2001: Odyssee im Weltraum

2001: A Space Odyssey (1968), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kinostart 27.09.1968

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8.2
Kritiker
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von Stanley Kubrick, mit Keir Dullea und Gary Lockwood

Stanley Kubrick spannt in 2001: Odyssee im Weltraum einen Erzählerbogen über vier Millionen Jahre.

Ist es nun ein Meisterwerk oder ein Langweiler? Bei 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick scheiden sich die Geister. Der Film wird in vier ‘Abschnitten’ erzählt. Am Anfang werden einige Urmenschen gezeigt, die jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen, bis eines Tages ein schwarzer Monolith aufgetaucht, der ihr Leben von an ändern sollte. Im zweiten Teil von 2001 – Odyssee im Weltraum wird eine Raumfähre gezeigt mit nur einem Mann an Bord (William Sylvester), der zur Mondstation Clavius will. Dort zeigen ihm die Wissenschaftler einen ähnlichen Monolithen, wie zuvor bei den Urmenschen. 18 Monate später, die dritte Episode, David Bowman (Keir Dullea) und seine Crew fliegen zu einer wissenschaftlichen Mission zum Jupiter. An Bord ist der Computer HAL, der nach und nach die Kontrolle über das Schiff übernimmt. In Der vierten Episode von 2001: Odyssee im Weltraum verlässt Bowman das Schiff um einen schwarzen Monolithen genauer zu erforschen. Daraufhin geschehen eigenartige Dinge.

Hintergrund & Infos zu 2001: Odyssee im Weltraum
2001: Odyssee im Weltraum basiert auf dem gleichnamigen Roman von Arthur C. Clarke. der auch zusammen mit Stanley Kubrick das Drehbuch verfasste. Kubrick übernahm dann auch noch die Regie und produzierte. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn 2001: Odyssee im Weltraum (OT: 2001: A Space Odyssey) spielte bis heute über 350 Millionen US-Dollar ein. Es gab auch einen Oscar für die Speizialeffekt für Stanley Kubrick.

Egal ob 2001: Odyssee im Weltraum nun ein Meisterwerk ist oder nicht, so hat er doch einen nachhaltigen Einfluss auf die spätere Film- und Fernsehwelt und ihm wird in diversen populären Produktionen Aufmerksamkeit gewidmet, ob nun in Die Simpsons als Parodie oder in ‘Space Oddity’ von David Bowie. Hinzu kommt noch die erste Fortsetzung 2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen.

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  • 2001 - Odyssee im Weltraum
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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: 2001: Odyssee im Weltraum

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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10.0Herausragend

Wahnsinnig. Besessen. Kosmisch. Egozentrisch. Formvollendet. Die Steigerung all dessen, was sich früher, heute und morgen als "Kino" schimpft. Seufzer der Überwältigung aus gleitenden Bewegungen durch Raum und Zeit, die Transformation des menschlichen Individuums zu etwas Neuem, Höherem, merklich Metaphysischem. Wenn Film zur Oper, leichte Unterhaltung zur anregenden Erfahrung wird. Ein singulärer Regisseur findet das zeitüberdauernd Genuine im Science-Fiction-Film, der auf einer hochgeistigen Ebene fundamentale Zivilisationsfragen nach dem Sinn des Lebens in zwei essayistischen Bildsinfonien und einer mehr dem Erzählkino verhafteten Konfrontation von Mensch gegen Maschine und HAL gegen Bowman stellt. Von scheiternder Menschlichkeit, göttlicher Intervention, psychedelischer Vision, gewaltsamer Menschheitsgeburt, arroganter Überlegenheit und evolutionären Bewusstseinssprüngen schwarzer Monolithen, vom Knochen zum Raumschiff zu Gott. Vom Affen zum Astronauten zum Baby. Alterung, Tod, Wiedergeburt. Ligeti. Strauss. Strauß. Berührend. Verletzlich. Stimulierend. Manchmal auch ein bisschen humorvoll. Dialoge sind Bilder, sind Text, Bilder erzählen Geschichten. Geschichten über Mechanik und dem Sein im Weltall. Eine der allerschönsten Seherfahrungen. Pure Ekstase. Jede Szene unzerstörbar, jede Sekunde unersetzbar. Und Kubrick unbezwingbar.

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Timo K.

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Dankeschön. :)


Dox

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Sehr gute Herangehensweise für einen Kommentar zum einzig wahren Film der Superlative, auch sehr gelungener Kommentar nebenbei. ;-) Ich frage mich nur, weshalb ich kein Herz neben der 10 sehen kann bzw. wie man, nachdem man diesen Film gesehen hat, überhaupt noch andere Filme als "Lieblingsfilme" bezeichnen kann? Antworte mir schnell, denn ich brauche dringend einen Grund, damit ich meine Liste nicht auf nur diesen reduziere. ;D


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Das fantastische Abenteuer ist nicht einfache Science Fiction, die überdies das Genre jedoch auch nachhaltig beeinflusst haben dürfte, sondern ein mit Skepsis, bitterer Ironie und Zynismus vorgelegter (gesellschaftlicher) Gegenentwurf. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

"‚2001‘ ist wie eine Oper komponiert – die Ouvertüre in ‚The Dawn of Man‘, der Hauptteil im Jahre 2001 und der tragische Schluss –, doch zugleich so offen und verletzlich wie eine tiefe Wunde. Es entbehrt daher nicht nur eines Fazits. Es gibt kein Fazit. Oder wie sich Arthur C. Clarke ausdrückte: ‚Wenn Sie 2001 vollständig verstanden haben, haben wir versagt: Wir wollten viel mehr Fragen stellen, als wir beantwortet haben.‘" (Ulrich Behrens bei Filmstarts.de)

Wie soll man ein epochales Werk, welches in knapp 143 Minuten die Evolutionsgeschichte der Menschheit (bzw. des Lebens im All), Raum und Zeit, die Bedeutung von Technik und Fortschritt und noch so vieles mehr thematisiert, in Worte fassen?

