Prestige - Die Meister der Magie
The Prestige (2006), GB/US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Thriller, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 04.01.2007
82 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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239 Kommentare
Keine
von Christopher Nolan, mit Hugh Jackman und Christian Bale
In dieser Kriminalgeschichte voller Drehungen und Wendungen entsteht im viktorianischen England eine brutale Rivalität zwischen zwei aufstrebenden Magiern. In einem Wettkampf der Zaubertricks riskieren sie alles, um der Beste zu sein und lassen zugleich nichts unversucht, um die Berufsgeheimnisse des anderen aufzudecken. Als diese beiden außergewöhnlichen Männer aber Wagemut gegen Begehren, Effekthascherei gegen Wissenschaft und Ehrgeiz gegen Freundschaft ausspielen, sind die Folgen gefährlich, trügerisch und tödlich. Es beginnt alles im sich rasch wandelnden London der Jahrhundertwende. In einer Zeit, in der Magier noch Idole und Berühmtheiten ersten Ranges sind, machen sich zwei junge Zauberer auf ihren eigenen Weg zum Ruhm. Während der raffinierte Robert Angier (Hugh Jackman) ein schillernder Unterhaltungskünstler in Vollendung ist, mangelt es dem ruppigen Puristen Alfred Borden (Christian Bale) am angemessenen Stil, um seine kreativen und genialen Einfälle der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu Beginn sind sie noch befreundete Partner, die sich gegenseitig bewundern. Doch als ihr größter Trick entsetzlich fehlschlägt, werden sie zu lebenslangen Feinden – jeder darauf versessen, den anderen zu übertrumpfen und auszustechen. Mit jedem Trick, mit jeder Show steigert sich ihr grausamer Wettkampf, bis er keine Grenzen mehr kennt. Sogar die durch Nikola Teslas wissenschaftliche Brillanz neu entdeckten Kräfte der Elektrizität machen sie sich für ihre Magie zunutze, während das Leben aller um sie herum auf dem Spiel steht. Gespickt mit aufregenden Tricks und Enthüllungen, taucht der Film in eine fesselnde Welt ein – und geht dabei bis an die entferntesten und dunkelsten Grenzen des Glaubens, des Vertrauens und des Vorstellbaren.
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Cast & Crew
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Christopher Nolan
-
Hugh Jackman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Angier
-
Christian Bale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alfred Borden
-
Michael Caine
-
Scarlett Johansson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Olivia Wenscombe
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Andy Serkis
-
David Bowie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nikolas Tesla
Regie
Schauspieler
-
Piper Perabo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julia Angier
-
Rebecca Hall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Borden
-
Samantha Mahurin
-
Daniel Davis
-
Jim Piddock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Staatsanwalt
-
Roger Rees
-
Jamie Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sullen Warder
-
Christopher Nolan
-
Jonathan Nolan
- Genre
- Mysterythriller, Gegenwartsfantasy, Drama
- Zeit
- 1890er Jahre, Viktorianisches England
- Ort
- Colorado, London
- Handlung
- Affäre, Besessenheit, Bühne, Diebstahl, Doppelgänger, Doppeltes Spiel, Dreiecksbeziehung, Duell, Egomanie, Egozentrik, Eifersucht, Ertrinken, Exekution, Feindschaft, Frau zwischen zwei Männern, Gefahr, Gegner, Geheimnis, Ideenklau, Klassengesellschaft, Klon, Konkurrenz, Liebe, Liebeskummer, Maschine, Missgunst, Neid, Pistole, Publikum, Rache, Racheplan, Reise, Religion und Übersinnliches, Rivalen, Roman, Sabotage, Schicht, Schuldgefühl, Schönheit, Sterben und Tod, Stolz und Eitelkeit, Suizid, Teleportation, Trick, Täuschung, Undankbarkeit und Eifersucht, Unfall, Unversöhnlichkeit, Verlieben, Verliebt in den Feind, Verlust der Ehefrau, Verlust einer geliebten Person, Versuchter Mord, Wettbewerb, Wettkampf, Wissenschaftler, Wut und Hass, Zauberer, Zaubertrick
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Spannend, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Prestige - Die Meister der Magie
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Kritiken (13) — Film: Prestige - Die Meister der Magie
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Prestige» gewinnt bisher bei jeder Betrachtung an Wertschätzung.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen2006, damals wurde ein cineastisches Unikat von Christopher Nolan ins Leben gerufen, denn bis Dato hatte ich wohl noch nie einen ähnlich "verzaubernden" Film gesehen wie "The Prestige"! Und seinen Status "einmalig" behält er bis heute.
"The Prestige" ist wohl kein Film für jedermann, denn er besitzt eine ungewöhnliche Thematik, eine große Anzahl an Twists und Wendungen, und er hat die Fähigkeit, den Zuschauer verloren und verwirrt zurückzulassen. Ich würde sogar, nach all den Meinungen die ich bisher gelesen und gehört habe, soweit gehen zu sagen, dass wir hier einen "Hate It oder Love It"-Fall haben.
Wie ihr euch bereits denken könnt, zähle ich mich zu letzterer Partei, denn ich war hin und weg als der Abspann einsetzte und musste den Film am nächsten Tag gleich nochmal sehen und seitdem halbjährlich immer und immer wieder. ;-)
Was aber ist so faszinierend und hypnotisierend an dem Duell der Magier?
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
facepalm 2010/11/16 16:48:02
Antwort löschenGanz toller Kommentar.
"Niemand interessiert sich für den Mann der verschwindet."
"Einfach vielleicht, aber es war nicht leicht." - "Ich verstehe nicht, wie das wieder bluten kann."
Bei solchen Zitaten krieg ich direkt wieder Kribbeln im Bauch.
der cineast 2010/11/16 16:49:07
Antwort löschenWarum?
facepalm 2010/11/16 17:24:09
Antwort löschenWeil sie im Film eine ungeheure Wirkung haben.
