Der Untergang
Der Untergang (2004), DE Laufzeit 155 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 16.09.2004
87 Bewertungen
Skala 0 bis 10
25700 Bewertungen
88 Kommentare
Keine
von Oliver Hirschbiegel, mit Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara
Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (Bruno Ganz) hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge (Alexandra Maria Lara), seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will. Während draußen die Lage immer mehr eskaliert, die Rote Armee weiter vorrückt und sich in den von Explosionen erschütterten Vierteln verzweifelte Szenen abspielen, erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der Führer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer (Heino Ferch) es ausdrückt, “auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang fällt”. Doch Hitler steht nicht auf der Bühne. Während sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller Härte über seinem Volk entlädt, inszeniert der Führer im Bunker seinen Abgang. Noch Stunden vor dem gemeinsamen Selbstmord heiratet er Eva Braun (Juliane Köhler). Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die Hände fallen. Viele seiner Getreuen wählen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden Generäle weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und einigen anderen in allerletzter Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring…
Berlin, April 1945: Die rote Armee dringt in die Vororte der Reichshauptstadt ein und rückt unaufhaltsam auf das Regierungsviertel vor. Das letzte Aufgebot von SS- HJ- und Wehrmachtsangehörigen versucht vergebens das Vordringen des Feindes zu stoppen. Berlin ist nicht mehr zu halten, dass hat nun auch der letzte General im Führerbunker erkannt, der Krieg ist verloren.
Mit aller Härte entlädt sich nun der Zorn des Feindes über dem deutschen Volk. In den Straßen von Berlin eskaliert der Häuserkampf, spielen sich entsetzliche Szenen unter der Zivilbevölkerung ab. Zwischen Soldaten und Bewohnern Berlins wird kein Unterschied mehr gemacht. Oder wie Adolf Hitler es sagt: “In diesem Krieg gibt es keine Zivilisten”. Tausende sterben für die sinnlose Verteidigung der Reichshauptstadt.
Doch all das interessiert den Führer und Reichskanzler des deutschen Volkes nicht mehr. Sein Abgang ist perfekt bis ins letzte Detail geplant. Er heiratet Eva Braun und wird sich kurz darauf das Leben nehmen. Selbst als die Leichen von Adolf Hitler und Eva Braun im Garten der Reichskanzlei verbrannt werden, weigern sich Goebbels und die verbleibenden Generäle die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen.
Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch sie und ihr Mann Selbstmord begehen. Erst jetzt wagen die letzten verbliebenen Bunkerinsassen die Flucht durch den russischen Besatzungsring…
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Cast & Crew
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Oliver Hirschbiegel
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Bruno Ganz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Adolf Hitler
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Alexandra Maria Lara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Traudl Junge
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Corinna Harfouch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Magda Goebbels
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Juliane Köhler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eva Braun
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Thomas Kretschmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hermann Fegelein
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Birgit Minichmayr
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gerda Christian
Regie
Schauspieler
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Matthias Habich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Dr. Werner Haase
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Ulrich Noethen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reichsführer SS Heinrich Himmler
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Christian Berkel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Professor Schenck
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Heino Ferch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert Speer
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Rolf Kanies
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General der Infanterie Hans Krebs
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Fabian Busch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) SS-Obersturmbannführer Stehr
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Justus von Dohnányi
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Ulrich Matthes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joseph Goebbels
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André Hennicke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) SS-Brigadeführer Wilhelm Mohnke
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Christian Redl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Generaloberst Alfred Jodl
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Michael Mendl
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Götz Otto
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Donevan Gunia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peter Kranz
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Thomas Limpinsel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kammerdiener Heinz Linge
