Zero Dark Thirty

Zero Dark Thirty (2012), US Laufzeit 157 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 31.01.2013


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7.7
Kritiker
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7.1
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3860 Bewertungen
206 Kommentare
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von Kathryn Bigelow, mit Jessica Chastain und Jason Clarke

Kathryn Bigelow zeigt in Zero Dark Thirty die Jagd einer von Jessica Chastain gespielten CIA-Agentin auf Osama Bin Laden. Sie arbeitete wieder mit Hurt Locker-Autor Mark Boal zusammen.

Frisch von der High-School wurde Maya (Jessica Chastain) von der CIA für nur eine Aufgabe engagiert: Sie soll den Anführer von al-Qaida Osama Bin Laden aufspüren. Nach zähen Ermittlungen und zahlreichen Verhören glaubt sie in Abu Ahmed einen der wichtigsten Kuriere gefunden zu haben. Doch während sie fest an ihre Spur glaubt, sorgt sich Washington mittlerweile viel mehr um den nächsten Terrorakt von Osamas Nachfolgern. Ihr zur Seite steht schließlich das Navy-Seal Team 6 um Team Leader Patrick (Joel Edgerton), eine der besten Spezialeinheiten der Welt. Normalerweise arbeiten sie im Verborgenen, an Orten von denen die Welt den Blick abgewendet hat. Diesmal liegt jedoch die Hoffnung einer gesamten Nation auf ihnen. Ihre Jagd führt sie von Afghanistan und den Black Sites der CIA ins Grenzgebiet Pakistans.

Hintergrund & Infos zu Zero Dark Thirty
Wie bereits im oscarprämierten Tödliches Kommando – The Hurt Locker arbeitete Regisseurin Kathryn Bigelow auch für Zero Dark Thirty eng mit dem Drehbuchautoren Mark Boal zusammen. Da beide für ihre Recherche auch mit Pentagon und CIA sprachen, zogen sie den Protest des republikanischen Senators Peter King auf sich, der nicht nur die Preisgabe militärischer Geheimnisse befürchtete, sondern auch eine indirekte Unterstützung des Präsidenten Barack Obama: In Obamas Amtszeit wurde Bin Laden getötet und die Regisseurin plane eine Veröffentlichung des Filmes kurz vor den Wahlen, um so für ihn zu werben, so der Vorwurf. Grund genug für ihn, einen Untersuchungsauschuss wegen Geheimnisverrats einzurichten.

Der Vorwurf der Parteinahme ist jedoch insofern haltlos, als das Projekt schon bedeutend länger in der Vorbereitung ist. Anders, als man vermuten würde, geht die Planung schon auf die Zeit vor Osama Bin Ladens Tod und sogar vor Obamas Amtszeit zurück. Ursprünglich sollte Zero Dark Thirty deshalb auch von der missglückten Jagd auf Bin Laden in Afghanistan handeln. Aber die Geschichte war schneller als die Produzenten, und aufgrund historischer Ereignisse musste das Drehbuch noch einmal grundlegend umgearbeitet werden.

Eine weitere Kontroverse schon im Vorfeld von Zero Dark Thirty war die Darstellung von Folter, insbesondere Waterboarding. Kritiker warfen dem Film vor, dass er suggeriere, die Folter der Gefangenen hätte zu Informationen geführt, die Osama Bin Ladens Festnahme erst ermöglichten. In diesem Sinne hätte der Zweck die Mittel geheiligt. Verschiedene Experten betonten, dass tatsächlich in Folterverhören keine oder gar falsche Informationen erpresst wurden. Andere Kritiker verteidigen die ambivalente Darstellung der Folter, da sie dem Zuschauer auferlegt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Regisseurin Kathryn Bigelow rechtfertigte sich mit dem Realismus-Anspruch von Zero Dark Thirty: “Wünschte ich, das Folter nicht Teil der Geschichte gewesen wäre? Ja! Aber sie war Teil der Geschichte.”

