Hulk

The Hulk (2003), US
Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 03.07.2003

5.7 Kritiker
48 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
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von Ang Lee, mit Eric Bana und Jennifer Connelly

Der Wissenschaftler Bruce Banner hat ein Problem mit seiner Selbstbeherrschung. Als brillanter Forscher im Bereich richtungweisender Gentechnologie lebt er ein scheinbar ruhiges Leben, hinter dessen Fassade sich jedoch eine vergessene und schmerzhafte Vergangenheit verbirgt. Seine Ex-Freundin und ebenso brillante Kollegin Betty Ross war Bruces verkrampfte Art müde, und so beschränkt sie sich heute darauf, an seinem Leben nur noch als interessierte Beobachterin teilzuhaben. Genau aus dieser Warte betrachtet sie so auch eines der frühen wissenschaftlichen Experimente zu Banners bahnbrechenden Forschungen: ein simples Versehen führt zu einem explosiven Unfall und im Bruchteil einer Sekunde wird Banner zum Helden. Er rettet ein Leben und kommt scheinbar unbeschädigt mit seinem davon, obwohl er eine Dosis Gammastrahlen abbekommen hat, die normalerweise tödlich ist. Doch irgendetwas ist passiert. Undefinierbare Nachwirkungen und Blackouts gehören nach diesem fehlgeschlagenen Experiment auf einmal zu seinem Leben. Banner spürt, daß sich etwas in ihm regt, etwas Fremdes, das sich gleichzeitig vertraut anfühlt. Zur gleichen Zeit wütet ein riesiges und unglaublich starkes Wesen, das als Hulk bekannt wird, durch die Stadt und hinterlässt bei seinen Auftritten eine Schneise der Verwüstung: merkwürdig vor allem das Schlachtfeld in Banners Büro oder die mannshohen Löcher in den Wänden seines Hauses. Das Militär wird eingeschaltet, angeführt von Bettys Vater, General “Thunderbolt” Ross, und beraten von dem rivalisierenden Forscher Glenn Talbot. Offene Rechnungen, Eifersucht und alte familiäre Beziehungen kommen ins Spiel und erhöhen den Einsatz. Betty Ross hat eine Vermutung, wer der Hulk sein könnte, und sie weiß, daß Bruces seltsamer Vater David Banner irgendetwas damit zu tun hat. Sie ist wahrscheinlich die Einzige, die die Verbindung zwischen Bruce und dem Hulk erkennt, doch ihre Versuche, das Militär aufzuhalten, das den Hulk um jeden Preis fangen will, könnten zu spät kommen. Kann sie Mann und Monster noch retten?

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Kritiken (3) — Film: Hulk

Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

Weitaus besser als ihr Ruf: "HULK" ist vielleicht bis heute die einzige Comicverfilmung, die in ihrer Ausgestaltung dem Vorlagenmedium nahekommt. Ang Lee konzentriert sich voll und ganz auf Splitscreen-Montagen und gelungene Übergänge, während die Handlung eher bedächtig voranschreitet - für manchen sicher ein Manko. Doch in Zeiten von lieblos heruntergekurbelten Adaptionen, die nur noch versuchen, sich in Gigantismus und Effekteschlachten zu übertrumpfen, wirkt dieser Ausflug in Comicgefilde fast schon wie eine entspannte Lehrstunde darüber, was eine individuelle Vision und exaktes Feingespür für die eher leisen Momente auszurichten vermögen. Zu schade, dass man diese Lektion nicht auch im 2008er Nachschlag berücksichtigt hat.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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3.0Schwach

“Hulk” darf auf jeden Fall als missglückte Comicverfilmung bezeichnet werden. Eine schlechte Story, die wirklich flachen Dialoge und die aufgesetzte Liebesgeschichte machen “Hulk” zu einem Film, den man nur schwer zu Ende schauen kann. Wenn dann auch noch die schlechten Computereffekte über den Bildschirm flackern, ist es wirklich hart nicht die Stopptaste zu drücken.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Janus Winter

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war nie weg :)


stefan gessner

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also ich fand den sehr gut


M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

‚Hulk' unterhält vor allem in der ersten Filmhälfte, wenn Bruce Banner sich selbst erforscht und gegen seinen inneren Dämon kämpft. Der Rest ist gut inszenierte Action mit einer optisch nicht wirklich überzeugenden komplett computergenerierten ‚Hulk'-Figur, die Sach- und Personenschaden in Wüste und an der Westküste der USA anrichtet. Neben Selbstfindung, der Suche nach Selbstkontrolle und Vater-Sohn-Konflikten zitiert ‚Hulk' aber auch unverkennbar das klassische ‚King Kong'-Motiv, denn nur Bettys Liebe kann das übergroße Biest besänftigen. Was am Ende bleibt ist solide Unterhaltung. Mehr aber auch nicht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (62) — Film: Hulk

