Vertigo - Aus dem Reich der Toten

Vertigo (1958), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 03.02.1959

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8.5
Kritiker
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7.7
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93 Kommentare
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von Alfred Hitchcock, mit James Stewart und Kim Novak

Vertigo – Aus dem Reich der Toten gilt als Klassiker des Meisters des Suspense, Alfred Hitchcock. James Stewart versucht als Cop sein Trauma von der Angst vor Höhen zu bewältigen.

Polizist John ‘Scottie’ Ferguson (James Stewart) leidet an Höhenangst, seit er einen Kollegen bei der Verfolgung eines Verbrechers über Dächer in den Abgrund hat stürzen sehen. Eigentlich möchte er deswegen seine Arbeit aufgeben, als der ehemalige Schulfreund Gavin Elster (Tom Helmore) ihn bittet, seine Frau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten. Diese scheint, wie sich herausstellt, vom Geist ihrer Großmutter besessen zu sein, welche sich mit 26 Jahren das Leben nahm. Auch Madeleine stürzt sich in die Bucht von San Francisco und Scottie, der sie dabei beobachtet hat, kann ihr gerade noch das Leben retten und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Scottie verliebt sich in die schöne unbekannte, doch der Fluch ist noch nicht gebrochen.

Hintergund & Infos zu Vertigo – Aus dem Reich der Toten
Für die Kamera-Arbeit etablierte Alfred Hitchcock in Vertigo eine Technik, welche das Schwindelgefühl bei Höhenangst simulieren soll. Dabei wird gleichzeitig mit der Kamera zurückgefahren und auf das Objekt herangezoomt. Dadurch bleibt das Objekt zwar scheinbar unverändert, doch verschiebt sich die gesamte Perspektive des Hintergrunds, als ob dieser seine Position verändert. Dieser Effekt, der den natürlichen Sehgewohnheiten widerspricht, erweckt im Zuschauer den Eindruck, den Boden unter unter den Füßen zu verlieren, da die widersprüchlichen Informationen des Stillstands und der schnellen (Fall-)Bewegung in einem Bild vereint sind. Diese Technik und wird nach seiner erstmaligen Nutzung Vertigo-Effekt genannt.

Alfred Hitchcock hat einen Cameo-Auftritt, kurz bevor Scottie Gavin Elsters Büro betritt. Es existierten ursprünglich drei deutsche Synchronfassungen. Die erste aus dem Jahre 1958 ist verloren gegangen, während heute nur noch die Version von 1997 verwendet wird. Die 1984er-Version wird nicht mehr gezeigt.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Vertigo - Aus dem Reich der Toten

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Lieblingsfilm

Ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie sehr ich diesen Film liebe. Sorry.

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SoulReaver: CinemaForever

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10.0Lieblingsfilm

[...] Hitchcock, ein Meister seines Fachs, inszeniert 'Vertigo' mit einer unglaublichen Brillanz wie man sie von ihm gewohnt ist. Der Film beginnt direkt mit einer tollen Szene, in der Scottie in einer Verfolgungsjagd über den Dächern von San Francisco abrutscht und zusehen muss wie ein Polizei-Kollege in den Tod stürzt. Danach nimmt Hitchcock den Fuß vom Gas und nimmt sich Zeit für seine Charaktere. Das dürfte für manche vielleicht langatmig sein, doch die Zeit benötigen die Charakter nun mal um ihnen die nötige Tiefe zu verleihen. 'Vertigo' lädt zu den verschiedensten Interpretationen und Analysen ein. Denn wie wir schon in '12 Monkeys' gesagt bekamen: Vertigo verändert sich nicht, nur der Zuschauer verändert sich und wird den Film immer wieder mit anderen Augen sehen. Hitchcock bleibt seinem Suspense-Image nicht im herkömmlichen Sinne treu. Er lässt die Bombe schon viel früher Platzen und richtet die Spannung so in eine ganz andere Richtung: Wie wird der gerade aus der Psychiatrie entlassene Scottie, nach dem Sturz seiner geliebten, auf Judy reagieren und wie wird er die Wahrheit aufdecken und verkraften? [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Teezy123

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naja,nun mal nicht übertreiben... sowohl Hitchcock als auch Stewart haben schon weit Besseres abgeliefert.... aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden :-)


SoulReaver

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Jap, zum Glück is das deine Meinung.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Lieblingsfilm

Wahrscheinlich der beste Film, der je gedreht wurde.

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

sebastian.boehler

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Entschuldigung, werter Herr Vega, aber da du hier oft viele Filme mittels gut ausgewählter Formulierungen auf jedoch nicht sehr subtile Weise runtermachst, könntest du in diesem Fall auch mal erklären, WARUM "Vertigo" der beste Film, der je gedreht wurde, sein soll. Ich bitte darum.
Ich selbst habe ihn noch nicht gesehen...


Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Brillant, wie Hitchcock sich die Möglichkeiten des Farbfilms zunutze macht und mit kleinen Tricks verstörende Bilder erzeugt, deren Wirkung von der Musik noch verdoppelt wird. Der großartige, zum Teil hypnotisch-beklemmende Score von Bernard Herrmann (Mitte der 50er bis Mitte der 60er Hitchcocks Stammkomponist) trägt eine nicht zu unterschätzende Verantwortung für die atmosphärische Dichte, die sich durch den ganzen Film zieht. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn er etwas schwer in die Gänge kommt aus heutiger Sicht, lohnt sich Film alleine wegen Jimmy Stewarts Darstellung. Sein Charakter erscheint höchst ambivalent und fasziniert durch seine unheimliche Besessenheit. Die Farbdramaturgie und Bernard Hermans hypnotischer Score bleiben noch lange im Gedächnis.

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Evie: www.inderzange.de

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1.0Ärgerlich

Für heutige Verhältnisse absolut schlecht, nichtssagend und auch nicht überraschend, für damalige Verhältnisse sicherlich gut, wie alle Hitchcock Filme doch, der Film ist für mich einfach nur langweilig.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Pyro 91

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"Nicht überraschend"? Du hast das Mörderkomplott also vorhergesehen? "Nichtssagend"? Hitchcocks persönlichster Film, der so viel über ihn als Person, aber auch über universielle Themen wie Obsession, Vergänglichkeit, Schuld, Melancholie etc. aussagt?
Es empfiehlt sich den Film nochmal zu gucken.


