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The Dark Knight Rises

The Dark Knight Rises (2012), GB/US Laufzeit 164 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.07.2012


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6.7
Kritiker
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7.9
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29273 Bewertungen
905 Kommentare
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von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Joseph Gordon-Levitt

Mit The Dark Knight Rises führt Christopher Nolan seine düstere Batman-Trilogie zu einem Abschluss, indem sich Batman Christian Bale dem Terroristen Bane stellen muss.

Acht Jahre sind vergangen, seitdem Batman (Christian Bale) als Dark Knight in den Untergrund abtauchen musste, um die Verbrechen Harvey Dents (Aaron Eckhart) auf sich zu nehmen, die dieser ausübte, um den Tod seiner geliebten Rachel zu rächen. Denn Gotham brauchte einen strahlenden Helden mehr als einen dunklen Rächer. Doch Batmans Tage in der Versenkung sind gezählt, als der Koloss Bane (Tom Hardy) die Stadt ins Chaos stürzen will: The Dark Knight Rises!

Der hünenhafte Bane will Batman nicht nur demütigen, er will den dunklen Ritter im wahrsten Sinne und endgültig brechen. Batman kann also jede Hilfe benötigen, sei es in Gestalt von Commissioner Gordon (Gary Oldman) und dem jungen Polizisten John Blake (Joseph Gordon-Levitt), durch Alfreds (Michael Caine) moralische Unterstützung oder die der undurchsichtigen Selina Kyle (Anne Hathaway). Doch den finalen Kampf kann nur Batman selbst ausfechten.

Hintergrund & Infos zu The Dark Knight Rises
The Dark Knight Rises bildet das (vorläufig) letzte Kapitel der Neuerzählung der Geschichte um den dunklen Ritter, die ihren Anfang 2005 mit Batman Begins fand, und in The Dark Knight einen Joker (gespielt von Heath Ledger) etablierte, der es selbst mit der ikonischen Interpretation eines Jack Nicholson aufnehmen konnte.

Weiterhin ist The Dark Knight Rises der Schlusspunkt einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte. Nicht nur war die Batman-Reihe unter der Regie von Christopher Nolan äußerst lukrativ für Warner (so spielten allein die ersten beiden Teile nahezu 1,5 Millarden Dollar weltweit ein), der Regisseur gab mit dem realistischen Anstrich und dem ernsthaften Spiel eines Christian Bale Batman wieder die Würde zurück, die Joel Schumacher mit Batman Forever und Batman & Robin leichtfertig verspielt hatte.

The Dark Knight Rises basiert im Wesentlichen auf dem DC-Comic Knightfall, in dem Bane Batman erst psychisch an seine Grenzen bringt, bevor er ihm dann das Rückgrat bricht. (EM)

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Mehr Bilder (35) und Videos (28) zu The Dark Knight Rises


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Dark Knight Rises
Genre
Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Superhelden-Film
Zeit
Gegenwart, Krieg gegen den Terror
Ort
Gotham City, Militärflugzeug, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Batman, Bombendrohung, Brücke, Börsenmarkt, Comic, DC Comics, Exil, FBI, Fledermaus, Fliegendes Auto, Flucht, Flugzeugabsturz, Gefängniszelle, Geheime Identität, Geheimlabor, Geheimprojekt, Geheimraum, Geheimwaffe, Hightech, Lebensretter, Maske, Massenpanik, Panzer, Polizeichef, Polizeieinheit, Polizeieinsatz, Rettungsversuch, Sprengstoff, Superheld, Team, Terror, Terrorherrschaft, Terrorist, Verbrechen, Verbrechensjäger, Verbrecherjagd, Waisenhaus
Stimmung
Aufregend, Gruselig, Romantisch, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
70mm und IMAX, Batman, Comic oder Graphic Novel, DC Comics, Epos, Sequel
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
DC Entertainment, Legendary Pictures, Syncopy, Warner Bros. Pictures

Kritiken (61) — Film: The Dark Knight Rises

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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10.0Lieblingsfilm

Fun Fact: Der Hauptgrund, weshalb ich damals moviepilot beigetreten bin, war, dass dieser kleine Film hier (erst recht auf dieser Website) so viel Negativ-Hype, Bashing & Hater-Schelte abbekam, sowie (wenn man zurückblickt vollkommen-übertrieben) den nervtötend-engstirnigen, überheblichen Nerdrage-Trend des Logiklöcher-Herauspulen im Blockbuster-Genre heraufbeschwor, dass ich ihn sofort mit einer glatten 10 adeln musste. Mag für manche übertrieben erscheinen und ich weiß ja, dass so einige meiner Freunde auf dieser Plattform jenem Werk mal so gar nichts abgewinnen können.

Wie dem auch sei, nach heutiger Sichtung stelle ich jedenfalls noch immer fest, dass dieser (im Vergleich zu seinen Vorgängern durchweg-packendster und kurzweilig-aneckendster) Abschluss von Nolans DARK-KNIGHT-Trilogie trotz aller Imperfektionen weiterhin der wohl (speziell durch den sphärischen, pervers-einnehmenden Score) treibendste, epochalst-bebilderte und emotional-geschickteste Comeback-Film inmitten eines hyperfinsteren, technokratischen Post-9/11-Terror-Szenarios mit einschneidender 90's-Bigelow-"BLUE STEEL"-Optik ist, der mir bisher unterkam; zudem einen überwältigend-triumphalen und bittersüßen Klimax im filmischen Erbe des Batman - der ersten 'Popfigur', die ich überhaupt in meinem Leben bewusst mitbekam - darstellt, imho. Erst recht, sobald es in den sauharten Winter und seiner gruseligen Vorstellung von 'Exil' geht.

Ich zerreiße nun mal zum Ende hin immer wieder vor schwitzigster Spannung & urbaner Furcht und freue mich letztendlich für den guten, alten Bruce, der schließlich doch noch sein Glück in meinem damaligen Über-Schwarm Anne Hathaway fand - zu der Zeit gab's sowieso eine tolle, clevere und ähnlich-ausschauende Dame für mich in meiner Maßnahme...mit der es wirklich was hätte werden können, aber es sollte wohl einfach nicht sein.

Sowieso schafft es der Film immer wieder mit einschlagendster Präzision anhand zahlreicher denkwürdiger und aufgeregter Momente, dass ich ihn genauso empfinde, wie ich mich zur Erstsichtung fühlte, mich an jenen bezeichnenden Sommer 2012 und zugleich an vergangene Jahrzehnte erlebter Pop-/Filmkultur & speziell eindrücklicher Städtearchitektur erinnert (wenn man schon in Hamburg wohnt, kann man da so einiges wiedererkennen und ins Kopfkino adaptieren, selbiges gilt übrigens auch für MAN OF STEEL); weine sodann stets die letzten 25 Minuten inkl. Abspann Freudentränen durch, weil da soviel drinsteckt, was ich mir schon seit Kindheits- und Jugendtagen gewünscht hatte - und diese Bedeutung hält für mich bis heute Stand. Tut mir Leid, aber mich kann man da nicht mehr umstimmen.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Andy Dufresne

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Als ich den schrieb, war es einer der allerersten negativen Kommentare, der Film war im Durchschnitt über 8.
Es gab also noch keinen standardisierten Hass :)
Mein Hass war ein emotionaler, kein rationaler. Ich will den auch ewig schon noch mal schauen, wahrscheinlich ist mein Hass überzogen. Ich war halt einfach komplett gefrustet, damals.
Und solange ich den Film nicht noch mal gesehen habe, bleibt der Kommentar erst mal so stehen (wie gesagt, ich bin mir mittlerweile bewusst das es wohl überzogen ist...).


Der Witte

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I can dig it ;) Glaube aber auch, dass du den jetzt inzwischen zumindest etwas besser finden dürftest - jedenfalls hoffe ich das, für das Gleichgewicht in meinem Universum^^


sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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7.0Sehenswert

[...]Vieles ist natürlich beim alten geblieben, so viel sollte gleich vorab erwähnt werden. Regisseur Nolan hat glücklicherweise seine Linie beibehalten, was die Gestaltung der Atmosphäre betrifft und somit ist auch “The Dark Knight Rises” wieder ein ziemlich düsteres Werk geworden, was meiner persönlichen Definition eines guten Batman-Films wie schon mehrfach erwähnt sehr entgegen kommt. Leider muss man jedoch auch sagen, dass er seiner Linie in Hinsicht auf die Laufzeit treu geblieben ist und sie im Vergleich zum direkten Vorgänger noch etwas nach oben getrieben hat. Dadurch ist es an einigen Stellen schon zu etwas Leerlauf gekommen, die mit der einen oder anderen Füllszene übebrückt werden musste. Dass das zu Einknickern im Spannungsbogen führt, muss wohl nicht gesondert erwähnt werden. Auch kamen bei uns während der Sichtung ein paar kleinere Fragen zu Logik des Titels auf (so zum Beispiel die Frage, ob sich jemand nach mehreren Monaten Gefangenschaft unter der Erde bei notdürftigster Ernäherung sofort in eine riesige Schlacht schmeißen kann), welche den positiven Grundtenor auch etwas getrübt haben.[...]

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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5.0Geht so

Mit The Dark Knight Rises legt Chistopher Nolan, seines Zeichens Herrscher und Peiniger von Gotham City, nach siebenjähriger Regentschaft das Szepter nieder und räumt das Feld für neue Franchise-Dynastien. Die Stadt wird es ihm danken, sie schreit nach frischem Wind. Denn nicht nur die Bedeutungsschwere erreicht im letzten Teil der enorm erfolgreichen Superheldensaga ihre kritische Masse, auch die Schwerfälligkeit von Nolans Regie, seine umständliche Handhabung der gesamten Materie, tritt hier so deutlich zu Tage wie noch nie.

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Mr.Film: City of Cinema

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5.0Geht so

Die Legende endet. Und sie endet langsam. Sehr langsam. Knappe 3 Stunden nämlich. Es gibt Filme die 3 Stunden im Fluge vergehen lassen, "Der Herr der Ringe" zählt sicherlich dazu, doch "The Dark Knight Rises" kann mit dieser Eigenschaft nicht prahlen. Es dümpelt vor sich hin, zwar nicht auf ätzend-langweilige Art, doch auf eine leicht einschläfernde. Für wahre Fans muss das eine Enttäuschung höchsten Grades sein. Für mich jedoch reicht es immer noch für einen netten Filmabend. Wenn dieser mit "The Dark Knight" auch sicherlich um einiges erfüllter wäre.