Jules Winnfield 2010/11/20 13:53:30
Antwort löschenSchön beschrieben! Nolan lässt den Zuschauer öfters mal mit seinen Filmen verwirrt zurück und schafft es zumindest immer, dass die Leute darüber diskutieren, ob seine Filme dem Zuschauer nur Intelligenz vorgaukeln oder wirklich brillante Meisterwerke sind. Ich für meinen Teil liebe seine Filme...
fkfilmkritik 2010/12/09 17:09:49
Antwort löschenDenkst du man braucht den Film 2 mal zu sehen um alles zu verstehen.
Alle 7 Antworten zeigen
facepalm 2010/12/09 20:06:21
Antwort löschenJa, wenn du nach dem ersten mal alle Zusammenhänge kennst, dann macht der er beim zweiten mal mehr Sinn und es fügt sich alles^^
Bandrix 2010/12/16 19:41:20
Antwort löschenIch gehöre zur "Love it" - Partei. ;)
kltrg
Kommentar löschenBis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenJeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.
Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schuld…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDas, was Nolan hier geschaffen hat, ist das, wonach seine Figuren so verzweifelt suchen: Magie. Nur den letzten, den ganz großen Trick, mit dem er uns verblüffen will, kündigt er allzu früh allzu deutlich an. Aber wie schon eine seiner Figuren gegen Ende des Films über die wahre Magie sagt: "Gib dem Zuschauer genug, was er anzweifeln kann."
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenEin Exkurs nach Amerika, in die Berge von Colorado, wo sich der dem Wahnsinn nahe Wissenschaftler Nikola Tessla (David Bowie) vor seinem Konkurrenten Edison versteckt, bringt dann allem Anschein nach noch eine weitere Ebene ins Spiel. Plötzlich erscheinen Borden und Angier als archetypische Figuren der Moderne, in deren destruktivem, von einer irrationalen Rivalität geprägtem Verhalten sich fast alle Tragödien in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts spiegeln. Aber Nolan belässt es bei Andeutungen. Er stopft den Film zwar mit Verweisen voll, interessiert sich aber am Ende wie ein Taschenspieler nur für seine Tricks. So bleibt alles andere Illusion.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenWas soll man von “The Prestige” schon erzählen, ohne jemanden, der den Film noch nie gesehen hat, das Erlebnis zu versauen? Das wäre ja, wie jemandem vorab den Schluss von “The Sixth Sense” zu verraten, frei nach dem Motto “Aber wer hätte gedacht, das Bruce Willis…”? “Prestige” lebt von den Wendungen, den Illusionen, denen das Publikum ausgesetzt ist. Man kann sich niemals einer Sache 100% sicher sein, und auch das Ende wird denke ich mal niemand komplett so erahnt haben. Und wenn doch: Der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist spannend, wendungsreich und verblüffend.
Die Geschichte ist versetzt erzählt, so dass man im Grunde am Anfang das Ende sieht, dann wie alles begann, während im Laufe des Films die Perspektiven wechseln. So bleiben Fragen wie “Woher wusste er…”, “Wie hat er denn…” oder “Was macht der denn damit dem und dem” ständig im Raum. Zuzusehen, wie Borden in Angiers Tagebuch liest, in welchem dieser geschrieben hat, was Borden in sein Tagebuch geschrieben hat ist grandios.
Das Ende, so überraschend es auch sein mag, gefällt mir persönlich jetzt nicht so, da es meiner Meinung nach ein paar Fragen aufwirft - doch mehr dazu sagen kann ich ja aus oben genannten Gründen nicht. Der Film lädt zum mehrmaligen Sehen ein, was wohl auch ratsam ist, alleine schon um die Anspielungen auf das große Finale deuten zu können. Denn wie schon Borden mehrmals betont:
“Schauen Sie genau hin!”
http://xander81.wordpress.com/2008/08/08/kritik-prestige-meister-der-magie/
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenHugh Jackman und Christian Bale sind eine gute Paarung als Duellanten. Jackman, der durch die "X-Men"-Trilogie berühmt wurde, gibt den eleganten Showman, Bale, der schon in "Batman Forever" vor Nolans Kamera stand, den begabteren Trickser. Jeder entwickelt dabei sein ganz eigenes Charisma, und nicht nur bei den Bühnenvorführungen ist vieles kein bisschen so, wie es scheint. Michael Caine spielt eine großartige Rolle als Konstrukteur der - mitunter gemeingefährlichen - Maschinen, die die Tricks möglich machen, und Scarlett Johansson zeigt sich einmal mehr als laszive Verführerin mit knallrot geschminktem Mund. Die historische Kulisse - Kostüme, Werkstätten, Theater- und Bühnenbauten - hat Nolan durchweg als überzeugende Zeitreise inszeniert.
So interessant das anzuschauen sein mag, so wenig berührt es, denn keine der beiden Hauptfiguren hat eine lebensechte emotionale Ebene - die blanke Rivalität wirkt bald ermüdend. Dazu kommt ein Science-Fiction-Aspekt, der geradezu an den Haaren herbeigezogen ist.
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der cineast 2010/11/06 02:12:39
Antwort löschenBatman forever vor Nolans Kamera stand? Alles klar....................!!
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenEin Ausstattungs-Film - interessanterweise mit viel Handkamera, die vollkommen berechtigt oscarnominiert war - inklusive eines exzellenten Casts! Michael Caine sieht man doch immer wieder gerne, David Bowies Kurzauftritt ist klasse gewählt und hat mir sehr gut gefallen. Bale und Jackman haben genug Raum, um zu zeigen was sie können, einzig das Finale zickt ein bißchen. Das ist nicht wirklich plump aufgelöst, aber für meinen Geschmack schlicht überkonstruiert und fordert einiges an Toleranz. Die letzte Szene verpufft daher regelrecht und beendet den eigentlich prima austangierten Hokuspokus eher unwürdig. Von Regisseur Nolan wird man trotzdem weiterhin noch viel hören! Kann mir kaum vorstellen, dass er mal einen wirklich schlechten Film dreht.
Abrakadabra!
