Prestige - Die Meister der Magie

The Prestige (2006), GB/US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 04.01.2007


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7.8
Kritiker
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7.7
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von Christopher Nolan, mit Hugh Jackman und Christian Bale

Prestige – Die Meister der Magie entführt uns ins viktorianische London Ende des 19. Jahrhunderts, wo sich Hugh Jackman und Christian Bale mit allen Mitteln als rivalisierende Zauberkünstler bekämpfen.

Bitte genau hinsehen:
‘Jeder Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen…’ Mit diesen Worten begrüßt uns der Erfinder von Zaubertricks, Cutter (Michael Caine), in seiner Welt, der Welt der Illusionen und der Gaukelei. Die drei Phasen sind: 1. das Thema (the Pledge), 2. der Effekt (the Turn), 3. das Prestigio (the Prestige). Alle drei Teile bauen aufeinander auf: Mit etwas Gewöhnlichem passiert etwas Aussergewöhnliches, das in der perfekten Illusion mündet. Etwas verschwinden zu lassen ist noch keine Kunst. Denn nur wenn das Verschwundene auch wieder auftaucht, ist der Applaus gewährleistet.

Wir befinden uns im London der Jahrhundertwende. Das viktorianische Zeitalter neigt sich dem Ende, das 20. Jahrhundert steht voller Ungeduld vor der Tür. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Die Wissenschaft löst die Magie ab, und die Magie muss sich die Neuerungen zunutze machen.
Alfred Borden (Christian Bale) und Robert Angier (Hugh Jackman) sind zwei aufstrebende Zauberkünstler, die sich anfangs noch gemeinsam als Assistenten in Zaubershows verdingen müssen. Beide haben große Pläne, doch sind sie von unterschiedlichem Naturell: Während Borde seine Tricks eher nüchtern vorträgt, ist Angier der geborene Schausteller. Dennoch respektieren sie einander. Das ändert sich schlagartig, als bei einem tragischen Unfall die Assistentin und Gattin von Angier, Julia McCullough (Piper Perabo), bei einem Entfesselungstrick auf tragische Weise umkommt und ertrinkt. Da Borden für den Knoten zuständig war, macht Angier ihn für den Tod seiner geliebten Frau verantwortlich. Bei einer Show Bordens sabotiert er einen seiner Tricks und verübt ein Attentat auf ihn, was Borden zwei Finger kostet. Die Rivalität ist eine offene Feindschaft geworden. Angier neidet Borden seine glückliche Beziehung mit Sarah (Rebecca Hall) und den Erfolg dessen neuesten Höhepunkts: ‘The Transported Man’. Angier setzt seine Assistentin Olivia Wenscombe (Scarlett Johansson) auf Borden an, um ihm sein Geheimnis zu entlocken. Doch Borden scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein, wovon auch sein Tagebuch zeugt, welches Olivia ihm klaut. Von Ehrgeiz zerfressen wendet sich Angier an den umstrittenen Wissenschaftler Nikola Tesla (David Bowie) und kehrt nach Jahren mit einem Paukenschlag zurück. Er präsentiert als The Great Danton ‘The Real Transported Man’. Doch für seine Show hat Angier einen großen Preis zu zahlen: Den endgültigen Verlust seiner Unschuld. Aber das Prestige, die perfekte Illusion, kennt keine Gewinner. Denn das Prestige fordert volle Hingabe, völlige Selbstaufopferung. Dies schließlich eint Angier und Borden wieder.
Und hast du genau hingesehen?

