Natural Born Killers
Natural Born Killers (1994), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 27.10.1994
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95 Kommentare
Keine ?
von Oliver Stone, mit Woody Harrelson und Juliette Lewis
Wahrscheinlich der beste Film von Oliver Stone, einem der besten Regisseure Hollywoods. Zwei Stunden lang bombardiert er das Publikum mit bluttriefenden Szenen, ohne dabei jedoch jemals die Gewalt wirklich zu verherrlichen, wie es viele Leute, die den Film entweder nicht gesehen oder aber nicht verstanden haben, beim Kinostart in Deutschland behauptet haben, er stellt lediglich die grausame Realität und die Sensationsgier der Medien etwas übersteuert dar. Das Buch schrieb Stone gemeinsam mit Quentin Tarantino (Pulp Fiction).
HandlungEin junges Pärchen betritt eine Landstraßen-Raststätte. Die Gäste und die Bardame können noch nicht erahnen, wer die beiden sind und welches Massaker sie in Kürze anrichten werden. Während sich der Mann an den Tresen setzt, um ein Stück Kuchen zu essen, wirft seine Freundin die Jukebox an und beginnt aufreizend zu tanzen. Einer der Gäste fühlt sich gemüßigt die aufreizend Tanzende anzubaggern. Die Fehlentscheidung seines Lebens, denn die Lady boxt ihm ins Gesicht. Es entwickelt sich ein ungleicher Kampf, bei dem es der Tänzerin ein leichtes scheint, den Mann niederzuschlagen und sie offenbar sogar Spaß an der Prügelei hat. Die Situation eskaliert in Sekundenschnelle: Der Mann lässt von seinem Kuchen ab, ersticht zwei Gäste und erschießt zwei weitere. Nur ein einziger darf überleben, der die Aufgabe erfüllen soll, der Welt zu berichten, wer für die Tat verantwortlich ist: Das Pärchen Mickey (Woody Harrelson) und Mallory (Juliette Lewis) Knox!
Mickey meets MalloryEs folgt ein Flashback in Sitcom-Ästhetik, der zeigt, wie sich das Paar kennen lernte: Mickey bringt eine Fleischlieferung zu Mallorys Familie, die der Vater (Rodney Dangerfield) bestellt hat. Die Szene stellt dem Zuschauer die Familie vor: Den Vater als echtes Schwein, der offen damit kokettiert seine Tochter Mallory seit Jahren zu misshandeln, die hilflose und wegsehende Mutter (Edie McClurg) und den jüngsten Sohn Kevin (Sean Stone). Mallory…
Wahrscheinlich der beste Film von Oliver Stone, einem der besten Regisseure Hollywoods. Zwei Stunden lang bombardiert er das Publikum mit bluttriefenden Szenen, ohne dabei jedoch jemals die Gewalt wirklich zu verherrlichen, wie es viele Leute, die den Film entweder nicht gesehen oder aber nicht verstanden haben, beim Kinostart in Deutschland behauptet haben, er stellt lediglich die grausame Realität und die Sensationsgier der Medien etwas übersteuert dar. Das Buch schrieb Stone gemeinsam mit Quentin Tarantino (Pulp Fiction).
HandlungEin junges Pärchen betritt eine Landstraßen-Raststätte. Die Gäste und die Bardame können noch nicht erahnen, wer die beiden sind und welches Massaker sie in Kürze anrichten werden. Während sich der Mann an den Tresen setzt, um ein Stück Kuchen zu essen, wirft seine Freundin die Jukebox an und beginnt aufreizend zu tanzen. Einer der Gäste fühlt sich gemüßigt die aufreizend Tanzende anzubaggern. Die Fehlentscheidung seines Lebens, denn die Lady boxt ihm ins Gesicht. Es entwickelt sich ein ungleicher Kampf, bei dem es der Tänzerin ein leichtes scheint, den Mann niederzuschlagen und sie offenbar sogar Spaß an der Prügelei hat. Die Situation eskaliert in Sekundenschnelle: Der Mann lässt von seinem Kuchen ab, ersticht zwei Gäste und erschießt zwei weitere. Nur ein einziger darf überleben, der die Aufgabe erfüllen soll, der Welt zu berichten, wer für die Tat verantwortlich ist: Das Pärchen Mickey (Woody Harrelson) und Mallory (Juliette Lewis) Knox!
