Torchwood

Torchwood

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8.1Ausgezeichnet 93 Bewertungen

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Diese britische Science-Fiction-Serie dreht sich um eine mysteriöse Geheimorganisation namens “Torchwood Institute”, die in Cardiff in Wales stationiert ist und sich hier um seltsame Phänomene kümmert. Cardiff ist der geeignetste Standort, weil es durch die besondere Lage des Ortes hier immer wieder dazu kommt, daß Außerirdische durch ein Wurmloch hier auftauchen und eine Gefahr ...

Handlung

Torchwood spielt in Cardiff, Wales und folgt den Aufträgen einer geheimen Untergrund-Organisation namens Torchwood-Institute, das außerirdische und übernatürliche Ereignisse untersucht. Die dabei sichergestellten Technologien und das erworbene Wissen werden für Tochwoods eigene Ziele eingesetzt.

Torchwoods Herkunft wird in der Episode “Tooth and Claw” in Doctor Who erklärt. Das Torchwood Institut wurde 1879 auf Befehl von Königin Victoria gegründet, mit der Mission das britische Königreich mit Hilfer fremder Technologien vor außerirdischen Angriffen zu schützen. Als es zum Krieg zwischen den aus Doctor Who bekannten Daleks und Cybermen kam, wurde das Institut scheinbar zerschlagen und dem Erdboden gleichgemacht.

Heutzutage arbeitet Torchwood geheim, unabhängig von der Regierung und jenseits der Polizei. Die Organisation wird in der Öffentlichkeit nur als Spezialeinsatztruppe wahrgenommen. Die Handlung von Torchwood spielt nach dem Finale der zweiten Staffel von Doctor Who, in dem das Londoner Hauptquartier der Torchwood Institutes zerstört wurde.

Charaktere

Captain Jack Harkness (John Barrowman): Harkness wurde ursprünglich als zeitreisender Betrüger aus dem 51.Jahrhundert in der Doctor Who-Folge Doctor Who > Das leere Kind eingführt. Im Gegensatz zum Doctor ist Harkness ein Mann der Tat. Seit dem Finale der 5. Doctor Who-Staffel Doctor Who > Getrennte Wege und seinem Tod und Wiederauferstehung, ist Harkness unsterblich. Seine zwielichtige Vergangenheit wird erst nach und nach im Verlauf der Serie bekannt. So war er ein Time Agent, bis die Organisation seine Erinnerungen löschte und er sich gegen seine Auftraggeber wandte. Durch den Einfluss des Doctors wird Harkness schließlich Anführer der britischen Organisation Torchwood im 21. Jahrhundert. Jack Harkness ist die erste Figur des Doctor Who Universums, die nicht heterosexuell ist und ist die im Mainstream erfolgreichste…


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über Torchwood
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Susann Glas

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Für mich eine meiner Lieblingsserien!! "Children of Earth" ist nochmal einen Deut besser!!! Hoffe auch bald bei uns in Deutschland die 4 Staffel "MIracle Day" zu sehen die zusammen mit dem amerikanischen Seder Starz und der BBc produziert wurde!!

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Jack Bearfoot

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4.0Uninteressant

auch wenn die story noch so gut geschrieben ist . . aber die kamera-arbeit und allgemein die bildeinstellungen erinnern mich ununterbrochen an pornos & an serien wie dallas ect.
warum bewertet man diese serie so gut, obwohl sie optisch wie von amateuren zu sein scheint?

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Tekl

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Vielleicht weil Technik nicht alles ist und nicht jeder ein Problem mit Pornos hat oder gar keine Porno-Erfahrung und somit mangelnde negative Assoziation? Zudem ist's ja noch Geschmackssache. Mir gefällt die Optik, Kameraführung und die Farbgebung.


