Zero Dark Thirty

Zero Dark Thirty (2012), US Laufzeit 157 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 31.01.2013


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7.8
Kritiker
49 Bewertungen
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7.0
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4009 Bewertungen
216 Kommentare
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von Kathryn Bigelow, mit Jessica Chastain und Jason Clarke

Kathryn Bigelow zeigt in Zero Dark Thirty die Jagd einer von Jessica Chastain gespielten CIA-Agentin auf Osama Bin Laden. Sie arbeitete wieder mit Hurt Locker-Autor Mark Boal zusammen.

Frisch von der High-School wurde Maya (Jessica Chastain) von der CIA für nur eine Aufgabe engagiert: Sie soll den Anführer von al-Qaida Osama Bin Laden aufspüren. Nach zähen Ermittlungen und zahlreichen Verhören glaubt sie in Abu Ahmed einen der wichtigsten Kuriere gefunden zu haben. Doch während sie fest an ihre Spur glaubt, sorgt sich Washington mittlerweile viel mehr um den nächsten Terrorakt von Osamas Nachfolgern. Ihr zur Seite steht schließlich das Navy-Seal Team 6 um Team Leader Patrick (Joel Edgerton), eine der besten Spezialeinheiten der Welt. Normalerweise arbeiten sie im Verborgenen, an Orten von denen die Welt den Blick abgewendet hat. Diesmal liegt jedoch die Hoffnung einer gesamten Nation auf ihnen. Ihre Jagd führt sie von Afghanistan und den Black Sites der CIA ins Grenzgebiet Pakistans.

Hintergrund & Infos zu Zero Dark Thirty
Wie bereits im oscarprämierten Tödliches Kommando – The Hurt Locker arbeitete Regisseurin Kathryn Bigelow auch für Zero Dark Thirty eng mit dem Drehbuchautoren Mark Boal zusammen. Da beide für ihre Recherche auch mit Pentagon und CIA sprachen, zogen sie den Protest des republikanischen Senators Peter King auf sich, der nicht nur die Preisgabe militärischer Geheimnisse befürchtete, sondern auch eine indirekte Unterstützung des Präsidenten Barack Obama: In Obamas Amtszeit wurde Bin Laden getötet und die Regisseurin plane eine Veröffentlichung des Filmes kurz vor den Wahlen, um so für ihn zu werben, so der Vorwurf. Grund genug für ihn, einen Untersuchungsauschuss wegen Geheimnisverrats einzurichten.

Der Vorwurf der Parteinahme ist jedoch insofern haltlos, als das Projekt schon bedeutend länger in der Vorbereitung ist. Anders, als man vermuten würde, geht die Planung schon auf die Zeit vor Osama Bin Ladens Tod und sogar vor Obamas Amtszeit zurück. Ursprünglich sollte Zero Dark Thirty deshalb auch von der missglückten Jagd auf Bin Laden in Afghanistan handeln. Aber die Geschichte war schneller als die Produzenten, und aufgrund historischer Ereignisse musste das Drehbuch noch einmal grundlegend umgearbeitet werden.

Eine weitere Kontroverse schon im Vorfeld von Zero Dark Thirty war die Darstellung von Folter, insbesondere Waterboarding. Kritiker warfen dem Film vor, dass er suggeriere, die Folter der Gefangenen hätte zu Informationen geführt, die Osama Bin Ladens Festnahme erst ermöglichten. In diesem Sinne hätte der Zweck die Mittel geheiligt. Verschiedene Experten betonten, dass tatsächlich in Folterverhören keine oder gar falsche Informationen erpresst wurden. Andere Kritiker verteidigen die ambivalente Darstellung der Folter, da sie dem Zuschauer auferlegt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Regisseurin Kathryn Bigelow rechtfertigte sich mit dem Realismus-Anspruch von Zero Dark Thirty: “Wünschte ich, das Folter nicht Teil der Geschichte gewesen wäre? Ja! Aber sie war Teil der Geschichte.”

Zero Dark Thirty wurde aus Sicherheitsgründen im indischen Chandigarh gedreht. Da die Festnahme von Osama Bin Laden in Pakistan erfolgte, wurden Teile des Sets mithilfe pakistanischer Flaggen und Straßenschilder nach pakistanischem Vorbild umgebaut. Dies wiederum rief eine Gruppe indischer Nationalisten zum Protest auf, da sie die Darstellung ihres Erzfeindes Pakistan auf indischem Gebiet als Verletzung ihres nationalen Ehrgefühls empfanden. Einigen von ihnen gelang es das Set zu stürmen und Teile der Requisiten zu zerstören.

