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Ice Age 4 - Voll verschoben

Ice Age: Continental Drift (2012), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Komödie, Animationsfilm, Kinostart 02.07.2012


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5.9
Kritiker
31 Bewertungen
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6.2
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5764 Bewertungen
186 Kommentare
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von Steve Martino und Mike Thurmeier, mit Patrick Stewart und Karen Disher

Ice Age 4 ist die Fortsetzung der berühmten Animationsfilmreihe aus dem Hause Fox. Diesmal müssen sich die Eiszeit-Freunde auf einem Eisberg ihrem ersten Hochseeabenteuer stellen.

Ice Age 4 – Voll verschoben führt uns, nach dem ungebrochenen Erfolg der ersten drei Teile, ein viertes mal in die Eiszeit. Das Mammut Manny, der Säbelzahntiger Diego und das Riesenfaultier Sid begeben sich auf ihr größtes Abenteuer. Durch eine Katastrophe wird die Kontinental-Verschiebung in Gang gebracht. Natürlich zieht auch diesmal der Unglücksrabe Sid das Unheil magisch an und die Freunde landen getrennt von ihrer Herde auf einem einsam dahintreibenden Eisberg. Diesen funktionieren sie aus ihrer Not heraus zu einem Schiff um und begeben sich damit auf ihr erstes Hochsee-Abenteuer. Doch wer glaubte, dass wütende Neanderthaler, hungrige Tiger und fiese Dinosaurier schon schlimm waren, der hat noch nicht die exotischen Wassermonster gesehen, welche den drei Freunden in Ice Age 4 auf ihrer Reise begegnen. Als dann auch blutrünstige Piraten am Horizont auftauchen, bleibt der Eisberg-Besatzung nur eine Hoffnung: Eine neue Welt zu entdecken.

Hintergrund & Infos zu Ice Age 4 – Voll verschoben
Ice Age 4 ist der erste Film der erfolgreichen Reihe, der von Steve Martino und Mike Thurmeier inszeniert wird. Steve Mortino ist noch ziemlich neu im Geschäft, hat mit Horton hört ein Hu! aber bereits einen Animationsfilm im Lebenslauf. Mike Thurmeier hingegen war schon bei den Vorgängern Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los als Co-Regisseur und in Ice Age 2 – Jetzt taut’s als Chefanimateur involviert. Die Musik zu Ice Age 4 wird wieder von John Powell komponiert. Auch ist Ice Age 4 der erste Film der Ice Age-Reihe, der in 3D zu sehen sein wird.

Im Vorfeld von Ice Age 4 wurden wieder Kurzfilme mit dem gierigen kleinen Nager Scrat veröffentlicht. Hier wird eine sehr eigene Theorie über den Ursprung der Kontinentalverschiebung angeboten: In diesem Teaser zu Ice Age 4 fällt Scrat durch eine Erdspalte und landet mitsamt seiner Nuss auf dem Erdkern. Als er auch hier die Jagd nach dem geliebten Snack fortsetzt, bringt er damit die Vorgänge an der Erdoberfläche durcheinander, was in Ice Age 4 ein neues Abenteuer einläutet. (ST)

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Mehr Bilder (16) und Videos (15) zu Ice Age 4 - Voll verschoben


Cast & Crew


Kritiken (29) — Film: Ice Age 4 - Voll verschoben

Xander8112: Xanders Blog

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5.0Geht so

Wäre Scrat nicht gewesen, ich hätte nicht zu Ende geschaut.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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5.0Geht so

[...]

Langweilen werden sich die Eltern der mitgebrachten Kinder sicher nicht. Dafür gönnt der Film einem einfach keine Verschnaufpause von den Gags, der Action und den diversen 3D-Effekten. Schade ist es nur, wie verzweifelt der Film versucht, durch trendige Pop-Musik (inklusive einer Tanzeinlage aller Charaktere während des Abspanns, samt der Bösewichtstruppe) und infantilen Humor den Kindern zu gefallen. Am traurigsten ist, dass die Filmemacher noch nicht einmal versuchen vom Schema F abzuweichen und sich auf der Aussicht auf garantierten Erfolg ausruhen. Nicht jedes Animationsstudio kann wie Pixar sein, doch hier wird nicht einmal die übliche DreamWorks Qualität erreicht.

[...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Mal wieder erlebt die Herde ein verrücktes Abenteuer und mal wieder erweitert sich Herde. Wenn das so weiter geht, hat der abenteuerlustige Urzeit-Zoo spätestens bei Teil 6 ein Dutzend Mitglieder. Sei’s drum, denn mit Sids Oma haben die „Ice Age“-Macher einen wirklich witzigen neuen Charakter integriert. Der Rest von „Voll verschoben“ war aber nicht mehr als Routine mit den üblichen Witzen, die auch nicht immer wirklich frisch waren, und Aktionen. Das alles, die Suche nach Freunden und Familie und die daraus resultierenden Abenteuer, war mal wirklich amüsant, lässt mich beim vierten Mal aber irgendwie kalt. Beim fünften Teil wären etwas mehr Feuer und etwas mehr Mut zu neuen Ideen und Geschichten wirklich mal lobenswert.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

mariega

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Dieses "ice" lässt mich auch kalt ! Nicht geschafft das "ice" zu brechen, werde dann keinen Champagner auf "ice" legen ;)


