Avatar - Aufbruch nach Pandora
edit edit group membershipsAvatar, US 2009
Kinostart: 02.09.2010, Laufzeit 161 Minuten.
In dem epischen Fantasy-Abenteuer “Avatar – Aufbruch nach Pandora” nimmt uns Star-Regisseur James Cameron mit in eine faszinierende neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte a… — Mehr
In dem epischen Fantasy-Abenteuer “Avatar – Aufbruch nach Pandora” nimmt uns Star-Regisseur James Cameron mit in eine faszinierende neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren – manche wunderschön, andere furchterregend. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: Die Na’vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt. Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine, die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt. Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri, die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.
HandlungDer Protagonist des Films ist Jake Sully (Sam Worthington), ein im Krieg verwundeter und seither querschnittsgelähmter Ex-Marine. Jake wird ausgewählt, am Avatar-Programm teilzunehmen – was ihm die Möglichkeit geben würde, wieder zu laufen. Er reist nach Pandora, einem üppig mit Dschungel bewachsenen und von wundersamen, zum Teil erschreckenden, Lebensformen bewohnten Mond. Pandora ist auch Heimat der Navi, einer intelligenten humanoiden Rasse die Menschen zwar körperlich überlegen ist, aber von diesen als primitiv eingeschätzt wird. Die drei Meter großen blauhäutigen Navi leben im Wald, in Harmonie mit ihrer Umwelt.
Als die Menschen auf der Suche nach wertvollen Mineralien immer tiefer in die Wälder von Pandora eindringen, sehen sich die Ureinwohner gezwungen, ihre bedrohte Existenz zu verteidigen. Sie zeigen dabei überraschend ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Kämpfer. Jake wurde ohne sein Einverständnis für die geplante Eroberung Pandoras durch das menschliche Militär rekrutiert. Er arbeitet als Scout für die Soldaten. Da er als Mensch die Luft auf Pandora nicht atmen kann, wird er mit einem Avatar ausgestattet. Dies ist ein genetisch manipulierter Hybrid aus Mensch und Navi. Die Avatare verbinden den lebenden, atmenden Körper eines Navi mit der mentalen Kontrolle eines Menschen.
Tief im Dschungel Pandoras entdeckt Jake einen Clan der Navi. Er trifft dort Neytiri (Zoe Saldana), eine junge Navi-Prinzessin. Mit der Zeit integriert sich Jake in den Clan und verliebt sich in Neytiri. Als er von einer geplanten militärischen Operation erfährt, gerät Jake zwischen die Fronten. Er muss sich entscheiden zwischen den menschlichen Truppen und der Gruppe der Navi, um seine Aufgabe zu erfüllen in der epischen Schlacht um das Schicksal eines ganzen Planeten.
- Cast
- Sam Worthington, Zoe Saldana, Sigourney Weaver, Stephen Lang, Michelle Rodriguez, Giovanni Ribisi — Mehr
- Regisseur
- James Cameron
- Autor
- James Cameron
- Genre
- Science Fiction-Film, Liebesfilm, Computeranimation, Actionfilm
- Ort
- Mond, Planet, Raumschiff, Universum
- Handlung
- Ausbeutung, Außerirdischer, Baum, Baumhaus, Dschungel, Eingeborener, Familienclan, Fremde Lebensform, Gaia-Hypothese, Held, Invasion, Invasion aus dem All, Liebe gegen alle Widerstände, Marine, Mensch gegen Natur, Mine, Natur und Umwelt, Naturverbundenheit, Prinzessin, Querschnittsgelähmter, Regenwald, Rohstoffe, Spion, Spionage, Söldner, Tagebau, Transformation, Unternehmer, Verbotene Liebe, Wald
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Romantisch, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Avatar - Aufbruch nach Pandora
Bald im Kino
Erinnerung, wenn der Film im Kino startet.
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Kritiker — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.word...
Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite au… — Mehr
Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf sich zu ziehen: schön medienwirksam wurde seit Wochen der Kampf der ehemaligen Ehepartner Bigelow und Cameron zum Duell der Geschlechter aufgeputscht und "The Hurt Locker", spätestens nach dem Triumpf bei den BAFTAs der größte Konkurrent um die Oscar-Krone "Avatars", fand so manchen Zuschauer, der sich den Film ansonsten vielleicht erspart hätte.
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Von »na ja, geht so, aber kein Bester Film« bis »langweiliger Scheißdreck, keinen Oscar wert« gingen die Kommentare und das überwiegend positive Fazit, das "The Hurt Locker" noch vor den diversen Kräftemessen mit "Avatar" geerntet hatte, wich überwiegend den Pöbeleien von der Seite. Ständig wurde Bigelows Film nun in den Kontext seiner Oscar-Nominierungen und anderweitigen Auszeichnungen gestellt und damit nur noch in Konkurrenz zum Heiligtum "Avatar" betrachtet, gegen dessen Übermacht er doch gefälligst nicht aufmucken solle.
