Prestige - Die Meister der Magie

The Prestige (2006), GB/US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 04.01.2007


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7.8
Kritiker
85 Bewertungen
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7.7
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von Christopher Nolan, mit Hugh Jackman und Christian Bale

Prestige – Die Meister der Magie entführt uns ins viktorianische London Ende des 19. Jahrhunderts, wo sich Hugh Jackman und Christian Bale mit allen Mitteln als rivalisierende Zauberkünstler bekämpfen.

Bitte genau hinsehen:
‘Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen…’ Mit diesen Worten begrüßt uns der Erfinder von Zaubertricks, Cutter (Michael Caine), in seiner Welt, der Welt der Illusionen und der Gaukelei. Die drei Phasen sind: 1. das Thema (the Pledge), 2. der Effekt (the Turn), 3. das Prestigio (the Prestige). Alle drei Teile bauen aufeinander auf: Mit etwas Gewöhnlichem passiert etwas Aussergewöhnliches, das in der perfekten Illusion mündet. Etwas verschwinden zu lassen ist noch keine Kunst. Denn nur wenn das Verschwundene auch wieder auftaucht, ist der Applaus gewährleistet.

Wir befinden uns im London der Jahrhundertwende. Das viktorianische Zeitalter neigt sich dem Ende, das 20. Jahrhundert steht voller Ungeduld vor der Tür. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Die Wissenschaft löst die Magie ab, und die Magie muss sich die Neuerungen zunutze machen.
Alfred Borden (Christian Bale) und Robert Angier (Hugh Jackman) sind zwei aufstrebende Zauberkünstler, die sich anfangs noch gemeinsam als Assistenten in Zaubershows verdingen müssen. Beide haben große Pläne, doch sind sie von unterschiedlichem Naturell: Während Borde seine Tricks eher nüchtern vorträgt, ist Angier der geborene Schausteller. Dennoch respektieren sie einander. Das ändert sich schlagartig, als bei einem tragischen Unfall die Assistentin und Gattin von Angier, Julia McCullough (Piper Perabo), bei einem Entfesselungstrick auf tragische Weise umkommt und ertrinkt. Da Borden für den Knoten zuständig war, macht Angier ihn für den Tod seiner geliebten Frau verantwortlich. Bei einer Show Bordens sabotiert er einen seiner Tricks und verübt ein Attentat auf ihn, was Borden zwei Finger kostet. Die Rivalität ist eine offene Feindschaft geworden. Angier neidet Borden seine glückliche Beziehung mit Sarah (Rebecca Hall) und den Erfolg dessen neuesten Höhepunkts: ‘The Transported Man’. Angier setzt seine Assistentin Olivia Wenscombe (Scarlett Johansson) auf Borden an, um ihm sein Geheimnis zu entlocken. Doch Borden scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein, wovon auch sein Tagebuch zeugt, welches Olivia ihm klaut. Von Ehrgeiz zerfressen wendet sich Angier an den umstrittenen Wissenschaftler Nikola Tesla (David Bowie) und kehrt nach Jahren mit einem Paukenschlag zurück. Er präsentiert als The Great Danton ‘The Real Transported Man’. Doch für seine Show hat Angier einen großen Preis zu zahlen: Den endgültigen Verlust seiner Unschuld. Aber das Prestige, die perfekte Illusion, kennt keine Gewinner. Denn das Prestige fordert volle Hingabe, völlige Selbstaufopferung. Dies schließlich eint Angier und Borden wieder.
Und hast du genau hingesehen?