"When Gotham is Ashes, you have my Permission to Die"

Es gibt ziemlich vieles, dass man als schwach bezeichnen könnte. Vor allem an den Erwartungen (die doch wohl jeder hatte, der sich diesen Film anschauen wollte) gemessen. Doch in erster Linie möchte ich die Punkte nennen, die mir hier sogar noch Freude bereitet hatten. Ich nehme da mal Bane (Tom Hardy) und Blake (Joseph Gordon-Levitt). Sicher, beinahe der gesamte Cast blieb wie der Film hinter den Erwartungen, und auch diese zwei Herrschaften könnte man, wenn man keine überschwänglichen Sympathien für sie besitzt, zu der Sorte "Da ist man aber besseres von euch gewohnt" zählen. Bane an sich ist aber einfach ziemlich interessant, und nein, ich habe keine Ahnung wie die Vorlage aus dem Comic genutzt wurde und ja, das Genuschle (in Englisch und Deutsch, hab's ausprobiert) ist furchtbar. Dennoch 'ne coole Sau. Blake war zwar Charaktertechnisch gesehen eine oberflächliche Nuss, aber das störte mich kaum. War eben Levitt, und der hat noch das Beste aus seiner Rolle geholt.

Ich springe ansonsten aber mit auf den Zug und sage: Das war nichts, Nolan. Ich mag den Herren eigentlich, vor allem wegen seinen 'speziellen' Inszenierungskünsten (ja, ich mag den Großteil seiner Filmographie, ja, auch "Inception"), doch hier wurde das so unglaublich dröge inszeniert, das man wirklich fit sein muss, um nicht einzuschlafen. Schaut man sich den Trailer an, gibt es doch einige Highlights, nicht? So empfand ich z.B. die Football-Szene als extrem stark. Dann der Film, er läuft und er läuft, und dann singt da ein Knirps die Nationalhymne in Gotham's Footballstadium und man weiss, dass es gleich los geht. Dann: Puff, Szene zu Ende. "Joar, doch ganz nett". GENAU dieser Gedanke kam mir bei jeder dieser Szenen, bei jeder Szene die man davor, nämlich im Trailer, als wirklich stark eingestuft hatte.

"You are as precious to me as you were to your own mother and father. I swore to them that i would protect you and i haven't."

Doch grade die Szenen, mit denen man nicht gerechnet hatte, rührten einen dann. So kamen bei mir zum Ende hin wohl die ersten Emotionen überhaupt auf. Wisst ihr welchen Moment ich meine? Alfred (Michael Caine) hatte etwas damit zu tun. Und da möchte ich mal anmerken, dass er sowieso einer der wahren Helden dieses Films ist. Kaum Screentime und doch so viel Einfluss. Jedenfalls hatte er den auf mich, und ja, er hatte mich gebannt. Als vielleicht einziger so wirklich. Was gibt es aber sonst zu sagen? Eigentlich braucht man dafür nicht viele Worte (wie ich sie mal wieder trotzdem verwendet habe), denn im Fokus betrachtet ist "The Dark Knight Rises" nicht mehr als ein Schatten seiner selbst. Genauso wie Christian Bale als Batman. Ahh, ist das vielleicht die Referenz, welche diesen Film doch zu einem Meisterwerk macht?

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Mr.Film

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Ja, das ist nichtmal mein Kritikpunkt. Viele sagen, dass der Joker niemals ersetzt werden könnte, und ja wurde er auch nicht. Bane ist halt eine komplett andere Figur und ich finde diese ziemlich gut und habe den Joker nie vermisst. Der hat ja seinen Film. Aber jap, wir sind uns einig, ist kein Film den man sich aus Freude mehrmals am Tag anschaut.


muresan

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Nein, die Legende endet rasant schnell: Zu viele Filme, zu viele Schauspieler in dem Kulthelden, zu viele gleiche Bösewichte, sprich Two-Face, Joker und Catwoman.
Hollywood wird langsam langweilig mit solchen Wiederholungen.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Ein kleiner Junge intoniert die Nationalhymne, ein Football-Spiel beginnt – dann zündet die Bombe und reißt ein Loch in die Ingredienzen des american way of life. Szenen von solch tumber Symbolkraft reiht der Film im Minutentakt aneinander, und wem es trotzdem noch nicht klar geworden sein sollte, der bekommt es von Batman im mittlerweile berühmt-berüchtigten Grummel-Modus, wahlweise aber auch von jeder anderen Figur noch einmal brav vergegenwärtigt – Kino bei dem keiner zurückgelassen wird, denn: Hier geht’s um etwas Großes.

Gelang es Christopher Nolan dabei im Vorgänger noch, Comic-Reliefs mit realer 9/11-Bewältigung zu verschmelzen und daraus zumindest einen in Aspekten interessanten Diskurs über Gegensätzen, über Anarchie und Totalitarismus zu erschaffen, scheitert RISES einmal mehr am allumfassenden, selbstverordneten Realitätswahn. In diesem überlangen und in schwarz-blaue Farben getauchten Kauderwelsch aus Finanzkrisen-Allegorien und verquerer Robin-Hood-Lyrik wird zwar der hollywoodesken Vorstellung der Revolte des Proletariats in Form hübscher Bilder Entsprechung verliehen (und: schlussendlich natürlich wieder in die Ordnung überführt). Lediglich: Für Figuren oder gar Charaktere bleibt bei alledem kein Platz. Aufgestellt und von ähnlichem Sex-Appeal wie eine akademische Versuchsanordnung werden hier die Fäden der bisherigen Teile zusammengebastelt und Beziehungen behauptet; das Leiden Bruce Waynes darf man zwar an Christian Bales verzwicktem Gesichtsausdruck ablesen – wirklich spüren kann man es nicht. Ähnliches gilt im Übrigen auch für die Beweggründe von Bane, der nicht nur wie ein dummer und (ebenfalls) grummelnder Bösewicht aussieht, sondern letztlich auch nur genau das ist. Und wo steckt eigentlich Michelle Pfeiffer, wenn man sie braucht?

44 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

TheBruceWayne

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User Tatarian stallione hat wohl die beste kritik/Analyse zum Film geboten.Besser als ich es formulieren könnte.Denn leider sind Anarchismus,Terror etc nur die langweilige Oberfläche des Films.


TheBruceWayne

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http://www.moviepilot.de/movies/the-dark-knight-rises-batman-3/comments/624195


JackoXL: Die Drei Muscheln

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5.0Geht so

Enthält kräftig SPOILER, geht nicht anders. Damit trotzdem ja keine Nichteingeweihter weiterließt: SPOILER----SPOILER----SPOILER!!!!!!

So, das muss reichen.

Geburt und Tod einer Fledermaus. Darunter steht das Motto von Christopher Nolans Batman-Trilogie, was ja grundsätzlich auch absolut Sinn macht. "Batman Begins" erzählt vom Werdegang der verlorenen Seele Bruce Wayne zum schwarzen Ritter, "The Dark Knight" schildert ihn auf seinem Höhepunkt und leutet gegen Ende das ein, was "The Dark Knight Rises" in aller Schwere zelebriert, seinen Niedergang. Aber nicht nur das, es gibt seine Wiedergeburt und Himmelfahrt, fast biblisch. TDKR ist für mich als Freund der Vorgänger eine herbe Enttäuschung. Statt einen epischen, atemberaubenden Abschluss der Saga um den ewigen Kämpfer für Recht und Ordnung zu zeigen, quält sich Nolans bisher schwächster Film fast 3 Stunden lang vor sich hin. Das Drehbuch ist erschreckend schwach und selbst das, was eigentlich als selbstverständlich vorausgesetzt sein dürfte, nämlich ein wuchtiges Spektakel, ist gerade mal rudimentär vorhanden.

Nach der typischen Wums-Eröffnungsszene wird dem Zuschauer lange nur Vergangenheitsbewältigung geboten. Der gebrochene Held vegetiert vor sich hin, sein Ruf ist ruiniert und gebraucht wird er eh nicht mehr, ist ja alles schön in Gotham. Dann kommt der Kampfklotz Bane, von Tom Hardy zwar physisch enorm beeindruckend verkörpert, mehr kann er leider unter seiner Maske nicht zeigen, und stürzt die Stadt ins Chaos. Bis dahin zieht aber schon mächtig viel Zeit ins Land. Beim ersten Aufeinandertreffen mit Bane wird Batman nach Strich und Faden vermöbelt und landet komplett zerknüppelt in einem unterirdischen Gefängnis, wo er durch die heilenden Hände des Knastopi vom quasi Querschnittgelähmten wieder topfit gezaubert wird. Komisch, aber na ja. Daran möge man sich vielleicht nicht so stören, wenn denn die Geschehnisse einen so richtig mitnehmen und ablenken könnte. Geht leider nicht. TDKR bietet keine spannende oder spektakuläre Handlung, zwischendurch gibt es viel Selbstfindungsgeschwafel und auch das wohl eigentlich so erschreckend apokalyptische geplante Szenario in Gotham lässt erstaunlich kalt. Statt durch seine eigene Handlung zu überzeugen, wird die gesamte Aufmerksamkeit auf das große Ganze und den Brückenschlag zu den Anfängen, sprich "Batman Begins", verwendet, was dem eigenständigen Film "The Dark Knight Rises" überhaupt nicht gut tut.

Selbst die finale Schlacht kann nicht ansatzweise mit Szenen mithalten, die man z.B. in "The Dark Knight" mal eben zwischendrin zu sehen bekommen hat. Am Ende steht natürlich der große Knall und Batman gibt den Märtyrer. Das ist im Gesamtkontext absolut logisch und hab ich auch erwartet, berührt aber kaum, vielleicht auch da zu vorhersehbar. Ich hatte das Gefühl, Nolan hat 164 Minuten nur darauf hingearbeitet, der Rest lief so nebenher. Ja, es ist natürlich handwerklich absolut gut gemacht, aber der Inhalt wirkt so blass, ideen- und wirkungslos, dass ich schon sehr erstaunt war. Da wirkt vieles lückenhaft, wenig inspiriert und kommt ohne große Momente aus. Manche Figuren aus der Vergangenheit tauchen plötzlich völlig sinnlos wieder auf und sind auch gleich wieder weg, andere bekommen nur wenig Raum (hatte Michael Caine keine Zeit?) oder sind nicht besonders sinnvoll genutzt (Anne Hathaway fand ich als Catwoman erstaunlich gut, dafür wird sie leider irgendwie verschenkt, die hätte viel mehr in die Handlung eingebaut werden können).

Man kann und sollte den Film als Fan der ersten Filme schauen, schließlich will man ja sehen, wie alles zum Ende gebracht wird. Der Weg dahin lässt nur sehr viel vermissen und ist gemessen an der berechtigten Erwartungshaltung leider unglaublich ernüchternd.

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Le Samourai

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Sehr richtig alles.


