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Hulk

The Hulk (2003), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 03.07.2003


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5.6
Kritiker
51 Bewertungen
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5.5
Community
8103 Bewertungen
100 Kommentare
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von Ang Lee, mit Eric Bana und Jennifer Connelly

Ang Lee adaptiert Stan Lee und macht aus Eric Bana Dr. Bruce Banner – Hulk erzählt die Geschichte des jähzornigsten Marvel-(Anti)Superhelden aller Zeiten.

Obwohl der Strahlenphysikexperte Dr. Bruce Banner (Eric Bana) während eines Arbeitsunfalles starker Gammastrahlung ausgesetzt worden ist, ist er nach dem Zwischenfall überraschenderweise bei bester Gesundheit. Unsichtbar ist aber das Erwachen des gefräßigen Mr. Hyde, der bis zu dem fatalen Unfall in ihm geschlummert hatte. Als kurz darauf auch noch der viele Jahre totgeglaubte Vater von Bruce, David Banner (Nick Nolte), vor ihm steht und von einer genetischen Bürde berichtet, die er vermutlich an Bruce weitervererbt hat, dauert es nicht lange, bis sich die Befürchtung des Vaters bewahrheitet. Wenn Bruce wütend wird, verwandelt er sich in ein riesiges grünes Monster, das alles verwüstet, was sich ihm in den Weg stellt.

Hintergrund & Infos zu Hulk
Regisseur Ang Lee, der sofort begeistert von der Idee war, Hulk zu verfilmen ließ für die Produktion sogar den Regiestuhl zu Terminator 3 – Rebellion der Maschinen links liegen. Die Vorbereitungen für Hulk dauerten zwölf Jahre, um genug Zeit in die optimale Entwicklung der 3D-Effekte zu legen. Nur so konnte die Figur des Hulk, welche vollkommen am Computer generiert wurde, in der angestrebten Mächtigkeit dargestellt werden. Auch die variierende Größe und Färbung des Hulk, welche sich je nach Ausprägung seiner Wut verändert, stellte für das CGI-Team eine große Herausforderung dar. Vorbild für den Körperbau der Figur war der deutsche Bodybuilder Günter Schlierkamp. Dessen Bodybuilding-Kollege und ehemaliger Hulk-Serienprotagonist Lou Ferrigno hat neben Hulk-Schöpfer Stan Lee am Anfang des Films einen Gastauftritt als Security-Mitarbeiter. Nick Nolte, welcher im Film David Banner verkörpert, ließ sich für die Rolle seine Haare lang wachsen und stark verfiltzen. Dumm nur, dass er genau zu diesem Zeitpunkt wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet wurde und sein dementsprechend unvorteilhaftes Polizeifoto um die Welt ging. (BG)

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Mehr Bilder (17) und Videos (3) zu Hulk


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Hulk

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] Was dem Film fehlt, ist ein ebenbürtiger Gegner. Jemand, der dem Hulk die Stirn bieten kann und für etwas Pepp in der Geschichte sorgt. So ist ihm doch niemand gewachsen und wenn er will, dann legt er alles in Schutt und Asche und die Sache ist für ihn gegessen. Höhepunkte gibt es auch keine und Hulks Kampf gegen einen mutierten Riesenpudel (!!!) wird zur einmaligen Lachnummer. Hoffnungen auf die Action sollte man auch nicht legen, die ist nämlich spärlich gesät. Die paar Szenen sind aber dennoch gut gemacht und wenn der Hulk einen Panzer ohne Probleme quer durch die Gegend schleudert, setzt man doch kurzzeitig ein Grinsen auf. Das war es dann aber auch und eines ist schlussendlich klar: Ang Lee sollte sich von Comics fernhalten. [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.0Sehenswert

