Tödliches Kommando - The Hurt Locker
edit edit group membershipsThe Hurt Locker, US 2008
Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt “Tödliches Kommando” Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur eine… — Mehr
Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt “Tödliches Kommando” Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn und Specialist Owen Eldridge im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William James. Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. Während Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen, ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des Häuserkampfes.
- Regisseur
- Kathryn Bigelow
- Autor
- Mark Boal
- Genre
- Thriller, Kriegsfilm
- Zeit
- Irakkrieg
- Ort
- Irak, Wüste
- Handlung
- Angst, Angst vor dem Tod, Armee, Autobombe, Bombe, Bombenalarm, Bombenattentat, Bombenbauer, Bombenleger, Emotionslos, Erschiessen, Heckenschütze, Irakkriegveteran, Kameradschaft, Klima der Angst, Loyalität, Menschliches Zusammenleben, Männer, Panik, Scharfschütze, Schock, Schrecken, Schusswaffe, Schusswechsel, Selbstmordattentäter, Soldat, US-Amerikaner, US-Armee, Zeitbombe, Zusammenwirken
- Stimmung
- Ernst, Hart, Traurig
- Mitmachen
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Erinnerung, wenn der Film im Fernsehen läuft.
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Kritiker — Film: Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Geschrieben von einem Mann, der miterlebt hat, was der Film zeigt; verfilmt von einer Frau, die im Genre des Thrillers zu Hause ist, erfüllt „The Hurt Locker“ wohl die wichtigsten Voraussetzungen für ein packendes Kriegsdrama. Der Film ist auf dokumentarisches Flair bedacht und lässt offensichtlich patriotische und politische Gesten konsequent weg, wodurch eine hohe Authentizität erzielt wird. Der hohe Preis dafür ist zunächst ein recht anstrengender Kamerastil (Oscarnominierung hin oder her) sowie vor allem der Wegfall einer wirklichen Handlung, da man im Prinzip zwei Stunden lang einer Gruppe von Soldaten einfach nur über die Schulter schaut, während sie ihre Männlichkeit ausleben, sich Ängsten stellen und nebenbei ihren Platz im Leben suchen. Aus seiner Nüchternheit schöpft der Film Kraft, allerdings auch Teilnahmslosigkeit seitens eines nicht unwesentlichen Teils des Publikums. [...]
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
[...] Bigelow läßt sich extrem viel Zeit für die Entwicklung ihrer Szenen, sei es beim Entschärfen einer Autobombe, während auf den Häuserdächern die Irakis zuschauen und mit der Videokamera mitfilmen, oder beim Scharfschützen-Duell in der staubigen Wüste. Die Stimmung ist ruhig und angespannt, und immer wieder lauert aus dem Hinterhalt der Tod, schlägt fast zufällig und beliebig zu. Das epische Erzähltempo führt zu über 130 Minuten Spielzeit, die aber bis zum Ende packend inszeniert sind. [...]
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Kommentare (133) — Film: Tödliches Kommando - The Hurt Locker
AncientEngine 2010/08/28 20:05:23
Kommentar löschenDer Film schafft es Spannung whärend der Einsatze aufzubauen, allerdings waren z.B. die"privaten" Szenen überflüssig, da sie einfach nicht in die Stimmung reinpassten.
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kinogaengerin 2010/08/21 20:28:52
Kommentar löschenVor ca. einer Woche habe ich die ersten 45 Minuten des Filmes gesehen, musste dann aber abschalten, weil ich sonst eingeschlafen wäre. Heute folgte dann der Rest, besser wurde es jedoch leider nicht. Der Film ist weder Thriller noch Actionfilm, sondern mehr eine Darstellung in Episoden, denn eine zusammenhängende Geschichte wird hier nicht erzählt. Das Team wandert von Bombe zu Bombe, bekommt auf einmal psychologische Rappel, obwohl sie vorher eiskalte Hunde sind. Daran merkt man leider, dass eine Frau diesen Streifen in Szene gesetzt hat, es muss anscheinend unbedingt auf die Tränendrüse gedrückt werden. Doch nicht nur das wirkt unrealistisch, (Achtung Spoiler!) gleich zu Beginn stirbt der Typ im Bombenanzug, obwohl er aus der Tod-Zone raus ist. Am Ende aber überlebt dieser James dann auf einmal, obwohl er viel näher an der Bombe dran ist. (Spoiler Ende) Auch wirkt der Film mehr wie ein Propaganda-Streifen, denn obwohl zwar keine Flagge gezeigt wird, sind alle Amerikaner die Guten, alle Iraker aber potentielle Bösewichte. Was soll das? Mit Namen wie Ralph Fiennes zu werben, finde ich auch daneben angesichts eines Auftrittes von 5 Minuten. Meine Vorhersage von 8 Punkten kann ich leider nicht bestätigen, denn Spannung kommt überhaupt nicht auf. Einzig Technisch kann man dem Film ein bisschen was abgewinnen, aber das reicht leider nicht. Die Oscars für besten Film, Regie und Schnitt finde ich ungerechtfertigt. Da schaue ich doch lieber noch ein paar mal Black Hawk Down oder Jarhead oder Soldat James Ryan oder...