Zur Technik braucht hier nicht viel gesagt werden, der Film zählt nicht ohne Grund zu den einflussreichsten Filmen aller Zeiten. Nahezu perfekt inszeniert, hat er nicht nur den Grundstein für Sci-Fi-Klassiker wie Blade Runner und Alien gesetzt, sondern bleibt zugleich…

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Oceanic6

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@all: danke! ;)
@Timo K.: Habe ich mich ein wenig unpassend ausgedrückt, "fehlt an Emotionen" soll nicht heißen, dass es gar keine gibt, va die Szene mit Hal ist genial, aber hätte mir da einfach noch mehr erwartet.


Le Samourai

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Super Text, aber der Film is ne 10! :)


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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10.0Lieblingsfilm

1965 begann Filmregisseur Stanley Kubrick zusammen mit dem Schriftsteller Arthur C. Clarke (der mit seiner Kurzgeschichte „The Sentinel“ die Grundlage zu der Filmidee lieferte) die Arbeit an dem „endgültigen Science Fiction Film“ „Journey beyond the Stars“ (Arbeitstitel). Ihr Antrieb lag vor allem darin, mit den gängigen Klischees aufzuräumen, die in den 60ern vorherrschten. Weg von den unrealistischen Raumschiffen und martialischen Alienkämpfen, hin zu einer realen Geschichtsstunde. Bis die erste Klappe fiel waren über 2 Jahre Vorbereitungszeit vergangen. Etliche Wissenschaftler der NASA wurden befragt und junge (Film-) Talente engagiert. Es sollte ein möglichst realer (!) Science Fiction Film entstehen.

Und, um es vorweg zu nehmen: Das gelang ihnen auch! Über lange 139 Minuten wanken die Raumschiffe/-stationen im Walzertakt durchs Weltall und bildgewaltige Sequenzen verlangen nach einem Erzähler aus dem OFF, der dem Betrachter die Aussage dieser Bilder näher bringen möge. „Wenn…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Dieser Film mit seinen minutenlangen Aufnahmen von schwerelos durch den Weltall schwebenden Raumschiffen und der betörenden Musik von Györgi Ligety entspricht ganz bestimmt nicht jedem Geschmack. Auch der Auftakt mit den Purzelbaum schlagenden Affen wirkt eher seltsam. Doch schon alleine die Einstellung für Einstellung perfekte Kameraarbeit sorgt für unzählige ikonische Bilder.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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10.0Herausragend

Stanley Kubricks Weltraumoper ist Ästhetik in Reinform. Die herausragende Kameraführung, mit den Kubrick-typischen symmetrischen, sterilen Bildern, das grandiose Szenenbild, die kultige Musik – da stimmt alles. Wer kein Auge für Kubricks Art von Kunst hat, wird sich wahrscheinlich langweilen. Im Film sprechen weitestgehend Bilder für sich. „2001“ ist am wenigsten ein Film für jeden Gemütszustand, aber dafür ein absolut einzigartiger. [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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10.0Lieblingsfilm

Kolossal, beeindruckend, ergreifend, atemberaubend, meisterhaft – angesichts dieses Kubrickschen Meisterstücks neigen sich die Superlativen schon nach kurzer Zeit dem Ende entgegen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviesteve: Podcast

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10.0Herausragend

Kubricks Meisterwerk ist DER Klassiker des Science-Fiction-Films und behandelt in seiner unnachahmlich langsamen Art philosphische Fragen, die die Menschheit auch beinahe 40 Jahre nach seiner Entstehung noch umtreiben. Es braucht einige Zeit und meist mehrere Durchgänge, bis man den Film wirklich mag. Dann aber umso mehr!

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.5Ganz gut

Drei Minuten sphärischer Musik zu Schwarzbild sind das einzige, was Stanley Kubrick seinem Zuschauer zeigt. Er gibt somit schon dem ersten Bild des Films die Zeit, Gedanke zu werden und führt mit "Atmosphères" von György Ligeti das Alles und Nichts in den unendlichen Weiten vor Augen. Dann erscheint das Firmenlogo von Metro-Goldwyn-Mayer und die Sonne geht auf für "2001: A Space Odyssey", einem der einflussreichsten Science-Fiction-Filme, der mit seiner Entwicklungsgeschichte samt Wiedergeburt eines neuen Menschen, mit technischer Utopie und kulturphilosophischer Spekulation, voller Skepsis und bitterer Ironie die Jahrzehnte seit seiner Entstehung - auch aufgrund des zeitlosen Looks - unbeschadet überdauert hat.