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen"Prestige" ist ist ein hervorragender Film. Da sieht man mal, dass keine 258 Millionen Dollar (Spider-Man3) für einen Film nötig sind, wenn sich das Drehbuch Mühe gibt eine feinsinnige Story zu erzählen, die schlussendlich durch Regie und Schauspieler mit Liebe zum Detail umgesetzt wird.. Ich tue mich immer mit dem Begriff „Meisterwerk“ schwer, gerade bei Filmen die erst wenige Jahre alt sind. Ob „Prestige“ ein Klassiker ist, wird sich zeigen. Fakt ist, dass dieser Film in meiner subjektiven Wahrnehmung einer der Besten ist, die ich seit Langem gesehen habe
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenChristopher Nolans Magierduell gefällt mit jedem Bild, jeder Ausstattungsnote und jeder feinen Geste seiner Hauptdarsteller – doch hinter der vermeintlich verschachtelten Geschichte verbirgt sich nicht mehr als ein Ringen um eitle Männerkomplexe, das weder Platz für eine Auseinandersetzung mit der Blendwirkung von Unterhaltung, noch tiefer gehende Fragen nach Schein und Sein findet. Der um seine Storytwists herumkonstruierte und leider fürchterlich vorhersehbare Film bleibt deshalb letztlich vor allem stilvoller, aber durch und durch gewaltiger Budenzauber.
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der cineast 2011/02/15 17:26:15
Antwort löschenJetzt sehe ich es, du verzeihst :P!
Lukas GringoChoco 2012/02/01 23:57:06
Antwort löschen"....leider fürchterlich vorhersehbare Film..." da kann (sollte) man aber auch geteilter Meinung sein
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAuch beim wiederholten Anschauen ein modernes Meisterwerk! Zwei Männer opfern alles aufgrund von Neid und Missgunst. Ob der Twist nun hanebüchen ist oder aktuelle Ethikfragen ernsthaft in Betracht zieht, ist nebensächlich. Gerade das Spiel von Bale ist ergreifend und begeistert. Ein Wahnsinnscast in einem komplexen Drehbuch, das seinesgleichen sucht.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Schauen Sie auch genau hin?" Der Zuschauer tut jedenfalls nur zu gut daran, die Eröffnungsfrage von Meistermagier Cutter (Michael Caine) ganz genau zu nehmen. Denn mit "Prestige" bringt Regisseur Christopher Nolan ein großartig erzähltes Stück Kino-Illusion an den Start, das weit mehr an Faszination bereit hält, als der ziemlich unglücklich gewählte Titel auf Anhieb würde vermuten lassen.
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Kommentare (226) — Film: Prestige - Die Meister der Magie
Kommentar schreibenMr. Pink 2012/05/27 16:59:41
Kommentar löschenNolans Meisterwerk. Die intensive Geschichte über die Fehde zweier Magier, die sich in Wahnsinn und pure Besessenheit steigert, wird spannend erzählt. Die imposanten Bilder dieser ungewöhnlichen Mischung aus Kostümfilm, Drama und Science-Fiction sind absolut beachtlich, "The Prestige" ist tiefgründig und immer wieder sehenswert.
Denn auch wenn man die Auflösung schon kennt, sind der leicht verschachtelte Handlungsaufbau und der perfekte Einsatz der richtigen Dosis Suspense einfach genial. Man kann sich immer wieder mitreißen lassen und wird auch immer wieder etwas Neues finden. Um wirklich jedes Detail zu entdecken, muss man nämlich wirklich genau hinsehen, es gibt winzige Feinheiten und brillant im Subtext versteckte Kleinigkeiten, die den Film in etwas Außergewöhnliches verwandeln.
Die Darbietungen der Schauspieler, darunter Michael Caine, Christian Bale, Hugh Jackman und David Bowie, dessen Auftritt als Nikola Tesla zwar recht kurz, aber bemerkenswert ist, sind erstklassig und hieven den Film letztlich auf eine ganz hohe Ebene, sodass man sich schon irgendwie fragt, wo Christopher Nolan dieses magische Meisterstück eigentlich hergezaubert hat.
"Now you're looking for the secret. But you won't find it because of course, you're not really looking. You don't really want to work it out. You want to be fooled."
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Ba11er 2012/05/27 17:21:39
Antwort löschen**Spoiler** Ganz meine Worte! Mir ist auch erst beim dritten Mal aufgefallen, dass Cane zu Jackman einmal sagt, dass der Tod durch ertrinken das selbe Gefühl sei, als würde man nach Hause kommen. Dieser Satz hatte vielleicht großen Einfluss auf die Entscheidung von Jackman, seinen Plan durch zuziehen und jedesmal seinen Klon ertrinken zu lassen. Am Ende war dann klar, dass Cane gelogen hatte und das Ertrinken der "schlimmste Tod von allen sei"...
janew94 2012/05/23 19:33:13
Kommentar löschenNolans am wenigsten beachtetes Werk "Prestige" überzeugt mit einer spannenden Story über die Hingabe für die perfekte Illusion und ein Duell zweier "Magier" mit (nenne wir es) Meinungsverschiedenheiten. Trotzt einer beachtlichen Länge von zwei Stunden wurde ich zu keiner Sekunde gelangweilt. Das mag zum Einen, an den zahlreich vorhandenen Twists liegen, zum Anderen aber an einer überraschenden Leistung von Hugh Jackman, der in seine(r/n) Rolle(n) nicht nur Scarlett Johansson verzaubert. Wer andere Filme von Nolan mochte, wird sich auch an "Prestige - Die Meister der Magie" erfreuen, sofern er der Thematik nicht vollständig abgeneigt ist. Hocus Pocus, liebe Filmfans!
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Prechtl 2012/05/23 19:38:12
Antwort löschenIch finde sogar, dass er der beste Nolan ist.
janew94 2012/05/23 19:43:05
Antwort löschenJa, du hast Recht. Auch wenn ich ein großer Fan von Memento bin. Und Dark Knight war auch super. Der Mann hats halt drauf. Freu mich schon auf Rises!
sweetForgiveness 2012/05/23 19:48:07
Antwort löschenPrestige IST der beste Nolan'!
janew94 2012/05/23 19:53:43
Antwort löschenIch kenn viele die sagen, dass The Illusionist mit Edward Norton besser sei als Prestige. Hab den aber nicht gesehen und kann es mir eigenlich auch nicht vorstellen... Kennt den einer?
