Die Tribute von Panem - The Hunger Games
The Hunger Games (2012), US Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 22.03.2012
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550 Kommentare
Keine
von Gary Ross, mit Jennifer Lawrence und Liam Hemsworth
In der Bestseller-Verfilmung Die Tribute von Panem muss eine Jugendliche in einem erbarmungslosen Spiel gegen andere Jugendliche antreten und um ihr Leben kämpfen.
Die Tribute von Panem bringt uns in eine ferne Zukunft. Die Vereinigten Staaten sind schon lange im Staub der Geschichte versunken. Stattdessen ist Nordamerika, dass mittlerweile zum Land Panem umbenannt wurde, in 12 Distrikte aufgeteilt. Diese werden mit harter Hand vom reichen Kapitol aus regiert. Das Volk leidet unter schrecklichen Hungersnöten, da Jahrhunderte von Kriegen und Naturkatstrophen nur Staub und Verzweiflung zurückgelassen haben.
Um die Bevölkerung an die blutigen Folgen eines früheren Aufstandes zu erinnern, inszeniert die Regierung eine grausame Show: Jedes Jahr werden in jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren ausgelost, welche als Tribute von Panem an den Hunger-Games teilnehmen müssen. Dort müssen die 24 Kandidaten mehrere Tage lang auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen, bis es am Ende nur noch einen Überlebenden gibt.
Um ihre Schwester aus ihrer Tributspflicht zu lösen, meldet sich die 16-jährige Katniss (Jennifer Lawrence) freiwillig für die Hunger Games. Dort heißt es auch für sie ‘May the odds be ever in your favor’, denn sie muss nicht nur gegen ihren Landsmann Peeta (Josh Hutcherson) und die Gladiatoren aus District 1 antreten, sondern auch gegen die 20 anderen verzweifelten Tribute von Panem.
Hintergrund & Infos zu Die Tribute von Panem
Die Tribute von Panem basiert auf dem internationalen Bestseller von Suzanne Collins. Die utopische Trilogie um Liebe, Tod und Freundschaft wurde in über 40 Sprachen übersetzt und wanderte auch in Deutschland sofort auf Platz 1 der Bestsellerlisten.
Auch der Regisseur von Die Tribute von Panem, Gary Ross, konnte schon mehrfach sein Gespür für Jugend-Stoffe unter Beweis stellen. Nicht nur als Regisseur von Pleasantville und Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg, sondern auch als erfolgreicher Drehbuchautor, unter anderem für den ’80er Klassiker Big mit Tom Hanks, den er auch co-produziert hat. Das nötige Know-How in Sachen Action für Die Tribute von Panem bringt der Drehbuchautor Billy Ray mit, der zuletzt mit State of Play – Der Stand der Dinge ein erfolgreiches Drehbuch ins Kino brachte.
Nach dem überwältigenden Erfolg von Die Tribute von Panem – The Hunger Games gab es auch grünes Licht für die Fortsetzungen Die Tribute von Panem – Catching Fire (November 2013) und Die Tribute von Panem 3 – Mocking Jay Teil 1 (2015).
(ST)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Utopie & Dystopie, Actionfilm, Science Fiction-Film, Apokalypse & Postapokalypse
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Megastadt, Nordamerika
- Handlung
- Adoleszenz, Alleinerziehende Mutter, Alleinsein, Allergie, Angriff, Angriff durch Tier, Armut, Auftritt, Blutbad, Bogenschießen, Bombenexplosion, Diktator, Diktatur, Eichhörnchen, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Festmahl, Flamme, Förderung, Gladiatorenkampf, Gnade, Heldin, Heranwachsen, Hilfe, Hirsch, Hunger, Hungersnot, Jugend, Jugendlicher, Jugendliebe, Kampf auf Leben und Tod, Kinder, Kindlicher Held, Leben und Tod, Leiche, Liebeserklärung, Luxus, Medizin, Menschenjagd, Mitleid, Mut, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterrolle, Parade, Pfeil und Bogen, Rettung, Schmerzvoller Tod, Schwester-Schwester-Beziehung, Show, Sympathie, Talisman, Tod durch Sprengstoff, Tod eines Kindes, Todesangst, Todeskampf, Tödliche Verletzung, Unglückliche Kindheit, Unterdrückung, Unterschlupf, Verlieben, Verlust der Jugend, Verlust der Kräfte, Verlust des Vaters, Verlust einer geliebten Person, Vorgetäuschte Liebe, Vorrat, Wald, Waldbrand, Wespe, Zuneigung
- Stimmung
- Ernst, Spannend
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Kritiken (33) — Film: Die Tribute von Panem - The Hunger Games
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Manches bleibt offen, vieles wird angedeutet, und gerade durch diese Tatsache macht dieser Film doch tatsächlich neugierig auf eine Fortsetzung. Möglich, dass einem als Nichtkenner der Vorlage einiges entgeht oder dass vielleicht einiges gar nicht gezeigt wurde – aber “The Hunger Games” funktioniert auch als eigenständiger Film.
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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenEiner, der mit Abstand eindrucksvollsten Blockbuster des Jahres, der eigentlich gar keiner ist, denn wie hier mit Filmästhetik, Charakterentwicklung und Dramaturgie (größtenteils) umgegangen wird, ist wirklich erstklassig.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenMenschenjagd für ein zielgerichtet jugendliches Publikum aufbereitet, aber nicht zwangsläufig harmloser als etwa "The Most Dangerous Game" oder der noch deutlich nahe liegendere "Battle Royale". Die Idee ritueller Teenager-Schlachten als medienwirksames Spektakel eines faschistischen Regimes verfehlt nicht ihre Wirkung, dennoch bleibt der dystopische Zukunftsentwurf des Films (und der Vorlage?) vage und nicht selten auch sehr inkonsistent. Dramaturgisch hätten diese Hungerspiele, deren Vorgeschichte und wirkliche Dimension ebenso rätselhaft bleibt wie die prunkvoll pervertierte Stadt und deren Einwohner, effektivere Schwerpunkte setzen können, so doch die sture Perspektive der Heldin Jennifer Lawrence wenig bis gar nichts über den größeren Entwurf vermittelt. Stichwort Heldin: In der klaren Positionierung des Films, welche der auserwählten Killer-Teens die Sympathien des Zuschauers verdienen und welche dies aufgrund grober Bösewichtsskizzierungen nicht tun, scheut er eine Auseinandersetzung mit schwierigen moralischen Fragen und lenkt den im Kern zutiefst barbarischen, geradezu erschütternden Überlebenskampf in konventionelle Bahnen – bequemes Mitfiebern statt unerträgliches Ausharren, so gesehen eine verschenkte Umsetzung. Trotzdem ist der auch inszenatorisch zwiespältige "The Hunger Games" gerade noch stark genug, um eine Fortsetzung interessant erscheinen zu lassen, die es sich hoffentlich weniger einfach machen wird.
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
lieber_tee Sun, 04 Nov 2012 21:50:41 -0000
Antwort löschenHuch, wie wohlwollend. Wenn der freundlich gesonnene Kritiker sich den weiteren Storyverlauf im Buch zu Gemüte führt, werden das die letzten freundlich gesonnen 4 Punkte sein...
