Avatar - Aufbruch nach Pandora

Avatar (2009), US Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010


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6.8
Kritiker
92 Bewertungen
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7.3
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1253 Kommentare
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von James Cameron, mit Sam Worthington und Zoe Saldana

Mit Avatar revolutionierte James Cameron das 3D-Kino. Auf dem Planeten Pandora soll Sam Worthington getarnt als Ureinwohner-Alien spionieren. Doch er verliebt sich in den vermeintlichen Feind.

Vor Jahren wurde Jake Sully (Sam Worthington) schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Pandora zu reisen, willigt er ein. Der Planet selbst ist ein naturbelassenes Paradies, voller Wunder aber auch Gefahren. Sully ist jedoch nicht zum Vergnügen hier, denn er hat den Auftrag sich unter die Na’vi zu begeben um ihre Schwächen herauszufinden.

Die Na’vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt. Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na’vi DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Dieser Avatar wird von Sully gesteuert, indem sein menschliches Gehirn und die Gefühlsrezeptoren mit dem Avatar-Körper verbunden wird. Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.

Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na’vi Frau Neytiri (Zoe Saldana), die ihn sofort fasziniert. Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na’vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.

Hintergrund & Infos zu Avatar – Aufbruch nach Pandora
Regisseur James Cameron zählt zu den Hauptverfechtern der digitalen 3D-Technik. In einem Interview im Jahr 2003 kündigte er an, nur noch in 3D drehen zu wollen. Avatar – Aufbruch nach Pandora wurde mit Marketing – und Produktionskosten von über 400 Millionen US-Dollar zum bis dato teuersten Film aller Zeiten. Ähnlich wie Titanic entwickelte sich Avatar jedoch zu einem echten Box-Office-Dauerbrenner. Der Film spielte weltweit über 2,78 Milliarden US-Dollar ein und löste somit Camerons Vorgänger-Film Titanic als erfolgreichsten Film aller Zeiten ab.

Avatar wurde für neun Academy Awards nominiert. Auf der Oscar-Verleihung 2010 gingen schließlich drei der begehrten Trophäen an den erfolgreichen 3D-Film: für die Beste Kamera (Mauro Fiore), Beste visuelle Effekte (Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham, Andrew R. Jones) und für Bestes Szenenbild (Kim Sinclair, Robert Stromberg, Rick Carter). (ST)

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Kommentare (1204) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora


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A-vienna

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Bewertung9.0Herausragend

Die Handlung ist schnell erzählt :

Im Jahr 2154 sind die Rohstoffe der Erde erschöpft. Der Konzern Resources Development Administration baut auf erdähnlichen, fernen Mond Pandora den begehrten Rohstoff Unobtanium ab und gerät dabei in Konflikt mit einer humanoiden Spezies namens Na'vi die sich gegen die Zerstörung ihrer Umwelt verteidigen.

Ein Film der technisch einwandfrei umgesetzt wurde und visuell absolut überzeugt. Die Story in der Form kannte ich so auch noch nicht. Ein spannender und vor allem visuell überzeugender Film.

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jurijboyka

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Bewertung3.0Schwach

Langweilig, kitschig, vorhersehbar, klischeehaft und total overhyped.

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Theokrat

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Bewertung4.5Uninteressant

Keine Frage, was die visuellen Effekte, die Animationen und die Optik im Allgemeinen betrifft, ist AVATAR unvergleichlich. Der Oskar für die Besten Visuellen Effekte war hier wirklich mehr als verdient. Das Problem ist nur, dass es sich damit auch schon hat. Die Story ist mehr als belanglos, die Charaktere austauschbar, schauspielerisches Potential wurde verschwendet, da die Schauspieler fast ausschließlich in Form von potthässlichen Riesenschlümpfen auf der Leinwand zu sehen sind. Also sorry, Cameron, aber mehr als 4,5 Punkte sind beim besten Willen nicht drin. Weniger möchte ich aber auch nicht vergeben, da der Film mich optisch einfach nur begeistert hat.