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Brotkind 2012/05/23 20:28:27
Antwort löschen"The Illusionist" ist ein solider Thriller, mehr aber auch nicht. "Prestige" spielt in einer ganz anderen Liga.
janew94 2012/05/23 21:05:25
Antwort löschenDanke für die Info! Hab auch nichts anderes erwartet...
Thomas Hetzel 2012/05/03 12:37:46
Kommentar löschenWürde mich an sich ansprechen, wäre der Film bloß nicht mit Scarlett Johansson und Hugh Jackman, die beiden kann ich irgendwie nicht ab.
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C_C 2012/05/03 12:45:45
Antwort löschendie beiden sind wirklich überbewertet, aber der Film ist es trotzdem wert! Ist aber entgegen dem, was man erwarten würde, eher SciFi/Fantasy.
janew94 2012/05/23 19:59:05
Antwort löschenWenn Hugh Jackman jemals etwas getaugt hat, dann in dieser Rolle. Allein wie er sein besoffenes Double verkörpert - einfach genial! Aber stimmt, sonst sollte man um seine Filme einen großen Bogen machen.
MartinNolan 2012/04/28 19:34:19
Kommentar löschenZwei Zauberkünstler Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) buhlen, um die Gunst des Zuschauers. Arbeiteten die beiden Magier zuvor noch zusammen, trennt der Tod von Angiers Ehefrau sie. Angiers Frau ertrinkt während eines Entfesselungstricks in einem Wasserbehälter, da sie ihre Knoten, gebunden von Alfred Borden, nicht rechtzeitig lösen. Von nun an versuchen Robert und Alfred ihre Karriere als Magier alleine zu verfolgen. Sie entwickeln spektakuläre Zaubertricks, sabotieren die Shows des jeweils anderen und bemühen sich ebenso, die entwickelten Tricks zu stehlen.
Regisseur Christopher Nolan inszeniert mit "Prestige-Die Meister der Magie" im Rahmen der Zauberkunst, eine lebenslange Fehde zwischen zwei Männern, die bis zum Äußersten gehen. Die Geschichte wird intelligent und spannend erzählt. Die Schauspieler sind überzeugend und die musikalische Untermalung ist solide.
Der Film bietet dem Zuschauer eine Reihe von überraschenden Wendungen. Sobald man glaubt eine Illusion durchschaut zu haben, wird der Zuschauer durch neue Details eines besseren belehrt. Der Film ist voller wunderbarer Rätsel!
"Prestige-Die Meister der Magie" ist eine exzellente Illusion!
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Simon Moon 2012/04/28 21:01:03
Antwort löschenIch war positiv überrascht, hatte eher Schmonz erwartet aber es wurde dann doch ein packender, wohlfeiler, gut abgefilmter und besserer Hollywood-Popcorn-Film. Nur zu empfehlen!
Murphante 2012/04/28 21:09:53
Antwort löschenHatte mir sogar mal sagen lassen das "Prestige" noch besser sein soll als "The Illusionist" ... hab aber bisher noch beide nicht gesehen!
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Simon Moon 2012/04/28 21:37:37
Antwort löschenIs besser (unterhaltsamer) aber auch anders (Episches Kino vs. Arthouse-Drama). Aber liegen ja auch ein paar Millionen Credits Budget dazwischen.
Misa Misacra 2012/05/11 08:55:13
Antwort löschenIch habe sowohl "Prestige" als auch "The Illusionist" gesehen. Sie sind nicht wirklich zu vergleichen. Prestige befindet sich meiner Meinung nach auf einem wesentlich höheren Niveau (ein Film mit Botschaft), während es bei "The Illusionist" eher um einfaches Entertainment geht.
Antagonist 2012/04/18 15:12:31
Kommentar löschenDieser Beitrag könnte euch das Prestigio gehörig vermasseln. [Spoiler]
Christian Bale und die von ihm dargestellte, vermeintliche Doppelrolle des Alfred Borden sind sich nicht ganz unähnlich. Beide unterhalten sie ihr Publikum mit außergewöhnlichen Fertigkeiten, die sie vom Rest der Masse abheben – sie zu den besten ihres Faches machen. Doch was hebt sie in diese herausragende Stellung. Ist es etwa das besonders charismatische Wesen? Sicher nicht, denn hinsichtlich Eloquenz und einer gelungenen Publikumsführung ist Alfred seinem Konkurrenten Robert Angier (Hugh Jackmann) weit unterlegen. Es ist vielmehr die Fähigkeit mit einer Rolle eins zu werden – selbst das Dargestellte werden. Mit immenser Disziplin und Leidesfähigkeit, die Bale etwa für „den Maschinisten“ aufbringen musste, bahnt sich auch Borden seinen Weg zur Spitze.
Zwei Personen, die zu einem Magier werden, um die perfekte Täuschung zu erschaffen, wer hätte schon mit dieser einfachen und gerade deshalb genialen Auflösung gerechnet (wenn man nicht gerade Michael Caine ist). Das Warten auf die Auflösung solcher Zaubertricks, wie etwa des „Bewegten Mannes“ sind das Hauptspannungsmotiv, die den Film für mich in keiner Minute langweilig werden lassen. Dazu trägt natürlich auch die Chemie der Hauptdarsteller bei, genau wie Bale überzeugt Hugh Jackmann nämlich auf ganzer Linie und zeigt für mich seine beste Leistung. Zwar fällt es einem als Zuschauer schwer sich hundertprozentig mit einem der beiden Darsteller zu identifizieren, darauf zielt der Film meiner Meinung aber auch nicht ab. Dennoch sind die Beweggründe der beiden Zauberkünstler schlüssig und nachvollziehbar.
Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich von dem Film zwei Stunden wunderbar unterhalten gefüllt habe und würde ihn jedem Fan von gute gemachten, niveauvollem Unterhaltungskino empfehlen. Selbst auf Humor muss man nicht verzichten (man denke nur an die Kontrahenten verkleidet in der Show der jeweilig anderen). Neben dem exzellenten Cast, der bis in die letzte Nebenrolle sehr passend besetzt ist, müssen die zahlreichen Twists positiv erwähnt werden, die ob des Magierthemas zudem nie überkonstruiert werden (Inception… hust). Abschließend sollte nochmal die superbe Leistung von Christian Bale hervorgehoben werden und wenn mir jemand erzählt hätte, dass er sich für die bessere Darstellung zwei Finger abgetrennt hätte, ich wäre wohl wirklich versucht gewesen es zu glauben.
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Mr.Bungle 2012/04/10 13:21:55
Kommentar löschenEtwas länger her, dass ich mir den Film im TV angeschaut habe. Ich kann mich aber noch sehr gut erinnern wie spannend der Film war und dass er wohl zu den besten Filmen gehört die ich je gesehen habe. Womöglich hat der Film auch mehr als 9 Punkte verdient...
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blueStrawberry 2012/03/23 21:53:32
Kommentar löschenTolle Schauspieler, toller Regisseur ---> toller Film!
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ChriS* 2012/03/07 23:06:28
Kommentar löschenWas soll man großartig sagen? Dieser Film ist Magie !
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sweetForgiveness 2012/03/07 23:27:46
Antwort löschenAhh doch endlich gesehen :) Ich sagte ja das du es nicht bereuen wirst :D
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ChriS* 2012/03/07 23:35:31
Antwort löschenIch bin dir zu dank verpflichtet ;) Ohne deinem Kommentar wäre dieser Hervorragende Film weiterhin an mir vorbeigezogen weil mich das Thema der Magie eigentlich nicht sonderlich reizt.
sweetForgiveness 2012/03/08 13:51:15
Antwort löschenImmer wieder gerne :)
r3sortiane 2012/03/02 10:06:42
Kommentar löschenPro:
+++ zwei kernige Hauptdarsteller, ergänzt durch wunderbar besetzte Nebenrollen
+++ schöne nostalgische Atmosphäre
+++ nicht zu reißerisch oder actionüberladen
+++ überraschende Wendungen
+++ ein sehr ausgefeiltes, Aha-Effekt-Ende
+++ eingesponnenes Historienwissen populär verkauft
Contra:
--- die Rivalität der beiden Magier hätte emotionaler und "innbrünstiger" inszeniert werden können
--- dem Film mangelt es für meinen Geschmack ein wenig an "Thrill", Spannung, Fesselung des Zuschauers bzw. an tiefen Emotionen
Fazit:
Ein guter, wirklich unterhaltsamer Film, dem es aber zum Spitzenfilm meiner Meinung nach ein wenig an Düsterkeit, Emotion und Mysterie fehlt. Das Ende jedoch ist spitze.
Möglicherweise hätte schon eine genialere Filmmusik dem Ganzen die letzte Abrundung gegeben ...
Insgesamt ist es aber auch eine Stärke des Films, die Bresche zwischen Illusion, Magie und Mysterie nicht pathetisch oder reißerisch darzustellen, sondern dabei eher dezent oder "objektiv" zu bleiben. Nur die Spannung der Story hätte noch etwas mehr herausgekitzelt werden können ;-)
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sweetForgiveness 2012/02/29 14:24:44
Kommentar löschen[Amelie und die Meister der Täuschung]
Es war vor langer Zeit, an einem Sonntag Abend, da zeigte Pro7 "The Prestige". Unwissend wie ich war schaute ich anstatt dessen lieber einen x-beliebigen Film und schaltete nur in der Werbepause einmal auf genannten Sender.
Eine Kutschfahrt durch eine Winterlandschaft und aus dem Wagen steigt Hugh Jackman...schnell war ich gebannt und gefesselt von diesem Film und vergaß alles andere. Leider konnte ich der Handlung nicht ganz folgen und brach dann irgendwann den Film ab. "Mist!" dachte ich mir und schaute nach wann die Wiederholung kam. Montag Morgen; 9.00 Uhr? Was blieb mir also anderes über als am nächsten Tag "todkrank" zu sein. Gespannt wartete ich bis alle aus dem Haus waren, machte den Ferseher an und stürzte ich in einen der wohl fantastischten Filme. Als der Abspann begann, wusste ich nicht nur das ich den Film liebe, sondern das ich auch die DVD besitzen musste und zwar noch heute. So kam es das ich wenige Stunden später, am Abend, wieder vor dem Fernseher saß und die Magie noch einmal auf mich wirken ließ.
Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass diese besondere Magie die "The Prestige" ausmacht auch nach der zwanzigsten Sichtung nicht abnimmt und man jedesmal von seiner Magie gefesselt und überrascht wird, auch wenn man ja eigentlich schon weiß wie es ausgeht.
Prestige ist nicht nur schauspielerisch, storytechnisch und filmisch ein absolutes Meisterwerk sondern hat mich auch zwei besonderen Personen vorgestellt. Zum einem, dem unglaublich talentierten Christian Bale, den ich vorher nicht kannte oder wahrgenommen hatte, und zum zweiten war es der erste Nolan.Film, den ich gesehen habe und für mich auch das unangefochtene Meisterwerk Nolans.
Dieser Kommentar erzählt euch vielleicht nicht wirklich etwas über den Film, aber warum ich ihn so liebe und wie es dazu gekommen ist. Außerdem denk ich man sollte "The Prestige" ohne jegliche Vorkenntnis, denn wenn man den Trick kennt, hat der Magier ein Problem. Dann fehlt The Prestige.
"Abracadabra"
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Punsha 2012/02/29 16:45:40
Antwort löschenAlso ich hab ja auch schon hier und da mal geschwänzt, aber für einen Film im Fernsehen noch nie und ich verstehs auch nicht so ganz. :D Aber wenigstens hat sichs gelohnt. Klasse Film!
sweetForgiveness 2012/02/29 18:02:25
Antwort löschen@Punsha: Das war wirklich das einzige Mal, da siehst du mal zu welchen Missetaten mich dieser Film getrieben hat...aber wie sagte neulich jemand, "manche Lieblingsfilme finden dich" und Prestige hat mit ganz klar gefunden, dann muss ich ihm auch mal ein wenig entgegenkommen ;)
Drogba11 2012/02/29 18:53:09
Antwort löschenEs gibt sicher keine besseren Gründe zum Schwänzen ;)
Beeblebrox 2012/02/29 20:23:38
Antwort löschenSehr schöner Kommentar. Ebenfalls ein absoluter Lieblingsfilm meinerseits. Habe ihn auch gleich nach der ersten Sichtung im Fernsehen sofort auf DVD gekauft. ;)
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ChriS* 2012/02/29 20:50:24
Antwort löschenLangsam aber sicher glaube ich das ich mir den Film auch mal ansehen sollte
sweetForgiveness 2012/02/29 20:55:01
Antwort löschen@Chris: Auf jeden Fall!
tylerdurden93 2012/02/28 17:50:55
Kommentar löschenEiner von Nolans besten und komplexesten Filmen. Sogar als ich dachte die Geschichte hinter schaut zu haben, stand ich am Ende verwundert da. Vor allem bei erstmaliger Sichtung ist es nicht gerade einfach die verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen zu durchschauen, somit verlangt der Film einem die volle Aufmerksamkeit ab. Wenn man ihm diese aber widmet, lässt The Prestige alles um einen herum vergessen und zieht den Zuschauer 2 Stunden in seinen Bann. Mit Jackman und Bale ist der Spaß auch noch großartig besetzt, da den Schauspielern durch das Drehbuch relativ viele unterschiedliche Gefühle und Emotionen abverlangt werden, was beide sehr beeindruckend umsetzen. Ich könnte mich bis zum Schluss weder auf die Seite Angiers noch auf die Seite Borends schlagen, da beide zu teils doch sehr unmoralischen Mitteln greifen um den anderen am Erfolg zu hindern. Besonders die Auflösung des „transportierten Mannes“ hat mich gleichermaßen Beeindruckt als auch enttäuscht! Die Atmosphäre des Britischen 19.Jahrhunderts zeichnet sich durch Detailverliebtheit, sowohl in Kulisse als auch in den Kostümen, hervorragend aus und ist absolut überzeugend.
Hier noch eine Theorie die allerdings nicht meinem Kopf entsprungen ist und womöglich auch absolut absurd klingen mag!
Nachdem Nolan Batman Begins gedreht hatte, hat er ja The Prestige gedreht in dem es um Magier etc.pp. geht. Dort erläutert er drei Stufen der perfekten Illusion: „The Pledge“, „The Turn“ und „The Prestige“. In „Pledge“ geht es im Prinzip um die Aufmachung des Tricks. Der Magier zeig etwas gewöhnliches was dann natürlich überhaupt nicht gewöhnlich ist. Im „Turn“ wird das gewöhnliche nun zu etwas komplett ungewöhnlichen. Um am Ende dann die „Prestige“, welche Zuschauer dann staunen lässt und an die Magie glauben lässt.
Es könnte sein dass Nolan zwei Separate Trilogien abdreht. Zum einen die Batman-Trilogie (mit Dark Knight Rises) und die Prestige-Trilogie (nenne ich jetzt einfach mal so, weil er ja in diesem Film erklärt hat wie das Ganze funktioniert). Die Geschichten wurden ineinander verstrickt und es gab eine Handlung in einer andere. Folglich war Prestige „The Pledge“. Mit Inception brachte er uns „The Turn“. Nolan nahm die gewöhnliche Vorstellung von Geschichten innerhalb der Geschichte und machte etwas Außergewöhnliches daraus indem er die Geschichten im Kopf verstrickte. Welchen Film Nolan auch immer nach Dark Knight Rises dreht, wird somit „The Prestige“ der anderen Trilogie sein. Somit war Prestige „The Pledge“ und Inception „The Turn“. The Dark Knight Rises wird hoffentlich „The Prestige“ der Batman-Trilogie und bläst uns allen das Hirn weg. Ich hoffe dass Nolan so genial ist.
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arues 2012/04/15 09:29:14
Antwort löschenDeine "geborgte" Theorie klingt doch sehr weit hergeholt.
inceptionfan 2012/02/24 12:35:57
Kommentar löschenPrestige ist neben Inception und eventuell Memento Christopher Nolans komplexestes Werk. Und tatsächlich: Die Story um die Rivalität zweier Magier und einen unglaublichen Zaubertrick ist verschachtelt und sehr irreführend. In der ersten Hälfte kommt noch eine gewisse Spannung auf und man weiß irgendwann nicht mehr, was hier eigentlich passiert, da der Film so komplex und verworren ist. Doch am Ende, gerade als man glaubt, dass man den Film nicht verstanden hat, kommt das Finale, in dem die gesamte Geschichte aufgelöst wird und man schaut verblüfft und gespannt auf den Bildschirm. So hat Chrisopher Nolan es wieder einmal gschafft den Zuschauer überrascht zurückzulassen. Prestige ist ein genialer Film, aber wie ich finde nicht Nolans bestes Werk, da doch manchmal ein paar Längen aufkommen.
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Oskar Gleit 2012/02/23 04:45:59
Kommentar löschenRichtig mies!!!
Die Hauptdarsteller gehören zur ersten Riege in Hollywood und liefern so einen Käse ab, bah......
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movie.max 2012/03/03 20:10:32
Antwort löschenBegründung wäre cool, wenn sie über 'Käse' hinausreichen würde.
Mr.Bungle 2012/04/10 13:19:07
Antwort löschenxD
aberaber 2012/02/15 17:13:15
Kommentar löschenUnd noch ein großartiger Film von Christopher Nolan. Aufwändig inszeniert und grandios besetzt und gespielt.