Yarden

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Der erste war der einzig gute Teil. Der zweite war eher mittelmäßig und bei Teil 3 fing's an!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Zwi­schen erhei­tern­den Ein­spie­lern mit Plat­ten­tek­to­ni­ker Scrat, dem die 3D-​​Animatoren der Blue Sky Stu­dios wie­der keine Ent­täu­schung erspa­ren, und net­ten Ein­fäl­len (wie dem aus einem Eis­berg her­aus­ge­bro­che­nen See­räu­ber­schiff oder der nahe­lie­gen­den Anspie­lung auf Homers „Odys­see“) beschwö­ren Steve Mar­tino und der bei Teil drei als Co-​​Regisseur debü­tie­rende Michael Thur­meier man­tra­haft die Fami­li­en­werte und stel­len somit sicher, dass die Reihe mit „Voll ver­scho­ben“ nicht von ihrem Erfolgs­kurs abdriftet.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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7.5Sehenswert

Fans der 20th Century Fox Animations-Filme dürfen sich freuen. Ein charmanter 3D-Cartoon läuft in den Kinos an. Ice Age 4 ist clever, berührend, wunderbar schnittig und Teil einer Serie, die auch nach vielen Jahren im Rampenlicht frisch und einfallsreich geblieben ist.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Für mich war es kein großes Vergnügen Ice Age 4 zu schauen. Die Figuren sind manisch und dumm, die Dialoge bestehen aus hektischem Geplapper, die Action ist nur um 3D-Effekte herumgebaut. Der Film besteht aus leuchtenden Farben, viel Krach und vereinzelten Songs zwischen den Slapstick-Momenten. Aber ich bin auch kein 10-jähriges Kind.

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R2-D2: Mann beisst Film

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5.5Geht so

"ICE AGE 4" weiß ohne Zweifel noch immer zu unterhalten, im Vergleich zu seinen Vorgängern muss man jedoch feststellen, dass der leichte Abwärtstrend, der spätestens mit der zweiten Fortsetzung begann, hier stetig fortgesetzt wird.

So entwickelt sich die "Ice Age"-Reihe vom eher subtilen und vor allem sehr intelligenten Humor des ersten Teils nun hin zu einer fast orgiastisch eingesetzten Reihe von Gags, die nur noch bei jedem zweiten Mal wirklich zünden und ansonsten in einem Strudel aus leidlich witzigen Albernheiten verschwinden. Es ist offensichtlich, dass sich hier nicht nur die Kontinente verschoben haben, sondern auch der Fokus der Filmemacher um ein beträchtliches Stück verrückt wurde: Denn wo einst der noch recht einfache Animationsstil das Hauptaugenmerk auf die Figuren, ihre wunderbaren Eigenheiten und ihre turbulenten Beziehungen zueinander lenkte, versucht man nun scheinbar, durch eine immer aufwändigere Optik und diverse Schnellschuss-Salven aus der Lachkanone von einer ziemlich dünnen Geschichte abzulenken. Zugegeben: Schon im ersten Film war die Story alles andere als vielschichtig, doch in ihrer Schlichtheit sehr viel lebendiger als der aktuelle Versuch.

Gleichzeitig haben auch die Hauptfiguren irgendwie an Glaubwürdigkeit verloren. Eine Weiterentwicklung kann man schon lange nicht mehr beobachten, stattdessen wird noch immer auf jenen Marotten herumgeritten, die vor zehn Jahren noch neu, unverfälscht und dadurch so liebenswert wirkten, mittlerweile aber etwas eintönig daherkommen.

Trotzdem sollten sich Fans der coolen Eiszeit-Helden auch ihr viertes Abenteuer nicht entgehen lassen. Immerhin kann man sich noch an einigen gelungenen Szenen erfreuen, und vor allem Nager Scrat macht weiterhin großen Spaß. Sofern man also vom ersten wirklichen Animations-Blockbuster des Jahres nicht zuviel erwartet, ist für kurzzeitige Kino-Erfrischung an einem heißen Sommertag durchaus gesorgt.

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D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Muss man Ice Age 4 - Voll verschoben gucken? Diese Frage stellt sich höchstens bei den Erwachsenen. Kids dürften in Scharen in die Kinosäle stürzen und sich dieses Abenteuer reinziehen.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Eine besondere Rolle in allen „Ice Age“-Filmen spielt Scrat, diese Mischung aus prähistorischer Ratte und Eichhörnchen, die sich bereits im ersten Film als Publikumsliebling herausstellte. Wurde deshalb in „Ice Age 2 – Jetzt taut's“ Scrats Part zu einer regelrechten Parallelhandlung ausgebaut, so bekam das Eichhörnchen in „Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los“ in der Figur der Scratte Gesellschaft, mit der der Urzeitnager um die letzte Nuss kämpfen muss. Für „Ice Age 4 – Voll verschoben“ entwickelten die Regisseure Steve Martino und Mike Thurmeier eine andere Strategie: Scrat kreuzt immer wieder den Weg der anderen. Die Kamera folgt ihm jeweils eine kurze Zeit, ehe sie sich wieder den Haupthandlungen widmet. Scrats Story entwickelt sich dadurch zu einer selbstständigen Parallelhandlung, die mit den Hauptgeschichten eigentlich nicht unmittelbar verknüpft ist.

