Was vom Tage übrigblieb
The Remains of the Day (1993), GB/US Laufzeit 134 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 10.03.1994
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von James Ivory, mit Anthony Hopkins und Emma Thompson
England, dreißiger Jahre. Seit Jahrzehnten dient der Butler Stevens auf dem herrschaftlichen Landsitz Darlington Hall. Präzise wie ein Uhrwerk verrichtet Stevens seine Pflichten. Und merkt dabei nicht, welche Zeitbomben in seiner Umgebung ticken: Die unheilvolle Kumpanei seines Dienstherren Lord Darlington mit den Nazis. Und die neue, attraktive Wirtschafterin. Miss Kenton verliebt sich schon bald in Stevens. Doch der Butler gestattet sich keine Gefühle.
Cast & Crew
-
James Ivory
-
Anthony Hopkins
-
Emma Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Kenton
-
Christopher Reeve
-
James Fox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lord Darlington
-
Hugh Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cardinal
-
Peter Vaughan
Regie
Schauspieler
-
Patrick Godfrey
-
Ben Chaplin
-
Lena Headey
-
Ruth Prawer Jhabvala
- Genre
- Melodram, Drama
- Zeit
- 1930er Jahre, 1940er Jahre
- Ort
- England, Großbritannien
- Handlung
- Adel, Antisemitismus, Bedienstete, Blume, Butler, Deutscher, Diplomatie, Entfremdung, Freundschaft, Fuchsjagd, Führungsschicht, Gedächtnis, Haushälterin, Heimliche Liebe, Heiratsantrag, Jagd, Jagdgesellschaft, Klassenunterschiede, Klassiker, Landsitz, Loyalität, Nationalsozialismus, Oscargewinner, Reichtum, Roman, Schlaganfall, Selbstaufopferung, Taube, Toast, Unglückliche Liebe, Unheilbare Krankheit, Unterdrückte Liebe, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust der Großen Liebe, Verständnis, Zigarre, Zimmermädchen
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Was vom Tage übrigblieb
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Kommentare (18) — Film: Was vom Tage übrigblieb
Kommentar schreibenJack_Torrance 2012/01/05 14:52:33
Kommentar löschenAch, welch prunkvolles Gehäuse, welch nobles Personal, welch schicke Kostüme, welch gehobene Sprache... Da gibt es bestimmt einige Fassädelchen zu entlarven... Oder eine Histoire d'Amour très intellectuell zu erzählen... Oder etwas pour la Famille, n'est pas ?
Ooohhh... Monsieur Ivory zeigt uns un Psychogramm, n'est pas ? Von einem Diener, oh lala; isch bin très schockiert. Es sollte hier um famose Personen gehen und nicht um irgendwelche Diiiener, igitt igitt !
Och und da ist noch eine Beziehung mit einer Wirtschaftlerin, nicht sehr künstlerisch wertvoll, ooohhhh... Aber OCH wie famos, Ivory entlarvt auch ein bisschen die bürgerliche Fassade, der alte Chelm, nanana, wir wollen ja nicht, dass Lord Darlington zu ihnen kommt und sie mit Handschuh in Gesischt 'aut. Das tut ein bisschen weh, n'est pas ?
Ach, welch intelligente Dialogues. Das krieg isch ein bisschen Pipi in die Augen. Hohoho... Oooohhh, da fällt ein alter Diener um. Ayayay, das hat wehgetan, sehr famos, inszeniert, mit Zeitlupe und so, oh lalaaaa...
Um mal ein sehr niveauvolles Fazit zu ziehen:
James Ivory, sie bieten uns ganz famose Unterhaltung, aber GANZ famose Unterhaltung. Sie sollten unbedingt mal schwarze Unterwäsche tragen. Aber isch gehe jetzt un peu Champagner trinken, die Gäste warten, n'est pas, Darling ?
