Forrest Gump
Forrest Gump (1994), US Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 13.10.1994
92 Bewertungen
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265 Kommentare
Keine ?
von Robert Zemeckis, mit Tom Hanks und Robin Wright
“Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt.” Diese Weisheit kann dem Leben von Forrest Gump nur ansatzweise gerecht werden.
Auf den Bus wartend berichtet Forrest Gump (Tom Hanks) von seinem bewegten Leben als zunächst körperlich und, mit einem IQ von 75, geistig benachteiligter, von seinen Mitschülern gehänselter, Junge, der nicht nur den berühmten Hüftschwung von Elvis Presley erfindet, sondern auch ein berühmter Footballspieler, Ping Pong-Champion, Langstreckenläufer und gefeierter Kriegsheld wird. Neben seinen Begegnungen mit historischen Größen wie John F. Kennedy, John Lennon und Richard Nixon, deckt Forrest Gump unbedarft die Watergate-Affäre auf, zieht das Bubba Gump Shrimp-Imperium auf und wird mit der Investition in Apple-Aktien zum Millionär. Durch all seine Erlebnisse zieht sich die Liebe zu seiner besten Freundin Jenny (Robin Wright), die immer zu ihm gehalten hat, wie ein roter Faden. Dies ist der Tag, an dem Forrest Gump sie endlich wiedersehen wird…
John Travolta, Bill Murray und Chevy Chase lehnten allesamt ab, die Rolle des Forrest Gump zu spielen, genauso wie Ice Cube und Dave Chappelle die Rolle des Benjamin Buford “Bubba” Blue. Chappelle war dabei der Meinung, der Film habe nicht das Potential für einen Erfolg. Alle Schauspieler dürften sich im Nachhinein gewaltig geärgert haben, denn Forrest Gump war 1994 der (kommerziell) erfolgreichste Film des Jahres. Weltweit spielte Forrest Gump mit einem Budget von 55 Mio. US-Dollar knapp 700 Mio. Dollar ein und wurde geradezu mit Preisen überschüttet. So gewann Forrest Gump insgesamt sechs Oscars und drei Golden Globes. Forrest Gump wurde mit dem Oscar als Bester Film ausgezeichnet, sowie Tom Hanks als Bester Hauptdarsteller und Robert Zemeckis für die Beste Regie.
Der Film Forrest Gump basiert auf dem gleichnamigen Roman von Winston Groom aus dem Jahr 1986, welcher allerdings erst nach Erscheinen des Films ein Bestseller wurde. 1995 veröffentlichte Groom das Sequel Gump & Co., dass das Leben des Titelhelden in den 1980er und 90er Jahren fortführt. Unter anderem kommt es dabei zur einer Begegnung mit Schauspieler Tom Hanks. Jener hatte sich lange Zeit gegen eine Fortsetzung der Geschichte von Forrest Gump gewehrt, doch soll der Film nach neuesten Informationen 2013 in die Kinos kommen. (JW)
Cast & Crew
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Robert Zemeckis
-
Tom Hanks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Forrest Gump
-
Robin Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jennifer Curan-Gump
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Gary Sinise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Daniel Taylor
-
Mykelti Williamson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benjamin Bufford-Blue (Bubba)
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Sally Field
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Gump
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Sam Anderson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schuldirektor
Regie
Schauspieler
-
Margo Moorer
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Peter Dobson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elvis Presley
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Ione M. Telech
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Christine Seabrook
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John Lennon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Lennon
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Hanna Hall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jenny Curran (jung)
-
Afemo Omilami
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Drill Sergeant
-
Haley Joel Osment
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Forrest Gump Jr.
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Mary Ellen Trainor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Babysitterin
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John Randall
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Bob Penny
-
Rebecca Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Krankenschwester
-
Michael Conner Humphreys
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Forrest (jung)
-
Harold G. Herthum
-
George Kelly
-
Kurt Russell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elvis Presley
-
Siobhan Fallon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dorothy Harris
-
Eric Roth
- Genre
- Schicksalsdrama, Melodram, Komödie
- Zeit
- 1950er Jahre, 1970er Jahre, Vietnamkrieg
- Ort
- Alabama, Georgia, Savannah, Südstaaten, Vereinigte Staaten von Amerika, Vietnam, Washington D.C.
- Handlung
- AIDS, Alleinerziehende Mutter, Alleinerziehender Vater, Alleinsein, Angeln, Apple Computer Inc., Blockbuster, Bushaltestelle, Cannabis, Dorftrottel, Erste Liebe, Feder, Freie Liebe, Garnele, Geistig Behinderter, Geliebte, Große Liebe, Hippie, Hurrikan, Joggen, Jugendliebe, Kitsch, Klassiker, Krebs, Krebstier, Krücke, Kuss, Leben, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Liebeskummer, Medal of Honor, Mutter-Sohn-Beziehung, Muttersöhnchen, Oscargewinner, Partnerschaft, Praline, Promiskuität, Rennen, Roman, Schicksal, Schlacht, Schulbus, Schuss in den Hintern, Schusswaffe, Sex, Sexueller Missbrauch, Tischtennis, Verlust der Mutter, Verlust einer geliebten Person, Veterane des Vietnamkrieges
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Gutgelaunt, Romantisch, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
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Kritiken (4) — Film: Forrest Gump
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Forrest Gump» enthält auch einige wenig gelungenen Szenen und diverse Ungereimtheiten. Die Inszenierung von Robert Zemeckis ist trotz technischer Virtuosität und unzähligen ikonischen Aufnahmen ganz bestimmt nicht völlig perfekt. Aber der Film rührt mich wie fast kein anderer.
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Urle 2011/06/17 00:04:21
Antwort löschenAmen
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEiner dieser Filme, die auf den ersten Blick angenehm an einem vorbeiplätschern und man danach "aufwacht" und realisiert, dass man gerade eine große Geschichte miterleben durfte. Man grübelt und erkennt, dass da unglaublich viel im Film passiert, Dinge die einen eigentlich schwer berühren und ist erstaunt über die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird.
