Zero Dark Thirty

Zero Dark Thirty (2012), US Laufzeit 157 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Thriller, Kinostart 31.01.2013

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7.7
Kritiker
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7.1
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von Kathryn Bigelow, mit Jessica Chastain und Jason Clarke

Kathryn Bigelow zeigt in Zero Dark Thirty die Jagd einer von Jessica Chastain gespielten CIA-Agentin auf Osama Bin Laden. Sie arbeitete wieder mit Hurt Locker-Autor Mark Boal zusammen.

Frisch von der High-School wurde Maya (Jessica Chastain) von der CIA für nur einer Aufgabe engagiert: Sie soll den Anführer von al-Qaida Osama Bin Laden aufspüren. Nach zähen Ermittlungen und zahlreichen Verhören glaubt sie in Abu Ahmed einen der wichtigsten Kuriere gefunden zu haben. Doch während sie fest an ihre Spur glaubt, sorgt sich Washington mittlerweile viel mehr um den nächsten Terrorakt von Osamas Nachfolgern. Ihr zur Seite steht schließlich das Navy-Seal Team 6 um Team Leader Patrick (Joel Edgerton), eine der besten Spezialeinheiten der Welt. Normalerweise arbeiten sie im Verborgenen, an Orten von denen die Welt den Blick abgewendet hat. Diesmal liegt jedoch die Hoffnung einer gesamten Nation auf ihnen. Ihre Jagd führt sie von Afghanistan und den Black Sites der CIA ins Grenzgebiet Pakistans.

Hintergrund & Infos zu Zero Dark Thirty
Wie bereits im oscarprämierten Tödliches Kommando – The Hurt Locker arbeitete Regisseurin Kathryn Bigelow auch für Zero Dark Thirty eng mit dem Drehbuchautoren Mark Boal zusammen. Da beide für ihre Recherche auch mit Pentagon und CIA sprachen, zogen sie den Protest des republikanischen Senators Peter King auf sich, der nicht nur die Preisgabe militärischer Geheimnisse befürchtete, sondern auch eine indirekte Unterstützung des Präsidenten Barack Obama: In Obamas Amtszeit wurde Bin Laden getötet und die Regisseurin plane eine Veröffentlichung des Filmes kurz vor den Wahlen,…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (34) — Film: Zero Dark Thirty

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Mit „Zero Dark Thirty“ legte das Award-gekrönte Duo thematisch nach, wieder beschäftigen sich Boal und Bigelow mit operativer US-amerikanischer Außenpolitik im direkten Anschluss an jenen Tag im September, der einen nie gekannten Bedrohungsmaßstab fundamentalistischen Terrors über die Staaten und die Welt brachte. Und wieder ist das relevantes, wieder ist das preisüberschüttetes und wieder ist das ganz starkes (nicht-)Kino geworden. (nicht)Kino? Jawollo. Die Jagd auf Osama bin Laden ist im Film und war in der Realität kein adrenalintreibender Kriegsshooter im Stile eines „Call of Duty: Modern Warfare“, der Reihe wird ja eine besondere inszenatorische Nähe zum Hollywood-Blockbusterkino nachgesagt. Ebenso war die eine Dekade andauernde Hinweissuche kein seichtes Teile zusammen puzzeln wie beim „Da Vinci Code“ und seinen rasch konsumierten Kapitelhäppchen. Folglich inszeniert Bigelow nicht wie ein Activision-Entwickler und schreibt Boal nicht wie Trivialliterat Dan Brown. Wie „The Hurt Locker“ verweigert sich „Zero Dark Thirty“ einer klaren, von A über B zum Ziel schießenden Narration, einer Standartdramaturgie. Der Film ist eine sequentielle Chronologie, die Szenen ausschwitzt und aussitzt, ohne sie künstlich anzuheizen. Das ist, wie in der Sauna beim Entstehen von Schweißperlen zuzusehen. Spannend muss man das nicht nennen. Aber es ist intensiv. Denn in Kathryn Bigelows Sauna stehen keine freundlichen Finnen mit Aufgusskelle. Bei ihr hängen Folteropfer von der Decke und Sprengsätze explodieren. Und wie „The Hurt Locker“ vermeidet „Zero Dark Thirty“ jegliche Komfortzone.[...]

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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8.5Ausgezeichnet

Am Ende folgt ein Akt, der ähnlich wie die Eröffnungssequenz in 'The Hurt Locker' von einmaliger Intensität geprägt ist und 'Zero Dark Thirty' in die Nähe eines Meisterwerks rückt: Es ist der erhöhte Pulsschlag, die unaufhaltsame Bewegung der Rotorblätter, die Ruhe vor dem Sturm. Eine unheimliche Bedrohung, resultierend aus dem unaufgeregten Vorlauf, bahnt sich an und die Apokalypse im berauschenden Bilderreigen ist unvermeidbar. Alexandre Desplats pochender Score treibt mittels beunruhigendem Rhythmus das Geschehen zu dem Punkt, an dem es kulminieren müsste. Ein Paukenschlag, Explosion, Erlösung. Doch nach einem Augenblick der Anspannung, der Eskalation, des Unberechenbaren folgt Leere. Unbeschreibliche Leere, die den Ausdruck von Verzweiflung völlig in den Schatten stellt und am liebsten lauthals schreiend aus dem Inneren der Protagonistin herausbrechen würde – allerdings fehlen jegliche Worte, um den soeben überlebten und gleichzeitig noch bevorstehenden Weltuntergang zu beschreiben.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Vielleicht muss man US-Amerikaner sein um wirklich nachfühlen zu können, welche immense Wirkung dieser Film auf viele Zuschauer wie Kritiker hat. Für jemand wie mich, den weder die Jagd auf Bin Laden noch sein Ende wirklich so fasziniert hat, ist Zero Dark Thirty leider dann doch "nur ein Film". Ein Film der sich losgelöst von der wahren Story als Unterhaltung behaupten muss. Und also solcher kann er es leider nicht mit fiktionalen Werken aufnehmen. Das mag unfair erscheinen, zumal auch die Wahrheit hinter ZDT zumindest umstritten ist, aber nimmt man dem Film den Mythos Bin Laden bleibt eine streckenweise durchaus langweilige und langatmige Story mit einer Hauptfigur über die wir wenig bis gar nichts erfahren.
Wirklich packend wird es erst in der letzten halben Stunde, obwohl auch dort jeder Ablauf, jede Nuance schon aus Dokus und Nachrichtenmagazinen bekannt ist. Aber zumindest passiert etwas und es fasziniert die Ambivalenz der Bilder, die uns nicht nur zeigen wie Bin…

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Zero Dark Thirty“ ist ein authentischer, akribisch recherchierter, erfreulich unsentimentaler, manchmal trockener und schwierig zu verfolgender, doch nie wirklich langweiliger, mutiger Polit-Thriller mit cleverem, nachdenklich stimmendem Ende. Mit der massiven Überlänge weiß das komplexe Drehbuch überaus gekonnt umzugehen. Eine treffend dezente Musikuntermalung von Alexandre Desplat („The King’s Speech“) tut ihr Übriges. So sieht man wahre Begebenheiten gern aufbereitet – ein bisschen kontrovers, zwangsläufig wohl mit amerikanischer Heldenhaftigkeit, letztendlich aber mit viel Raum für eigene Meinungsbildung durch unparteiischen Abstand.

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Sophie Albers: stern.de Sophie Albers: stern.de

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7.5Sehenswert

Ich musste während des Abspanns von "Zero Dark Thirty" an den letzten Teil von "Der Herr der Ringe" denken. Weil "kein Mann ihn besiegen kann", zittern die Kämpfer Mittelerdes vor dem dunklen Reiter. Bis die junge Éowyn kommt - Frau nicht Mann - und dem Inbegriff des Bösen den Garaus macht. Auch in "Zero Dark Thirty" ist es "ein Mädchen", das die Personifikation des Bösen zur Strecke bringt. Insgesamt zwölf Jahre lang hat CIA-Agentin Maya Osama bin Laden gejagt, ihn gefunden und am Ende den Leichensack zugezogen. Was für ein Bild!