Hintergrund & Infos zu Prestige – Die Meister der Magie
Nach eigener Aussage wollte Christopher Nolan mit Prestige – Die Meister der Magie (OT: The Prestige) keinen Genrefilm per se schaffen, der sich ohne Weiteres in eine Schublade stecken lässt. Und so ist Prestige eine Mischung aus historischem Film, non-linear erzähltem Mysterythriller und Drama einer Rivalität zweier verwandter und doch vor allem fehlgeleiteter Seelen, kongenial mit Hugh Jackman als The Great Danton (eine Vorwegnahme seiner Rolle eines Franzosen in Les Misérables?) und Christian Bale (Batman Begins) als glaubwürdigem Working-Class-Zauberer besetzt. Für die Rolle des real-existierenden Tesla hatte Nolan als einzigen Kandidaten von vornherein David Bowie (Der Mann, der vom Himmel fiel) gesehen. Erst nach einiger Zusprache konnte man ihn schließlich für die Produktion gewinnen.
Die Vision, die Art Director Nathan Crowley (Oscar-Nominierung für The Dark Knight) für sein London vorschwebte, beschrieb er selbst als eine viktorianische Version des heutigen Tokios. Seine Vision kam an, und seine Arbeit wurde für einen Oscar nominiert. Ebenfalls eine Oscarnominierung erhielt Nolans Stamm-Kameramann Wally Pfister (Oscar für"Inception (Inception)":/movies/inception), obwohl er selbst gerade die Ausleuchtung der Schauspieler als anti-Oscar-tauglich bezeichnete.
Wie effektiv die Arbeit an The Prestige war, sieht man, wenn man sich die Produktionszeiten anschaut: So wurde der Film zwischen Januar und April 2006 abgedreht, Schnitt, Scoring und Abmischen dauerte noch einmal bis Mitte September gleichen Jahres und die Premiere fand am 17. Oktober 2006 auf dem Filmfestival von Rom im richtigen Rahmen statt.
Die Geschichte von The Prestige basiert auf dem gleichnamigen Roman von Christopher Priest aus dem Jahre 1995 und wurde wie häufig von den Brüder Christopher und Jonathan Nolan adaptiert. (EM)

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Kommentare (285) — Film: Prestige - Die Meister der Magie


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judith.vollmar

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Bewertung9.0Herausragend

Ein großartiger Film mit tollem Cast. Kurze Anmerkung zur Story, ich weiß nicht ob es anderen genauso ging: Man denkt, man kommt vom Verständnis her gut mit. Doch gerade zum Ende hin realisiert man erst, dass eigentlich nichts verstanden wurde.

"Prestige" hat mich nach dem ersten Gucken ziemlich ratlos zurückgelassen. Aber ich denke, das steigert den Anreiz nur weiter, den Film erneut zu gucken. Zu versuchen ihn eher zu durchschauen. Sehr empfehlenswert.

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DoctorWho

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Bewertung9.0Herausragend

Bei diesem Film hat wirklich sehr viel gestimmt. Ein geniales Drehbuch, super Szenenbilder und Darsteller in Höchstform, vom genialen Christopher Nolan mal ganz abgesehen. Wie bei den Zaubertricks gilt es auch im Film, nichts ist wie es scheint und überall wird getrickst. Auch die Erzählweise des Films, ein Flashback in einem Flashback, ist nicht störend oder anstrengend, sondern wirkt einfach gut gemacht. Und das Ende ist eines der besten in einem Film überhaupt, auch wenn ein Teil ein bisschen zweckmäßig wirkt. Eine absolute Empfehlung und ein Muss für sämtliche Filmfans.

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dwaddy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, Hut ab: ein grandioser Film: Story, Schauspieler, Settings ... alles passt. Das Duell zwischen Hugh Jackman und Christian Bale ist perfekt und kallhart inszeniert, die Story hat ein paar wirklich perfekt inszenierte Überraschungen parat, was will man mehr? Ein bisschen mehr Straffheit wäre manchmal wünschenswert gewesen, aber das ist schon Lästern auf wirklich hohem Niveau. Denn ansonsten finde ich hier wirklich kein Haar in der Suppe.

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MetalFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gefiel mir recht gut. Beide sind in den Rollen hervorragend und der Twist war für mich auch unvorhersehbar.
Den Film hat was von Batman vs. Wolverine. ;)

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RolyK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es dauert eine ganze Weile, bis man sich in den doch ruhigen Stil des Filmes eingesehen hat. Zu Beginn sind die einzelnen Handlungsstränge und Zeitsprünge etwas verwirrend, aber nie so, dass man abschalten würde. Irgendwann fesselt einen dieser Film sehr - und das überraschende Ende lässt den Zuschauer mit einem fassungslosen Gefühl zurück. Ein wenig verstörend ist es wohl, aber genauso beeindruckend.

