Tödliches Kommando - The Hurt Locker

The Hurt Locker (2008), US
Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Thriller, Historienfilm, Kinostart 13.08.2009

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7.6 Kritiker
54 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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von Kathryn Bigelow, mit Ralph Fiennes und David Morse

Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt “Tödliches Kommando” Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn und Specialist Owen Eldridge im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William James. Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. Während Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen, ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des Häuserkampfes.

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Cast & Crew


Kritiken (24) — Film: Tödliches Kommando - The Hurt Locker

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

"The Hurt Locker" ist ein Kriegsdrama, das sich explizit nicht der Gewalt um der Action willen bedient, sondern um dem Zuschauer den Schrecken des Kriegs nahe zu bringen. Diese Floskel klingt zwar abgedroschen, bei "The Hurt Locker" passt sie aber einfach. Ich kann mich zudem nicht erinnern, schon einmal einen ähnlich spannenden Kriegsfilm gesehen zu haben und ich bin mir sicher, daß die Längen, die der Film in manchen Szenen hat, bewusst so gewählt sind, um die nervenzerreissende (grandiose) Spannung noch mehr auszureizen. Die Atmosphäre im Irak-Krieg scheint beinahe zum Greifen echt und wenn ich jetzt nochmal den Oscar-Wettbewerb von vor einem Jahr anschaue, muss ich sagen: Avatar mag vielleicht tolleres Bombast-Kino sein, mit einer beeindruckenden Optik. Aber "Tödliches Kommando" war im direkten Vergleich auf jeden Fall der bessere Film.

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doctorgonzo

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Die letzten beiden Sätze sind nicht zu bestreiten...


Ulrich Behrens

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10.0Lieblingsfilm

Im Unterschied etwa zu Ridley Scotts "Black Hawk Down", der den Anspruch erhob, dem Zuschauer den Schrecken des Krieges ganz nahe zu bringen – ein Ding der Unmöglichkeit für alle, die keinen Krieg selbst miterlebt haben –, steht "The Hurt Locker" jedoch für etwas anderes. Sicher, die Szene, in der ein Junge, der zuvor den amerikanischen Soldaten DVDs verkaufte, als lebende Bombe gefunden wird, ist grauenhaft genug. Aber, wie gesagt, darum geht es nicht primär in "The Hurt Locker". Bigelow zeigt uns Menschen, die in einem weitgehend abgeschlossenen Raum unterschiedlich reagieren. Während Sergeant Sanborn vor allem auf die Sicherheit seiner Leute bedacht ist und jedes unnötige Risiko vermeiden will – während Specialist Eldridge die Situation in diesem Raum kaum aushalten kann und nur weg will –, verhält sich James ganz anders. James ist süchtig. Er betrachtet sich nicht so sehr als Minenräumer, Bombenentschärfer. James liebt dieses Risiko,…

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Redapple

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@stimps0n zu Deinem Video: Es ist ja nicht so, dass der Protagonist im Film nicht für sein leichtsinniges und riskantes Verhalten kritisiert wird, er bringt dadurch sogar einen Kollegen in Lebensgefahr.
Die Soldaten im Video haben den Film einfach zu oberflächlich geschaut und die Kernaussage nicht erkannt.


Brascon

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Warum erzählst du von einer Sucht, die James besitzt?
Ich glaube, dass er zuhause auch wenn ihm noch so grausame Dinge passieren, nicht willkommen ist. Er ist in den Krieg gegangen und seine "Frau" hat ihn gefragt ob er das Gemüse schneiden kann. Jede normale Familie oder Beziehung verhält sich im Normalfall anders.
Nein - ich denke er hat einfach nichts mehr zu verlieren außer sein eigenes Leben. Er hat den Bezug zum Leben, zum lieben etc. aufgegeben und versucht nun wenigstens in EINER Sache gut zu sein. Das ist das Bombenentschärfen.


Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

Geschrieben von einem Mann, der miterlebt hat, was der Film zeigt; verfilmt von einer Frau, die im Genre des Thrillers zu Hause ist, erfüllt „The Hurt Locker“ wohl die wichtigsten Voraussetzungen für ein packendes Kriegsdrama. Der Film ist auf dokumentarisches Flair bedacht und lässt offensichtlich patriotische und politische Gesten konsequent weg, wodurch eine hohe Authentizität erzielt wird. Der hohe Preis dafür ist zunächst ein recht anstrengender Kamerastil (Oscarnominierung hin oder her) sowie vor allem der Wegfall einer wirklichen Handlung, da man im Prinzip zwei Stunden lang einer Gruppe von Soldaten einfach nur über die Schulter schaut, während sie ihre Männlichkeit ausleben, sich Ängsten stellen und nebenbei ihren Platz im Leben suchen. Aus seiner Nüchternheit schöpft der Film Kraft, allerdings auch Teilnahmslosigkeit seitens eines nicht unwesentlichen Teils des Publikums. [...]

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

[...] Bigelow läßt sich extrem viel Zeit für die Entwicklung ihrer Szenen, sei es beim Entschärfen einer Autobombe, während auf den Häuserdächern die Irakis zuschauen und mit der Videokamera mitfilmen, oder beim Scharfschützen-Duell in der staubigen Wüste. Die Stimmung ist ruhig und angespannt, und immer wieder lauert aus dem Hinterhalt der Tod, schlägt fast zufällig und beliebig zu. Das epische Erzähltempo führt zu über 130 Minuten Spielzeit, die aber bis zum Ende packend inszeniert sind. [...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]In seiner Tätigkeit als Journalist war Autor Mark Boal tatsächlich mit einem Bombenentschärfungskommando im Irak unterwegs, war pro Tag bei zehn bis fünfzehn Einsätzen dabei und unmittelbarer, als es „The Hurt Locker“ gelingt, hätten seine Erfahrungen kaum vermittelt und wiedergegeben werden können. Kathryn Bigelow und die Arbeit ihrer Crew wird dem Anspruch Boals, den wahren Alltag der Soldaten im Krisengebiet zu zeigen, absolut gerecht. „The Hurt Locker“ ist ein rauer, so schockierender wie faszinierender Einblick in eine Zwischenwelt aus Überlebenswillen und Todesmut, durch die man aufgrund der kompletten Abwesenheit einer wirklich so zu bezeichnenden Geschichte geradezu brutal geschleift wird, was den Abstand zum Geschehen aber umso schonungsloser reduziert. Bis man mit James durch den Staub kriecht und an seiner Seite die Entscheidung treffen muss, welchen Draht es zu kappen gilt. Jeden Tag auf ein Neues.[...]