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Kommentare (253) — Film: 2001: Odyssee im Weltraum


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JackMontana

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe mir ja wirklich Mühe gegeben diesen Film gut zu finden und zerreiße ungern Filme die als Klassiker gelten. Aber nach den durchaus gelungenen ersten 30-40 Minuten, zieht sich dieser Film ungemein. Ich habe überhaupt nichts gegen langsame Filme wie "Es war einmal in Amerika" - ganz im Gegenteil. Aber ein Raumschiff mehrere Minuten dabei zu beobachten wie es von einer Bildschirmecke zur anderen segelt, ist weder interessant noch in irgendeiner Weise unterhaltsam.
Der Film enttäuscht umso mehr da ich von Stanley Kubrick eigentlich nur gute bis geniale Filme, wie „Shining“, „Clockwork Orange“ oder „Full Metal Jacket“ gewohnt bin. Der Film war aufgrund seiner Optik in den späten 60ern sicherlich eine Wucht und auch die Musikuntermalung unterstreicht diese opulenten Bilder, aber das kann bei weitem nicht über die Schwachpunkte des Films hinwegtäuschen. Das ist zum einen die Story, die ich nicht gerade als genial empfinde und nicht wirklich zu unterhalten weiss. Auch die Charaktere des Films können zu keinem Zeitpunkt eine Identifikationsansatz bieten noch gibt es überhaupt irgendwelche Schauspielleistungen oder Dialoge die einem im Gedächtnis blieben.
Kunst liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Mich hat dieser Film – LEIDER muss ich sagen – über weite Strecken gelangweilt. Immerhin scheinen es hier einige Teile der Community ähnlich zu sehen (6.8 moviepilot-Rating vs. 8.4 IMDb-Rating).

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Sandsturm

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Ja das 6.8er-Rating hier lässt tief blicken.


Hurty

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"Aber ein Raumschiff mehrere Minuten dabei zu beobachten wie es von einer Bildschirmecke zur anderen segelt, ist weder interessant noch in irgendeiner Weise unterhaltsam. "

Das is eine meiner Lieblingsszenen !
1. sind das nur so um die 5 min und
2. ist die Szene umso interessanter, wenn man weiß, dass der Takt von menschlichen Zellen und des ganzen universums ein Walzertakt ist.


Alex.de.Large

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich wusste ewig nicht, was ich noch zu dem Film schreiben könnte, was nicht schon Andere zu dem Film geschrieben haben. Jetzt weiss ich es. Kennt ihr die Intro-Sequenz von "The Simpsons", in der die Kamera erst aus dem Haus der Simpsons zoomt, sich immer weiter entfernt, um dann, nach einem Sturzflug durch unsere Galaxie, unendlich viele weitere Galaxien zu zeigen, die sich dann zu DNA-Strängen formen, welche wiederum Atome bilden. Diese formen sich dann zu einem Haar auf Homer`s Kopf. Während die Kamera dann wieder in die typische Couch-Sequenz zoomt, öffnet Homer den Mund und sagt ganz langsam, und irgendwie paralysiert:"WOOOUUUUGHHHhhh". So fühl ich mich jedesmal wieder, wenn ich "2001" anschaue. CIAO, Marcus.

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Martin Oberndorf

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Was Philosophieren, Schreiben und Diskutieren angeht, bin ich's vielleicht.
Aber ich schätze nicht, dass ich anderen meines Alters irgendwie vorraus bin.
Ich bin halt nur *wavy hand geisture* anders.
Und ich habe einen ausgeprägteren Nostalgiesinn. Da viele andere in meinem Alter beim Rückblick auf ihre Kindheit (definiere ich mal von 0-12 in etwa) überhaupt nicht sentimental werden und ich im Gegenzug ganz extrem ^^
Also wirke ich vielleicht abgeklärter, bin's aber denk ich nicht. Aber das ist eine Sache, die man selbst nicht beurteilen kann.


Alex.de.Large

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Ja, den naiv-kindlichen Blick auf die Dinge sollte man nie ganz verlieren. Ich habe auch so´n bißchen "Peter Pan-Syndrom". Sonst hätte ich wahrscheinlich auch nicht die "Simpsons"/"2001"-Assoziation gehabt.


Gchris

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Bewertung5.5Geht so

Ich muss zugeben , dass ich bezüglich special Effects ein verwöhntes Balg bin und besseres gewohnt bin , jedoch muss man ja auch die Zeit betrachten in der der Film entstand ... dennoch sind die anfangsszenen sehr anstrengend und auch die Musikwahl ist mehr als nur schlecht getroffen worden ... diese klassische Musik und dazu die Raumschiffe einfach nur WTF ... die Ideen der damaligen Zeit sind gut umgesetzt und auch die Idee mit Hal ist gut , deswegen auch 4,5 Punkte

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Gchris

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Kannste ja gerne machen :D Ich fand ihn reudig und da wird sich nichts dran ändern


daweed

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ich wollte nur deine aussage widerlegen!


dynamictom2409

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Bewertung10.0Herausragend

Anfang der 90er habe ich diesen Meilenstein der Filmgeschichte zum ersten Mal gesehen. Bereits damals hat er mich total "geflasht". Nachdem ich nun endlich mal die Geschichte 'The Sentinel' von Arthur C. Clarke gelesen habe, bin ich zwar etwas kritischer, aber nach wie vor ist 2001 einer meiner Lieblingsfilme.
Wer den Film noch nicht gesehen hat:
Ganz schnell nachholen - das gehört zur Allgemeinbildung. ;-)

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kobbi88

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Bewertung7.5Sehenswert

Enthält Spoiler

Gestern habe ich Kubricks „2001 – Odyssee im Weltraum“ gesehen. Zum zweiten Mal. Beim ersten Mal, um das gleich mal vorweg zu nehmen und mich bei 80% aller Menschen, die diesen Kommentar lesen, unbeliebt zu machen: Es waren 4 Punkte. Ja, richtig gehört. 4!
Vielleicht war es eine ungünstige Situation, ich hab den damals aus der Videothek ausgeliehen, wollte die DVD noch am gleichen Tag zurückgeben und hab ihn deshalb überstürzt in den Player gelegt. Es war sauwarm, eigentlich hatte ich keine rechte Lust. Und das Ende vom Leid waren 4 Punkte. Mit der Zeit hab ich den Film als „mir egal“ abgetan und größtenteils wieder vergessen,

