Basic Instinct

Basic Instinct (1992), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Erotikfilm, Kinostart 21.05.1992

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6.7
Kritiker
48 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
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5442 Bewertungen
69 Kommentare
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von Paul Verhoeven, mit Sharon Stone und Michael Douglas

Der Polizist Nick Curran hat einen recht ungewöhnlichen Serienmord aufzuklären: immer wieder werden Leichen von Männern gefunden, die offensichtlich von einer Frau beim Liebesspiel getötet wurden. Schon bald fällt der Verdacht auf die Autorin Catherine Tramell …

Vollständige Handlung
Der einstmals erfolgreiche Rocksänger Johnny Boz wird tot in seinem Haus in San Francisco gefunden. Mit einem weißen Seidenschal ans Bett gefesselt, wurde das Opfer beim Sex mit einem Bar-Eispickel regelrecht hingerichtet. Schnell steht die Freundin des Ermordeten, die schöne und reiche Schriftstellerin Catherine Tramell (Sharon Stone), im Fokus der polizeilichen Ermittlungen. Sie hatte Monate zuvor ein Buch veröffentlicht, in dem ihre Romanfigur – ein ehemaliger Rockstar – mit einem Bar-Eispickel ermordet wird.

Detective Nick Curran (Michael Douglas) ist fasziniert von der geheimnisvollen und eiskalten blonden Schönheit, die Männern wie Frauen nicht abgeneigt ist und anscheinend jedes Detail aus seiner Vergangenheit kennt. Curran lässt sich auf eine Affäre mit Tramell ein und erfährt, dass im nächsten Buch der Schriftstellerin ein Polizist das Zeitliche segnen wird…

(Quelle: Wikipedia)

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Basic Instinct

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

»Well, she got that magna cum laude pussy on her that done fried up your brain!«

Makellos das Antlitz, kollidieren in Sharon Stones blauen Augen Irrsinn, Verführung und Kontrollzwang, der ihre Catheringe Tramell zum männerfressenden und allen überlegenden Vamp werden lässt. Onkel Paul hatte auf dem Regiestuhl sichtlich Freude an der Inszenierung des verruchten Neo Noir und entwirft ein kaleidoskopisches Whodunit, in dem alle Männer darauf warten, die flüsternde Knospe der Weiblichkeit zu ernten, um sich dadurch haltlos in ein lüsternes Netz aus Obsessionen, Paranoia, abgründiger Manipulation und eruptiven Sex zu manövrieren. Und Sex ist das Stichwort: Berauschte Blicke wanken durch den Zigarettenqualm und verlieren sich langsam aber sicher im Schoß der unantastbaren Femme Fatale. Kein Wunder also, dass sich Michael Douglas mit pochender Dauerlatte durch Verhoevens Bumsoper actet und sich sein Detective Nick Curran auch gerne mal den Rücken beim ultimativen Jahrhundertfick zerkratzen lässt. Aber neben dem ganzen Gebumse, den Fesselspielchen und der Zungenakrobatik (über und unter der Bettdecke) stellt sich die Frage, wo zwischenmenschliche Gewalt beginnt und seelische Herrschaft endet. Auf wirklichen Tiefgang darf man zwar nicht hoffen, großartig ist diese stilsichere und erotische Thriller-Sause aber allemal.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

stuforcedyou

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Das Kuscheln hält ihn nicht vom zack, zack, zack und *zzzzzzz* ab. Egal wie passiv du bist.


Moncineo

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Hach du meeeiiiine Güte, was wird mein Bildschirm plötzlich so waaaarm? ;)


Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Herrlich verballerter Unsinn, den Verhoeven mit dem ihm ureigenen Selbstbewusstsein so elegant wie versaut auf die Leinwand zaubert. Douglas hat als dauergeiler Cop in schicken Nino Cerutti-Anzügen mal wieder kein Problem damit, sich im Dienste seiner Figur die Sympathien des Publikums zu verspielen, und Sharon Stones Femme Fatale-Tour war auch noch erfrischend, bevor sie selbst daran glaubte, Catherine Tramell zu sein. Inszeniert als schicke Hitchcockiade (mit Betonung auf "cock") und angefixt mit einem erstklassigen Jerry Goldsmith-Score, ist BASIC INSTINCT besser als sein Ruf, auch wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Basic Instinct“ ist ruhig aber straff inszeniert und funktioniert insbesondere durch die coole Noir-Grundstimmung, glänzend unterstützt durch Jerry Goldsmiths geheimnisvoll und sexy (ohne Saxophon!) anmutende, in den richtigen Momenten wuchtige Musik. Ein souveräner Michael Douglas spielt sich mit Ach und Krach auf Augenhöhe der heißen wie kalten Sharon Stone, die mit dieser mutigen Rolle Weltruhm erlange, nachdem viele Stars sie ausgeschlagen hatten, obwohl sie bereits in „Total Recall“ im Schatten von Arnold Schwarzenegger einen sehr attraktiven Auftritt hinlegte. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Baumkopf Holzfaust

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Sie hatte ihre erste Rolle mit Richard Chamberlain in den "Quatermain" Verfilmungen, diesem mittelprächtigen Derivat von "Indiana Jones"


Flibbo

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Ich hab auch nicht behauptet, dass „Total Recall“ ihr Debüt war.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Ein spannender und wirkungsvoller Thriller.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

isinesunshine: isinesunshine.de

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7.5Sehenswert

Endlich habe auch ich mal diesen, als einer der besten Filme aller Zeiten gelobten, Streifen gesehen. Ich finde es ist zwar ein guter Thriller mit gutem Soundtrack, aber den Hype kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen…

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

geheimer333

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Er fand ihn wohl nicht so gut


Asgard

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Wo wir eben bei den Latschen waren. Das Ding ist auch nicht von schlechten Eltern. Hab mir den Film natürlich gleich vorgemerkt ^^



Kommentare (64) — Film: Basic Instinct


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Hoey-Lestrate

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Bewertung10.0Herausragend

Bei Basic instinct handelt es sich um einen perfekten Thriller, der alles - und damit meine ich wirklich ALLES richtig macht. das Drehbuch ist mit das Beste, das ich je bei einem thriller gesehen habe, facettenreich, unglaublich clever und lässt Raum für interpretationen. In sachen spannung würde sich selbst ein Alfred Hitchcock hier verneigen. Die dialoge sind großartig geschrieben und die Darstellerollen sind vorne bis hinten perfekt besetzt. Sharon Stone ist hier in ihrer besten Rolle als intelligente und gerissene - und unglaublich heiße- femme fatale zu bewundern. Michael Douglas spielt die Rolle des Detectives hervoragend und George Dzundza als sein Kollege Gus fügt noch die gehörige Portion Zynismus nd Sarkasmus hinzu. Jan de Bont, der hier für die Kamera tätig war macht seine Arbeit meisterhaft - hier werden Bilder eingefangen die einfach wunderschön und atemberaubend anzuschauen sind - ganz große Filmkunst.
Der film bietet eine enorm hohe Spannungsdichte - allein das Zusammenspiel Douglas und Stone ist so hervorragend und intensiv, dass man manchmal vergisst, dass sie ihre Rollen nur spiele. Die Story hat darüberhinaus noch viele überraschende Wendungen und ein geniales und konsequentes Ende zu bieten.
Basic Instinct ist viel mehr als nur ein gewöhnlicher erotik-Thriller. Fallen Sex-Szenen in vielen Filmen einfach nur nervig auf, sind sie hier so prickelnd und spannend und vor allem passend inszeniert, dass sie den Film sogar nochmals aufwerten. Paul Verhoefens Meisterwerk...unn auch ein Meisterwerk des Thriller-Genres.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sexy Hochglanzthriller mit dem Traumduo Michael Douglas/Sharon Stone, so sexy waren die 90er !

