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Battle Royale
Batoru rowaiaru (2000), JP Laufzeit 114 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Science Fiction-Film
6.7
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von Kinji Fukasaku, mit Tatsuya Fujiwara und Aki Maeda
Der Film handelt von Schülern, die in einem totalitären Staat von der Regierung zufällig ausgewählt und auf eine einsame Insel geschafft werden. Hier müssen sie gegeneinander kämpfen, und zwar so lange, bis nur noch einer von ihnen am leben ist. Ausgestattet werden sie dabei nur mit Wasser, Nahrung, einer Landkarte, einer zufällig ausgewählten Waffe – und einem Halsband, das explodiert, wenn sie gegen eine der Regeln verstoßen.
Mehr Bilder (9) und Videos (2) zu Battle Royale
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Battle Royale
- Genre
- Horrorfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Utopie & Dystopie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Japan
- Handlung
- Arbeitslosigkeit, Halsband, Insel, Kampf auf Leben und Tod, Karte, Kämpfer, Leben und Tod, Leiche, Sadist, Schlacht, Schüler, Spiele, Waffe, Wasser, Überleben
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
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Kritiken (3) — Film: Battle Royale
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenMeine Ausflüge in die asiatische, respektive japanische Filmwelt sind äußerst rar gesät. Auch die Sichtung von „Battle Royale“ wird an dieser Tatsache nicht sonderlich viel ändern, auch wenn das Gezeigte durchaus als unterhaltsam bezeichnet werden darf. Wie zu lesen ist, löste „Battle Royale“ selbst in Japan eine Diskussion über Gewaltdarstellung in den Kinos aus, was wohl zur Folge hatte, dass der Film für Jugendliche unter 16 Jahren nicht freigegeben wurde. Was daran jetzt so bemerkenswert sein soll, erschließt sich allerdings nicht wirklich, muss doch nach Sichtung des Films konstatiert werden, dass der Film – so wie in Deutschland geschehen – eher ab 18 und nicht ab 16 Jahren freigegeben werden sollte. Der Film, der von einem dystopischen Japan erzählt, in dem einmal im Jahr eine durch den Zufall bestimmte Klasse von Neuntklässlern auf eine verlassene Insel verfrachtet wird, wo sich die Gören dann bis zum Tod bekämpfen sollen – nur der letzte Überlebende erhält die Möglichkeit in die Zivilisation zurückzukehren – ist nämlich durchaus starker Tobak. Erstaunlicherweise ist jedoch festzustellen, dass in dem Kinder-Schlachtfest, um es mal plastisch auszudrücken, zu wenig gemetzelt und zu viel debattiert wird. Da nämlich auch im Fall von „Battle Royale“ gilt, dass einem die Figuren ebenso egal sind, wie das ganze Gesülze drum herum, erweist sich der Film abseits seiner dann doch durchaus blutigen Actionsequenzen als ziemlich zäh und bemüht. Insgesamt also ein durchaus unterhaltsamer, letztlich aber nicht weiter bemerkenswerter Abstecher in die halbseidene Welt des japanischen Genrekinos
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen"Battle Royale" ist stylish, spannend und schön krank. Aber nach einer Zeit stellt sich doch das Gefühl ein, dass wenn sich eine ganze Schulklasse von Kindern gegenseitig abschlachtet und das Ganze auch noch eine Zukunftsvision darstellt, man doch irgendeinen Sinn dahinter erwarten können sollte, oder zumindest irgendwo die Ansätze einer bissigen politischen Satire entdecken müsste. Oder wie wäre es mit einer Schlusspointe, die alles aufklärt? Die tatsächliche Rolle des Lehrers, der ständig im Trainigsanzug auf der Couch sitzt und Kekse frisst, ist mir auch schleierhaft, sowie die nur schemenhaft umrissenen Charaktere des Films im Allgemeinen.
Entweder ist ein tieferer Sinn bei "Battle Royale" schlichtweg nicht vorhanden oder er entgeht meiner europäischen Sichtweise und bestätigt mir mein fehlendes Wissen über Japan, seiner Kultur, Politik und Menschen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNicht ganz so spannend wie sein Ruf, schafft dieser Duell-Streifen es nicht seine vorgebliche Sozialkritik wirklich überzeugend darzulegen. Es bleibt Vehikel für meh roder minder gekonntes Rumgeholze
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Liam Quinn Fri, 03 Jul 2009 14:54:30 -0000
Antwort löschenIch habe Battle Royale nun mehrmals gesehen und frage mich immer wieder ob Kinji Fukasaku wirklich eine harte Sozialstudie daraus machen wollte oder ob er doch eher in seichten Gewässern planschen wollte.
Muxi92 Sat, 03 Oct 2009 00:03:32 -0000
Antwort löschenIch habe den Film gesehen UND die Buchvorlage gelesen,und hätte er die einzelnen Charaktere so detailgetreu dargestellt wie im Buch, dann hätte er nie und nimmer einen zweistündigen Film daraus machen können. Erst wenn man die Charaktere besser kennt, z.b. indem man das Buch gelesen hat, entfaltet der Film sein volles Potenzial.
Kommentare (92) — Film: Battle Royale
BlueSquirrel Mon, 27 May 2013 20:33:42 -0000
Kommentar löschenDas ist alles sicherlich nicht ohne Reiz. Allerdings schwächelt BATTLE ROYALE bei seiner Figurenzeichnung so stark, dass moi leider Kenta Fukasaku Schlamperei unterstellen muss. Auch das übliche Problem gibt zu denken: Es ist schwierig Filmen eine ernsthafte Kritik abzunehmen, wenn sie nebenbei mit dem Skandal-FSK eine Publicity-Schlammschlacht austragen. Nach Dutzenden von zersiebten, japanischen Kinderleichen - das Resultat von unwirklich schießwütigen Grundschülern - bekommt der Film langsam eine groteske Note. Ich will allerdings nicht zu sehr mit dem Zeigefinger wedeln, weil eben jener Surrealismus BR davor rettet, seinen Anspruch gänzlich zu verlieren. Alles in Allem aber ein ziemlich krankes Umgemähe, das seine Prioritäten anders hätte setzen können; ein zünftiges Remake wäre wahrscheinlich eine gute Idee.
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Thanatos1 Sat, 25 May 2013 17:40:58 -0000
Kommentar löschenHab den Film gerade zum 3. mal gesehen, das letzte mal ist schon einige Jahre her und nach der aktuellen sichtung musste ich meine Bewertung dann doch wieder um einen halben Punkt nach unten korrigieren.
Eventuell liegt es daran das ich den Extended Cut gesehen habe (wobei ich garnicht weiß welche Fassung ich das letzte mal gesehen hab), möglicherweiße liegt es auch daran das sich mein Geschmack ein wenig geändert hat.
Auf jeden Fall sind mir bei der aktuellen Sichtung einige Dinge negativ aufgefallen die ich vorher wohl garnicht beachted hab, oder nicht darüber nachgedacht.
Zuerst einmal: Die deutsche Synchronisation ist fürchterlich, hier rate ich auf jeden Fall jedem den Film im Originalton mit Untertiteln zu sehen (hab selbst nach ein paar Minuten auf Japanisch gewechselt).
Auserdem möchte ich jedem empfehlen garnicht erst zu versuchen irgend eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen, dazu sind es einfach zu viele und auch wenn einem eine Hand voll etwas näher gebracht werden sind sie einem am Ende doch alle so ziemlich egal.
Das ist wirklich sehr schade denn wenn der Film sich von anfang an auf zwei oder drei Personen konzentrieren würde, würde er wunderbar als Drama mit ein paar Survival elementen funktionieren.
So wie er ist tut er das aber nicht da weder für eine persönliche Beziehung, noch für irgend eine Art von Überlebenskampf genug Zeit ist um es im Film unterzubringen.