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.5Ausgezeichnet

Trotz schwülstigem Patriotismus: Dieser Film weiß zu fesseln. Handlungstechnisch thematisiert er das eher "Nebensächliche" eines Kriegsgeschehens wie etwa die Häuserkampfe, vor allem aber das Bombenentschärfen. Symbolisch passend: Im Mittelpunkt stehen drei Darsteller, die sonst eher Nebenrollen ausfüllen (bekannte Namen wie Guy Pearce, David Morse oder Ralph Fiennes treten dafür unter "ferner liefen" auf). Hautnah und eindrücklich vermittelt der Streifen die Aussichtslosigkeit von Militäreinsätzen, die für manchen jedoch auch die letzte Zuflucht bieten.

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stimps0n

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ihr denkt nur weil nicht in jeder 2. szene eine ami-flagge im hintergrund weht, ist der film nicht patriotisch? die verleihung des oscars selbst spiegelt den patriotismus wider der hinter diesem rekrutierungsspektakel steht...


stimps0n

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keine ahnung wie ihr darauf kommt. ich bin weitestgehend unpolitisch... aber nun gut, wenn diese blätter ähnliches geschrieben haben, dann freut es mich, dass auch andere das ding auf ihrem hals benutzt haben, um 1+1 zusammenzuzählen... denkt ihr wirklich es ist ein antikriegsfilm? denkt ihr wirklich durch diesen film gehen weniger amis in die armee? denkt ihr wirklich die oscar-jury steht nicht unter massiven einfluss von wem auch immer?


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Folgerichtig konzentriert sich Bigelow auf die Erlebnis- und Wahrnehmungsebene ihrer Figuren, ohne zu konkretisieren, Stellung zu beziehen oder ideologische Sichtweisen in ihren Blick zu mischen. Gerade durch diesen inszenatorischen Verzicht ist ihr mit “The Hurt Locker” natürlich dennoch ein enorm politischer Film geglückt: So widersprüchlich und irrational die Aktionen ihrer Soldaten dem Zuschauer erscheinen müssen, so eindrucksvoll verortet der Film sie in einem komplexen Gewebe aus körperlichen Grenzerfahrungen und seelischen Narben. [...]

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Mit Cop- und Gangsteraction machte sich Kathryn Bigalow in den Neunzigern einen Namen als erfolgreichste Frau in einem männerdominierten Genre. Mit TÖDLICHES KOMMANDO meldet sie sich nun nach sechsjähriger Abstinenz zurück und beweist, dass sie nach wie vor zu den besten ihres Fachs gehört. Mit schnellen Schnitten, eindrucksvollen Bildern, die unter die Haut gehen und einer intensiven Soundkulisse drehte sie einen klassischen Actioner, bei dem erfreulicherweise auch das Hirn nicht auf der Strecke bleibt.
Das Drehbuch verfasste Mark Boal, der als Journalist in das Kriegsgebiet reiste und seine Erfahrungen bereits in VALLEY OF ELAH höchst kritisch, wenn auch wesentlich stiller, verarbeitete. Aus Boals Berichten inszenierte Bigalow einen extrem spannenden, atemlosen Actioner, bei dem die Lust am Thrill mit einem Entsetzen über die dargestellte Realität Hand-in-Hand geht.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

[...] was Bigelow letztlich abliefert, ist eine der größten Überraschungen des mageren Kinosommers. Sie inszeniert geradlinige Action, die das minimalistische Budget schnell vergessen macht und die Zuschauer von der ersten Sekunde an fesselt. Schon alleine die Entschärfungsszenen, die natürlich einen großen und wichtigen Teil des Films einnehmen, sind ein Highlight. [...]

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.5Sehenswert

Die Sucht nach Adrenalin, nach dem einzigartigen Rausch, den der moderne Mensch in den Stahlgewittern des Krieges erleben kann, prägt den ganzen Film. Kathryn Bigelow verzichtet auf jeglichen Kommentar zu den Ereignissen im Irak, dafür zeigt sie in aller Deutlichkeit, wie der Krieg die Menschen, die in ihm kämpfen, für immer verändert.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Herausragend

Bigelow verbindet ganz Gegensätzliches zu herausragendem Kino: Einerseits ist ihr Film die dokumentarisch präzise Beobachtung eines nervenzerreißenden, harten Alltags unter Lebensgefahr, zugleich arbeitet gerade diese Akkuratesse den Wahnsinn dieses Teils des Lebens heraus, das, auch wenn wir das gern verdrängen, auch ein Teil unseres Lebens ist. Ohne sie einfach zu reproduzieren, macht Bigelow auch die Faszination dieses Ausnahmezustands spürbar, lässt verstehen, warum es immer wieder junge Männer zum freiwilligen Kriegseinsatz zieht.