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Hartigan85

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Bewertung9.0Herausragend

"Er stand auf Drogen, er stand auf Mädchen und er stand auf Rock 'n' Roll."
"Auf den Bürgermeister stand er wohl auch…"
1992 hat Paul Verhoeven mit „Basic Instinct“ einen der besten Erotik-Thriller aller Zeiten gedreht, ein hervorragend gespielt und inszeniertes, intensives Katz- und Mausspiel.
Verhoeven hinterlässt schon direkt zu Beginn seine Duftmarke, noch ehe das erste Wort gesprochen ist, wird schon gevögelt und brutal gestorben.
Die Besetzung des damals im prüden Amerika als Skandalfilm (lächerlich!) angepriesenen Streifens ist sehr gut, Michael Douglas brilliert hier als cholerischer und versoffener Cop Nick Curran, der sich Hals über Kopf in eine Mordverdächtige verliebt. Sharon Stone, welche leider oft nur auf ihren Pussy-Blitzer reduziert wird, spielt hier (auch wenn sie in „Casino“ brillant war) die Rolle ihres Lebens, es war ihr Durchbruch und ihr Name wird wahrscheinlich noch in 50 Jahren unweigerlich sofort mit diesem Film in Verbindung gebracht werden. Einfach herrlich, wie sie die verruchte, extrem clevere und durchtriebene Femme Fatale spielt, unerhört sexy noch dazu…In den Nebenrollen überzeugen George Dzundza als Nick´s bester Kumpel und Arbeitskollege Gus, sowie Jeanne Tripplehorn als Polizeipsychologin und Ex-Geliebte von Nick.
Der Film ist eine meisterliche Spirale aus Gewalt, Sex und seelischen Abgründen und besticht durch eine gewohnt starke Inszenierung Verhoevens, eine tolle, wendungsreiche und durchgehend spannende Story, köstliche Dialoge („Sie hat dir mit ihrer Magna-Cum-Laude-Pussy das Gehirn frittiert"), gute Darsteller und einen exzellenten Score von Jerry Goldsmith.
„Basic Instinct“ ist ein moderner Klassiker, den ich mir immer wieder gerne ansehe!

bedenklich? 38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

SoulReaver

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Sehr guter Film, absolut richtig. :)


rubelzar

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ein wunderbarer Film.
Hab ihn bestimmt 10 mal gesehen und er wird immer noch nicht langweilig. perfekter thriller!


quarnie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gehört definitiv zu meinen Lieblingskinofilmen. Schon ewig.

Vor allem gefällt mir, dass es Nichts Opulentes gibt. Alle Szenen sind auf Wenig reduziert. Und dazu noch die geniale Musikbegleitung.

Höhepunkt ist für mich das Gespräch mit den Psychologen. ;-)))

Ich vermute, dass es der Höhepunkt der Karriere von Michael Douglas war (zusammen mit Falling Down). Fantastisch.

Einziger Minuspunkt. Der Film zieht sich zu sehr.

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florian.fiele

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Bewertung7.5Sehenswert

Basic Instinct

Frag mich nicht, warum Basic Instinct so umstritten ist und teilweise richtig schlecht weg kommt. Ich habe nicht den Hauch einer Idee.
Eine großartige Inszenierung mit cleverer Kameraarbeit und traumhaften Bildern paart sich hier mit großteils gelungenen Dialogen, durchweg passenden Darstellerleistungen sowie einer zumindest zunächst cleveren und fintenreichen Story, untermalt von wundervollen Scoreklängen des zu Recht dafür mit einer Oscarnominierung belohnten Jerry Goldsmith.

Die kontrastreichen Settings erzeugen eine enorme Atmosphäre. In der einen Szene blickt man in die düsteren Zimmer des San Francisco Police Department, fernab des normalen Lebens. In der (über)nächsten befindet man sich in einem Strandhaus an der kalifornischen Küste, ebenfalls fernab des normalen Lebens. Dazwischen: Autofahrten.
Autofahrten, bei denen die Darsteller, Dialogautoren, das Kamerateam, sowie Jerry Goldsmith zeigen können, was in ihnen steckt. Allein die Schnitt- und Kameraarbeit bei den Dialogszenen während der Autofahrten ist schon Gold wert. Dazu maßgeschneiderte Dialoge und Mimik, wundervolle Landschaftsbilder und musikalische Komposition....traumhaft!

