Madeleine erholt hat, wird schnell klar, dass sie sich an nichts erinnern kann. Die beiden unterhalten sich vertraut, als das Telefon klingelt und Elster nach dem Befinden seiner Frau fragt. Doch als Scottie das Telefonat beendet hat, ist Madeleine verschwunden.
Tags darauf trifft Scottie Madeleine zuhause an und bittet sie, mit ihm spazieren zu gehen. Nach erstem Zögern willigt Madeleine ein und die beiden fahren in den Wald. Dort wirkt Madeleine plötzlich wieder wie weggetreten. Scottie, der sich bemüht das Geheimnis zu lüften, fühlt sich immer mehr von der kühlen Blondine angezogen. Als Madeleine wieder zu sich gekommen ist, küssen sich die beiden und Scottie gesteht, sich in Madeleine verliebt zu haben.
Madeleine berichtet Scottie ein paar Tage später, von einem Kloster geträumt zu haben, das Scottie als Mission San Bautista wieder erkennt. Um Madeleine zu helfen, fahren die beiden dorthin. Dort wird Madeleine sichtlich unruhig. Nachdem sie Scottie ihre Liebe erklärt hat, eilt sie die Treppen des Kirchturms hinauf und springt aus dem Fenster. Scottie, der ihr nachgeeilt ist, kann sie aufgrund seiner Höhenangst nicht retten.
Einige Zeit später
Nachdem Scottie bei einem Prozess freigesprochen worden ist und Elster bereits das Land verlassen hat, kann Scottie sein Unglück immer noch nicht fassen. Er benötigt Monate in einer psychiatrischen Anstalt, um wieder zu sich zu kommen. Doch er ist ein gebrochener Mann. Alles erinnert ihn an Madeleine. Eines Tages läuft er einer Frau (Kim Novak) nach, die Madeleine sehr ähnlich ist, wenn auch ordinärer aussieht. Sie wohnt im selben Hotel, in dem Madeleine sich einst eingemietet hatte. Auf Scotties Nachfragen erklärt sie ihm, dass sie aus Salina, Kansas, stammte und ihr Name Judy Barton sei. Aus Mitleid mit dem besessenen Mann sagt sie zu, mit ihm essen zu gehen. Doch als Scottie seinen Wagen holen geht, schreibt ihm Judy einen Brief, in dem sie offenbart, Madeleine zu sein. Damals sei Scottie einer Intrige Elsters zum Opfer gefallen, der den Mord an seiner Frau verschleiern wollte, indem er Judy als Madeleine engagierte. Durch sein Wissen um Scotties Höhenangst sei Elster sicher gewesen, dass der Ex-Polizist seine Frau nicht retten könnte. Als Judy den Kirchturm hochgeeilt ist, warf er seine echte Frau hinunter und hielt sich mit Judy versteckt, bis die Luft rein war.
Doch Judy bringt nicht den Mut auf, Scottie den Brief zu geben. Auch sie ist immer noch in ihn verliebt. So kommen die beiden schließlich zusammen, obwohl Judy weiß, dass er nicht sie, sondern die unechte Madeleine liebt. Scottie versucht mittlerweile krampfhaft, aus Judy Madeleine zu machen. Er kleidet sie neu ein, lässt ihre Haare platinblond färben und bittet sie, sich wie Madeleine zu verhalten. Auch wenn Judy darunter leidet, macht sie das Spiel mit. Eines Abends legt sie aber die Halskette um, die einst Madeleine trug. So erkennt Scottie sie wieder. Um die Wahrheit aufzudecken, fährt er schließlich mit ihr wieder zur Mission San Bautista. Dort zwingt er sie, die Wahrheit zu sagen. Die beiden geraten in einen heftigen Streit, bis Judy ihm erklärt, ihn zu lieben. Der Moment des Versöhnungskusses vergeht schnell: Als eine vom Lärm aufmerksam gemachte Nonne nach dem Rechten schauen will, erschrickt sich Judy und fällt in die Tiefe.
Weiterführende Informationen
- Produktion und Dreharbeiten
- Die Rezeption des Films
Wissenswertes
- Alfred Hitchcock hat einen Cameo-Auftritt, kurz bevor Scottie Gavin Elsters Büro betritt.
- Es existierten irsprünglich drei deutsche Synchronfassungen. Die erste aus dem Jahre 1958 ist verloren gegangen, während heute nur noch die Version von 1997 verwendet wird. Die 1984er-Version wird nicht mehr gezeigt.
Weitere Informationen im Internet
- Beschreibung des Films mit vielen Hintergrundinformationen auf filmsite.org (engl.)