Großes Erzählkino mit einem wunderbaren Tom Hanks.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDas Loblied auf den American Dream trägt Robert Zemeckis mit Bravour vor. Leider fehlt der absurden, in letzter Konsequenz aber durchaus sinnbildlich für die Einzigartigkeit der US-Geschichte intendierten Geschichte nahezu jede Ironie – die Beschwörung einer Kultur-Fantasie ist ebenso naiv wie ernst gemeint und filmt hübsch an jedem Schatten vorbei. Die verklärende Pseudoleichtigkeit des Films sollte deshalb nicht als Bruch missverstanden werden: Zemeckis hat hier tatsächlich einen hübsch reaktionären Hollywoodzauber entworfen.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
montanasupp 2010/05/30 23:41:40
Antwort löschenentsprechen nicht viele ,der Allgemeinheit bekannten/beliebten filme dem "hübsch reaktionären Hollywoodzauber " genre
fabel 2010/09/28 16:35:32
Antwort löschenvielleicht gefallen diese sorte von "der Allgemeinheit beliebten" Filme auch nicht Mister Vega ;)...und das ist gut so!
eddysson 2010/12/02 03:13:27
Antwort löschenglaube nicht, dass man bei diesem film "uninteressant" geben kann, wenn man in neutraler stimmung ist und auf den film eingeht... man sollte nicht immer mit der allgemeinheit gehn, aber krampfhaft dagegen sein ist auch nicht gerade das richtige mmn.
Super8951 2011/04/16 14:34:18
Antwort löschenVerschon uns von der Scheisse und nerv andere mit deiner Profilierungsneurose.
stipe1992 2011/06/08 21:48:48
Antwort löschenhmm lieber herr vega, ich bin mir ziemlich sicher, dass du selbst keine ahnung davon hast was du eigentlich sagen willst. anstatt kommentare zu verfassen die niemand versteht, solltest du mal wenigstens zum punkt kommen. wäre dein kommentar ein aufsatz, so hättest du wohl, mangels argumenten und beispielen anhand des films eine weniger gute note bekommen. selbstverständlich ist es auch eine subjektive meinung. also kannst du von mir aus gerne denken was du willst... ob du es auch verstehst oder nicht. ich frage mich, was du mir wohl antwortest falls du es tust?!...
Urle 2011/06/17 01:02:26
Antwort löschenEs gibt immer Leute die in einem Film mehr sehen wollen als er eigentlich enthällt.
Andy Dufresne 2011/07/09 00:17:40
Antwort löschen@Super8951:Echt SUPER auf den Punkt gebracht :)
Wumz 2011/08/01 19:55:24
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=Jtx5eFUL9hc&feature=related
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A-Wax 2011/08/22 12:40:34
Antwort löschenich darf mich Super8951 absolut anschließen. Wer so wenig Filmgeschmack hat, sollte die Menschheit mit seiner Meinung verschonen!!!
BlueSquirrel 2011/08/27 04:19:13
Antwort löschenBuuuhh!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBrilliant erzählt und grade deswegen so ärgerlich. Die Message die Forrest Gump hier erzählt könnte konservativer kaum sein...
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
AHO1 2009/12/16 06:34:11
Antwort löschen:::WELCHE MESSAGE:::
Alle 3 Antworten zeigen
Tyler 2009/12/20 11:15:03
Antwort löschenSei immer ehrenhaft, ,naiv, patriotisch und hüte dich vor Rauschmitteln und Sex
AHO1 2009/12/20 12:17:13
Antwort löschenaller ehrenwert
Kommentare (261) — Film: Forrest Gump
Kommentar schreibenskinflowers 2012/02/06 05:30:24
Kommentar löschenHerzzerreißende Geschichte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MilchKrug 2012/01/24 23:51:00
Kommentar löschenEiner der besten, wenn nicht sogar der Beste und gefühlvollste Film, in dem Tom Hanks jemals gespielt hat!
Unbeschreiblich..er weckt alle gefühle in einem..die man in einem Guten Film spüren möchte! 100% Sehenswert!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lalalaclp 2012/01/22 10:00:28
Kommentar löschengranioser FIlm, bei dem ich immer wieder lachen muss. Egal, ob Forrest in seinen Freund "lieutenant daaaaaaan" anspricht oder er mit baba den Boden der Kaserne schrubt und dabei zuhört, wie baba über die Vielfalt von Shrimps reden.
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J!GS4W 2012/01/12 20:00:40
Kommentar löschenJa, auch nach der gefühlten 100. Sichtung des Filmes, ist "Forrest Gump" noch immer einer der drei Filme, bei denen ich heulen muss. Hachja, da war Tom Hanks auch noch auf seiner Höhe und für mich kommt zu dieser Zeit auch kein Dustin Hoffmann oder Sean Penn in ihren ähnlichen Rollen an Mister Hanks ran. Das hat sich dann ja aber leider sehr geändert.
Forrest Gump, der naive Bursche mit einem IQ von 75 erzählt uns von seinem Leben. Das ist ebenso todtraurig wie wunderschön erzählt und rührt mich immer wieder. Es wird uns Hoffnung gemacht und Trost gespendet und selbst, wenn man die gesamte Laufzeit über mitbekommt wie gezielt man manipuliert wird, lässt man sich in diesem Falle gern darauf ein. Es ist ein Film für's Herz, der zwar überspannt ist, aber emotional so empfindsam, dass ich gar keine große Philosophie erwarte. Im Gegenteil, wir lernen die Philosophie eines einfachen Mannes kennen, der seinen Weg geht und uns zeigt, was Liebe ist. Forrest Gump muss nicht schlau sein um seinen Weg zu gehen und so folgen wir seinen Spuren liebend gern und verfluchen die blöde Hure Jenny immer dann, wenn sie unserem Forrest wieder einmal das Herz bricht. Den Oscar gab es hier natürlich absolut zurecht für Mr. Hanks und natürlich auch für den besten Film, die beste Regie, etc... und natürlich das beste adaptierte Drehbuch. Denn gerade diesbezüglich hat man eine gute Balance geschaffen und einige Plotpunkte wie "Forrest als Astronaut" weggekürzt. Der Film ist in seiner Erschaffung einer ganz eigenen Welt und seiner Figuren schon fantastisch und unglaublich genug, dass durchaus die Gefahr bestand zu sehr abzudriften. Für mich persönlich ist dies aber nicht geschehen. Wenn Forrest wie ein Wirbelwind rennt und dabei Autos abhängt oder allein durch diese Eigenschaft einen Collegeabschluss absolviert, dann ist das zum einen zuckersüß und zum anderen satirisch und manchmal da reicht die bloße Erwähnung von Namen wie "Bubbah" oder "Lieutenant Dan" um einem eine Träne zu entlocken. Ich liebe Forrest Gump und schmeiße objektives Geplänkel gern über Bord des Shrimpkutters, denn ich fühle mich ja viel wohliger in meiner subjektiven Anschauung dieses Filmes.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Hanno Jones 2012/01/13 02:30:54
Antwort löschenkann voll und ganz zustimmen =)
welches sind denn die anderen beiden filme, die dich zu tränen rühren wenn ich fragen darf?^^
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J!GS4W 2012/01/13 14:16:27
Antwort löschen"Hachiko" und (wie sollte es anders sein:)
"Die Rückkehr des Königs" :)
Hanno Jones 2012/01/13 14:21:08
Antwort löschenlord of the rings?^^
der hat mich nciht so gerührt ... aber vor hachiko drück ich mich schon die ganze zeit denn den werd ich glaub ich auch nicht so ganz ohne wegstecken^^
steht aber schon im DVD regal und wartet auf den geeigneten abend ...