[...] Gänzlich neu ist der Versuch, eine Figur aus dem Comic-Universum in das eigene Schaffen als auteur zu überführen, demnach nicht – inmitten des von mehr oder weniger konventioneller Panel-Nachstellerei bestimmten Genrefilms der 00er Jahre, darf man ein solches Unterfangen trotzdem mutig nennen. [...] Nicht das zerstörerische Potential des Hulk, sondern der schüchterne Bruce Banner ist es, der es dem Regisseur angetan hat. Mit einem schwelenden Vater-Sohn-Konflikt ausgestattet, von wachsenden Selbstzweifeln und einem gewissen Spannungsverhältnis zu seiner Umwelt geprägt, erweist sich der Forscher nicht nur als klassischer Lee-Charakter, sondern auch als sehr konsequente Form des Anti-Helden. Die Transformation von Mensch in Monster bringt hier nichts heroisches mit sich; anders als so viele andere Comicfiguren ist es dem Hulk nicht vergönnt, die Menschheit zu retten – sein Kampf bleibt vorwiegend einer gegen die eigenen Schatten. So hat auch die finale Auseinandersetzung mit dem Vater und Erschaffer letztlich nichts Befreiendes an sich: Banner findet weder Erfüllung, noch Liebe. Erst in der allerletzten Einstellung inmitten des Dschungels gibt es wenigsten einen winzigen Hoffnungsschimmer; einen Ausblick darauf, dass die unmenschlichen Kräfte des Hulk nicht nur destruktiv- sondern auch konstruktiv eingesetzt werden können. Davon abgesehen bleibt die die Titelfigur aber vor allem eines: Ein tragisches Phänomen.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

FlintPaper

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Ich finde bei Lee zumindest eins, zwei Regie-Momente doch gut (vieles auch actiontechnisch), ebenso die Idee mit den Paneln ist okay und schön retro. Man kann sich aber sicherlich darauf einigen, dass Lee eigentlich sowieso nicht der richtige Mann für so eine Art Film war/ist.


stuforcedyou

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Fand Ang Lees "Hulk" auch nicht übel.


Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

Weitaus besser als ihr Ruf: "HULK" ist vielleicht bis heute die einzige Comicverfilmung, die in ihrer Ausgestaltung dem Vorlagenmedium nahekommt. Ang Lee konzentriert sich voll und ganz auf Splitscreen-Montagen und gelungene Übergänge, während die Handlung eher bedächtig voranschreitet - für manchen sicher ein Manko. Doch in Zeiten von lieblos heruntergekurbelten Adaptionen, die nur noch versuchen, sich in Gigantismus und Effekteschlachten zu übertrumpfen, wirkt dieser Ausflug in Comicgefilde fast schon wie eine entspannte Lehrstunde darüber, was eine individuelle Vision und exaktes Feingespür für die eher leisen Momente auszurichten vermögen. Zu schade, dass man diese Lektion nicht auch im 2008er Nachschlag berücksichtigt hat.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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3.0Schwach

“Hulk” darf auf jeden Fall als missglückte Comicverfilmung bezeichnet werden. Eine schlechte Story, die wirklich flachen Dialoge und die aufgesetzte Liebesgeschichte machen “Hulk” zu einem Film, den man nur schwer zu Ende schauen kann. Wenn dann auch noch die schlechten Computereffekte über den Bildschirm flackern, ist es wirklich hart nicht die Stopptaste zu drücken.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Janus Winter

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war nie weg :)


stefan gessner

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also ich fand den sehr gut


M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

‚Hulk' unterhält vor allem in der ersten Filmhälfte, wenn Bruce Banner sich selbst erforscht und gegen seinen inneren Dämon kämpft. Der Rest ist gut inszenierte Action mit einer optisch nicht wirklich überzeugenden komplett computergenerierten ‚Hulk'-Figur, die Sach- und Personenschaden in Wüste und an der Westküste der USA anrichtet. Neben Selbstfindung, der Suche nach Selbstkontrolle und Vater-Sohn-Konflikten zitiert ‚Hulk' aber auch unverkennbar das klassische ‚King Kong'-Motiv, denn nur Bettys Liebe kann das übergroße Biest besänftigen. Was am Ende bleibt ist solide Unterhaltung. Mehr aber auch nicht.

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Kommentare (95) — Film: Hulk


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Grambambuli

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Bewertung2.0Ärgerlich

Gut, dass es danach noch die "Norton-Version" gibt... denn das hier ist furchtbar. Als dann noch der Killer-Pudel aufkreuzte wars endgültig für mich vorbei. Der Score von Elfman ist super, daher noch die zwei Punkte.

