Tödliches Kommando - The Hurt Locker

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The Hurt Locker, US 2008

Tödliches Kommando - The Hurt Locker - Poster
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Kritiker: 7.7 Community: 7.5 2106 Bewertungen
Kinostart: 13.08.2009, Laufzeit 131 Minuten.

Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt “Tödliches Kommando” Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur eine… Mehr

Cast
Jeremy Renner, Anthony Mackie, Brian Geraghty, Guy Pearce, Ralph Fiennes, David Morse Mehr
Regisseur
Kathryn Bigelow
Autor
Mark Boal
Genre
Thriller, Kriegsfilm

Kritiker — Film: Tödliches Kommando - The Hurt Locker

10.0Lieblingsfilm

Im Unterschied etwa zu Ridley Scotts "Black Hawk Down", der den Anspruch erhob, dem Zuschauer den Schrecken des Krieges ganz nahe zu bringen – ein Ding der Unmöglichkeit für alle, die keinen Krieg selbst miterlebt haben –, steht "The Hurt Locker" jedoch für etwas anderes. Sicher, die Szene, in der ein Junge, der zuvor den amerikanischen Soldaten DVDs verkaufte, als lebende Bombe gefunden wird, ist grauenhaft genug. Aber, wie gesagt, darum geht es nicht primär in "The Hurt Locker". Bigelow zeigt uns Menschen, die in einem weitgehend abgeschlossenen Raum unterschiedlich reagieren. Während Sergeant Sanborn vor allem auf die Sicherheit seiner Leute bedacht ist und jedes unnötige Risiko vermeiden will – während Specialist Eldridge die Situation in diesem Raum kaum aushalten kann und nur weg will –, verhält sich James ganz anders. James ist süchtig. Er betrachtet sich nicht so sehr als Minenräumer, Bombenentschärfer. James liebt dieses Risi… Mehr

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Redapple

@stimps0n zu Deinem Video: Es ist ja nicht so, dass der Protagonist im Film nicht für sein leichtsinniges und riskantes Verhalten kritisiert wird, er bringt dadurch sogar einen Kollegen in Lebensgefahr.
Die Soldaten im Video haben den Film einfach zu oberflächlich geschaut und die Kernaussage nicht erkannt.


Brascon

Warum erzählst du von einer Sucht, die James besitzt?
Ich glaube, dass er zuhause auch wenn ihm noch so grausame Dinge passieren, nicht willkommen ist. Er ist in den Krieg gegangen und seine "Frau" hat ihn gefragt ob er das Gemüse schneiden kann. Jede normale Familie oder Beziehung verhält sich im Normalfall anders.
Nein - ich denke er hat einfach nichts mehr zu verlieren außer sein eigenes Leben. Er hat den Bezug zum Leben, zum lieben etc. aufgegeben und versucht nun wenigstens in EINER Sache gut zu sein. Das ist das Bombenentschärfen.


Flibbo: wieistderfilm.de

6.5Ganz gut

Geschrieben von einem Mann, der miterlebt hat, was der Film zeigt; verfilmt von einer Frau, die im Genre des Thrillers zu Hause ist, erfüllt „The Hurt Locker“ wohl die wichtigsten Voraussetzungen für ein packendes Kriegsdrama. Der Film ist auf dokumentarisches Flair bedacht und lässt offensichtlich patriotische und politische Gesten konsequent weg, wodurch eine hohe Authentizität erzielt wird. Der hohe Preis dafür ist zunächst ein recht anstrengender Kamerastil (Oscarnominierung hin oder her) sowie vor allem der Wegfall einer wirklichen Handlung, da man im Prinzip zwei Stunden lang einer Gruppe von Soldaten einfach nur über die Schulter schaut, während sie ihre Männlichkeit ausleben, sich Ängsten stellen und nebenbei ihren Platz im Leben suchen. Aus seiner Nüchternheit schöpft der Film Kraft, allerdings auch Teilnahmslosigkeit seitens eines nicht unwesentlichen Teils des Publikums. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

8.0Ausgezeichnet

[...] Bigelow läßt sich extrem viel Zeit für die Entwicklung ihrer Szenen, sei es beim Entschärfen einer Autobombe, während auf den Häuserdächern die Irakis zuschauen und mit der Videokamera mitfilmen, oder beim Scharfschützen-Duell in der staubigen Wüste. Die Stimmung ist ruhig und angespannt, und immer wieder lauert aus dem Hinterhalt der Tod, schlägt fast zufällig und beliebig zu. Das epische Erzähltempo führt zu über 130 Minuten Spielzeit, die aber bis zum Ende packend inszeniert sind. [...]

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Alle Kritiken (23)


Kommentare (133) — Film: Tödliches Kommando - The Hurt Locker

AncientEngine

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film schafft es Spannung whärend der Einsatze aufzubauen, allerdings waren z.B. die"privaten" Szenen überflüssig, da sie einfach nicht in die Stimmung reinpassten.

