Battle Royale

Batoru rowaiaru (2000), JP
Laufzeit 114 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm

7.0 Kritiker
28 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
2315 Bewertungen
49 Kommentare
Battle Royale - Bild 6005848
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von Kinji Fukasaku, mit Takeshi Kitano und Tatsuya Fujiwara

Der Film handelt von Schülern, die in einem totalitären Staat von der Regierung zufällig ausgewählt und auf eine einsame Insel geschafft werden. Hier müssen sie gegeneinander kämpfen, und zwar so lange, bis nur noch einer von ihnen am leben ist. Ausgestattet werden sie dabei nur mit Wasser, Nahrung, einer Landkarte, einer zufällig ausgewählten Waffe – und einem Halsband, das explodiert, wenn sie gegen eine der Regeln verstoßen.

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Kritiken (3) — Film: Battle Royale

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Meine Ausflüge in die asiatische, respektive japanische Filmwelt sind äußerst rar gesät. Auch die Sichtung von „Battle Royale“ wird an dieser Tatsache nicht sonderlich viel ändern, auch wenn das Gezeigte durchaus als unterhaltsam bezeichnet werden darf. Wie zu lesen ist, löste „Battle Royale“ selbst in Japan eine Diskussion über Gewaltdarstellung in den Kinos aus, was wohl zur Folge hatte, dass der Film für Jugendliche unter 16 Jahren nicht freigegeben wurde. Was daran jetzt so bemerkenswert sein soll, erschließt sich allerdings nicht wirklich, muss doch nach Sichtung des Films konstatiert werden, dass der Film – so wie in Deutschland geschehen – eher ab 18 und nicht ab 16 Jahren freigegeben werden sollte. Der Film, der von einem dystopischen Japan erzählt, in dem einmal im Jahr eine durch den Zufall bestimmte Klasse von Neuntklässlern auf eine verlassene Insel verfrachtet wird, wo sich die Gören dann bis zum Tod bekämpfen sollen – nur der letzte Überlebende erhält die Möglichkeit in die Zivilisation zurückzukehren – ist nämlich durchaus starker Tobak. Erstaunlicherweise ist jedoch festzustellen, dass in dem Kinder-Schlachtfest, um es mal plastisch auszudrücken, zu wenig gemetzelt und zu viel debattiert wird. Da nämlich auch im Fall von „Battle Royale“ gilt, dass einem die Figuren ebenso egal sind, wie das ganze Gesülze drum herum, erweist sich der Film abseits seiner dann doch durchaus blutigen Actionsequenzen als ziemlich zäh und bemüht. Insgesamt also ein durchaus unterhaltsamer, letztlich aber nicht weiter bemerkenswerter Abstecher in die halbseidene Welt des japanischen Genrekinos

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SiameseMax: SiameseMovies

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5.0Geht so

"Battle Royale" ist stylish, spannend und schön krank. Aber nach einer Zeit stellt sich doch das Gefühl ein, dass wenn sich eine ganze Schulklasse von Kindern gegenseitig abschlachtet und das Ganze auch noch eine Zukunftsvision darstellt, man doch irgendeinen Sinn dahinter erwarten können sollte, oder zumindest irgendwo die Ansätze einer bissigen politischen Satire entdecken müsste. Oder wie wäre es mit einer Schlusspointe, die alles aufklärt? Die tatsächliche Rolle des Lehrers, der ständig im Trainigsanzug auf der Couch sitzt und Kekse frisst, ist mir auch schleierhaft, sowie die nur schemenhaft umrissenen Charaktere des Films im Allgemeinen.
Entweder ist ein tieferer Sinn bei "Battle Royale" schlichtweg nicht vorhanden oder er entgeht meiner europäischen Sichtweise und bestätigt mir mein fehlendes Wissen über Japan, seiner Kultur, Politik und Menschen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Nicht ganz so spannend wie sein Ruf, schafft dieser Duell-Streifen es nicht seine vorgebliche Sozialkritik wirklich überzeugend darzulegen. Es bleibt Vehikel für meh roder minder gekonntes Rumgeholze

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Liam Quinn

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Ich habe Battle Royale nun mehrmals gesehen und frage mich immer wieder ob Kinji Fukasaku wirklich eine harte Sozialstudie daraus machen wollte oder ob er doch eher in seichten Gewässern planschen wollte.


