Das Leben der Anderen
Das Leben der Anderen (2006), DE Laufzeit 137 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Historienfilm, Kinostart 23.03.2006
86 Bewertungen
Skala 0 bis 10
25770 Bewertungen
125 Kommentare
Keine
von Florian Henckel von Donnersmarck, mit Ulrich Mühe und Sebastian Koch
1984, Ostberlin. Das Leben der Anderen ist für Stasi- Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) nur bezüglich einer Frage interessant: Handelt es sich um Feinde des Staates? Wiesler ist ein linientreuer Abhörexperte, dem die Arbeit zum einzigen Lebensinhalt geworden ist. Als er vom opportunistischen Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) auf den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck) und ihren Lebensgefährten, den Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch), angesetzt wird, scheint der Ausgang klar. Lassen sich die beiden irgendetwas zu Schulden kommen, wird Wiesler dies herausfinden und sie “zur Strecke bringen“.
Doch der einsame Stasi-Beamte ist fasziniert von dem Leben der freigeistigen Intellektuellen. Immer mehr in einen Strudel aus Angst, Intrigen und Geheimnisse gezogen, muss sich Wiesler fragen, was für ihn wichtiger ist: der Staat oder das Leben der Anderen, das jetzt durchaus sein eigenes ist.
Florian Henckel von Donnersmarck gab mit Das Leben der Anderen sein Spielfilmdebut. Er feierte mit ihm große Erfolge, sowohl bei der Kritik, als auch beim Publikum. Bei einem Budget von umgerechnet 2 Millionen Dollar spielte das Leben der Anderen weltweit über 77 Millionen Dollar ein. Der Film gewann 2006 den Oscar als bester fremdsprachiger Film, den europäischen Filmpreis und unzählige andere Preise. Für den Oscar stach er u.a. den als Favoriten gehandelten Pans Labyrinth aus.
Das Leben der Anderen ist nicht der erste Film, in dem Hauptdarsteller Ulrich Mühe und Ulrich Tukur zusammen zu sehen sind. In dem Drama Der Stellvertreter von Costa-Gavras spielten sie zwei Figuren, die angesichts des Schreckens des Holocausts zwei sehr unterschiedliche Wege gehen. Tukur stellte einen verzweifelten SS Offizier und Christen dar, der angesichts des Grauens nicht wegsehen kann. Mühe hingegen einen opportunistischen Arzt, der keinerlei Probleme hat sich an die Gegebenheiten anzupassen. Ihre Rollenverteilung ist damit in beiden Filmen gewissermaßen spiegelverkehrt. Das Leben der Anderen sollte der vorletzte Film von Ulrich Mühe bleiben. Er verstarb 2007 an Magenkrebs. (KJ)
Mehr Bilder (17) und Videos (2) zu Das Leben der Anderen
Cast & Crew
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Florian Henckel von Donnersmarck
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Ulrich Mühe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hauptmann Gerd Wiesler
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Sebastian Koch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Georg Dreyman
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Martina Gedeck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christa-Maria Sieland
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Ulrich Tukur
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anton Grubitz
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Thomas Thieme
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Minister Bruno Hempf
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Thomas Arnold
Regie
Schauspieler
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Hans-Uwe Bauer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Hauser
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Ludwig Blochberger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benedikt Lehmann
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Matthias Brenner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Karl Wallner
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Charly Hübner
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Volkmar Kleinert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert Jerska
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Herbert Knaup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gregor Hessenstein
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Marie Gruber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Meineke
-
Bastian Trost
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Häftling 227
-
Hinnerk Schönemann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Axel Stigler
-
Florian Henckel von Donnersmarck
- Genre
- Schicksalsdrama, Politthriller, Politdrama, Melodram, Historienfilm
- Zeit
- 1989
- Ort
- Berlin, Berliner Mauer, Deutsche Demokratische Republik, Ost-Berlin
- Handlung
- Abhören, Affäre, Art House-Film, Buch, Depression, Deutsch-Deutsche Grenze, Deutsche Wiedervereinigung, Einsamkeit, Erpressung, Gesellschaftskritik, Große Liebe, Hauptmann, Klassische Musik, Klavier, Kulturminister, Künstlerszene, Oscargewinner, Redefreiheit, Schauspieler, Schriftsteller, Sozialismus, Spionage, Stasi, Stasi-Spion, Suizid, Theater, Verhör, Wohnungsdurchsuchung, Überwachung
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Geistreich, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das Leben der Anderen
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- Das Leben der Anderen: critic.de
- Das Leben der Anderen: film-zeit.de


















Kritiken (15) — Film: Das Leben der Anderen
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„DAS LEBEN DER ANDEREN“ ist ein schnörkellos inszeniertes Drama mit Thriller-Qualitäten, das durch seine ruhige, aber dafür umso intensivere Inszenierung besticht. Gekonnt erzählt es uns aus jüngster Vergangenheit, verkommt aber nicht zum langwierigen Lehrstück, sondern wird dem Aspekt, dass es unterhalten soll, absolut gerecht. Einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre und zurecht mit dem Oscar gewürdigt worden. Beeindruckend!
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen„Kann jemand, der diese Musik wirklich gehört hat, ein schlechter Mensch sein?" -
Von Donnersmarck führt jenes Experiment zu einem konsequenten Ende, dass vor über sechs Jahren mit Hirschbiegels Soap aus dem Führerbunker seinen Anfang fand: Formale Fehlerfreiheit ist nutzlos, solange die Konzeption hinter der historischen Oberfläche brüchig und ärgerlich ist: Unter der dramaturgisch verständlichen, aber letztendlich undurchdachten Prämisse, Systemkritik auf Einzelfiguren und deren emotionalen Unterbau herunterzubrechen, scheitert "Das Leben der Anderen" an ähnlichen Punkten, wie die halbgare Spreewaldgurken-Chose "Goodbye Lenin", dessen Ostalgie-Epigonen sich vonDonnersmarck jedoch stets überlegen zu fühlen scheint - zu Unrecht: Viel für Tränendrüse und Herz, wenig für Geschichtsbuch und Verstand - auch das Stasi-Märchen hat diesem Credo wenig hinzuzufügen.
Mit seiner - als rühmenswerten Einzelfall intendierten - Läuterung…
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten
Hitmanski 2010/11/30 00:20:07
Antwort löschenDas hört man gerne; zu "Good Bye, Lenin!" hab ich ja an passender Stelle schonmal meinen Senf abgegeben; ich find den auch recht zweifelhaft, wenngleich ich gestehen muss, dass er gefälliger daherkommt, als "Das Leben der Anderen", und ich ihn deshalb eher noch einmal anschauen würde.