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Thomas Thieme
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martin Bormann
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Alexander Held
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Hewel
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Alina Sokar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helga Goebbels
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Gerald Alexander Held
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Hewel
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Charlotte Stoiber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hilde Goebbels
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Julia Bauer
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Gregory Borlein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helmut Goebbels
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Laura Borlein
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Amelie Menges
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Heide Goebbels
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Bettina Redlich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Constanze Manziarly
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Dirk Borchardt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Panzerkommandant
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Anna Thalbach
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Klaus B. Wolf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marinesoldat
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Christian Schmidt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) SS-Mann Greifkommando
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Devid Striesow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Feldwebel Tornow
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Bernd Eichinger
- Genre
- Politdrama, Kriegsfilm, Historienfilm
- Zeit
- 1945, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Adolf Hitler, Anführer, Diktator, Drittes Reich, Endsieg, Exekution, Explosion, Faschismus, Führerbunker, Gestapo, Gift, Hitlerjugend, Hochzeit, Hoffnungslosigkeit, Holocaust, Ideologie, Kapitulation, Lob, Minister, Nationalsozialismus, Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Okkupation, Propaganda, Rassenpolitik, Schlacht, Schutzstaffel (SS), Schäferhund, Sekretärin, Soldat, Sowjetische Truppen, Sterben und Tod, Suizid, Testament, Untergang, Vergiften, Verrat, Verräter, Zerstörung, Zyankali
- Stimmung
- Ernst, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Untergang
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Kritiken (2) — Film: Der Untergang
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin beeindruckender, beklemmender Film. Schön, dass wir mittlerweile in der Lage sind, auch derartige Filme über das 3. Reich zu machen.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
butch25 2010/09/15 01:32:09
Antwort löschenNur eine Frage hab ich an dich:
Wenn du diesen Film mit 9,5 bewertest,was schaust du dir dann denn sonst gerne an?
Ist nicht böse gemeint,aber würde mich mal interessieren!
MfG Butch
Chev Chelios 2010/09/26 12:38:09
Antwort löschenVielleicht Filme die du dir nicht anschaust!!!!
Alle 4 Antworten zeigen
NamiKyoto 2010/12/30 20:07:23
Antwort löschen@ butch25: Man wird sich solche Filme ja wohl noch ansehen dürfen! Schließlich kann man sich ein gutes Bild davon machen, wie es damals gewesen sein muss. Außerdem sehr interessant inszeniert und hervorragend gespielt. Ich wüsste nicht, was es daran auszusetzen gibt.
A.E 2011/01/30 19:41:38
Antwort löschenMuss man denn Filme gerne gucken, um sie dennoch gut zu finden?
Guckt man sich denn gute Antikriegsfilme an, weil man gerne zuguckt, wie da Leute abgemetzelt werden? Guckt man sich diesen Film an, weils eine Hommage an die Verantwortlichen des Nationalsozialismus sein soll oder weil man kritisch mit diesem Thema umgehen will und als Grundlade für etwaige Diskussionen den Film mit 9,5 herausragend findet?
Denk mal drüber nach, butch
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer Film ist weder glorifizierend, noch apologetisch, und er zeichnet Hitler auch nicht harmlos-menschelnd. Der großartige Bruno Ganz ist ein kompletter Hitler, der Generäle anschreit, seine Befriedigung über den Judenmord ausdrückt, dem eigenen Volk die Existenzberechtigung abspricht - und auch die Köchin für die Spaghetti lobt. [...] Dieser "Untergang" traut sich einiges, aber er riskiert nicht wirklich etwas, vor allem keine Fiktionalisierung des Monsters.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (86) — Film: Der Untergang
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2012/05/15 11:31:16
Kommentar löschenEin einziger dummer und aufgeblasener Unfug mit einem schlimm knallchargierenden Bruno Ganz. Und mit einer erstaunlich talentfreien Alexandra Maria Lara, die immer im falschen Moment die Augen aufreißt. Die übrigen guten (bis auf den nervigen Kretschmann) und soliden Schauspieler verschwenden ihr Talent. Was soll man auch von einem Streifen erwarten, wo sich kein Mensch mehr an den Namen des Regisseurs erinnert, der brav und gut bezahlt die Befehle seines Produzenten ausführt? Lächerlich.
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nilswachter 2012/05/17 23:10:28
Antwort löschenWeshalb dumm, aufgeblasen und Unfug?
Lori007101 2012/05/14 04:45:49
Kommentar löschenEin Film, der bis in die kleinste Nebenrolle, intensiv gespielt wird. Bruno Ganz spielt den Führer erschreckend! Der Fall eines Wahnsinnigen, dass sogar sein eigenes Land opfert. Ein guter und nachdenklicher Film!