Das alles inszeniert Bigelow mit vielen Anklängen an ihre früheren Filme, an den Vampirfilm "Near Dark", der auch von Charakteren handelte, die fürs zivile Leben nicht mehr taugen. An "Strange Days", jenen so großartigen, wie großartig unterschätzten Science-Fiction über die Sucht nach Grenzerfahrungen. Mit Anklängen auch an das Zombie-Kino, an Paranoia-Filme und nicht zuletzt an den Western. Man muss hier immer wieder an John Ford, Anthony Mann, und Sam Peckinpah und deren Helden denken – just watch it! Die Faszination dieser Regisseurin für Männerwelten ist in jeder Sekunde unbedingt spürbar - wie überhaupt der Vorrang, den sie dem Faszinierenden, Flirrenden, Unklaren vor dem Eindeutigen, Wertenden gibt, vor der Selbstbeschränkung durch eigene Annahmen und Vorurteile.

Ihre Verdammung des Irakkriegs, ihre Forderung nach Truppenrückzug beschränkt diese Regisseurin auf Interviews und Pressekonferenzen, ihr Film verzichtet dagegen auf Thesen und Predigten und ergreift nur Partei für einzelne Menschen. In ihm geht es gewissermaßen gar nicht um Politik - aber genau das ist politisch! Weil es für die Soldaten im Irak auch nicht um Politik geht, sondern ums Überleben.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Es ist ein dreckiger Job, aber irgendjemand muss ihn wohl erledigen: Die Beseitigung von Bomben und Minen im Irak, die von religiösen Fanatikern gelegt werden und als tödliche Fallen sowohl für die US-Soldaten gedacht sind, sich aber auch gegen das eigene Volk richten. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn (Anthony Mackie) und Owen Eldridge (Brian Geraghty) bei solch einem Einsatz von einem Sprengsatz zerfetzt wird, bekommen die Bombenräumer einen neuen Chef: Staff Sergeant William James (Jeremy Renner). Der ist so ganz anders als sein Vorgänger: Er ist ein Einzelkämpfer, der die Gefahr liebt, sich gerne über Regeln hinwegsetzt, auf diese Weise aber nicht nur sich, sondern auch sein Team in tödliche Gefahr bringt.
Nachdem es um Regisseurin Kathryn Bigelow nach Filmen wie „Gefährliche Brandung“ und „Strange Days“ aus der ersten Hälfte der 1990er Jahre still wurde, meldet sie sich nun mit einem Donnerschlag zurück. Mit einfachen, aber höchst effektiven Mitteln…

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.0Ausgezeichnet

Staff Sergeant William James ist bei allem zur Schau gestelltem Wagemut weder Jason Bourne noch James Bond, so sehr er sich das auch wünschen würde. Im Grunde weiß er nur zu gut, in welchem Albtraum er sich eigentlich befindet. Die meisten Iraker sehen in ihm und seinen Kameraden feindliche Besatzer. Diese aus Sicht der USA nur wenig ermutigende Realität greift The Hurt Locker auf, wobei der Film die Aussage weiter fasst und seine durchaus militär-kritische Haltung nicht auf den Konflikt im Irak beschränkt wissen will. Für Bigelow ist es nach sechs Jahren der kreativen Pause – zumindest als Regisseurin einer Kinoproduktion – ein gelungenes Comeback im vertrauten Action-Fach. Sie liefert den Beweis, dass das Genre weit mehr als stumpfsinnige Materialschlachten und Explosions-Kaskaden hervorbringen kann.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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8.5Ausgezeichnet

Und die Meister-Action-Regisseurin Kathryn Bigelow setzt mit immensem handwerklichen Können die Beschränkung um in atemnehmende Konzentration. Der Film ist eine im Countdown heruntergezählte Kette bedrohlicher Situationen, mit kurzen zwischenmenschlichen Intermezzi, die die Handelnden knapp, aber so präzise konturieren, dass sie uns als Sympathieträger mit in die Lebensgefahr ziehen. Bigelow verweigert das Bombardement des Zuschauers mit hoch fragmentierten Bildern und sourround-getuneten Tönen, wie man es aus dem zeitgenössischen Blockbuster-Kino kennt. Klar entwirft sie ihre Bedrohungsräume. Gekonnt gesetzt ist jeder einzelne Blickwechsel und Schnitt. Die Perspektive wechselt fluide, aber niemals beliebig. Die Blicke der Kamera tasten einen Raum ab, dem in der Intensität dieses Abtastens Atmosphäre erwächst. Rasche Schnitte, die Handkamera, der gelegentliche Umschnitt auf die Subjektive mit dem Atem im Schutzanzug als Begleitgeräusch: all das suggeriert sehr filigran die Omnipräsenz von Ungewissheit. (Er herrscht in diesem Film ein atemberaubender Mangel an Plumpheit.)

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.0Ausgezeichnet

The Hurt Locker ist vielleicht der bisher härteste Spielfilm über den Irakkrieg. Das liegt daran, dass er dessen Erschütterungen in einem sehr direkten Sinn untersucht. Der Krieg wird hier vor allem als körperliche Anspannung spürbar, als Thrill, dem sich Männer wissentlich aussetzen, weil er wie eine Intensivierung der Gegenwart funktioniert. Mehrere Male wiederholt der Film ein ganz ähnliches Szenario: eine Bombe, versteckt im Auto oder unter Steinen; im Zentrum US-Soldaten, die sich vorsichtig und nervös annähern - und auf den Rängen irakische Zuseher, von denen jeder den tödlichen Auslöser in der Hand halten könnte.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Kathryn Bigelow gelingt es somit, tief in die Lebenswelt der Soldaten abzutauchen, und ein Bild zu zeichnen, dass der Realität zumindest in Bezug auf die Alltagserfahrung – obschon natürlich filmisch zugespitzt - recht nahe kommen dürfte. Wenn sich Staff Sergeant James an der Entschärfung mehrere Sprengsätze versucht und seine Kameraden die Umgebung absichern, so können sie zwischen all den Irakern, die sich an den umliegenden Gebäuden versammeln, Freund und Feind nur schwer von einander unterscheiden. Was dieses Bild vermitteln will, ist dann auch mitnichten die amerikanisch-propagandistische Botschaft, dass alle Iraker Terroristen sind, sondern ist viel mehr Metapher für das Dilemma, in dem sich der Soldat auf der Straße befindet. Der eben nicht weiß, ob etwa der fünfzehnjährige Junge vor ihm auf der Straße einen Sprengsatz unter der Zeitung trägt, oder eben nicht. Während TÖDLICHES KOMMANDO auf der Ebene der täglichen Erfahrungswelten der Soldaten also durchaus funktioniert, gilt das für die zweite Ebene, mit der sich der Film offensichtlich beschäftigen möchte, nur eingeschränkt.[...]

