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Prestige - Die Meister der Magie

The Prestige (2006), GB/US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 04.01.2007


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7.8
Kritiker
85 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7
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30699 Bewertungen
295 Kommentare
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von Christopher Nolan, mit Hugh Jackman und Christian Bale

Prestige – Die Meister der Magie entführt uns ins viktorianische London Ende des 19. Jahrhunderts, wo sich Hugh Jackman und Christian Bale mit allen Mitteln als rivalisierende Zauberkünstler bekämpfen.

Bitte genau hinsehen:
‘Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen…’ Mit diesen Worten begrüßt uns der Erfinder von Zaubertricks, Cutter (Michael Caine), in seiner Welt, der Welt der Illusionen und der Gaukelei. Die drei Phasen sind: 1. das Thema (the Pledge), 2. der Effekt (the Turn), 3. das Prestigio (the Prestige). Alle drei Teile bauen aufeinander auf: Mit etwas Gewöhnlichem passiert etwas Aussergewöhnliches, das in der perfekten Illusion mündet. Etwas verschwinden zu lassen ist noch keine Kunst. Denn nur wenn das Verschwundene auch wieder auftaucht, ist der Applaus gewährleistet.

Wir befinden uns im London der Jahrhundertwende. Das viktorianische Zeitalter neigt sich dem Ende, das 20. Jahrhundert steht voller Ungeduld vor der Tür. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Die Wissenschaft löst die Magie ab, und die Magie muss sich die Neuerungen zunutze machen.
Alfred Borden (Christian Bale) und Robert Angier (Hugh Jackman) sind zwei aufstrebende Zauberkünstler, die sich anfangs noch gemeinsam als Assistenten in Zaubershows verdingen müssen. Beide haben große Pläne, doch sind sie von unterschiedlichem Naturell: Während Borde seine Tricks eher nüchtern vorträgt, ist Angier der geborene Schausteller. Dennoch respektieren sie einander. Das ändert sich schlagartig, als bei einem tragischen Unfall die Assistentin und Gattin von Angier, Julia McCullough (Piper Perabo), bei einem Entfesselungstrick auf tragische Weise umkommt und ertrinkt. Da Borden für den Knoten zuständig war, macht Angier ihn für den Tod seiner geliebten Frau verantwortlich. Bei einer Show Bordens sabotiert er einen seiner Tricks und verübt ein Attentat auf ihn, was Borden zwei Finger kostet. Die Rivalität ist eine offene Feindschaft geworden. Angier neidet Borden seine glückliche Beziehung mit Sarah (Rebecca Hall) und den Erfolg dessen neuesten Höhepunkts: ‘The Transported Man’. Angier setzt seine Assistentin Olivia Wenscombe (Scarlett Johansson) auf Borden an, um ihm sein Geheimnis zu entlocken. Doch Borden scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein, wovon auch sein Tagebuch zeugt, welches Olivia ihm klaut. Von Ehrgeiz zerfressen wendet sich Angier an den umstrittenen Wissenschaftler Nikola Tesla (David Bowie) und kehrt nach Jahren mit einem Paukenschlag zurück. Er präsentiert als The Great Danton ‘The Real Transported Man’. Doch für seine Show hat Angier einen großen Preis zu zahlen: Den endgültigen Verlust seiner Unschuld. Aber das Prestige, die perfekte Illusion, kennt keine Gewinner. Denn das Prestige fordert volle Hingabe, völlige Selbstaufopferung. Dies schließlich eint Angier und Borden wieder.
Und hast du genau hingesehen?

Hintergrund & Infos zu Prestige – Die Meister der Magie
Nach eigener Aussage wollte Christopher Nolan mit Prestige – Die Meister der Magie (OT: The Prestige) keinen Genrefilm per se schaffen, der sich ohne Weiteres in eine Schublade stecken lässt. Und so ist Prestige eine Mischung aus historischem Film, non-linear erzähltem Mysterythriller und Drama einer Rivalität zweier verwandter und doch vor allem fehlgeleiteter Seelen, kongenial mit Hugh Jackman als The Great Danton (eine Vorwegnahme seiner Rolle eines Franzosen in Les Misérables?) und Christian Bale (Batman Begins) als glaubwürdigem Working-Class-Zauberer besetzt. Für die Rolle des real-existierenden Tesla hatte Nolan als einzigen Kandidaten von vornherein David Bowie (Der Mann, der vom Himmel fiel) gesehen. Erst nach einiger Zusprache konnte man ihn schließlich für die Produktion gewinnen.
Die Vision, die Art Director Nathan Crowley (Oscar-Nominierung für The Dark Knight) für sein London vorschwebte, beschrieb er selbst als eine viktorianische Version des heutigen Tokios. Seine Vision kam an, und seine Arbeit wurde für einen Oscar nominiert. Ebenfalls eine Oscarnominierung erhielt Nolans Stamm-Kameramann Wally Pfister (Oscar für"Inception (Inception)":/movies/inception), obwohl er selbst gerade die Ausleuchtung der Schauspieler als anti-Oscar-tauglich bezeichnete.
Wie effektiv die Arbeit an The Prestige war, sieht man, wenn man sich die Produktionszeiten anschaut: So wurde der Film zwischen Januar und April 2006 abgedreht, Schnitt, Scoring und Abmischen dauerte noch einmal bis Mitte September gleichen Jahres und die Premiere fand am 17. Oktober 2006 auf dem Filmfestival von Rom im richtigen Rahmen statt.
Die Geschichte von The Prestige basiert auf dem gleichnamigen Roman von Christopher Priest aus dem Jahre 1995 und wurde wie häufig von den Brüder Christopher und Jonathan Nolan adaptiert. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (15) — Film: Prestige - Die Meister der Magie

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Mit "Prestige" erzählt uns Christopher Nolan über zwei Männer, deren berufliche Leidenschaft die Welt der Magie und Illusionen ist. Jedoch wird die gemeinsame Passion schnell zur krankhaften Obsession und die einstige Freundschaft zur ausweglosen Rivalität. Die pathologische Konkurrenz zieht immer größere Wellen und die Angst, sich im gegenseitigen Kampf die Hände zu beschmutzen, ist längst aus dem Gewissen entflohen. Dabei ist "Prestige" jedoch auch ein Film, der den einmaligen Zauber des Kinos immer wieder aufleben lässt und verdeutlicht, welche Möglichkeiten ein Regisseur hat, wenn er sich einem Thema mit der nötigen Liebe zum Detail annimmt, nicht umsonst wird der treffende Satz „Sehen Sie auch genau hin?“ immer wieder in den Film eingefügt. "Prestige" ist voller Geheimnisse, Andeutungen und versteckten Randnotizen, die in den letzten Minuten komplettiert werden und die Themen wie Ruhm, Macht, Besessenheit, Täuschung, Vergeltung und den wissenschaftlichen Kontrollverlust eindrucksvoll zusammenfügen. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten.
Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt:...