6.5 Punkte gibt es aber trotzdem, das ist vorallem Takeshi Kitano und einigen anderen, erstaunlich guten, Schauspielern zu verdanken.
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JackoXL Wed, 08 May 2013 18:53:30 -0000
Kommentar löschen- "Wir bleiben doch Freundinnen, oder?"
- "Ganz bestimmt!"
Der Film von Kinji Fukasaku, beruhend auf einer Romanvorlage von Koushun Takami, avancierte schnell zum Kultfilm rund um den Globus, was sicherlich auf verschiedene Gründe zurück zuführen ist.
Um es mal ganz platt aufzudröseln: "Battle Royale" ist ein Schlachtfest, das seinesgleichen sucht. 40 junge Menschen, eher noch Kinder, werden in ein furchtbar kompromissloses "Spiel" verwickelt, das in drei Tagen (bzw. 2 Stunden Film) nur einen Überlebenden zulässt. Ergo: Bodycount deluxe. Genau das bietet "Battle Royale", speziell zu Beginn wird im minutentakt gestorben. Erschossen, aufgeschlitzt, vergiftet, erschlagen, in die Luft gesprengt. Nichts wird nur angedeutet, jede Leiche, fast jede Execution wird überdeutlich gezeigt, das Blut spritzt meterhoch, Gorehounds bekommen hier reichlich Futter.
Doch ist "Battle Royale" so einfach in eine Schublade zu drücken? Nein, auf gar keinen Fall! Denn was dieser drastischen Gewallteruption als Basis dient, ist nichts weiter als beissende, gallige Satire, die eben den Humor durch puren Zynismus und radikale Seitenstiche ersetzt. "Battle Royale" übt direkte Kritik am japanischen Schul- und Gesellschaftssystem, an dem für uns Mitteleuropäer eher befremdenden Mechanismus des unterwürfigen Perfektionismus, überspitzt ausufernd in einer perversen Selektion, die den Wohlstand der Nation sichern soll. Seiner wirtschaftlichen Vormachtstellung beraubt, wird sich unfassbaren Methoden bedient, die der Film bewusst unglaublich übertreibt. Der Anfang wirkt leicht grotesk, doch mehr und mehr entwickelt sich "Battle Royale" als eine erschreckende Parabel über die japanische Gesellschaft im allgemeinen und gleichzeitig als ein Spiel mit den gängigen Zutaten des Survivalfilms.
Leistung zählt, der Druck wird früh ausgeübt, wer nicht funktioniert, hat sein Recht auf Leben verspielt. Wenn eine Nation auf das, mehr als ohnehin gewohnt, angewiesen ist, werden die Regeln halt verschärft. Am Ende soll eine Elite stehen, die bereit ist alles zu geben, koste es, was es wolle. Die Message von "Battle Royale". Nur wer sich voll dem System opfert, ist überlebenswert. Das sieht der Zuschauer nicht nur an der Teenagermeute, die sich mal mehr, mal weniger zum gnadenlosen Abschlachten bereiterklärt, sondern auch an ihrem Lehrer, der alles für seine Rolle in diesem Blutbad aufgibt. Familie, Privatleben existieren nicht mehr, wenn man als reibungsloses Zahnrad in einer Maschine funktionieren will.
Doch in erster Linie zelebriert "Battle Royale" typische Teenager-Schul-Probleme, nur unter den extremsten Bedingungen. Gruppenbildungen, Mobbing, Anti- und Sympathien, nur auf einem blutigen Schlachtfeld ausgetragen. Und da zählen anfängliche Treue- und Freundschaftsschwüre gar nichts mehr. Am Ende ist sich jeder selbst der Nächste, Coming-Of-Age Survival-Massaker ohne Rückzugsmöglichkeiten oder geheime Tagebucheinträge, sondern mitten in die Fresse oder eher auf Leben und Tod.
"Battle Royale" ist eine ultra-zynische, widerlich-überspitze Orgie, die dabei aber weitaus cleverer, überlegter und hintergründiger ist, als es viele "Skandalfilme" gerne wären. Voll auf's Maul ist manchmal mehr Meta, als irgendwo vergessen um die Ecke geschwurbelt.
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meinalterego Wed, 08 May 2013 18:57:24 -0000
Antwort löschenJacko, der würde mich auch sehr interessieren.
Harrigan Wed, 08 May 2013 19:01:55 -0000
Antwort löschenNa der Grund für die weltweite Anerkennung wird sicherlich größtenteils darin bestehen, dass Tarantino diesen hier als seinen Lieblingsfilm tituliert. Aber guter Comment, sehe ich sehr ähnlich.
styx.canomo Wed, 08 May 2013 19:04:49 -0000
Antwort löschenwenn deine kritik dem zugehörigen buch gelten würde, könnte ich sie nur abzeichnen. beim film jedoch war für mich von benanntem kaum etwas zu spüren.
JackoXL Wed, 08 May 2013 19:06:08 -0000
Antwort löschen@ego: Der gefällt dir, sicher. ;)
@Harrigan: Der Tarantino-Hype ist sicher ein Grund, ich wusste das erst, nachdem ich mir das Booklet durchgelesen habe, und das war nach dem Kommentar. ;)
JackoXL Wed, 08 May 2013 19:08:17 -0000
Antwort löschen@styx: Das Buch nicht gelesen, daher kann ich dazu nichts sagen. Dürfte wohl das übliche Buch/Film-Problem sein, das ich sehr wohl kenne...
styx.canomo Wed, 08 May 2013 19:26:43 -0000
Antwort löschendieses problem ist mir durchaus bekannt und meistens auch nicht gravierend genug, um meine bewertung allzu negativ zu beeinflussen. hier handelt es sich aber wirklich um einen besonders extremen fall (von meiner meinung nach ähnlicher vehemenz wie zb eragon)
JackoXL Wed, 08 May 2013 19:36:20 -0000
Antwort löschenEragon war, auch ohne das Buch gelesen zu haben, schlimm. Der Vergleich lässt mich zucken, trotzdem mag ich diese perverse Achterbahn. ;)
Schlopsi Wed, 08 May 2013 20:03:25 -0000
Antwort löschenJupp, kann mich styx nur anschließen. Hatte das Buch in drei Tagen durch und sehe diese Verfilmung als Beleidigung an. Sie kommt nichtmal ansatzweise(!) an die Buchvorlage ran :-)
Im Film wird alles nur angedeutet und gerade das Haupttrio kommt leider viel zu kurz.
JackoXL Wed, 08 May 2013 20:06:40 -0000
Antwort löschen@Schlopsi: Mag sein, glaube ich sogar, aber ich bewerte rein den Film, den mag ich. ;)
Hartigan85 Wed, 08 May 2013 23:12:40 -0000
Antwort löschenJap, sehr guter Film. Der wurde vor wenigen Tagen bundesweit beschlagnahmt. Einfach nur lächerlich....
http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=5355
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Schlopsi Thu, 09 May 2013 00:04:32 -0000
Antwort löschen@Jacko, ja, das verstehe ich. Dennoch, wenn du den Film schon so mochtest, dann sei dir das Buch ans Herz gelegt ;)
@Hartigan: Das kann doch nicht wahr sein!
1. Wenn die den doch schon einmal beschlagnahmt hatten und dann 7(!) Jahre brauchen um zu entscheiden ihn erneut zu beschlagnahmen, dann kann man sich schon sicher sein, das bei den Deppen in der Firma was gewaltig schief läuft.
