Avatar - Aufbruch nach Pandora

Avatar (2009), US Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010

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6.8
Kritiker
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7.3
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von James Cameron, mit Sam Worthington und Zoe Saldana

Mit Avatar revolutionierte James Cameron das 3D-Kino. Auf dem Planeten Pandora soll Sam Worthington getarnt als Ureinwohner-Alien spionieren. Doch er verliebt sich in den vermeintlichen Feind.

In dem epischen Fantasy-Abenteuer Avatar – Aufbruch nach Pandora nimmt uns Star-Regisseur James Cameron mit in eine faszinierende neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully (Sam Worthington) taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren – manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt. Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt. Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri (Zoe Saldana), die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.

Hintergrund & Infos zu Avatar – Aufbruch nach Pandora
Regisseur James Cameron zählt zu den Hauptverfechtern der digitalen 3D-Technik. In einem Interview im Jahr 2003 kündigte er an, nur noch in 3D drehen zu wollen. Avatar – Aufbruch nach Pandora wurde mit Marketing – und Produktionskosten von über 400 Millionen US-Dollar zum bis dato teuersten Film aller Zeiten. Ähnlich wie Titanic entwickelte sich Avatar jedoch zu einem echten Box-Office-Dauerbrenner. Der Film spielte weltweit über 2,78 Milliarden US-Dollar ein und löste somit Camerons Vorgänger-Film Titanic als erfolgreichsten Film aller Zeiten ab.

Avatar wurde für neun Academy Awards nominiert. Auf der Oscar-Verleihung 2010 gingen schließlich drei der begehrten Trophäen an den erfolgreichen 3D-Film: für die Beste Kamera (Mauro Fiore), Beste visuelle Effekte (Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham, Andrew R. Jones) und für Bestes Szenenbild (Kim Sinclair, Robert Stromberg, Rick Carter).

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Kritiken (40) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora

Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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5.0Geht so

Avatar – the commercial cut

Als ob der alternative Anfang trotz bestechender Optik inklusive Ansatz einer düstereren Atmosphäre auch nur ansatzweise in der Lage wäre, Big Cs Machwerk auf eine vergleichbare Ebene wie 'Blade Runner' und andere Genre-Vorbilder – sowie teilweise sogar seine eigenen – zu hieven. Alles, was man mehr erfährt, lässt sich auf die gleichen Merkmale reduzieren, die schon die ursprüngliche Kinoversion unendlich wertvoll gemacht haben: Blaue Männchen hüpfen durch den Wald. An und für sich ein unterhaltsamer Gedanke.

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pischti

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Wo hat denn Avatar eine düstere Atmosphäre? ^^ Ich denke nicht, dass man sich hier mit z.B. "Blade Runner" messen möchte, da beide Filme komplett unterschiedliche Prioritäten setzen. "Blade Runner" hat eher die von Dir angesprochene düstere Atmosphäre, auch wenn ich die Story bei "Blade Runner" wahnsinnig zäh fande.


Uwe B.B.B.

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Ich habe ja schon manche dämliche Kritik gelesen, aber die da ist rekordverdächtig.


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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0.0Hassfilm

Bei TRANSFORMERS war das Spielzeug zuerst da. Bei AVATAR der Film.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Sandsturm

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Wie schafft man es eigentlich mit derartigem Twittermüll in die Rubrik "Kritik"?


Patrick Zecca

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Würde ich auch gerne wissen. So eine unsinnige "Rezension" habe ich selten zuvor gesehen.


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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6.0Ganz gut

Cameron stopft die Welt der Ureinwohner Pandoras zwar mit so ziemlich allen Eso-Kitsch-Zeichen voll, die man sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen kann, aber magische Elemente im engeren Sinne finden sich nicht. Der Film beharrt mit Sigourney Weaver darauf, dass selbst noch ein doch sehr fragwürdiger "Ahnenbaum" nicht mystischer Hokuspokus ist, sondern Teil eines Ökosystems, das zwar anderen Gesetzen folgt als den irdisch-physikalischen, aber grundsätzlich doch erklärbar bleibt.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.0Ganz gut

12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.

Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte sich der Ausnahme-Regisseur einen…

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skella_dg

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Aber auch diese Message wird durch das Happy End zerstört. Wenn man es genau nimmt und das Ende miteinbezieht würde die Message dann so lauten: Zerstört nur alle ruhig unseren Planeten, die Natur wird es schon wieder richten...tolle Botschaft :P ( Ich weiß schon... so genau darf man es nicht nehmen aber im Ernst warum lassen sie dieses Ende nicht einfach weg....


Das_Schema

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Hä?
Isch die Botschaft nicht, dass sich die Natur wehrt? oO
Ich habe das Ende wenigstens so gedeutet, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Natur gegen die Zerstörer vorgeht...
=> ist für mich eine Warnung!


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Hier ist er nun also, der Film des Jahres. Der erste James Cameron Film seit Titanic also seit 12 langen Jahren, wobei das entgültige Drehbuch zu Avatar angeblich bereits 1996 fertiggestellt wurde.

Eigentlich kann ich hier nicht wirklich eine Kritik verfassen weil ich von den Eindrücken noch so überwältigt bin. Zum letzen Mal habe ich mich nach Betrachten eines Filmes ähnlich gefühlt, als der damals bahnbrechende erste "Herr der Ringe" Streifen vor meinen Augen über die Leinwand geflimmert ist. Was Cameron hier auf die Beine gestellt hat ist einfach nur WOW, der Wahnsinn. Wer diesen Film nicht beeindruckend findet, der hat wohl null Interesse an Science Fiction, Fantasy oder modernen Filmtechniken bzw. Tricks.

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SiameseMax: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

"Avatar" ist unterhaltsam, innovativ und tricktechnisch perfekt. Aber die kitschig blau-lila glänzende Zauberwelt Pandoras kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter eine vorhersehbare und nicht minder kitschige (Love-)Story verbirgt, verbunden mit einer banalen Öko-Botschaft wie man sie schon zur Genüge aus Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" kennt. Zudem gibts noch jede Menge Stereotypen wie zB den Helden vom Typ "Harte Schale, weicher Kern", der sein wahres Ich entdeckt und die Seiten wechselt, den sprüchekloppenden Macho-Militär-Bösewicht ("Räuchert sie aus!"), die supercoole Amazone im Unterhemd usw.. Sicher kann einem das alles bei den beeindruckenden Bildern wurscht sein, "Avatar" hätte aber durchaus ein spiritueller Film werden können. Die Welt und die Bräuche der Na'Vi sind durchaus interessant, aber leider im Gegensatz zu den Bildern zu eindimensional dargestellt, um dem Spiritualitätsanspruch, falls dieser überhaupt bei irgendwem vorhanden gewesen sein sollte, gerecht werden zu können. Stattdessen wird im letzten Drittel des Films ordentlich geballert. Ist ja nicht verkehrt, aber eben auch nichts wirklich Neues.
Ich glaube, dass "Avatar" in ein paar Jahren das gleiche Schicksal wie Camerons "Titanic" ereilen wird: Erst von allen geliebt, alle Rekorde brechend und mit Preisen überhäuft, dann, wenn der Hype mal abgeebt ist, von den meisten gehasst und als "Kitsch" verschrien. Wär nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Filmen. Bis dahin wird Cameron aber noch ordentlich Kohle scheffeln. Bin mal gespannt, ob ich Recht hab.;)

