Dan - Mitten im Leben!
Dan in Real Life (2007), US Laufzeit 99 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 20.03.2008
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51 Kommentare
Keine
von Peter Hedges, mit Steve Carell und Juliette Binoche
Als der verwitwete Familienvater und erfolgreiche Ratgeber-Kolumnist Dan Burns (Steve Carell) mit seinen drei widerspenstigen Töchtern nach Rhode Island zum jährlichen Familientreffen seiner weitläufigen Sippschaft fährt, passiert etwas, womit niemand gerechnet hätte – am allerwenigsten Dan. Kurz nach der Ankunft trifft Dan in einem Buchladen zufällig eine attraktive Frau namens Marie (Juliette Binoche). Die beiden kommen ins Gespräch und finden sich auf Anhieb mehr als nur sympathisch. Leider muss Dan noch am selben Abend feststellen, dass Marie bereits die brandneue Freundin seines Bruders Mitch (Dane Cook) ist. Während das Wochenende seinen turbulenten Lauf nimmt, versuchen Dan und Marie sich angestrengt aus dem Weg zu gehen und ihre wachsende gegenseitige Anziehungskraft zu unterdrücken – was zu immer neuen, peinlichen und witzigen Situationen führt. Doch ganz gleich wie verbissen sie auch versuchen, sich gegen ihre Gefühle zu wehren, sie können sich nicht dagegen stemmen… und verlieben sich. Langsam erkennt Dan, dass er, wenn es um das wahre Leben geht, seinem Herzen folgen muss.
Hintergrund & Infos zu Dan – Mitten im Leben!
Die Dreharbeiten zum Film fanden in New York und in Rhode Island statt. Die Geschichte ist von wahren Ereignissen des Drehbuchautors Pierce Gardner inspiriert. Seine Erfahrungen mit Familientreffen mit ca. 30 Leuten wurden in die Geschichte eingearbeitet. Peter Hedges Regiedebüt war der Film Pieces of April – Ein Tag mit April Burns mit Katie Holmes.
Vollständige Handlung
Dan Burns (Steve Carell) arbeitet als Ratgeber-Kolumnist bei einer Zeitung. Er ist Witwer und lebt mit seinen drei Töchtern Jane (Alison Pill), Cara (Brittany Robertson) und Lilly (Marlene Lawston) zusammen. Die Familie macht sich an einem Wochenende auf den Weg zu Dans Eltern (John Mahoney, Dianne Wiest) nach Rhode Island, wo ein jährliches Familientreffen stattfindet. Dort treffen alle Familienangehörigen zu einem großen Fest zusammen, um zu spielen, zu quatschen und Neuigkeiten auszutauschen.
Um sich ein wenig Freiraum von seiner Familie zu verschaffen, macht Dan einen Ausflug zum Buchladen der Stadt. Dort stößt er mit der hübschen Marie (Juliette Binoche) zusammen, die ihn zunächst für einen Dieb hält. Das Missverständnis kann jedoch im folgenden Gespräch beseitigt werden. Beide finden sich zunehmend sympathisch, doch Dans positive Gefühle und Hoffnungen zerschlagen sich bereits am Abend wieder. Da stellt sich heraus, dass Marie die neue Freundin von Dans Bruder Mitch (Dane Cook) ist.
Fortan versuchen beide, über das Wochenende möglichst wenig Kontakt zueinander zu haben und sich wenn immer es geht, aus dem Weg zu gehen. Dabei müssen sie sich jedoch für sich eingestehen, dass die Zuneigung für den anderen immer größer wird. Um diese Gefühle zu unterdrücken, bedarf es einiger peinlicher Situationen. Beiden wird im Verlauf des Familientreffens immer mehr bewußt, dass sie sich ineinander verliebt haben. Da Dan durch den Verlust seiner Frau schon einen schweren Rückschlag erlebt hat, zweifelt er zunächst an seinen Gefühlen für Marie. Doch dann beginnt er um sie zu kämpfen, auch wenn er damit seinem Bruder Mitch die Freundin ausspannen wird.