2. Ich verstehe manchmal nicht, inwieweit die eine Grenze ziehen können, wenn Gewalt als Mittel zum Zweck dient. Und seien wir mal ehrlich: Jeder Hinterwäldler erkennt diesen Zweck, der noch über der Gewalt steht. Ich raffe solche Entscheidungen einfach nicht... (Musste mal raus, sry)
JackoXL Thu, 09 May 2013 01:00:03 -0000
Antwort löschen@Harti: Das gleiche Spiel wie bei "I Saw The Devil". Da sitzt so ein Sesselfurtzer, der sich nicht mit dem "Warum" beschäftigt, sondern einfach nur das "Was" sieht und gleich Alarm schlägt. Solchen Leuten sollte das Einstufen von Filmen untersagt werden. Da habe ich, vergleichbar, sogar noch ein Schnäppchen gemacht, wenn ich sehe, was für eine einfache BR-Ausgabe von "I Saw The Devil" momentan gezahlt werden soll. ;)
@Schlopsi: Bei Gelegenheit überzeuge ich mich gerne davon. Und das sich über solche hinrissige Entscheidungen aufgeregt wird, ist mehr als verständlich.
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 21:45:32 -0000
Kommentar löschenIch hatte eigentlich einen langen und detaillierten Kommentar zu „Battle Royale“. Darin ging ich auf Kamera, Schauspieler, Gewalt, Zynismus, Musik und vieles anderes ein. Ja, lang wäre er geworden. Weil der Film so heftig ist, so zynisch (das Ende finde ich grandios, weil es so konsequent und damit so unendlich zynisch ist), weil der Film so viel aussagt. Über Gewalt, über Extremsituationen, über Sozialverhalten und vor allem über den Zuschauer, der sich diesen Film ansieht. Über seine Faszination. Darüber, wie der Zuschauer wie bei einer Real-Life-Gameshow, vielleicht wie bei Big Brother, zum Voyeur wird. Spaß an Gewalt kriegt, mit manchen Personen mitfiebert und hofft, dass seine Favoriten überleben. Und nicht die anderen. Ich hätte geschrieben, dass vielleicht 42 Schüler für einen solchen Film einfach zu viele waren, dass die Überzeichnung der Gewalt dem Film phasenweise geschadet hat und vieles mehr. Und dass der Film ein guter ist, weil er den Zuschauer auf so viele Weisen fesselt, unterhält, damit bloßstellt und damit wiederum auch kritisiert.
- - - - - - - -
Aber ich habs gelöscht und umgeschrieben. Auch wenn ich nicht sicher weiß, ob es das Richtige war. Ich hab einen gut strukturierten Kommentar gelöscht und schreib stattdessen nur Gedanken auf. Gedanken, die wahrscheinlich noch total verwirrend auf andere wirken werden. Aber eine Sache ging mir nicht aus dem Kopf, geht mir noch immer nicht aus dem Kopf. Es war eine Frage. Eine Frage, die ich nicht beantworten kann. „Was würde ich tun, wenn ich ein Schüler dieser Klasse wäre?“
Ich überlege jetzt schon ne ganze Zeit. Was hätte ich getan? Und ich kann es einfach nicht beantworten. Wäre ich ein Mörder? Würde ich meine Freunde töten, damit ich selbst überlebe? Oder würde ich das Mädchen beschützen, in das ich schon immer verknallt war? Und was passiert, wenn am Ende wirklich nur noch wir zwei übrig wären?
Es sind Fragen, die sich wohl jeder stellt, wenn er diesen Film sieht. Aber eine Antwort wird wohl niemand finden. Weil diese Situation einfach so extrem, so unvorstellbar ist. Zu unvorstellbar. Als Zuschauer kann man nicht verstehen, warum man seinen besten Freund umbringt. Oder warum man sein Leben für andere Menschen opfert. Oder aber man denkt sich, ja, klar hätte ich alle anderen umgebracht, wenn ich selbst dann überlebe. Aber ich finde, von außen kann man diese Frage nicht beantworten. Aber sie nagt, diese Frage. „Was hätte ich getan?“ Und gerade dass der Film diese Frage stellt, die man als Zuschauer nicht beantworten kann, gerade das ist seine größte Stärke. Man denkt nach, man muss nachdenken. Sich mit dieser Situation beschäftigen.
Aber keiner kriegt ne Antwort. Ich hab keine Antwort gefunden. Ich wollte wahrscheinlich auch gar keine Antwort finden. Aber die Frage steht weiter im Raum.
„Was hätte ich getan, wenn ich ein Schüler in dieser Klasse wäre.“
Ich glaube, diese Frage wird mich noch ne ganze Zeit beschäftigen.
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Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 21:50:50 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar, ich denke seit gestern auch noch darüber nach denn ganz ehrlich solche Filme machen mir von der Aussage echt Angst da sie so realistisch sind... in so einer Situation würden Menschen wie du und ich wahrscheinlich zu Mördern werden...
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 21:57:02 -0000
Antwort löschenDanke. Ich will den Film eigentlich auch gar nicht nur auf diese Frage reduzieren, weil wie vielleicht durchgeschimmert ist, hat der Film (finde ich) ne geniale "Dem-Zuschauer-den Spiegel-vorhalt"-Mentalität. Aber die Frage ist einfach so heftig. Und ne Antwort wird man nie kriegen. Irgendwie auch zum Glück.
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 22:09:21 -0000
Antwort löschenSo ihr beiden, ich bin ja so froh, dass er euch gefallen hat.
Diese Frage, die sich schwer beantworten lässt, macht den Film auch etwas härter.
Dad fehlt z.B. bei The Hunger Games. Da kennt sich (im Normalfall) keiner.
Kobbi, du hast es erfasst!
Man kann es nicht beantworten. Weil man in solch einer Situation nicht vernünftig denkt.
Ist auf jeden Fall einet meiner Top20, wenn nicht sogar Top15-Filme.
Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 22:10:53 -0000
Antwort löschenHab den Film gestern nacht zweimla geguckt und hab mir beim zweiten Mal dann einige Notizen zu den Fragen des Films aufgeschrieben, denn nach dem ersten mal war ich echt ziemlich fertig und musste den noch mal schauen! Auch wenn der Film so intensive Fragen aufwirft hab ich ihm ,,NUR" 7,5 Punkte gegeben, da mir dann beim zweiten mal wo mir dann ein paar negative Sachen aufgefallen sind, wo ich nicht mehr so geschockt war.
,,Und ne Antwort wird man nie kriegen" Ich hoffe es!
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 22:16:46 -0000
Antwort löschenNaja... so geschockt war ich dann doch nicht.
Erst im Nachhinein hab ich mir die Fragen gestellt.
Eine Sache, die mir hier gefällt, ist, dass sich der Film nicht wie die meisten zwischen Style und Substanse entscheidet, sondern beides verbindet.
Da sind teils künstlerische philosophische Aspekte, gemischt mit tarantinoesken Zügen.
I love it!
T00BI Sun, 31 Mar 2013 22:21:11 -0000
Antwort löschenToller Kommentar, jetzt wo ihr den Film alle bewertet habt bin ich auch ganz schön neugierig geworden ;)
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 22:24:26 -0000
Antwort löschenAuf YT gibt's den ungekürzten Director's Cut OmeU
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 22:24:31 -0000
Antwort löschen@ Toobi: Danke, gibts auf Youtube mit englischen Subs ;)
@ Martin: Das Verhalten des Zuschauers, also mein Verhalten, hat mich geschockt. Dass ich mir gewünscht hab, dass ein Schüler seinen Freund doch bitte abknallen würde... und da sind wir dann wieder bei der Frage: Was hätte ich getan?
Und das alles in einem in weiten Teilen realistischen Film, nicht so extrem übertrieben wie bei QT. Das macht die ganze Sache für mich so hart. Der FIlm selbst war... ja, zwar hart, aber hat jetzt auch nicht geschockt. Erst eben im Kombination mit mir. Eigentlich gibts mehr über mich nachzudenken als über den Film :)
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 22:35:13 -0000
Antwort löschenTarantino hat sich den Film aber zum Vorbild gemacht.
Erstens hat er gesagt, dass "das der beste Film war, seit er selbst Regisseur wurde".
Zweitens hat er hier Chiaki Kuriyama,.die Darstellerin der Gogo Yubari aus Kill Bill Vol. 1", aufgegabelt. In BR spielt sie das Mädchen mit dem Messer, welchem das Gesicht verletzt wird.