Osama Bin Laden wird in Zero Dark Thirty übrigens von Nachwuchschauspieler Ricky Sekhon gespielt, seine zweite Rolle nach Alles koscher!.

Bei den Oscars 2013 gewann Zero Dark Thirty den Oscar für den Besten Ton-Schnitt (bei Stimmengleichheit mit Skyfall). (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Zero Dark Thirty
Genre
Drama, Politthriller
Zeit
11. September 2001, 2005, 2009, 2011, Krieg gegen den Terror
Ort
Afghanistan, Gefängnis, Pakistan, Washington
Handlung
Anführer, Angst, Anschlag, Anspannung, Antiterror, Armee, Bombe, Brutalität, CIA, CIA Agent, Erfolg, Ermittlung, Exekution, Explosion, Festnahme, Folter, Folter durch Polizei, Gefangener, Gefängnis, Gewalt, Gewissenskonflikt, Hotel, Informationen, Kampfeinsatz, Kurier, Leben und Tod, Militär, Militärgefängnis, Misserfolg, Mossad, Nachfolger, Navy Seals, Osama bin Laden, Paranoia, Selbstmordattentäter, Skrupellosigkeit, Sondereinsatzkommando, Spezialeinheit, Spion, Spuren, Spurensuche, Suche, Terrorismus, Terrorist, Terrorverdächtiger, Tod, US-Armee, Untersuchung, Verdächtiger, Verfolgungsjagd, Verhaftung, Verhör, Waffe, Workaholic, Überraschungsangriff, Überwachung
Stimmung
Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Annapurna Pictures

Kommentare (204) — Film: Zero Dark Thirty


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RoboMaus

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Gegensatz zu 'The Hurt Locker' von Katryn Bigelow gefällt mir ihr beinahe schon monumentaler Streifen 'Zero Dark Thirty' schon viel besser. Das liegt wohl daran, dass ich Filme mit einer Handlung bevorzuge. Der Plot ist von Anfang bis Ende interessant und lässt einen bei der Unternehmung 'Beseitigung des Obama Bin Laden' mitfiebern. Durch den überzeugenden, hautnahen Inszenierungs-Stil von Bigelow bekommt man tatsächlich den Eindruck, dass die Geschichte genau so abgelaufen ist, einschliesslich der Pannen. Ob das im Detail stimmt, wissen wohl nur die Verantwortlichen, und letzlich sieht man in dieser Art von Filmen immer nur, was andere einem Glauben machen wollen. Auf jeden Fall ist das gute Unterhaltung.

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max222

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Bewertung7.5Sehenswert

oft über den film gestolpert u. immer gemieden, gestern dann doch zum ersten mal gesehen u. ich muss sagen alle die sich nicht mit stumpfer action zufrieden geben sonder den dialog u. den hintergrund im film suchen und schätzen sind super bedient.
wenn einer mehr von der art dieser filme kennt - immer her damit.
(schon länger bei moviepilot am stöbern u. der film hat es geschafft das ich mich anmelde u. meinen senf dazu gebe)

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BigDi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich werde die hohe Wertung wohl niemals rechtfertigen können, aber versuchen kostet ja nichts. Hier ist der geführte Krieg mehr Wahrscheinlichkeitsrechnung als alles andere - ansonsten am ehesten noch Rache (die die weder glücklich macht noch erlöst - siehe die letzten Bilder?). Es könnte mit diesen und jenen x Prozent Wahrscheinlichkeit dies und das sein - was tut man also? Nimmt man eher das Risiko in den Kauf, den Falschen zu erwischen, oder eher das Risiko, den "Richtigen" nicht zu erwischen? Humanität ist kein Entscheidungsfaktor und die Selbstverständlichkeit dessen ist es, was am Ende bleibt, weil es am tiefsten sitzt. Die große Actionsequenz, auf die der Film unweigerlich zusteuert, bietet viele Momente dieser eiskalten Selbstverständlichkeit - von den Folterszenen ganz zu schweigen. Die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt, wird gar nicht mehr gestellt, weil sie in diesem System bereits beantwortet worden ist. Man hört oft, Folter würde in diesem Film gerechtfertig wirken, weil sie letzten Endes zu Ziel führt (was von offizieller Seite bislang dementiert wurde); ich weiß nun nicht, ob dies wirklich eine Berechtigung wäre, gerade mit Blick auf den offensichtlichen Rachecharakter dieses Ziels. (klärt mich auf, wenn ich völlig falsch liege) Als Bestandaufnahme eines Systems, als Porträt einer (fiktiven, aber möglichen) Person, die sich diesem System vollständig hingegeben hat, finde ich das Ganze aber sehr beeindruckend. "The following motion picture is based on first hand accounts of actual events" nehme ich als Sahnehäubchen mit.