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Hellbilly 2012/01/05 14:55:57
Antwort löschenSchulfranzösisch ist schon was feinen - ungefähr so viel ist bei mir auch hängen geblieben ;-)
Jack_Torrance 2012/01/05 15:10:03
Antwort löschenMir wird dieses "Schulfranzösisch" immer noch beigebracht, aber anhand der Noten schlage ich mich da gut^^
Hellbilly 2012/01/05 15:19:23
Antwort löschenDie Noten waren bei mir auch gut - aber sobald die letzte Schulaufgabe rum war, hat ein erschreckender Gedächtnisverlust eingesetzt...
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Jack_Torrance 2012/01/05 15:40:24
Antwort löschenAu ja, bei mir war's ähnlich (allerdings in manch anderen Fächern)^^
JackoXL 2012/01/05 17:25:03
Antwort löschenJe ne sais pas. Das ist bei mir hängen geblieben, mehr nicht. Warum bloß...?
hoffman587 2011/09/29 17:02:33
Kommentar löschenThe Remains of the Day
Es gibt manche Bücher, bei denen man beim lesen denken könnte, dass diese in Zelluloidform unmöglich umzusetzen wären, was es da nicht alles für Beispiele gäbe. Wahrscheinlich bekannte Beiträge wären dazu "The Lord of the Rings", "American Psycho", "Stadt der Blinden" oder auch "Der ewige Gärtner", etc., was es da nicht alles für Alternativen gebe, es gibt natürlich durchaus geglückte Werke, überraschenderweise sogar manchmal mehr als man denken mag, obwohl dies selbstredend Geschmackssache ist, dennoch gäbe es eben genau auf der anderen Seite doch gescheiterte Versuche. Nun bleibt für uns zunächst die Frage offen, ob die Verfilmung, vom britischen Meisterregisseur James Ivory aus dem Jahre 1993, des Romans "Was vom Tage übrig blieb" von Kazuo Ishiguro geglückt ist. Also für mich. Immerhin gute Vorraussetzungen hatte er, dennoch war bei mir große Skepsis angesagt, denn man kann eindeutig sagen, dass das Buch doch in gewisser Weise als unverfilmbar gelten könnte.
Nun gut, wie immer erstmal wieder zur Story, eine hervorragend ausgearbeitete Geschichte, mit vielen interessanten Aspekten präsentiert, eine Story um Liebe, um Aufbergehren, um Pflichten und deren Aufgaben, um unterdrückte Gefühle und verpasste Chancen im Leben, die am Ende zu tragisch scheinen, um sie genauer zu erläutern, anspruchsvoll: Wie befinden uns kurz gesagt im England der 30er Jahre: Lange wartete er, der steife Butler Stevens hat rund 20 Jahre auf dem Darlington Hall verbracht, eine lange Zeit, stets begegnete er den Avancen der Hausherrin kühl, doch langsam spürt er, dass er diese Gefühle nicht mehr unterdrücken kann.
Der Top-Cast steht dazu natürlich noch auf der langen Liste. Besonders hier erbringen die Hauptdarsteller wahrhaft echte, schauspielerische Jahrhundertsleistungen, da seien selbstredend der gnadenlos brillante Anthony Hopkins gelobt, der hier sein Schauspiel perfektioniert, mit einer unglaublichen Intensität beim spielen dabei, verleiht er seiner Figur nicht nur Tiefgang, Einfühlsamkeit, nein er verleiht ihr auch das Wichtigste Glaubwürdigkeit, man hätte niemanden besseren finden können als Hopkins für die Rolle des alternden, steifen und kühlen Butlers Stevens, so jedenfalls meine Meinung, fast schon elektrisierend könnte man sagen. Neben ihn dann noch eine genauso herausstechend agierende Emma Thompson als Miss Kenton, die Haushälterin. Famos von ihr gespielt, sehr intim zeigt sie sich in ihrer Rolle und gleichzeitig auch sehr leidenschaftlich bei der Sache. Aber auch der Rest des Ensembles wurde vorzüglich ausgewählt bzw. weiß zu glänzen mit (als Beispiele) James Fox, Christopher Reeve, Ben Caplin und Hugh Grant, alle überzeugend, auch wenn man dies bei manchen nicht wirklich glauben mag, aber so ist es nun mal.
