I Heart Huckabees
I Heart Huckabees (2004), DE/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 12.05.2005
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49 Kommentare
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von David O. Russell, mit Dustin Hoffman und Naomi Watts
Albert Markovski (Jason Schwartzman) erlebt eine auffällige Aneinanderreihung seltsamer “Zufälle”. Deshalb sollen ihm die beiden “Existenz-Detektive, Bernard und Vivian Jaffe und Lily Tomlin) helfen, Klarheit in sein Leben zu bringen: In seine Beziehungen und seinen Konflikt mit Brad Stand (Jude Law), einem Angestellten, der die Erfolgsleiter bei der populären Supermarktkette Huckabees überraschend schnell emporsteigt. Doch parallel engagiert auch Brad die beiden Detektive, die dabei sein nur scheinbar perfektes Leben und seine Beziehung zu Dawn Campell (Naomi Watts) gehörig auf den Kopf stellen. Als die Verwirrung überhand zu nehmen droht, beschließt Albert, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen…
Cast & Crew
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David O. Russell
-
Jude Law
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brad Stand
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Dustin Hoffman
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Angela Grillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Angela Franco
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Ger Duany
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Nimieri
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Naomi Watts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dawn Campbell
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Jason Schwartzman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert Markovski
Regie
Schauspieler
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Isabelle Huppert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Caterine Vauban
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Lily Tomlin
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Darlene Hunt
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Richard Jenkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Hooten
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Mark Wahlberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tommy Corn
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Isla Fisher
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Jake Muxworthy
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Saïd Taghmaoui
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Übersetzer
-
Jonah Hill
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Jean Smart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Hooten
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Talia Shire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Silver
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Tippi Hedren
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Jane Hutchinson
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Jeff Baena
-
David O. Russell
- Genre
- Screwball-Komödie
- Handlung
- Abendessen, Alternativer Lebensstil, Badewanne, Baum, Biologie, Brand, Buddhismus, Detektiv, Eifersucht, Existenzialismus, Fahrrad, Feuerwehr, Feuerwehrmann, Franz Kafka, Franzose, Gedicht, Hotel, Ideal, Kotze, Lebensgefühl, Lyrik, Nihilismus, Partnerschaft, Philosophie, Poet, Restaurant, Scheidung, Sehnsucht, Sexualität, Sinn des Lebens, Sumpf, Supermarkt, Trennung, Umweltschutzorganisation, Zufall
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails I Heart Huckabees
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Kritiken (2) — Film: I Heart Huckabees
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDas Chaos spiegelt einerseits Widersprüche der Gegenwart: Protestantische Fundamentalisten haben aus Nächstenliebe einen afrikanischen Flüchtling bei sich aufgenommen, wollen von Umweltschutz aber nichts wissen ("Gott hat uns dieses Öl gegeben!"); andererseits bleibt der Film flach, wo Tiefe hätte sein können: Isabelle Huppert scheitert an einer Selbstparodie als typisch französische, sexbessesene Expertin für Grausamkeit und Sinnlosigkeit - denn sie verströmt mit ihrer schieren Präsenz eine Aura der Bedeutsamkeit, die den Rest des Films als leichte - manchmal leichtfertige - Witzelei entlarvt.
Trotzdem: "I Heart Huckabees" ist ein mutiges, originelles Statement - und stellenweise fast politisch.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenI HEART HUCKABEES ist ein faszinierend-schräger Film voll ungebremstem Ideenreichtum, der weiß, dass im Kino alles erlaubt ist. Eine Komödie der Weltanschauungen: so irre aber faszinierend wie Buddhismus und Anarchismus sein können, wenn man sich richtig auf sie einläßt. Auch auf den Anarchismus des Regisseurs muss man sich einlassen, und manchmal wird es einem etwas zuviel des Guten. Am besten ist I HEART HUCKABEES immer dann, wenn er nicht nur herumblödelt, sondern zur Satire unseres Lebens wird, wenn Ernst den Witz grundiert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (47) — Film: I Heart Huckabees
Kommentar schreibenspanky 2012/01/04 13:32:35
Kommentar löschenDie anstrengenden Leiden der durchgeknallt-gelangweilten Generation X als Psycho-Rundumschlag. Das vorliegende Anhäufen von Dialogen in Form von Dampfplaudern ohne Punkt und Komma wirkt mehr als ein intellektuelles Möchtegern-Aufplustern und erreicht keineswegs eine erhöhte Gagdichte, sondern eher verstärkte Genervtheit. OK, Tomlin und Hoffman als Psycho-Ermittler sind schon ein Grinsen wert, und auch das Wiedersehen mit Tippi Hedren ist erfreulich. Im Abgang bleibt aber mehr das Gefühl, einer neuartigen Medienfolter in Gunatanamo beigewohnt zu haben.