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Cast & Crew
- Genre
- Romantische Komödie, Drama, Komödie, Romanze
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- New Jersey, New York City, Rhode Island
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Ausflug, Auto, Autounfall, Begegnung, Beziehung, Bowling, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Buchhandlung, Dreiecksbeziehung, Erste Liebe, Familie, Familienausflug, Familienclan, Familienfest, Familienkonflikt, Familienurlaub, Fehlende Mutter, Frau zwischen zwei Männern, Führerschein, Gefühle und Charaktereigenschaften, Geschwister, Großfamilie, Gymnastik, Heimliche Liebe, Humor, Kuss, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Liebeskummer, Liebeslied, Liebeswirren, Melancholie, Reise, Rendez-Vous, Schriftsteller, Schulfreundin, Schöne Frau, Streit, Trennung, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Verbotene Liebe, Verlieben, Witwer, Witz, Zufall, Zufällige Begegnung, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Berührend, Entspannt, Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
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Kritiken (9) — Film: Dan - Mitten im Leben!
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenSoll mal wieder ein Film in den DVD-Player wandern, der nicht durch einen Hollywoodhype bekannt wurde und in den Videotheken vermutlich auch nicht allzu häufig auf den Leihtisch wandert? Dann ab mit “Dan – Mitten im Leben” in den DVD-Player und genießen. Der Film ist ein echter Hit und überrascht mit einer tollen Geschichte und guten Schauspielern. Großes Kino, was man nicht verpassen sollte!
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDas Setting, eine Großfamilie die mit Kind und Kegel bei den Großeltern die Urlaubstage im elterlichen Haus verbringt, ist sehr deutlich von “The Family Stone” geklaut. Auch hier wird eine neue Freundin in die Großfamilie eingeführt und muss sich bei Großeltern, Geschwistern und Schwägern und Kindern bewähren. Auch hier ist die neue Freundin zwischen zwei Brüdern hin- und hergerissen.
Die Story ist ohne große Überraschungen und Gimmicks inszeniert, man weiß schnell, wer mit wem am Ende zusammenkommt und was bis dahin passieren wird, aber das ist bei dieser Art von Filmen auch nicht anders zu erwarten und gehört dazu.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDenke ich an Steve Carell, so entstand in meinem Kopf bisher folgende Gedankenkette: „Steve Carell — ‚Evan Allmächtig’ — Komödie — nicht lustig — blöder Humor — folglich: Steve Carell: meiden“. Mit seinem neuesten Film hat sich mein Bild von Herrn Carell akut geändert.
Nach dem Tod seiner Frau ist Dan allein erziehender Vater, der für ein paar regionale Zeitungen Kolumnen zum Thema „Moral und Anstand“ schreibt. Er führt ein Leben im alltäglichen Trott und hat den Glauben an die große Liebe eigentlich schon aufgegeben. Als er seine Eltern besucht, um mit der gesamten Großfamilie ein Fest zu feiern, lernt er in einem Bücherladen die attraktive Marie kennen. Auf Anhieb verstehen sich die beiden fabelhaft und Dan erzählt ihr sogleich Dinge, die er noch keinem anderen Menschen erzählt hat. Gleiche Wellenlänge eben. Zurück bei seiner Familie schwärmt er seinen Brüdern von seiner neuen Bekanntschaft vor, um kurz darauf festzustellen, dass Marie die neue Freundin seines Bruders Mitch ist. Von nun an wird sein Selbstverständnis von „Moral und Anstand“ minütlich auf die Probe gestellt.