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Filmanalyse zu Ice Age 4 - Voll verschoben

Lune Urkrieg (Ulrike Runge), Veröffentlicht am 04.07.2012, 00:00

Diese Woche nimmt sich Wolfgang M. Schmitt jun. das urzeitliche Familienspektakel Ice Age 4 – Voll verschoben vor und enthüllt was eben dieser mit Fast Food gemein hat.

Mit Ice Age 4 – Voll verschoben von Steve Martino und Mike Thurmeier geht das bunte Spektakel am Rande des Weltuntergangs weiter. Als 2002 der erste Teil der animierten Familienfilm-Reihe in die Kinos kam, etablierte sich Ice Age schnell als Marke, etwa wie berühmte Fastfood-Ketten. All you can eat! „Gefühlsmanagement“ heißt das Zauberwort, mit dem maximale Gewinne eingefahren werden könne. Und trainieren uns diese animierten lustigen Figürchen aus Ice Age nicht schon längst schablonenhafte Gefühle an? Wird nicht den Kinder mit den immer gleichen Gesten und Posen ein Emotionenreportoire eingeübt, das den berechenbaren Algorithmen eines Computers gleich? Wie lange haben wir Zuschauer noch ein unangetastet Selbst, wenn unsere Innerlichkeit in animierten Kinofilmen hergestellt wird?

Mehr dazu in der Filmanalyse mit Wolfgang M. Schmitt jun.!

Hier geht es zum YouTube-Kanal der Filmanalyse.

www.die-filmanalyse.de


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Kommentare

über Filmanalyse zu Ice Age 4 - Voll verschoben


wollinux

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Auch hinter einer animierten Figur steckt am Ende ein Mensch. Der Animator, der einer Figur am Computer in mühevollster Kleinarbeit das Leben einhaucht. Auch damals beim Zeichentrick war das schon so. Auf diese Weise bekommt auch ein "Säbelzahnhörnchen" eine menschliche Seele.

Es wird oft vergessen, dass auch ein Film, der am Computer entsteht, nicht auf Knopfdruck zu machen ist. Hunderte von Menschen stecken da ihr gesamtes Herzblut hinein. Diese Menschen erschaffen Welten, wo vorher nichts, aber auch gar nichts war. Insofern wäre ich vorsichtig damit, einem Animationsfilm die Seele abzusprechen. (Was nun erstmal nichts mit der Qualität des fertigen Films zu tun hat)

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ixidor

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Jut, es werden einige interessante Punkte angesprochen, die durchaus einen Reiz an dieser Sendung versprühen. Aber wirklich, WIRCKLICH, wircklich: dieses Randomgestikuliere sollte man sich vielleicht mal abgewöhnen. Es ist (nehme ich mal an) ungewollt komisch und passt überhaut nicht zu dem gesprochenem Text. Apropos: in der Schule gabs damals schon weniger Punkte auf Referate, wenn man deutlich raushört, dass es auswengig gelernt worden ist.Aber vielleicht gehört das ja zum "Intellektuellsein" dazu. Peace out

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judischnudi

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Stellt dem armen Mann doch mal ein Rednerpult hin, dann kann er von seinen Notizen ablesen. Wenn er nicht so tun müsste, als ob er frei spräche, würde er vielleicht nicht ständig über seine Intonation stoplern. Wenn man schon den Oberlehrer raushängen lässt, sollte man sich vorher informieren, ob es sich bei dem "Löwen" nicht doch um einen "Tiger" handelt. Ich geh jetzt mal davon aus, dass diese Pseudointellektualität ironisch gemeint ist.

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