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The_Comedian

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Bestimmt!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Backen mit James Cameron -
- Zunächst einmal die Grundidee von „Pocahontas“ als Basis nehmen,
- danach die Aragon-Lovestory aus „Lord Of The Rings“ klauen,
- ein bisschen greenpeace´sches Gutmenschentum zufügen und „Braveheart“-Pathos beimischen.
- Danach 15 Jahre vor sich hin gammeln – pardon – gären lassen, bis alles eine leicht unnatürliche Blaufärbung angenommen hat und zu schimmern beginnt.
- Hiernach leicht mit „Ewok“-Ästhetik und „Transformers“-Bombast bestäuben. Fertig!
- Serviervorschlag: Hervorragend als Beilage eignet sich übrigens Blätterwerk und Früchte aus Willy Wonkas „Schokoladenfabrik“.

So oder so ähnlich könnte Cameron´s Erfolgsrezept für die Schlümpfe 2.0 ausgesehen haben. Denn tatsächlich ist „Avatar“ nicht mehr als ein beliebiges Misch-Masch aus der Anti-Kolonial-Küche Hollywoods. Sicher, die Optik ist ganz nett, aber keinesfalls mehr, was vor allem daran liegt, dass „Avatar“ trotzdem einfach nur die Weiterentwicklung der sonst üblichen Computergrafik im Stile eines Pixar ist – wirkliche Innovation wie zum Beispiel in „Sin City“ sucht man vergebens.
All das wäre halb so wild, wenn es irgendwas oder irgendwen gäbe, der meine Sympathie verdient hätte, oder wenigstens mein Interesse auf sich zieht – aber Fehlanzeige. Sämtliche Personen sind einzig und allein darauf beschränkt durchweg gut (Na´vi + Natur + die todesmutige Helden-Staffage) oder böse (alle anderen) zu sein, was darin gipfelt, dass gegenüber General Bösewicht sogar Darth Vader als ambivalenter Charakter erscheint. Bleibt noch die herzensgute Natur, die sich durch ihre Selbstverteidigungskräfte wehrt – gähn.
Anschauen muss man sich das ganze folglich nicht, zumal wirklich gut ist er eh nur für Leute, die auch „Transformers“ für gelungenes Blockbusterkino und „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für intellektuelles Autorenkino halten.

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Scoutsoul

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gut - das ist dann wohl Geschmack. Manche brauchen eben eine komplexe, unvorhersehbare Story. Ich für meinen Teil gebe mehr Augenmerk auf die Atmosphäre ;)


ShayaNova

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spitzenkommentar, genauso hab ich den film auch empfunden. nur noch einen tick schlechter #cameron-negativ-bonus


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.

Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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5.0Geht so

Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf sich zu…

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ChristiansFoyer

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Gesunde Einstellung ;)


Ezra

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Ich finde 15 Millionen Dollar ist keine "kleine" Indieproduktion.


Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]

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Einfrosch

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Stimme ebenfalls zu, fand die handlung sehr schwach: wie schon gesagt sehr plump, flach, naiv und vorhersehbar. natürlich ein happy end und platz für eine Fortsetzung. im prinzip erzählt der film die geschichte amerikas, nur dass die indianer gewinnen.
die charaktere sind klischeemaskottchen: die harte aufopfernde soldatin, die selbst im anblick des todes noch nen coolen spruch auf der lippe hat, die zynische wissenschaftlerin, die wilde exotische traumfrau, der jähzornige, eifersüchtige häuptlingssohn, der verbohrte böse und intolerante offizier.... puh!
wer da eine ne großartige message gefunden zu haben glaubt, kann sich ja auch mal mit den wahnsinnig anspruchsvollen geschichten von benjamin blümchen befassen und dort den tieferen sinn suchen ;) erstaunlich tiefgründig! lol


EphiSC

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Ich fand den Film viel zu langatmig. Trotzdem muss man sagen, dass es ein Film war, der er in sich hatte, allein schon die 3D-Qualität war zum Dahinschmelzen.


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

Als Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

Camerons 3D-Technik verleiht dem Kino als suggestivem Erleben von Raum und Bewegung eine neue Qualität. Dieses bleibt jedoch in „Avatar“ nicht reiner Selbstzweck, sondern dient dem Filmemacher als kongeniales Medium einer ebenso zeitlos berührenden wie hochaktuellen Fabel, in der der alte Leib-Seele-Dualismus, übertragen auf die Körperpolitik des virtuellen Zeitalters, zur Debatte steht und politisch-ökologische Reizthemen um den menschlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen kritisch und eindringlich angegangen werden... Auf diesem Fundament formen sich die Spannungsbögen ähnlich elegant und imposant, wie sich die Felsbögen über dem heiligen Baum der Na’vi zum Naturmonument runden – zum wahrhaft großen Abenteuer-Epos einer neuen Kinoepoche.

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

KRIZZLEY-BEE

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Ich hab gehört, dass Leute versucht haben aus Scheisse Gold zu machen, aber wieso muss es gar ein Diamant sein?
Ich würd dem Verfasser gerne ein leeres Blatt zuschicken, und die 500 Seitige Kritik darauf gerne unter zur Hilfe nahme eines Philosophie-Wörterbuches zu lesen versuchen.


KRIZZLEY-BEE

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@Jacen 42

Als charles Bronson Fan kann man nicht anders als sein Wort zu erheben wo Unrecht geschiecht, auch wenn es unter dem Deckmantel der freien Kritikäusserung geschieht.


Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film

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7.0Sehenswert

Genau dort, weltweit, muss und will „Avatar“ funktionieren und vereint darum neben ein paar interessanten Volten zu digitalen Medien vor allem jede Menge Kulturbrocken aus unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten. Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Das kommt dabei heraus, wenn ein Blockbuster von James Camaron das Gleichgewicht sucht und zum Glück nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner will.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

LoveFilms22NRW

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ich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.

Von Sabrina 22 aus RS - NRW


millimouse

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@Jan Diestelmeyer: Das ist die genialste, aufschlussreichste, positivste Negativ-Kritik zu „Avatar“. Chapeau!


Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.5Herausragend

In dem sensationellen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt Oscar-Presiträger James Cameron ("Titanic", "Aliens - Die Rückkehr", "Der Terminator") uns mit in eine neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. 12 Jahre nach seinem "Titanic"-Erfolg zeigt Cameron das er es nicht verlernt hat sein Publikum komplett in eine Geschichte einzusaugen und zu fesseln. Die 166 Minuten Länge des Films verfliegen ungemerkt, so fasziniert ...

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Bastian Köhler

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ja die 166 Minunten des Films verfliegen wirklich ungemerkt ... weil man einschläft!


Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Im Grunde ist 'Avatar' ein biologistisches Indianermärchen aus kolonialer, militaristischer Perspektive. Aber Wow.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Torkil

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Aber man kann jeden Film auch Kaputt kritisieren.
Titanic war auch nur ein Remake !!!
Und jeder wusste das der Kahn absäuft.


Neroghost

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Also nich das mich hier jemand falsch versteht. Ich mag den Film und werd ihn mir auch auf Bluray nach Haus holen. Ich wollte nur die Story zusammenfassen ;) .


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«Avatar» ist ein visuell eindrucksvolles Erlebnis, das auf der Handlungsebene die im Film enthaltene Botschaft des schonenden Umgangs mit den Ressourcen umsetzt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Gentleman Jack

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Haha ^^ nett umschrieben ;)


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Einer der teuersten Filme aller Zeiten, mit ganz neuen Technologien und bahnbrechenden Spezialeffekten, von einem mehr als renommierten Action- und Sci-Fi-Regisseur – mit anderen Worten: Popcornkino in allerbester Form. Mehr muss (und kann) „Avatar“ eigentlich auch gar nicht sein, um zu überzeugen. [...]

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phoenix409

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@Chev Chelios: Howard Shore? Du meinst wohl eher James Horner. Und dabei war der Score von "Avatar" für mich einer der größten Schwachpunkte.

Ansonsten ein 100%-Dito für Flibbo und Dron.


Schlegel

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Stimmt, die Musik ist teilweise wirklich daneben. Dabei hätte Avatar alle Voraussetzungen für einen wirklich großen Score gehabt.


Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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7.5Sehenswert

Die dünne, etwas kitschige, schnulzige und esoterisch angehauchte Story ist schnell vergessen, aber die Bilder nicht. Magie hat Cameron auf die Leinwand gezaubert, er zeigt uns eine andere Bild-Welt. Zwar ist das nicht revolutionär, wie der Filmemacher ständig behauptet, aber durchaus sehenswert.

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JimiHendrix

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das is immer noch n filmforum hier und kein ort indem man sich mal kurz anmeldet keinen einzigen film bewertet und hier den großen erlöser raushängen lässt..ja ich weiß wir wollen es einfach nicht verstehen...die welt wird 2012 eh untergehen noch nicht den neusten roland emmerich gesehen?^^


Murdock09

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So, Film wurde bewertet ;)


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Ein Film über die Liebe, die Verbundenheit zur Natur und darüber, dass das Gute immer siegt: Avatar will vieles sein, ist aber im Grunde nur ein Vehikel für die Möglichkeiten der Computeranimation. Das ist zwar einerseits schade, denn eine Kombination mit einem guten Drehbuch hätte einen wirklich spektakulären Film entstehen lassen, andererseits ist der Film trotz allem ein Erlebnis – im Kino, in 3D.

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

Der liebevoll gestalteten Welt und den großartigen Effekten stehen die simple Geschichte und die ebenso simplen Charaktere gegenüber bzw. im Weg. Tricktechnisch ein Meilenstein, doch für den Filmolymp reicht es dann doch nicht. Ein typischer Cameron eben, den ich trotz dieser Schwächen zu jeder Sekunde genossen habe.

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Alle Kritiken (40)


Kommentare (1082) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora


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CoactaSum

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Bewertung7.5Sehenswert

Story: 6 Punkte. Solide, nichts außergewöhnliches. Armes Naturvolk wird von gemeinem Technikvolk geärgert-dazu haben wir schon gefühlte 100 Filme gesehen. Allerdings wollte der Film hier vermutlich auch keine Akzente setzen.

Drumherum: 10 Punkte. Ich saß mit Augen wie Untertassen in diesem meinem ersten 3D Film. Ich streckte die Hand aus, um die umherfliegenden Blätter zu greifen. Ich war völlig eingetaucht in diese wunderschöne, aufregende neue Kinowelt.

Im Durchschnitt wären es 8 Punkte. Aber ich werde den Film aufgrund der lauwarmen Story vermutlich nicht nochmal ansehen. Daher 7,5- für ein begeisterndes, einmaliges Erlebnis.

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Joynie44

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film lebt einzig von den Bildern ,die Story ist nicht neu .Über zwei Stunden blaue Lebewesen mit blauen schwänzen,das nervt doch.Hätte man das blaue Pack ,am Ende gekillt,wäre der Film um einiges besser gewesen.

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Brassmann

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Bewertung1.0Ärgerlich

Blauer Blödsinn in 3 D

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Erlkoenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Anfangs habe ich den Avatar-Ansturm boykottiert - Avatar hier, Avatar da. "Den muss man einfach gesehen haben!!" hiess es. Ich bin generell kein Mensch, der unbedingt mit dem Strom schwimmen muss...von daher habe ich um den Film, Spiele, Merchandising etc. erst einmal einen großen Bogen gemacht. Irgendwann (ich glaube rund ein Jahr später) haben wir uns den Film mit ein paar Freunden auf einem riesigen Full HD-TV und in Blue Ray angesehen. Und ich war wirklich sehr beeindruckt!
Ich weiss nicht, ob Avatar auch jetzt noch eine solche Begeisterung in mir auslösen würde - geschweige denn auf einem schlechteren bzw. kleineren Fernseher.
Allgemein aber kann ich den Film nur empfehlen - neben Action, Liebe und Humor kommt auch vor allem ein guter Schuss Philosophie/Ethik mit hinzu. Avatar bietet somit eine gelungene Mischung für Jedermann.
Schade, dass ich ihn nie in 3D gesehen habe bzw. im Kino. Hinterher ist man immer schlauer...

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Hummeli

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Bewertung4.0Uninteressant

Seltsam wie sich Geschmack doch wandelt. Als ich im Kino war hätte ich glatt eine 8 gegeben. WOW, die Effekte waren einfach geil! Aber die 4 jetzt ist definitv nur für die 3D Effekte. Im Fernsehen geschaut, wartete ich immer darauf, dass Jodie Foster als Nell durch die Lianen hüpft. Diese gequirlte Grütze und diese Dialoge. ARGH!!! Warum kann man keine Filme an Oliver Kalkofe melden???