Hintergrund & Infos zu Prestige – Die Meister der Magie
Nach eigener Aussage wollte Christopher Nolan mit Prestige – Die Meister der Magie (OT: The Prestige) keinen Genrefilm per se schaffen, der sich ohne Weiteres in eine Schublade stecken lässt. Und so ist Prestige eine Mischung aus historischem Film, non-linear erzähltem Mysterythriller und Drama einer Rivalität zweier verwandter und doch vor allem fehlgeleiteter Seelen, kongenial mit Hugh Jackman als The Great Danton (eine Vorwegnahme seiner Rolle eines Franzosen in Les Misérables?) und Christian Bale (Batman Begins) als glaubwürdigem Working-Class-Zauberer besetzt. Für die Rolle des real-existierenden Tesla hatte Nolan als einzigen Kandidaten von vornherein David Bowie (Der Mann, der vom Himmel fiel) gesehen. Erst nach einiger Zusprache konnte man ihn schließlich für die Produktion gewinnen.
Die Vision, die Art Director Nathan Crowley (Oscar-Nominierung für The Dark Knight) für sein London vorschwebte, beschrieb er selbst als eine viktorianische Version des heutigen Tokios. Seine Vision kam an, und seine Arbeit wurde für einen Oscar nominiert. Ebenfalls eine Oscarnominierung erhielt Nolans Stamm-Kameramann Wally Pfister (Oscar für"Inception (Inception)":/movies/inception), obwohl er selbst gerade die Ausleuchtung der Schauspieler als anti-Oscar-tauglich bezeichnete.
Wie effektiv die Arbeit an The Prestige war, sieht man, wenn man sich die Produktionszeiten anschaut: So wurde der Film zwischen Januar und April 2006 abgedreht, Schnitt, Scoring und Abmischen dauerte noch einmal bis Mitte September gleichen Jahres und die Premiere fand am 17. Oktober 2006 auf dem Filmfestival von Rom im richtigen Rahmen statt.
Die Geschichte von The Prestige basiert auf dem gleichnamigen Roman von Christopher Priest aus dem Jahre 1995 und wurde wie häufig von den Brüder Christopher und Jonathan Nolan adaptiert. (EM)

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Cast & Crew

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Kommentare (290) — Film: Prestige - Die Meister der Magie


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Florian Albrecht

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Bewertung9.0Herausragend

einfach grandios

trotz Müdigkeit hat mich der Film so gefesselt, dass ich bin den Schlaf verdrängt und gebannt davorgesessen hab.

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Erlkoenig

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr gelungener Film - wie fast alle Werke von Nolan. Die Starbesetzung war erstklassig ausgewählt, die Story ist brilliant und kommt mit einem unerwarteten Ende daher. Auch ist für mich die dargestellte Zeitepoche angenehm und macht das Bild stimmig. Sehr guter Film, den ich mir gerne auch mehrfach ansehen kann.

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Radagast07

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und vor wenigen Tagen nach langer Zeit erneut geschaut. Jetzt vergebe ich 10 Punkte. Ich brauchte das wiederholte Anschauen, um immer mehr Details und Einzelheiten zu entdecken und zu verstehen.
Die Wendungen sind alle überzeugend und nachvollziehbar, dabei keineswegs haarsträubend. Die Dialoge passen und haben bisweilen philosophische Dimension (wenn Tesla über die Obsession des Menschen sinniert und zu verblüffend korrekten Erkenntnissen gelangt). Der Erzählstrang (die Rivalität zweier Bühnenzauberer um die vorletzte Jahrhundertwende) ist relativ unbesetzt und steigert sich dank Nolan kontinuierlich.
Außerdem empfand ich die schauspielerische Leistung von Bale, Jackman, Johansson und Caine sowieso sehr überzeugend. Vor allem war die Leistung von Scarlett Johansson richtig klasse, als sie als Assistentin vom einen Magier zum anderen wechselte und es ihr sehr überzeugend gelang, ihr Vorgehen in Sprache und Mimik zum Ausdruck zu bringen.
Auch wenn nicht jeder Nolan, das Genre oder die Hauptdarsteller mag, ist "Prestige" ein Film, den man gesehen haben muss (finde ich!).

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Desmond42

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Bewertung9.5Herausragend

Christopher Nolan hat mit diesem Film wie gewohnt ein Meisterwerk geschaffen, dass auf sinnvolle Weise Trickzauberer mit Science Fiction vereint und auf jeden Fall mit ein paar überraschenden Wendungen aufwartet. Dabei ist auch die witzige Parallele der Rivalität der Protagonisten zu der von Edison und Tesla (der im Film auch vorkommt) anzumerken. Nur die Musik war leider nicht so hervorstechend...

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Kunstmut

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In einer anachronistischen Abfolge von märchenhaften Bildern duellieren sich zwei Magier kurz vor der Jahrhundertwende bis aufs Blut. Getrieben von einer traurig endenden Liebesgeschichte und dem Neid gegenüber des vermeintlichen Familienglückes des anderen, wird aus der bubenhaften Kameradschaft zweier Nachwuchskünstler ein erbitterter Wettstreit zwischen zwei erwachsenen Bühnenvirtuosen.

Zum Tode verurteilt, arbeitet der eine Magier in seiner Gefängniszelle rückblickend das Tagebuch des anderen Magiers auf, den er heimtückisch ermordet haben soll. Der Blick in die Vergangenheit zeigt einen vom Leben hart gebeutelten Mann, der von krankhaftem Neid und diabolischer Missgunst angetrieben, nach Colorado Springs reist, um eine Audienz mit dem Genie Tesla zu erbitten. Dieser soll die Fähigkeit besitzen, echte Magie zu wirken und damit in der Lage sein, dass ultimative Zauberkunststück zu erschaffen.

Wie in einem wilden Tanz springt die Geschichte umher und enthüllt Bühnentricks, subtile Dialoge und zweckmäßige Bekanntschaften. Immer verblüffender werden die Darbietungen der Magier vor ihrem unwissenden Publikum. Die Illusionen werden dabei stets spektakulärer und traumhafter.

Schließlich gerät das Gefüge der Beziehungen unter den gezeigten Personen ins Rollen und nichts scheint so zu sein, wie es gezeigt wird. Schattenseiten, wie Alkoholabhängigkeit, Bereitschaft zur rohen Gewalt und missbrauchte Liebe tauchen hier und da aus den Untiefen des Filmes auf.

Die größte Stärke des Filmes ist es, so zu wirken wie ein perfekt ausgeführter Zaubertrick. Mit einem Mordfall und dessen vermeintlicher Aufklärung lockt der Beginn, nur um den Zuschauer dann mit der noblen Atmosphäre des viktorianischen Zeitalters einzulullen. Auf einem nächtlichen Feld am Rand der Kleinstadt Colorado Springs präsentiert Teslas Gehilfe dann einen wissenschaftlichen Versuch, der in seiner simplen Vorführung für die größte Verblüffung sorgen dürfte – auch über den Film hinaus.

In einem mystisch anmutenden Finale wird dann das raffinierte Prestigio preisgegeben, um den Zuschauer vollends zu begeistern. Für zwei Stunden entführt der Film in eine magische Welt jenseits des grauen Alltags und überrascht immer wieder mit stilvollem Aussehen, eloquenten Wortwechseln und nicht zuletzt mit dem liebevollen Zugeständnis an eine zauberhafte Kunst.

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Clamio

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk !!

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JokerReviews

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Bewertung9.5Herausragend

Weiter gehts, mit einem weiteren Christopher Nolan Film. Im Jahre 2006 kamen fast zeitgleich zwei Magier Filme auf den Markt, die sich ziemlich ähnlich waren. Der eine war The Illusionist mit Edward Norton, der andere The Prestige von Meister Regisseur Christopher Nolan. Auch wenn The Illusionist ein wirklich guter Film ist, hat er keine Chance gegen dieses unfassbare Meisterwerk mit Christian Bale und Hugh Jackman. Nolan macht hier das was er am besten kann : Hochkomplexes, tiefgründiges und vielschichtiges Entertainment-Kino, wo man als Zuschauer selbst auch gefordert wird und stets mitdenken sollte.

Es ist das große Duell zweier Magier. Nach einem schwerwiegenden Fehler, stirbt die Frau des Magiers Robert Angier mitten bei einem Zauberstück. Robert gibt seinem Freund und Kollegen Alfred Borden die Schuld, der ebenfalls eine Magiekünstler ist. Von da an gehen Beide getrennte Wege und werden erbitterte Rivalen. Beide versuchen sich mit ihren Tricks zu übertreffen und sie versauen sich auch gegenseitig hin und wieder ihre Auftritte. Bis Borden mit einem unfassbaren Trick auftritt, der die Leute begeistert und Angier an den Rand der Verzweiflung bringt. Wie weit wird er gehen um diesen Trick zu übertreffen? Aus erbitterten Rivalen sind längst Todfeinde geworden.

Ich habe den Film erst zum zweiten mal gesehen und das war absolut genial, denn erst beim zweiten mal gucken fällt einem auf, wie unfassbar gut der Film auf kleine Details achtet. Klar der unfassbare, völlig überraschende Schluss-Twist verliert dadurch seine Wirkung, aber beim zweiten mal schauen merkt man einfach wie unfassbar logisch und plausibel dieses Ende doch ist. Die Geschichte ist wie immer Nolen-Typisch komplex erzählt. Was bei Inception der Traum im Traum im Traum war, ist hier die Rückblende in der Rückblende. Der Film wechselt immer wieder in seinen Zeiten. In der Gegenwart liest Borden ein Tagebuch von Angier, der berichtet wie er u.a. ein Tagebuch von Borden liest. Also alles ziemlich vielschichtig, aber man behält eigentlich stets den Überblick und ist wie in Trance, während sich die beiden Künstler duellieren. Was ist Illusion? Was ist real? Und wer gewinnt das Duell?

Wir hatten Nicolas Cage vs John Travolta und Al Pacino vs Robert DeNiro. Zwei epische Schauspiel Duelle und hier kommt ein legendäres Duell hinzu. Was Hugh Jackman und Christian Bale hier abliefern ist einfach unfassbar. Beide komplett auf Augenhöhe und am Limit, obwohl Bale in anderen Filmen noch darüber hinaus ging. Es ist nicht nur ein Magier Duell, sondern auch ein Duell zweier Weltklasse Akteure, wo es schwer ist einen klaren Sieger zu ermitteln. Natürlich ist auch Michael Caine wieder dabei, wie in fast jedem Nolan Film. Auch Scarlett Johansson darf hier mal wieder mit ihrem einzigartigen Charme brillieren. Überrascht hat mich David Bowie als Nikola Tesla. Ich hätte ihm gar nicht so eine gute Performance zugetraut. Jedoch wirken alle Nebenakteure wie kleine Fische im Vergleich zu Bale und Jackman, die den anderen durch ihre unfassbar starke Präsenz überhaupt keine Chance lassen.

Fazit : Prestige ist eine weitere Meister-Perle von Christopher Nolan. Wenn die Magier auftreten, fühle ich mich selbst wie in einer richtigen Magier Show. Der Film hat unfassbar viele Details, auf die es zu achten gilt und man muss den Film unbedingt 2mal sehen, um alles von der komplexen Handlung zu verstehen. Ich verneige mich vor Bale, Jackman und Nolan!

9,5/10

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Kamil90

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Film, der auch noch - oder sogar gerade - nach dem zweiten Anschauen ungemein beeindruckt.
So als würde man sich nach einer entsprechenden Erklärung und Einführung der "Prestigio" den Trick nochmals vorführen lassen und ihn dafür schätzen lernen, mit viel Spitzfindigkeit und Hingabe er zuvor fehlerfrei vom Magier durchgeführt wurde!

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judith.vollmar

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Bewertung9.0Herausragend

Ein großartiger Film mit tollem Cast. Kurze Anmerkung zur Story, ich weiß nicht ob es anderen genauso ging: Man denkt, man kommt vom Verständnis her gut mit. Doch gerade zum Ende hin realisiert man erst, dass eigentlich nichts verstanden wurde.

"Prestige" hat mich nach dem ersten Gucken ziemlich ratlos zurückgelassen. Aber ich denke, das steigert den Anreiz nur weiter, den Film erneut zu gucken. Zu versuchen ihn eher zu durchschauen. Sehr empfehlenswert.

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DoctorWho

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Bewertung9.0Herausragend

Bei diesem Film hat wirklich sehr viel gestimmt. Ein geniales Drehbuch, super Szenenbilder und Darsteller in Höchstform, vom genialen Christopher Nolan mal ganz abgesehen. Wie bei den Zaubertricks gilt es auch im Film, nichts ist wie es scheint und überall wird getrickst. Auch die Erzählweise des Films, ein Flashback in einem Flashback, ist nicht störend oder anstrengend, sondern wirkt einfach gut gemacht. Und das Ende ist eines der besten in einem Film überhaupt, auch wenn ein Teil ein bisschen zweckmäßig wirkt. Eine absolute Empfehlung und ein Muss für sämtliche Filmfans.

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dwaddy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, Hut ab: ein grandioser Film: Story, Schauspieler, Settings ... alles passt. Das Duell zwischen Hugh Jackman und Christian Bale ist perfekt und kallhart inszeniert, die Story hat ein paar wirklich perfekt inszenierte Überraschungen parat, was will man mehr? Ein bisschen mehr Straffheit wäre manchmal wünschenswert gewesen, aber das ist schon Lästern auf wirklich hohem Niveau. Denn ansonsten finde ich hier wirklich kein Haar in der Suppe.

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MetalFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gefiel mir recht gut. Beide sind in den Rollen hervorragend und der Twist war für mich auch unvorhersehbar.
Den Film hat was von Batman vs. Wolverine. ;)

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RolyK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es dauert eine ganze Weile, bis man sich in den doch ruhigen Stil des Filmes eingesehen hat. Zu Beginn sind die einzelnen Handlungsstränge und Zeitsprünge etwas verwirrend, aber nie so, dass man abschalten würde. Irgendwann fesselt einen dieser Film sehr - und das überraschende Ende lässt den Zuschauer mit einem fassungslosen Gefühl zurück. Ein wenig verstörend ist es wohl, aber genauso beeindruckend.

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simbosambo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich müsste man Nolan für jeden Film eine 10 geben! Meiner Meinung nach der beste Regisseur aller Zeiten mit den besten "Action"-Filmen die es gibt.
Von Memento zu Batman bis zu Prestige oder Inception, alles ist perfekt.
Trotzdem kann ich ihm nie eine 10 geben, da "Prestige" zu lang, "Inception" an der letzten Ebene zerbracht und bei den Batman-Filmen immer noch der letzte Funken fehlt! Trotzdem bin ich Nolan Fan und könnte fast allen eine 10 geben!

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MissRager

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Bewertung9.0Herausragend

ACHTUNG SPOILER!

Mir hat der Film richtig richtig gut gefallen, vor Allem weil die Besetzung so gut war. Jackman und Bale beweisen mal wieder ihre großartigen schauspielerischen Fähigkeiten und halten den Zuschauer bis zum Ende in Atem. Jedoch habe ich eine Frage: Bin ich die Einzige, der aufgefallen ist, dass Fallon ebenfalls von Christian Bale besetzt war? Das hat leider etwas gestört, dass man die ganze Zeit wusste, das Bordon einen Zwilling hat. Hat mich dennoch nicht davon abgehalten, den Film und das Ende zu hinterfragen und verstehen zu wollen!

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Filmromantikerin

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leichter Spoiler
Ja, ist mir aufgefallen - aber erst im Nachhinein. Da hattest du wirklich ein gutes Auge. :D Aber wäre noch unsinniger gewesen, ihn von jmd. anderen spielen zu lassen - schließlich sind sie's ja nun mal. ;) Und auch wenn man es ahnt, weiß man ja trotzdem noch nicht ihre Vorgehensweise.


MissRager

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Ja leider :D Ja, zum Glück stimmt das :)


abendrot

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht nur auf tricktechnischer, sondern auch auf menschlicher Ebene interessante Geschichte. Ein großer psychologischer Pluspunkt des Films liegt darin, dass der Zuschauer bald genauso verwirrt ist wie das Publikum der in der Geschichte gezeigten Illusionstheater - und somit Trugbilder und Realität nicht mehr auseinander halten kann. Selbst am Ende kann man sich noch einige Fragen stellen über das, was man für bare Münze genommen hat, denn die Story lädt regelrecht ein zur Theorienbildung. In der Mitte wird es etwas abgefahren mit Teslas ,,Kopiermaschine". Damit verlässt der Film auch eindeutig den realistischen Rahmen, was finde ich nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Die Besetzung ist okay, Bale gut, Jackman ok, Johansson zufriedenstellend. Der durch allerelei kreative Kaprizen bekannte Bowie etwas ungewohnt steif in seiner Rolle - allerdings sind einem als reales Vorbild Nikola Tesla auch gewisse Grenzen gesetzt (nur, wozu dann unbedingt Bowie?). Als zusätzliche Verwirrung empfand ich den für Nolan typischen sprundhaften Szenenwechsel - einmal kurz nicht aufgepasst, schon ist die Ratlosigkeit perfekt.