Mr Vincent Vega Sun, 04 Nov 2012 21:52:26 -0000
Antwort löschenMöglich. Aber da lässt sich der freundlich gesonnene Kritiker dann lieber im Kino überraschen. Teenie-Hype-Trivialliteratur ist ja nicht so seins.
lieber_tee Sun, 04 Nov 2012 21:53:48 -0000
Antwort löschenDas aus deinem Twighlight-Mund...:)
Pyro 91 Sun, 04 Nov 2012 22:08:41 -0000
Antwort löschenIch hatte ähnliche Kritikpunkte, als ich den Murks im Kino sah. Hab hier auch ne ausführliche Rezension reingeschrieben.
Ich finde es fast schon unverantwortlich, dass die Schwarz-Weiß-Rollenverteilung in einem FSK 12-Film so offensichtlich ist. Da Katniss an sich eine recht passive Heldin ist, muss man sich auch keinerlei Gedanken machen, welchen Einfluss diese rohe, brutale Situation auf sie haben könnte. Die Bösen sind böse, die Guten sind gut. Warum? Weil es halt so ist. Keinerlei Mehrdimensionalität.
lieber_tee Sun, 04 Nov 2012 22:11:14 -0000
Antwort löschen"Mehrdimensionalität" ist ein Fremdwort für diese Form von 2012er Kino...
FlintPaper Mon, 05 Nov 2012 07:02:59 -0000
Antwort löschenMehrdimensionalität ist aber kein Fremdwort der Vorlage, in der man bspw. konstant von Monologen und zwiespältigen Gedankengängen der Protagonistin zugeschüttet wird, welche, wen wundert's, in der Verfilmung komplett fehlen.
Pyro 91 Mon, 05 Nov 2012 17:09:01 -0000
Antwort löschenEhrlich? Die Vorlage ist mir leider nicht bekannt. Aber wenn Katniss als Charakter dem Ganzen schon mal zwiespältiger gegenüberstehen würde, dann wäre das schon die halbe Miete. Ich mag Jennifer Lawrence, aber hier schlafwandelt sie sich durch den Film.
FlintPaper Tue, 06 Nov 2012 07:09:42 -0000
Antwort löschenIn der Vorlage wird auch die Welt an sich inklusive ihrer Bezirke und derer Funktionen um einiges mehr beleuchtet. Ob das jetzt wirklich viel besser ist, muss jeder selbst wissen, aber in jedem Fall ist es weniger oberflächlich gestaltet als die Verfilmung.
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Hisayasu S Sat, 17 Nov 2012 19:07:05 -0000
Antwort löschenDas Fehlen des Erklärbärs fand ich bei PANEM augesprochen gelungen.
FlintPaper Sun, 18 Nov 2012 15:27:11 -0000
Antwort löschenEs geht ja nicht nur um "Erklärbär", wenn hier die Rede ist von reflektierenden Monologen, die den ganzen Hauptcharakter anders dastehen lassen.
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Zunächst machen Die Tribute von Panem einen produktions- und inszenierungstechnisch einwandfreien Eindruck und wecken ziemlich schnell das Interesse des Zuschauers, wenn sich nach und nach die Begebenheiten in der dargebrachten dystopischen Welt erschließen, insbesondere was die namensgebenden Hungerspiele anbelangt. Jedoch stellt sich auch schnell Ernüchterung ein, wenn nach einer guten halben Stunde im Grunde noch nichts geschehen ist und die angedeuteten sozialen Verhältnisse oberflächlicher und nichtssagender kaum bleiben könnten. Freilich fällt es schwer, sämtliche oder auch nur viele Aspekte eines Buches in einen Film zu übertragen, jedoch der Weg alles anzudeuten, aber nichts zu erklären ist für meine Sehgewohnheiten definitiv der falsche und abgesehen davon, dass er in den Nachfolgeteilen sicherlich seine Bewandtnis haben wird, macht es für mich auch keinen Sinn, sich beispielsweise in den ersten zwanzig Minuten eingehend mit der Exposition einer Figur zu befassen, die im weiteren Verlauf des Films weder erneut in Erscheinung treten wird noch sonst irgendeinen Nutzen hat. [...]
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Gary Ross’ Inszenierung scheint eher auf dem Wikipedia-Artikel zur Romanvorlage, denn auf selbiger zu basieren: „The Hunger Games“ ist eine wacklige Angelegenheit, in jederlei Hinsicht. Die Kamera wackelt und zappelt (und zwar stellenweise so sehr, als hätte Paul Greengrass Jim Carreys Mimik verschluckt), Narration und Dramaturgie stehen auf wackligem Gebein, die CGI-Effekte wackeln zwischen auffällig eiligem Weggeschwenke und –geblende und ob der höchst durchwachsenen Qualität fingernägelkauenden „draufhalten, wird schon gut geh‘n…“-Shots, die vorgestellte Welt Panems und seiner Distrikte wackelt sich durch interessante Ansätze, aber eine für Nichtkenner der Vorlage irgendwann deutlich vor den Eintaucheffekt des Films tretende Sammlung loser Fäden und illisionsraubender Erklärverweigerungen, die jede Schlüssigkeit zu nichte macht. Und so ist auch das Interesse an „The Hunger Games“ eine wacklige Sache: das ist kein Film ohne Ambition, keiner ohne künstlerische Idee und ohne erzählerischen…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDie hyperaktive Regie zoomt und wackelt sich reichlich planlos durchs Geschehen und ein überbeschäftigtes Produktionsdesign trägt uns aus einem faux-Nazideutschland in einen faschistischen 80s-Pop-Alptraum, dann schließlich findet der Film endlich seine Mitte. Man fühlt sich tief eingetaucht in eine befremdliche Dystopie, die ihr Geheimnis gerade wegen des Verzichts auf nähere Erläuterung zu wahren weiß. Mittendrin befremden ein wunderbar blauhaariger Stanley Tucci und eine schrille Elizabeth Banks mit ausgesucht exaltierten Darstellungen, fürs Menschliche haben Woody Harrelson und der schöne Lenny Kravitz zu sorgen. Die Intensität gipfelt im Beginn der Spiele: Eine stummgeschaltete Gewaltorgie, in der sich die angestaute Spannung entlädt und die sich zu den großen Sequenzen des Kinojahres zählen darf. Die eigentliche Hatz verliert schnell an Spannung, obwohl die pausbäckig-patzige Jennifer Lawrence den Laden ganz gut zusammenhält; zu wenig spannende Konflikte und zu viel Gerenne durch immergleiche Wald- und Wiesenszenarien nehmen dem laschen Showdown auch noch den letzten Impact. Dennoch, wahrlich kein schlechter Film.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDas Mädchen, das in Flammen steht: Die Verfilmung eines dystopischen SF-Jugendbuchs? Da durfte man skeptisch sein. Aber der Film hat gut gepunktet – nicht nur wegen des kommenden Superstars Jennifer Lawrence. Auf der Habenseite: exzellentes Casting, inspiriertes Produktionsdesign und die beeindruckende emotionale Wucht.