Mickey meets MalloryEs folgt ein Flashback in Sitcom-Ästhetik, der zeigt, wie sich das Paar kennen lernte: Mickey bringt eine Fleischlieferung zu Mallorys Familie, die der Vater (Rodney Dangerfield) bestellt hat. Die Szene stellt dem Zuschauer die Familie vor: Den Vater als echtes Schwein, der offen damit kokettiert seine Tochter Mallory seit Jahren zu misshandeln, die hilflose und wegsehende Mutter (Edie McClurg) und den jüngsten Sohn Kevin (Sean Stone). Mallory verliebt sich sofort in den Boten Mickey. Er empfindet genauso und die beiden machen sich sofort in dem vom Vater gestohlenen Auto auf und davon. Sie werden erwischt und Mickey für die Tat zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Ihm gelingt die Flucht und er kehrt zu Mallory zurück. Der Rückkehr folgen die Morde am Vater, der in einem Aquarium ertränkt und an der Mutter, die bei lebendigem Leib verbrannt wird. Diese Morde werden als Befreiung des jüngsten Sohnes Kevin durch das wiedervereinte Paar Mickey und Mallory dargestellt.
Mickey und Mallory auf TourZurück in der Gegenwart setzt das moderne „Bonny und Clyde“-Pärchen seine mörderische Tour durch den Südwesten der USA fort, die letztendlich 52 Opfer fordern soll. Durch ihre Morde erregen die beiden natürlich Aufmerksamkeit. Der PR-süchtige Star-Ermittler Jack Scagnetti (Tom Sizemore) und Wayne Gale (Robert Downey Jr.), Moderator der bizarren Fernsehshow „American Maniacs“, die die bekanntesten Massenmördern der Geschichte portraitiert, finden Interesse am Ehepaar Knox, um sie für ihre Interessen zu instrumentalisieren. Inbesondere durch Gales Show werden die beiden Mörder Mickey und Mallory Knox zu Stars.
Als sich die beiden in der Wüste verfahren, treffen sie auf einen alten Navajo Schamanen (Russell Means) und seinen Enkel, bei denen sie unterkommen dürfen. Während Mickey einschläft erweckt der alte Indianer-Schamane Albträume in ihm. Diese zeigen dass auch Mickey in seiner Jugend misshandelt wurde und stigmatisieren ihn als bösen Dämon. Wie in Trance erwacht er aus seinem Traum und schießt den alten Indianer nieder. Der erste Mord, den die beiden bereuen. Mallory klagt ihren Mann in der Szene an, „Leben getötet“ zu haben (was im Umkehrschluss bedeutet, dass die beiden alle anderen Opfer nicht als lebenswürdig einschätzten). Auf ihrer Flucht vom Tatort beißen mehrere Klapperschlangen die beiden, was sie dazu zwingt eine Drogerie zu überfallen, wo sie Scagnetti nach einer wilden Schießerei verhaftet.
Im GefängnisIm Gefängnis von Direktor Warden McClusky (Tommy Lee Jones) wollen viele Parteien am Ruhm und Bekanntheit des mörderischen Paares partizipieren: Journalist Gale plant die ultimative Live-Ausgabe von „American Maniacs“, in der er Mickey interviewen will, direkt nach dem Superbowl, die ihm eine fantastische Quote garantieren soll. Supercop Scagnetti will der Öffentlichkeit mit Hilfe von McClusky einen Ausbruch des Gangster-Paares vorgaukeln, den er vereiteln und ihn abermals zum Helden machen soll.
Der AusbruchGale schafft es Mickey zum Interview zu überreden und Mickey liefert ihm mehr, als er sich in seinen kühnsten Träumen gewünscht hätte. Er behauptet es läge in der Natur des Menschen zu töten und dass er wäre, was er sei, ein „Natural Born Killer“. Für die Mitinhaftierten im hoffnungslos überfüllten Gefängnis, die das Interview live verfolgen, sind die Worte wie eine Initialzündung und ein Gefängnis-Aufstand beginnt. McClusky glaubt die Situation unter Kontrolle halten zu können und lässt das Interview fortsetzen. Die ersten Bassläufe von Bombtrack (Rage Against the Machine) erklingen und das Unvorstellbare geschieht: Mickey gelingt es an die Waffe eines Wärters zu kommen und tötet im Nu die Wachen und Teile des anwesenden Fernsehteams. Die Restlichen, unter ihnen auch Gale, nimmt er als Geiseln und macht sich auf, um Mallory zu suchen. Die hat in der Zwischenzeit Besuch vom perversen Scagnetti bekommen, der sie zu sexuellen Handlungen drängen wollte und ist in eine wilde Prügelei mit ihm verwickelt. Mickey kommt rechtzeitig, um seine Mallory zu retten und tötet Scagnetti. Gale kann live von der abermaligen Zusammenkunft des Killerpaares berichten.
Dank der Hilfe des Sträflings Owen (Arliss Howard) und mit Gale als Geisel, der immer mehr in einen Blutrausch verfällt und zu einer Art Komplize für die beiden wird, gelingt ihnen die Flucht aus dem Gefängnis, in dem noch immer der Aufstand, dem schließlich auch McClusky zum Opfer fällt, tobt.