Zwar glückt dem Regieduo die Verknüpfung der zwei Handlungsstränge nicht immer, wodurch hin und wieder die Spannung nachlässt. Zudem erweist sich der Nebenstrang mit dem Konflikt zwischen dem Vater und der pubertierenden Tochter als zu abgedroschen. „Ice Age 4 – Voll verschoben“ ist jedoch immer wieder für eine Überraschung gut. Eine hervorragende Animation, bei der sich allerdings der 3D-Effekt als überflüssig herausstellt, und der durchgängige Humor machen die dramaturgischen Schwächen wieder wett. Darüber hinaus überzeugt der Film von Steve Martino und Mike Thurmeier wegen der Familienwerte, die mit jedem „Ice Age“-Film Teil immer mehr im Vordergrund stehen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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4.5Uninteressant

Die Handlung ist dünn, der Humor bleibt durchweg simpel und eröffnet nur selten Ebenen, die nicht nur für ganz junge Zuschauer interessant sind.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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5.0Geht so

Das Einzige, was bei „Ice Age 4“ gerade wegen seiner plakativen, auf einfachste Wirkung bedachten Ausführung wirklich gut funktioniert, ist der 3D-Effekt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.0Ganz gut

"Ice Age 4" kann seine Vorgänger nicht toppen. Das Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Eiszeitviechern macht zwar noch Freude, die recycelte Story aber reißt nicht mehr wirklich mit und ist auch nicht mehr ganz so lustig.

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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

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7.0Sehenswert

Trotz eines sehr plapperhaften Charmes und einer leicht störenden Überfülle an Figuren vermochten die Macher von Ice Age 4 reichlich Pointen im Film unterzubringen. Der Humor scheint allerdings umso besser zu zünden, je jünger man ist.

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Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz

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6.5Ganz gut

Psychologische Tiefe und Wärme haben sich die Computeranimateure nun geschenkt. Dabei wären sie gut möglich gewesen.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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7.5Sehenswert

Zudem besticht die in nur 86 Minuten rasant und äußerst kurzweilig erzählte Geschichte mit einigen brillanten Pointen.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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6.5Ganz gut

Insgesamt wirkt die Erzählung selbst aber etwas zerrissen.

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Christian Buß: Spiegel Online Christian Buß: Spiegel Online

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5.5Geht so

Insgesamt wirkt das Urzeit-Spektakel mit dem Milliarden-Ziel arg zusammengeramscht.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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7.5Sehenswert

Als kurzweiliges, rasantes und lustiges Animations- und Actionkino (auch) für Kinder erfüllt der vierte „Ice Age“-Teil durchaus die Erwartungen.

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Edward Nigma: CinemaForever

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6.0Ganz gut

"Holy crab!"

Irgendwann muss auch mal Schluss sein, oder nicht? Egal wie gut jede Filmreihe angefangen hat, früher oder später ist immer die Luft raus. 2009 trennte sich DreamWorks Animation nach langem hin und her endgültig vom Oger Shrek und das, obwohl selbst der vierte Ableger der Reihe weltweit noch satte 750 Millionen US-Dollar einspielen konnte. Eine kluge Entscheidung, denn qualitativ war hier bereits nach dem zweiten Teil das Ende der Fahnenstange erreicht. Schlimmer stellt sich das Ganze bei dem Zugpferd der Blue Sky Studios „Ice Age“ dar, denn hier hätte man bereits nach dem ersten Teil gerne einen Schlussstrich ziehen dürfen. Doch anders als bei Dreamworks und Pixar, die scheinbar problemlos neue Animationshits kreieren, wollen die Nebenprojekte des „Ice Age“-Studios nicht so richtig zünden, denn weder „Robots“ noch „Rio“ konnten sich qualitativ mit der starken Animations-Konkurrenz messen. Wer könnte es den Blue Sky Studios also verübeln, dass die goldene „Ice Age“-Gans bis zum bitteren Ende geschröpft wird. In „Ice Age 4 – Voll verschoben“ dürfen nun also Manni, Sid, Diego und Scratch unter der Regie von Steve Martino („Horton hört ein Hu“) und Mike Thurmeier („Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los“) ein weiteres Mal Abenteuer erleben – nach dem Qualitätsschwund in den letzten Teilen doch eher ein zweifelhaftes Glück.

Nach den Ereignissen der letzten Zeit wünschen sich Sid, Diego und Manni in erster Linie eins: Ruhe. Doch neues Unheil bahnt sich an, denn Sids Familie erscheint unangemeldet, stiftet Chaos und lässt zu allem Überfluss auch noch die senile Faultieroma zurück. Währenddessen kommt es auch in Mannis Familie zu Schwierigkeiten, denn die unkontrollierbaren Hormone seiner Tochter Peaches führen zu einem Familienkrach der übleren Sorte. Doch all das wird überschattet durch eine Katastrophe größeren Ausmaßes...

Seit dem ersten Teil der „Ice Age“-Reihe klappern die pelzigen Helden der Blue-Sky-Studios die wichtigsten Etappen der frühen Weltgeschichte ab. So spannend und in geringem Maße sogar lehrreich diese Ausgangsszenarien auch gestaltet sein mögen, bei „Ice Age“ ist seit dem zweiten Teil der Wurm drin. Der Grund dafür liegt im Ausbleiben jedweder Charakterentwicklung, denn Sid, Diego und Manni stehen noch genau da, wo man sie nach dem ersten Teil entlassen hat. Statt die Persönlichkeiten der Hauptfiguren weiter auszuarbeiten, hat man sich entschlossen, in jedem Teil mindestens zwei neue Charaktere einzuführen (so auch in „Ice Age 4 – Voll verschoben“), um so die Innovationsarmut zu überdecken. Letzten Endes führt dies aber dazu, dass die schneeweiße Ice-Age-Welt inzwischen von einem ganzen Schwarm mäßig interessanter Sidekicks bevölkert wird, die größtenteils nicht nur nervig sind, sondern zudem auch noch die eigentliche Handlung ausbremsen.