Muxi92

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Ich habe den Film gesehen UND die Buchvorlage gelesen,und hätte er die einzelnen Charaktere so detailgetreu dargestellt wie im Buch, dann hätte er nie und nimmer einen zweistündigen Film daraus machen können. Erst wenn man die Charaktere besser kennt, z.b. indem man das Buch gelesen hat, entfaltet der Film sein volles Potenzial.



Kommentare (46) — Film: Battle Royale

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Light Yagami

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Bewertung6.0Ganz gut

BWAH! Tatsuya Fujiwara!

Sonst ist der Film okay, kann man sich ansehen, wenn man nichts besseres zu tun hat.

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kahaujiko

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Bewertung5.0Geht so

als großer fan japanischer zeichenkunst muss ich sagen, dass ich den manga viel besser fand. die story und die entfaltung der charaktere ist insgesamt eben doch zu komplex, als sie in nur einen film zu packen, dadurch wirkt vieles abgehackt (nicht nur wörtlich^^)
und bevor mich einer nervt: JA ich weiß natürlich, dass der film VORHER da war und eigentlich auf einem BUCH basiert

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich bin ein grosser Fan des Asiatischen Kinos.
Das Prinzip wurde von Hollywood oft kopiert, aber kam nie an die Klasse von Battle Royale. Survival of the fittest vom Feinsten, dennoch extremst tiefgründig. Dazu noch Takeshi Kitano, einer der besten japanischen Schauspieler und mit Kinji Fukasaku (R.I.P) ein Regisseur der Extraklasse. Ein Must Have in jeder DVD Sammlung. Ich hoffe es kommt noch ein dritter Teil. Das Mädchen (Chiaki Kuriyama) am anfang spielt auch bei Kill Bill mit.

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Tom Blues

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Bewertung5.0Geht so

Wenn Steven King "Friedhof der Tamagochis" schreiben wuerde, saehe so sicherlich die Verfilmung aus.

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VisitorQ

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Der ist so schlecht, dass er beinahe schon wieder gut ist.


voicemail

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Bewertung1.0Ärgerlich

als film an sich schon kein gutes machwerk und als buchumsetzung betrachtet eine absolute katastrophe!
die schüler bleiben alle identitätslos und es kommen weder atmosphäre noch spannung auf, sodass einem im grunde egal ist, wer denn am ende überlebt.
klar, bei 42 figuren (von charakteren kann man hier nicht sprechen) kann in einer verfilmung nicht auf jeden einzelnen detailliert eingegangen werden, aber bei einigen schülern, die sich lange halten oder direkt eiskalt entschließen, mitzuspielen, wäre es schon sinnvoll gewesen, ihre persönlichkeit, beweggründe und verhältnisse zu anderen schülern durch mehr als (wenn überhaupt) einen satz auszuführen.
hätte teilweise nicht kapiert, was da jetzt abgeht und wer genau wen bedroht/ermordet, wenn ich das buch nicht gelesen hätte, aber das ist für den film ohnehin unerheblich, da get es wohl einfach nur um den bodycount.
hinzu kommen noch unpassende musik und unzählige ungelenke, sinnlose änderungen am original, deren notwendigkeit ich nicht sehe und die man sich hätte sparen sollen.

kurz gesagt: dieser film hat mit dem buch nichts zu tun, schafft und versucht es nicht einmal, die essenz der vorlage einzufangen, und ist in dem hinblick eine einzige enttäuschung.
nicht einmal, wer sich nen kleinen splatter zwischendurch reinziehen will, wird auf seine kosten kommen. an diesem punkt sollte ich wohl gestehen, dass ich nach 50 minuten spielzeit nur noch durchgezappt habe, also wer weiß, vielleicht ist mir ja was entgangen.

wer die grundidee interessant findet, sollte sich definitiv lieber mit dem buch befassen. es ist zwar kein meisterwerk und etwas in die länge gezogen, aber baut immerhin spannung und tiefe auf und hat aber ein sehr gutes ende, das mich letztendlich überzeugt hat.

einen punkt für das "pg 15" am anfang, das mich zum schmunzeln brachte. danach ging alles bergab.