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Frankie Dunn

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Bewertung7.0Sehenswert

Man kann hier nicht von einem guten Drama sprechen, denn es hakt doch einiges und es gibt viele Szenen, die man besser weggelassen oder verändert hätte. Dennoch halte ich Hulk für eine der wenigen sehenswerten Comicverfilmungen, da hier der Anspruch ein ganz anderer ist als beispielsweise bei Spider-Man oder bei Iron Man. Trotz unpassenden Szenen scheint die Tragik der Figur Hulk durch und glücklicherweise wurde auf das sonst bei Comicverfilmungen übliche Action-Pathos weitgehend verzichtet. Daher bin ich gnädig bei der Bewertung. Ang Lee hat ordentliche Arbeit gemacht und Jennifer Connelly spielt mit...von da aus ;) Es wäre aber viel mehr möglich gewesen, während Captain America, Spider-Man, Superman und Iron Man an sich schon nicht viel mehr Potential als das einer beliebigen patriotischen Heldenfigur besitzen und ihre Verfilmungen Hollywood-Standardstorys beinhalten.

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Filmfan30

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Bewertung4.0Uninteressant

Kann mit Hulk nicht sehr viel anfangen, auch wenn der hier deutlich besser ist als die Version mit Edward Norton.

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MrDurden

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film versucht mit comic-typischen Bildeinteilungen und Überblendung zu spielen, überzeugt trotz diesem interessanten Kunstgriff am Ende doch nicht vollständig, aber als Comicverfilmung sehenswert.

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marco.lentini.16

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Bewertung7.0Sehenswert

Hulk
Ein Experte auf den Gebieten der Gentechnik, der Nanotechnologie und der Strahlenphysik, trägt manipulierte und vererbte Gene in sich, die durch einen Unfall im Labor aktiviert werden. Er bekommt Superkräfte und wird zum Hulk…

Regisseur „Ang Lee“ der mir vorher nicht bekannt war präsentiert mit „Hulk“ einen Superheldenfilm, Marvel Comic Verfilmung von Stan Lee. Mit einem Budget von $137.000.000 hat man hier einiges rausgeholt.

Die Story ist erstaunlich interessant, was ich anfangs nicht erwartet hätte. Natürlich ist auch hier wieder ein Unfall verantwortlich, das etwas in Form von Superkräften passiert, aber die Handlungsstränge sind geschickter und durchdachter inszeniert worden als bei anderen mir bekannten Genre Vertretern.

Die Umsetzung ist denke ich so weit gelungen. Fantasy Comic trifft auf Drama mit temporeichen Actiongehalt. Das ist bei der Laufzeit des Films ein kleines Wunder, das er so nicht langweilig wird und genügend Abwechslung zu bieten hat.

Technische Umsetzung funktioniert zwar aber mit deutlichen Mängeln. Der Hulk selber schaut ganz gut aus und auch die Effekte sind so weit okay. Zum Glück ist hier nichts überladen. Doch als negativ und störend empfand ich die Schnitte (Übergänge im Comic Style) Bild Splitting passt zum heimischen Urlaubsfilm, aber nicht in eine professionelle Kino Produktion. Lächerlich, billig und amateurhaft kam diese daher. Sonst gibt es nichts zu meckern.

Schauspielerisch hat mir in den Hauptrollen, „Eric Bana“ und „Jennifer Connelly“ sehr gut gefallen. „Jennifer Connelly“ sah hier richtig schick aus *g* der Restliche Cast hatte auch stimmig gepasst. Hier gibt es nichts zu meckern…

Insgesamt ist die Umsetzung gelungen, so das dass Endergebnis stimmig ist und den Zuschauer unterhalten kann.

Ich und Comic Verfilmungen, ein Genre was mir absolut nicht gefällt, doch ich muss sagen, dass mir „Hulk“ ziemlich gut gefallen hat. Die Story war nicht so schlicht, wie bei vielen anderen Genrevertretern, die Effekte waren genau richtig, nicht übertrieben und dafür gut, schauspielerisch fand ich den Streifen auch gut usw. Das, was ich sehr schlecht fand, waren sie Schnitteffekte mit Bildsplitting usw. sah absolut billig und amateurhaft aus. Darauf hätte man verzichten können. Natürlich sollte das Comic Style rüber kommen, ging aber in die Hose. Sonst wurde ich gut unterhalten.