JackoXL

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@eddy: Ich will dem Streber auf keinen Fall einen reinwürgen. Hätte mich sehr über einen gelungenen Abschluß gewünscht, gerade weil ich Nolan mag.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] The Dark Knight Rises ist aber beileibe nicht schlecht, wenn ich auch die Kritikpunkte nun akut in den Vordergrund gerückt habe, denn dem Regisseur und seinem Team gelingt es selbstverständlich tadellos, dieselbe düstere Atmosphäre aufzubauen, die auch schon die vorangegangenen Teile von vielen anderen Comic-Verfilmungen abgehoben haben. Auch das Gros an bereits aus Inception bekannten Darstellern wirkt sich nicht negativ aus und wertet den Film durchaus auf, jedoch dann auch noch Anne Hathaway als Selina Kyle einzuführen – wenn auch geschichtlich durchaus von Bewandtnis – war vielleicht etwas zu viel des Guten, denn die Figur kann kaum entwickelt werden und das Ende der Trilogie ist gleichsam mit diesem Teil gekommen, so dass abzusehen ist, dass es ein kurzes Intermezzo mit der – meiner Meinung nach – besten Catwoman werden wird, sollte sie nicht ihren eigenen Film spendiert bekommen. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

Auch Nolan kocht nur mit Wasser und schafft es mit diesem Film nicht wirklich die ersten beiden Teile zu toppen. Alles in allem ein würdiger Abschluss der Filmreihe, wenngleich das Ende auch vermuten lässt, dass da noch ein Hintertürchen für mehr offen ist.

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doenef

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"Hintertürchen" = meine Rede, d.h. ich sehe das nicht mal nur(?/!) als ein Hintertürchen,...schon eher als ein "Hintertor"


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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7.0Sehenswert

[...] Ich glaube, was Nolans BATMAN-Filme unterm Strich so ungemein reizvoll und faszinierend macht ist der Umstand, dass er mit dem Blick eines Kindes auf seine FIguren sieht - ich hatte kurz nach dem Screening einen Flashback in meine ganz jungen Jahre und als ich damals Comics las...[...]

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Christopher Nolan stellt erneut unter Beweis, dass er Action- und Massenszenen hervorragend inszenieren kann. Davon zeugt nicht nur etwa die Eingangssequenz, bei der in alter James-Bond-Manier ein Flugzeug von aus einer größeren Maschine sich abseilenden Männern gestürmt wird. Dazu gehört darüber hinaus die Folge von Explosionen in der ganzen Stadt, mit der Bane seiner Drohung Nachdruck verleiht. Technisch ist es an „The Dark Knight Rises“ wenig auszusetzen: Produktionsdesign, Kameraführung, der Schnitt bei den Actionszenen sind erneut auf der Höhe der Zeit. Das Problem am dritten Teil von Nolans Batman-Trilogie liegt indes am hoffnungslos überladenen Drehbuch. Christopher Nolan, der zuletzt in „Inception“ eine glückliche Hand in der Erzählung von komplexen Geschichten mit mehreren Handlungssträngen bewiesen hatte, gelingt es in „The Dark Knight Rises“ kaum, über die viel zu lange Filmdauer die verschiedenen Nebenhandlungen mit ihre Figurenvielzahl zu einer Einheit zu bringen. Größtenteils hängt dies aber auch damit zusammen, dass im Gegensatz zum „Joker“ in „The Dark Knight“ Bane durch die Maske jeglicher Mimik beraubt wird. Dass in den 164 Minuten kaum Humor aufblitzt, trägt nicht nur zur düsteren Anmutung des Filmes bei. Obwohl Regisseur Nolan mit seinem Batman-Trilogie-Abschluss eine Vielzahl an Themen anspricht, bleiben diese hinter den tiefgründigen Fragen zurück, die er sowohl in „Batman Begins“ (2005) als auch in „The Dark Knight“ (2008) angesprochen hatte – Filme, die eindeutig als „Läuterungsplot“ angelegt wurden. Insgesamt wirkt „The Dark Knight Rises“ eher wie eine Pflichtübung, so als hätte Nolan den Film partout aus Marketinggründen oder allein deshalb drehen müssen, damit seine „Batman“-Verfilmungen es zu einer Trilogie schaffen.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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8.0Ausgezeichnet

Er hat es tatsächlich geschafft, die Ehre des Fledermausmanns, der in den Neunzigern so viel erdulden musste, wieder herzustellen. Man soll den Tag nicht vor dem »Hobbit« loben, aber besser wird Blockbusterkino in diesem Jahr wohl kaum.

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Fulsome.

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Die Hoffnung stirbt immer noch zuletzt.


aPsYchO

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„Die größten Menschen sind diejenigen, die anderen Hoffnung geben können.“


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Zum letzten Mal formieren sich die Rächer und Gerächten zum theatralischen Leben und Sterben in einem metallenen Ungetüm an Großstadt. Der Kreis schließt sich melodramatisch, die Angst als Triebfeder übernimmt allmählich die Kontrolle, die Reise endet hier. Nur so viel: "The Dark Knight Rises" erreicht nicht die soziologische Brillanz des Vorgängers und auch nicht die in Unterhaltungssegmenten ohne doppelten Unterboden pragmatisch wildernde Finesse des Vorvorgängers. Dafür will "The Dark Knight Rises" schlicht und ergreifend zu viel Substanzielles beitragen, dafür will der Film jeden Schlupfwinkel ausfüllen, als dass er über jede einzelne Minute zu geistigen Luftsprüngen beim Zuschauer anregt. Vielleicht erweist sich "The Dark Knight Rises" somit als ambitioniertestes Minusgeschäft im Schaffen Christopher Nolans, der nicht nur seine obligatorischen Schwächen wie selten zuvor befeuert, sondern sie zu neuen Höhen führt. Oder andersherum: Der Film ist ein konsequentes Opfer seiner Inkonsequenz.

Der Abschluss von Nolans breitgetretener, ebenso politischer wie auch ein wenig reaktionärer Trilogie über den Superheld als Symbol am Himmel porträtiert nunmehr Superhelden, die keine mehr sind. Während sich Gotham City in feuchtfröhlicher Dekadenz sonnt, weil eine stattliche Verbrechensrate seit Harvey Dent auf sich warten lässt, ziehen sich die Superhelden in ihre geheimen Löcher zurück, vereinsamen, isolieren sich, verstecken sich wieder hinter ihrer Maske und suchen stärker denn je ihre Identität in einer Welt, die nichts mehr für sie bereithält. Bruce Wayne alias Batman (auf dem Maskenball ohne Maske: Christian Bale) humpelt unübersehbar eingefallen, veraltet, zerrissen und verbittert an Krücken seinem Leben hinterher, Harvey Dent wurde Geschichte durch eine Lüge und James Gordon (immer noch auf Zack: Gary Oldman) wird von Nolan nach einem ersten größeren Angriff seit Jahren handlungsgehemmt ins Krankenhaus geschickt – das sind von sich selbst und ihren Mitmenschen entfremdete Gefangene. "Rise" bedeutet hierbei nicht unbedingt das Erheben seines Körpers für die Probleme anderer, es symbolisiert vielmehr die Flucht aus dem seelisch verankerten Gefängnis.

Nolan tut gut daran, dass er all diese Figuren gleich in einer der ersten Szenen gemeinsam versammelt, woraus sich die Charakterzüge, Querverbindungen und verzweifelten Hilfeschreie mit wenigen dramaturgischen Inszenierungskniffen speisen. Blöd nur, dass Nolan jede Szene mit kommentierendem Inhalt füllen muss, um auch dem schlecht sehenden Zuschauer in den hintersten Reihen zu verklickern, worin der Sinn dieses oder jenes Gezeigten besteht, als ob nicht ein Gesichtsausdruck, nicht eine einzige lautlose Geste reichen würde. Und das ist Nolans Hindernis spätestens seit "The Dark Knight" und dem Erklärbär namens "Inception": Nolan vertraut weniger dem Kino und seinem Publikum als geschwätziger Trivialliteratur, die anfügt, ausschweift und ohne Unterlass zum Leser redet. Aber Kino kommuniziert mit Bildern, die für sich allein sprechen sollten. Sehr selten kommunizieren die Bilder jedoch im Nolan-Kino mit der Imagination, da sie viel zu oft sprachlich mit entweder Kindergartenironie oder Missionierungsesoterik unterstrichen werden, ebenjene formschönen Bilder aus Stadtpanoramen und heißen Verfolgungen auf dem Asphalt, Bilder, die nicht sprechen können und auch nicht sprechen dürfen. Und wenn, dann nur kurz. Höchstens.

Dem Dreh- und Angelpunkt des abgrundtief Bösen, Bane, bereitet es aufgrund dessen enorme Schwierigkeiten, sich ambivalent auszutoben, sich vor allem so zu entfalten, dass er angesichts von idiotischen Vorgeschichten und sepiafarbenen Rückblenden im Abgründigen verborgen bleibt. Tom Hardy ist sicher kein schlechter Schauspieler, leidet allerdings merklich hinter einer eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeit, kraftvollen Erkennungssprüchen und wird lediglich physisch definiert. Zieht man den Vergleich zum Joker, der jeglicher rationalen Moralität und analysierenden Hintergründen enthoben schien – das heißt, er war lediglich da und verschwand wieder – wird deutlich(er), wie seelenlos Nolan diese Bane-Rolle eigentlich schrieb, irgendwo zwischen archaischem Totschläger und muskelbepacktem Profi-Wrestler, der handelt, weil er gern dabei zusieht, ein austauschbarer Sadist eben. Sein Plan, Gotham zu zerstören und der Oberschicht ihre Ausbeutung gegenüber den 99% an Restmenschlichkeit und Armut vorzuhalten, will einen Bezug zu den vorherigen Teilen "Batman Begins" (die Stadtzerstörung) und "The Dark Knight" (die Abschottung mittels Bomben und gesperrten oder zerstörten Zufahrtswegen) herstellen, konterkariert jedoch im gleichen Atemzug durchaus eine unkonventionelle Eigenständigkeit innerhalb des Sujets, die nicht immer das provoziert, was man bereits zu kennen glaubt.

Eine fehlende Eigenständigkeit, ein Stempelaufdrücken des Regisseurs also, das den gesamten Film wie ein Virus befällt. "Batman Begins" war die Exposition, "The Dark Knight" hatte Heath Ledger. Aber "The Dark Knight Rises"? Irgendwas aus beiden, dazu Hollywood und die offene Tür für ein Anknüpfen nach der Nolan-Ära; dem Wahnsinn per se fehlt es insgesamt an künstlerischer Kraft. Der unbändige Eifer Nolans, zwingend die Verbindung aller Handlungsstränge aller drei Filme zu suchen, bemächtigt ihn, eine Vielzahl an Figuren hin- und herzuschieben wie es ihm beliebt. "The Dark Knight Rises" bündelt Kurzgeschichten und Nebenhandlungen, türmt Beziehungen aufeinander auf, ohne dass das Ziel erkennbar wäre, wohin diese Fragmente führen, ganz gewiss fehlt die eine übergreifende Geschichte. Resultat dieser erzählerischen Hetze und Figurendichte sind Charaktere, die entweder kaum oder wenigstens marginal psychologisch durchleuchtet werden (Gordon, Fox, Miranda Tate), verschwinden (Alfred), hübsche Cameos darbieten (Ra's al Ghul, Crane) oder wiederum eine Überakzentuierung erfahren (Bane), während das Einknicken Nolans vor der Kompromissbereitschaft des kommerziellen Industriekinos Spuren hinterlässt: Wenn Bane zur Tat schreitet, schneidet der Film unschön die Szene weg.