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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschen"Die Tribute von Panem" von Gary Ross nach dem ersten Teil der Romantrilogie von Suzanne Collins mit Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen und Josh Hutcherson als Peeta Mellark ist das neue Film-Franchise-Unternehmen Hollywoods. Die Lobeshymnen in den deutschen wie internationalen Medien waren groß; besonders die angebliche Medienkritik des Films an den Castingshows der Fernsehsender wurde allseits gelobt und gerühmt. Nur wenige Kritiker wie Sabine Horst von Epd-Film oder Hans-Ulrich Pönack vom DeutschlandRadio kritisierten den Film für seine abscheulichen Gewaltdarstellungen - sie haben vollkommen Recht. "The Hunger Games" führt hier nur die Erfolgsmaschinerie des Privatfernsehens bis zu einem konsequenten Ende: Das Spiel um Leben und Tod. Die Parallelen zu den Castingshows sind überdeutlich: Kandidaten treten gegeneinander an, ein denkfaules Publikum stimmt über Erfolg und Mißerfolg ab; es kann nur einen Gewinner geben, der aber doch wieder in seinen Distrikt zurück…
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sonotcherie Mon, 09 Apr 2012 20:43:29 -0000
Antwort löschenMeine Güte komm mal runter, es ist nur ein Film und meiner Meinung nach ein sehr guter.Hättest du alle drei Bücher gelesen wüsstest du um was es wirklich geht. Der Film handelt nicht von einer Show in der Jugendliche sich selbst töten müssen aufgrund gelangweilter Fersehzuschauer, sondern weil ein grausames Regime sie dazu zwingt . Hast du den Film eigendlich von Anfang bis Ende gesehen? - Dann müsste dir doch eigendlich aufgefallen sein, dass es eine Rahmenhandlung gibt z.B Klassenunterschiede(Capitol und Distrikte), Aufstände in den Distrkiten auf Grund der Spiele?!
Ich verstehe wirklich nicht wie man so viel in einen Film interpretieren kann, dass man von Realityshows zu Umweltproblemen kommen kann und ihn als uninteressant bewertet ?!
Oceanic6 Tue, 10 Apr 2012 23:46:52 -0000
Antwort löschenLiegt vielleicht daran, dass der Film uninteressant ist und rein gar nichts von seinem Potential ausschöpft. Alles, was du sagst, wir oberflächlich angedeutet, aber nicht weiter ausgeführt. Aber so ist das heute, mit Oberflächlichkeit lässt sich die Masse begeistern.
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Pathione Tue, 05 Jun 2012 10:16:12 -0000
Antwort löschenIch bin nicht deiner Meinung. Uninteressant mag er wohl für dich sein, über Geschmack lässt sich nunmal nicht streiten, aber zahlreiche begeisterte Kinobesucher, mich eingeschlossen beweisen wohl das Gegenteil: The Hunger Games ist ein unglaublich gut inszeniertes Epos. Obwohl ich das Buch vorher gelesen hatte, fieberte ich in jeder Minute mit und wunderte mich sogar über die teilweise Verweichlichung der einzelnen Szenen. Der Film wirkt noch relativ prä-pubertär-gerecht und zeigt rein thematisch ein grausames Regime, das über Leben und Tod bestimmen darf. Ein perverses Thema, aber eben auf vertrackte Art und weise aktuell und fast realistisch. Die Leute geilen sich nicht an diesem Blutvergießen auf, wie jene, die innerhalb des Filmes die Spiele verfolgen, sie erschaudern vor dieser Vision.
Abgesehen davon, finde ich mit den wenigen Worten hat sonotcherie den Film sehr gut beschrieben und dich völlig widerlegt. Ich finde deine Ausführungen sehr viel oberflächlicher und mindestens so unüberlegt, wie die Menschen, die du verurteilst.
H_B_C Mon, 03 Sep 2012 14:24:19 -0000
Antwort löschenDas beweist ja nur, dass Oberflächlichkeit ausreicht, um unkritische Kinozuschauer zu umgarnen. Dieser Film hat absolut nichts mit einer kritischen, tiefgründigen Auseinandersetzung mit den angekratzten Themen zu tun. Visuell und technisch gut gemacht, auch die Schauspieler sind eine ganz andere Liga als beispielsweise in der deutlich schlechteren Franchise "Twilight", das muss man den "Spielen" ja lassen. Allerdings ist es auch nicht schwer, besser als "Twilight" zu sein, allerdings ist daran absolut GAR NICHTS(!) nur ansatzweise realistisch oder lebensnah, geschweige denn tiefgründig, sondern lediglich gut gemachte Massenabfertigungsware und reinem Kommerz als Ziel. Fazit: Nur weil es schlechteres gibt, ist etwas mittelmäßiges noch lange nicht gut. Und ja, das könnten RTL, Sat1, Pro Sieben etc. auch mal lernen!
Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenInsgesamt ein Film für Jugendliche, der seinen großen Action-Survivalanteil mit Spuren von Kritik an der realityshowgeilen Gesellschaft würzt und leichte Romantikanteile drüberstreut. Das alles getragen von der reinen Frauenpower von Katniss/Jennifer, erzählt aus ihrer Sicht ohne Anspruch auf Objektivität. Ein lohnendes Erlebnis für mich, echt spannend und professionell gemacht und gefühlsmäßig kann man von verzweifelt traurig bis hin zu herzlich lachend hier alles erleben.
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Kloina1893 Tue, 03 Apr 2012 08:23:44 -0000
Antwort löschenDas Seneca Crane im ersten Buch noch nicht vorkommt stimmt so aber nicht. Er ist auch im Buch der Spielleiter der 74. Hungerspiele und wird im 2. Band lediglich noch kurz erwähnt. Snow lässt ihn nach den Hungerspielen hinrichten, weil ihm dessen Entscheidung zwei Sieger zu küren nicht passt und um Katniss zu zeigen, wie viel Macht er wirklich hat. Seine Rolle im Film ist lediglich um einiges größer angelegt, als im Buch.
Ansonsten sehr tolle Kritik und entspricht ziemlich genau meiner Einschätzung. :)
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Spideragent Tue, 03 Apr 2012 08:29:57 -0000
Antwort löschenJa das hab ich dann wohl vergessen, ich konnte mich an den Kerl echt nicht mehr erinnern ;) Und danke für das Lob, freut mich dass wir hier einer Meinung sind!