Fazit: Für Superhelden Filmfans absolutes Pflichtprogramm! Für alle anderen ist „Hulk“ eine so weit gelungene Marvel Comic Verfilmung, die bis auf miserable Schnitte gut unterhalten kann. Für mich einer der besseren Superhelden Genre Filme. Kann man empfehlen.

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TheAvenger68

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Mir gefällt der auch aber die Monsterhunde waren abslut lächerlich !!!


marco.lentini.16

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das war gut Trash mit den Hunden :-)


Ioosh698

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Bewertung5.5Geht so

Eine eher mäßige Comicverfilmung, die sich vor allem auf die inneren, die psychischen Probleme des Protagonisten spezialisiert. Das wirkt recht interessant, doch nach einer Weile hatte mich der Film dann schon etwas gelangweilt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Action gewünscht.
Fazit : Nicht die beste Comicverfilmung, gibt aber schlechteres. Dennoch konnte mich der Film auch nach mehrmaligen Anschauen nicht wirklich überzeugen!

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Ioosh698

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Freut mich das du meine Meinung teilst.
Naja, in der Fortsetzung ging es ja dann richtig zur Sache...!; )


Robbejr

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Ist ein Remake, nicht die Fortsetzung ;)


GlenLantz

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine sehr merkwürdige und gewöhnungsbedürftige Interpretation eines Superheldenfilmes, die nach einiger Zeit sogar unterhaltsam wird. Der große Störfaktor; Er ist so lang...
Und wie springt dieser Hulk überhaupt? Der sieht aus wie ein Flummi.
Am Ende war ich erleichtert, denn 1. der Film war endlich fertig,
2. das Ende war unerwartet unerwartet,
3. und jetzt habe ich einen Ohrwurm von dem ständig . wiederkehrenden Soundtrack, der gar nicht mal so schlecht ist.

Nebenbei gesagt, ich habe noch nie verstanden, wie ein großes grünes Männchen als Superheld verstanden werden kann. (?!) Neben Iron Man, Spider-Man, Thor und Co. sieht der eben ziemlich.. - ääh - ...grün aus..

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erik.stein.12

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Bewertung10.0Herausragend

Ja ja… lacht ihr ruhig…
Ang Lee´s Hulk ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Nicht nur in Bezug auf Comicverfilmungen, sondern auch als ernsthaftes Drama weiss der Grüne Rieße zu überzeugen.
Es gibt im Grunde genommen nichts was ich nicht großartig an diesem Film finde.
Angefangen bei der atemberaubenden Kameraarbeit, den dazugehörigen, fantastischen Schnitten, Szenenübergängen, Bild-In-Bild-Einstellungen und Überblendungen, über die wunderschöne, stimmige Musik, bis hin zu den tollen Figuren, etwas überzeichneten, aber passenden Dialogen, die nicht der immer wiederkehrende, lauwarme 08/15 Aufguss des Comic Standard Repertoire sind… es ist ein tolles, leider vollkommen missverstandenes Süppchen, das Ang Lee hier gekocht hat.

Aber das wirklich Großartige an dem Film sind die bereits angesprochenen Charaktere und deren Geschichte, das Konfliktpotential und daraus resultierende Drama. Hulk ist keine typische Comicverfilmung, in der der Held gegen einen Schurken oder eine Armee an Kreaturen antritt und die Welt vor dem Aus rettet. Hulk ist in erster Linie ein Drama, das einerseits alles rund ums Thema „Kinder und ihre Eltern/Eltern und ihre Kinder“ behandelt, andererseits aber auch eine Liebes- und die Herkunftsgeschichte von Hulk erzählt. Zwar wird auch hier mal wieder ein Held in der Krise gezeichnet, allerdings ist Hulk nun mal genau DAS… und zwar ständig. Kein anderer Comicheld ist wohl innerlich so zerrissen, wie Bruce Banner alias Hulk, niemand anderes durchläuft eine derartige Transformation und ist selbst sein größter Feind. Und so muss Hulk eben nicht gegen einen klassischen Widersacher kämpfen, sondern versucht sich vor sich in erster Linie selbst zu retten.