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.0Ausgezeichnet

Es ist nichts Besonderes, dass politische Ereignisse, speziell Kriege, das Kino beeinflussen. Während seit 2003 der Krieg der Koalitionstruppen unter Führung der Amerikaner im Irak tobt, sprossen Filme über diese sowohl militärische, als auch kulturelle und religiöse Auseinandersetzung wie Pilze aus dem Boden. Meist waren es die jungen Soldaten, um die sich alles drehte, ihre Emotionen, Verluste und ihren Alltag. Ein Actionfilm wurde selten daraus, das Drama mit den obligatorischen Kriegsszenen dominierte und dominiert bis heute. Kathryn Bigelow nimmt sich das setting im Irak um einen Actionfilm zu drehen. Zumindest primär. Statt einer ganzen Kompanie zu folgen beschränkt sie sich auf gerade mal drei dramatis peronae, die einem Bombenräumkommando angehören und für dessen Spezi Staff Sergeant James (Jeremy Renner) das alles nur ein einziges großes Machoabenteuer darstellt. Egal wie groß die Bombe, wie kurz der Timer, wie groß der Druck, er hat stets noch einen coolen Spruch auf den Lippen, der Tod kümmert ihn scheinbar kaum.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Frau Bigelow hat die dicksten Eier von Hollywood.

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Sm0K1ngGnu

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4.0Uninteressant

The Hurt Locker ist ein ziemlich langatmiger Film in dem ab und zu mal eine Bombe entschärft wird und manchmal sogar eine explodiert. Hui!
Ein Actionfilm ist es ganz sicher nicht, auch wenn der Trailer das ein bisschen behaupten möchte. In erster Linie geht es darum, was die Soldaten empfinden, wenn sie jeden Tag mit dem Tod konfrontiert werden. Es gibt leider keine wirkliche Story, es werden einfach ab und zu Bomben entschärft, ein Oberbösewicht, ein Drahtzieher hinter all den Anschlägen hätte vielleicht für einen Spannungsbogen von Anfang bis Ende führen können, so tröpfelt der Film nur vor sich hin und eine Steigerung ist nicht zu erkennen.

Die Schauspieler (besonders die gut besetzten Nebenrollen: Guy Pearce, Evangeline Lilly, Ralph Fiennes, David Morse) bringen ein paar Pluspunkte, Jeremy Renner (aus der zu Unrecht nach 1 Staffel abgesetzten Serie The Unusuals) weiß in seiner ersten Hauptrolle von sich zu überzeugen.

Wer einen Antikriegsfilm mit Action sehen möchte, guckt sich lieber Platoon oder meinetwegen auch Jarhead an.

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TheCorey: MovieMaze

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4.5Uninteressant

Ohne Frage ist Kathryn Bigelow die Regisseurin im Action-Thriller-Fach schlechthin. Auch wenn sie seit „Strange Days“ nichts sonderlich überzeugendes mehr abgeliefert hat. In ihrem neuen Film „The Hurt Locker“ zeigt Bigelow, dass sie ihre technischen Fertigkeiten nicht verlernt hat. Die Portraitierung eines Munitionsräumdienstes im besetzten Irak ist gelungen photographiert und spannend erzählt. Dumm nur, dass der Film Randall Wallaces „We Were Soldiers“ wie einen Antikriegsfilm wirken lässt, in seiner chauvinistischen Darstellung der US-Streitkräfte. Da kann man kaum so viel essen, wie man kotzen möchte.

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Kommentare (186) — Film: Tödliches Kommando - The Hurt Locker

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lupusnoir

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Bewertung7.0Sehenswert

Überragend ist einfach die Szene im Supermarkt, als der Soldat Cornflakes kaufen will und vor einer Wand aus verschieden Sorten steht und nahezu hilflos gegenüber des Überflusses wirkt. Ist eines der Bilder aus Filmen die mir enorm im Gedächtnis bleiben.

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NiceFlavour

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Bewertung10.0Herausragend

10 Punkte weil einfach alles passt: die Schauspieler (woop woop! alle miteinander!!!), die Regie, das Setting, der fast nicht vorhandene Soundtrack (der dafür sorgt, dass ich das Gefühl hatte eine Dokumentation zu sehen statt einem Film - sehr geil), die Story, die total ehrlich und unerfunden rüberkommt (sowas muss man erstmal hinkriegen).
Dieser Film ist so trocken (im positiven Sinne) und ohne Wertung oder Kritik, dass ich mir im Nachhinein total viele Gedanken gemacht habe über Krieg und bliblablubb... ein sehr anregender, künstlerischer Film.

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Hagen Hagen

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist schon gut, aber wenn er der beste seines Jahrgangs war, dann war das wohl eher ein schwacher.
In meinen Augen hat der Film das Problem aller Irakkriegsfilme, der Konflikt ist nicht annähernd so...äh...hüstel... sexy wie der Vietnamkrieg. Allein schon von der Musik her. Aber auch das Setting mit "überall nur Staub und vollbärtige Fieslinge" ermüdet schnell.