Gotham mutiert derweil vollständig und unumstößlich zur amerikanischen Großstadt alter Schule, wohingegen Batman ein neues Fluggefährt austesten darf. Die Fantasie- und Gestaltungslosigkeit Nolans beflügelte den Regisseur einst, aus einem sinnlichen, expressiven Traumfilm einen akademischen, glattgeschürften zu machen, eingehüllt in eine britische Gentleman-Attitüde von Welt. Dies ist mit Gotham City, äh New York City, und dem klobigen Flugzeug aus dem, so scheint es, Elektronikfachmarkt nicht unbedingt anders, die Nolan als ein Teil versteht, dessen großes Ganzes über das hinausgehen soll, was man sieht: Wieder verpflanzt Nolan sein Figurenschema in eine etwas plumpe, eine etwas drangeklatschte und nicht immer differenzierte Zeitgeistcollage, in eine Sozialkritik von politischer Aktualität, dessen alternative Lösungen weder nach vorn noch zurück weisen. Mit Bane identifiziert sich Tom Hardy als Aktivist, als Occupy-Anführer gegen das herrschende Etablissement an gierigen Bankern (klar) und stumpfsinnigen Millionären (auch klar) im Land des uferlosen, virtuellen Kapitalreichtums per Mausklick, und verwandelt das westliche und weltliche Gotham schließlich in einen gescheiterten, diktatorisch geführten Staat ohne Gesetze, der an einem gesonderten Zeitpunkt so brutal Regeln bricht, dass sich seine Bevölkerung allmählich gegen ihn auflehnt. Der Arabische Frühling zum Zweiten, eine Bestandsaufnahme der heutigen Verhältnisse.

Zerfetzte US-Flaggen, Rauchsäulen und Kampfjets am Himmel beschwören zudem einmal mehr die Analogie zu 9/11 herauf, die althergebrachte Ordnung aus dem Gleichgewicht zu heben. Die imposanteste Sequenz hat der Film damit gleichzeitig zu Beginn des zweiten Aktes, als Bane mit Gefolgschaft ein Footballstation in die Luft sprengt, während er davor unter der von einem Kind gesungenen amerikanischen Nationalhymne aus dem Schatten des Spielertunnels tritt. Im Verhältnis von leiser und aufgedrehter Lautstärke gelingt Nolan ein mitreißendes Pathosmoment, wo die Bilder sich nicht von anderweitigen, verbalen Präzisierungen stören lassen. Viel zu selten entfesselt Nolan seinen Film. Es sind dann Augenblicke wie dieser, das entbrannte Batman-Logo, der Prolog als choreographiertes Ballett oder etwa jener, in der sich der Dunkle Ritter wieder auf Gothams Straßen zeigt, die einen Einblick geben, wie der Abschluss der Trilogie wirken könnte, wenn Nolan mehr, keiner zusätzlichen Erörterung benötigendes Bilderkino machen würde. Meist fesseln auch die kleinen Szenen von fragiler Wucht in diesem Film: Gordons Lächeln, als er Batman auf dem Bildschirm sieht, Batman und Catwoman in ihren Kostümen Seite an Seite, die Tribunal- und Eisgeschichte oder Banes Träne, die ihn zur tragischen Gestalt umdichtet.

Am meisten Spaß macht "The Dark Knight Rises" selbstredend dann, wenn er sich formal und narrativ – konträr den Vorgängern – unumwunden dem Comic zugehörig fühlt: Gerade das deutsche Tonstudio verleiht (verschenkten) Schauspielern wie Marion Cotillard eine piepsige, eine honigsüße Barby-Stimme von hoher Frequenz als unfreiwillige Karikatur ihrer selbst, eben typischer Comic-Gestus. Die dumpfen Schläge im Zweikampf zwischen Batman und Bane, die Wirbelsäulenszene, fledermausartige Kreidezeichen in Form einer Markierung und das über alle Maßen zerstörungswütige Finale auf Gothams Weg- und Straßenkreuzungen mit unterschiedlichen futuristischen Fortbewegungsmitteln binden den Comic verstärkt in die Dramaturgie ein – trotz einem konservativen Spannungsverlauf (der ständige Blick auf den Zeitzünder der Bombe), einer konstruierten Verkettung von Dauerwendungen, wovon die eine aufgrund einer Narbe in der Liebesszene davor lange vorher angekündigt wurde, und einem prätentiösen "Inception"-Finale. Anne Hathaway mit stahlharten High Heels (tierisch erotisch; eine wunderbare Rolle) besorgt allerdings nicht nur angesichts ihres trocken-tödlichen Schusses gegen Bane schlussendlich die Ironie in diesem bleischweren Abschluss: Auch wenn Nolan nicht alles begreift und ergreift, so ist sein Film dennoch irgendwie sexy.

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Timo K.

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Hehe.^^


aleandra22

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An Spacyfreak:
Ja dann geh doch schwören


Sylvestre Picard

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1.5Ärgerlich

Man hat uns einen Film versprochen, in dem die städtische Guerilla die Wall Street umzustürzt und der Dark Knight sich von einem ultimativen Superbösewicht massakrieren lässt. Stattdessen findet man ein Drehbuch, dass von einem absolut banalem 90er Jahre Actionstreifen stammen könnte, mit gesichtslosen, groteseken Terroristen und einer bescheuerten Atombombe und seinem zu erwartenden Ende.

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Canis Majoris

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Der auszugsweise hier zitierte Kommentar stammt von Sylvestre Picard auf "Premiere.fr", falls das nicht klar sein sollte.

Ich stimme Herrn Picard vollkommen zu, TDKR hat eine lächerlich banale Handlung und ist für mich bislang der schlimmste Film im Jahre 2012.

Darum habe ich ihn ja auch samt Kommentar mit nur einem Punkt bedacht. Mehr verdient der Streifen meiner Meinung nach einfach nicht, es sei denn man sieht in als TRASH an.

Dann wäre die Wertung deutlich höher ausgefallen, von meiner Seite aus.


Roach

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Danke für den Hinweis, war mir nicht aufgefallen.
Ich empfinde die Wertung aber immer noch als unverhältnismäßig. Ich kann sämtliche Kritikpunkte nachvollziehen, kann mich von denen aber nicht ganz überzeugen lassen, warum Herr Picard den Film (rein rechnerisch) zu den schlechtesten 15% der Filmgeschichte zählt. Es gibt zweifellos viele, viele Filme (auch oder vor allem im Blockbuster-Bereich), die wesentlich schlechter abschneiden sollten. Vor allem wenn man selbst als Kritiker einzig die Handlung und den Bösewicht zu bemängeln vermag.


SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

[...] “The Dark Knight Rises” strotz vor fantastischen Schauspielern, in mehrdimensionalen und druchdachten Rollen, die Story ist intelligent (und suhlt sich zuweilen darin), wenn auch etwas humorlos. Es kracht zudem ordentlich und die Spannung steigt stetig, wohlgemerkt bei einer Lauflänge von 2 1/2 Stunden. Hier stimmt summa summarum also fast alles und der Maßstab ist hoch, ja nahezu astronomisch. Eine Fledermaus im Höhenflug, und Kino der im besten modernen Sinne überbordenden Sorte.

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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3.5Schwach

'When Gotham is ashes, you have my permission to die.'

Was oder wer kommt nach dem anarchischen Mephisto-Joker, der konsequent und prägend Gotham verlassen hat? Die Karten sind neu gemischt, aber dieses Mal findet sich anstatt dem unüberbietbaren Jolly höchstens ein Treff-Ober, wenn nicht sogar nur ein Treff-Unter, im Stapel wieder. Antagonist Bane hätte ein hochintelligenter Terrorist, ja sogar eine Bestie mit einem durchkalkulierten Masterplan, werden können. Doch hinter der dubiosen Maske, die allenfalls für eine unfreiwillig komische Krieg der Sterne-Referenz taugt, offenbart sich ein schwacher, oberflächlicher und einfallsloser Page, der trotz spektakulärer (wenn auch inhaltlich fragwürdiger) Einführung mit Fortschreiten der Handlung lediglich auf seine Physis reduziert wird. Bane versucht irgendwo zwischen angemessenem Endgegner und Occupy-Pendant in Nolans Batman-Realismus, der große Schatten von The Dark Knight Rises zu werden. Dabei wirkt der Antagonist allerdings in jeder Sekunde, in der er sich nicht gerade mit Batman im visuell ansprechenden Schneetreiben prügelt, aufgesetzt und unkoordiniert. Selbst das verhaltene Schauspiel von Tom Hardy als Kontrapunkt zu Heath Leadgers leidenschaftlicher Joker-Interpretation, kann Bane nicht zu der Figur machen, die möglich und nötig gewesen wäre. Allgemein scheint Nolan trotz langen 164 Minuten damit überfordert, vier neue Figuren adäquat einzuführen. Während Miranda Tage einem unbeschriebenem Blatt gleich bleibt und den Anschein macht, als wäre sie nur zur Vervollständigung von 'Batman Begins' ins Drehbuch aufgenommen worden, wird John Blake zum zweiten Helden des Films auserkoren. Damit verbunden ist ein zusätzlicher Handlungsstrang, der The Dark Knight Rises nur noch mehr ins Stocken bringt. Denn neben drei Parallelhandlungen, bemerkt Nolan im letzten Akt, dass er eigentlich noch so etwas wie die Knightfall-Saga zu Ende erzählen wollte. Sperriger Pathos und inszenierte Epik stehen einer dynamischen Inszenierung dieses Vorhabens allerdings im Weg. In The Dark Knight Rises fehlt definitiv das Gespür fürs genaue Timing und gut arrangierte Sequenzen, wie es beim Vorgänger noch der Fall war. Ansonsten leidet der Film zwar nicht an fehlenden Motiven, sondern vielmehr an überflüssigen Wiederholungen. Das einzige, das die vielen oberflächlich angerissenen Themen (unter anderem Kapitalismuskritik) und das Figurenensemble in einer Handlung zusammenhält, ist der donnernde Score von Hans Zimmer – vorausgesetzt Anne Hathaway beschlagnahmt als reizende Selina Kyle/Catwoman nicht ohnehin schon die gesamte Leinwand mit ihrem Charme. Irgendwo in The Dark Knight Rises befindet sich ein großartiges Werk und auch viele Ambitionen für einen guten Film sind vorhanden. Aber ähnlich wie Gotham im pessimistischen und düsteren Schneegestöber unter einem Schleier der Isolation zu ersticken droht, wird Nolans (krönender) Abschluss von einem lähmenden Umhang bedeckt. Seit dem Tod von Rachel Dawes und Harvey Dent scheint sowohl der Bezug zu einer geerdeten Bevölkerung im Film, die nicht nur aus Polizisten und Schwerverbrechern besteht, sowie greifbare Emotionen für das Publikum verloren gegangen zu sein. Insofern wurde Bane wenigstens einem seiner Ansprüche gerecht: Gotham als zentraler Handlungsort zerfällt zu einem Haufen weißer Asche.
Eine 'epic conclusion' sollte The Dark Knight Rises werden. Das furiose und denkwürdige Finale der nolan'schen Dark Knight-Trilogie und nicht wenige euphorische Kritikerstimmen übertrumpften sich bereits gegenseitig mit Höchstwertungen und enthusiastischen Rezensionen das letzte Batman-Kapitel betreffend. Was am Ende übrigbleibt ist Ratlosigkeit. Denn ein Meisterwerk, noch eine würdige Zusammenführung der vorhergegangenen Ereignisse, ist The Dark Knight Rises nicht.