Weiterhin ist Ivorys Regie noch (wie eigentlich schon immer) herausragend, faszinierend und durchaus auch fesselnd (irgendwie) überbringt er seine Story, auch wenn an dieser Stelle noch kurz erwähnt sei, dass es dann für mich auch einige Längen gab, die insgesamt aber nicht das Gesamtbild dieses gelungen gestaltenen Sittengemäldes ankratzen konnten oder gar schädigen, denn es bleibt die intime und meisterhafte Erzählweise, präzise analysiert Ivory dabei seine Figuren, bis auf das minimalste Detail beleuchtet er sie und bringt zudem in seiner Story noch einige politische Aspekte unter, stets sehr ruhig und gemächlich, der Tag verrinnt nicht, denn was bleibt sonst noch von ihm? Ein sehr bewegender Stil, der hier an den Tag gelegt wird.
Des weiteren liefert auch die Kamera großes ab, exzellent gefilmt, sehr edel jedes einzelne Bild, demnach wird eine grandiose und authentische Atmosphäre erzeugt und dazu das Ganze noch mit einer tollen und stilvollen Optik verziert, sehr klassisch bebildert, wunderschön.
Die Charaktere noch genial gestaltet, sehr vielschichtig, offenbarten sich mir die Fehler des Butler, nach langer Sicht sieht er seine Fehler. Wünscht er könnte sie ungeschehen machen. Einfach ganz große Klasse ihre sehr exakte und genaue Zeichnung mit vielen tiefgründigen Hintergründen, sehr fein gemacht. Vergessen werden dürfen natürlich auch nicht die toll und intelligent geschriebenen Dialoge, die so man als genauso edel und glänzend beschreiben könnte wie die Ausstattung bzw. der Film selbst.
Zusätzlich wird das Werk noch von einem sehr rührenden, einfühlsamen und exquisit komponierten musikalischen Untermalung von Richard Robbins, der die Emotionen der Protagonisten doch tief in sich zuvereinen weiß, sehr schön.
Es ist also geschafft, James Ivory und sein starkes Team haben es also geschafft. Geschafft jedenfalls meiner Meinung nach. Geschafft aus dem Roman einen unglaublichen Film zu zaubern, eine tiefgründige Charakterstudie mit interessanten psychologischen Details, auf die hier besonders geachtet werden. Wenige Worte finde ich dafür noch: Herausragend, das beim besten Willen. Eine gelungene beziehungsweise für mich herausragende Literaturverfilmung mit überragenden Akteuren.
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servo80 2011/09/29 20:08:51
Antwort löschenSchöne Kritik. Der Film ist für mich, wenn sowas überhaupt möglich ist, vollkommen. Bei mir eine glatte 10. :)
hoffman587 2011/09/29 22:37:41
Antwort löschenDanke schön und das kann ich vollstens verstehen. :)
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Sozionaut 2011/09/30 08:34:19
Antwort löschenSehr gute Kritik!
hoffman587 2011/09/30 15:48:23
Antwort löschenDabke schön für dein großes Lob!:)
moviereporter 2011/08/17 23:24:02
Kommentar löschen'Was vom Tage übrig blieb'. Ein Titel der auf der Zunge zergeht - der Film selbst hat aber trotz grandioser Darsteller merkliche Inhaltliche längen. Daran können auch die absolut famosen Szenen nichts ändern, in denen das Schauspieler-Traumgespann Thompson/Hopkins zutage tritt. Ich muss zugeben: Sequenzen von solcher Eindringlichkeit, in welcher die Darsteller ihre Gefühle verbal derart unterdrücken und trotzdem alles zu Tage tragen, allein durch Mimik und Gestik habe ich noch nicht gesehen - Hut ab!
Fazit: Ein Film der allein durch die famosen Hauptdarsteller getragen wird - leider kommen sie im Zusammenspiel ein wenig zu kurz. Das Geschehen um die kriegspolitischen Fragen, waren mir persönlich zu lang gezogen. Sehenswert ist der Film aber allemal.