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 24 Antworten
alanger 2010/08/21 21:04:55
alle iraker sind keineswegs die bösen. die szene mit dem iraker mit dem bombenkäfig den sie nicht retten können ist eine der stärksten filmszenen die ich je gesehen hab. und sie zeigt wie islamischen terroristen ihre eigenen glaubensbrüderam arsch vorbeigehen.
Hitmanski 2010/08/21 22:01:43
Ich bin ja nun auch kein ausgewiesener "Hurt-Locker"-Fan, aber eines verstehe ich nicht so ganz: Der "Hurt Locker" ist dir zu US-freundlich und patriotisch, stattdessen schaust du lieber "Saving Private Ryan" oder "Black Hawk Down"? Dabei sind gerade das doch zwei mustergültige Beispiele für eher unreflektiertes Heldengehabe und Hurra-Patriotismus-Filmchen (übrigens sogar mit wehender Fahne am Anfang und Ende...)
Und ob "Jarhead" jetzt wesentlich spannender ist, sei auch mal dahingestellt...
philopee 2010/08/21 22:08:45
Ich sehe das ganze genau gleich wie du Kinogängerin.
Die Amerikaner sind immer die Guten, die überlegen, dann handeln, dann ehrenvoll Sterben. Und die Iraker sind immer die Weirdos die alles in die Luft sprengen wollen.
Auch ich konnte die Langeweile die der Film bot nicht an einem Stück ertragen...
Die Umstände unter denen der Film entstanden ist sind oskarwürdig aber dem Film selbst würde ich gerne die goldene Himbeere verpassen...
alanger 2010/08/21 22:40:02
abundzu mal nachrichten hören/sehen, zeitung lesen, was auch immer ... bringt doch was philopee.
ich weiß nicht wer sich im irak so alles in die luft spengt und da sind sicher ne menge pakis, jordanis, bosnier... dabei, aber keine amis. die sterben dort nur "ehrenvoll".
gehts noch etwas zynischer?
philopee 2010/08/21 22:45:44
"gehts noch etwas zynischer?" Das könnte ich jetzt auch fragen. :D
Das habe ich aber nicht gemeint. Was ich gemeint habe ist dass nicht jeder Moslem auch ein Bombenzünder ist, und dass es selbst im Irak wohl einige amerikanische Soldaten geben muss die ihren Job nicht ganz so ehrenvoll gestalten.
Im Film wird das so dargestellt als wäre die USA die gute Seite und der Irak die böse Seite. Der Krieg gegen den Terror birgt allerdings mehr Facetten als dass man so eine primitive Zweiteilung machen könnte.
alanger 2010/08/21 23:40:16
hab ich grade nicht so gesehen, mit der einseitigen darstellungaber watt solls.
Titaneus 2010/08/22 00:15:18
Den Vorwurf des Patriotismus in diesem Film kann man ganz sicher nur unter folgenden Umständen einbringen: man hat entweder den Film nicht gesehen, ihn nicht verstanden oder gehört zu diesen Trend-anti-US-Aktivisten, deren Kritik einzig auf Halbwissen und Nachplapperei aufbaut und somit jeden US Kriegsfilm zur scheinbaren Patrioten-Party werden lässt, ganz egal ob es der Realität entspricht oder nicht.
Brennegan 2010/08/22 02:22:36
Ein FIlm, der sich mit dem Thema Krieg beschäftigt, stellt die Protagonistenseite immer als das Opfer dar. Das war auch in "Im Westen nichts Neues" oder eben in "Stalingrad" so, um die zweifelsohne krassesten Beispiele zu nennen ...
Davon werden die Filme nie weg kommen und das ist auch schlecht so.
Bandrix 2010/08/22 11:02:49
Die Amerikaner sind in diesem Film die Guten und Ehrenvollen? Kann ich so leider nicht unterschreiben...