Um sich dieser Vielzahl überflüssiger Nebenfiguren zu entledigen, haben sich die Drehbuchautoren Michael Berg und Jason Fuchs diesmal einen simplen, aber dennoch effektiven Kniff einfallen lassen: Bereits nach einer kurzen Einführung werden Manni, Diego und Sid durch einen unvorhersehbaren Zufall vom Rest der Gruppe getrennt und versuchen von dort an auf dem schnellsten Weg zu ihrer „Herde“ zurückzukehren. Auf diesem Weg können die drei Helden wieder zu ihren alten Stärken zurückfinden, die den ersten Teil so erfolgreich machte: Schneller Slapstick-Humor, ohne große emotionale Tiefe. Fantastisch allein die Szene, in der Sid von giftigen Beeren nascht, ihm daraufhin sämtliche Muskeln versagen und er anschließend in einer wilden Verfolgungsjagd zum Spielball des Zufalls wird. Natürlich bekommt auch wieder der nussverliebte Nager Scratch seine Auftritte und treibt wie immer nicht nur sich, sondern auch das Publikum mit seinen Nusskapaden zum Wahnsinn. Wobei diesmal besonders sein letzter Auftritt einen neuen Negativ-Höhepunkt im Leben des erfolglosen Nagers darstellen dürfte – traurig für Scratch, aber umso lustiger für das Publikum.

Auch die viel gescholtenen Nebenfiguren des „Ice Age“-Universums bekommen ihre Leinwandzeit zugesprochen, wobei hier besonders die Teenie-Probleme von Mannis Tochter Peaches im Fokus stehen. Diesem Handlungsstrang fehlt es jedoch deutlich an Schwung und Witz, denn die einzigen Spaßmacher in der Gruppe, die Opossum-Brüder Crash und Eddie, sind größtenteils eher nervig als witzig. „Bleib wie du bist“ lautet die Moral des Selbstfindungs-Teenie-Abenteuers - wäre diese platte Botschaft bereits im ersten Teil zum Leitmotiv erklärt worden, hätte sich die muntere „Ice Age“-Bande übrigens niemals zusammengerauft.

Mit dem bösartigen Piraten-Kapitän Utan hat nun auch zum ersten Mal ein „echter“ Antagonist den „Ice Age“-Kosmos betreten. Mit seinem bedrohlichen Äußeren und seiner ungewohnt blutrünstigen Art ist er ein guter Gegenpart zur sonst so flauschig-freundlichen Kuschel-Truppe. Und auch der Rest der Piratenmannschaft ist optisch ansprechend gestaltet: Ohrringe, verfilztes Fell und Schwertfischsäbel gehören hier zur Standardausrüstung für kampferprobte Plüsch-Piraten. Gerne hätte man noch mehr über diese eigenartige Crew und ihren Käptn erfahren, doch leider lässt die knappe Spielzeit von 94 Minuten keine nähere Einsicht in das raue Piratenleben zu.

Fazit: Schiff Ahoi! Mit „Ice Age 4 – Voll verschoben“ nimmt die Reihe endlich wieder Fahrt auf und besinnt sich auf alte Stärken. Wenn man sich auch im nächsten Teil wieder der einschläfernden Nebencharaktere entledigen kann, steht „Ice Age 5“ nichts mehr im Wege.

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Guillaume Sbalchiero

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6.5Ganz gut

Mit dem zwanghaften Versuch Groß sowie Klein zu begeistern, wird der Hauch von Verrücktheit und Intelligenz des Szenarios durch Farblosigkeit und Unbeholfenheit angreifen.

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Alle Kritiken (29)


Kommentare (157) — Film: Ice Age 4 - Voll verschoben


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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch den 4. Ice Age kann man sehn.
Kommt zwar nicht an Teil 3 ran, aber er ist dennoch unterhaltsam und lustig.
Sid ist wie immer der Hammer, und auch Crash und Eddie sind herrlich dumm!
Für alle Fans der Reihe wird Teil 4 sich lohnen!

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Kohax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der meiner Meinung nach beste Teil der Reihe. Zündende Gags, wunderbare Charaktere, selbst die kleine Gesangsperformance fand ich super. Die Animation ist natürlich im Vergleich zum ersten Teil ein Unterschied wie Tag und Nacht, jedoch ist das auf die fortgeschrittene Technik zu schieben.
Nach einem schwächeren Teil 2 und 3 der Reihe, eine wunderbare Erfrischung und geniales Witzefeuerwerk. Und Omi mein neuer Lieblingscharakter!

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heikschn

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Bewertung6.5Ganz gut

Mit dem vierten Teil der Reihe haben es die Ice-Age-Macher tatsächlich noch mal geschafft, das Ruder rumzureißen, nachdem es mit Teil 2 und 3 eigentlich nur abwärts ging. Die neu eingeführten Charaktere rund um die Piraten sind ganz gut gelungen und auch Sids Oma ist nicht ganz daneben. Ein Fan der reihe werde ich aber auch mit diesem Teil nicht. Dafür sagen mir die eigentlichen Hauptcharaktere viel zu wenig zu. Und was man auch festhalten muss. Mittlerweile hat es sich auch so langsam "ausgescratcht". Hier fällt den Drehbuchschreibern einfach nichts mehr ein, ebi dem man nicht das Gefühl hätte es schon gesehen zu haben.