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simbosambo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich müsste man Nolan für jeden Film eine 10 geben! Meiner Meinung nach der beste Regisseur aller Zeiten mit den besten "Action"-Filmen die es gibt.
Von Memento zu Batman bis zu Prestige oder Inception, alles ist perfekt.
Trotzdem kann ich ihm nie eine 10 geben, da "Prestige" zu lang, "Inception" an der letzten Ebene zerbracht und bei den Batman-Filmen immer noch der letzte Funken fehlt! Trotzdem bin ich Nolan Fan und könnte fast allen eine 10 geben!

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MissRager

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Bewertung9.0Herausragend

ACHTUNG SPOILER!

Mir hat der Film richtig richtig gut gefallen, vor Allem weil die Besetzung so gut war. Jackman und Bale beweisen mal wieder ihre großartigen schauspielerischen Fähigkeiten und halten den Zuschauer bis zum Ende in Atem. Jedoch habe ich eine Frage: Bin ich die Einzige, der aufgefallen ist, dass Fallon ebenfalls von Christian Bale besetzt war? Das hat leider etwas gestört, dass man die ganze Zeit wusste, das Bordon einen Zwilling hat. Hat mich dennoch nicht davon abgehalten, den Film und das Ende zu hinterfragen und verstehen zu wollen!

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Filmromantikerin

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leichter Spoiler
Ja, ist mir aufgefallen - aber erst im Nachhinein. Da hattest du wirklich ein gutes Auge. :D Aber wäre noch unsinniger gewesen, ihn von jmd. anderen spielen zu lassen - schließlich sind sie's ja nun mal. ;) Und auch wenn man es ahnt, weiß man ja trotzdem noch nicht ihre Vorgehensweise.


MissRager

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Ja leider :D Ja, zum Glück stimmt das :)


abendrot

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht nur auf tricktechnischer, sondern auch auf menschlicher Ebene interessante Geschichte. Ein großer psychologischer Pluspunkt des Films liegt darin, dass der Zuschauer bald genauso verwirrt ist wie das Publikum der in der Geschichte gezeigten Illusionstheater - und somit Trugbilder und Realität nicht mehr auseinander halten kann. Selbst am Ende kann man sich noch einige Fragen stellen über das, was man für bare Münze genommen hat, denn die Story lädt regelrecht ein zur Theorienbildung. In der Mitte wird es etwas abgefahren mit Teslas ,,Kopiermaschine". Damit verlässt der Film auch eindeutig den realistischen Rahmen, was finde ich nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Die Besetzung ist okay, Bale gut, Jackman ok, Johansson zufriedenstellend. Der durch allerelei kreative Kaprizen bekannte Bowie etwas ungewohnt steif in seiner Rolle - allerdings sind einem als reales Vorbild Nikola Tesla auch gewisse Grenzen gesetzt (nur, wozu dann unbedingt Bowie?). Als zusätzliche Verwirrung empfand ich den für Nolan typischen sprundhaften Szenenwechsel - einmal kurz nicht aufgepasst, schon ist die Ratlosigkeit perfekt.

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Kohax

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein zweiter Film, in dem Christopher und Jonathan Nolan das Drehbuch schrieben. Mittlerweile ist Christioher Nolan ein Garant der Regisseurskunst. Und mit der Kombi des Bruders kommt nach Memento wieder ein extrem komplexes Gesamtkunstwerk bei heraus.
Hier ist allerdings die Geschichte an sich schlüssiger als bei Memento und lässt nach Ende des Films eigentlich keine Fragen mehr offen. Allerdings finde ich, dass hier die Spannung ein wenig zu kurz kommt, was doch recht schade ist.
Jedoch wird die Atmosphäre des Films grandios rüber gebracht. Der Zwist der beide Künstler, gespielt von Hugh Jachman und Christopher Bale, nebenbei bemerkt erstklassige Schauspieler, ist authentisch und ordentlich. Scarlett Johannson wirkte wieder mal farblos, also irgendwie bin ich kein großer Fan der Frau. Aber ein Augenschmaus ist sie ohnehin. Die Liebesgeschichten waren jetzt so lala, aber taten dem Film kein Abbruch.
Insgesamt ein guter Film, dem man allerdings wirklich aufmerksam folgen muss.