Das FinaleDie Schluss-Szene zeigt Mickey, Mallory und Gale in einem idyllischen Waldstück, wo für Gale das Abenteuer ein Ende finden wird. Seiner Beteuerung, dass doch immer eine Person überleben müsse, um von ihren Taten zu berichten, entgegnen die beiden, dass als Zeuge doch die immer noch laufende Kamera da sei. Ganz Amerika wird Zeuge dieses letzten Mordes.
Weiterführende Informationen:
Filmmusik
Medienkritik in Film und Soziologie
MTV-Ästhetik
Nachahmer-Morde
Wissenswertes zu Film und Dreh
Weitere Informationen im Internet:
Vergleich der deutschen Fassung mit dem Director’s Cut auf Schnittberichte.com
Natural Born Killers – Jenseits von gut und böse – Essay zum Film
Das Script zum Film in der Tarantino (Orginal-)Version
Der Trailer zum Film.
Quellen:
Natural Born Killers in der Wikipedia (eng.)
Natural Born Killers auf rottentomatoes.com
Natural Born Killers in der Wikipedia (dt.)
Cast & Crew
-
Oliver Stone
-
Woody Harrelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mickey Knox
-
Juliette Lewis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mallory Wilson Knox
-
Tom Sizemore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Scagnetti
-
Tommy Lee Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dwight McClusky
-
Robert Downey Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wayne Gale
-
Rodney Dangerfield
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ed Wilson
Regie
Schauspieler
-
O-Lan Jones
-
Edie McClurg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Wilson
-
Sean Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kevin Wilson
-
Louis Lombardi
-
Balthazar Getty
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tankwart
-
Mark Harmon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mickey Knox
-
Pruitt Taylor Vince
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kavanaugh
-
Russell Means
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alter Indianer
-
Lanny Flaherty
-
Maria Pitillo
-
Richard Lineback
-
Kirk Baltz
-
Dale Dye
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dale Wrigley
-
Evan Handler
-
Josh Richman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Soundman
-
Melinda Renna
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Antonia Chavez
-
Steven Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Emil Reingold
-
Adrien Brody
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kameramann
-
Joe Grifasi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deputy Sheriff Duncan Homolka
-
Hank Corwin
-
Robert Swan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deputy Napalatoni
-
Arliss Howard
-
Jared Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) London Boy
-
Richard Rutowski
-
Oliver Stone
-
Quentin Tarantino
- Genre
- Thriller, Romanze, Mediensatire, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Wüste
- Handlung
- Amoklauf, Brutalität, Brücke, Eingeborener, Fernsehen, Fernsehmoderator, Fernsehquote, Flucht, Freiheitsentzug, Gefängnisausbruch, Gefängnisdirektor, Gewalt, Gewaltausbruch, Glatze, Halluzination, Indianer, Journalist, Kamera, Korrupte Polizisten, Kotze, Kultfilm, Massaker, Massenmord, Mord an Mutter, Mutter-Tochter-Beziehung, Mörder, Rausch, Reporter, Revolte, Ring, Road Trip, Sadist, Schießerei, Schlange, Schlangenbiss, Schrotflinte, Schusswechsel, Sensationspresse, Serienmörder, Skorpion, Tanzen, Traum, Töten, Vater-Tochter-Beziehung, Vatermord
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Natural Born Killers
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Kritiken (2) — Film: Natural Born Killers
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Kommentar löschen"Natural Born Killers" verpackt die arrogante Oberlehrerhaltung, die sich wie ein roter Faden durch Stones Filme zieht, in eine gewollt anstrengende und artifizielle Inszenierung, wirbelt sich dabei von Kameramodus bis LSD-Farbfilter kreuz und quer durch das Repertoire an Stilmitteln, und hat in Wirklichkeit doch nichts zu erzählen. Dass Oliver Stone die Medien verachtet, ebenso wie die Gesellschaft - all das hat er bereits Jahre zuvor in "Talk Radio" mehr als offensichtlich durchblicken lassen.
Wie viele andere dümmliche Roadmovies der 90er-Ära wird auch "Natural Born Killers" aufgrund seiner ausufernden Gewaltexzesse, des Soundtracks (einziger Lichtblick!) und des Namens Tarantino auf dem DVD-Cover nachwievor und vollkommen zu Unrecht verkultet.
23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
karma-karman 2010/10/20 00:45:20
Antwort löschenEndlich sagt's mal eienr... ;) "Natural Born Killers" ist ein meiner Meinung nach völlig überbewerteter Film!
patcharisma 2010/10/20 00:45:30
Antwort löschenHaha! Cool geschrieben!!!