Zero Dark Thirty wurde aus Sicherheitsgründen im indischen Chandigarh gedreht. Da die Festnahme von Osama Bin Laden in Pakistan erfolgte, wurden Teile des Sets mithilfe pakistanischer Flaggen und Straßenschilder nach pakistanischem Vorbild umgebaut. Dies wiederum rief eine Gruppe indischer Nationalisten zum Protest auf, da sie die Darstellung ihres Erzfeindes Pakistan auf indischem Gebiet als Verletzung ihres nationalen Ehrgefühls empfanden. Einigen von ihnen gelang es das Set zu stürmen und Teile der Requisiten zu zerstören.

Osama Bin Laden wird in Zero Dark Thirty übrigens von Nachwuchschauspieler Ricky Sekhon gespielt, seine zweite Rolle nach Alles koscher!.

Bei den Oscars 2013 gewann Zero Dark Thirty den Oscar für den Besten Ton-Schnitt (bei Stimmengleichheit mit Skyfall). (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Zero Dark Thirty
Genre
Drama, Politthriller
Zeit
11. September 2001, 2005, 2009, 2011, Krieg gegen den Terror
Ort
Afghanistan, Gefängnis, Pakistan, Washington
Handlung
Anführer, Angst, Anschlag, Anspannung, Antiterror, Armee, Bombe, Brutalität, CIA, CIA Agent, Erfolg, Ermittlung, Exekution, Explosion, Festnahme, Folter, Folter durch Polizei, Gefangener, Gefängnis, Gewalt, Gewissenskonflikt, Hotel, Informationen, Kampfeinsatz, Kurier, Leben und Tod, Militär, Militärgefängnis, Misserfolg, Mossad, Nachfolger, Navy Seals, Osama bin Laden, Paranoia, Selbstmordattentäter, Skrupellosigkeit, Sondereinsatzkommando, Spezialeinheit, Spion, Spuren, Spurensuche, Suche, Terrorismus, Terrorist, Terrorverdächtiger, Tod, US-Armee, Untersuchung, Verdächtiger, Verfolgungsjagd, Verhaftung, Verhör, Waffe, Workaholic, Überraschungsangriff, Überwachung
Stimmung
Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Annapurna Pictures

Kommentare (196) — Film: Zero Dark Thirty


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Cayopei

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Bewertung7.0Sehenswert

Das politische Torture-Porn-Feelgood-Movie für alle mit Post-9/11-Trauma.

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Murray

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Ein Spaß für die ganze Familie.


MemoriAria11

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Bewertung4.0Uninteressant

Gut gespielt von Jessica Chastain ansonsten ehr langweilig.

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Zak

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Bewertung0.0Hassfilm

extrem unsymphatischer Film

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Zak

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Jepp


Jek-Hyde

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^^


PommesPapst

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Thema fühlt sich zäh an und es wird viel Folter gezeigt, allerdings ohne zu werten, jedoch mit dem Ergebnis, dass das Prinzip funktioniert.

Wer sich von einigen Längen nicht abschrecken lässt, der sollte Zero Dark Thirty mal eine Chance geben.

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freakualizer

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kein Interesse

Keine Ahnung, wie oft ich den jetzt schon versucht und immer wieder ausgemacht habe. Nee, ist der anstrengend. Nee, ist der öde..

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Danchen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein ekelhafter Propagandafilm, der es schafft, Folter zu rechtfertigen, weil sie eben funktioniert. Er schafft es außerdem, dass dies auch kaum jemand hinterfragt.

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kawummbaby

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Bewertung5.0Geht so

Ich will hier mal trennen, erst zum Unterhaltungsaspekt, dann der Rest.

Unterhaltung:

Wer langsame, eher psychische Spannung mag ist hier ganz gut aufgehoben. Es passiert nicht viel, eine Mischung aus Politik und Sachbearbeiterjob, garniert mit ein wenig Tragödie und einigem Sadismus.

