Memento

Memento (2000), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 13.12.2001


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8.1
Kritiker
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8.0
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von Christopher Nolan, mit Guy Pearce und Carrie-Anne Moss

Um den Mord an seiner Frau auf den Grund zu gehen, versucht Leonard Shelby verzweifelt sich soweit zurück zu erinnern wie möglich. Nicht leicht wenn man unter chronischem Gedächtnisverlust leidet.

Der Versicherungs-Detektiv Leonard (Guy Pearce) hat sein Kurzzeitgedächtnis verloren, als er seine Frau vor einem Mordanschlag retten wollte. Seitdem muss er sich alles mögliche aufschreiben und eine Polaroid-Kamera wird zu seinem ständigen Begleiter. Während Leonard versucht, den Mörder seiner Frau zu finden, wird in Rückblenden erzählt, wie es zu dem tragischen Unfall kam.

Während eines Einbruchs in sein Haus wird der Versicherungsvertreter Leonard Shelby (Guy Pearce) niedergeschlagen. Seine Frau wird von den Einbrechern vergewaltigt und dann ermordet. Durch den Schlag auf den Kopf verliert Leonard sein Kurzzeitgedächtnis. Er weiß zwar noch, wer er ist und dass er den Täter finden und für sein Verbrechen bestrafen will, aber neue Informationen kann sein Gehirn nur für wenige Minuten speichern.

Leonards einzige Hilfsmittel gegen den stetigen Gedächtnisverlust sind Polaroids und Tätowierungen. Auf seiner Suche nach dem Mörder seiner Frau fotografiert er Indizien und Personen, fertigt dicke Ordner an und tätowiert sich die wichtigsten Fakten auf seinen Körper. Unterstützt wird er außerdem von dem Polizisten Teddy und der Kellnerin Natalie (Carrie-Anne Moss).

Hintergrund & Infos zu Memento
Der Film verfolgt zwei Erzählstränge: Zum einen wird im eindeutig wichtigeren Erzählstrang die eigentliche Geschichte des Films erzählt. Damit der Zuschauer wie der Protagonist Leonard Shelby das Gefühl, sich nicht zu erinnern, selbst erfahren kann, laufen die Szenen chronologisch rückwärts ab. Man befindet sich damit permanent in einer Handlung, ohne deren Vorgeschichte zu kennen, wodurch es erschwert wird, das Gesehene zu ordnen und in Bezug zu setzen. Zum anderen werden gegenwärtige Geschehnisse gezeigt. Die dazugehörigen Szenen sind schwarz-weiß, laufen chronologisch vorwärts und über den ganzen Film verteilt.

Kameraführung und Farbwahl geben dem Zuschauer das Gefühl eines stark begrenzten, unpersönlichen Umraums, in dem Leonard sich ohne seine Fotos und Notizen keinesfalls zurechtfinden könnte. Die Handlung und besonders der ungewöhnliche Schnitt fordert eine Auseinandersetzung mit der Wahrheit und der Sicherheit der eigenen Erinnerung. (LB)

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Kommentare (373) — Film: Memento