NWO@Movie

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Komisch. Ich hab bei der Beilage gelesen dass Vertigo 10 Jahre seit der Erstaufführung verkannt war.



Kommentare (86) — Film: Vertigo - Aus dem Reich der Toten


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Suki93

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Von dem in 1957 gedrehten „12 angry men“ bin ich nun ins ein Jahr später gedrehte Meisterwerk von Alfred Hitchcock gewandert. Ein Film mit wortwörtlichen Höhen und Tiefen. Mein Film Nr.:
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☆#998 – „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“ ☆
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“You know, the Chinese say that once you've saved a person's life, you're responsible for it forever.” - John “Scottie”

Vertigo, die (lat. „Umdrehung“); Schwindel, mit Schweißausbrüchen, Übelkeit u. a. objektiven Symptomen verbundener Zustand, der besonders durch Gleichgewichtsstörungen charakterisiert wird. Diese „Akrophobie“ unter die der arme Ex-Polizist Scottie leidet, kennen sicher viele. Auch ich konnte mich gut in seiner Angstsituation hineinversetzen, nachdem ich früher ungesichert 80m über freien Boden in einer offenen, wackelnden Gondel saß. Wenn man dann auch noch nach unten guckt, sieht man nur noch wie der tiefe Abgrund sich noch mehr in die Tiefe streckt. Tiefer als der Schlund Cthulhus…
Traumatisiert war auch Scottie nach der Verfolgungsjagt über den Dächern der Stadt. Er musste mit ansehen, wie sein Kollege in die Tiefe stürzt, während Scottie selbst baumelnd an einer Dachrinne hängt. Seitdem ist er aus seinem Dienst als Polizist ausgestiegen. Doch er wird von seinem alten Schulfreund Gavin Elster gebeten seine Frau zu beschatten, weil sie anscheinend vom Geist ihrer Großmutter besessen ist. Doch später kommt alles anders wie gedacht…
Die ganze Story ist verzwickt mit seltsamen Szenen und Traum Erscheinungen, mit Geistern und Mozart und was weiß ich nicht alles… aber so verrückt die Story auch sein mag, sie ist einfach toll! Hier und da hat es mir zwar ein wenig an Spannung gefehlt. Hier und da war es mir ein wenig schnulzig, aber alles in einem ist es doch ein weiterer super Film von Hitchcock!

Ich finde es zudem interessant, dass sich der gute Alfred in diesen Film so mit der Menschlichen Psyche auseinander gesetzt hat, und den Urängsten der Höhenangst nachgegangen ist. Besonders die Effekte und Kamerafahrten mit denen er den Zuschauern dieses Höhen- und Schwindelgefühl geben will, sind ihn wirklich gut gelungen. Auch der Cast wurde meiner Meinung nach mit James Stewart als Scottie und Kim Novak als Madeleine perfekt besetzt. „Vertigo“ ist das wahrhaftige Meisterwerk vom Altmeister Hitchcock.
--
“Only one is a wanderer. Two together are always going somewhere.” – Madeleine

bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten

jacker

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Viel zu viele um 'den besten' zu kühren ;)
Jetzt bin ich auch auf die nächsten 2 gespannt!


Suki93

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Ich könnte kaum sagen was für mich der beste Film wäre... Herr der Ringe? Irgendein Tarantino Werk? hmm :>
Ok, ich habe grade den 999. Film gesehen und... damn it, was zu Hölle war DAS?! I can't tell... Bewertung und Kommi gibts morgen. Ich muss meine Gedanken erst mal wieder klar kriegen...


ezemeze

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Bewertung3.0Schwach

Ein Film sollte sich selbst tragen können, Vertigo wird von sich selbst schwindelig.

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Hornblower

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Toll, dass Du Deinen Standpunkt so ausführlich darlegst!
(SPOILER:)
Mich hat der Film emotional total mitgerissen (optisch sowieso): Zunächst tappt der Zuschauer mit Jimmy Stewart im Dunkeln und erlebt die Geschichte aus seiner Sicht. Dann wird überraschend früh verraten, was für ein fieses Spiel mit ihm gespielt wird und man fiebert mit ihm mit, ob und wie das Komplott gegen sich aufdecken kann. Während dies geschieht wird Jimmy aber immer besessener und der Zuschauer schlägt sich mit seiner Sympathie immer mehr auf Kim Novaks Seite - aus dem Opfer ist nach und nach eine Art Täter geworden. Für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle!
(SPOILER-Ende)
Das hat bei Dir offenbar nicht funktioniert - schade, aber ist halt so; nicht jeder Film funktioniert bei jedem gleich gut. Zu blöd bist Du sicher nicht. :)
Ich bin übrigens total Deiner Meinung, dass nicht jeder Hitchcock ein Meisterwerk ist. Vor einiger Zeit hab ich "Riff-Piraten" (auch "Jamaica Inn" genannt) gesehen - für mich nicht mehr als ein altbackener Abenteuer-Film. Auch das Original von "Der Mann, der zuviel wusste" hat mich nicht vom Hocker gerissen, ebensowenig, wie seine Filme ab "Der zerrissene Vorhang".
"39 Stufen muss ich noch nachholen", danke für den Tipp! :)


ezemeze

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Gern geschehen. 39 Stufen ist für sein Alter in seinem Humor wirklich brilliant im Original. Vielleicht funktioniert Vertigo in ein Paar Jahren für mich:)


