Pans Labyrinth

El Laberinto del Fauno (2006), MX/US/ES
Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 22.02.2007

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8.1 Kritiker
83 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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noch nicht bewertet

von Guillermo del Toro, mit Ivana Baquero und Sergi López

Die kleine Ofélia zieht mit ihrer hochschwangeren Mutter zum Stiefvater in eine ländliche Gegend Nordspaniens. Der Stiefvater hat dort den Auftrag übernommen, im Jahr 1944 kurz nach General Francos Sieg, die republikanischen Rebellen zu bekämpfen. Seine Brutalität, Unberechenbarkeit und das schwere Verhältnis zu ihm lassen Ofélia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flüchten, welche von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen bevölkert ist. In ihrem neu erschaffenen Kosmos findet das Mädchen nicht nur Zuflucht, sondern wird mit Ängsten und Träumen konfrontiert, welche ihr helfen, den Schrecken der Realität zu trotzen.

Pans Labayrinth spielt im Jahre 1944, und somit nach dem Spanischen Bürgerkrieg und vor Ende des Faschismus, in der spanischen Provinz.

HandlungDie zwölfjährige Ofelia (Ivana Baquero) und ihre hochschwangere Mutter Carmen (Ariadna Gil) reisen aufs Land, wo sich der Vater des ungeborenen Kindes und zweiter Ehemann Carmens, Hauptmann Vidal (Sergi López) mit seinen Truppen verschanzt hat, um gegen die Guerilla zu kämpfen. Ganz und gar vom Faschismus überzeugt, ist es das Ziel des eiskalten Vidals, die Aufständischen in der Bevölkerung auszumerzen. Ofelia behandelt er von oben herab, während er die von Schmerzen geplagte Carmen nur als Gebärmaschine seines Sohnes betrachtet, der bald das Licht der Welt erblicken wird. Von ihrer manipulierten Mutter vernachlässigt und dem Hauptmann eingeschüchert, flüchtet sich Ofelia in die Welt der Märchenbücher. Nur Mercedes (Maribel Verdú), die gutmütige Haushälterin, scheint zu verstehen, was in dem Mädchen vorgeht.

Denn Mercedes dient zwar vordergründig dem Hauptmann, nutzt aber in Wirklichkeit ihre Position, um die Rebellen mit Informationen zu versorgen. Gemeinsam mit Dr. Ferreiro (Álex Angulo) kämpft sie heimlich für die Sache der Freiheitskämpfer und bemüht sich, diese mit Proviant und Medikamenten zu versorgen.

Die erste PrüfungAls Ofelia…

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Cast & Crew


Kritiken (15) — Film: Pans Labyrinth

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] 'Pans Labyrinth' überzeugt durch del Toros Kreativität und Facettenreichtum. Er erzählt uns eine Geschichte voller zarter Unschuld, kindlicher Naivität und doch bitterer Wahrheit. Er appelliert dabei an die endlose Kraft der Träume und Fantasie und eröffnet uns allen die Flucht in eine eigene Welt. Sein Film liefert uns dabei auch durchgehend immer genügend neue Interpretationsansätze, die sich vielleicht auch erst beim zweiten Sehen wirklich eröffnen können. Doch auch diese Welt der Fantasie rettet nicht vor der harten Realität und dunklen Wirklichkeit. Allerdings liegt hier auch gleich das Problem von 'Pans Labyrinth'. Die einzelnen zwei Teile überzeugen, doch als Ganzes will es einfach nicht munden. Die beiden Stücke wollen sich immer mehr verbinden, doch sie passen nicht richtig. Die Realität nimmt überhand und die eigentlich interessante Fantasiewelt kommt zu kurz. Das Zusammenknüpfen gelingt dem Film so nicht vollends und das Endprodukt ist sicher ein guter Film, doch in sich einfach nicht rund genug. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Filmkenner77

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Ich fand gerade die Reduktion des Fantasyaspektes sehr interessant. Gerade in Zeiten, wo das Genre geradezu allgegenwärtig ist und ein regelrechter Overkill stattfindet.


SoulReaver

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Jap, fand ich auch recht interessant. Nur das Endergebnis hat mir dann nicht zu 100% geschmeckt :)


Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Pünktlich zur Oscarverleihung, die in der kommenden Nacht um 2.00 Uhr stattfindet, kommt meine Meinung zum sechsfach nominierten mexikanischen Fantasy-Drama „Pans Labyrinth“ vom Regisseur Guillermo del Toro, der mit „Mimic“, „Blade II“ und „Hellboy“ schon mehrere Filme realisiert hat, die in punkto „düsterem Touch“ in eine ähnliche Richtung gehen.

Spanien 1944. Der Bürgerkrieg ist beendet und Diktator Franco hat die Macht übernommen. Doch in den Bergen Nordspaniens liefern sich Partisanen mit den Regierungstruppen unter Hauptmann Vidal (Sergi Lopez) einen ungleichen Kampf. Dieser hat unlängst die Witwe Carmen (Ariadna Gil) geheiratet, die ein Kind erwartet. Gemeinsam mit Carmens Tocher aus erster Ehe, Ofelia (Ivana Baquero), holt er sie zu sich in sein Lager. Ofelia hat eine besondere Affinität zu Märchen und Fantasiegeschichten. Kurz nach der Ankunft bei ihrem grausamen Stiefvater wird sie von einer Elfe in eine nahes Ruinenlabyrinth geführt, wo ihr…

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Pans Labyrinth" ist kein Kinderfilm und mit Sicherheit auch kein fröhlicher Fantasyfilm. Guillermo del Toros Film ist allerdings ein Meisterwerk. Fesselnd verbindet der Regisseur die Schrecken des Krieges und die Abenteuer eines jungen Mädchens in einer Fantasywelt. Fantastisch!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

C_C

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wo ist da etwas meisterwerkig?


Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Irgendwie weiß ich den Film nicht so ganz einzuordnen - Kriegsdrama, Fantasyfilm, modernes Märchen - “Pans Labyrinth” ist alles auf einmal und legt sich zu keinem Zeitpunkt fest.

Viel habe ich von dem Film erwartet - der Trailer damals war sehr vielversprechend und die allgemeinen Kritiken durchweg sehr positiv. Dabei bin ich allerdings eher von einem Fantasymärchen ausgegangen und weniger von einem Bürgerkriegsdrama mit Fantasy-Elementen - doch genau das ist es. Dies ist allerdings weniger schlimm. Auf beiden Ebenen funktioniert der Film und auch beide Teile würden ohne weiteres eigenständige Filme abgeben. Inhaltlich gibt es zwischen den beiden Welten auch Bezüge, insbesondere was die drei Aufgaben angeht, welche Ofelia erfüllen muss.

Optisch und akustisch macht der Film einiges her und ist das beste, was man seit langem im Kino (oder auf DVD) sehen durfte. Die Fantasy-Elemente sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und die Computereffekte sind auch nicht mit einem Blick als solche erkennbar.

Wenn es einen Kritikpunkt gibt, dann diesen: Die Verknüpfung der beiden Handlungen entsteht teilweise sehr willkürlich. Das heißt, das nach ca. 15 min. Kriegsdrama dem Regisseur scheinbar aufgefallen ist, das es ja noch Fantasy einzubauen gilt - prompt folgen wir Ofelia wieder in ihre Fantasy-Welt. Fließende Übergänge sind etwas anderes - und doch trübt dies den Gesamteindruck nur geringfügig.

Ein Meisterwerk ist “Pans Labyrinth” also nicht, aber dennoch ein gutes, unterhaltsames Märchen für Erwachsene.

http://xander81.wordpress.com/2008/11/16/kritik-pans-labyrinth/

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studmed

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Gute Kritik!


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.5Herausragend

"Pans Labyrinth" von Guillermo del Toro ist ein faszinierendes Stück Film. Dieser Eindruck verhaftet sich bei jeder weiterer Sichtung ein bisschen mehr. Ein Film, der in seiner Narration sowie in der Sprache seiner Bilder etwas Außergewöhnliches darstellt, deshalb viel vom Zuschauer einfordert, eben weil er in seinen Allegorien so vielschichtig, so schwer zu fassen ist, aber auch für Diejenigen, die bereit sind sich auf den Film einzulassen, mindestens genauso viel wieder zurück gibt. Mit „Pans Labyrinth“ hat del Toro, da bin ich mir ziemlich sicher, einen Klassiker der modernen Films abgeliefert. Einen Film, der unter verschiedenen Gesichtspunkten gesehen und gelesen werden kann, der somit relativ unabhängig von der Intention seines Regisseurs, die mal mehr und mal weniger offensichtlich ist, frei interpretiert und gedeutet werden kann.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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10.0Herausragend

Pan's Labyrinth, der außergewöhnliche Film des mexikanischen Fabelerzählers Guillermo del Toro, ist als Ballade poetisch und als Mythos wegweisend
- stellen Sie sich Die Chroniken von Narnia als Goya-und-Dalí-Version vor. Del Toro ist ein Beschwörer, der Realismus verwendet, um die Fantasien zu intensivieren - und umgekehrt. Dies ist der Durchbruch eines der visionärsten Künstler des Weltkinos.

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Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Zauberhaft und schockierend zugleich. Wirklich grandioser Film und die 3 Oskars verdient abgeräumt. Ich war teilweise echt gefesselt.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

“Pan’s Labyrinth” ist mit Sicherheit ein Film, auf den man sich einlassen muss, weil er dem Zuschauer einiges abverlangt. Es mag für manchen sehr befremdlich sein diesen Mix aus “Kriegs-” und “Märchen-Film” ernst zu nehmen. Wobei beides nicht wirklich zutrifft. “Pan’s Labyrinth” ist kein Kriegsfilm, dennoch geht es um den Kampf der Armee gegen Partisanen, der teilweise in sehr drastischen Bildern umgesetzt wird. Das ein oder andere Mal neigt man schon zum Wegsehen angesichts der Grausamkeit. Der Anblick von Feen und metergroßen Fantasie-Fröschen wirkt da natürlich erstmal ein wenig befremdlich. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und kommt zu einem überraschenden aber dennoch versöhnlichen Schluss.