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cruzha

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Bewertung7.5Sehenswert

Kathryn Bigelows oscarprämiertes Kriegsdrama ist im Vergleich zu zahlreichen anderen Streifen desselben Genres aus Hollywood erfreulich pathosfrei. Hier flattert mal nicht alle paar Minuten eine zerfetzte US-Flagge trotzig im Wind, hier geht es auch nicht um einen Trupp Übersoldaten, die die feindlichen Linien aufreiben. Der "ganz normale" Alltag eines Bombenentschärfungskommandos ist in Hurt Locker ehrlich und glaubwürdig rübergebracht worden, was einerseits an den exzellenten Darstellerleistungen, andererseits an der sehr guten Kamera liegt.
Hier gibt es keine platte Unterscheidung der Kriegsparteien in Gut und Böse, zu leiden haben beide Seiten. Und das ist neben der Authentizität Bigelows größter Beitrag zum aktuellen Genre.

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Murphante

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Man kann auch die Leute erschiessen und muss kein Radkreuz nach ihnen werfen" ... hö hööö :D

Das war ein super guter Film ... hat mir sehr gut gefallen ...
Action ohne Ende ... und hatte oft den AHA-Effekt ... und teilweise war es auch echt heftig ... die Darsteller haben sehr gut gespielt und die Effekte waren echt klasse
Wie bei der Explosion zum Beispiel die Erde erschüttert ... der Dreck auf einem Auto vibriert oder die Patrone auf dem Boden fällt ... war schon zwischendurch auch sehr beeindruckend ...

Für alldiejenigen die gerne den Helden spielen wollen, ein bombastisches Erlebniss mit einem Extrabonbon lösen möchte oder einfach schon immer wissen wollten wievielte Schritte man braucht um vor einer Bombe nicht erwischt zu werden :D

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r3sortiane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

INHALTLICHER AUSBLICK
"Tödliches Kommando" deutet auf einen recht isolierten Ausschnitt des Irak-Krieges: Das Aufspüren und den Versuch der Beseitigung von Sprengfallen, versteckten Ladungen und Bomben. Der Film dokumentiert unterschiedliche Bedrohungsszenarien des Räumkommandos und zeigt gleichzeitig, wie sehr die soldatische Verarbeitung des Krieges durch den individuellen Charakter des Einzelnen geprägt ist. So zeigt der Film unterschiedliche Perspektiven auf die Extremsituationen, in die der Krieg Menschen (insbesondere die Soldaten) bringt. Einer erduldet sie, ein anderer versucht sie durch Disziplin und Vorsicht zu kontrollieren, wieder andere erleben sie vielleicht sogar als Herausforderung: "Es ist ein Glücksspiel - und du kommst damit klar."

ATMOSPHÄRE
Der Film kommt fast ohne Hintergrundmusik daher - dafür fallen die sparsam eingesetzten, untermalenden Noise-Elemente atmosphärisch um so mehr ins Gewicht. Insgesamt gelingt es "Tödliches Kommando" glücklicherweise, nüchtern und eher effektarm, auch wenig reißerisch zu berichten: Der behandelte Inhalt bedarf ja auch keiner weiteren Aufheizung. Nicht selten ergibt sich der Eindruck, mit am Ort des Geschehens oder wenigstens per Live-Schaltung aktuell dabei zu sein. So spürt man als Zuschauer auch das permanente Gefühl der Bedrohung, dass im Film fast allgegenwärtig ist.

AUTHENTIZITÄT
"Verdammt geile Scheiße.": Obwohl auch "coole Sprüche" und "unangemessene Prollo-Spielchen" vorkommen, bleibt es doch meistens beim Gefühl, dass es genau das ist, was dort im Krieg tatsächlich passiert: So oder so - irgendwie muss man ja mit dem Erlebten klar kommen, und sei es, indem man es machomäßig überspielt oder heroisch darüber zu stehen versucht. Zudem fehlt bei "Tödliches Kommando" nicht, wie in manch anderem Film, die andere Seite der Medaillie: Angst, Überforderung und Regression. Insgesamt versucht der Film realistisch zu bleiben: Nichtige Zwischenschritte auf dem Weg zur Entschärfung der Bombe, Fehlschüsse und Feueranweisungen bei einem Feuergefecht, Situationen der Besinnung und der Erholung.

KRIEG IST EINE DROGE
Die Botschaft des Films steht zu Beginn. Jedoch wird uns von der Handlung erst spät vermittelt, was hier gemeint ist. Die persönliche Entzündung einer Art Besessenheit - einer obsessiven Abhängigkeit vom Extremen - das völlige Aufgehen in dieser besonderen adrenalin-provozierenden Rolle und die gleichzeitige Unfähigkeit, in das Normale zurückzukehren. Wohingegen der Großteil der einsatzerprobten Soldaten mit dem letzten Anteil des Satzes große Schwierigkeiten hat, ist die Entwicklung hin zum ersten Abschnitt wohl deutlich seltener: Dies schafft "Tödliches Kommando" deutlich zu machen. Wo ich beim Film Schwächen sehe, ist die Beschreibung der Folgen dieser obsessiven "Kriegssucht des Einzelnen": Zu leichtsinnig und gleichzeitig erfolgreich, zu professionell und gleichzeitig heroisch, zu cool und gleichzeitig vernünftig sowie zu soldatisch und gleichzeitig disziplinlos ist die Hauptfigur dieses Films dargestellt. Eigentlich fragt man sich die ganze Zeit: "Irgendwann muss sich dieser Leichtsinn doch rächen?" Und just in dem Moment hört man einen Vorgesetzten sagen: "So spricht nur ein richtig wilder Mann."