MrDepad

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Bewertung10.0Herausragend

Alfred Hitchcock - Collection [Blu-ray] -7/14-"Vertigo"
Eine visuell beeindruckende Titelsequenz leitet diesen Film ein und schon der Einstieg fesselt den Zuschauer. Nach einem traumatischen Erlebnis legt der Polizist John "Scottie" Ferguson den Dienst nieder. Aufgrund seiner Höhenangst fühlt er sich für den Job nicht mehr fähig. Da beauftragt ihn ein alter Schulfreund, seine Frau Madeleine ein wenig zu beschatten, da er glaubt, der Geist einer Verstorbenen würde immer wieder Besitz von ihr ergreifen.
Bereits mit der ersten Hälfte liefert Hitchcock wahre Filmkunst ab. Sobald Scottie beginnt, Madeleine zu verfolgen, ensteht eine sehr mysteriöse, fast surreale Atmosphäre. Die perfekte Kameraarbeit und der geniale Score sorgen für einen hypnotischen Sog, dazu kommt ein beeindruckendes Farbenspiel, wobei man die Bilder am liebsten aufsaugen würde. Wenn Scottie Madeleine über einen prächtigen Friedhof folgt, während das Bild in einen nebeligen Schleier verhüllt wird, ist das einfach pure Filmmagie. Äußerst gefesselt hab ich ständig gerätselt, was es mit dem eigenartigen Verhalten von Madeleine auf sich hat, während ich mich zudem an dem tollen Schauspiel von James Stewart und Kim Novak ergötzt hab. Nach einem weiteren harten Twist und einem regelrechten Richtungswechsel wird die Geschichte nicht minder spannend, bis Hitchcock dann schließlich förmlich eine Bombe platzen lässt. Von nun an ist man als Zuschauer zwar recht genau im Bilde, doch ab hier verschieben sich auch noch die Verhältnisse der Identifikationsfiguren. Das Ende kommt dann nochmal ziemlich unvorbereitet und man wird mit der Frage allein gelassen, für wen der Figuren dieser Schluss nun Erlösung oder Bestrafung darstellt.
"Vertigo" ist ein absoluter Klassiker, der mit seinem hypnotischen, leicht surrealen Stil wahnsinnig fesselt, perfekte Schauspieler bietet und dazu mit der wendungsreichen Story immer wieder überrascht. Ein zeitloses Kunstwerk, welches zum Nachdenken anregt und zu erneuten Sichtungen einlädt.

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mariega

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Bewertung9.0Herausragend

Vertigos Spiel von Spiegelungen
Nach Rebeccas Schattenspiel (1940), wo Hitchcock meisterhaft die Abwesenheit Rebeccas, die verstorbene Frau von Maxim de Winter filmt - Sie erscheint nie auf der Leinwand aber wie ein Geist überschattet sie den ganzen Film - filmt er in Vertigo, in einem verwirrenden Spiel von Spiegelungen, die Leere. Das Virtuelle flirtet unaufhörlich in einem expressionistischen Licht-Effekt mit der Wirklichkeit. Hitchcock trägt wie ein Maler die drei primären Lichtfarben - blau, rot und grün - aus seiner Palette auf die Leinwand um Effekte ins Licht zu bringen. Blau, die beruhigende Farbe des Himmels und des Wassers, als Atempause; Rot, die drohende Farbe des Alptraums, als Filter im Vorspann, in der Bar wo Scottie Madeleine zum ersten mal trifft, rot wie die Brücke von San Francisco, rot wie der fatale Schmuck; Grün, die Farbe des Todes, die Farbe des Rasens vor dem Friedhof und dem Turm, grün wie Madeleines Kleid und Auto.

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andaction94

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Bewertung5.5Geht so

Sowas von ärgerlich! Der Film beginnt überaus interessant erzählt, mit spannenden Autofahrten durch die Straßen von San Francisco. Außerdem besitzt er eine gute Portion Mystery. Man fragt sich, was denn überhaupt los ist, wieso manche Dinge geschehen. Hitchcock lässt den Zuschauer im Dunkeln tappen. Und das gelingt ihm überaus genial. Zu diesem Zeitpunkt des Films denkt man sich Dinge wie "ein Meisterwerk"; "großartig"; "toll gemacht". Und dann kommt der Wendepunkt, und ab hier lassen sich Spoiler leider nicht mehr vermeiden.
Madeleine (Kim Novak) stirbt. Scottie (James Stewart) war in sie verliebt und hat Kummer aufgrund dieses Verlustes. An diesem Punkt könnte der Film eigentlich vorbei sein. Aber nein. Dann lernt Scottie plötzlich eine Frau kennen, die seiner ehemaligen Geliebten sehr ähnlich sieht. Er zwingt sie dazu, sich genauso anzuziehen, wie Madeleine und geht mit ihr in unzählige Geschäfte, um ihr Kleidung zu kaufen. Dann erst bemerkt er nach langer Zeit, dass Judy, seine Neue, eigentlich Madeleine, seine Alte, ist.
Hier ist die Story viel zu langgezogen, James Stewarts Darstellung wird langsam unglaubwürdig und die lange andauernde Besessenheit Scotties, Judy in Madeleine zu verwandeln, nervt extrem. Dann klärt sich alles auf, und Madeleine fällt von jenem Turm, von dem sie angeblich schon einmal in den Tod gestürzt ist. Dieser Tod ist sowas von unnötig. Das Ende des Films ist meiner Meinung nach überaus enttäuschend.
Trotz guter Kamerarbeit und einprägsamer Musik ein vertanes Meisterwerk. Und es hätte so gut sein können.

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Ripley1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vertigo
Hitchcock selbst hat auf diesem sperrigen Titel bestanden, der ein medizinischer Fachausdruck für „Schwindel“ ist. Scottie Fergusons (James Stewart) Erkrankung ist jedoch keine physiologische; seine „Akrophobie“ – als solche wird sein Problem in der deutschen Synchronisation bezeichnet – verweist auf einen neurotischen Komplex, der die Dramaturgie und die Bildsprache des Films bestimmt. Wie so oft bei Hitchcock wird der Zuschauer eingeladen / verführt, die Perspektive eines Gestörten einzunehmen und sich ein Stückweit mit ihm zu identifizieren.