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HellBaser

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Bewertung6.5Ganz gut

Man kann wirklich nicht sagen, dass der film schlecht war, schon garnicht im kino.
Exzellente 3D Effekte, unglaublich bildgewaltige Bilder und eine mit viel liebe für detail entworfene Welt überzeugen auf ganzer linie.
Leider geht das ein wenig auf kosten der Handlung, die zwar auch nicht schlecht entworfen war, jedoch nichts neues und auch nichts besonderes war.. der handlungsverlauf ist klar abzusehen, weshalb man leider nicht voll und ganz mit den Protagonisten mitfiebern kann..
Alles in allem jedoch trotzdem ein durchaus sehenswerter Film!

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sammy.blade.7

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Wenn ich euch Möchtegernkritiker So sehe muss ich lachen.Da wird kritisiert auf Teufel komm raus ,um des kritisierens wegen.nur nicht Mainstream!Alle die dem Film. Nichts abgewinnen könenn,sag ich nur:Schaut weiter eure Tageschau ,und behaltet euren Dämel Kommentare für euch. Es ist ja So trendy dagegen zu sein.....lächerlich!

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Theokrat

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Welch Kommentar! Besonders die Grammatik und die Interpunktion sind ein Genuss...


Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Avatar-Aufbruch nach Pandora ist zweifellos einer der erfolgreichsten (wenn nicht sogar der erfolgreichste!?Will keinen Mist erzählen^^) Filme, die es jemals gab.
Und klar, der Film ist auch ein Meilenstein für das Kino.
Solch einen atemberaubend gute Einsatz von der moderner 3D-Technik gab es noch nie und ich gebe auch gerne zu, dass ich damals im Kino sehr beeindruckt war.

Schaut man sich Avatar heute allerdings nochmal an, so bleibt nicht mehr viel von diesem beeindruckenden Erlebnis, die Technik ist mittlerweile weit verbreitet und so kommt es nun auf die inneren Werte des Filmes an und da stehe ich ihm durchaus gespalten gegenüber.

Die erste Hälfte ist sehr reizvoll, wir bekommen eine interessante Grundstory aufgetischt, die Charaktere wirken gar nicht mal so flach und die Bilder von Pandora sind wirklich zauberhaft.
Teilweise schläft der Streifen sogar kritische Töne an.
Leider flacht Avatar nach der ersten Hälfte ziemlich ab, man sieht nur noch ein einziges Herumgeballere, wogegen ich prinzipiell nichts habe, solange es interessant umgesetzt wird.
Dabei kann man beispielsweise auf eine besondere Intensivität oder auf Humor setzen, der Streifen kann sich dabei meiner Auffassung nach nicht entschieden und setzt auf nichts von beidem.
Dadurch zieht sich Avatar und wird nach hinten hinaus sogar ein bisschen langweilig, was sehr schade ist, denn ein gewisses Grundpotential war ja durchaus zu begutachten. Schade, dass man diese leicht tiefgründigen und kritischen Klänge nicht durchgehalten hat und dann auch nicht wirklich cool wurde.
So schwebt der Streifen irgendwo zwischen "cooler Actionfilm" und "interessante neuartige Kritik", leider kann Avatar dann nichts von beidem so richtig bedienen.

Dennoch war das grade damals im Kino ein wahnsinnig beeindruckendes Ereignis, dass leider mit der Zeit ein wenig an Reiz verloren hat und sich die tiefliegenden Schwächen bemerkbar machen.
Spaß kann man an der ganzen Sache trotzdem haben, wer Avatar damals im Kino verpasst hat, tut mir leid, denn das war ein Meilenstein, derjenige kann sich den Film jetzt natürlich immer noch getrost ansehen, aber ein Muss ist das bei Weitem nicht mehr...