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artur schnittlauch

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Bewertung6.0Ganz gut

um mir als großen marvel fan die zeit bis zu the avengers nächsten sommer zu verkürzen wollte ich noch den ertsen ableger vom großen grünen biest anschauen. unter der regie von ang lee spielt eric bana bruce banner, der sich wenn seine nerven mal wieder versagen zum unglaublichen hulk verwandelt, jeniffer connely die geliebte von hulk Betty Ross, urgestein Nick nolte hulks biologischen vater david banner und sam elliott bettys vater general ross. an dem an comicfenster?/bilder angelehntes editing merkt man dem film von der ersten sekunde an dass er eine comicverfilmung ist. comicverfilmungen zeichnen sich hauptsächlich durch fantastische actionszenen und niedagewesene special effects aus. jedoch erkennt auch der unaufmerksamste zuschauer der hd und bluray generation, dass der film schon einige jahre auf dem buckel hat und deswegen werden die meisten von den kampfszenen im film enttäuscht sein, da man den effekten die prädikate alt und billig zuschreiben wird.
die story ist keineswegs etwas mas man noch nie gesehen oder gehört hat, schließlich sind die auftacuhenden begriffe und phrasen wie geheime miltärbasis, situation außer kontrolle oder schicken sie jetflieger los kein neuland für den zuschauer. auch kann man vom ende nciht behaupten es wäre unvorhergesehen, da es ja nicht allzu viele optionen gab.
Die schauspieler nehmen sich alle mühe die rollen so authentisch wie nur möglich rüberzubringen auch wenn manche szenen, vor allem solche wo das militär auftaucht, schon durchaus fragwürdig und unrealistisch aussehen. die chemie zwischen eric bana und jennifer connelly stimmt im großen und ganzen. dennoch machen namensvetter eric und nick nolte als vermeintliches vater-sohn-gespann eine viel bessere figur.
der soundtrack wirkt an keiner stelle unpassend, ist jedoch stellenweise bei 08/15 Militärmusik einzuordnen.
fazit: ein zu seiner zeit technisch solider film mit befriedigender musikuntermalung und talentiertem und sehr engagiertem cast der jeoch an mehreren stellen im storytelling schwächt.außerdem unterliegt diese buchumsetzung im direkten vergleich zum nachfolger mit edward norton in jeder hinsicht

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CapitanKnaecke

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gibt vielerlei Kreuzzungen, die man besser nicht beschreiten sollte: "Notting Hill - Das Videospiel" als legitimer Nachfolger von HalfLife funktioniert da genau so wenig wie das zweifache Erfolgs-Sequel "The Goonies vs. Predator", dementsprechend lag im Vorfeld schon ein Schatten auf eine anspruchsvolle Comicverfilmung des Hulk aus dem Hause Ang Lees. Lee, der zweifelsohne ein einwandfreier Regiesseur ist und bereits mit dem Eissturm oder Tiger & Dragon eindrucksvoll seine Wandlungsvielfalt beweisen konnte, und der später mit Brokeback Mountain einen wunderbaren und überfälligen Landschaftsfilm Querstrich Mileustudie präsentierte, greift bei der Motivfindung und dem Anspruchsausbau einer Comicverfilmung allerdings leicht daneben. Ich möchte nicht so weit gehen und Hulk als schlechten Film bezeichnen, denn das würde Lee und der "ersten" Adaption des grünen Riesens nicht gerecht werden, aber durch seinen Anspruchswillen und seiner gewollten Vielschichtigkeit nimmt sich der Film bei weitem zu ernst, als er es tun sollte. Es fühlt sich gequält und verkniffen an und erinerrt mehr an eine Sitzung auf dem stillen Örtchen als an einen kurzweiligen Kinofilm. Das und Eric Banas in sich zerissene Darstellung Dr. Banners lassen den Film in seinem Schwermut leider unter gehen wie einen Granitblock im Meer.

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lucas0alberto

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Bewertung6.5Ganz gut

Hat Ang Lee wirklich in diesem Film als Regisseur agiert?