Scottie
Nachdem man James Stewart in „Rear Window“ als gehandicapten Voyeur im Rollstuhl erleben konnte, fällt ihm in „Vertigo“ wiederum die Rolle des gebrochenen Helden zu. Der Film beginnt mit einem Trauma: Bei einer Verfolgungsjagd über die Dächer San Franciscos rutscht der Polizist Scottie aus und hängt an einer Dachrinne. Hier wendet Hitchcock zum ersten Mal den später berühmt gewordenen „Vertigo-Effekt“ an, d.i. eine vertikale Kamerafahrt mit gegenläufigem Zoom, um Scotties innere Lähmung und Desorientierung zu veranschaulichen. Und dann stürzt sein Kollege, der ihn retten will, in die Tiefe: Angst und Versagen werden mit einem Schuldkomplex verknüpft. Und das ist nur der erste von drei Stürzen...

Midge
Midge (Barbara Bel Geddes), das klingt nicht nach Traumfrau wie „Madeleine“ oder „Carlotta“. Aber sie ist die Frau, die zu Scottie passen würde, wenn dieser nicht seinen Traumfantasien nachjagen würde. Sie ist Scottie zugetan mit aufrichtiger Liebe, ist aber auch so klug und lebenspraktisch, dass sie die Idee einer Ehe mit Scottie längst aufgegeben hat. Stattdessen wurde sie zur treuen Freundin, die eine Art Mutterfunktion eingenommen hat. Als Scottie den neuartigen BH in Augenschein nimmt, den Midge konstruiert hat, und die Frage stellt, was das denn sei, antwortet sie: „Du kennst doch solche Sachen. Du bist doch kein kleiner Junge mehr.“ Nachdem Scottie einen Nervenzusammenbruch erlitten hat, tröstet sie ihn mit den Worten: „Mutter ist hier.“ Diese Mutterfixierung finden wir bei vielen Hitchcock-Helden.
Die Freundschaft mit Midge wirft ein weiteres Licht auf Scotties Charakter: Er ist ein unreifer Neurotiker, sexuell gehemmt und weit davon entfernt, eine reale Liebesbeziehung eingehen zu können.

Obsession
Besessenheit, das ist das eigentliche Thema des Films. Wenn bereits im Vorspann das Gesicht Kim Novaks zu sehen ist, schön, unnahbar, dann im Detail (Mund, Augen), gefolgt von Saul Bass’ genialer Animation mit Spiralen und Farben, dann ist klar: Dieses Gesicht, diese Frau ist eine enigmatische Projektionsfläche für Scottie Ferguson; und die Meisterleistung Hitchcocks liegt darin, dass wir Scotties Perspektive einnehmen und seiner kranken Traumreise folgen.

Der Plot (Spoiler)
Gavin Elster will seine Frau Madeleine beseitigen und kommt dafür auf eine perfide Idee: Er beauftragt Scottie Ferguson (wissend von dessen Akrophobie), seinen ehemaligen College-Kameraden, seine Frau zu observieren, weil diese angeblich von einer Toten, ihrer Urahnin Carlotta Valdez, besessen sei. Diese Urahnin hat mit 26 Jahren Suizid begangen, und Elster befürchtet, so behauptet er, seine Frau könne dasselbe Schicksal erleiden.
In Wirklichkeit beauftragt Elster die Verkäuferin Judy, ein einfaches Mädchen vom Lande, Madeleine zu spielen, damit Scottie sie verfolgt und Zeuge ihres Sturzes vom Kirchturm einer ehemaligen spanischen Mission wird. Weil Scottie aufgrund seiner Phobie Judy / Madeleine nicht auf den Kirchturm folgen kann, muss er ihrem Sturz hilflos zusehen. In Wahrheit stürzt aber nicht Judy, sondern die von Elster überwältigte wirkliche Madeleine vom Turm. Judy, Elsters Geliebte, ist Komplizin, Scottie ist der ohnmächtige Zeuge, dessen Schuldkomplex neue Nahrung erhält. Er fällt anschließend in eine tiefe Depression.
Typisch für Hitchcock ist, dass es nur vordergründig um die Kriminalgeschichte geht. Das Rätsel / der Fall wird weit vor dem Ende des Films aufgeklärt; Elster und seine ermordete Frau verschwinden aus der Handlung. Worum es wirklich geht, ist das Melodram um Scottie und seine obsessive Liebesgeschichte.

Vertigo zum Zweiten
Ein wiederkehrendes Motiv ist die Spirale: im Vorspann, in der Frisur der Carlotta und der falschen Madeleine, in der Wendeltreppe im Kirchturm, in der Straßenführung auf Scotties langen und langsamen, traumhaften Verfolgungsfahrten.
Die Spirale hat zwei Dimensionen: den Kreis und die Vertikale. Der Kreis symbolisiert die Wiederholung (drei Stürze, drei Tode, drei Verluste), die Vertikale die Abwärtsbewegung, das Fallen, den Kontrollverlust, den Strudel, den Schlund: Vertigo. Die Vertikale lässt sich auch geografisch festmachen (die Höhenunterschiede in San Francisco, wo Madeleine und Scottie sich bewegen), aber auch chronologisch / historisch. Immer wieder taucht die Vergangenheit auf, ob in der Geschichte der armen Carlotta, von der Madeleine angeblich besessen ist, und in den vielen historischen Schauplätzen (Friedhof, Museum, Mission) oder auch in dem vergeblichen Versuch Scotties, die tote Madeleine zurückzubekommen.

Die Gretchen-Frage oder: Was ist mit Judy?
In „Vertigo“ bekommt die kühle, unnahbare Hitchcock-Blondine, wie wir sie aus vielen Filmen kennen, eine eigene Geschichte, eine eigene Identität, ein eigenes Ziel. Das ist neu. Scottie verliebt sich in Madeleine, in der sich aber Judy verbirgt, die sich ihrerseits in Scottie verliebt. Konsequenz: Nach „Madeleines“ Tod trifft der depressive Scottie „zufällig“ Judy, deren „zufällige“ Ähnlichkeit mit Madeleine ihn fasziniert. So wie Pygmalion sich in seine eigene Schöpfung Galatea verliebt, so will Scottie aus Judy sein Idealbild Madeleine machen, bis ihn der Schlag trifft: Er erkennt, dass er einer Täuschung aufgesessen ist, dass er missbraucht wurde. Diese Erkenntnis, dieses Aufwachen aus dem Traum und aus dem Trauma, führt in die Katastrophe: Er führt Judy abermals auf den Kirchturm, jetzt ohne Akrophobie, und die panische Judy stürzt ab, als sie sich vor einer plötzlich auftauchenden Nonne erschreckt.
Die Figur der Judy hat ihre eigene Tragik: Sie ist auch eine Suchende, die enttäuscht wird. Ihr Geliebter Gavin Elster lässt sie fallen, nachdem der Mordkomplott geglückt ist. Und Scottie lässt sie ja auch fallen (vom Kirchturm), nachdem er erkannt hat, dass hinter der idealen Madeleine nur eine Judy steckt. Und dem Zuschauer geht es ähnlich wie Scottie: Wir mögen Judy viel weniger als Madeleine und sind enttäuscht. Beide, Scottie und Judy, verfehlen ihr Liebesziel.