...bei einem mißglückten Trick in einer Zaubershow zu Beginn des 20. Jahrhunderts ertrinkt die Geliebte (Piper Perabo) des Magier's Robert Angier (Hugh Jackman). Die alleinige Schuld an deren Tod gibt er seinem Zauber-Kollegen Alfred Borden (Christian Bale). Von da an sind die zwei Rivalen bis auf's Blut und kämpfen um den größten Trick aller Zeiten.

In der zweiten Phase geschieht der Effekt:...

...der Zauber kommt mit der Erzählweise, Christopher Nolan springt mit seiner Geschichte mal in die Vergangenheit, mal in die Zukunft und wechselt mal hier mal da die Sichtweise.
Folgen kann man der Geschichte schwer, immer wieder kommt es zu Wendungen und Überraschungen. Christian Bale und Hugh Jackman, die ewigen Konkurrenten hier, laufen zur Bestform auf und zeigen ideale Schauspielerkunst.

Der Dritte Akt, der schwierigste Teil, das Finale:...

...das Ende des Films ist sehr überraschend und man sitzt mit offenem Mund da.
Was für ein Prestigio!

Doch warum dann 'nur' eine 7? So gut "Prestige" auch gemacht worden ist, so gut auch die Effekte sind, so gut auch die Darsteller sind, irgendwie hat der Film es nicht geschafft mich vollkommen in seinen Bann zu ziehen, ich wurde einfach nicht vollkommen verzaubert. Vielleicht wird sich das nach der 2ten Sichtung, wann sie auch kommen mag, ändern.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

facepalm

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Gefällt mir, freut mich dass er dir gefallen hat :)


Mr.Film

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Finds ja auch schade Iso :/ Dankeschön :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«The Prestige» gewinnt bisher bei jeder Betrachtung an Wertschätzung.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

kltrg

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9.0Herausragend

Bis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Jeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.

Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schuld und es kommt zum Bruch der beiden Freunde. Bald schon darauf gelingt es Borden mit Hilfe eines neuen Ausstatters, einen spektakulären, neuen Trick zu entwickeln, der ihn an die Spitze des Erfolges katapultiert. Angier ist wie besessen davon, das Geheimnis, das hinter dem Trick steckt, zu ergründen und entwickelt eine Kopie des Tricks mit einem Doppelgänger, der jedoch schon bald durch Bordens Bestechung des Doubles auffliegt. Angier setzt seine Assistentin und Geliebte Olivia (Scarelett Johansson) auf Borden an, um hinter das Geheimnis zu kommen. Die Spur führt zu Nikola Tesla (David Bowie), der für Angier eine Apparatur baut, die den Trick von Borden noch übertrifft. Nun versucht Borden seinerseits das Geheimnis hinter Angiers Apparatur herauszufinden und muss miterleben, wie Angier in einem Wassertank unter der Bühne ertrinkt. Er wird des Mordes angeklagt. Im Gefängnis erhält er das Tagebuch Angiers, das der Unschuldige Angeklagte verschlingt, um dahinter zu kommen, was wirklich passiert ist...

Schon früh erfährt der Zuschauer vom Tode Angiers, denn der Film erzählt die Geschichte nicht chronologisch sondern in einzelne Episoden verpackt, ähnlich wie in Nolans Debüt „Memento“. Das bewährte Konzept geht auf, denn der Film ist dadurch spannend bis zur letzten Minute. Immer wieder bietet der Film erstaunliche Twists und Rätsel, die jedoch am Ende des Films im Gegensatz zu „Memento“ alle aufgelöst sind. Die beiden Hauptcharaktere sind zwei Besessene, für die nichts zählt außer dem Geheimnis des Anderen. Dabei merken sie beide nicht, dass sie im Laufe ihrer Karriere Grenzen überschreiten, die man nicht überschreiten sollte. Die Charakterzeichnung ist dennoch auch Kritik: Wenn man den Charakteren ihre Obsessionen nehmen würde, ständen sie erstaunlich eindimensional da, denn die Konflikte, die die beiden Zauberkünstler mit sich und ihrer Umwelt haben, sind zwar immer wieder angeschnitten, jedoch nie detailliert genug gezeichnet, um die 2 Hauptfiguren umfassend darzustellen. Daran können auch die überzeugenden Leistungen von Jackman, Bale, Caine, Johansson, Serkins und Bowie nichts ändern. Wäre hier noch etwas mehr Detailarbeit geleistet worden, käme der Film wohl an das Niveau von „Memento“ heran. So ist er „nur“ ein sehr spannender Fantasy-Thriller geworden.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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8.5Ausgezeichnet

Das, was Nolan hier geschaffen hat, ist das, wonach seine Figuren so verzweifelt suchen: Magie. Nur den letzten, den ganz großen Trick, mit dem er uns verblüffen will, kündigt er allzu früh allzu deutlich an. Aber wie schon eine seiner Figuren gegen Ende des Films über die wahre Magie sagt: "Gib dem Zuschauer genug, was er anzweifeln kann."

