Prestige - Die Meister der Magie
The Prestige, GB, US 2006
- Genre
- Mysterythriller, Gegenwartsfantasy, Drama, Actionfilm
- Inhalt
In dieser Kriminalgeschichte voller Drehungen und Wendungen entsteht im viktorianischen England eine brutale Rivalität zwischen zwei aufstrebenden Magiern. In einem Wettkampf der Zaubertricks riskieren sie alles, um der Beste zu sein und lassen… — Mehr
In dieser Kriminalgeschichte voller Drehungen und Wendungen entsteht im viktorianischen England eine brutale Rivalität zwischen zwei aufstrebenden Magiern. In einem Wettkampf der Zaubertricks riskieren sie alles, um der Beste zu sein und lassen zugleich nichts unversucht, um die Berufsgeheimnisse des anderen aufzudecken. Als diese beiden außergewöhnlichen Männer aber Wagemut gegen Begehren, Effekthascherei gegen Wissenschaft und Ehrgeiz gegen Freundschaft ausspielen, sind die Folgen gefährlich, trügerisch und tödlich. Es beginnt alles im sich rasch wandelnden London der Jahrhundertwende. In einer Zeit, in der Magier noch Idole und Berühmtheiten ersten Ranges sind, machen sich zwei junge Zauberer auf ihren eigenen Weg zum Ruhm. Während der raffinierte Robert Angier (Hugh Jackman) ein schillernder Unterhaltungskünstler in Vollendung ist, mangelt es dem ruppigen Puristen Alfred Borden (Christian Bale) am angemessenen Stil, um seine kreativen und genialen Einfälle der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu Beginn sind sie noch befreundete Partner, die sich gegenseitig bewundern. Doch als ihr größter Trick entsetzlich fehlschlägt, werden sie zu lebenslangen Feinden - jeder darauf versessen, den anderen zu übertrumpfen und auszustechen. Mit jedem Trick, mit jeder Show steigert sich ihr grausamer Wettkampf, bis er keine Grenzen mehr kennt. Sogar die durch Nikola Teslas wissenschaftliche Brillanz neu entdeckten Kräfte der Elektrizität machen sie sich für ihre Magie zunutze, während das Leben aller um sie herum auf dem Spiel steht. Gespickt mit aufregenden Tricks und Enthüllungen, taucht der Film in eine fesselnde Welt ein - und geht dabei bis an die entferntesten und dunkelsten Grenzen des Glaubens, des Vertrauens und des Vorstellbaren.
- Cast
- Hugh Jackman, Christian Bale, Michael Caine, Scarlett Johansson, Andy Serkis, David Bowie, Piper Perabo — Mehr
- Regisseure
- Christopher Nolan
- Autoren
- Christopher Nolan, Jonathan Nolan
- Laufzeit
- 130 Minuten
- Zeit
- 1890er Jahre, Viktorianisches England
- Ort
- Colorado, London
- Handlung
- Affäre, Besessenheit, Bühne, Diebstahl, Doppelgänger, Dreiecksbeziehung, Duell, Egomanie, Egozentrik, Eifersucht, Ertrinken, Exekution, Feindschaft, Frau zwischen zwei Männern, Gefahr, Gegner, Geheimnis, Ideenklau, Klassengesellschaft, Klon, Konkurrenz, Liebe, Liebeskummer, Maschine, Missgunst, Neid, Pistole, Publikum, Reise, Religion und Übersinnliches, Rivalen, Sabotage, Schicht, Schuldgefühl, Schönheit, Sterben und Tod, Stolz und Eitelkeit, Suizid, Teleportation, Trick, Täuschung, Undankbarkeit und Eifersucht, Unfall, Unversöhnlichkeit, Verlieben, Verliebt in den Feind, Verlust der Ehefrau, Verlust einer geliebten Person, Versuchter Mord, Wettbewerb, Wettkampf, Wissenschaftler, Wut und Hass, Zauberer, Zaubertrick
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Spannend, Traurig, Verstörend
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.5
Der Film Prestige - Die Meister der Magie wurde von 51 Kritikern bewertet.
Jeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.
Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schul… — Mehr
Jeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.
Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schuld und es kommt zum Bruch der beiden Freunde. Bald schon darauf gelingt es Borden mit Hilfe eines neuen Ausstatters, einen spektakulären, neuen Trick zu entwickeln, der ihn an die Spitze des Erfolges katapultiert. Angier ist wie besessen davon, das Geheimnis, das hinter dem Trick steckt, zu ergründen und entwickelt eine Kopie des Tricks mit einem Doppelgänger, der jedoch schon bald durch Bordens Bestechung des Doubles auffliegt. Angier setzt seine Assistentin und Geliebte Olivia (Scarelett Johansson) auf Borden an, um hinter das Geheimnis zu kommen. Die Spur führt zu Nikola Tesla (David Bowie), der für Angier eine Apparatur baut, die den Trick von Borden noch übertrifft. Nun versucht Borden seinerseits das Geheimnis hinter Angiers Apparatur herauszufinden und muss miterleben, wie Angier in einem Wassertank unter der Bühne ertrinkt. Er wird des Mordes angeklagt. Im Gefängnis erhält er das Tagebuch Angiers, das der Unschuldige Angeklagte verschlingt, um dahinter zu kommen, was wirklich passiert ist...