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Haschbeutel

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Bewertung2.5Ärgerlich

138 Minuten elendige Qual,
irgendwann war mir dann alles scheiss egal.
Ein grüner Haufen rennt durch die Wüste voller Sand,
zerstört Panzer mit Fuß und Hand,
eine Story gab's dann glaub irgendwie auch,
die war strunzdoof - oder ich stand auf dem Schlauch.
Am Ende gibt's dann Explosionen und Gefühlsduselei,
das war aber Hollywood-Einheitsbrei.

Und die Moral von der Geschicht'?
Böse werden lohnt sich nicht;
und wirst du mal sauer wie ein Drops,
verwandelst du dich in 'nen grünen Klops.
Dann kannst' zwar böse Buben hau'n,
verlierst aber bei allen Frauen.
Weil Hand auf's Herz - ei der Daus -
als Hulk siehst du einfach scheiße aus.
Egal ob als CGI-Klumpen mit einer Narbe
oder als Lou Ferrigno mit grüner Farbe.

Dann fickst du die Regierung zwar,
manchmal auch die bösen Jungs,
aber, und das ist wohl klar,
kriegst ansonsten keinen Bumms -
außer vielleicht mit deiner Faust,
wenn du sie dir in die Fresse haust.

Worauf will ich mit dem Reim anspiel'n?
Hulk ist scheisse, genau wie dieser Film.
Und da ich keine Zeit verschwende für'n guten Text,
wird der Film halt lyrisch zerfetzt.
So wie Hulk das Shirt zerlegt,
wird er von der Skala gefegt.

Die Reime werden jetzt kürzer, ich komm zum Ende,
Hulk soll ohne Rückkehr sofort in die Rente.
Er ist nur ein grüner, nerviger Klotz,
hässlich - und eine dumme Kuh.
Ende.

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stuforcedyou

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Reg dich ab du Geek,
denn hier kommt mein Sieg.
Yo, yo, yo.

Yo Haschi, hab ich dich jetzt etwa verletzt,
oder warum flennst nach Mama jetzt?
Glaubst du echt du bist der Peace Out Erfinder,
lass das lieber sein, wär für dich echt gesünder.
Denn meine Skills, die werden dich einfach bashen,
oder in Oma-Speak: ganz übel verdreschen.
Drum bleib cool und spiel weiter den Rapper,
aber sei die klar jeder weiß du bist ein Nepper.
Hier noch mal in voller Pracht,
die Wörter die dich um den Schlaf gebracht:
Peace Out,
du kleinr Astronaut.


moiCheCker

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Sehr sehr geiler Kommentar, jedoch sind die Kommentare darunter noch besser ;)


nasenschleuder

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Bewertung9.0Herausragend

Filmsprachlich und thematisch die beste Hulk- und eine beispielhafte Comic-Umsetzung.
Mit einem geeigneteren Hauptdarsteller und etwas anderer Musik (v.a. in den Wüstenszenen) wäre es ein Kandidat für einen Lieblingsfilm.

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Sigrun

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Bewertung10.0Herausragend

DAS ist eine Comic-Verfilmung. Bild für Bild für Bild.
Hatte das bei der ersten Sichtung 2003 im Kino wohl wegen seiner übergroßen Deutlichkeit gar nicht bemerkt - wahrscheinlich war ich damals noch zu jung und hatte zu wenig Comic-Erfahrung. Ein veritables Stück Pop-Kultur.

10 Punkte für diesen Hulk.

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Hooded Justice

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Bewertung3.0Schwach

Hier hätte man Ang Lee deutlich mehr zugetraut. Denn HULK kann weder mit einer wirklich interessant verarbeiteten Story punkten, noch mit schicken Bildern, einer passenden Atmosphäre, gut agierenden Schauspielern oder einer gewissen Charakterdarstellung, die gerade bei einem solchen Film wichtig gewesen wäre, in dem sich - ganz platt gesagt - der Hauptcharakter in ein grünes Monster verwandelt und innere Identifikationskonflikte mit sich führt. Vor allem aber gelingt es Lee nicht, das HULK-Spektrum den Zuschauer ansprechend und interessant gestaltet darzustellen und diesen irgendwo aus dem Comicverfilmungs-Stereotyp herauszuheben. Schade.

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Murphante

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Bewertung0.0Hassfilm

der war echt mies ... dann doch lieber die Comics lesen da hat man mehr von ...

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Murphante

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ich hab mir grade den Trailer angeschaut ... ich erinnere mich ... ich hab ihn gesehen ... gleich mal rüber gehen zur Bewertung 8)


Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Eric Bana und Jennifer Connely sind schon mal zwei Gründe sich den Film anzusehen. Nick Nolte reicht sogar für einen Dritten. Ansonsten wäre da noch Ang Lee, der unerwarteterweise bei diesem Blockbuster Regie geführt hat, was man auch schnell an den gut gespielten Dialogszenen merkt. Obwohl das Drehbuch mit enorm flachen Dialogen zu kämpfen hat. Und sowieso als Abenteuer- und Actionfilm ist "Hulk" gescheitert, dennoch als Comicfilm und Metastreifen recht ansehnlich. Die übersaturierten Bilder und die Panel-artige Montage vermitteln das Gefühl einen Comic zu lesen. Die Opernhafte, ja fast griechische, Vater-Sohn-Geschichte über die Kraft des Unterbewussten und die Determination der Gene lässt auf den riesigen Ideenpool des Originals schließen. Ein zwiegespaltener Unterhaltungsfilm!

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moiCheCker

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt bessere Actionhelden-Comicverfilmungen (Batman, Kick-Ass, Spiderman)! Trotzdem fand ich den Teil besser als den von 2008! Hier ist Action auf jeden Fall reichlich da! Und irgendwie ist "HULK" eine Legende! Wer kennt Hulk nicht???

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Da gibt es bessere Comicverfilmungen. Manchmal machen zu viele Computertricks einen Film halt auch kaputt. Akzeptabel, mehr aber auch nicht. Die Serie aus den 80er Jahren hatte jedenfalls mehr Charme.

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mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Zwei Hulks wohnen ach! In seiner Brust! Mit seiner groß angelegten "Hulk"-Verfilmung stürzt uns Ang Lee in ein echtes Dilemma. Einerseits entfesselt der Film zweitweise ein kleines Bombast-Gewitter, dann wieder will der Regisseur das Unmögliche wagen und den bunten Bilder-Geschichten Marvels eine gehaltvolle Story verpassen. Schon vor den "Watchmen" stürzt sich Lee in ein tiefes Vater-Sohn-Drama, eine Psycho-Studie, erkaltete Liebe aufgrund fehlender emotionaler Offenheit und und und. Dabei nutzt der Film nicht nur einige satte Effekte, sondern übersetzt reißerisch die Panel-im-Panel-Bildsprache für Nicht-Leser. Das ist alles sehr löblich und gewinnt, nach dem ersten geschockten Anschauen meinerseits, immer mehr an Faszination. Trotzdem schießt Lee mit seinem "Hulk" am Ziel vorbei. Für eine fordernde Geschichte braucht es manchmal gestandene Darsteller, kein Problem. Nur in diesem Fall erweisen sich die wichtigsten Charaktere glatt als fehlbesetzt. Der gutmütige Eric Bana gestaltet seinen Dr. Banner als Fuss-Abtreter mit Dackel-Blick, der nicht gelernt hat, aus sich raus zu treten. Seine heimliche große Liebe spielt Jennifer Connelly, von der ich sonst immer sehr begeistert bin. Hier jedoch weicht ihre unnahbare Aura der Anziehungs-Kraft eines gefrorenen Fisch-Stäbchens. Und schon verpufft der erste emotionale Faktor, der eigentlich zu den Trägern des Films gehören sollte. Etwas überzeugender sind die Leistungen von Sam Elliott und Nick Nolte. Gerade Nolte nimmt man den genialen, aber auch verrückten Vater voll ab. Gerade auch, weil dieser große Mime hier echt verkommen aussieht. Den würde ich nicht mal mit der Kneif-Zange anfassen wollen. Der Star des Films selbst schwankt ebenfalls bei seinen digitalen Auftritten. Ja, der Hulk ist grün und hat Muskeln, sieht jedoch auch irgendwie lächerlich aus. Vor allem mit seinen Stretch-Hosen, ein wunderlicher Einfall, um der Prüderie Amerikas entgegenzuwirken. Damit wird aber auch der Sinn der großen Marvel-Vorlage stark unterbunden. Schließlich sollen diese Comics Spaß machen und muss nicht unbedingt als Nährboden einer griechischen Tragödie dienen. Deshalb ist der erste Leinwand-Ausflug des "Hulk" durchwachsene Geschmackssache - manchmal tobend wie eine Natur-Gewalt, dann wieder etwas ermüdender Leerlauf, mit vielen problembelasteten Dialogen. Echt zum grün werden.

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Mclovin3010

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hm..schlecht..

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Klopper

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Bewertung4.0Uninteressant

Was für ein Käse...
Wo gibt es eigentlich diese Shorts mit dem unverwüstlichen Gummibändern, die selbst dann nicht ausleiern, wenn man innerhalb von Minuten mehrere Meter Körperumfang ab- und zunimmt?
Zwei Punkte für die Shorts, einen für die bezaubernde Jennifer Connelly und einen für den mutierten Monster-Pudel.

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Graf Krolock

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Bewertung5.5Geht so

So rein gar kein typischer Marvel-Film. Als früherer Comic-Fan und Fan von Spiderman, Superman und Konsorten finde ich diesen Film äußerst langweilig. Die Figur des Hulk an sich ist nicht schlecht gemacht. Auch Eric Bana finde ich jetzt nicht schlecht. Am Anfang des Films wird noch versucht, dem Zuschauer die Beziehung der Personen untereinander nahezubringen, doch das wird schnell vergessen. Kein Mensch, außer vielleicht das grüne Ding, ist irgendwie interessant. Es sind zu wenig Leute an der Handlung beteiligt. Im Nachhinein fand ich auch die Action mit den Kötern und dem, sich in reine Energie verwandelnden Vater von Banner, ziemlich bescheuert. Da hätte Hulk auch gegen mutierte Hennen kämpfen können. Hätte man die technischen Möglichkeiten damals gehabt, wäre die Serie mit Muskelstar Lou Ferrigno und Bill Bixby als Dr. Banner zehn mal besser gewesen.

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Joe Gillis

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Bewertung6.0Ganz gut

Genmanipulation, Biotechnologie und Radioaktivität verwandeln den netten Doktor von nebenan in ein unkaputtbares Wutmonster. Regie-Chamäleon Ang Lee bietet in seiner visuell hochambitionierten Comic-Adaption alle bösen Fortschrittsgeister auf und rückt dem grünen Ungeheuer sodann mit handfester Vulgärpsychologie zu Leibe. Die sich daraus entwickelnde Familienschnulze lahmt streckenweise ganz erheblich und entlädt sich zu guter Letzt in posenhaftem Staatstheater. (Nick Nolte (als Hulks Vater) spielt wieder mal für die letzte Reihe.) Bedenkenswert ist die Botschaft des Werks trotzdem: Wenn der Mensch den Platz des Schöpfers einnimmt, mag sich das Gefühl unbeschränkter Freiheit einstellen – doch nur um den Preis einer existentiellen Angst, die in der ungezügelten Wut von »Hulk« ihren Ausdruck findet.

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Jim Panse

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Figur des Hulk ist einfach gut gemacht und die Szenen sind cool umgesetzt. Jedoch fasziniert mich immer wieder seine Hose.

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TheNumber

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Bewertung5.0Geht so

Der Film hat mir als Marvel - Fan keinen Spaß gemacht und dann wird es Nicht-marvel-Fans noch schlimmer ergehen. Der Film ist ziemlich langweilig, das Storytelling ist eher nicht so stark. Am Anfang hat man gar nichts verstanden, viel zu viel Biologie und so weiter. Als dann der Vater auftritt, wirds besser, aber irgendwie versteht man hier die Handlungsweise bzw. die Beweggründe der Charaktere nicht, weil sie eher "flache" Charaktere sind... Der Vater wurde gut verkörpert, Hulk sieht ganz in Ordnung aus, aber Eric Bana finde ich irgendwie ziemlich ungeeignet... Den Film muss man sich selbst als Marvel-Fan nicht antun...

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Chewbacca

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Bewertung7.5Sehenswert

Vom Erzählstil her, die wohl beste Comicverfilmung, die man sehen kann. Leider weiß die Story nicht ganz zu überzeugen, obwohl großartige Mimen einfach genial spielen, Sam Elliott als geradliniger General Ross und Nick Nolte, als abgehalfterter, irrer Wissenschaftler und Vater. Es ist schön wie Ang Lee, eben nicht die große Action in den Vordergrund stellt, sondern eher die verzweifelte Vater-Sohn-Beziehung und die Gefühlswelt des Hulk, die vorher noch nie beleuchtet wurde, denn Bruce Banner ist ein Wrack, ein emotionaler Krüppel und nebenbei dieser vor Kraft fast platzende Hulk.

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peterpit

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Bewertung4.0Uninteressant

Mann war ich enttäuscht als ich diesen Schrott sah... Ich weiß das Original mit Ferrigno war primitiv dagegen was die Effekte betrifft, da gab es nämlich keine, aber schon alleine das der Hulk 50 meter groß mutiert, hat mir alles an Sympathie für diesen Film genommen. Computereffekte ersetzen eben keinen Bodybuilder beim Amoklauf!

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