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein 500. Film sollte etwas Besonderes werden. Etwas, das ich schon ewig vor mir herschiebe, etwas das mir gut gefallen _muss_. Da kam mir "Prestige" gerade recht. Die sichere Vorhersage von 8,5 unterstrich das ganze, zusätzlich der fast durchgehend ausgezeichnete Schnitt meiner Buddys. Tja, und jetzt sitze ich hier und versuche ein paar anständige Zeilen auf den Monitor zu bringen.

Sicherlich war die ausgedehnte Radtour vorher nicht gerade förderlich, um hier ständig den roten Faden des Geschehens im Blick zu haben. So war die erste halbe Stunde nicht minder ein verzweifelter Versuch, die Zeitsprünge und die anfangs sehr wechselhafte Beziehung zwischen den beiden Magiern und späteren Rivalen Borden und Angier im zeitlichen Kontext einzuordnen. Hat das erstmal geklappt, eröffnet sich dem Zuschauer eine wunderbare Welt voller Illusionen, Magie, Wissenschaft (Bowie, du charismatische Schnitte!), Wut und Hass, Liebe, atemberaubender Prestigios und und und. Dazu gesellt sich ein Cast, der mindestens genauso gut ist, wie er sich liest.
Das alles wäre mir mindestens 8 Punkte wert gewesen.

Doch warum stehen hier nur 7 Punkte?

Der Film ist spannend und optisch ein Leckerbissen, doch "Prestige" hat meine Nerven trotz seiner überraschenden Schauwerke überstrapaziert. Der Film ist bis zum letzten Drittel relativ undurchschaubar und selbst wenn man meint man hätte ihn durchschaut, kann man sich doch nie ganz sicher sein und man fängt wieder an zu zweifeln. Das ist an und für sich eine sehr gute Sache. Doch dieser Grat zwischen gekonnter Anspannung und Überspannung ist sehr schmal. Und so kam es wie es kommen musste. Ab der letzten halben Stunde fühlten sich meine Gedanken so verknotet und angespannt an, dass der Knoten gar nicht anders konnte als zu platzen und mein Interesse am Film infolgedessen fast vollständig verschwand. Diese 10 Minuten bis zum letzten Prestigio, dem Prestigio des Films, hatte ich sowas von keine Lust mehr auf die ganze Chose und mein Gemütszustand änderte sich von gespannt in genervt. Genervt von dem ganzen Hin und her, von Gedanken und Eindrücken die man während des Schauens innerlich abgespeichert hat und die sich zum Ende hin als richtig herausstellen sollten, wodurch das Ende, die letzten 20 Minuten, kaum mehr als über eine Moralpredigt hinauskam.
Dabei ist es nicht mal das im Kern gute Ende was mich so stört, sondern nur die Einleitung dessen. Diese zehn Minuten, die meinen sonst so guten, wenn auch leicht ermüdenden Eindruck des Films hart auf die Probe stellen mussten. Die den Gedanken, den Film gleich noch einmal sehen zu müssen prompt über Bord warfen. Vielleicht war ich zu müde, vielleicht war es nicht die perfekte Stimmung für den Film, aber je länger ich hier an diesem Text sitze, desto mehr regt mich diese Tatsache auf. Diese Mentalität und den Drang, unbedingt noch einen draufsetzen zu müssen, unbedingt noch einen Haken zu schlagen, um auch ja der letzten Hirnwendung die Spannungsschraube anlegen zu müssen. Hätte sich Nolan das doch nur verkniffen, wäre ich womöglich zufriedener gewesen.

Aber abgesehen davon ist "Prestige" ein Film voller Metaphern und Bildern, eine Verbeugung vor der Technik und Erzählkunst des Kinos, in dem zugleich so viel Wahrheit steckt und einem die Zeit der Industrialisierung der Welt ständig vor Augen führt. Eine Welt voller Rivalität, nicht nur die zweier Magier, oder zweier Tüftler, auch nicht die, wie zeitlich gesehen, übliche Rivalität zwischen Ländern. Nein.
Wissenschaft und Magie. Zwei Dinge, die sich zwar nicht immer ausschließen müssen, aber doch so strikt voneinander getrennt werden. Wissenschaft, die Nutzung des Verstands und rationalem Denkens um etwas Größeres zu erschaffen und die Magie.
Die Kunst den Menschen zum Staunen zu bringen. Abseits jeglicher Rationalität, das Geschick den Menschen im Ungewissen zu lassen und das Gesehene so zu verpacken, dass der sonst so um Erklärung bemühte Zuschauer, wenn auch nur für kurze Zeit, aus einer sich immer schneller drehenden Welt mit nur einem kleinen Schritt aus dem altem Trott treten kann, ohne das gleich eine komplette Welt für ihn einstürzt.

Ja, das ist Kunst.

Und Magie.

Doch eines haben beide gemeinsam: Es wird immer eine Rivalität innerhalb dieser Bereiche geben. Denn das Streben nach immer mehr und immer besser und größer, das liegt eben in der Natur des Menschen. Das zog sich schon immer durch die zeitliche Geschichte und das wird es auch in Zukunft tun. So ist der Mensch nun mal. Ein widersprüchliches Wesen, das wenn es sich für eine Sache verschreibt, es seine Seele dafür verkauft. Genauso wie Borden und Angier es taten. Ob du nun auf der vermeintlich guten oder bösen Seite stehst, ein Gewinner, der sieht anders aus.

Und genau DAS macht den Film so sehenswert, oben genannter Mankos zum Trotz.

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Schlopsi

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Boah ihr Säcke, ihr habt uns also die Sonne geklaut! :D
Nee, tu das. Viel Spaß ;)


Hartigan85

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Ohje, hab mir die Diskussion zu "Fargo" mal grad durchgelesen. Mir ist ja in letzter Zeit schon öfter bei unserem Facebook-Tippspiel aufgefallen, dass du kobbi und Souli euch ein bisschen in die Haare gekommen seid. Ich dachte allerdings eher, dass das nur Spaß ist, der sich ab und an mal ein wenig hochschaukelt. War wohl ein Irrtum...? Fargo find ich jedenfalls auch große Klasse, werd dich aber jetzt deshalb nicht angreifen...;)


Chev-Chelios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Prestige zaubert ein ebenso elegantes wie raffiniertes Geflecht aus Illusion, Intrigen, Verrat, Eifersucht, Besessenheit, Rache, Schuld und Sühne auf die Leinwand und die Stimmung zu Ende des 19. Jahrhunderts wird auf sehr angenehme Weise eingefangen. Der Film beinhaltet alle Elemente die einen guten Film ausmachen, angefangen von einer interessanten Story, bis hin zu zwei sehr guten Hauptdarstellern. Hugh Jackman und Christian Bale waren eine sehr gute Wahl für die Rollen der Magier und die Zaubertricks und Illusionen wurden perfekt in Szene gesetzt. Der Film ließ zu keiner Zeit Langeweile aufkommen und er verstand es den Betrachter zu fesseln..

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender Film mit Top-Stars und Nolan typischen Twist! Hätte aber etwas mehr erwartet. War am Schluss doch etwas enttäuscht, da der Film doch seine Längen hat!

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Luke_92

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Bewertung9.0Herausragend

„Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen.
Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt: der Magier zeigt Ihnen etwas ganz Gewöhnliches; ein Kartenspiel, einen Vogel oder eine Person. Er zeigt Ihnen dieses Objekt. Vielleicht bittet er Sie auch darum, es zu inspizieren, damit Sie sehen können, dass es wirklich echt ist, ja, unverfälscht und normal. Doch wahrscheinlich ist es das natürlich nicht.
In der zweiten Phase geschieht der Effekt: der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt damit etwas Außergewöhnliches geschehen. Nun suchen Sie nach den Geheimnissen, aber Sie werden es nicht finden, denn natürlich ist es so, dass Sie nicht wirklich hinsehen; Sie wollen es eigentlich gar nicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen.
Aber noch applaudieren Sie nicht, denn etwas verschwinden zu lassen, ist nicht genug - man muss es auch zurückbringen. Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick einen dritten Akt, den schwierigsten Teil, das Finale.
Man nennt ihn Prestigio.“

Christopher Nolan greift tief in seine Trickkiste und bietet dem Zuschauer weniger einen Film, als viel mehr ein echtes Zauberstück aus drei Akten auf Zelluloid.
Natürlich muss Magie auch elegant in Szene gesetzt werden und wer könnte das besser, als der wohl talentierteste Regisseur des letzten Jahrzehnts. Und dabei tut Nolan eben das, was er immer tut. Er tritt bei Seite und öffnet die Bühne für einen atmosphärischen Soundtrack, kesse Dialoge in einer spannend-mysteriösen Geschichte und hervorragende Charakterdarsteller. Christian Bale und Hugh Jackman spielen grandios und auch Michael Caine funktioniert als Sidekick wunderbar.
Dazu kommt ein Gänsehautfinale, ein Prestigio, das einmal entfesselt, eine kühle Hommage an die Unterhaltungsbranche perfekt macht.
Ja, dieses Werk ist kurzweiliger als andere Nolan-Filme und ja, es macht bei der zweiten Sichtung nicht mehr so viel Spaß, aber das ist im Letzten nur konsequent. Auf das Verwirrspiel, in dem der Zuschauer ständig glaubt, die Lösung entdeckt zu haben, folgt der entlarvter Zaubertrick, der zunächst beweist, das man charmant getäuscht wurde und danach gleichsam mit der Offenbarung einen großen Teil seines Reizes preisgibt.
Was gibt es noch zu sagen? Vielleicht eines!
Ich will noch einmal betonen, was wir alle bereits wissen. Christopher Nolan ist der beste Regisseur unserer Zeit. Er ist für mich der Meister des Blockbuster-Kinos, vielleicht ist er sogar mehr als das. Vielleicht ist Nolan der Regisseur, der Blockbuster auf sein höchstes Niveau hebt und zur Vollendung bringt. Denn er bietet fulminantes, bildgewaltiges Unterhaltungskino und kombiniert es mit einem intelligenten, nicht hoch anspruchsvollem, aber intelligentem Plot. Damit unterscheidet Nolan sich von Filmschaffenden wie Michael Bay, Roland Emmerich oder dieser Marvel-Sequel-Prequel-Remake-Bande, die vor allem Filme machen, die visuell beeindruckend sind, aber deren Story jeder 12-jährige in einer langweiligen Geschi-Stunde auf seinen College-Block kritzeln könnte.

Fazit: >Prestige< ist eine Geheimnis, eine Obsession und filmische Magie. Christopher Nolan, du bist mein Lieblingsregisseur!!!

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filmverliebt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss zugeben, dass der Film mich am Anfang nicht sonderlich gepackt hat. Wenn man dann aber versteht und sich darauf einlässt... lässt einen der Film über die zwei Stunden nicht mehr los. Sehr dicht inszeniert und glaubhaft vorgetragen. Außerdem schöne Kostüme und Illusionen. Beide spielen ihre Rollen toll und ich weiß gar nicht, wen ich weniger mögen soll?

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joschka.baumert

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern hab ich den Film ein drittes mal nach längerem geguckt, mit jmd der ihn noch nicht kannte.
Er besitzt wahrlich einige Interpretationsebenen, das will ich aber nicht weiter ausführen, sondern ein anderes Merkmal hervorheben:
Der Film hat einen enormen "Wiederguckwert" (gibts dafür ein besseren Ausdruck bzw ein Fachwort ?^^), denn wenn man den Twist rund um Christian Bale weiß, erlebt man jede Szene nochmal anders mit ihm, besonders die Dialoge mit den jeweiligen Partnerinnen.
Man freut sich, wie ein kleines Kind, gerade wenn man den Film mit jmd guckt, der ihn noch nicht gesehen hat.
Auch konnt ich dieses mal mehr auf Aussagen und Metaphern achten, da beim ersten mal sehen (vermutlich gewollt) eine konstante Verwirrung herrscht, besonders durch die vielen Zeitsprünge.
Wir hatten noch eine längere Diskussion danach, ob "Inception" oder Prestige besser ist. Beide weisen durchaus parallelen in der Inszenirung auf, wie ich finde.
"The Prestige" führt einen so wunderbar an der Nase herum, als wäre der ganze Film ein einziger Zaubertrick.
"Inception" hingegen regt mich durch die letzte Szene mehr zum nachdenken an (fällt er oder fällt er nicht?). Es gibt zahlreiche Interpretaionen und Theorien dazu, hier eine die es sehr strukturiert darstellt:

http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/08/16/inception-interpretationen-und-erklarungsversuche/

Ich halte "The Prestige" dennoch für das bessere Gesamtkunstwerk, weil die Wirkung des Twists, zu den besten gehört, die ich bis jetzt erleben durfte.