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f-rex 2011/12/18 12:45:44
Kommentar löschenKurz und knapp: WTF?
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ElMagico 2011/12/08 15:28:04
Kommentar löschenWow! Ich habe 105 Minuten auf einen echten Durchhänger gewartet, zumindest darauf, dass irgendwann das Tempo nachlässt und als ich merkte, dass dies wohl nicht eintreten wird, erwartete ich zumindest einen Einbruch in punkto Qualität. Ein Wenig hat den "I ♥ Huckabees" sogar...das aber wirklich nur geringfügig!
Wie schon oben herauszulesen ist: "I ♥ Huckabees" macht von Anfang an keine Gefangenen. Man wird in eine völlig absurde Szenerie geworfen, welche fast ausnahmslos von absonderlichen Figuren bevölkert wird, die alle nur eins gemeinsam haben: Sie alle reden ohne Punkt und Komma.
Hier groß Worte über die Geschicht zu verlieren wäre fast schon Sinnlos, da sie doch nur Vehikel dafür ist, die einzelnen Figuren und all ihre Gedanken zusammenzuführen. Ein Film der Worte, ohne das er jemals vergisst das er ein Film ist. Denn dieses Sammelsurium aus Philosophien, Lebensentwürfen, Sozialkritik und der grossen Frage nach dem Sinn, welche wie Maschinengewehr auf den Zuschauer abgefeuert werden, erzeugen zwar desöfteren Turbulenzen im Kopf, aber "I ♥ Huckabees" schafft es einem trotzdem zu jeder Zeit zu amüsieren. Das ist in dieser Form (für mich) noch nie gesehener Wahnwitz, bei dem ich tatsächlich ständig erwartet habe, dass doch irgendwann so etwas wie eine Spur nüchterner Ernst einkehren müsste. Der Film bleibt sich aber konsequent Treu und man muss 105 Minuten aufmerksam sein um nichts zu verpassen. Denn so witzig und unterhaltsam "I ♥ Huckabees" auch ist...Blödsinn ist das nicht, was hier geredet wird.
"I ♥ Huckabees" ist aber auch ein wunderbarer Ensemble-Film. Prominent besetzt bis in die kleinste Nebenrolle und sichtlich hatte hier jeder Spass. Selbst ein Mark Wahlberg, den ich so toll sonst nicht finde, ist hier sowas von einem Sympathiebolzen.
Pure Unterhaltung, rasant bis zum Anschlag und dabei intelligent und sogar (achtung) lehrreich. Ein Film in dem jede einzelne Person einen totalen Knall hat, jeder Person aber auch völlig Sympathisch ist. Ein Film der nur in seinen 2 Mini-Liebes-Szenen etwas unkonsequent wirkt, sonst aber den Qualitätslevel durchgehend sehr hoch hält, diesen Level aber in manchen Szenen sogar noch weit übertrifft. Allein das Gespräch mit der christlichen Familie des Portier ist so so Grossartig!
Wie ein Zuckerschock!
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Sigrun 2011/12/08 15:33:21
Antwort löschenKlasse ♥ ;-) Wegen dieses Films habe ich vor ein paar Monaten eine Mark Wahlberg-Filmreihe begonnen, was so ungefähr die beste Idee des Jahres war :D
Wie findest du eigentlich Jon Brions Song "Knock yourself out"?