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pfeifferg

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Bewertung5.5Geht so

Nachdem der Film bereits 4 Jahre alt ist, habe ich es doch noch gewagt und ihn angesehen. Einerseits weil ich wissen wollte warum dieser Film so eine Faszination ausgeübt hat und andererseits wollte ich nicht einfach ins Blaue hinein kritisieren, sondern mir meine eigene Meinung bilden. Ich hab den Film nicht in 3D angesehen. Ich muss gestehen, dass ich kein Fan von 3D bin. Da bin ich vielleicht etwas altmodisch. Aber es muss ja doch mehr dran sein an diesem Film, als der simple 3D Effekt. Das wäre doch etwas wenig.
Ich bin kein Fantasy-Fan, aber ich ziehe die Herr der Ringe-Triologie diesem Werk vor. Auch die Star Wars Prequel-Trilogie ist meiner Meinung nach unterhaltsamer und technisch auf einem höheren Niveau. Ich hatte ständig das Gefühl in einer "blauen" Kaugummimasse zu schwimmen. Die Special Effects, für die der Film so gelobt wurde finde ich eher schwach umgesetzt. Ich erinnere mich noch, dass die computeranimierte Figur "Jar Jar Bin's" in Star Wars Episode I arg kritisiert wurde. Alle Figuren in Avatar sind meiner Meinung genauso gut oder schlecht gemacht. Nur das zwischen beiden Filmen 10 Jahren liegen. Da sollte man schon meinen, dass die Effekte wesentlich weiterentwickelt sind. Das sind sie nicht. Auf mich wirkte der Film kalt und unrealistisch. Die Story ist nicht gerade innovativ. Das hat man alles schonmal gesehen und sicherlich schon wesentlich besser. Die Figuren wirken unausgereift und unnahbar. Es gibt nur schwarz und weiß oder gut und böse. Grautöne sucht man vergebens. Die Na'vi erinnerten mich immer ein bisschen an Indianer mit ihrem esoterischen Gehabe, Mutter Natur, Pferde, Pfeil und Bogen und Kriegsbemalung. Die Menschen, technisch hoch entwickelt, reisen im Weltall umher, aber verfallen trotzdem wieder in alten Gewohnheiten und schlachten die friedlichen Ureinwohner ab. Wir haben also nichts dazu gelernt. Es ist wie ein Ritt auf der Klischeewelle. Gibt es auch etwas Gutes an diesem Film? Na ja, die schwebenden Berge fand ich ganz witzig, aber bei Dragon Hunters – Die Drachenjäger einer Serie aus dem Jahre 2004 gab es schwebende Inseln. Damit war das auch nicht gerade eine bahnbrechende Idee. Der Versuch ein eigenes Universum zu kreieren, halte ich für gescheitert. Da hat man aus vielen ähnlichen Stoffen etwas entwickelt, was neu aussieht aber vergammelt schmeckt.
Fazit: Ein zweitklassigen Film mit niedrigem künstlerischen Anspruch.

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Hummeli

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"In's blaue hinein kritisieren" ... Sehr schön formuliert!


veinsofblossom

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz klasse. Wirklich klasse. Man erfährt mit dem Protagonisten gemeinsam eine neue Welt, lernt wie aus eigener Sicht beinahe das Leben dort. Beinahe will man selbst reinspringen und auf dem getränkten Gras bei Nacht hüpfen und genauso staunen, alles anfassen und vollkommen überwältigt sein. Auch die Verbindung mit der Natur und den Na'vi ist wunderbar (dennoch etwas merkwürdig... mit den Fasern aus dem Kopf... aber wer kommt schon auf so eine Idee? Auf ein Band, dass "Geschöpfe" miteinander verbindet.) Ich habe den Film ohne Vorbehalte angesehen, habe erst nachdem ich den Film angesehen hatte die vielen Kritiken zu der "08/15"-Geschichte gelesen und irgendwie kann ich dem nicht so ganz zustimmen. So wunderbar Cameron uns diese Geschichte übermittelt, so wunderbar finde ich sie. Es gab Romantik, Action, Drama, Kömodie... eigentlich von allem ein bisschen und dennoch passt es ganz genau. Viele versuchen sich daran und scheitern kläglich. Aber hier wird uns die Geschichte mit Bildern übermittelt die uns nicht überrollen sollen. Uns nicht mit Wut, Glück, Tränen dasitzen lassen sollen. Sondern einfach nur eine Geschichte zu erzählen, die Potential zum weiter erzählen hat. (Klar, es gibt ein paar grundlegende Frage, bezüglich der ganzen Fasersache in den Haaren, Kommunikation etc. ) Man kann viel über den Film reden, er hat Gesprechsstoff, regt zum weiterdenken an, zum fantasieren. Ohja, ganz großes Lob an die Fantasie des ganzen Films. Aber ich glaube die große Geschichte, die kommt erst noch. Bis jetzt wurden wir nur in die wunderbare Welt eingeladen, deswegen ist es sehr klug von Cameron gewesen, der Geschichte noch etwas Raum zu geben. Es muss erst eine Welt entstehen, bis eine Geschichte erzählt werden kann, die es sich zu erzählen lohnt. (Mein Gott, ich könnt glatt Romanautorin werden mit meiner Wortjongliererei.)

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TheAvenger68

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Jetzt noch ein wenig an der Rechtschreibung ( Gesprechsstoff !!! ) arbeiten und deiner grossen Zukunft steht nichts mehr im Weg ;-)


florian.fiele

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kein Interesse

Sehe ich das richtig? Von 32 mp-Freunden haben den 29 gesehen, nur Grimalkin, Andreea und Audreyfan konnten widerstehen? Warum eigentlich? Verpasse ich hier irgendetwas, wenn ich den nicht sehe? Ich habe nicht das Gefühl. Um ehrlich zu sein: Genitalpilz reizt mich mehr. Ne Moment, der Vergleich klingt ein wenig komisch. Ich versuchs mal anders: Vermutlich werde ich alle 6 Star Wars Filme gesehen haben, bevor ich mir den hier reinziehe. Wenn ich mit 90 Lebensjahren kalkuliere und die Möglichkeit nicht miteinbeziehe, dass mir alle 5 Gliedmaßen abfallen, wird es dazu nicht mehr kommen. Einen Kinobesuch dieses Films habe ich glücklicherweise vermeiden können.

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Narrisch

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Ich bin immer noch fassungslos aber beeindruckt! -)


Sandsturm

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Mach dir das Leben nicht so schwer. Schau dir das an, was du sehen willst und fertig.


MoeByDays

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Bewertung7.0Sehenswert

Effektspektakel, Pocahontas-Adaption in 3D, Kassenschlager, episches Meisterwerk?! Erst 4 Jahre nach Kinostart habe ich mir den Film trotz aller Skepsis und den geteilten Meinungen mal angesehen. Optisch sicherlich grandios. Die Farben sind verrückt-schön quasi, die Animationen wirken nicht peinlich sondern passen gut ins Gesamtbild. Über 3 Stunden bleibt der Film auch durchaus ahnsehnlich. Handwerklich passt hier wirklich alles - Hut ab. Die Story hingegen hat maximal ein paar nette Ideen. Die Handlung, die Entwicklung der Figuren und die "große" gesellschaftskritisch-moralische Botschaft sind von Anfang an vorhersehbar und gefühlt in hunderten Filmen zuvor aufgegriffen worden. Irgendwie wirkt der Film dann eben doch zu uninspiriert und die esotherische Komponente regt weniger zum nachdenken, sondern eher zum schmunzeln an. Insbesondere die ziemlich simple Darstellung der Gut/Böse Thematik erinnert eher an einen Disney Film. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Und das ist ja auch was. Ich hatte auch nicht das Gefühl, das der Film so viel mehr sein will, als er letztendlich ist. Popcorn-Kino, ein Blockbuster - und als solcher funktioniert er gut. Fazit: Großartig in der handwerklichen und optischen Umsetzung, aber ganz, ganz, ganz sicher kein großartiger Film. Im Endeffekt dann aber doch ganz schön.

