2001: Odyssee im Weltraum

2001: A Space Odyssey (1968), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kinostart 27.09.1968


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
8.3
Kritiker
105 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
Community
28045 Bewertungen
339 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Stanley Kubrick, mit Keir Dullea und Gary Lockwood

Stanley Kubrick spannt in 2001: Odyssee im Weltraum einen Erzählerbogen über vier Millionen Jahre, in denen ein mysteriöser schwarzer Monolit die Menschheit vor Rätsel stellt.

2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick wird in vier ‘Abschnitten’ erzählt. Am Anfang werden einige Urmenschen gezeigt, die jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen, bis eines Tages ein schwarzer Monolith aufgetaucht, der ihr Leben von grundauf ändern sollte. Jahrtausende später, der Mensch hat längst den Weltraum erobert, fliegt eine Raumfähre mit nur einem Mann an Bord (William Sylvester) zur Mondstation Clavius. Dort zeigen ihm die Wissenschaftler einen ähnlichen Monolithen, wie zuvor bei den Urmenschen. 18 Monate später, die dritte Episode: David Bowman (Keir Dullea) und seine Crew fliegen zu einer wissenschaftlichen Mission zum Jupiter. An Bord ist der ‘unfehlbare’ Computer HAL, der die komplette Kontrolle über alle Vorgänge im Schiff hat. In der vierten Episode von 2001: Odyssee im Weltraum verlässt Bowman das Schiff, um einen schwarzen Monolithen genauer zu erforschen. Daraufhin geschehen eigenartige Dinge.

Hintergrund & Infos zu 2001: Odyssee im Weltraum
2001: Odyssee im Weltraum basiert auf dem gleichnamigen Roman von Arthur C. Clarke, der auch zusammen mit Stanley Kubrick das Drehbuch verfasste. Kubrick übernahm auch die Regie und produzierte. Auch wenn der Film bei seiner Veröffentlichung ebensosehr für Begeisterung, wie für Ablehnung sorgte, spielte 2001: Odyssee im Weltraum (OT: 2001: A Space Odyssey) bis heute über 350 Millionen US-Dollar ein. Es gab auch einen Oscar für die Speizialeffekte für Stanley Kubrick. Dennoch sollte nur die erste Fortsetzung der Romane ebenfalls ins Kino kommen 2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen. Die weiteren Romane von Clarke 2061 – Odyssee III (1988) und 3001 – Die letzte Odyssee (1997) wurden nicht verfilmt.

2001: Odyssee im Weltraum hat einen nachhaltigen Einfluss auf die spätere Film- und Fernsehwelt und ihm wird in diversen populären Produktionen Aufmerksamkeit gewidmet, ob nun in Die Simpsons als Parodie oder in ‘Space Oddity’ von David Bowie. (ST)

  • 37795279001_1859532055001_th-506165f4c7e7b0e4093b72d8-806787309001
  • 37795279001_1860603044001_th-5061bd044facb0e482501aee-767904718001
  • 2001 - Odyssee im Weltraum
  • 2001: Odyssee im Weltraum - Bild 40162
  • 2001: Odyssee im Weltraum - Bild 40161

Mehr Bilder (13) und Videos (5) zu 2001: Odyssee im Weltraum


Cast & Crew


Kommentare (322) — Film: 2001: Odyssee im Weltraum


Sortierung

Toaster0107

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film mit außerordentlich schönen Bildern und einigen sehr interessanten Ideen. Der Anfang hat mir wahnsinnig gut gefallen, das Ende auch. Wenn ich allgemein drüber nachdenke, fällt mir eigentlich nichts Schlechtes über diesen Film ein - bis auf die Art und Weise, wie der Film allgemein abläuft. Natürlich hängt es auch damit zusammen, dass der Film schon über 40 Jahre alt ist und deswegen ganz anders geschnitten ist als heutige Filme, aber genau das ist es auch, was den Film für mich unheimlich langweilig macht. Hätte ich den Film zu der Zeit gesehen als er in die Kinos gekommen ist, wäre ich vermutlich absolut beeindruckt gewesen. Heute gucke ich mir den Film an und langweile mich, weil ich ja alles schon gesehen hab und es nichts besonderes mehr ist ein Raumschiff durch den Weltraum fliegen zu sehen. Die Musik hilft auch nicht unbedingt dabei mich während des Schauens hellwach zu halten.
Ich kann dennoch alle Argumente nachvollziehen, die die Aussage "Meisterwerk" unterstützen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

deregenerator

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Die Baukästen der Orte der Erinnerung minimalisieren die aktivistische Zuschreibung der Zementierung eines Augenblicks in einer Architektur der Illusion und Transformation. Die Falschbilder bilden, unter Rücksichtnahme auf architektonische Übersetzbarkeiten, die humanistischen Partizipationen der Beteiligten sowie den in ihnen verlaufenden Progress variabel ab. Sowohl die Reproduktionen als auch die künstlichen Einrichtungen des Orte und Nichtorte werden charakteristisch kontextualisiert. Die Feinschliffe sind geprägt von einer Macht der Beliebigkeit. Der erkenntnistheoretische Ansatz ist geprägt von einer Restrukturierung des Produktionsmodus und dessen Dichotomie der Schnappschüsse. Auf den reziproken Abfolgen kategorisiert die autonome Erzählweise sinch selbst sequenziell, sodass eine kommutable Distribution die Akteure enkodiert und dabei eine portable Sichtachse verräumlicht. Den Leerräumen werden versuchsweise Dimensionen eingehaucht.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A-vienna