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Dazu mal ein paar grundlegende Dinge, die nichts mit der Qualität der Filme zu tun haben, sondern mit den Umständen des Prozesses Filmemachen: während James Cameron seelig schlummernd von seiner Dschungelwelt Pandora träumte, begleitete der "The Hurt Locker"-Autor Mark Boal Bombenentschärfungskommandos im Irak während ihres zermürbenden Arbeitsalltags. Während James Cameron den Studios seine Budgetvorstellungen auf den Tisch knallte, erbettelte sich Kathryn Bigelow Beträge im Zehntausenderbereich, um ihren Film überhaupt finanziert zu bekommen. Während James Cameron und seine Crew überwiegend vor Green Screens drehte, gingen Bigelow und ihre Crew nach Jordanien, um dort unter nicht ungefährlichen Bedingungen ihre Geschichte vor die Kamera zu bringen.
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"Avatar" nun wird als Meilenstein der Filmgeschichte gepriesen, während sich an "The Hurt Locker" bald angeblich niemand mehr erinnern wird. Denn der hat keine vernünftige Dramaturgie, keine Action, keine Spannung und die Charaktere sind klischeehaft. Vor allem aber hat "The Hurt Locker" eine Dimension der Wirklichkeit, der gegenüber die Traumwelt Pandoras natürlich vorzuziehen ist. Es ist Film, da will man unterhalten werden. Das ist alles gut und schön. Aber irgendwann müssen die 3D-Brillen einfach auch wieder von den Schädeln, irgendwann müssen die Augen auch wieder dafür da sein, die eigene Welt zu sehen, irgendwann muss man sich selbst mal wieder darauf aufmerksam machen, was um einen herum passiert, statt sich in eine Fantasywelt zu flüchten. Ein Film wie "The Hurt Locker" und die Art des Filmemachens, wie sie hier vollführt wurde, darf und sollte beim besten Willen nicht einfach vergessen werden.
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"The Hurt Locker" mag einem als Film und auf seine Art nicht gefallen. Aber überlegt mal: 15 Mil. Produktionskosten gegen 300 Mil., eine kleine Indieproduktion gegen einen Werbegiganten, 21 Millionen Einspielergebnis gegen 2,55 Milliarden. In "Avatar" fiebert ihr mit den Na'vi, dem friedliebenden Naturvolk, die sich mit ihrer Umwelt arrangieren und sie zum gegenseitigen Nutzen bevölkern, statt sie drakonisch platt zu walzen. "The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer. Was für Lehren habt ihr aus "Avatar" gezogen, wenn er mehr für euch war, als bloß beeindruckende Bilder?
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In Sachen Technik ist "Avatar" eine Pionierarbeit, die aber jetzt, da einmal geleistet, schnell ihre Weiterverwerter finden wird. Zu sagen, er sei in den nächsten zwanzig Jahre einzigartig, würde nur in einer (Film)Welt Sinn machen, in der auf den ersten Farbfilm zwanzig weitere Jahre Schwarz/Weiß-Fernsehen folgten. Genießt "Avatar", schwelgt in seiner phantastischen Welt, aber werdet darüber nicht blind gegenüber Filmen, die sich unter völlig anderen Vorraussetzungen ihren Platz schaffen müssen. Gratuliert "The Hurt Locker", gratuliert Kathryn Bigelow und Mark Boal und respektiert ihre Leistung. Hier hat ein Kleiner mit bescheidenen Mitteln gegen einen übermächtigen Großen triumphiert, dass müsste euch doch herzerwärmend bekannt vorkommen.
In diesem Sinne, »I see you«
31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
doctorgonzo 2010/03/08 13:39:15
Word! Außerdem können sich "Avatar"-Jünger kaum beschweren, dass in anderen Filmen klischeehafte Charaktere auf die Leinwand versetzt werden.
alanger 2010/03/08 13:48:00
sehr schön. ich wünsche dir das du jetzt nicht von den friedliebenden na'viisten gesteinigt wirst.
ChristiansFoyer 2010/03/08 13:51:52
und wenn schon - zum einen würden die sich damit ja selbst bloßstellen, zum anderen hab ich todesmutige Bombenentschärfer auf meiner Seite ;)
Bandrix 2010/03/08 19:18:18
Stimmt voll und ganz. Ich bin ein Avatarfan, das gebe ich zu. Ja, ich war auch zweimal im Kino und fands toll. Aber das schlechtreden eines Filmes vom Kaliber "Hurt Locker" ist nicht in Ordnung. Völlig zu recht ging der Oscar an dieses "kleine" Indie- Werk!
