Following

Following (1998), GB
Laufzeit 69 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 17.02.2005

7.6 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
793 Bewertungen
37 Kommentare
Following - Bild 6478574
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von Christopher Nolan, mit Jeremy Theobald und Alex Haw

Der Einzelgänger Bill (Jeremy Theobald) verfolgt willkürlich fremde Menschen quer durch London – unter dem Vorwand, als Schriftsteller zu recherchieren, zunehmend aber aus voyeuristischer Neugier. Einer der Beschatteten stellt Bill zur Rede und überrascht ihn: Cobb (Alex Haw) ist selbst Einbrecher und raubt Wohnungen nicht einfach aus, sondern genießt förmlich die Macht, in den persönlichen Besitztümern der Bewohner zu stöbern und in deren Leben einzudringen. Bill begleitet Cobb bei Einbrüchen und wird immer stärker in etwas hineingezogen, das er nicht kontrollieren kann. Zumal er sich in die attraktive blonde Geliebte (Lucy Russell) einer Unterweltgröße verliebt…

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Kritiken (2) — Film: Following

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9.5Herausragend

FOLLOWING ist bestechendes Kino, das in seinen Grundideen sowie in einzelnen Szenen an Hitchcock wie Godard erinnert - und an den Film Noir sowieso: Ganz in Schwarzweiß gedreht, erzählt dieser Thriller eine Geschichte aus der moralischen Grauzone, über geheime Träume, über Lüge und Überwachung, über die Grenze zwischen äußerem Schein und Privatheit. Dabei erinnert Nolans Beschwörung der Großstadtdschungels an die Filme der 40er-Jahre, seine fast dokumentarischen, wenngleich ausgeklügelt inszenierten Bilder an Filme der 60er und 70er.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

"Following", das bezeichnet nicht nur das seltsame Hobby dieses Mannes, andere zu beschatten. Es schwört auch den Zuschauer als Komplizen mit ein. Und wirft die Frage auf, wie weit wir einer Figur folgen, die nicht unbedingt Sympathieträger ist. [...] "Following" ist ein kleines Kino-Wunder. Gedreht mit ein paar tausend Pfund in Schwarzweiß, über ein ganzes Jahr hinweg, immer am Wochenende, wenn es die Uni zuließ, in den Wohnungen von Freunden, wurde der Film zum Geheimtip der Indie-Szene und zum Renner auf Festivals.

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Kommentare (35) — Film: Following

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TheDrPepperPower

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich möchte mich hier ausnahmsweise kurz fassen, um nicht zu viel von der dem Leser hoffentlich bevorstehenden Erfahrung dieses Films vorwegzunehmen. "Following" ist ein wundervoller Beweis dafür, dass trotz winzigem Budget und begrenzten Zeitressourcen ein großartiger Film produziert werden kann, wenn man sein Handwerk als Regisseur und Drehbuchautor versteht. Das Ergebnis ist zwar ein ruhiger - man könnte vielleicht sogar sagen: unspektakulärer - Crime-Thriller, aber Nolan hat es verstanden durch die schwarz-weiße Optik, gut ausgewählte Darsteller und eine intelligente Geschichte eine durchgehend mysteriös-spannende Atmosphäre zu erzeugen (Dies sind einige der Aspekte, die in "Memento" schließlich zur absoluten Brillianz entwickelt werden würden). Die geringe Laufzeit von nur rund 70 Minuten ist ebenfalls perfekt kalkuliert und sorgt dafür, dass trotz mangelndem optischem Feuerwerk keinesfalls der Eindruck von zäher Eintönigkeit aufkommt. Gerade in Zeiten eines Michael Bay oder James Cameron und ihren dumm blickenden Zelluloidfetzen ist "Following" eine willkommene Abwechslung und ein Leckerbissen für jeden Feinschmecker-Cineasten.

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waschoi

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Bewertung6.5Ganz gut

eigentlich ne feine story mit schönem ende, doch irgendwie langweilt man sich größtenteils. dennoch sehenswert!