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Ich denke 8 Jahre nach der ersten Sichtung immer noch über den Film nach.
Ein Meisterwerk

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FroschMitDerMaske

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Einfach der Legendärste Sci-fi aller Zeiten, da gibt's nichts besseres :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

djstoewi

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist eindeutig ein zeitloses Meisterwerk dass ich mir immer mal wieder ansehen kann. Ich bin mir aber bis heute nciht sicher wie ich das Ende verstehen soll. Soll Bowman als Sternenkind sozusagen Gott oder den ersten Menschen darstellen der dann ja eigentlich auf seiner Reise zur Erde weit in die Vergangenheit geschickt werden würde oder wie habt ihr das verstanden?

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

don.kanaille.52

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe mich jetzt extra durch den Film gequält, um bei Moviepilot meine Wertung abgeben und als cineastisch gebildet durchgehen zu können.
Und jetzt stehe ich da mit wirrem Haar und komme mir irgendwie dämlich vor, seit meiner Moviepilot-Mitgliedschaft beim Gucken von Filmen eine Zahl zwischen 0 und 10 im Kopf zu haben.
Ich fand den Film doof. Sehr schöne Bilder, sehr ästhetisch, HAL war angenehm unangenehm. Aber dennoch großer Quark, vor allem gegen Ende.
Das Interessanteste waren für mich noch die Szenen, deren Parodien ich aus MST3K, South Park & Spaceballs kannte.
Zum Nachdenken hat er mich auch nicht angeregt, man kann sich auch genauso gut beim Anblick von 'nem hartgekochten Frühstücksei Gedanken über das Leben, das Universum und den ganzen Rest machen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

don.kanaille.52

Antwort löschen

Vollkommen unfair und inkonsequent den Film nach ungründlicher Überlegung doch noch bewertet.


SchorschDiego

Antwort löschen

Ich hasse es, wenn Leute anderen Usern direkt Dummheit unterstellen, wenn sie einen ihrer Lieblingsfilme nicht mögen.
@mannypenny

Ich fand Transformers 1 übrigens wirklich gut und er hatte einen gewissen Charme. Auch bei Fuck juh Göte hab ich gelacht. Bin ich jetzt dumm? Kann ich 2001 nicht trotzdem genial finden?

Manchmal hab ich bock auf anspruchsvolle Meisterwerke, aber manchmal genieße ich auch völlige No-Brainer. Gerne versuche ich auch Argumente anderer zu entkräften, wenn sie einen Film kritisieren, aber ich hebe mich nicht auf ein höheres Podest oder unterstelle anderen Usern geistige Einfachheit.


Davdav

Kommentar löschen

Zu viel Klassische Musik und alles lief viel zu langsam ab. Nach einer Viertelstunde abgebrochen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

omegaVi

Antwort löschen

Alter ist nicht gleich Reife... aber 12 ist für den Film vielleicht wirklich etwas früh. ;)


Davdav

Antwort löschen

Jaja ;)


Schlopsi

Kommentar löschen

Update:
Es gibt Filme, die kann ich ohne mit der Wimper zu zucken einordnen. In ein Wertungsschema, in Interpretationsfreudigkeit, in das was einen guten Film (für mich) ausmacht. Spricht er mich an? Kann ich was aus dem Film mitnehmen? Hat er mich unterhalten?

Bei Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum stehe ich nun vor einem gehörigen Problem. Technisch ist er nämlich eine ganz klare Meisterleistung, die ich in keinster Weise schlecht reden werde und es auch gar nicht möchte. Schon allein das Sounddesign ist für damalige Verhältnisse eine Wucht, mir fällt gerade der Vergleich zum aktuellen Gravity ein, der ebenfalls mit seinem Sound spielt und dabei enorm viel rausholen kann. Auch die Modelltricktechnik der Raumschiffe sieht fabulös aus, genauso wie die ganzen futuristischen Setdesigns. Alles toll, gar keine Frage.