Vor allem die Hauptfigur ist eher auf den nächsten Adrenalinkick aus, er bringt ja sogar seine eigenen Männer in Gefahr dadurch.
philopee 2010/08/22 11:32:43
Steht aber trotzdem später wieder als Held da, weil sein Vorhaben ja gelungen ist
philopee 2010/08/22 11:39:34
@Brennegan: Wie sieht es mit Full Metal Jacket zum Beispiel aus? Ein toter Vietnamese wird als US-Soldat eingekleidet. Also da wurde zum Beispiel nicht nur die US-Seite verhetschelt, sondern eher kritisiert.
"Hurt Locker" kritisiert aber meiner Meinung nach nicht den Krieg an sich, sondern einzig und allein das Verhalten der Moslems, das ihrer Meinung nach erst zu diesem Krieg geführt hat. Und das ist einfach eine zu einseitige Darstellung.
(Meine Meinung, bitte kein Kreuzfeuer)
Hitmanski 2010/08/22 11:55:26
Sein Vorhaben scheitert ja in letzter Konsequenz, die lebende Bombe explodiert - und auch die anderen Entschärfermissionen sind nicht als Heldentat, sonder als egoistischer Adrenalinkick eines zynischen Extremsportlers inszeniert.
""Hurt Locker" kritisiert aber meiner Meinung nach nicht den Krieg an sich, sondern einzig und allein das Verhalten der Moslems, das ihrer Meinung nach erst zu diesem Krieg geführt hat."
Seh ich komplett anders. Zum einen macht das Beispiel der lebenden Bombe die innere Gespaltenheit zwischen Fundi-Islamisten und dem Rest der Bevölkerung deutlich und zeigt auch die Rücksichtslosigkeit, mit der erstere gegen zweitere vorgehen (hat alanger ja schon oben angedeutet). Und die Grundaussage, dass der Krieg nunmal von Islamisten und nicht von Amerikanern ausging, ist nicht einfach so wegzudiskutieren.
kinogaengerin 2010/08/22 12:29:34
Zum Patriotismus-Vorwurf: Filme wie Soldat James Ryan oder Black Hawk Down leben davon, Hurt Locker will aber realistisch sein, bedient dabei aber nur das Klischee Ami gut / Iraker böse. So war jedenfalls mein Empfinden, viele mögen es anders auffassen. Auch bei der Szene mit dem Bombengürtel, wollen alle Amis den Kerl am Liebsten abschießen, nur der Übersetzer (wohlgemerkt kein Ami) beteuert, er wäre ein guter Mensch. Für mich ist Hurt Locker nun einmal nicht "der beste Kriegsfilm aller Zeiten".
Hitmanski 2010/08/22 12:36:31
"Auch bei der Szene mit dem Bombengürtel, wollen alle Amis den Kerl am Liebsten abschießen, nur der Übersetzer (wohlgemerkt kein Ami) beteuert, er wäre ein guter Mensch."
Du empfindest eine Szene, in der US-GIs ohne größeres Nachfragen einen Iraki erschießen wollen als Verherrlichung der Amerikaner? - Ganz ehrlich, das ist unlogisch.
"Für mich ist Hurt Locker nun einmal nicht "der beste Kriegsfilm aller Zeiten"."
agreed - finde ich auch nicht, wie man ja an meinen Ausführungen zwei Kommentare weiter unten sehen kann ;)
Brennegan 2010/08/22 13:02:59
@philopee: Ach hör doch auf :P Ja, die üblichen Ausnahmen :D
@kinogängerin: Da hast du recht, es gibt natürlich bessere. Oje, da hast du ja was losgetreten :D
Kritikologe 2010/08/22 13:25:01
@Hitmanski
"Und die Grundaussage, dass der Krieg nunmal von Islamisten und nicht von Amerikanern ausging, ist nicht einfach so wegzudiskutieren."
Welchen Krieg meinst du?
Etwa den Irak-Krieg?
Mike Myers 2010/08/22 13:31:04
Gut und ehrenvoll? Die zwei Kumpels zählen jeden verfluchten Tag, wo sie ihrer Ablösung näher kommen, der Kommandant (David Morse) ist ein arrogantes rechtes Arschloch und der Entschärfer ein schrecklich abgestumpfter Mensch, der auf Kosten seiner Psyche beginnt seinen potenziellen Tod hinzunehmen. Und warum? Zuhause lebt er wie wertloser Trailertrash und Bomben entschärfen ist das einzig selbstwertige was er kann - auch wenn es ihn irgendwann umbringt. Es geht nur um den Job von Allerweltstypen, die sich ihr Leben und ihre Regierungspolitik nicht ausgesucht haben.