ElMagico 2011/12/08 15:39:06
Antwort löschenWar das der am Schluss? Muss nämlich sagen: Während des Films erwartete ich ständig irgendwelches Singer/Songwriter-Zeugs (weil das ist ja tres chic bei solchen Filmen;))...was aber ja zum Glück nicht der Fall war. Zum Abspann fand ich den Song (falls es der denn ist) dann ganz ok, dachte beim hören aber es seien The Shins :)
Sigrun 2011/12/08 16:26:52
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=z500MGW-WNw
Das Video ist toll. So oft gehört, dass nase fand, wir müssten die mp3 kaufen - aus Fairnessgründen :-) Jetzt hör ich's noch öfter, dabei hab ich mir Gitarren eigentlich abgewöhnt ...
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ElMagico 2011/12/08 16:31:56
Antwort löschenGitarren abgewöhnt...warum das denn? Macht man doch nicht sowas! :)
Sigrun 2011/12/08 16:41:59
Antwort löschenNee, hast ja recht, muss man nicht sowas :o)
Draupernaut 2011/12/07 18:53:58
Kommentar löschenAlberne Philosophie - was will man mehr?
Der Film lebt von seinen tausenden verrückten Ideen und seiner Unvorhersehbarkeit.
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Delonghi 2011/11/06 12:59:45
Kommentar löschenWow, 5.5 Vorhersage schmeichelt mir, aber den Film schmeicheln lass ich lieber. Alles irgendwie wild, viel sogenannnte intelektuelle Gespräche bzw. der Irrsinn über den Sinn des Lebens oder was?! Wobei die schauspielerischen Leistungen klasse sind, keine Frage. Aber hierbei wieder mal von sogenannter "Kunst" zu sprechen geht mir dann doch zu weit. Und ja: Ich liebe Harald Schmidt;-)
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alexandrasmovie 2011/10/23 15:37:03
Kommentar löschenMuss Philosophie immer kompliziert sein und sich selbst todernst nehmen? I ♥ Huckabees beweißt auf jeden Fall das Gegenteil. Ich hatte mir ehrlich gesagt gar nicht so viel von dem Film versprochen und ihn vor mir hergeschoben. Bis heute und ich muss sagen ich lag mit meiner Vermutung falsch. I ♥ Huckabees ist ein wunderbar schräger Film über den Sinn des Lebens. Die Frage ob alles miteinander verbunden ist oder alles zufällig geschieht hört sich zwar nach schwerer Kost an , der Film verpackt die Frage aber in eine lockere und lustige Komödie. Die Schauspieler spielen allesamt fantastisch und die Geschichte ist im Gegensatz zum ganzen Einheitsbrei der oftmals in Komödien präsentiert wird , wirklich kreativ. Schon allein für die Idee mit den "existentiellen Detektiven" muss man den Film eigendlich schon mögen. Ob man den Film jetzt nur als absurde lustige Komödie wahrnimmt oder sich mit den Protagonisten auf die philosophische Reise begibt ist dabei denk ich jeden selbst überlassen. Zu ernst sollte man den Film natürlich nicht nehmen, mich hat er aber trotz der überzeichneten Charaktere und der natürlich etwas realitätsfernen Geschichte, zum Nachdenken angeregt.
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nasenschleuder 2011/10/12 09:13:06
Kommentar löschenRecht viel darüber gehört, gestern endlich gesehen. Fazit: Absurde philosophische Quassel- und Klamauk-Komödie in der Tradition der frühen Woody-Allen-Filme ("Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" kam mir mehrmals in den Sinn).
Sehr amerikanisch, aber auch ein bisserl selbstironisch (wenn z.B. das amerikanische Existenz-Detektiv-Büro das Universum als sinnvoll geordnetes Ganzes sieht, in dem alles miteinander zusammenhängt, während es für die Französin nur bedeutungslose Zufälle in einem Kosmos ohne Sinn gibt).
Besonders zu loben ist "I ♥ Huckabees" zudem für die ausgezeichneten Frisuren der Darsteller.