(Wen' s interessiert: Die letzte Szene, in der das Herrenhaus in Vogelperspektive ausgeblendet wird, verwendete Baz Luhrman 2008 in 'Australia' wieder. Es stellt das Anwesen von Lord Ashley dar - Luhrman ließ die Szene rückwärts ablaufen und nahm sie als Eingangssequenz nach dem 'animierten' England. Nur mal am Rande ;)
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TinaCocaine 2011/07/17 20:01:11
Kommentar löschenEin sehr gut besetzter Film, auf den man aber definitiv Bock haben muss. Schon recht anspruchsvoll und ich war sehr verwundert darüber, dass er FSK 6 hat!, da ich den echt nicht gerade leicht zu verstehen fand (was auch an mir liegen kann) Eine sehr rührende Story, super Dialoge und unterlegt mit grandioser Musik! Klasse Film!
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Elman Smithee 2010/12/03 22:45:23
Kommentar löschenWas vom Tage übrig bleibt ist eine Tour de Force der unterdrückten Gefühle. Wie hart muss man gegenüber sich selber sein? Zu Beginn räsoniert Mr. Stevens (wunderbar understated gespielt von Anthony Hopkins) über den Begriff der Würde (dignity) - dass man zum Gelingen seiner Arbeit diese Würde innehaben und hochhalten muss. Er ist ein Mann der Theorie, dieser Mr. Stevens, der keine Praxis der Gefühle zulässt. Er steht sich selber im Wege, und man sieht mit Bangen ihm zu, wie er versucht, sich zu überwinden. Auch ich mag den Begriff der Würde, vielleicht auch, weil er in unserer Zeit ein überkommener ist. Doch ebenso, wie in dem Film der Stand des Gentlemans als weltfremd in Frage gestellt wird, muss diese Art der Würde, alles in den Schatten des Berufsethos als Diener des Herrn zu stellen, deutlich in Frage gestellt werden. Was nützt Würde, wenn sie ohne eigentlichen Wert ist? Was vom Tage übrig bleibt ist ein trauriges Lehrstück darüber, faszinierend, abstoßend, läuternd gespielt. Ein Moralstück über den Unsinn von Moral, wenn man vergisst, Mensch zu sein.
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StefanSangrero 2010/10/17 17:09:49
Kommentar löschen[Achtung: Spoiler]
Die Musik offenbart die Gefühlsströmungen, die irgendwo unter der von englischer Adelsetikette gebildeten Fassade des Butler Mr Stevens fließen, man möchte ihn schütteln und rütteln und schreien: Lass sie raus!, doch er bleibt stets neutral und unbeteiligt, allein seinem Dienst und Herrn unterworfen, bis nichts mehr vom Tage übrig bleibt.
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BlueSquirrel 2010/10/04 19:44:29
Kommentar löschenWunderbares Drama über den Zerfall der britischen Aristokratie. Der Film spart nicht mit Kritik an den Verhältnissen, die so mancher konservative Engländer noch immer für eine gerechte oder notwendige Ordnung hält. Ausgezeichnet gespielt und Detail-versessen in Szene gesetzt. Den Superman zu benutzen war vielleicht etwas dümmlich aber, jo mai.
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Filmkenner77 2010/08/24 15:56:31
Kommentar löschenWer hervorragende Darsteller in einer anspruchsvollen Geschichte mit leisen Zwischentönen sehen möchte, ist mit diesem Film definitiv gut bedient.
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Begemot 2010/07/26 22:09:08
Kommentar löscheneinerseits so gähnend lang
andererseits so exzellent gespielt und sehr feinfühlig.
Ein weiter Beweis, dass Hopkins nicht nur als ein brutaler Kanibale oder Mörder die Menschen begeistern kann.
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Jerry50 2009/08/22 23:42:10
Kommentar löschenGrandiose,sehr stilvoll inszenierte Langeweile
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Motsche 2009/08/16 02:27:14
Kommentar löschenDie erste Stunde war eine echte Herausforderung für mich, da sehr ausführlich und wenig spannend, aber ich wurde belohnt (in der zweiten Hälfte) mit einigen der besten Filmszenen die ich je schaute!
Wer Liebe sehen will sollte sich "was vom Tage übrig blieb" ansehen. Unbedingt!