Aber mir gibt der Film einfach nichts. Nada, niente. Beim ersten Anlauf habe ich nach der ersten halben Stunde abschalten müssen, der erste Akt ging mir mit zunehmender Dauer auf den Zeiger. (Nebenbeibemerkt ziehe ich Filme zu 99% komplett durch, wenn ich sie mir vornehme.) Am nächsten Abend habe ich mich also wieder rangesetzt und durchgehalten. Gerade so. Denn obwohl der Film unwahrscheinlich viele (essentielle) Fragen stellt und diese zu Interpretationszwecken offen lässt, ließ mich das alles kalt. Klar ist HAL9000 cool. Selbstredend steckt allein in diesem Bewusstseinskonflikt von Mensch und Maschine schon eine ganze Menge drin und man kann sich Hirnstränge wund interpretieren und analysieren. Aber die ganze Aufmachung war mir mitunter zu anstrengend.

Kubrick, ein Perfektionist in Sachen Film, ist sich seiner Sache vollkommen bewusst. Und das merkt man beim Schauen auch. Schon allein wenn Bowman in der Raumkapsel sitzt und die Displaylichter beinahe vollständig symmetrisch über sein Gesicht zucken und huschen… da merkt man wie sehr jede einzelne Einstellung durchdacht ist. Darf Kubrick ja auch gerne machen. Aber wenn dann irgendwann angefangen wird, diverse Szenen zu strecken, sie für sich selbst zu genießen (ob es der Zuschauer auch so sieht, steht auf einem ganz anderen Blatt), ja sie förmlich selbst zu zelebrieren, dann wird es mir einfach zu viel. Natürlich darf der wie die Faust aufs Auge passende Soundtrack von u.a. Johann Strauss nicht fehlen, wenn sich das Raumschiff der Basis zu den Klängen von “An der schönen blauen Donau” vorantrabend, bestimmt und stetig nähert. Es ist so auf das extremste feierlich und präzise gehalten. Zwar ruhig, und doch passt es zu dem altbekannten Walzer. Die einen finden das genial, mich hat es mit zunehmender Dauer einfach nur gelangweilt. Aber mit Kubricks Perfektionismus tat ich mich ohnehin schon immer etwas schwer.

Ich finde es toll, wenn jemand etwas für sich essentielles aus diesem Film ziehen kann. Wenn es ihn auf gleich mehreren Ebenen anspricht und er den Film dann auch so zelebrieren kann, wie er es selbst ebenfalls tut.
Für mich glich 2001: Odyssee im Weltraum jedoch einer Qual. Spannende Momente wurden so dermaßen gedehnt, dass ich das Interesse zu schnell verlor und er mich auch nicht mehr auffangen konnte. Insgesamt ist der Film wirklich nichts für mich, und doch bewundere ich ihn für seine technischen Meisterleistungen (im Jahr 1968!), die in vielerlei Hinsicht klar sichtbar und herausstechend sind.

Daher ist mir eine Wertung echt nicht möglich.

---------------------------------------------------
Kennt ihr das, wenn sich eure strapazierten Filmhirnwindungen streiten und versuchen eine Grenze zwischen objektivem und subjektivem Empfinden zu errichten?
Handwerklich zweifelsfrei meisterlich, ganz ohne Frage (es war 1968, verdammt!), aber sonst...? Da geht gerade ein derbes Wertungspingpong in meinem Kopf ab.

Puh... den muss ich erstmal sacken lassen, ehe da ein richtiger Kommentar folgt. Vielleicht. Krass.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

Gabster

Antwort löschen

Kubrick ist mir oft zu kalt und zu durchdacht, aber wenn HAL anfängt zu singen und sich seine Stimme langsam verändert, geht mir das ans Herz. Aber es ist schon bezeichnend, dass die einzige mir bekannte Spur von Menschlichkeit in Kubricks Werk die Interaktion mit einem Computer war. :D
@mannypenny: Darum beneide ich dich richtig!


daweed

Antwort löschen

eigentlich müsste man doch jede einzelne sekunde genießen. eins mit dem film werden, sich fallen lassen, in die szenerie eintauchen. leute die das nicht können tun mir leid. ^^"


DocArroway

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als ich diesen Film vor nunmehr elf Jahren zum ersten Mal gesehen habe, ging es mir wie so vielen anderen auch: Ich fragte mich was zur Hölle ich da gerade eben gesehen habe. Viele Szenen des Films wirkten auf mich übertrieben in die Länge gezogen, andere erschienen mir komplett überflüssig (das Telefongespräch von Dr. Floyd mit seiner Tochter).
Aber nachdem ich "2001" dann wieder gesehen habe wurde mir nach und nach bewusst, dass wirklich jede Szene ihren Sinn hat. Nur muss man diesen Sinn erstmal finden, und dazu ist es nötig sich auf den Film einzulassen. Genau das fällt vielen Zuschauern jedoch so schwer, weil er mit sämtlichen Konventionen des modernen Kinos bricht: Es gibt keine einzige Actionszene, keine Liebegeschichte, keine komische Nebenfigur, Szenen in denen Minutenlang kein einziges Wort gesagt wird und eigentlich gibt es auch gar keinen richtigen Spannungsbogen. Man muss schon eine gewisse Geduld aufbringen, um diesen Film auch wirklich bis zum Schluss ansehen zu können, und selbst dann ist mindestens eine zweite Sichtung erforderlich, um auch wirklich zu kapieren, worum es in den Film letztlich geht.
Aber wenn man es erstmal verstanden hat, erkennt man, dass "2001" eine sehr spirituelle Geschichte erzählt, die eine durchaus klar Botschaft transportiert: Die Zukunft des Menschen liegt im Weltraum und die Eroberung des Alls wird den Menschen ebenso verändern, wie es einst der Gebrauch von Werkzeugen getan hat.
Doch diese ist nur eine von zahlreichen "Aussagen" in "2001". Der Film hat soviele Bedeutungsebenen, dass Filmfreunde und Kritiker sich wahrscheinlich noch in Jahrzehnten über den Film ausstauschen und ihn analysieren werden. Von wievielen anderen Filmen kann man behaupten, dass sie dies erreicht haben. Mir fällt jedenfalls keiner ein.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mannypenny