Hitmanski 2010/10/20 00:46:28
Antwort löschenZweimal Dankeschön :)
m.laterne 2010/10/20 07:02:40
Antwort löschenAber ein geiler Soundtrack
Filmsuechtiger 2010/10/20 09:33:10
Antwort löschenD'accord. Aber Harrelson ist genial.
Hitmanski 2010/10/20 09:44:01
Antwort löschenSoundtrack hebe ich ja sogar noch positiv hervor; Harrelson ist auch ziemlich gut, auch der übrige Cast ist halbwegs ordendlich - aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, für was für einen Mist sie sich da hergegeben haben...
fabel 2010/10/20 12:56:53
Antwort löschenKann ich dir nur zustimmen. Bin dabei sogar eingeschlafen letztens. ;)
Hitmanski 2010/10/20 14:39:31
Antwort löschenKann ich sogar nachvollziehen, auch wenn diese nervöse Inszenierung bei mir eher Kopfschmerzen, denn Müdigkeit verursacht. Ich hab auch drei Mal gebraucht, bis ich ihn endlich einmal am Stück durchgucken konnte...
GRooGGer 2011/04/20 12:24:36
Antwort löscheneiner der wenigen film wo ich nach 10 min abbrechen musste.
kinokumpel 2011/06/17 22:14:56
Antwort löschen"Vollkommen zu Unrecht verkultet." Wunderbar getroffen. Dankesehr.
Alle 12 Antworten zeigen
Roldur 2011/08/07 12:45:35
Antwort löschenIn die länge zieht sich der Film schon...ob jetzt Kult oder nicht trifft der Film doch viel besser den Kern seiner Aussage wie true Romance nach demselben Drehbuch :D
jens nielsen 2011/12/18 23:30:57
Antwort löschenich denke er ist kult und einfach großartig. er ist aufregend und als zuschauer fühlt man sich als würde einem ins gesicht geschlagen werden, weil zum ersten mal einem bewusst wird, wie sehr die leute geil nach medien sind und wie die medien alles daransetzen, unser leben zu bestimmen.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAnstrengend, spannend, polarisierend!
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Kommentare (93) — Film: Natural Born Killers
Kommentar schreibenRolyK 2012/01/31 01:43:10
Kommentar löschenInteressanter Stil, gute Schauspieler. Blutig und krank.
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kahaujiko 2012/01/01 15:51:05
Kommentar löschendie pure verfilmte crazyness. ich liebe es. er verherrlicht gewalt auf eine so exzessive art und weise, dass es schon wieder funny ist. er ist grell. er ist absolut nicht mainstream.
er ist eine droge. man will mehr.
die awesomeness dieses films zwingt mich dazu gutturale mikrosätze zu schreiben.
und anglizismen.
uahhhh
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JoxyNox 2011/12/23 20:13:22
Kommentar löschenBitte ankreuzen: Krankhaft gewaltverherrlichend? Ja/Nein?
Über den Film kann man sich streiten und das ist auch gut so.
Ist das Werk zu sehr aus der moralisch korrekten Welt gezogen, oder ist es einfach nur Kunst?
Ich sehe es als Kunst an und Kunst kann man nicht falsch verstehen, denn Kunst besteht aus Gefühlen. Entweder man fühlt dasselbe, oder man kann nichts damit anfangen.
Man merkt, dass Tarantino beteiligt ist, in dem Fall sogar die gesamte Story erfunden hat. Unter anderem auch an der grandios ausgewählten Musik, die von Leonard Cohen über Rage Against the Machine und den Nine Inch Nails zu Patti Smith und Bob Dylan und zurück reicht.
Kamerafahrten durch Mushroom-Trips dürfen in so einem Film genauso wenig fehlen wie die häufigen Wechsel zwischen schwarz/weiß und Farbe, oder auch mal der Einbau eines komplett anderen Genres.
Ein Film, über den man sich konstruktiv streiten sollte. Allerdings logischerweise erst, nachdem man ihn gesehen hat. Und falls das noch nicht der Fall ist, sollte man es schleunigst tun!
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waltwhite 2011/12/23 12:29:18
Kommentar löschenOb sich der Cutter des Films nach der Fertigstellung ins Nirvana geballert hat? Man weiß es nicht. Extrem schwer zu ertragen, aber der Film ist eine Droge, der man sich nur sehr schwer entziehen kann. Ein Mittelfinger an Medien, soziales Verhalten, Ruhm, Ehre, ach, ein Mittelfinger an Hollywood. Traumhaft hässlich mit nahezu hypnotischen Darstellerleistungen. Jeder verarscht sich selbst und amüsiert sich köstlich dabei. Die dargestellte, überspitzte Kritik an der Sensationsgeilheit gilt noch bis zum Ende unserer Zeit.