Drittens ist die Musik aus BR in Django Unchained verwendet worden, bei der Szene mit dem Ku-Klux-Klan.
Und ich schätze, noch mehr, was ich nicht weiß.
Der Vergleich mit dem Herren Quentin ist also nicht so abwegig.
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 22:38:46 -0000
Antwort löschenAha, is ziemlich interessant... aber trotzdem, irgendwie war es bei QT viel künstlicher und noch viiiieeel übertriebener. In jedem Film. Da war die Gewalt selten realistisch. Egl ob die Kill Bills, bei den Basterds oder bei Django. Bei Battle Royale wars hingegen über weite Strecken realistisch, oder zumindest was ich in dieser Überextremsituation als realistisch einschätzen würde
Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 22:41:15 -0000
Antwort löschenQT benutzt die Gewalt ja um Komik zu vermitteln!
Deshalb fand ich dass da schon Unterschiede in der Inszenierung lagen auch von der Musik die benutzt wird. War das echt ein Zitat von Tarantino mit dem besten Film?
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 22:43:29 -0000
Antwort löschen[SPOILER]
Aber die Szene mit dem vergifteten Essen und der darauffolgenden Ballerei hat mich schon stark an den Großmeister erinnert
[/SPOILER]
Aber du hast recht. Auch weil die Gewalt in BR nicht positiv dargestellt wird.
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 22:47:53 -0000
Antwort löschen@Hfonda:
http://www.youtube.com/watch?v=Zv0WlHbBhdc
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 22:51:23 -0000
Antwort löschenStimmt, deine Spoiler-Szene ist wirklich tarantinoesk. Oder wenn die Menschen immer wieder aufstehen.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob das absichtlich komisch wirken sollte, oder ob ich die Spoilerszene einfach so witzig fand. Ich tippe ja eher auf letzteres, weil ich den Film ha als durch und durch ernst ansehe. Und dann ist da wieder eine Bloßstellung des Zuschauers. Der Film wird immer sozialkritischer, je mehr ich drüber nachdenke ;)
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 23:01:53 -0000
Antwort löschenDas ist einfach - ohne rassistisch sein zu wollen - typisch japanisch.
Die Spoilerszene ist halt eine typisch japanische Filmszene, genau wie das Tutorialvideo.
Und dass der Großmeister gern und viel asiatisches einfließen lässt, ist ja kein Geheimnis.
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 23:13:52 -0000
Antwort löschenNaja vielleicht wird das von mir auch alles n bisschen überinterpretiert ;)
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 23:18:20 -0000
Antwort löschenNein. Es ist ein Film, der sehr genau darauf schaut, zum Nachdenken anzuregeb. Aber allerdings schaut er auch genau so viel darazf, stylisch und actionreich zu unterhaltrn. Das erstaunliche ist ja: die Kombo gelingt.
Deswegen ist es für mich ja auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
(Die Herzensliste wird auch bei Gelegenheit mal "ausgemistet". BR bleibt aber dabei. Alles, was nicht irgendwie eine Bindung zu mir hat --> raus!)
Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 23:19:18 -0000
Antwort löschenVielen Dank für die Verlinkung Martin, werd mir da noch einiges von Tarantino anschauen, Empfhelungen von dem sind ja eig. immer gut ;)
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 23:21:12 -0000
Antwort löschenNaja, dass keiner seiner eigenen Filme dabei ist, kreide ich ihm schon ein wenig an ;)
Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 23:23:46 -0000
Antwort löschen:D
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 23:29:35 -0000
Antwort löschenDas beweist doch; dass er Meisterwerke nicht erkennt, wenn er sie vor Augen hat!
...
Wie dem auch sei, meine Uhr sagt mir mal wieder ich sollte ab ins Heierbettchen.
Also gute Nacht!
Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 23:40:06 -0000
Antwort löschenDir auch, ich werd mich noch durch ein paar QT Videos durcharbeiten ;)
kobbi88 Sun, 31 Mar 2013 23:44:23 -0000
Antwort löschenFür mich wirds auch Zeit, es ist ja schon.....früh? Und ich bin ja nicht mehr in eurem Alter ;)
gtn8 (wie ich mal in ner sms gelesen habe)
Alle 25 Antworten zeigen
dilan.or.5 Wed, 24 Apr 2013 02:29:37 -0000
Antwort löschenwiedermal ein schicker Kommentar :)
kobbi88 Wed, 24 Apr 2013 06:19:35 -0000
Antwort löschenVielen Dank :)
Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 03:01:05 -0000
Kommentar löschenBevor ich meine Meinung zu ,,Battle Royale" hier in Worte fassen werde, noch einen kurzen Dank an meinen Moviepilotkollegen Martin Oberndorf, der hier zu Battle Royale einen sehr guten Kommentar verfasst hat, weshalb ich mir diesen Streifen heute überhaupt angesehen habe!
Die Handlung von Battle Royale dürfte vielen Leuten durch die Tribute von Panem bekannt geworden sein, ein Film in einer dystopischen Zukunft, in der sich 15 Jährigen in grausamen Kämpfen gegenseitig ermorden müssen. Doch der eher kinderfreundlich gehaltene ,,Die Tribute von panem" hat mit Battle Royale kaum was zu tun, denn dieser japanische Film über Schüler die zu Killermaschinen werden, wenn sie sich gegenseitig umbringen, ist kompromisslos und um einiges brutaler als der kleine Bruder aus Hollywood!
Ich gucke Filme gerne, weil sie es schaffen Bilder und Geschichten vermitteln zu können, die man so im wahren Leben vielleicht gar nicht wahrnimmt oder die es so gar nicht gibt. So können einige Geschichten, die in Filmen vermittelt werden vielleicht abstruse Handlungen haben, die für uns außerhalb der Norm schlagen, doch trotzdem regen sie zum nachdenken an, da sie so etwas wie ein Experiment sind! So etwas ist der Film ,,Battle Royale" auch und das was er darstellt ist im höchstem Maße interessant und für mich auch faszinierend!
Ich liebe es Filme zu sehen, die eine Studie über Menschen in Extremsituationen wiedergeben, nach einem großen Unglück zum Beispiel oder so wie es hier der Fall ist, wie sich die Charaktere der Menschen verhalten, wenn man für sie jedes Recht ausschaltet, wenn man hier von einer autoritären Zukunft ausgeht, in der Schulklassen auf einer Insel ausgesetzt werden, mit dem Ziel sich gegenseitig zu töten und wer überlebt hat gewonnen. Wenn innerhalb von 3 Tagen nicht alle tot sind, sterben alle!
So kompromisslos fängt der Film an! Schüler die sich alle gegenseitig kennen laufen auf einer Insel herum, mit dem Auftrag ihre eigenen Freunde zu töten, wenn sie überleben wollen!
Man fragt sich die ganze Zeit:
,,Ich kenne doch meine Freunde, keiner würde gegen mich Gewalt anwenden aber wer weiß das schon? Ich sollte ihn zuerst töten, denn sonst bin ich dran!"
Man sieht wie alle Schüler verschieden auf die neue Situation reagieren, manche versuchen sich ruhig zu verhalten, manche töten ihre Bekannten sofort, manche begehen einfach Selbstmord...
Das ist das Interessante an dem Film, man hat über 40 Charaktere, die alle unterschiedlich auf diese Extremsituation reagieren und man fragt sich selbst wie man in einer derartigen Situation, sei sie auch noch so schwer vorstellbar, handeln würde!
Solche Filme machen mich dann irgendwo auch traurig, denn ,,Battle Royale" ist nicht irgendein billiger Streifen, der sich nur an Gewalt aufgeilt, sondern leider ein ziemlich realistisches Abbild einer Situation, in der die meisten Menschen zu Tieren werden würden!