Ännte

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10.0Herausragend

Ich find sie einfach geil! :D
LIeblingsserie. :)

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Ymmo

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9.0Herausragend

Sehr großer Qualitätsunterschied zwischen Staffel 1+2 und Staffel 3 (Children of Earth). Meiner Meinung nach sind nur einige wenige Folgen aus den ersten beiden Staffeln sehenswert:
Staffel 1:
- Everything Changes
- They Keep Killing Suzi
- Random Shoes

Staffel 2:
- Adam
- Reset
- Dead Man Walking
- A Day in the Death of ...
- Something Borrowed
- Adrift
- Fragments

Staffel 3 ist eine zusammenhängende Story und durchweg extrem gut -- mit einem nicht ganz zufriedenstellendem Ende.

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LMSMDK

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10.0Herausragend

Sehr interessante und gute Serie. Freue mich, wenn es weitergeht, falls es weitergeht.

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Batzman

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7.5Sehenswert

Nach einer etwas holperigen ersten Season, die genauso viele eher lahme, wie schicke Episoden bot, haben die Macher seit der zweiten Staffel die richtige Formel gefunden, eine etwas erwachsenere, düsterere Serie im Doctor Who-Universum zu erzählen. Auch wenn sie nicht ganz so genial ist wie die Mutterserie, ist diese britische Antwort auf Akte X spätestens seit dem großartigen "Children of Earth"-Special das Ansehen wert.

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Kaltduscher

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8.0Ausgezeichnet

Achtung, Spoiler enthalten! Kritik zu Staffel 1 (Wertung: 7.5/10)

Als Ableger zur britischen Kultserie Dr. Who gestartet, avancierte Torchwood im Mutterland schon bald zum Quotenrenner. Dabei ist Torchwood, anders als seine Schwesterserie, alles andere als eine Familienproduktion, sondern versucht von der ersten Folge an konsequente Unterhaltung für Erwachsene zu bieten. Gewalt, Sex und Thrill sind Kernelemente der Serie, die längst aus dem Schatten von Dr. Who herausgetreten ist. Torchwood, das ist eine 1879 von Königin Victoria gegründete Geheimorganisation, die paranormale Aktivitäten untersuchen und das Vereinigte Königreich vor extraterristischen Lebensformen beschützen soll. Eine der wichtigsten Zweigstellen von Torchwood ist in Cardiff, durch das ein Riss im Raum-Zeit-Gefüge verläuft, durch das regelmäßig außerirdische Artefakte und auch Lebewesen gelangen. In einer Basis dort unter der Stadt arbeiten der geheimnisumwobende Captain Jack Harkness (John Barrowman) und ein kleines Team aus jungen Wissenschaftlern, der zynische Arzt Dr. Owen Harper (Burn Gorman), die IT-Expertin Toshiko Sato (Naoko Mori), Archivar und “Mädchen für alles” Ianto Jones (Gareth David-Lloyd) sowie Jacks Stellvertreterin Suzie Costello (Indira Varma). In der Pilotfolge Everything Changes sieht die junge Polizistin Gwen Cooper (Eve Myles), wie Torchwood an einem Tatort ein Mordopfer mittels eines mysteriösen Handschuhs kurzzeitig wieder zum Leben erweckt. Fanatisch versucht sie, mehr über die geheimnisvolle Organisation zu erfahren, von der niemand weiß, was sie eigentlich macht, obwohl sie regelmäßig zu Polizeieinsätzen gerufen wird. Auf ihrer Suche nach Antworten gerät Gwen in Lebensgefahr, als sie Jack folgt und dabei zum ersten Mal auf ein Weevil stößt, ein mysteriöses, aber gefährliches außerirdisches Monster. Jack kann sie befreien, doch das hindert Gwen nicht, weiter nach Torchwood zu forschen. Getarnt als Pizzabotin gelangt sie schließlich in deren Basis, in der Jack ihr zu ihrer Verwunderung die ganze Arbeit der Organisation erklärt – ehe er ihr später eine Amnesiepille verabreicht. Am nächsten Tag führen die Mordermittlungen und bruchstückhafte Erinnerungen Gwen wieder zur Basis zur Torchwood – wo Suzie auf sie wartet und ihr erklärt, selber den Mord begangen zu haben, um zu lernen, den Handschuh zur Perfektion auszureizen. Als sie daraufhin Gwen erschießen will, erscheint Jack und sie schießt ihm in den Kopf. Jacks Wunden aber verheilen mysteriöserweise von selbst und als er Suzie stoppen will, richtet diese sich selber. Jack erklärt Gwen, dass er einst nach seinem Tod wieder ins Leben zurückgebracht wurde und seither nicht mehr sterben kann. Gwen wird daraufhin neues Mitlglied bei Torchwood.

