Magnolia

Magnolia (1999), US
Laufzeit 188 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 13.04.2000

8.2 Kritiker
61 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
7791 Bewertungen
129 Kommentare
Magnolia
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noch nicht bewertet

von Paul Thomas Anderson, mit Tom Cruise und Jason Robards

Magnolia – das ist der Name eines großen Boulevards, der mitten durch das San Fernando Valley führt. Innerhalb eines Tages kreuzen sich hier die Wege von neun empfindlich verletzten Seelen. Fernsehmagnat Big Earl Partridge liegt im Sterben. Während seine Frau Linda daran zu zerbrechen droht, versucht Pfleger Phil den letzten Wunsch des alten Mannes zu erfüllen: Er will dessen Sohn Frank ausfindig machen. Aber Frank T.J. Mackey, ein berühmter und egozentrischer Sex-Guru, hat ein für alle Mal mit dem Vater gebrochen. Auch Jimmy Gator, Moderator von Partridges erfolgreichster Game-Show, weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Seine kokainabhängige Tochter Claudia will ebenfalls nichts von einer Aussöhnung wissen, verliert ihr Herz jedoch an den unsicheren Cop Jim Kurring. Währenddessen hadert auch Gameshow-Wunderkind Stanley Spector mit seinem ehrgeizigen Vater. Und Donnie Smith, einst wie Stanley als Kindergenie gefeiert, steht vor den Trümmern eines verkorksten Lebens. Dann beginnt es zu regnen.

An einem Tag im kalifornischen San Fernando Valley finden parallel unterschiedliche in Episoden erzählt Geschichten statt. Stellenweise überschneiden sich die mit einander verknüpften Erzählstränge. Die Hauptcharaktere teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie wurden entweder von ihren Vätern missbraucht oder im Stich gelassen. Im Verlauf des Filmes heißt es: “Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen, aber sie nicht mit uns.” Am Ende dieses Tages wird es Kröten regnen und alle werden durch die geschehenen Ereignisse ihre Vergangenheit neu betrachten können.

Handlung

Familie Partridge

Der ehemals bedeutende Fernsehproduzent, Earl Patridge (Jason Robards), liegt in seiner Villa auf dem Sterbebett. Seine schöne, deutlich jüngere zweite Ehefrau Linda (Julianne Moore) hat Earl nur wegen des Geldes geheiratet. Während ihrer Ehe hat sie ihn öfter mit anderen Männern betrogen. Jetzt als ihr Mann im Sterben…

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Magnolia

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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10.0Herausragend

"I think they have those scenes in movies, because they're true...they're really happen" -

Hypnotisch in seiner Präsenz und Wirkung offenbart sich Andersons dritter Film als sein bis dato bester - und bei jemanden, der "There will be blood" und "Boogie Nights" als Bestandteil seines Œuvres bezeichnen darf, kommt einer solchen Aussge durchaus Gewicht zu.

Die wohl beeindruckenste Eigenschaft von "Magnolia" dürfte zweifellos darin bestehen, dass es Film und Regisseur in nahezu jeder Sekunde schaffen, die oftmals unvereinbare Dualität von Zugänglichkeit und Komplexität stets zu ihren Vorteil und zu Gunsten des Publikums zu lösen: So zerfahren und absurd die einzelnen Szenerien und die darin involvierten Personen anfänglich wirken mögen; sie werden von Anderson und dem durchweg hochkarätigen und brillanten Cast, dem man Unrecht widerfahren lassen würde, entschiede man sich dazu, einzelne Protagonisten herauszuheben, allesamt…

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Hitmanski

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Es steht zu befürchten, dass du den Wildnis-Kitsch mögen wirst :D
Aber auf Anderson lass' ich sowieso nix kommen.


DerMarvin

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Gebe dir voll und ganz Recht.

Hitmanski hat sein Markenzeichen hinterlassen: Œuvres
;D


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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9.0Herausragend

Zugegeben, Magnolia ist nicht für jedermann. Aber diejenigen, die ihn „raffen“, erleben mehr eine cineastische Erfahrung als einfach nur einen bloßen Film.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

Magnolia ist opernhaft in seiner Ambition, eine großartiger, freudiger Sprung zum Melodrama und Zufall, mit zerlumpten Emotionen, Verbrechen und Bestrafungen, Totenbett-Szenen, romantischen Träumen, Generationsaufruhr und himmlischem Eingriff, alles untermalt mit eindringlicher Musik.