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MoeByDays

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Du darsft von der Story und den Figuren halt absolut gar nix erwarten. Sehr seichter Film mit schönen Farben. Ist so ein Couchfilm, nach dem du dich schlafen legen kannst ohne weitere Gedanken an das Gesehene zu verschwenden. Ich guck mir sowas gern schon mal an haha


davidleeuw

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Ich habe ja die Lightversion vor einer Weile geschaut: John Carter. Sah auch nett aus und das war es dann auch schon.


Cambion

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll ich sagen? Kurz nach erscheinen der DVD hatte ich sie schon und jetzt bewerte ich den Film (endlich mal).
Erst einmal zu seiner Wirkung auf mich. Ich kann seit 1 Jahr die Sprache der Na'vi und kenne einiges an Fauna, Flora und Tierwelt Pandoras. Soll heißen: ich bin völlig hingerissen.
Die Bildqualität und die Details sind wundervoll. Die Geschichte und Personen faszinieren mich. Ich bedaure es zutiefst das nicht im Kino in 3D gesehen zu haben, das hätte mich sicher noch mehr vom Hocker gehauen.
Ich fieberte die ganze Zeit mit den Na'vi im Kampf mit und empörte mich über die "Himmelsmenschen", die ihnen ihre Heimat nehmen wollten. Anfangs empörte ich mich auch ein wenig über Jake Sully, schließlich wollte er ja etwas bestimmtes tun (Leute, seht den Film. Ich verrate das jetzt nicht.).
War sicherlich eine Heidenarbeit sich das alles auszudenken und dann noch die richtigen Schauspieler zu finden und alles. Mein Respekt für James Cameron und (natürlich) meine Bewunderung an die Schauspieler, die da wären (jetzt mal nur die Hauptrollen): Sam Worthington, Zoe Saldana und Sigourney Weaver. Natürlich auch an alle anderen Darsteller, ist ja klar.
Im großen und ganzen ein Film, den man einfach sehen MUSS!

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Cambion

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Habs ja auf Blu-Ray als Directors Cut (einfach nur geil).
Klingonisch?? Das ist sowas von aus der letzten Saison... Das wär zu viel, schließlich spreche ich noch die alte Sprache aus Eragon, sowie Zwergisch (aus Eragon) und ein paar Wörter in der Sprache der Urgals (aus Eragon)... Noch Na'vi, Englisch, Französisch, Griechisch und ein paar Brocken Spanisch dazu und viel mehr schaff ich nicht.


styx.canomo

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lösch das mit eragon doch einfach und ersetz es durch sprachen aus interessanteren fantasy-sagas ;)


Talby

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" hat mir sehr gut gefallen. Ohne jede Frage ist die Handlung simpel gestrickt und die Charaktere bedienen nahezu jedes Klischee. In einem Film wie diesem, ist das aber nicht unbedingt ein Nachteil. Da man sich mit einer völlig neuen Welt vertraut machen muss, hilft es sogar sich auf die Geschichte einzulassen, ohne von allzu komplex entwickelten Figuren abgelenkt zu werden.
Abgesehen davon, hat die Hauptperson durchaus ihre Tiefen und funktioniert sehr gut als Identifikationsfigur.
Zum Film selbst; er erinnert an die grossartig gezeichneten Fantasy Comics aus den 70er/80er Jahren von Moebius u.a.
Und genau das ist seine grosse Stärke. Trotz der fortgeschrittenen Computertechnologie auf dem Unterhaltungssektor, ist diese Art der Fantasy in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen.
Bei "Conan"z.B. geht es eher um Babarenaction und "Der Herr der Ringe" ist eine Neuiterpretation von keltisch angehauchter Mythologie.
Es gibt hingegen kaum Filme, in denen eine wirklich fremde, neue Fantasy-Welt entworfen wird, was ich damals auch von "Stargate" erhofft hatte, aber nicht bekam. :)
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
"Avatar" zelebriert dies geradezu und das macht den Film so sehenswert. Die aufwendigen Effekte transportieren dies nur und sind keinesfalls Selbstzweck. Aus diesem Grund hat die (teilweise) Zerstörung dieser Welt auch durchaus Tiefgang und geht einem nahe. Zeigefinger/Öko/Moralgetue hin oder her.
Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass Cameron dem Zuschauer Zeit lässt Pandora zu entdecken und nicht von Szene zu Szene hetzt, wie es heute in vielen anderen Filmen üblich ist. So konnte sich, trotz aller Action, eine angenehme Atmosphäre entwickeln.

Dass die Story geklaut ist, finde ich überhaupt nicht. "Avatar" funktioniert absolut eigenständig, trotz vieler Elemente, welche zuvor schon in anderen Filmen Verwendung fanden.
Er erinnerte mich auch weniger an "Der mit dem Wolf tanzt", als viel mehr an "Das Wiegenlied vom Totschlag". (Trotz Happy End)
Solch eine Geschichte in eine Fantasywelt zu versetzen, finde ich legitim.
Als Ideenklau würde ich dies nicht bezeichnen. Eher als Inspiration.
Matrix, gerade der dritte Teil, handelt vom Krieg gegen Maschinen. Doch deshalb ist es Kein"Terminator"-Abklatsch.

Dass der Film einen neuen Stil kreiert und gerade im optischen Berreich neue Maßstäbe setzt, ist ein Pluspunkt und kein Nachteil. Denn das gibt es gerade in der heutigen optischen Übersättigung, in der eigentlich Alles schon eimal da war, nicht mehr gerade häufig.
Der Film bringt das "Sense of wonder" ins Kino zurück, was Filme wie "Krieg der Sterne", "Superman", oder auch "Jurassic Park" so besonders gemacht hat.
Ich habe auf jeden Fall schon seit Jahren im Kino nicht mehr so gestaunt, wie bei eben diesem Film.
Noch etwas zum Vorwurf der zu seichten Art der Story; ein Superman-Comicheft z.B. kann unheimlich viel Spass machen, auch wenn man sich in der Zeit, in der man es liest, auch mit anspruchvollen Schriften von Goethe, Shakespeare u.a. auseinandersetzen könnte. Gebe es nur Werke von grossen Klassikern und keine Superman Heftchen, würde zumindest mir etwas fehlen.

Wenn der Wunsch nach anspruchvollen Filmen, welche erzählerisch origineller sind als "Avatar", so gross ist, wie viele Kommentare vermuten lassen, dann verstehe ich nicht, warum diese Filme (die es durchaus in grösserer Zahl gibt) nicht erfolgreicher sind. Oft kommen sie nicht einmal ins Kino; so gross scheint das Interesse am anspruchvollen Kino also doch nicht zu sein.
Das kann man Unterhaltungsfilmen wie "Avatar" nicht vorwerfen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich würde "Avatar - Aufbruch nach Pandora" jedem Fantasy/Sci Fi-Fan empfehlen, der sich bisher von schlechten Kritiken hat abschrecken lassen.