Hitmanski 2010/08/22 13:31:19
Ich fange jetzt hier keine Grundsatzdiskussion über den Sinn oder Unsinn des Irak-Krieges an, Tatsache ist aber, dass er maßgeblicher Teil des war-on-terror ist, der seinen Ursprung in 9/11 hat. Welchen Stellenwert man dem Saddam-Regime nun wirklich im islamistischen Terrorismus einräumt ist freilich eine andere Sache, deren Umfang aber den Rahmen einer solchen Diskussion sprengen würde...
Kritikologe 2010/08/22 13:55:44
Du fängst hier keine Grundsatzdiskussion an, schießt aber mit Behauptungen um dich herum, welche die Titelbilder der Bild Zeitung, die letzten Jahre geschmückt haben.
Eigentlich möchte ich darüber nicht weiter diskutieren, da Politik nichts in einem Filmforum zu suchen hat, aber so eine Propaganda Soße muss ich kommentieren. Wenn du tatsächlich immernoch der Meinung bist, daß der Einmarsch der Amis im Irak, ein "Kampf gegen den islamischtischen Terror" war/ist, dann muss ich meinen Kopf schooon wieder schütteln...
Erst nachdem die Amis im Irak einmarschiert sind und ihren EX-CIA Mann Saddam gestürzt haben, um nach den Massenvernichtungswaffen zu suchen, ist der islamische Terror im Irak so richtig ausgebrochen.
Wie war das nochmal, der direkte Angriff jetzt von den Irakern aus?
Also hat Irak Amerika angegriffen?
So müsste es politisch korrekt heissen, und nicht, "der Krieg ging von den Islamisten aus" (du meintest den Irakkrieg).
....abern wenn die Amis ja mal schon in der Nähe sind, Afghanisten war ja nicht weit weg, dann kann man auch paar Geschäfte um die Ecke erledigen!
So jetzt habe ich mit billiger Munition geschossen....
Hitmanski 2010/08/22 14:29:08
"Du fängst hier keine Grundsatzdiskussion an, schießt aber mit Behauptungen um dich herum, welche die Titelbilder der Bild Zeitung, die letzten Jahre geschmückt haben. "
Ich mag sie, diese erfrischende Intoleranz, die allen Menschen die anderer Meinung sind als BILD-Leser deklariert...
Dass du die Hälfte meiner Sätze verdrehst und dich weigerst ihren Sinn zu verstehen lässt eine ähnliche Schlussfolgerung allerdings eher in anderer Richtung zu. In keinem Wort habe ich geschrieben, dass der Irak die USA angegriffen hat, sondern lediglich, dass der Irak-Krieg Bestandteil der war-on-terror ist.
"Wenn du tatsächlich immernoch der Meinung bist, daß der Einmarsch der Amis im Irak, ein "Kampf gegen den islamischtischen Terror" war/ist, dann muss ich meinen Kopf schooon wieder schütteln... "
Jaja - "Blut für Öl" und diese ganze Soße...Das der Krieg die USA bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als doppelt soviel Geld gekostet hat, als die Erschließung aller wirtschaftlicher Ressourcen bringen würde, kann man ja mal außer Acht lassen.
"Erst nachdem die Amis im Irak einmarschiert sind und ihren EX-CIA Mann Saddam gestürzt haben, um nach den Massenvernichtungswaffen zu suchen, ist der islamische Terror im Irak so richtig ausgebrochen. "
Da du so im Klugscheißermodus fährst, komme ich natürlich nicht umhin, dich darauf hinzuweisen, dass es "islamistischer Terror" und nicht "islamischer Terror" heißen muss.
Richtigerweise müsste man des weiteren erläutern, dass der Terror erst nach Kriegsbeginn in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte, es aber unter Saddam jahrelang massenweise staatlich legitimierten Terror gab, der durch die Amerikaner ob gewollt oder nebenbei beendet wurde. Dieses Argument von CIA-Connections ist so alt, wie es dumm ist, denn jeder der sich mit der Realpolitik der letzten hundert Jahre beschäftigt hat, sollte wissen, dass bei Weitem nicht jede materielle Unterstützung zeitgleich eine ideelle ist - "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" liegt da oftmals näher als die Quintessenz von Runden Tischen. Einer Weltmacht wie den Staaten aufgrund einee geopolitisch-strategischen Entscheidung, die Jahre zurückliegt, jeglichen zukünftigen Handlungsspielraum abzuerkennen ist naives Gutmenschentum.
"....abern wenn die Amis ja mal schon in der Nähe sind, Afghanisten war ja nicht weit weg, dann kann man auch paar Geschäfte um die Ecke erledigen!
So jetzt habe ich mit billiger Munition geschossen...."