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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit "Memento" inszeniert Christopher Nolan einen wirklich spannenden und cleveren Thriller, auch wenn der Film manchmal nicht so intelligent ist wie er eigentlich sein will.
Ich hörte vornweg sogut wie nur positives über den Film, was vor allem an der nicht chronologisch erzählten Geschichte, man könnte grob sagen das "Memento" rückwärts abläuft, und den in Schwarzweiß gehaltenen Rückblenden im Film lag und bekam immer wieder zu hören das diese beiden Aspekte wirklich aller erste Sahne seien und "Memento" an sich einer der innovativsten Filme aller Zeiten ist. Und ja, "Memento" ist ein sehr starker Film, packend und gekonnt vom Meister inszeniert und gerade die eben genannten Eigenschaften sind wahrhaft brillante Faktoren die ihren Teil zu Gesamtbild des Filmes beitragen.
Die Geschichte um den an Kurzzeitgedächtnisschwund leidenden Leonard Shelby, der vergeblich aber zu allem entschlossen versucht den Mord an seiner Frau aufzuklären und sich dabei durch sein Leiden immer wieder wichtige Notizen für seine Mission, meistens in Form von Tätowierungen auf seinem Körper verteilt, "notiert" und stets von wichtigen Personen ein Foto schießt, da er beides sonst unabhängig voneinander in wenigen Augenblicken wieder vergessen würde, wurde schon sehr stark umgesetzt und hat durch seine doch einzigartige Erzählweise oft die Wirkung, das man selbst halb wahnsinnig oder paranoid wird, da man die meiste Zeit über selbst im dunkeln tappt und nicht schlauer als Leonard selber ist.
"Memento" bleibt dabei über die meiste Zeit wirklich ein einziges großes Rätsel. Doch gegen Ende hin, wenn man den Film wirklich aufmerksam verfolgt, lässt sich die große Offenbarung dann doch etwas zu "leicht" erahnen, und wenn dann tatsächlich alles aufgelöst wird, begreift man das die ganze Sache nur durch die unchronologische Erzählweise und die vielen Rückblenden vernebelt wurde und die Lösung des Rätsels irgendwo dann doch nicht SO eine große Überraschung ist.
Natürlich zeigen auch die Schauspieler große Leistungen, allen voran Guy Pearce, der als Leonard wirklich eine beeindruckende Leistung zeigt und das Problem rund um das Kurzzeitgedächtnis, mit dem seine Figur zu kämpfen hat, sehr glaubhaft rüberbringt und in gewisser Weise schon eine kleine One-Man-Show abliefert. Respekt!

Trotz meiner Kritikpunkte, die aber wirklich meckern auf sehr hohem Niveau sind, bleibt "Memento" ein hochspannender, Schauspielerisch sowie erzählerisch brillanteer Film, mit einem wunderbaren Soundtrack und einer schönen Thriller-Atmosphäre! Auch wenn meine Erwartungen nicht vollends erfüllt worden, kann ich für Nolans "Memento" nur eine Empfehlung aussprechen, nicht nur für Fans von Mindfuck usw. !

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BenAffenleck

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Muss ehrlich zugeben, daß ich damals kläglich an dem Film gescheitert bin. Den muss ich unbedingt noch einmal sehen.


DerTelefonfrosch

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Bewertung9.0Herausragend

Und wer hat jetzt seine Frau ermordet? Hab ihn mir gerade angesehen und mir schwirrt der Kopf etwas, aber auf jeden Fall ein unglaublich gut gemachter Film!

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filmfreak180

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ACHTUNG GROSSER SPOILER! ACHTUNG GROSSER SPOILER!

Leonard hat seine Frau ermordet, die Geschichte von Sammy Jenkins ist praktisch seine eigene Geschichte (wenn du genau aufgepasst hast, siehst du am Ende für eine Sekunde Leonard statt Sammy im Stuhl der Psychiatrischen-Anstalt sitzen). Als er von Ted erfährt, dass seine Frau die Vergewaltigung überlebt und Leonard ihr die tödliche Überdosis gegeben hat, beschließt er sich absichtlich eine falsche Fährte zulegen, um am Ende Ted für den Mörder zu halten. Ich hoffe das war hilfreich ;)


DerTelefonfrosch

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Japp paar Minuten drauf war der Groschen schon gefallen, aber trotzdem Danke dass du geantwortet hat, weiß ich zu schätzen ;)


Masche

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Bewertung9.0Herausragend

Super Nachdenk- u Diskutierfilm!

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MissRager

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Bewertung6.0Ganz gut

An sich ein wirklich guter und interessanter Film. Dadurch, dass die Geschichte rueckwaerts gezeigt wird, sehr schoen inszeniert. Jedoch fehlt es zu sehr an dem Aha Effekt am Schluss, sodass man die Tiefe des Filmes nicht wirklich erkennt

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cyberpunky

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Deshalb nochmal schauen, und nochmal und nochmal und ...


ranjan2000

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Die Tiefe erklärt er doch dauernd selber, es gibt keine endgültige Wahrheit, jeder kann sich Fakten zusammensuchen, evtl noch etwas weglassen oder dazu erfinden, und sich seine eigene Realität/Wahrheit aufbauen


Clamio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr Interessanter Film, der quasi Rückwärts abläuft.