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daruli 2012/05/13 12:00:01
Kommentar löschenKritikerbewertung von durchschnittlich 5,4 ist ein Witz. Ich denke einige können mit einer gelungenen Darstellung aus dem zweiten Weltkrieg einfach nicht umgehen, insbesondere wenn nicht nur Negatives über Hitler und Co zu sehen ist.
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Brigittes Helm 2012/05/13 19:01:19
Antwort löschenIch habe hier schon viel Unsinn gelesen, aber das hier toppt alles bisher Dagewesene.
T-Rex 2012/05/03 03:33:06
Kommentar löschenein deutsches meisterwerk mit einem grandiosen bruno ganz
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Rukus 2012/04/13 04:45:53
Kommentar löschenDer Wahnsinn hat einen Namen. Und dieser Wahnsinn ist Legion.
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Markbln 2012/04/12 14:40:48
Kommentar löschenAlso jedesmal, wenn Bruno Ganz einen auf Gröfaz macht, öffnen sich bei mir alle Schleusen. Lange nicht mehr soviel Tränen gelacht. Völlig absurd!
Ich empfehle lieber die Doku über Traudl Junge: "Im toten Winkel - Hitlers Sekretärin"
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Brigittes Helm 2012/05/15 11:34:40
Antwort löschenihre ghostgerittene Autobiografie habe ich gelesen. Eine völlig banale und nichtssagende, zudem einfältige Person, zudem von Hitler in eine arrangierte Lavendelehe mit einem SS-Mann genötigt. Das Geheimnis des Verhältnisses von Hitler und seinen "Kollegen" zu den naiven jungen Damen auf dem Berghof ist noch nicht völlig gelüftet. Darüber sollte es mal einen Film geben, aber das traut sich niemand.
Markbln 2012/05/15 11:36:44
Antwort löschenSieh den Film, dann kriegst du das komplette Bild von Traudl Junge.
Juttaha 2012/04/02 16:55:27
Kommentar löschenDer Film zeigt die letzten Tage eines Tyrannen, wie sie auch wirklich gewesen sein koennten. Realistische Figuren, (vor allem durch die Glanzleistung von Bruno Ganz,) brutale Schlachten, die Opferung der berliner Zivilisten und die Unmenschlichkeit eines sinnlosen Kampfes, halten den Zuschauer in Atem.
Ich mag Kriegsfilme nicht besonders; aber der Untergang ist schon fast eine Dokumentation in der der damalige Wahnsinn als das gezeigt wird was er wirklich war: Entsetzlich!
Ein sehenswerter Film
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Detherion 2012/03/01 11:24:11
Kommentar löschenIst im Internet ja schon zu einem Klassiker mutiert. Ich muss sagen der Film ist recht gut und wirklich dramatisch in seiner Umsetzung. Was mir besonders gut gefällt, ist dass Hitler hier nicht als ein Übermensch dargestellt wird, sondern auch die menschliche Seite des wahnsinnigen Massenmörders und Diktators gezeigt wird. Die hat jeder Mensch, so schlimm er auch ist, und das zeigte er ja insbesondere gegenüber seiner Sekretärin.
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PhiDerLipp 2012/02/28 19:52:34
Kommentar löschenSehr guter, spannender Film, der die düstere Atmosphare der letzen Tage sehr gut wiedergibt
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cinram 2012/02/26 20:55:42
Kommentar löschenBruno Ganz macht seine Arbeit! Er spielt einfach superb!
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kraproom 2012/02/20 05:18:39
Kommentar löschenJo, ein deutscher, irgenwie amerikanische Produktionen nachäffend erscheinender Kriegsfilm über die letzten Tage des Gröfatz (Falls jemand nicht weiss was das heissen soll: Landser-Verballhornung des Begriffs "Größter Feldher aller Zeiten" in Kurzform).
Handwerklich nicht allzu schlecht gemacht. Kriegs- und Kampfszenen wirklich realistisch und packend darzustellen haben deutsche Filmemacher auch 10 Jahre nach "Soldat Jamey Ryan" noch nicht gelernt, na ja , ist ja auch ne kurze Zeit, muss man ja erst mal analysieren ob man das auch so darstellen kann in einem deutschen Selbstbespiegelungs-Betroffenheits-Anklage-Rechtfertigungs-Film.