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fuerchtegott

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Klasse Kommi! Freu mich schon auf Teil 2!


Talby

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Danke. :) Ja, ich freue mich auch auf die Fortsetzung. Cameron lässt sich ja ganz schön Zeit damit.


katharina.knauer.3

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Bewertung9.0Herausragend

Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn. Ich gehöre zu letzteren.
Ob beabsichtigt oder nicht, ich meine, einen tieferen Sinn hinter der Geschichte zu erkennen. Es könnte natürlich sein, dass ich nur zu viel hinein interpretiere. Aber ist es nicht so, dass der Film die Menschheit widerspiegelt?
Die Menschen, die einen anderen Planeten suchen, weil sie die Erde zerstört haben. Die trotzdem nichts daraus gelernt haben und nun die Ureinwohners Pandoras ausbeuten, nur auf die Bodenschätze fixiert, ohne Rücksicht auf die wunderschöne Natur oder deren Bewohner.
Viele sagen, dieses Thema gab es vorher schon genug. Das kann ich nicht beurteilen, so viel hab ich noch nicht gesehen, aber von dem, DAS ich gesehen habe, war nichts ähnliches dabei.
*Spoiler*
Der Film hat auch einige bewegende Momente.
Zum Beispiel als der Heimatbaum gefällt wird…Gänsehaut pur.
*Spoiler Ende*
Die Liebesgeschichte zwischen Jake und Neytiri ist für mich eher Nebensache. Auch die strikte Aufteilung in gut und böse ist nicht ganz mein Ding. Deshalb gibt es auch keine zehn, sondern „nur“ neun Punkte.
Aber bei Avatar ist die Geschichte nur die Hälfte. Die wundervollen Bilder und Animationen tragen ihren ziemlich beträchtlichen Teil zum Erfolg bei. In diesem Fall hat das 3D auch nicht geschadet. Den Kinosaal habe ich jedenfalls recht geplättet verlassen.
Ich denke, der Film ist einfach nicht jedermanns Geschmack. Aber ich liebe ihn.

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whitywhite

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Bewertung5.5Geht so

sehr gute Optik und aus. die Story 1000 mal durchgekaut. an der Besetzung gibt's im großen und ganzen nichts auszusetzen mehr aber auch nicht. habe den film einmal gesehen...einmal zu oft. ein film für träumer.

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AlexTooAlex

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;) - " ...ein film für Träumer..." - Darum gehe ich ins Kino - um mich über die Realität zu Ärgern habe ich die Tagesschau.


whitywhite

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passt...war auch nicht sarkastisch gemeint...solche filme mag man oder nicht.


Trygan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man sollte Avatar auf einem großen HD oder in 3D im Kino sehen damit er " wirkt" bzw. er auch seine trümpfe ausspielen kann

nach dem 3. mal schauen ist mir das wirklich seichte schwarz-weiß Schema der Handlung aufgefallen ...bei den ersten beiden malen war ich zu überwältigt vom Gesamtwerk um überhaupt nur auf den gedanken zu kommen ....

Ich kenne wenige Filme die das 2 mal bei mir schaffen ...

Wenn man über die 0815 Rahmenhandlung hinwegsieht kann man sich in einem Meer aus Farben verlieren , man hat fast schon das Bedürfnis selbst diesen Wald mal zu erforschen
Ich kann mich an keinen Film erinnern der je so schön mit Neon-Farben gespielt hat und nicht kitschig wurde dadurch ...

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Hartmut Wastian

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Bewertung6.0Ganz gut

Optisch bzw. technisch ein Top-Film! Leider wie mittlerweile bei den meisten Blockbustern ein seichter Plot samt einfachem Schwarz-Weiss-Schema - soll eben auch den Fans vom "König der Löwen" gefallen, so dass man sich tatsächlich oft wie bei Disney ("uiii", "oooh") vorkommt.

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andaction94

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Bewertung9.5Herausragend

Am 17. Dezember 2009 revolutionierte der Regisseur James Cameron mit seinem Science Fiction Abenteuer ‘Avatar - Aufbruch nach Pandora’ das Kinoerlebnis mit einer bis dahin zwar bekannten, jedoch noch nie für Kinofilme verwendeten Technik: 3D. Doch dazu später mehr.

Der Film spielt in einer fernen Zukunft.
Im Jahr 2154 verfügt die Erde über keinerlei verwendbare Rohstoffe mehr, weshalb man beginnt andere Welt auszubeuten, wie den Mond Pandora.
Auf diesem entsteht jedoch ein Konflikt, denn die Ureinwohner, die sich selbst die Na’vi nennen, wehren sich mit aller Kraft gegen die Zerstörung und Ausbeutung ihrer Welt. Die Menschen, die die Natur und die Lebensweise der Na’vi nicht verstehen wollen und sie nur als “im Dreck lebendes Volk” ansehen, reagieren darauf mit Gewalt.
Vor diesem Hintergrund reist der von der Hüfte abwärts gelähmte Ex - Marine Jake Sully (Sam Worthington) als Ersatz für seinen ermordeten Bruder zu dem Trabanten. Er gelangt in das Avatar - Programm. Hier steuern Wissenschaftlicher, unter Leitung von Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), mithilfe von Gedankenübertragung künstlich erzeugte Körper, die den Na’vi ähnlich sehen.
Jake soll während dieser Mission mithilfe seines Avatar - Körpers das Vertrauen der Na’vi gewinnen und sie zu einer Umsiedlung überreden. Wenn er nach drei Monaten keinen Erfolg erzielt, würde Col. Quaritch (grandios böse: Stephen Lang) sich mit Gewalt nehmen, was er will.
Allerdings verliebt sich Jake in die Häuptlingstochter Neytiri (Zoë Saldana) und lernt die Bräuche ihres Stammes kennen, bis er in diesen aufgenommen wird und die Na’vi ihm vertrauen. Es kommt, wie es kommen muss. Seine Liebe für Neytiri und seine Achtung vor den Na’vi führen dazu, dass Jake sich auf die Seite dieser schlägt und mit ihnen und seinen Wissenschaftler - Freunden aus Überzeugung die Menschen bekämpft. Denn nach seiner Meinung gehört diese Welt den Na’vi.

‘Avatar’ begeistert von der ersten Minute an. Dazu steuern maßgeblich die Übereinstimmung von Musik, Bild und Ton, sowie die wirklich guten Leistungen der Schauspieler bei. Es wird so eine unverwechselbare Atmosphäre erzeugt und eine unglaubliche neue Welt geschaffen.

Die Geschichte der Hauptfigur Jake Sully ist packend dargestellt. Sein Mut, seine Entschlossenheit und sein Wille, zu beweisen, dass er mehr ist, als nur ein querschnittsgelähmter Ex - Marine prägen den Film. Und doch geht diese Nebenhandlung vor der beeindruckenden Kulisse Pandoras leider ein wenig unter.