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenIn der Buchhandlung beschreibt Marie, welche Elemente ihr Wunschbuch enthalten muss, zum Beispiel menschlichen Humor und Überraschungen. Sie möchte vom Buch weggefegt werden und eine tiefe Verbindung spüren. Eine solche erfrischende Mischung aus dem Leben serviert auch Regisseur und Drehbuchautor Peter Hedges in «Dan in Real Life». Die Figuren sind, wie man so schön sagt, aus dem Leben gegriffen. «Dan in Real Life» ist eine unwiderstehlich herzhafte Komödie über die grossen Enttäuschungen und das überraschende Glück im Leben.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenAls Romantische Komödie ohne all das Abgeschmackte, was sonst an diesem Konzept klebt, erweist sich "Dan - Mitten im Leben". Dazu überrascht Steve Carell ("Little Miss Sunshine") wieder mit einer guten Rolle, nachdem er im unsäglichen "Evan Allmächtig" die Arche Noah baute.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenSollte man über die sicherlich gruseligste Filmsippe seit "Little Miss Sunshine" hinwegkommen, dürfte sich Peter Hedges’ "Dan in Real Life" als akzeptable, in seinem wenig hysterischen Tonfall angenehm gesetzte Romanze erweisen. Hier wie dort glänzt Steve Carell als erstaunlich präsenter Schauspieler, der die Figur mit viel Empfindsamkeit und sympathischem Humor ausstattet. Dass sich zwischen ihm und der immer dezent belehrenden Juliette Binoche keine wirkliche Chemie entwickeln will, kann nicht verhüllen, dass diese an ein etwas älteres Publikum gerichtete Romantic Comedy in ihrer Harmlosigkeit gefällt. Wäre da nicht der grausige Epilog, der jene Spießigkeit freilegt, die man zuvor schon permanent vermutete, könnte dieser Dan einem durchaus ans Herz wachsen. So bleibt es nur beim alten Wertebekunden – aber immerhin mit schönen Songs von Sondre Lerche.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenSteve Carell zeigt sich in dieser romantischen Komödie wieder einmal in seiner Rolle als sympathischer Vierziger mit Witz. Sein Glück nimmt die Form von Juliette Binoche und drei frechen Töchtern an.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenFrei von Gefühlsduselei hat Regisseur Peter Hedges, der bereits in seinem Erstling „Pieces of April“ das fragile Innenleben einer Familie humorvoll ausleuchtete, hier mit Hilfe seiner sympathischen Besetzung eine Mitten-aus-dem-richtigen-Leben-Komödie der leisen Töne und tollen Charaktere gebacken.
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Agitpop
Kommentar löschenIn zweiter Linie ist der Film aber immer dann, wenn er nicht charmant oder lustig ist, einfach nur eine weitere RomCom, die brav und überraschungsarm alle gesetzlich vorgeschriebenen Genre-Plotpunkte und -Szenen arbeitet. Kein schlechter Film, aber letztlich halt doch bloß noch eine RomCom in einem ganzen Meer an RomComs.
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Kommentare (42) — Film: Dan - Mitten im Leben!
uncut123 Fri, 17 May 2013 11:28:56 -0000
Kommentar löschenherz und humor perfekt in ein unterhaltsames zusammenspiel und dann noch dieses lied
http://www.youtube.com/watch?v=vbm2l66dgYM
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MartinNolan Wed, 15 May 2013 10:03:11 -0000
Kommentar löschenEine zu Beginn interessante Komödie mit einem schwermütigen Unterton, die sich aber leider im Verlauf im fast unerträglichen Kitsch verliert, sodass es kaum noch stören mag, dass die Handlung keinerlei Überraschungen für den Zuschauer offen hält. „Dan-Mitten im Leben“ präsentiert sich schlussendlich größtenteils als anspruchsloser Film, der zwar hier und da, mal lustig oder gar traurig ist, aber im Grunde sich eben nicht mehr dahinter verbirgt. Keine großen Lacher, keine großen Gefühle!
Fazit: Mittelmäßige Tragikomödie über einen alleinerziehenden Vater und dessen pubertierende Töchter, die nur stellenweise zu überzeugen weiß, da neben einer eindimensionalen Charakterzeichnung, die Handlung besonders unter einem zunehmenden Anteil an Kitsch erkrankt.