Die ganze Dramatik des Films kommt gerade am Anfang richtig gut rüber, die Schüler werden von einer schrillen Japanerin in einem billigen Kostüm über eine übertriebene, typische japanische Werbung in das ,,Spiel" eingeleitet, später werden einige Szenen dann auch noch eindrucksvoll mit Bach untermalt, was den Zuschauer grade am Anfang relativ fassungslos macht.
Ein großes Problem bei dem Film ist dann aber leider und dass hat mich einige Punkte gekostet, diese übertriebene Überzeichnung mancher Sachen, wenn Charaktere nach hundert Schüssen getroffen noch einmal wieder aufstehen um zu telefonieren und auch einige, verrückte Figuren, die man im Kampf einfach nicht besiegen kann. Wenn man hier etwas realistischer gewesen wäre hätte der Streifen mindestens eine 8 erreicht, da man dann auch über einige durchschnittliche Schauspieler hätte hinwegsehen können.
Über die Charakterentwicklung kann man hier sagen was man will, ich fand sie gelungen, da man bei 40 Schülern nicht jede Figur ausschmücken kann. Doch auch das Ende war dann ziemlich flach inszeniert, was bei diesem starken Anfang, doch Recht traurig war!
Trotz einiger Schwächen, die ich im letzten Absatz genannt habe, ein eindrucksvoller Film über ein Experiment mit dem Menschen, der ihn in seine Urform zurück bringt und einem auch Angst bereiten kann, die Schüler die gute Waffen bekommen haben, haben zumeist viele ihrer ,,Feinde" getötet, während die mit schlechteren Waffen verzweifelt versucht haben die Klasse friedlich zu vereinigen...
Ich mag Filme für solche Experiment auch wenn sie teilweise ernüchternde Aussagen haben!
bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Poor Boy Sun, 31 Mar 2013 06:34:59 -0000
Antwort löschenEiner der wenigen japanischen Filme die ich mir damals auch angesehen habe.Gutes Thema und nur zu wahr was du hier kommentierst.Es gibt nicht viele Menschen die in Extremsituationen anders reagieren würden.Die meisten würden ohne Skrupel töten.
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 08:56:25 -0000
Antwort löschenFreut mich dass er dircgefallen hat und Danke für das Danke!
Jaja das perverse Tutorialvideo...
Das Mädchen mitcdem Messee, was sagt: "Du hast mich im Gesicht verletzt" ist übrigens Gogo Yubari aus Kill Bill Vol. 1.
Ich gind den Film einfach einen der besten, weil er Aussage hat und zum Nachdenken anregt, und zum Anderen auch Style aufweist (wenn man japanische Filme mag)
Mr. Pink Sun, 31 Mar 2013 09:24:52 -0000
Antwort löschen"Die Handlung von Battle Royale dürfte vielen Leuten durch die Tribute von Panem bekannt geworden sein [...]"
Das ist traurig. Eigentlich sollte es andersrum sein.
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 09:37:54 -0000
Antwort löschenJa das isr schade.
Ich hab von BR zwar schon vorher gehört, mein Interesse an dem Film kam aber auch erst durch Panem.
Tatsache ist, ich mag Panem, aber liebe Battle Royale.
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Hfonda15 Sun, 31 Mar 2013 11:08:12 -0000
Antwort löschen@ Mr Pink ist es auch aber leider ist es bei Hollywoodremakes ja oft so! Müsste dringend mehr Orginalversionen einiger Geschichten sehen!
Martin Oberndorf Sun, 31 Mar 2013 11:12:16 -0000
Antwort löschenPanem ist ja kein Remake und der Film klatscht ja auch nicht ab.
Ich würde das dem Film nicht ankreiden, da er ja auch nur ein Buch verfilmt hat.
Die Romanvorlage ist halt abgekupfert.
marlon.dannert Tue, 26 Feb 2013 19:41:26 -0000
Kommentar löschenVon Battle Royale hab ich immer nur gutes gehört, allerdings bin ich lange Zeit nie dazu gekommen, mir den Film anzusehen.
Vor Jahren habe ich durch zufall die Manga Umsetzung und kurze Zeit später den original Roman gelesen. Beides hat mir wirklich gut gefallen.
Der Film selbst ist, im direkten Vergleich, allerdings eher schwach..
Gut zwar ist der Film recht brutal, gut in Szene gesetzt und bietet auch ein wenig Sozialkritik.
Allerdings ist bei diesem Film ein entscheidender Fehler geschehen:
Die Charaktere sind desaströs gezeichnet und extrem eindimensional, man kann zu so gut wie keiner Figur eine Bindung aufbauen. So etwas ist bei Romanverfilmungen ja zu erwarten und genau dieses Schicksal ist dem 600 seitigen Wälzer geschehen.
Aus dem guten Grundgerüst ist leider nicht mehr als ein brutaler und gut inszenierter, aber auch beliebiger und schwacher Splatterfilm entstanden.
Meine Hitlist in diesem Fall:
Manga
Roman
Film
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Dahmer Thu, 21 Feb 2013 19:01:09 -0000
Kommentar löschenUff,habe den Film (Teil 1) grad zuende geguckt(Extended Cut) und wäre dabei fast eingepennt...
Für manche ist dieser Film ein "Meisterwerk" und manche sehen darin "Sozialkritik" und "Harte Actionkost"...hääää???Habe ich etwa einen anderen "Battle Royale" gesehen??Ich kanns überhaupt nicht nachvollziehen,der Film ist Langweilig,unfreiwillig komisch ohne Ende,teilweise sogar strunzdumm und die Inszenierung ist trocken wie Brot...sorry mehr als 4 Punkte ist nicht drin...Wobei 4 Punkte fast schonzuviel des guten sind :-/
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Poor Boy Fri, 22 Feb 2013 06:55:03 -0000
Antwort löschenIch hab mir den damals ausgeliehen und fand ihn nicht schlecht.Ist wohl Geschmacksache.
tobias.c.bateman Sun, 07 Apr 2013 22:05:57 -0000
Antwort löschenUm die Sozialkritik zu verstehen muss man ein wenig Hintergrundwissen zur Geschichte Japans, vorallem um 1990 und 2000 haben. Wenn das nicht gegeben ist fällt es schwer das nachzuvollziehen, kann ich verstehen. Die inszinierung ist von einem der großmeister Japans, deshalb n bisschen anmaßend was du hier sagst. Aber wenn man nichts fürs japanische Kino übrig hat auch iwo verständlich, weil sie nunmal ne andere Art haben Filme zu machen.
KonTaicho Fri, 15 Feb 2013 19:02:35 -0000
Kommentar löschen"Battle Royal" - "Dir Tribute von Panem" auf asiatisch...und auf besser.
Die Stories sind ähnlich, jedoch ist "Battle Royal" Gott sei Dank nichts für 12 jährige Girlies, denn hier wird in Sachen Blut und Gewalt ordentlich auf die Kacke gehauen, was in anbetracht des Alters der "Spielteilnehmer" geradezu grotesk und erschütternd wirkt.
Ein weiterer Unterschied ist die Tatsache, dass sich die Teilnehmer bei "Battle Royal" vorab kennen ( und somit auch lieben oder eben hassen ), da sie eine komplette Schulklasse bilden und so der emotionale Faktor an oberster Stelle steht.
Worte, die so lange ungesagt blieben, die erst in der Minute des Todes gesprochen werden und schließlich im nächsten Moment für immer vergehen.
"Battle Royal" ist in so vielerlei Hinsicht besser als das westliche Schundwerk, und wenn auch die Background-Story und die politische Problematik hier nicht sonderlich klar gemacht werden und ruhig noch etwas mehr Gesellschaftskritik reingepackt hätte werden können ( wobei ich das Tutorialvideo schon mega pervers fand ), ist "Battle Royal" hart an der physischen und emotionalen Schmerzgrenze und besticht neben tollen Schauspielern ( Takeshi Kitano ( der mich irgendwie immer an den Wrestler Batista erinnert o_O) sowieso, aber auch die Kinder füllen ihre Rolle voll aus ) auch durch ein offenbarendes und tolles Ende.