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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5.0Geht so

Ein Exkurs nach Amerika, in die Berge von Colorado, wo sich der dem Wahnsinn nahe Wissenschaftler Nikola Tessla (David Bowie) vor seinem Konkurrenten Edison versteckt, bringt dann allem Anschein nach noch eine weitere Ebene ins Spiel. Plötzlich erscheinen Borden und Angier als archetypische Figuren der Moderne, in deren destruktivem, von einer irrationalen Rivalität geprägtem Verhalten sich fast alle Tragödien in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts spiegeln. Aber Nolan belässt es bei Andeutungen. Er stopft den Film zwar mit Verweisen voll, interessiert sich aber am Ende wie ein Taschenspieler nur für seine Tricks. So bleibt alles andere Illusion.

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Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

Was soll man von “The Prestige” schon erzählen, ohne jemanden, der den Film noch nie gesehen hat, das Erlebnis zu versauen? Das wäre ja, wie jemandem vorab den Schluss von “The Sixth Sense” zu verraten, frei nach dem Motto “Aber wer hätte gedacht, das Bruce Willis…”? “Prestige” lebt von den Wendungen, den Illusionen, denen das Publikum ausgesetzt ist. Man kann sich niemals einer Sache 100% sicher sein, und auch das Ende wird denke ich mal niemand komplett so erahnt haben. Und wenn doch: Der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist spannend, wendungsreich und verblüffend.

Die Geschichte ist versetzt erzählt, so dass man im Grunde am Anfang das Ende sieht, dann wie alles begann, während im Laufe des Films die Perspektiven wechseln. So bleiben Fragen wie “Woher wusste er…”, “Wie hat er denn…” oder “Was macht der denn damit dem und dem” ständig im Raum. Zuzusehen, wie Borden in Angiers Tagebuch liest, in welchem dieser geschrieben hat, was Borden in sein Tagebuch geschrieben hat ist grandios.

Das Ende, so überraschend es auch sein mag, gefällt mir persönlich jetzt nicht so, da es meiner Meinung nach ein paar Fragen aufwirft - doch mehr dazu sagen kann ich ja aus oben genannten Gründen nicht. Der Film lädt zum mehrmaligen Sehen ein, was wohl auch ratsam ist, alleine schon um die Anspielungen auf das große Finale deuten zu können. Denn wie schon Borden mehrmals betont:

“Schauen Sie genau hin!”

http://xander81.wordpress.com/2008/08/08/kritik-prestige-meister-der-magie/

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.0Ganz gut

Hugh Jackman und Christian Bale sind eine gute Paarung als Duellanten. Jackman, der durch die "X-Men"-Trilogie berühmt wurde, gibt den eleganten Showman, Bale, der schon in "Batman Forever" vor Nolans Kamera stand, den begabteren Trickser. Jeder entwickelt dabei sein ganz eigenes Charisma, und nicht nur bei den Bühnenvorführungen ist vieles kein bisschen so, wie es scheint. Michael Caine spielt eine großartige Rolle als Konstrukteur der - mitunter gemeingefährlichen - Maschinen, die die Tricks möglich machen, und Scarlett Johansson zeigt sich einmal mehr als laszive Verführerin mit knallrot geschminktem Mund. Die historische Kulisse - Kostüme, Werkstätten, Theater- und Bühnenbauten - hat Nolan durchweg als überzeugende Zeitreise inszeniert.

So interessant das anzuschauen sein mag, so wenig berührt es, denn keine der beiden Hauptfiguren hat eine lebensechte emotionale Ebene - die blanke Rivalität wirkt bald ermüdend. Dazu kommt ein Science-Fiction-Aspekt, der geradezu an den Haaren herbeigezogen ist.

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der cineast

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Batman forever vor Nolans Kamera stand? Alles klar....................!!


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Ein Ausstattungs-Film - interessanterweise mit viel Handkamera, die vollkommen berechtigt oscarnominiert war - inklusive eines exzellenten Casts! Michael Caine sieht man doch immer wieder gerne, David Bowies Kurzauftritt ist klasse gewählt und hat mir sehr gut gefallen. Bale und Jackman haben genug Raum, um zu zeigen was sie können, einzig das Finale zickt ein bißchen. Das ist nicht wirklich plump aufgelöst, aber für meinen Geschmack schlicht überkonstruiert und fordert einiges an Toleranz. Die letzte Szene verpufft daher regelrecht und beendet den eigentlich prima austangierten Hokuspokus eher unwürdig. Von Regisseur Nolan wird man trotzdem weiterhin noch viel hören! Kann mir kaum vorstellen, dass er mal einen wirklich schlechten Film dreht.

Abrakadabra!

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

"Prestige" ist ist ein hervorragender Film. Da sieht man mal, dass keine 258 Millionen Dollar (Spider-Man3) für einen Film nötig sind, wenn sich das Drehbuch Mühe gibt eine feinsinnige Story zu erzählen, die schlussendlich durch Regie und Schauspieler mit Liebe zum Detail umgesetzt wird.. Ich tue mich immer mit dem Begriff „Meisterwerk“ schwer, gerade bei Filmen die erst wenige Jahre alt sind. Ob „Prestige“ ein Klassiker ist, wird sich zeigen. Fakt ist, dass dieser Film in meiner subjektiven Wahrnehmung einer der Besten ist, die ich seit Langem gesehen habe

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Extrem gut inszeniert. Der etwas andere Kostümfilm.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Christopher Nolans Magierduell gefällt mit jedem Bild, jeder Ausstattungsnote und jeder feinen Geste seiner Hauptdarsteller – doch hinter der vermeintlich verschachtelten Geschichte verbirgt sich nicht mehr als ein Ringen um eitle Männerkomplexe, das weder Platz für eine Auseinandersetzung mit der Blendwirkung von Unterhaltung, noch tiefer gehende Fragen nach Schein und Sein findet. Der um seine Storytwists herumkonstruierte und leider fürchterlich vorhersehbare Film bleibt deshalb letztlich vor allem stilvoller, aber durch und durch gewaltiger Budenzauber.