FAZIT
Insgesamt ein sehr gelungener, kritischer und auch differenzierter Film. Und trotzdem: Bei mir hat die Hauptfigur und die diesbezügliche Botschaft eine nicht unwesentliche Dissonanz erzeugt: Warum so erfolgreich? Ist das noch realistisch? Würde so jemand überleben: Nicht nur die Bedrohungen des Krieges sondern auch die disziplinarischen Konsequenzen seiner Handlungen. Ich weiß es nicht. "Tödliches Kommando" jedenfalls, regt zum Nachdenken an.

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HopeWithinChaos

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin damals zufällig auf den Film gestoßen und hatte noch nie zuvor davon gehört.
Ich wurde mehr als positiv überrascht. Bereits der Anfang ist sehr spannend und das bleibt auch bis zum Ende des Films so.
Die ganzen Oscars hat der Film verdient gewonnen.

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hoffman587

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Bewertung7.5Sehenswert

The Hurt Locker

»Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht. Denn Krieg ist eine Droge.« - Chris Hedges. Ich denke man sollte sich noch sichtlich an die heiß umwitterte Oscarverleihung des Jahres 2010 erinnern. Mit dem an »Gigantismus« und Größenwahn leidenden "Avatar" und Effekte-Guru James Cameron. Heißer Favorit mit wenig Inhalt und viel Brimborium. Auf der Gegensatz Cameron´s Ex-Frau Kathryn Bigelow, welche den harten Realismus des Krieges dokumentiert, insofern ist die Entscheidung des Oscars letztlich mehr als gerechtfertigt. Ich steh auch mehr auf Realismus. Natürlich gibt es Kriegsfilme, verschiedene Themen stets bearbeitet und so wählte Bigelow ein doch ein recht neues Terrain des Genres bei ihrem Film "Hurt Locker" so zeigt sie zwar bekannte Motive, doch das Thema von Bombenentschärfern und deren psychischen Druck in solchen Gefahrensituationen wäre mir sicherlich neu.

So zeigt Bigelow die Situationen bei diesem riskanten Job und die Menschen hinter diesen gefährlichen Einsätzen, immer dabei bedacht zu zeigen »Der Krieg ist Hölle, der Krieg kann wie eine Droge wirken.« - was sich im logischen Kontext besonders beim Abschluss des Films widerspiegelt und sich so die eigentliche Tragik des Films bei seinen Charakteren zeigt. Die Menschen, die es nicht mehr in der Ruhe ertragen können und letztlich an ihr zu Grunde gehen würden. Dabei bestimmt stets der interessante Ansatz: der Situationen dieser Männer und deren gefährlicher Job des Bombenentschärfens im Irak. Dazu noch ein kleiner Handlungsstrang mit Konflikten und deren anderweitigen Problemen, wie das Misstrauen untereinander und die eigenwilligen Draufgänger. So kann man aber auch davon reden, dass die Handlung im Ganzen recht dünn gehalten wurde, da Bigelow wie gesagt sich nur jenen Einsätzen widmet.

Aber so weiß ihr Film mindestens Realität zu schildern. So gesehen ist "The Hurt Locker" technisch stark gehandhabt und Spannung der großen Klasse enthüllt sich schnell, vom Start an. Bigelow ist in der Hinsicht eh eine Könnerin, eindringlich präsentiert sie uns jene Szenen des Krieges, stets spürbar fesselnd wie faszinierend, eine weitere Episode von Menschen in Extremsituatuionen. Immer dokumentarich festgehalten mit einer fast schon quälend-bedrückenden Anzeige, welche die Tage bis zum Ende aller Angst vor dem Tode andeutet. Meisterhaft zeigt man sich in Bezug der verschiedenen Spannungsebenen, stets lässt man die Stimmung angeheizt, kurz vor der »inneren Explosion«, es liegt etwas in der Luft, dies zeigt Bigelow spürbar, auch wenn dies folglich der Weg zur Hochspannung ist. Konfliktreich wird es im Aufeinandertreffen beim Verhalten des Einzelnen und dessen Entscheidung, welche tödlich enden könnte und so zeigt man sich innerlich-strittig, dazu beitragen darf so also ein folglich starker und waghalsig auspielender Jeremy Renner als neuer Staff Sergeant James, der sich als großer Draufgäner entpuppt und sein Team spaltet, denn er beschwört das Risiko und so gleicht die Gefahr fast einer gewissen Sucht - man selbst beobachtet dies atemlos - jene Konflikte der Soldaten, wie man erträgt und wie man zweifelt, ein problematische Stellung dreier Soldaten. Ein weiterer doch recht interessanter Aspekt bleibt dabei, die prominente Besetzung der Nebenrollen, in dem sich Namen wie Guy Pearce, David Morse und Ralph Fiennes wiederfinden lassen, wie vermutet als kleine Veredelung und um vielleicht die verschiedenen Charakterzustände weiter bzw. großflächiger zu beleuchten, das ist teils faszinierend, misslingt dabei im Ganzen auch irgendwie, da jene Figuren nur kurze Stellung beziehen. Anderweitig würde ich eh die Charakterzeichnungen an sich bemängeln, denn bis vielleicht auf die Figur des neues Staff Sergeants James, welcher noch einige hintergründige Merkmale erkennen lässt, bleiben diese eher vereinfacht und etwas angekratzt, sodass es überhaupt schwer fällt diese Männer einzuordnen. Teils nur kurz angedeutet, aber sonst fand ich das eher ohne richtige Konturen gestaltet. Insofern bleiben sie verständlicherweise eher blass und die Konzeption jener ist eh irgendwie altbekannt.