"Here's your list of friends in the order they died."
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VisitorQ Fri, 15 Feb 2013 19:26:42 -0000
Antwort löschenIch habe den Film gesehen, geliebt. Das Buch gelesen, geliebt. Und momentan lese ich den Manga und der flasht mich auch total weg. Egal wie und womit, mit battle royale kann man nichts verkehrt machen.
Schlopsi Fri, 15 Feb 2013 19:33:57 -0000
Antwort löschenIch habe das Buch verschlungen und geliebt. Dann den Film gesehen und gehasst. Bis auf Kitano fand ich die Verfilmung grauenhaft schlecht...
VisitorQ Fri, 15 Feb 2013 19:38:06 -0000
Antwort löschenEs ist der letzte Film von Kinji Fukasaku. Meinem Körper widerstrebt es einfach seinen Film nicht zu lieben. Fand die Verfilmung absolut gelungen, habe den Film allerdings auch zuerst gesehen.
Schlopsi Fri, 15 Feb 2013 19:43:55 -0000
Antwort löschenVerständlich. Ich fand jedoch das Making Of zum Film fabelhaft. Kann ich nur empfehlen.
gabriel.rost.77 Fri, 15 Feb 2013 20:53:46 -0000
Antwort löschen@KonTaicho: Bitte nenne "Die Tribute von Panem" nicht nochmal ein Schundwerk, sonst beende ich die Freundschaft. Klar, der Film richtet sich an 12-jährige, aber immerhin bringt er denen das gleiche Thema nahe wie auch "Battle Royale". Nur eben mit weniger Blut. Ich meine, was erwartest du bei der Freigabe denn von dem Film? Ich finde es gut, dass sozusagen eine BR-Version für Teenies gemacht wurde. Was beschwerst du dich?
KonTaicho Fri, 15 Feb 2013 21:01:48 -0000
Antwort löschenWouhou, immer langsam, man wird doch wohl seine Meinung öffentlich vertreten dürfen^^ Was mir an dem nicht gepasst hat hab ich bereits in meiner kritik dazu verlauten lassen. Außerdem, wieso mögen dann so viele Twilight nicht? Ist doch nur das blutrünstige und brutale Vampirgenre den kleinen artgereicht serviert?
Simon Moon Sat, 16 Feb 2013 08:04:11 -0000
Antwort löschen"Battle Royal" ist ein ehrlicher und kranker Film, der genau das auch überträgt. "The Hunger Games" sind wie der Name, irgendwie unterernährt.
KonTaicho Sat, 16 Feb 2013 11:49:53 -0000
Antwort löschenDito. Das krasse war ja, ich dachte zwischenzeitlich, BR wäre eine Art Computerspiel, als Kitano da einfach mal ins geschehen gestapft kam.
Simon Moon Sat, 16 Feb 2013 13:23:25 -0000
Antwort löschenlach Die verdammten Japsen.
gabriel.rost.77 Sat, 16 Feb 2013 16:31:26 -0000
Antwort löschen@KonTaicho: Ich muss zugeben, ich war sehr in Rage als ich das geschrieben habe. Ich lasse dir auch deine Meinung; ich habe nichts dagegen, wennn du "Hunger Games" nichts magst. Ich habe nur etwas dagegen, wenn du ihn ein Schundwerk nennst. Denn das ist schon verletzend.
Achja: und mit "Twilight" kann man den überhaupt nicht vergleichen! Das Einzige, was die gemeinsam haben, ist, dass die Protagonisten Teenies sind und dass eine Liebesgeschichte dabei ist. Im Gegensatz zu "Twilight" tritt die jedoch in den Hintergrund.
Simon Moon Sat, 16 Feb 2013 16:56:05 -0000
Antwort löschenLiebe Leute. Es geht um einen Film. Nicht um richtig schwierige Probleme. Ich hab mir (Erfahrungswerte) vorgenommen über keinen Film mehr was zu sagen/schreiben den ich nicht mag. Die Fan -und girlfanatiker. Das nervt nicht nur, das lähmt.
pxl Sat, 16 Mar 2013 13:47:01 -0000
Antwort löschenDer Manga ist mal mega heftig.
KonTaicho Sat, 16 Mar 2013 17:27:33 -0000
Antwort löschenDas glaub ich o_O
Schlopsi Sat, 16 Mar 2013 18:21:21 -0000
Antwort löschenMuss ich mir wohl mal ansehen ^^
KonTaicho Sat, 16 Mar 2013 23:33:47 -0000
Antwort löschenunbedingt! :3
tobias.c.bateman Sun, 07 Apr 2013 22:08:35 -0000
Antwort löschenThe Hunger Games hat nicht das selbe Thema wie Battle Royale. Bei BR geht es hauptsächlich um Sozialkritik (vorallem im Bezug auf die 1990er und 2000er). The Hunger Games muss ne eigene Welt erfinden um die Spiele zu rechtfertigen. Sozialkritik fehlanzeige.
KonTaicho Mon, 08 Apr 2013 07:33:38 -0000
Antwort löschenDas ist in der Tat so. Allerdings muss man vom Plot her doch unweigerlich an Hubger Games oder Predators denken, auch wenn sie von der Aussagekraft grund verschieden sind.
gabriel.rost.77 Mon, 08 Apr 2013 15:34:24 -0000
Antwort löschenSozialkritik Fehlanzeige? Würde ich nicht sagen. Sie wird aber vielleicht nicht so stark ausgebaut wie in BR. Aber um das genau beurteilen zu können, muss ich den erst noch sehen.
KonTaicho Mon, 08 Apr 2013 15:56:07 -0000
Antwort löschenGabriel, du und deine Tribute ^^:)
gabriel.rost.77 Tue, 09 Apr 2013 12:21:24 -0000
Antwort löschenWas denn? Mag man einen Film und liest was negatives darüber, verteidigt man ihn nun einmal. Ist praktisch eine automatische Reaktion. Oder willst du mir weismachen, du tust das nicht auch bei einigen anderen Filmen, die du gut fandest aber andere schlecht finden?
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KonTaicho Thu, 18 Apr 2013 14:51:50 -0000
Antwort löschenNö, ich seh das nicht so eng^^
gabriel.rost.77 Thu, 18 Apr 2013 16:04:32 -0000
Antwort löschenVielleicht nicht bei allen. Aber ich erinnere mich gut an deine Reaktion auf Haschbeutels negativen Kommentar zu "Transformers". ;-)
Maniac131 Tue, 12 Feb 2013 17:20:51 -0000
Kommentar löschenBattle Royale ist ein Film, den man nur sehr schwer einordnen kann. Er ist eine bitterböse Satire, ein Drama, ein sehr gut inszenierter Actionfilm und ein Schlag in die Fresse. Wie für das asiatische Kino üblich ist der Film sehr emotional und als Abbild der Gesellschaft sehr stark übertrieben, aber die Botschaft kommt definitiv an.
Nun ja, natürlich nicht in der BRD, wo der Film sehr schnell auf dem Index verschwand. Es wäre auch wahrlich tragisch, wenn der ein oder andere Zuschauer anfangen würde nachzudenken, wie weit es nöch kommen könnte, wenn man von Vollidioten regiert wird.
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Rupert Mon, 11 Feb 2013 15:20:25 -0000
Kommentar löschenDa fragt man sich allen Ernstes warum "Die Tribute von Panem" überhaupt gedreht wurde... Das gesamte Thema dieser dystopischen Gemetzelspiele wird dort vom Prunk und Clownsgehabe der Oberschicht überspielt. Hier hingegen werden wir tatsächlich gepackt. Von der erbarmungslosen geistigen Geburt von schrecklichen Menschen. Sicher ist die schauspielerische Leistung nicht überragend. Aber wie gesagt: Das Spiel. Der Horror. Dieses menschenverachtende Gehabe und der Effekt dieses Subjekts auf unsere Gefühle muss im Vordergrund stehen. Nicht die bunten Gestalten drumherum, oder die kleinen Liebeleien zwischen den Kiddies. Battle Royale ist widerlich. Und das macht diesen Film aus. Denn wie sonst sollte ein Film denn sein, in dem es um widerliche Materie geht?