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Chris82: cineclassix.de Chris82: cineclassix.de

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7.5Sehenswert

Pan's Labyrinth ist ein Film, der uns zeigt, dass die Unschuld des Menschen uns erst am Leben halten kann, weil sie uns aufgrund ihrer Phantasie einen Ausweg aus der echten, brutalen und pervertierten Welt gibt, die wir ohne unsere Phantasie, Träume und Wünsche überhaupt nicht ertragen könnten. Erst durch den Verlust durch die Unschuld, verlieren wir auch unsere Phantasie, Träume und Wünsche.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

Diese Geschichte beginnt nicht mit "Es war einmal". Und doch bedient sich der mexikanische Filmemacher Guillermo Del Toro zahlreicher Elemente des Märchens und der Fabel, wenn er uns vor dem Hintergrund des spanischen Faschismus mit ebenso gewaltigen wie gewalttätigen Bildern in "Pans Labyrinth" hinabführt. Ein zweigleisiges Meisterwerk, das als einer der erstaunlichsten Filme in die Annalen eingehen wird.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

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10.0Lieblingsfilm

„Es war einmal“: Guillermo del Toros Film haucht dem Märchen mit poetischen Bildern und einer ungeheuer kraftvollen Geschichte neues Leben ein.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Mit seinem neuen Film "Pans Labyrinth" ist dem mexikanischen Regisseur Guillermo del Toro nicht weniger als ein Kinowunder gelungen. Scheinbar mühelos kombiniert er die sonst säuberlich voneinander getrennten Genres Fantasy, Horrorfilm und Historiendrama, lässt die Erzählstränge erst lose nebeneinander herlaufen, setzt sie in Beziehung, spiegelt sie bald ineinander, um sie dann zum Schluss kühn zu verknüpfen.

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Chuchaqui: Critic.de

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9.0Herausragend

Eins vorweg: Pans Labyrinth ist kein Fantasy-Film. Fantasy-Filme versetzen uns in eine erfundene Welt und verlangen vom Zuschauer die Akzeptanz dieser Welt als Schauplatz einer Geschichte. In Pans Labyrinth geht es um Fantasie, aber um eine Fantasie, der die bittere Realität zugrunde liegt. Gerade zum dritten Mal gesehen und jetzt ist es endgültig die 10 geworden und ich habe Sicherheit: Pans Labyrinth ist eines der Meisterwerke dieses Jahrzehnts und wird auch noch in 30 Jahren in den Filmgeschichtsbüchern genannt werden. Jedes einzelne Bild ist von einer überwältigenden Schönheit, die schauspielerischen Fähigkeiten der 11jährigen Ivana Baquero sind beeindruckend, die Filmmusik tut ihr übriges. Pans Labyrinth ist eine wunderbar altmodisch erzählte Geschichte mit einem innovativen Erzählansatz und einer atemberaubenden Ästhetik. Ganz großes Kino.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Bildgewaltiges Fantasyspektakel mit einigen logischen Ungereimtheiten. Krankt an den zweidimensionalen Charakteren und dem ständigen Wechsel zwischen "Der Soldat James Ryan" und "Die unendliche Geschichte".

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Visuell wegweisend und originell, findet del Torro keine rechte Ballance zwischen den Fantasy-Elementen und der Kriegs-Geschichte.

http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/02/28/pans-labyrinth/

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Deep Ford

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Du meinst ne hohle Nuss^^


FilmVlin

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Nein, hohle Nuss hiesse ja, der Film is hohl. denk doch mal nach, ey



Kommentare (250) — Film: Pans Labyrinth

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sneakpeak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erwartet habe ich ein düsteres Fantasy-Märchen, bekommen habe ich ein verstörendes Bürgerkriegs-Drama, in dem die Fantasyparts nur eine Scheinwelt sind (zumindest nach meiner Interpretation). Klar, die Idee ist nicht neu und auch ziemlich an Alice im Wunderland angelehnt. Aber Pan's Labyrinth zeigt sich dabei deutlich konsequenter. Die Realität wird mit der nötigen Brutalität dargestellt, dass sich Ofelias äußerst groteske Märchenwelt dennoch wie ein willkommener Zufluchtsort anfühlt. Auch wenn ich für mich "entschieden" habe, dass die Fantasyparts nur in der Einbildung des Mädchens stattfinden, werden sie so gut mit der Realität verwoben, dass genug Raum für Interpretationen bleibt. Nur das Ende fand ich nicht konsequent genug. Ja, ich weiß, ich bin ein schrecklicher Mensch...

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Teezy123

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Bewertung4.0Uninteressant

Nix wirklich Neues und leider auch nur mittelmäßige Darsteller.
Der Film wird schnell langweilig, was auch an den teilweise doch einfach nur bekloppten Charakteren liegt.
Gilt als Fantasy-Film und genau die Fantasie sucht man hier vergebens.
Und hätte der Film nicht so einen geilen Soundtrack, dann würde es noch nicht mal für 4 Punkte reichen... gähn, röchel, schnarch und nie wieder !!!

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Miami Twice

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Bewertung7.0Sehenswert

Eben gesehen - mir fehlen grad die Worte, packend und auch verstörend dazu noch das Ende, da liefen mir grad nur noch die Tränen runter. Aber auf jeden Fall sehenswert. (Hätte mir noch besser gefallen wenn es etwas weniger Kriegsfilm und dafür etwas etwas mehr Fantasy gewesen wäre.)

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Weltenkind

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Bewertung5.0Geht so

In vielerlei Hinsicht ist Guillermo del Toros Fantasy Erzählung in ein wahres Meisterwerk; sei es die hervorragende emotional kraftvolle Erzählung über den Bürgerkrieg, der stellenweise eine höhere Relevanz erhält als die Fantasyelemente. Ergibt sich über die knapp zwei Stunden Laufzeit ein visuell überragendes Bild der Fantasiewelt der jungen Ofélia, so kommt man sich dennoch etwas hinters Licht geführt vor, wenn der eigentliche Kernpunkt, also die Fantasyelemente, nach und nach in den Hintergrund gerückt werden. Man bekommt zwar ein wundervolle Parabel über die Macht der Träume und die Kraft der Liebe und Hoffnung, werden diese allerdings nicht durch die Gedankenwelt der Protagonisten übertragen, sondern durch den erschreckend blutig inszenierten Krieg, indem die kleine Ofélia durch einen Umzug hineingerät. Stereotypische Charakterzeichnung und die langweilige Grundidee wirken umso enttäuschender, wenn man sich die lobenden Worte anderer Rezensenten zu Gemüte führt. Das wahrlich berauschendste, neben der einwandfrei dargestellten Fantasiewelt, ist der ruhige Soundtrack, der zu jeder Zeit das Geschehene untermalt.
Leider ist Pans Labyrinth nicht das, was es zu sein scheint. Anstatt eines Fantasy-Meisterwerks bekommt man es mit einem tyrannischen Militäroffizier zu tun.