Aber wie bereits erwähnt ist hier grundlegend der Faktor: Die Schilderung der Arbeit der Bombenentschärfer. Da scheint es nur logisch, dass eine wirklich tiefschürfende Charakterzeichnung beileibe sich schwierig gestaltet. Sein primäres Ziel erfüllt der Film dennoch im vollen Maße, denn die Wackelcam, sehr beliebt neuerdings beim Thema, erzeugt man fordernde, aber immerhin eine glaubwürdige Stimmung. Finde solche Kameras immer irgendwie anstrengend. Trotzdem der Stil wird passend eingesetzt und weiß dokumentarisch-realistisch zu begeistern wie auch zu faszinieren, letztlich steckt darin mehr als nur eine visuell-beeindruckende Stärke. Außerdem sind diese Einsätze doch im Sinne der Intensität und Glaubwürdigkeit mehr als erstklassig von Bigelow bewerkstelligt worden und Hochspannung ist hierbei eh allgegenwärtig.

Letztlich bleibt für mich dann "Hurt Locker" ein kraftvoller wie auch stark inszenierter Vertreter des Genres ist, in dem sich Bigelow weniger auf ihre Charaktere an sich und den Verlauf der Handlung konzentriert als die jeweilige Gefahr des Bombenentschärfens im Irak und die Tragik seiner Helden zu bebildern. Inszenatorisch eine Wucht mit dokumentarischen Hang, Realismus intensiv geschildert und das macht ihn insgesamt für mich auf jeden Fall sehenswert.

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Andy Dufresne

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ganz kurz unter deinem müsste mein Kommentar stehen, hab ihn erst neulich geschrieben...


hoffman587

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Na da muss ich mal gleich schauen.^^


Jeff Lebowski

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Bewertung7.5Sehenswert

The Hurt Locker ist unterhaltsam, und um einiges besser als 'Green Zone' der auch im Irak spielt.
Es kommt Spannung auf, aber ich konnte mich mit dem Hauptcharakter nicht ganz anfreunden.

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Whooker91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein toller Film im halbdokumentarischen Stil, der die Sinnlosigkeit des gesamten Unterfangens metaphorisch aufarbeitet.
Jede Bombe gleicht einem Aufständischen, den es unschädlich zu machen gilt. Nachdem Jeremy Renner seine erste Bombe entschärft hat, entdeckt er, dass dies erst der Anfang war und es noch viele weitere zu zerstören gibt. Eine nie abreißende Flut von Feinden offenbart sich ihm anhand der Drähte die ihn von der ersten direkt zu weiteren Bomben führen.
Die Soldaten kennen ihren Feind nicht und sind somit gezwungen jeden Unbekannten als feindselig einzustufen, tun sie dies nicht, sind die Folgen meist verheerend.
Ist man freundlich gesinnt, kann das den Tod bedeuten, wie im Fall des Arztes, ist man es nicht, schürt man den Hass des Volkes, wie etwa den des Taxifahrers, der "wenn er bisher kein Aufständischer war, jetzt einer ist."
Als Jeremy Renner aus diesem ganzen Chaos heimkehrt, merkt er nach kurzer Zeit, dass er aus dieser normalen Welt herausgewachsen ist und um zu leben, mit dem Tod konfrontiert sein muss.
Das, wovor er am meisten Angst hat und stets hinter Zynismus und Draufgängertum verbirgt, ist seine Droge.
Das, was seine Fähigkeit zu leben zerstört hat, ist zu dem geworden, was ihn am Leben erhält.

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8martin

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Bewertung4.5Uninteressant

‘Krieg ist eine Droge‘ heißt es im Vorspann, der Film ist es nicht. Er schreckt aber auch nicht ab. Hier ist der Hauptdarsteller die permanente Gefahr und seine Schwester die Angst. Beides versuchen die Soldaten im Irak-Einsatz mit Zynismus oder schmutzigen Sprüchen zu überspielen. Und ebenso wie die Akteure stumpft der Zuschauer auch im Laufe der Handlung ab. Dieser Gewöhnungsprozess wird durch die dokumentarische Art und Weise verstärkt, mit der hier Regisseurin Kathryn Bigelow herangegangen ist. Es gibt keinen Höhepunkt, keine dramatische Entwicklung, sondern nur Einblicke in einen ‘Verletzten Spind‘ (Originaltitel!), was auf das Innenleben der Soldaten hinweisen könnte. Im ersten Teil ist es das Entschärfen von Bomben, im zweiten sind es Kampfhandlungen in der Wüste und im dritten geht es um Saufen, Privatisieren und männliches Kräftemessen. Und zwecks Niveauanhebung gibt es noch einen Nachschlag: der Held bei Frau und Tochter.
Trotz 6 Oscars hat mich der Film nicht wirklich berührt. In der Abteilung Dokumentation, die ‘fully embedded‘ war, gab’s das auch schon. Vielleicht hat hier Amerika sein Kriegstrauma abgearbeitet.

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terrorfrog

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Verletzter Spind? ernsthaft? Offensichtlich den Film genausowenig verstanden wie den Titel
Also zwecks nachschulung - hurtlocker ist eine box - aber auch ein ausdruck im militärjargon für einen ort des leidens und der schmerzen

keineswegs ist damit aber der spind gemeint sondern einfach allgemein so wäre zb "im gonna put you in the hurt locker" die alternative zu "i make you suffer"

apropos verstanden - also weder isses seine frau noch ist er am schluss bei ihr - am schluss kommt er zurück in den irak...


f-rex

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Warum musste ZDF diesen genialen Film nur so spät zeigen? Bin kurz vor Schluss eingeschlafen und muss mir jetzt doch die DVD holen. Lohnt sich bei diesem Film aber auch, ich gebe mal 8.0 nach dem was ich gesehen habe und korrigiere das gegeben falls noch einmal.