Hitmanski 2010/11/30 00:25:25
Antwort löschenDa siehst du mal, was du hier für einen Einfluss ausübst ;)
der cineast 2010/11/30 02:01:53
Antwort löschenschön geschrieben...ich glaube ich muss von meiner 9 auch mal runter, denn Donnersmarck ist ein Vollspacko. Du hast die Blase gut aufgelöst ;) und mit the tourist wird er untergehen ;)
Mr Vincent Vega 2010/11/30 03:14:20
Antwort löschenDrecksfilm, von vorn bis hinten. Widerliche verlogene hochnäsige Kacke.
Hitmanski 2010/11/30 10:09:02
Antwort löschenOha, ihr mögt den ja noch weniger als ich :)
Ich glaub' auch, dass er mit "The Tourist" von jenen Feuilletons abgeschossen wird, die ihn damals für seinen Stasi-Schmu gefeiert haben - dabei sieht das Popcornspektakel bei Weitem unprätentiöser und harmloser aus...
Tytus 2010/11/30 11:29:25
Antwort löschenihr habt denn Film bis zum Schluss ausgehalten ;)
wie heißt denn der zweite Teil " Vorratsdatenspeicherung" oder PayBack?
Billmaik 2010/11/30 11:36:40
Antwort löschenFür mich ist die Kritik im Großen und Ganzen nicht nachvollziehbar. Sehr merkwürdig, dass der Film trotz der hier suggerierten massiven Weichspülung und perfiden Zuschauermanipulation bei dem Großteil der führenden DDR-Oppositionellen (im Gegensatz zu Ostalgie-Schmarrn wie eben "Good Bye Lenin") ein sehr positives Echo fand. Ich sehe in einem fiktiven Melodram keinen Zwang zur dokumentarischen Genauigkeit, zumal mir deine Argumentation als absurd erscheint. Die Behauptung der Film wäre sozusagen Stasi-verklärend bzw. verhamlosend ist sogar schlichtweg lächerlich, da eher das Gegenteil der Fall ist. Bei Berücksichtigung des zeithistorischen Kontext sollte man vielmehr kritisieren, dass die DDR im Jahre 1985 längst kein stalinististischer Überwachungsstaat orwellscher Prägung, so wie Donnersmarck ihn in "Das Leben der Anderen" portärtiert, mehr war. In meinen Augen ist diese Exaggeration verzeihlich, sogar essentiell für die Wirkung des Films, bildet sie doch einen Gegenpol zur zugegebenermaßen nicht wirklich klischeefreien Figurenzeichnung. In letzterem Punkt kann ich auch jedwede Kritik akzeptieren, weder die wenig stringente, wundersame Wandlung der Figur Wiesler noch der hedonistische Apparatschki Hempf sind in jedem Augenblick de facto glaubwürdig.
doctorgonzo 2010/11/30 11:53:00
Antwort löschen"Formale Fehlerfreiheit ist nutzlos, solange die Konzeption hinter der historischen Oberfläche brüchig und ärgerlich ist." Da stimme ich vorbehaltlos zu, so wie Deine Argumentation (wie immer) schlüssig ist. Ich sehe aber die Möglichkeit, dass dieser Film durch seine Abkehr vom Hurra der Filme von Buck und Brussing (Sonnenallee o.ä.) einen kleinen (leider zu subtilen) Weckruf betreibt. Und das rechne ich ihm hoch an. Außerdem flüchtet er sich gänzlich ins Fiktive, geht also dankenswerterweise nicht mit dem Anspruch von jedweder Historizität hausieren, wie das viele Filme über Figuren und Geschehnisse aus dem Dritten Reich leider tun...
Hitmanski 2010/11/30 13:20:38
Antwort löschenErstmal was Organisatorisches: Hat hier irgendjemand seine Antworten gelöscht, oder warum sehe ich in meinen Mails mindestens zwei Antworten mehr, als es letztendlich hier im Thread sind? Betrifft mindestens einen Comment von Joe, und einen vom Doc...
Zum Inhaltlichen:
@billmaik
Die Rezeptionshaltung von etwaigen Opferverbänden, Betroffenenvereinigungen etc. pp hielt ich noch nie für ein starkes Argument, in diesen Sphären wird man immer ein paar Leute finden können, die das applaudieren, was man da produziert hat. Nicht zuletzt sind ja auch hiesige Feuilletons meist schon begeistert, wenn ein deutscher Film mal ohne das Trio Schweiger-Herbig-Waalkes auskommt...
Der Film verklärt - höchstwahrscheinlich unbewusst - die Stasi, weil er ihre Beweggründe auf private Befindlichkeiten herunterbricht: Da wird Eifersucht schonmal zum Überwachungsgrund - sowas ist herbeikonstruiert, vorallem wird es aber der perfiden Systematik der Behörde nicht gerecht. Auf der einen Seite verteufelt er durch seine klischeelastige Darstellung der Führungsriege etwas, mit dem er sich überhaupt nicht auseinandergesetzt hat, nur um konträr dazu, alles durch seine letztendlich doch ziemlich dufte Hauptfigur wieder ad absurdum zu führen.
Die von dir aufgezählten historischen Unstimmigkeiten sind mir auch aufgefallen, letztendlich würde eine detaillierte Abhandlung solcher Kritikpunkte aber vom obigen Hauptproblem ablenken.
Einen Film, als wichtige Auseinandersetzung mit seinem Thema, mit Preisen zu überhäufen, sich aber gleichzeitig bei jeglicher Kritik darauf zu berufen, man wolle ja "nur" ein Melodram erzählen, ist irgendwie ein schwaches Argument, und mit solchen Maßstäben könnte ich auch Schund wie "Pearl Harbor" entschuldigen.
Es ist ein politischer Film, und als solcher sollte er auch bewertet werden.
@gonzo
Ich kann diese Haltung verstehen, letztendlich ist vonDonnersmarck, soviel muss man ihm zugestehen, der erste Regisseur jüngerer Vergangenheit, der die DDR nicht nur als wohlig-warmen Ort der Nächstenliebe und Spreewaldgurken hinter Stacheldraht begreift, sondern zumindest in Ansätzen eine Auseinadersetzung mit solchen Themen wie Überwachung und Stasi sucht.