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DKennyK Wed, 06 Feb 2013 16:09:36 -0000
Kommentar löschenBATTLE ROYALE bietet eine starke Prämisse und somit ordentliches Trash-Potenzial.
Aus dem Plot, der auf einen halben Bierdeckel Platz finden dürfe, hat man viel und vor allem unterhaltsamen Stoff herausgeholt. Besonders hat mir gefallen das die vielen Figuren nicht ausschließlich als Schlachtvieh dienten, sondern alle (in zugegebenermaßen begrenzten Maße) eine Hintergrundstory spendiert bekommen haben. So entfaltet sich ab und an sogar ein wenig Drama.
Leider mangelt es BATTLE ROYALE an Atmosphäre und Spannung, was den berühmten Funken leider nicht auf mich überspringen lassen konnte.
Fazit: Ein netter und trashiger Film aus Japan, der zurecht seinen Kultstatus innehat.
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dilan.or.5 Wed, 24 Apr 2013 02:40:52 -0000
Antwort löschenGuck in die öfters an, ging mir exakt so und irgendwann stieg die Bewertung, ein sehr interessantes Phänomen bei mir xDDDD
dilan.or.5 Wed, 24 Apr 2013 02:41:15 -0000
Antwort löschen* ihn dir
beast667 Tue, 05 Feb 2013 10:59:26 -0000
Kommentar löschenGnadenlos gut.............. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sowas schon bald Realität sein könnte, hoffen wir mal nicht......Einer der besten Filme aus Japan......
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Tampopo Sat, 26 Jan 2013 23:52:30 -0000
Kommentar löschenGeile japanische Trashkunstscheiße
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styx.canomo Sat, 12 Jan 2013 22:13:08 -0000
Kommentar löschenauch falls ich hier gerade ein anderes mitglied zitiere:
aber wenn ich mir hier so die bewertungen meiner mp-freunde ansehe, dann sehe ich in der tat eine gewisse seelenverwandtschaft mit ronald reagan: "ich bin umgeben von roten."
nun gut, ich mag in gewisser weise zu einer kleinen "vorbelasteten" minderheit gehören.
soll heißen: ich habe die buchvorlage gelesen und hatte daher spezifische inhaltliche erwartungen an den film.
und diese wurden hier in etwa so schlecht erfüllt wie fast schon nur noch vergleichsweise bei eragon oder sämtlichen literaturverfilmungen unter der regie von ron howard.
ich bin mir durchaus im klaren, dass man kein buch von a bis z verfilmen kann, aber das hier geht ja nun gar nicht.
mal ganz abgesehen von der tatsache, dass der film cast bis hin zu weiten teilen der inszenierung mieft und von mir auch als eigenständiges werk höchstens 5 punkte bekommen hätte, ist er einfach viel zu kurz.
denn: die eindimensionalität der figuren, die einige hier als dystopisches bis satirisches stilmittel gewertet haben, ist meiner meinung nach neben den zum teil gruseligen schauspielerleistungen vor allem der tatsache geschuldet, dass man die im roman durchaus ambivalent und interessant gezeichneten charaktere aufgrund ihrer vielzahl in 111 minuten nicht ansatzweise ausfüllen kann.
so müssen die meisten personen als bauernopfer eines bis zur unkenntlichkeit gestauchten drehbuchs herhalten und haben in etwa die ausstrahlung von plastiksoldaten, die mal eben als requisite verheizt werden.
zwischen den trümmern finden sich - wenn man mit der lupe sucht - dann noch verkrampfte sozialkritische ansätze (das hat ja auch zb schon bay in seiner insel versucht *schauder*, wobei bays ergebnis dann natürlich noch deutlich lächerlicher war) und über alldem klirrt epische klassische musik.
das macht den film zwar nicht viel besser, aber leichter als misslungen kategorisierbar, da er sich selbst für wesentlich ambitionierter hält, als er im entferntesten ist und daher nicht mehr als trash durchgehen kann.
denn auf diese schiene hätte er sich nur noch mit deutlich mehr selbstironie retten können.
jedem, der auf der suche nach einer meiner meinung nach angemessenen visuellen umsetzung des stoffes ist, kann ich dann schon viel eher den 5 bände umfassenden manga empfehlen (auch wenn das nun wieder kein film ist).
ich hoffe doch sehr, dass sich nochmal in zukunft jemand diesen stoff vornimmt, denn wenn das hier das cineastische endprodukt zu battle royale ist und bleibt, dann macht mich das doch sehr betrübt.
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Schlopsi Sat, 12 Jan 2013 22:29:44 -0000
Antwort löschenDem schließe ich mich ohne zu zögern an! Hatte vorher auch das Buch gelesen (vielmehr verschlungen) und war vom Film alles andere als begeistert. Einzig und allein Kitano war klasse. Aber sonst? Das meiste war doch eher mau. Sollte BR nochmal verfilmt werden, dann bitte nur aus einer fixen Perspektive. Sonst wird das wieder nichts. Einfach eine Schwierigkeit der Buchvorlage, wenn man versucht über 42 Schüler den Überblick zu behalten...
styx.canomo Sat, 12 Jan 2013 22:55:50 -0000
Antwort löschenoder man machts einfach als serie. ich behaupte mal, als ein einziger film ist die sache nicht annehmbar realisierbar.
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Schlopsi Sat, 12 Jan 2013 23:09:43 -0000
Antwort löschenStimmt. War das mit einer Serie nicht sogar mal geplant?
styx.canomo Sat, 12 Jan 2013 23:11:15 -0000
Antwort löschendas weiß ich nun wieder nicht...
dilan.or.5 Thu, 10 Jan 2013 22:30:42 -0000
Kommentar löschenEiner der wenigen japanischen Filme, die ich mir auch ruhig mehr als einmal ansehen kann.
Sonst typisch japanisch. Ich kann mit dem japanischen Schauspiel nicht viel anfangen und die Kameraführung nervt mich auch irrsinnig. Dennoch der Film ist sehenswert und auch die Romanvorlage ist ok.
Brutal war er zwar, aber es gab für mich keinen Ekelfaktor, weshalb ich ihn getrost gucken konnte.
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BattlemasterIZ Wed, 19 Dec 2012 15:54:46 -0000
Kommentar löschenSchüler müssen sich in einem "staatlich anerkannten Todesspiel" gegenseitig umbringen.
Battle Royale ist Survival-Action par excellence. Der Film hat einen hohen Unterhaltungswert, verspielt aber zuviel Potenzial, so eine zynisch-brutale Story hat eigentlich noch mehr Fassungsvermögen.
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Lagomorph Mon, 03 Dec 2012 21:56:59 -0000
Kommentar löschen"Battle Royale" stand lange auf meiner Liste, jetzt hab ich den Film endlich mal gesehen (Omu).
Ums kurz zu sagen: Ich kann den Kultstatus dieses Streifens absolut nachvollziehen, dieser bitterböse Bastard aus "Herr der Fliegen" und "Running Man" ist an sich so simpel wie genial. Die übertriebene, exploitative Brutalität des Ganzen in Kombination mit dem satirischen Unterton hat mich spontan an einen Film von Paul Verhoeven erinnert.
Battle Royale verschwendet vor allem keine unnötige Zeit, um den Plot ins Rollen zu bringen: Nach noch nicht einmal 15 Minuten gibt es bereits die ersten Toten zu vermelden, von da an geht es hochfrequent und sehr spannend weiter.