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Andy Dufresne

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Bewertung7.5Sehenswert

"Das Blut geht nicht ab"

Nicht von den Patronen, nicht von den Seelen.
Obiges Zitat unterstreicht auch deutlich den dokumentarischen Stil von "The Hurt Locker", der einen ähnlich wie "Black Hawk Down", direkt und unmittelbar ins Geschehen zieht, der zeigt das Krieg und Soldat sein nichts Abstraktes oder gar Philosophisches ist.
Sondern Handwerk, blutiges Handwerk, das für manche grausam, für manche allerdings auch sinnstiftend ist.
Und das dies eine sehr traurige, stumpfe Wahrheit ist.

Das es für manche Menschen und auch Länder einfacher und klarer ist zu töten ,Bomben zu entschärfen und stundenlang auszuharren, neben frischen Leichen bei 50° Grad in der Wüste, um die nächste Möglichkeit einen tödlichen Schuß abzugeben nutzen zu können, einfacher und klarer als eine Familie zu haben und sich im Supermarkt für eine Sorte Cornflakes zu entscheiden.

Gebündelt in der Figur des Staff Seargeants, dargestellt von Jeremy Renner.
Absolut verdient Oscarnominiert, zeigt Renner das Mitleid und Empathie zwar nicht völlig abschaltbar sind, das er aber, ähnlich wie Martin Sheen als Captain Willard in "Apocalypse Now", wenn es drauf ankommt nicht nein sagen kann zu Krieg,Gefahr,Kaltschnäuzigkeit und höchstem Risiko.

"The Hurt Locker" ist kein Antikriegsfilm wie schon das Eingangszitat von Chris Hedges aufzeigt:
„Der Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht. Denn Krieg ist eine Droge.“

Der Film ist eine Studie über den Menschen in Extremsituationen, beunruhigend und schwer zu verdauen.
Und doch äußerst sehenswert.
Und es wird IMMER 365 neue Tage für Krieg geben...

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hoffman587

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Letzte Worte kann ich nur nochmal unterstreichen. Seh ich ja bekanntlich genauso. ^^


Andy Dufresne

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Bei dem Film sehen wir echt mal mit den selben Augen darauf.Schön :D


Oskar Gleit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nüchtern und sachlich inszeniert. Realistische Bombenexplosionen ohne großartige Feuerbälle, wie sie ja gerne in Hollywood gezeigt werden. Und so ganz abseits der Norm mit einem hohen Grad an Realismus. Kathryn Bigelow gelingt, was ich so manches Mal bei ihren männlichen Kollegen vermisse, Authentizität!!! Weiterhin ist der Part der Schauspieler ein entscheidendes Kriterium um einen Film und seine Message glaubwürdig zu transportieren. Und das ist dieser Truppe eindeutig gelungen. Fazit: Unbedingt ansehen!!!

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Filmfanatiker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Stark gespielter, authentisch wirkender Film über den Irak-Krieg bzw. ein Bombenräumkommando. Erschreckende Bilder über die Gewalt, die dort zum Alltag gehört und über die Traumata der dort stationierten Soldaten. Entsprechend kontrastreiches Ende...ansehen, auf sich wirken lassen und über den Sinn und Unsinn des Krieges ein Bild machen...Dies ist Message des Films.

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knusperzwieback

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Bewertung5.0Geht so

Wurde ja nen mords tata um den Film gemacht. Naja, war nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut.
Spannung so lala. Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.

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smartyx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig guter Streifen, der mit Authentizität überzeugt, ohne allzu pathetisch zu wirken. Spannend bis zum Schluss und mit guter schauspielerischer Leistung fesselt der Film jede Minute.

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Schulze

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Bewertung5.0Geht so

Gott segne Amerika. Man stelle sich vor was ohne die da los wäre...
Ich sehe hier zwei, gefühlte vier Stunden lang wie eine Bombe nach der anderen entschärft oder doch nicht wird. Zwei Stunden lang flimmert hier "Pfui Irak, Pfui Muselmann"-Propaganda über meine Glotze. Die Dialoge glänzen durch leere Phrasen. Wenn man während des Films dann das Gehirn einschaltet merkt man auch die Lücken der Story, in der den Charakteren das logische Denken leider durchweg als Fremdwort gilt. Das schlaucht dann schon gewaltig und man hofft auf ein baldiges Ende.
Die Hauptfigur, ein dickköpfiger Raucher und Säufer und vor allem ein vom Krieg besessener Psychopat, sowie rücksichtsloser Draufgänger, der wie er auch selbst sagt nur noch entschärfen im Kopf hat und dem Supermärkte mehr Angst einjagen als sieben scharfe Bomben unter seinen Füßen, ist ein schwammiger Charakter. Hier liegt dem Anschein nach eine weitere Aussage zum Krieg, er bricht den Bezug der Soldaten zu ihrem Heimatland, zu ihren Familien und macht sie krank, macht sie wie zu Anfang zitiert zu Abhängigen des Krieges.
Aber lieber Herrgott, die Aussage habe ich schon irgendwo mal vernommen und leider leben Anti-Kriegs-Dramen von der Aussage zu zeigen wie schlimm Krieg wirklich ist und nicht wie schlimm die Anderen sein sollen.
Der Film gefällt mir nicht, trotzdem gibts Punkte für die kleinen Lacher, für die netten Explosionen und dafür, dass ich weiterhin Pazifist bleibe, auch wenn die Muselmänner ach so gemein sind :-)

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1000Mindhunter

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Bewertung9.0Herausragend

Top aktuell, nervenzerreissend und zermürbend. Der Film handelt von einem Bombenräumkommando in bagdad das durch ihren gefahrsuchenden neuen Vorgesetzten mit der zeit in noch grössere Gefahr als sie sonst schon sind gerät. Der Film schildert alles sehr eindrücklich und macht das gefühl der angst greifbahr nahe. Der Film von Kathryn Bigelow ist vieleicht einer der wichtigsten Filme unserer Zeit.

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ElitePilot

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Bewertung10.0Herausragend

Absolut spannend ;)

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