Das ist keine Munition, das sind die moore´schen Platzpatronen, die eher auf unreflektierten Antiamerikanismus basieren, denn auf einer eigenen Position. Aber sicherlich wirst du mir gleich ähnliches vorwerfen - Medienmanipulation und so.
alanger 2010/08/22 15:25:34
Hitmanski, lass es doch einfach. "Klugscheißermodus" ist schon richtig und die diskussion mit solchen leuten ist sowas von müßig und zeitverschwendung, da lässt sich fruchtbarer mit den zeugen jehovas über den weltuntergang reden. in einem hermetischen weltbild gibts nur einfache antworten und das sind immer die eigenen. alle anderen sind eh bildzeitungsnazis.
Kallekowsky 2010/08/16 18:08:21
Kommentar löschenIch fands gerade mal so unterhaltsam, dass ich mich nicht gelangweilt habe...
aber im Grunde war es zwei Stunden lang der gleiche Trott.
Da schau ich mir lieber Full Metal Jacket an.
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Tödliches Kommando - The Hurt Locker wird von der moviepilot community mit 8 von 10 Punkten auf Grundlage von 2106 Bewertungen und 156 Nutzerkritiken bewertet.

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Im Unterschied etwa zu Ridley Scotts "Black Hawk Down", der den Anspruch erhob, dem Zuschauer den Schrecken des Krieges ganz nahe zu bringen – ein Ding der Unmöglichkeit für alle, die keinen Krieg selbst miterlebt haben –, steht "The Hurt Locker" jedoch für etwas anderes. Sicher, die Szene, in der ein Junge, der zuvor den amerikanischen Soldaten DVDs verkaufte, als lebende Bombe gefunden wird, ist grauenhaft genug. Aber, wie gesagt, darum geht es nicht primär in "The Hurt Locker". Bigelow zeigt uns Menschen, die in einem weitgehend abgeschlossenen Raum unterschiedlich reagieren. Während Sergeant Sanborn vor allem auf die Sicherheit seiner Leute bedacht ist und jedes unnötige Risiko vermeiden will – während Specialist Eldridge die Situation in diesem Raum kaum aushalten kann und nur weg will –, verhält sich James ganz anders. James ist süchtig. Er betrachtet sich nicht so sehr als Minenräumer, Bombenentschärfer. James liebt dieses Risi… — Mehr
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
stimps0n 2010/03/18 16:06:00
> Bigelow enthält sich jeder politischen Stellungnahme zum Irakkrieg. Das
> Entscheidende ist die Wirkung des Films, die besagt: Wer einen solchen,
> klar definierten Raum betritt und zu einer entscheidenden Komponente in
> diesem Raum wird, läuft Gefahr, über eine Art Suchtbeziehung die
> Merkmale, die diesen Raum definieren, vollständig zu verinnerlichen.
Das soll also die Kernaussage des Films sein und mit für die Verleihung des Oscars verantwortlich sein? Vielleicht schaut man sich einfach mal vorher an was die tatsächlichen EOD-Soldaten von dem Film halten:
youtube.com/watch?v=UOw8G3T4vsQ
Das zeigt, dass der Film min. genau so fantasievoll wie avatar ist, nur dass es nicht mit diesem genre-label versehen wurde, da es er ja sonst sein ziel als rekrutierungs- und propagandafilm verfehlen würde.
Ulrich Behrens 2010/03/18 16:23:06
Kapier ich nicht. Mag sein, dass manche Soldaten im Irak das so sehen. Ich sehe es anders. Wieso sollte ich mir deren Meinung zu eigen machen??? Im übrigen spricht allein schon der Titel und das dahinter stehende Gedicht für etwas anderes.
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Redapple 2010/04/26 16:03:55
@stimps0n zu Deinem Video: Es ist ja nicht so, dass der Protagonist im Film nicht für sein leichtsinniges und riskantes Verhalten kritisiert wird, er bringt dadurch sogar einen Kollegen in Lebensgefahr.
Die Soldaten im Video haben den Film einfach zu oberflächlich geschaut und die Kernaussage nicht erkannt.
Brascon 2010/05/28 17:07:20
Warum erzählst du von einer Sucht, die James besitzt?
Ich glaube, dass er zuhause auch wenn ihm noch so grausame Dinge passieren, nicht willkommen ist. Er ist in den Krieg gegangen und seine "Frau" hat ihn gefragt ob er das Gemüse schneiden kann. Jede normale Familie oder Beziehung verhält sich im Normalfall anders.
Nein - ich denke er hat einfach nichts mehr zu verlieren außer sein eigenes Leben. Er hat den Bezug zum Leben, zum lieben etc. aufgegeben und versucht nun wenigstens in EINER Sache gut zu sein. Das ist das Bombenentschärfen.