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Stellenweise beeindruckend. Leider unnötig lang.

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The Chief

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Bewertung7.0Sehenswert

Zero Dark Thirty ist einer von den Filmen, auf die man echt Lust haben muss. Ist dies nicht der Fall, bloß nicht schauen. Denn selbst bei vollem Interesse und Aufmerksamkeit macht der Film es einem nicht leicht. Es ist der spannendste Unspannendste Film den ich kenne. Er verlangt immer volle Aufmerksamkeit, ohne wirklich viel zu bieten. Es ist eine Hetzjagd, die vor allem in den Köpfen der Protagonisten abläuft. Wer damit nichts anfangen kann, der hat hier schon verloren. Alle anderen bekommen mal was anderes geboten und sehen einen Polit- Thriller der anderen Sorte.

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Deekin

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Bewertung7.5Sehenswert

"Zero Dark Thirty" ist lang. Und ich meine, richtig lang. Von zwei Sequenzen abgesehen, die sich im ersten Drittel abspielen, ließ der Film mich jede einzelne Sekunde seiner 150 Minuten zu spüren bekommen. Kathryn Bigelows Werk vergeht nie wie im Flug und verlangt stattdessen vom Zuschauer ständige Aufmerksamkeit. Es gilt beständig, dem dichten Plot zu folgen und darauf zu achten, was gerade passiert und wie es mit den restlichen Ereignissen zusammenhängt. Hirnaktivität wird ebenfalls vorausgesetzt, wenn es darum geht, die Darstellung der CIA-Schattenwelt im nahen Osten sowie ihre Methoden zur Terrorismusbekämpfung zu begreifen. Darüber hinaus scheint es mir das Anliegen der Regisseurin zu sein, die Vorgänge möglichst neutral und authentisch abzubilden, um den Zuschauer selbst werten zu lassen. Optional, schließlich, ließe sich dann noch auf einer Meta-Ebene darüber reflektieren, ob die dargestellten Menschenrechtsverletzungen und das eigenmächtige Handeln der CIA nun vom Film gerechtfertigt oder, ganz im Gegenteil, von irritierenden Zwischenszenen immer wieder hinterfragt werden.
In einer sehr klaren Struktur arbeitet sich "Zero Dark Thirty" an einzelnen Themenkomplexen des Antiterrorkriegs ab: Folter, Spurensuche, Spionage, Geschacher um Legitimation von Einsätzen und schließlich, in einer halbstündigen Finalsequenz, den eigentlichen Feldeinsatz. Nicht umsonst, so meine ich, beginnt der Film mit der Folterung von Gefangenen: Ohne zuvor das Geschehen in einen größeren Kontext einzubetten, wird der Zuschauer mit einem der hochproblematischen Kapitel im Anti-Terrorkrieg konfrontiert. Auf beunruhigende Anrufe während des Anschlags auf das World Trade Center, welches im Film bewusst nur durch einen schwarzen Bildschirm dargestellt wird, um das amerikanische Trauma zu thematisieren, folgt zugleich eine hässliche Reaktion, zu denen der 11.September als Legitimationsgrundlage dient. In der Frage, ob Folter tatsächlich zum Erfolg führt, bleibt "Zero Dark Thirty" eher ambivalent. Auf der einen Seite sehen wir in einer besonders intensiven Sequenz, wie ein Gefangener unter der Misshandlung zusammenbricht und es ihm völlig unmöglich ist, überhaupt irgendeine verlässliche Information zu äußern. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass die Ermittler letztendlich doch noch an die gewünschten Informationen kommen. Zugleich wird aber auch der Fortschritt gezeigt, den die CIA durch eine "Unternehmenskultur" erreicht, in welcher Misshandlungen zur Normalfall geworden sind. Generell wird die CIA im Film vor allem als Arbeitsplatz dargestellt, in denen alle verfügbaren Register gezogen werden, um Erfolge zu erzielen. Bezeichnend war auch ein kleines Detail in einer Szene, in welcher im Hintergrund ein Interview mit Barack Obama im Fernsehen zu sehen war, der den Einsatz von Folter bestritt. Es ist gerade diese Ambivalenz, welche in "Zero Dark Thirty" immer wieder zutage tritt und die Geschehnisse des im Film gezeigten immer wieder aufs neue problematisiert.
Dass der Film aber über die lange, lange Laufzeit überhaupt funktioniert, ist vor allem der Inszenierung der Hauptfigur Maya (Jessica Chastain) zu verdanken. Trotz überwiegenden Bemühungen um Authentizität verleiht ihre persönliche Entwicklung durch den Film hindurch dem übergeordneten Geschehen einen gewissen Charakter. Maya erlebt praktisch ihr persönliches 9/11 und entwickelt daraufhin eine tunnelblick-artige Besessenheit, die ihr voriges "Berufsleben" mit Kollegen und Auszeiten in eine isolierte, kalte und professionelle Zielstrebigkeit verwandelt. Was ich kürzlich im von mir gesehen "French Connection" bemängelte, nämlich die generell schwierige, aber nicht geglückte Gradwanderung zwischen um Authentizität bemühter Distanz und gleichzeitig stattfindender Charakterzeichnung einer besessenen Hauptfigur, funktioniert in "Zero Dark Thirty" überaus gut. Was allerdings nicht heißen soll, dass dieser Film zugängliches Kinofutter ist. Denn wie bereits am Anfang erwähnt, man spürt, trotz Bigelows brillianter Inszenierung, fast jede Sekunde des Films, weil ständige Aufmerksamkeit gefordert ist. Daher verbuche ich den Film unter der Kategorie "fordernd, aber lohnenswert", möchte ihn aber so schnell lieber nicht noch einmal sehen.