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TheHunter

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Bewertung7.5Sehenswert

Super Film
Gute ausgekoppelte story

leider aber keine richtiges "aha so war das" gefühl zum schluss

Leider habe ich den Film ers heute gesehen
also 14 jahre nach veröffentlichung, und ich auch zuvor Shutter Island gesehen habe der teilweise gleich war war der Film dann doch keine 8.0 Wert

Aber lohnt sich zu gucken

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keskushermoston.pesakekovettumatauti

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Bewertung7.0Sehenswert

01/7

.tsi negnuleg krewhürF sethcid hcsirähpsomta ,setug nie otnemeM tim naloN ssad ,nekremuzna tsi tizaF slA
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otnemeM

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quastenflosser

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! ratnemmok repus


brainchild

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Coole Idee! Auch wenn ich keine Ahnung hab, was da steht :D


Frankie Dunn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Inhaltliche Belanglosigkeit, nett verpackt. Abgesehen von der Story ist nichts an Memento von besonderer Qualität und außer den vielen Aha-Momenten weiß nichts an dem Film zu begeistern. Ich muss dazu sagen, dass die Zahl hervorragender Filme, die ich kannte, als ich Memento zum ersten Mal sah, sehr begrenzt war, sodass jeder Film, der Überraschungen versprach, von mir begeistert aufgenommen wurde. Memento hat eine Story voller Twists und Aha-Momente, die es erfordert aufmerksam mitzudenken und den Film vielleicht auch ein zweites oder drittes Mal zu schauen. Da verstecken sich schon einige nette Ideen, die einem Fan von Krimis ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Nach mehrmaligem Sehen hat man dann aber alles entdeckt und stellt fest, dass der Film, wie viele Krimis, keinen zufriedenstellenden Langzeitwert bietet.

Kurzweilig sind quasi alle Filme von Christopher Nolan; so auch dieser. Storytelling können sein Bruder und er. Entertainment kann er auch. Sobald man den Film beginnt, ist man sehr schnell in der Story drin und bleibt dann auch bis zum Schluss interessiert. Ruhephasen gönnen Nolans Drehbücher dem Zuschauer nicht. Man muss aufmerksam bleiben, dann bekommt man häppchenweise etwas zurück. Am Langzeitwert krankt es. An den Figuren, am Inhalt. An der kunstvollen Inszenierung. Am Humor. An emotionalen Szenen. Was Nolan dafür relativ gut kann und in den neueren Filmen zur Genüge serviert, sind pathetisch-emotionale Szenen, frei von jeglicher Ironie. Für seine Trilogie rund um den Dark Knight war das ideal. "I never said thank you" und viele andere Szenen werden für immer in meinem Gedächtnis haften bleiben. Auch The Prestige konnte eine gewisse Portion Pathos und Theatralik vertragen, spielte er doch am Ende des 19. Jahrhunderts und handelte von Magiern, gefangen in ihrer Obsession. Auf solche Stoffe sollte Nolan sich spezialisieren, charismatische Figuren in seine Filme einbauen und dunkel-theatralische Atmosphäre kreieren. Wo aber dieses ironiefreie Pathos auf belanglose Geschichten und Figuren trifft, kommt so etwas wie Inception bei raus. Kein schlechter Film, ein sehr guter sogar, der sich aber unangenehm unrund anfühlt, da trotz all der schönen Worte unklar bleibt, was der Film einem eigentlich sagen möchte, und man aufgrund der Reizüberflutung keine Möglichkeit hat, die eigene Vorstellungskraft zu nutzen, um die Lücken der Visualisierung auszufüllen. Auch Memento fühlt sich extrem unrund an, ist aber immerhin weitgehend frei von Pathos. Es gibt diese Momente (zwischen Lenny und Natalie), in denen die Figuren und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen. Zu selten, aber es gibt sie.

Memento lohnt sich, um einmal einen szenenweise rückwärts erzählten Krimi (mit zusätzlichen vorwärts laufenden, schwarz-weißen Zwischenszenen) zu sehen, der mit einigen Aha-Momenten aufwarten kann und gut gefilmt/gespielt wurde. Ein guter Film, aber nichts wirklich besonderes, das es in dieser Weise nicht weitere Male in den 90ern und 00ern gegeben hat. Besser als Inception (7.5), schlechter als The Prestige (9.5).