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Weltenkind

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Alles, ich betone; alles was ich schreibe geschieht aus MEINER Sicht. Jede Meinung, jeder Kommentar zu einem Film, alles was ich an einem Film kritisiere, beruht auf meiner Ansicht. Nichts was ich schreibe hat Anspruch auf die Allgemeinheit.
Hinters Licht geführt, weil er als Fantasy-Erzählung angepriesen wurde. Ich habe mir da mehr vorgestellt.
Auch inhaltlich finde ich es zu wenig, da es keinen adäquaten Ausgleich findet, der Krieg steht zu sehr im Vordergrund. Da die Welt der Fantasie für die Protagonistin als Zuflucht dient, bekommt der Film nicht die nötige Ernsthaftigkeit, um als das durchzugehen, was er sein will oder das, was er für mich sein sollte bzw. ist.


Patrick Zecca

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Okay, dann brauche ich nichts weiter dazu zu sagen, eigene Meinungen sind ohnehin nicht diskutabel. :D
Klang nur durch deinen Stil sehr allgemein, da du jederzeit von "man", nie aber von dir selbst sprichst.


klausal2004

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Bewertung5.5Geht so

Viel besser als ich dachte. Eher ein politisches Drama als ein Fantasy Film. Ähnlich einem Theaterstück, weniger Film. Anspruchsvoll, aber in Maßen. Keine Unterhaltung

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Mr.Film

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Fantasie. Ein Wort und dessen Bedeutung uns schon seit Kindheitstagen verfolgt, ein Wort, das so manchen mit der Zeit auch verlässt, doch ist es ein Wort, das jeder kennt und zu schätzen gelernt hat. Als Kinder haben wir uns in unserer Fantasie versteckt wenn es uns nicht gut ging, wenn wir der Realität entfliehen wollten, als heranwachsende und schlussendlich Erwachsene tun wir das kaum noch, schauen der tristen Welt entgegen und leben auch in ihr. Doch die Fantasie in einem kann wieder geweckt werden, sei es durch die Filmlust, der Spielegeilheit oder durch ein anderes Hobby. So wie hier. So schien es mir zumindest. Die kleine Ofelia, wie sie anfangs noch so sympathisch durchs Bild rannte, wie wunderbar sie auf mich wirkte als sie das fehlende Auge einer Steinstatue fand und es wieder einsetzte, als ob sie selber ein Auge für solche gewissen Sachen hätte, ich mochte dieses Mädchen und war gespannt was mit ihr passiert. Doch was passierte mit ihr? Ein schrecklicher Albtraum, den sie durchlitt, den ich durchlitt, schlimme Halluzinationen durch die man dank der Insekten-Scouts geleitet wurde. Der Weg für eine aufregende Reise in eine Fantasywelt war geebnet, doch wollte man einen Genrecocktail zusammenmixen und schmiss Politik und Verderben mit in den Topf, was man präsentiert kriegte war keine freudige Reise, es war der Horror der blutigen Realität, eine Geschichte die zwar gut dargestellt wird, doch eine die man schon "besser" inszeniert bekommen hat, die Dank der Darsteller wenigstens etwas glänzt, denn die bösartigen Charaktere sind abscheulich, genau das was erreicht werden sollte.

Und wenn man sich schon an so ein schwieriges Thema ranwagt, das man größtenteils auch gut umgesetzt hat, da kann man nicht viel schlechtes sagen, muss man auch drauf achten große Fehler auszuradieren. Denn der Herr del Toro hatte hier kein großes Auge für die Fantasy, natürlich war das Design in eben diesen Szenen wunderschön, doch das wars dann auch schon, als hätte der Regisseur gesagt: "Ja schaut mal hier, schön nicht wahr? Mehr kriegt ihr aber nicht zu sehn, beschäftigen wir uns lieber mit der ekelhaft bösen, realistischen Welt." Diese Fantasywelt lebt kaum, der Pan will sie zwar retten doch schafft es nicht wirklich die große Last zu tragen, er war Klasse, doch seine Screentime war leider sehr begrenzt. Das wohl größte Logikloch, und die Szene die in mir die größte Wut ausgelöst hatte, war die als Ofelia in den Raum mit dem Festmahl gelang, an dem ein regungsloses, augenloses Monster saß, gewarnt hatte man sie, gewarnt das etwas schlimmes passiert wenn sie etwas isst, ihr wurde mehrfach bewusst gemacht das sie unter allen Umständen nichts essen dürfte. Natürlich tat sie es doch, mit der später präsentierten Entschuldigung:"Hab gedacht das wäre nicht so schlimm wenn ich nur zwei Weintrauben esse." Spätestens dort war die Sympathie für dieses Mädchen weg. In diesen Momenten beweist der Film jedoch in Sachen Fantasy guten Geschmack, das Design war herrlich auch die Symbole sind nicht zu verachten(das augenlose Monster assoziiere ich mit den Faschisten), auch das die kleine Ofelia sich mit ihren Leiden in eine Scheinwelt flüchtet(es gibt genug Anzeichen dafür das sie es tat, jedoch gab es auch viele Szenen die dagegen sprachen, ob nun Realität oder nicht kann jeder für sich selbst entscheiden, dennoch wiederspricht sich auch viel, da hat sich del Toro ins eigene Bein geschossen.). Doch diese Filmphasen sind eben doch viel schneller rum als man möchte, immer wieder kriegt man Szenen wie aus dem Krieg ins Gesicht geschleudert, Folterszenen und Verstümmelungsszenen, das ist schade, denn man hätte auch mit 1-2 brutalen Szenen klar machen können was der Regisseur beabsichtigen wollte, und nicht mit 10-20.