Antwort löschen

Habe 2001 im Jahre 1970 als 12 Jähriger (!) zum ersten mal gesehen. Seitdem mein OPUS MAGNUM.
Der wohl einzige Film meiner Meinung nach den man nicht, ich wiederhole nicht beschreiben kann.
Ich kann nachvollziehen daß einige ne 0.0 geben. ZB Fans von TRANSFORMERS etc. Aber jede andere Wertung ausser 10.0 geht gar nicht. Will sagen, entweder man hasst oder man liebt ihn.
Alles was dazwischen liegt kann ich nicht nachvollziehen.
P.S. Kubrick war der Filmgott in Person


Sarkastiker

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jetzt mal ganz ohne Sarkasmus;

Bei manchen Filmen kann ich einfach nicht sarkastisch sein. Das sind dann die Filme, die zu den allergrößten der Filmgeschichte gehören und Stanley Kubrick als Regisseur haben. Filme, die so unglaublich sind, das man sie kaum in Worte fassen kann. Filme wie 2001: Odyssee im Weltraum.

Wie anfangs schon geschrieben; Filme die man kaum in Worte fassen kann. Zu der Art gehört auch 2001. Die Story des Films ist unmöglich zu erzählen. Ich glaube, am präzisesten drücke ich es aus, wenn ich sage, dass der Film auf Arthur C. Clarkes gleichnamigen Science-Fiction-Roman (exzellentes Buch) basiert und sich mit dem Thema Evolution beschäftigt.

Doch weshalb ist dieser Film so besonders in der Filmgeschichte? Hmm, ganz schwierige Frage. Ich vermute, das Besondere an dem Film ist, dass er für jeden eine andere Bedeutung hat. Der schwarze Monolith hat für jeden Zuschauer eine andere Bedeutung. Und wenn die Credits über den Schirm laufen, sitzt man noch 10 Minuten mit einem gewaltigen Mindfuck vor der Glotze!

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

mannypenny

Antwort löschen

Habe 2001 im Jahre 1970 als 12 Jähriger (!) zum ersten mal gesehen. Seitdem mein OPUS MAGNUM.
Der wohl einzige Film meiner Meinung nach den man nicht, ich wiederhole nicht beschreiben kann.
Ich kann nachvollziehen daß einige ne 0.0 geben. ZB Fans von TRANSFORMERS etc. Aber jede andere Wertung ausser 10.0 geht gar nicht. Will sagen, entweder man hasst oder man liebt ihn.
Alles was dazwischen liegt kann ich nicht nachvollziehen.
P.S. Kubrick war der Filmgott in Person


SchorschDiego

Antwort löschen

"Ich vermute, das Besondere an dem Film ist, dass er für jeden eine andere Bedeutung hat. Der schwarze Monolith hat für jeden Zuschauer eine andere Bedeutung. Und wenn die Credits über den Schirm laufen, sitzt man noch 10 Minuten mit einem gewaltigen Mindfuck vor der Glotze!"

Du bringst es auf den Punkt. Es gibt zig Interpretationsansätze. Kubrick hat den Film absichtlich nicht greifbar gemacht, um sich eben vor klaren Interpretationen zu verschließen. Hätte es z.B. nicht dieses verwirrdende Ende gewählt, hätte der Film vllt nie diesen speziellen Status erhalten, den er zweifelsohne innehat.

Auf der einen Seite finde ich es schade, weil durch so ein wirres Ende kann der Film alles und gar nichts bedeuten. Eine klares Ende hätte ich nämlich auch interessant und reizvoll gefunden, aber ich werde es nie erfahren! Ich glaube das Buch hat sogar einen klaren Schlussteil.
Nun denn, so hat Kubrick halt ein Mindfuck für die Ewigkeit geschaffen.