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Cunicool

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Bewertung3.5Schwach

Die Art wie der Film erzählt wird ist anders, daher hebt er sich ab gegenüber anderen. Trotzdem finde ich den Film überbewertet. Keine richtige Spannung, kein einziges mal fragt man sich was passiert als nächstes. Am ende versteht man den komletten irsinn, bisdahin muss man sich durch den langweiligen Film durch kämpfen. Da habe ich schon viel bessere Filme gesehen mit einer schlechteren Bewertung

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Theokrat

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Bewertung9.5Herausragend

Das ist Mindfuck per excellence! MEMENTO überzeugt beinahe restlos durch eine geniale Story, eine beachtliche schauspielerische Leistung und vor allem durch diese unglaublich innovative und irrwitzig verwirrende Erzählweise, am Ende zu beginnen und immer mehr von der Vergangenheit zu enthüllen. Diese Erzählweise führt dazu, dass man mit dem Hauptcharakter mitfühlt, der nicht weiß, warum er bestimmte Dinge tut, da er die vorangegangenen Ereignisse nicht mehr erinnert. Das/der sehr überraschende und schockierende Ende/Anfang des Films setzt dem Ganzen noch die Krone auf. 0,5 Punkte Abzug gibt es, da der Film stellenweise etwas langweilig war. Das ist aber nur ein kleines Makel und eigentlich nicht weiter schlimm, da der Film als Ganzes einfach ein Meisterwerk ist. Absolute Empfehlung an alle, die auf anspruchsvolle Spannung stehen!

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Content

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe viel positives über diesen Film gelesen und war total gespannt.
Zunächst angetan von der Erzählweise wurde ich zum Ende hin bitter enttäuscht.
Ich habe mit einem guten Ende gerechnet, was ich aber bekam war unterstes Niveau.
Der Film ist beim besten Willen nicht schlecht. Es gibt wenige Filme wo man alle 5 Minuten überlegen muss, was noch mal war und ob das alles Sinn macht, was mir da gezeigt wird.
Die Erklärung am Ende, wie das alles passiert ist, hat mich dann aber so dermaßen enttäuscht. Der ganze Film wurde dadurch zerstört. Hier hatte wohl jemand keine richtigen Ideen mehr für ein plausibles Ende.
Der Film ist eigentlich eine 9 - 10. Das Ende zieht aber alles runter und da erwarte ich einfach mehr. Schließlich ist das Ende immer das woran man sich am meisten erinnert.

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Christin237

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Bewertung10.0Herausragend

Ein weiteres Meisterwerk. Ein Film, der von vorne bis hinten fesselt. Szene für Szene habe ich verschlungen und mit großer Freude zusammengesetzt. Solche Macharten sind wirklich sehr unterhaltsam. Schauspieler sind, wenn auch bekannt, sehr gut gewählt und machen ihren Job meiner Meinung nach fabelhaft. Eine wundervolle Geschichte, wenn auch sehr traurig... grandiose, berührende Musik. Der Wechsel zwischen vorwärts und rückwärts, um dann ineinander überzugehen... wirklich eine Spitzen-Idee. Wahrscheinlich nicht zum ersten Mal da gewesen, aber für mich damals eine Premiere. Danke für diesen großartigen Film!

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mitytrairom

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vorgemerkt

Eigentlich habe ich mich ja auf den Film gefreut und ich habe ihn auch als DVD zuhause, weil ich ihn demnächst anschauen wollte. Doch dann hat man mich heute sehr, sehr böse gespoilert.
In Biologie haben wir uns eine (wohlgemerkt ziemlich schlechte, auf RTL-Niveau kriechende) "Wissenssendung" über das Kurz- und Langzeitgedächtnis angesehen, auf einmal taucht mittendrin eine Szene aus Memento auf und die Off-Stimme erzählt zwar in Kurzform, aber doch sehr informativ und ausführlich was im Film passiert und wie er ENDET. Bah. Gerade bei so einem Film, bei dem ich mit Absicht keine Inhaltsangaben und Kritiken durchlese, damit ich unvoreingenommen den Film genießen und mich überraschen lassen kann ist das so ärgerlich.
Ich werde ihn mir trotzdem noch ansehen, aber den Machern der Sendung gehört doch eins über die Rübe gezogen :P