Innerhalb dieser außergewöhnlichen Geschichte tummeln sich so einige Figuren, die u.a. von Sam Elliot, Eric Bana, Nick Nolte & Jennifer Connelly verkörpert werden. Das Bemerkenswerte ist, dass keiner der Haupt- und Nebencharaktere blass bleibt. Alle Figuren zeigen diverse Facetten ihrer selbst, der Zuschauer kann ihr Handeln nachvollziehen und selbst der/die Gegenspieler bleiben menschlich, werden nicht verteufelt und eine einfallslose Schwarz-Weiss-Zeichnung bleibt außen vor – mit Ausnahme der Figur Talbot.

All dies wird nun meisterhaft in eine „klassische“ Herkunftsgeschichte im Comic-Stil eingebunden, in der das Militär und ein Waffenhersteller hinter Bruce Banner/Hulk her sind, um dessen Fähigkeiten für sich zu nutzen und mit viel bombastischer Zerstörungsaction verfeinert. Und letzteres hat es wirklich in sich. Hulk zerbröselt und vermöbelt massive Panzer, prügelt Helikopter die Rotoren aus dem Leibe, geht auf Spritztour mit einem Düsenjäger und ringt mit übergroßen Mutantenhunden und entwurzelt dabei ein paar Mammutbäume.
Das Pacing und das Storytelling sind super. Der erste Akt dient dazu die komplexe Story mitsamt ihren Figuren vorzustellen, ab dem zweiten geht´s los, das Drama spitzt sich zu, die Action startet durch, dient nicht dem Selbstzweck und rockt die Hütte und der dritte Akt schließt final mit einem durchdachten, runden Ende ab und bietet wie zuvor tolles Drama und brachiale Zerstörung.

Fazit: Wem er nicht gefällt, hat das Konzept wohl nicht verstanden oder weiss mit diesem nichts anzufangen. Wer eine klassische Comicunterhaltung sucht, ist hier falsch und sollte lieber zum 08/15 Hulk mit dem Hemdchen und der Heulsuse Edward Norton greifen. Der ist zwar nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes.

Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/09/hulk-blu-ray.html

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robert.schamutzki

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Schließe mich meinem Vorredner an!


vega_vincent

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Top! Darauf trink ich einen.


Hyperion00731

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Bewertung6.5Ganz gut

Cast: 6/10
Story: 7/10
Bild: 8,5/10
Ton: 6,5/10
Unterhaltungswert: 5,5/10
=33,5/50
=67/100

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nothingwillhurt

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Bewertung6.5Ganz gut

ich mags, wie der wechsel der szenen comic-ähnlich aufgebaut ist. auch die probleme, die auf bruce banner lasten, aufgrund seiner verhassten "zweiten hälfte" hulk, werden relativ gut dargestellt. die action-szenen sind in ordnung; man hätte noch mehr spannung aufbauen können, aber ich hab mich nicht gelangweilt gefühlt.
schlecht ist ja wohl mal der charakter betty ross: sie ist für mich kaum nachvollziehbar oder verständlich. sie hat bruce doch einmal geliebt, wie kann sie ihn einfach so in der militärbasis verlassen und denken, dass nichts schlimmes passieren wird? auch diese komische hassbeziehung zu ihrem vater war für mich völlig verwirrend. bruce's vater war zwar besser dargestellt, aber auch hier finde ich die figur viel zu oberflächlich behandelt und hätte gerne mehr einblicke in ihr leben gehabt. habe nicht die comics gelesen und mich mit der geschichte des hulks auch nicht stark auseinander gesetzt, vielleicht mangelt es mir deswegen an verständnis - aber ich finde, bei einer guten verfilmung sollten eigentlich auch einsteiger ein grobes allgemeinwissen über die story und deren charaktere vermittelt bekommen.
und das ende, najaaaaaa. wird für tot gehalten, lebt aber jetzt in 'nem dschungel irgendwo in latein-/südamerika und nutzt hulk, um einheimische zu beschützen? wie steht er zu dem, was passiert ist? liebt er betty immernoch? was sind seine zukunftspläne?
oberflächlich betrachtet kann der film vielleicht wegen seiner actionszenen punkten und der (für damalige verhältnisse) relativ guten animation... die story ist ja auch nicht total unverständlich. aber wer sich mal ein bisschen tiefer mit den figuren und deren beziehungen beschäftigt, wird auf lücken stoßen und das wird einen irgendwie den ganzen film über nerven.
fazit: für zwischendurch okay, kann man gucken. nix für hoppy-psycho-analytiker, die gerne in der psyche der figuren rumwühlen.