Eine endgültige Bewertung fällt mir aufgrund eines gewissen Grads an Enttäuschung trotzdem schwer. Irgendwie lässt mich The Dark Knight Rises ratlos zurück.

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Phallumegaly

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Habe den Film gerade gesehen und kann deine Ansichten nachvollziehen und auch zu 100% unterschreiben, jedoch erscheint mir eine Bewertung von 5.5 zu hart. Das Bewertungssystem ist jedoch eine andere Baustelle.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.0Uninteressant

Viel wurde bereits gesagt. Viel wurde gemeckert. Viel wurde gelobt. Was soll ich da noch tun, außer kurz und knapp meine Meinung kund tun?

Ich fand „The Dark Knight Rises“ teilweise wirklich gut, aber manchmal (sogar zu oft) auch ziemlich dürftig und an den unpassendsten Stellen unfreiwillig komisch (Gruß an das deutsche Tonstudio). Als Fan von Christopher Nolans bisherigen Filmen tut es mir in der Seele weh, aber sorry, das war trotz diverse positiver Faktoren (Cast, technische Umsetzung) nicht mehr als ein nicht wirklich überzeugender Blockbuster mit starkem Völlegefühl. Bin ich jetzt ein Hater?

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Edward Nigma

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@ Stefan: Außerdem hat der Film ja auch seine Gänsehaut-Momente, ich erinnere nur an das brennende Bat-Zeichen über der Stadt!


johnboy1979

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Nein, sondern eher einer, der dem Hype nicht traut: Zur Recht!


goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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7.0Sehenswert

Christopher Nolan hat mit The Dark Knight Rises seine Reihe souverän abgeschlossen. Nur warum muss der Film so unsäglich vorhersehbar sein? Da bewies Nolan bei seinen früheren Filmen mehr Gespür für überraschende und doch befriedigende Storywendungen abseits (zu) konventioneller Drehbuchplots. Dem Film fehlt die Leidenschaft und das Feuer seiner Macher. Somit ist imho TDKR das schwächste Glied einer beachtlichen Filmreihe und verliert das Comicrennen 2012 gegen The Avengers.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Niemand kann Nolan vorwerfen, er habe zuwenig Ambitionen oder versuche flache Stories zu erzählen. Wenn TDKR etwas zeigt, dann dass er mit wahnsinnigem Bemühen gemacht wurde. Alles muss dabei sein, jeder soll bedient werden. Die Bilder verströmen Anstrengung und Mühsal. Was das Ansehen des Films durchaus zu einer anstrengenden und mühseligen Erfahrung macht. Ein bißchen wirkt er dabei wie ein sehr aufwendiges Fünf-Gänge-Menue, das leider nicht so superlecker ist, bei dem Mutti aber jede Kritik wegbügelt mit “Weißt du wie lange ich dafür in der Küche gestanden habe?” Es ist eine Aufgabe sich TDKR anzusehen, kein echter Spaß.

Rettete Nolan im letzten Film nicht nur Heath Ledgers Performance, sondern generell die geniale Figur des Joker (bei der man sich schon sehr anstrengen müsste sie tatsächlich langweilig zu inszenieren), führt ihn diesmal sein eigener Anspruch, seine Humorlosigkeit und sein fehlendes Verständnis für Comic, auf einen sehr holperigen Weg der öfter ins Abseits als ans Ziel führt.

Doch fangen wir vielleicht mit den positiven Dingen des Films an: Catwoman – auch wenn sie nie so genannt wird – ist eine verdammt coole Figur die im Grunde für alle coolen, witzigen und charmanten Szenen des Films sorgt. Anne Hathaway ist auch so ziemlich die einzige, die den Eindruck macht, als habe sie Spaß beim Spiel gehabt. Ihre Selina ist moralisch ambivalent, kann in einer Sekunde von Sexy und naiv, zu knallhart berechnend zu ironisch überheblich wechseln und ist zudem für die wenigen comictypischen One-Liner direkt oder indirekt verantwortlich. Sie ist eine würdige Nachfolgerin von Michelle Pfeifer und hat leider, wie alles was im Film Spaß macht viel zu wenig Raum.

Für sich genommen ist auch Joseph Gordon Levitts Cop eine durchaus gelungene Ergänzung, was vor allem daran liegt, dass Levitt ihn mit zurückhaltender Präsenz spielt und dabei menschlich geerdeter wirkt, als die meisten anderen Figuren. Was er leider nicht aufwiegen kann, ist das Nolan letztlich nicht wirklich viel mit ihm anzufangen weiß und seine ganze Figur ein wenig wie auf die Schlusspointe hin zugeschneidert wirkt. Wie vieles im Film, ist er für die Handlung nur bedingt wichtig und vielleicht eher noch ein Grund warum der großartige Gary Oldman für viel zu lange Zeit in einem Krankenhaus herumliegen muß, anstatt selbst aktiv zu werden. Im Grunde ebenso überflüssig ist auch Mirinda, auch wenn Nolan versucht die Figur mit Taschenspielertricks wichtig erscheinen zu lassen.

Und dann ist da natürlich Bane, the Big Bad, der vermutlich nur die Leute beeindrucken kann, die seine Comic-Vorgeschichte kennen. Im Film alleine ist er ein eher unterwältigender Bösewicht, was nicht daran liegt, dass der großartige Tom Hardy sich nicht bemüht – aber gegen einen lächerlichen Tonmix der die Stimme völlig von der Figur dissoziert und das Problem, dass man sein Gesicht nicht sieht und die Augen nur starr dreinblicken (was alles zum Nolan-Konzept gehört), kann er leider auch nicht an. Auch wenn die Stimme, die ein wenig klingt wie HAL bei der proktologischen Untersuchung, versucht ironisch-nuanciert zu sein – die Hälfte der Zeit werden diese Nuancen vom Effektfilter ruiniert, die andere Hälfte versteht man sie gar nicht. Das Nolan auf die Kritik an der Stimme im ersten TDKR-Bane-Trailer mit diesem weirden Mix reagiert, wirkt schon beinah wie ein trotziges Kind, dass sagt: “Das habt ihr jetzt davon, dass euch die Stimme zu leise war, jetzt mische ich sie eben absolut nach vorne”. Von Bales Batman Stimme, die noch absurder und unbegründet verstellter ist als in TDK fange ich besser gar nicht an.

Physisch ist Schurke Bane okay, wobei einen nie ganz das Gefühl verlässt, es könnte auch ein x-beliebiger (und vielleicht auch etwas größerer) Bodybuilder im Kostüm stecken und würde vielleicht sogar imposanter wirken. Was die Komplexität der Figur angeht und ihre allgemeine Faszination muss sie natürlich hinter Ledgers Joker zurückstehen – was aber auch die Frage stellt, warum sich von allen schillernden Bösewichten aus dem Batman-Kosmos ausgerechnet für Bane entschieden wurde. Abgesehen von der einen Sache für die er berühmt ist, ist er hier einfach nicht sehr spannend.

SPOILERS AHEAD – Be aware

Zur eigentlichen Handlung: Sie ist vollgestopft mit Zeug… und wirklich wenig davon ist tatsächlich wichtig. Was Nolan gleich zum holprigen Beginn auf die Füsse fällt (nachdem Bane in einer ebenso unsinnig-umständlichen, wie eindrucksvollen Szene (die wirkt als wäre sie wie so oft bei Nolan in einem Bond-Film besser aufgehoben)) ist das dämliche Ende vom Vorgänger. So holterdipolter Harvey Dents Downfall inszeniert wurde, so dumm war der Grund für Batmans Exil. Noch alberner wird es allerdings, wenn uns hier verkauft wird, dass Batman nicht nur abgetaucht ist, sondern aus Bruce Wayne ein körperlich verfallener Jammerlappen wurde, der sich mächtig Mühe gibt Howard Hughes den Rang als beklopptester Eremit ever abzulaufen. Mit Zauselbart und mysteriösem Humpeln (wo das genau herkommt wird nicht erklärt, denn so schwer verletzt war er am Ende von TDK nicht) betrauert Wayne seine verlorene Eleanor, respektive Rachel seit mittlerweile acht Jahren. In dieser Zeit hat er zwar irgendwie in ein brandgefährliches Fusions-Energie-Projekt investiert, aber nicht-mal Zeit gefunden zu gucken wie sich der Rest vom Wayne-Imperium entwickelt.

Das alles fühlt sich falsch und ruckelig an. Der Dent-Act, der wohl hauptsächlich darauf basiert Gangstern keine Bewährung mehr zu gewähren, ist eine politische Nullnummer, wie auch die restlichen politischen Brocken die Nolan immer wieder hinwirft letztlich im Nichts enden. Klar es wird thematisch plakativ mit Börsencrash, Occupy-Rhetorik, Sicherheits-Paranoia und Vigilantentum gespielt, ohne dass aber wirklich substanziell etwas dahinter ist. Wenn Selina Wayne lasziv ins Ohr flüstert, dass sie zu den 99% gehört, ist das genauso wie Banes Replik auf einen Börsianer das es nichts zu stehlen gebe (“Warum seid IHR dann hier?”) letztlich nur ein cooler Spruch, der sich selbst genügt. Bane ist weder eine Parabel auf Occupy, noch auf Romney – noch ist die Abschottung Gothams ein gelungenes Gleichnis zum Thema “Sicherheitsstaat”. Es sind Fragmente die genutzt werden um Tiefe anzutäuschen, wo wenig Substanz sitzt.

Leider ist der Börsen-Coup von Bane auch für die Story relativ belanglos und nur eine aufgeblasene Ausrede, eines von vielen Setpieces die zwanghaft das Epos-Gefühl erzeugen und den Film auf seine schwer zu rechtfertigende Länge aufblähen helfen. Was okay wäre, wenn es zumindest mitreißend inszeniert wäre. Aber Nolan ist und das war mir schon bei TDK ein Dorn im Auge, ein furchtbarer Action-Regisseur. So inkohärent seine “Verfolgungsjagd bei TDK” war, so schlimm sind die Szenen in The Dark Knight Rises. Das die Nahkampf-Fights grobmotorisch, undynamisch und lahm wirken, geschenkt. Aber schlimmer sind die großen Actionmomente. Wieder weiß man fast nie was eigentlich gerade konkret passiert. Wieder flüchtet er sich in Nahaufnahmen und lässt kein klares Konzept erkennen. Wer befindet sich wo? Wer fährt hinter wem? Welche Polizeitruppe ist gerade an welcher Stelle? Wo ist Batman, wo ist Banes-Truppe? Was plant Gordons Rebellenallianz? Egal. Irgendwie bewegt sich etwas und irgendwie gibt es dann ab und zu Action. Dabei steht die Kamera auch gerne mal an der falschen Stelle. Wenn Nolan bewusst versuchen sollte Action “uncool” zu machen (was durchaus zu seinem “Darüber macht man keine Witze”-Ansatz passen würde, mit dem er diese Welt inszeniert), dann ist TDKR ein Triumph, denn langweiliger und weniger mitreissend waren gewaltige und zweifellos teure Actionszenen selten inszeniert. Die Stadion-Szene und Banes-Bomben werden in wesentlichen in Luftaufnahmen abgehandelt die optisch irgendwo zwischen Fußballübertragung und SimCity liegen… und während der ungemein nervige Soundtrack von Zimmer sonst jede Sekunde des Films zutackert und oft verzweifelt versucht dort Rasanz und Spannung zu erzeugen, wo die Bilder gemächlich dahinplätschern, fällt ihm den größten Actionmomenten wenig ein. Oder vielleicht wollte Nolan sie bewusst frei stehen lassen, weil.. darüber macht man eben keine Witze. Wobei er verkennt, dass der Einsturz der TwinTowers mehr Schau- und Thrillwert besaß als seine gefakten Katastrophen-Imitate, die aber anscheinend auch betroffen machen sollen.

Was nicht funktioniert, genauso wenig wie Banes “Volksaufstands”-Rhetorik. Denn Gotham ist eine absolut aseptisch-tote Stadt. Wir sehen nie wirklich Bewohner, Leben, Urbanität. Nolan gönnt uns nicht die kleinsten Fitzel in denen wir tatsächlich mal mit den normalen Gotham-Einwohnern konfrontiert werden und mitbekommen wie sie denken, fühlen und reagieren. Als dramaturgischer Vorschlaghammer muss eine Haufen Kinder aus einem Waisenhaus stellvertretend für die Ganze Stadt einstehen. Doesn’t work. Donners Superman, Singers X-Men und Whedons Avengers haben es alle ohne große Mühen geschafft ihre Welten bevölkert wirken zu lassen, mit wenigen Hintergrundmomenten gelang es zu suggerieren, dass die Actionen der Helden und Schurken nicht in einem Vakuum stattfinden, doch Nolans Gotham ist tot. Gefühlt sind alle die dort rumlaufen befreite Gefangene aus dem Knast oder kriminelle Obdachlose die sich Bane angeschlossen haben. Was tragisch ist, weil dadurch gefühlt nichts auf dem Spiel steht, wenn Bane die Stadt zur Sperrzone erklärt.

Was ein generelles Problem des Films ist: Er überrascht nicht (bis auf die zwei Twists am Schluss, die aber eher selbstgefällig wirken, als tatsächlich substanziell etwas zur Handlung beizutragen). So dumm Waynes Howard Hughes Nummer ist, so unglaubwürdig ist es, dass er so gut wie keinen großen Ansporn braucht um wieder zu Batman zu werden. Und so gerne ich Michael Caine mag, aber Alfred war doch immer ein ziemlicher Badass, wieso ist er diesmal ein weinerlicher alter Mann, der eher wirkt wie Waynes Patentante, als wie sein väterlicher Freund. Immerhin Morgan Freeman scheint zu wissen, dass er in einem Comic-Film ist und spielt seine Q-Rolle erneut mit angenehmem Augenzwinkern. Vielleicht sollte Nolan tatsächlich einfach Bond-Filme drehen, denn er kriegt seinen Kopf einfach nicht wirklich um das Konzept-Comic gewickelt. Was Whedon mühelos gelang und auch Donner verstanden hatte, war dass Verisimilitude (der Anschein von Glaubwürdigkeit) nichts mit Realismus zu tun haben muss, sondern nur mit einer in sich stimmigen Welt. Nolans Welt sperrt sich gegen das phantastische – in TDK setzte er alles dran, absoluten Realismus zu präsentieren – diesmal mischt er eindeutige Comic-Elemente in die Geschichte, doch sie sitzen wie Fremdkörper auf Nolans Kosmos. Catwoman ist eine Comicfigur in ihrem Wesen, ihrer Physik und Attitüde, genauso wie die zwei spitzmausgesichtigen Geschäftsleute die Bane engagieren und zu spät merken, dass er nicht ihr Lakei ist. Spannende, spaßige Figuren die überlebensgroß aufspielen, aber wirken, als wären sie aus Burtons-Batman oder einem ganz anderen Film reingestolpert, genau wie die einsamen One-Liner an denen Nolan sich diesmal versucht. Für sich genommen funktionieren sie, aber im Gesamtkontext des Films wirken sie deplatziert und fremd, auch wenn ich mir wünschte der Film würde sich endlich trauen genau diesen Weg einzuschlagen. Sich zur Unterhaltung zum Comic bekennen anstatt mit wichtigem Gesicht Dauerdepression verbreiten zu wollen.

Kommen wir zu Batman, der in seinem eigenen Film im Grunde kaum auftaucht. Das was Nolan als Arc präsentiert funktioniert für mich überhaupt nicht. Wenn schon der Grund warum Batman “gebrochen” ist, nicht nachvollziehbar und doof wirkt, leidet auch seine Wiederkehr, der neuerliche physische Bruch durch Bane (eine unglaublich unspannende Szene) und sein zweiter Aufstieg. Was auch immer Nolan mit der Figur vorhatte: Es funktioniert nicht. Der ganze emotionale Bogen macht den Eindruck als befänden sich ganze Entwicklungsstränge auf dem Boden des Schneideraums. Weder die Beziehung zu Selina, noch zu Miranda ist auch nur Ansatzweise ausgearbeitet. In einer Sekunde lernt er sie kennen, in der nächsten landet er mit Miranda im Bett – ohne das die Figuren irgendeine Chemie verbinden würde, die Waynes extrem emotionale Reaktion rechtfertigt, wenn ihn Miranda im albernen Schlusstwist schließlich verrät. Nichts was hier passiert ergibt folgerichtig aus der Handlung der Personen, weder Waynes Rückzug, noch seine Rückkehr, seine emotionale Bindung an Miranda noch das er am Ende mit Selina ins Exil geht und zum Paar wird. Das Wayne eine Querschnittlähmung mit Kniebeugen, Liegestützen und zwei Aushilfs-Yodas mit Glückskekssprüchen (Der Geist muss bereit sein, nicht der Körper – diesen Ratschlag haben wir wohl in jedem Martial-Arts-Film irgendwann gehört) innerhalb weniger Wochen auskuriert ist gerade in Nolans Realismus-Universum schon ziemlich doof. Vielleicht sollte jemand mal Professor X sagen, dass er ein paar Liegestütze machen muss. Das die große Aufgabe Batmans darin besteht aus einem Brunnen zu kriechen, was ein kleines Mädchen im ersten Versuch geschafft hat (wie Doug Jones treffend bemerkt hat) und das Wayne es danach schafft aus einem fremden Land innert kurzer Zeit wieder im abgeriegelten Gotham zu sein, ist der Suspension of Disbelief auch nicht wirklich zuträglich. Das alles quietscht und knarzt erzählerisch und immer bleibt der Eindruck, dass Nolan nur inszeniert um sich smarter als das Publikum zu fühlen. Taschenspielertricks, die aber keineswegs so smart vorgeführt werden wie die der Magier in The Prestige.

Am Ende steht ein sehr, sehr langes Epos, dass ratlos zurücklässt. Der offenkundige immense Aufwand und die Ernsthaftigkeit mir der die Macher daran gearbeitet hat, steht der angestrengten Ernsthaftigkeit gegenüber mit der hier Nonsense als relevante Zeitgeistparabel verkauft wird. Und so inkonsequent der Mix aus Comic und Realismus ist, so inkonsequent ist auch das Ende, dass einerseits finaler Abschluss sein will und gleichzeitig die Tür zu einer neuen Story nicht nur offen lässt, sondern soweit aufstösst, dass man im Grunde lieber die sehen würde, als die für die man fast drei Stunden im Kino zugebracht hat. Levitt könnte ein interessanter Robin sein und ein Catwoman-Film würd ich mir mit dieser Selina auch nochmal anschauen. Aber vielleicht dann doch mit einem anderen Regisseur. Und lasst Nolan endlich Bond machen, ich glaub das kann er.

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Nahtigall

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Die Kritik ist nicht gurt weil sie meine Meinung wiederspiegelt. Du schaffst es nur endlich mal, wirklich Substanz in deine meist sehr aufgeblasenen und krampfhaft eloquent wirkenden Kritken zu bringen. Hier ist kein Wort zu viel oder zu wenig.


Shephard

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Sie dürfen nicht die Comics mit dem Film vermischen, Ihre Aussage:"Das Wayne eine Querschnittlähmung mit Kniebeugen, Liegestützen ........ innerhalb weniger Wochen auskuriert ist gerade in Nolans Realismus-Universum schon ziemlich doof" Im Film wird nicht erwähnt bzw gesagt das Wayne eine Querschnittlähmung hat, sondern das er nur verletzt ist (vllt. ist die Wirbelsäule nur gestaucht was eine kurzzeitige Lähmung verursachen kann und deswegen kann er durch "Therapeutische+Maßnahmen" wieder laufen) Ihr Wissen das Wayne eine Querschnittlähmung hat ist vermutlich aus dem Comic. Der Film ist eine Interpretation vom Comic, deshalb wird der Film nie die Erwartung an einem Comic gerecht werden.


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.5Ausgezeichnet

Angst, Chaos, Verzweiflung. Das, in dieser Reihenfolge, sind die Hauptthemen der drei Teile von Christopher Nolans Batman-Reihe, stets initiiert vom jeweiligen Bösewicht. Natürlich sind die Bedeutungen der Begriffe miteinander verwandt und tauchen überall in der Trilogie auf, nur gibt es eben immer den einen Schwerpunkt. Verzweiflung ist dabei das persönlichste, erschütterndste und am tiefsten gehende Gefühl, welches sich Nolan folgerichtig als Leitthema für das große Finale ausgesucht und glänzend herausgearbeitet hat. So gesehen ist „The Dark Knight Rises“ der am stärksten packende Teil der ganzen Saga, sofern man den Vorgänger nicht vorschnell zum Höchstmaß der erwachsenen Comicverfilmung erklärt hat. [...]