Freiheit und Macht
In einem Antiquariat erfährt Scottie die Geschichte der Carlotta: der schönen Carlotta, der armen Carlotta, der irren Carlotta. Ihre tragische Geschichte aus der Frühzeit San Franciscos ist die einer unglücklich Liebenden, die von Männern missbraucht wird und schließlich Suizid verübt. Die Carlotta-Geschichte ist kein MacGuffin: Sie wiederholt sich bei Gavin Elster, der seine Frau Madeleine umbringt, und letztlich auch bei Scottie, der Judy zugleich mit seiner Liebesillusion sterben lässt. „Damals hatten die Männer die Macht und die Freiheit“, sagt der Antiquar. Die Geschichte wiederholt sich: Vertigo.

Traum und Wahrheit
Als Scottie die Wahrheit erkennt über Judy und über sich selbst, dann ist das keine Erlösung. Seine Höhenangst hat er vielleicht überwunden, aber am Schluss steht er allein mit leeren Händen und ohne Ziel. Der Traum ist zu Ende, die Obsession verloren. Aber die Wirklichkeit.... sie ergibt keinen Sinn.

Der enttäusche Platoniker
Scottie hat ein Ideal, d.i. Madeleine. An dieses Ideal will er Judy angleichen mittels Garderobe, Kosmetik, Frisur... Erst als Judy Carlottas Kette anlegt und Scottie erkennt, dass es Madeleine nie gegeben hat, da gerät er in einen Furor und muss auch Judy, das Trugbild, zerstören. Hier liegt also eine psychologische Notwendigkeit für Judys Tod. Warum dieser Furor? Warum die Gewaltlösung? Weil am männlichen Blick die männliche Identität hängt: Durch das unablässige Betrachten Madeleines sucht Scottie eine Selbstvergewisserung, eine Kompensation für seine tiefe Gestörtheit. Wenn das Bild nicht mehr stimmt, dann stimmt auch die Spiegelung nicht. Das Verstörende ist, dass auch Judys Tod für Scottie keine Heilung bringt, sondern Identitätsverlust.

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boxcarsboxcars

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Es gibt im durchaus lohnenden Buch von Stoichita ‘Der Pygmalion-Effekt’ ein Kapitel über ‘Vertigo’, das mir sehr gut gefallen hat. Auch der kleine Jelinek Artikel ist schön (http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fvertigo.htm). Ansonsten natürlich die Klassiker, ‘A Hitchcock Reader’ von Deutelbaum, Boyds ‘Perspectives on Alfred Hitchcock’. Auch wirklich gut ist ein etwas neuerer Text von Paul Elliott, Hitchcock and the cinema of sensations. Embodied film theory and cinematic reception, heißt der. Ich hab diesen Sammelband Henry Keazor herausgegeben noch nicht in der Hand gehabt (‘Hitchcock und die Künste’), kennst du den? Die Autorenliste sagt mir nicht viel.


Ripley1

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Danke für die Hinweise! In der Flut von Hitchcock-Büchern kann man Empfehlungen gebrauchen.


Hfonda15

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Bewertung7.5Sehenswert

Vertigo zählt heute wohl mit zu den größten Werken Hitchcocks und ist für viele Cineasten eines der besten Werke der Filmgeschichte! Was hab ich nicht alles über den Streifen gehört, den berühmten Vertigo Effekt, die super Schauspielleistung von James Stewart und selbstverständlich wie für Hitchcock üblich, die unermessliche Spannung die sich bis zum Ende ins Unermessliche steigert.
Der Film ist im großen und ganzen etwas hinter meinen Erwartungen zurück geblieben aber die ausgezeichnete Bewertung von 8 Punkten gebe ich ,,Vertigo" doch mehr als gerne, da sich der Film diese Punkte mehr als verdient hat!
Der Anfang ist schon relativ temporeich inszeniert und der Film überzeugt den Zuschauer auch schon nach den ersten Minuten durch den ,,Vertigo Effekt", den ich auch heute noch beeindruckend finde, bevor nach der ersten spannenden Actionszene, der Film das Tempo runter fährt und gemächlich in die Handlung einführt!
In der nächsten Stunde des Streifens kann man dann zusehen wie James Stewart als Ex Cop eine psychopatische Frau verfolgt, deren Körper angeblich von einer Toten Vorfahrin in Besitz genommen wurde. Der Ex Polizist verliebt sich in die Frau seines Freundes obwohl er sie eigentlich nur beschatten sollte und versucht ihr zu helfen, da der Geist einer Toten immer öfters Besitz von ihr ergreift! Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich die erste Stunde dieses Films an einigen Stellen etwas gelangweilt hat, man hat zwar eine interessante Geschichte und sehr gute Darstellungen der Schauspieler, doch die Story kommt hier überhaupt nicht vorran, was mir sehr missfallen hat, während andere grade diese langsame Spannungssteigerung bei Hitchcock so hervorheben!
Doch ab der zweiten Hälfte hat sich dieses Werk enorm gesteigert! Der Regisseur baut Wendungen in die Handlungen ein mit denen keiner gerechnet hätte, Jimmy Stewarts Charakter wird komplett umgedreht und auch die Auflösung die Hitch hier brilliant inszeniert hat entschädigt einen für mehre Längen. Dazu auch noch eine super Filmmusik und man versteht wieso dieser Film einen so guten Ruf hat!
Ich kann Vertigo trotz einem in die Länge gezogenen Anfang mehr als empfehlen, da die interessante Geschichte ab der zweiten Hälfte einfach PERFEKT inszeniert worden ist und den Zuschauer komplett mitreißt!