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DukeNukem

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Bewertung9.0Herausragend

Eine wahre Perle aus Japan.
Ohne sich mit grossen Erklärungen aufzuhalten startet der Film das Battle Royale,
und ein kompromissloser und heftiger Kampf ums Überleben beginnt.
Die Ausweglosigkeit der Situation durch die Halsbänder , der hohe Bodycount (der auch witzigerweise stets eingeblendet wird) und die Banalität der Waffen (Strumgewehr vs. Topfdeckel) machen "BR" zu mehr als einem "Nur einer kann überleben" Film.
Und in die bösartige aber doch sooo süsse Japanerin - die später auch in Kill Bill in Schuluniform und mit Sägeblättern rumheizt - hab ich mich eh verliebt :)

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Finde das „Battle Royale“ am besten als Action-Melodrama zu bezeichnen ist und als solches auch am gewinnbringendsten anzuschauen ist. Übertriebene Sinnsuche ist hier meiner Meinung fehl am Platz. BR steht für die konsequente Weiterentwicklung des Actionkinos in der Tradition eines John Woo, nur eben auf Japanisch und mit 15-jährigen.

Die Ausgangslage des Survivalformats folgt dabei nicht zwingend einer wirklichen Logik. Aber ich wollte auch keine Sinnsuche betreiben - die würde sich von der Einbindung der Schulsozialisation faszinieren lassen und feststellen das 15-jährige durchaus erwachsen handeln können (geistige Reife ist keine Frage des Alters). Die Verhältnisse des Mikrokosmos Schule werden allerdings nur in Nuancen angedeuteten, sicher eine der großen Stärken des Films. Andere Filmemacher hätten wohl versucht sich mit ewigen Rückblenden höhere Weihen zu geben. Hier dienen solche Szenen nur dazu um die berühmte Identifikation des Zuschauers zu erhöhen, einen anderen Zweck sehe ich da nicht, es funktioniert übrigens trefflich.
Wie gesagt, BR ist ein Action-Melodrama, eines mit schlussendlich leichten inszenierungsschwächen dafür aber mit einem durchgehend hohen Spannungsgrad (und sympathischen Hauptdarstellern). Wer muss man nicht verlangen.

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brainchild

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Plot über eine dystopische Gesellschaft, deren verkommene Moral mit ebenso verkommenenen Mitteln bekämpt wird, ist sicherlich für jeden Filmfan überaus reizvoll und auch die größte Stärke von "Battle Royale". Bei der Inszenierung muss man dann trotz der durchgängigen (!) Spannungshaltung doch ein paar Abstriche machen: Das Schauspiel ist - scheinbar typisch für das asiatische Kino - oft sehr theatralisch, der Musikeinsatz teilweise etwas banal, wenn auch die europäischen Klassikstücke das Geschehen auf der Leinwand auf durchaus ungewöhnliche Art ergänzen. Insgesamt alles etwas durchwachsen.
Allerdings schaffen es Drehbuchautor Kenta Fukasaku und Regisseur Kinji Fukasaku, einigen Figuren ungewöhnlich viel Tiefe mitzugeben. Neben dem Protagonist Shuya trifft das vor allem auf die Lehrerfigur Kitano zu: Beider Verhalten in der Öffentlichkeit erwächst in erster Linie aus privaten Problemen, die mehr als nur angedeutet werden und allem Anschein nach auf ein Generationenproblem in der realen japanischen Gesellschaft hinweisen sollen. Umso bemerkenswerter ist es, dass die verantwortlich zeichnenden Fukasakus Vater und Sohn sind.
Diesem drastischen Sittenverfall - bereits zu Beginn attackiert eine Schülerin ihren Lehrer mit einem Messer - stehen hier letztlich Tugenden wie Mut und Ehre, vor allem aber Freundschaft und Liebe entgegen. Die soziodemografischen Bedingungen für diesen beunruhigenden Wandel hätten ruhig stärker herausgearbeitet werden können, konkret wären vielleicht ein paar mehr Rückblicke sinnvoll gewesen. Dadurch wird die Problematik im Film nicht so plausibel dargestellt, wie sie tatsächlich ist, gerade in Deutschland werden ja durchaus Spannungen bzgl. des dringender werdenden Generationenvertrags vorhergesehen. Wie es in der japanischen Gesellschaft darum steht, weiß ich nicht, ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass die hohe Brutalität und die daraus erwachsende Kontroverse um "Battle Royale" durchaus gewollt war, um ein solches Thema dort in die öffentliche Diskussion zu bringen. Schade nur, dass die Schwerpunkte im Film nicht dementsprechend konsequent gesetzt wurden.