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Maskotzchen

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr merkwürdiger Film. Einerseits fand ich ihn fast schon öde aber andererseits auch irgendwie fesselnd. Das was meine Wertung ausmacht ist ganz klar das Ende, bei dem ich 2x ziemlich überrascht wurde. Das der Film in schwarz/weiß ist gefällt mir auch ziemlich gut und finde ich auch irgendwie passend. Ein Film den ich vielleicht gar nicht mal ein zweites Mal anschauen werde, aber sehenswert war er auf jeden Fall.

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alex023

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Regiedebüt von Meister Christopher Nolan ist wirklich etwas besonderes, wenn auch teilweise schwierig zu verstehen. Man kommt nicht immer mit, da man sich sehr konzentrieren muss. Dennoch kriegt er meinen höchsten Respekt für diesen tollen Film, der ja auf einer absoluten Low-Budget-Produktion fußt.

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Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eindrucksvolles Regiedebüt des unbestritten hochtalentierten Christopher Nolan, der mit unfassbaren 6.000 Dollar einen intelligenten, atmosphärisch dichten Film Noir-Thriller geschaffen hat - als Writer, Kameramann und Regisseur in Personalunion.
Hier zeigt sich ganz deutlich sein Ausnahmetalent, sein filmisches Gespür, seine Qualitäten als Autor. Leider ging all das in seinem letzten Film INCEPTION etwas verloren, zu Lasten von Hochglanzballerei und dem Prinzip style over substance. Bleibt zu hoffen, dass er sich irgendwann mal wieder auf seine Wurzeln besinnt und ähnlich grandioses wie FOLLOWING oder auch MEMENTO abliefert...

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

philopee

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Hab das gerade bei imdb nachgeschaut, 6000$ sagen die auch, echt erstaunlich.

Intressant auch: opening weekend: $1,636 1 Screen

Immerhin hat ers zu ner Kinovorstellung gebracht, bloß gut könnte man fast sagen...


TheDrPepperPower

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Perfekter Kommentar, Le Samurai. Schön, dass es noch andere Nolan Fans gibt, die wissen, dass "Inception" nicht Nolan in Höchstform ist.


Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist mal intelligentes Kino.
Eine Handlung, aufgesplittet in drei Episoden und Teile dieser nacheinander erzählt (1.1, 2.1, 3.1 - dann 1.2, 2.2, 3.2 usw.). Und gegen Ende üebrschneiden sie sich und es wird sich nur noch auf den dritten konzentriert.

Mal von der recht komplizierten und teils schwierig nachzuvollziehenden Erzählweise abgesehen, bekommt man hier eine durchweg durchdachte Handlung vorgesetzt, die nicht nur spannend ist, sondern auch fesselt und zum Mitdenken auffordert.
Die Schauspieler machen ihren Job durchweg gut und überzeugend, die Musik ist sparsam, aber passend eingesetzt, das Drehbuch ist mehr als genial, und die Inszenierung gewagt, aber sehr gut gelungen.

Ein Film, den man nicht nur als Nolan-Fan gesehen haben sollte, allein schon wegen des grandiosen und verblüffenden Endes.

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geheimer333

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vorgemerkt

Der einzige Film den ich bei den Fight Club Empfehlungen noch nicht gesehen habe. Dann wird's wohl mal Zeit... :)

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Hypocrisy

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Aber zeitnah ;) Für mich geht er sogar über Fight Club. :P


geheimer333

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Wow, dann mussder wohl bald geguckt werden :O


Gentleman Jack

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Bewertung7.5Sehenswert

Mehr kann man mit so wenig nicht machen.

Die Geschichte wird so clever erzählt, dass dem Zuschauer kaum auffällt, wie übermäßig und irreal konstruiert sie eigentlich ist.
Film ... und der Täter im Film ... spielen gleichermaßen leichtfüßig mit der Psyche des Zuschauers bzw. Opfers. Und das ohne viel Brimborium.

Man sollte diesen Film aber auch nicht überbewerten, nur weil der Name "Christopher Nolan" draufsteht.