Dani95 2012/01/09 21:21:31
Kommentar löschenForrest Gump wurde 1994 unter der Regie von Robert Zemeckis gedreht. Dafür wurden auch viele verschiedene Drehorte besucht. Robert Zemeckis passt alles sehr gut aufeinander ab. Die unterschiedlichen Orte gemeinsam mit den Kamerabildern werden angemessen zu den Szenen dargestellt und sorgen für die entsprechende Atmosphäre.
Forrest Gump ist eine Literaturverfilmung des Romans von Winston Groom. Der Film besitzt gleichzeitig Dramatik als auch Humor.
Aus dem kleinen und etwas hilflosen Jungen wächst ein Mann heran, der schon vieles in der Welt bewegt hat.
Als Kind hat Forrest einen IQ von 75, muss Beinschienen tragen und wird auch noch von seinen Mitschülern gehänselt. Es gibt nur wenige Menschen die wirklich zu ihm halten. Da sind zum Beispiel seine Mutter und Jenny. Jenny ist das Mädchen, welches er im Bus am ersten Schultag kennenlernt und mit der Forrest seine erste Freunschaft aufbaut. Mit den Jahren verliebt er sich in Jenny. Doch sie hat kein wirkliches Interesse an ihm. Trotzdem versucht Forrest den Kontakt aufrecht zu erhalten, sogar als er später bei der Army und im Krieg in Vietnam ist. Dort lernt er auch einen neuen Freund kennen. Den afroamerikanischen Buba. Vieles passiert und doch bewahrt Forrest einen klaren Kopf und rettet so manches Leben. Sei es durch die Begegnungen mit berühmten Prominenten, die Erfindung des Joggens, als Basketballspieler oder Tischtennisspieler, Forrest schafft es berühmt zu werden und beweist das er gar nicht so dumm ist, wie alle meinen.
Man könnte etliche Szenen und Handlungen erzählen, doch es würde einfach unendlich lang werden. Deswegen sei dazu nur noch gesagt: Die Zuschauer werden zum Mitfühlen mit Forrest Gump angeregt. Überwiegend ist die Geschichte von Forrest Gump geradezu unheimlich unterhaltsam und spannend.
Tom Hanks ist Forrest Gump. Seine Gestiken und seine Mimik gleichen sich identisch mit dem Charakter von Forrest. Er hat es meisterhaft geschafft, sich in so eine Rolle hineinzuversetzen. Weshalb er der ideale Schauspieler für diese Rolle ist.
Neben Tom Hanks sind aber noch weitere gute Schauspieler vertreten. Da wäre zum Einen Robin Wright als Freundin Jenny und Sally Field als Mutter von Forrest. Beide zeigen eine durchaus sehr gute Leistung. Gary Sinise spielt den Lieutenant Dan Taylor und Mykelti Williamson den späteren besten Freund. Auch sie wurden ebenso gut als Besetzung gewählt und sorgen für wunderbare Szenen.
Doch wie der Name des Films schon aussagt, es geht eben hauptsächlich nur um Forrest Gump. Deswegen dreht sich halt vieles nur um Forrest und der Rest sorgt dann eher zur Vollendung des Films.
Allerdings tragen nicht nur die guten Schauspieler an dem Film bei. Besonders schön ist der Soundtrack „Forrest Gump Theme“ von Alan Silvestri. Eine schön gespielte Melodie am Piano. Das Lied untermalt die traurigen als auch die amüsanten Szenen vollkommen perfekt.
Insgesamt ist der Film eher ruhiger. Dagegen treten aber oft große Szenen auf, die eher aufbrausender sind. Er bringt die verschiedensten Emotionen zum Vorschein. Mal ist man traurig, dann wieder glücklich. Dann wiederum ist eine Szene berührend, mitleidsbedürftig, gleich darauf ist sie aber wieder witzig dargestellt. Es ist ein hin und her, was den Film auch so besonders für mich macht.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Stammfunktion 2012/01/07 14:41:15
Kommentar löschen"Aber ist er klug oder ist er...."
selten so eine starke Szene gesehen.
Teilweise etwas langatmig bzw. der rote Faden fehlt, aber in gewisser Weise passt es auch zum Film.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Baumkopf Holzfaust 2012/01/07 15:08:43
Antwort löschenDu traust dich aber was....
blockbusterandmore 2012/01/03 21:15:16
Kommentar löschen"Gump! Wozu sind Sie einzig und allein in der Army?" "Um das zu tun, was Sie mir sagen, Drillsergeant!" "Gott verdammt, Gump! Sie sind ein verfluchtes Genie: Das war eine hoch intelligente Antwort. Sie haben wohl einen I.Q. von über 160. Sie sind eine außergewöhnliche Begabung, Private Gump." 1993 nahm sich Robert Zemeckis einer Vorlage des Autors Winston Groom an, dessen Umsetzung bis heute für Furore sorgt und völlig zu Recht in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen ist. Mit "Forrest Gump" dreht Zemeckis über 50 Jahre an US Amerikanischer Geschichte einmal satirisch durch den Wolf, und konfrontiert uns dabei mit einem Individuum, das zu Anfangs recht milde belächelt wird, aber im Verlaufe des Films sich als echte "Größe" bewahrheitet und Respekt verursacht: Forrest Gump (gespielt von Tom Hanks).
Der herzensgute Forrest ist doch eigentlich ein bedauernswertes Individuum, denn sein IQ liegt doch bei 75, spricht er ist nicht gerade mit Intelligenz im herkömmlichen Sinne gesegnet… Und dazu macht ihn auch sein Rücken zu schaffen, der doch nicht gefestigt ist, so muss er doch zwecks dieser ärgerlichen Sache Beinschienen tragen, mit denen man sich eigentlich kaum fortbewegen kann… Aber "Forrest Gump" besitzt doch wahres "menschliches" Rückrat und lässt sich nie verbiegen. Die Menschen die ihn wirklich kennen, wissen das. Stellvertretend dafür steht auch die ins Gedächtnis gebrannte Szene, in der er sich von seinen Schienen befreit… Und dann verblüfft uns "Forrest Gump" alle bis heute: er läuft bis es keinen Morgen gibt, denn laufen ist das was er kann, und das macht er besser als andere es jemals bewerkstelligen können.
Im wahrsten Sinne des Wortes: läuft er doch einmal quer durch die amerikanische Historie und fungiert als stiller Beobachter, der uns durch seine herzensgut naive Art dabei zum lachen, aber auch zum Schluss zum weinen bringt. Denn Forrest Gump ist ein Phänomen, das man rational nicht ergründen kann, er ist gegenüber anderen immer einen Schritt zurück, aber auch immer einen Schritt voraus. Sein Credo lautet : "dumm ist, wer dummes tut", und er ist nicht der dumme, sondern die Welt ist die, die dummes tut. Denn er beobachtet Gouverneur Wallace beim Versuch, schwarze Studenten beim Betreten der Universität zu hindern, er findet doch unbewusst heraus, was es mit dem Watergate Skandal auf sich hat und stellt dadurch die Dummheit anderer zur Schau… Er trägt in einem legendären Tischtennisspiel wieder zur Völkerverständigung bei, zeigt anderen damit die Dummheit der Intoleranz auf und überlebt den Vietnamkrieg. In diesem Krieg lernt er Lieutenant Dan Taylor, gespielt von Gary Sinise, kennen. In der Figur des Forrest Gump spiegelt sich dann genau die Unschuld wieder, die dem Land während des damaligen Krieges verloren gegangen ist, man wollte doch ursprünglich gar nicht in den Krieg ziehen. Im Kontrast dazu wird der Verlust dieser Unschuld in Lieutenant Dan mitsamt seinen Folgen wieder gespiegelt:
Dan Taylor ist nur noch ein seelisch und körperlich deformierter Mann. Geschickt wird satirisch mit den Folgen bestimmter wichtiger historischer Ereignisse und ihrer Folgen, bzw. den Werten, die für die Menschen nicht zählen sollten, abgerechnet. Und Forrest Gump ist in all diesen Dingen die Ruhe selbst, nichts kann ihn erschüttern. Selbst wenn der Fall eintritt, das irgendwann die Welt global gesehen enger zusammenrücken und das in der Historie weitere unvorhersehbare Ereignisse auftreten sollten, durchlebt er wie auf einer Feder, auf einer sanften Brise des Vorausahnens den amerikanischen Traum in Form eines Märchens, der sich zumindest für ihn bewahrheitet. Und Forrest weiß besser als jeder andere Mensch in seinem innersten, was richtig und was falsch ist, wie man die Menschen richtig einzuschätzen hat, und vor allem was Liebe bedeutet. Das verleiht ihm die "wahre" menschliche Größe, die halt vielen von uns manchmal fehlt… Sanft entschwinden nämlich zum einen die wahren Werte des Lebens auf der bekannten Feder, zumindest manchmal…
Oder man erlangt diese wieder, und man weiß nicht wohin das Schicksal einen trägt, man weiß manchmal nicht mehr wer einen wirklich liebt, wer ein wahrer Freund ist… Aber Forrest Gump weiß es, und er hat damit uns eine Menge voraus. Und am Ende, als Jenny, seine große Liebe, wegen einer zu vielen Zeiten noch unbekannten Krankheit namens AIDS stirbt, leidet man dann mit ihm. Hinter lässt sie ihm doch seinen Sohn, den er sich immer bei sich gewünscht hat und den er aus vollem Herzen liebt. "Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man als nächstes kriegt!" Forrest Gumps Sohn jedoch verkörpert die Hoffnung darauf, dass die wahren menschlichen Werte in Zukunft nicht vergessen werden und auch die Chance darauf, das sich die Welt in Zukunft bessern und ändern möge…
Fazit: Mit Forrest Gump erschuf Robert Zemeckis einen im höchsten Maße außergewöhnlichen Film, einen modernen Klassiker, der auch heute noch begeistert, sprich Hollywood Kino at its best... Forrest Gump offenbart sich als perfekt erzähltes Märchen über ein Amerika, wie es sich jeder gerne vorstellen würde, in dem die alten Werte noch existieren und von dem jeder ein Stück vom Kuchen abhaben sollte. Indem jeder zwar nicht ganz so klug ist wie jeder andere, dafür aber glücklich und zufrieden ist…Indem sogar toleranterweise Platz für geistig zurückgebliebene Individuen ist... An diesen Werten sollte man immer festhalten... Damit sie irgendwann nicht in Vergessenheit geraten...Um dies zu veranschaulichen, wird der gelebte Traum in "Forrest Gump" in Kontrast zu einer berührenden Lebens- und Liebesgeschichte eines authistischen Menschens (Forrest Gump) gesetzt, die mit vielen, geschaffenen magischen Momenten zu überzeugen weiß… Und am Ende weiß man, wie schwer diese angestrebten Ziele, die Forrest Gump uns vorlebt, für jeden einzelnen von uns zu erreichen sind… Robert Zemeckis Geschichte ist und bleibt halt nur ein Traum... An welchem man aber festhalten sollte, damit die eigene Zukunft irgendwann nicht (für jeden einzelnen von uns) am Ende ausgeträumt ist... Und um diesen "Traum" zu erreichen, muß jeder einzelne dazu beitragen... Forrest Gump erzählt mehr als nur eine Geschichte über ein bemitleidenswertes Individuum, über das man sich lustig machen kann… Forrest Gump offenbart sich als kluge Reflexion / Bestandsaufnahme / Allegorie über / auf unser aller Leben (mitsamt wichtiger chronologischer Menschheitereignisse)… "Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld." -
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DanielSun 2012/01/02 16:03:23
Kommentar löschenForrest Gump ist das, was ein modernes Märchen sein soll: metaphorisch, tragisch und wunderschön. Die Geschichte handelt von Forrest Gump, dem aufgrund seiner niedrigen Intelligenz keine besonders glorreiche Zukunft prognostiziert wird. Allen Prophezeihungen zum Trotz schlägt er sich allerdings trotzdem durch - und wird von einem Helden zum anderen. Der kleine Junge, der vor Raufbolden wegläuft, wird zum Football-Star, der zum Kriegshelden wird, der zum ...
Er hebt aber ob seiner Erfolge nicht ab, denn er erreicht sie nicht, um sich über andere zu stellen, um zu zeigen, dass sie sich mit ihren Zukunftsprognosen geiirt haben. Mit allem, was er tut, scheint er nur sagen zu wollen: Du kannst es schaffen, ganz gleich, wie begrenzt deine Mittel sind. Das macht den Film streckenweise natürlich nicht besonders glaubwürdig, insbesondere die Szenen, in denen Forrest längst verstorbenen Politikern die Hand schüttelt. Doch darauf kommt es nicht an. Die Übertreibung, die Unglaubwürdigkeit, die Tragik - alles geht in nur einer Metapher auf. Eine Metapher für einen Kampf um die Verwirklichung der eigenen Träume, der eigenen Integrität und Moral, egal, gegen wen oder was er geführt werden muss.
Selbstverständlich darf bei so viel filmischer Zuversicht die Liebe nicht fehlen. Forrest liebt, mehr noch, als er es vermutlich selbst fassen kann. Und er selbst ist obendrein ein liebenswürdiger, freundlicher Kerl, dem man das Leben unnötig schwer macht, der aber deswegen keinen Zorn hegt. Tom Hanks geht in der Rolle vollkommen auf und spielt Gump authentisch, ganz so, als sei er tatsächlich Gump - die Mimik, die Körpersprache, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht und Forrest wie einen Vertrauten wirken lässt, der seine unglaubliche Geschichte locker auf einer Parkbank erzählt. Ganz so, als sei er ein Freund, den man über Jahre nicht gesehen hat.
Zusammengefasst ein bildhübscher Film mit einer tragisch-schönen Handlung, tollen Schauspielern und, nebenbei erwähnt, einem gelungenen Soundtrack (Elvis, Aretha Franklin, The Youngbloods, The Beach Boys, Bob Dylan u.a.). Ansehen!
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Andy Dufresne 2011/12/30 22:48:17
Kommentar löschen1994
Ich bin 13 Jahre alt und fange gerade an mein eigener Mensch zu werden,eigene Vorlieben zu entwickeln und klar darüber nachdenken zu können was ich selber will und nicht was Andere wollen was ich wollen sollte...
Seit einiger Zeit entdecke ich meine große Liebe für Filme.
Klar mochte ich Filme schon immer, jeder mag Filme.
Ich mochte Filme aber mehr als alle anderen um mich herum,ich konnte richtig aufgehen in Filmen,konnte mich stundenlang mit lesen über Filme und nachdenken über Filme beschäftigen.
Damals waren in der Cinema (Filmzeitschrift) noch 20 seitige Berichte zu Filmen enthalten,es wurde sich komplett mit den Filmen auseinandergesetzt,sie wurden seziert und man konnte viel darüber lesen und lernen wie Filme gemacht werden,wie sie aufgebaut werden,wie Filme funktionieren.
Dann kam das September/Oktober-Heft und es wurde von "Forrest Gump" berichtet und was für ein großartiger Film er doch sei.Ich wollte natürlich unbedingt ins Kino und das machte ich dann auch.
Nie zuvor und nie danach hat mich Kino so komplett verzaubert,so komplett mitgenommen,so komplett mitgerissen.
Niemehr saß ich mit größeren Augen in einem Film,niemehr hat mich ein Film im Kino so extrem glücklich gemacht.
Ich kam als anderer Mensch aus dem Kino raus.
Das liegt ganz sicher daran das ich erst 13 Jahre alt war und das ich noch voller Naivität und Unwissen war,leicht zu beindrucken,leicht zu manipulieren, leicht suggestiv zu beeinflussen.
Allerdings hat der Film auch in den folgenden Jahren nie seine Magie verloren,er hat seinen Zauber behalten.
Für mich bedeutet "Forrest Gump" so etwas wie ein erstes Mal.
Wie ein erstes Anfixen,ein erstes Augenöffnen,ein erster Kuss.
Für mich wird er immer eines bleiben: Magisch...
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David "Noodles" Aaronson 2011/12/31 01:30:19
Antwort löschenHübsch. "Forrest Gump" ist auch in meiner Filmsozialisation ganz vorne dabei.
Seitdem hat auch Tom Hanks bei mir ein Stein im Brett.
Alle 3 Antworten zeigen
onyxxx11 2011/12/31 10:29:07
Antwort löschenJetzt hab ich richtig Gänsehaut. Das gleiche Alter, die gleiche Filmzeitschrift, der gleiche Film und das gleiche magische Gefühl.
Als wären wir siamesiche Zwillinge die irgendwann mal getrennt wurden.
Andy Dufresne 2012/01/01 18:13:25
Antwort löschen@David:Danke!Ja der Hanks hat bei mir natürlich auch einen RIESENstein im Brett:D
@Onyx:Ich hab grad auch Gänsehaut...
Maracaibo 2011/12/19 20:23:47
Kommentar löschenDieser Film hat mich köstlich unterhalten. Ich habe gelacht, mitgefiebert und ja - ich muss zugeben - ich habe geweint! Dies vermag sonst kaum ein Film zu schaffen. Deshalb ist "Forrest Gump" für mich einer der besten Filme aller Zeiten!
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Roach 2011/12/08 18:38:44
Kommentar löschenLange hat's gedauert... Aber als wir diesen Film dann im Englischunterricht gesehen haben, gab es keinen Ausweg mehr - und endlich, endlich habe ich ihn gesehen, den mit Oscars überschütteten und als emotionales Meisterwerk gekrönten "Forrest Gump".
Okay, Tom Hanks macht auf jeden Fall einen tollen Job. Und das Drehbuch ist von tollen, liebevollen Ideen durchzogen. Viele Symbole, versteckte Metaphern für das Leben, unterlegt von tollem Soundtrack, der diesem modernen Märchen den Zauber gibt, der ihm gebührt. Definitiv ein Film, in dem viel Herzblut und Emotion steckt.
Eine Seele hat er also, der Streifen, aber was zieht seine Wertung dann so runter?
Mir persönlich war er in erster Linie einfach etwas zu episodenhaft. Letztendlich sucht man den roten Faden vergeblich, der sich eigentlich durch die Abenteuer des Forrest ziehen sollte. Okay, man mag jetzt argumentieren können: "Der rote Faden ist Forrest selbst". Aber dennoch wirkten seine Lebensabschnitte einfach sehr abgehackt hintereinandergereiht.
Damit könnte ich aber, vor allem aufgrund des versöhnlichen Endes, leben, doch mich persönlich hat diese übermäßige Naivität, die den Film von seiner ersten Sekunde bis hin zur allerletzten prägt, in ihrer abendfüllenden Länger einfach irgendwann nur noch genervt. Der ganze Film ist mit einer klebrigen Masse Zuckerguss überzogen, die alles unter sich begräbt, was realistisch und glaubwürdig ist. Die wahre Welt versinkt in einer zähflüssigen Flutwelle, erstickt einfach darunter, und was bleibt ist ein Mensch mit Handicap, der es problemlos schafft, mit allem so klarzukommen, wie es ist.
Die ganze Zeit über sitzen Forrests schwärmende Fans vorm Bildschirm und finden ihn ja sooo süß, wie er so komisch redet und was er für komische Dinge tut... Mal angenommen, so einer würde eben diesen im wirklichen Leben begegnen - Mitleid würde der von wenigen bekommen, das steht fest.
Zum Anfang wird Forrest auch kurz als Außenseiter charakterisiert, aber nach ein paar Minuten ist davon schlicht nichts mehr übrig. Es ist einfach ein völlig falsches Bild der Gesellschaft, das hier abgeliefert wird. Der Film schien mich anzuschreien: "JEDER KANN BERÜHMT UND BELIEBT WERDEN!!", und das hat mich genervt, weil es einfach nicht wahr ist.
Natürlich ist der Film trotzdem berührend, und vor allem hervorragend umgesetzt, aber dieser heuchlerische Optimismus hat mich irgendwie gestört und senkt den an sich echt gelungenen Streifen auf die 7,5.
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änna_banana 2011/11/23 19:46:57
Kommentar löschenEin sehr unterhaltsamer und tiefsinniger Film. Die Story ist so romantisch, traurig, ernst und trotzdem totaler Quatsch, sodass man manchmal echt lachen muss.Tom Hanks in seiner besten Rolle, wie ich finde. 'Forrest Gump' hat mich tief berührt.
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Heighlina 2011/11/22 00:37:40
Kommentar löschen"Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel..."
Die Szene geht mir nicht aus dem Kopf als Tom Hanks auf der weißgestrichenen Bank sitzt.
Einfach genial und ein Kultfilm
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<3<3 2011/11/08 21:17:15
Kommentar löschenForrest hat IMMER nur Glück und Jenny IMMER Pech. Und obwohl sie ein total unterschiedliches Leben leben, finden sie sich IMMER wieder. Unrealistisch und gerade deshalb so toll. Und es gibt einem das Gefühl, man kann alles erreichen, wenn man nur LÄUFT.
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Bobmaster 2011/10/29 15:07:09
Kommentar löschenWunderschöner Film!
Der Witz dabei ist ja,dass der geistig zurückgebliebene Forrset alles erreicht,was sich ein Durchschnittsamerikaner wünscht!
Die tolle Musik,die Dramatik,Liebe und Sprüche(Kult!) runden den Streifen liebevoll ab!
Euer Bobmaster.
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licale 2011/10/11 02:41:52
Kommentar löschenEiner der besten!
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vPidschv 2011/10/09 22:06:40
Kommentar löschenNun habe ich mir also doch endlich Forrest Gump angetan, nachdem mir schon etliche Leute von diesem Film erzählt haben und das man ihn ja unbedingt kennen müsste. Was mich bis dato abschreckte war, dass sich die Geschichte zum einen nach derbem Kitsch und zum anderen nach Propagierung des American Dream anhörte. In der Tat kann Forrest Gump damit auch gut zusammengefasst werden...
Dennoch kann meine Wertung letztendlich nicht allzu gering ausfallen, denn Kitsch wurde schon wesentlich aufdringlicher und nerviger vorgetragen, als dies hier der Fall ist. Selbst wenn Tom Hanks mal wieder nur auf Mitleid aus ist, zählt dies schauspielerisch zu seinen besten Rollen. Der restliche Cast ist auch in Ordnung, genauso wie die Inszenierung von Robert Zemeckis.
Mit der emotionalen Inszenierung entsteht jedoch auch ein Problem. Der Film lobt das Ideal des American Dreams zwar nicht direkt, aber wohl sehr stark indirekt. Denn dadurch, dass jegliche Art der Kritik ausbleibt, hält man als Betrachter zur dramatischen Hauptperson Forrest. Wenn man nicht derartig stark auf ein Happy End gepuscht und die Musikwahl etwas neutraler ausgewählt hätte, wäre das Gesamtwerk in seiner Bewertung vielleicht neutral geblieben und der Zuschauer hätte sich selbst ein Bild machen können.
Aber nein, die Lebensgeschichte von Forrest Gump kommt unterhaltend und unglaublich real rüber, obwohl sie ohne Zweifel kein bisschen authentisch ist. Natürlich besitzen wir alle die Fähigkeit des Differenzierens zwischen Realität und Fiktion, doch der Schaden bleibt ohne genauere Betrachtung trotzdem im Hirn stecken... Forrest Gump kann in der realen Welt gar nicht existieren. Es ist zwar witzig ihm dabei zuzusehen, wie er von einen historischen Ereignis ins nächste springt (besonders der Vietnam-Part hat mir eigentlich relativ gut gefallen), doch diese ganzen extremen Zufälle wie die Geschichte mit den Shrimps oder das Investieren in Apple-Aktien hängen sich schon ziemlich krass aneinander. Besonders die Reise um die Welt wirkt extrem lächerlich. Die plakative Demonstation der Hoffnung, die Forrest seinen Anhängern gibt, ist wirklich nur noch trashig-lustig und hat null Realitätsgehalt. Es ist sowieso beachtlich, dass Forrest nur wegen der Unterstützung seiner Mutter sowieso seiner Freundin auf einmal derartig rennen kann (zuvor: gar nicht!), dass er später über 3 Jahre durchs Land läuft. Das ganze ist dann nur noch eine Metapher dafür, dass in Amerika einfach alles möglich ist. Nicht unbedacht bleibt er also in Nordamerika und überschreitet nicht einmal die Grenze.
Getoppt wird das eigentlich nur noch von den eindimensionalen Charakteren. Natürlich wird Forrest am Ende Milliardär. Natürlich geht für den ehemaligen Lieutenant auch alles gut aus. Sie waren ja auch beide beim Militär und haben in Vietnam gedient. Die anfängliche Wut vom Lieutenant gegenüber Forrest, dass gegen seinen Willen sein Leben gerettet wurde und er nun ein Krüppel ist, verjährt natürlich auch dadurch, dass er in Forrest Hoffnung findet. Das die Hoffnung weiterhin nicht real ist, wird dabei erneut leicht übersehen. Forrest kam ja erst zu seiner normalen Schulausbildung, weil ihn irgendwer übermenschlich schnell durchs Football-Stadion rennen gesehen hat. Aber am besten ist nach wie vor, dass Forrests Freundin natürlich suizidgefährdet ist und schlussendlich erkrankt und stirbt. Das musste selbstverständlich so kommen, sie war ja auch mit den bösen Hippies und den Black Panthers unterwegs. Ihr Traum, eine Sängerin zu werden, konnte sie nicht verwirklichen, aber das lag dann natürlich nur daran, dass sie ins Stripbusiness abgerutscht war und auf ihren Körper reduziert wurde. Sie hatte also nach amerikanischem Vorbild die Möglichkeit, aber hat sich diese selbst verbaut.
Man könnte wirklich jeden Aspekt der Story noch weiter im Detail analysieren, aber langsam habe ich irgendwie keine Lust mehr. Ja, es gibt verdammt viel zu kritisieren, aber trotzdem lässt sich der Film ganz gut anschauen und ist an sich gut inszeniert. Nur die unterschwellig extrem patriotische Aussage lässt zu wünschen übrig. Aber immerhin kommt diese nicht so extrem in-your-face daher wie beispielsweise bei "The Pursuit of Happyness". Ich konnte mich jedenfalls ganz gut unterhalten lassen und gleichzeitig die Banalität der Story erkennen.
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KlohauZ 2011/10/10 15:26:51
Antwort löschenJetzt weiß ich warum du gestern eineinhalb Stunden später gekommen bist :D
Aber ich gebe dir in den meisten Punkten recht, ich persönlich hab den halt nur von Anfang an mehr als Unterhaltungsfilm gesehen und mir nicht so die Gedanken gemacht.
caschta 2012/01/23 17:53:01
Antwort löschenDu sprichst mir aus der Seele. Danke!
fkfilmkritik 2011/10/08 17:40:47
Kommentar löschenGestern war da ja noch die Frage in den Moviepilot-News: "Warum wir traurige Filme trotzdem schauen?" Warum wohl? Das haben viele sinngemäß beantwortet. Weil diese typischen Happy-Ends irgendwann nur noch unrealistisch und schmalzig rüberkommen und genau darum halte ich "Forrest Gump" für eine penetrante, typische Hollywood-Schmonzette. Da wird alles worauf die Amis stolz sind angepackt und einem der geistig eher beschränkt ist in den Rachen geschoben und warum? Wegen Nächstenliebe. Wegen ständigem Gebete. Weil er immer nur er selbst ist. Weil er jedem eins Lächeln über´s Gesicht wischt. Einfacher als ich dachte. Ich probier's mal selbst. Egal wo er auftaucht. Wo er lang rennt. Immer wird er bejubelt. Kann irgendwas gut und ständig kommt dieser ach so besondere: Er ist ein sympathischer Idiot, der schnell laufen kann-Effekt. Auch der Humor lässt zu wünschen übrig. Albern wie eh und je. Die Story wirbelt den Zuschauer durch viele unnötige Handlungssträngen. Die Kulisse dabei ist immer gelungen, doch der Fokus liegt immer in einer durchtriebenen gutes Ende - für guten Menschen und wenn es dann mal Berg ab geht folgt ein schwungvoller, kräftig von Musik untermalter Wellenritt nach oben.
Die zahlreichen Zitate, die einem sogar im eigenen Umfeld an den Kopf geknallt werden, ich sag nur: "Lauf Forest, lauf!" Lauf aber nicht über die Grenze so was passiert nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Gequatsche über Shrimps, Schuhe, Pralinen hat mich jetzt auch weder belustigt noch entzückt. Obwohl, der Film ist ja selbst die reinste Praline. Außen schön, schmeckt gut. Man kriegt das was man dem Hauptprotagonisten wünscht. Aber innen drinnen versteckt sich doch böser, böser Zuckerguss.
Ich werde diesen Film nie mögen und so ist das halt bei Klassikern. Sogar vor Jahren hat mir das nicht geschmeckt, damals lag es zwar eher an dem für mich nach wie vor schlechten Humor. Heute liegt es zum anderen noch an der Aussage und Tom Hanks. Den werde ich wohl nie zu schätzen wissen. Für mich wirkt sein Schauspiel immer zu theatralisch und überdimensioniert. Wer mir jetzt ein: "Dann schau doch keinen Film mit Tom Hanks." entgegen giften will, nur zu. Ich wurde jedenfalls schon oft genug von Schauspielern überzeugt, die mir nie wirklich sympathisch waren.