- Die Mission San Bautista
- Vertigo – Schwindel und Entschleierung, Rezension von Ulrich Behrens auf der Filmzentrale
- Photographische Gegenüberstellung der Drehorte 1958 und heute
- Filmanalytische Erklärung zum Vertigo-Effekt
Quellen
Le Grand Atlas Hitchcock, Edition Glénat, Issy-les-Moulineaux 2000, ISBN 2-7234-3376-5 (frz.)
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Kritiker — Ausgezeichnet 8.8
Der Film Vertigo - Aus dem Reich der Toten wurde von 40 Kritikern bewertet.
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„Vertigo“, adaptiert von einem Roman zweier französischer Autoren, deren erstes gemeinsames Werk unter dem Titel „Die Teuflischen“ schon überaus erfolgreich verfilmt wurde, ist wohl Hitchcocks tragischster Film, einer der emotionalsten, eindringlichsten und schlichtweg einer der besten. Hitchcock beschäftigt sich hier drastisch wie nie mit der menschlichen Psyche und schafft dabei eine besonders stark wirkende Rätselhaftigkeit während der obligatorischen Suche der Hauptfigur nach der Wahrheit.
Brillant, wie Hitchcock sich die Möglichkeiten des Farbfilms zunutze macht und mit kleinen Tricks verstörende Bilder erzeugt, deren Wirkung von der Musik noch verdoppelt wird. Der großartige, zum Teil hypnotisch-beklemmende Score von Bernard Herrmann (Mitte der 50er bis Mitte der 60er Hitchcocks Stammkomponist) trägt eine nicht zu unterschätzende Verantwortung für die atmosphärische Dichte, die sich durch den ganzen Film zieht.
James Steward bietet großes K… — Mehr
„Vertigo“, adaptiert von einem Roman zweier französischer Autoren, deren erstes gemeinsames Werk unter dem Titel „Die Teuflischen“ schon überaus erfolgreich verfilmt wurde, ist wohl Hitchcocks tragischster Film, einer der emotionalsten, eindringlichsten und schlichtweg einer der besten. Hitchcock beschäftigt sich hier drastisch wie nie mit der menschlichen Psyche und schafft dabei eine besonders stark wirkende Rätselhaftigkeit während der obligatorischen Suche der Hauptfigur nach der Wahrheit.
Brillant, wie Hitchcock sich die Möglichkeiten des Farbfilms zunutze macht und mit kleinen Tricks verstörende Bilder erzeugt, deren Wirkung von der Musik noch verdoppelt wird. Der großartige, zum Teil hypnotisch-beklemmende Score von Bernard Herrmann (Mitte der 50er bis Mitte der 60er Hitchcocks Stammkomponist) trägt eine nicht zu unterschätzende Verantwortung für die atmosphärische Dichte, die sich durch den ganzen Film zieht.
James Steward bietet großes Kino in seiner Rolle eines schwer gebrochenen Charakters. Beispielsweise mit Cary Grant, den Hitchcock ebenfalls gerne in Hauptrollen besetzte, hätte „Vertigo“ deutlich weniger funktioniert. Grant besticht durch verschmitzte Zurückhaltung, doch in Stewards Gesicht lässt sich lesen wie in einem Abenteuerbuch, was für die nervenzerrenden Ereignisse in der Geschichte genau das Richtige ist. Stewards Filmpartnerin Kim Novak beeindruckt dafür mit ihrer vollständigen Verwandlung inklusive Rückverwandlung gegen Ende.
In gewisser Weise lässt sich sagen, dass die Vorlage es gar nicht erlaubt, dramaturgisch perfekt zu sein, da sich ein Teil der Spannung unweigerlich löst, als das Geheimnis etwa eine halbe Stunde vor Schluss gelüftet wird. Jedoch erhält die Spannungskurve ab diesem Punkt nochmal einen ganz neuen Anstoß. Ein erzähltechnischer Kniff, den Hitchcock in dieser Form sonst nicht verwendete und mit dem man sich eben zurechtfinden muss. Nach einem bedrückenden Schlussakt, welcher von der latenten Besessenheit der Hauptfigur lebt, befreit einen schließlich das nachhaltige weil beeindruckend ernüchternde Ende.
Obwohl manche Begebenheiten etwas an den Haaren herbeigezogen wirken mögen, ist „Vertigo“ einer der stärksten Mystery-Filme überhaupt. Hitchcock liefert einen durchweg geheimnisvollen Thriller, der tief in die menschliche Seele bohrt, eingehüllt in ein perfekt sitzendes Kleid aus spannender Filmmusik. Außerdem ist „Vertigo“ auf schier unnachahmliche Weise unheimlich; ganz ohne Messer, Duschvorhang oder gar Blut.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Auch wenn er etwas schwer in die Gänge kommt aus heutiger Sicht, lohnt sich Film alleine wegen Jimmy Stewarts Darstellung. Sein Charakter erscheint höchst ambivalent und fasziniert durch seine unheimliche Besessenheit. Die Farbdramaturgie und Bernard Hermans hypnotischer Score bleiben noch lange im Gedächnis.