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Ulrich Behrens

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9.5Herausragend

„Magnolia“ ist vollgestopft mit Geschichten, Hauptlinien und Nebenlinien, die zu Hauptlinien werden, Geschichten und Geschichte, Kultur und Mentalität, Stoff, sehr viel Stoff. Ich habe den Film innerhalb kürzester Zeit dreimal gesehen, und jedesmal neue Seiten, Aspekte, Gefühle, Katastrophen, Möglichkeiten entdeckt. „Magnolia“ gehört zu der Sorte Film, die mich nicht los lassen, und das ist gut so, das beste, was ein Film leisten kann.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

Was MAGNOLIA aber vor allem und jenseits all dessen zu einem Ereignis macht, ist nicht die Story, sondern sein Stil, die suggestiven Bilder in denen dieses Panoptikum aus Isolation und Leiden zusammengeführt wird: eine saugende, geschmeidig fließende, fast immer bewegte Kamera, eine kaum je stockende Orgie aus Bewegungen und der Überlagerung von Bildern und Tönen. [...] MAGNOLIA ist mutig, zwingend, anrührend und als Film wunderschön - ein Meilenstein.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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10.0Herausragend

Die Zufälle und Irrtümer, die Absichten und Fatalitäten, die ganze Dichotomie der Abläufe, der Geschichte, der Entwicklung, diese einfach schlichte Absurdität des Lebens wird in P.T. Andersons "Magnolia" unwahrscheinlich elegant, wahrhaftig und uneigennützig zu einer episodischen Struktur verwoben. Ein Film ohnegleichen, der schwebt über den Dingen, auf die er nicht hinabblickt, der sich so weich, so weise, so unheimlich intuitiv anfühlt, und der ein Tablett paralleler Schicksale gereicht, auf deren reflektierender, nicht jedoch blendender Oberfläche man sich bereitwillig zu spiegeln wagt. Es fällt schnell leicht, sich in die Arme dieses Films, dieses kraftvollen, verdichteten, reichen Films zu begeben, und es wird mit Geborgenheit und Verständnis gedankt, mit einem aufrichtigen Blick in die Intimität von Menschen, die wissend und unwissend, bewusst und unbewusst, freiwillig und unfreiwillig miteinander verkittet sind. Dass die inneren Dämonen nie wirklich bezwungen werden, sondern stets nur als Sequenzen des Innehaltens dem immerwährenden Kampf vorausgehen können, ist eine der weisesten Erkenntnisse Andersons. Und Dialoge gibt es da, die wird man nicht mehr vergessen: "I have so much love to give, I just don't know where to put it." - Ein Meisterwerk für die Ewigkeit.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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10.0Herausragend

Wunder passieren - jeden Tag. Auch in der Filmwelt. Meiner Meinung nach einer der besten Filme aller Zeiten.

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Kommentare (122) — Film: Magnolia

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bestseimon

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Bewertung9.0Herausragend

Ein herrlich abgedrehter Streifen, der einem zum Lachen bringt und gleichzeitig noch berührt. Es gibt Momente, in denen er wirklich genial ist und wieder Momente wo er ein paar Längen hat, doch das ist bei knapp drei Stunden Laufzeit auch nicht verwunderlich.
Tom Cruise, den ich persönlich eigentlich verachte, liefert hier eine seiner besten Leistungen ab. Er gibt auf der einen Seite den coolen Machotypen, auf der anderen Seite den verletzen Sohn und beides absolut glaubwürdig. Golden Globe und Oscarnominierung waren hier der verdiente Lohn.
Neben ihm hat mich vor allem Julianne Moore beeindruckt. Die eine Szene in der Apotheke ist einfach unglaublich von ihr, da trifft ihr Spiel mitten ins Herz. Auch die anderen Darsteller um John C. Reilly, Jason Robards und William H. Macy können überzeugen.
Bleibt noch der grandiose Prolog zu erwähnen, der zwar nicht so recht zum Rest des Films passt, doch klasse inszeniert ist und einer Höhepunkte des Films darstellt.
Insgesamt ist Magnolia ein mehr als gelungener Film, der sich letztendlich aber nicht so sehr ins Gedächtnis brennt, wie es zum Beispiel L.A Crash getan hat.

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Coldkid

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Unglaublich mitreissend und faszinierend.
Mein Highlight: ein fast 30 minütiger Filmteil mit mehreren voneinander getrennten Episoden aber einem durchgehenden Musikstück, das alle eigentlich in sich alleinstehende Teile wieder zusammenfügt. Großartig.