ChristiansFoyer 2010/03/08 19:44:53
freut mich, dass du das mit so einer gesunden Einstellung siehst
BigDi 2010/03/08 21:54:08
Sehr schön. Besonders das mit ""The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer." "Avatar" ist zwar gut, aber Atmosphäre alleine macht nunmal noch keinen Überfilm (Effekte sowieso). "The Hurt Locker" muss ich mir aber noch anschauen.
blutbyte 2010/03/10 21:24:43
Also soll man Filme mehr nach ihrer Entstehungsgeschichte beurteilen als nach dem letzlich sichtbaren Ergebnis? Das überzeugt mich nicht.
ChristiansFoyer 2010/03/10 22:13:19
Das überzeugt dich zu Recht nicht und ist auch nicht das, was ich gemeint habe, hinter "Avatar" stehen immerhin auch über zehn Jahre sehr intensiver Entwicklung. Jeder soll vom Endprodukt "Avatar" und "The Hurt Locker" halten was er/sie will, es sollte bloß nicht darauf hinauslaufen, den einen niederzumachen, weil man den anderen so toll findet. Und man sollte, nur weil einen diese 'neue' Art des Filmemachens dermaßen beeindruckt hat, nicht vergessen, dass Filme auch immer noch 'anders' entstehen und das ebenfalls noch Begeisterung wert sein und Qualität zum Ausdruck bringen kann
phoenix409 2010/03/21 01:19:46
Ich fand zwar beide Filme eher mäßig, aber trotzdem machst du hier einen sehr schönen und richtigen Punkt. Die Idee, "Hurt Locker" als Na'vi zu setzen, ist klasse ;)
JoJoNagel 2010/03/25 22:51:34
Ein wirklich grandioser rhetorischer Kniff, Christian! :) Guter Kommentar.
Narrisch 2010/03/27 05:47:56
Ein paar unbekannte Hansel in der Wüste herumrennen und sie betroffen aus der Wäsche schauen zu lassen ist keine 15.000.000 Dollar wert, sondern rausgeworfenes Geld. Im direkten Vergleich zu den anderen
Oscarkanidaten, insbesondere up in the air oder inglorius bastards hat die politische korrektheit, interessanterweise in verbindung mit dem oberweitenfaktor, thriumphiert und nicht die beste regie oder gar der beste film.
lfcmaus 2010/05/24 18:27:42
Sehr guter Kommentar ;) Auch mir gefällt die Hurt Locker- Na'vi- Gleichsetzung. Und auch sonst unterschreibe ich den Beitrag voll und ganz!
Khitos: http://khitos.wordpress.com/
[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 13 Antworten
krompi 2010/03/02 12:10:17
Genau meine Meinung: auch für mich ist es völlig unverständlich, warum sich die Mehrheit von Hype und guten optischen Effekten blenden lässt. Ohne den Zuckerguss ist es einfach nur ein sehr, sehr schlechter Film!!! Soll nur Zuckerguss wirklich den Oscar als bester Film gewinnen? Wäre sehr schade!!
Nahtigall 2010/03/11 16:34:14
Die Effekte und sie Graphik sind nur nebensächlich. Gerade die Story sollte im Vordergrund stehen. Egal wie banal oder offensichtlich, die Botschaft könnte wichtiger und wahrer nicht sein. Während andere Oscar Anwärter völlig ohne Sinn und Botschaft auskommen ( Ingl. Bast. oder hurt locker) zeigt dieser Film auf eindrucksvolle Weise, wie man ein Thema das leider kaum einen Interessiert, den Popcornmassen vermittelt. Alleine dafür hätte der Film den Friedensnobelpreis verdient. Aber egal. Während alle auf die Story schimpfen, habe ich das Gefühl, dass diese allzu deutlich dargestellte Wahrheit sehr bitte schmeckt. Aus fast allem negativen Kritiken hinsichtlich der Geschichte kann man erkennen, dass die meisten den Film nicht verstanden haben. Dazu kommt, dass diese Wahrheit in einen Film verpackt ist, der auf Unterhaltung ausgelegt ist. Und dass, wie wir alle wissen, passt der Fachpresse überhaupt nicht.
Goradorn 2010/03/12 16:14:55
Dem kann ich nur zustimmen. Klar, technisch eine beeindruckende Vorstellung. Aber viel wichtiger war für mich die überraschende Erkenntnis, vor allem aufgrund der vielen Kommentare alá "miese Story", dass Cameron eines der dunkelsten Verhaltensmuster der menschlichen Rasse in eine zwar noch ausbaufähige, aber doch eingehende Geschichte verwoben hat. Man muss sie nur verstehen...
krompi 2010/03/12 16:46:38
Ach kommt, das ist jetzt nicht euer Ernst. Mit der Begründung kann ich Rambo III auch als Film mit hervorragender Handlung bezeichnen. Der Wille einer nachdenkenswerten Botschaft macht meiner Meinung nach die Handlung nicht besser, ganz im Gegenteil, denn dann wurde das ganze ordentlich in den Sand gesetzt.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!
mcmanu0075 2010/03/25 15:49:22
Wenn der Film nicht in 3D gedreht wäre, dann wäre er ein totaler Flop . Story total langweilig.