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I_have_seen

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Bewertung4.5Uninteressant

"Ice Age 4" ist alles in allem ganz nett.

Der Anspruch von Ice Age ist seichter geworden, dem Spaß wird mehr Platz eingeräumt. Sids Oma ist frisch und witzig, dagegen ist der Piraten-Kapitän und vor allem die Mannschaft für die Handlung zwar sehr zentral aber leider keine besonders sehenswerte.

Der erzählerische Inhalt (d.h. der zeitgeschichtlich und anthroposophisch) hat nach 3 Fortsetzungen nachgelassen, was auch nachzusehen wäre. Die Filmfreude liegt damit wohl deutlicher bei den jungen Menschen als bei den Eltern.

Inhaltlich geht um "alte" Freundschaften und das finden neuer Freunde (und Zugehörigkeit in einer Gruppe), um den Mut der Kinder und um die Sorge der Eltern und der allgegenwärtige Wunsche von allen nach Zugehörigkeit und Sinn nach Zusammenhalt. Das Eichhörnchen ist wie immer eine Bereicherung.

Fazit:
Ice Age verlässt langsam seinen Markenkern und setzt mehr auf den schnellen Spaß als früher. Die Erzählung zwischen den Wünschen von Kindern, den Eltern und Großeltern ist liebevoll für Kinder gemacht (und die "Wissensvermittlung" von histroy facts hat abgenommen). Wie in allen Zeichentrickfilmen geht es auch hier zunehmend mehr um "Ideen" (vom Leben) als um "Hintergründe und Zusammenhänge".

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hno-16

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Bewertung2.5Ärgerlich

Voll daneben!

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Pinky86

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Bewertung4.0Uninteressant

Ice Age 4 grade zum zweiten Mal geschaut und schon wieder vergessen was in diesem Film alles passiert. Dieser Film ist zu kurzweilig er hat nichts besonderes und ist eigentlich eine völlig unnötige Fortsetzung und ich hoffe es kommt jetzt auch kein weiterer Teil....

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EvertonHirsch

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Bewertung3.0Schwach

Die dritte Fortsetzung um die krasseste Herde in der Eiszeit. Statt “Voll verschoben“ hätte der Titel eigentlich auch so etwas bekommen können wie “mehr Geld – weniger Sinn“. Denn darum geht es scheinbar indessen bei der Ice Age Reihe nur noch. Eine Fortsetzung so unnötig wie eine dritte Brustwarze. Ich dachte zuerst, es ist ein Schritt in die richtige Richtung, die ursprünglichen drei Herdenmitglieder von den in den letzten Filmen dazugekommenen Nebencharakteren abzutrennen, aber nein, da ist ja Sids Oma, die einem nur auf die Nerven geht. Humor? Fehlanzeige; der ist wohl mit Sids Familie verschwunden, die die Oma dafür dagelassen haben.

Eine weibliche Säbelzahntigerin (man kann sich vorstellen für wen die mit eingebracht wurde und wer erst nicht, wie ideenvoll, irgendwelche eventuell vorhandenen Gefühle zugeben will), eine klischeeüberladene Coming of Age Geschichte um die Tochter von Manny und seiner Opossum/Mammut-Dame, garniert mit einer völlig charakterlosen Gegenspielertruppe. Dazu gibt es Sprüche, die ebenso alt sind wie das gezeigte Filmzeitalter.

Sehenswert bleibt lediglich Scratch (noch), und genau deswegen wundert es mich, warum Hollywood nicht auch noch die Melkmaschine bei dieser Figur ansetzt und ihm einen eigenen Film schenkt.

Aber vielleicht soll der Film auch gar nicht in meinem Alter funktionieren, dann sei ihm ein wenig verziehen. Obwohl auch da der Goldhahn indessen zu lange offen steht.

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justin.damke

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Bewertung3.0Schwach

LANGWEILIG nicht witzig wie alle ice age filme ich hasse diese filme nur das eichhörnchen am anfang ist witzig mehr auch nicht

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Uno Memento

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Warum guckst du dir die Filme an, wenn du sie eh langweilig und unlustig findest und sie zudem noch hasst!?!


Eixenxxl

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Bewertung7.0Sehenswert

Der 4. Teil wirkt auf mich teilweise schon etwas überzogen und die Nebenfiguren sind auch nicht alle so wirklich interessant sondern nerven eher hin und wieder.
Der Humor bleibt ansonsten der gleiche... wie man Ihn halt von den Vorgängern gewohnt ist.
Gerade bei diesem Teil merkt man stark das viele Effekte fürs 3D gemacht worden sind.
Aber ansonsten kann man sich trotzdem auf den Teil freuen wenn man schon auf die Vorgänger abgefahren ist ;)