Aber eigentlich kanns das ja nicht gewesen sein, gerade einem solchen Film wie „2001“ muss man ne zweite Chance geben. Und nach diversen Unterhaltungen hier, auch über meine niedrige Bewertung (Grüße an Hfonda, Martin, Ben… und all die anderen), da hab ich in letzter Zeit sehr oft drüber nachgedacht. Gestern fühlte ich mich dann soweit. Immerhin wusste ich jetzt schon, worauf ich mich einlasse, hab mittlerweile einige andere Kubrick-Filme gesehen und für gut befunden. Und auch die Rahmenbedingungen stimmten.

Also, Film rein. Und siehe da, der schwarze Bildschirm: toll. Die Musik, baut sich auf, bringt ein kribbeliges Gefühl mit sich. Das MGM-Zeichen erscheint und danach ein wunderbares Bild von drei Planeten und dazu „Also sprach Zarathustra“. Ein grandioser Moment, für mich der beste Moment des ganzen Films. Fantastisch. Auch die Affen, der Knochen als Werkzeug, die Evolution hin zum Mensch. Sozialdarwinismus. Der Flug des Knochens in das Weltall, die Veränderung zum Raumschiff. Fantastische Bilder, wunderbar unterlegt mit Musik vom für mich größten Komponisten aller Zeiten (Johann Strauss Sohn). Bilder, die ihresgleichen suchen. Wo beim ersten Versuch nur die Frage stand, warum man das zeigt, sah ich nun die geniale Kraft der Bilder. Die Effekte, die noch heute von eigentlich keinen mir bekannten Bildern in einem Film übertroffen wurden. Fantastisch.

„Here you are, Sir, Main Level please“.
Diese ersten Worte in diesem Film, nach über 25 Minuten, mir kam es vor als hätte sie die freundliche junge Dame zu mir gesagt. Ich hab den Anfang überstanden und er war grandios. Und jetzt solls bitte so weiter gehen, zum Hauptteil. Die Bilder waren weiterhin stark und haben auch einen tollen Einblick gegeben, wie sich Kubrick in den Sechziger Jahren die Zukunft vorstellte. Die Kleinigkeiten haben mir gefallen. Ob es nun Möbel oder ein Videotelefonanruf war, es war auf jeden Fall beeindruckend. Und trotzdem begann meine Euphorie schon langsam zu bröckeln. Die Gespräche begannen. Und sie führten mich nirgendwo hin. Gut, aber die waren noch nicht so wichtig, darüber wollte ich hinweg sehen, kann sich ja noch zu etwas Sinnvollem entwickeln. Und das taten sie auch, denn es kamen wieder diese beeindruckenden Stellen, in denen nicht gesprochen wurde: Als die Astronauten auf den Monolith trafen, da war ich wieder ganz oben auf meinem Staunlevel. Ich verstand und verstehe zwar den Sinn bis jetzt nicht, aber es war eine unglaublich packende Szene. Im Hintergrund der sich immer weiter steigernde Chorgesang, irgendwie wie ein mittelalterlicher Klostergesang, dazu einigermaßen karge musikalische Begleitung. Grelle überdrehte Lichter, fantastische Bilder eben. Und im Zusammenspiel hatten sie eine fast schon hypnotische Wirkung auf mich. Ich war wieder voll da, mitten drin im Film. Das kleine Tief war überwunden.
Dann begann das dritte Kapitel, wir sind im Jahr 2001. Es sind hochinteressante Gespräche, die Mission der Astronauten wird vorgestellt. Und der Computer HAL 9000. Die Evolution, die mit den Affen vom Anfang begann, hat ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden: die Maschine. Der selbstdenkende Computer. Wieder wurden überragende Kameraeinstellungen verwendet, die Bildgewalt wieder hervorgerufen, das Spiel mit Licht, mit Farben, mit Technik und Physik. Und auch inhaltlich konnte man sich auf den Konflikt von Mensch gegen Maschine einstellen. Die Kälteschlafkammer wurde zum Sarg, der Kampf Technik vs. Mensch eskalierte. Und am Ende weiß man nicht mal mehr, wer die Maschine ist. Wer überlegen ist. Wer Emotionen und Gefühle hat. Das alles war weiterhin sehr gut.
Aber der Abstieg hat so langsam begonnen, denn der Film ermüdete mich trotz seiner spannenden Themen. Er zog sich. Es wurde zum Kampf, ich musste mich wieder und immer wieder zur Aufmerksamkeit zwingen. Aber bisher sind es trotzdem nur Kleinigkeiten. Bisher wäre der Film immer noch toll.