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Hfonda15

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Die Farbdramaturgie war bei Vertigo etwas besonderes aber für mich war sie jetzt nicht so wichtig, dass ich sie in den Kommentar reinbringe und mit so etwas kenne ich mich glaube ich auch viel zu wenig aus, weshalb ich nicht sehr viel über die Farbkontraste in Hitchcocks Vertigo schreiben könnte


Markbln

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Darin liegt doch der Schlüssel zum Werk, da jede Frauenfigur einer Farbe zugeordnet ist. Für die psychologische Zeichnung der Charaktere ganz entscheidend.
Ich stimme dir aber in Punkto Spannungsaufbau völlig zu, für mich gibt es auch andere Hitchcocks ganz oben auf der Liste.


doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Obsession und Angst. So nahe beieinander...

Jimmy Stewart mal wieder als männliche Hauptfigur unter Hitchcocks Anleitung. Diesmal mit einem Problem, das dem einen oder anderen bekannt sein durfte. Höhenangst.

Gepaart mit einer von Besessenheit geprägten "Liebe" dreht sich der Protagonist in einer Spirale fortschreitenden Wahns.

Nicht nur die Fortführung der Geschichte, sondern auch der Umgang mit optischen Spielereien bringt wieder Hitchcocks Genie zum Vorschein. Atmosphärisch wahnsinnig dicht, mit grandios (und teilweise grandios einfach) gemachten Bildern, zieht der Film den Zuschauer nahezu rettungslos in seinen Bann.

Von Orpheus bis Pygmalion gehen die Interpretationsmöglichkeiten rund um den von Stewart so gelungen präsentierten Wahn in zahlreiche Richtungen und alle Möglichkeiten reißen kompromisslos mit.

Wenn man dem Werk überhaupt etwas ankreiden möchte, dann, dass man diesem Film doch anmerkt, dass der große kleine Hitchcock nie ein absolut ausgemachter Schauspielerregisseur war. Aber das ist an sich zu vernachlässigen, weil es wohl keinen Film aus seinen Händen gibt, in dem die Darstellung auch nur ansatzweise versagt.

Großes Kino im Spiel mit elementaren Ängsten.

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jollyroger

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" dass der große kleine Hitchcock nie ein absolut ausgemachter Schauspielerregisseur war."

Worauf beziehst du dich damit? Dem "Führen" von Schauspielern?


doctorgonzo

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Führen ist da relativ. Ich meine eher die Eigenschaft, die Schauspieler bin ganz noch oben zu pushen. Bei Hitch stand primär die Geschichte im Vordergrund, die Figuren und deren Darstellung kamen immer einen halben Schritt danach.


MaxN91

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Bewertung10.0Herausragend

Alfred Hitchcock Collection 7/14 - Vertigo- Aus dem Reich der Toten von 1958

Wow, einfach nur wow. Ich schreibe diesen Kommentar Stunden nachdem ich diesen Film gesehen habe und bin immernoch hin und weg. Im positiven Sinne und im negativen Sinne- ich bin hin und hergerissen. So perfekt inszeniert, so spannend, aber doch so schwer zu fassen. Ist der Film zutiefst traurig oder doch einfach nur gnadenlos konsequent? Alles Dinge, die ich noch genau herausfinden muss, eines ist jedoch sicher: Dieser Film ist ein Meisterwerk. Jetzt kann ich auch verstehen warum sich ein spezieller Satz über "Vertigo" durchgesetzt hat: Vertigo verändert sich über die Jahre nicht. Aber du veränderst dich und das verändert deine Sichtweise über diesen Film. Einer dieser Filme, die man mind. ein zweites Mal sehen muss.
Inhaltlich möchte ich nicht zu viel über den Film schreiben, da es fatal wäre zu spoilern. Denn jede Wendung und Windung ist so unerwartet, dass sich der Zuschauer am Ende einfach nur wünscht der Film hätte seine Hoffnungen erfüllt. Hitchcock nimmt sich für "Vertigo" zu Anfang besonders viel Zeit. Für mich ist es unverständlich dies als langweilig zu empfinden, da so eine enorme Tiefe der Figuren hergestellt wird, welche elementar wichtig für den Abschluss der Geschichte ist. James Stewart kombiniert meiner Meinung nach das Beste seiner Darstellungen aus allen Auftritten in den Filmen Hitchcocks und avanchierte mit Vertigo zu einem meiner absoluten Lieblingsschauspielern. Kim Novak spielt ebenfalls sehr gut, obwohl ihre Performance nicht im herkömmlichen Sinne überzeugen kann, sondern warsch. für eine Figur wie Madeleine funktioniert. In Vertigo ist Hitchcock wieder mal seiner Zeit voraus: Sei es mit dem oft kopierten Vertigo-Effekt oder einer fieberhaften Traumsequenz. Perfekt wird der Film von der gruseligen, mysteriösen, fiebrigen Musik von Bernard Herrmann untermalt.
Um über den Film aus verschiedenen Perspektiven nachdenken zu können, habe ich einige Filmkritiken gelesen und es ist erstaunlich wie viele verschiedene Denkansätze und Interpretationen über den Film existieren. Wie gesagt ein Werk, dass einen besonders in der letzten Szenen heftig schlucken lässt und mich zuerst auch etwas verdutzte und verärgerte, aber nach längerer Überlegung einfach unglaublich viel Sinn macht. Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an Vertigo, dass er mich jedoch so bewegt hätte ich nicht gedacht. Auch wenn ich ihn immernoch nicht ganz erfasst habe und beschlossen habe mit welchem Denkansatz ich dacor gehen werde, weiss ich dennoch, dass der Film ein besonderes Werk ist.