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AlexanderDeLarge 2011/12/17 23:19:55
Kommentar löschenSo will ich heiraten.
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HxC_Moe 2011/12/15 13:56:09
Kommentar löschenGute Sozialkritische Komödie. Die Idee ist echt super und die Schauspieler sind auch echt klasse. Interessant ist dass sie es schaffen, dem Zuschauer wirklich so sympathisch zu werden, was echt schräg ist, da sie echt ganz schöne Arschlöcher sind. Aber das ist ja grade die Aussage des Films. Mit dem Stil des Films könnte manch einer nicht klar kommen, da es doch sehr chaotisch und schräg gefilmt ist - ist halt Geschmackssache. Gut ist der Film auf jeden Fall, ein Klassiker denk ich mal. Gibt eine Empfehlung für Außergewöhnliche-Filme Gucker.
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VisitorQ 2011/11/21 19:18:43
Kommentar löschenBoah. Es gab eine Zeit, da habe ich den Film ständig gesehen. Wirklich bis zum erbrechen. Jetzt habe ich ihn seit Jahren nicht mehr gesehen. Aber so langsam bekomme ich wieder Lust. Und ich weiß genau: Es wird eine aufregende, fasznierende und nervenaufreibende Reise. Ich bin bereit.
I've seen the future. It is murder.
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el-deglabolo 2011/10/31 12:06:56
Kommentar löschenVerdammt verwirrende Medienkritik!
An sich nimmt sich der Streifen zu wichtig. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen. Auch die Handlung selbst verliert ab der Hälfte etwas arg an Fahrt. Noch erwähnenswert ist die total miese deutsche Synchronisation - muss denn sowas sein?
Allerdings hat der Film auch ein paar gute Momente, wie die "Sitcomszene".
An sich ist der Film recht interessant, reitet aber zu langatmig auf den gleichen Thema rum.
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M.G.D.911 2011/09/28 20:03:11
Kommentar löschenAbgefahrener und verrückter Thriller. Kaum in Worte zu fassen, aber dennoch genial gemacht.
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Hellbilly 2011/08/24 20:41:57
Kommentar löschenIch weiß wirklich nicht, was ich von diesem Film halten soll – das ist einerseits unheimlich unterhaltsam, andererseits aber mindestens genauso nervig.
Die Inszenierung mit anstrengend zu umschreiben, trifft es eigentlich nicht – das ist mehr als anstrengend, teilweise schon eine Qual. Die schnellen Schnitte, die verdrehten Bilder, die permanenten Farbwechsel, der Wechsel zwischen Echtzeit und Zeitlupe und nicht zuletzt die Comicsequenzen sind einfach zu viel des Guten. Das wirkt überladen, unausgereift, hektisch und unentschlossen. Eine solche Mischung kann wohl kaum einen Sehgenuss erzeugen und hat mich mit laufender Spieldauer immer mehr genervt.
Der Inhalt ist dagegen schon eher mein Fall – da hat man zwar auch massenweise verschiedene Aspekte aneinandergereiht, aber das wirkt bei weitem nicht so unüberlegt wie die visuelle Umsetzung. In der ersten Hälfte treten noch einige Längen auf, aber hinten raus nimmt der Film immer mehr an Fahrt auf, die verschiedenen Aspekte greifen ineinander und es entwickelt sich einfach ein klasse Thriller mir reichlich blutiger Action, zahlreich gesäten satirisch-zynischen Momenten und einem herausragenden Soundtrack.
Ob der Film jetzt eine allgemein verständliche Botschaft vermittelt, ist schwer zu sagen – aber ein oberflächliches und nur auf seine Extravaganz fokussiertes Actionspektakel ist das sicher nicht. Da schwingt im Hintergrund schon viel mit – allerdings sehr interpretationsoffen.
Die schauspielerischen Leistungen, sofern sie nicht durch die unmögliche Inszenierungsform in den Hintergrund gedrängt werden, können auch überzeugen. Da hat man sich mit Woody Harrelson, Juliette Lewis, Tommy Lee Jones, Robert Downey Jr. und anderen schon die richtigen ausgesucht. Die scheinen richtig Spaß am Ausflippen zu haben und bringen ihre extrovertierten Charaktere wirklich gut zur Geltung.
Ich tu mich mit der Bewertung sehr schwer – grundsätzlich ist das ein Film nach meinem Geschmack, aber die optischen Mittel zerstören einfach viel zu viel. Ein Film, den man sich gerne anschauen, aber eigentlich gar nicht sehen will, ist mir so auch noch nicht untergekommen.