Ein letzten Satz noch zu Nolan: er schafft es wie kein anderer, das blockbusterhafte eines James Camreron, wo die Filme allerdings oft eine platte Story aufweisen (siehe "Avatar"), mit einer ausgeklügelten Inszenierung und Storyline, die teilweise auch aus einem Kunstfilm stammen könnte, zu verbinden.
Dies macht für mich seine Genialität aus, seine Filme besitzen so viele Ebenen, aus denen sich jeder individuell seine eigenen rauspicken kann. Das wurde mir gestern noch einmal eindrucksvoll vor Augen geführt. :)

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dannydiaz

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Nolan hat eigentlich immer nur die gleichen Tricks in der Tüte.
Von allen Nolan Filmen ist das auch mein Favorit. Der macht wirklich "mehrfachguck"Spaß.


joschka.baumert

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Ganz unrecht hast du damit definitiv nicht, dennoch lass ich mich von genau immer diesen gleichen Tricks gerne beeindrucken ;)


deevaudee

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Bewertung7.0Sehenswert

Prestige von Nolan, mit Bale und Jackman, sowie der Johansson.

Und alle spielen das Spiel Klok gegen Copperfield.

Dazu das Setting Ende 19. Anfang 20. Jahrhundert. Und muss sagen, diese Zeitepoche zu bebildern erfordert gute Locations und viel Kostüm, Masken und Bühnenbildnis Geschick und Arbeit. Und das sah sehr gelungen aus. Doch wo mündet der Reiz der zwei Rivalen? Besser zu sein als der andere? Mehr Applaus zu bekommen? Berühmter zu werden? Den anderen schaden?

Es ist von allen Ansätzen irgendwie was bei. Letztlich ist es die Obsession beider berühmter und bekannter zu sein und im Rampenlicht zu stehen, zumindest die von Bale als Borden. Der so ziemlich jedes Hindernis in Kauf nimmt. Jackman als Angier ist weitaus harmloser was die Gier angeht, aber dennoch im Jubelsturm der Massen stehen möchte. Ihn zur Seite steht Michael Cain, der als Erfinder von Tricktechnik die für die Magie sorgen soll. Im Vordergrund steht allerdings die Rivalität der beiden Magier. Und für meinen Geschmack wurde zu viel verheimlicht, zu viel ein mysterium um die kleinsten Dinge gemacht. Natürlich gehört es zum Film, aber irgendwo wäre ein wenig weniger, mehr gewesen. Spannend ist der Film inszeniert, aber kommt schwer in die Gänge, und man muss sich eine weile orientieren, wo wie was letztlich überhaupt Phase ist. Denn mags an der Zeit liegen, und den wie es für Theater üblichen, begrenzt verfügbaren Nutzraum an Publikum ist, wie gross kann man da schon als Magier werden?
Und es reicht nicht das einer aus dem Metier kommt, lungern gleich mehrere rum, und verkommen dann eben zu Rivalen.

Die 3 Phasen eines Tricks sind auch nur spärlich im Qlimax geendet. Auch wenn man die Schauspieler kennt, so recht Bindung bekam ich zu beiden Hauptdarsteller nicht. Da war Caines Charakter noch der prägsamste von allen.
Das Thema des Films ist an sich okay, und auch mal was anderes. Nur irgendwie fehlte mir da noch irgendwie was um komplett überwältigt zu werden.

Die Wendung zum Ende hin, hatte auch eine Art Selbstreinigung in sich. Das eine hebt das andere auf, so könnte man es umschreiben. Und im Gesamtblick fragt man sich, wer war denn nun der besessenere von den beiden Gegenspielern? Wer hat das grössere Opfer gebracht, und war das eigentliche Opfer? Denn das relativierte Cains Haltung zum Ende hin enorm. Unterm Strich bleibt ein interessantes Thema, das vielleicht etwas zu dick aufgetragen hat, und mit bekannten Darstellern versucht hat dem ganzen auch Glamour zu verleihen. Doch irgendwie war das eine zuviel, die Wirrungen das Hassende, und von anderen Dingen einfach zu wenig, was jetzt die Nachvollziehbarkeit angeht. Es ist gewiss kein schlechter Film, und Fans von "Plottwists" bekommen auch mit Prestige dank der fabelhaften Welt der Magier auch einen guten geboten, aber dennoch war das vielleicht nicht der Höhepunkt an so einer Umsetzung.