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dantesque

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Wundervolle Kritik! :) Ich selbst habe Vertigo mittlerweile sicher schon ein dutzendmal gesehen und entdecke dennoch immer wieder neue Facetten. Für mich das Meisterwerk Hitchcocks. Ein unglaublich spannender und zutiefst berührender Film.


MaxN91

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Danke :)
Ja, wirklich ein Meisterwerk. Freue mich auf richtig darauf den nochmal zu sehen.


NoahRenton

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vertigo ist mein erster Hitchcock bis dato und jetzt weiss ich auch weswegen er als ein Meister der Filmkunst gilt.
Vertigo entfaltet sich sehr angenehm in einem gedrosselten Tempo, was dem Spannngsaufbau jedoch keinerlei Abbruch tut; im Gegenteil: Vertigo ist einer der spannensten Filme die ich je gesehen habe.Hitchcock versteht es die Handlung sich gekonnt entfalten lassen und den Zuschauer dadurch in seinen Bann zu ziehen.
Gelobt sei vorallendem auch die kunstreiche Kamerararbeit, die schönen Bilder die eine wahnsinnig schönes zeitgenössisches Bild San Franciscos der 1950er entwerfen in dem der Zuschauer sich förmlich verlieren kann.
Einziger Wehrmutstropfen ist meiner Meinung nach das völlig abrubte Ende was sich für mich nich in den wunderbaren Film einordnen will.

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jacker

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Bewertung9.0Herausragend

Bereits die ersten 5 Minuten lassen - in Form des visuell beeindruckendsten Vorspanns den ich in einem Film dieser Epoche bis jetzt genießen durfte - erahnen, dass sich hier etwas starkes, etwas intensives anbahnt, etwas was einen Sog entwickelt der ganze zwei Stunden nicht abreissen wird.

Hitchcock beweist hier konsequent, dass Langsamkeit und ein gewisses Maß an Zeit, die er sich einfach nimmt (die man sich einfach nehmen muss) der Schlüssel zu beunruhigender und vor allem echter Spannung sind. Etliche Szenen (bereits die erste Beschattungsfahrt) sind unheimlich lang und ausgiebig dargestellt - und werden genau dadurch von Minute zu Minute mysteriöser, undurchsichtiger und bedrückender. Verstärkt wird das zudem vom Wissen um die äußerst beängstigenden, übersinnlichen Phänomene unter denen Madeleine, die zu beschatten Scottie abgeordert wurde leidet.

Inszenatorisch ist nicht nur besagte Autofahrt brilliant, sondern "Vertigo" wirkt insgesamt wie aus einem Guss - einem meisterlichen Guss. Hitchcock wusste einfach wie man intensive Wirkung erzeugt und strapaziert diese Mittel allesamt bis kurz vor Maximum. Und in einem Fall leider etwas über dieses hinaus: Die Filmmusik - welche perfekt komponiert ist, in Kombination mit den gezeigten Bildern enorm harmoniert und überwiegend einen schaurigen, bedrohlichen Gänsehautcharakter hat - wird für meinen Geschmack, speziell in der zweiten Filmhälfte etwas überstrapaziert, da hätte die eine oder andere ruhige Minute evtl. noch intensiver gewirkt, bzw. etwas Luft zum durchatmen gegeben (allerdings ist das Kritik auf hohem Niveau).

Ansonsten stimmt hier alles: "Vertigo" lebt sowohl von seiner Atmosphäre, wie auch vom Fortschreiten der Story und dieses Fortschreiten ist wirklich mit dem exakten Gespühr für Timing inszeniert. Auf den Punkt im richtigen Moment werden relevante Wendungen und Wechsel eingebaut, immer wenn der Gedanke: 'Jetzt könnte doch..' sich erstmalig im Hinterkopf formiert wird ihm stattgegeben - das hat den Effekt, dass der Film wie im Fluge vergeht und seine Schlinge gegen Ende immer fester zurrt, anstatt sie zu lockern um uns arme Seelen nach Atem schnappen zu lassen!

Fesselnd, düster und absolut grandios!

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Irgendwie habe ich das Gefühl als würde es mir an Kompetenz fehlen diesen Film zu bewerten. "Vertigo" ist ein Meisterwerk. So viel steht fest. Aber warum?

Der Film bietet das ultimative Spektakel fürs Auge. Tolle Farben, tolle Effekte, die nur selten leicht "angestaubt" wirken und gut agierende Schauspieler. Was aber den ganz grossen Unterschied zum "08/15-Klassiker" ausmacht ist das wahnsinnige Drehbuch. Die Story, anfangs noch getarnt als Dedektivgeschichte, handelt von Besessenheit, inneren Ängsten und vor allem von Liebe. So stolpert der von James Stewart verkörperte Hauptdarsteller durch einen Lebensausschnitt voller Schmerz und muss realisieren, dass, wie in typischen Krimis, alles anders kommt als man denkt. So viel sei verraten: Das Ende wird in den Köpfen bleiben.

Ob der Film für die damalige Zeit nun in technischer Revolutionär war oder nicht kann ich nicht beurteilen. Vermutlich war er es. Genauso wenig kann ich beurteilen ob ich den Film ohne den Klassiker-Status überhaupt aufgenommen und später geschaut hätte. Was ich aber sagen kann ist, dass "Vertigo" sehr spannend ist, sehr genau auf seine Charaktere eingeht und im Gedächnis haften bleibt.

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KonTaicho

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James Stewart und Alfred Hitchcock - Die Kombination ist einfach immer herrlich! :)


Matty

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine mysteriöse Kim Novak bringt James Stewart um den Verstand. Beide Stars spielen gut. Die Musik mal spannend und dann wieder gefühlvoll. Nach der Auflösung kann der Film das zuvor erarbeitete nicht mehr halten. San Francisco dient hier als tolle Kulisse.