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Lukas GringoChoco

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"....leider fürchterlich vorhersehbare Film..." da kann (sollte) man aber auch geteilter Meinung sein


alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

Auch beim wiederholten Anschauen ein modernes Meisterwerk! Zwei Männer opfern alles aufgrund von Neid und Missgunst. Ob der Twist nun hanebüchen ist oder aktuelle Ethikfragen ernsthaft in Betracht zieht, ist nebensächlich. Gerade das Spiel von Bale ist ergreifend und begeistert. Ein Wahnsinnscast in einem komplexen Drehbuch, das seinesgleichen sucht.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

"Schauen Sie auch genau hin?" Der Zuschauer tut jedenfalls nur zu gut daran, die Eröffnungsfrage von Meistermagier Cutter (Michael Caine) ganz genau zu nehmen. Denn mit "Prestige" bringt Regisseur Christopher Nolan ein großartig erzähltes Stück Kino-Illusion an den Start, das weit mehr an Faszination bereit hält, als der ziemlich unglücklich gewählte Titel auf Anhieb würde vermuten lassen.

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Kommentare (280) — Film: Prestige - Die Meister der Magie


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MissRager

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Bewertung9.0Herausragend

ACHTUNG SPOILER!

Mir hat der Film richtig richtig gut gefallen, vor Allem weil die Besetzung so gut war. Jackman und Bale beweisen mal wieder ihre großartigen schauspielerischen Fähigkeiten und halten den Zuschauer bis zum Ende in Atem. Jedoch habe ich eine Frage: Bin ich die Einzige, der aufgefallen ist, dass Fallon ebenfalls von Christian Bale besetzt war? Das hat leider etwas gestört, dass man die ganze Zeit wusste, das Bordon einen Zwilling hat. Hat mich dennoch nicht davon abgehalten, den Film und das Ende zu hinterfragen und verstehen zu wollen!

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abendrot

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht nur auf tricktechnischer, sondern auch auf menschlicher Ebene interessante Geschichte. Ein großer psychologischer Pluspunkt des Films liegt darin, dass der Zuschauer bald genauso verwirrt ist wie das Publikum der in der Geschichte gezeigten Illusionstheater - und somit Trugbilder und Realität nicht mehr auseinander halten kann. Selbst am Ende kann man sich noch einige Fragen stellen über das, was man für bare Münze genommen hat, denn die Story lädt regelrecht ein zur Theorienbildung. In der Mitte wird es etwas abgefahren mit Teslas ,,Kopiermaschine". Damit verlässt der Film auch eindeutig den realistischen Rahmen, was finde ich nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Die Besetzung ist okay, Bale gut, Jackman ok, Johansson zufriedenstellend. Der durch allerelei kreative Kaprizen bekannte Bowie etwas ungewohnt steif in seiner Rolle - allerdings sind einem als reales Vorbild Nikola Tesla auch gewisse Grenzen gesetzt (nur, wozu dann unbedingt Bowie?). Als zusätzliche Verwirrung empfand ich den für Nolan typischen sprundhaften Szenenwechsel - einmal kurz nicht aufgepasst, schon ist die Ratlosigkeit perfekt.

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Kohax

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein zweiter Film, in dem Christopher und Jonathan Nolan das Drehbuch schrieben. Mittlerweile ist Christioher Nolan ein Garant der Regisseurskunst. Und mit der Kombi des Bruders kommt nach Memento wieder ein extrem komplexes Gesamtkunstwerk bei heraus.
Hier ist allerdings die Geschichte an sich schlüssiger als bei Memento und lässt nach Ende des Films eigentlich keine Fragen mehr offen. Allerdings finde ich, dass hier die Spannung ein wenig zu kurz kommt, was doch recht schade ist.
Jedoch wird die Atmosphäre des Films grandios rüber gebracht. Der Zwist der beide Künstler, gespielt von Hugh Jachman und Christopher Bale, nebenbei bemerkt erstklassige Schauspieler, ist authentisch und ordentlich. Scarlett Johannson wirkte wieder mal farblos, also irgendwie bin ich kein großer Fan der Frau. Aber ein Augenschmaus ist sie ohnehin. Die Liebesgeschichten waren jetzt so lala, aber taten dem Film kein Abbruch.
Insgesamt ein guter Film, dem man allerdings wirklich aufmerksam folgen muss.

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein 500. Film sollte etwas Besonderes werden. Etwas, das ich schon ewig vor mir herschiebe, etwas das mir gut gefallen _muss_. Da kam mir "Prestige" gerade recht. Die sichere Vorhersage von 8,5 unterstrich das ganze, zusätzlich der fast durchgehend ausgezeichnete Schnitt meiner Buddys. Tja, und jetzt sitze ich hier und versuche ein paar anständige Zeilen auf den Monitor zu bringen.

Sicherlich war die ausgedehnte Radtour vorher nicht gerade förderlich, um hier ständig den roten Faden des Geschehens im Blick zu haben. So war die erste halbe Stunde nicht minder ein verzweifelter Versuch, die Zeitsprünge und die anfangs sehr wechselhafte Beziehung zwischen den beiden Magiern und späteren Rivalen Borden und Angier im zeitlichen Kontext einzuordnen. Hat das erstmal geklappt, eröffnet sich dem Zuschauer eine wunderbare Welt voller Illusionen, Magie, Wissenschaft (Bowie, du charismatische Schnitte!), Wut und Hass, Liebe, atemberaubender Prestigios und und und. Dazu gesellt sich ein Cast, der mindestens genauso gut ist, wie er sich liest.
Das alles wäre mir mindestens 8 Punkte wert gewesen.

Doch warum stehen hier nur 7 Punkte?