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Splashy

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Bewertung4.0Uninteressant

Andere Produktionen aus dem Hause Marvel fand ich deutlich überzeugender. Angefangen mit "Iron Man", "Captain America", oder der Zusammenführung aller Helden in "The Avengers".

Die Actionszenen sind zwar relativ gut gemacht, insgesamt ist der gesamte Film jedoch ziemlich lahm. Was mir am meisten auf die Nüsse ging waren die an Comicbücher angelehnten Schnitte, wodurch ständig mehrere Videos überlappten. Sowas ist einfach extrem nervig und vor allem komplett unnötig.

FAZIT: Keine wirklich gelungene Comicverfilmung

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Fedkek2

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartiger Schnitt! Jetzt schon ein Klassiker!

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Philipp Ebert

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Der Film ist 10 Jahre alt was heißt "Jetzt schon" ? :D


Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich möchte für dieses missverstandene Kunstwerk gern eine Lanze brechen. Ich muss sagen, das meiner Meinung diese Hulk-Verfilmung nicht nur die Gelungenste ist, sondern auch warum ich diese doch recht fragwürdige Ansicht vertrete. Ich liebe die theatralische Art, in der Ang Lee die ganze deprimierende und vor allem schwere Bürde darstellt, die Hulk umgibt. sogar das Licht auf Hulks komplexe Beziehung zu seinen verhassten Vater wirft. Bei Lee ist es kein purer Actionfilm von einem grünen Ungeheuer, dass alles kaputt haut, nein, es ist bei Lee ein actionsreicher Kunstfilm (gleich einem Comic), in dem ein trauriges, grünes Ungeheuer alles kaputt haut, inklusive sich selbst.
Ja, auch wenn ich einsam in dieser Ansicht bin, Lee's Hulk ist der beste unter allen Hulken, die auf dem Zelluloid wüten!

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Benebee

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Ich kann nur sagen: Ganz deiner Meinung!
Vorallem in die letzten beiden Filme mit Hulk waren ein schlechter Witz gegen diesen hier!


Jek-Hyde

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In der Tat. Die letzten beiden Hulks, okay, the Avengers habe ich nicht gesehen, aber den Hulk mit Abomination, fand ich einfach zu flach. Es gab nichts, was einem groß imponiert. Dieser Hulk hier zeigt ja, dass es keinesfalls unmöglich ist, aus einer ehre stumpfen Geschichtewie der vom Hulk einen äußert intelligenten Kern herauszuschneiden :)


hans.flowers.37

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Bewertung2.5Ärgerlich

Anschauen ~ Zeitverschwendung
:-((

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Movie-Man

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Bewertung6.0Ganz gut

Also Hulk ist eine durchschnittliche bis sehenswerte Marvel Verfilmung. Wer sich den Film wegen der Action anschaut: die größere Action kommt erst wirklich zum Schluss, davor sind schon Actioneinlagen vorhanden, welche auch ganz passabel, wenn auch kurz sind. Eric Bana sowie Nick Nolte spielen meines Erachtens nicht schlecht, der restliche Cast dafür aber schon! Die Handlung ist nichts neues, das gabs schon in vielen anderen Filmen bzw. Comic-Verfilmungen. Was mich jedoch an der Handlung stört ist, (SPOILER)(ANFANG)(SPOILER) dass am Ende der Vater auf einmal gegen seinen Sohn ist und gegen ihn als ein zweites Supermonster kämpft. Diese Idee finde ich etwas bescheuert, man hätte doch gut und gerne sich was sinnvolleres ausdenken können, so etwa wie im neuen Hulk-Film. (SPOILER)(ENDE)(SPOILER). Was mir jedoch gefällt, ist die Darstellung der Vergangenheit, wo sich der Vater mit der Mutter gestritten haben etc. Diese Konfliktbewältigung beim Vater sowie beim Hulk finde ich das beste an diesem Film, wenn man sich anstrengt dann kann man auch einigermaßen mit den beiden mitfühlen. Das schlimmste am Film sind wohl die Übergänge zwischen den Szenen, welche den Zuschauer den ganzen Film verfolgen. Diese "schwule" Idee ist in chinesischen oder japanischen Filmen ein häufiger gesehenes Merkmal und das passt das ausgerechnet jemand wie Stan Lee sowas verwendet. Aber diese Übergänge sind nervend und zerstören meiner Meinung nach den Filmfluss, man will irgendwie wegschauen biss er aufhört von einer Sequenz in die andere zu gehen... aber es kommt immer wieder. Positiv sticht heraus, dass die CGI des Hulk gut gemacht sind, sprich gute Effekte im Film. Was fehlt ist der Humor, dieser hätte wirklich nicht geschadet, denn dieser ist fast überhaupt nicht vorhanden. Was den Unterhaltungswert angeht so denke ich dass man fast durchgehend unterhalten wird, es gibt schon ab und zu kleinere Durchhänger, aber eine Rakete ist der Film dann auch nicht. Wie denn auch, auf 138 min? ---- Alles in allem finde ich diese Version des Hulk nicht viel schlechter als die neuere mit Edward Norton. Das beste ist die psychologische Welt welche zwischen Hulk und Hulk's Vater gezeigt wird und diese macht den Film dann auch interessant.