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Deekin

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@Jacker: Ich empfand die Anprangerung eher subtil. Die übergeordnete Erzählung thematisiert ja gerade die Jagd und Hinrichtung von Amerikas Staatsfeind Nr.1 und der Film wollte meiner Meinung nach zeigen, wie das ganze aus der Sicht jener Organisation aussieht, welche aufgrund von Menschenrechtsverletzungen in Medien stets als Monster gesehen wird. Es war vor allem die Folterthematik zu Beginn, kleine Zwischenszenen, welche die Erzählung immer wieder störten, sowie die Entwicklung der Hauptfigur, welche als eine Art Symbol für eine Nation im Wahn stehen könnte, die mit dieser übergeordneten, heroischen Handlung brechen. Dass ich den Film halt 'nur' mit 6.5 bewertet habe, hat wohl eher etwas mit meinem anstrengenden Seherlebnis zu tun, als das er jetzt nicht so doll wäre. Vom technischen Standpunkt und vom Drehbuch her würde ich sagen, haben die Macher wohl genau den Film gemacht, der ihnen vorschwebt, und das Ergebnis ist in dem, was der Film sich vornimmt, durchaus beachtlich.
@TheDrPepperPower: Ich habe nach dem Schauen auch schon gedacht, dass der Film für dich womöglich kein wirkliches Viewing-Pleasure generieren würde. Was irgendwie schade ist, denn Bigelow ist in meinen Augen eine verdammt gute Regisseurin; nur macht sie in nächster Zeit wohl eher politisch motivierte Filme. Würde allerdings gerne irgendwann noch mal THE HURT LOCKER schauen, wahlweise auch in Gesellschaft deiner 8 Fangarme. Der könnte dir nämlich mehr zusagen. Allerdings müssen wir uns dafür zuerst am HIRN rächen, nachdem es uns beim Bullshit-Bingo mal wieder die blauen Beine um die Ohren gehauen hat.


jacker

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Meine Formulierung "aufs Heftigste" war auch gar nicht auf die Art des Transports, sondern die Wirkung der Kritik bezogen. Interessanterweise fand ich den im Gegnsatz zu dir gar nicht sperrig, sondern unfassbar spannend und in seiner Wirkungsweise auch noch ziemlich klug. Besonders im Finale war ich vollkommen gebannt und nur einen Moment später stelltd er Film (üder die Reaktion des Soldaten auf seinen "Erfolg") total in Frage welches Ziel hier eigentlich gerade erreicht und vom Zuschauer mit angefiebert wurde.


cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz einfach macht es Bigelow dem Zuschauer nicht. Anfangs werden einem mittels geführter Telefonate vom 11.September 2001 zwischen Opfer und deren Angehörige in Erinnerung gerufen, weshalb man sich diesen Film ansieht. Unmittelbar danach werden ausführlich Folter und Erniedrigungen an einem politischen Gefangenen gezeigt - alles sehr auf Distanz bedacht, nur keine Stellung beziehen, für die eine oder andere Seite. Der Zuschauer möchte sich doch bitteschön selbst ein Bild machen. Bereitet es dem Verhörspezialisten Genugtuung oder gar Freude, seiner täglichen Arbeit nachzugehen? Hat es der vermeintliche Terrorist nicht anders verdient?