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Codebreaker

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe ja nun schon öfters gesagt, dass ich manchmal auch mit recht wenig zufrieden bin, solange es eben unterhält. In Sachen "Ice Age" kommt dazu, dass ich den ersten Teil als Kind geliebt habe und er deshalb auch immer schon alleine aus reiner Nostalgie einen Bonus bei mir haben werde.. Ice Age ist nun eine Filmreihe, die ebenfalls scheinbar endlos scheint. Teil 5 wurde vor einigen Tagen angekündigt bzw. mit einem Datum festgelegt. Gestern wollte dann die Familie den vierten Teil nochmal sehen und da habe ich einfach mitgemacht.
Nunja, wie gesagt, "Ice Age" ist sehr mit Kindheit verbunden und hat deshalb einen besonderen Stellenwert (so wie so FAST alle Filme, die ich als Kind sah) von daher kann ich die Teile gar nicht RICHTIG schlecht finden, sofern sie nicht komplett verrissen wurden.
Diesen vierten Teil sah ich nun schon zum dritten Mal und da muss ich echt sagen, hätte diese Filmreihe eben nicht den Nostalgiebonus, wäre die Wertung sicherlich deutlich schlecht. Eines vorweg: der Humor stimmt bei diesem Film definitiv. Sids Großmutter war klasse und extrem lustig, ebenso die Opossums und natürlich Scrat. Auch gab es hier und da wirklich richtig lustige Szenen, von daher kann ich mich hier nicht beschweren. Auch war der Film als Animationsfilm doch ziemlich, optisch zumindest, schön. ABER: das Drumherum, das ist mir gestern besonders aufgefallen, war hier echt teilweise nicht sonderlich gut, ums mal nett zu formulieren.
Der typische Vater - Tochter Konflikt den man nun schon zu genüge kennt, wurde hier mal wieder ausgepackt, dazu kamen viele, schnelle Charakterentwicklungen bzw. "Twists" die zwar jeder schon von Anfang an sehen konnte, die aber einfach viel zu schnell und oberfächlich kamen. Als würde man sich denken: "Naja, die Zuschauer wissen ja eh wies ausgeht, da hauen wir das jetzt einfach irgendwie raus."
SPOILER
Bspw. die Entscheidung der Säbelzahntigerdame die Gruppe zu wechseln.
SPOILER ENDE
Dazu ist das Ende dieses Teils an Kitsch kaum zu übertreffen. Alles geht gut aus, jeder bekommt sein Partner, JEDER Konflikt wird einwandfrei geklärt, die Bösen sind besiegt. Alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Was mich auch schon seit Teil 2 bzw. so richtig ab Teil 3 stört. Das DAS "Ice Age" - Feeling irgendwie so allmählich verschwindet. Im ersten Teil bestand die Truppe aus Sid, Diego und Manny. Die drei haben ihre Abenteuer erlebt, nicht mehr nicht weniger. Anschließend kommen jeden Teil mehr Figuren dazu, scheinbar um wirklich alles eben glücklich zu machen, schade. Hier wiederum, bei Teil 4, bringt das eben auch etwas extra Punkte, da eben zweitweise zumindest die Gruppe wieder auf diese drei runter reduziert wurde. Gut, die Oma war dabei, aber wie gesagt, die war lustig.
"Ice Age 4" ist sicherlich kein schlechter Film, für Kinder durchaus gut, überraschend witzig und unterhält eigentlich recht ordentlich. Für mich, der eben den ersten Teil sehr mag, ist da eben Ice Age Bonus dabei, wem die Reihe aber egal ist, da stimme ich zu, dem wird der Film hier nicht gefallen.
Zu seicht, zu kitschig (man soll mich nicht falsch verstehen, das ist schon logisch, dass alles gut ausgeht, aber... nein.) und "Ice Age 4" "verschiebt" sich immer mehr vom ursprünglichen "Ice Age".

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ElMagico

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Bewertung4.5Uninteressant

Mammut-Teenager die über Piercings sprechen. Urzeit-Piraten, die einen an eine andere Filmreihe denken lassen. Ewok-Erhörnchen. Und Gesang.
"Ice Age: Continental Drift" verabschiedet sich schon nach ca. 5 Minuten. Der Film entscheidet in die Vollen zu gehen und lässt mich als Zuschauer einfach zurück. Ein reinrassiges Franchise-Produkt, dass seinem Publikum ein aufgewärmtes Mischmasch serviert und dabei vergisst, warum diese Reihe überhaupt so erfolgreich wurde. Sicher sind auch hier immer noch tolle Szenen vorhanden, man hat aber irgendwann keine Lust mehr auf sie zu warten. Denn dieser Kindergarten drumherum hat einfach keinen Charme mehr, ist nur noch schnelle Vermarktung von Namen und Figuren. Da ist kaum noch Witz vorhanden, die Seele (die ich für mich hier fand) ist weg, es herrscht reine Hau-Drauf-Mentalität. Der Kalauer übernimmt das Kommando, der leise Humor muss gehen. Und mit diesem gehe auch ich...denn deswegen mochte ich diese Reihe so. Vielleicht ist ja die Eisrevue was für mich...*hust*

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Gabuyasha

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Bewertung5.0Geht so

Wieso muss jede Ice Age Fortsetzung so abweisend von der Realität sein? Immerhin gab es in Teil eins noch Menschen, hier werden einfach Tiere als Piraten genommen. Auch ein paar unlogische Szenen... Sonst ganz nett..