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random hero

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Bewertung2.5Ärgerlich

Komisch. Eigentlich sollte Magnolia genau passen, in jene Ecke meines Filmgeschmacks (es gibt einige andere) die ich "deep dark 'n difficult" nennen würde, irgendwo bei Synecdoche New York, David Lynch, The Fountain und Konsorten. Kommentare aus dem realen und virtuellen Umfeld reichen von positiv bis begeistert. Irgendwie kam es dazu, dass der Film stets an mir vorbeigegengen ist, lange auf der imaginären To-Do Liste stand, und gestern war es soweit.
Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht so enttäuscht zu werden. Ich finde der Film tat weh, und das nicht weil die Schicksale so ergreifend wären, mir eine schmezhafte Wahrheit über mich selbst ins Gesicht geworfen wurde, sondern weil mir die Schauspieler ihren viel zu pathetischen Schmerz mit voller Lautstärke 180 Minuten lang ins Ohr trompetet haben. Die Schicksale fand ich zu überhöht, die Einsichten und Erkenntnisse so einfach, dass die lange und schwierige Suche der Entertainer, Sexpäpste und Hyperjunkies einfach nicht passend erschienen ist. Dazu kommt die Filmmusik. Oh die Musik! Sie wollte einfach nicht enden, nahezu durch die kompletten 3 Stunden lief die orchestrale Filmmusik, in jeder Szene, banal oder dramatisch, schicksalhafte klänge im Hintergrund. Brainwashing. Erzeugte bei mir Schwindel und Übelkeit. Könnte man als gelungenen Effekt loben, dient aber für mich nur dazu, den armen Zuschauer durch eigene Überhöhung dazu zu bringen, die völlig hysterische Geschichte abzukaufen. Und was kommt am Ende, nachdem so ziemlich alle zweieinhalb Stunden lang ihr leben abfucken? Eine zwar außergewöhnlich und auch eindrucksvoll inszenierte Wende in ein halbherziges und bei manchen Charakteren arg konstruiertes Happy-End. Stell dich deinem Dämon, oder besser "bereue die scheiße die du gebaut hast" und alles wird gut und alles fängt bei Null an. So läuft das aber doch nicht. Es gibt den Neuanfang nicht, alles bleibt ein ewiges Kampf ein ewiges Ringen. Ich will dem Film auch nicht seinen sehr stark konfessionistisch-religiösen (sektenhaften?) Unterton vorwerfen, denn Religion ist nichts grundsätzlich Schlechtes. Aber ich finde er macht es sich zu einfach, und das ist für einen Film der so tiefgründig und missionarisch daherkommt einfach unverzeihlich. Du bist schlecht und verkommen!, aber ICH habe die Weisheit für dich, mit der du gerettet werden kannst. Nein das nehme ich dem Film nicht ab. Es wäre schön gewesen, wenn die Personen weniger hysterisch verzerrte Abziehbilder wären, sondern echte Menschen, mit komplizierten Zwischentönen, mit Farbe, kein Schwarz-Weiß.
Ich muss zugeben, die Wertung ist sehr hart und es gibt nun wirklich schlechtere Filme. Allerdings habe ich viel erwartet und wurde dementsprechend enttäuscht. Hohe Ansprüche wurden gestellt, also gilt eine hohe Messlatte. Ich denke Anderson versucht etwas Gewagtes und ganz großes zu machen, nur ist es misslungen. Shit happens, ich bleib bei den anderen deiner Filme.
Übrigens: Das ist ein etwas ausgelutschtes Thema, aber: Tom Cruise a) als Sexprediger und b) bei seinem Scientology-Ausfall-Interview gleichen sich wie ein Ein dem anderen! Da frage ich mich, bei welcher Nummer er von der anderen abgeschaut hat...

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Jokerface^^

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Bewertung6.5Ganz gut

Hab wirklich mehr erwartet, der Film zieht sich an manchen Stellen extrem, zwar fande ich die Schauspieler durchweg grandios aber alles in allem fand ich den Film stellenweise sehr langweilig, finde ich echt schade

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el björno

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nie was von diesem Film gehört.

Von 0 auf Überragend in 188 Minuten.

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Canis Majoris

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großartiger Film, der von mir leider einen halben Punkt Abzug wegen seiner teils übertrieben enervierenden Begleitmusik und einen Punkt Abzug wegen des auf mich doch eher sehr aufgesetzt wirkenden Happy Ends bekommt.