Kloina1893 Tue, 03 Apr 2012 22:05:01 -0000
Antwort löschenWird auch nur sehr selten erwähnt, wenn ich mich recht erinnere. Dann ist das ja nur halb so schlimm. ;)
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenHunger Games ist irgendwie ein Witz ohne Pointe: In 2 1/2 Stunden erreicht der Film nicht viel mehr, als die Welt von Panem zu etablieren (und selbst das macht er mehr schlecht als recht, denn wirklich viel über den Zukunfststaat erfahren wir nicht). Anders als seine deutlich schwächere Vorlage, die wirklich so gar nicht versucht, Katniss’ Kampf in der Arena in einen größeren Zusammenhang zu bringen, schaltet der Film immerhin zwar hin und wieder aus der Arena, blickt hinter die Kulissen der Hunger Games oder in Katniss’ Distrikt und zeigt so in kleinen Ansätzen, welche Konsequenzen Katniss’ „Auftritt“ hat, doch im Großen und Ganzen beschränkt der Film sich auf Katniss’ Überlebenskampf und ist so weniger der Anfang, eher der Prolog zu einer (hoffentlich) größeren, komplexeren Geschichte in den Fortsetzungen. Angeblich soll das Ganze ja irgendwie satirisch sein, das funktioniert aber nicht so recht, weil Panem einfach keinerlei Bezug zum Amerika der Gegenwart hat und die ganze „Die Hunger…
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Sedsch Mon, 23 Apr 2012 15:12:01 -0000
Antwort löschenDa ich die Bücher gelesen habe, glaub ich eher, dass sich die Satire auf die Menschen bezieht. Frei nach dem Motto "Panem et circenses" (indem ja auch das Wort Panem stckt) soll wohl gezeigt werden, dass sich die grundlegende Art des Menschen nicht ändert und ihm alles egal ist solange es gut geht. Siehe Rom und die Gladiatoren.
Was sich dadurch auch auf Amerika bezieht, da es in ihrem Verdränungswettbewerb anderen Ländern schadet damit sie wirtschaftliche Vorteile hat und die Bevölkerung ruhig ist solange sie alles haben. Was im Film ja auch sehr deutlich wird, da sich die Bevölkerung des Kapitols sich nur um das Spektakel interessiert und nicht um die Menschen
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Regisseur Gary Ross leistet Starkes, zumindest in der ersten halben Stunde. Im Sekundentakt wechseln sich Emotionen, Düsternis und wunderschöne Aufnahmen ab. Sobald es jedoch zur eigentlichen Action, der Vorstellung der 24 Jugendlichen und zur anschließenden tödlichen Auseinandersetzung dieser kommt, verlor er wohl seine Willenskraft oder das Geld lockte ihn mehr als die Kunst, seine Zuschauer zu fordern. Inwiefern der Film immer mehr vom ernstzunehmenden Blockbuster zur billigen Unterhaltungsware abdriftet, hat sich vor allem am Verhalten des Kinopublikums gezeigt. Es wurde geklatscht und die Hungerspiele wurden angefeuert anstatt für schockierte Gemüter und nachdenkliche Gesichter zu sorgen. [...]
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Scott Bowles: USA Today
Kommentar löschenDie Action in The Hunger Games ist flott inszeniert, die darstellerische Leistung solide, und da ein Scheitern am Box Office unwahrscheinlich ist, bleibt nur zu sagen: A franchise is born. Lasset die Spiele beginnen!
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal
Kommentar löschenDie Tribute von Panem - The Hunger Games ist ein kitschiges Spektakel und lässt wahre Gefühle vermissen - mit Ausnahme der starken wie gleich auch berührend verletzlichen Präsenz von Jennifer Lawrence.
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Rick Groen: The Globe and Mail (Toronto) Rick Groen: The Globe and Mail (Toronto)
Kommentar löschenDie Tribute von Panem - The Hunger Games ist eine gelungene Umsetzung der bei Teenagern beliebten literarischen Vorlage, die nicht einfach nur deren Themen werktreu erkundet, sondern - was wichtiger ist - auch beweist, dass diese Themen einen sehr erwachsenen Nachklang besitzen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDen Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.
Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin…
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ragefist Fri, 23 Mar 2012 09:13:48 -0000
Antwort löschenDa ich es mir ohne den Film gesehen zu haben nicht leisten möchte deine Kritik zu kritisieren möchte ich als Leser der Buchtrilogie dennoch zu bedenken geben, dass viele Dinge die du hier kritisierst auch in den Büchern erst ab dem zweiten Teil thematisiert werden. Zum Beispiel warum Katness so emotionslos rumläuft, warum die Kinder getötet werden et cetera. Das kommt alles erst im zweiten beziehungsweise dritten Teil der Buchreihe. Wenn die Macher der Filme das ähnlich halten, dann kann man eine Kritik zu die Tribute von Panem gerechterweise auch leider erst nach Fertigstellung der Trilogie abgeben. Trotzdem ist es natürlich nicht falsch die Teile auch einzeln zu werten. Wollte es nur anmerken :D
HulktopF Fri, 23 Mar 2012 12:29:58 -0000
Antwort löschendanke fürdiesen gedanken ragefist :D
Sumsi79 Sat, 24 Mar 2012 18:59:44 -0000
Antwort löschenWarum? Warum ist die Banane krumm?
Hunger Games ist ja nun wirklich nicht der erste Film wo man in ein komplett andere Realität entführt wird und wo am Anfang erst einmal viele Fragen offen bleiben. Star Wars: A New Hope ist ein prominentes Beispiel.
ragefist Sun, 25 Mar 2012 01:13:58 -0000
Antwort löschenhabe den film jetzt gesehen und festgestellt, dass er außer einer jennifer lawrence nicht wirklich viel zu bieten hat. die ständigen closeups kann ich mir nur so erklären, dass der regisseur genauso in katness verliebt ist wie ich es bin und einfach eine ausrede gebraucht hat um ihr gesicht zu filmen :D - die wackelkamera ist allerdings nun wirklich nicht zu erklären und macht keinerlei sinn. es vergeht einem eher der spass am zuschauen. die action und gewaltszenen sind kürzer als sie es bei dieser altersfreigabe sein müssten und wirken zum teil einfach nur lieblos dahingerotzt. was mir gefallen hat sind die szenen aus dem kapitol in denen vor allem die audiospur sehr viel zur teils bombastischen entertainment-atmosphäre beiträgt.
nurleben Sun, 25 Mar 2012 07:55:59 -0000
Antwort löschenLOL, Drei Bier Bitte-Geste :D
MaxN91 Sun, 25 Mar 2012 23:21:55 -0000
Antwort löschenbin genau deiner meinung batz
alex88 Tue, 27 Mar 2012 14:49:19 -0000
Antwort löschen:) / ;;;; )??????? Bitte schnell
kinokumpel Tue, 27 Mar 2012 22:32:24 -0000
Antwort löschenHabe ja schon oft zustimmend genickt, wenn ich Deine Kritiken gelesen habe, aber dieses Mal könnte ich fast aufspringen und vor Begeisterung eine bedeutungsschwangere Drei-Bier-Geste gen Himmel strecken: Du hast grandios all die Drehbuchschwächen, die blass geschriebenen und schwach gespielten Figuren und die fürchterliche Seelenlosigkeit, die minimale Handlung in maximaler Filmlänge auf den Punkt gebracht. Treffer, versenkt. Besten Dank dafür. (Einzig die 5.0 hängt mir fast ein bisschen hoch, aber was sind Zahlen, wenn die Worte passen.)
schorsch gaggo Tue, 10 Apr 2012 01:04:48 -0000
Antwort löschenIch hab mir echt viel erwartet von dem Film, wie du Sagst --> eigentlich könnte man aus der Story elend viel rausholen... aber leider trifft jedes Wort deiner Kritik zu!