Der Film ist spannend und optisch ein Leckerbissen, doch "Prestige" hat meine Nerven trotz seiner überraschenden Schauwerke überstrapaziert. Der Film ist bis zum letzten Drittel relativ undurchschaubar und selbst wenn man meint man hätte ihn durchschaut, kann man sich doch nie ganz sicher sein und man fängt wieder an zu zweifeln. Das ist an und für sich eine sehr gute Sache. Doch dieser Grat zwischen gekonnter Anspannung und Überspannung ist sehr schmal. Und so kam es wie es kommen musste. Ab der letzten halben Stunde fühlten sich meine Gedanken so verknotet und angespannt an, dass der Knoten gar nicht anders konnte als zu platzen und mein Interesse am Film infolgedessen fast vollständig verschwand. Diese 10 Minuten bis zum letzten Prestigio, dem Prestigio des Films, hatte ich sowas von keine Lust mehr auf die ganze Chose und mein Gemütszustand änderte sich von gespannt in genervt. Genervt von dem ganzen Hin und her, von Gedanken und Eindrücken die man während des Schauens innerlich abgespeichert hat und die sich zum Ende hin als richtig herausstellen sollten, wodurch das Ende, die letzten 20 Minuten, kaum mehr als über eine Moralpredigt hinauskam.
Dabei ist es nicht mal das im Kern gute Ende was mich so stört, sondern nur die Einleitung dessen. Diese zehn Minuten, die meinen sonst so guten, wenn auch leicht ermüdenden Eindruck des Films hart auf die Probe stellen mussten. Die den Gedanken, den Film gleich noch einmal sehen zu müssen prompt über Bord warfen. Vielleicht war ich zu müde, vielleicht war es nicht die perfekte Stimmung für den Film, aber je länger ich hier an diesem Text sitze, desto mehr regt mich diese Tatsache auf. Diese Mentalität und den Drang, unbedingt noch einen draufsetzen zu müssen, unbedingt noch einen Haken zu schlagen, um auch ja der letzten Hirnwendung die Spannungsschraube anlegen zu müssen. Hätte sich Nolan das doch nur verkniffen, wäre ich womöglich zufriedener gewesen.

Aber abgesehen davon ist "Prestige" ein Film voller Metaphern und Bildern, eine Verbeugung vor der Technik und Erzählkunst des Kinos, in dem zugleich so viel Wahrheit steckt und einem die Zeit der Industrialisierung der Welt ständig vor Augen führt. Eine Welt voller Rivalität, nicht nur die zweier Magier, oder zweier Tüftler, auch nicht die, wie zeitlich gesehen, übliche Rivalität zwischen Ländern. Nein.
Wissenschaft und Magie. Zwei Dinge, die sich zwar nicht immer ausschließen müssen, aber doch so strikt voneinander getrennt werden. Wissenschaft, die Nutzung des Verstands und rationalem Denkens um etwas Größeres zu erschaffen und die Magie.
Die Kunst den Menschen zum Staunen zu bringen. Abseits jeglicher Rationalität, das Geschick den Menschen im Ungewissen zu lassen und das Gesehene so zu verpacken, dass der sonst so um Erklärung bemühte Zuschauer, wenn auch nur für kurze Zeit, aus einer sich immer schneller drehenden Welt mit nur einem kleinen Schritt aus dem altem Trott treten kann, ohne das gleich eine komplette Welt für ihn einstürzt.

Ja, das ist Kunst.

Und Magie.

Doch eines haben beide gemeinsam: Es wird immer eine Rivalität innerhalb dieser Bereiche geben. Denn das Streben nach immer mehr und immer besser und größer, das liegt eben in der Natur des Menschen. Das zog sich schon immer durch die zeitliche Geschichte und das wird es auch in Zukunft tun. So ist der Mensch nun mal. Ein widersprüchliches Wesen, das wenn es sich für eine Sache verschreibt, es seine Seele dafür verkauft. Genauso wie Borden und Angier es taten. Ob du nun auf der vermeintlich guten oder bösen Seite stehst, ein Gewinner, der sieht anders aus.

Und genau DAS macht den Film so sehenswert, oben genannter Mankos zum Trotz.

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Schlopsi

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Boah ihr Säcke, ihr habt uns also die Sonne geklaut! :D
Nee, tu das. Viel Spaß ;)


Hartigan85

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Ohje, hab mir die Diskussion zu "Fargo" mal grad durchgelesen. Mir ist ja in letzter Zeit schon öfter bei unserem Facebook-Tippspiel aufgefallen, dass du kobbi und Souli euch ein bisschen in die Haare gekommen seid. Ich dachte allerdings eher, dass das nur Spaß ist, der sich ab und an mal ein wenig hochschaukelt. War wohl ein Irrtum...? Fargo find ich jedenfalls auch große Klasse, werd dich aber jetzt deshalb nicht angreifen...;)


Chev-Chelios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Prestige zaubert ein ebenso elegantes wie raffiniertes Geflecht aus Illusion, Intrigen, Verrat, Eifersucht, Besessenheit, Rache, Schuld und Sühne auf die Leinwand und die Stimmung zu Ende des 19. Jahrhunderts wird auf sehr angenehme Weise eingefangen. Der Film beinhaltet alle Elemente die einen guten Film ausmachen, angefangen von einer interessanten Story, bis hin zu zwei sehr guten Hauptdarstellern. Hugh Jackman und Christian Bale waren eine sehr gute Wahl für die Rollen der Magier und die Zaubertricks und Illusionen wurden perfekt in Szene gesetzt. Der Film ließ zu keiner Zeit Langeweile aufkommen und er verstand es den Betrachter zu fesseln..

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender Film mit Top-Stars und Nolan typischen Twist! Hätte aber etwas mehr erwartet. War am Schluss doch etwas enttäuscht, da der Film doch seine Längen hat!

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Luke_92

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Bewertung9.0Herausragend

„Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen.
Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt: der Magier zeigt Ihnen etwas ganz Gewöhnliches; ein Kartenspiel, einen Vogel oder eine Person. Er zeigt Ihnen dieses Objekt. Vielleicht bittet er Sie auch darum, es zu inspizieren, damit Sie sehen können, dass es wirklich echt ist, ja, unverfälscht und normal. Doch wahrscheinlich ist es das natürlich nicht.
In der zweiten Phase geschieht der Effekt: der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt damit etwas Außergewöhnliches geschehen. Nun suchen Sie nach den Geheimnissen, aber Sie werden es nicht finden, denn natürlich ist es so, dass Sie nicht wirklich hinsehen; Sie wollen es eigentlich gar nicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen.
Aber noch applaudieren Sie nicht, denn etwas verschwinden zu lassen, ist nicht genug - man muss es auch zurückbringen. Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick einen dritten Akt, den schwierigsten Teil, das Finale.
Man nennt ihn Prestigio.“