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gnipmac14

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Bewertung6.5Ganz gut

Noch nie hat es mich so getroffen, dass mir ein Film nicht gefällt. Ich sah die hohe Kritikerbewertung. Ich sah meine hohe Vorhersage. Ich sah diesen einfach großartigen Trailer, der versprach, dass alles am Ende einen Sinn ergeben würde. Er war sogar in meiner Top100. Ich sah diesen unwahrscheinlich vielversprechenden Eröffnungsmonolog des Erzählers. Ich habs versucht. Ich habs wirklich versucht. Ich wollte, dass mich dieser Film von der Kannte haut! Aber ich habe aufgrund all dieser Faktoren die ganze Zeit darauf gewartet, dass das Ende wirklich einen Sinn herbei führt. Ich bin für normale Dramen normalerweise sehr offen, jedoch dachte ich, dass dieser Film einen überraschenden Twist beinhaltet. Darauf hab ich paralysiert von dem Trailer und dem Intro verzweifelt gewartet und das hat mir den Spaß an einem Film verdorben, der mir ohne Hoffnungen mit sicherheit grandios gefallen hätte. Ja zugegeben das Ende an sich ist witzig, aber so überhaupt nicht das, was ich erwartet habe. Ich vergebe 6.5 Punkte, weil 'Magnolia' von Akteuren über die Technik zum Regisseur eine super Leistung zeigt. Allerdings gibts hier von den 3 Punkten, die ich maximal für persönliches Gefallen und Fan-Faktor vergebe keinen einzigen. Ich wünschte, ich würde die letzten 3 Stunden vergessen und vor allem den Trailer und die Bewertungen nie gesehen zu haben. Ich hätte es bisher nicht für möglich gehalten, dass diese Faktoren es schaffen könnten mir einen Film derart zu zerstören.

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gnipmac14

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PS: Da ich ja jetzt weiß, auf was ich mich einlasse, wird eine Zweitsichtung das Problem hoffentlich beheben.


doctorgonzo

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Bewertung5.0Geht so

"His judgement cometh and that right soon"

Dieser Film ist ein Unikat.
Nicht aufgrund seiner Darstellerleistung, auch wenn diese sehr gut sind. Auch der recht schwankende Cruise macht hier reichlich Eindruck, wenngleich er nicht mit Moore oder dem wunderbaren William H. Macy mitzuhalten vermag.
Nicht aufgrund seiner stimmungsvollen Inszenierung.
Nicht aufgrund seiner mitunter anstrengenden akustischen (ich sag jetzt mal nicht musikalisch) Untermalung.
Nicht aufgrund der zu weiten Teilen bewegenden wie atmosphärischen Erzählung.

Nein!
Passt schön auf die Spoiler auf!

Einmalig wird dieses Werk, weil niemals sonst ein Ende einen wirklich gelungenen Film in dem Maße ruinierte.

Welch bahnbrechend öde Pseudomoral. Welch langweilige Läuterung. Welch mangelnde Selbstreflexion.

Dann lasst sie doch egomanisch, dumm, reuelos weitermachen. Das ist menschlich!

So aber bleibt am Ende der starken, wenn auch mit leichten Längen versehenen, Geschichte hauptsächlich Ärger über eine bombastische Verschwendung.
Man ist ja an cineastische Enttäuschungen gewöhnt, so dass Optimismus selten wird:
- jeder Trailer verursacht Paranoia
- Ankündigungen bezüglich Cast-Tausch-Aktionen versetzen einen in Rage
- neue wie alte Ideen führen zu deprimiertem Kopfschütteln

Aber wenn ein Film gut läuft, unterhält, bewegt, berührt und mitreißt, wieso fummelt man dann ein Ende dran, das so sinnvoll und passend ist als würde am Ende von "Romeo&Julia" Dr. Frankenstein die Protagonisten wieder zum Leben erwecken? Und das Ende hätte dann wenigstens komödiantisches Potential, während hierbei maximal der Papst, der Führer der klerikalen Stand Up Comedy, mit den behandschuhten Pfoten Beifall spendet.
Ich jedenfalls nicht. Schade um eine tolle Geschichte.

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JimiHendrix

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unterschrieben.


VisitorQ

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Bewertung9.5Herausragend

Chaotischer kann ein Film kaum aufgebaut sein. Schöner kann ein Film aber auch nicht sein. Magnolia ist so ne persönliche Sache für viele... Einige lieben ihn, andere meinen, diese drei Stunden niemals überstehen zu können. Ich für meinen Teil kann jede Sekunde des Filmes immer wieder genießen. Eine der größten Lieben meines Lebens. ;-)

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CJ1203

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ja, wenn es denn nur den EINEN Lieblingsfilm gäbe, er wäre wohl "Magnolia" ...

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homeaffairs

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Das sehe ich genau so! Seitdem ich damals im kino war wusste ich, dass dies nicht mehr zu toppen ist. Und bei jedem weiteren sehen musste ich nur immer wieder feststellen: DAS ist ein film.
Ich freue mich gerade einfach sehr, wieviele gleichgesinnte es dahingehend zu geben scheint, fühlte ich mich mit meiner aussage doch immer recht allein. aber die vielen 10er bewertungen hier sind einfach nur fantastisch...