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LoveMovies

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hmmm 5.5 schon wenig aber du hast mal wieder recht. Ich habe diesen Film damals auch im Kino gesehen und war wie du sehr beeindruckt. Jetzt ist das anders. Und mit der zweiten Hälfte bin ich 100% deiner Meinung ich habe genau das gleiche gedacht. Rumgeballere ohne Sinn... 5.5 ist schon sehr hart... ;)


Troublemaker69

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Schön, dass du das ähnlich siehst, 5,5 mag hart sein, aber auch ein Troublemaker muss mal streng sein ;) Außerdem finde ich die Filme, denen ich 6 gegeben habe, besser...


vladvanhelsing

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz ganz schwache Story die jedoch von bis heute unerreichten, grellen 3 D Bildern vollständig überblendet wird. Pocahontas mag ich schon, doch muss man die hübsche Indianerin unbedingt ins All zerren? Nie zuvor gesehene Tricktechnik, die den eigentlichen Film zur lästigen Nebensache degradiert, setzt nichtirdische Ausrufezeichen! Diese sechseinhalb Zähler gehen daher allesamt an exzellente Motion-Capture und innovative Computerwelten. Ob da wirklich mehr hinter steckt, gilt es seitens Herrn Cameron im kommenden Stakkato von 3 (!!) hintereinander inszenierten Fortsetzungen zu beweisen.
Allein vor dieser Farbenpracht werd` ich mich ganz sicher kein zweites mal zum zwar angemessen höflichen, aber ebenso lustlosen Knicks niederbeugen......

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AtlanGV

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe den Film mit 6.5 bewertet! Warum?
Naja grundsätzlich, war es, meiner Meinung nach, einer der bisher besten 3D-Filme. Es kamen keine albernen Effekte oder ähnliches zum Einsatz, dafür wurde 3D genutzt um die Landschaft spektakulär darzustellen und so ein einmaliges Erlebnis zu schaffen.

Zur Story:
Ich fand der Film fing super an, gerade für mich als Sci-Fi Fan. Ein Raumschiff, die Menschen entdecken das All bzw. ferne Planeten, Rohstoffabbau auf fernen Welten, so weit so gut, jedoch wahrte dieser Schein nur kurz.
Die Story ist meiner Meinung nach sehr flach. Sie erinnert mich an div. Cowboy Filme:
Die "zivilisierten Menschen" entdecken Rohstoffe und wollen sie haben, natürlich liegen die Rohstoffe GENAU unter dem Dorf der Ureinwohner (Dorf oder hier Baum). Das dorf muss weg und man bietet ihnen eine Umsiedlung an... usw. Dann verbündet sich natürlich einer mit den Ureinwohnern verliebt sich usw. usf... Wirkt wie ein Western, wo man ne Eisbahnstrecke durch Indianergebiet zimmern will.

Trotzdem kommt in dem Film manchmal Spannung auf und es ist ein Film für die ganze Familie. Außerdem sind die Bilder die man zu sehen kriegt beeindruckend.

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TheDuckListener

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Bewertung6.0Ganz gut

Leck mich am Arsch wird dieser Film überschätzt und gehypet.
ja er is ja ganz schön anzugucken aber ernsthaft? Sooo originell ist er noun auch nicht.