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ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Spielfilm-Debut Nolans, bei dem es viel Licht gibt, aber auch einiges an Schatten. Ihm Zugute halten muss man aber, dass er mit minimalstem Budget umgesetzt wurde, was man aber nie wirklich merkt, da es in "Following" um die Idee geht und nicht um irgendwelche optischen Spielereien.
Das grösste Manko des Films ist wohl, dass es Nolan selten schafft soetwas wie Spannung aufzubauen, er scheint sein Hauptaugenmerk darauf zu legen, eine möglichst dunkle, triste Atmosphäre zu erzeugen, was ihm auch gut gelingt. Daneben will er denn Zuschauer an der Nase herumfühen, was ihm dann aber doch nicht immer gelingt. Es gibt Momente in denen man das Gefühl hat, Nolan will jetzt den Beweis antreten, dass "Following" doch ein ganz cleveres Filmchen ist und man das doch bitte auch merken soll. In diesem Momenten verrät er manche Dinge einfach etwas zu früh, hier hätte es dem Film und seiner Spannung gut getan, wenn er sich weiter bedeckt gehalten hätte.
So bleibt es ein recht emotionloses Verwirrspiel, das eine tolle Idee hat, diese aber selten mit wirklichem Leben füllen kann, denn auch die Figuren sind sehr trist und eindimensional gehalten und haben kaum Identifikationspotential.
Trotzdem ein sehenswerter Film, der einen einfach nur nie vollkommen vereinnahmt, sondern emotionell seltsam auf Abstand hält. Die Idee hinter dem Ganzen, die bedrückende Stimmung, die Nolan vorallem optisch mit einfachen Mitteln gut ausreizt, lassen "Following" zu einem interessanten Film werden, der sein ganzes Potential leider nie ausspielt.
Für einen Film, der 6000$ gekostet hat, dann aber doch schon wieder verblüffend gut.

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random hero

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Faszinierender Erstling von Christopher Nolan, der seine Qualitäten als Filmemacher, die er später perfektionieren und mit zunehmender Größe seiner Produktionen verwässern lassen würde, voll ausspielt. Die Erzählung ist der Star. Ohne Rücksicht auf Zeitebenen und Ṕerspektiven wird die Geschichte so zusammengefügt, dass ein für den Zuschauer maximaler Effekt auftritt. Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters sozusagen, in dem Moment wenn sich alles was vorher bewusst lückenhaft und verwirrend war, zu einem Gesamtbild zusammenfügt. Alles das hat es sicher schon oft gegeben, aber die Passgenauigkeit mit der die Teile sich zusammenfügen, die Eleganz, ist selten so anzutreffen.
Die Kehrseite ist natürlich die Frage, ob dabei nicht der Inhalt für den schnöden Effekt geopfert wird - ich sehe es nicht so. Es fällt zwar schwer die Handlung im Kopf auseinanderzudröseln und zu durchleuchten, dass ich auch im Nachhinein kaum sagen kann, wieso alles genau so passiert ist. Wie dem auch sei, ich liebe diese Art von Kino, gerade weil sie mit seinen offenen Fragen einem auch Tage später noch durch den Kopf streift. Schön ist auch eine gewisse Rauhigkeit und Ungeschliffenheit, die sicher halb bewusst und halb dem sicherlich geringen Budget geschuldet ist, und der engen, geheimnisvollen und unbehaglichen Atmosphäre des Films voll gerecht wird.
Und so bleibt ein Film der zurecht den Anfang einer großen Karriere markiert. Wehmütig mag man ab und zu daran zurückdenken, Weniger ist eben doch mehr, Christopher, wo sind die Inceptoren, wenn man sie braucht..?

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Punsha

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Bewertung6.5Ganz gut

Following, Nolans Erstlingswerk, könnte man als Krimi mit dramatischen und mysteriösen Zügen beschreiben. Was hierbei auffällt, ist, dass Nolan für diesen Film vermutlich kaum Geld zur Verfügung stand. Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Die Story an sich ist jedoch mit ihren vielen Wendungen nahezu perfekt, sehr ausgeklügelt und intelligent.
Aufgrund des mangelnden Budgets schaffte es der Film für mich nicht durch Bild und Ton Spannung aufzubauen, die wenigen Kämpfe wirken deshalb auch sehr unecht. Auch die schauspielerische Leistung finde ich sehr mangelhaft, was auch dem fehlenden Geld für gute Schauspieler zuzuschreiben ist. Eine genaue Bewertung ist deshalb sehr schwer, denn es wäre ausgesprochen unfair, solche Low-Budget-Filme mit heutigen Blockbustern zu vergleichen.
Insgesamt ist dieser Film aber wieder typisch Nolan, dessen Talent hier schon früh deutlich wurde und mit ein wenig Geld dazu das ist, worunter wir ihn heute kennen - Einer der besten Regisseure unserer Zeit.