Ralf Köhler

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Was gibt es hierzu noch zu sagen? Ah ja - dass auch die Nichts-damit-anfangen-Könner (ist ja durchaus legitim) nicht wissen, wo und wie oft ihnen von Zitaten aus diesem Film sublim aufgelauert wird. Und das ist eine große Genugtuung... :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

brucelee76

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Hi Leute,

2001: Odyssee im Weltraum dringt wie kein anderer Film, so tief in das Unterbewusste ein. Und er ist, der kontroverseste Film unserer Zeit überhaupt. Entweder Schrott oder Gott. Dazwischen gibt es nichts.

Stanley Kubrick war einer der genialsten Filmemacher unserer Zeit. Seine Filme sind allesamt, zeitlose Meisterwerke!
Die Szene in der HAL ausgeschaltet wird und sich mit Hänschen Klein verabschiedet, ist für mich einer der größten Momente in der Kinogeschichte. Auch der Übergang von der Prähistorie ins Weltall, ist für mich der Cut der Filmgeschichte überhaupt.
Und es ist der Film, mit dem meisten Diskussionsstoff. Jeder der ihn gesehen hat, hat seine eigene Vorstellung und Interpretation. Oder auch gar keine.

Mein Fazit: Eine geheimnisvolle Reise der Menschheit mit der Ur-Frage: Wer oder was zum Teufel sind wir!? Vielleicht rasierte Affen!?

bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

mannypenny

Antwort löschen

Habe 2001 im Jahre 1970 als 12 Jähriger (!) zum ersten mal gesehen. Seitdem mein OPUS MAGNUM.
Der wohl einzige Film meiner Meinung nach den man nicht, ich wiederhole nicht beschreiben kann.
Ich kann nachvollziehen daß einige ne 0.0 geben. ZB Fans von TRANSFORMERS etc. Aber jede andere Wertung ausser 10.0 geht gar nicht. Will sagen, entweder man hasst oder man liebt ihn.
Alles was dazwischen liegt kann ich nicht nachvollziehen.
P.S. Kubrick war der Filmgott in Person


brucelee76

Antwort löschen

kann ich bestens nachvollziehen. war bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis ... :) nicht nur für dich. Toll zu wissen das 2001 deine Nr.1 ist. Eine Odyssee wie ein Rausch und das ganz ohne Drogen. Das schafft kein anderer Film :) ... S.K ist auch meine Nr.1, der Zeus unter den Filmemacher ... :)


J-Ross

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

2001: Odyssee im Weltraum ist Science-Fiction pur. Ein wahrhaftiger Trip ins Weltall. Eine Reise durch Raum und Zeit zu den Ursprüngen und der Entwicklung der Menschheit. Eine konkrete Story mit einem Hauptcharakter findet man hier weniger.
Aussage und eine klare Deutung der Ereignisse sind auf den ersten Blick in vielerlei Hinsicht in Rätsel gehüllt.
Dies ist nicht wirklich ein Unterhaltungsfilm, sondern absolute Filmkunst. In Kunstwerken liest man häufig heraus, was man sehen will und hier ist das sehr stark. Es ist schwer, eine klare Aussage für die Allgemeinheit aufzufassen. Regisseur Stanley Kubrick schenkt dem Zuschauer viel Interpretationsfreiraum. Sein Kunstwerk erfordert Geduld und Aufmerksamkeit.
Was ist der Kern des Films?: Das Beziehung von Mensch und Technologie, vom Menschen und der Zukunft, vom Menschen und der Zeit.
In jedem dieser Verhältnisse könnte man einiges herauslesen. Am eindrucksvollsten sind in dieser Hinsicht die Szenen mit HAL-9000, die für mich das Herzstück des Films darstellen, weil sie am besten dazu in der Lage sind, Charakter, Botschaft und eine gewisse Spannung auszudrücken.
Überraschenderweise liegt auch eine seltsame Spannung in manchen fast schon übertrieben langgezogenen Szenen, wo einem nur ein Rausch von Bildern präsentiert wird. Einen großen Teil trägt da auf jeden Fall die brillant gewählte Musik bei. Es ist spannend, weil es so anders und einzigartig ist: "Was will der Regisseur damit bezwecken? Wozu führt das? Wo liegt der Sinn?", fragt man sich. Manche Szenen haben etwas stark Hypnotisierendes an sich. Es ist äußerst faszinierend.
Manchmal wird man sich vielleicht auch ein bisschen dämlich vorkommen, wenn man 3 Minuten auf einen schwarzen Bildschirm guckt, aber es hat seinen Sinn.
Der Film hat einen Sog, den man sich schwer entziehen kann. Vieles ist nicht eindeutig, aber das ist einer der Gründe, die 2001 so zeitlos machen.
Das Thema wird wohl ewig aktuell sein und jeder wird wahrscheinlich etwas anderes in dem Film erkennen, bezüglich seiner Aussage.
Natürlich sorgen auch die maßstabssetzenden Effekte für stark nachhaltige Glaubhaftigkeit. Technisch absolut wegweisend mit innovativen Schnitten und einigen schönen Kameraaufnahmen.
Wie abhängig sind wir von der Technik? Wie gefährlich ist die Technik? Ein Fragen, die mir durch diesen Film aufgekommen sind. Neben der dunklen Seite, sieht man aber auch wie unglaublich schön das Werk der Menschen sein kann, während man Strauss' großartigen Klängen zuhört. Ein Film voller Fragen. Der Mensch und die Zukunft - Die ultimative Abhandlung. Ein absoluter Geniestreich.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Socratez