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CuchillaPitimini

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Bewertung7.5Sehenswert

Wir treffen in diesem Teil der Ice Age-Reihe natürlich altbekannte Freunde wieder und jeder für sich bleibt seinem Charakter treu. Manni ist noch immer ein Familientyp, der alles daran setzt, zu seiner Familie zurück zu kehren. Seine gemeinsame Tochter mit Elli ist mittlerweile ein eigenwilliger Teenager mit ganz eigenen Sorgen.
Diego ist immer noch der knurrige Säbelzahntiger – harte Schale, weicher Kern. Dies wird nicht erst deutlich, als er auf die weiße Tigerdame Sheira trifft.
Und natürlich ist auch das beliebte Faultier Sid wieder dabei, mit seiner liebenswürdig Art, voll von Tollpatschigkeit und kindlicher Naivität. Doch auch seine Oma ist diesmal mit von der Partie und die alte Lady bringt ordentlich Schwung in die Runde! Mir hat dieser neue Charakter sehr gut gefallen, genau wie der kleine Maulwurf Louis.
Die Opossums (Opossi?) haben mich, wie in den vorangegangenen Teilen, wieder genervt, aber nun gut, ich glaube, dass die gerade beim jüngeren Publikum viel Zuspruch finden.

Nun zur Handlung: Die Idee ist originell, wenn auch nicht vollkommen neu oder unerwartet. Große, überraschende Wendungen bleiben im Film eher aus, das heißt, die Vorgänge und Handlungen sind größtenteils vorhersehbar. Trotzdem war die Story nicht schlecht, die Piraten brachten eine gewisse Gewürze in die Sache, zusätzlich zu der eigentlichen Geschichte um die Kontinentalverschiebung.

Die Vorhersehbarkeit (die in diesem Fall verzeihbar ist, denn wir sitzen ja nicht in einem Thriller) macht den Film aber nicht weniger attraktiv! Die Witze stimmen und ich konnte oft herzlich lachen. Sids Oma, die Piraten und auch Teenie-Tochter Peaches bieten guten Stoff für neue Witze und Lacher. Nicht zuletzt die niedlichen Tierchen auf der neu entdeckten Insel, die einfach nur knuffig waren!

Tatsächlich kann Ice Age 4 auch mit einer ganz ordentlichen Action aufwarten. Dass die Animationen hier hervorragend sind, muss man wohl nicht erwähnen. Spannende Kämpfe und Rettungsaktionen zogen mich in ihren Bann und ließen mich staunen.

Etwas genervt war ich allerdings von Scrats unermüdlichen Suche nach seiner Nuss. Ich weiß, dieses kleine Vieh ist ein Running-Gag der ersten Stunde und für manche Vorgänge im Film einfach unerlässlich, aber so langsam geht mir das doch auf die Nerven. Kann der nicht irgendwann seine doofe Nuss einfach mal kriegen?
Etwas irritiert war ich auch von der Gesangseinlage der Piraten. Meiner Ansicht nach passte dies nicht in einen Ice Age-Film, auch wenn er von Pixar und damit eigentlich aus dem Hause Disney stammt. Disney ist für die musikalische Gestaltung seiner Filme ja bekannt, aber das hätte hier nicht sein müssen.
Diese beiden Punkte sind aber nur kleine Kritikpunkte, denn die Gesangseinlage nahm ja nur wenig Zeit in Anspruch und, naja, die Story um Scrat war ja nicht schlecht, aber ich brauche sie einfach nicht mehr.

Der Age war der absolute Knaller, vom 2. war ich etwas enttäuscht, doch der 3. konnte mich wieder begeistern. Und nun der Musste das sein? Ich sage mal so: Es musste vielleicht nicht unbedingt sein und ein Meilenstein der Filmgeschichte ist das sicher nicht. Aber geschadet hat es auch nicht. Pixar ist mal wieder ein lustiger, actionreicher Animationsfilm gelungen, der mich zum Lachen brachte und mir wieder klar machte, warum ich Sid, Diego und Manni so mag. Ja, mir hat der Film gut gefallen und ich würde mir auch einen angucken!

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Nystroem

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich hoffe, dass der Film mehr Geld gekostet als eingespielt hat. Ist jetzt endlich genug?

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EclairLovesRatings

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein netter Film, empfehlenswert für heiße Tage (als ich letztes Jahr ins Kino gegangen bin, hatte es draußen 41°C! Da war der Film schön abkühlend...). Allerdings frage ich mich wie beim dritten Teil, ob er nicht etwas zu übernatürlich bzw. modern geraten ist. Ausdrücke wie "Alter" und Discomusik bei Mammuts sind dann doch zu weit ausgeholt. Ansonsten süß.

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung7.0Sehenswert

Voll verschoben: Der (ausnahmsweise mal gelungene) deutsche Titel könnte es nicht besser treffen, denn hier bleibt kein Gletscher und keine Eisscholle mehr auf der anderen; das gilt für den Plot, die guten alten Urzeitviecher und vor allem nicht zuletzt für den erhöhten 3D Aufschlag, um dessen geschäftsträchtigen Effekt dieses harmlos-spaßige Spektakel herumkonstruiert ist.
Vorab: ich habe den Film nicht im Kino, sondern daheim auf Blu ray gesehen. Mehr als einmal sprangen mir die vermeindlichen Tiefeneffekte und Pop-outs ins Gesicht.
Die Story selbst erschien nochmal mehrfach an der Logik vorbeigeschoben als im 3.Teil und doch, ganz ehrlich: der Film hat mich, vielleicht abgesehen von kleinen Längen und der etwas langweiligen "Teenie-Mammut-Peaches und ihre ach so tolle Gang" Sidestory überzeugt.
Die Handlung fängt, abgesehen vom leider getrailerten, traditionellen Scrat-Intro, relativ gemächlich an. Mit dem Beginn der Reise auf dem Eis und dem Auftauchen der Streichelzoo-Piratencrew gewann der Film dann allerdings doch noch an Drive. Ich persönlich empfand die (wenn auch zugegeben etwas zu zahlreichen) neuen Charaktere als herrlich kurzweilig, abgedreht und visuell unglaublich einfallsreich. Ebenfalls gut gelungen war Sids Oma, während das Hauptfaultier selbst allerdings nicht mehr als ein mitziehendes Anhängsel geworden zu sein scheint. Unbestrittenes Highlight war mal wieder Scrat, für den den Machern wohl nie die Ideen ausgehen (werden).
Alles in allem hätte der Film vielleicht 6 bis 6,5 verdient, doch da ich ihn in jedem Fall besser als den 2ten und Buddy Scrat mal wieder zum Schreien komisch fand, vergebe ich doch noch runde 7 Punkte.