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Hans Em. Thu, 19 Apr 2012 13:44:08 -0000
Antwort löschenDa kann ich nur sagen: ja, ja und ja. Tatsächlich war es so. Auch wenn ich mich zu einer 6 hinreißen ließ, bleibt festzuhalten - ohne das Buch sonderlich gemocht zu haben, muss man diesem Film angesichts des Sujets Blutarmut in jeder Hinsicht attestieren. Und das Buch hatte wenigstens noch ein paar Konserven auf Lager ..
Rukus Sat, 15 Sep 2012 00:48:42 -0000
Antwort löschenIch nehm auch drei Bier!
Das mit der mangelhaften Einführung in die Welt und der inneren Logik des Settings ist mir auch aufgestossen. Schickt jährlich ein paar Kinder in die Arena, oder sonst ... Und schon bin ich wieder bei Demolition Man. *gg*
Mal im Ernst, wenn das in den Romanen auch so ist, macht es das nicht besser. Da frag ich mich eher, wieso man sowas überhaupt liest. Oder ist der Buch-Hype erst nach Ende der Trilogie ausgebrochen? Star Wars hier als Vergleich zu bringen hinkt allerdings ordentlich. A New Hope hat so ziemlich alles, was dieser Film hier nicht hat.
CINEMAN.ch
Kommentar löschenBasierend auf den Erfolgs-Romanen von Suzanne Collins haben The Hunger Games weitaus mehr zu bieten als die Abenteuer einiger Zauber-Lehrlinge oder Eifersucht zwischen Werwölfen und Vampiren. Themen wie die Ausbeutung der Massen durch eine kleine Gruppe von Mächtigen und Reichen oder die Faszination für Reality-TV sind heute so aktuell wie nie und verleihen dem Film eine unerwartete Tiefe. Die sozialkritische Studie über die Auswüchse des Kapitalismus liefert nicht nur einem jugendlichen Publikum Stoff zum Nachdenken.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDie Trailer und der Hype liessen Großes erwarten. Der Film enthält Längen, die angesichts der 142 Minuten problemlos in der Postpro durch Schnitte ausgebügelbar gewesen wären. Der Film greift viele Themen - wenn überhaupt - nur am Rande an, was wiederum angesichts der Länge unverständlich ist. Die Spannung hat immer wieder Aussetzer. Ist dies bereits das Ende der Triologie?
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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch
Kommentar löschenThe Hunger Games zeigt eine durchgestylte futuristische Welt, in die man trotz aller (vor allem implizierter) Grausamkeit gerne eintaucht. [...] Gary Ross ist eine unsentimentale und erstaunlich eigenständige Interpretation des Romans gelungen, die wohl nicht nur Fans auf die Fortsetzungen gespannt macht.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDicht erzählt, gut gespielt und trotz der Lauflänge von fast zweieinhalb Stunden ohne Längen. [...] Man könnte anlässlich der Auswahl der Tribute darüber nachdenken, wofür wir junge Menschen zum Beispiel in Afghanistan opfern. Auch so ein zynisches Spiel.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenDie geradlinige Struktur und die nüchterne Erzählweise, die Gary Ross aus dem Roman auf den Film übertrug, verstärken den Eindruck, dass Die Tribute von Panem eigentlich auf ein reiferes Publikum abzielt, als es Reihen dieses Formats normalerweise tun. [...] Die Tribute von Panem ist ein langer, aber sehr fesselnder Film.
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Kommentare (517) — Film: Die Tribute von Panem - The Hunger Games
Titaneus Mon, 17 Jun 2013 15:04:07 -0000
Kommentar löschenDiese so actionreich wie trockene Verfilmung eines (von manchen) hochgelobten Buches, ist auch nur eine weitere Teenager Romanze unter dem Deckmantel einer unvollständigen und braven Gesellschaftskritik. Da wird freilich gemordet, da werden Bögen gespannt und es wird viel gerannt um letztendlich doch in typisch modern-schmonzettischer Form ungefährlich zu bleiben. Wo es Potenzial hätte geben können, bleibt eigentlich nur politisch korrekte passive Gewalt und kein Auseinandersetzten oder gar verirren darin. Im Ganzen erinnert "The Hunger Games" eher an einen Serienpiloten, und da wäre diese Verfilmung auch besser aufgehoben. Erahnen lassen sich nämlich kommende Soap-Lümmeleien, die man in Serienform für ein junges Publikum sicher toll (im wirtschaftlichen Sinn) ausbauen könnte.
Details, wie die Leistung einzelner oder so etwas wie Charakterentwicklung sind kaum der Rede Wert und auch die Tatsache, dass der Film nicht in 3D erschien, lässt mich nach wie vor kalt.
Hier sei etwas anspruchsvolleren Genießern natürlich die weitaus kreativeren Vorlagen zum Film bzw. Buch empfohlen:
Zum einen die King-Bücher "The Running Man" oder "The Long Walk" und zum anderen die adäquateren und kompromissloseren Verfilmungen des Stoffs wie z.B. "Das Millionenspiel" (Deutschland, 1970) oder "Battle Royale" (Japan, 2000). Selbst die "Auf-die-Fresse"-Schwarzenegger-Version macht im Vergleich mit dem trockenen Jugendfilm deutlich mehr Spaß.
"The Hunger Games" wirkt teilweise so, als sei dieser aus den eben genannten Vorlagen zusammengeklatscht worden, um dann einfach für Jugendliche aufbereitet zu werden. Ob das Buch diesem Beispiel folgt ist anzunehmen, da etliche Kritiker bereits vor Jahren der Autorin Collins Plagiatsvorwürfe machten.
(Zitat New York Times zum Vergleich mit "Battle Royale": "die Parallelen seien dermaßen stark, dass Collins Werk in der Blogsphäre auch als ungeschminktes Plagiat bezeichnet wird.")
Damals endete "Battle Royale" mit einem coolen Takeshi Kitano (dem coolsten Mann der Welt) in einer saukomischen aber auch bizarren Sterbeszene, die im Kopf blieb, "The Hunger Games" hingegen, hat am Ende eigentlich gar nichts, auch keinen Humor, nichts…
2/10 Punkte
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Pihaddi Mon, 17 Jun 2013 09:25:35 -0000
Kommentar löschenAls ich das Buch gelesen habe dachte ich mir "um Gottes Willen wie kann man das denn als Film verwirklichen?". Die Protagonistin Katniss ist insgesamt verschwiegen und in sich gekehrt. Das meiste spielt sich in Ihrem Kopf ab. Als ich aber den Film gesehen habe fand ich tatsächlich, dass alles ganz gut umgesetzt wurde. Durch gelegentliche Einblendung der Familie wird diese wieder in den Blick gerückt, was die Protagonistin im Buch also nur erahnt, wird im Film tatsächlich dargestellt. Hierdurch geht zwar die Isoliertheit in der Arena verloren, es werden aber gleichzeitig auch andere Facetten der Hungerspiele gezeigt. Ebenso die Perspektive des Spielmachers, der im Buch gar nicht auftaucht, bringt einen neuen Aspekt in die Handlung.