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VisitorQ Thu, 18 Apr 2013 13:17:13 -0000
Kommentar löschenAls ich Juliette Binoche vor Jahren das erste mal gesehen habe, wollte ich mich nicht in sie verlieben. Aber es ist mir nicht gelungen, ich habe mich verliebt und sie sich auch in mich, deshalb dreht sie weiterhin Filme in denen sie ganz zauberhafte Rollen spielt um mich, ihren Liebling, glücklich zu machen. Finde ich nett von ihr, muss ich schon sagen.
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nils.johannson.1 Thu, 28 Mar 2013 22:24:53 -0000
Kommentar löschenEin Film, der für mich mit seiner großen Emotionalität hervorsticht. Wie Steve Carell den durch den Tod seiner Frau, auch nach Jahren noch trauernden und gegen die Schmerzen kämpfenden Vater von 3 Töchtern spielt ist einfach groß.
Ihn auf dem Weg zu beobachten, wie er eine neue Liebe findet, bis hin zu "Let my love open the door", ist ergreifend.
Steve Carell zeigt hier seine stärkste schauspielerische Leistung. Leider wird er zu selten für Rollen besetzt, die etwas anspruchsoller sind. Mir fällt ansonsten nur noch Little Miss Sunshine ein, wo er zweifellos eine ähnlich gute Leistung bringt wie hier.
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Kingnussi Sun, 17 Mar 2013 20:32:11 -0000
Kommentar löschenLiebenswerte Komödie!
"Plant für euer Leben Überraschungen ein"
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chmul_cr0n Tue, 31 Jul 2012 00:52:42 -0000
Kommentar löschenSowas von klischeehaft und kitschig. Echt nich gut geschrieben.
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J0J0 Sun, 19 Feb 2012 12:10:07 -0000
Kommentar löschenDie angenehm unaufgeregte Warmherzigkeit dieses Fühlgutfilms kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Emily Blunt nur kurz auftritt und OHNE IHREN AKZENT spricht. Diese herbe Enttäuschung konnte ich für den Rest des Films seelisch-emotional nicht mehr überwinden.
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Murray Wed, 08 Feb 2012 18:02:18 -0000
Kommentar löschenSehr warmherzige RomCom mit einem starken Steve Carell und absolut empfehlenswerten Soundtrack von Sondre Lerche. Teilweise etwas zu kitschig und vorhersehrbar
aber ideal für einen gemütlichen Fernsehabend.
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Donnos Fri, 09 Dec 2011 15:01:33 -0000
Kommentar löschenMag etwas arg "heile Welt"- mäßig rüberkommen, aber bei der Aufmerksamkeit, die der Film bekommen hat (gar keine? war der überhaupt im dt. Kino?) und dem Cover habe ich nichts erwartete und eine sehr herzliche, gut geschauspielerte Komödie serviert bekommen. Es muss ja nicht jeden Abend Kulturkino sein. Das ist wirklich, so platt es klingt, ein schöner, lustiger Film mit auch ernsteren Momenten für die ganze Familie.
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Scotty2Hotty Thu, 08 Dec 2011 17:11:02 -0000
Kommentar löschenNein ich konnte die positive Kritik in den Medien nicht verstehen!
Die Charaktere sind so bewusst exzentrisch formuliert, dass es kaum mehr zu ertragen ist! Wehe dem der in so eine Familie einheiratet..
Gefallen haben mir einzig die schauspielerischen Leistungen von Steve Carell u. John Mahoney!
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RoosterCogburn Sun, 16 Oct 2011 07:48:54 -0000
Kommentar löschenRührend, witzig und tolle Darsteller wie Dianne Wiest, John Mahoney, ein ruhiger Steve Carell und eine liebliche Juliette Binoche. Das tolle Ensemble begeistert in einer wechselhaften Inszenierung. Die melancholische Stimmung die herrscht, als Steve Carell mit Dane Cook im Duett Let 'My Love Open The Door' von Pete Townshend singt, ist wirklich rührend. Die Szene mit Binoche und Carell unter Dusche war auch etwas besonderes. Ich war von diesem Film angenehm überrascht. Ein sehr sympathischer Film.