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nilswachter

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TDK und TDKR zu vergleichen, erachte ich als sinnlos, Punsha. Es sind völlig unterschiedliche Filme.


aleandra22

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Es gehört zur selben Trilogie, hat die selbe Hauptfigur...
Das einzige was unterscheidet: Der Schurke und das "Rises" am Ende... :{}


CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Im dritten und letzten Teil der Batman-Reihe von Christopher Nolan bekommt es der dunkle Ritter mit einem monströsen Muskelpaket und den eigenen Dämonen zu tun. The Dark Knight Rises besticht durch seine großartigen Darsteller, eine atmosphärische Bildsprache sowie die packenden Actionszenen und braucht sich nicht vor dem Vorgänger The Dark Knight zu verstecken: Der würdevolle Abschluss einer fulminanten Trilogie.

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Alle Kritiken (61)


Kommentare (844) — Film: The Dark Knight Rises


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Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

The dark knight rises ist meiner Meinung nach der gelungenste Film der Reihe, da er auf der einen Seite den gelungenen Look des zweiten Teils beibehält und dabei jedoch noch viel kritischer und anspruchsvoller wirkt.
Der Film ist wirklich Nolans bester Film, denn bisher hat er in Filmen wie Inception immer nur versuchte zwanghaft anspruchsvoll zu sein und dabei jedoch so zum Mainstream gehörte
Mit "The dark knight rises" hat er jetzt jedoch einen Film geschaffen, der wirklich auch anspruchsvoll und fordernd ist.
Wirklich meiner Meinung nach der beste Film der Reihe.

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TheMarvelFan

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film, keine Frage, aber dennoch eine Enttäuschung. Nach dem grandiosen und meiner Meinung nach vollkommen unterschätzten Batman Begins, und dem noch minimal besserem Nachfolger The Dark Knight ist The Dark Knight Rises eindeutig der schwächste der Nolan Trilogie. Das hat mehrere Gründe, zum Beispiel ist einfach zu wenig "Batman" im Film. Außerdem hatten die beiden ersten Filme etwas woran man sich erinnert, im ersten war es die Geschichte wie aus Bruce Wayne Batman wurde, und warum ausgerechnet eine Fledermaus. Im zweitem Teil der Trilogie war es natürlich Heath Ledger als Joker, der ursprünglich ja auch im drittem Film dabei sein sollte. Natürlich konnte Christopher Nolan nichts dafür dass er starb (R.I.P. Heath Ledger) aber meiner Meinung nach hätte er den dritten Film aufgrund dieses Ereignisses nicht machen müssen, und die Geschichte so düster enden lassen können wie in The Dark Knight. Sieht man den Film im einzelnen, ist er dennoch überdurchschnittlich Unterhaltsam, und Christopher Nolan beweist dass er auch mit "Notlösungen" (Bane anstatt dem Joker als Antagonisten) noch gute Filme machen kann!

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Theclub

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Bewertung9.0Herausragend

Ich muss zugeben das ich den Film, nachdem ich ihn das erste mal gesehen habe wirklich nicht sehr gut fand. Der zweite Teil war noch gut in Erinnerung und die ganzen Trailer und das wochenlange warten haben meine Erwartungen einfach unrealistisch werden lassen. Doch nach dem zweiten mal muss ich sagen, ist es doch ein Meisterwerk. Allen voran die Musik trägt sehr viel zur Atmosphäre des Films bei. Leider muss ich hier einigen zustimmen, gibt es zuwenige Batman Szenen, so spät er in dem Film auftaucht, so schnell ist er auch wieder verschwunden. In einem fast 3 Stündigen Film 2 mal Batman, das ist schon sehr nüchtern. Trotzdem hat Nolan sein bestes gegeben und nicht einfach nur einen Fortsetzung gedreht, sondern versucht das ganze ineinander zu verankern. Es war natürlich schade das der Joker fehlt und die deutsche Synchronstimme von Bane war wirklich schlecht und alles andere als furchteinflößend, schade eigentlich.

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MaceWindu1998

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

An sich ein guter Film.
Wenn man aber bedenkt, das dies ein Film von Christopher Nolan und ein Teil der Batman Trilogie ist, kann ich auf jeden Fall sagen, das Nolan mich hier sehr enttäuscht hat.
Die erste Hälfte des Film zieht sich sehr dahin, es werden viele neue Charaktere hinzugefügt und eine Neue Lovestory entsteht. Nachdem Bruce Wayne jedoch dabei ist, aus Banes Gefängnis auszubrechen, nimmt dert Film an Fahrt zu. Er wird unterhaltsam und cool, so wie man es im Vorgänger sehen konnte (wobei er trotzdem nicht ansatzweise an den rankommt). Sehr gelungen finde ich die letzten 20 Minuten. Und das Ende ist auch sehr gelungen. Batman gibt es nicht mehr, aber eventuell kommt ja trotzdem bald ein neuer Film ... (auch wenn ich es nicht hoffe, jedenfalls ist Nolans Batman-Reihe für mich beendet).

Insgesamt ein guter Film, aber dennoch eine große Enttäuschung.

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BernhardRiemann

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kenne keinen einzigen Batman-Comic und habe daher die Trilogie völlig unvoreingenommen und auch ohne Erwartungen gesehen (an drei Tagen hintereinander). Teil 1 gefiel mir gut, Teil 2 nicht besonders, was aber nicht an der Story, sondern an der abstoßenden Figur des Jokers lag. Diesen dritten Teil mag ich wieder, Bruce Wayne ist so menschlich in seinem Superhelden-Sein und seinem Scheitern, dass man einfach mitleiden muss. Die Auflösung des Plots war dann ein bißchen zu gaga, diese ganze Geschichte um das Mädchen im Knast und ihren Beschützer und blablabla, da merkte man wieder, dass es doch eine Comic-Verfilmung ist. Aber egal, das Ende im Cafe nach dem Ende in der Stadt hat mich wieder versöhnt.
Und das Beste an allen drei Filmen: die Stimme von Batman ;)

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juls.muller.3

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Falls du ihn auf deutsch gesehen hast und es dich interessiert: David Nathan spricht Batman bzw generell Christian Bale. Ich liebe die Stimme auch :)


BernhardRiemann

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Ja, ich hab die in Deutsch gesehen, hab mir aber auf Youtube auch die originale Stimme angehört. Gefallen mir beide :) Vielleicht sollte ich mal ein Hörbuch von David Nathan kaufen...


11er

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spannend, Emotional, Atemberaubend!!! Das Finale einer großartigen Trilogie!

Die Story: ...ist sehr gut aufgebaut, da sie direkt an “The Dark Knight“ anschließt & auch auf “Batman Begins“ passiert. Hier ist den Autoren ein Glanzstück gelungen. Damit ist die Geschichte noch tiefgründiger, als bei seinem Vorgängern. Die Handlung des Films basiert auf den Geschichten von “Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters, Der Sturz des Dunklen Ritters“ & “Niemandsland“. Damit wird die Figur Bruce Wayne mehr in den Mittelpunkt gesetzt, was auch den Tiefgang dieses Films erklärt. Damit ist der Film keine typische Comicverfilmung. Diese Variante gefällt mir sehr gut, da ich auf quietschbunte Heldenverfilmungen ohne jeglichen Plot wie z.b. “Batman & Robin“ von 1997, gut & gerne verzichten kann. Zum Glück verstehen die Nolan-Brüder, wie man einen Helden wie Batman in Szene setzen muss.

Die Darsteller: Mit Christian Bale, Gary Oldman, Morgan Freeman & Michael Caine ist die gewohnte Riege aus den letzten Teilen wieder mit von der Partie. Nur Maggie Gyllenhaal & Aaron Eckardt sind nicht dabei, da ihre Figuren in “The Dark Knight“ sterben mussten. Und Heath Ledger verstarb ja nach den Dreharbeiten von “TDK“.

Christian Bale ist dieses mal mehr als Bruce Wayne zu sehen. Als Batman taucht er eher selten auf. Doch das tut seiner Leistung im Film keinen Abbruch. Ohne Zweifel spielt er die Figur bravourös. Die Rolle ist wie auf ihn zugeschnitten, da er sich intensiv in diesen Charakter reinversetzen kann. Damit hat er mich in allen drei Teilen mehr als überzeugt.

Gary Oldman als Lt. Jim Gordon, Morgan Freeman als Lucius Fox & Michael Caine als Alfred sind die Ruhepole des Films. Besonders letzterer spielt hier dieses mal einen sehr ergreifenden Part. Ein Meister seines Faches.

Neu dabei sind Tom Hardy (Bane), Joseph Gordon-Levitt (John Blake), Anne Hathaway (Selina Kyle / Catwoman) & Marion Cotillard (Miranda Tate).

Die beiden erst genannten fügen sich super in Nolans Konzept ein. Besonders Tom Hardy zieht mit seiner Mimik alle in seinen Bann & wirkt sehr furchteinflößend. So stellt man sich Bane vor. Hut ab!!! Gordon-Levitt war in allen Belangen sehr überzeugend. Von ihm ist in nächster Zeit sicher noch einiges zu erwarten. Bis auf Anne Hathaway haben die anderen bereits in “Inception“ Erfahrungen unter Nolan sammeln dürfen. Auch Marion Cotillard war damals mit von der Partie. Auch sie war eine gute Wahl für “The Dark Knight Rises“. Auf Anne Hathaway war ich im Vorfeld besonders gespannt, was sie für eine Selina Kyle / Catwoman abgeben würde. Dabei wurde meine Wenigkeit nicht enttäuscht. Sie gab eine Selina Kyle vom feinsten. Jedoch war bei Catwoman etwas Luft nach oben.

Der Regisseur: Hier sind fast keine Wort mehr nötig. Es dürfte allen bekannt sein, dass Christopher Nolan seine Filme atemberaubend in Szene setzen kann. Diesen Stempel hat er nicht erst seit “Inception“ aufgedrückt. Sein jüngerer Bruder Jonathan ist oft als Drehbuchautor dabei. Nach “TDK“ bekam er auch hier wieder das Vertrauen. Die erneute Zusammenarbeit war wieder mal ein voller Erfolg. Dafür gibt es Bestnoten von mir.

Die Kulissen: Hier haben sich die Macher selbst übertroffen. Gotham City wurde erneut atemberaubend in Szene gesetzt. Außerdem erstrahlen “Wayne Manor“ & die “Bat-Höhle“ in neuem Glanz. Beides war in “TDK“ nicht zu sehen, da es in “Batman Begins“ zerstört wurde. Der Zuschauer kann sich in Sachen Gotham City auf tolle Effekte freuen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Die Musik: Erneut zeigte sich Hans Zimmer für den Score verantwortlich. Jedoch ist James Newton Howard nicht mehr mit dabei. Dennoch wird die Musik spektakulär eingesetzt. Aber im Gegensatz zu den Vorgängern, fand ich diesen hier noch etwas stärker.