Das Schauspiel von Jennifer Lawrence ist sehr passend für die Rolle und gefällt mir gut. Neben ihr verblassen die anderen Charaktere, aber das ist vermutlich auch so gewollt. Die Grausamkeit und die Paradoxie dieser Spiele wird gut herausgearbeitet - auf der einen Seite die Falschheit und Überdrehtheit der Fernsehshow und auf der anderen die bittere Realität im Wald. Die Ausdruckskraft der Stille, die Katniss zu Eigen ist, wird hier gut genutzt um mit ausdrucksstarken Bildern (teilweise mit Musik untermalt, teilweise stumm) Emotionen zu zeigen.
Ich stelle mir den Film allerdings etwas verwirrend vor, wenn man das Buch nicht gelesen und nicht die etwas genaueren Erklärungen der Hungerspiele schon im Hinterkopf hat. Insgesamt kommt der Film kritischer daher als das Buch, man kann aber dennoch von einer guten Buchumsetzung sprechen. Man darf auf den zweiten Teil gespannt sein!
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pHrEeK Sat, 15 Jun 2013 21:16:09 -0000
Kommentar löschenAufwendig inszenierte, für ein breiteres Publikum gedachte, Kopie von Battle Royale mit einer mäßig umgesetzten Handlung und facettenlosen Charakteren.
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draco2111 Thu, 13 Jun 2013 08:10:53 -0000
Kommentar löschenVielleicht werde ich langsam wirklich alt, aber ein Film in dem sich unter anderem 12-jährige abschlachten sollen ist für mich eindeutig unter der Gürtellinie.
Es gibt auch in keiner Form eine wertende Aussage die das kritisiert.
Mag ja sein, dass das in dem Buch anders ist, das weiß ich nicht. Für sich gesehen hat der Film in meinen Augen eine Grenze überschritten.
Wenn man das weglässt handelt es sich um einen soliden Actionfilm, der gegen Ende sehr schmalzig wird.
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fluxberg Thu, 13 Jun 2013 08:47:59 -0000
Antwort löschenÄäääähhh ... "Es gibt auch in keiner Form eine wertende Aussage, die das kritisiert." Der ganze Film ist eine wertende Aussage, die das kritisiert. Es ist quasi der alleinige Inhalt und die Daseinsberechtigung des Films.
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Neverman Fri, 14 Jun 2013 19:48:29 -0000
Antwort löschenDa ist sogar "Battle Royal" kritischer.
Pihaddi Mon, 17 Jun 2013 09:27:55 -0000
Antwort löschenAlso ich sehe durchaus auch einiges an Kritik darin. Die schrille und überzogene Inszenierung der Fernsehshow, die Auswahl der Tribute, der Aufstand in einem Distrikt, einige Figuren äußern sich kritisch,... Wo fehlt denn da die Kritik? Hätte man einen Kommentator einblenden sollen der sagt: "Das ist aber Scheiße"?
What-The-Fuck Sun, 09 Jun 2013 10:30:35 -0000
Kommentar löschenIm Großen und Ganzen hat mir der Film gefallen, auch den 2. Teil werde ich mir wahrscheinlich ansehen. Allerdings finde ich, dass hier Potenzial zugunsten von Profit verschenkt wurde. Da das Ganze ja unbedingt FSK 12 haben, musste (alles, was darüberliegt, verkauft sich anscheinend für Hollywood nicht gut genug) wurde auf zu viel gezeigte Gewalt verzichtet und manches nur angedeutet. Außerdem durfte natürlich eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die es im Buch so nie gab. Man will den heimatlos gewordenen Twillight Fan Girlie's ja auch was fürs Herz bieten. Ich persönlich denke jedenfalls das eine Altersfreigabe ab 16 oder vielleicht sogar ab 18 dem Film gut getan hätte. Natürlich wäre das Zielpublikum ein anderes geworden, aber es hätte um weiten Authentischer gewirkt.
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Hummeli Fri, 07 Jun 2013 13:15:22 -0000
Kommentar löschenHabe zuerst das Buch gelesen, das war natürlich nicht clever, aber der Film weiß durchaus zu unterhalten. Wenn man allerdings nicht um die Vorgeschichte weiß, fällt es doch schwer in die Story reinzukommen.
Stanley Tucci als kleiner Thomas Gottschalk von Panem war mein absoluter Liebling. Die Zeit in der Arena ging mir irgendwie zu schnell. Aber das liegt sicherlich daran, dass so etwas doch schwierig umzusetzen ist. Filmisch ist Stille ja kein besonders gutes Stilmittel.
Bin schon gespannt wie Catching Fire wird.
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Philipp Schiffhorst Fri, 07 Jun 2013 00:05:59 -0000
Kommentar löschenZunächst ich habe das Buch nicht gelesen!!!
Wenn man keinen Trailer und keine Beschreibung des Filmes gelesen bzw. gesehen hat, kommt man sich die ersten 15-20 Minuten wirklich dumm vor.
Man weiß nicht worum es genau geht ,was sind diese Hunger-Games und in was für einer Zeit lebt man?
Auch wenn die Animationen wirklich grausam sind( ich errinne an die Monster-Hunde im Wald)ist es ein sehr interessanter Film wo der Zuschauer mitgerissen wird. Schauspielerisch gibt es auch nicht wirklich was zu meckern. Mir gefällt einfach die Idee des Films, klar besser umsetzen hätte man es ,aber nun gut. Ich bin gespannt auf den Zweiten Teil der am 21.11.2013 in den Kinos anläuft.
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Neverman Wed, 05 Jun 2013 08:22:33 -0000
Kommentar löschenLetzten Endes ergötzt sich "Die Tribute von Panem" an ebendiesen Dingen die er meint kritisieren zu wollen. Unterhaltsam aber stumpfsinnig.
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WhatTheFudge Mon, 10 Jun 2013 20:43:09 -0000
Antwort löschenAuf den Punkt perfekt formuliert
siXer Tue, 04 Jun 2013 02:18:56 -0000
Kommentar löschenErste Hälfte unerwartet gut, jedoch nervt dann die Liebesgeschichte ein wenig. Die Effekte sind auch wirklich grausam, selten so ein schlechtes Feuer gesehen und so schlechtes GCI.
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dennis.munnich.5 Mon, 03 Jun 2013 16:01:14 -0000
Kommentar löschenWar neben der Star Wars Reihe lange mein Lieblingsfilm, der hat doch irgendwie alles: Action, Gefühl und gute Schauspieler! Brilliante Story, freue mich schon auf Catching Fire :)
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StefSmart Wed, 29 May 2013 21:33:45 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat mich berührt. Ein paar Szenen sind ganz gut umgesetzt. Der Film war manchmal etwas langweilig aber nett anzuschauen
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Peppi_Pepp Sat, 01 Jun 2013 13:56:50 -0000
Antwort löschenIch gehe häufig etwas früher ins Bett um ein Hörbuch zu höheren.
Und regelmäßig schlafe ich darüber ein.
Bei Die Tribute von Panem - The Hunger Games Teil 1 war an Schlaf nicht zu denken.
Was etwas unangenehm ist, wenn man am nächsten Tag arbeiten muss.
Wie so häufig, war das Buch (Hörbuch) besser als der Film, aber ich habe schon soviel schlechtere Umsetzungen von Büchern im Kino gesehen.