Interessanterweise versucht Kinji Fukasakus Werk gar nicht, das gegenseitige Töten für das Publikum übermäßig zu erklären: Die durch die kurze Einleitung des Films gegebene Begründung für den "Battle Royal" bleibt fadenscheinig.
Sadistisch.
Sinnlos.
Weil es im Endeffekt auf ebendies hinausläuft: Eine überforderte, kaputte Gesellschaft schickt ihre eigenen Kinder in einen vollkommen willkürlichen, unsinnigen Kampf, bei dem es keine Gewinner gibt. Die krasseste aller unverdienten Kollektivstrafen.
"How would I know what any of this means?"
Da lässt sich schon sehr viel herauslesen.
Lediglich vom Ende hätte ich mir persönlich mehr erwartet.
Statt dem finalen Schlag in die Magengrube gibt es einen Abschluss, der innerhalb der innerhalb dieser kaputten Realität fast schon wie ein Happy End wirkt.
Mehr Konsequenz hätte mich nicht gestört, ganz im Gegenteil.
Trotzdem ist Battle Royale überaus sehens- und empfehlenswert.
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Nagelfar Thu, 13 Dec 2012 12:04:49 -0000
Antwort löschenKann dir bei so ziemlich allem zustimmen.
Martin Oberndorf Fri, 30 Nov 2012 15:47:40 -0000
Kommentar löschenWas würdest du tun, wenn deine Klasse zum Battle Royale ausgewählt worden wäre?
Diese Frage stellt man sich früher oder später von ganz allein, wenn man sich Kinji Fukasakus bombastisches Meisterwerk ansieht. Nach einer kurzen Erklärung werden wir mitten ins Geschehen geworfen. Wir sehen den Sieger des letzten Battle Royale: ein blutverschmiertes, kleines Mädchen mit verstörtem Lächeln auf den Lippen. Eine Eröffnungsszene, die eben so viel Eindruck hinterlässt, wie der Film selbst.
Aber zunächst mal: was ist das Battle Royale?
Das Battle Royale ist ein erbittertes Turnier, bei welchem eine Schulklasse zufällig ausgewählt wird, auf eine Insel geschickt wird und - ausgerüstet mit einer ebenfälls zufällig ausgewählten Waffe und versehen mit einem Bombenhalsband - solange kämpfen muss, bis nur mehr eine Person überbleibt. Sollte nach 3 Tagen kein Einzelgewinner feststehen, explodieren die Halsbänder der Verbleibenden.
Hmmm... das kommt uns doch irgendwie bekannt vor, oder?
In der Tat, Battle Royale wird als Vorlage für die Buchreihe "The Hunger Games" vermutet.
Doch hat BR deutlich mehr Gewalt als die etwas jugendfreiere Verfilmung der oben genannten Romanreihe.
Das lässt die Frage offen, ob BR nicht einfach nur eine Teen-Splatter-Trashfilm ist. Ein Eindruck, der von der Tatsache, dass der Film in Deutschland verboten wurde, verstärkt wird.
Die Antwort auf die Frage ist ganz klar: NEIN!
Doch weshalb kann man Battle Royale nicht mit Filmen wie Scream oder Saw vergleichen?
Es ist nicht nur die Tatsache, dass Battle Royale weder Gedärme noch Folter aufweist, sondern vorallem, wie die Gewalt dargestellt ist.
Im Film wird die Brutalität nie glorifiziert - im Gegenteil. Sie wird von den Protagonisten stets hinterfragt und wird realitätsnah und abschreckend in Szene gesetzt.
In einem Punkt unterscheidet sich "Battle Royale" ganz deutlich von seiner Hollywood-Variante, "The Hunger Games": Die Charaktere.
Während HG sich lediglich auf seine Protagonisten versteift, überrascht Battle Royale durch seine Vielfalt an kleineren Geschichten.
Neben den 3 Hauptcharakteren sieht man noch, wie die anderen Charaktere agieren.
Kein Charakter stirbt, ohne irgendetwas von sich Preis zu geben. Seien es kurze Rückblenden auf alte Lebenssituationen, Liebesgeständnisse in den letzten Atemzügen oder intensive Gespräche. Außerdem reagiert jeder Charakter individuell auf die scheinbar aussichtslose Situation - einige halten sich an die Regeln und töten wo es nur geht, andere halten fest zusammen. Manche rächen sich an anderen und auch gibt es solche, die sich strikt weigern, mitzumachen. Solche wie die Protagonisten.
Die 3 Hauptfiguren, einer von ihnen überragend gespielt von "Death Note"-Star Tatsuya Fujiwara, stehen zusammen, obwohl sie sich der Aussichtslosigkeit ihrer Freundschaft bewusst sind. Einer von ihnen war bereits einmal Sieger beim Battle Royale, ist jedoch sitzen geblieben und nun erneut dabei, was dazu geführt hat, dass er für die beiden hilflosen Liebenden einen Beschützerinstinkt entwickelt hat.
Über die einzelnen Charaktere gibt es viel zu berichten und jeder wird sich mit einem der vielen Schicksale identifizieren können.
Auch ist der Film fesselnd gefilmt, geschrieben und gespielt. Er ist großartig aufgebaut, perfekt strukturiert und genial umgesetzt.
Man könne noch so viel Zeit und Wort in eine Kritik zu "Battle Royale" stecken, man könne nicht alle Aspekte nennen, warum es sich hierbei um einen perfekten Film handelt.
Es ist ein weiterer Beweis, dass die besten Filme nicht zwangsläufig aus Hollywood kommen, sondern lang in einer fremdsprachigen Kultur versteckt bleiben können, um erst Jahre später durch ein popkulturelles Ereignis internationalem Ruhm zu erlangen.
Ich vergebe für das Meisterwerk "Battle Royale" meine Höchstwertung:
10.0 Punkte
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kobbi88 Fri, 29 Mar 2013 12:03:26 -0000
Antwort löschenKlingt wirklich interessant, was du da schreibst... schöner Kommentar, jetzt bin ich doch tatsächlich gespannt ;)
Martin Oberndorf Fri, 29 Mar 2013 12:05:41 -0000
Antwort löschenAuch wenn ich weiß, dass hier auf MP alle etwas zwiegespalten bei dem Film sind.
Und irgendwie spielt sicher auch mein Japan-Faible eine Rolle.
Hagen Hagen Wed, 21 Nov 2012 21:50:41 -0000
Kommentar löschenWer diesen feuchten Traum eines frustrierten Lehrers ernst nimmt, ist selbst Schuld. Mich erinnert er an Räuber-und-Gendarm-Spiele früher, wo man auch ständig fürchterliche Tode starb, um gleich danach wieder lachend aufzustehen. Allein Takeshi Kitano als Leher/Oberbefehlshaber im Schlabberlook karikiert jegliche Ernsthaftigkeit.
Aber es war schon sehr unterhaltsam.
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Roldur Mon, 22 Oct 2012 10:48:22 -0000
Kommentar löschenJa, BR, du machst mir großen Spaß. Wer splattert sonst so schön, wer scheißt noch so genussvoll auf das "Bäää die sind zu jung"-Tabu, wer setzt klassische Musik sonst so wundebrar übertrieben ein? Enttäuscht hast du mich trotzdem, aber auf hohem Niveau. Ich wollte dich sehn um die Hunger Games in den Boden zu stampfen sobald ich diese sehe, mit Charakterzeichnung und tollen Dialogen kannst aber auch du nicht aufwarten. Melodramatik ist dein zweiter Name und deine Sozialkritik ist so stumpf, so grob, dass ich nur laut auflachen kann. Aber über alls das sehe ich hinweg, denn im Inneren mag ich dich. Es macht Spaß meine Zeit mit die zu verbringen, du bist blutig durch und schenkst mir ordentlichen Trash. Du bist die Spaßgranate, mit denen ich in Zukunft meinen Gästen Japano-Filme schmackhaft mache.
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