CJ1203

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Ich hab ihn zwar ehrlich gesagt nur ein einziges Mal im Fernsehen gesehen, aber das hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seitdem hab ich ihn nie mehr gesehen, weil ich Filme meistens dann kaufe, wenn ich sie im Laden liegen sehe, und "Magnolia" hab ich nie auf DVD gefunden. Das ist dann wohl auch der erste Film, den ich mir übers Internet bestellen werde ;)


fienum

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Bewertung5.5Geht so

Die wild aufeinander gelegte musikalische Untermalung -besonders in den ersten 15minuten- ging mir mächtig auf den nicht vorhanden Sack. Ich empfand sie als dermaßen laut, nervig und überflüssig, dass ich ein paar mal den Ton ausschalten musste, um zu prüfen, ob dieser "Trash" WIRKLICH zum Film gehört oder meine Nachbarn nicht vielleicht ne Anzeige wegen Ruhestörung verdient hätten. Der schwierige Einsteig konnte durch den weiteren Verlauf leider nicht erheblich neutralisiert werden. Die Einzelschicksale haben mich nicht sonderlich tangiert und irgendwann wurde ich schwerst unruhig. Da gibt es wirklich bedeutend bessere/sinnvollere Episodenfilme (LA Crash, Amores perros, 11:14,...)

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TheDrPepperPower

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Da geb ich dir recht. Ich finde allerdings, dass LA Crash und Amores perros eher noch schlechter sind.


Framesurfer

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Bewertung4.5Uninteressant

Gute Ansätze, aber leider eine einzige Qual. Das schlimmste war der auf nervig gebürstete Ton.

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Philisiphie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter, wenn auch ein wenig langatmiger, Seelenstriptease für Fortgeschrittene. Hätte mir allerdings noch mehr inhaltliche Verknüpfungen der Geschichten gewünscht!

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audio

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Verstehe: Bei mir war's nämlich so: als grünohriger Postpubertierter war ich begeistert von Magnolia... 12 Jahre später meinte ich zur Freundin: "Du musst den unbedingt sehen!!!" - Dann beim Videoabend war ich entsetzt... was mir damals gefiel, war auf einmal seichtes Geplätscher und hat mich nur zum Lachen und Verzweifeln gebracht... Ich habe mich sogar für die Empfehlung geschämt... Naja, so kann's gehen.


Philisiphie

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:) Ja ich kann deine jetzige Einschätzung durchaus nachvollziehen. Manche Erkennntniss der Darsteller wirkt recht trivial. Aber grundlegend trotzdem ein guter film.


