Stephen King Presents Kingdom Hospital

Kingdom Hospital

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6.5Ganz gut 11 Bewertungen

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Die Handlung von Stephen Kings Kingdom Hospital entwickelt sich über fünfzehn Stunden hinweg und erzählt die Geschichte eines Hospitals im U.S.-Bundesstaat Maine, das auf einem Ort errichtet wurde, wo im neunzehnten Jahrhundert ein Feuer in einer Mühle ausbrach und die meisten der Kinder dort tötete.

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Kingdom Hospital ist eine gespenstische Serie, die Stephen King, der preisgekrönte Bestsellerautor und Meister des Horrors direkt für das Fernsehen schuf. Die Handlung entwickelt sich über fünfzehn Stunden hinweg und erzählt die Geschichte eines Hospitals im U.S.-Bundesstaat Maine, das auf einem Ort errichtet wurde, wo im neunzehnten Jahrhundert ein Feuer in einer Mühle ausbrach und die meisten der Kinder dort tötete. Zur heutigen Zeit wird nun das Kingdom Hospital vom Geist eines dort arbeitenden zehnjährigen Kindes namens Mary sowie – was noch seltsamer ist – einer furchterregenden riesigen ameisenbär-ähnlichen Kreatur mit Namen Antubis heimgesucht. Dem herausragenden Arzt Hook (Andrew McCarthy), dem gelähmten Künstler Jack Coleman (Peter Rickman) und der hypochondrischen Hellseherin Sally Druse (Diane Ladd) kommt nun die Aufgabe zu, Mary mit Hilfe einer surrealen Mischung aus Krankenhauspersonal und Patienten zu helfen und das Kingdom Hospital dadurch vor dem sicheren Untergang zu bewahren.


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über Stephen King Presents Kingdom Hospital
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Daniel92

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7.0Sehenswert

"Kingdom Hospital" ist ganz klar kein Meilenstein der Serienhistorie, schafft es aber doch, mehr als ein Genre in sich zu vereinen. Neben den eher konventionellen Horror-Einlagen kann die Serie vor allem mit einem schwarzen und meist pointierten Humor punkten, der die herrlich überzeichneten Charaktere zum Großteil sehr sympathisch wirken lässt und bestimmt nicht zufällig an große Vorbilder wie "Twin Peaks" erinnern soll. Als Stephen King-Fan war ich natürlich gleich in der ersten Folge angetan über die zahlreichen Verweise auf sein Schaffen (19, Little Tall, Unfall an einer Landstraße, Nozz-a-la, Castle Rock, ...) und konnte daher nicht umhin, die gesamte Serie mit Freude zu verfolgen, ist sie doch eines der besten cineastischen Werke Stephen Kings, der hier als Drehbuchautor und ausführender Produzent fungiert.
Stephen King-Fans werden sich auf jeden Fall mit "Kingdom Hospital" zuhause fühlen und alle anderen bekommen eine nette, wenn auch nicht bahnbrechende, und mit 15 Folgen überschaubare Serie serviert.

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Jenny von T

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3.5Schwach

Leider nie gedreht wurde die 3. Staffel zu Lars von Triers legendärer Miniserie "Riget" ("Geister") - das bereits fertig gestellte Skript dazu landete jedoch auf dem Schreibtisch niemand Geringeres als Stephen King, der sich daran machte, für den amerikanischen Markt ein remake aufzusetzen. Was oder ob er überhaupt etwas aus Skript Nummer 3 verwendete, ist bis heute unklar - mit ein wenig Gespür lässt sich allerdings gut einschätzen, was hier auf wessen Mist gewachsen ist, denn nur allzu offensichtlich treten die künstlerischen Unterschiede hervor.
Wo das dänische Original Skurrilität geradezu definiert und mit Humor sowie unglaublich sympathischen Charakteren ein perfektes, homogenes Ganzes bildet, überschreitet King einerseits bei dem Versuch, eigen(ständig)e Handlungsstränge zu bilden, mit sprechenden Ameisenbären, einem Touch von "Twilight", Jesus, und einer Protagonistin, die man ebenso durch eine animierte Living Dead Doll hätte ersetzen können, nur allzu deutlich die Grenze zur Lächerlichkeit und gesteht andererseits erschreckend direkt Inspirationslosigkeit ein (oder ergibt sich - je nach Betrachtungswinkel - der Genialität "Riget"s), indem er sowohl im Gesamtrahmen als auch oft bei winzigen Details peinlich genau am Original kleben bleibt. Man unterlege das Ganze dann noch mit ein wenig hipper Indiemusik und tausche die Wackelkamera ein und schon hat man ein steriles, massenkompatibles Produkt, das dem Wesen der Vorlage nicht gerecht wird (oder, noch weitergehend, das Wesen nicht verstanden hat) und - nicht zuletzt Dank des lächerlichen "Butterfly Effect"-happy ends - trotz vereinzelter guter Ansätze sogar als unbeabsichtigte Parodie durchgehen kann.
Lars war jung und brauchte das Geld - und er bleibt der wahre King.

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Jenny von T

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Davon möchte ich dir nicht einmal abraten, Sigmund. Ich habe es mir aus genau demselben Grund angeschaut. Wer mit King etwas anfangen kann, wird sogar große Freude daran haben, ich aber mag seinen Stil schon generell nicht.
Die Serie ist recht kurzweilig und sehr gut in wenigen Tagen zu bewältigen, ist aber eben nur dann originell, wenn sie sich auf Ideen des Originals besinnt. Alles, was neu geschaffen wurde, ist für meinen Geschmack recht dürftig und nur das kann ich hier ja bewerten, daher eben die nur geringe Punktzahl. Man hatte nicht einmal den Mut, den einzelnen Charakteren neue Facetten einzuhauchen, jede Figur ist 1:1 wiederzuerkennen.
Aber wie du finde ich es grundsätzlich interessant, Vergleiche anzustellen. Also, wie gesagt, schau ruhig mal rein. :-)


Florian Albrecht

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ich finde sowieso die Kurzgeschichtenverfilmungensammlung "NIGHTMARES & DREAMSCAPES" besser


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