Christopher Nolan greift tief in seine Trickkiste und bietet dem Zuschauer weniger einen Film, als viel mehr ein echtes Zauberstück aus drei Akten auf Zelluloid.
Natürlich muss Magie auch elegant in Szene gesetzt werden und wer könnte das besser, als der wohl talentierteste Regisseur des letzten Jahrzehnts. Und dabei tut Nolan eben das, was er immer tut. Er tritt bei Seite und öffnet die Bühne für einen atmosphärischen Soundtrack, kesse Dialoge in einer spannend-mysteriösen Geschichte und hervorragende Charakterdarsteller. Christian Bale und Hugh Jackman spielen grandios und auch Michael Caine funktioniert als Sidekick wunderbar.
Dazu kommt ein Gänsehautfinale, ein Prestigio, das einmal entfesselt, eine kühle Hommage an die Unterhaltungsbranche perfekt macht.
Ja, dieses Werk ist kurzweiliger als andere Nolan-Filme und ja, es macht bei der zweiten Sichtung nicht mehr so viel Spaß, aber das ist im Letzten nur konsequent. Auf das Verwirrspiel, in dem der Zuschauer ständig glaubt, die Lösung entdeckt zu haben, folgt der entlarvter Zaubertrick, der zunächst beweist, das man charmant getäuscht wurde und danach gleichsam mit der Offenbarung einen großen Teil seines Reizes preisgibt.
Was gibt es noch zu sagen? Vielleicht eines!
Ich will noch einmal betonen, was wir alle bereits wissen. Christopher Nolan ist der beste Regisseur unserer Zeit. Er ist für mich der Meister des Blockbuster-Kinos, vielleicht ist er sogar mehr als das. Vielleicht ist Nolan der Regisseur, der Blockbuster auf sein höchstes Niveau hebt und zur Vollendung bringt. Denn er bietet fulminantes, bildgewaltiges Unterhaltungskino und kombiniert es mit einem intelligenten, nicht hoch anspruchsvollem, aber intelligentem Plot. Damit unterscheidet Nolan sich von Filmschaffenden wie Michael Bay, Roland Emmerich oder dieser Marvel-Sequel-Prequel-Remake-Bande, die vor allem Filme machen, die visuell beeindruckend sind, aber deren Story jeder 12-jährige in einer langweiligen Geschi-Stunde auf seinen College-Block kritzeln könnte.

Fazit: >Prestige< ist eine Geheimnis, eine Obsession und filmische Magie. Christopher Nolan, du bist mein Lieblingsregisseur!!!

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MaceWindu1998

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Bewertung9.0Herausragend

Vorsicht SPOILER!

Unglaublich Toller Film, einer der besten Thriller aller Zeiten! Hochspannende und interessante Story, die mich während des ganzen Films gefesselt hat! Und ein Twist, mit dem wirklich keiner gerechnet hätte! Die Zauberkunststücke waren unglaublich spannend und toll inszeniert. Für gewöhnlich geht es in Filmen mit Magiern um irgendwelche übernatürlichen Kräfte wie z. B. Harry Potter. Hier nicht, hier ist Wissenschaft und Zaubertechnik dabei!

Aber eine Sache zum Twist ist mir nicht ganz klar geworden:
Wieso verkleidet sich einer überhaupt als Mr. Fellen, weil das müssten sie zwei dann ja schon machen seit sie klein sind ...

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MissRager

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Die Antwort kommt recht spät aber ich habe den Film gerade erst gesehen und wenn du immer noch eine Antwort haben möchtest:
Als Bordon Angier den Zettel mit dem 'Schlüsselwort' für sein Tagebuch und den Trick gibt, damit er seinen verbuddelten Erfinder 'Fallon' wiederbekommt, steht 'Tesler' drauf, was ja bedeuten müsste, dass Bordon diese Maschine zuerst kannte und wahrscheinlich Fallon ebenfalls geklont hat :)


filmverliebt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss zugeben, dass der Film mich am Anfang nicht sonderlich gepackt hat. Wenn man dann aber versteht und sich darauf einlässt... lässt einen der Film über die zwei Stunden nicht mehr los. Sehr dicht inszeniert und glaubhaft vorgetragen. Außerdem schöne Kostüme und Illusionen. Beide spielen ihre Rollen toll und ich weiß gar nicht, wen ich weniger mögen soll?

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joschka.baumert

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern hab ich den Film ein drittes mal nach längerem geguckt, mit jmd der ihn noch nicht kannte.
Er besitzt wahrlich einige Interpretationsebenen, das will ich aber nicht weiter ausführen, sondern ein anderes Merkmal hervorheben:
Der Film hat einen enormen "Wiederguckwert" (gibts dafür ein besseren Ausdruck bzw ein Fachwort ?^^), denn wenn man den Twist rund um Christian Bale weiß, erlebt man jede Szene nochmal anders mit ihm, besonders die Dialoge mit den jeweiligen Partnerinnen.
Man freut sich, wie ein kleines Kind, gerade wenn man den Film mit jmd guckt, der ihn noch nicht gesehen hat.
Auch konnt ich dieses mal mehr auf Aussagen und Metaphern achten, da beim ersten mal sehen (vermutlich gewollt) eine konstante Verwirrung herrscht, besonders durch die vielen Zeitsprünge.
Wir hatten noch eine längere Diskussion danach, ob "Inception" oder Prestige besser ist. Beide weisen durchaus parallelen in der Inszenirung auf, wie ich finde.
"The Prestige" führt einen so wunderbar an der Nase herum, als wäre der ganze Film ein einziger Zaubertrick.
"Inception" hingegen regt mich durch die letzte Szene mehr zum nachdenken an (fällt er oder fällt er nicht?). Es gibt zahlreiche Interpretaionen und Theorien dazu, hier eine die es sehr strukturiert darstellt:

http://indyfilmblog.wordpress.com/2010/08/16/inception-interpretationen-und-erklarungsversuche/

Ich halte "The Prestige" dennoch für das bessere Gesamtkunstwerk, weil die Wirkung des Twists, zu den besten gehört, die ich bis jetzt erleben durfte.