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Suspektianer

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe mich zunächst etwas schwer getan, Avatar 0 Punkte zu geben, da die Effekte und Landschaften ja doch wirklich gut sind. Allerdings konnten diese mich nicht über die offensichtlichen Schwächen hinwegtäuschen, da ich ihn bloß in 2D auf dem Fernseher "genießen" konnte. Ich versuche mal, die Unzulänglichkeit dieses nerdigen Fantasy- SciFi- Gemisches in nur 3 Punkten darzustellen:
Erstens mal ist der Film ein dramaturgischer Fehlschlag und elendig langweilig. Ich wusste gar nicht, dass man so was langweiliges überhaupt veröffentlichen darf. Es gibt -meiner Empfindung nach- weder auf der inneren noch auf der äußeren Handlungsebene einen Spannungsbogen. Ist doch klar, dass der Typ das nach einiger Zeit alles super findet und bei den Naturburschen bleibt. Ist doch klar, dass er diese Flugdrachen oder was auch immer das war zähmen kann. Ist doch klar, dass die am Ende eine ganze Militärstation bezwingen können.
Damit geht's schon zum nächsten Punkt, und das ist die Story. Die ist linear, vorhersehbar und Mitverursacher der Langeweile. Die dritte Schwäche ist die Figurenzeichnung. Ich kann es nicht glauben, dass die so einen teuren Streifen drehen und dann so lahme Schreiber haben! Eine derart flache Charakterisierung sollte jeder, der beruflich was mit Charakterdesign zu tun hat, bereits am Anfang seiner Ausbildung zu vermeiden lernen. Die Figurenentwicklung ist grundschulgerecht.
Alles in allem finde ich es also ziemlich strange, dass hier manche dem Film nur wegen der Effekte/ Animation eine durchschnittliche Punktzahl geben. Das ist so, als würde ich einen Karton blau anmalen, als "Blau in 3D und bester Qualität" anbieten und damit in die Kunstgeschichte eingehen.

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odie.holzmann

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Europäer fallen in Amerika ein um es an sich zu reissen und Pocahontas verliebt sich in einen von ihnen... oh, falscher Film, aber gleiche Geschichte, nur halt eben ausgelagert auf einen fernen Planeten, die Indianer durch blaue Aliens ausgetauscht und die "Bösen"
sind die Menschen.
Technisch echt klasse gemacht und die Bilder sind wirklich gigantisch. Auch die Umsetzung von der eigentlichen Avatargeschichte, also die "Fernsteuerung", fand ich sehr gelungen. Leider wird mir ein bisschen viel mit dem erhobenen Zeigefinger gewedelt und alles in allem dauert mir alles viieell zu lang.
Fazit: Ein Film der durchaus seine Berechtigung hat und gerade auf der großen Leinwand
durch schiere Bildgewalt Spaß machen kann, zumindest einmal.

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adrian.hornung1

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Bewertung5.5Geht so

Ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Technisch: Aller erste Sahne, einfach ihrer Zeit weit voraus. Aber mehr auch nicht.
Ersetzbare Story sowie Charaktere die einen eher nerven als mitfiebern lassen haben dafür gesorgt das ich beim ersten sehen mäßig unterhalten wurde und beim zweiten mal sogar bei der Mitte eingeschlafen bin.

Schade eigentlich.

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DocArroway

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Avatar" objektiv zu bewerten ist gar nicht so leicht, da es zu diesem Film in der Öffentlichkeit nur zwei Meinungen über ihn zu geben scheint: Entweder man liebt ihn oder man haßt ihn, ein dazwischen gibt es nicht. Ich gehöre jedoch zu den Leuten, die den Film mögen so wie er ist. Die Bilder gehören zum Atemberaubensten, was ich jemals auf der Kinoleinwand gesehen habe, alles andere wirkt dagegen unspektakulär. James Cameron hat der Filmtechnik hier ganz um ganz neue Möglichkeiten bereichert. Künftige Regisseure werden die für "Avatar" entwickelten Techniken sicherlich nutzen, um Bildewelten zu erschaffen, die dem Kino der Zukunft einen ganz neuen Look verleihen. Man wird die Geschichte der visuellen Effekte im Film künftig in zwei Epochen einteilen: In die vor "Avatar" und in die danach.
Alle Zuschauer, die sich über die schlichte Handlung und die eher banale Botschaft des Film beschweren möchte ich gerne an etwas erinnern: Vor über siebzig Jahren drehte ein gewisser Orson Wells einen Film namens "Citizen Kane" dessen Handlung ebenfalls alles andere als bahnbrechend originell war. Aber aufgrund seines innovativen Einsatzes der damals verfügbaren technischen Möglichkeiten gilt sein Film als Meilenstein. Für "Avatar" gilt dasselbe. Inhaltlich nichts neues, aber optisch ein Hochgenuss für alle Menschen, die wissen, dass Film in allererster Linie ein visuelles Medium ist. Wer der Handlung und den Figuren mehr Beachtung schenkt als den Bildern, sollte aufhören ins Kino zu gehen und lieber nur noch Romane lesen.