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myrieous 2011/12/27 00:09:15
Kommentar löschenKleine Spoilerwarnung zu Beginn.
Filme, die sich nicht auf ein Genre festlegen lassen, sind durchaus schwierig.
Oft hat man das Gefühl, einen Mix aus altbekannten Schnipsel verschiedener Filme (alle natürlich neu besetzt mit denselben Darstellern) vorgesetzt zu bekommen, die sich nicht recht zu einem Werk zusammenfügen wollen. "Prestige" hat es (zumindest über die meiste Zeit hinweg) geschafft, sich das nicht zum Vorwurf machen zu können. Eine Ausnahme bilden dabei die Sci-Fi-Elemente rund um den Klonapparat. Nicht nur der Zuschauer rätselt um die logische Erklärung für die Tricks, da wirkt es fast enttäuschend, dass es eben keine gab. Dass der Schluss aber sehr wohl gewollt und kein Versuch, es sich besonders leicht zu machen, war, beweisen einige Szenen im Laufe des Films, die schon auf diese Auflösung hinarbeiten. Eben das hat mich entschädigt, das hat den Film wiederum rund gemacht.
Von den ersten Minuten an hatte ich Interesse an den handelnden Charakten, daran, wie sich die Geschichte entwickeln mag. Die Schauspieler vermögen es hier, verschiedene Facetten, bzw. sogar verschiedene Menschen überzeugend darzustellen. Hugh Jackman hat mich positiv überrascht, Christian Bale war erwartungsgemäß gut und ich habe auch keine Einwände bezüglich der Nebendarsteller. Die Atmosphäre ist stimmig, kontrastreich und mit einem soliden Soundtrack unterlegt. Die Realität, die Glaubwürdigkeit geriet außerdem nicht an der Magie und an dem etwaigen Anspruch eines Hollywood-Fantasy-Spektakels in den Hintergrund.
Meine 9 Bewertungspunkte rühren im Grunde aber einfach daher, dass ich mich großartig unterhalten gefühlt habe und er mich auch nach mehreren Sichtungen immer noch überzeugt.
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TheDarkSide007 2011/12/18 01:36:20
Kommentar löschen"Sehen Sie auch genau zu? Jeder Zaubertrick besteht aus drei Phasen. Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt."
Zwei junge Männer, angehende Magier, treten als Assistenten in der Show eines bekannten Magiers auf. Was als einfaches Kräfte messen beginnt, entwickelt sich aber durch den Tod der Ehefrau des einen, schnell zu einem Ränkespiel um den Gegner zu vernichten.
"In der zweiten Phase geschieht der Effekt. Der Magier nimmt das Objekt und lässt etwas Außergewöhnliches geschehen."
Vor den Augen des Zuschauers entspinnt sich ein immer düsterer werdender Film, der den Kampf um Ruhm, Ehre und Rache auf hohem, immer skrupelloserem Niveau entfesselt. Dabei fasziniert besonders, dass keiner der beiden Magier besser oder schlechter als der andere dargestellt wird. Liegt die Sympathie in einer Sekunde noch bei Angier, fühlt man im nächsten Moment schon mit Borden. Der komplette Cast zeigt dabei herausragende schauspielerische Leistungen und trägt zur besonderen Magie des Films bei.
"Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick auch einen dritten Akt, den schwierigsten Teil: das Finale. Man nennt ihn Prestigio."
Bis zum Schluss bleibt der Film immer wieder für eine Überraschung gut und nur der, der genau hinschaut, erkennt den Trick. Mich hat das Finale bis zur letzten Sekunde in Atem gehalten und nach wie vor kann ich nicht sagen, welcher der beiden Magier nun das Spiel um "Prestige" und die Anerkennung des Publikums gewonnen hat.
Fazit: Faszinierender Thriller, fesselnd wie ein guter Zaubertrick und mit Sicherheit auch nach wiederholtem Ansehen spannend.
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sweetForgiveness 2011/12/18 01:39:33
Antwort löschenIst einer meiner Lieblingsfilme und ich kann nur bestätigen, dass Prestige auch bei der hundertzten Sichtung immer noch begeistert und den Zuschauer hinters Licht führt, der ja schon weiß wie das Ende aussieht.
alex023 2011/11/03 14:38:33
Kommentar löschen"Niemand interessiert sich für den Mann, der verschwindet."
PRESTIGE ist eine weitere Glanzleistung von Meister Nolan, der seine Filme einfach so besonders macht. Dazu hat hier mal wieder eine außergewöhnlich gute Schauspielerriege gecastet. Von Hugh Jackman, über Michael Caine bis zum großartigen Christian Bale, um hier nur ein paar zu nennen. Der Film hat genau das richtige Timing, gegen Ende hin ein paar interessante Wendungen und springt gekonnt zwischen verschiedenen Zeitabschnitten hin und her, in die man erst einmal reinkommen muss, weil man sonst ständig mit einem "Hä?" auf der Stirn gebrannt da sitzt. Doch wenn man mal drin ist, ist "Prestige" hoch spannend, interessant und hat eine unglaublich gute, düstere Atmosphäre mit richtig guten Darstellern.