Ein letzten Satz noch zu Nolan: er schafft es wie kein anderer, das blockbusterhafte eines James Camreron, wo die Filme allerdings oft eine platte Story aufweisen (siehe "Avatar"), mit einer ausgeklügelten Inszenierung und Storyline, die teilweise auch aus einem Kunstfilm stammen könnte, zu verbinden.
Dies macht für mich seine Genialität aus, seine Filme besitzen so viele Ebenen, aus denen sich jeder individuell seine eigenen rauspicken kann. Das wurde mir gestern noch einmal eindrucksvoll vor Augen geführt. :)

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dannydiaz

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Nolan hat eigentlich immer nur die gleichen Tricks in der Tüte.
Von allen Nolan Filmen ist das auch mein Favorit. Der macht wirklich "mehrfachguck"Spaß.


joschka.baumert

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Ganz unrecht hast du damit definitiv nicht, dennoch lass ich mich von genau immer diesen gleichen Tricks gerne beeindrucken ;)


deevaudee

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Bewertung7.0Sehenswert

Prestige von Nolan, mit Bale und Jackman, sowie der Johansson.

Und alle spielen das Spiel Klok gegen Copperfield.

Dazu das Setting Ende 19. Anfang 20. Jahrhundert. Und muss sagen, diese Zeitepoche zu bebildern erfordert gute Locations und viel Kostüm, Masken und Bühnenbildnis Geschick und Arbeit. Und das sah sehr gelungen aus. Doch wo mündet der Reiz der zwei Rivalen? Besser zu sein als der andere? Mehr Applaus zu bekommen? Berühmter zu werden? Den anderen schaden?

Es ist von allen Ansätzen irgendwie was bei. Letztlich ist es die Obsession beider berühmter und bekannter zu sein und im Rampenlicht zu stehen, zumindest die von Bale als Borden. Der so ziemlich jedes Hindernis in Kauf nimmt. Jackman als Angier ist weitaus harmloser was die Gier angeht, aber dennoch im Jubelsturm der Massen stehen möchte. Ihn zur Seite steht Michael Cain, der als Erfinder von Tricktechnik die für die Magie sorgen soll. Im Vordergrund steht allerdings die Rivalität der beiden Magier. Und für meinen Geschmack wurde zu viel verheimlicht, zu viel ein mysterium um die kleinsten Dinge gemacht. Natürlich gehört es zum Film, aber irgendwo wäre ein wenig weniger, mehr gewesen. Spannend ist der Film inszeniert, aber kommt schwer in die Gänge, und man muss sich eine weile orientieren, wo wie was letztlich überhaupt Phase ist. Denn mags an der Zeit liegen, und den wie es für Theater üblichen, begrenzt verfügbaren Nutzraum an Publikum ist, wie gross kann man da schon als Magier werden?
Und es reicht nicht das einer aus dem Metier kommt, lungern gleich mehrere rum, und verkommen dann eben zu Rivalen.

Die 3 Phasen eines Tricks sind auch nur spärlich im Qlimax geendet. Auch wenn man die Schauspieler kennt, so recht Bindung bekam ich zu beiden Hauptdarsteller nicht. Da war Caines Charakter noch der prägsamste von allen.
Das Thema des Films ist an sich okay, und auch mal was anderes. Nur irgendwie fehlte mir da noch irgendwie was um komplett überwältigt zu werden.

Die Wendung zum Ende hin, hatte auch eine Art Selbstreinigung in sich. Das eine hebt das andere auf, so könnte man es umschreiben. Und im Gesamtblick fragt man sich, wer war denn nun der besessenere von den beiden Gegenspielern? Wer hat das grössere Opfer gebracht, und war das eigentliche Opfer? Denn das relativierte Cains Haltung zum Ende hin enorm. Unterm Strich bleibt ein interessantes Thema, das vielleicht etwas zu dick aufgetragen hat, und mit bekannten Darstellern versucht hat dem ganzen auch Glamour zu verleihen. Doch irgendwie war das eine zuviel, die Wirrungen das Hassende, und von anderen Dingen einfach zu wenig, was jetzt die Nachvollziehbarkeit angeht. Es ist gewiss kein schlechter Film, und Fans von "Plottwists" bekommen auch mit Prestige dank der fabelhaften Welt der Magier auch einen guten geboten, aber dennoch war das vielleicht nicht der Höhepunkt an so einer Umsetzung.

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CptFullbody

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Seit Jahren steht Christopher Nolan nun schon für Qualität in Hollywood und begeistert vorallem mit seinen geistreichen Drechbüchern und toller Charakterzeichnung.
Prestige war auch der erste Film den ich von Nolan gesehen habe und seitdem versetzt mich dieser Ausnahmeregisseur immer wieder mit seinen Werken in Erstaunen.
Nicht anders auch bei Prestige, habe den Film jetzt schon mehrmals gesehen und könnte mir ihn auch immer wieder anschauen.
Alleine schon der Cast mit High Jackman, Christian Bale, Scarlett Johansson und Michael Caine ist sehr stark und überzeugen mit einer einwandfreien schauspielerischen Leistung, wobei mir Christian Bale hier besonders gut in seiner Rolle gefällt.

Der Film beginnt gleich zu Anfang schon mit einem starken Moment, welcher dann auch die eigentlich Handlung und den Konflikt zwische Bale und Jackman entfacht. Von da an empfinden die beiden Kontrahenten nur noch Hass und Missgunst für den jeweils anderen und versuchen an jeder möglichen Stelle den jeweiligen Kontrahenten zu überbieten oder in seiner künstlerichen Entfaltung zu sabotieren. Auch Scarlett Johansson spielt im Laufe des Films eine zentrale Rolle innerhalb dieses Konflikts.
Der Film steigert sich so in seiner Intensität immer weiter und geht im Verlaufe des letzten Drittels auch teilweise vom Thriller ins Fantasygenre über, wodurch der FIlm jedoch nicht an Glaubwürdigkeit verliert. Das Finale ist wie bei Nolan zu erwarten sehr stark mit einer überraschenden Wendung im Plot.

Fazit: Ein Ausnahmefilm mit tollen Darstellern, glaubhaften Dialogen und vorallem mitreißenden Geschichte, der einen im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert und bis zum Finale in seinem Bann hält.