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AddictedToIan Fri, 20 May 2011 14:17:29 -0000
Kommentar löschenSehr schwacher Film.
Ich muss auch dazu sagen, dass ich mit Vorurteilen da ran gegangen bin. Manch einer mag Steve Carell mit seinem ewig gleich bleibenden Gesichtsausdruck ja urkomisch finden. Ich nicht.
Schon in "Evan allmächtig" fand ich ihn nicht lustig.
Ich bin mir nicht sicher, worauf dieser Film abzielt. Lustig fand ich die Geschehnisse während der ersten halben Stunde nicht. Ich habe mich eher fremdgeschämt und teilweise einfach mit dem Hauptcharakter unter der Dummheit seiner Mitmenschen mitgelitten.
Und dieses ganze Mitleidsgehabe finde ich auf 90 Minuten verteilt zu langweilig. Auch seine Töchter sind mir tierisch auf die Nerven gegangen. Die Mittlere mit ihren pseudo-erwachsenen Sorgen, die nach einer Zeit total nerven, die Älteste mit ihrem ständigen "Lass mich doch Auto fahren" und die Jüngste mit ihrem altklugen Gerede.
Dieser Film nervt einfach. Und das richtig. Werde ich mir definitiv nie wieder antun.
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annaberlin Tue, 07 Sep 2010 14:15:43 -0000
Kommentar löschenHach, endlich mal wieder einen schönen Film gesehen, der einfach mal nur der Seele gut tut.
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Moe Szyslak Sat, 24 Jul 2010 18:21:00 -0000
Kommentar löschenSehr schöner kleiner feiner Film, der sich größtenteils genau so verhält, wie seine Hauptfigur: Charmant, nett, amüsant, tragikomisch, rührend, sympathisch, ehrlich und irgendwie da, obwohl er nicht wirklich wahrgenommen wird und den man bestimmt bald wieder vergessen haben wird, obwohl er das Herz berührt. Also mir hat der sehr gut gefallen und ich fand ihn sehr unterhaltsam. Steve Carell, sonst ja eher prädestiniert für Ulknudel-Rollen, hält sich hier wohltuend mit Blödeleien zurück und verleiht seiner Rolle den besonderen Hauch der sympathischen Losers, der zwar mitten im Leben steht, aber irgendwie dennoch nicht. Rumschlagen muss er sich mit seinem ziemlich schwierigen minderjährigen Töchtern, mit seinem Verwandten bei diesem Familienausflug und mit dem Umstand, dass er kurz davor die Liebe seines Lebens kennenlernt und dann erkennen muss, dass sie mit seinem Bruder zusammen ist. Letzteres ist dann die Hauptstory, und die unmögliche Fast-Beziehung der beiden war richtig gut erzählt und auch gespielt. Das Zusammen- und auch Gegenspiel des hervorragenden Carell und der bezaubernden Binoche hat ungemein Spaß gemacht, und man hat sich irgendwie gewünscht, dass sie zusammenkommen, dann aber auch wieder nicht. War klasse gespielt von den beiden und auch wunderschön erzählt. Mit Dan habe ich schon seit der ersten Minute zu 100% sympathisiert und folglich ging mir die ganze Sache dann auch ziemlich zu Herzen. Dan ist einfach ein armer Tropf und in der Situation konnte er nur als wieder mal Verlierer hervorgehen, egal wie es endet. Die Story ist natürlich nichts Neues, aber mir hat es gefallen, weil hier fast perfekt die Balance gefunden wurde zwischen Drama und Komödie, erfreulicherweise ohne zu übertrieben zu sein auf beiden Seiten. Mitten im Leben war das, ohne sich den Extremen anzunähren. Das war einfach ein schöner und bittersüßer Film in der Mitte. Es gab eine Szene, bei der ich voll im Fremdschämmodus war (Carell danced ab, ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte), es gab einige dramaturgiefördernde merkwürdige Zufälle (Dusche z.B.) und das vorhersehbare Ende war so unglaublich sentimental und im Abspann furchtbar kitschig, dass es mich da sogar geärgert hat, dass der Film dann doch noch den guten Pfad der Mitte verlassen hat, aber im Endeffekt kommt man, genau wie bei der Hauptfigur, nicht drum herum, ihm das zu verzeihen, weil er einem den Tag mit seiner schlichten und ehrlichen Art dann doch irgendwie versüßt hat.
