Kino » Katastrophe
Roland Emmerich & John Cusack stellen 2012 in Berlin vor
Veröffentlicht am 29.09.2009, 08:50
Der deutsche Regisseur Roland Emmerich stellte gestern in Berlin gemeinsam mit Koproduzent, Koautor und Komponist Harald Kloser sowie den Hauptdarstellern John Cusack und Chiwetel Ejiofor seinen mit Hochspannung erwarteten neuen Action-Blockbuster 2012 vor. Wir haben einige Bilder von der gestrigen Präsentation für Euch. Damit ist die Promotion für den Film aber noch nicht abgeschlossen. Geplant ist, dass Roland Emmerich und John Cusack am 7. November Gast der Sendung “Wetten, dass..?” mit Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker in Braunschweig sind. Außerdem wird es am 8. November dann die große Premiere des Film in Berlin stattfinden.
Laut Sony Pictures, dem deutschen Verleiher, handelt es sich bei 2012 um ein bildgewaltiges Werk über den Kampf der Menschheit gegen das Ende der Welt, welches alle visuellen Grenzen sprengen würde. Damit lehnt sich die Marketing-Maschine wieder einmal weit aus dem Fenster. Und es geht noch weiter mit den Superlativen. “Basierend auf den Prophezeiungen der alten Maya-Kultur, entwirft Regisseur Roland Emmerich in 2012 sensationelles Action-Kino apokalyptischen Ausmaßes. In einem dramatischen Überlebenskampf muss sich die Menschheit den Naturgewalten wie gigantischen Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüchen stellen. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung steht bevor…”
Hier noch einmal zur Geschichte von 2012
Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler rund um Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor) fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (John Cusack) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie nicht nur auf eine gigantische militärische Forschungseinrichtung, sondern auch auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost (Woody Harrelson), der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst. Doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss.
2012 von Roland Emmerich startet am 12. November in unseren Kinos und wird wahrscheinlich viele Katastrophenliebhaber in die Kinos locken. Wer nicht dazugehört, möge sich in unserem Kinoprogramm umsehen, ob etwas anderes vielleicht interessanter ist.
Ines Walk (Ines Walk) 2009/09/29 08:50:00
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Kommentare
über Roland Emmerich & John Cusack stellen 2012 in Berlin vor
BigH 2009/09/29 09:36:42
Fatzenbolt 2009/09/29 09:53:11
Dieses Mal verspricht er auch ausgefeilte Charaktere.
^^ das will ich sehen. Ist natürlich auch die Frage was der deutsch-schwabe unter "ausgefeilt" versteht. Manch einer lobt ja auch den Tiefgang der Stirb Langsam Reihe...
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
BigH 2009/09/29 11:22:23
Sollte es einen nicht stutzig werden lassen, wenn der gute Mann "dieses mal auch" ausgefeilte Charaktere verspricht? Was sagt das denn über die Figuren seiner bisherigen Filme aus...?
dAShEIKO 2009/09/29 10:40:12
Keine Frage...Emmerich hat den gewissen visionären Blick. Aber seit Arche Noah Prinzip ist das, abseits jeden Tiefgangs, leider auch das Kredo. Einzig Stargate kann hier positiv herausstechen, obwohl der Film nicht sooooo erfolgreich war. Und das macht mich stutzig.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Fatzenbolt 2009/09/29 11:39:16
Man könnte fast meinen, dass der Durchschnittskinobesucher von komplexen charakteren überfordert wird und froh ist wenn er einfach nur tumb cgi-schlachten konsumieren kann. Mehreren Handlungssträngen über 90 Minuten zu folgen ist auch eine echte Herausforderung...
dAShEIKO 2009/09/29 12:08:29
welch wahre Worte!
Aber wie ich an meinem Sneak-Publikum immer wieder Merke, gibts noch Kinogänger die überascht werden wollen.
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Ich bin mal gespannt, ob Emmerich sich treu bleibt und Schwächen in der Handlung wie üblich mit spektakulären Special FX übertüncht (der Trailer läßt derlei ja durchaus befürchten) oder ob er es auch mal hinkriegt, einen Film zu präsentieren, der jenseits der Schauwerte funktioniert (aber anschauen werde ich mir das Spektakel allemal...).
Noch ein Wort zum Artikel: Ist die Formulierung "der deutsche Schwabe" nicht so redundant als würde man sagen "der amerikanische Texaner"...?
Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Ines Walk 2009/09/29 09:42:15
Stimmt: Der deutsche Schwabe ist tautologisch. Vielen Dank für Deine "semantische Aufmerksamkeit".-)
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Fatzenbolt 2009/09/29 09:51:27
Nein, es gibt auch bayrische schwaben :P
dAShEIKO 2009/09/29 10:37:16
ouch^^!