fkfilmkritik

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich wollte heute eigentlich kein Drama mehr gucken. War eigentlich nicht in der Stimmung für so etwas. Erst Recht nicht wenn es 180 Minuten geht. Gerade nicht so ein Mammutwerk bei dem so einfühlsam und ehrlich mit den Charakteren umgegangen wird. Aber doch habe ich es irgendwie eingeschoben und es hat nichts von der Faszination oder der Emotion verloren. Es ist ein Film, bei dem ich schon 2 mal versucht habe ihn zu beschreiben, was aber nie ansatzweise klappte, da ich mir nie einig wurde womit ich anfangen sollte und wenn ich mich für irgendwas entschieden habe vor Aufregung zitterte welche Worte ich wofür einsetze. Aber diesmal werde ich garantiert nicht abbrechen. Diesmal meine ich es ernst. Ich werde gleich mit irgendwas und vielleicht noch mehreren Sachen beginnen. Ich bitte um Entschuldigung für lästige Selbstwiederholung, Schreibfehler und und und.
Ich sehe sie. Überall. Will sie beschreiben. Diese unglaublichen Symbole von denen ich irgendwas auf den Monitor zu faseln versuche. Diese 24 Stunden Übermenschlichkeit die aufeinander prasseln. Wie die Frösche fallen. Wie eben zuvor noch jene Personen mit denen man mitgelitten hat wahre Geschehnisse offenbaren. Wie jetzt alles aufeinander fällt. „Es steht geschrieben: Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit uns.“
Ich bin sprachlos. Ich würde mich gerne herausreden und sagen, dass dieser Film nicht zu beschreiben ist und das ist auch wahr. Doch irgendwas muss ich mir von der Seele schreiben. Irgendwas! Es wäre langweilig für jeden Schauspieler ein Superlativ hinzu klatschen. Es wäre blöd zu schreiben: „Hach, Tom Cruise spielt hier ja mal richtig gut. Was eine Überraschung!“ Ich will nicht die Erzählung und Inszenierung in den Himmel loben, so sehr es auch fällig wäre. Alles klingt nicht vergleichbar, mit dem was ich gefühlt habe. Nichts sagt irgendetwas aus. Doch eines. Ich nehme die „Wise Up“ Szene. Jeder der die kennt, weiß was ich meine. Wenn ich es schaffe die irgendwie mit einzubinden wäre das klasse. Immer wenn die ertönt - [SPOILER] genau im schmerzhaftesten, passendsten und schönsten Moment, ist das einfach nur weltbewegend. Wenn Phillip Seymour Hoffman schluchzend dasteht und Mittel verabreicht an jemanden dem er gerade noch ausgiebig zu gehört hat. [SPOILER ENDE] sitzt man einfach nur gluckernd da und erinnert sich zurück an die Zeiten in denen Dramen noch als uncool dastanden. Nun ich versuche immer noch den Film zu beschreiben. Hm. Soll ich schon die typischen und langweiligen Worte: Meisterwerk, Überfilm und so weiter nehmen? Nein, ich will noch irgendwas sagen. Über die Charaktere. Oder wollte ich eben nicht noch für jeden Schauspieler ein Lob ausrichten. Ach ja das hat ja nichts mit den Schauspielern zu tun, da ich ja schon erwähnte, dass alle so supertoll sind. Ja, Paul Thomas Anderson hat es wirklich geschafft seine Figuren so eng und komplex aneinander zuziehen, dass es schwer ist der Handlung beim ersten Mal zu folgen. Jede einzelne Sekunde ist wichtig um irgendwelche Charaktere zu beschreiben. Situationen zu erläutern und doch gibt das Ende die größte und realistischste Entschlüsselung auf alles. Jedoch gibt der Film trotz seiner uneigennützigen und interessanten Struktur selbst zu, dass doch alles ziemlich absurd ist. Gibt uns ein Augenzwinkern darauf, womit man mit vollstem Herze dran gehangen hat. Das zeigt, dass hier einer der größten Regisseure aller Zeiten am Werke ist. Das zeigt mir, dass ich was unvergessliches, unbeschreibliches und unfassbares gesehen habe. Es sagt mir:
„Magnolia“ ist ganz, ganz großes Gefühls-Kino. Mit das größte überhaupt. Jetzt habe ich es mal versucht zu beschreiben. Es macht Spaß obwohl es komplett unmöglich ist. Jetzt habe ich mit im abgeschlossen, aber er nicht mit mir. Geade deswegen bieter er mir noch viele, viele unvergessliche Filmabende.

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fkfilmkritik

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Danke. :)


based_god

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Muss ich mir nochmals geben, bei ersten Mal fand ich ihn nicht speziell...