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MaceWindu1998

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Hmm, jetzt ist die Frage, ob du das chronologische Ende (das wird am Anfang des Films gezeigt) oder den chronologischen Anfang (damit endet der Film) gesehen hast ...
Was ist da passiert?


mitytrairom

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Ich bin mir da gar nicht mehr sicher, ich hab das (zum Glück) schon wieder halbwegs verdrängt. Aber ich glaub das waren irgendwie Filmszenen aus dem Mittelteil und vom chronologischen Anfang. Ich schau mir den Film morgen an, dann weiß ich es ja, ob ich wirklich gespoilert wurde. Aber gut zu wissen, dass es noch ne Chance gibt, den Film genießen zu können :)


deregenerator

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Bewertung5.5Geht so

In den reversiblen Erzählschemen ist ein Zeit-Raum-Sprachbezug auf sich selbst reduzierende Weise sinnlich umschrieben. Die Korrelationen manövrieren dadurch einen triangulären Fokus. Im Affekt wird einer kommutablen Exegese nachgegangen, dabei navigiert ein Randbereich manche endogene Ausschnitte der Realität. Die osmotischen Bildfetzen werden losgelöst und dabei mit portablen Kommunikatoren verbunden. Preziöse Strategien der Darstellung konturieren impulsive Arbeitsprozesse und überarbeiten dadurch die Termini in selbstreferentieller Weise. So problematisieren die Bildemblematiken in den präzisen Strategien einen fast musealen Akzent in einer Dekonstruktion des Nirgendwo. Diese Rekonstruktion von Wirklichkeit bildet jene vergleichsweisen Erzählstränge der Aufbrüche und experimentiert diese kompatibel.

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Christin237

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man nennt es erguss...


lucas.carvalho.5454021

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ich dachte dieser kommentar wäre satire, aber der schreibt jeden seiner kommentare so... hahaaahaa


Ludi

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und was war jetzt mit dieser Natalie?
und hatte seine Frau Diabetes oder nicht?

krasser Film! Fand den echt gut!
nur manchmal nicht mehr durchgeblickt xD

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cyberpunky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schau mir den etwa alle 1-2 Jahre wieder an und bin jedes mal wieder aufs neue fasziniert!
Einmaliges Meisterstück der Filmgeschichte, wollte mir schon lange mal die chronologische Fassung ansehen, wird aber doch jedes mal wieder die normale.
Schon einige Jahre mein absoluter Lieblingsfilm!

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rainewardo

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Bewertung9.0Herausragend

Seitdem Christopher Nolan mit "Batman Begins" das Comic-Genre mit seinem realitischem Anstrich revolutionierte und mit "Inception" zeigte, dass Mainstream, Arthouse und Anspruch Hand-in-Hand gehen können, gilt Nolan als Wunderkind Hollywoods. Doch bereits sein zweiter abendfüllender Spielfilm hat es in sich!

Nolans Thriller über einen Mann, der den Mörder seiner Frau sucht hat ihm die Tore Hollywoods geöffnet. Doch wieso? Solche Filme gibt es wie Sand am Meer, einige richtig gut, andere ziemlich missraten. Die Antwort ist ganz einfach: es ist nicht das Was, sondern das Wie, was "Memento" zu etwas ganz Besonderem macht.

Etwas besonderes ist schon der Charakter, den Guy Pearce darstellt - ein Mann, der über keinerlei Kurzzeitgedächtnis verfügt, sucht den Mörder seiner Frau. Allein die Ausgangslage ist schon genial, doch es kommen die vielen Einzelheiten hinzu: um sich zu erinnern, muss Leonard (Guy Pearce) sich schrittweise mit Fotos, Zetteln und Tattoos erinnern, was als Nächstes folgt.

Die zweite Besonderheit ist, was als Nächstes folgt: anstatt seine Geschichte linear zu erzählen, geht Nolan den umgekehrten Weg und fängt mit dem Ende des Films an, um sich nach und nach immer mehr zum Anfang zu kämpfen. Man schaut den Film gewissermaßen rückwärts. Doch nicht nur das! Der Film wird immer wieder von einer Geschichte unterbrochen, die den Zustand des Charakters wiederspiegelt und einer weiteren Rückblende, indem er linear näher an sein Ziel kommt. Klingt kompliziert? Tatsächlich zeigt sich schon hier Nolans Talent für's Geschichteerzählen, da man dem Film durchaus folgen kann, wenn man mit Konzentration, Ruhe und Interesse die Handlung verfolgt. Tut man dies, so wird man mit einem der besten Thriller seit Jahren belohnt!