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Sigrun 2011/10/12 12:13:13
Antwort löschenKnock yourself out :D
http://www.youtube.com/watch?v=z500MGW-WNw
KASAKA 2011/07/18 23:16:08
Kommentar löschenEin ziemlich konfuser, wirrer und doch witziger Film. Nicht alle "therapeutischen Mittelchen" erfüllen ihren Zweck, das ist meiner Meinung nach die Moral von der Geschichte...Aber ich glaube das ist reine Auslegungssache. Die Frage die sich wahrscheinlich ein jeder der den Film gesehen hat stellt: Was will mir der Streifen eigentlich damit sagen?Ich persönlich habe keine Ahnung aber unterhalten wurde ich trotzdem :)
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BlackandBlueandGold 2011/06/20 03:23:11
Kommentar löschenDen Film als Film an sich zu bewerten fällt mir schwer. Ihn nicht einfach als Komödie zu sehen erfordert schon einige Wellenlängen-synchronität. Und schlussendlich dem ganzen auch noch keinen Schlussstrich darunter zu setzen, sondern auch noch was in den eigenen Gedankenstrudel zu übernehmen, das fällt glaube ich nur wenigen zu. Mir hat der Film jedenfalls einige Anstöße gegeben, manch anderer mag das Ganze als verquastes Pseudo-Intellektuellen-Gefasel abtun. Mir egal. Ich habe nun eine veränderte Sichtweise. Als Film unterhaltsam und anregend, bei entsprechender Polung mag man sogar einige schürfende Anstöße mit-auf-den-Weg-bekommen.
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Jaliju 2011/06/02 11:38:58
Kommentar löschenExistenzialismus vs. Nihilismus
Wie genial ist denn überhaupt schon die Idee existenzialistische Detektive/ Therapeuten zu erfinden, die einem frustrierten Umweltschützer in seiner Selbstfindungskrise beraten? Ich glaube das ist der einzige Philosophie-Film, der sich selbst überhaupt nicht ernst nimmt (Wenn nicht, dann bitte sofort her mit den Filmtipps!) und das macht ihn gerade so besonders gut! Dazu kommt, dass die Schauspieler einfach perfekt in ihre Rollen passen. Vor allem über Jude Law als supergeleckter Yuppie habe ich mich köstlich amüsiert. Ich will nicht zu viel verraten, aber die Geschichte mit Shania und der Mayo ist einfach zum Totlachen! Und Jason Schwartzman kann glaube ich sowieso nicht nicht lustig sein. „I ♥ huckabees“ ist sicher nicht ein Film für jedermann. Doch vor allem für Leute wie mich, die sich momentan durch Superklugscheisserbücher quälen müssen, die mit Begriffen wie Sinn, Bedeutung, Bedeutsamkeit der Menschen um sich schmeißen, aber noch nie etwas von der Bedeutsamkeit der Ironie gehört haben, ist es eine herrliche Abwechslung zur ganzen Ernsthaftigkeit in der Suche nach dem Sinn des Lebens. (Also manchmal, da gibt’s einen Film, das ist der richtige Film am richtigen Ort zur richtigen Zeit! ;))
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Elman Smithee 2011/06/01 04:47:50
Kommentar löschenGestern Abend habe ich ein weiteres Mal den Beweis antreten dürfen für die These, dass das Erlebnis eines Filmes nicht zuletzt vom richtigen Timing abhängt, von der Verfasstheit und Stimmung, in der man sich befinden muss, um einen bestimmten Film goutieren zu können. So sah ich also nach Jahren gestern zum zweiten Mal I Heart Huckabees - und welch ein Wandel in der Wahrnehmung! Beim ersten Mal wusste ich so gar nichts mit diesem kuriosen Machwerk um existentielle Fragen, Manipulierbarkeit, Politik, Meinung, Erfüllung des persönlichen Schicksals dargestellt anhand der Stellung im Universum, das einer unendlich großen Decke gleicht, in welcher jeder alles sein kann (und nach anderen Theorien jeder nichts ist). Vielleicht lag es daran, dass ich I Heart Huckabees zusammen mit meiner damaligen Freundin schaute. Und der Film ist definitiv kein Pärchenfilm, dafür ist er zu dekonstruktuvistisch. Eher ein Buddymovie, der einem den sogenannten Anderen an die Seite stellt. I Heart Huckabees ist ein toller Ensemblefilm mit einer hervorragenden Besetzung, aus der man keinen hervorheben möchte (zumindest ich nicht), da sich alle wunderbar ins Gesamtkunstwerk einfügen. Von der Stimmung her schlägt der Film ähnliche Töne wie Stranger Than Fiction oder die Wes Anderson Filme an (Dustin Hoffman und Jason Schwartzman als Verbindungsleute).