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misiu21

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Bewertung9.0Herausragend

Ein - im wahrsten Sinne des Wortes "bezaubernder" Film mit einer Handlung,die ich so noch nicht gesehen habe! Ich liebe Überraschende Wendungen bis hin zum totalen "Mindfuck"...da war ich natürlich bei diesem Film genau an der richtigen Adresse.
Natürlich ist das Geschmackssache, aber dieser Film ist,schon allein wegen der schauspielerischen Leistung von Jackmann und Bale, sowie einer genialen Idee hinter der Handlung nicht zu unterschätzen. Im Vordergrund stehen zwei rivalisierende Magier,die den Weg von Freundschaft bis hin zu Todesfeinden gehen. Damit ist natürlich auch eine Thematik des heutigen Lebens aufgegriffen, sodass sich der ein oder andere Zuschauer vielleicht in einen der Protagonisten wieder finden kann. Von mir bekommt Prestige keine volle Punktzahl, weil die Handlung gerade im Mittelteil doch etwas "zäh" voran geht und der Zuschauer oft nicht weiß, ob er den Film der Realität oder dem Übersinnlichen zuordnen soll. Aber das hat natürlich auch seinen Reiz.
Abrakadabra -Mehrmals schauen ist angesagt ;-)

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absolut sehenswerter Film über zwei rivalisierende Magier! Mit Jackman und Bale sehr gut besetzt! Man muss den Film mehrmals anschauen, dass man es wirklich versteht, was Nolan damit ausdrücken will. Mit vielen Rätseln, Lug und Trug, führt der Film der Zuschauer an der Nase herum. Der Schluss ist zwar ein wenig übertrieben, aber sonst: Nichts ist wie es scheint!

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die.janet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Jeder große Zaubertrick besteht aus drei Akten"
... genau wie dieser Film. Die Story von "Prestige" ist wirklich sehr interessant und wurde über die zwei Stunden durchaus spannend gehalten. Allerdings ist das so ein Film, den man wirklich aufmerksam schauen sollte (nicht einfach so nebenher). Die Handlung ist verwirrend und voller Twists, aber genau das wird ja beabsichtigt. Ich mag Filme bei denen man mitdenken muss. Alles in allem wirklich empfehlenswert.

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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Film Nummer: 1044
gesehen am: Sonntag, den 27. Oktober 2013
Stimmung: Glücklich und entspannt!
Wie oft gesehen: Erstsichtung
Vorhersage: 8 und sehr gerne angenommen!

Heute wollte ich mich verzaubern oder einfach nur täuschen lassen ?! Es ist eine Frage der Illusionen ... lässt man sich drauf ein ... will man es verstehen ? Will man einen hohen Preis dafür zahlen und hinter jenes Geheimniss kommen, was der Trick wohl verbergen mag ? Finde es heraus ... und zahle aber dafür den Preis auch !!!

Mir hat dieser Streifen sehr gut gefallen und hat mich unterhalten ... dieses "Geheimnissvolle" und bestückt mit Rätseln ... sowas mag ich doch sehr und kann ich ruhig weiter empfehlen ... es wird wohl auch Leute geben ... die den "Illusionist" gesehen haben ... muss ich mir wohl auch nochmal anschauen ... bin mal gespannt ob der besser oder sogar schlechter abschneidet ... Was mir besonders gut gefallen hat ... erinnerte mich "Christian Bale" und die Story auch ein bisschen an "American Psycho" ;-) warum auch immer :D

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cpt. chaos

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Der "Illusionist" fällt meiner Meinung nach deutlich schwächer aus, ist aber natürlich wie immer eine reine Geschmackssache!


Murphante

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Gut zu wissen cpt chaos ;-) Danke schön !!!


TheJokeer

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Bewertung9.5Herausragend

Echt einer der geilsten Filme die ich gesehen hab. Christopher Nolan hat sich mit dem Film zum meinem Lieblings Regisseur entwickelt. Der Film hatte alles was ich liebe und ein wirklich verdammt geiles Ende. Kann ich jedem weiterempfehlen der auf spannende Thriller steht xD

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hrxuuuu

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Bewertung9.0Herausragend

Prestige - Die Meister der Magie ist hervorragende Schauspielkunst, mit sehr ausgetüftelten Dialogen und einen super Twist am Ende des Filmes. Nicht nur für Magier ein interessanter Film, sondern auch für die Leute, die auf zeitlose Thriller stehen.

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Hueftgold

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Bewertung9.0Herausragend

Oh man Christopher Nolan schafft es wirklich mit jedem seiner Filme (außer Dark-Knight Trilogie) mich zu verwirren und doch bin ich am Ende immer mehr als begeistert.

Mit Prestige erging es mir genau so. Der Film ist spannend,clever und echt unglaublich. Wenn ich ehrlich bin lässt sich der Film mit folgendem Zitat von Michael Caine beschreiben.

"Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten.
Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt: der Magier zeigt Ihnen etwas ganz Gewöhnliches; ein Kartenspiel, einen Vogel oder eine Person. Er zeigt Ihnen dieses Objekt. Vielleicht bittet er Sie auch darum, es zu inspizieren, damit Sie sehen können, dass es wirklich echt ist, ja, unverfälscht und normal. Doch wahrscheinlich ist es das natürlich nicht.
In der zweiten Phase geschieht der Effekt: der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt damit etwas Außergewöhnliches geschehen. Nun suchen Sie nach den Geheimnissen, aber Sie werden es nicht finden, denn natürlich ist es so, dass Sie nicht wirklich hinsehen; Sie wollen es eigentlich gar nicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen.
Aber noch applaudieren Sie nicht, denn etwas verschwinden zu lassen, ist nicht genug - man muss es auch zurückbringen. Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick einen dritten Akt, den schwierigsten Teil, das Finale.
Man nennt ihn Prestigio."

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Feuerelfe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr verworrener Film, aber gut gemacht und überraschender Weise (Fernsehbeschreibung klang nicht übermäßig interesant) ziemlich spannend.

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MaceWindu1998

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Ging mir auch so, denn ,Die Meister der Magie' klingt wie ein Fantasyfilm mit Zauberern und auf sowas hätte ich echt keine Lust!


Feuerelfe

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Genau. :) War aber froh, den Film doch gesehen zu haben.



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