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Hans Schifferle: epd Film Hans Schifferle: epd Film

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8.0Ausgezeichnet

Bigelows Film, dessen Vorarbeiten lange vor Bin Ladens Tod begonnen haben, bleibt trotz des Showdowns ein Film der Suche, der den Zuschauer verstört zurücklässt.

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movie.max

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Wohl eher 'auf halbem weg zurücklässt'


Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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8.0Ausgezeichnet

Zero Dark Thirty ist ein intelligentes Werk, das einige unbequeme Wahrheiten über das kompromisslose Vorgehen des US-Militärs ausspricht, die durch deren Reaktionen nach dem Kinostart in den USA nur unterstrichen wurden.

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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter

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6.0Ganz gut

Zero Dark Thirty hat zwei strukturelle Probleme: Bigelow will keine moralische Wertung vornehmen, aber trotzdem ihr Publikum emotional fesseln. Und ihr Film soll nicht ödes Geschichtsfernsehen sein, aber trotzdem ein Stück Zeitgeschichte möglichst objektiv nachzeichnen. Das ist ein doppelter Spagat, an dem der Film scheitern muss.

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Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray

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7.5Sehenswert

Regisseurin Kathryn Bigelow und Drehbuchautor Mark Boal zeigen die Jagd auf Osama Bin Laden in der Form eines reduzierten Thrillers. [...] Zero Dark Thirty erweist sich konsequent als das Gegenteil eines hurrapatriotischen Heldenstücks. [...] Äußerst sehenswert.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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7.0Sehenswert

[Kathryn Bigelow] verschanzt Terrorkriegs-Ideologie hinter Authentizität und verkauft Gleichgültigkeit als Objektivität. So überzeugend sie zu inszenieren versteht, so groß ist denn auch das Unbehagen nach dem Abspann.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Obwohl so Zeit für Kritisches bleibt, man Obama sagen hört, die USA foltere nicht, wird Zero Dark Thirty immer spannender. [...] Ohne die üblichen Albernheiten inszeniert, packt Zero Dark Thirty und irritiert nachhaltig.

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SoulReaver: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Schlussendlich blieb das aus, was man sich von diesem Film eigentlich erhofft hatte: Das moralische Durchleuchten der Mission, das kritische Analysieren des schwankenden Wertes von richtig und falsch. Es bleibt nur ein sachliches, aber auch zähes Aufrollen der mühsamen Repressalie. Die große Kalamität, der Schock und das Aufwühlen blieben aus. Eine Szene lässt noch die Intensität erahnen, mit welcher „Zero Dark Thirty“ auffahren hätten können und diese beschränkt sich auf ein abschließendes Nicken. [...]

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Kathryn Bigelows Film übernimmt die Perspektive seiner Hauptfigur. Lediglich eine kurze Szene zeigt ein Treffen verschiedener Talibanchefs im Norden Pakistans. Dass die Suche nach Osama Bin Laden oberste Priorität besitzt, wird nie in Frage gestellt – ebenso wenig wie die ethischen Verflechtungen dieser Methoden. Ähnlich ihrem früheren Film „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“, mit dem sie den Oscar gewann, folgt Regisseurin Bigelow in „Zero Dark Thirty“ einem halbdokumentarischen Ansatz. In einer Art Dokufiktion werden reale Ereignisse fiktional verarbeitet. Die Produktionsfirma nennt dieses Genre „Reportagefilm“, weil die Ereignisse wahrheitsgetreu nachgestellt würden. Deswegen blendet der Film immer wieder Ortsnamen (Danzig, Saudi Arabien, Afghanistan, Islamabad) sowie Datenangaben ein, was allerdings den Erzählfluss hindert. Dokumentarisch mutet insbesondere die letzte halbe Stunde des Films mit der am 1. Mai 2011 um 00.30 Uhr beginnenden „Operation Neptune’s Spear“ an. Die subjektiven…

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

[...] Das ist interessant, aber irgendwie auch kein richtiger Film, sondern mehr eine filmische Erfahrung [...]. Man weiß wie das Ganze ausgeht, aber der Weg dorthin ist von Kathryn Bigelow wirklich sehr nervenaufreibend und mitunter auch schockierend inszeniert. Und so neutral, dass man sich eben nicht denkt, wie geil die Navy Seals sind, und wie toll es wäre, wenn man selbst auch mal ein paar Terroristen abknallen könnte. Vermutlich das Gegenteil von Act of Valor, wo einem schon im Trailer ein solcher Blödsinn vermittelt wurde.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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5.0Geht so

Oberflächlich betrachtet gewährt Zero Dark Thirty sicherlich eine Reihe expliziter Einblicke in das nicht alltägliche Geheimdienstgebaren [...]. Ist man jedoch gewillt, einen Blick hinter die Fassade zu werfen, treten unweigerlich Irritationen auf.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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9.5Herausragend

Die Haltung von Zero Dark Thirty ist extrem trickreich. Er ist keine Dokumentation. Er ist auch nicht 24. Ich bin immer noch dabei, über viele Dinge des Films nachzudenken, was bedeutet, dass er auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

[...] weder wird Bigelows Film den Ansprüchen einer stimmigen Erzählung gerecht, noch kann der Film von sich behaupten eine journalistisch ausführliche Schilderung der Ereignisse zu sein. Das körper- und sinnlichkeitsbetonte Kino Bigelows eignet sich ohnehin nicht für solche dokumentarischen Ansätze. So ist es nicht verwunderlich, dass gerade die Suspense- und Actionszenen im Gedächtnis bleiben. Die letzte halbe Stunde ist eine Meisterleistung filmischen Handwerks. Doch diese grandiosen Szenen fügen sich nie in ein sinnvolles Erzählkonzept ein. [...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Narrisch

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Schade, schade ich hattte gehofft das passt alles zueinander....


Kubrick_obscura

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Leider nicht :-/


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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9.0Herausragend

"Zero Dark Thirty" kommt über weite Strecken einem "procedural" gleich: Wir schauen Profis bei der Arbeit über die Schulter, mit dem Unterschied, dass sich dieses "procedural" über einen Zeitraum von fast 10 Jahren erstreckt. Und am Ende sind wir dann schließlich am Höhepunkt angelangt. Wir begleiten SEAL Team Six dabei, wie es Bin Ladens Hauskomplex in Abbottabad stürmt. Doch wenn wir hier endlich ankommen, scheint es nicht etwa so, als wäre der Film endlich bei seinem eigentlichen Anliegen angekommen, sondern die Erstürmung wirkt nur noch konsequent und als eine logische Folge des zuvor Gesehenen. Das heißt nicht, dass es minder spannend wäre, im Gegenteil. Die letzte halbe Stunde ist visuelle und narrative Perfektion. Wenn die Arbeit getan ist und Maya die Bestätigung bekommt, die sie jahrelang gesucht hat, dann kommt doch alles ganz anders. Und am Ende, als "Operation Neptune's Spear" erfolgreich verlaufen ist und die SEALs Material sichern und es noch immer nicht glauben können, was sie da gerade vollbracht haben, scheint alles so schrecklich gleichgültig. Nichts ist mehr von Bedeutung, die Entrückung ist da. Die junge Dame, nein Heldin, der CIA steht inmitten der Apokalypse.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Obwohl oder gerade weil er auf übermäßigen Patriotismus verzichtet und eine nüchterne Auseinandersetzung suggeriert, wirkt der Film insgesamt wie der zaghafte Versuch, eigene US-amerikanische Wunden noch einmal aufreißen und lecken zu wollen. In Europa mag man darin, vielleicht auch aus Sympathie zu Bigelow, kritische Ansätze sehen wollen – wirklich viel zu sagen aber hat der Film nicht. Letztlich scheint es so, als ob jeder "Zero Dark Thirty" nach eigener Bequemlichkeit liest, von allzu extrem bis eben einfach nur recht belanglos. [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

tapedogg

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Hahaha und schon wieder der


BlueSquirrel

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@Vega: Korrekt.


Rex Reed: The New York Observer

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5.0Geht so

Zero Dark Thirty ist für mich nicht der wichtigste Film des letzten Jahres. [...] Wir werden niemals erfahren, wie wir Bin Laden tatsächlich gefunden haben, aber ich glaube, dass wir mit dem, was wir wissen, auch eine überzeugende Geschichte erzählen könnten - ganz ohne Wonder Woman.

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Alle Kritiken (34)


Kommentare (140) — Film: Zero Dark Thirty


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Moppel1984

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Bewertung6.5Ganz gut

Realistisch gehaltener Thriller, welcher streckenweise sehr langatmig und langweilig ist. Schauspielerisch gibts nichts zu meckern, leider kam aber auch keine Spannung auf. Die Thematik ist interessant, die Umsetzung nur mittelmaß. 6,5/10 Punkten

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ratomelf

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein origineller, beinahe dokumentarischer Ansatz, der glücklicherweise auf Showeffekte weitgehend verzichtet und so - auch bei den Folterszenen - realistisch wirkt (ohne natürlich die Auswirkungen auf die Betroffenen darstellen zu können und zu wollen). Entsprechend streckenweise auch langatmig, was zu dem Thema passt. Aber letztlich ein reiner Kopffilm, der mich emotional weitgehend kalt ließ und so dem Erlebnis eines interessanten Zeitungsberichts gleichkommt.

Jedenfalls weit entfernt von einem überragenden, oskarwürdigen Film. Diesen Film vernascht Pi's Tiger wie die kleine Maus.

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Tuvok

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film über Osama Bin Laden? Gibt es das nicht schon? Und was war zu Beginn?:

Zu Beginn war der Vater, der ein Erdöl Imperium gegründet hat, 22 Frauen hatte, und 54 Kinder, einer davon war Osama, der dann bekannt wurde als er den Terroranschlag am 11. September gemacht hat, einer den man bis heute gar nicht so richtig rekonstruieren kann wo noch nach 10 Jahren Teile gefunden werden die dann wie ein Artefakt aus einer anderen Welt begutachtet werden, naja ist ja auch schon 12 Jahre her, dieser schlimme Terroranschlag.

In Wahrheit und das wissen wir, war das schon bekannt, der Anschlag war gesteuert und das ist ziemlich sicher, Osama war da nicht involviert, das ist auch sicher, nicht sehr sagen wir mal, und das Beste an der ganzen Story ist, diese angebliche Verschwörung lässt sich sogar nachweisen.

Wie? Nun, im Jahr 2000 haben sich islamische Terroristen in Malaysia getroffen und den Anschlag mit Wissen oder gar sogar Hilfe der CIA geplant, Osama wurde im Juli von der CIA verhört und frei gelassen, wahrscheinlich weil er keine Geheimnisse ausplaudern sollte oder wollte, er hat ja früher für den CIA gearbeitet, und den Amis sogar geholfen.

Tja was soll man sagen. Eine Tatsache ist, dass Osama bin Laden nie wegen der Terroranschläge per Haftbefehl gesucht wurde. Und zwar vom FBI, aber jetzt kommt’s, nur wegen der zwei Bombenanschläge vom 7.8.1998 in Nairobi/Kenia und Dar es Salaam/Tansania. Das war bis dato einer der schlimmsten Anschläge aller Zeiten.

Der erste internationale Haftbefehl (15.4.1998) wurde im Übrigen von LIBYEN wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes an zwei Bürgern Deutschlands in Tripolis ausgestellt. Klar, war das damals in der Zeitung sogar, aber bis heute hat man das einfach vergessen, so wie man halt gewisse Dinge aus der Vergangenheit einfach vergisst, absichtlich oder unabsichtlich. Hätte man Bin Laden verhaftet, hätte er sogar –theoretisch nach Libyen ausgeliefert werden müssen. Klar wollte das damals keiner. Es gab sogar in Deutschland eine kleine Anfrage der Fraktion "PDS" im deutschen Bundestag vor neun Jahren.

Übrigens hat er eigentlich sehr lange oder immer sogar die Anschläge vom 11. September geleugnet, was ja auch irgendwie eigenartig ist. Später hat er sie dann gut geheißen, und das ist auch komisch, weil zu den anderen Terroranschlägen hat er sich bekannt. Das Video, in dem er die Beteiligung zugibt, ist angeblich eigentlich eine Fälschung was auch sein kann. Seit spätestens 2003 gab es nur noch Audiobotschaften, und die sind authentisch, nur warum gab es keine Videobotschaften? War er da schon tot?

Wegen den Anschlägen gibt es aber noch immer Fakten die einfach nicht zusammenpassen, die einfach nicht in das offizielle Bild passen was man von ihm hat, und ein Zweifeln daran ist durchaus berechtigt, heute nach 12 Jahren kräht kein Hahn danach, aber in 100 – 200 Jahren wenn Es gibt da ein paar sehr gute Filme und Bücher über das Ganze Geschehen. Wieso eigentlich hat damals das FBI geleugnet dass es Beweise gibt dass Bin Laden daran beteiligt war?

Wieso fielen eigentlich beim Terroranschlag damals die Häuser so schnell nieder als wären sie gesprengt worden, wieso ist das 7 er Haus so schnell gefallen, wieso ist der Patriot Act so schnell raus gekommen, wieso hat George Bush auf einmal so viel gewusst, wo doch gar nicht bekannt war das Bin Laden den Anschlag damals machte?

Nun, In den USA verlangten seit 2002 mehrere Bürgerinitiativen eine unabhängige Untersuchung und Erforschung der Anschlagsursachen, aber bis jetzt wurde da nichts gemacht. Hätte man damals wirklich mit der Wahrheit raus gerückt, wäre es vielleicht nie zum Irak Krieg gekommen. 100.000 – 600.000 Zivilisten und Soldaten wären nie getötet worden, keine 7.000 Irakischen Soldaten, kein Guantanamo Bay, keine Kriegsverbrechen, keine 80 Milliarden US $ wären für die Kriegsfolgen gezahlt worden, bis Ende 2009 waren offiziell 700 Milliarden US $ für den Krieg ausgegeben worden, andererseits hat man wieder viele Waffen verwenden können die viel Geld gebracht haben, also den Rüstungskonzernen, 15.000 Präzisionsbomben, 8.000 ungesteuerte Sprengkörper und 800 Marschflugkörper wurden bei 30.000 Einsätzen eingesetzt, und das hat viele reich gemacht die schon reich sind, so viele Dinge hat man dann im Irak einsetzen könne, viel Geld machen können und dass alles wegen dem Terroranschlag in Amerika?

Ich habe mir anfangs gedacht, he den Film musst du sehen und dann war ich kurz vor dem Kino und bin sicher in 3 Sekunden in den Saal gelaufen und habe mich gefreut den 150 Minuten Film im Kino zu sehen, denn ich bin sicher dass er ein einmaliger Film wird, ich meinerseits sehe mir gerne Biografien an, Filme über wahre Ereignisse und Filme die einen wahren Hintergrund haben, und hier bin ich wirklich gespant was die Filmemacher daraus gemacht haben.

Dass einigen nicht langweilig wird, und zum Schluss kommt dass der Bericht zu lange ist, glaube ich werde ich mal zu Beginn die Handlung einschieben:

Der CIA fahndet nach Osama Bin Laden, er findet ihn und erschießt ihn. Anfangs sieht man ja wie die CIA-Analytikerin MAYA nach Pakistan geschickt wird, wo sie nach dem Aufenthalt vom gefährlichsten Terroristen der Welt sucht, der 3.000 Leute am Gewissen hat. Die Pakistanische Polizei ist natürlich sehr hilfsbereit, als Partner der USA, und kurz darauf findet die CIA das mutmaßliche al-Qaida-Mitglied Abu Faraj und verhaftet ihn.

Vielleicht hat die Szene möglicherweise mehr Wirkung auf den Zuseher wenn er erfährt ,dass dieser Abu in Wirklichkeit jetzt ein ranghohes Mitglied der Terrororganisation al-Qaida und nach Osama bin Laden und dessen Vize Aiman az-Zawahiri eines der ranghöchsten Mitglieder der Terrororganisation ist.

Dieser Abu bestreitet den Abu Ahmed zu kennen, und MAYA hat daraufhin den Plan diesen Ahmed zu finden, weil der weiß wo Bin Laden sich versteckt hat. Sie überlebt den Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad 2008 den es ja damals wirklich gegeben hat, der war übrigens am 20.9.2008, und hat 54 Menschen das Leben gekostet, 266 wurden verletzt, ein 20 Meter breiter Krater war dann das was übergeblieben ist.

Im Film stirbt die Freundin von MAYA, JESSICA kurz danach bei einem anderen Attentat. Danach wird DAN der Freund von MAYA nach Amerika versetzt. In der Zwischenzeit findet MAYA dann heraus dass Abu Ahmed in Jordanien schon 2001 getötet wurde. Blöd ist nur das MAYA lange nach dem falschen Mann gesucht hat, oder doch nicht? Jedenfalls glaubt es der CIA. In Wirklichkeit ist aber AHMED der Terrorist IBRAHIM SAYEED der aber noch lebt, gestorben ist damals sein Bruder.

Ihr Freund hilft ihr in der Zwischenzeit einen Mittelsmann rauszufinden und besucht sogar einen kuwaitischen Geschäftsmann mit einem Lamborghini. Auch 'ne gute Idee. Klar finden sie AHMED und folgen ihn dann bis zum bekannten Gebäude in Abbottabad wo dann das Massaker stattgefunden hat. Und auch wie in der Realität wird der Tote Bin Laden ins afghanische Dschalalabad gebracht. Dass ist die Hauptstadt der Provinz Nangarhar in Afghanistan. Tja, die Welt hat dann erfahren dass BIN LADEN tot ist.

Was hat man aus dem Film gemacht, und einige Produktionsnotizen:

Der Film hat im Vorfeld schon für viele politische Diskussionen gesorgt, so wurden sogar politische Debatten vor dem Film gestartet, natürlich bezahlt mi dem Steuergeld der Amerikaner, wo darüber geredet wurde, ob ein so kurz vor der Präsidentschaftswahl 2012 veröffentlichter Film als „Wahlkampfhilfe“ für Obama angelegt sei, was natürlich ein Blödsinn ist oder doch nicht?

Warum gab es im Film z.B. so viele Dinge wo ich sage, he das habe ich noch nie gesehen oder so genau gesehen? Ganz einfach, einen Teil kam von einer Privaten Firma, von der konservative Watchdog Group Judicial Watch, die im August 2012 ein paar Unterlagen veröffentlich hat. Die haben ein paar Einblicke in Geschehen die man so nicht hat, und ich denke dass was die da dem Filmteam zur Verfügung gestellt haben an Geheimdienstakten ist gar nicht so übel.

Viele Leute haben z.B. die Regisseurin Katherine Bigelow angekreidet dass es einige zu realistische Darstellungen der Waterboarding-Szenen gegeben hat, die damals schon bei der Spanischen Inquisition schon die Spanier gemacht haben, die das von den Philippinen gelernt haben.

Hat man lange bestritten das man so was macht, inzwischen ist die Foltermethode die dich nicht umbringt eigentlich sogar international anerkannt und Amerika wehrt sich gar nicht das zu lassen, im Gegenteil die geben zu das zu tun und finden das noch sogar richtig. Man hat mit der Methode schon erfolgreich Leute verhören können, z.B. gegen die drei al-Qaida-Angehörigen Chalid Scheich Mohammed, Abu Zubaydah und Abd al-Rahim al-Nashiri, und dass hat niemand geringer als CIA-Direktor Michael Hayden zugegeben. Auch wenn diese Praxis als gesetzwidrig erklärt wurde, wird sie noch immer angewandt und die Genfer Konvention kann dagegen nichts machen, sogar als die Republikaner im Senat eine Gesetzesinitiative zum Verbot umstrittener Verhörmethoden, wurde nichts geändert. Sogar Amnesty International hat gegen George Bush eine Ermittlung gestartet weil er zugegeben hat das oft angewandt zu haben, Obama der jetzige Präsident macht da einfach weiter. Tja er hat ja auch Guantanamo Bay nicht geschlossen.

Nun ich schreibe hier viel ich weiß, aber ich möchte den Hintergrund ein bisschen beleuchten und irgendwie von überall was hier im Bericht schreiben, was hoffentlich gut ankommt. Der Film übrigens, ja kommen wir mal zum Film, hat eine ganze Menge Preise gewonnen. 1 Oscar, 57 Preise hat er gewonnen ,für weitere wurde er weltweit für 66 nominiert. Sein 40 Millionen US $ Budget hat er verdoppelt, das ist klar, und wer sich jetzt über den Filmtitel wundert, dem sei gesagt, Zero Dark Thirty ist ein Militärbegriff für 00:30.

Wer beim Film aufpasst wird sich vielleicht wundern was das für eine 4 Linsen Nacht Brille ist, die ist ja getragen worden vom SEAL Team 6, und das ist echt authentisch, ein echt irre Gerät. Die haben wirklich so viel Technik da drüben die Amis, unglaublich. Wer in dem Film auf alle Fälle hervorragend ist, das ist Hauptdarstellerin MAYA (Jessica Chastain, die sich den Oscar verdient hat).

Sie gibt eine höchst erfreuende, glaubwürdige Darstellung dar in Ihrer Rolle, dazu später mehr. Wieso der Film mit einem Schwarzbild beginnt, mit Hilferufen vom 11. September 2001, ja das ist mir ein Rätsel, ich hätte da das anders gemacht, aber das schätze ich, unterstreicht den authentischen erschreckenden Charakter vom Film.

Bigelow hat aus diesem Film leider eines versäumt, einen wirklich spannenden Actionfilm zu machen, Kleinigkeiten wie die grässliche Bombenexplosion in einem Londoner Bus oder dem Anschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad waren ihr wohl wichtiger als das Zusammenspiel der Schauspieler, was ich eigentlich schade finde, denn in einem Film so wie diesen erwartet man sich Action und Spannung und Anspruch.

Und das hat der Film ein bisschen verpasst, das was er erzählt ist super ,aber irgendwie zu langwierig, aus einer Geschichte wie dieser die in einen 2 Stunden Film passte, hat Bigelow ein 2,5 Stunden Epos gebastelt, das an einigen Stellen zu lange sein könnte, das sage ich gleich aber das soll sich jeder selber angucken.

Was in dem Film gut ist, er hat einen roten Faden – die Geschichte, und eine Darstellerin die immer präsent ist, wie ein Indiana Jones, eben Maya und das finde ich recht gut, so kann sich der Zuseher gut auf den Film konzentrieren und einer Figur folgen was wirklich gut ist, und nicht von anderen Dingen ablenkt, leider sind in dem Film auch Nebenfiguren eingeflochten die mal zu kurz oder zu lange zu sehen sind.

Als ich damals am 2.5.2011 die Nachricht hörte dass Osama Bin Laden erschossen wurde, war ich sicher einer von den 100 Millionen Leuten auf dem Planeten die sich gefreut haben, allerdings, wieso durch so eine grausliche Hinrichtung die man im Film gut sehen kann. Ein Erschießungskommando vor 12 Jahren hätte das gleiche erreicht und das sage ich deswegen weil Ich ein Verschwörungstheoretiker bin und weil man eben gewusst hat wo er ist, sein Tod vor 12 Jahren hätte vielen Leid erspart.

Wir mir der Film letztendlich gefallen hat?:

Der Film ist sehr realistisch gedreht worden, ohne Zweifel, wenn er grausam ist, dann wirkt er am besten der Film, also am glaubwürdigsten, nicht dass der Film unglaubwürdig ist, er ist einfach gut gemacht, aber so die andere Szenen, ja irgendwie ist vieles Geplänkel, aber wo es halt zur Sache geht, ja da kann ich nur die Augen zu machen.

Warum der Film in Episoden voranschreitet weiß ich nicht, ich hätte mir das anders gewünscht aber das kann auch jeder selber entscheiden, was ihm besser gefällt. Ich glaube was den Film am meisten ausmacht ist eine Frau die zur Heldin stilisiert wurde, was man schon oft gesehen hat, aber immer öfters gerne im Film sieht, da es nicht so oft vorkommt das eine Frau die Heldin spielt, nur hat man sie meiner Meinung nach viel zu sehr in Szene gesetzt, als wäre sie die einzige Figur im Film, ja egal, auch das muss man selber entscheiden ob es einem gefällt oder nicht, mir ehrlich gesagt nicht, weil ich hätte ehrlich gesagt weniger gerne Episoden gesehen, mehr Nebenfiguren hätte ich gesehen die mir wichtig waren, also Ihre Geschichte gerne gesehen wiederum war mir einiges zu lange, aber das ist jetzt zu aufwendig zu erzählen.

Ich bin absolut gegen Folter, andererseits wie sollst du aus einem Terroristen die Wahrheit raus kriegen? Telepathie, Hypnose, ja vielleicht, 'ne gute Idee, wieso hat da keiner noch daran gedacht? Keine Ahnung. Bei vielen Szenen ist wie gesagt die Schauspielerin Jessica da, eigentlich fast immer. Und dass macht den Film nicht besser, eher irgendwie einfacher, berechenbarer, weil man schon weiß, he die Frau ist wieder da.

Übrigens James Gandolfini spielt den CIA-Direktor, Mark Strong den man auch kennt wenn man ihn sieht, der spielt den George, Harold Perrineau Jr. spielt auch mit, den Jack, der hat bei der Serie „Lost“ gespielt, dann spielt Jennifer Ehle mit, die spielt Jessica, die kennt man aus „The King’s Speech“ dann ist noch Joe Edgerton mit dabei, der Patrick spielt, den Squad Team Führer, der spielte in dem hervorragendem Film „Warrior“ mit.

Wie gesagt der Film ist gut, er ist nicht perfekt, aber nahe dran, er hat sehr gute Darsteller, leider Episoden, er ist und wirkt oft sehr grausam, aber dauernd ist Maya dabei oder oft, man muss ein paar Hintergründe schon kennen im Film aber dafür hat er gute Aufnahmen, die Vorgeschichte ist bekannt, aber ich hätte gerne mehr von Verschwörung gehört und gesehen, das Ende ist auch bekannt und ich muss sagen dass der Film von Bigelow gedreht wurde macht ihn nur noch besser. Eine Frau hat sich an das Thema herangewagt, einfach herrlich, vielleicht auch ist deswegen die Frau in dem Film oft besser und wichtiger als der Mann. Kam mir halt so vor. Oft ist der Film spannend, dann ist er zäh hat zu viele Dialoge, dann wieder zu wenige, ja keine Ahnung was man davon halten soll .Werte und Charakterzeichnungen, Bewertungen und Moral wird in dem Film gar nicht eingespielte, leider, hätte ich mich darüber gefreut, der Film setzt mehr auf Daten und Fakten und ist in der Art wie „End of Watch“. Viele werden von dem Film beeindruckt sein, oder auch nicht, der Film hat keine klare Aussage oder keine klare Wirkung, es fehlt so viel was menschliches ausmacht, er ist wie ein Roboter, der Film, seelenlos aber verdammt gut und sehr genau und trotzdem sehr spannend. Auch wenn der Film vielleicht etwas patriotisch rüberkommt und vieles nicht in Frage gestellt wurde, muss ich sagen dass es einer der Besten Filme ist die ich seit langem sah und einfach ein sehr guter Beitrag zu einem Thema wurde was Jahre lange die Menschen beschäftigt hat, jedenfalls ich kann dem Film volle 91 von 100 Punkten geben. Was mir am Film gut gefallen hat, ja am Ende hingegen ist er ein narratives Glanzstück, einfach herrlich, sonst einiges zieht sich halt, aber egal, der Film ist gut.

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Punk

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Bewertung9.5Herausragend

Wir alle wissen, was am Ende passiert, und das ist kein Spoiler, das ist Fakt. Aber der Weg dorthin ist spannend, spannend und nochmals spannend. Gute Schauspieler, stimmige Atmosphäre, ruhiger Soundtrack machen den Film zu einem herausragenden Thriller. Und das Ende-wow. Im Kinosaal war es absolut still. Kein Popcorn knispern, kein Chips gecrunshe, totenstille. Alle Zuschauer haben gebannt auf die Leinwand geschaut, da kann ich mich noch dran erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre. Sicher, 151 Minuten schreckt den einen oder anderen ab, sich den Film anzuschauen. Ich kann nur sagen, der ist in keiner Sekunde langweilig, mein persönliches Empfinden. Ein absolut sehenswerter Film...

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johannes89

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zero Dark Thirty ist überzeugend unpatriotisch und intensiv. Bigelow zeigt Geschehen ohne zu werten, stellt dar ohne anzuprangern und hinterlässt dabei alles andere als Wohlfühlatmosphäre. Die Darstellung der Jagd auf Bin Laden fühlt sich dabei sehr realistisch an, inwieweit sie das ist liegt außerhalb meines Einschätzungsvermögens.

Jedenfalls ist Zero Dark Thirty der in meinen Augen wesentlich bessere Film als Oscargewinner Argo, der mit seiner "Alles wird Gut" Dramaturgie ausgetreteneren Storypfaden folgt.

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Bourbon

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe mir jetzt schon mehrere Filme angeschaut, die für den OSCAR prämiert oder ausgewählt wurden. Jedoch verstehe ich bei einem Großteil der Filme nicht, wieso. Dies trifft auch auf "Zero Dark Thirty" zu. Man konnte aus der Handlung, die den Film betrifft, etwas Spannendes kreieren. Einen Thriller. Jedoch drückte sich die nur in sehr wenigen Momenten in dem sehr langgezogenen Film aus. Was die Spannung ebenfalls nahm, war die Tatsache, dass man in diversen Situation das Geschehen vorhersagen konnte. Das Ende des Films hat von der Klasse fast gar nichts mit dem Film zu tun. Ja, man sah auch die Verzweiflung udn Hoffnung der Charaktere, aber die Trägheit hat es leider übertrumpft.

Fazit: Mit "Zero Dark Thirty" hatte man sich eine Handlung ausgesucht, die man mit positiven Aspekten verfilmen konnte. Jedoch offenbaren sich diese positiven Punkte nur selten und der Film ist oft von Langeweile geprägt. Vor allem, weil der Film sehr langgezogen ist. Aber es gibt auch gute Momente!

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stalker

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Bewertung0.0Hassfilm

Natürlich hätte ich Zero Dark Thirty anders gucken können, wollt ich nicht, war bockig schon als der rauskam, war bockig nach den ersten Minuten und noch bockiger, weil nach nem Toilettengang die Folterszene immer noch nicht vorbei und natürlich beherrscht Frau Bigelow ihr Handwerk wie eine Schülerin Riefenstahls, die statt auf den Rausch durch Ästhetik lieber auf Wahrheit durch Realismus setzt.
Zero Dark Thirty, Propaganda verwandelt sich in Arthouse, unmöglich, sowas als Film zu sehen.

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stalker

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Ich weiß nicht, will nicht ausschließen, dass nach einer zweiten Sichtung eine andere Bewertung, ein anderer Kommentar folgt, nur sind meine Kommentare zumeist weniger bedachte, aber dafür ungefilterte Reaktionen, artikuliertes Bauchgefühl.


nerdkiller

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Ach, das ist doch auch gut. Denn, ich fand ihn gut, aber gehört definitiv nicht zu den Filmen, die ich unbedingt mehrmals schauen will.


Tj.

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Bewertung6.5Ganz gut

11. September 2001. Die Terroranschläge auf das World Trade Center hinterlassen in den USA ein einziges Chaos, bringen die Weltbevölkerung zum taumeln und kosten etwa 3.000 Menschen das Leben. Umgehend fahndet die CIA nach Al Qaida Anführer Osama Bin Laden, dessen terroristische Vereinigung für die Anschläge verantwortlich gemacht wird. Mit der CIA-Analytikerin Maya (Jessica Chastain) wird die Front in Pakistan verstärkt. Gemeinsam mit dem CIA-Agenten Dan (Jason Clarke) sucht sie Hinweise nach Bin Ladens Aufenthaltsort. Ohne zu wissen ob sie den nächsten Tag überleben wird oder ob Al Qaida Anführer Osama Bin Laden noch lebt, begibt sich Maya auf die Jagd nach dem meist gesuchten Menschen der Welt, täglich in Lebensgefahr.

Oscar-Preisträgerin und „The Hurt Locker“ - Regisseurin Kathryn Bigelow sorgte im Winter 2012 erneut für furioses Aufsehen. Nachdem sie zwei Jahre zuvor mit „The Hurt Locker“ (dt. Titel „Tödliches Kommando“) den wichtigsten Filmpreis in der Kategorie „Bester Film“ sowie „Beste Regie“ für sich behaupten konnte, waren die Blicke der Zuschauer und Kritiker auf Bigelows Action-Thriller „Zero Dark Thirty“ gerichtet. Mit ziemlicher Sicherheit war ihr filmischer Beitrag einer der meist erwarteten Filme des Jahres. Wurde er zuvor schon als Wahlkampfhilfe für Obama abgetan oder wurden gar Vorwürfe an Kathryn Bigelow und ihrem beeindruckenden Drehbuchautoren Mark Boal ausgesprochen, die besagten sie hätten im Zuge der Recherche Einblicke in streng geheime Information gehabt. „Zero Dark Thirty“ und dessen mehr oder weniger bedeckte Regisseurin versprach schon weit vor Kinostart ein durchaus kritisches, wenn auch wichtiges Ereignis zu werden.

Dass sich Kathryn Bigelow so einer großen und vor allem gewaltigen Vergangenheit annimmt, ist womöglich der erste von vielen Gründen und Merkmalen, die die US-Amerikanische Filmregisseurin auszeichnet. Dass es nach dem riesigen Erfolg von „The Hurt Locker“ nicht einfach werden würde, an Vorhergegangenem anzuknüpfen, schien klar. Und auch, dass es sich hierbei ebenfalls um ein Kriegsdrama àla Action-Thriller handelte, machte das Geschehene nicht angenehmer. Allerdings schien Bigelow das unter keinen Umständen zu interessieren, was auf Grund der ersten positiven Kritiken zu vernehmen war. Das „Zero Dark Thirty“ in fünf Kategorien (u.a. Bester Film und Beste Hauptdarstellerin) für den Oscar nominiert wurde, wenn auch ohne Erfolg, ließ scheinbar viele der kritischen Blicke weichen. Wieso auch nicht? Die Nominierungen waren durchaus verdient und hätten unter anderen Umständen mit dem Erhalt des Gold-Knaben beendet werden können. Wie auch immer, Kathryn Bigelows Werk hatte in diesem Zusammenhang ausreichend Publicity erhalten und war somit auf dem richtigen Weg (Film-) Geschichte zu schreiben.

„Zero Dark Thirty“. Ein Actioner mit Anspruch (?) , der als Thriller ebenso hervorragend funktioniert wie als Drama und den Betrachter verlässlich über einen der gefährlichsten Männer der Neuzeit aufklärt. Trotz der großen Geschichte werden relativ wenig Emotionen verarbeitet, Drehbuch und Darsteller liefern sich einen engstirnigen Kampf, über viele Jahre hinweg, der zwar nicht im Nirgendwo endet, sich allerdings abseits von Perfektion einnisten muss. Auch wenn die Qualität einer brillanten Oscar-Preisträgerin wie Bigelow oder einer hervorragenden Hauptdarstellerin wie Chanstain außer Frage stehen, erreicht „Zero Dark Thirty“ nur schwerst die volle Aufmerksamkeit des Betrachters. Viel Ruhe und karge Vermutungen bringen den geschichtlichen Werdegang beinahe zum erliegen. Geschickt eingefädelte Szenen der Folterung oder die vielversprechenden Diskussionen, die irgendwann einmal in einer zarten Verfolgungsjagd enden, bringen den Zuschauer zwar niemals auf Hochtouren, weisen aber mit dem Zeigefinger auf eine atemberaubende Schlussviertelstunde hin.

Das wird definitiv kein Feuerwerk (!) und darauf kann sich der Betrachter glücklicherweise frühzeitig vorbereiten. Selbstredend bewegt sich „Zero Dark Thirty“ auf einem schmalen Drahtseil, welches zwar niemals den Anschein erweckt zu reißen, aber ob Bigelow dem starken Wind so lange standhalten kann, scheint vorerst nirgends festgeschrieben. Schläfrige Minuten paaren sich mit Schrecksekunden und halten das scheinbar kleine Feuer am lodern. Fesseln auf höchstem Niveau, ohne das es irgendjemand bemerkt. Respekt! Zur Umsetzung dieser unstimmigen Gefühle gebührt ebenso Kameramann Greig Fraser wie auch dem Musik-Verantwortlichen Alexandre Desplat Lob. Erst und nur durch ihre Mithilfe wird dem Zuschauer vor Augen gebracht welche Risiken und Lebensveränderungen die Jäger von Osama Bin Laden auf sich genommen haben um die Welt, so wie wir sie kennen, zu schützen und etwas sicherer zu gestalten. Dass die jahrelange Suche irgendwann im Erfolg endet, dürfte dem Großteil schon vor dem Kinobesuch bewusst gewesen sein. Dass niemand Lauthals ruft: „Seht her, das waren wir. Wir haben den gefährlichsten Menschen auf diesem Planeten gefunden und getötet!“ - ist weitaus mehr Wert als man wahr haben möchte. Schenkt man Kathryn Bigelows „Zero Dark Thirty“ Glauben, war dies auch nie wirklich der Fall.

Und zum Schluss? Zum Schluss kostet es den Zuschauer über knappe dreißig Minuten hinweg Schweiß, Nerven, Luft zum Atmen und eventuell sogar die ein oder andere Träne. Regisseurin Bigelow und Drehbuchautor Boal fesseln den Betrachter für etwas mehr wie 2 1/2 Stunden vor den Bildschirm und plagen ihn sichtlich mehr mit Erwartungen wie mit Langeweile. Die Laufzeit der Ermittlungen, die schlussendlich zum Erfolg und der Beseitigung von Bin Laden geführt haben, werden zeitlos verpackt. Selbst Abspann-Hasser dürften das Kino nicht umgehend verlassen haben, was man „Zero Dark Thirty“ höher anrechnen sollte, wie man es tatsächlich tut. Wer „Zero Dark Thirty“ als Meisterwerk oder ähnliches betitelt, wird damit nicht ganz Unrecht haben. Zum Großteil sei das dem erschütternden Finale zu verdanken und dem enorm langen Weg, der zu diesem führte. Bigelows neuster Film ist ohne Frage groß und von seiner erfolgreichen Geschichte geprägt. Das Einzige was stört, wenn man sich später fragen muss ob das tatsächlich alles war. „Und, ... war das alles?!“

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cypher@

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist kein Action Thriller. Viel zu Spannungsarm. Aber so könnte es gewesen sein. Es wird gefoltert und ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder liquidiert. Das sind die Bilder, die man im Kopf hat, als täglicher Nachrichtenkonsument. So wird wohl die "Freie Welt" hinter den Kulissen beschützt und gerächt. Good Bless America

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JackoXL

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Bewertung5.0Geht so

2012, ein eher schwaches Kinojahr. Da gab es etliche, angebliche, Highlights, nur wenige konnten zünden. "Zero Dark Thirty" von DER Regisseurin im Blockbusterkino der USA, Kathryn Bigelow, war nicht allein wegen der Thematik ein ganz heises Eisen im Oscar-Kamin dieses Jahres, hat sogar einiges gewonnen, aber letztendlich ist das nur weißer Rauch.

Staubtrocken hangelt sich Bigelow an (natürlich) sicheren Fakten entlang, tangiert die islamische Seite so kaum wie bis gar nicht, hängt sich in einer statisch-unreflektierten US-Sicht der Geschehnisse fast selbst auf. Unglaublich, denn die Dame konnte Genrekino ("Near Dark", "Blue Steel", Strange Days"), aber auch kritisches Spannungskino ("The Hurt Locker"). Gerade an diesem Werk muss sie sich messen lassen. Mehr als lauwarme Luft ist "Zero Dark Thirty" nicht.

Der Film bezieht seinen Reiz eigentlich nur aus seiner Thematik. Osama Bin Laden, der schlimmste Mensch aller Zeiten, nur noch getoppt vom Grinch, wird endgültig zur Strecke gebracht. Fragen, wie oder warum denn der bärtige Erdloch-Onkel zur Manifestation des puren Bösens wurde, wird genau so oberflächlich behandelt wie der ganze Film.

Das ist ja das Problem: Bigelow droht nie direkt Stellung zu beziehen, will dies offensichtlich zu Beginn nicht, zeigt aber durchaus US-Folterszenarien, aber der Zweck heiligt nun mal die Mittel. Die Kritik an der Spurensuche verschwindet blitzschnell, ab dann scheint alles korrekt, weil gegen uns und so...

"Zero Dark Thirty" will unglaublich kritisch und faktengetreu sein, ist aber letztendlich nur ein pseudo-dokumentarischer, eindimensionaler Minensucher, der mal antestet, wie weit das Publikum der USA bereit ist, sich seiner jüngsten Vergangenheit zu stellen.

Top inszeniert, keine Frage, aber so luftleer und trotzdem hochgejubelt, da gönne ich dem (ebenfalls) überschätzen "Argo" den Oscar. Leider... :(

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niceeddy

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Strange Days ist auch mein Favorit, aber der Oscar für Hurt Locker angesichts der Konkurrenzfilme Inglorious Basterds und Up in the air geht nicht klar. Wie gesagt, solide, aber nicht die Champions League.


stuforcedyou

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Nix gegen Up in the Air und die Basterds, aber The Hurt Locker hat seine Oscars mehr als verdient.


erik.stein.12

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Bewertung0.0Hassfilm

Realistisch? Ja – größtenteils. Zumindestens fühlt es sich so an; ein paar Dinge wurden aber unter Garantie auch "angepasst".
Kritisch? Hahaha! Pustekuchen!
Zero Dark Thirty könnte dümmer kaum sein. Die erste Halbestunde ist es ein billiges, politisches Folterfilmchen. Danach versucht der Stinker die amerikanischen Verhörmethoden mit etwas weinerlichem Pathos und Rumreiten auf „armen Opfern“ der westlichen Zivilisation zu rechtfertigen, wirft weitere spannungsarme Verhöre und eine Unmenge an Informationen und Namen in den Pott und konstruiert ab und zu gerne eine imminente, tödliche Gefahr um seine Hauptfigur, um Spannung zu erzeugen, die nicht aufkommen will und eine Heldenfigur zu zeichnen, die erbärmlicher kaum sein könnte.

Ja… die Schauspielerei ist sehr gut. Aber was interessiert mich eine heroische Charakterzeichnung, die durch amerikanische Selbstverliebtheit und dem Lieblingsthema der "Aufopferung für die Nation" zu Tode gerührt und aus jeder Szene so viel Patriotismus wie nur eben möglich herausgepresst wird? Genau! Kein Stück!
Andere „interessante“ Figuren gibt es nur am Rande. Der Fokus liegt auf der super tollen, heroischen, heldenhaften, alles investierenden CIA-Überagentin.

Während der finalen Militäraktion kommt zwar moderate Spannung auf und man ist verleitet dieser Filmfolter noch einen Gnadenpunkt zu verleihen, jedoch sind die letzten paar Minuten direkt vor dem Abspann des Films so peinlich, dass man den Gnadenpunkt lieber zum Gnadenschuss umfunktionieren möchte. Wieso? Der erschossene Bin Laden wird nur angedeutet, nie wirklich gezeigt. Wieso? Aus Respekt? Das ich nicht lache? Um nicht reisserisch zu erscheinen? Haha! Klar…
Verpackt in pathetisch heldenhafte Musik bekommt man auf die letzten Meter abermals das Kotzen und die obligatorische Krokodilsträne unser Heldin darf selbstverständlich auch nicht fehlen!

Und wieso muss immer ein (!) Helikopter bei amerikanischen Militäreinsätzen abstürzen???

Fazit: Katastrophaler Propagandafilm für Folterverhöre, solange das Ergebnis zu einer „besseren“ Welt beiträgt, dessen Vorhaben bei normal denkenden Menschen aber genau gegensätzliche Wirkung erzielt.
In einen pseudo-dokumentarischen Kamerastil verpackt, der keine Sekunde ruhig halten kann, quarkt sich Zero Dark Thirty über 2,5 Stunden einen ab. Kaum bis keine Spannung wird begleitet von republikanischen, peinlichen Politgedanken, die so subtil wie ein Pornofilm daherkommen.

Wir wissen ja alle, dass der Terrorismus seit dem Tod von Osama Bin Laden zum Erliegen gekommen ist und Amerika, die Weltpolizei alltäglich die Zivilisation vor ihrem Aus rettet.

Prädikat: Besonders wertlos!

Ach ja... es gibt auch die andere Seite, die gerade behauptet, dass der Film "Folter" als falsch und unwirksam darstellt. Bullshit!
Der ausschlaggebende Punkt findet zu Beginn des Films statt. Ein Gefangener wird gefoltert und gefoltert und noch etwas gefoltert, bricht aber nicht und gibt nichts preis. Erst nachdem unsere gewitzten Kerkermeister einen "Trick" einsetzen, ihr Köpfchen benutzen und den Gefangenen "verarschen", quasselt dieser drauf los als gäbe es kein morgen. So weit so gut... klingt nach wahrer Anti-Folter-Aussage.
Zu blöde nur, dass der Gefangene niemals (!) ohne vorausgegangene Folter freiwillig ausgepackt hätte... so ist im Umkehrschluss die Aussage, dass "Folter funktioniert" oder zumindestens unter Bush funktioniert hat und eben notwendig gewesen ist, um Informationen zu erhalten, die daraufhin mit Denkvermögen zum Ziel führen.

Und wenn es die Absicht der Filmemacher war, entsprechende Folter als schlecht zu portraitieren, dann haben sie einen armseeligen Job getan, da sie nicht in der Lage waren klare (!) Stellung zu beziehen und allem Anschein nach der allseits beliebten Doppelmoral Vorrang gewähren.

Also... so oder so ist Zero Dark Thirty ein gewaltiger Schuss in den Ofen. Entweder in Bezug auf die moralische und ethische Aussage (meine Meinung) oder eben im Umsetzen seiner angestrebten Aussage, was völligst daneben ging. Es lebe die Doppelmoral!

P.S. Schön zu sehen, dass die Academy Kathryn Bigelow bereits so weit hinten reingekrochen ist, dass gerade noch der Dicke Zeh rausschaut. Nach Hurt Locker liefert die Dame ein weiteres, furchtbar blödes Machwerk ab, das mich am Verstand der guten Frau zweifeln lässt.

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honigsau

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"Fazit: Katastrophaler Propagandafilm für Folterverhöre, solange das Ergebnis zu einer „besseren“ Welt beiträgt, dessen Vorhaben bei normal denkenden Menschen aber genau gegensätzliche Wirkung erzielt. "

Doch doch, solange es zu einer "besseren Welt" beiträgt, geht das schon...

Irgendwie ziemlich hart diese Welt. Denn unter dem Deckmantel solcher Argumentation lässt sich's von allen Seiten munter weiter foltern...
Ich habe leider Videos vom Syrien-Konflikt auf Youtube gesehen. Und weiß inzwischen, dass in allen Teilen der Welt, von den unterschiedlichsten Parteien / Fraktionen / Gruppierungen / Milizen usw. immer zu Gunsten einer "besseren Welt" gefoltert wird.
Und dann auch noch in stilvoller Propaganda-Manier von Seiten der "zivilisierten Welt", direkt aus dem Propaganda-Laboratorium Hollywood.


erik.stein.12

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@honigsau: merci... habe schon gedacht, dass ich der einzige (mehr oder weniger) bin, der diesen film aus tiefster seele verachtet und ihn sieht für das was er ist.


Filmfreak21

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film und eine coole Jessica Chastain!

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Laserdance

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Bewertung4.0Uninteressant

Thriller ohne Thrill.

Ich habe den Film auch 2 mal versucht. Beim ersten mal bin ich eingeschlafen.

Es mag sich durchaus so zugetragen haben. Aber es reicht ja nicht, einfach etwas nur nachzustellen. Und wenn man sich überlegt was da möglich gewesen wäre.

Das ganze muss eben auch interessant sein. Es braucht eine emotionale Bindung und Spannung. Leider war das nicht der Fall.

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A.Skolnick

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Bewertung3.5Schwach

OMG; ich brauchte genau 3 anläufe um mir Zero Dark Thirty fertigzuschauen! 157min. geballte langeweile! Ich hab sogar in der zwischenzeit den Argo reingeszogen den ich absolut genial fand! Hab in den letzten 6 jahren den JFK von Oliver Stone zum 16.mal gesehen und finde ihn nicht nur grossartig, sondern immer noch spannend und spitzenmässig inszeniert über die gesamte länge von 3 std.!!!!

Gefährliche Brandung von miss Bigelow fand ich sehr gut (der einzige film von ihr!), der rest inkl.einer meiner vielen hassfilme The Hurt Locker sind nicht mein ding! Zero Dark Thirty ist für mich eine riesengrosse enttäuschung, keine spannung, langweilig inszeniert, öde...; wenigstens haben mir die schauspieler gut gefallen....!

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kirmandi

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Bewertung5.0Geht so

das positive vorweg:
sehr gute schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin und ansonsten auch eine allgemein gute Umsetzung des filmischen
ABER
der Rest ist dann leider einfach viel zu wenig, die Story will keine Spannung aufkommen lassen, nichts schockiert, alles wirkt viel zu fade und will gar nicht richtig unterhalten oder auch nur zum nachdenken anregen ...

als am ende dann endlich die Durchführung des Zugriffes gezeigt wird, wirkt auch dieser eher stümperhaft und alles andere als glaubwürdig ... warum werden kleine Türen laut aufgesprengt aber dicke leise aufgestemmt ...
hier wurde definitiv viel potenzial verschwendet, besonders in Anbetracht der Laufzeit

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artur.muller.5

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ich dachte ich spinne als ich den Film gesehen habe. Das war eine billige TV-Produktion die aber als hochwertiger Hollywood-Blockbuster verkauft wurde.
Was kann man an dem Film finden? Schauspieler in Ordnung, Story, obwohl nach Wahren Begebenheit viel zu trocken.

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RavenX_2010

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Bewertung7.0Sehenswert

Als reinen Thriller und Unterhaltungsfilm betrachtet kann der Film durchaus überzeugen, wenn er denn auch mit 2 1/2 Stunden sehr langwierig ist. Die Schauspieler liefern allerdings überzeugende Arbeit ab.

Jetzt sind die Dinge, die in dem Film dargestellt werden, ja aber mehr oder weniger so passiert. Der Film driftet nicht sofort in platten Patriotismus ab, dass die letztendliche Tötung Bin Ladens aber ein erfolgreicher und genugtuender Rachefeldzug war, der durch und durch gerecht gewesen ist, wird zu keinem Zeitpunkt von dem Film bezweifelt. Mir würde es im Traum nicht einfallen, Bin Laden in irgendeiner Weise entschuldigen zu wollen oder ihn als Opfer darstellen zu wollen. Aber dennoch wird hier die Tötung eines Menschen mehr oder weniger glorifiziert. Das finde ich schade. Der Film hätte das ganze noch sehr viel patriotischer darstellen können, als er es getan hat, das spricht sehr für ihn. Aber er hätte auch viel tiefgründiger sein können, als er es letzten Endes war.

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Stefan33

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöner Film, leider etwas zu lang gezogen.

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Anton Chigurh

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Bewertung0.0Hassfilm

https://www.youtube.com/watch?v=sY6gr1kBt38

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Anton Chigurh

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@Zirkuszelt
Nur weil er manchmal Israelkritsch ist heißt das noch lange nicht das er ein Antisemit ist!!


Zirkuszelt

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@BruceWayne: Ich glaube wir reden hier aneinander vorbei, Ken hat wörtlich in einem Brief geschrieben, er wisse, wer den Holocaust als PR erfunden und wie Goebbels die entsprechenden Kampagnen umgesetzt habe.
Kann natürlich anders gemeint gewesen sein, kommt aber ganz, ganz falsch rüber!
Die anderen zwei Journalisten kenn ich leider nicht, sry.
@Friendo: Da haben sie durchaus recht, passiert leider viel zu häufig in letzter Zeit, jegliche Kritik an Israel wird automatisch als antisemitismus ausgelegt.
Ich halte Ken trotzdem weiterhin für einen seltsamen Zeitgenossen und nicht für kritischen Journalismus geeignet, aber jeder kann/soll sich seine Meinung selbst bilden ;)
So bin dann mal raus hier!


Tachitalili

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich bin der Meinung, der Film versucht zu vermitteln, dass der Zweck die Mittel heiligt. Da es nicht um Privatangelegenheiten geht, sondern um Menschenrechte, die ein Staat mal eben außer Acht läßt, bin ich ziemlich angewidert. Da hilft auch nicht die Frauenquote.

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