Ob die Wertung nun gerecht ist oder nicht(nein, ich will jetzt nicht "nein, ist sie nicht" hören), ob der Film technisch gut war oder nicht, ich bin enttäuscht gewesen, der Fokus lag auf der realen Welt, das war für mich der große Fehler, dadurch wurde die tolle Fantasywelt Ofelias in den dunklen Schatten der Ignoranz geschoben.

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Mr.Film

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Hab ich ja mit KlapTrap schon geklärt :)


Murphante

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juuuuuuuut juuuuuuuut ^^ ich bin gespannt auf deine Zweitsichtung ;-)


eisn_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sauber gearbeiteter Fantasyfilm mit einigen hübschen Gruselszenen und zwei völlig unterschiedlichen Handlungssträngen, von denen der reale, soweit ich das mitbekommen habe, zwar nur dafür da ist, die Geschichte des übernatürlichen (Ofélia's Weg in die Elfenwelt) abzurunden aber dennoch mit Liebe zum Detail und einer gut durchdachten Hintergrundstruktur versehen ist.
Hatte auch einige unerwartet harte Szenen mit dabei, weshalb ich persönlich das Mindestalter auf 18 gesetzt hätte.
Auf jeden Fall eine schöne Geschichte, die deutlich mehr zu bieten hat als nur ein altes spanisches Kindermärchen :)

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fohlenfan

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Bewertung5.0Geht so

Objektiv muss ich die Qualität dieses Filmes anerkennen, der es schafft, zu schockieren, zu berühren, in gewisser Weise auch zu faszinieren. Trotzdem von mir nur eine 5,0, da mir 1. Ofélia furchtbar auf die Nerven ging & ich 2. Fantasyfilme generell nicht schätze. Der Film hat meines Erachtens auch einiges von Alice im Wunderland.

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FilmFreeza

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Bewertung7.5Sehenswert

Platz 98 - Pan´s Labyrinth

„Steh auf mein Kind. Komm näher!“

Endlich! Endlich hat es ein Film geschafft, die Flucht von einem Kind oder einem Teenager in eine eigens kreierte Fantasiewelt glaubhaft darzustellen und mit viel Gefühl und Detailverliebtheit glaubhaft zu vermitteln. Nach der Enttäuschung von Sucher Punch, las ich mit einer enormen Skepsis, den Untertitel von ´Pans Labyrinth´.

Die kleine Ofélia zieht gezwungenermaßen mit ihrer Mutter zu deren neuem Mann nach Nordspanien. Dieser ist Hauptmann und Anhänger des regierendem Regimes das von General Franco geführt wird. Mit seiner Kompromisslosigkeit verbreitet er nicht nur bei seinen Feinden Schrecken sondern auch bei Ofélia und teilweise bei seinen eigenen Anhängern. Seine Aufgabe ist es auch die letzten Rebellen auszulöschen. Ofélia verschanzt sich immer mehr in ihre eigene Fantasiewelt, in der sie die Prinzessin ist und in der sie viele aufregende Abenteuer erlebt.

Wenn man sich das so anhört, liegt der Verdacht womöglich nahe, das man es hier mit einem Kinder und Familienfilm zu tun hat. Dieser Verdacht wird sich aber spätestens legen, wenn man auf die Altersbeschränkung schaut. FSK : 16.
Dass es nicht einfach ist einen Film, der so viele Einflüsse mit reinbringt kindgerecht zu inszenieren, ist verständlich und so wird auch in ´Pans Labyrinth´ von teilweise erschütternden und brutalen Szenen Gebrauch gemacht.

Wie gesagt, spielt der Film in der Anfangszeit, des Regimes unter Franco, der wie wir alle wissen, jahrelang in Spanien für Angst und Schrecken sorgte. Der Film schildert auf authentische Art und Weise die Härte und Brutalität dieses Regimes, welches vom Hauptmann Vidal (Sergi López) vertreten wird. Der mexikanische Regisseur Guillermo der Torro, der mit ´Pans Labyrinth´ sein bisheriges Meisterwerk geschaffen hat, geht hier auf gewisse Art und Weise sehr kritisch und schonungslos mit der Vergangenheit der Spanier um, was wie schon gesagt zu einer Augenöffnenden Darstellung führt, die einen von der ersten Minute an packt.