Trotz aller Absurdität bleibt I Heart Huckabees ein durchweg menschlicher Film.
Gebt mir einen Gummiball, ich möchte das Nichts denken!
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Exilant 2011/05/31 23:30:18
Kommentar löschenDer Film schafft es, pseudo-intellektuelles Geschwafel interessant erscheinen zu lassen. Und die Darsteller, allen voran Mark Wahlberg, schaffen es auf beeindruckende Weise die Skurrilitäten unseres Alltags zu beleuchten und das ganze ist auch noch unterhaltsam irgendwie! Habe mich obendrein gut amüsiert.
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DerDude_ 2011/05/25 16:21:56
Kommentar löschen"Sag mal fährst du Auto ?"
Was ein Satz.Man achte auf Wahlbergs Todernstes Gesicht.Ich glaube niemand hätte sich hier getraut "Ja" zu sagen.
Mark Wahlberg liefert , in einer Nebenrolle, als radikaler Umweltschützer und Feuerwehrmann eine geniale , frustrierte , überzogene und witzige Darstellung ab.Sogar eine seiner besten Darstellungen.
In weiteren Rollen überzeugen Jason Schwartzmann als verkannter Poet und ebenfalls Öko und Dustin Hoffman als existenzieller Detektiv mit einer ganz üblen Frisur.
Auch perfekt sind Lily Tomlin , Jude Law und Naomi Watts .
Zum Film : Ich halte I Love Huckabees für eine der besten Komödien unserer Zeit.Der Film verbindet skurillen Humor , mit Wortwitz , sowie mit Slapstickeinlagen, und überzieht dabei seine Figuren ,ohne dabei jedoch die innere Tragik aller Figuren aus den Augen zu lassen.
Dahinter steht natürlich die Frage nach dem Sinn des Lebens , ob nun alles zusammenhängt oder eben nicht.Genauso beschäftigt sich der Film mit menschlichen Veranlagungen , wie der Wunsch nach Weltverbesserung , die Angst vor dem Tod und die Suche nach der wahren Liebe.
Fazit : I Love Huckabees ist eine schräge , komische und brilliante Komödie , nach der man sich wünscht , Holywood würde mehr solcher Filme drehen.
Zwei Fragen bleiben jedoch unbeantwortet:
"What happens at the Meadow at Dusk ?"
und natürlich
"How am I not myself ?"
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moviessimo 2011/04/24 23:20:17
Kommentar löschenEinfach zum Schreien!
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freakualizer 2011/03/23 21:04:43
Kommentar löschenSchräg, toll gespielt und besetzt.
Filmkunst.
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PaJeRo 2011/02/17 13:25:14
Kommentar löschenRegisseur David O. Russell (Three Kings, The Fighter) überzeugt in I Heart Huckabees mit einer gewissen Leichtfüßigkeit, die besonders am Soundtrack und der Inszenierung erkennbar wird. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas gelangt man als Zuschauer nie in eine wirklich schlechte Stimmung; eher distanziert man sich als neugieriger Betrachter, der das Geschehen rundum die Odysee des Albert Markovski nach dem Sinn des Lebens verfolgen kann. Dies ist zum anderen auch der Tatsache zu verdanken, dass der Film nur tagsüber spielt und man selbst farblich nicht annähernd eine triste Atmosphäre einfängt.