PS: Der Film wird ja hier als Komödie angepreisen ;) und tatsächlich enthält er einen hervorragenden Gag!!!
Mr. Stevens geht mit einem Portier die Treppe rauf und als sie schon fast oben sind, meint der Portier zu Mr. Stevens: "VORSICHT STUFE!" ....
zu geil, sowas am Ende einer Treppe zu sagen ;)
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Kubrick_obscura 2009/08/15 20:11:41
Kommentar löschenBewegendes Melodram aus dem Hause Ivory. Formvollendet und wunderschön und Anthony Hopkins in seiner vielleicht besten Rolle. Nie war britischer Stoizismus berührender :)
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spanky 2009/07/07 09:30:01
Kommentar löschenHerr Hopkins trägt das Sir nicht nur zur Zierde in seinem Namen. Diese Film adelt ihn auf ganzer Linie. Wahrscheinlich eine seiner Glanzrollen. Aber auch die Thompson ist brillant. Unter anderen Umständen hätte es hier Oscars gehagelt...
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8martin 2009/07/05 16:09:01
Kommentar löschen’Der Abend ist der schönste Teil des Tages’, sagt Miss Kenton (ganz toll Emma Thompson) und auch ihr Lebensabend hätte es sein können. Nicht so bei der großen unerfüllten Liebes zwischen ihr und dem Butler Stevens (ebenso beeindruckend Anthony Hopkins). Mit einfühlsamer Kamera und wunderbar sensiblen Darstellern in einem adligen Ambiente ist James Ivory ein Wahnsinnswurf gelungen. Es geht hier um Stil und das ist das formgebende Gestaltungselement. Neben dem Hauptteil der Handlung gibt es noch ein Vater – Sohn Problem unter Butlern, und die geistige Nähe des englischen Adels zu den Nationalsozialisten wird ebenfalls thematisiert. Man bleibt nicht ungerührt, wenn man mit ansieht, wie Stevens sich keine echten Gefühle gestattet und an seinem persönlichen Glück vorbeisegelt. Ein Denkmal für eine untergegangene Generation von Domestiken, die ihre einzige Lebensaufgabe darin sahen, völlig selbstlos der Herrschaft zu dienen.
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dbeutner 2009/01/07 13:00:32
Kommentar löschenStarkes Schauspielerkino, geradezu eine Paraderolle für Hopkins; aber auch Emma Thompson ist eine Gegenspielerin auf Augenhöhe. Die Story interessiert ebenfalls, fesselt aber nicht unbedingt so stark, um den Film wieder und wieder zu sehen, deshalb schafft der Film es bei mir nicht, eine höhere Bewertung einzuheimsen (MP-Vorhersage: 9.5).
Aber ein, zumindest einmaliger, Must-See, dennoch!
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dAShEIKO 2008/01/30 16:15:17
Kommentar löschenfeinsinniges Sittengemälde mit hervorragenden Schauspielern. Sowas genießt man am Besten auf dem Sofa mit einer Tasse Tee und reichlich Taschentüchern.
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Himbeerlola 2007/12/09 01:58:03
Kommentar löschenEmma Thompson zeigt hier die beste Leistung ihrer Karriere und wer meint, dass nur Dr. Lecter DIE Rolle für Hopkins war, hat "Was vom Tage übrig blieb" noch nicht gesehen. Er bringt den Zuschauer mit minimalsten Mitteln und grandioser Sparmimik dazu, dass man ihm die ganze Zeit eine runterhauen oder ihn wenigstens mal ordentlich durchschütteln möchte. Warum? Come in and find out and don't forget a bigpack Rotzfahnen. Ich bin nach diesem göttlichen Film jedenfalls immer fix und alle.
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Somima 2007/11/01 22:02:18
Kommentar löschenGrandios - Brilliante Schauspieler bis zur kleinsten Nebenrolle. Wunderbar erzählte Geschichte in die man völlig eintaucht. Zurecht wurde dieser Film für 8 Oskars nominiert und hätte auch einige verdient. Ein Highlight der Filmgeschichte
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