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StefSmart Sat, 01 Jun 2013 14:49:35 -0000
Antwort löschenStimmt schon dass der Film schlechter ist als das Hörbuch oder das Buch zum Lesen :) Aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Film
Peppi_Pepp Sat, 01 Jun 2013 15:04:54 -0000
Antwort löschenIch habe den Film eine 7.5 gegeben.
Also, absolut sehenswert ;)
ffo_kcuf Tue, 28 May 2013 17:01:18 -0000
Kommentar löschenDie Schauspieler waren gut besetzt und er hat mir eigentlich ganz gut gefallen, viele szenen waren wirklich gut umgesetzt und er war einfach ganz nett anzusehen :)
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Bad-Boy1629 Mon, 27 May 2013 22:21:12 -0000
Kommentar löschenWoody Harrelson reißt einiges. Sehr cooler Typ, wenn auch mit etwas wenig Screen Time.
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siebi83 Sat, 25 May 2013 16:05:26 -0000
Kommentar löschenAm Anfang etwas langweilig und das Ende nicht genau erkennbar.
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nick989 Thu, 09 May 2013 19:18:12 -0000
Kommentar löschenBin sehr entäuscht von diesem Film obwohl mir das Buch so unglaublich gefallen hat.Die gesamte Story wurde meiner Meinung nach nicht richtig umgesetzt und darum hoffe ich dass das dann beim 2. Teil behoben wird. Auch die ersten 20min. sind vollkommen falsch insziniert worden.An der Kameraführung wäre auch einiges zu verbessern.
Naja muss mich leider den anderen negativen Kommentaren anschließen. :(
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GillianSeed Mon, 06 May 2013 22:33:48 -0000
Kommentar löschenGermany´s next Superkiller promi spezial ...holt mich hier raus
Trotz des schon stumpfsinnigen Titels sowie einiger inhaltlichen Fragmente, welche man hier und da aufschnappte -und welche nichts Gutes verhießen- rang man sich dazu durch, sich den Film doch mal... anzutun (das beschreibt die Sache ganz gut). Und ich wurde nicht enttäuscht: So etwas beklopptes habe ich schon lange nicht mehr gesehen... wobei man sich fragt, was bekloppter ist:
Der Inhalt des Films oder die positive Resonanz auf diesen. Wenngleich der hier celebrierte Voyeurismus doch schon fest in unserer Gesellschaft verankert ist. Da werden weinende Messies betreut, Transvestiten lutschen Kängurueier aus...warum nicht Kinder, die sich gegenseitig umbringen.
Hätte der Film einen kritischen Beigeschmack oder ein konsequentes Ende, wäre das ganze ja noch zu verkraften, jedoch das rosa-gepuderte, emotional-triefende Finale läßt einen in Agonie auf der Couch ( oder im Kinosessel, je nachdem, wo man sich befindet) herumwälzen...ich bin raus.
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pischti Sat, 04 May 2013 13:25:00 -0000
Kommentar löschenDie Handlungsidee des Filmes gefiel mir, doch leider besitzt "Die Tribute von Panem" ein paar Schwächen. Großer Schwachpunkt ist, dass man die Handlung in diesen knapp 2 1/2 h in ein paar Sätzen zusammenfassen kann. Für meinen Geschmack war der ganze Einstieg bis es endlich losging einfach viel zu lang. Nach knapp 70 Minuten beginnt dann endlich die Story, auf die davor recht lange hingearbeitet wurde. Sicherlich dienen die ersten 70 Minuten auch zur Charakterisierung der Figuren, die aber trotzdem, bis auf Jennifer Lawrence, recht blass und oberflächlich bleiben. Die ganze Umsetzung war mir persönlich, wie drücke ich es am besten aus........zu Disneylike, und eben typisch FSK 12 Einstufung. Am Ende war es dann leider eher eine Art modernerer "Herr der Fliegen" gepaart mit den Gewaltdarstellungen aus "Die Chroniken von Narnia" ^^ und einem Oberbösewicht (sofern man das überhaupt so nennen kann) aus dem Mickey Mouse Club. Bei einer Buchvorlage, welche über einen tödlichen Überlebenskampf in einer riesigen Arena (in Form eine Art Waldgebiet) zwischen 24 verschiedenen Jugendlichen schreibt, die mit Schwertern und Pfeil und Bogen ausgestattet werden und ums Überleben kämpfen, erwarte ich schon etwas mehr. Ich verlange keine FSK 18, aber mir hätte eine FSK 16 hier wesentlich besser gefallen. Das Geschehen in der Arena kann man leider auch an einer Hand abzählen.
Positiv in Erinnerung geblieben ist mir Jennifer Lawrence, die irgendwie eine grandiose Ausstrahlung hat und trotz recht oberflächlicher Rolle versucht, das bestmögliche aus ihrer Figur herauszuholen UND, trotz zu hoher Laufzeit hat mich der Film komischerweise nicht zu sehr gelangweilt und auch die Optik weiss zu überzeugen. Dazu gesellen sich noch ein paar subjektive Pluspunkte, da ich dieses Fantasy/Sci-Fi Genre sehr gerne mag.
Am Ende bleibt deshalb ein knapp positiver Eindruck. :)
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Drehmumdiebolzen Sat, 04 May 2013 14:15:40 -0000
Antwort löschen"Disney-like", das ich da nicht von selbst drauf gekommen bin ;P
vanilla Sat, 04 May 2013 17:32:02 -0000
Antwort löschenfand ihn damals schrecklich.....aber du beschreibst das wirklich gut.
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Harvey Specter Sat, 04 May 2013 17:42:00 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar, auch wenn ich den Film ein bisschen besser fand. Aber jetzt so von deiner Beschreibung her, fällt mir auch so einiges auf. Ich war vllt. zu euphorisch und habe mir den Film besser beibehalten als er vllt ist. Aber diesen Bonus hat der noch weiterhin, ich freue mich auf die Fortsetzung ;-D
pischti Sat, 04 May 2013 20:28:03 -0000
Antwort löschenErstmal danke für Eure Kommentare! :) Ich fand ihn ja letztendlich, trotz schärferer Kritik, auch ganz gut, aber leider wäre für mich da viel mehr drin gewesen. Ich meine, wenn man sich mal überlegt welcher Handlungsstrang in der Arena stattfindet so ist es doch recht wenig ^^ Vorsicht Spoiler!!!!!