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Kommentare — Ausgezeichnet 8.0
Der Film Vertigo - Aus dem Reich der Toten wurde von 1805 Mitgliedern bewertet.
abalahamma 2010/02/07 18:12:29
Diese alten Klassiker (vor allem von Hitchcock) bilden immer so eine derart fesselnde stimmung, die dann nur noch mit einer unerwarteten Handlung, diesen Schauspielern und unkonventioneller Kameraführung verbunden werden muss und schon hat man einen der besten Filme der Dekade.
"Psycho" von Hitchcock ist und bleibt aber mein absoluter Favorit von ihm, nichtsdestotrotz ist "Vertigo" besser als erwartet gewesen fand ich.
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JoeShoe 2010/01/12 09:27:46
Grandios. Hier bekommt man zwei gute Storys in einem Film für denselben Preis. Und beide sind super. Dieser Film ist allerhöchste Kunst.
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Kubrick_obscura 2010/01/05 08:52:55
Habe den Film vorkurzem wieder gesehen und konnte mich nun ganz auf die Details und Kleinigkeiten einlassen. Er hat mich diesmal sogar noch mehr berührt als beim ersten Mal. Ich hatte ganz vergessen wie wunderbar das Duo Scottie und Mitch ist, witzig, traurig, voller Doppelbödigkeiten und Subtilereien. Dagegen kommt Kim Novak schwerlich an, obwohl sie eine wunderschöne Frau ist und für die damalige Zeit unheimlich modern war.
Ich kann immernoch nicht verstehen warum der Film damals ein Flop war, werde ich wohl auch nie, denn er ist toll, über alle Maßen großartig. Die Diskussion um die Bewertbarkeit von Klassikern kann ich nachvollziehen, da die Filmsprache ständig im Wandel ist. Allerdings, wenn einem ein Film nicht gefällt, sollte man nicht denken, dass die meisten den eh nur gut finden, weil er dieses Prestige hat. Klar, Vertigo sieht auf den ersten Blick aus wie klassisches Hollywood-Kino. Stars, kräftige Farben, die große Liebe, ausdrucksstarker Orchester-Soundtrack und ein Erzählrythmus, der beim Schließen der Tür schneidet und nicht beim Öffnen. Im Vergleich zu heutigen Unterhaltungsfilmen sind Hitchcocks Filme vielleicht dem Zeitgeist zum Opfer gefallen. Was mich angeht, da können noch so viele Riesen-Schlümpfe gegen Roboter kämpfen, die Feuer ejakulieren und den halben Planeten in Brand stecken, mir reicht ein James Stewart, der an einer Regenrinne hängend um sein Leben bangt und sieht wie ihm der Boden, mithilfe von Zoom und Fahrt, unter den Füßen verschwindet. That's Entertainment!
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Ansehen: Vertigo - Aus dem Reich der Toten
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News zu diesem Film Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Meine liebste Alfred Hitchock-Szene - Vertigo
2009/08/12 15:00:00
Hitchcock liebte die Frauen: Ingrid Bergman, Grace Kelly, Kim Novak oder Tippi Hedren. Beim ihm waren sie am schönsten. Das männliche Begehren hat er gekonnt in Szene gesetzt … Vertigo bringt es auf den Punkt.
Hitchcocks Hofkomponist: Bernard Herrmann
2009/08/12 15:00:00
Hitchcocks Filme setzten auch auf der akustischen Ebene Standards für das Thriller-Genre und darüber hinaus. Besonders bedeutend ist hier die Zusammenarbeit mit dem Komponist Bernard Herrmann. Ein Kurzportrait mit Klangbeispielen.
Der Film Vertigo - Aus dem Reich der Toten gehört zum Genre Verschwörungsthriller, Psychothriller. Regie führte Alfred Hitchcock.

Eine Schwindel erregende Spiralförmigkeit durchzieht alle ästhetischen, narratologischen, bildgestalterischen Momente jenes Films, der Liebe als Illusion, narzisstische Spiegelung und psychologisches Zerrbild enttarnt, der auf seiner (Zeit)reise durch San Francisco auch als Science Fiction verstanden werden möchte - und dessen Einfluss auf die Sprache des Kinos nicht abzuschätzen ist. Ein Film wie ein Alphabet. Hitchcocks Meisterwerk.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
YorgosTS 2010/01/30 17:22:51
narratologisch?? Mr. Vega, nicht alles was sich gut anhört macht auch Sinn!
Oder hat der Film etwa Momente, welche die Narratologie (Erzähltheorie, Erzählforschung) betreffen?
Mr Vincent Vega 2010/01/30 17:24:21
Die hat er zuhauf, ja.