Nachdem dann die erste halbe Stunde mit den ausgiebigen Verhör- und Folterszenen überstanden ist, verstärkt sich allmählich der Wunsch nun endlich einen Film präsentiert zu bekommen. Könnte doch eigentlich angesichts der zugrunde liegenden Thematik so einfach sein! Worum ging’s denn eigentlich nochmal? Richtig, Bin Laden soll zur Strecke gebracht werden, mit bekanntem Ausgang. Na Bigelow, dann mach mal! Eine Terrorspezialistin (oder wie lautet die korrekte Berufsbezeichnung doch gleich?) nimmt ihre Arbeit auf, die gar nicht so übermäßig spannend ist, wie man sich das als Außenstehender womöglich denken könnte. Zwischendurch werden Terroranschläge eingestreut (London, Islamabad), alles mit reichlichen Zeitsprüngen versehen, nicht sonderlich flüssig erzählt. Plötzlich ist die erste Stunde rum und mein ernüchterndes Zwischenfazit lautet: Die anfänglichen Telefonate und anschließenden Terroranschläge auf fünf Minuten Länge zusammengeschnitten, das hätte die Wirkung keinesfalls verfehlt oder gar gemindert, denn so toll sind die bislang gezeigten Charakterzeichnungen keinesfalls, als dass sie nicht entbehrlich wären.

Nun ja, danach wird es geringfügig interessanter, aber nicht gerade wesentlich spannender, denn die Terroristenjagd ist offenbar vergleichbar mit der Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Als sich dann allmählich die Schlinge um Bin Ladens Hals zuzuziehen beginnt, kommt trotz der halbdokumentarischen Erzählweise so etwas wie die langersehnte Spannung auf. Die letzte Dreiviertelstunde wird schließlich routiniert abgespult. Bin Ladens Ermordung wird nicht triumphal ausgekostet - hätte nicht zu diesem Film gepasst, daher auch sehr lobenswert -, nur wäre eine weniger eindimensionale Sichtweise passender gewesen! Wer hätte nicht gerne etwas mehr über den Terroristenführer und sein Terrornetzwerk erfahren? Dass sich Gotteskrieger selbst in die Luft sprengen, um dabei möglichst viele Menschen mitzunehmen, ist bekannt, sieht man bei Bedarf regelmäßig in den Nachrichten, aber einen kritischen Blick hinter die Kulissen zu riskieren und damit dem Zuschauer zu gewähren, wäre äußerst interessant und meinerseits auch äußerst wünschenswert gewesen.

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cpt. chaos

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Bin mal gespannt auf deine Bewertung...


BenAffenleck

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Ich auch.


longus69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ambivalent war und ist in allen Kritiken das inflationär genutzteste Wort von allen... Und tatsächlich ist der Frau auf dem Regiestuhl der unamerikanischste amerikanische Film über die multimilliardenschwere Rache-Hatz auf den Verursacher des 21. Century Trauma gelungen...
Wenn alle Beteiligten dreckig handeln kann keiner mit sauberen Händen das Spiel verlassen... Und die Normalität ist und bleibt eine Illusion...

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AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn Amerikaner die Folgen und Auswirkungen und Taten amerikanischer Politik verfilmen, dann ist das in den seltensten Fällen gespickt mit kritischer Reflexion des eigenen Tuns. Die oscarprämierte Regisseurin Kathryn Bigelow hat mit "The Hurt Locker" aber gezeigt, dass man durchaus ein ordentliches Maß an Sinnlosigkeiten in der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik vorfinden kann. Mit "Zero Dark Thirty" greift sie wiederum ein nach wie vor aktuelles Thema aus diesem Fundus auf, sie spart sich jedoch jeglichen bewertenden Kommentar. Stattdessen schauen wir ganz "einfach" bei der Jagd auf Osama Bin Laden zu. Der Fokus liegt dabei auf einer jungen Analystin, die Hinweis um Hinweis auswertet, um eine heiße Spur zu finden. Sie findet die heiße Spur, sie kämpft dafür, dass sie weiter verfolgt. Das Ergebnis kennen viele von uns aus dem Fernsehen. 8 Punkte für diese spannende und hochbrisante "Verfolgungsjagd".