Sehenswert ist er allemal – und wenn’s nur drum geht, um mal einen optischen Amoklauf miterleben zu dürfen…
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La Bardot 2011/08/23 23:17:27
Kommentar löschenWährend ich nun eben Leonard Cohens "Waiting For A Miracle" hörte, welches auch auf dem Soundtrack zu hören ist, fiel mir auf, dass folgende Liedzeile auf wunderbare Weise zu Mickey und Mallory passt:
Ah baby, let's get married,
We've been alone too long
Let's be alone together
Let's see if we're that strong
Yeah let's do something crazy,
Something absolutely wrong
While we're waiting
For the miracle,
for the miracle to come
Das ist nun zwar keine besonders konstruktive Kritik, aber ich wollte es erwähnen :-)
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xXxWantedxXx 2011/08/23 20:18:41
Kommentar löschenAnstrengende, pseudo-coole Mediensatire, die schlauer und wichtiger wirken will, als sie ist. Stone bedient sich hier der Mittel, die er kritisiert und die satirische Seite des Films verliert sich in zusehends unübersichtlicher werdenden, übermäßig brutalen Schießereien. Die Sitcom-Szene zu Beginn ist, das muss ich ja zugeben, schlichtweg genial, doch leider kann der Film dieses Niveau im weiteren Verlauf nicht halten. Darstellerisch kann 'Natural Born Killers' vor allem mit einem genialen Robert Downey Jr aufwarten, dem Woody Harrelson, Juliette Lewis, Tom Sizemore und Tommy Lee Jones allerdings in nichts nachstehen. Doch retten kann der Cast den Film nicht, wie auch der eigentlich recht schön zusammengestellte Soundtrack. Vielleicht hab ich 'Natural Born Killers' mit der falschen Einstellungen unter falschen Gesichtspunkten oder in der falschen Laune gesehen. Vielleicht ist 'Natural Born Killers' aber auch nicht viel mehr als ein gescheitertes Experiment, das zu Unrecht als Kult gilt und auf der Welle vieler stilistisch ähnlicher Filme der 90er mitgeritten ist. Nicht mein Geschmack.
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Punsha 2011/08/23 20:28:24
Antwort löschenWohl eher Letzteres. :)
duffy 2011/08/23 20:28:45
Antwort löschenMeiner auch nicht.
momopipi 2011/08/23 20:36:59
Antwort löschenNatural Born Killers ist ein abgedrehtes Grotesk-Feuerwerk. Der Film muss Kult sein, weil er einfach mal besser ist als die "ähnlichen Filme der 90er".
duffy 2011/08/23 20:40:20
Antwort löschenIsser nicht. Und mit dem Wort "Kult" wird eh viel zu locker umgegangen. Nie war ein Film weniger Kult als NBK.
momopipi 2011/08/23 20:45:09
Antwort löschendeine meinung bezüglich des missbrauchs des wortes "kult" teile ich absolut. trotzdem find ich, dass NBK kultig ist
horro 2011/08/23 21:18:28
Antwort löschen... und sind bei sehr subjektiv in ihrer Anwendung. Lasst mal jedem seinen Kult und jedem seine Definition von Trash ... worüber sollten wir denn sonst noch diskutieren ;)
duffy 2011/08/23 21:24:09
Antwort löschenTrash ist eh frei definierbar, aber Kult nun wirklich nicht. ;)
horro 2011/08/23 21:26:48
Antwort löschenKult wird zu Kult durch die rational nicht erklärbare Anbetung, die einer Sache entgegen gebracht wird ... oh Mann, bin ich wieder unglaublich lyrisch drauf heute, muss an der Hitze liegen ;D
duffy 2011/08/23 21:31:14
Antwort löschenNicht ganz. NBK wird, wie Hitmanski richtig erklärte, verkultet (zu Unrecht), aber dadurch noch lange nicht zum Kult, denn kultig ist der nun wirklich nicht. :)
momopipi 2011/08/23 22:24:06
Antwort löschenich finde, dass NBK eine aussergewöhnliche originalität ausstrahlt. und weil der film in gewissen aspekten sogar exotischere bereiche meines gehirns berührt, sodass ich sagen kann, dass ich auf sonderbare weise unterhalten wurde und weil der film einer dieser filme ist, die ich mir häufiger ansehen könnte (obwohl ich eher der strikte "1 mal anschauen-typ bin"), sehe ich den film als kultig an. aber ich würd gern das alles hier ausdiskuttieren, weil mich das interessiert^^ mein problem wird aber wahrscheinlich sein, dass ich die messlatte für das wort "kult" zu niedrig setze...
duffy 2011/08/23 23:25:16
Antwort löschenIch halte deine Erklärung für äusserst interessant, muss ich sagen.