´Pans Labyrinth´ flechtet nach und nach die zwei ´verschiedenen´ Handlungsstränge ineinander, so gekonnt, dass man spätestens am Schluss merkt, worum es in dem Film wirklich geht.
Die Fantasiewelt in die sich Ofélia immer wieder flüchtet hat in dem Pan ein äußerlich recht abstoßendes Wesen, was auch wieder vor Augen führen soll, dass es hierbei keineswegs um leichte Unterhaltung geht, die für Kiddies gemacht ist, sondern um eine glaubhafte Schilderung der Folgen, die ein teilweise ignorantes Verhalten der Eltern und das Aussetzen und Alleine lassen von ´Teenagern´ in Extremsituationen mit sich zieht. Dies kann man aber keineswegs nur an dieser einen Figur fest machen, sondern am ganzen Sprachstil, den der Film innehält und auch der Aufgaben die das kleine Mädchen zu bewältigen hat.

´Pans Labyrinth´ kommt mit einem gänzlich unbekannten Cast daher, der den Film noch ein Stück weit sympathischer macht, da er seine Sache nicht nur professionell erledigt, sondern auch mit der nötigen Hingabe und Liebe an den Streifen herangeht.
Der Film lebt viel mehr von dem Zauber der ihn umgibt, der von der Fantasiewelt ausgeht, von der Lieber der Schauspieler die gegen den Hass und Zorn des Hauptmanns prallen und vor allem vom zarten und mystischen Score, der mir ein ums andere Mal Gänsehaut bescherte. ´Pans Labyrinth´ ist ein überaus gefühlvoller Streifen, der mit einem dramatischen Ende aufwarten kann, dass mir dann endgültig die ein oder andere Träne abverlangt hat.
´Pans Labyrinth´ ist ein gefühlvoller, zauberhafter und ehrlicher Streifen, der nicht umsonst mit einer Oscarnominierung für den besten fremdsprachigen Film dekoriert wurde. Wer sich einfach zurücklehnt und die Magie dieses Filmes auf sich wirken lässt, wird mit einem ruhigen und angenehmen Filmereignis belohnt, das die Geschichte eines umwerfenden Mädchens erzählt, das alles verloren hat!

„Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen, Hoheit!“

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hoffman587

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Mh, ach so. Das kam mir jetzt nicht in den Sinn, würde ich aber doch eher zu Wortwahl als zu sprachstil zählen. :)


FilmFreeza

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Ach, das hängt doch irgendwo, irgendwie , irgendwann miteinander zusammen :)


leverkus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film ist schön anzusehen, hat eine gute Handlung, tolle Figuren und schöne Musik. Das macht für mich einen guten Film aus.
Ein klasse Film.

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Scotty2Hotty

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein brutales und märchenhaftes Meisterwerk! Absolut empfehlenswert!

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nikl 1987

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Bewertung9.0Herausragend

Jeder, der sich ein bisschen mit Märchen auseinandergesetzt hat, weiß, dass diese mitnichten die Kindergeschichten sind, für die viele sie halten. Im Grunde genommen würden sie eich eigentlich eher eignen, Kinder aufgrund ihrer Brutalität zu erschrecken und zu verängstigen. Da werden Frauen bei lebendigen Leibe verbrannt (Hänsel und Gretel), vom Wolf gefressen (Rotkäppchen) oder kleine Mädchen schneiden sich selbst den Finger ab (Die sieben Raben). Pans Labyrinth fällt auch unter die Kategorie Märchen...und ist ebenfalls mitnichten ein Kinderfilm. Die Gewalt im Film ist sparsam eingesetzt, aber wenn (oder: gerade deswegen), dann prasselt sie mit unglaublicher Brutalität auf den Zuschauer ein. Im Mittelpunkt des Filmes steht die kleine Ophelia, deren Vater gestorben ist und die mit ihrer hochschwangeren Mutter und ihrem Ziehvater, einem General in Spanien aufwächst. Ihr Ziehvater, ein General, welcher zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges Jagd auf Partisanen macht, stellt sich als erbarmungsloser Tyrann heraus, weswegen Ophelia immer öfter das Weite in den Wäldern sucht, in welchen sie nach einiger Zeit den mysteriösen Pan findet. Dieser gibt ihr 3 Aufgaben auf mit dem Versprechen, Ophelia nach Erfüllung derselben zu einer Prinzessin in seiner Welt zu machen. So weit, so grob zur Geschichte. Wie bereits einige schon vorher geschrieben haben, spielt wider Erwarten der Film zum Großteil in der "realen" Welt, nur für gelegentliche, dennoch sehr kurze Ausflüge nimmt der Film einen mit in die Märchenwelt des Pan. Anfangs auch etwas missmutig über diese Entscheidung kann ich mich mittlerweile damit anfreunden, da ja im Grunde genommen das umfangreiche Drumherum einen sehr großen Platz einnimmt. Da wäre zum Beispiel die verschiedenen Charaktere und deren Beziehungen, von denen im Film kaum einer zu kurz kommt und dem Zuschauer sorgfältig vorgestellt werden.
SPOILER Dann wäre da noch die Sache mit der schlüssigen These, dass Ophelia sich das alles nur einbildet, um die Kriegsgräuel, die um sie herum geschieht, auszublenden. SPOILER ENDE
Um eben diese ganzen Ereignisse, die das kleine Mädchen belasten, darzustellen, mit Beziehungsgeflecht, Nebenhandlung und Charakteren ist eben eine gewaltige Screentime von Nöten. Auch die Musik ist extrem passend gewählt, ähnlich einer Schlafliedmelodie, was den Märchencharakter des Filmes noch unterstreicht. Die Schauspieler machen ihre Sache allesamt sehr gut, auch die Darstellerin der Ophelia macht das beste aus ihrer Rolle, auch wenn manche Szenen selbst sie haben fordern dürfen, da sie etwas aufgesetzt wirken (z.B. der Dialog am Bauch der Mutter mit ihrem kleinen Bruder, welcher ja eigentlich eher ein Monolog ist). Hervorheben möchte ich auch den Anfang und das Ende des Filmes: düster, brutal, und doch gleichzeitig irgendwie schön...märchenhaft eben.
Sehr gute Darsteller, tolle Kameraeinstellungen, wunderschöne Musik und eine wahrhaftig fabelhaft erzählte Geschichte...sollte man zumindest einmal gesehen haben.