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styx.canomo

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moment. jetzt reden wir aneinander vorbei.
mir ging es dabei nicht speziell um avatar, sondern um die in meinen augen absurde aussage in deinem letzten satz.
ich fand den einfach zu verallgemeinernd.
ich glaube eben schon, dass es immer einen unterschied macht, ob man nun einen film guckt oder ein theaterstück sich ansieht.
alleine schon von der räumlichen dimension her.
was nun ein film alles haben muss, um wirklich ein meisterwerk zu sein, ist natürlich immer ansichtssache.
ich bin nunmal jemand, der meint, ein guter film muss es schaffen, mich auf mehr als nur einer ebene zu berühren.
was nützt mir da eine atemberaubende welt, wenn ich niemanden, der sie bevölkert, ernst nehmen kann.
also im sinne von eine emotionale verbindung aufbauen.
denn als reiner (aber eben schon "ernst erzählter") unterhaltungsfilm mit keiner wirklich künstlerisch tieferen ebene (was ja durchaus legitim ist!) ist das in meinen augen entscheidend.
der mit dem wolf tanzt ist auch ein reiner unterhaltungsfilm und für seine zeit ein augenschmaus.
die weite der landschaft, die jadgszenen usw.: alles schick in szene gesetzt.
ABER: trotzdem bekommt man eine sich angemessen aufbauende geschichte mit glaubhaften und über bloße typen hinaus gehende charaktere geboten.
das ist etwas, was heutige unterhaltungsblockbuster allgemein immer mehr verlernen zu scheinen.
es herrscht einfach in bisher nicht gekannten ausmaßen das vielzitierte "style over substance" vor.
am schlimmsten ist das wohl momentan in genres wie action.
man bekommt einfach kaum noch gut choreografierte kämpfe oder coole verschrobene typen zu sehen, alles ist nur noch ne hohle, glänzende cgi-fassade.
bevor ich zu sehr ausschweife: ich habe avatar wider erwarten aber auch nicht wirklich schlecht bewertet (6 punkte glaube ich).
aber nur effekte reichen bei mir nicht für mehr.


DocArroway

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Ich bin im wesentlichen deiner Meinung. Heutzutage ist bei den meisten Blockbustern die Form wichtiger als der Inhalt. "Avatar" bildet da keine Ausnahme. Aber wir Zuschauer sind daran ja selber schuld: Inhaltsleere Filme wie die "Transformers" Reihe spielen irrsinnige Summen an den Kinokassen ein, weil die Leute sowas ja anscheinend sehen wollen. Filme wie "Der Gott des Gemetzels" würden niemals eine Milliarde Dollar einspielen, einfach weil die breite Masse der Kinogänger nicht bereits ist sich solche Filme anzusehen - zu unspektakulär, zu wenig Eskapismus, zu kopflastig.
Die Leute wollen im Kino Welten präsentiert bekommen, die sich von unserer banalen Realität unterscheiden und sie wenigstens für zwei oder drei Stunden vom tristen Alltag ablenken. "Avatar" hat dies auf durchaus unterhaltsame Weise geschafft.
Aber vielleicht wird schon in naher Zukunft der Tag kommen, an denen Filme, die den Geist des Zuschauers herausfordern und ihre Sicht der Realtiät verändern ihre Chance bekommen und von den Hollywoodstudios gehypt werden. Die Filme von Christopher Nolan oder die neuen "Planet der Affen" Filme sind bereits ein erste Schritte in diese Richtung. Und auch die "Avatar" Fortsetzungen werden sicherlich inhaltlich mehr zu bieten haben. Das Engagement der "Planet der Affen" Drehbuchautoren Rick Jaffa und Amanda Silver ist in dieser Hinsicht ein guter Zeichen.