Broda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Manchmal dauert es bis ich mit einem Film warm werde. Manchmal entscheidet eine bestimmte Szene, ob mir der Film schlussendlich doch gefällt. Öfters sind es Gemischte Gefühle die ich während eines Films habe. Aber hier, bei "Magnolia" dauert es nicht bis ich warm geworden bin. Es sagte keine bestimmte Szene aus ob ich ihn mag oder nicht. Und ich hatte schon gar keine Gemischten Gefühle. Denn ich wusste von der allerersten Sequenz an, dass mir der Film gefallen wird. Das der Film mich letztendlich überwältigt wird, war mir zu dem Zeitpunkt aber nicht klar. Als ich dann bemerkt habe das die Laufzeit mit über 3 Stunden schon schon sehr immens ist, war ich doch ein wenig abgeschreckt. Was sich nur als totaler Mumpitz herausstellte. Bevor ich die DVD in den Player legte, las ich mir ein paar Kommentare zu diesem Film durch. Von Usern und Kritikern. Ich bekam überwiegend positives vorgesetzt, was meine Erwartungen nur noch ins unermessliche steigerten. Lobeshymnen, perfekter Cast, scheinbar grandioser Regisseur. Denn ich hatte zuvor noch nichts von Paul Thomas Anderson gesehen. Also quasi mein erstes mal mit diesem - was ich ja jetzt weiß, meisterhaften - Regisseur. Ich legte die DVD um 13:14 Uhr in den Player, da ich langsam aber sicher vor neugier geplatzt bin. Endlich ging es los. Binnen kürzester Zeit führte Anderson die Charakter ein, mit all ihren Macken, Fehlern und alle sind die innerlich kaputt. Einsam. Verzweifelt. Jeder Charakter bekommt die Screentime die er verdient. Jeder wird perfekt durchleuchtet und ihre Schicksale werden uns auf dem Präsentierteller vorgesetzt. Zunächst etwas erdrückend, später grandios. Liebe. Hass. Verzweiflung. Trauer. Perfekt! Alles Schauspielere sind großartig, keiner bei dem ich sagen kann/will er war durchschnitt. Allesamt auf hohem Niveau, besonders beeindruckt, und berührt hat mich Melora Walters als Drogensüchtige Claudia Wilson Gator. Dank ihr kullerten mir am Ende des Films auch tränen die Wange runter - Wer ihn gesehen hat weiß sicher welche Szene ich meine. Tom Cruise, der als Sex-Guru Frank arbeitet, und Probleme mit seinem Vater hat, da er ihn und seine tote Mutter damals verlassen hat. Problem ist: Earl, sein Vater liegt im sterben. Sein einziger Wunsch ist noch einmal seinen Sohn zu sehen. Der dies in die Wege leitet ist Phil Parma, Earls Krankenpfleger - stark gespielt von Philip Seymour Hoffman. Linda Patridge, die Ehefrau von Earl, die ihn immer und immer wieder Betrogen hatte, und ihn nur Geheiratet hat wegen seinem Geldbeutel, merkt zum ersten mal was Wahre Liebe ist. Will seine Kohle nicht mehr, will überhaupt nichts mehr. Will nicht mehr Leben. Mit die beste Leistung im Film, die Julianne Moore hier absolviert hat. Es gibt noch so viel über die Charaktere zu Schreiben, aber leicht fällt dies nicht. Um es einfach kurz zu machen: Einzigartige, tolle Charaktere, die hier Geschrieben und dann von den starken Darstellern zum leben erweckt wurden. Manchmal wollte ich nicht glauben, dass es nur ein "Film" ist. Ich komme erstmal schnell zu dem negativen: Der Film geht NUR 3 Stunden. Ich hätte wahrlich nichts dagegen gehabt den Darstellern weiter zuzusehen, dem wundervollen Soundtrack zu lauschen und mich in den Film hinein ziehen lassen. Die Musik, die hier unglaublich wirkungsvoll und brillant eingesetzt ist, ist zugleich auch ein Stilmittel des Films. Als der Song "Wise up" ertönt, die Darsteller plötzlich leise mitsingen war unglaublich. Unglaublich, denn so eine Szene habe ich so noch nie gesehen. Unglaublich, denn soviel Gänsehaut hatte ich noch nie. Wenn manchmal die Musik so laut eingespielt wird, dass man die Unterhaltungen zwischen zwei Personen nicht mitbekommt, man sich von Gefühlen leiten lässt, die die Wunderschöne Musik in einem erzeugen, ist das nicht nur schön, es ist: Atemberaubend! 3 Stunden lang blieb mein Herz stehen. Meine Augen blieben offen, kein blinzeln. Konnte nicht mehr Atmen. Will diesen Film noch einmal sehen. Noch einmal die letzte Szene sehen, die mir eine, der vielen Tränen die während des Films vergossen wurden entlockte. Es passiert schon wieder - eine Träne. Ich bin, ja was bin ich eigentlich gerade. Traurig? Glücklich? ich weiß es nicht. Der Film lies mich unglaublich nachdenklich zurück. Ich wollte einiges Schreiben, doch jetzt, wo ich hier sitze sind alle Gedanken die ich auf Papier bringen wollte wie weggeblasen. Einzigartig. Unbeschreiblich. Meisterhaft. Diese Worte, immer und immer wieder. Ich und "Magnolia", Liebe auf den ersten Blick!

Danke, Paul Thomas Anderson.

"I will not apologize for who I am. I will not apologize for what I need. I will not apologize for what I want!"

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FumerTue

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Ich war zwar lange nicht so mitgerissen von Magnolia... Aber gute Kritik ;)


Broda

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Danke dir, freut mich!:)


mikemacbean

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Bewertung9.0Herausragend

Mir ist es völlig egal, was die offizielle Interpretation des Filmes ist, für mich war es einfach ein Genuss Paul Anderson beim Geschichtenerzählen zu beobachten. Jeder einzelne Charakter ist so gut gezeichnet, dabei komplett unterschiedlich voneinander und dabei doch verbunden - sei es durch eine ungeahnte Verwandschaft oder einfach durch die Konflikte, die allesamt überwinden müssen.

Schon lange hat mich kein Film so richtig sprachlos und gefühlsbeladen zurückgelassen - but it did happen!

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waltwhite

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Der erste Satz. Besser kann man es nicht wirklich ausdrücken.