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Cebion

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schöner Film, wenn auch etwas Brutal

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TheDrPepperPower

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Bewertung4.0Uninteressant

"Pans Labyrinth" bietet eine ähnliche Grundidee wie der berühmte (und dennoch nur mittelmäßige) "Das Leben ist schön" von Roberto Benigni. Es geht um die Flucht eines Kindes vor der grausamen Realität des Krieges. Im italienischen sogenannten Klassiker wird der Schrecken im Gefangenenlager einem Jungen von seinem Vater als abstruses Spiel präsentiert, um jenen vor der allgegenwärtigen, seelenzerfressenden Gewalt in Kriegszeiten zu schützen. Im vorliegenden Film dagegen geht dieses Entkommen aus der realen Brutalität hinein in die magische Traumwelt vom Kind selbst aus. Das Mädchen mit Namen Ofelia erschafft sich ein Fantasieuniversum, in dem es ganz allein gefährliche Aufgaben zu meistern hat, die sich metaphorisch auf die Konflikte seines wirklichen Lebens beziehen.

Die Darstellung dieser Welt ist auf jeden Fall das absolute Highlight des Films. Sie ist optisch hervorragend inszeniert und weiß zu beeindrucken, teilweise sogar zu verstören. Leider, und darüber war ich letztendlich so unglaublich enttäuscht, kommt diese Welt einfach viel zu kurz. Sie macht nur einen Bruchteil des Films aus, denn der Großteil der Handlung spielt in und um einem Hof in den Bergen Spaniens. Hier werden Ofelia und ihre Mutter von deren kompromisslosem und hemmungslos gewalttätigem neuen Eheman, einem Kommandanten in Franco's Regime, schamlos ausgenutzt und terrorisiert.

Und hier eröffnet sich ein weiteres zentrales Problem des Films: die Charaktere. Die Darstellung des Kommandanten ist so dermaßen eindimensional, dass man nur müde den Kopf schütteln kann. Von der ersten bis zur letzten Sekunde wird er dem Zuschauer in jeder nur erdenklichen Weise verachtenswert gemacht. Ungefähr so wie der unterirdisch schlecht konzipierte General in "Avatar". Immer und immer wieder lernen wir, dass er böse ist und gewaltsam und ein Mistkerl und ein Ekel usw.. So eine Form der Darstellung eines Villains ist absolut uninspiriert und dient nur dazu, die Protagonistin als noch hilfloser und bemitleidenswerter darzustellen. Man soll soweit wie nur irgend möglich mit ihr mitfühlen - und dafür ist jedes Stilmittel recht. Das scheint die moderne Methode des Dramas zu sein. Wo gibt es heutzutage noch interessante, vielschichtige Bösewichte wie einen "Kurtz" aus "Apocalypse Now" oder "Roy Batty" aus "Blade Runner". Wir bekommen nur noch stereotype Inkarnationen der Schlechtigkeit vorgesetzt, die einen Tag ohne Mord für einen verschwendeten halten und nur mit einem blutigen Messer unter ihrem Kopfkissen einschlafen können.

Die anderen Charaktere bleiben weitestgehend im Dunkeln. Die Mutter ist permanent schwach und hilflos, da sie schwanger ist und als Grund für ihre Heirat mit dem Teufel in Menschengestalt gibt sie ihrer Tochter "Einsamkeit" an. Soll ich darüber lachen oder weinen? Über die Protagonistin erfahren wir ebenfalls so gut wie gar nichts, außer dass sie gerne Märchengeschichten ließt und für ein kleines Mädchen einen relativ mutigen Eindruck macht. Es ist sowieso schon schwierig, sich mit Kindern in Filmen zu identifizieren, da ihre Dialoge meist so unrealistisch konzipiert sind, dass sie aus einem Disneyfilm entsprungen zu sein scheinen. Als sich Ofelia des Nachts über den Bauch ihrer Mutter beugt, um metaphorisch zu ihrem ungeborenen Halbbruder zu sprechen, stellen sich mir bei jedem Wort die Nackenhaare auf. Ich mache Ivana Baquero hier keinen Vorwurf, denn so vor Melodramatik triefende Lines könnte niemand vernünftig präsentieren. Bin ich denn der einzige, der das immer wiederkehrende Kitsch-Element in praktisch jedem Film mit einem Kind in der Hauptrolle aufs Tiefste verabscheut? (Ich erinnere mich mit einem Schaudern an "A.I.")

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass in "Pans Labyrinth" durchaus eine Menge Potenzial und interessante Ansätze stecken. Sein Hauptproblem, neben den Reißbrettcharakteren, ist, dass der Fokus viel zu sehr auf die reale Welt gerichtet wurde und dadurch die meisterhaft inszenierte Traumwelt zu einem scheinbar unbedeutenden Nebenelement verkommt, wo sie doch das eigentliche Zentrum der ganzen Idee des Films ist.

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NashBender

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man begreifen will wie das unmittelbare Erleben von Krieg auf ein Kind wirkt dann sollte man sich diesen Film ansehen!