Ralf Köhler

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Ein mehr als mittelmäßiges B-Movie, welches sich beständig unterhalb des Niveaus diverser Groschenromane bewegt. Ärgerliche Zeitverschwendung.

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Bildgewaltig? Epochal? Ein technischer Meilenstein? Referenz für das 3D-Kino? All das ist "Avatar" auf jeden Fall. Aber in Sachen Figuren und Story kann James Cameron diesmal nur bedingt überzeugen. Es gibt viele Längen im Film und alles wirkt wie "schon einmal erzählt". Daher in optischer Hinsicht auf jeden Fall sehenswert. Alles andere eher "kann" als "muss".

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Metalimpact

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ausnahmsweise 8,5 Punkte wegen epischer Bildgewalt.

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ruegenwalder1986

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Ein mit Goldfarbe bemalter Scheißhaufen ist immer noch ein Scheißhaufen.


Metalimpact

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Ja aber er funkelt doch so schön :D


Samweis_Gamdschie

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Bewertung6.5Ganz gut

Die gute Seite in mir würde diesem Film 6.5 Punkte geben, die böse Seite würde diesem Film 1 nen Punkte geben.
Die 6.5 Bewertung gibt es, da der Film mich unterhält. Die Action und Effekte sind auch nicht schlecht.
Die andere Seite sagt mir aber, dass jeder Scheißhaufen aussagekräftiger ist, als dieser Film.
Ich meine dieser Film hat eigentlich nichts außer Action und guten Effekten.
Das allein macht noch lang keinen guten Film aus.

Die 7.4 Bewertung hier ist wirklich lächerlich. Wobei eh jeder 10 Jährige hier die 10 Punkte vergeben hat. Dennoch stellt es mir da die Nackenhaare auf.

Aber das traurigste ist eigentlich James Cameron. Ich meine seine alten Filme sind absolut klasse. Jeder hat seinen eigenen Charme, aber Avatar ist ein liebloser Film.

Schande über alle, die hier 10 Punkte vergeben.

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bloodyclouds

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da kann ich nur zustimmen!! Ich hab wirklich nicht verstanden wieso so viele Leute diesen Film so übelst gehyped haben. Es ist zwar vom Aussehen her ein schöner Film, aber das ist auch alles!!!


Samweis_Gamdschie

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@bloodyclouds Ja, technisch gesehen ist der Film wirklich stark. Leider fehlt es dem Film an diesem gewissem Herzblut. Ein seelenloser Film mit einer guten Optik. Mehr leider nicht.


howartwollowitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Große Bilder,gängige Handlung.
Nur nervt Sam Worthington manchmal mit seiner Art und seine Synchronstimme ist nicht allzuglücklich gewählt aber im großen und ganzen ist der Film einfach nur !!!!Toll!!!!!

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Stupid_Motherfucker

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Bewertung5.0Geht so

Effektgeiler, Technisch verspielter Blockbuster-Hit mit blauen "Marsmännchen" und einer abgerippten Story like "Pocahonta im Weltall". Kein Überfilm, aber auch nicht schlecht. Schade das James Cameron seit "True Lies" keine überragenden Filme mehr dreht, früher war er für mich nämlich einfach nur Weltklasse (Terminator 1+2, The Abyss, Aliens - Die Rückkehr)

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twentyfour

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Der war mal mein Lieblingsregisseur.


Parasomnie

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Bewertung10.0Herausragend

Die Story - mittelmäßig, hat man alles schon gesehen.
Spannung - mittelmäßig.
Handlung - eher vorhersehbar.
Die Effekte - ihrer Zeit weit voraus.

Trotz der Mittelmäßigkeit des Films selbst haben mich persönlich die Effekte einfach nur begeistert. Eine so bildgewaltige Umsetzung eines ansonsten mittelmäßigen Streifens verdient meiner Ansicht nach die volle Punktzahl - denn die Effekte lassen einen jegliche Schwächen leicht vergessen.
Letzen Endes wurde damit die Ära des 3D-Films erst so richtig eingeleitet.

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