Alle starten in der Arena, Jennifer Lawrence flieht vor der Meute, versteckt sich im Baum, kleines Mädchen aus Distrikt 11 hilft ihr, sie fliehen weiter, irgendwann ist ihr Kumpel (den ich kotzlangweillig fand :D ) aus District 12 wieder mit ihr zusammen, sie verstecken sich weiterhin und schon ist der Film auch schon fast vorbei, das etwas schwache Finale mit den schlechten CGI Viehchern nicht zu vergessen. ^^ Bin aber auch gespannt auf den zweiten Teil, vor allem auf die Story.
sendorian Fri, 03 May 2013 10:37:58 -0000
Kommentar löschenSobald die Spiele beginnen, ist der Film wirklich fesselnd, vor allem, weil dem Zuschauer kaum eine Atempause gegönnt wird. Davor spätschert die Handlung ziemlich dahin. Man hätte den Film bei gleicher Handlung durch ein paar bessere Dialoge oder nonverbale Kommunikation deutlich kürzen und auch aufwerten können. So sind viele Dialoge doch arg glatt und verraten häufig nur, was man schon seit 5 Minuten selbst beobachtet hat - ein Zugeständnis an die junge Zielgruppe vielleicht? Die Charaktere sind dementsprechend leider sehr flach. Man erfährt kaum etwas über ihre Beweggründe, Vorlieben, Schwächen. Die Hauptdarstellerin wird trotz ihrer wortkargen Art und so mancher Fehlentscheidung ständig in den Himmel gelobt und von allen geliebt - warum eigentlich? Das kommt überhaupt nicht rüber. Wahrscheinlich ist dies bei der Adaption des Romans verloren gegangen und Aktion gewichen. Ebenso wird nicht erläutert, was hinter den Spielen eigentlich genau steckt - Rache, Einschüchterung, Selektion...?
Worin der Film überzeugen kann, ist die Darstellung. Die meisten Szenen sind durchaus sehenswert, einige sogar bombastisch umgesetzt. Die Aktionsequenzen sind sehenswert und ganz gut choreographiert.
Eine Warnung an Eltern: Der Film ist schon recht brutal und es werden so einige Leute erstochen oder schwer verletzt. Die FSK von 12 ist nicht wirklich zu erklären. Ich würde ihn erst älteren Kindern zeigen.
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pischti Mon, 06 May 2013 09:53:12 -0000
Antwort löschenDie FSK 12 ist angemessen, weil die Gewaltszenen relativ stark "durch die Blume" dargestellt sind, denn "Die Tribute von Panem" ist fast genauso "brutal" wie "Die Chroniken von Narnia". ^^ Eine FSK 16 hätte dem Film gut getan, es ging schließlich um bitterernsten Überlebenskampf mit Waffen aus dem 12. Jahrhundert...dann hätte man die ein oder andere Szene auch etwas realistischer darstellen können.
sendorian Mon, 06 May 2013 10:12:25 -0000
Antwort löschenDa kann ich dir nicht ganz zustimmen. Klar sind die Gewaltszenen abgeschwächt und die Kamera schwenk genau im richtigen Moment weg, trotzdem ist der Film äußerst blutig. In "Chroniken von Narnia" fließt absolut kein Blut. Dort liegt jemand, der einen Speer im Bauch hat, ohne blutige Wunde am Boden, Schwerter werden durchgezogen und der Verletzte fällt, ohne einen Tropfen Blut an der Kleidung, einfach um. Das hat mich damals bei diesem Film schon extrem genervt, ist FSK 12 aber eher angemessen, als die Nahaufnahme einer Verbrennung, einer Schwertwunde, blutige Kopfverletzungen, jemand, der sich ächzend einen Speer aus dem Bauch zieht (!) und tote Kinder, die mit leeren Augen in die Kamera starren. Das ist meiner Meinung nach mit FSK 12 nicht mehr vereinbar.
pischti Mon, 06 May 2013 10:20:49 -0000
Antwort löschenTrotzdem ist es FSK 12 gerecht und Blut habe ich nicht viel gesehen :) Auch hat Blut mit einer FSK Einstufung nichts zutun und somit auch keine Verbrennungswunde. Es geht vielmehr um starke Gewaltdarstellungen. Bei "Ironglad" z.B., der eine FSK 16 hat, werden Köpfe und Arme abgeschlagen und das sieht man dann auch schön in Nahaufnahme. Fakt ist, dass "Die Tribute von Panem" ganz sicher nicht brutal ist und genug tote Kinder sieht man auch bei "Schindlers Liste" und auch dieser hat eine FSK 12, in diesem Film bekommen Menschen Kopfschüsse. Auch in jedem 18 Uhr ARD Krimi siehst Du Blut und irgendwelche Leichen, ist ebenso alles FSK 12, weil eben alles einfach sehr distanziert dargestellt wird.
Was Narnia angeht so hat die Kinoversion sogar ne FSK 6 :)
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sendorian Mon, 06 May 2013 12:42:13 -0000
Antwort löschenJa, dass ich mit der gängigen FSK-Einstufung nicht übereinstimme, habe ich schon oft gemerkt. Auch Schindlers Liste würde ich meinem 12-jährigen Kind nicht unbedingt zumuten. Das müssen die Eltern jeweils für sich klären und meine Anmerkung war für diese als Entscheidungshilfe gedacht. Was als FSK xy eingestuft wird ist mir persönlich völlig egal. Was man seinen Kindern zumuten kann, wissen die Eltern meist noch am besten (oder sollten es zumindest wissen)...
pischti Mon, 06 May 2013 13:13:45 -0000
Antwort löschenJa, da gebe ich Dir Recht. Ich denke bei Schindlers Liste spielt auch eine Rolle, dass der deutsche Staat ja den Kindern unbedingt zeigen muss, was das eigene Land schlimmes getan hat. Ich halte Schindlers Liste auch bedenklich für eine FSK 12. Aber beim FSK-Laden sieht man seit Jahren nicht mehr durch.
azzacx Wed, 01 May 2013 20:53:57 -0000
Kommentar löschenAchtung kann spuren von Spoilern enthalten.
kann dem film persönlich kaum was abgewinnen, da ich die Bücher kenne.
Gegen die Bücher kann der Film bis zum beginn der Spiele nicht anstinken und dannach ists halt stinknormale action ohne große nuancen... Schade finde ich, dass im Film Überhaupt nicht rauskommt, dass sie die Liebe zu Pietaa nur spielt.
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pischti Mon, 06 May 2013 09:55:25 -0000
Antwort löschenDas mit der gespielten Liebe ist eine interessante Aussage. Warum wird so ein wichtiger emotionaler Gesichtspunkt im Film anscheinend komplett weggelassen? Mir ist beim Sehen auch nicht aufgefallen, dass da irgendetwas gespielt ist. Also ist der Film wieder mal nur eine totale Adaption des Buches um das ganze wahrscheinlich massentauglicher zu machen...und sowas ist schwach.
niklas.nier.7 Wed, 01 May 2013 17:45:04 -0000
Kommentar löschenEine kurzweilige düstere Zukunftsvision, die den Zuschauer unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt. "Tribute von Panem" kann als moderner Gladiatorenkampf betrachtet werden, der aber noch tiefer erschüttert; handelt es sich bei den Kämpfenden doch um Jugendliche, aus denen der Überlebenstrieb herausgekitzelt wird.
Die filmische Umsetzung überzeugt und wechselt stets zwischen der ländlichen Wettkampfarena und dem hochmodernen Moderationskomplex ab. Das kontrastiert und wirkt ebenso absurd, erinnert es doch sehr an heutige TV-Shows, in der die Ethik aber gänzlich abhanden gekommen ist.
Willow Shields, als heroische Freiheitskämpferin, Woody Harrelson, der abgehalfterte Held vergangener Tage, und Stanley Tucci, als schmieriger Moderator, überzeugen in einem insgesamt ordentlichen Cast.
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