Nebst dem überzeugen auch die Darsteller auf einem konstant ordentlichen Niveau. Jason Schwartzman macht sich gut als orientierungsloser Lebensversager, der dennoch nicht aufgibt. Es ist zudem sehr erfrischend, Mark Wahlberg mal nicht in einer Draufgängerrolle zu sehen. Mit einer leichten Trottelhaftigkeit und unbewusstem Charme zieht er viele Sympathien auf seine Seite. Jude Law steht dem in nichts nach: Er passt wie angegossen in den eingebildeten und schnittigen Film-Charakter Brad. Das schauspielerische Highlight stellt jedoch das Duo Hoffman-Tomlin dar: Das Zusammenspiel beider Darsteller lässt sich am amüsantesten verfolgen. Besonders Lily Tomlin überzeugt als skurrile, nicht ganz so professionelle Detektivin. Ihre Figur erinnert gar an die sympathische und leicht beschränkte Frances McDormand in Burn After Reading.
Alles in allem kommt I Heart Huckabees in verschiedenen Aspekten dem klassischen Feel-Good-Movie ziemlich nahe und reiht sich zugleich in das gewohnte Indiekomödien-Genre ein. Eine cineastische Außergewöhnlichkeit ist hier nicht zu erwarten, Russell liefert hiermit aber einen ordentlichen Film über der Suche nach dem Sinn aller Ereignisse und der allgemeinen Lebensphilosophie ab.
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RicardaHEYYA 2011/02/03 10:10:59
Kommentar löschenEin genialer Film! Der Trailer hat mich abgeschreckt, aber der Film ist unglaublich!
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Capt. Murdock 2011/01/24 20:19:58
Kommentar löschenKeine Ahnung,ob mich der Film irgendetwas über Philosophie gelehrt hat,oder ob er das überhaupt sollte...aber ich mochte den Charme,den Humor und den passenden Score.
You rock,rock !
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maslobojew 2011/01/01 15:19:19
Kommentar löschenFür mich wichtige Fragen und Phänomene werden hier in einer rasanten Inszenierung mit sehr viel Spielfreude und Leichtigkeit behandelt. Vor allem Wahlberg hat mir richtig gut gefallen. Naomi Watts fand ich auch klasse. Und auch einem Jude Law ist so eine Rolle wie auf den Leib geschrieben.
Was ich mitnehmen kann ist das Laken, ein witziges Bild, das ich nicht so schnell vergessen werde.
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dae-su 2010/12/09 23:14:31
Kommentar löschenPhiliosophie und Film - eine eigentlich untrennbare Kombination, überlegt man, seit wann sich Philosophen mit den bewegten Bildern auseinandersetzen. Von Beginn an eigentlch. Aber, würden jetzt die beiden Protagonisten von I HEART HUCKABEES fragen, wo genau ist denn der Beginn? Ist wirklich alles miteinander verbunden, schon immer? Oder lebt jeder für sich, niemand hat nichts mit keinem zu tun und das Leben hat weder Anfang noch Ende, da es keine Relevanz hat.
Mit solcherlei Fragen setzt sich I HEART... auseinander. Dass man solche Fragen durchaus leichtfüßig verpacken und angehen kann, das wissen wir spätestens seit Woody Allen. Dass sie sich aber auf so zauberhaft unprätentiöse Weise in das typische Indie-Filmchen-Kleid zwängen lassen, das wissen wir erst jetzt. I HEART... wartet mit allem auf, was das Indie-Herz begehrt: Verschrobene Charaktere, skurrile Dialoge und Handlung, feschem quasi-durchgängigem Soundtrack, stylish-komponierten Cinemascope-Bildern und der gewohnt großartigen Besetzung. Hoffman, Watts, Schwartzman, Wahlberg, Huppert, Jenkins, Law, Tomlin - you name it, hier sind sie alle dabei und alle haben sie merklichen Spaß am Spiel. Vielleicht ist es eben das, das uns als Zuschauer die existenziellen Fragen, die sich mitunter doch auch mal verselbstständigen, einfach so hinnehmen lässt, ohne angestrengt oder sogar genervt zu sein. Vielleicht sind es die visuellen Ideen, die den Philosophie-Unterricht zu einer so leichtfüßigen Angelegenheit machen.
Wahrscheinlich ist es von allem ein bisschen. Auf jeden Fall wird am Ende alles gut, keiner hat sich gelangweilt und ein bisschen was gelernt hat man auch noch. Was will man mehr? - wir sehen hier eine Indie-Komödie!
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