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CptFullbody

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Seit Jahren steht Christopher Nolan nun schon für Qualität in Hollywood und begeistert vorallem mit seinen geistreichen Drechbüchern und toller Charakterzeichnung.
Prestige war auch der erste Film den ich von Nolan gesehen habe und seitdem versetzt mich dieser Ausnahmeregisseur immer wieder mit seinen Werken in Erstaunen.
Nicht anders auch bei Prestige, habe den Film jetzt schon mehrmals gesehen und könnte mir ihn auch immer wieder anschauen.
Alleine schon der Cast mit High Jackman, Christian Bale, Scarlett Johansson und Michael Caine ist sehr stark und überzeugen mit einer einwandfreien schauspielerischen Leistung, wobei mir Christian Bale hier besonders gut in seiner Rolle gefällt.

Der Film beginnt gleich zu Anfang schon mit einem starken Moment, welcher dann auch die eigentlich Handlung und den Konflikt zwische Bale und Jackman entfacht. Von da an empfinden die beiden Kontrahenten nur noch Hass und Missgunst für den jeweils anderen und versuchen an jeder möglichen Stelle den jeweiligen Kontrahenten zu überbieten oder in seiner künstlerichen Entfaltung zu sabotieren. Auch Scarlett Johansson spielt im Laufe des Films eine zentrale Rolle innerhalb dieses Konflikts.
Der Film steigert sich so in seiner Intensität immer weiter und geht im Verlaufe des letzten Drittels auch teilweise vom Thriller ins Fantasygenre über, wodurch der FIlm jedoch nicht an Glaubwürdigkeit verliert. Das Finale ist wie bei Nolan zu erwarten sehr stark mit einer überraschenden Wendung im Plot.

Fazit: Ein Ausnahmefilm mit tollen Darstellern, glaubhaften Dialogen und vorallem mitreißenden Geschichte, der einen im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert und bis zum Finale in seinem Bann hält.

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misiu21

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Bewertung9.0Herausragend

Ein - im wahrsten Sinne des Wortes "bezaubernder" Film mit einer Handlung,die ich so noch nicht gesehen habe! Ich liebe Überraschende Wendungen bis hin zum totalen "Mindfuck"...da war ich natürlich bei diesem Film genau an der richtigen Adresse.
Natürlich ist das Geschmackssache, aber dieser Film ist,schon allein wegen der schauspielerischen Leistung von Jackmann und Bale, sowie einer genialen Idee hinter der Handlung nicht zu unterschätzen. Im Vordergrund stehen zwei rivalisierende Magier,die den Weg von Freundschaft bis hin zu Todesfeinden gehen. Damit ist natürlich auch eine Thematik des heutigen Lebens aufgegriffen, sodass sich der ein oder andere Zuschauer vielleicht in einen der Protagonisten wieder finden kann. Von mir bekommt Prestige keine volle Punktzahl, weil die Handlung gerade im Mittelteil doch etwas "zäh" voran geht und der Zuschauer oft nicht weiß, ob er den Film der Realität oder dem Übersinnlichen zuordnen soll. Aber das hat natürlich auch seinen Reiz.
Abrakadabra -Mehrmals schauen ist angesagt ;-)

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absolut sehenswerter Film über zwei rivalisierende Magier! Mit Jackman und Bale sehr gut besetzt! Man muss den Film mehrmals anschauen, dass man es wirklich versteht, was Nolan damit ausdrücken will. Mit vielen Rätseln, Lug und Trug, führt der Film der Zuschauer an der Nase herum. Der Schluss ist zwar ein wenig übertrieben, aber sonst: Nichts ist wie es scheint!

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die.janet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Jeder große Zaubertrick besteht aus drei Akten"
... genau wie dieser Film. Die Story von "Prestige" ist wirklich sehr interessant und wurde über die zwei Stunden durchaus spannend gehalten. Allerdings ist das so ein Film, den man wirklich aufmerksam schauen sollte (nicht einfach so nebenher). Die Handlung ist verwirrend und voller Twists, aber genau das wird ja beabsichtigt. Ich mag Filme bei denen man mitdenken muss. Alles in allem wirklich empfehlenswert.

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