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Soulja

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gehört ja mittlerweile zum guten Ton, Filme zu kritisieren, in dem US-Kriegshandlungen erfolgreich oder gar positiv dargestellt werden. "Die Weltpolizei USA ist doch aber böse." Wann kommt das endlich in Hollywood an? Simple Antwort: Niemals. Auch wenn die Weltpolitik natürlich Beispiele auf Lager hat, wird sich Hollywood nie so emanzipieren, als dass wirklich möglich ist. In einem Land, welches jährlich "Tribute to the troops" feiert, wäre aber vielleicht sogar so eine Produktion eher verlogen als authentisch, so absurd das auch klingen mag.

Muss ZD30 nun im Verdacht stehen, ein Propagandamittel zu sein? Propaganda für einen erfolgreichen Krieg gegen den Terror? Ich denke nicht. Es fehlt Glanz und Gloria und staatstragende Worte habe ich auch keine (im Übermaß) gehört. Beklemmende Folterszenen, die aber ohne Verherrlichung und relativ wertfrei vermittelt werden.

ZD30 erinnert in vielen Teilen an Homeland. Nur mit einem großen Unterschied. Homeland ist bemüht ein allumfassendes Bild zu präsentieren. ZD30 beleuchtet nur die Seite der Amerikaner. Bei einer Spieldauer von knapp 2,5h habe ich da im Vorwege etwas anderes erwartet. Aber hier offenbart sich ein typisches Problem bei der Inszenierung von realen Ereignissen. Abu Ahmad al-Kuwaiti lebte nunmal seit 2006 mit Bin Laden in dem Anwesen in Pakistan. Der parallele Handlungsstrang hätte arg komprimiert präsentiert werden müssen, hätte man dem Handlungsstrang rund um Maya nicht sofort jede Spannung nehmen wollen. Wie auch Homeland, wo Carrie Abu Nazir jagt, lebt ZD30 von der Bessenheit Mayas, Abu Ahmad zu finden.

Letztendlich ist es aber diese Einseitigkeit, die zu den Propaganda-Vorwürfen führt und die diesem Film wertvolle Punkte in meiner Bewertung klaut. Auch wenn die Erstürmungsszene intensiv gemacht ist, ist diese zu langatmig. Und im Vorwege gibt es einige Zeitsprünge, welche letztendlich noch kompakter hätten gestaltet werden können. Hier verpasst man, dem Film eine eigene Dynamik zu geben. Zwar hat ZD30, besonders am Anfang, eine intensive Erzählweise, welche sich aber hin und wieder verzettelt und so zwar die Rolle Mayas besser aufbauen möchte, aber eben wieder die Dynamik verliert. So empfindet man die Stürmung zunächst gar nicht als das große Finale, sondern lediglich als eine weitere Episode und das darf einem 2,5h langen Thriller mit dieser Erzählweise nicht passieren.

Ob der Thematik habe ich den Film lange vor mir her geschoben und war letztendlich froh, ihn gesehen zu haben. Trotz der erwähnten Widrigkeiten bietet ZD30 über 150 interessante Minuten und eine Jessica Chastain, die sich in ihrer Rolle prächtig ausleben kann.

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brucelee76

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hi Leute,

ich sehe wohl nicht recht: 7,7 Kritikerbewertung?! Seid ihr gekauft oder steht unter Folter?!
Ich habe mich lange geweigert, eine pro US-Terror Jagd gegen einen fiktiven/unsichtbaren Feind anzuschauen. Nachdem ich es getan habe, kann ich nur bestätigen was ich bereits geahnt hatte. Mann bekommt den Eindruck, die USA/NATO haben das Recht, Menschen zu foltern und in deren Länder einzumarschieren. Lasst doch die Terrorbrüder einfach in Ruhe und provoziert sie nicht.