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Kohax

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein zweiter Film, in dem Christopher und Jonathan Nolan das Drehbuch schrieben. Mittlerweile ist Christioher Nolan ein Garant der Regisseurskunst. Und mit der Kombi des Bruders kommt nach Memento wieder ein extrem komplexes Gesamtkunstwerk bei heraus.
Hier ist allerdings die Geschichte an sich schlüssiger als bei Memento und lässt nach Ende des Films eigentlich keine Fragen mehr offen. Allerdings finde ich, dass hier die Spannung ein wenig zu kurz kommt, was doch recht schade ist.
Jedoch wird die Atmosphäre des Films grandios rüber gebracht. Der Zwist der beide Künstler, gespielt von Hugh Jachman und Christopher Bale, nebenbei bemerkt erstklassige Schauspieler, ist authentisch und ordentlich. Scarlett Johannson wirkte wieder mal farblos, also irgendwie bin ich kein großer Fan der Frau. Aber ein Augenschmaus ist sie ohnehin. Die Liebesgeschichten waren jetzt so lala, aber taten dem Film kein Abbruch.
Insgesamt ein guter Film, dem man allerdings wirklich aufmerksam folgen muss.

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

Mein 500. Film sollte etwas Besonderes werden. Etwas, das ich schon ewig vor mir herschiebe, etwas das mir gut gefallen _muss_. Da kam mir "Prestige" gerade recht. Die sichere Vorhersage von 8,5 unterstrich das ganze, zusätzlich der fast durchgehend ausgezeichnete Schnitt meiner Buddys. Tja, und jetzt sitze ich hier und versuche ein paar anständige Zeilen auf den Monitor zu bringen.

Sicherlich war die ausgedehnte Radtour vorher nicht gerade förderlich, um hier ständig den roten Faden des Geschehens im Blick zu haben. So war die erste halbe Stunde nicht minder ein verzweifelter Versuch, die Zeitsprünge und die anfangs sehr wechselhafte Beziehung zwischen den beiden Magiern und späteren Rivalen Borden und Angier im zeitlichen Kontext einzuordnen. Hat das erstmal geklappt, eröffnet sich dem Zuschauer eine wunderbare Welt voller Illusionen, Magie, Wissenschaft (Bowie, du charismatische Schnitte!), Wut und Hass, Liebe, atemberaubender Prestigios und und und. Dazu gesellt sich ein Cast, der mindestens genauso gut ist, wie er sich liest.
Das alles wäre mir mindestens 8 Punkte wert gewesen.

Doch warum stehen hier nur 7 Punkte?

Der Film ist spannend und optisch ein Leckerbissen, doch "Prestige" hat meine Nerven trotz seiner überraschenden Schauwerke überstrapaziert. Der Film ist bis zum letzten Drittel relativ undurchschaubar und selbst wenn man meint man hätte ihn durchschaut, kann man sich doch nie ganz sicher sein und man fängt wieder an zu zweifeln. Das ist an und für sich eine sehr gute Sache. Doch dieser Grat zwischen gekonnter Anspannung und Überspannung ist sehr schmal. Und so kam es wie es kommen musste. Ab der letzten halben Stunde fühlten sich meine Gedanken so verknotet und angespannt an, dass der Knoten gar nicht anders konnte als zu platzen und mein Interesse am Film infolgedessen fast vollständig verschwand. Diese 10 Minuten bis zum letzten Prestigio, dem Prestigio des Films, hatte ich sowas von keine Lust mehr auf die ganze Chose und mein Gemütszustand änderte sich von gespannt in genervt. Genervt von dem ganzen Hin und her, von Gedanken und Eindrücken die man während des Schauens innerlich abgespeichert hat und die sich zum Ende hin als richtig herausstellen sollten, wodurch das Ende, die letzten 20 Minuten, kaum mehr als über eine Moralpredigt hinauskam.
Dabei ist es nicht mal das im Kern gute Ende was mich so stört, sondern nur die Einleitung dessen. Diese zehn Minuten, die meinen sonst so guten, wenn auch leicht ermüdenden Eindruck des Films hart auf die Probe stellen mussten. Die den Gedanken, den Film gleich noch einmal sehen zu müssen prompt über Bord warfen. Vielleicht war ich zu müde, vielleicht war es nicht die perfekte Stimmung für den Film, aber je länger ich hier an diesem Text sitze, desto mehr regt mich diese Tatsache auf. Diese Mentalität und den Drang, unbedingt noch einen draufsetzen zu müssen, unbedingt noch einen Haken zu schlagen, um auch ja der letzten Hirnwendung die Spannungsschraube anlegen zu müssen. Hätte sich Nolan das doch nur verkniffen, wäre ich womöglich zufriedener gewesen.