Nach dem grandiosen Beginn sackt und flacht Basic Instinct aber leider ab. Die weitere Entwicklung der Story kommt wenig überraschend daher, die Dialoge ermüden nach und nach. Und die atmosphärische Spannung? Sie geht verloren. Für 2 Stunden reicht das Thema einfach nicht, ein um 30 Minuten gekürzter Film mit bodenständigerer Storyentwicklung hätte eine stärkere Wirkung entfaltet. Die Wendungen kommen wenig überraschend daher, letztendlich hat man es hier mit einem Standardplot zu tun, der 1:1 aus einem 0815-Roman stammen könnte. Wie die Dialoge sind auch die Darsteller auf Dauer ermüdend. Sharon Stone spielt insgesamt gesehen sicher ebenso gut wie alle anderen Beteiligten, aber weniger Screentime und ein nicht ganz so offensichtliches Spiel ständen Basic Instinct besser zu Gesicht.

Wie befürchtet enttäuscht auch der Schluss dann leider, Überraschendes kommt nicht mehr. Stattdessen scheitert Verhoeven noch ein paar Mal beim Versuch auf billige Art und Weise Spannung zu erzeugen. Ob der Eispickel letztendlich unterm Bett bleibt, oder nicht, ist schlichtweg uninteressant und irrelevant. Schade, dass er mit der Story nach stark inszeniertem Beginn so auf Abwege geriet.

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7.5 - Was bleibt? Ein unterhaltsamer und weitgehend spannender Thriller mit einer sehr stark inszenierten ersten halben Stunde, einem guten zweiten und dritten Viertel, sowie einer schwachen Schlussviertelstunde, welche Basic Instinct die Glaubwürdigkeit, Spannung und Nachwirkung entzieht

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- Do you have a cigarette?
- I don't smoke.
- Yes, you do.
- I quit.
- Congratulations.
...
- I thought you forgot your cigarettes?
- Oh, i found some in my pocket. Would you like one?
- I told you, I quit.
- It won't last.
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- The detective falls for the wrong girl..but he doesn't die.
- So, what happens to them?
- They fuck like minks (http://en.wikipedia.org/wiki/American_mink)
, raise rugrats, ...and live happily ever after.
- It won't sell.
- Why not?
- Somebody has to die.
- Why?
- Cause somebody always does.
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Simple Dialoge - aber stilistisch zu den Charakteren passend und auf den Punkt genau
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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich hatte ich auch mal Zeit mir das skandalöse Filmchen aus den 90ern zu Gemüte zu führen. Und ich muss sagen, was mir in den ersten 15 Minuten noch alles sehr blöd erschien, entwickelte sich im Verlauf der Handlung zu einem doppelbödigen Thriller, der nicht nur aufgrund des tiefen Einblicks in Sharon Stones gewisse Zone sehenswert ist.
Sharon Stone beweist hier, dass sie nicht nur eine verdammt heiße Blondine, sondern auch eine unterschätzte und wirklich gute Schauspielerin ist, die leider nur noch mit "Casino" einen größeren Erfolg verbuchen konnte...
Ist "Basic Instinct" kalkuliert? Ja!
Macht das "Basic Instinct" zu einem schlechten Film? Nein!
Im Gegenteil ist Basic Instinct ein spannender Thriller voller Suspense, guten Darstellern und aufgrund der Erotik berüchtigt und leider auch verkannt.

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Punsha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Intensiver, spannender und sexy Thriller, der immer wieder gekonnt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers spielt und voll und ganz auf seine Hauptfiguren zwischen sexuell spürbarer Anspannung und geistiger Umnachtung setzt. Michael Douglas als der Jack Torrance des Polizeidienstes hat keine Mühe sich der erotischen Ausstrahlung einer anbetungswürdigen Sharon Stone hinzugeben und sich in ihr zu verlieren. Der perfekte Psycho-Thriller und, warum auch immer, ziemlich unterschätzt.

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Punsha

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Und die der Kritiker. Dazu muss ich sagen, dass ich ganz selten nach der Erstsichtung auf 8 gehe - hier war es aber vonnöten.


RoosterCogburn

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Ach Göttchen, die Kritiker. Also das Publikum ist damals auf den Film abgefahren. Und wenn mich mein Gedächnis nicht trübt, waren die Kritiker ziemlich geteilter Meinung über diesen Film. Soweit ich mich erinnere stellte die deutsche Presse den Film viel positiver dar als die US-Kritiker. Er ist halt nur durch die (amerikanischen) Medien so gepusht worden, wegen dieser einen schlüpfrigen bzw schlüpferlosen Szene. Und genau wegen den Punkten Sex & Crime auch drüben runter gemacht worden. Hier kam er an. Michael Douglas war zum damaligen Zeitpunkt ein Kassenmagnet in Europa. Und wir wissen doch alle, das die Amis schon immer etwas prüde und heuchlerisch waren (und noch immer sind).


KrüppelGuido

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film, der es bei mir schwer hat in Würde zu altern. Je öfter ich ihn sehe, desto mehr erschließt sich mir die Belanglosigkeit seiner Handlung. Der Film will Erotikthriller sein, wovon er von ersterm sicher reichlich hat, von letzterem aber eindeutig zu wenig. Schon nach etwa 20 min. dürfte dem aufmerksamen Seher klar sein, wohin der Hase läuft. Zu offensichtlich dient der Thrillerplott lediglich als Aufhänger für einen der kalkuliertesten Filmskandale der jüngeren Zeit, der er in den frühen 90er Jahre auch tatsächlich war. Aber selbst der Skandal wirkt heute, wo jede Popschnalle ihre Möse in die Kamera hält, nur noch wie ein prüder Witz.
Allerdings bereicherte er die Popkultur mit einigen wunderbaren Zitaten, wie:
"Wollen sie mich jetzt wegen Rauchens einsperren?"
"Mal ehrlich Roxie, von Mann zu Mann. Ich finde sie ist der Fick des Jahrhunderts."

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Freidenker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Paul Verhoevens setzte bei "Basic Instinct" auf drei vielversprechende Dinge nämlich Sex,Gewalt und Spannung und schuf damit ein wirklich grandiosen Erotikthriller,der seinesgleichen sucht.

Die Story scheint Anfangs noch einfach gestrickt, entwickelt sich dann aber im Laufe der Zeit zu einem spannenden Katz und Maus Spiel.
Wobei der Spannungsbogen wirklich perfekt gespannt ist und an Hitchcock erinnert.
Der Film lebt unter anderen,von einer stetig schwellenden Paranoia, bei der jede Handbewegung über Leben und Tod zu entscheiden scheint.
Im Mittelpunkt steht hierbei die eiskalte Schriftstellerin Catherine Tramell die wirklich hervorragend von Sharon Stone gespielt wird.
Det. Nick Curran scheint dabei völlig von ihr abhängig zu sein und stets kurz vorm Abgrund zu stehen.
Wobei auch die Dialoge wirklich messerscharf sind und so viel beitragen das "Basic Instinct" so gut funktioniert.
Es ist daher wirklich schade das man diesen grandiosen Film immer wieder nur auf diese eine Szene reduziert,wobei die Szene an sich wirklich genial ist da die coole Catherine mal eben alle Männer demaskiert.

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AcademyAwardFan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Rocksänger wird mit einem Eispickel erstochen. Det. Nick Curran geht die Sache auf den Grund und verdächtigt die Schriftstellerin Catherine. Ein purer Thriller gemischt mit Erotik und ist noch ein Klassiker dabei. Ein tolles und fatales Katz und Maus Spiel. Leider hat mir das Ende nicht gefallen, dass sie den Fall offen gelassen haben, aber trotzdem spannend.

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Mr. K R I T I K

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Bewertung10.0Herausragend

Sharon Stone... ...Diese Frau ist eine Ikone. Immerhin hat sie unsere Jugend geprägt, denn jetzt mal im Ernst, wer von uns hat sich damals denn schon wirklich für die Story von Basic Instinct, Sliver usw. interessiert? Wir benutzten ihre Filme alle als unsere persönliche #####vorlage. Erst Jahre später, als sich die Hormone so langsam beruhigt hatten, bemerkten wir dass hinter Mrs. Stone eine einigermaßen gute Schauspielerin steckt und Basic Instinct ein grandioser, wenn nicht einer der brillantesten Psychothriller unserer Zeit ist. Und das nicht wegen des Tabu-Bruchs oder Mrs. Stone`s Brüsten, nein, sondern der eigentlich überaus guten und auch ordentlich inszenierten, Psychokammerspiel-artigen Story wegen, wie folgender Dialog zeigt:
"Haben sie eine Zigarette Nick?"
"Ich rauche nicht."
"Doch natürlich!"
"Habe aufgehört."
"Na herzlichen Glückwunsch."
"Ich dachte, sie hätten ihre Zigaretten vergessen?"
"Ich habe noch welche in meiner Tasche gefunden. Möchten Sie eine?"
"Ich sag doch, ich hab aufgehört."
"Das halten Sie nicht durch."
Schon nur als über das erstellte psychologische Profil der zu suchenden Mörderin gesprochen wird, wird der Zuschauer sogleich ein wenig unwohler gestimmt:
"Wir haben es hier mit einem sehr gefährlichen Menschen zu tun, ... ...einem sehr kranken Menschen, mit einem zwanghaft aggressiven Verhalten bar jeglicher Achtung menschlichen Lebens."
Die Absichten und der Charakter unserer geheimnisvollen weiblichen Hauptprotagonistin werden ständig schleierhafter, wie einer meiner Lieblingsdialoge bestätigt:
"Warum können sie in deinem Buch nicht einfach glücklich werden? Warum muss am Ende jemand sterben?"
"Weil es immer so ist..."
Das Verderben schleicht sich langsam heran, denn wenn man sich dieses Werk aufmerksam gibt, dann hat der Film genau diesen Effekt. Denn die weibliche Hauptrolle wird zunehmend ungeheurer und undurchschaubarer, was da in dieser intriganten Handlung noch alles passiert ist ziemlich beängstigend und wird mit der Zeit zunehmend spannender und aufregender bis unser männlicher Hauptcharakter irgendwann schließlich vor seinem ganz eigenen Wahnsinn steht!
-
Und nicht zu vergessen:
Sogar für ihr jetziges Alter sieht unsere Mrs. Stone immernoch verdammt gut aus!!!!

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Mr. K R I T I K

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Na klar, da hast du recht, in Casino musste sie auch was leisten! Meine Rezension war auch mehr auf den Film und das Skript bezogen, über Sharon hab ich bloß gesagt dass sie eine "einigermaßen" gute Schauspielerin ist und heute immer noch gut aussieht, habe erst vor kurzem ein Interview mit ihr gesehen.


RoosterCogburn

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Ouh ja. Is scho' recht. Ich hab's gelesen :)


Roolfer

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn das Gesicht beim Mord ziemlich gut verdeckt wurde, war es für mich ein Leichtes die Täterin anhand ihrer Brüste zu identifizieren. Nennt mich Sherlock ;)

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Vinyard

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Bewertung9.0Herausragend

Sharon Stone ist purer Sex. Der beste Erotikthriller den ich bisher gesehen habe. Ein Must-See der 90er.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung3.0Schwach

Schlecht gemachter Erotiktrash. Es bleibt mir ein Rätsel, wie das jemand für einen guten Film halten kann.

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Uwe B.B.B.

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Manchmal sollen ja die absonderlichsten Dinge war sein.


NWO@Movie

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Steht sogar im Guiness Buch der Rekorde.


Mac_C_Tiro

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Bewertung7.5Sehenswert

Meisterhaft skizzierte Studie einer wahren Femme Fatale, dargestellt von der fast schon explosiv verführerisch agierenden Sharon Stone und ausgestattet mit einem (für einen Thriller) epischen Soundtrack! Leider täuscht die grandiose Leistung der Hauptdarstellerin nicht über die allzu durchschaubare Story hinweg.. ich habe mich damals ca. ab der Szene in der sie ihm erzählt wovon ihr nächster Roman handeln würde gefragt wie es angehen kann das Sie nicht schon lange geschnappt wurde.. nun ja, ich war erst 12 ;)

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the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sicher DER erotischste und zeitgleich auch einer der raffieniertestesn eingefedelten Erotikthriller aller Zeiten, mit Sharon Stone in der Hauptrolle hätte man keine bessere "Feme Fatale" finden können. :)

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Scipio

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WAS war da bitte erotisch?