Allerdings finde ich gerade die Flucht ins Fiktive bedenklich, weil sie die Historie trotzdem wieder nur als prestigeträchtige Kulisse missbraucht, und sich eine etwaige Trennung von Fiktion und Realität nur denjenigen erschließt, die sich auch wirklich mit Geschichte befasst haben. Jaja, man soll einem Werk nicht seine unfähigen Rezipienten vorwerfen; aber ich muss sagen, ich hab bei sowas trotzdem Bauchschmerzen - zumindest solange ich ihn in der Videothek unter dem Label "Zeitgeschichte", und nicht in der Dramen- und Märchenabteilung finde...
@alanger
Ideologische Auseinandersetzungen sind doch etwas wunderbares, die würde ich nicht missen wollen, egal welche Zeitalter noch anbrechen möchten :D
Und Ami-Bashing als Legitimation von Kritik heranzuziehen, hab' ich ja nun wirklich noch nie ;)
filmfan90 2010/11/30 14:01:39
Antwort löschenMal eine grundsätzliche Frage: Ist es eures Erachtens überhaupt möglich, sich Themen wie der Bespitzelung/ Verfolgung durch die "StaSi", "Judenvernichtung", dem 2. WK etc. mit den Mitteln eines Spielfilms zu nähern?
In Bezug auf "Das Leben der anderen" ist es, wie ich finde, eine Frage der Betrachtungsweise- begreift man diesen Film als "Schicksalsdrama" (als solches wird er auf mp ja auch bezeichnet) vor dem historischen Hintergrund der Überwachungsmechanismen innerhalb der ehem. DDR, ist er als sehr gelungen anzusehen; vermutet man hinter von Donnersmarcks Film den Anspruch der politischen/ historischen Korrektheit, so ist er per se natürlich eher fragwürdig. Auch "billmaik", der den Film sehr hoch bewertet hat, räumt ein, dass die Darstellung der "StaSi" überspitzt wirkt, um die Quintessenz des Films eindringlicher zu vermitteln- diese Meinung teile ich auch. Daher die Frage, inwiefern es eurer Meinung nach überhaupt möglich ist, einen Spielfilm mit historischem Hintergrund zu schaffen, der in keinster Weise verklärend ist (mir fiele als Beispiel momentan nur Herz' "The Cremator" ein, wobei dieser vielmehr Einblicke in das "Wesen" des Nationalsozialismus' gewährt und sich nicht vornehmlich der Darstellung historischer Ereignisse widmet).
filmfan90 2010/11/30 14:19:02
Antwort löschen@ hitmanski: Immerhin vermittelt "Das Leben der anderen" einen EINDRUCK der Zustände in der ehem. DDR, will man sich seriös mit diesem Thema auseinandersetzten, sollte man sowieso andere Quellen heranziehen.
Die an dieser Stelle enststandenen "Meinungsverschiedenheiten" setzen also eine Grundsatzdiskussion in Gang, was ein Film kann, darf und soll (und dies ist letztlich meist subjektiv).
filmfan90 2010/11/30 15:33:49
Antwort löschen@ alanger: Die Serie ist mir unbekannt, ich bitte dies zu entschuldigen; die Polemik in deiner Aussage ist allerdings nicht zu übersehen (-lesen). Ich sehe eine Diskrepanz zwischen „Eindruck“ und der „sehr gelungenen Darstellung der Atmosphäre im Spitzelstaat“. Mit meiner Aussage an „hitmanski“ wollte ich lediglich verdeutlichen, dass „Das Leben der anderen“, wohlgemerkt als Spielfilm betrachtet, durchaus die Marginalisierung und Verfolgung intellektueller, regimekritischer Gruppierungen in der ehem. DDR auf (m.E.) überzeugende Art und Weise thematisiert und verarbeitet; dass dies nicht hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt der politischen Korrektheit geschieht (wie wohl auch in der von dir gelobten Serie), habe ich bereits in meinem vorletzten Kommentar betont…
Außerdem betrachte ich die „verklärende“ Darstellung des „Spitzelstaates“ ebenfalls als größte Schwäche dieses Films, erachte dies nur nicht als dermaßen gravierend, da er mich in seiner Gesamtheit betrachtet überzeugt hat und mir kein filmisches Pendant einfällt, das diese „Falle“ umgeht und gleichzeitig als Spielfilm funktioniert. Zumal man sich politisches/ historisches Wissen m.E. sowieso nicht über Spielfilme aneignen kann, diese können lediglich die künstlerische Auseinandersetzung mit jenen Themen darstellen (und genau diesen Faktor sehe ich bei „Das Leben der anderen“ im Ggs. Zu vielen anderen Filmen/ Serien über dieses Thema gegeben)…
Billmaik 2010/11/30 15:53:28
Antwort löschenMein Beitrag wurde aus unerfindlichen Gründen 2x geposted, deshalb geht ein Löschvorgang wohl auf meine Kappe^^
Ich denke filmfan hat es in seinem letzten Beitrag sehr gut auf den Punkt gebracht, bevor wir uns in ominösen Grundsatzdebatten verlieren wäre es wohl zuträglicher die Diskussion zu beenden. Auf einige Detailfragen möchte ich dennoch zumindest eingehen. Bezüglich der Rezeptionshaltung etwaiger Opferverbände würde ich dir unumwunden recht geben, allerdings mit dem Hinweis versehen, dass mein Beispiel der Empfindungen von DDR-Oppositionellen lediglich auf die vermeintliche Verharmlosung des Regimes bzw. Verklärung der Stasi gemünzt war. Angesichts der naturgemäß übersteigerten Sensibilität der Regimegegner wäre meiner Ansicht nach das vorherrschende Urteil, sofern an deiner Behauptung auch nur das Geringste dran wäre, anders ausgefallen.
Wie gesagt, deine Kritik bezüglich der Charakterzeichnung kann ich tolerieren, bis zu einem gewissen Grad sogar nachvollziehen. Ein wenig mehr historische Genauigkeit wäre angesichts der spezifischen Sonderstellung des "politischen Films" wohl auch wünschenswert gewesen, auch wenn ich generell, sofern ein Film bei mir die "richtigen" Emotionen zu evozieren vermag, in Bezug auf Faktentreue anscheinend weitaus gnädiger bin.
Mein Hauptproblem mit deiner Kritik ist demnach die haltlose Aussage, "Das Leben der Anderen" würde die Stasi in Form einer verharmlosenden Darstellung verklären,wobei eigentlich das genaue Gegenteil stattfindet. Tut mir leid, aber das ist einfach nur ganz großer Kokolores und an den Haaren herbeigezogen. Gib doch endlich zu, dass die wahre Intention dieses Verrisses ist, als Ventil für deinen latenten Anti-Amerikanismus zu fungieren^^
Hitmanski 2010/11/30 16:40:38
Antwort löschenEs ist noch nicht so lange her, da wurde mir unreflektiertes Verteidigen der USA vorgeworfen; insofern hab ich jetzt wenigstens einen neuen Eintrag in meinem imagniären Register über Vorwürfe - The times they are a-Changin' :D
@topic
Natürlich endet man bei sowas schnell in einer Grundsatzdebatte, über das was Film kann und nicht kann. Ich behaupte da für mich auch überhaupt nicht, dass man meiner Ansicht auf Gedeih und Verderb folgen muss; mich stört nur - und das zugegebenermaßen bei nahezu allen Historicals - die Tatsache, dass sie sich immer durch dieses Hintertürchen "Es ist halt ein Film - und Film folgt den Regeln der Dramaturgie, und nicht denen der Historie" rauszureden versuchen. Und gerade den deutschen Filmen der letzten Jahre, die in diesem Kontext erschienen sind, ist schon so ein gewisses Überheblichkeits- und Besserwisser-Gen immanent, dass versucht, seinen fiktiven Charakter zu verschleiern, und stattdessen das Gezeigte Analyse zu legitimieren.
Wenn Scott sich durch die halbe römische Geschichte wütet, dann stört mich das nicht sonderlich, weil sein Augenmerk auf Popcornaspekten liegt; wenn Hirschbiegel oder vonDonnersmarck ihre kalkulierten Reißbrettfiguren - sei es fahrlässig oder vorsätzlich - als analytische Interpretation von mal mehr, mal weniger historisch verbrieften Persönlichkeiten und Institutionen erscheinen lassen, dann rücken sie auch automatisch den Aspekt der Realität weiter in den Vordergrund, und müssen sich an ihm messen lassen.
Nein, natürlich eignet sich kein Spielfilm, egal welcher Qualität, als Primärquelle für das eigene Wissen; aber von einem Film, der den Anspruch erhebt, trotzalledem einen Einblick zu gewähren, kann ich erwarten, dass er nicht falsch recherchiert ist, und letztendlich versucht, politische Vorgänge durch privat-emotionale Entscheidungen zu erklären.
Aber ich denke, dass hab' ich im bisherigen Verlauf auch so schon recht deutlich gemacht, deshalb klinke ich mich - mit Rücksicht auf eine alsbald fertigzustellende Hausarbeit im schnöden Reallife - mal aus der Diskussion aus, also seid friedlich ;)
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doctorgonzo 2010/11/30 18:00:20
Antwort löschenEine Sache noch! Wirf mir nicht "Das Leben der Anderen" in einen Topf mit "Pearl Harbor" und sei dieser Topf auch noch so groß...
In Bays Schundwerk wird sich an ganz handfest existenten Ereignissen festgehalten, wie dem Angriff selbst, sowie dem ersten Bombenangriff seitens der USA auf Tokio, es geht nicht á la "es war einmal im Zweiten Weltkrieg". Da bleibt "Das Leben der Anderen" so vage wie es sein muss, um die Distanz zur richtigen Geschichte zu wahren. Man kann solche historischen Begebenheiten nicht als Spielfilm aufarbeiten, man kann sie nur ausmalen. Und wenn man sie ausmalt, darf man eben nicht zu nahe an die Realität heran, einerseits, weil die Realität selten dramaturgischen Ansprüchen gerecht wird, in 100 Minuten eine komplette Geschichte zu erzählen, andererseits, weil man die Realität schwerlich mittels eines Stücks Entertainment begreiflich machen kann, man kann lediglich die eine oder andere Ecke illustrieren und wenn man das tut, darf man sich keinesfalls als historisches Werk bezeichnen.
Wenn man "Das Leben der Anderen" als zeitgeschichtliches Werk betrachtet, liegt man falsch, es kann maximal als Parabel einer Ära und als Märchen vor realgeschichtlicher Kulisse gesehen werden, so wie es Kubrick, Stone oder Coppola mit dem Vietnamkrieg auch gemacht haben...
Hitmanski 2010/12/10 16:53:30
Antwort löschenDa sich die (Grundsatz-)Debatte über den Umgang mit fiktiven und historischen Hintergründen im Filmm im "Titanic"-Thread unter dem Kommentar von doctorgonzo neu entfacht hat, und möglicherweise ein Interesse daran besteht, komme ich mal meiner Bürgerpflicht innerhalb der Verlinkungsgesellschaft nach, und verweise nach dort :)
Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenDer mit großem Abstand ergiebigste und am brillantesten gespielte Film dieser Oscar-Saison.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDas Leben der Anderen ist ein kraftvoller, aber stiller Film, konstruiert aus versteckten Gedanken und geheimen Sehnsüchten.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Das Leben der Anderen" ist kein trockener Film über die DDR und die Überwachung derer Bürger durch die Stasi, sondern eine auf drei Personen reduzierte Liebesgeschichte mit Stasi-Hintergrund. Durch diesen Kunstgriff schafft es der Film zugleich politisch interessierte Menschen anzusprechen, aber auch den Zuschauer zu erreichen der eher eine einfache Geschichte sehen möchte. Für einen Geselligen DVD-Abend bei Bier und Chips ist "Das Leben der Anderen" trotzdem nur bedingt geeignet, denn dafür ist die Thematik dennoch zu ernst.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenNachdem Anfang des neuen Jahrtausends Filme wie “Good Bye Lenin” und “Sonnenallee” für eine (N)ostalgie-Welle gesorgt hatten, zeigte Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2006 in seinem Debütfilm “Das Leben der Anderen” eine andere Seite der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Er wagte sich an das Thema Stasi, und das ohne jeglichen erhobenen Zeigefinger, sondern dank eines perfekten Drehbuches und starker Schauspieler in einer spannenden und dramatischen Geschichte.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDas Leben der Anderen lebt vor allem von einer großartigen Geschichte: perfekt strukturiert und kraftvoll erzählt - mit unerwarteten Wendungen und vielschichtigen Charakteren. Er vermeidet Berechenbarkeit und billige Kameraeinstellungen für ein fesselndes Drama, das überrascht und gelegentlich erschüttert. Das Leben der Anderen erinnert uns daran, was Filmemachen in seinen besten Momenten sein kann.
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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenEs handelt sich bei "Das Leben der Anderen" eben immer noch um einen Spielfilm, und der hat jedes Recht, eine Figur mit ihrer Geschichte und ihrer Veränderung frei zu erfinden und dadurch vielleicht mehr historische Wahrheit über das DDR-System zu vermitteln als jede Geschichtsstunde. Gerade die Balance zwischen respektvoller Genauigkeit und einem unbelasteten, souveränen Umgang mit erfundenen Elementen, lässt hier großes, ernsthaftes Unterhaltungskino entstehen, mit dem sich deutsche Regisseure sonst eher schwer tun.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenAuch wenn ich eigentlich nicht schon wieder eine Bestnote verteilen wollte, um zu zeigen, dass ich Filme durchaus mal kritisch betrachte, komme ich hier doch nicht um eine Eins herum.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenMit dieser Handlung fügt sich DAS LEBEN DER ANDEREN den klassischen Gesetzen des Melodrams. Das bleibt immer spannend und ist oft bewegend. Zwar ist auch dies nicht "die Wahrheit" über die DDR, wie der Regisseur und manche Nachbeter jetzt behaupten, sondern nur eine andere Wahrheit als jene, von der SONNENALLEE und GOOD BYE LENIN! erzählten. Aber der Film gibt einem ein Gefühl für das, was Überwachungsstaat bedeutet. [...] Trotzdem ist man am Ende mit alldem nicht wirklich glücklich, ist da ein Gefühl der Unzufriedenheit. Das rührt daher, dass der ganze Film ein wenig arg glatt daherkommt. Wie bei den TV-Movies "Luftbrücke" oder "Dresden" ist hier alles lehrbuchgetreu umgesetzt und politisch korrekt unangreifbar verteilt. Gerade das ist das Problem.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Das Leben der Anderen" ist ein Wunder. Ein Wunder, weil es 161/2 Jahre nach dem Mauerfall der erste große Kinofilm ist, der sich mit dem Thema Stasi auseinandersetzt. Ein Wunder, weil - nach all den Filmklamotten der letzten Jahre, die die DDR letztlich als seltsam designten, aber liebevollen Hort verharmloste - ein Drama wieder die Schattenseiten in den Mittelpunkt stellt.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenFlorian Henckel von Donnersmarcks sauber recherchierter Blick in die Grenzbereiche der Seele verzichtet auf klebrig-verklärte Ostalgie. Er trifft immer den richtigen Ton. Der Film entlarvt die Mechanismen eines monströsen Überwachungssystems mit der Zerstörung jeglicher Individualität, demaskiert die Verantwortlichen, die im Dunstkreis von Ideologie ihre persönlichen Ziele verfolgen...
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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung
Kommentar löschenSehr mutiger, konsequenter Film, auch visuell überzeugend.
Brillant gespielt, Klasse-Besetzung.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenSchon wieder Ostalgie? Och ne, dat will doch keiner (mehr) haben. Und wenn doch, dann liegen "Sonnenallee", "Good Bye, Lenin!", "Kleinruppin Forever" und "NVA" in jeder gut sortierten Videothek des Vertrauens. Nun verhält es sich beim "Filmpreis"-veredelten Debüt des bisherigen Kurzfilmemachers Florian Henckel von Donnersmarck ein ganz kleines bisschen anders: Schluss is mit lustig!
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNicht völlig runder, aber dennoch gelungener Film, der sich fernab von Ostalgie den unschönen Seiten des DDR-Regimes widmet. Brilliant gespielt und trotz dramaturgischer Hänger sehenswert
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (110) — Film: Das Leben der Anderen
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2012/05/15 11:54:30
Kommentar löschenNichts stimmt an diesem Film, weder der an Haaren herbeigezogene Plot um die rührende Geschichte vom geläuterten Stasi-Mann noch die technische Umsetzung. Es holpert und hakt an allen Ecken und Enden und zieht sich wie Kaugummi. Auch das wie immer exaltierte Spiel von Mühe, das er leider seiner Tochter vererbt hat, mag ich nicht. Von Anfang an hatte der mäßig begabte Regisseur von Donnersmarck seine guten Kontakte zu Hollywood und seinen klangvollen Namen genutzt um einen hollywoodkompatiblen Schmarrn, der der Oscar-Jury gefallen sollte, zu fabrizieren. Was weiß der alte Adel vom neuen Adel der Stasi in der DDR? Also wirklich. So schlicht gestrickt wird es schon nicht gewesen sein und ein Mann mit Skrupeln wäre niemals so weit gekommen. Das sind knochenharte Hunde gewesen. Ganz mies auch, dass die private Stasi-Geschichte von Mühe und seiner Ex Jenny Gröllmann derart massiv für die PR ausgeschlachtet wurde, auch von Mühe - Gott hab ihn selig - selber. Das hat ein übles Geschmäckle, das mir heute noch sauer aufstößt. Martina Gedeck ist nicht ohne Grund der Oscar-Verleihung ferngeblieben.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Markbln 2012/05/16 16:09:19
Antwort löschenAn der Kritik stimmt aber auch nichts, Brigitte. Jedenfalls nicht viel, sorry.
Brigittes Helm 2012/05/16 20:07:34
Antwort löschenDas eine ist deine Meinung, das andere halt meine. Ich finde den Streifen einfach nur verlogen, sehr kalkuliert und handwerklich schlecht, ebenfalls sorry;-).
perpetuum mobile 2012/04/29 19:34:17
Kommentar löschenEin emotionales Meisterwerk geprägt durch brilliante schauspielerische Leistungen.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mervit 2012/04/27 22:09:14
Kommentar löschenKein deutlicher Höhepunkt und ziemlich langweilig und Monoton
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Aragorn II 2012/05/24 17:13:27
Antwort löschenschau ihn dir nochmal an wenn du nen bisschen älter geworden bist und in der lage bist darüber nachzudenken, dass nicht in jedem film der höhepunkt eine große schießerei sein muss
Markbln 2012/03/31 16:26:56
Kommentar löschenStarker Tobak, einfach erzählt, aber umso erschütternder in der Wirkung.
Besonders von Ulrich Mühe brillant gespielt. Umso schmerzhafter, diesen grandiosen Schauspieler schon nicht mehr unter uns zu haben.
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l'étrangère 2012/03/18 13:57:32
Kommentar löschenIch konnte mit diesem eindeutig überbewertetem Film nie etwas anfangen. Mindestens 3 mal hab ich ihn angeschaut (auch in der Schule) und hatte beim ersten Mal hohe Erwartungen, immerhin hat der Film einen Oskar gewonnen. Meine Erwartungen wurden enttäuscht und ich musste mich anstrengen, nicht einzuschlafen.