Aber abgesehen davon ist "Prestige" ein Film voller Metaphern und Bildern, eine Verbeugung vor der Technik und Erzählkunst des Kinos, in dem zugleich so viel Wahrheit steckt und einem die Zeit der Industrialisierung der Welt ständig vor Augen führt. Eine Welt voller Rivalität, nicht nur die zweier Magier, oder zweier Tüftler, auch nicht die, wie zeitlich gesehen, übliche Rivalität zwischen Ländern. Nein.
Wissenschaft und Magie. Zwei Dinge, die sich zwar nicht immer ausschließen müssen, aber doch so strikt voneinander getrennt werden. Wissenschaft, die Nutzung des Verstands und rationalem Denkens um etwas Größeres zu erschaffen und die Magie.
Die Kunst den Menschen zum Staunen zu bringen. Abseits jeglicher Rationalität, das Geschick den Menschen im Ungewissen zu lassen und das Gesehene so zu verpacken, dass der sonst so um Erklärung bemühte Zuschauer, wenn auch nur für kurze Zeit, aus einer sich immer schneller drehenden Welt mit nur einem kleinen Schritt aus dem altem Trott treten kann, ohne das gleich eine komplette Welt für ihn einstürzt.

Ja, das ist Kunst.

Und Magie.

Doch eines haben beide gemeinsam: Es wird immer eine Rivalität innerhalb dieser Bereiche geben. Denn das Streben nach immer mehr und immer besser und größer, das liegt eben in der Natur des Menschen. Das zog sich schon immer durch die zeitliche Geschichte und das wird es auch in Zukunft tun. So ist der Mensch nun mal. Ein widersprüchliches Wesen, das wenn es sich für eine Sache verschreibt, es seine Seele dafür verkauft. Genauso wie Borden und Angier es taten. Ob du nun auf der vermeintlich guten oder bösen Seite stehst, ein Gewinner, der sieht anders aus.

Und genau DAS macht den Film so sehenswert, oben genannter Mankos zum Trotz.

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Schlopsi

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Boah ihr Säcke, ihr habt uns also die Sonne geklaut! :D
Nee, tu das. Viel Spaß ;)


Hartigan85

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Ohje, hab mir die Diskussion zu "Fargo" mal grad durchgelesen. Mir ist ja in letzter Zeit schon öfter bei unserem Facebook-Tippspiel aufgefallen, dass du kobbi und Souli euch ein bisschen in die Haare gekommen seid. Ich dachte allerdings eher, dass das nur Spaß ist, der sich ab und an mal ein wenig hochschaukelt. War wohl ein Irrtum...? Fargo find ich jedenfalls auch große Klasse, werd dich aber jetzt deshalb nicht angreifen...;)


Chev-Chelios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Prestige zaubert ein ebenso elegantes wie raffiniertes Geflecht aus Illusion, Intrigen, Verrat, Eifersucht, Besessenheit, Rache, Schuld und Sühne auf die Leinwand und die Stimmung zu Ende des 19. Jahrhunderts wird auf sehr angenehme Weise eingefangen. Der Film beinhaltet alle Elemente die einen guten Film ausmachen, angefangen von einer interessanten Story, bis hin zu zwei sehr guten Hauptdarstellern. Hugh Jackman und Christian Bale waren eine sehr gute Wahl für die Rollen der Magier und die Zaubertricks und Illusionen wurden perfekt in Szene gesetzt. Der Film ließ zu keiner Zeit Langeweile aufkommen und er verstand es den Betrachter zu fesseln..

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Davki90

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender Film mit Top-Stars und Nolan typischen Twist! Hätte aber etwas mehr erwartet. War am Schluss doch etwas enttäuscht, da der Film doch seine Längen hat!

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