Nahtigall 2010/03/25 20:20:05
Die Story ist das Beste an dem Film. Die Effekte sind nur das Sahnehäubchen
Cracker 2010/04/10 13:44:02
Sahnehaubchen? Ich würde sagen die Story ist der Geschmacksstoff in der Sahnetorte!!!
kyote 2010/05/04 16:31:22
Die Geschichte mag weder neu noch sonderlich subtil sein, aber das ist doch gar nicht das Problem (wenn man es als Problem sieht). Die Geschichte ist einfach schon zu bekannt für Leute die gewisse Erwartungen an James Cameron haben.
LoveFilms22NRW 2010/05/13 23:20:22
ich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
Von Sabrina 22 aus RS - NRW
into-dark 2010/06/04 01:58:32
Also zum Thema AVATAR Blindheit vs Hurt Locker würde ich einfach nur gerne auf meinen Blog verweisen:
http://avatar-pleite.blogspot.com/
Bei den Zuschauern und den AMIS generell herrscht eher immer noch die KRIEGSVERHERRLICHUNG und PROPAGIERUNG das wird gewürdigt das AVATAR neben der technischen Pionierarbeit auch noch eine ganz andre Botschaft hat habn die WENIGSTEN kapiert!!
ECHT TRAURIG UND BEMITLEIDENSWERT!!!
nismoklaus 2010/07/28 23:37:33
Antwort löschenHuuuuu !
Na also ,wir möchte einen “ Science Fiction“ also einen Zukunftsfilm anschauen .
Aber was vorher noch geklärt werden muss ist :
Die Political correctness des Herstellerlandes ,der Regiesöre ,der Produzenten ,und Natürlich die gekasteten Schauspieler abchecken das wir auf keinen Fall eine Enteuschung erleiden müssen.
Oder irgend einer Verschwörung ausgesetzt werden ,die heimlich in dem Zukunftsfilm eingebaut wurde. In der Realen Welt.
O.K.
Am Ende jeden Punkt abgearbeitet, und jede Lust verloren den Zukunftsfilm real anzuschauen.
Kommentare — Sehenswert 7.8
Jempi 2010/07/28 00:38:19
Kommentar löschenIch verstehe ehrlich nicht wie dieser Film so erfolgreich werden konnte sicher er ist gut gemacht das steht ausser Frage aber der Rest ist mehr als nur Mangelhaft, besonders Sam Worthington konnte mich gar nicht überzeugen (und ich ihn eh für ne Flasche halte). Da schau ich doch lieber nochmal Pocahontas kommt aufs gleiche raus...
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WATCH THIS 2010/07/27 23:11:28
Kommentar löschenDer Film hat prima unterhalten ist grandios in Szene gesetzt,perfekte Hollywoodunterhaltung!1A!Der Film ist zwar nicht der inteligenteste ,aber das will er auch nicht und muss er auch nicht,wer hier rumnörgelt geringer Anspruch usw.der soll halt ein Drama schauen oder einen gut gemachten Thriller.
Der Film ist perfekt so wie er gedacht und gemcht ist und läutet ein neues Filmzeitalter ein.Wer hier keinen Spass hat soll Stricken gehen.......
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Pandrixxx 2010/07/27 14:24:19
Kommentar löschenEs ist kein Film zum grübeln, es ist kein Film der großen Botschaften, es ist ein simpler Film der mit seinen bombastischen Bildern überzeugt und mehr wollte James Cameron auch nicht. Ich würde mir wünschen, dass Leute nicht immer Dinge kritisieren, die der Film gar nicht beinhalten WILL. Der Film soll Familien - und Massenfreundliche Unterhaltung bieten und das tut er. Also hat er doch alles richtig gemacht oder??
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Discostu 2010/07/27 14:43:51
Antwort löschenWenn ich gucken will, ob Avatar seinen Maßstab massentauglich zu sein, erfüllt hat, brauche ich nur in die Kinocharts zu gucken. Wozu dann noch Filmkritiken? Ob mir ein Film gefällt ist doch völlig unabhängig davon, was der Film selbst will, sondern davon, was ich von einem Film will.
Discostu 2010/07/27 19:23:15
Antwort löschenIch spare mir vielleicht besser die Frage, was denn eine objektive Filmkritik sein soll.
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Avatar - Aufbruch nach Pandora wird von der moviepilot community mit 8 von 10 Punkten auf Grundlage von 9703 Bewertungen und 659 Nutzerkritiken bewertet.
12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.
Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.
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