Andere Aspekte (ACHTUNG FILMVERDERBER!):

Der Film zeigt recht spannend eine völlig unterdurchschnittliche Realität. Es wird toll dargestellt, auch der Einsatz am Ende, aber was bleibt? Die hören ein paar Handygespräche ab, foltern ein paar Informanten, lokalisieren das Haus. Fliegen mit was?30 Superhelden hin, schrotten den Heli und "stürmen" schwerbewaffnet ein ziemlich wehrloses Haus, aber dafür immerhin in Rekordzeit, also in vielleicht 6 Minuten pro Ministockwerk. Hätte die Wehrmacht so gekämpft, hätte sie es bis heute nicht nach Stalingrad geschafft.

Wieder ein Mal bauschen amerikanische Filmemacher die Leistungen ihrer Landsleute maßlos auf.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Verfilmung über die Ergreifung des wahrscheinlich gefährlichsten Terroristen aller Zeiten.
Ein riesen Lob geht an die schauspielerische Meisterleitung von Jessica Chastain, welche ich zuvor nur aus "The Tree Of Life" gekannt habe. Durch sie wirkt der Film so authentisch und bewegend, wie es nur selten zu finden ist.
Ein weiteres starkes Ausrufezeichen von "Zero Dark Thirty" ist die brillante Vertonung, was dazu führt, dass man es kaum wagt in dem letzten Drittel des Filmes zu atmen.
Alle die einen üblich patriotischen amerikanischen Kriegsfilm erwarten, werden hier eines besseren belehrt.
Vielmehr setzt "Zero Dark Thirty" auf das Bewusstsein dem Terrorismus gegenüber, welche nicht nur die Amerikaner, sondern alle westlichen Länder verbindet.
Thumbs up!

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JoergStajner96

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Bewertung6.0Ganz gut

War nicht schlecht, aber teilweise langweilig.
Schauspieler super, Thema auch, aber er könnte halt eine Stunde kürzer sein

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walter.demeijer

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Bewertung3.0Schwach

Bigelow sollte dort bleiben worin sie gut ist - nämlich Filme a la "Strange Days" und "Gefährliche Brandung" zu machen. Der Streifen enttäusch, teilweise unverständliches Wirrwarr.

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DoctorWho

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich freu mich, denn jetzt kann ich wieder richtig schön vom Leder ziehen,
Dieser Film ist ein einziger widerlicher Propagandafilm.
Nach jeder Folterszene wird gezeigt, wie irgendetwas von Terroristen in die Luft gejagt wird, damit man nicht auf die Idee kommt die Ziele des Films zu hinterfragen.
In meinen Augen war der Film auch ansonsten absoluter Bockmist.
Ich frage mich, warum man 1! Jahr nach dem Tod von bin Laden einen Film darüber machen muss.
Als bestes Gegenbeispiel dient Argo.
Auch ein Film über den Krieg gegen den Terror, aber ohne so ein Propagandamittel zu sein.

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jedi37

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Bewertung7.0Sehenswert

Zero Dark Thirty teilt sich in 2 Hälften auf: 1. die aufreibende Suche nach einer Spur des. Staatsfeindes Nr .1, Bin Laden, mit Mitteln, die jedem Menschenrecht trotzen. Schonungslos sucht die Protagonistin mit allen Mitteln nach ihrer Nemesis, besonders nachdem eine Kollegin einem Attentat zum Opfer fällt. 2. Die Operation Geronimo, minutiös und spannend dargestellt. Doch auch hier zeigt sich, was der Krieg aus den Soldaten macht, die kaltblütig auch über Frauen und Kinderleichen gehen, nur um ihr Ziel zu erreichen. Der Film wertet nicht, er zeigt nur die Wahrheit. Weder die gewissenlosen Geheimdienste noch ihr Gegner werden verharmlost. Somit ein sehr stimmiges Bild über das Ende einer Phase nach 9/11, aber nicht dem Ende des Terrors, was viele gehofft hatten. Denn irgendein verrückter findet sich immer um den Wahnsinn fortzusetzen, den Bin Laden begonnen hat...