Gut, die Schauspieler spielen ihre Rollen solide, da gibts nichts zu meckern. Auf mich persönlich wirkt jedoch keiner der Charaktere sympathisch, eher wirken sie alle unglaubwürdig und gleichzeitig klischeehaft, was mit ihnen passiert war mir am Ende egal und hat mich in keinster Weise gerührt. Der Film im Gesamten scheint zu dick aufgetragen, zu viel erzwungene Dramatik. Die DDR war ein Terrorunrechtsstaat, ja wir wissen es, trotzdem ist "Das Leben der Anderen" kein Dokumentarfilm und ist auch als "Schulfilm" nicht angebracht.
Wer sich Wissen über das MfS in der DDR aneignen möchte, lese bitte ein Geschichtsbuch. Ist auch eindeutig unterhaltsamer und weniger langatmig als "Das Leben der Anderen".
Visuell ist der Film auch nichts besonderes: Sieht eben "typisch deutsch" aus, mit Bildern in grau, beige, braun gehalten.
Fazit: Für Fans des deutschen Films und Gauck-Enthusiasten bestimmt sehenswert, für mich war es einfach nichts, "Das Leben der Anderen" hat bei mir keinen Eindruck hinterlassen. 0 Punkte.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
natedb 2012/05/27 12:57:13
Antwort löschen0 Punkte ist aber doch schon ein bisschen zu grausam...
ro0ll 2012/03/14 08:56:45
Kommentar löschenEin herrvoragender Film, der sehenswert ist. Die Story ist rührend und spannend. Die Rollen werden sehr gut gespielt von talentvollen Schauspielern, besonders von Ulrich Mühe, der uns die Gefühle von Gerd Wiesler sehr gut zum Ausdruck bringt. Wiesler war ein Stasiman und hieß HGW XX/7.
Im Laufe des Films empfindet man Sympathie für diesen armen und einsamen Man, der nur für seinen Beruf lebt.
"Das Leben der Anderen" beweist uns, dass das Leben nicht nur für die Einwohner der DDR schwer war, sondern auch für die Leute des Systems.
Für mich, ist dieser Film einer der besten deutschen Filme, die ich mich angesehen habe.
Die Schlusswendung ist verblüffend und das Drehbuch ist total gelungen.
Er ist besser als "Goodbye Lenin", er übertrifft ihn!
Ich empfehle ihn euch allen.
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knusperzwieback 2012/03/10 09:32:42
Kommentar löschenHat mir gut gefallen. Kaum zu glauben was in der DDR abging. Ein ruhiger Film, aber sowas darf auch ab und an mal sein.
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agynessa 2012/02/26 08:22:39
Kommentar löschenBoa war der Film anstrengend zu schauen, auch wenn es damals vielleicht so krass war wie es dargestellt wurde, die Schauspieler wirkten in ihrer Handlungsweise unglaubwürdig. Immer diese langgezogenen Sprechpausen zwischen den einzelnen Sätzen, machten mich irgendwie aggressiv. So redet doch kein normaler Mensch. Das Schicksal der Protagonisten ließen mich gänzlich unberührt, da sie nicht in der Lage waren wirkliche Emotionalität zu verkörpern. Mir war der Film zu lautlos und zu trocken erzählt. Dann macht Euch lieber ne Flasche Mumm Dry auf, die ist zwar auch trocken, aber sie prickelt dafür umso mehr. Setzen 3-!!!
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julianschen 2012/02/21 23:17:47
Kommentar löschenAn sich ein guter Film mit einer interessanten Story, allerdings bin ich der Meinung, dass es sich ziemlich zieht und mitunter anstrengend ist anzuschauen, da es doch ein wenig monoton ist.
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MikeC. 2012/02/15 16:00:07
Kommentar löschenAuch wenn ich das deutsche Kino aus Überzeugung meide, so kann es doch ab und zu mal passieren, dass ich mir einen Abkömmling dieser Gattung anschaue.
Meistens sind das die Filme, die nationale oder sogar internationale Beachtung erlangt haben. Und trotz dieses vermeintlichen Erfolgs passiert es leider allzu oft, dass ich trotzdem wieder enttäuscht aus dem Film entlassen werde.
"Das Leben der Anderen" ist nach "Der Untergang" der erste dt. Film, der mir wieder vor Augen geführt hat, dass es auch anders geht. Eine erzählenswerte Handlung, die gepaart mit dem toll spielenden Ulrich Mühe eine packende und zugleich bedrückende Atmosphäre aufzubauen vermag. Kameraeinstellungen und Schnitt, die ein gewisses Maß an Kreativität und handwerklichem Geschick erkennen lassen. Eine Musikuntermalung, die in passenden Momenten einsetzt und das Geschehen wirkungsvoll zu untermalen versteht. Und nicht zuletzt eine Regie, die endlich das stümperhafte Herumgehampel anderer deutscher Produktionen vergessen lässt. Herzlichen Glückwunsch, Herr von Donnersmarck!
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Matilda 2012/01/23 20:56:21
Kommentar löschen...für mich war es ein schweres Thema und der Glaube an den guten Stasioffizier fehlt mir total....und am Ende widme ich dem Lieben noch ein Buch...na da hört doch die Freundschaft auf....
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CarrionFairy 2011/10/11 20:51:17
Kommentar löschengroßartiger film in jeder hinsicht, dabei habe ich mich lange dagegen gewehrt, ihn zu sehen.
dieser judas allerdings! die frau war schier unfassbar. bevor ich freunde und familie verraten würde und für jeden dahergelaufenen penner die beine breit machen, nur weil man mir mit einem popeligen berufsverbot droht (im vergleich zu anderen schicksalen in der stasi-ddr noch echt vertretbar), müssten es doch wenigstens ein paar ausgedrückte zigaretten im arsch sein. man muss die alte nichtmal auffordern! "waaaaaas? ich kann nicht mehr exzentrisch auf der bühne herumsabbeln und dafür applaus und aufmerksamkeit bekommen? - was darf ich ihnen über meine freunde erzählen?... hm, kein bedarf? dann darf ich für sie aber den arsch hinhalten? was, auch nicht?.... achso, meinen mann verraten, ja, kann ich auch."
wo gibt's denn sowas????
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RoosterCogburn 2011/10/11 03:43:54
Kommentar löschenWenn man es nicht so genau nimmt, dann unterhält die Story vom freundlichen Stasi-Mann. - Ohne auf technische Schwächen des Filmes näher einzugehen, sei nur eine erwähnt. Auf dem Dachboden eines Wohnhauses installiert die Stasi eine Abhöreinrichtung, deren Bedienung sich im Schichtdienst abwechselt. Die Bewohner hätten demnach unter Zwangshypnose stehen müssen, dass dort die "PGH Rohrtechnik" ein- und ausgeht. So hat der große Lauschangriff der Firma "Horch und Guck" nicht funktioniert. Doch der gravierendste Fehler des Films besteht darin, das es einen solchen Stasi-Offizier, der unter Lebensgefahr einen Dissidenten rettet, nicht gab und im System begründet liegt, warum es ihn nie geben konnte. Vermutlich ist dem Erfinder die kreative Verharmlosung gar nicht bewusst. Obwohl man wissen könnte, dass die Rekrutierung und Ausbildung solcher Elitekader auf totaler Ergebenheit, Disziplin und Zuverlässigkeit basierte. Gerade im Mielke-Apparat. Nur die Kaltblütigen, Skrupellosen kamen weiter. Doch wenn man darüber hinweg sehen kann, dann wird einem gute Unterhaltung geboten...
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Brigittes Helm 2012/05/15 11:46:02
Antwort löschenDu analysierst messerscharf und richtig. Warum dann aber 7.0 Punkte? Verstehe ich nicht. Und: An kreative Verharmlosung glaube ich nicht, das war von Beginn an mit Geld aus Hollywood für den Oscar konzipiert.
RoosterCogburn 2012/05/15 14:04:59
Antwort löschenWenn ich einen Film für sehenswert halte, dann bekommt er von mir eine entsprechende Bewertung. Der Film hat mich, trotz seiner Defizite, gut unterhalten. Wie es in meinem einleitenden Satz steht "Wenn man es nicht so genau nimmt, dann unterhält die Story [...]". Primär will ich unterhalten werden. Das ist dem Film auf seine Weise gelungen. Und wenn ich mich zu einem Film noch entsprechend auslassen möchte, kann ich ihn kommentieren. Aber deswegen muß man nicht mit mir einer Meinung sein, wenn es um die Bewertung geht. Denn auch wenn ich mir bewusst ist, um was für ein Produkt es sich handelt, kann es mir gefallen oder nicht.
Und: Nach vierjähriger Recherchearbeit enstand der Film, meines Wissens nach, aus diversen Mittel deutscher Filmförderer. Die knappen € 1,8 Mill. haben nur gereicht, weil ein Teil des Stabes für weniger als die reguläre Gage gearbeitet hat. Erst als der Rohschnitt fertig war hat man Buena Vista als Verleiher gewinnen können. Von welchem "Geld aus Hollywood" sprichst du? Mir ist nichts davon bekannt.
StevenStone 2011/09/07 23:09:39
Kommentar löschenSchwerer Anfang.. hatte echt zu kämpfen, entwickelte sich allerdings dann doch zu einem super Film mit viel Charaktertiefe und Gefühl
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Kreaexo 2011/08/30 23:24:51
Kommentar löschenDamals zu recht den Oscar als bester fremdsprachiger Film bekommen.
Und es tut gut, Ulrich Mühe in seiner letzten großen Kinorolle zu sehen, denn er spielt brillant und er gehört/-e zu den besten deutschen Schauspielern überhaupt.
Jetzt werden bestimmt manche von euch aufschreien und schreiben, dass 'Ulrich Mühe doch seine letzte Rolle in "Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" gespielt hat!' Schon, aber dieser Film ist es nicht wert noch mehr beachtet zu werden.
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SpiceWeasel 2011/08/31 15:44:33
Antwort löschenBedrückt mich auch immer wieder wenn man weiss das sein deutscher Lieblingsschauspieler bei den Dreharbeiten schon so krank war! Darum kann ich mir dieses Meisterwerk auch nicht so oft anschauen leider.
fkfilmkritik 2011/08/24 14:44:47
Kommentar löschenAnstrengend und ausdehnend kaut "Das Leben der Anderen" an seinen Willen dem Zuschauer in die diskriminierende Zeit der DDR zurückzuziehen und genauso zu zeigen, dass es doch auch gute bei der STASI gab. Dies verkommt zu einer in die Länge gezogenen Masche, dessen Tiefgang es bei den Charakteren völlig fehlt. Die Zeit scheint kaum zu vergehen. Von Donnersmarck versucht viel. Geht über Systemkritik, bis hin zu Krimigeschichts-Linie bleibt aber blass und im größten Teil eher verharmlosend im Bezug auf die Realität. Schwerfällig beäugt ist die Darstellung von Tiefgang, in dem viel Gefühl hineingequetscht werden soll. Alles wirkt dabei schwerfällig und hölzern. Versucht Dicht zu sein, bleibt aber kahl und kommt immer mit seinem bewusst ergötztem Bild vom "guten bei der STASI" daher. Die Story-line bleibt in jedem Hinblick recht überschaubar und trügt schwer mehr Komplexität vor, als sie besitzt.
So kann ich dem Film leider nicht mehr Punkte geben, denn er bleibt schwer und plakativ in seiner Aussage-rümt sich sichtlich dabei. Hinsichtlich der viel zu weit gespannten Länge leider ein mich nicht überzeugendes und überschätztes Stück, was weitgehend von seinen Darstellern zu profitieren vermag. Da war für mich wesentlich mehr drin.
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Punsha 2011/08/24 14:52:02
Antwort löschenWarum musst du immer so krass sein? :D Mir fehlt es bei dir in letzter Zeit ein wenig an 4-8 Wertungen, auch schon aufgefallen?^^
Deine Kritik macht es nur noch interessanter für mich. Allein deswegen, weil ich sehr gern widerspreche. ;)
Aber theoretisch find ich es doch gut, dass nicht immer alle Menschen klischeemäßig in eine Schublade geworfen werden und es auch "gute Menschen" bei der Stasi, wenn ich mal einen Punkt ansprechen darf. Aber wie gesagt, hab den Film noch nicht gesehen und kann das daher schlecht einschätzen...mal schaun. :)
fkfilmkritik 2011/08/24 14:56:28
Antwort löschenIch finde es auch gut, dass das mal so dargestellt wird. Aber der Film reitet darauf zu viel-für meinen Geschmack. ;) So schlimm bin ich doch nicht. Es gab auch viel gutes. Gestern "T2", vorgestern "Mind Game" zweimal Ü-9. Man kann ja nicht alles mögen. Mir hat es nicht wirklich geschmeckt. :)
fkfilmkritik 2011/08/24 15:01:12
Antwort löschenMach dir nichts draus, alanger. Gibt doch genug die den toll finden. ;)
Punsha 2011/08/24 15:01:35
Antwort löschenJa, ich meinte ja auch nicht, dass du übermäßig streng bewertest, nur sehr ins Extreme (0-3; 9-10) in letzter Zeit.^^
Naja, aber das soll kein Vorwurf sein, mir ists nur mal aufgefallen. Ich werde dafür der Erste sein, der jubelt, wenns mal wieder eine 4-8er Wertung von dir gibt. :D
fkfilmkritik 2011/08/24 15:08:25
Antwort löschenDu hast recht, oh Gott. :D
Coach T 2011/08/24 15:31:55
Antwort löschenSehe ich genau so! Klasse ausgedrückt! ;)
fkfilmkritik 2011/08/24 15:32:45
Antwort löschenVielen dank. :)
Mr.Film 2011/08/24 15:36:07
Antwort löschenAlanger's meinung ²
JohnnyKee 2011/08/24 15:44:35
Antwort löschenIch fand den für nen deutschen Film sehr gut!
fkfilmkritik 2011/08/24 15:53:34
Antwort löschen@johnny:Mit der Meinung bist du ja nicht alleine. :) Ich hab hier leider nicht wirklich Zugang gefunden. Deutscher Film hin oder her. :D
@Mr.Film: pfff. ;)
Mr.Film 2011/08/24 16:02:38
Antwort löschen:)
fabel 2011/08/24 17:39:37
Antwort löschenAlanger's meinung³
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Timo K. 2011/08/24 17:48:44
Antwort löschenEigentlich könntest du den Film auch schlicht und einfach zusammenfassen, ohne dafür neue Synonyme in jedem Satz zu verwenden: langweilig. :)
fkfilmkritik 2011/08/24 17:50:57
Antwort löschen@Timo: Eigentlich hast du Recht. Aber ich musste es mir einfach von der Seele schreiben. ;)
PikAsso 2011/08/24 13:14:35
Kommentar löschenEin bewegender Film mit stiller aber tiefer Kraft!
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*Louna* 2011/08/24 14:10:23
Antwort löschenich stimme dir vollkommen zu- gut auf den Punkt gebracht :)
PikAsso 2011/08/24 21:58:52
Antwort löschenDanke schön! Freut mich, dass Du das so siehst :)
La Bardot 2011/07/22 20:24:28
Kommentar löschen"Soll ich's als Geschenk verpacken?"
"Nein, es ist für mich"
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Florian Albrecht 2011/07/10 20:54:41
Kommentar löscheneiner der besten deutschen Filme, der ohne mahnenden Zeigefinger Leben in der DDR zeigt und das Reifen eines Menschen, der neue unbekannte welten betritt und versucht sie zu verstehen.
Ulrich Mühe spielt großartig und auch der restliche Cast weiß wunderbar zu überzeugen.
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LynchFan1706 2011/07/06 12:54:43
Kommentar löschenIch habe mich noch nie im Leben so sehr durch einen Film gequält... und das ist schon ein halbes Jahr her, aber die Erinnerung ist immer noch "lebendig"...
Das war wohl ein Mitleidsoscar für die armen Deutschen, die versuchen ihre schreckliche Geschichte aufzuarbeiten ?!...
Zu platt, zu glatt, zu langatmig die Erzählweise, geradezu sträflich desinteressiert agieren die Schauspieler... nichts und niemand in dem Film berührte mich... ich hatte das Gefühl, der Film steht still... Lethargie in Zeitlupe... Wie die Geschichte ausgeht?- Mir egal... Was den Protagonisten passiert?- Auch egal... Hauptsache irgendwann war endlich Schluss... Und dann war es wirklich still...
(dabei geht es lediglich um mein Empfinden in Bezug auf die Erzählweise und die Umsetzung des Themas... ich beurteile nicht die Wichtigkeit der geschichtlichen Aspekte! Wird ja in den Kritiken oft verwechselt!)
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Jack_Torrance 2011/07/06 13:11:02
Antwort löschenGanz bestimmt überschätzter Film eines Regisseurs, der sich selbst wohl für einen Gott hält.
LynchFan1706 2011/07/06 13:47:41
Antwort löschenGenau, deswegen hat der gute Mann dann auch "The Tourist" nachgeschoben... ;-)
Andy Dufresne 2011/07/06 19:43:58
Antwort löschenFind den Film ganz, ganz ,ganz sperrig.Aber trotzdem irgendwie gut,glaub sowas um die 8.00 rum (kann nicht erklären warum).Auf jeden Fall ist er sperrig das es kracht,werd ihn auch nie mehr anschauen,glaub ich.Aber 0.5 ist echt hart...
Wobei was du über Wichtigkeit der geschichtlichen Aspekte sagst und die akute Verwechslungsgefahr mit der Umsetztung und so...da kann echt was dran sein,auch im Bezug auf mich selbst (vielleicht WILL man den Film gut finden)...
LynchFan1706 2011/07/06 20:01:30
Antwort löschenGenau das ist der Punkt! Ich habe mir den Film angesehen, weil ich das Thema sehr interessant finde... die Umsetzung jedoch war für mich eine absolute Katastrophe... 0,5 deswegen, weil ich einfach nichts positives gefunden habe, um den Film besser bewerten zu können...
Andy Dufresne 2011/07/06 20:13:49
Antwort löschenmmmhhhh.....werd es glaub nimmer rausfinden wie es bei mir genau war/ist dazu hab ich einfach viel zu wenig Bock den Film nochmal zu schauen....
Aber wie gesagt,große gefahr den Film gut finden zu wollen ist auf jeden Fall vorhanden...Wobei mir die Schauspieler noch ganz gut im gedächtnis sind,vor allem Thomas Thieme der dieses miese Ministerschwein spielt und Ulrich Tukur als Stasivorgesetzter. Fand die brachten das schon gut rüber...
ElMagico 2011/07/07 09:41:11
Antwort löschenIch mochte die Geschichte um den Stasimenschen sehr...die anderen Figuren fand ich auch eher widerlich. Aber ne 0,5? Und da beschweren sich Menschen das ich Inception ne 5,5 geb ;)
LynchFan1706 2011/07/07 10:09:28
Antwort löschenIch habe mich nicht beschwert über deine Bewertung... und die 0,5 habe ich begründet (wenn man sich quält, ist das schmerzhaft!)...
ElMagico 2011/07/07 10:50:13
Antwort löschenFast Fassungslos warst du :)
LynchFan1706 2011/07/07 14:03:12
Antwort löschenNö, enttäuscht trifft's besser... Wenn es um Filme geht bringt mich nichts so leicht aus der Fassung... ;-)
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*frenzy_punk<3 2011/09/24 12:58:32
Antwort löschenIch war nicht ganz so hart, aber ich teile deine Ansichten. Überschätzter Film, der wirklich zäh und langweilig ist!
countcount 2012/01/21 23:16:13
Antwort löschenhmm kann ich nicht bestätigen. ich fand den total spannend...