Miss Bigelow ich mag dich, aber bitte verschone uns mit deinen unkritischen Soldaten Filmen. ZD30 erscheint uns wie eine objektive und neutrale Darstellung. Aber du zeigst uns nur eine allgemeine Sicht und Abhandlung und hinterfragst die Ursachen nicht. Natürlich gibt es Terror-Clans, aber wer ist der wahre Aggressor!? Dem Zuschauer bleibt am Ende vieles unklar!? Wer war der Mann mit Bart wirklich!? Der gesamte Film kommt mir vor, wie eine Farce.
Ein Beispiel: Wie blöd oder taub muss Bin Laden und seine Sippe gewesen sein (sogar die Nachbarn wurden wach), als sage und schreibe drei Kriegshubschrauber, 30 Minuten vor dem Anwesen von B.L mit ohrenbetäubenden Krach umherschwirrten. Ein Hubschrauber kracht sogar aufs Dach. Hat dieser ach so gefürchtete Terror-Pate, der kurz vor der Rente steht, keine unterirdischen Fluchtwege und bewaffnete Bodyguards!? Allein diese Szene macht diesen Film so unglaubwürdig wie die Mondlandung. Es wurden/werden wie immer unschuldige getötet, um den eigentlichen Grund zu verschleiern.

Liebe Supermächte sagt uns endlich das ihr es einfach auf die Opium- und Ölfelder es abgesehen habt. Mit dieser Wahrheit kommen wir Menschen auch zu Recht. Und macht bitte keinen Eiertanz, um irgendwelche selbst inszenierten bösen Buben mit Bart. Und fangt erst einmal an bei euch im Verein an, nach den Bösen Jungs zu suchen. Sicherlich habt ihr schon mal was von Insiderjobs und dritten Feind, gehört!

Schade, der Film wäre ohne die angeblich wahre Begebenheiten, ein richtig guter Anti-Terror Film geworden. So gibt es immerhin Zwei Punkte von mir, für die optische Darstellung, reale Kulisse und Statisten. Und die rothaarige Agentin ist sexy. Von der würde ich mich gerne foltern lassen.

Mein Fazit: Seit Platoon und Full Metal Jacket, gibt es keine gescheite Anti-Kriegsfilme mehr. ZD30 überzeugt mich inhaltlich und politisch nicht.

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MaceWindu1998

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Ja, ich hasse es auch, wenn die USA als die guten dargestellt werden!
Und solche Filme sorgen dafür, das die Landbevölkerung geblendet ist von ihrem eigenen Land!
Was war denn das mit der NSA zum Beispiel? Ich wette die meisten in den USA finden es richtig, uns alle abzuhören, wir könnten ja einen Anschlag planen ...


codify

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Ich habe den Film und vor allem das Ende nicht als positive Darstellung der USA wahrgenommen. Im Gegenteil hier wird subtil Kritik geübt.


Cayopei

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Bewertung7.0Sehenswert

Das politische Torture-Porn-Feelgood-Movie für alle mit Post-9/11-Trauma.

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Murray

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Ein Spaß für die ganze Familie.


MemoriAria11

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Bewertung4.0Uninteressant

Gut gespielt von Jessica Chastain ansonsten ehr langweilig.

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Zak

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Bewertung0.0Hassfilm

extrem unsymphatischer Film

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Zak

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Jepp


Jek-Hyde

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^^


PommesPapst

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Thema fühlt sich zäh an und es wird viel Folter gezeigt, allerdings ohne zu werten, jedoch mit dem Ergebnis, dass das Prinzip funktioniert.

Wer sich von einigen Längen nicht abschrecken lässt, der sollte Zero Dark Thirty mal eine Chance geben.

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freakualizer

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kein Interesse

Keine Ahnung, wie oft ich den jetzt schon versucht und immer wieder ausgemacht habe. Nee, ist der anstrengend. Nee, ist der öde..

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Danchen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein ekelhafter Propagandafilm, der es schafft, Folter zu rechtfertigen, weil sie eben funktioniert. Er schafft es außerdem, dass dies auch kaum jemand hinterfragt.

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tiktok

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Bei 24 wird doch in jeder Folge gefoltert und da stört das irgendwie niemanden. Versteh mich nicht falsch, ich habe mir 24 aus dem Grund nicht weiter angesehen, weil ich dies für überaus propagandistisch halte Folter zu rechtfertigen, nur hat mich gewundert, dass ich da anscheinend der Einze war.
Und hier sehe ich jetzt schon wiederholt Kommentare, die Folter im Film kritisieren. Irgendwie merkwürdig.


Danchen

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Ich schaue 24 "leider" nicht, kann da also nicht so detailliert mitreden. Den Medienrummel um die Serie und die darin enthaltenen Folterszenen hab ich mitbekommen, aber ich hatte genug andere Gründe, dass ich drauf verzichten wollte und das war nur das Tüpfelchen auf dem i.