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sitzdisko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

super debut, sollten sich einige regisseure ne scheibe von abschneiden, oder es ganz sein lassen...

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momopipi

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Bewertung5.5Geht so

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für Regisseure! Nolans erster Spielfilm ist etwas kurz, aber für sein Storykonzept absolut ausreichend. Schade, dass mich die Story nur mäßig interessiert hat. Es ist aber interessant zu sehen, wie Nolan einen Low-Budget-Film konstruiert. Sonst kennt man ja fast nur teure Filmprojekte von ihm.

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cpt. chaos

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nolans Erstlingswerk ist im Grunde ohne richtig vorhandenes Budget enstanden, welches man unverkennbar merkt und sieht, was allerdings nicht unbedingt verwerflich ist.

Dennoch ist dies lediglich ein Film für eingefleischte Nolan-Fans und für Filmliebhaber, deren voyeuristische Neigungen es zu bedienen gilt.

Okay, es gibt halt auch nicht wenige Musikfans, die nach jedem Bootleg oder Demotape ihrer Heroen lechzen.
So gesehen, kann ich die hier allgemein praktizierte Verehrung auch durchaus nachvollziehen.

Das Ende lässt auf jeden Fall Nolans Fähigkeiten erkennen, aber das war mir dann letztendlich doch zu wenig!
Aber nun gut, es waren ja auch schließlich die ersten Gehversuche, denen wirklich spitzenmäßige Filme folgen sollten...

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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessantes schwarz-weiss-Kino. Ein Mann der andere Leute beschattet...und mehr möchte ich eigentlich nicht erzählen. Der Film hat eine perfekte Länge und alle "Hää's" werden mit fortschreitender Laufzeit immer klarer, bis zum Schluss...

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vanilla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

69 Minuten Spannung pur!!!!
Nolan zeigt in diesem Mini-Budget Film was er drauf hat, und zwar eine super Idee die er toll darstellt, um am Ende nochmal einen drauf zusetzen.

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Mr. Goodkat

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Bewertung9.0Herausragend

Ein beachtliches Debüt hat Christopher Nolan da mit Following abgeliefert. Der 6.000 Dollar teure Film (wobei teuer hier eigentlich das falsche Wort ist) unterhält in höchstem Maße und wird über die gesamte, relativ kurze Spieldauer nie langweilig. Nolans Inszenierung der Handlung ist nicht chronologisch, was ein erhöhtes Konzentrationsvermögen des Zuschauers fordert und der Spannungskurve zu gute kommt. Eine ähnliche Art der Inszenierung kann man auch bei Nolans zweitem Film Memento sehen; sein Talent für außergwöhnliche Storys und die Erschaffung einer großartigen, dichten Atmosphäre wird schon in seinen filmischen Anfängen deutlich. Der Film erzählt vom arbeitslosen Schreiberling Bill, der aus reiner Neugier Leute verfolgt und so eines Tages auf den Berufseinbrecher Cobb (Inception lässt grüßen!) trifft, der ihn in seine Tätigkeiten einweiht. Ob Cobb dabei einen Hintergedanken hat, gilt es im Verlauf des Films herauszufinden. Following schafft es als Low-Budget-Film, im Gegensatz zu vielen überteuerten Blockbuster-Produktionen von der anderen Seite des großen Teichs, mich in den Bann zu ziehen. Das keine größeren Trickeffekte vorkommen, steht wohl außer Frage, sie wären hier auch völlig deplatziert. Alles andere als deplatziert waren die Darsteller, größtenteils Verwandte und Freunde von Christopher Nolan, die zwar wie erwartet keine großen, dramatischen Leistungen abliefern, aber doch sehr gut zu ihren Rollen und zum Gesamtpaket des Films passen. Genial finde ich die Auflösung am Ende, dazu schreibe ich aber aus Spoilergründen lieber nichts. Ich kann den Film nur jedem empfehlen; wem Memento und Inception gefallen haben, wird hier sicher seine Freude haben.
Mir ist übrigens auf der Haustür des Protagonisten der Batman-Aufkleber aufgefallen. Zufall?
Ich glaube, das wäre genau das richtige für meinen alten Freund Jonathan Frakes und X-Faktor - Das Unfassbare!