Die erste Folge schon gibt eine sehr gute Vorausschau auf die Serie. Die Mitglieder von Torchwood leben gefährlich, stets im Kampf gegen außerirdische Wesen, aber auch im Kampf, ihre Arbeit nicht zu öffentlich zu machen. Rückendeckung erhalten sie dabei vom Premierminister, der einer der wenigen Personen ist, die von der Existenz der Organisation und deren Aufgaben weiß. Es ist eine Gradwanderung, auch was das Verhältnis der Teammitglieder zu ihrer Arbeit betrifft. Sie sind eingespannt in ein System, das irgendwann die Existenz der ganzen Menschheit retten könnte. Ein Privatleben fällt da schwer, was Gwen als einziges Teammitglied mit einem Lebensgefährten zu spüren bekommen wird. Torchwood ist eine sehr vielschichtige Serie, die nicht festgefahren ist auf ein Alienthema. Vielmehr vermischen sich die Genres. Neben den Action-/ und Horrorelementen werden stets auch dramatische Wendungen eingebaut, seien es die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten oder auch Fragen nach dem Sinn von Existenz und Leben. In einer der stärksten Folgen der ersten Staffel, Out Of Time, landet ein Flugzeug mit drei Passagieren in Cardiff, das 1953 gestartet war und in ein Raum-Zeit-Riss geraten ist. In dieser Folge wird die große Stärke von Torchwood deutlich. Wir beobachten die drei Passagiere, die sich aus der Vergangenheit kommend in der Gegenwart integrieren müssen. Die Probleme dabei sind allzu offensichtlich. Vor allem John, einem Mittvierziger, fällt es schwer, mit neuer Identität ein neues Leben zu beginnen. Die Szene, in der er seinen greisen, an Alzheimer erkrankten Sohn in einem Pflegeheim besucht, ist mit all seiner grotesken Tragik wohl einer der stärksten, die je im Seriensegment gedreht wurde. Umso konsequenter dann das phänomenale Ende der Folge, in der John sich neben Jack auf dem Beifahrersitz mit Hilfe von abgeleiteten Autoabgasen das Leben nimmt. Torchwood, vor allem in Form von Captain Jack Harkness, und das wird spätestens hier deutlich, lebt auch von einer eigenen, im Vergleich zu Serienkollegen verschobenen Moralvorstellung. Hier wird nichts romantisiert, sondern mit voller und endgültiger Konsequenz ausgelebt. Etwas, was sich vielleicht in der Form nur britische Serien erlauben. Es ist eigentlich schade, dass Torchwood nach dem großartigen Piloten in ein kleines Loch fällt, die vierte Episode gar ein Tiefpunkt darstellt, der der Serie unwürdig ist. Die Konstanz fehlt der Serie in der ersten Staffel noch, eine Konstanz, die erst ab der achten Episode eintritt. Ab da an steigert sie sich auf ein Niveau, das, wenn es in den folgenden Staffeln so gehalten werden kann, eine der besten und interessantesten Serien der letzten Jahre versprechen könnte. Und da lege ich mich fest.

http://www.moviezkult.de/2010/03/12/torchwood-season-1/

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