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mj1978

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Bewertung3.5Schwach

sorry.. aber gäähhnnnn.... da hatte ich ne TV Verfilmung gesehen die besser war

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natural born zombie

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich vertrete hier mal wieder wie üblich meine Minderheitenmeinung:
Kathryn Bigelow hat ja früher mal ein paar richtig gute Filme gemacht, aber seit sie diese Patrioten-Military-Schiene fährt, ist sie unausstehlich. Der Film ist so spannend wie die Teletubbies, nur noch eine Spur menschenverachtender, die Aussage lautet wohl: Wenn Arschlöcher Arschlöcher jagen ist alles erlaubt und massenhafte Folter gerade gut genug, supi! Echt humanistisches Ideal, zum einschlafen umgesetzt, oder um mit dem Obermacker Gandolfini zu sprechen: "ein ziemlich buntes Arschgeficke!"
Fazit: Zum in die Tonne treten!

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr spannender, wenn auch langwieriger Film. Doch dieses moderne Stück Geschichte war für mich schon immer hochinteressant. Die Grenzen wischen Gut und Böse werden von Anfang an sehr fließend dargestellt. Und das finde ich gut. Man hätte das Thema auch so anpacken können, dass jede Handlung der USA als richtig deklariert wird. Doch einer solche Meinung zu den Methoden bei der Jagd auf Bin Laden enthält sich Kathryn Bigelow völlig. So finde ich auch das Ende des Film sehr passend. Wie die Hauptfigur wird man als Zuschauer allein zurück gelassen, um sich seine eigene Meinung zu dem Geschehenen zu bilden. Und sowas macht meiner Meinung nach einen guten Film aus.

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Shentenza

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ist es richtig selber böses zu tun, wenn es im Namen des "Guten" passiert? Eine Frage, die ich mir gestellt habe, während ich Zero Dark Thirty geschaut habe. Ein sehr zentrales Thema in einem gut inszenierten Thriller.

Die Methoden um an Informationen zu kommen sind mehr als verwerflich und moralisch nicht zu entschuldigen. Zwar kämpft man hier gegen das Böse, doch das entschuldigt nicht die Folter oder sogar Mord. So schafft es Kathryn Bigelow, dass die Amerikaner nicht als glorreiche Helden dargestellt werden. Es gibt kein klares Schwarz/ Weiß-Schema. Genau wie die Al-Quaida setzen die Amerikaner Methoden ein, die gegen die Menschlichkeit verstoßen, da ist kein Platz für Patriotismus.

Ausgezeichnet ist hier Jessica Chastain. Man erlebt ihren Wandel mit, denn sie durchlebt in ihren immer größer werdenden Wahn, Bin Laden zu schnappen. Ist sie anfangs noch erschrocken von Folter ändert sich das zunehmend und sie wirft jegliche Moral über Bord um an das Ziel zu kommen. Auch die End-Szene hat so viel Aussagekraft. Wirklich tolle schauspielerische Leistung.

Leider hat der Film aber auch seine Längen und dümpelt ein wenig vor sich hin und verliert auch an Spannung. Spätestens mit dem Sturm auf das Anwesen ist diese aber wieder voll da und es ist, als ob man direkt dabei ist.

Doch ist Zero Dark Thirty kein Film, denn ich mir gerne ansehe oder mich freue ihn irgendwann erneut zu sehen, dafür sorgt die allgemeine Stimmung im Film. Die sehr drückende Stimmung zeiht einen echt runter, aber das war wahrscheinlich der Sinn des Ganzen.

Am Ende bleibt ein toll inszenierter Thriller über ein sehr ernstes und gegenwärtiges Thema.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Jahrzehnt Fahndungsarbeit geht zu Ende: Die Elitetruppe "Navy S.E.A.L. Team 6" unter der Leitung von CIA-Agentin Maya ist seit den Anschlägen des 11. September auf der Suche nach Osama Bin Laden. In Pakistan spürt sie den al-Qaida-Führer schließlich auf. Von Foltermethoden bis hin zur Tötung Bin Ladens - der Zuschauer erlebt den Kampf gegen den Terror hautnah mit.