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Asiatischer Overdrive der guten Art. Auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zerfall, folgt der pädagogische Supergau. In einer Art Wettbewerb tragen nun Schulklassen Schlachten auf Leben und Tod untereinander aus, bis nur noch ein Schüler übrig bleibt; alles durch den Staat dirigiert und zur Unterhaltung der Massen angelegt. Dabei ist diese Geschichte bei weitem nicht neu, aber hier mit einigem Zündstoff umgesetzt.
Klingt zu Beginn alles ziemlich wirr, wurde aber hier ausgezeichnet und auch durchaus gesellschaftskritisch inszeniert. Mit hoher Spannung lässt einen dieser Film an den Schicksalen einzelner Schüler teilhaben und es ist auf Dauer recht schwierig, seine Sympathien als Zuschauer klar zu ordnen. Das Szenario ist ziemlich nahe am Splatter angesiedelt (falls uncut) und macht deshalb auch als Horror-Film einiges her.

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The MovieBrothers

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Bewertung7.0Sehenswert

"Das Leben ist ein Spiel. Also kämpft ums Überleben und seht, ob ihr es wert seid"

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horstkevin

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Bewertung0.0Hassfilm

Dieser Film ist eine Beleidigung! Um es kurz zu halten, die Story ist kompletter Müll, die schauspielerischen Leistungen sind unter aller Kanone, wird nur durch die Dialoge noch überboten. Elendig schlechte Tötungsszenen, absolut keine Spannung und ein Ende das absurd wie dämlich ist.
Glücklicherweise sind mein Cousin und ich mit einem ausgeprägten Sinn für Humor gesegnet, welcher uns schließlich zum bald durchgehenden Lachen verholfen hat. Wäre es eine Komödie gewesen, hätte ich bestimmt 5,5 - 6,0 Punkte gegeben.
Da dies leider nicht der Fall ist, kann ich eigentlich nur 0 Punkte geben, mir fällt absolut nichts positives ein. Die Message "Was tue ich alles um zu überleben" kann man getrost in die Tonne treten, dafür werden die Charaktäre einfach nicht genug ausgeleuchtet. Das einzige was mir mehr Kopfschütteln bereitet, sind die positiven Kommentare zu diesem Film!

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Nico Gecko

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Bewertung6.5Ganz gut

Es wird immer erzählt, dass dieser Streifen so brutal sei.
Diesem "Mythos" kann ich nicht zustimmen.
Der Film enthält zwar viele brutale Szenen, jedoch gibt es weitaus schockierendere Filme.
Trotzdem ist Battle Royale ein anschaulicher Film und für jeden der auf das Motto "Kill or Die" steht ein muss.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Sozialkritik eingepackt in einen teils heftigen Actionfilm, der aber zu viele Längen hat. Schauspielerisch auch nicht geraden das Nonplusultra.