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burkivoll

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vertigo habe ich in der letzten Woche zum ich weiß nicht wievielten Male gesehen: Was für ein unglaublicher Film! Nach "Soylent Green" am gleichen Abend wird augenscheinlich, wie zeitlos dieser Film im Gegensatz zu S.G. ist. Zwei- oder dreimal ein Schnurtelefon und unterschiedliche Oldtimer, das war's. Ansonsten geballte Bildästhetik pur, denn die Handlung, Personenkonstellationen, Charaktere sind mehr als bekannt. Aber die Bildkompositionen kann man sich nicht alle im Detail merken und deren jetzt konzentrierter Anblick haben mich schlicht umgehauen. Diese geheimnisvolle und abgründige Distanz, fast jede zweite Einstellung wie in einem Ausstellungskatalog von Edward Hopper, hatte ich so intensiv noch nicht wahr genommen. Da wird selbst die wiederholte immer gleiche Naheinstellung des autofahrenden James Stewart zur bedeutungsvollen Bildikone.
Mal sehen, ob die Veränderungen meiner Apperzeption im Lebensablauf noch weitere Überraschungen für diesen großartigen Film bewirken.

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Filmromantikerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Mir kommt es vor, als hätte ich gestern einen anderen Film gesehen als diejenigen, die diesen als "Meisterwerk" bzw. als "besten Film allerzeiten" bezeichnen. Ich war auf jeden Fall enorm enttäuscht. (Spoiler) Die erste Stunde zog sich unerträglich, ich suchte mir dauernd irgendwas nebenher zu Tun, weil mich der Film einfach nicht fesseln konnte. Doch ich sagte mir: Ach, komm, ab dem Sturz wird er sicher spannender! Zwar nahm er tatsächlich teilweise an Spannung zu und die Wendung fand ich klasse, doch zudem wurde die Geschichte nur noch abstruser und kranker. James Stewarts Rolle war mir ab da nur noch extrem unsympathisch und mich schüttelte es fast vor Wut, wie er zwanghaft Judy, gespielt von Kim Novak, dazu drängte, sich zu verändern und sie tatsächlich glaubte, er würde sie selbst mehr lieben, wenn sie sich das alles aufzwängen lässt und jemand anderes wäre!? Eine der ärgerlichsten Frauenrollen, auch was die 50er angeht. Das Ende war dann irgendwann doch abzusehen, trotzdem war der Schreckmoment gut gelungen und James Stewart spielte den Verrückten doch sehr überzeugend, vor allem am Ende auf dem Weg zum Turm hinauf. (Spoiler Ende) Ich werde mir den Film definitiv nochmals ansehen, weil ich es nicht auf mir sitzen lassen will, dass mir gerade dieser von Hitchcock nicht gefällt, wenn ich doch "Das Fenster zum Hof" und "Der Mann, der zuviel wusste" großartig und packend fand.

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Andy the X

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Danke für deinen Kommentar, mir geht es gerade genauso.
Ich habe gerade zum ersten Mal "Vertigo" gesehen und habe eigentlich nichts gefunden, was eine besonders hohe Wertung oder die Bezeichnung "Meisterwerk" rechtfertigt. Ja, er ist zum Teil sehr spannend, aber andere Passagen ziehen sich dafür endlos in die Länge.
Ich schäme mich fast dafür, dass ich den Film nicht so gut fand, wie man ihn vielleicht finden sollte, aber wenn ich mal den Namen "Hitchcock" und den Klassikerstatus ausklammere und den Film so bewerte, wie er mir eben gefallen hat, dann kann ich auch nur 6.5 geben.


Filmromantikerin

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Gern geschehen ^^ Schön, das ich mit dieser Meinung nicht allein da stehe :) So wie in deinem letzten Satz beschrieben, sehe ich es auch.


BattlemasterIZ

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Bewertung9.0Herausragend

Klassiker, in dem mich Hitchcock reinVertigosiert hat.
Ich bewundere die Arbeit aller Beteiligten an diesem Meisterwerk der späten 50erJahre.
Das James Stewart ein großer Schauspieler ist, habe ich schon in Mein Freund Harvey bemerkt, eine starke One Man Show.
Hier im Film überzeugt er neben der Bomben-Darstellung von Kim Novak ebenfalls.
Sie spielt die Rolle einer selbstmordgefährdeten Frau und Steward spielt ihren "Beschatter". In diesen Rollen überezugen beide in allerlei Hinsicht, jede Einbildung, jeder Gedanke, jede Vision & jede Hintergehung ist "fast" perfekt Gelungen.
Am meisten bleibt mir am Ende jedoch die Schönheit & Sinnlichkeit der exzellenten Kim Novak in Erinnerung.

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Brainkiller007

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ähnlich wie bei "Das Fenster zum Hof" vor 2 Tagen hat mich hier wieder die Hitchocksche Mystery Atmo gepackt.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film war Gegenstand einer Kuriosität:
In Zeiten, in denen die Westmächte vereint dafür sorgten, dass Naziverbrecher en masse ungestraft davonkamen, legte man hier Wert darauf, dass ein Verbrecher nicht ungestraft davonkommt.

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Sepf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Heute haben wir endlich unser erstes Date. See ya! ;)

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Martin Jurgeluks

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Heute zum ersten mal Vertigo gesehen, den besten Film aller Zeiten. Ich teile zwar die Ansciht des besten Films jetzt nicht ganz, aber ich muss auch zugeben das mich der Film dennoch überrascht hat. Und ja das soll er ja auch. Diesen Charme und Genialität der Filme und Geschichten von Hitchcock zu übertreffen das schafft glaube ich kein zweiter und den Charme der Filme aus den fünfzigern oder sechszigern zu uberbieten wird auch keiner mehr wiederholen. Und Vertigo hat eine Menge davon. Wo man eine Zeit lang im dunklen tappt schafft es Vertigo in einem Bruchteil einer Sekunde zu faszinieren. Da war ich schon ganz schön geflashed, von dieser großartigen Szene, die einem plötzlich aus allen Wolken reist. Auch der Soundtrack ist wirklich fantastisch gewählt und ist noch immer fester Bestandteil eines Ohrwurms vom allerfeinsten. Vertigo wird glaube ich, beim zweiten mal anschauen, noch einmal mehr gefallen. Bis dahin, da mir das Ende auch etwas zu schnell ging, bekommt Vertigo von mir eine Wertung mit Ausgezeichnet!

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