Aber jetzt kommt das Ende. Ich habe jetzt schon länger darüber nachgedacht. Ich weiß nicht, was Kubrick damit beabsichtigen wollte. Mit diesen Farben. Was sollte das? Ich frag mich hier nicht, was Kubrick mir sagen will, sondern eher, warum er solche komischen Bilder wählt. Zugegeben, wieder war da dieser geniale Chorgesang, aber er wollte mich nicht packen, nicht mehr so fesseln, wahrscheinlich, weil durch diese Bilder, durch diese merkwürdige Darstellung von was auch immer der Realitätsbezug fehlt. Und der ist mir sehr wichtig. Ich hab einen sehr weit gedehnten Realitätsbegriff, aber mit diesem „Bildschirmschoner-Farb-Wirrwarr“ kann ich nichts anfangen. Gar nichts.
Und alles was danach kam, dieses Ende. Vielleicht lags am Farbenwirrwarr, vielleicht an mir, aber ich hab keinen Zugang mehr gefunden. Alt, Jung. Sterben. Wiedergeburt. Assoziationen hab ich auch. Zeit. Das Altern. Oder ist dieses Ende nur ein Traum? Zumindest fehlt mir auch hier wieder jeder Realitätsbezug. Und jeglicher Sinn. Ich habe darüber nachgedacht. Und ja, Kubrick wollte keine Antworten geben, sondern dass man sich selbst Fragen stellt. Aber, und mir tut es schon richtig Leid, dass ich das so sagen muss, denn es macht mir den ganzen Film kaputt, das Ende ist für mich Schwachsinn. Ich krieg keinen Zugang, ich weiß nicht wie. Ich würde gerne, aber ich kriegs einfach nicht hin. Es bleibt nur eine Frage übrig. Und die lautet nicht „Was?“ oder „Wie?“. Sie lautet wieder: „Warum?“. Leider.

Naja, sehr lange Rede, ob Sinn drin ist soll jeder selbst entscheiden. Respekt für alle, die sich durch meinen Kommentar gequält haben, für die Länge ne fette Entschuldigung:
Audiovisuell über weite Strecken das noch heute unübertroffene Nonplusultra, genreübergreifend. Inhaltlich anfangs sehr stark. Aber mit zunehmender Dauer wird es einfach zu anstrengend, den Film anzusehen, da ist der Film zu langsam. Und das Ende ist für mich so schlimm, so schrecklich, dass ich mit viel Wohlwollen noch 7,5 Punkte spendieren kann. Mehr ist einfach nicht drin.

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kobbi88

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Wie ich mich gefühlt habe? Siehe oben ;)


Ichundso

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Weil es vielleicht auf Interesse stößt, hier ist was in den letzten 20 Minuten passiert (muss man sich also nicht durchlesen, wenn man mit der eigenen Sichtweise zufriedener ist):
Dave tritt durch das "Stargate", etwas, das man heute wohl als eine Art Wurmloch bezeichnen würde und landet im Gebiet der Außerirdischen, deren Erforschung seine Mission ist und die den Monolithen auf dem Mond platziert haben. Das Zimmer, in dem er landet, wurde von den Aliens nach dem Vorbild eines Fernsehbildes, das sie von der Erde empfingen, konstruiert. Ursprünglich war geplant gewesen, die Außerirdischen in physischer Form auftreten zu lassen, aber Probleme im Design- und Budget-Bereich führten zum Verwerfen dieser Idee und Kubrick entschied sich schließlich für die Maxime "You don't show god". Dave stirbt und erlebt die letzte und finale Weiterentwicklung der Menschheit, er wird als "Starchild" wiedergeboren und blickt auf die Erde hinab.
Das Buch endet mit den Zeilen: "For though he was the master of the world, he was not quite sure what to do next. But he would think of something."
Fun Fact: Kubrick dachte darüber nach, den Film damit enden zu lassen, dass das Starchild die nukleare Waffe, auf die am Anfang von dem Knochen umgeschnitten wird, detoniert und damit alles Leben auf der Ende auslöscht. Sehr fun also.


Hfonda15

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Bewertung7.0Sehenswert

SPOILER
Vielleicht muss ich mir ja gar nicht so viel Mühe geben zu erklären, wieso DAS große
Meisterwerk von Stanley Kubrick von mir nur eine 7 bekommt, da sich die meisten Leser schon beim Anblick der 7 abgewendet haben, nachdem der Großteil meiner MP Kollegen diesen Streifen mit über 9 Punkten bewertet hat.
Naja ich muss leider einige enttäuschen, da er für mich nicht DAS Meisterwerk ist und er weder die 9er Voraussage erfüllen konnte, noch einen Platz in meinen Top 100 erhalten wird.

Mancher wird sich jetzt vielleicht leicht grinsend über den Kleingeist Hfonda wundern, wie man die Genialität des Werkes nicht verstehen kann und einen solchen Streifen so niedrig bewerten kann ABER die positiven Aspekte des Streifens sind mir sehr wohl bewusst und sowohl der Anfang von ,,2001" wie auch das Ende sind GENIAL, doch für mich hat der Mittelteil hier leider versagt, da hier sehr viele lange Einstellungen, die ruhig gehalten wurden, in meinen Augen einfach unnötig waren, während die ruhigen Stellen ohne Reden und Ton am Anfang wie am Ende noch perfekt passten.