Der Film setzt sich aus real gedrehten und in einem virtuellen Studio erzeugten Szenen zusammen. Mithilfe von Motion Capture Aufnahmen bekamen die computeranimierten Na’vi die Gesichtszüge ihrer Darsteller, sowie deren Bewegungen. Das Ergebnis sind sehr realistische visuelle Effekte.

Die Handlung, die an den klassischen Konflikt von David und Goliath erinnert (schwach und gut gegen mächtig und böse), überzeugt mit guten Dialogen, deutlich ausgearbeiteten Charakteren und einigen, wenn auch wenigen situationsbedingten Gags.
James Cameron verflechtet hierbei atemberaubende Action, eine spektakuläre Welt und qualitativ hochwertige Aufnahmen. Dies alles lässt er geschickt auf ein dramatisches Finale hinauslaufen. Dieses ist zwar vorhersehbar, jedoch ist diese Tatsache nicht von sonderlichem Belang, da der Film von Anfang an mit seiner Inszenierung punktet.
Außerdem erinnert die Unterdrückung der Na'vi stark an Unterdrückungen indigener Völker, wie sie in der Geschichte oft stattfand. Obwohl es auch in der Geschichte immer wieder Menschen gab, die sich von der Seite der Starken auf die Seite der Schwachen stellten, wurden die Ureinwohner so gut wie immer weiter tyrannisiert. In 'Avatar' schlagen sie jedoch zurück und gewinnen letztlich den Kampf, womit sie ihre Welt befreien und die bösen Starken besiegen. Manch einem mag ein solches Friede - Freude - Eierkuchen - Finale nicht gefallen. Meinen Geschmack traf es aber.

‘Avatar’ war der erste Film der Kinogeschichte, der neben dem klassischen 2D auch im 3D - Format veröffentlicht wurde. Das Science Fiction - Abenteuer lockte mithilfe dieser neuen Technik zahlreiche Besucher in die Kinos.
Man sollte bezweifeln, dass der Film ohne diese Technik einen so großen Erfolg gehabt hätte, obwohl er brillant inszeniert ist. Erfolgreich wäre er vermutlich trotzdem gewesen, jedoch nicht in diesem Ausmaß.

James Camerons Science Fiction - Abenteuer wurde zum erfolgreichsten Film aller Zeiten, mit einem Einspielergebnis von ungefähr 2,7 Milliarden US - Dollar. Des weiteren wurde er für neun Oscars nominiert, unterlag jedoch Kathryn Bigelows Kriegsdrama ‘The Hurt Locker‘ in der Kategorie Bester Film.
‘Avatar’ gewann letztlich nur drei ziemlich unbedeutende Trophäen für die besten Leistungen in den Kategorien Visuelle Effekte, Kamera und Szenenbild. Bei den Golden Globes 2010 wurde Camerons modernes Meisterwerk jedoch mit den Preisen für den besten Film und die beste Regie geehrt.

Letzten Endes lässt sich sagen, dass ‘Avatar’ ein Meilensteil des Blockbusterkinos ist. Vor allem die grandiosen Spezialeffekte steuern zu diesem Eindruck bei. Die unglaubliche Welt von Pandora, die vollkommen ausreichend ausgearbeitete Story mit interessanten Charakteren, die großartige Musik, der Willen, zu beweisen, was man Wert ist und die Hintergrund - Message, dass selbst die Schwächsten die Stärksten besiegen können, machen diesen Film zu einem beeindruckenden Science Fiction - Epos und zu einem der besten Filme aller Zeiten.
Die Hoffnung darauf, dass die bereits angekündigten Fortsetzungen des Films ebenso gut inszeniert sein werden wie der erste Teil, ist groß.

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DrMcKay

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Bewertung5.5Geht so

Sehr gute Effekte aber leider eine total verstaubte Story

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8martin

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Bewertung9.5Herausragend

Man kann die vielen inhaltlichen Anleihen ebenso vernachlässigen wie die bekannten Assoziationen an Indianerfilme. Man sollte sich bei diesem einzigartigen Bildvulkan einfach von der Optik davontragen lassen. Da gibt es schon genügend berauschende Bilder zu bestaunen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Und es wimmelt nur so von Ideen, die man so noch nicht auf der Leinwand verwirklicht gesehen hat. Innovativ in der Machart auch ohne 3D. Die gelängten, blauen Wesen z.B. von einem anderen Stern. Sogar einen Sinn kann man hinter der famosen Technik entdecken: Naturversteher gegen Universale Imperialisten, d.h. Wissenschaftler contra militärische Betonköpfe. Die Guten (Worthington, Weaver, Saldana) werden klar gegen die Bösen (Lang und Ribisi) abgegrenzt. Und es geht letztlich auch um die Verhinderung der Zerstörung der Umwelt ‘Alle Energie ist nur geborgt. Eines Tages müssen wir sie zurückgeben.‘ Fehlt nur noch eine nette Lovestory? Alles da! Gottseidank nicht allzu süßlich. Der fulminante Höhepunkt kommt am Ende mit Luftschlacht und Bodenkampf. Die ungleichen Waffen: Pfeil und Bogen gegen geharnischte Kampfmaschinen, urzeitliche Ungeheuer als Kavallerie und die waghalsigen Flugmanöver pressen jeden in die Polsterung. Großartiges Kino, kaum zu überbieten in diesem Genre.

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andaction94

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Sehe ich ganz genauso. Klasse Film. Schöner Kommentar :)


Haschbeutel

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Bewertung7.5Sehenswert

"I see you."

Das war er also, der ominöse AVATAR. Ganz normal im TV, SD ohne 3D. Nie im Kino gesehen, nie darum gekümmert und insgesamt ging der Hype auch immens an mir vorbei. So wie's aussieht spaltet der Film aber wohl die Gemüter. Auch ich ging eher mit Vorbehalt an den Film ran und hatte im Kopf schon einen Verriss getippt, einfach so, weil ich's kann. Gerechtfertigt wäre es auch, denn AVATAR ist eine dreiste Aneinanderreihung von bekannten Versatzstücken anderer Filme. POCAHONTAS in blau, mit Anleihen aus HALO, DER MIT DEM WOLF TANZ und ein Hauch JURASSIC PARK, sowie ganz viel Esoterik-Gequatsche. Dazu kommt eine schwarz-/weiß Zeichnung der Fraktionen, dass selbst Greenpeace mit den Ohren schlackert: Militär böse, böse - Forscher und Natur voll doll lieb! Sympathieträger oder gar nennenswerte Charakterleistungen sind ebenso Fehlanzeige, mit Ausnahme von Sigourney Weaver, die einfach mal wieder der Stahlträger im Kartenhaus ist. Dagegen stehen extrem generische Actionsequenzen, die außer haufenweise Explosionen auch kaum etwas bieten können, sowie ein Hauch von moralischem Zeigefinger für den Umgang mit der Natur, der aber viel zu minimalistisch durch den CGI-Urwald schimmert und im Meer der generierten Bilder untergeht. Im Grunde also genug Gründe, AVATAR problemlos in der Luft zu zerreissen ...