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mikkean Wed, 14 Jul 2010 17:57:21 -0000
Kommentar löschenWas macht Steve Carell nur richtig? Da spielt dieser äußerst sympathische Comedian in weniger witzigen Filmen wie "Evan Allmächtig" mit und verschenkt sein Potential. Aber dann mausert er sich plötzlich dank solcher Perlen wie "Little Miss Sunshine" zum waschechten Darsteller. Und dabei benötigt er weniger Anlaufzeit als sein berühmter Kollege Jim Carrey. Ganz ehrlich, für mich "Dan - Mitten im Leben" Carells erster überzeugender Film als Haupt-Protagonist, der dem Talent dieses Mannes wahrhaft gerecht wird. Mit leisen Tönen erzählt dieser Film ohne grobschächtige Romantik, verschrobenen Holz-schlaghammer-Humor und ohne allzu seichte Poesie vom späten Liebesglück eines Witwers und alleinerziehenden Vaters. Dieser weiß zwar als Kolumnen-Schreiber mit Wörtern zu jonglieren, aber sich der eigenen offenherzigen Gefühlslage versperrt. In seiner Rolle als Vater und Familienmensch ist er ziemlich übervorsichtig geworden und verwehrt auch seinen ältesten Töchter die Freiheit in der Liebe oder dem Autofahren. Doch das soll sich ändern, nicht schlagartig - oder eben doch. Denn diesen Klick seines Herzens will der gute Dan sich dann doch nicht sofort eingestehen, aber er weiß, dass da etwas ist. Zu dumm nur, dass Juliette Binoche als Lichtblick in seinem Leben ausgerechnet die neue Frau an der Seite seines Bruders ist. Diese verzwickte Kiste löst dieser kleine Film ohne große Hast und innerhalb eines glänzend aufgelegten Ensembles, wie es so leider nicht mehr oft vorkommt. Dazu noch ein unaufgeregter Indie-Soundtrack, der sicherlich Geschmackssache ist aber bestens zur Stimmung des Streifens passt. Es ist schon eine wahre Freude Carell in dieser Rolle zuzuschauen. Zu sehen, wie er langsam wieder auftaut und das Leben wieder zu umarmen lernt. "Dan - Mitten im Leben" ist einer dieser Filme, dem es ohne Anstrengungen gelingt, sich in unsere Herzen zu schleichen, weil seine Figuren so aufrichtig sind und auch ohne tiefenpsychologische Anaylse interessant erscheinen. Wer meint, hier keine lebenswichtige Lektion zu lernen, hat vielleicht recht - aber wann fiebern wir schon derart mit den Figuren und wünschen ihnen alles Glück, dass ihnen zusteht. Dafür braucht es wirklich nur ehrliche und eben leise Filme wie diese.
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stuforcedyou Thu, 15 Jul 2010 09:41:04 -0000
Antwort löschenTolle Kritik!
Mitfiebern ohne Pyrotechniken, Effektoverkill und Brachialhumor. Peter Hedges weiß einfach wie man lebensnahe, interessante Figuren erschafft. Ach ja, und von Charme versteht er (wie auch seine Darsteller) ebenfalls eine Menge.
mikkean Thu, 15 Jul 2010 17:51:32 -0000
Antwort löschenDanke, "Dan - Mitten im Leben" ist wahrlich einer dieser seltenen Glücksfälle, wo ein Film eben zu mehr imstande ist, als uns nur zwei Stunden von der Realität abzulenken. Talent zeichnet sich eben nicht nur durch Effekte-Erfahrung aus, sondern eben durch das wahre Interesse für die eigenen Figuren.