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe keine Worte für diesen Film. Ein großartiges Meisterwerk von Stanley Kubrick!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DrSatisfy

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vorneweg muss ich sagen, dass auch ich eine Weile gebraucht habe bis ich mit dieser Perle warm geworden bin. Ohne etwas vorweg zu nehmen, lässt sich wohl sicher sagen: Kubrick weiß von Begin an den Zuschauer zu verstören. Der erste Teil des Filmes, mit den Affen ist technisch für damalige Verhältnisse brilliant ausgeführt. Im zweiten Teil stellt Kubrick eine Zukunftsvision vor, welche für die damalige Zeit absolut bahnbrechend gewesen sein muss, weshalb ich mir ziemlich sicher bin, dass es Filme wie Alien/Star Trek oder auch Star Wars heute, ohne Odyssee, in der Form nicht geben würde. Dies wäre schon Grund genug für eine sehr gute Bewertung meinserseits, ist allerdings nur ein Querverweis. Das mit Abstand erstaunlichste an diesem Film, was bis heute absolut unerreicht ist, ist die Atmosphäre die der Film mit einfachsten stylistischen Mitteln erzeugt. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die Szene außerhalb des Raumschiffes, bei der einer der beiden Protagonisten versucht einen Defekt zu beheben... Diese spürbare Hilflosigkeit in der sich die beiden Protagonisten befinden ist Wahnisnn. Das letzte Kapitel wird total typisch für Kubrick umfassend eingeleitet und lässt einen ein wenig träumen nur um dann wieder einen Trip zu erleben, der verstörend und unheimlich zu gleich ist... Für mich der beste Kubrick und auch der beste Sci-Fi Film aller Zeiten. Hut ab Stan 10/10.

Cheers

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

rasendesFaultier

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Langweilig.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

sachsenkrieger

Antwort löschen

Beeindruckend!


Davdav

Antwort löschen

Langweilig


clarkkent

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film der die Prädikate "Kult &Klassiker" wirklich verdient hat.
halben Punkt Abzug für das "untermhelmgeschnaufe" und einen fürs Ende.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

NewSTARs

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lange habe ich meinen Kommentar zu diesem Meisterstück vor mir hergeschoben. Mir bedeutet der Film einfach zu viel um locker ein Kommentar hinzupfeffern. Aber nach dem wiederholtenmale Schauen habe ich nun endlich all meine Gedanken und Punkte einigermaßen gesammelt um endlich meine persönliche Meinung und Analyse zu veröffentlichen.

Alles Begann mit den Affen. Dass die kompletten Affenszenen im Studio gedreht worden sind lässt sich keinen Moment bemerkbar machen. Die Affen sind natürlich nicht am glaubwürdigsten gespielt, haben aber immerhin ein wirklich tolles Design. Zurück zum Geschehen: Zwei Gruppen von Affen streiten sich um eine Wasserquelle. Sie grüllen sich nur laut an und kommen sich nicht zu nahe. Erst nach dem Erscheinen und Anfassen des Monoliths wird ein Affe auf einen Knochen aufmerksam, welcher sich ideal als Waffe eignet. Schnell wird klar, dass der erste Mensch geboren ist. Allein schon diese Szene lässt mir immer wieder eine riesige Gänsehaut da und ist für mich einer der epischsten der Filmgeschichte. Nun, da der Affe sich einen Schritt zum Menschen genähert hat, nutzt er auch direkt seine Machtposition und erdrosselt den Besitzer der Wasserquelle mit dem Knochen. Alle Affen freuen sich wie verrückt darüber. Und dann folgt wohl einer der genialsten Cuts aller Zeiten: Der Affe wirft den Knochen hoch und in der Luft wird dieser zu einem Raumschiff, welches im All schwebt. Dieser Cut sagt alles aus: Die Menschen haben sich seit dem nicht verändert. Sie sind immer noch die gleichen. Nur ihre Umgebung hat sich gewandelt.