... wenn die Hauptfigur im Film nicht Pandora wäre. Es hat keine fünf Minuten gedauert und ich war gefangen. Gefangen im Rausch der Bilder und Farben, gefangen in einer Welt, die so einzigartig und großartig ist, dass ich gerne auf die Story verzichte und einen dreistündigen Abenteuertrip durch diese Welt machen würde; quasi als Abenteuerurlaub. Cameron bietet bombastischen Eskapismus und überwältigte mich mit purem Surrealismus. Hier ist alles so künstlich, so unecht, so perfekt, dass Hochglanz-Blockbuster neu definiert werden muss. Die Avatare sind unfassbar haptisch und die Transportierung der "realen" Gesichter in animierte CGI-Wesen ist großartig gelungen. Klar hapert es hier und da an dem Transport von Emotionen, aber im Meer von animierten Bilder kann man darüber hinwegsehen. Es ist kein Wunder, dass Sam "Jake" Worthington irgendwann vor seinem alten Leben flüchtet und sich nach und nach immer mehr seinem Avatar und den Na’vis hingibt; ich hätte es genau so getan. Ich hasse wirklich das Wort "episch" und AVATAR ist es als Gesamtpaket wirklich nicht, doch rein auf die visuellen Elemente reduziert, fällt mir nichts anderes dazu ein.

Klar, der Oscar für AVATAR ist quatsch. Dafür bleibt der Film zu wenig hängen, man wird ihn nie großartig zitieren und sich auch nicht an markante Momente erinnern, dafür ist jede Szene zu totinszeniert, um herauszustechen und sich einzubrennen. Doch man muss anerkennen, dass es Filme wie AVATAR sind, für die das Kino gemacht wurde. Es ist diese Art Film, bei der man einfach abschalten und in andere Welten abtauchen kann, ohne sich von Moral oder doppeltem Boden ablenken zu lassen. Wenn Cameron es jetzt im Nachfolger noch schafft, sympathische Figuren und markante Momente zu integrieren, dann hebt sich Mainstream-Blockbuster-Kino nicht nur optisch auf ein neues Level, sondern auch inhaltlich. So bleibt ein "sehenswert"es Abenteuer, das viele offensichtliche Schwächen ganz unverhohlen mit Bombast und Effektmasturbation kaschiert. Das ist kein Oscar-Kino. Das ist kein großes Charakterkino. Es ist purer, unverhohlener Eskapismus mit der wohl schönsten, computergenerierten Welt, die man je gesehen hat - und es ist vor allem: leider geil.

"One life ends, another begins."

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Haschbeutel

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Die Technologie, die Flugschiffe, erinnern mich irgendwie sehr stark u.A. an den "Hornet"-Flieger. Mag mir da aber auch was zusammenreimen ...


Narrisch

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Gute Kritik! "Stahlträger im Kartenhaus" Sehr gut!


Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Der mit den Wolf tanzt" im Weltall

Also dafür dass er häufig kritisiert wird, scheint er ja wohl sehr erfolgreich gewesen zu sein.....nun gut, man mag ihn oder man hasst ihn. Anscheinend gibt es keine Grauzone. Ich muss allerdings sagen, dass, als ich den damlas im Kino gesehen hatte, hin und weg war. Das gebe ich zu. Ich bin kein Freund von 3D (und leider haben nach diesen Film alle möglichen Produzenten versucht den Erfolg mit 3D zu immitieren bis heute, dass ist ein bitterer Nachgeschmack von diesen Film), aber hier funktionierte es auf spektakuläre Weise. Und ich schäme mich nicht zu sagen, dass das wirklich gut war. Zwar ist 3D keine neue Erfindung, schließlich hatte Jack Arnold bereits sein "Schrecken von Amazonas" in 3D gedreht. Aber Cameron brachte es hier zur Vollendung. Und alles was danach kam versuchte das zu kopieren bis es irgendwann nervte und überflüssig wurde (selbst "Hugo Cabret" musste nicht in 3D sein). Schließlich ist Avatar der Höhepunkt als auch der Endpunkt der 3D-Technik. Mehr geht nicht. Es hat sich ausgehypt. Auch "Life of PI", so eindrucksvoll er auch ist, wäre nichts ohne diesen Film. Aber nun ist mit 3D bitte auch Schluss. Was hier funktionierte muss nicht zwangsläufig in allen anderen Filmen funktionieren. Und ja die Leute sind zwiegespalten über diesen Film. Ist auch ihr gutes Recht. Aber eins kann man den Film nicht abstreiten: es wird geredet über ihn und die Leute sehen ihn sich an. Und zum inhaltlichen Aspekt sei gesagt, dass es tatsächlich so ist, dass der Film relativ simpel gestrickt ist. Es geht hier um die Schönheit und Bewahrung der Natur gegen den imperialistischen Kapitalismus. Und gegen die kulturelle Übernahme eines Volkes gegen ein anderes. Es ist ein Antikriegsfilm, wenn auch mit unterschiedlichsten Mitteln. Wieder entschuldigt sich Cameron hier für seine Rambomisere (wie in "Aliens").Und über die Einzigartigkeit von Wesen aller Art und Kreaturen auf diesen Planeten oder auf anderen. Es ist tatsächlich "Der mit den Wolf tanzt" bloss im Weltall. Ist das kitschig oder eine zu einfache Geschichte? Jein. Es hat Elemente des Kitsch und auch einige Logiklöcher. Der Film hat auch eine einfache, aber gradlinige Geschichte. Aber verdammt nochmal der Film funktioniert! Die Schauwerte sind allesamt phänomenal. Nichts ist überflüssig. Alles passt in den Kontext des Filmes. Die Ausstattung ist exzellent, die SFX suchen ihres gleichen (obwohl die SFX Schmiede von Cameron ja jetzt pleite ist), die Musik von James Horner ist (wenn man sie in Ruhe anhört; Tipp Track"War") ist klasse und die Action, Camerons Amrkenzeichen, ist bombastisch gedreht. das kann man ihn nicht astreiten. Und ich bleib dabei: Trotz eventuell kitschiger Einfälle und der momentanen Überflüssigkeit von 3D; Der Film ist ein Erlebnis. Punkt und dazu steh ich auch.

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Alienator

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Ja eben. Viele Filme werden/wurden ja auch nachkonvertiert auf 3D. Und dann werden die Presie angezogen. Wie gesagt, denke das hat ausgedient und dann auch hoffentlich weniger Geld dafür ausgeben. Ich geh gerne ins Kino und bezahl auch gerne was dafür aber nicht wenn es ungerechtfertigt ist nur weil man zwangsweise einen Film in 3D macht.


Murphante

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AVATAR ... war bisher für mich der besten Film in 3D ... alles andere kann man einfach vergessen ... weil 3D eigentlich nur bei Trick- und Animationsfilmen funktioniert ... wenn ich an Avatar denke ... sehe ich immer diese vielen Insekten vor meinen Augen fliegen :D