Auch hier ist es wieder so das Soldaten, und teilweise auch Kinder, elendig krepieren ohne dass es den Betrachter wirklich rührt weil es wie in einer allzu billigen Fernsehspielproduktion inszeniert ist. Typisch deutscher Film eben.
Die Schauspielerleistung ist allerdings recht überdurchschnittlich. Der Darsteller von Goebbels wirkt immer wie eine Karrikatur, liegt aber am Vorbild selbst (wie konnten so einem unterdurchschnittlich intelligenten, ständig Blödsinn verzapfendenem Dorftrottel aus Heinsberg/Rheinland (schon mal dagewesen, da kann man nur Kühe ficken oder Reichspropagandaminister werden) bloss 80 Millionen Menschen an den Lippen hängen?) , Magda Goebbels kommt glaubhaft eiskalt psychotisch daher, Heino Ferch als Speer ist leider ein Totalausfall, aber der Rest spielt gut bis fast glaubhaft echt. Über allem steht natürlich Bruno Ganz, er kommt dem Ausnahmementalisten (oder auch Vollpsychoten, ganz nach Betrachtungsweise) Hitler nahe so weit es geht. Anders als ein anderer Kommentator sehe ich in Bruno Ganz nun nicht den "ewigen Hitler". Dazu besitzt er einige Kilotonnen mehr an Person!
Zu gute halten kann man diesem Film, aufgrund der Quellenlage, eine relativ autentische Nachzeichnung der Geschehnisse damals im April (alles neu macht der Mai, oder?).
Nur, drängt sich die Frage auf, was soll das ?? Man konnte es schon vorher ahnen, nach Konsum dieses Filmes scheint es fast gesichert: Was dieser Haufen an Verbrechern, Verbrechern am eigenen Volk, Verbrechern an den Juden (auch größtenteils deutsche) und Verbrechern an der Menscheit, dort in ihrem dämlichen Bunker so alles dachten und machtem interessierte schon damals keinen mehr und hatte dementsprechend auch damals keinerlei Einfluss auf die Weltgeschichte.
So What?!
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hrxuuuu 2012/02/17 21:02:25
Kommentar löschenZugegeben liefern die deutschen immer durschnittliche oder schlechte Filme ab, aber mit dem Untergang haben sie endlich mal potenzial gezeigt. Zwar ist der Film kein Meisterwerk, aber er ist sehenswert. Ein paar Schauspieler waren falsch besetzt, dafür verkörperte aber Bruno Ganz den Hitler überragend. Das Drehbuch war auch ohne ihn episch, wenn auch wenig Charackterbedacht, bis auf Hitler und ein paar anderen.
"Sie werden ertrinken an ihren eigenem Blut!" - Fantastisch.
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Markbln 2012/05/17 08:38:21
Antwort löschenDer Mann heißt Bruno.
H. Schnittler 2012/02/08 17:43:55
Kommentar löschenDer Untergang.....Eindeutig einer der besten deutschen Komödien aller Zeiten !
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Buffalo_Bill 2011/08/24 14:52:00
Kommentar löschenDieser Film gehört mit Sicherheit zu den besten seiner Thematik.
Der brilliante Bruno Ganz bringt die Person Hitler so nahe wie es kaum einer geschafft hat. Die immer wiederkehrenden Szenenwechsel zwischen Hitler, dem kleinen Peter und den Generälen, welche an der Front kämpfen, machen es möglich den Sinn für die Realität durch den privaten Hitler-Charmeur nicht zu verlieren.
Nein, dieser Film ist keines Falls NS-Propaganda. Es ist ein wahres Meisterwerk, das definitiv beweist, dass auch deutsche Filme herausragende Gestallt annehmen können.
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La Bardot 2011/07/22 23:40:09
Kommentar löschenDiese Thematik dann doch lieber in Form von Dokumentationen. Konnte diesem Film nie etwas abgewinnen.