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Gabe666

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Bewertung5.5Geht so

Hulk war der dritte Marvel-Charakter, dem ein Kinoausflug gegönnt wurde. Leider ist der nur teilweise gelungen. Die Schauspieler sind zwar alle nicht schlecht, aber leider dümpelt die Story nur vor sich hin und die ständigen Split-Screens, Zwischenschnitte und Szenenwechsel nerven eher, als dass sie das Filmfeeling unterstützen und wirken manchmal sogar albern. Ebenso wie die Effekte (was bitte, sollten zum Beispiel diese mutierten Hunde???). Und die Dialoge sind oftmals unglaublich dämlich. Außerdem hat Hulk hier noch nicht einmal einen richtigen Gegner, was bei der zweiten Verfilmung glücklicherweise der Fall war.
Wenn man auf eher "ausgefallene" Blockbuster steht, kann man sich den hier angucken, aber mir ist er zu schräg geraten. Nach etwa dreimaligem Anschauen habe ich leider immer noch keinen Zugang zum Film gefunden.

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cinram

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Geht mir genauso! Neben der langweiligen Handlung hat mich am meisten die "Übergröße" von Hulk gestört: 6- 8 Meter sind einfach albern, auch in einem Fantasie- Streifen!
Den Geist des großartigen Comic besitzt Ang- Lees Film wirklich nicht!


Cracker

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Bewertung7.5Sehenswert

Hulk ist gut.
Er ist gut animiert, die Schauspieler hams drauf und Hulk kann sooooooo weiiiiitt springen :D

Ganz lustig, vor allem wenn man davor The Avengers angeschaut hat, sehr zu empfehlen.

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Oliver0403

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiss nicht, irgendwie lässt mich Ang Lee's Hulk Version ziemlich kalt. Eric Bana ist mir ebenso wie Jennifer Conelly recht sympathisch, aber speziell die zahlreichen Szenen mit dem Hulk, besonders jene in der Wüste, wirken auf mich eher wie ein Videospiel und weniger wie es Film. Aber nun gut, Geschmäcker sind eben verschieden.

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der cineast

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Bewertung4.0Uninteressant

Zertstückelt, episodenhaft und lückenreich, so wirkt HULK. Der Film bleibt in seiner gesamten Laufzeit distanziert, beobachtend und unnahbar. Eric Banas steifes Schauspiel, dazu die kühle Connelly reißen - leider - sehr wenig. Der einzige der wirklich auftrumpft und einen wirklich ambivalenten Bösewicht bietet, ist Nick Nolte. Die Montage brilliert, die Tempowechsel irritieren. HULK nimmt sein Publikum weder auf emotionaler Ebene mit, noch sind seine Gedanken um die körperliche Veränderung zum Monster und die einhergehende Empfindung von wahrer Freiheit mit ihr, interessant genug oder wirklich zuende gedacht. So richtig gruselig wird es, wenn sich Hulk Bruce Banner am Ende im Dschungel wieder findet und die Kamera in die Lüfte steigt. Das grüne Monster, ist nun in der grünen Hölle angekommen. Au weia.

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Hitmanski

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Beste (Superhelden-)Comic-Adaption seit BATMAN RETURNS. :)


der cineast

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Habe in deiner Kritik kein Argument dafür gefunden.


Riese96

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der ganz großen Filme!

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