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Beteiligt an 45 Filmen
James "Jimmy" Stewart war eine Ikone des Hollywood-Kinos der 1930er und 1940er Jahre. Später spielte er einige Rollen in Hitchcock-Filmen.
Vita und Werk
Als Sohn eines presbyterianischen Geschäftsmannes kam James Maitland Stewart 1908 in Indiana, Pennsylvania, zur Welt. In seiner Jugend wollte Stewart Architekt werden und arbeitete zeitweilig auch in diesem Beruf. Während seines Studium an der Princeton University gelangte er zur Schauspielerei und zeigte erste Erfolge in Theaterstücken. Die Freude an der Charakterdarstellung trieb in 1932 nach New York, wo er sich mit Berühmtheiten wie Henry Fonda ein Zimmer teilte.
Nach Mitwirkung an einigen Broadway-Stücken wurde MGM auf … — Mehr
Vita und Werk
Als Sohn eines presbyterianischen Geschäftsmannes kam James Maitland Stewart 1908 in Indiana, Pennsylvania, zur Welt. In seiner Jugend wollte Stewart Architekt werden und arbeitete zeitweilig auch in diesem Beruf. Während seines Studium an der Princeton University gelangte er zur Schauspielerei und zeigte erste Erfolge in Theaterstücken. Die Freude an der Charakterdarstellung trieb in 1932 nach New York, wo er sich mit Berühmtheiten wie Henry Fonda ein Zimmer teilte.
Nach Mitwirkung an einigen Broadway-Stücken wurde MGM auf ihn aufmerksam und engagierte ihn. In seinen ersten fünf Jahren in Hollywood spielte Stewart in 24 Filmen mit. Seine erste Rolle bekam er für Murder Man. 1939 übernahm der Schauspieler, der mittlerweile für seine stotternde Aussprache bekannt war, eine seiner wichtigsten Rollen, die ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte: In Frank Capras Mr. Smith Goes to Washington mimte er den idealistischen, rechtschaffenen Senator, der gegen die Korruption kämpft. Ein Jahr später gewann er die Academy-Auszeichnung mit Die Nacht vor der Hochzeit.
Im Zweiten Weltkrieg bewarb sich James Stewart bei der Army, wurde aber zunächst wegen Untergewichts abgewiesen. Der Schauspieler nahm zu und trat der Army bei, womit er sein Gehalt auf unter ein Zehntel senkte. Im Krieg lernte er fliegen, flog Einsätze in Europa und gewann zahlreiche Auszeichnungen. 1945 kehrte er als Colonel zurück.
1946 übernahm Stewart wieder eine Rolle für Frank Capras It’s a Wonderful Life, die bis heute als seine Paraderolle gilt. Stewart spielt darin einen finanziell geplagten Menschen, den es am Weihnachtsabend zum Selbstmord treibt. Nur durch einen Engel gewinnt er seine Lebensfreude zurück.
Zahlreiche Filme folgten bis in die später 50er Jahre hinein. Für Otto Premingers Anatomie eines Mordes erhielt er eine weitere Oscar-Nominierung. In den 50er Jahren wirkte er auch in drei Hitchcock-Filmen mit: Das Fenster zum Hof, Der Mann, der zuviel wusste und Vertigo.
Auch in Fernsehfilmen trat Stewart gerne und häufig auf. Anfang der 1970er Jahre hatte er eine eigene erfolgreiche Show: The Jimmy Stewart Show.
Privat lebte Stewart sehr zurückgezogen. Erst im Alter von 41 Jahren hatte er geheiratet. Mit Gloria Hatrich McLean hatte er vier Kinder, von denen sie zwei aus erster Ehe mitbrachte: zwei Söhne, Ronald (er starb in Vietnam im Alter von 24) und Michael, und Zwillingsmädchen, Judy und Kelly.
Quelle
- Biographie Jimmy Stewart (auf englisch)
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2 Kommentare
über James Stewart
mrcrunch 2010/02/24 00:25:16
dAShEIKO 2008/10/16 14:30:05
James Steward, einer der herausragendsten Schauspieler aller Zeiten, hat in 40 Jahren so ziemlich jedes Filmgenre beehrt. Obwohl Stewards Schauspiel eindeutig, ja schon fast stereotyp, erkennbar ist, bringt er seine spezielle Art in Komödien genausogut ein wie in einen Thriller oder in die Rolle des Frauenschwarms.
Diese Gegensätze werden sehr deutlich, wenn man seine Rolle als Mr. Hobbs (Mr. Hobbs macht Ferien) mit der in "Der Mann, der Liberty Wallance erschoss" vergleicht.
Steward spielte in 4 Hitchcockfilmen, mehreren Western, aber auch in den biografischen Filmen über Glenn Miller und Charles Lindbergh. Der Oscar wurde ihm 2 mal verliehen. Eine seiner beeindruckendsten Darstellungen liefert er gleich zu Beginn seiner Karriere in "Mr. Smith geht nach Washington" ab, in dem er einen jungen Kongressabgeordneten spielt, der eine Marathonrede abhält, um sein Anliegen durchzubekommen. Dragisch und zugleich komisch ist Steward in "ist das Leben nicht schön" bei dem ihn ein kauziger Schutzengel vom weihnachtlichen Suizid abhält.
Aus heutiger Sicht ist der junge Steward durch seine Bandbreite am ehesten mit Leonardo DiCabrio vergleichbar - auch wenn dieser noch beweisen muß, was er in 40 Jahren zu leisten vermag.
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Ich weiß nicht genau was mich an ihm so fasziniert, aber ich find ihn klasse.
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