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Azazil

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Idee zu Battle Royale ist wohl besser als der Film. Die Story an sich ist sowohl simpel als auch interessant, schlichtweg auch deshalb da so etwas in der amerikanisch/europäischen Filmindustrie eher nicht verfilmt wird. Die Frage ob man seine Mitschüler/Freunde/Geliebte umbringen würden um selbst zu überleben ist durchaus schwierig und die verschiedenen Varianten wie mit diesem Problem umgegangen wird, sind alle vorhanden. Von Kooperation, Verweigerung/Selbstmord bis Mordlust ist alles da, was in meinen Augen auch realistisch ist.
Nun aber zu den Kritikpunkten: Die Schauspieler sind nun wirklich keine Meister ihrers Fachs und die Morde/Kämpfe sind zum Teil höchst unrealistisch. Der größte Bösewicht im Film bleibt ein charakterloser Niemand, der mit seiner Uzi unendlich viel unsichtbare Munition mit sich herumschleppt. Nach einer Weile stellt sich einfach eine gewisse Langeweile ein. Es gibt aber auch sehr viele Charaktere, auf die ihrer großen Anzahl wegen auch nicht groß eingegangen werden kann. Dies führt zu mangelnder Empathie seitens des Zschauers. Im großen und ganzen ist es einem egal ob Nebencharakter xy über den Haufen geschossen wird.

Fazit: Kann man sich ruhig mal anschauen, aber sollte nicht großes Kino erwarten. Ist mal ganz nett, wenn einem nichts anderes einfällt.

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Simonius

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Bewertung7.0Sehenswert

wieder einer dieser typischen filme die eine sehr gute idee und auch eine eigentlich gute story habn aber wo es leider an der guten umsetzung hapert. hätte man mehr draus machn können durch mehr zwischenmenschliche beziehungen und etwas mehr spannungsaufbau, trotz einiger sehr guter handlungsideen.

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Sources

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Bewertung10.0Herausragend

Ich mag keine japanischen Filme. Dies dachte ich bevor ich Battle Royale(auf japanisch mit Untertitel) sah. Meiner Meinung nach ist der Film unschlagbar. Noch nie war ich so... 'entsetzt' während eines Kinofilms. Die Story klingt vielleicht nach schlechtem Trash, der ist aber meisterhaft umgesetzt. Schon alleine der Gedanke, wie weit würdest du gehen? Würdest du mich, deinen besten Freund für dein eigenes Überleben töten. Ich sah den physischen Stress den die "Schüler" hatten, und ich fühlte den Psychischen. Und irgendwie regt mich dass dann auch zum denken an. Wie weit sind wir in der Gesellschaft? Und trotzdem will jeder Mensch nur eines, und zwar überleben. Ich denke dass der Film dies absichtlich schafft, denn wenn man sich die skurill absurden Szenen, wie die Erklärung des Spiels, welche von einer herumhüpfenden lachenden Japanerin durchgeführt wird, in Kontrast mit den düsteren, entsetzenden Szenen ansieht, sollte dies Jedem genug Stoff zum Nachdenken geben.
Was ich unbedingt noch erwähnen muss ist die Musik, die sich grauenhaft genial in die Atmosphäre einbringt. Ebenso konnte ich auch beim Zweiten Schauen keinen "Fehler" der Kamera erkennen, die Bilder sind alle genial grotesk grässlich.
Und dass jede(oder fast jede) Person noch eine Rückblende erhält, gibt dem Film so unglaublich viel Tiefe, dass man noch viel mehr mit seinen Protagonisten mitfühlt.

Ich empfehle den Film Jedem, aber vergesst es euren neuen Schwarm einzuladen zu einem netten Kinoabend...