Doch ist eine Geschichte, dessen Ende man schon kennt, nicht langweilig und vorhersehbar? Nein, ganz und gar nicht!
Man ist immer genauso ahnungslos wie Leonard selbst, man kann sich seiner Sache nie sicher sein. Ist man sich sicher, kann man davon ausgehen, das alles auf den Kopf gestellt wird, oft nur wenige Minuten später.

Dies trägt nicht nur zur Spannung, sondern auch ungemein zur Charakterentwicklung bei, sodass sich bei vermutlich guten Figuren immer wieder neue Abgründe auftun und Feinde gar nicht so boshaft erscheinen, wie man vielleicht zunächst glaubt - großartig!

Fazit: Durch die ungewöhnliche Erzählweise bekommt man einen Thriller der Extraklasse geboten, der durchweg spannend ist und unterhält, man fragt sich stets, was wohl als Nächstes (oder besser: vorher) passiert und wie Leonard in diese Lage kam. Ein Film, den mal unbedingt mehr als einmal gucken sollte - eine kleine Genreperle!

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sweeneytodd

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Bewertung7.5Sehenswert

Endlich mal ein Film, der mit neuen Ideen aufwartet. "Memento" erlaubt durch seine einzigartige Erzählweise keinen Moment der Unaufmerksamkeit.
Dazu fiebert man mit dem Protagonisten mit, der sich zum Ende hin zur tragischen Figur entwickelt und man richtig mit ihm mitleidet. Tolle Idee mit fantastischen Schauspielern, auch wenn sich hin und wieder Längen einschleichen.

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film wo man bei der Sache sein muss. Komplex spannend und wendungsreich, erzählt das Erstlingswerk von Christopher Nolan (The Dark Knight-Triologie, Inception), die Geschichte eines Mannes, der sein Gedächnis verloren hat und seine Identität sucht. Ein Puzzle von einem Film und eine Geschichte, wie sie nur Nolan erzählen kann. Ähnlich wie "Identität" nur viel, viel besser!

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Bourbon

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Bewertung6.0Ganz gut

Name: "Memento". Regisseur: Christopher Nolan. Bewertungen im Internet: Top. Für mich ein Grund, sich den Film anzuschauen. Ebenso, weil ich es einfach nur liebe, wenn die Geschichte langsam aufgeklärt und erhüllt wird durch die Rückblenden. Und so kann ich sagen, dass man dies gut um- und eingesetzt hat. Die Rückblenden haben an genau der richtigen Stelle begonnen bzw. aufgehört, um nicht zu viel zu offenbaren und um das Rätseln beizubehalten. Leider muss ich aber auch an diesem Punkt sagen, dass der Film am Anfang bis zum Mittelteil sind sonderlich spannend ist, den Zuschauer kaum fesselt und doch eher langweilig und langwierig wird. Von Minute zu Minute wird es interessanter und vor allem der Schluss, als der große "Knall" kommt, wird man überrascht und sitzt danach noch einmal etwas auf der Couch, um das ganze in den Zusammenhang zu bringen. Wir wissen nie mehr als der Protagonist selbst. Aber verstrickter und intelligenter hätte es schon sein können.

Fazit: "Memento" hätte man auf jeden Fall für den Zuschauer interessanter gestalten können. Die 113 Minuten Laufzeit wirken sich vor allem auf den Anfang und Mittelteil aus. Hier hätte besser gegolten: In der Kürze liegt die Würze. Ansonsten entfesselt der Film nach und nach sein Potential und überrascht den Zuschauer. Ebenso werden bestimmte Punkte offen gelassen, wodurch man sich selber darüber mehr Gedanken machen kann.

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RedRai

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schoener Kommentar :) aber ich denke das das keine Rueckblenden sind sondern wenn man es genau sieht es ist der Film Rueckwaerts gedreht. lg RedRai



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