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Laserdance

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Bewertung3.0Schwach

So langsam reicht es mit Ice Age. Frei nach dem Motto.

Reitest Du ein totes Pferd, steig ab.

Man kann diesen Teil noch ansehen, aber man merkt doch deutlich. Das nun langsam genug ist. Die Gesangseinlagen machen das ganze auch nicht besser. Es wird immer seichter.

Es driftet auch immer mehr ab in Richtung Disney. Erinnert mich an Shrek. Auch da wurde es immer seichter.

Da fehlt ja nur noch Sid der eine Familie gründet. Und mag man den Kitsch kann man gleich Disney Filme ansehen.

Da hilft es auch nicht das die Animationen immer schöner werden.

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denratten

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das war das erste Mal, dass ich mich bei Ice Age gelangweilt habe. Es gibt vereinzelt lustige Stellen, aber das reicht nicht.

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michael.pliet

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Bewertung7.5Sehenswert

Der vierte Aufguß von "Ice Age" schafft es zumindest den zweiten und dritten Teil deutlich in den Schatten zu stellen, die mir eher weniger gefallen haben. Allerdings fehlt immer noch der Charme des ersten Teils und von einer realistisch dargestellten Stein- bzw. Eiszeit ist man auch im vierten Teil komplett abgekommen.

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deevaudee

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Bewertung6.5Ganz gut

Kleiner Vogel: "Sag mal, schmeckt das Wasser etwas popelig wenn mans durch den Rüssel trinkt?"

Diego:" Warum küssen wir uns eigentlich?"
Sid: "Ähm, weil Kreuzfahrten so romantisch sind?!"

Also Gags gibts ja wieder einige. Nur zum Leidwesen aller verfällt der 4. Teil zu sehr der Kinopopkultur, so dass der Charme des ersten Teils, als es nur um Eiszeit wirklich ging, und die Charaktere, etwas ähnliches wie Tiere sein durften, ist wieder zu sehr die Amerikanische Keule geschwungen worden, so dass sie Stereotypen, oder wie man das nennt, nur noch gleich kommen. Eine Inszenierung die den wie schon anfänglichen erwähnten Charme, komplett hinhunzt. Am meisten stört mich auch der spätere Neulandgewinnung, als eine Freiheitsstatue angedeutet wurde. Können die Amis die Amerikanisierung nicht Unterschwellig wenn nur, nicht trotzdem stecken lassen? Was auch irgendwie stört, in Teil 1 spielten Menschen zwar nur eine untergeordnete Rolle, aber wo ist bei all den Kreaturen, die über die Teile hinzugekommen sind, ihr Platz?? Im Heimgebrauch hat der Film seine Premiere bei mir gefeiert, und man merkt, wie Krampfhaft im 2D damals zu Kinozeiten das 3D versucht wurde, hineinzupressen. Mittlerweile haben wir ja alles gehabt, Frauchen fürs Mammut, Kind fürs Mammut, Dinosaurier, und nun auch noch die pucklige Verwandschaft vom Faultier. Und ne grantige Alte, die wie in Madasgascar schon als mürrische Zimtzicke für Gags sorgen soll. Bedingt lustig. Die Piraterie dient als neuer Bösewicht, ohne Gegenpart schafft eine Story wohl nicht zu unterhalten wa?? Dann ist Scrat natürlich verantwortlich das der Subkontinent Pangea sich auflöst, und alle späteren Kontinente sich bilden. Ja nee is klar. A propos Scrat. Diese Habgierige Mistkröte, statt sich mit dem Paradies zu frieden zu geben, neeeeee, muss er den Stöpsel ziehen dit olle Mistviech. Grosse Effekthascherei für die 3D Leinwand war der 4. Teil. Das Sid, wohl einigen auf den Docht gehend, ist gerade er weiterhin das Herz der ganzen Reihe. Dumm wie Brot, aber der heimliche Held. Eine Frage noch, was sollten diese komischen Braveheart/Ewoks/Java-Hörnchen?? Gut geklaut, nur für ältere Filmkenner ein running Gag?? Bei all der Nörgelei, gabs trotzdem stellenweise was zu lachen für mich, so dass der Streifen nicht komplett versagt. Wobei die Negativaspekte leider leider diesmal doch überwiegen. Abgerundet, kann ich mich trotzdem an der ganzen Reihe erfreuen. Wie festgestellt, ist sie im Rahmen recht schon Familiengeeignet. Voll verschoben artet nur zu sehr in die Popkultur aus, was eigentlich ziemlich schade ist.

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deevaudee

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Ach bist du süss. ^^ =) Ganz ehrlich. :)


NiceFlavour

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:D dich mag ich :)



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