Das hat zwar mit der eigentlichen Sache -> einen Kult um etwas machen, nicht viel zu tun, aber ich find's ne legitime Definition. Zumindest verstehe ich jetzt, was du meinst. :)
Alle 13 Antworten zeigen
sikkmeidack 2011/08/24 01:34:10
Antwort löschenauch nicht mein Geschmack wanted. Wenn so viele Punkte bei einem falsch reinkommen, könnte es auch echt am Film liegen. Unerträglich dummer crap. Grenzüberschreitende Effektgeilheit, die absolut substanz- und hirnlos auftritt. TV Mind / Black is white / it's in my brain now / shut Down / pictures on the wall
Murphante 2011/08/25 22:49:13
Antwort löschenihr habt doch alle gar nicht den Film verstanden ...
der hatte so schöne viele Zitate gehabt
und zweitens es gibt einen wahnsinnigen Unterschied zwischen der CUT Version und der UNCUT ...
die CUT Version versucht mit mehr Dialogen und mehr Text zu glänzen während bei der Uncut Version mehr auf die Brutalität ausgeht ...
also mit gefällt der Film so wie er ist und zu seiner Zeit damals war das echt ein Klassiker und für mich persönlich immer noch ein sehr guter Streifen den man sich mal anschauen kann ...
-Benson94- 2011/07/25 18:27:30
Kommentar löschenUnglaublich...ich weiss nicht wann oder überhaupt ob mich ein Film schon einmal emotional so mit gerissen hat.Natural Born Killers ist ein audiovisueller Amoklauf,ganz im positiven Sinne. Zu so grundverschiedenen Music-Acts wie Leonard Cohen, Bob Dylan, Depeche Mode, Rage Against the Machine oder Giacomo Puccini lässt Oliver Stone in körnigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, Zeichentrick- und Fotokollagen, knallbunte, sich beißende Farben, Slow-Fast-Slow-Motion, gekippte oder gekrümmte Bildeinstellungen und sonstige optische Gimmicks auf einen niederprasseln und unterstreicht die Allmacht der Medien und deren überfrachtenden, manipulativen Charakter. Hinzu kommen die exzessiven, mit Zynismus bis an die Schmerzgrenze gespickten Gewaltdarstellungen,welche die Karriere Stones beinahe beendeten.Dass Stones Wachrüttler so kritisch aufgenommen wurde, mag auch daran liegen, dass einige der Realität, die durch ihre überzogene Darstellung im Film willentlich zum Zerrbild ihrerselbst wird, nur ungern ins Auge blicken wollen. NBK steckt voller intelligenter Metaphern und angriffslustigem Subtext, so dass ein mehrmaliges Ansehen dringend erforderlich ist, will man den chaotischen, aber dennoch außergewöhnlichen Bildern dieser wahnwitzigen Tour de Force in vollem Umfang gerecht werden. “Jeder Mensch hat den Dämon ins sich, der Dämon lebt in uns, unser Hass ist seine Nahrung, Totschlag Vergewaltigung, er benutzt unsere Schwächen und Ängste und es überlebt nur das Böse. Uns allen ist gesagt worden das wir verkommene Scheisse sind seid wir angefangen haben zu atmen, und nach ner weile wird man irgendwie richtig böse.”
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Isolation 2011/07/25 18:50:55
Antwort löschenSehr schön geschrieben! Film hab' ich aber noch nie geschaut, muss ich wohl mal nachholen. :-)
Punsha 2011/07/24 16:37:30
Kommentar löschenDie überdrehten Medien verdummen uns, und die Gesellschaft nimmt's dankend an. Hut ab vor deiner provokanten, grotesken und so wahren Inszenierung, Oliver Stone. Doch Natural Born Killers ist nicht da, um gemocht zu werden. Wer die Taten der beiden Protagonisten Mickey und Mallory Knox "lustig" und "geil" findet, ohne den Hintergrund zu kennen, der gehört wohl genau zu dem Typ Mensch, den Stone mit diesem Film zu kritisieren versucht. Was jedoch die Art der Inszenierung betrifft, so stimme ich den negativen Kritiken zu. Obgleich das Ganze gewollt ist: Es ist und bleibt anstrengend bis unerträglich. Ich schau mir ja auch nicht freiwillig das RTL-Nachmittagsprogramm an...
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fkfilmkritik 2011/07/19 22:10:48
Kommentar löschenEin satirischer Trip mitten in eine kranke Gesellschaft. Zwei Killer fahren durch eine bunte bis schwarz/weiße LSD-betriebene City. Wilde, wackelige Kamerafahrten. Schnitte über Schnitte, unkontrolliert wirkend zusammengewürfelt. "Natural Born Killers" rockt. Noch besser rockt allerdings die Musik. Titel wie "Something I Can Never Have" oder "Shit List" werden hier rockig zusammengemixt. Das ganze kann nerven, polarisieren und für den anderen unerträglich sein. Für mich ist das ein derbe, wackelige, schräge, verrückte und komische Satire mit der besten Sitcom-Szene ever made.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Wumz 2011/07/20 00:11:24
Antwort löschenJa, die Sitcom-Szene ist echt der Knüller.
fkfilmkritik 2011/07/20 06:24:28
Antwort löschen:):)
DerDude_ 2011/06/16 06:26:42
Kommentar löschenMit Tricktechnik, Zwischenschnitten und stranger Musikauswahl , die den film wie eínen Drogentrip wirken lassen , versucht Oliver Stone seinen Film zu einem Arthouse Meisterwerk zu bringen , welches der Film nicht ist.