Nun, im Jahre 1999, folgt die entspannendste Szene im gesamten Film. Der Walzer "An der schönen blauen Donau" mit göttlichen, epischen Bildern, die mich im Mix mit der Musik dahinschmelzen und einfach alles vergessen lassen. An dieser Stelle muss auch groß in den Himmel, nein ins All, die Detailliebe der Modelle loben, welche mehr als beeindruckend mit den tollsten Einstellungen in Szene gesetzt wurden. Dann, nach 25 Minuten, wird das erste Mal gesprochen, was mir immer wieder nach der wundervollen Raumschiff-Walzer-Szene fremd vorkommt. Danach wird dann ein Videochat zwischen Dr. Heywood Floyd und seiner kleinen Tochter gezeigt, was damals noch ein genialer Einfall war aber heutzutage völlig normal daherkommt. Einfach unglaublich wie visionär Kubrick war! Während die Handlung des Filmes in den Szenen auf der Raumstation immer deutlicher wird, kommen dem Zuschauer auch schon schon die ersten Fragen auf, welche natürlich kein Vergleich zu denen am Ende des Filmes sind.

Welches wahrscheinlich jedermanns Lieblingskapitel im Film ist, ist die auf der Discovery mit dem Bordcomputer HAL 9000. Eine solch dichte Atmosphäre findet man in keinen anderen Film. So unglaublich fesselnd ohne jegliche Action ist eindeutig Kino auf dem allerhöchstem Niveau. Etwas so unfassbar spannendes wie das Atmen eines Astronauts im All, welcher schwerelos aus seiner "Gondel" zur Reperaturstelle schwebt, habe ich selten gesehen. Immer wieder im Herzrasemodus! Natürlich könnte ich hier wieder ungeheuer groß von der Kulisse schwärmen. Aber jeder der den Film gesehen hat, weiß wie genial das Setdesign gestalten ist. Was aber ebenfalls ein Geniestreich und mittlerweile leider vollkommen ausgestorben bei Filmen ist, ist die Overture, vom Planen des Ausschaltens von HAL über das laute Atmen des Astronauts, welcher von HAL, in genialen Cuts, ins Nichts geworfen wird.

"Öffne das Gondelschleusentor, HAL!"

Eine von Keir Dullea so brilliant gespielte Szene, welche nach total echten Emotionen aussieht. Schließlich, nach dem Wiedereindringen in die Discovery, kommt dann auch das, worauf der Zuschauer seit zwei Stunden wartet: Eine Antwort auf all die Fragen zum Monolithen. Doch dabei weiß selbst der Leiter des Unternehmens kaum mehr darüber als man selbst, was einen gut auf das letzte und zugleich ATEMBERAUBENDSTE Kapitel

"Jupiter and Beyond the Infinite"

vorbereitet! Nach einem solch nervenaufreibenden Kapitel wie das mit HAL ist der Übergang in die andere Dimension immer wieder die totale Entspannung und Hypnose für mich. Über zehn Minuten sitzte ich gebannt vor dem Bildschirm und traue meinen Augen nicht, wie viel Kunst und Genialität in diesem Farbstrudel und allem, was folgt, steckt. Denn die Reise durch die Unendlichkeit ist erst der Anfang! Der verwirrende Alterungsprozess hat erst einen Sinn für den Zuschauer, wenn Dave in seinem Sterbebett nach dem plötzlich erscheinenden Monolith greifen will. Erst wenn man stirbt, kann und darf man unseren Gott gegenüber stehen. Entweder ist es die Reise durch die Unendlichkeit, die Dave seine Jahre allesamt einholen lässt, oder es ist der Wille vom Monolith, welcher Dave altern lässt um ihn seinen Schöpfer sehen zu dürfen. (Was auch die Szene mit dem Piepen des Monoliths auf dem Mond erklären würde!) Doch ist das Sehen seines Gottes nicht genug. Wegen Daves Reise und dem erscheinen in der neuen Dimension ist er sogar der Auserwählte für eine neue Spezies, die ihre alte Heimat Erde zu dem epischem Track "Also sprach Zarathustra" mit einem Lächeln entgegen kommt.

Gibt es etwas GENIALERES?! ❤

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

(jetzt mal als Antwort auf deine PN, ohne die ich ja gar nicht auf diesen schönen text aufmerksam geworden wäre ;D)
Ganz großer Kommentar von dir, um einen Lieblingsfilm gerecht zu werden(wirst du) ich mag Kubrick SEHR gerne
Shining 8Pkt. Clockwork Orange 10Pkt. Full Metall Jacket 9Pkt. aber mit 2001 wurde ich persönlich ja nicht so ganz warm.
Ich finde die ersten 20 Minuten GROßARTIG die Affen, an der schönene blauen Donau selten hat mir Kino etwas so wertvolles geliefert aber seltsamerweise macht dieses "thrillerartige" um HAL für mich alles kaputt, die erschaffene Atmosphäre wurde dadurch bei mir zerstört, da ich diese STory leider überhaupt nicht spanend, sondern eher langweilig und eben auch veraltet fand.
Erst zum Schluss erreicht 2001 für mich wieder seine Anfangsstäre, was ihn für mich halt schon runtergezogen hat.