stuforcedyou Tue, 13 Jul 2010 16:25:04 -0000
Kommentar löschenRegisseur Peter Hedges schenkte der Filmwelt als Drehbuchautor den Johnny Depp Klassiker »Gilbert Grape« und als Regisseur den kaum beachteten aber überaus hinreißenden New York Film »Pieces of April«. In seiner zweiten Regiearbeit zeigt Hedges wieder was er kann: Lebensnahe, sympathische und überaus menschliche Figuren und ihre Probleme zu zeigen. Größtes Problem von Titelfigur Dan ist die Liebe und der Film zeigt leichtfüßig wie sich der arme Witwer durch die Irrungen und Wirrungen der Liebe windet, weil er in die Freundin seines Bruders verliebt ist. Zugegeben »Dan- Mitten im Leben!« ist weder besonders originell noch besitzt der Film wirklich Substanz, aber die bereits erwähnten Figuren machen den einfachen Film zu einem charmanten, unaufgeregten Film, der erneut beweist dass Steve Carrell nicht nur in Komödien wie »Jungfrau (40), männlich sucht« oder »Get Smart« überzeugt sondern auch in kleinen Perlen wie dem großartigen »Little Miss Sunshine«. So gut wie dieser ist »Dan- Mitten im Leben!« zwar nicht aber er schlägt ein wenig in die gleiche Kerbe.
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DanielleJolie Mon, 12 Jul 2010 11:41:03 -0000
Kommentar löschenSteve Carell seh ich mittlerweile ganz gern, aber dieser Film ist auch durch ihn nichts Besonderes..... gibt sicher schon einige Filme mit einer story dieser Art. Typischer Familienfilm, ganz nette Abschnitte, aber nicht herausragend.
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8martin Fri, 09 Jul 2010 21:29:31 -0000
Kommentar löschenEiner der zahllosen Filme über ein Familientreffen. Dabei wird kein amerikanisches Cliché ausgelassen. Alles landesübliche was man sich nur vorstellen kann wird bemüht: es gibt u.a. Pancake, Pantomime, American Football, Bowling u. v. a.
Allein erziehende Väter, pubertierende Töchter, verständnisvolle Großeltern. Das peinlich vorhersehbare Happy End, auf das der Streifen wohl aufgebaut ist, bahnt sich über aufgesetzte Komik und flache Dialoge an. Für die Emotionen muss Juliette Binoche tränenreich herhalten. Hat diese tolle Schauspielerin nichts Besseres zu tun als hier geschwurbelte Gefühlsduselei zu betreiben? Bei den etwas in die Länge gezogenen Gesangseinlagen oder der rhythmischen Frühgymnastik kann man dem Drang nicht widerstehen die Vorlauftaste zu drücken. Dass Regisseur Peter Hedges es besser kann, hat er bewiesen. Hier handelt es sich wohl um einen lauwarmen Nachzieher, aber der hier hat Flasche mehr als leer.
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Graf Krolock Fri, 09 Jul 2010 18:35:06 -0000
Kommentar löschenSchöne, lockere und fröhliche Liebesgeschichte, ohne zu übertreiben, ohne Kitsch und Schnörkel. Wenn man die Entwicklung auch vorhersehen kann, ist das aber für den Film nicht von Nachteil. Es ist ja auch kein Krimi und auch kein Liebesdrama. War schön anzusehen.
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Dalia Thu, 08 Jul 2010 21:31:26 -0000
Kommentar löschenSehr unkomplizierter, einfacher und schöner Film. Pure Unterhaltung mit Herzwärmflaschenszenen. Und schön, Steve Carell mal in einem (mehr oder weniger) ernsten Film zu sehen, nach all dem Klamauk.
Passender Film für einen langweiligen Sonntagnachmittag. Der Film besitzt eine gewisse Ruhe und der "ruhige Humor" ist sicherlich nicht jedermann Geschmack, aber ich liebe ihn, weil er wunderbar realistisch ist.
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