Kathryn Bigelow erweist sich auch in diesem spannenden Politthriller als Glücksgriff.Der eigentliche Star des Films ist aber Maya brilliant gespielt von Jessica Chastain, die gnadenlos die Schlinge um Osama Bin Laden zuzieht.Der Film zeigt glücklichweise keine Lobeshymnen auf die Amerikaner, er lässt den Zuschauer selbst entscheiden, seine Meinung zu bilden.
Das ist teilweise hochspannend inszeniert und vor allem der Angriff auf Bin Laden ist spürbar mitzuerleben und es knistert nur vor Spannung.Bigelow ist es wieder einmal gelungen, einen anspruchsvollen Film mit sehr viel Hintergrund in Szene zu setzen.Und wie man es von Ihr gewohnt ist, legt sie auch die Wunde in die patriotische Seele der USA.Denn Amerika war zu keiner Zeit daran interessiert, Ihn und seine Gefolgsmänner vor ein internationales Gericht zu bringen, denn seine Anschläge trafen auch viele Menschen außerhalb der USA.
Es ging der Regierung außschließlich um seinen Tod und der damit heilenden Wirkung der amerikanischen Seele. 8/10 von mir für Zero Dark Thirty.So muß anspruchsvolles Actionkino aussehen.

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Fanfan89

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Bewertung5.5Geht so

Ein schwieriger Film, der immer wieder zwischen Dokumentation und Hollywood hin und herpendelt und für mich ganz persönlich, nicht die richtige Balance findet. Der Stoff gibt eigentlich genug her um eine spannende Geschichte auf die Jagd vom wahren Staatsfeind Nr. 1 zu erzählen, aber über die lange Laufzeit des Films und die 10 Jahre Erzählzeit geht mir immer mal wieder der Spannungsbogen flöten. Die Verhörszenen sind beeindruckend und auch das Intro erzeugt Gänsehaut. Auf der anderen Seite sind die Stellen, wo Anschläge passieren einfach zu offensichtlich und wenig erschütternd. Das Stürmen des Hauses ist zwar super realistisch, aber eben auch leider langatmig. Sorry, aber ich muss den Jungs nicht zusehen, wie sie 10 Türen aufsprengen. Überhaupt diese Sondereinheit. Da wird dann eben doch wieder mit dem Realismus gebrochen indem man die harten Hunde beim Hufeisenschmeißen und Wetten zeigt.
Schwierig finde ich auch die Hauptfigur Maya, für die ich leider im ganzen Film keinen Funken Sympathie oder Empathie empfinden kann. Warum ist sie so besessen von Abu Ahmed? Und warum geht sie allen Menschen insbesondere ihren Vorgesetzten so krass auf die Nerven?
Insgesamt also ein Film der zwar Potential hat, aber mich auf der gesamten Spielzeit nicht komplett überzeugen kann. Argo fand ich da tatsächlich spannender und besser inszeniert.

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GuenniGund

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Bewertung6.0Ganz gut

Wer sich diesen Film angucken möchte, sollte danach auf jeden fall "Code Name Geronimo" gucken. Code Name Geronimo ist auf jeden fall der realistischere Film und wird nicht so Hollywood like.

Umgekehrte Reihenfolge ist nicht zu empfehlen, da ich von Zero Dark Thirty nur noch enttäuscht war. Es hat sich einfach keine Spannung aufgebaut und der Film hat sich ziemlich in die Länge gezogen.

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kaot76

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Bewertung4.5Uninteressant

Hochgelobt-doch dann viel Rauch um nichts!Anfangs ganz interesant verliert sich der Film in langweiligem Kaugummi.Mich hätte schon nach dem ganzen Wirbel etwas mehr interessiert.2 Std.wird auf ein Ende hingearbeitet das in 15 min vorbei ist ohne wirklich Aufschluss zu geben.Die Details um die Beseitigung von Bin Laden sowie das mysteriöse versenken seiner angeblichen Leiche fand ich sehr schwach!Vielleicht durfte man ja nichts genaueres Preis geben seitens USA.Doch dann hätte man mit dem Film warten sollen oder keine Kompromisse eingehn.Mehr Hintegrundinfos und mehr über Osama's Odysee wären interessanter gewesen.

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