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Kreaexo 2011/11/03 22:05:08
Antwort löschenPrestige hätte ein Herz von dir verdient. *schnief*
Aber 9.5 ist auch eine klasse Wertung. :D
Also bin ich einverstanden und finde 's gut, dass dir der Film gefallen hat. (:
alex023 2011/11/03 23:54:46
Antwort löschenDankesehr, und ja, das Feeling für das Herz war nicht da. Deswegen, ich vergebe sehr selten Lieblingsfilme und habe zweien das auch schon entzogen. ^^
brigerbaerger 2011/10/23 00:16:03
Kommentar löschenNachdem ich diese Woche via eines Kommentars zu "The Illusionist" zu den Kommentaren zu dessen "Gegner" "The Prestige" gekommen bin, und diese fast ausschliesslich nur voll des Lobes waren - ich habe ihn damals bei meiner ersten Sichtung (ist schon eine Weile her) mit 5 bewertet, habe ich mich entschlossen etwas zu tun, was ich sonst eigentlich nie mache - ich habe einen Film zum 2-ten Mal geschaut. Fazit: ich denke und hoffe, es war nicht beim ersten Mal zum zweiten Mal geblieben... Tja, genau so verschachtelt und undurchsichtig kam mir "The Prestige" vor. Nolans Film verlangt dem Zuschauer volle Aufmerksamkeit und einen wachen Geist ab und anscheinend fehlte mir das beim ersten Mal (obwohl es ja am Anfang des Films klar und deutlich gesagt wird: "Schauen Sie auch genau hin?"). Der Film ist von der Spannung über die Schauspieler (Bale, Jackman, Caine, Johannson und sogar Bowie - den ich fast nicht erkannt hätte) bis zur Story und deren Auflösung einfach genial inszeniert. Sicher geht es um das ewige Duell der Männer, wer ist der Bessere, Genialere usw. - aber fesselt es bis zum Schluss. Zudem sind die Dekos, Kostüme und damit die ganze Atmosphäre dicht...und ich wage es fast nicht zu sagen: magisch. Selten habe ich mich in letzter Zeit so genial unterhalten und gefesselt gefühlt, wie die letzten 2 Stunden...it's really Magic!
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Isolation 2011/10/19 18:12:28
Kommentar löschenAlfred Bordon (Christian Bale) ist der Mann, der Robert Angier (Hugh Jackman) das nahm, was sein Leben erfüllte und der sie zu dem machte, was sie nun sind: Rivalen, die dem jeweils anderen nichts außer Trümmer und zerstörte Träume lassen wollen.
Es gibt kein Auseinandergehen, keine Missachtung, denn sie sind beide vernarrt in Zukunftsbilder, die niemals sicher, aber nur allzu verführerisch sind: Es sind die Welten der Magie.
Dass hinter lautem, vorbildlichem Applaus, charmanten Gesten und eleganter Kleidung aber weitaus mehr steckt, wird schnell klar, weil es ist die Suche nach der perfekten Illusion, die das Leben fortan bestimmt. Und wenn man sie dann endlich findet und von ihren Zügen besessen wird, aber nicht der Schöpfer ist, muss man handeln. Allerdings geschieht dies nicht immer in dem edlen Gewand, in welchem man sich Abend für Abend auf der Bühne präsentiert...
"The Prestige" ist nicht nur ein spannendes Puzzle oder eine höchst beeindruckende Zeitreise ins London des endenden 19. Jahrhunderts, nein, das mitreißende Werk über Gier, Liebe und Verrat hat mich darüber hinaus durch den Zusammenhalt seiner einzelnen Fragmente fasziniert – besonders nachhaltig. "The Prestige" entschlüsselt sich gegen Ende eines Bildes, dass dem eines bemerkenswerten Zaubertricks gleicht und sich den Phasen der perfekten Illusion ganz und gar hingibt. Es ist eine Fügung, die schlicht und ergreifend fantastisch ist, die Übergänge könnten nicht besser sein, die schlussendlichen Darstellungen nicht opulenter bebildert und die tragenden Rollen mit Jackman und Bale nicht treffender besetzt.
Nolan vermischt optischen Zeitgeist und geschriebene Geschichte mit magischem Thrill. Es ist eine Mischung, die fast vollständig in ihrer Art funktioniert, nur im Mittelteil bei mir einige Längen fand. Und selbst wenn "The Prestige" zeitweise nicht immer überraschen sollte, so bleibt man doch immer bei der Sache, denn diese clevere, geheimnisvolle und dramatische Reise in die dreckige und unschöne Welt der Zauberei ist zu brillant gefilmt, um die Vorstellung schon vor der letzten Phase des Zaubertricks, der Enthüllung, zu verlassen, denn ganz sicher, ihr werdet applaudieren.
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WaaayneTrain 2011/10/14 15:27:00
Kommentar löschen"Niemand interessiert sich für den Mann, der verschwindet."
"Prestige - Die Meister der Magie" ist wieder ein unglaublich gut durchdachter Film ganz nach Christopher Nolans Art, ein Film über zwei rivalisierte, grössenwahnsinnige Magier, die sich in allem immer übertreffen wollen. Sie riskieren alles um ihren Traum, ihr Ziel zu erreichen und setzten deshalb sogar Menschenleben auf's Spiel. Man kann diesen Film aufgrund der genialen Schachzügen der beiden Rivalen durchaus auch als Verschwörungsthriller bezeichnen.
Doch die geniale Handlung und die Erzählstruktur ist noch lange nicht alles was der Film zu bieten hat: Die Kostüme und die Schauplätze wirken so real und einfach magisch, dass der Zuschauer 2 Stunden lang mittendrin ist. Die Darsteller überzeugen in jeder Sekunde, vor allem Michael Caine. Seine Erfahrung als Schauspieler spiegelt sich perfekt in der Rolle des erfahrenen Professors wieder. Nolans "Memento", das ja für eines seiner besten Werke gilt, konnte mich schauspielerisch bei weitem nicht so überuzeugen.
Mit "Prestige - Meister der Magie" hat Christopher Nolan ein Werk geschaffen, das den Zuschauer herausfordert. Es enthält einige Schlüsselszenen, die der Zuschauer suchen muss, der Film fordert die volle Konzentration. Dann wird man am Ende auch mit einem riesigen Aha-Moment belohnt, das zu grossem Staunen führt. Zudem bedeutet dies bei weitem nicht, dass der Film nur einmal sehenswert ist, denn bei einer zweiten Sichtung, sieht man ihn völlig anders. Der Mann kann es, dieser Film ist ein Zaubertrick.
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russel 2011/10/17 18:33:28
Antwort löschendu erwähnst david bowie mit keinem wort. schade. :) ansonsten kann ich dir nur zustimmen. kompliment.
WaaayneTrain 2011/10/18 13:11:12
Antwort löschenDann müsste ich alle Schauspieler erwähnen! Und das ginge ziemlich lang(=
Ah und vielen dank auch.