Schon früh erfährt der Zuschauer vom Tode Angiers, denn der Film erzählt die Geschichte nicht chronologisch sondern in einzelne Episoden verpackt, ähnlich wie in Nolans Debüt „Memento“. Das bewährte Konzept geht auf, denn der Film ist dadurch spannend bis zur letzten Minute. Immer wieder bietet der Film erstaunliche Twists und Rätsel, die jedoch am Ende des Films im Gegensatz zu „Memento“ alle aufgelöst sind. Die beiden Hauptcharaktere sind zwei Besessene, für die nichts zählt außer dem Geheimnis des Anderen. Dabei merken sie beide nicht, dass sie im Laufe ihrer Karriere Grenzen überschreiten, die man nicht überschreiten sollte. Die Charakterzeichnung ist dennoch auch Kritik: Wenn man den Charakteren ihre Obsessionen nehmen würde, ständen sie erstaunlich eindimensional da, denn die Konflikte, die die beiden Zauberkünstler mit sich und ihrer Umwelt haben, sind zwar immer wieder angeschnitten, jedoch nie detailliert genug gezeichnet, um die 2 Hauptfiguren umfassend darzustellen. Daran können auch die überzeugenden Leistungen von Jackman, Bale, Caine, Johansson, Serkins und Bowie nichts ändern. Wäre hier noch etwas mehr Detailarbeit geleistet worden, käme der Film wohl an das Niveau von „Memento“ heran. So ist er „nur“ ein sehr spannender Fantasy-Thriller geworden.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Das, was Nolan hier geschaffen hat, ist das, wonach seine Figuren so verzweifelt suchen: Magie. Nur den letzten, den ganz großen Trick, mit dem er uns verblüffen will, kündigt er allzu früh allzu deutlich an. Aber wie schon eine seiner Figuren gegen Ende des Films über die wahre Magie sagt: "Gib dem Zuschauer genug, was er anzweifeln kann."
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Sehenswert 7.8
Der Film Prestige - Die Meister der Magie wurde von 5040 Mitgliedern bewertet.
cpt. chaos 2010/01/29 16:42:52
Und wieder ein Film, bei dem ich mich frage, weshalb sich mein Filmgeschmack von meinen Mitmenschen deratig unterscheidet?
Für mich stellt dieser Film das typische Mittelmaß dar!
Kommentar gefällt mir Antworten
Jason Bourne 2010/01/24 11:38:38
Genialer Film der dich nicht losläst bis er Endet. In diesem Film gefällt mir Bale fast schon besser als in Batman. Da er hier einen viel Tiefgründigeren Charakter spielt. oder halt 2 Rollen. Dazu noch die wundervolle Scarlett johansson die mir wieder mein Herz gestohlen hat. Und Hugh Jackman scheint seine Rolle auf den Leib geschrieben. So gut war er seit seinen einsätzen als Wolverine nicht mehr. Die Sets ,Kostüme und die Handlung Formen einen rätzelhaften und Genialen Film der für jeden Filmfan Pflichtpogramm sein sollte.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Raoul Duke 2010/01/21 22:09:00
fand den film super.
wie sie mit ihren falschen bärten die jeweils andere show besuchen und sabotieren xD
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentar schreiben | Alle Kommentare (119)
Deine Meinung zum Film Prestige - Die Meister der Magie
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Fans dieses Films gefiel auch
The Dark Knight
US 2008
Batman Begins
US 2005
Brügge sehen... und sterben?
GB, BE 2008
Memento
US 2000
Der Maschinist
ES 2004
Trailer suchen | Alle Trailer (2)
Ansehen: Prestige - Die Meister der Magie
Photos: Prestige - Die Meister der Magie
Photos hinzufügen | Alle Bilder (28)
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
News zu diesem Film Prestige - Die Meister der Magie
David Bowie ist Nikola Tesla in The Prestige
2009/07/10 09:40:00
Er ist der Erfinder der “freien Energie”. Nikola Tesla ist einer der größten Erfinder aller Zeiten und David Bowie sowie Christopher Nolan setzen ihm in Prestige – Die Meister der Magie ein wunderschönes Denkmal.
Der Film Prestige - Die Meister der Magie gehört zum Genre Mysterythriller, Gegenwartsfantasy. Regie führte Christopher Nolan.

Bis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten