Hulk

The Hulk (2003), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 03.07.2003


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5.7
Kritiker
52 Bewertungen
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5.5
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8439 Bewertungen
107 Kommentare
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von Ang Lee, mit Eric Bana und Jennifer Connelly

Ang Lee adaptiert Stan Lee und macht aus Eric Bana Dr. Bruce Banner – Hulk erzählt die Geschichte des jähzornigsten Marvel-(Anti)Superhelden aller Zeiten.

Handlung von Hulk
Obwohl der Strahlenphysikexperte Dr. Bruce Banner (Eric Bana) während eines Arbeitsunfalles starker Gammastrahlung ausgesetzt worden ist, ist er nach dem Zwischenfall überraschenderweise bei bester Gesundheit. Unsichtbar ist aber das Erwachen des gefräßigen Mr. Hyde, der bis zu dem fatalen Unfall in ihm geschlummert hatte. Als kurz darauf auch noch der viele Jahre totgeglaubte Vater von Bruce, David Banner (Nick Nolte), vor ihm steht und von einer genetischen Bürde berichtet, die er vermutlich an Bruce weitervererbt hat, dauert es nicht lange, bis sich die Befürchtung des Vaters bewahrheitet. Wenn Bruce wütend wird, verwandelt er sich in ein riesiges grünes Monster, das alles verwüstet, was sich ihm in den Weg stellt.

Hintergrund & Infos zu Hulk
Regisseur Ang Lee, der sofort begeistert von der Idee war, Hulk zu verfilmen, ließ für die Produktion sogar den Regiestuhl zu Terminator 3 – Rebellion der Maschinen links liegen. Die Vorbereitungen für Hulk dauerten zwölf Jahre, um genug Zeit in die optimale Entwicklung der 3D-Effekte zu legen. Nur so konnte die Figur des Hulk, welche vollkommen am Computer generiert wurde, in der angestrebten Mächtigkeit dargestellt werden. Auch die variierende Größe und Färbung des Hulk, welche sich je nach Ausprägung seiner Wut verändert, stellte für das CGI-Team eine große Herausforderung dar.

Vorbild für den Körperbau der Figur war der deutsche Bodybuilder Günter Schlierkamp. Dessen Bodybuilding-Kollege und ehemaliger Hulk-Serienprotagonist Lou Ferrigno hat neben Hulk-Schöpfer Stan Lee am Anfang des Films einen Gastauftritt als Security-Mitarbeiter. Nick Nolte, welcher im Film David Banner verkörpert, ließ sich für die Rolle seine Haare lang wachsen und stark verfiltzen. Dumm nur, dass er genau zu diesem Zeitpunkt wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet wurde und sein dementsprechend unvorteilhaftes Polizeifoto um die Welt ging. (BG)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (102) — Film: Hulk


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Amazing

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Comicverfilmung von Ang Lee ist bedauerlicherweise nicht so gut wie erhofft.
Man bekommt hier einen meines Erachtens nach "lächerlichen" Gegenspieler, eine gerade mal solide Story und einen viel zu großen Hulk. Jedoch gibt es auch die ein oder andere gute Hulkszene. Alles in Allem ein ganz guter Film, jedoch bei weitem keiner den man sehen muss.

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Filmwiesel78

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Dieser Film war eine Frechheit. Im Kino habe ich dauernd auf die Uhr geschaut, wann er vorbei ist. Gut, ich hätte den Saal vorzeitig verlassen können, aber ich hatte Sitzfleisch.
Was hat mich gestört an dem Film?
Alles!!! Hier ein paar Beispiele:
- Gummibärchen-Hulk springt von Panzer zu Panzer, und ich fragte mich, ob ich nicht lieber zu hause geblieben wäre. Die Gummibären-Bande auf VHS war wenigstens lustig. Dieses springende grüne, Moppel-Quadrat mit Kanister von einem Schädel war dagegen einfach nur peinlich. Zwischendurch fragte ich mich aus Langeweile, ob man nicht eine zusätzliche Szene hätte einbauen können, nämlich die, in der der Bösewicht beim (ähem!!) Hulk ein Ventil öffnet, und Letzterer einfach nur als luftloser Gummilappen im Orbit landet.
- Hauptdarsteller. Nein, nichts gegen ihn persönlich, aber ne, das war keine besondere Leistung, an die man sich erinnert.
- Zweifach- und Dreifachbilder: Scheiße, was sollte das denn. Wir Kinogänger haben keine Facettenaugen.
- Mutierte Hunde....Nun gut....hm....ach, was soll's, die kriegen den halben Gnadenpunkt.

So, das musste mal raus. Mit zehn, elf Jahren Verspätung.

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MahandgamerXL

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser HULK ist einbischen zu pummelich.

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Davdav

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Willst du lieber nen Bohnenstangen Hulk?


vladvanhelsing

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Bewertung4.0Uninteressant

Meine Damen und Herren, bitte nehmen sie Platz. Fahren Sie jetzt langsam den im Kopf gelegenen Teil Ihres zentralen Nervensystems in Position und benutzen ihn. Manchmal ist es ja ganz cool seinen Denkapparat einzusetzen. Aber ist das in einem Marvel-Film wirklich zwingend notwendig? In Ang Lees "Hulk" wird das Gehirn des Heftchen-Lesers mal richtig gefordert. Im Grunde sehen wir hier eine hochinteressante, psychologische Studie über eine völlig kaputte Vater-Sohn-Beziehung. Gut aufgelegte Darsteller, die unter dem Schaffen eines großartigen Regisseurs ihr bestes geben. Das dumme ist nur, die fast schon obsessive Intensität dieser Problematik wirkt in einem bunten Comicspektakel seltsam deplaziert. Der innere Konflikt eines Bruce Banner sollte gemäß der Vorlage natürlich nicht ignoriert werden. Ang Lee aber orientiert sich in seiner Vision scheinbar viel zu sehr an Sigmund Freud, denn an Stan Lee. Das ist eindeutig zu viel des Guten und ein Schlag ins Gesicht, oder besser gesagt ans Hirn des geneigten Marvel-Fans! Außerdem dürfen wir wohl froh darüber sein, dass unser lieber Hulk den "Endkampf" mit einem mutierten Vierbeiner (!) noch gerade eben so überstanden hat (???) Zu guter letzt wirkt das ganze - zumindest aus heutiger Sicht - tricktechnisch nun ja......etwas altbacken, um es freundlich auszudrücken). Durchgefallen Mr. Lee, setzen!

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Jek-Hyde

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"In Ang Lees "Hulk" wird das Gehirn des Heftchen-Lesers mal richtig gefordert. Im Grunde sehen wir hier eine hochinteressante, psychologische Studie über eine völlig kaputte Vater-Sohn-Beziehung. Gut aufgelegte Darsteller, die unter dem Schaffen eines großartigen Regisseurs ihr bestes geben."

Wunderbar geschrieben, gerade deshalb liebe ich gerade diesen Hulk so :)


vladvanhelsing

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Danke ;)


emmanuelle.rastoldo

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Bewertung1.0Ärgerlich

SCHLECHTESTER-MARVELFILM-ALLER-ZEITEN!!!!!! Ich war so enttäuscht, ohne Witz. Der Film hat nichts von einem Superheldenfilm. ,,Der unglaubliche Hulk" mit Edward Norton war auch nicht perfekt, ist aber 100 mal besser als dieser Schrott. Mutierte Pudel? ERNSTHAFT???? Und Hulk ist kein Monster, er ist ein schlecht animierter Gummiball. Das war nichts, Leute, sorry. Nur für die Vorgeschichte gebe ich einen Punkt.

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machete_dont_text

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Bewertung2.5Ärgerlich

das grüne michelinmännchen, das einfach immer größer und größer wird. und an einem jet bis in die thermosphäre fliegt. absolut gelungen. man könnte meinen, hier war the asylum am werk

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vladvanhelsing

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Geiler Kommentar! Hab mich totgelacht :D


Odrin

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Bewertung3.0Schwach

Der Anfang war realtiv gut, aber am Ende... also ich sage nur: Hulk springt ca 6km am Stück und überlebt Torpedos und Bomben mit Leichtigkeit... Am Anfang verwandelt er sich nach ca 15min zurück zur Menschengestalt und am Ende erst nach mehreren Stunden.

Fazit: Schlechte Story,aber relativ gute Effekte

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lok

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Bewertung4.0Uninteressant

Gäääääähn....

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Dady

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Bewertung5.5Geht so

Langsam sollte ich wohl wieder auf die Vorhersagen von Moviepilot hören. Doch dachte mir das er so schlecht ja nicht sein kann. Leider habe ich mich da mal wieder geirrt.
Zwar hat dieses Werk von Ang Lee viel Tiefe und Dramatik zu bieten. Doch der Rest ist eher langweilig und fast so zäh wie Kaugummi. Erst mal dauert es ziemlich lange bis der grüne Muskelprotz zusehen ist. Dann sind aber seine actiongeladenen Auftritte in meinen Augen eher enttäuschend. Die Action und Effekte würde ich jetzt mal als Standard bezeichnen da sie mich jetzt nicht umgehauen haben. Zu den Akteuren fällt mir ein das sie fast alle unter ihren Möglichkeiten bleiben. Einzig Nick Nolte hat mir noch gefallen.
Da werde ich mir wohl noch mal die Verfilmung mit Edward Norton anschauen müssen. Oder darauf hoffen das mit Mark Ruffalo als Hulk ein nächster Versuch gestartet wird.

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Kai_Asmus

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Bewertung9.0Herausragend

Mir gefällt er!

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Kai_Asmus

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Ja, komm'! Erst gackern und dann nicht legen. Verblüffe mich!!!


Jek-Hyde

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Juhu, doch noch jemand der eine dargestellte Psyche des Hulks schätzen kann ;D


Frankie Dunn

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Bewertung7.0Sehenswert

Man kann hier nicht von einem guten Drama sprechen, denn es hakt doch einiges und es gibt viele Szenen, die man besser weggelassen oder verändert hätte. Dennoch halte ich Hulk für eine der wenigen sehenswerten Comicverfilmungen, da hier der Anspruch ein ganz anderer ist als beispielsweise bei Spider-Man oder bei Iron Man. Trotz unpassenden Szenen scheint die Tragik der Figur Hulk durch und glücklicherweise wurde auf das sonst bei Comicverfilmungen übliche Action-Pathos weitgehend verzichtet. Daher bin ich gnädig bei der Bewertung. Ang Lee hat ordentliche Arbeit gemacht und Jennifer Connelly spielt mit...von da aus ;) Es wäre aber viel mehr möglich gewesen, während Captain America, Spider-Man, Superman und Iron Man an sich schon nicht viel mehr Potential als das einer beliebigen patriotischen Heldenfigur besitzen und ihre Verfilmungen Hollywood-Standardstorys beinhalten.

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Filmfan30

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Bewertung4.0Uninteressant

Kann mit Hulk nicht sehr viel anfangen, auch wenn der hier deutlich besser ist als die Version mit Edward Norton.

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MrDurden

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film versucht mit comic-typischen Bildeinteilungen und Überblendung zu spielen, überzeugt trotz diesem interessanten Kunstgriff am Ende doch nicht vollständig, aber als Comicverfilmung sehenswert.

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marco.lentini.16

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Bewertung7.0Sehenswert

Hulk
Ein Experte auf den Gebieten der Gentechnik, der Nanotechnologie und der Strahlenphysik, trägt manipulierte und vererbte Gene in sich, die durch einen Unfall im Labor aktiviert werden. Er bekommt Superkräfte und wird zum Hulk…

Regisseur „Ang Lee“ der mir vorher nicht bekannt war präsentiert mit „Hulk“ einen Superheldenfilm, Marvel Comic Verfilmung von Stan Lee. Mit einem Budget von $137.000.000 hat man hier einiges rausgeholt.

Die Story ist erstaunlich interessant, was ich anfangs nicht erwartet hätte. Natürlich ist auch hier wieder ein Unfall verantwortlich, das etwas in Form von Superkräften passiert, aber die Handlungsstränge sind geschickter und durchdachter inszeniert worden als bei anderen mir bekannten Genre Vertretern.

Die Umsetzung ist denke ich so weit gelungen. Fantasy Comic trifft auf Drama mit temporeichen Actiongehalt. Das ist bei der Laufzeit des Films ein kleines Wunder, das er so nicht langweilig wird und genügend Abwechslung zu bieten hat.

Technische Umsetzung funktioniert zwar aber mit deutlichen Mängeln. Der Hulk selber schaut ganz gut aus und auch die Effekte sind so weit okay. Zum Glück ist hier nichts überladen. Doch als negativ und störend empfand ich die Schnitte (Übergänge im Comic Style) Bild Splitting passt zum heimischen Urlaubsfilm, aber nicht in eine professionelle Kino Produktion. Lächerlich, billig und amateurhaft kam diese daher. Sonst gibt es nichts zu meckern.

Schauspielerisch hat mir in den Hauptrollen, „Eric Bana“ und „Jennifer Connelly“ sehr gut gefallen. „Jennifer Connelly“ sah hier richtig schick aus *g* der Restliche Cast hatte auch stimmig gepasst. Hier gibt es nichts zu meckern…

Insgesamt ist die Umsetzung gelungen, so das dass Endergebnis stimmig ist und den Zuschauer unterhalten kann.

Ich und Comic Verfilmungen, ein Genre was mir absolut nicht gefällt, doch ich muss sagen, dass mir „Hulk“ ziemlich gut gefallen hat. Die Story war nicht so schlicht, wie bei vielen anderen Genrevertretern, die Effekte waren genau richtig, nicht übertrieben und dafür gut, schauspielerisch fand ich den Streifen auch gut usw. Das, was ich sehr schlecht fand, waren sie Schnitteffekte mit Bildsplitting usw. sah absolut billig und amateurhaft aus. Darauf hätte man verzichten können. Natürlich sollte das Comic Style rüber kommen, ging aber in die Hose. Sonst wurde ich gut unterhalten.

Fazit: Für Superhelden Filmfans absolutes Pflichtprogramm! Für alle anderen ist „Hulk“ eine so weit gelungene Marvel Comic Verfilmung, die bis auf miserable Schnitte gut unterhalten kann. Für mich einer der besseren Superhelden Genre Filme. Kann man empfehlen.

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marco.lentini.16

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das war gut Trash mit den Hunden :-)


kyote

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Sie ungewohnte Bildübergänge machen für mich ehrlich gesagt einen nicht unrelevanten Teil des Charmes dieses Films aus.


Ioosh698

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Bewertung5.5Geht so

Eine eher mäßige Comicverfilmung, die sich vor allem auf die inneren, die psychischen Probleme des Protagonisten spezialisiert. Das wirkt recht interessant, doch nach einer Weile hatte mich der Film dann schon etwas gelangweilt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Action gewünscht.
Fazit : Nicht die beste Comicverfilmung, gibt aber schlechteres. Dennoch konnte mich der Film auch nach mehrmaligen Anschauen nicht wirklich überzeugen!

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Robbejr

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Ist ein Remake, nicht die Fortsetzung ;)


Philipp Ebert

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Ist sone Mischung aus Remake und Fortsetzung weil auf ne Originsotry bei Norton verzichtet wird und man ihn theoretisch schon als Fortsetzung gucken kann. Narrativ gesehen.
Natürlich ist der Film trotzdem ein Neustart und Teil der Avengersgeschichte. Auch wenn sich daran kaum noch einer erinnern will ;-)


GlenLantz

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine sehr merkwürdige und gewöhnungsbedürftige Interpretation eines Superheldenfilmes, die nach einiger Zeit sogar unterhaltsam wird. Der große Störfaktor; Er ist so lang...
Und wie springt dieser Hulk überhaupt? Der sieht aus wie ein Flummi.
Am Ende war ich erleichtert, denn 1. der Film war endlich fertig,
2. das Ende war unerwartet unerwartet,
3. und jetzt habe ich einen Ohrwurm von dem ständig . wiederkehrenden Soundtrack, der gar nicht mal so schlecht ist.

Nebenbei gesagt, ich habe noch nie verstanden, wie ein großes grünes Männchen als Superheld verstanden werden kann. (?!) Neben Iron Man, Spider-Man, Thor und Co. sieht der eben ziemlich.. - ääh - ...grün aus..

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erik.stein.12

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Bewertung10.0Herausragend

Ja ja… lacht ihr ruhig…
Ang Lee´s Hulk ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Nicht nur in Bezug auf Comicverfilmungen, sondern auch als ernsthaftes Drama weiss der Grüne Rieße zu überzeugen.
Es gibt im Grunde genommen nichts was ich nicht großartig an diesem Film finde.
Angefangen bei der atemberaubenden Kameraarbeit, den dazugehörigen, fantastischen Schnitten, Szenenübergängen, Bild-In-Bild-Einstellungen und Überblendungen, über die wunderschöne, stimmige Musik, bis hin zu den tollen Figuren, etwas überzeichneten, aber passenden Dialogen, die nicht der immer wiederkehrende, lauwarme 08/15 Aufguss des Comic Standard Repertoire sind… es ist ein tolles, leider vollkommen missverstandenes Süppchen, das Ang Lee hier gekocht hat.

Aber das wirklich Großartige an dem Film sind die bereits angesprochenen Charaktere und deren Geschichte, das Konfliktpotential und daraus resultierende Drama. Hulk ist keine typische Comicverfilmung, in der der Held gegen einen Schurken oder eine Armee an Kreaturen antritt und die Welt vor dem Aus rettet. Hulk ist in erster Linie ein Drama, das einerseits alles rund ums Thema „Kinder und ihre Eltern/Eltern und ihre Kinder“ behandelt, andererseits aber auch eine Liebes- und die Herkunftsgeschichte von Hulk erzählt. Zwar wird auch hier mal wieder ein Held in der Krise gezeichnet, allerdings ist Hulk nun mal genau DAS… und zwar ständig. Kein anderer Comicheld ist wohl innerlich so zerrissen, wie Bruce Banner alias Hulk, niemand anderes durchläuft eine derartige Transformation und ist selbst sein größter Feind. Und so muss Hulk eben nicht gegen einen klassischen Widersacher kämpfen, sondern versucht sich vor sich in erster Linie selbst zu retten.

Innerhalb dieser außergewöhnlichen Geschichte tummeln sich so einige Figuren, die u.a. von Sam Elliot, Eric Bana, Nick Nolte & Jennifer Connelly verkörpert werden. Das Bemerkenswerte ist, dass keiner der Haupt- und Nebencharaktere blass bleibt. Alle Figuren zeigen diverse Facetten ihrer selbst, der Zuschauer kann ihr Handeln nachvollziehen und selbst der/die Gegenspieler bleiben menschlich, werden nicht verteufelt und eine einfallslose Schwarz-Weiss-Zeichnung bleibt außen vor – mit Ausnahme der Figur Talbot.

All dies wird nun meisterhaft in eine „klassische“ Herkunftsgeschichte im Comic-Stil eingebunden, in der das Militär und ein Waffenhersteller hinter Bruce Banner/Hulk her sind, um dessen Fähigkeiten für sich zu nutzen und mit viel bombastischer Zerstörungsaction verfeinert. Und letzteres hat es wirklich in sich. Hulk zerbröselt und vermöbelt massive Panzer, prügelt Helikopter die Rotoren aus dem Leibe, geht auf Spritztour mit einem Düsenjäger und ringt mit übergroßen Mutantenhunden und entwurzelt dabei ein paar Mammutbäume.
Das Pacing und das Storytelling sind super. Der erste Akt dient dazu die komplexe Story mitsamt ihren Figuren vorzustellen, ab dem zweiten geht´s los, das Drama spitzt sich zu, die Action startet durch, dient nicht dem Selbstzweck und rockt die Hütte und der dritte Akt schließt final mit einem durchdachten, runden Ende ab und bietet wie zuvor tolles Drama und brachiale Zerstörung.

Fazit: Wem er nicht gefällt, hat das Konzept wohl nicht verstanden oder weiss mit diesem nichts anzufangen. Wer eine klassische Comicunterhaltung sucht, ist hier falsch und sollte lieber zum 08/15 Hulk mit dem Hemdchen und der Heulsuse Edward Norton greifen. Der ist zwar nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes.

Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/09/hulk-blu-ray.html

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kyote

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Feine Kritik, der ich mich im im Großen und Ganzen anschließen kann.


styx.canomo

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So isses!


nothingwillhurt

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Bewertung6.5Ganz gut

ich mags, wie der wechsel der szenen comic-ähnlich aufgebaut ist. auch die probleme, die auf bruce banner lasten, aufgrund seiner verhassten "zweiten hälfte" hulk, werden relativ gut dargestellt. die action-szenen sind in ordnung; man hätte noch mehr spannung aufbauen können, aber ich hab mich nicht gelangweilt gefühlt.
schlecht ist ja wohl mal der charakter betty ross: sie ist für mich kaum nachvollziehbar oder verständlich. sie hat bruce doch einmal geliebt, wie kann sie ihn einfach so in der militärbasis verlassen und denken, dass nichts schlimmes passieren wird? auch diese komische hassbeziehung zu ihrem vater war für mich völlig verwirrend. bruce's vater war zwar besser dargestellt, aber auch hier finde ich die figur viel zu oberflächlich behandelt und hätte gerne mehr einblicke in ihr leben gehabt. habe nicht die comics gelesen und mich mit der geschichte des hulks auch nicht stark auseinander gesetzt, vielleicht mangelt es mir deswegen an verständnis - aber ich finde, bei einer guten verfilmung sollten eigentlich auch einsteiger ein grobes allgemeinwissen über die story und deren charaktere vermittelt bekommen.
und das ende, najaaaaaa. wird für tot gehalten, lebt aber jetzt in 'nem dschungel irgendwo in latein-/südamerika und nutzt hulk, um einheimische zu beschützen? wie steht er zu dem, was passiert ist? liebt er betty immernoch? was sind seine zukunftspläne?
oberflächlich betrachtet kann der film vielleicht wegen seiner actionszenen punkten und der (für damalige verhältnisse) relativ guten animation... die story ist ja auch nicht total unverständlich. aber wer sich mal ein bisschen tiefer mit den figuren und deren beziehungen beschäftigt, wird auf lücken stoßen und das wird einen irgendwie den ganzen film über nerven.
fazit: für zwischendurch okay, kann man gucken. nix für hoppy-psycho-analytiker, die gerne in der psyche der figuren rumwühlen.

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Splashy

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Bewertung4.0Uninteressant

Andere Produktionen aus dem Hause Marvel fand ich deutlich überzeugender. Angefangen mit "Iron Man", "Captain America", oder der Zusammenführung aller Helden in "The Avengers".

Die Actionszenen sind zwar relativ gut gemacht, insgesamt ist der gesamte Film jedoch ziemlich lahm. Was mir am meisten auf die Nüsse ging waren die an Comicbücher angelehnten Schnitte, wodurch ständig mehrere Videos überlappten. Sowas ist einfach extrem nervig und vor allem komplett unnötig.

FAZIT: Keine wirklich gelungene Comicverfilmung

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Fedkek2

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartiger Schnitt! Jetzt schon ein Klassiker!

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Philipp Ebert

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Der Film ist 10 Jahre alt was heißt "Jetzt schon" ? :D



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