Letzten Endes wirkt eine drei sicher nicht objektiv, aber die Objektivität wird ja sowieso überschätzt, ähnlich wie der Film. Ich hasse diesen Naiv-Relgion-Kitsch einfach. Den ganzen Film tu ich nicht hassen. Zemecki hat das hier passabel inszeniert und auch die Erzählung von der Bank durchaus ist gelungen. Sonst ist es etwas das mich nicht interessiert und in irgendeiner Weise bewegt. Eher für Träumer, die gerne das zu sehen bekommen, was es nur in so einem schönen Hollywood-Kitsch gibt und bei "Amélie" Schmetterlinge im Bauch haben.
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Oceanic6 2011/10/08 17:48:21
Antwort löschenDa kommt die Wut rüber, vollkommen nachvollziehbar und selbst objektiv betrachtet ist der Film absoluter Käse. Schön geschrieben. Und ja, Tom Hanks mit seinen mitleidserregenden Rollen, alles anderen kann er sowieso nicht spielen, geht mir auch auf die Nerven. Schön geschrieben. ;)
fkfilmkritik 2011/10/08 17:50:22
Antwort löschenDanke.:D
fabel 2011/10/08 18:00:07
Antwort löschenKlingt schon fast mehr wie ein SCHMERZHAFT.:D
fabel 2011/10/08 18:00:22
Antwort löschenPs: gut geschrieben, das Warten hat sich gelohnt.:)
fkfilmkritik 2011/10/08 18:09:31
Antwort löschenDanke, das freut mich. ;) Ja, schmerzhaft war es nicht, nur recht langweilig.
seven 2011/10/08 18:11:10
Antwort löschenKann ich gut nachvollziehen, jedenfalls zu weiten Teilen. Obwohl ich ihn mochte, aber deine Kritikpunkte wie Naivität in der ganzen Aussage und so weiter sind nicht von der Hand zu weisen. Top geschrieben! :)
fkfilmkritik 2011/10/08 18:12:17
Antwort löschenDanke dir, seven. Ich kann auch gut verstehen warum man über die Naivität hinwegsehen kann. ;)
Coach T 2011/10/08 19:15:16
Antwort löschenDass mit der Naivität etc. würde ich gar nicht "so eng" sehen. Für mich ist Forrest Gump einfach ein herzerwärmender Film. Wie dieser sehr naive und doch ein wenig "beschränkte" Junge/Mann von einem geschichtlichen Ereignis ins nächste stolpert ist zu göttlich. In der Romanvorlage macht und erlebt er sogar noch viel mehr Dinge. Das sollte man alles mit einem augenzwinkern betrachten.
Aber naja, man muss ja nicht jeden Film mögen ;)
MovieMonster 2011/10/08 23:10:10
Antwort löschenIch schließe mich seven's Antwort auf deinen Kommentar an. Ich selbst mag den Film, verstehe aber durchaus, was du daran kritisierst und sehe vieles genau so. Tom Hanks kann ich mittlerweile auch fast gar nicht mehr ertragen, übrigens.
Benjamin Barker 2011/10/09 13:59:55
Antwort löschenSehr schön, ich hasse ihn!
alex023 2011/11/02 12:52:15
Antwort löschenIch schließe mich Coach T an! :P
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mudibudi 2011/11/20 15:24:58
Antwort löschenWas Sprachkompetenz anbelangt, ein imponierender Kommentar zum Film. Inhaltlich für mich allerdings nicht aufklärerisch-wegweisend. Ich lasse mich gern mal von Kitsch berühren, träume mich im Kino ebenso gern hier und da in eine "heile", wenn auch wenig realistische Welt, um mich dann wieder voll auf die realen Fakten meiner Existenz einzulassen. Nichts für ungut!
Thoms 2012/02/02 07:05:37
Antwort löschenDa sieht man mal das du weder von Cartoons noch von Filmen die geringste Ahnung hast.
Zuedder 2011/09/17 23:12:15
Kommentar löschenEin absolut toller Film, für mich wirklich einer der besten Filme, die je gedreht wurden.
Dieser Film ist einfach so vielseitig, so bringt er den Zuschauer sowohl zum Lachen, man möge an Forrests Naivität denken, als z.B. die Watergate-Affäre ins rollen bringt. An anderer Stelle rührt der Film echt zu Tränen, wie z.B. die Stelle, als Forrest erfährt, dass sein Sohn nicht wie er etwas langsam, sondern äußerst schlau ist. Absolut klasse an diesem Film ist, wie Forrest sein ganzes Leben lang durch weltbewegende Momente schlüpft und selbst gar nicht so die Bedeutungen erkennt.
Es gibt wirklich nicht viele Filme, die so bewegend sind wie Forrest Gump.
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IheartMovies 2011/09/09 21:50:25
Kommentar löschenLoblied auf den 'American Dream', in dem man nebenbei eine Menge über amerikanische Geschichte lernt. 'Forrest Gump' hat nette, interessante Charaktere, viele, sehr fein ausgearbeitete Begebenheiten und ein Song, den wohl jeder von uns kennt, auch wenn er mit dem Film an sich weniger zu tun hat, als ich dachte. Allein des Spruches 'Run, Forrest, Run' wegen sollte ein Filmfreund diesen Film nicht verpasst haben.
Der Film hat ein paar sehr sehenswerte Szenen wie zum Beispiel das Treffen mit Präsident Kennedy oder John Lennon, es sind auch ein paar lustige Zufälle dabei (:-)).
'Forrest Gump' ist wahrscheinlich ein 'Must-See', allein wegen all dem, was man von dem Film über Amerika, dessen Kultur und dessen Geschichte lernen kann.
Leider hat mich der Film kaum berührt, was daran liegen mag, dass der Film sich an manchen Stellen verfährt und man das Ziel bzw. das Ende aus den Augen verliert, vielleicht ist es auch das fehlende Interesse der Liebesgeschichte, da diese (jedenfalls für mich) nicht das Leitmotiv des Films ist oder sein sollte. Es ist zudem schwierig, mit der weiblichen Hauptfigur Jenny zu sympathisieren, da sie sich den Film über nicht gerade liebenswert verhält. Gary Sinise als Lieutenant Dan Taylor hingegen ist grandios.
Ich wünschte, ich hätte am Ende des Films Rotz und Wasser geheult und mit klopfendem Herzen diese Kritik geschrieben - aber leider war dies nicht im Entferntesten der Fall.
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