Aber deine(berechtigte) Begeisterung kann ich voll nachvollziehen und ich werde dem Streifen bei Zeiten auf jeden Fall noch eine Chance geben, vlt. sehe ich dann alles ganz anders :)


NewSTARs

Antwort löschen

@Fonda Achso das kann ich verstehen. HALs Part ist natürlich nicht dieser anspruchsvolle Kunstpart, sondern halt eher -wie du schon meintest- dieses Thrillerartige. Beim ersten schauen war ich sehr enttäuscht über den Film, da ich etwas ganz anderes erwartet habe. Kann sich halt immer schnell ändern so ne Sicht.. :)


SmooliEntertainment

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Schwarzes Bild, klassische Musik ertönt, ich schaue gebannt auf den Bildschirm.
Es folgen nicht ein 150-Minuten Film. Es folgt ein 150-Minuten Erlebnis. Es folgen 150 Minuten Poesie. 150 Minuten über das Leben, den Sinn des Lebens und der Existenz.

Ein übermenschliches, technisch überragendes, inszenatorisch gewaltiges, mit dem Zuschauer spielendes, aber gewiss nicht leichtes Werk von Stanley Kubrick. Die großartig eingesetzte klassische Musik unterstreicht die Epik und gibt einem eine Gänsehaut.
Es gibt so viele Facetten, dass es unmöglich scheint je alle zu durchdringen. Gedreht, um den Zuschauer herauszufordern. Zum Anschauen. Zum Nachdenken.
Arthur C. Clarke, der mit Kubrick zusammen das Drehbuch schrieb, sagte in einem Interview, sie wollten mit dem Werk mehr Fragen stellen, als beantworten. Gerade weil es um so existenzielle Fragen geht, macht das Sinn.
Ein Streifen, der den Zuschauer herausfordert. Zum Verstehen. Zum Akzeptieren.

2001: A SPACE ODYSSEY war mein erstes Treffen mit Kubrick, aber gewiss nicht mein letztes. Mit diesem Werk hat der Regisseur etwas geschaffen, was mich so schnell nicht loslassen wird, aufgrund der schieren Informationsfülle und möglichen Interpretationsansätze.
Ein überwältigender Streifen in jeder Hinsicht. Einer, der dem Zuschauer die Situation klarmacht, ihm interessante Ansätze liefert und ihn dann dazu anhält, sich eigene Gedanken zu machen. Ein Werk, das einen quasi dazu zwingt, dass man sich nach dem Erlebnis noch mit ihm beschäftigt.
Eine Meisterleistung von Stanley Kubrick.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Samweis_Gamdschie

Antwort löschen

Spitzen Kommentar zu einem Meisterwerk !


SmooliEntertainment

Antwort löschen

Vielen Dank, Sam! Es ist wirklich nicht einfach, einen Kommentar zu schreiben, wenn man noch derart von einem Film mitgenommen ist. Wie gesagt: übermenschlich.


Warriv

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow, ich bin einfach gerade komplett überwältigt. 2001: Odyssee im Weltraum ist nicht ein Meisterwerk von Kubrick, es ist das Meisterwerk. Die Kameraführung, die Effekte, alles drum herum ist einfach genial. Der erste Teil ist eine Sinfonie der Evolution, der Match Cut beeinflusste Generationen von Filmemachern. Nach 25 Minuten das erste gesprochene Wort und dennoch war er bis dahin kein Stück langatmig oder gar langweilig. Dieser Film stammt aus den 60ern und zeigt ein so präzises Bild der Zukunft, ich bin gerade einfach total geflasht. Mit diesem Film steht Kubrick, in meinen Augen, auf einer Stufe mit Lang, Welles und Méliès. Sicherlich ist 2001 storytechnisch nicht der beste Film aller Zeiten. Aber das sind Citizen Kane, Metropolis und Die Reise zum Mond auch nicht. Nein, diese Filme sind Meilensteine wegen der Technik und Kubrick hat mit 2001 einen solch riesigen Sprung gemacht und der Filmwelt etwas gegeben, ohne den es Filme wie Alien, Star Wars und Lost Highway heute vielleicht nicht geben würde. Besonders der letzte Akt hat mich sehr an die Arbeit von Lynch erinnert.

Mit diesem Film, dieser Odyssee ist die Filmgeschichte wohl in Ithaka angelangt.

tl;dr Bester Sci-Fi Film aller Zeiten, Phänomenal, anschauen!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

daweed

Antwort löschen

nicht nur der beste sci-fi film, sonder allgemein der beste film aller zeiten. in keinem anderen film war die faszination des weltalls so spürbar wie in diesem!


Warriv

Antwort löschen

Das stimmt zwar, aber ich würde mich schwer damit tun, es so zu "verallgemeinern". Er ist auf jeden Fall in der obersten Liga, aber die teilt er sich definitiv mit anderen Perlen aus anderen Genre. Ich finde es zumindest sehr schwierig einen großartigen Film, wie Casablanca, der ebenfalls Generationen von Filmmachern geprägt hat, mit 2001 zu vergleichen.



Fans dieses Films mögen auch