Die ersten 40 Minuten, in denen statt Menschen Affen auftreten sind genial! Und mehr als beeindruckend, man hat eine Horde Affen, die auf einem wilden, tierischen Niveau miteinander umgehen, bis eines Tages ein schwarzer Monolith auftaucht!
Was war das? Wozu war er gut?
Der Monolith ist wieder verschwunden aber bei der Gruppe von Affen hat sich was getan, sie haben sich weiterentwickelt, die Entwicklung zum Mensch hat begonnen und diese primitiven Tiere fangen an Werkzeuge zu benutzen! In einer einzigartigen Kameraperspektive kommt dann ein toller Übergang der die nächsten Tausende von Jahren Entwicklung überspringt und man sich im Jahr 2000 befindet, wo der Mensch bereits das Weltall erobert hat!
Auch wenn hier an der schönen blauen Donau einsetzt ist das fantastisch und man bleibt von dieser Weltraumoper fasziniert um nach weiteren Minuten auf einer Raumstation zum ersten Mal Menschen reden zu hören. Der Film verlässt sich ab dieser Stelle teilweise ziemlich auf sein futuristisch gestaltetes Aussehen, was heute auch noch beeindrucken kann, wenn man sich den Streifen anguckt, doch vieles läuft hier so langsam ab und dass ohne irgendwelche anderen Aspekte, dass ich mich ab diesem zweiten Kapitel des Öfteren langweilen musste.
Wenn dann ein Forscherteam nach einiger Zeit wieder auf den geheimisivollen Monolithen stößt, erwartet man nun vlt. Antworten, wie dieser Gegenstand im Zusammenhang zu Entwicklung der Menschen steht, doch erneut setzt ein neues Kapitel an und man befindet sich jetzt im Jahr 2001 auf einer Mission von Astronauten auf dem Weg zum Jupiter.
Begleitet werden sie vom Supercomputer HAL, der als Schurke in die Filmgeschichte eingegangen ist, da dieser Mörder doch eigentlich keine Gefühle haben sollte!
Ich muss auch hier zugeben, dass HAL ziemlich gut geworden ist und mehr als ein interessanter Charakter ist, im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, aber auch hier finden so viele Szenen so langsam statt, dass ich einfach nicht verstehe, was das hier soll! Man hat nicht(so wie es im späteren Verlauf des Streifens einsetzt) irgendwelche genialen Bilder auf die man sich ganz alleine konzentrieren kann, sondern eigentlich schon Thrillerelemente, wenn der Supercomputer die Besatzung des Missionsschiffes auszuschalten.

Bei all den positiven Punkten die ich auch genannt habe aber im Mittelteil waren mir viel zu viele Längen, die ich als unnötig erachtet habe, weshalb der Streifen bei mir an dieser Stelle, sogar nur im 6er Bereich lag!

Doch das Ende! WOW! Das hat 2001 für mich echt noch einmal aufgewertet, man wird hier auf eine Reise geschickt, durch Raum und Zeit vlt. und der Hauptcharakter Dave, der es geschafft hat HAL auszuschalten, findet sich in einem seltsamen Ort wieder, wo er alle Prozesse des Alters durchmacht, bis er schließlich als alter Mann im Totenbett liegt!
UND DA IST ER WIEDER! Der schwarze Monolith und man sieht wieder Dave, jetzt als Embryo!
Zum Schluss ertönt wieder ,,An der schönen blauen Donau" und man ist von dem was man eben erlebt hat noch so gebannt, dass man den gesamten Abspann noch Strauß hört, bevor man wieder in die Realität zurückkehren kann.
Der Anfang und das Ende werden dem Ruf des Films auf jden Fall gerecht und er wirft auch tolle Fragen auf, doch dass ich den Mittelteil langweilig fand, mögen mir andere Filmfreunde doch bitte vergeben!

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nerdkiller

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Ne, ne, die klassische Musik in 2001 finde ich schon extrem passend: Die Bewegungen des Raumschiffes werden zu ner Art Ballett oder Wiener Walzer. Genial! Aber das beste Stück in 2001 ist ganz klar "Atmospheres" von Lygeti, das vor dem Intro läuft. Höre ich auch so.

Bei Goldsmith ziehe ich seine geniale Arbeit in Alien, von der es zwei Fassungen gibt, vor.


daweed

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die irische rockband "god is an astronaut" hat den film in einem musikvideo auch schön untermalt. sehenswert: http://www.youtube.com/watch?v=fZltd_nz2ag


heiko.buschhaus

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich war bisher immer so begeistert von Stanley Kubrick; 'The Shining' und 'Full Metal Jacket' haben mich richtig vom Hocker gerissen! Aufgrund der Aussagen mehrerer Leute und Freunde war deshalb '2001 - A Space Odyssee' der Film von ihm, vor dem ich am meisten Bammel und der mich gleichzeitig mit am meisten interessiert hat. Dann hab ich den Film reingeschmissen und war ersteinmal baff; Eine 3-minütige Overtüre ohne Bild! Die fand ich genial, ebenso wie ich es genial fand sich sows zu trauen! Die ersten 20 Minuten mit den Vorfahren der Menschen fand ich ebenfalls extrem interessant, so wie ich den Schnitt in die Zunkunft (Knochen wird Satellit) skurill und faszinierend fand! Die Story, die danach kam empfand ich zwar als interessant, sie verwirrte mich aber und war etwas zu langatmig und langweilig geraten! Als diese dann auch plötzlich auch abruppt stoppte und eine neue Story kam, war vollends verwirrt! Dann bekam der Film mit HAL zum ersten mal sowas wie eine straighte Story, die zwar nachvollziehbar war, jedoch wieder zu langatmig und mit dem restlichen Geschehen des Film überhaupt nichts zu tun hat. Allein schon die Pause ist extrem merkwürdig und, Kunst in allen ehren, aber langweilig und unnötig. Ab dem Kapitel 'Jupiter... and beyond the infinity' war ich dann komplett draußen! 10 Minuten wird man in Kubricks Vorstellung vom Ende der Galaxie gerissen, die nicts weiter ist, als ein Film gewordener Drogentraum. Die Bilder sind zwar extrem faszinierend, gaben mir aber das Gefühl, ich würde den Film gar nicht mehr gucken, sondern schlafen! Das Ende mit dem Sternenkind ist und bleibt mir ein vollkommenes Rätsel; ich bin zwar von mir selbst der Meinung, künsterlische Filme imer gut interpretieren zu können und liebe es, wenn ein Film seine eigene künstlerische Note setzt, jedoch konnte ich beim besten Willen nichts mit diesem Ende anfangen!
Alles in allem ist es ein Film, den man gesehen haben kann, es aber nicht muss und wo man nicht allzuviel verpasst hat, wenn man es nicht getan hat. Empfehlen würde ich den Film jedoch nur exzessiven Heroin-, Kokain- oder LSD-Konsumenten. Vielleicht war es eine dieser Komponenten, die mir gefehlt hat, um den Film besser zu verstehen! Ich glaube, ich werde mir den zweiten, nicht Stanley Kubrick-Teil angucken ('2010 - Die Rückkehr' heißt der, glaube ich), weil dieser meiner Erinnerung nach die Mysterien, die der erste aufwirft und nicht lüftet, offenlegt. Ich hoffe ehrlich, die anderen Kubrick-Filme werden wieder strukturierter, mit mehr straighter Story und weniger Drogeneinfluss! Wobei, 1968 erschienen; das muss DER Film in der Hippie-Szene gewesen sein! ;)
Nicht so mein Fall!

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aberaber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Visuell sicher einer der beeindruckensten (SF-) Filme. Inhaltlich fand ich es dann doch streckenweise zu behäbig und langweilig. Das Productiondesign, die Sets und die unglaublich schönen Bilder machen das Ganze aber doch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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the assassin 666

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Beachtlich was die damals mit Modeln so konnten, da können neue CGI Filme nicht mithalten. :)


Mr USneun

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Coole Ideen und man findet viele Elemente heute noch in "Weltraum-Filmen"..
Naja, das Gejödel fand ich irgendwann ab 2h nervtötend und habe behutsam vorgespult.
Das Ende war mir zu, hehe, abgespaced...
Trotzdem kein schlechter Film!

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Brentano

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oh wie nett wenn auch "Jüngere" etwas Anstand besitzen und immerhin Filmkunst hie und da, schnell vor-spulend, anerkennen, ..?


Mr USneun

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Sorry, aber irgendwann nerven die 5 minütigen Szenen doch einfach nur noch, zwar sieht man ein Raumschief von links nach rechts fahren, aber der "Gesang" hat mich dann doch irgendwann dazu gezwungen, den Part zu überspringen!


KubrickCollector007

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Film, der mich mit mit seiner Technik fasziniert hat. Für mich der beste Science-Fiction Film aller Zeiten. Er kommt fast ohne Dialoge aus, da seine Bilder und seine Musik für sich selbst sprechen. Sollte man gesehen haben.

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philipp.endres.18

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Bewertung9.0Herausragend

Mit welch Perfektion Kubrick hier die einzelnen Bilder in Szene setzt, ist einfach phänomenal. Ich glaube bei jedem anderen Regisseur wäre die Gefahr riesig gewesen, dass dieser Film einfach nur langweilig geworden wäre. Aber er schafft es, dass ich regunglos vor meinem Fernseher sitze und wie in Trance jede Einstellung in mich aufsauge. Die musikalische Untermalung fügt sich, wie bei fast jedem seiner Werke, perfekt ins Dargestellte ein. Kaum ein Augenblick vergeht, wo ich nicht komplett überweltigt in meinem Sessel sitze und das gerade Gesehene versuche zu verarbeiten - hier ist einfach etwas ganz großes gelungen.

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Ben Kenobi

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Super Kommentar! Ganz deiner Meinung. :)


philipp.endres.18

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Danke :-)


Ghoul

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eigentlich weiß ich nicht, wofür ich dem Film punkte gebe. Ich mochte HAL... Und der Film wirkt jetzt wohl nicht mehr so wie früher, da man über viele Dinge dieser "Zukunftsvision" nur noch schmunzeln kann.
Ich fand den Film zwar nicht schlecht und ich bin sicher, dass man sich auch länger mit dem Film beschäftigen kann, aber es war einfach so langweilig...
Ich bin zwischendrin für ein paar Minuten eingeschlafen, aber schon okay, verpasst habe ich nichts (was denn auch?).
Ich glaube, die große Stärke, die den Film früher ausgemacht hat, das Audiovisuelle, geht im Vergleich mit heute total unter und so bleibt einfach nicht viel übrig...

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sebastianxxx

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Schöne, ferne, kalte Welt - dieser Film entzieht sich eigentlich jeder Bewertung - er war für mich eine Offenbarung als ich ihn Ende der 70er Jahre zum ersten Mal im Kino sah ... ich glaube er gehört zu den wichtigsten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts ... Wermutstropfen ist, dass selbst so etwas Grandioses der Zeit unterliegt und heute nicht mehr die gleiche Wirkung entfaltet, wie in den 60er und 70er Jahren ...

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ProsperDune

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Bewertung10.0Herausragend

10 Punkte? Oh ja!

Mit Herz? Eher nicht.

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ProsperDune

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Für dich war "2001" doch so eine Art Startknopf für alle darauffolgenden cineastischen Entdeckungen, oder?
Für mich hat "2001" hingegen nie irgendeinen persönlichen Wert gehabt. Es ist zwar ein unbestreitbar Ehrfucht gebietendes audiovisuelles Erlebnis. Aber für ein Herz (oder zwei) reicht es bei mir einfach nicht. So ist's eben.


ProsperDune

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Oh, nein, so hab' ich's gar nicht ausdrücken wollen. Brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich hätte Smileys einbauen sollen. ;) :D :/ :o :)


keinohrhase88

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Bewertung2.5Ärgerlich

ich mag normal weltraumfilme. aber da passiert nichts. und aktuell ist der auch nicht,aber wahrscheinlich mochte man früher solche filme weil der so gute kritik hat. ich verteh nicht warum der so toll sein soll aber das ist geschmacksache. fand ihn zum beispiel langweilig.

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keinohrhase88

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arty1

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hahaha was für ein kommentar, aber von dem nickname aus gesehen... naja verständlich das kubrick dann nicht passt.


killsam

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Bewertung10.0Herausragend

gehört zu den besten Filme aller Zeiten

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marijke.achenbach

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Bewertung1.0Ärgerlich

Stanley Kubrick präsentiert: Eine Odysse auf LSD.....
1 Punkt gibts für die Einstiegssequenzen.
Kubrick und Ich werden einfach nicht warm miteinander....

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wtfname

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Bewertung3.0Schwach

Wenn jemand anderen Mitgliedern hier zeigen möchte, wie intellektuell er ist und was für ein enormes Kunstverständnis er besitzt, hat er hier die Möglichkeit auf 10 zu drücken.

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emp6

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hey wtf...vll suchst du dir ne neue Beschäftigung..als Troll gehörst du eher zu den lahmen Exemplaren und langweilst. Aber Glückwunsch zur (sich in Grenzen haltenden) Aufmerksamkeit.


wtfname

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Don´t feed the troll.


JackoXL

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Perfektion ist ein ultimativer Begriff. Dies zu entschlüsseln oder das Gefühl dafür den Menschen nahe zu bringen, die es nicht selbst erlebt haben, ein schier unmögliches Unterfangen.
Daher lieber von vorne anfangen: Stanley Kubrick ist 1968 ein Film gelungen, der gleich in mehrerer Hinsicht beeindruckend ist. Er war seiner Zeit weit voraus, weiter als die Unendlichkeit des Alls. Klar, irgendwann gibt es immer den Film, der seiner Zeit voraus ist. Gott sei Dank. Nur "2001" wurde niemals übertroffen. Grundsätzlich ist er der Zeit immer noch voraus. Das ist empirisch unmöglich, da nun 45 Jahre vergangen sind und unzählige Filme direkt oder indirekt durch ihn beeinflusst wurden. Es ist wohl dieser eine Moment, in dem etwas geschaffen wird, das sich in seiner Gesamtheit niemals übertreffen lassen wird.
"2001" ist eine Komposition aus visionären Verständnis für den Film, wie dessen Mittel auf den Zuschauer wirken, von seiner technischen Umsetzung wie der Kraft seiner Geschichte. Ein unglaublicher Rausch aus Bild, Ton und Atmosphäre, der sich so bisher nicht wiederholen ließ und womöglich auch nie mehr lässt.
Kubrick beginnt mit "The Dawn Of Man". Der Affe vollzieht die Evolution zum Menschen. Mit dem Erscheinen des Monolith beginnt die Entwicklung. Der Knochen wird zum Werkzeug. Das Tier geht einen Weg, der eventuell von der Natur nicht so vorhergesehen war. Diesen Eindruck vermittelt Kubrick zumindest. Sollte der Affe nie zum Menschen werden? War es der Monolith oder ist das alles purer Zufall? Die Frage wird nicht beantwortet, der Raum für Spekulation und Interpretation ist weit geöffnet.
Viele Jahre später erobert der Mensch das Weltall. Das war sicher niemals von der Natur vorgesehen, aber der Mensch hat die Evolution schon lange besiegt. Er ist die Evolution. Doch ist er selbst dazu geworden oder wurde er dazu gemacht? Der Monolith wird ein weiteres Mal auftauchen, wieder mit entscheidenden Folgen...
Der Mensch ist nun nicht mal mehr sein eigener Herr. Er hat sich sein größeres Bewusstsein geschaffen. Keinen Gott, sondern HAL 9000. Einen Computer, unfehlbar, dominierend, das Werkzeug am Ende der Nahrungskette. Der Affe geschlagen vom (eigenen?) Knochen...
Das ist natürlich nur einer der vielen Deutungsansätze, die "2001" bietet. Stanley Kubrick hat ein wahres Monster von Film erschaffen, vielleicht hat er auch einen Monolith im heimischen Garten gefunden. Denn was er hier abfeuert, scheint nicht von dieser Welt. Wegweisend waren viele Filme, doch wurden sie meistens von irgendeinem wieder eingeholt und überboten. "2001" scheint zu groß dafür. Selbst im heutigen CGI-Zeitalter setzt er Maßstäbe, die einfach unschlagbar sind. Nie zuvor und danach konnte ein Film schon allein durch seinen Koitus aus Optik und Akustik so zerstören und gefangen machen, doch damit nicht genug. "2001" ist bedrohlicher und gespenstischer als jeder Horrorfilm. Kubrick zaubert eine Atmosphäre und erschafft Szenen, die so einfach nie mehr zu kopieren sind.
Es lassen sich Romane über diesen Film schreiben und jeder wäre wohl auch lesenswert, ich belasse es mal bei diesem Text. Einer der perfektesten Filme, die jemals zu sehen waren. Was in der Zukunft noch kommt, wer weiß, aber Stand jetzt, eigentlich nicht zu übertreffen.

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JackoXL

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Tja, hier kann man was lernen...;)


daweed

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hoffentlich lässt der extended cut nicht lange auf sich warten :)


udo.schmitt.77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zu seiner Zeit war dieser Film schon etwas besonderes. Ich empfand ihn als aussergewöhnlich.

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