A-Wax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker Thriller mit guter Story und zwei herausragenden Hauptdarstellern.

Paul Verhoeven's "Basic Instinct" ist vollkommen zurecht einer der bekanntesten Thriller der 90er-Jahre. Die Geschichte beinhaltet ein perfides Katz- und Maus-Spiel das bis Schluss ungemein spannend bleibt. Sharon Stone als Femme Fatale ist schauspielerisch und auch sonst eine Augenweide, Michael Douglas ist sowieso einer der ganz Großen in Hollywood und das sieht man auch hier wieder.

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Andy Dufresne

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Ganz starker Film,wird viel zu oft auf Stones Schmuckkästchen reduziert!


kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Liebhaber einer Schriftstellerin wird tot aufgefunden und die kühle Blonde gerät unter Mordverdacht. Das kommt nicht von ungefähr, denn in einem ihrer Bücher wurde auf genau dieselbe Art und Weise getötet. Der ermittelnde Cop Nick Curran versucht hinter die verführerische Fassade zu blicken, doch er kann sich nicht lange der Anziehungskraft von Catherine Tramell erwehren. Doch hat die Schöne nun gemordet oder nicht? "Rauchen ist nicht wie Morden, man kann es lassen!" Was gab es doch damals für einen Aufschrei, nachdem Sharon Stone ihre Beine übereinander schlug... Mittlerweile hat man als eingesessener Filmfreak schon weitaus mehr gesehen, so dass diese Szene heute lange nicht mehr so aufregend ist. Darüber hinaus bietet 'Basic Instinct' aber immer noch ein cleveres Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man als Zuschauer bis zum Ende nicht genau weiß, woran man ist. Trotz kleinerer Längen ist der Film also immer noch spannend.

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Teezy123

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Bewertung4.0Uninteressant

Naja, Sharon Stones Beinüberschlag ist in der Tat sehenswert, aber sonst konnte mich der Film nie wirklich begeistern.
Im Kino bin ich damals halb eingepennt und auch später, als ich ihn mir nochmal auf DVD angeschaut habe, machte sich schnell Langeweile breit.
Douglas und Stone liefern sicherlich gute Arbeit ab, nur die große Begeisterung wie z.B. bei Schweigen der Lämmer blieb total aus.
Für einen Thriller zu unspektakulär... und für einen Erotikfilm reichts eh nicht....
Fazit: Definitiv nix für mich

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phoenix409

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wer wagt, der gewinnt manchmal auch. Stilsicher wie selten lässt Verhoeven zwei Welten (Film Noir und Erotikfilm) und zwei Körper (Douglas und Stone) aufeinander prallen und schuf damit einen modernen Klassiker, der weit mehr zu bieten hat als Stone's legendäre Beingrätsche. Goldsmith's Score ist ikonisch gut, die Handlung guckt sich ansprechend kurzweilig weg und unterhält folglich bestens, und zwar zu jeder ihrer vor Sex und zynischer Boshaftigkeit schier berstenden 122 Minuten. Ganz wunderbar ist, wie Verhoeven die männlichen und weiblichen Archetypen der Schwarzen Serie der 30er/40er in die Moderne montiert und sich in all den Möglichkeiten dieser alten Figuren austobt. Dass die femme fatale'sche Stone damit über Nacht zur Sexgöttin schlechthin wurde, hat bis heute keiner vergessen und sie wird es auch immer bleiben. Es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, dass man in 50-60 Jahren auf BASIC INSTINCT zurückblickt und ihn als gleichwertigen Genre-Primus seiner Zeit anerkennt, wie THE BIG SLEEP oder DOUBLE INDEMNITY damals.
Ein Film zum immer wieder sehen.

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Mike Myers

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Dicht wars, ja. Hätte nen Gärtner gebraucht :-)
Liegt wohl auch ein wenig daran, dass ich die Stone null attraktiv finde. *ascheaufmeinhauptstreu* :-)

phoenix, na dann mal los!! :-)


Vinyard

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schön geschrieben . der film ist sicherlich ein highlight der 90er



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