Denn eigentlich kann ein Kind, im Alter der kleinen Ofelia, solche Ereignisse noch gar nicht wirklich verstehen. (Das verstehen wir Erwachsene ja zum Teil noch nicht mal selbst!) Ergo MUSS sie sich eine Welt erschaffen in der sie diese Ereignisse irgendwie verarbeitet.

Eine tolle Leistung von Ivana Baquero dieses Mädchen so glaubwürdig zu verkörpern.
Und Sergi López... man kann der penetrant wirken!

Alles in allem ein sehr gelungenes Psychogramm! Denn hier von Fantasy zu sprechen rückt meiner Meinung nach den Film in ein falsches Licht.

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Hanno Jones

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum genau uns hier jetzt ein meisterwerk vorliegt - dieses wort wird in letzterzeit ohnehin ein wenig missbraucht - ist Pans Labyrinth dennoch eine schöne parabel, die gleichzeitig hostorie und fantasy schön miteinander vermischt und nebenbei noch fragen nach schuld und sühne aufwirft und so den zuschauer zum nachdenken anregt
VORSICHT SPOILER:
2 punkte abzug, wegen dem zwar zu erwartenden aber dennoch viel zu kitschigen ende ... meine morbide und düstere seite hätte orfelia sterben lassen ;)
aber andererseits wäre somit die moral ausgeblieben ... naja ... man kann nicht alles haben ;)

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jessika.holz

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Ok, an dieser Stelle muss ich mich entschuldigen, habs wohl schlichtweg überlesen... :(


Hanno Jones

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naja ... überlesen kann jeder mal ;)
und spoiler sind immer kacke ... mir haben auch schon so manch unangekündigte viele filme versaut^^
trotzdem kein grund, gleich zu beleidigen :P


ZedsDeadBaby

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Bewertung9.5Herausragend

Hilflose, reine Unschuld inmitten von Gewalt, Brutalität und der schrecklichen Realität. Eine zarte Kinderseele flüchtet sich aus der Welt wie die anderen sie sehen in ihre märchenhafte Phantasie.
In diesem Film stoßen kaltblütige Hässlichkeit und bezaubernde Schönheit aufeinander.

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann ein Film zu phantasievoll sein? Ich bin ein großer Fan von del Toros Filmen und bin sicher, dass der Film die hohen Bewertungen verdient hat. Pans Labyrinth ist hervorragend inszeniert, wunderschön fotografiert und großartig gespielt, aber irgendwie hat er mich nicht hundertprozentig gepackt. Es lag vielleicht an der Kombination des realen faschistischen Horrors und der imaginären Phantasiewelt des Kindes.

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Jona89

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Bewertung10.0Herausragend

Pans Labyrinth. Klingt geheimnisvoll, denn was ist eigentlich ein Pan? Ein Labyrinth sollte ja jedem ein Begriff sein, aber handelt es sich hier um ein gewöhnliches Labyrinth und kann der Film das geheimnisvolle auch wirklich umsetzen? Oder mal wieder ein irreführender Titel? Viele Fragen auf die es nur eine Schlussfolgerung geben kann. Der Film verspricht das, was er mit seinem Namen bezwecken will. Er ist fesselnd, geheimnisvoll, mysteriös, gruselig, spannend, also mit einem Wort: Toll! Das so etwas ein Film auslösen kann ist nicht sonderlich oft der Fall, aber dieser Film kann es definitiv. Worum geht es eigentlich genau? Spanien im Jahre 1944. Die zwölfjährige Ofelia reist mit ihrer hochschwangeren Mutter aufs Land zum Vater des ungeborenen Kindes. Dieser ist Hauptmann der Spanier und kämpft gegen die letzten Rebellen nach dem spanischen Bürgerkrieg. Diese ganze Geschichte ist allerdings für mich lediglich die Nebenstory und spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Der Film an sich dreht sich um Ofelia, die eine blühende Fantasie hat und große Abenteuer erlebt. So wird dort geklärt, was ein Pan ist und was in Ofelia schlummert.
Der Film hat von Beginn an eine außergewöhnliche Atmosphäre, die den Film auch nie im Stich lässt, sondern sehr gut untermalt. Die Filmmusik von Javier Navarrete spielt dort einen entscheidenden Anteil. Besonders hervorheben muss man hier den Titel „Hace Mucho, Mucho Tiempo“, der für eine unglaubliche Gänsehautatmosphäre sorgt. Auch beim Hören nach dem Film. Auch wenn der Titel hervorzuheben ist, soll das nicht die restliche Musik schmälern. Diese passt zu jeder Szene und kann durchgängig überzeugen.
Die Schauspielerische Leistung von Ivana Baquero ist schlicht einfach grandios und auch die Nebenrollen, alles andere sind für mich die restlichen Schauspieler nicht, sind gut besetzt und es gibt keine großen Schwächen.
Schlichtweg muss man hier von einem absoluten Meisterwerk sprechen, das eine Atmosphäre hat, die nach ihres gleichen sucht. Chapeau!

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Pyro 91

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Bewertung9.0Herausragend

Schon drei Mal gesehen und immer wieder überrollt mich Del Toros Meisterwerk mit seinen wunderschönen Bildern, der Liebe zum Detail, der Brutalität des Hauptmanns, den Schrecken des Krieges und den sanften Klängen von Mercedes Schlaflied.
Hat mich stark an meine Kindheit erinnert wo ich bei Disneys Märchenfilmen gelacht, geweint, gezittert habe und für ein paar Stunden in eine fantasievolle, aufregende Welt flüchten konnte.

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