Trimalchio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich im Film drin war. Als ich dann drin war, hat er mich förmlich in sich aufgesogen.

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franticfury

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es passiert sehr selten, dass mich ein Film komplett sprachlos zurücklässt, aber nach diesen drei unglaublichen Stunden muss man sich wirklich erst einmal Zeit nehmen um über das eben Gesehene zu reflektieren.
Magnolia ist einfach unglaublich! Ich kann P.T. Andersons Regie und natürlich auch sein herausragendes script nicht genug loben, trotz des riesigen Figurenkonstrukts und dem ständigen Hin- und Herschneiden zwischen den einzelnen Charakteren verliert er nie den roten Faden, hält die ganze Zeit über die Spannung aufrecht und spielt geschickt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers, nur um diesem dann kurz vor Schluss völlig den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Magnolia ist ein Film, der völlig anders daherkommt, das wird einem schon in der ersten Szene bewusst, der durch seine Originalität und Komplexität besticht, der sowohl höchst dramatische als auch amüsante Anteile hat (hierbei möchte ich nur an Tom Cruises absolut genialen Auftritt als Sex-Guru erinnern) und der auch mehr als genug Raum für Interpretationen lässt. Das alles kommt hübsch verpackt in einem dreistündigen (ich denke im Zusammenhang mit diesem Film ist das Wort erlaubt) Meisterwerk, das es so kein zweites Mal gibt.

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InfantinMaja

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Hi hi... hatte mir den mal irgendwann ausgeliehen. Als ich ihn angeschaut hatte, bin ich gleich am nächsten Tag losgelaufen und hab mir die DVD als auch den Soundtrack gekauft (der ist nämlich auch nicht von schlechten Eltern!!!)


franticfury

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Das stimmt, der Soundtrack von Aimee Man ist auch einfach nur atemberaubend. Ich glaube P.T. Anderson hat auch erwähnt, dass er ihre Musik gehört hat als er das Drehbuch schrieb und daraus Inspiration zog. Das Ergebnis ist bekannt :D


FumerTue

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Anfangs kommt "Magnolia" nur langsam in Fahrt. Aber dank seiner Länge von über drei Stunden hat er also noch genügend Zeit, voll in Schwung zu kommen, so dass man sich nach zweieinhalb Stunden traurig denkt: "Schade, nur noch eine halbe Stunde."

Worum es im Groben und im Ganzen geht:
Viel Zufall, viele Tränen, viele Selbstmordversuche und ganz viele Frösche.
Es geht ums Verzeihen, ums Versöhnen, um Vergangenheit und um Verzweiflung, um Untreue, Reue, Scheitern und Hass. Und zu guter Letzt auch noch um den Unterschied zwischen Melancholie und Depression.

Der Film erzählt viele, viele Geschichten von unschuldigen schuldigen Menschen, die wie jeder Mensch mal in ihrer Vergangenheit Scheiße gebaut haben (oder gerade dabei sind), ansonsten aber wenig gemeinsam haben und so fragt man sich natürlich, was denn nun der gutherzige, liebe Cop Jim (John C. Reilly) mit dem Wunderkind und vom Vater gepuschten Stanley (Jeremy Blackman) zu tun hat und wieso um alles in der Welt sie im selben Film vorkommen wie der Männer-Guru Frank T.J. Mackey (Tom Cruise).
Doch wie der Zufall es will, leben sie nicht nur alle im selben Stadtteil (womit das Wetter sie schon mal vereint) oder sind an der selben TV-Sendung beteiligt (aktiv dabei oder passiv vorm Fernseher), sondern haben auch alle ihre eigenen Probleme, die teilweise aufeinander treffen, fast alle mit Momenten aus der Vergangenheit zu tun haben und bei jedem von ihnen ändert sich an diesem einen Tag etwas in ihrem Leben und bei ihren Problemen.

Das ist kein Streifen über Dinge, die nur im Film passieren können; es passiert jeden Tag!
Auch wenn der Film etwas Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen: wenn er einmal in Fahrt ist, dann lässt er sich nicht mehr so leicht bremsen!

"But it did happen."

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KingDocy

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Bewertung9.5Herausragend

Magnolia hat mich einfach umgehauen. Schon von Anfang an packt Regisseur Anderson den Zuschauer und lässt ihn bis zum furiosen Finale nicht los. Mich erinnert der Film durch seine teilweise rasanten Schnitte und natürlich die grandiose Filmmusik an ein dreistündiges Musikvideo, das durch eine ausgeklügelte Handlung und enormen Tiefgang besticht. Die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls aller erste Güteklasse. Einfach ein wahnsinnig guter Film!

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