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Schloøpselcki 2011/07/17 15:11:56
Kommentar löschenSehr gute schauspielerische Leistungen, vor allem von Bruno Ganz, der mich jetzt leider immer, sobald ich ihn sehe, an Hitler erinnert. Schade für ihn. Ich hatte zunächst Skrupel mir "Der Untergang" anzusehen, weil solche Filme leicht ins Erklären und Entschuldigen abdriften oder gar versuchen einen Schuldigen zu suchen. Ich finde dieser Film versucht dokumentarisch zu bleiben.
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statist 2011/05/12 00:26:09
Kommentar löschenIch musste abschalten nach der Hälfte. Diese Großkotzproduktion kommt wirklich so daher, wie ich befürchtet hatte: Fast jeder der oberen deutschen Schauspieler bekommt sein Röllchen - "man ist dabei gewesen" - und es ist schon seeehr interessant, wie's bei Hitlers und Goebbels privat zuging, alles klar!! Sinnerkenntnis: gleich null. Bruno Ganz versteigt sich in seinen Hitler-Wutanfällen zu enttäuschendem Geschnaube. Schade, dass ein so großer Schauspieler eine billige Kopie der Dritte-Reich-Ikone abgibt, statt ihn ganz anders zu spielen, da doch reine Imitation das Gift des Schauspielers ist - versteh ich nicht. Aber lag sicher auch am Produzenten (ich weiss, Tote soll man ruhen lassen). Insgesamt: Eine Selbstbespiegelung des deutschen Films ausgerechnet bei diesem Thema - pfui!
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Dr. Lecter 2011/05/12 09:10:10
Antwort löschen"statt ihn ganz anders zu spielen, da doch reine Imitation das Gift des Schauspielers ist" Wie hätte er ihn denn deiner Meinung nach spielen sollen?
statist 2011/05/12 11:45:02
Antwort löschenNatürlich gibt es für keine Rolle dieser Welt exakte Vorgaben, wie man sie zu spielen hat - das wäre das Ende der Kunst - aber leider hat in "Der Untergang" die Eitelkeit Bruno Ganz ereilt. Sehr untypisch für ihn. Schauen wir uns - ganz ernst gemeint - Helge Schneider an in Dani Levys "Mein Führer". Das trifft schon eher meinen Geschmack. Helge gefällt sich nicht ihm Kopieren von Äusserlichkeiten, sondern er ist Helge und dennoch in kleinen Einzelheiten Hitler. Und wenn man sich die großen Schauspieler anschaut - dann macht das genau ihre Größe aus. Ich bin selber Schauspieler und weiß das aus eigener Erfahrung. Egal, welche Figur man spielt, die entscheidende Frage ist immer: Wie fühle ich in mir die Situation? Wie würde ich reagieren? Danach kommt die Reaktion der Figur darauf. Ausgangspunkt ist ersteinmal die Situation, in der die Figur steckt. Und gerade bei solchen Figuren wie Hitler ist äusserte Vorsicht angebracht, weil ein Großteil des Publikums sich erfreut an Vergleichen zwischen "Original" und "Schauspielleistung" - ein etwas armseliger Ausgangspunkt, wie ich finde.
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Dr. Lecter 2011/05/12 12:02:09
Antwort löschenAchso, jetz versteh ich wie du das meinst. Na ich denk mal das sieht jeder anders. Ich hab jetzt "Mein Führer" noch nicht gesehen, weiß aber das es sich um eine Komödie handelt. Und denk ich mir da ist es ja auch logisch das Helge halt mehr den Helge als den Hitler raushängen lassen muss, um zu amüsieren. Aber "Der Untergang" basiert ja auf wahren Begebenheiten und da sollten die Darsteller meiner Meinung nach die Figuren doch so gut wie möglich kopieren. So würd ich das jetz sehen, aber vielleicht sieht man das ja wenn man selbst das Handwerk des Schauspiels ausübt etwas anders ; )
Markbln 2012/05/17 08:36:40
Antwort löschenBruno Ganz' Darstellung von Hitler ist eine einzige Farce und wirkt wie aus dem Quatsch Comedy Club. Aber unfreiwillige Komik ist ja oft die beste. ich halte Herrn Ganz im Übrigen für einen der eitelsten Schauspieler überhaupt, seit ich letztens eine Doku über ihn gesehen habe.
guggenheim 2011/05/07 22:44:52
Kommentar löschenBruno Ganz spielt alle an die Wand, seine Hitler-Interpretation ist beeindruckend. Nur rettet die nicht den kompletten Film, denn der hängt immer wieder durch und kann einen emotional leider nicht wirklich greifen. "Der Untergang" behandelt das Thema ordentlich und nimmt es keinesfalls zu locker, schafft es aber dennoch nicht in besonderem Maße, sich im Kopf festzusetzen.