Ich verstehe aber schon, was du sagen willst.

Mich bedrückt an der Stelle, dass dieser Film unglaublich gut ankommt, auch bei vielen "professionellen" Kritikern. Der Film ist doch tatsächlich ein Paradebeispiel für Propaganda und Rechtfertigung des US-amerikanischen "Terrors". Dass man das so nicht auffasst, liegt an der unglaublich einseitigen Darstellung der Thematik im Film. Kulturelle und geopolitische Konflikte finden keine Beachtung und der "Feind" hat keine Geschichte.

Bezogen auf die Folter: Es ist nicht die Darstellung der Folter allgemein - Es geht mir aber viel mehr um die Art und Weise, wie der Film diese rechtfertigt und sogar als notwendig beschreibt. Der Film zeigt: Folter funktioniert hervorragend. Daher erscheint es letztlich nur "fair", sie anzuwenden, wenn dadurch Recht getan werden kann. Dass die Folter selber Unrecht ist, weiß der Zuschauer sehr wohl; er kann diesen Gedanken aber gut hinten anstellen. Und geht mit den Zielen der Verhörer und somit letztlich auch mit ihren Methoden d'accord. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Folter gibt es den ganzen Film über nicht, wodurch noch mehr der Eindruck entsteht, als ob vom Zuschauer erwartet wird, dass er diese Methode eben toleriert.

Solche Folterszenen aus dem Kino & TV zu verbannen ist nicht mein Wunsch. Ich finde aber, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob beispielsweise Liam Neeson in einem rein fiktionalen Abenteuer seine Tochter sucht und daher ein paar Kerle quält - ist gar nicht zynisch gemeint - oder ob es um einen Film geht, der sich selbst als historisch akkurat versteht. Weißt du, was ich meine?

Ein Film, der ein so bedeutendes politisches Thema "akkurat" betrachten will, der sollte es schaffen, einen Diskurs zu führen. Auch über die Schattenseiten auf der Seite, auf welche wir uns als Publikum offenbar stellen sollen.


kawummbaby

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Bewertung5.0Geht so

Ich will hier mal trennen, erst zum Unterhaltungsaspekt, dann der Rest.

Unterhaltung:

Wer langsame, eher psychische Spannung mag ist hier ganz gut aufgehoben. Es passiert nicht viel, eine Mischung aus Politik und Sachbearbeiterjob, garniert mit ein wenig Tragödie und einigem Sadismus.

Andere Aspekte (ACHTUNG FILMVERDERBER!):

Der Film zeigt recht spannend eine völlig unterdurchschnittliche Realität. Es wird toll dargestellt, auch der Einsatz am Ende, aber was bleibt? Die hören ein paar Handygespräche ab, foltern ein paar Informanten, lokalisieren das Haus. Fliegen mit was?30 Superhelden hin, schrotten den Heli und "stürmen" schwerbewaffnet ein ziemlich wehrloses Haus, aber dafür immerhin in Rekordzeit, also in vielleicht 6 Minuten pro Ministockwerk. Hätte die Wehrmacht so gekämpft, hätte sie es bis heute nicht nach Stalingrad geschafft.

Wieder ein Mal bauschen amerikanische Filmemacher die Leistungen ihrer Landsleute maßlos auf.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Verfilmung über die Ergreifung des wahrscheinlich gefährlichsten Terroristen aller Zeiten.
Ein riesen Lob geht an die schauspielerische Meisterleitung von Jessica Chastain, welche ich zuvor nur aus "The Tree Of Life" gekannt habe. Durch sie wirkt der Film so authentisch und bewegend, wie es nur selten zu finden ist.
Ein weiteres starkes Ausrufezeichen von "Zero Dark Thirty" ist die brillante Vertonung, was dazu führt, dass man es kaum wagt in dem letzten Drittel des Filmes zu atmen.
Alle die einen üblich patriotischen amerikanischen Kriegsfilm erwarten, werden hier eines besseren belehrt.
Vielmehr setzt "Zero Dark Thirty" auf das Bewusstsein dem Terrorismus gegenüber, welche nicht nur die Amerikaner, sondern alle westlichen Länder verbindet.
Thumbs up!

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JoergStajner96

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Bewertung6.0Ganz gut

War nicht schlecht, aber teilweise langweilig.
Schauspieler super, Thema auch, aber er könnte halt eine Stunde kürzer sein

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