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facepalm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Following" erzählt eine Geschichte über den Zuschauer. Sein Leben, seine Gefühle, seine Denkweise, seine Sehnsüchte. Der Film fängt geschickt die Gefühle des Publikums ein und spielt mit ihnen. Oder wie wäre denen zumute, wenn jemand in ihr Haus einbricht, ihr Leben auskundschaftet, ihren Wein trinkt und dann behauptet, er sei ein Interessent und der Makler habe aufgeschlossen? Nolan beweist hier schon als Neuling, dass er ein herausragender Regisseur, Drehbuchautor - und hier auch Kameramann und Editor - ist. Ganz ohne Hollywood, große Namen und Budget. Jeder Schauspieler in "Following" ist ein Verwandter oder Freund, die Dreharbeiten fanden lediglich am Wochenende statt und das beste: Man merkt es nicht. Schauspielerisch auf hohem Niveau, brillant umgesetzt und handwerklich schon damals ganz groß.

"Du bringst das Leben der Leute durcheinander. Es fallen ihnen Sachen auf, die sie für selbstverständlich hielten. Wenn sie dann von dem Versicherungsgeld die ganzen Sachen wieder neu kaufen müssen, werden sie endlich - und zwar zum ersten Mal - darüber nachdenken, warum sie das haben wollen, wozu es gut ist."

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Mr. Goodkat

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Immerhin ein positiver Aspekt von diesem Hype.


Fulsome.

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Hypedihype :)


SgoTscH

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja, da blitzt schon einiges von Memento durch, Nolan muss noch isolierter Leben als Kafka zu seiner Zeit, bei den ganzen Intrigen und Intrigen ...

Ein großartiges Verwirrspiel auf Basis von Einbruch ins (Seelen)leben an, Voyeurismus. Die Einleitung dazu - vom wahllosen Folgen anderer - ist dabei wahnsinnig beeindruckend in ihrer Beschreibung. Später werden dann immer wieder sehr schön und zum Teil auch extrem subtil einzelne Hinweise zum weiteren Verlauf der Geschichte eingestreut, der sich übrigens unerwartet und leicht anders als erhofft (keinerlei Vorkenntnisse, bloß auf Bills Beschreibung anfangs basierend) aber äußerst spannend.
Auch sein Spiel mit parallelen Handlungsverläufen aus grundverschiedenen aber zeitlich nur leicht versetzten Lebensabschnitten des Hauptcharakters meistert Nolan hier schon perfekt.

Zwei Kritikpunkte verbleiben, wenn auch nur sehr kleine. Dass bei einer solchen Geschichte die ein oder anderen Logikfehler auftreten, vor allem wenn einzelne Indizienbeweise schon ausreichen würden ist klar, wage auch kaum auszusprechen, dass Beispielsweise eine Befragung der Frau vom ersten Einbruch für die Polizei sehr aufschlussreich wäre, immerhin wären ja beide Einbrecher gut zu identifizieren gewesen.
Etwas gravierender der stets präsente Schatten des konstruiert seins. Den Film bloß zu schnell hintereinander gucken!
Wirklich alles was in dem Film vorkommt spielt irgendwie eine Rolle, es gibt einfach keine Nebensächlichkeiten. Alles was dort existiert, tut es, weil es gebraucht wird! Bei der kurzen Spiellänge ist aber jedoch leicht zu verzeihen, dass bei der dichten Geschichte kein Raum für Nebensächlichkeiten bleibt. Der Film ist also wie aus einem Baukasten frisch zusammengesetzt, seine Glätte ist ihm die größte Unebenheit.

Ich freu mich auf Nolans nächste Isolierung.

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horro

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Raffiniert erzählt, fesselt dieser Film mit seiner extrem düsteren Atmosphäre. Man sieht das nahende Unheil förmlich auf die Hauptfigur zukommen. Hier wird klar, dass Christopher Nolan auch schon vor über zehn Jahren Filme mit grösstem Talent inszeniert hat und von ihm noch viel Gutes kommen wird.

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