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kinogaengerin

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Bewertung4.0Uninteressant

Vor ca. einer Woche habe ich die ersten 45 Minuten des Filmes gesehen, musste dann aber abschalten, weil ich sonst eingeschlafen wäre. Heute folgte dann der Rest, besser wurde es jedoch leider nicht. Der Film ist weder Thriller noch Actionfilm, sondern mehr eine Darstellung in Episoden, denn eine zusammenhängende Geschichte wird hier nicht erzählt. Das Team wandert von Bombe zu Bombe, bekommt auf einmal psychologische Rappel, obwohl sie vorher eiskalte Hunde sind. Daran merkt man leider, dass eine Frau diesen Streifen in Szene gesetzt hat, es muss anscheinend unbedingt auf die Tränendrüse gedrückt werden. Doch nicht nur das wirkt unrealistisch, (Achtung Spoiler!) gleich zu Beginn stirbt der Typ im Bombenanzug, obwohl er aus der Tod-Zone raus ist. Am Ende aber überlebt dieser James dann auf einmal, obwohl er viel näher an der Bombe dran ist. (Spoiler Ende) Auch wirkt der Film mehr wie ein Propaganda-Streifen, denn obwohl zwar keine Flagge gezeigt wird, sind alle Amerikaner die Guten, alle Iraker aber potentielle Bösewichte. Was soll das? Mit Namen wie Ralph Fiennes zu werben, finde ich auch daneben angesichts eines Auftrittes von 5 Minuten. Meine Vorhersage von 8 Punkten kann ich leider nicht bestätigen, denn Spannung kommt überhaupt nicht auf. Einzig Technisch kann man dem Film ein bisschen was abgewinnen, aber das reicht leider nicht. Die Oscars für besten Film, Regie und Schnitt finde ich ungerechtfertigt. Da schaue ich doch lieber noch ein paar mal Black Hawk Down oder Jarhead oder Soldat James Ryan oder...

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 24 Antworten

Hitmanski

"Du fängst hier keine Grundsatzdiskussion an, schießt aber mit Behauptungen um dich herum, welche die Titelbilder der Bild Zeitung, die letzten Jahre geschmückt haben. "

Ich mag sie, diese erfrischende Intoleranz, die allen Menschen die anderer Meinung sind als BILD-Leser deklariert...
Dass du die Hälfte meiner Sätze verdrehst und dich weigerst ihren Sinn zu verstehen lässt eine ähnliche Schlussfolgerung allerdings eher in anderer Richtung zu. In keinem Wort habe ich geschrieben, dass der Irak die USA angegriffen hat, sondern lediglich, dass der Irak-Krieg Bestandteil der war-on-terror ist.

"Wenn du tatsächlich immernoch der Meinung bist, daß der Einmarsch der Amis im Irak, ein "Kampf gegen den islamischtischen Terror" war/ist, dann muss ich meinen Kopf schooon wieder schütteln... "

Jaja - "Blut für Öl" und diese ganze Soße...Das der Krieg die USA bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als doppelt soviel Geld gekostet hat, als die Erschließung aller wirtschaftlicher Ressourcen bringen würde, kann man ja mal außer Acht lassen.

"Erst nachdem die Amis im Irak einmarschiert sind und ihren EX-CIA Mann Saddam gestürzt haben, um nach den Massenvernichtungswaffen zu suchen, ist der islamische Terror im Irak so richtig ausgebrochen. "

Da du so im Klugscheißermodus fährst, komme ich natürlich nicht umhin, dich darauf hinzuweisen, dass es "islamistischer Terror" und nicht "islamischer Terror" heißen muss.
Richtigerweise müsste man des weiteren erläutern, dass der Terror erst nach Kriegsbeginn in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte, es aber unter Saddam jahrelang massenweise staatlich legitimierten Terror gab, der durch die Amerikaner ob gewollt oder nebenbei beendet wurde. Dieses Argument von CIA-Connections ist so alt, wie es dumm ist, denn jeder der sich mit der Realpolitik der letzten hundert Jahre beschäftigt hat, sollte wissen, dass bei Weitem nicht jede materielle Unterstützung zeitgleich eine ideelle ist - "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" liegt da oftmals näher als die Quintessenz von Runden Tischen. Einer Weltmacht wie den Staaten aufgrund einee geopolitisch-strategischen Entscheidung, die Jahre zurückliegt, jeglichen zukünftigen Handlungsspielraum abzuerkennen ist naives Gutmenschentum.

"....abern wenn die Amis ja mal schon in der Nähe sind, Afghanisten war ja nicht weit weg, dann kann man auch paar Geschäfte um die Ecke erledigen!
So jetzt habe ich mit billiger Munition geschossen...."

Das ist keine Munition, das sind die moore´schen Platzpatronen, die eher auf unreflektierten Antiamerikanismus basieren, denn auf einer eigenen Position. Aber sicherlich wirst du mir gleich ähnliches vorwerfen - Medienmanipulation und so.


alanger

Hitmanski, lass es doch einfach. "Klugscheißermodus" ist schon richtig und die diskussion mit solchen leuten ist sowas von müßig und zeitverschwendung, da lässt sich fruchtbarer mit den zeugen jehovas über den weltuntergang reden. in einem hermetischen weltbild gibts nur einfache antworten und das sind immer die eigenen. alle anderen sind eh bildzeitungsnazis.


Kallekowsky

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich fands gerade mal so unterhaltsam, dass ich mich nicht gelangweilt habe...
aber im Grunde war es zwei Stunden lang der gleiche Trott.
Da schau ich mir lieber Full Metal Jacket an.

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