Fazit: Habe ich ja eigentlich schon ganz oben erwähnt. ;-) Spannend, Emotional, Atemberaubend!!! Das Finale einer großartigen Trilogie!

Einzig die Synchronstimme von Bane könnte den Gesamteindruck etwas trügen. Mit der Zeit klingt sie dann doch recht nervig. Besonders dann, wenn Bane seine Reden hält. Aber da dies auf die Kappe der deutschen Synchronabteilungen geht, möchte ich dies nicht wirklich als Kritikpunkt anführen, da Nolan dafür nicht verantwortlich ist.

Fans des dunklen Ritters werden voll auf ihre Kosten kommen. Denn dieser Streifen hält einige Überraschungen parat. Aber Fans von reinen Comicverfilmungen dürften etwas enttäuscht sein, da es sich hier nicht um selbiges handelt. Im Abschnitt Storys bin ich bereits näher darauf eingegangen. Schwächer macht dies den Film auf keinen Fall! Chris Nolan ist wieder mal ein actiongeladenes Szenario geglückt. Mit “The Dark Knight Rises“ wird diese Trilogie wunderbar abgerundet & die Vorgänger sogar noch aufgewertet.

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Tq1991

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Bewertung10.0Herausragend

Die letzten Szenen!! Ganz groß

*Spoiler*
-Da sitzense dann zusammen im Cafe... Und der gute Alfred erblickt sie.
Einfach schön

-Wie heißen Sie? Robin!! Whoaah fast Gänsehaut.

-Der Autopilot repariert... Logo :)) Super schön.

-Teilweise gelesen, dass Banes stimme "kacke" war oder sogar "peinlich".
Ich hab den Film im Kino geseheh, Maximum Sound etc, und es war überragend!!! Die düsteren Szenen sind so stark rüber gekommen mit dieser Stimme.

Einfach herrlich

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J4KOB

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Betrachtet man das politische Geflecht, ist es vom Tiefgang her nur ein aufgeblasener Haufen Mist.


Framesurfer

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Saint- Just in Manhatten, bzw. gotham city. Ist doch mal ein guter Anfang.


Filmfan30

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Bewertung5.5Geht so

Die neue Batman-Reihe ist ja eigentlich ganz nett. Nicht besser oder schlechter als ältere Versionen, aber halt moderner und durch die Effekte wirkungsvoller. Was mich an dem Film enttäuscht hat, war, dass man den Tod von Heth Ledger dazu genutzt hat, um einen völlig neuen Bösewicht einzuführen. Hatte Joker bei "The Dark Knight" noch Rache geschworen, wird das bei der Fortsetzung überhaupt gar nicht mehr erwähnt. Desweiteren stört mich die krallenloseste Catwoman, die es je gab. Ich hätte mir ein Miststück erster Güteklasse erwartet, das Batman in eine Falle nach der anderen führt, sexuelle Reize und weibliche Ränkeschmiede als Waffen einsetzt, und manipuliert wo es nur geht. Catwoman ist für mich eine Peitsche schwingende Femme Fatale in Lack und Leder, die sich elegant und eigensinnig ihren Weg bahnt. Sie würde sich mit einer Perlenkette wohl eher die Zähne putzen als irgendetwas zu riskieren, um diese zu stehlen. Diamanten wären glaubwürdiger und Anne Hathaway war für die Rolle zu angepasst und zu brav.

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Pipkin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zu wissen, dass es eine Batman Trilogie gibt die so wundervoll ist lässt mich Nachts schlafen wie ein Baby. Ich als Fan bin pappensatt und zufrieden. So mag ich meinen Batman. *schmatz*

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filmfuzzy

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieder zeichnet Regisseur Christopher Nolan ein düsteres und wenig heiteres Bild von der Stadt der Fledermaus. Zum großes Teil ist der Film mit Negativmaterial gedreht um diesen Effekt zu erreichen. Die technische Umsetzung und die Aktionszenen sind äußerst gelungen, dafür bleibt aber der Humor weitgehend auf der Strecke. Aber das größte Hindernis für einen mitreißenden Film ist seine Länge.

164 Minuten quält sich Batman über die Leinwand und das erzeugt schon ein gehörige Portion Langeweile. Weniger wäre mehr gewesen, zumal zuviele Nebenstränge der Geschichte im Nichts versanden.

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BlackLevel

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Bewertung7.0Sehenswert

Der letzte Teil der Trilogie, hatte es von Anfang an schwer die hohen Erwartungen zu erfüllen, nach seinem grandiosen Vorgänger!

"The Dark Knight Rises" hätte das Potenzial dazu gehabt, wenigstens ein ebenbürtiger Film zu werden.
Leider ist der gute Nolan, mit seinem Abschluss der Trilogie, etwas über das Ziel hinaus geschossen..
Der Film ist insgesamt betrachtet, einfach zu überladen.

Das Einführen zweier neuer Charaktere (John Blake und Selina Kyle), nimmt einfach zuviel Screentime in Anspruch, wodurch die eigentliche Hauptfigur, sprich Batman, zu sehr in den Hintergrund gerückt wurde.

Dennoch kann der Film mit gelungener Action, solider Spannung und sehenswerten Szenen wieder punkten.
Auch der neue Gegenspieler (Tom Hardy) des "dunkeln Ritters", gefiel mir persönlich recht gut.

Unterm Strich ist "The Dark Knight Rises" zwar gut unterhaltenes Popcorn-Kino, gleichzeitig aber auch, eine Enttäuschung.. Schade drum.

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StefanieD

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Bewertung5.0Geht so

ziemlich flache Fortsetzung wie ich finde... ich meine wo is Batman in dem Film? Der ist ja fast gar nicht präsens - höchstens als bemitleidenswerter Schwachmat... :/

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Framesurfer

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Ist ja auch nur in insgesamt 23 Minuten zu sehen.


Moviegod

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Bewertung9.0Herausragend

Krönender Abschluss einer der besten Trilogien der Filmgeschichte. Nicht ganz so gut wie sein Vorgänger (was auch fast unmöglich ist), aber dennoch qualitativ unglaublich hochwertiger Blockbuster. Bane gefiel mir als Bösewicht sehr gut, da er in jeder Hinsicht das komplette Gegenteil des Jokers ist. Die lange Laufzeit empfand ich als passend, da die Geschichte diese Zeit spürbar benötigt.

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curtis.n.miguel

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Aber so was von
alle sag das dieser film seie einen enttäuschung

von wegen. Der war bomben
der kann locker mit heutigen filme mithalten und sogar noch besser


JonnyvsSherlock

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@curtis
Ääääääähm, das ist auch ein "heutiger" Film......


Gallifrey

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich der Schlechteste Film der Reihe, hauptsächlich weil er so unlogisch ist...
Ja, ich weiß, es ist sinnlos an die Logik von Superhelden-Filme zu appelieren, aber trotzdem... ABER erist nur im Vergleich zu den anderen Bale-Batman-Filmen nicht so gut, als Einzelwerk aber gut gemacht

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Oekolampad

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Bewertung7.5Sehenswert

Immer noch sehr sehr gut, aber irgendwie passt er mir nicht richtig in die Reihe. Er wirkt sehr konstruiert in die Trilogie hineingepasst und Bezüge werden künstlich und bemüht geschaffen. Ein richtiger (gefühlter) Zusammenhang (die Story hängt ja schon zusammen) will sich mir nicht eröffnen. Das ist ein bisschen schade! Vielleicht konnte dieser Teil aber auch von vornherein nicht die Hoffnung, die die Weltklasse Leistung von Teil 2 weckte, erfüllen. Da hat sich der Hund irgendwie in den Schwanz gebissen.
Aber wie gesagt, immer noch ein toller Film, der durchaus andere Superheldenfilme locker an die Wand spielt...

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein würdiger Abschluss der Dark Knight Trilogie von Christopher Nolan. Leider nicht mehr ganz so gut, wie sein Vorgänger. Die Geschichte hinkt ein bisschen hinterher und es fehlt ein wenig an Emotionen. Schauspielerisch sehr gut gespielt und auch die Bildersprache wurde gut umgesetzt. Man hätte aber als Abschluss mehr Spannung und Gefühle einbauen lassen sollen. Man sollte doch mit dem Helden mit Leiden können!

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nachdem Staatsanwalt Harvey Dent zu Tode kam, wurde mit der Jagd auf Batman begonnen, sodass er sich ins Exil zurückzog. Acht Jahre später muss er Gotham wieder als dunkler Ritter verteidigen. Dort taucht ein neuer Gegenspieler namens Bane auf, der die Stadt vollends zerstören will. Zudem muss Batman herausfinden, welches Spiel die mysteriöse Selina Kyle genau spielt.

Mit The Dark Knight Rises, erreicht Christopher Nolan,ein würdevolles Ende,seiner Batman Trilogie.
Ein Hingucker, war natürlich Anne Hathaway, als Catwoman.Hans Zimmer, beschließt die Trilogie mit einem grandiosem Sound und auch der Bösewicht Bane kommt gut rüber,wenn er auch das diabolische eines Jokers nicht erreicht.
So muß anspruchsvolles Actionkino sein,neben Drive, für mich mit der Kino-Film des Jahres . 8,5/10 für The Dark Knight Rises.Übrigens,für Freunde des Steelbooks,den bieten Amazon und Media Markt an.

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Kai_Asmus

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Bewertung9.5Herausragend

Jedesmal ein Mordsspaß! Auch wenn er ein wenig zu lang ist.

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Blu-Ray99

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist besonders in den letzten Minuten sehr emotional.Die Schauspieler wissen alle gut wie sie agieren müssen. Zwischendurch hat der Film ein paar Längen und guckt sich sehr angestrengend. Der Sound des Films ist genial. Kommt aber nicht an The Dark Knight heran aber ist trotzdem eine angemessene Fortsetzung.

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Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Dark Knight Rises ist lang, sehr lang... und er braucht auch etwas lang um in Fahrt zu kommen aber er ist meiner Meinung nicht so schlecht wie er angesehen wird. Im Gegensatz zu The Dark Knight sieht er natürlich blass aus, aber trotzdem ist die Bedrohung da.

Anne Hathaway als Catwoman ist eine Femme Fatale wie sie im Buche steht, Batman ist gewohnt cool, Alfred weinerlich und Bane ist eine verdammt coole und gemeine Sau :D Tom Hardy spielt den Riesen toll und furchteinflössend.

Und diese American Football Szene da geht für mich als American Football Fan das Herz auf :D

Und der Plottwist ist dann am Ende doch nicht so eine Mega Überraschung aber das ist eigentlich nicht schlimm ;)

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