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Hitmanski 2011/05/07 23:19:40
Antwort löschenDu bleibst deiner Vorliebe für Filmkunst jenseits von Gut und Böse also treu: Heute gab's scheinbar Teutonen-Trash :P
guggenheim 2011/05/07 23:43:16
Antwort löschenSo so, mag der Hitmanski den Untergang also nicht, hä? :)
Hitmanski 2011/05/08 00:18:32
Antwort löschenNö, ich mag den nicht :)
guggenheim 2011/05/08 00:31:40
Antwort löschen3. reicht's dir mit solchen Filmen? ;D
Hitmanski 2011/05/08 00:38:54
Antwort löschenJein. Generell hätte ich nichts gegen Historienverfilmungen oder dergleichen, aber diese Mischung aus Guido-Knopp-Einspieler-Optik und der Verbindung mit dem aufgesetzten Willen, einerseits zu verdammen, andererseits aber auch eine "menschliche" und dramaturgischen Konventionen genügende Sichtweise auf Charaktere und Situationen heraufzubeschwören, finde ich eben so anstrengend, wie auch bedenklich im Umgang mit der Vergangenheit. Um das jetzt mal in gebotener Kürze auf den Punkt zu bringen :D
guggenheim 2011/05/08 00:50:25
Antwort löschenSo weit würde ich nun nicht gehen, ich empfand es eher als Versuch, ein weniger monströses Hitler-Bild innerhalb einer schlimmen Phase zu zeichnen (etwaige andere Intentionen mal außen vor gelassen). Der funktioniert in der Summe suboptimal, was an der Umsetzung der Handlung liegt. Insofern kann ich das Anstrengende nachvollziehen, bedenklich finde ich es nicht.
Hitmanski 2011/05/08 01:02:02
Antwort löschenDas Problem des Films ist in meinen Augen einfach, dass er sich zwar oberflächlich von den von dir benannten Monster-Darstellungen Hitlers distanzieren möchte, sein Publikum gleichzeitig aber trotzdem für unmündig hält, und eben keineswegs ein realistisches Bild zeigt, sondern sich ebenfalls auf bloße Klischees und (zugegebenermaßen leicht kaschierte) Karikaturen mit leicht veränderten Vorzeichen verlässt. Der Film ist vieles, aber ganz sicher nicht jener Fortschritt in der Geschichtsbewältigung, die ihm das Feuilleton angedichtet hat (was -leider- auf fast alle deutschen Historicals zutrifft).
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guggenheim 2011/05/08 01:14:02
Antwort löschenNein, ein dermaßener Fortschritt ist er sicher nicht. Klischee? Jup, reichlich sogar. Aber, das halte ich dem Film zugute, Hitler wird weit mehr Profil gegeben, als es die meisten Produktionen schaffen. Und das aus Deutschland, das hat durchaus eine gewisse Qualität. Nur: das hätte man insgesamt noch besser machen können, keine Frage.
BlueSquirrel 2011/05/08 14:19:33
Antwort löschen@Manski: Ich fühle mit dir.
King Conan 2011/03/07 22:26:44
Kommentar löschenDie letzten Tage und Stunden von Hitler werden hier detailgenau wiedergegeben.
Bernd Eichinger wusste eben wie man Filme macht.
Bruno Ganz spielt seine Rolle sehr gut, er ist praktisch Hitlers spiegelbild.
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Brokoli1 2011/02/25 13:52:28
Kommentar löschenEin wirklich guter deutscher Film, der die leztzen Tage Adolf Hitler zeigt. Perfekt gespielt von Bruno Ganz. Auf jeden Fall sehenswert!
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