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riseoner

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Bewertung5.0Geht so

Ich will nicht behaupten, dass "Battle Royale" ein schlechter Film war, aber es gab doch schon ein paar Sachen die nicht ganz schlüßig wurden. Einmal, wie viele Tage die überhaupt auf dieser Insel waren. Und wie haben sie sich ernährt? Woher zum Teufel kam auf einmal dieser "Geheimgang" der die Anderen von der Insel geführt hat? Ein bisschen "genervt" hat mich ebenso, dass jede "wichtige" Person noch seine Schlußworte sagen konnte, und die unwichtigen Nebencharakter mal wieder nichts zu melden hatten. Bei den Synchronstimmen will ich erst garnicht anfangen... Ich wusste schon immer, dass es im Deutschen wenig Synchronstimmen gibt, aber das direkt alle bekannten Stimmen in diesem Film verwendet werden mussten. Als ich mit die Beschreibung des Films durchgelesen habe, hab ich mir einen wirklich vielversprechenden Film gewünscht, aber schade, dass ich dann noch ein bisschen entäuscht wurde. An sich ist es jedoch ein sehenswerter actionreicher "Spaß".
Vielleicht nicht empfehlenswert, aber für einen langweiligen Abend gut geeignet.

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Sunshine_Fox

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3 Tage, Essen war im Rucksack. Dein Geheimgang von der Insel nennt sich Fischerboot. Hat jemand etwa nicht aufgepasst und trotzdem bewertet? :D


romaaan

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Der Geheimgang nennt sich Fischerboot. :D :D
Großartig. :D


SpiceWeasel

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Bewertung9.0Herausragend

Mit Asiatischen Filmen hab ich immer so meine Probleme, doch dann gibt es Filmperlen wie Oldboy oder die Filme von T. Miike die so abgefahrene ideen haben das es eine erfrischende Freude ist! Genauso ist es mit Battle Royale, allein die idee 45 Neuntklässler auf ne Insel zu verfrachten und dann nach dem "10 kleine Sushiköche"-Prinzip sich abmurksen zu lassen ist einfach nur "intressant"!
Wer nun aber denk das wär ein Gewaltverherrlichender Exploiter der nur mit Blut begeistern kann liegt vollkommen falsch. Sozial- und Systemkritik zieht sich durch den ganzen Film und ist trotz seiner 2 Stunden keine Minute langweilig oder aufgesetzt. Allein das Lehrvideo als die Kids auf ihre "Aufgabe" vorbereitet werden ist schon sehr geil.
Toller Film ohne das übliche overacting der Schauspieler mit sehr guten und auch teilweise sehr blutigen Effekten.

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RaZer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig fies, was uns die Japaner hier zeigen. Die angebliche Klassenfahrt wird zum staatlich angeordneten Spiel auf Leben und Tod. Klassenkameraden müssen sich gegenseitig umbringen, bis nur noch einer überlebt. Eine Vorstellung, die ich mir gar nicht ausmalen möchte. Doch erstaunlich schnell fallen die Hemmungen, aus Vertrauen wird Misstrauen und das Gemetzel geht los. Untermalt wird diese psychische und physische Belastungsprobe von einen merkwürdig anmutenden, klassischen Soundtrack, der die Geschehnisse nur noch surrealer einscheinen lässt. Sein sozialkritisches Anliegen, kann der Film leider nicht ganz entfalten, was den etwas farblosen Darstellern geschuldet ist.
Kompomisslos, bitterböse und durchaus Wert mal darüber zu diskutieren. Sowas gibt's viel zu selten.

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BigDi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Scoreeinbledungen, ein überschrilles Tutorialvideo, klassische Musik aus den Lautsprechern als Soundtrack für das Morden - willkommen in einem perversen, gemeinen Spiel ohne Spielkonsole, aber mit brutaler Realität inklusive. Im Angesicht des Todes entblößen sich die unfreiwilligen Teilnehmer, rächen sich für die Eifersuchtsgefühle, kräftigen ihren Neid mit Kugeln und opfern sich aus selbstloser Liebe - ja, diese gibt es wohl tatsächlich. Gewissheit gibt es keine, Spannung dafür umso mehr und die psychologische Komponente verstört mehr als der unaufhaltsame Blutstrom - Faszination und Schmerz gehen Hand in Hand über die Insel und entfesseln ein Survival-Psychohorror-Schlachtfest, das von jeder Zutat die richtige Dosis besitzt. Und wenn sich am Ende das Skurrile in einer unfassbar seltsamen Szene manifestiert, dann verzeiht man jeden auch von Melodramatik und genießt die perfide Psychostudie, die ins Hirn wie in den Magen schlägt.

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