NBK ist zwar sehenswert aufgrund seiner , durch die megaheftige Gewalt erzeugte, verstörende und hilflose Wirkung auf den Zuschauer, aber eigentlich steckt hinter dem Film , Stones Hass auf die Medien .Mit all der Taschenspielerei versucht er davon abzulenken , das NBK nicht Medienkritisch ist , sondern Stone einfach nur ausdrücken wollte wie sehr er die Medien hasst.
VORSICHT SPOILER Mit dem bestialischen Mord an dem Reporter am Ende dürfte das wohl jedem klar sein.SPOILER ENDE
Dennoch ist der Film , allein schón wegen dem meisterhaften schauspiel von Woody Harrelson und dan anderen Darstellern absolut sehenswert
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Lorion42 2011/06/02 13:53:17
Kommentar löschenEin Film der Generation-X. Ich bin eine Generation jünger und muss sagen: Ich mag ihn nicht. Er ist nicht zeitlos und der Unterhaltungsfaktor ist auf einem sehr niedrigen Niveau. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die den Film "so lala" finden... er provoziert und radikalisiert. Wer auf Videokunst der 90er steht, wird diesen Film auch aufgrund seiner kritischen Aussage lieben. Allen anderen sei gesagt: guckt ihn euch besser nicht an!
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patcharisma 2011/06/02 22:22:48
Antwort löschenCool, Lorion! ;-)
Lockenheada 2011/04/17 22:09:16
Kommentar löschenGut, schlecht, anstrengend, aufregend, brutal, verstörend, schön, langweilig, schnell.
Einer der besten Soundtracks und eine schöne Liebesgeschichte mit viel Brutalität.
Der Film hat kein Genre und passt in keine Sparte und er hat mir sehr sehr gut gefallen.
Ehrlich gesagt ist die Medienkritik nur zu erkennen wenn man weiß dass sie da sein soll.
Mich hat er einfach sehr gut unterhalten.
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Benjamin Stolz 2011/03/28 22:05:15
Kommentar löschenPositiv:
- Woody Harrelson. Spielt auch hier wieder sehr überzeugend.
- Gut gemachte Comic-Szenen
- Absolut bizarr
Kritik:
- Völlig überladen mit filmischen "Stil"mitteln.
- Diese (s.o.) sorgen dafür, dass es kaum Handlung gibt.
- Anstrengender als so manche Diskonacht im Vollrausch.
- Keinerlei Anstöße zum Weiterdenken.
Fazit
Stone mag die Medien nicht, denn die Medien sind gierig. Ist angekommen. Was darüber hinaus von dem Film bleibt, ist eine Menge Brutalität, die die Botschaft zwar transportiert, dem Film aber gleichzeitig die Tiefe raubt. "Natural Born Killers" verlangt einem Anstrengung ab, ohne die Anstrengung in Form von guter Unterhaltung oder Nachhaltigkeit über das Filmende hinaus zu belohnen. Fans von bizarren Filmen wie "Fear and Loathing", die darüber hinaus ordentlich Gewalt vertragen, mögen ihn höher bewerten, mir persönlich hat er aber nur mäßig gefallen.
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MarianoRodriguentino 2011/03/26 19:49:21
Kommentar löschenNatural Born Killers ist moderne, hohe Kunst. Solch eine Art von Kunst ist erst einmal sehr schwer zu verdauen und der Zuschauer braucht seine Zeit um sich auf diese ganz eigene faszinierende Welt einzulassen und dann ist der Film nur noch hypnotisierend und absolut packend.
Schon die Anfangsszene im Cafe haut dem Zuschauer so viele Eindrücke und Stilmittel um die Ohren, dass dieser sprachlos ist. Farbwechsel und schnell wechselnde Kamerawinkel unterstreichen das Chaos in der Dramaturgie, der Gesamtstimmung und der Thematik des Films. Hinzu kommen Comicsequenzen und andere groteske Einblendungen, die für Sekundenbruchteile den Wahnsinn der Protagonisten aufblitzen lassen.
Die Hauptrollen, so wie die Nebenrollen sind perfekt besetzt und fügen sich zu einem bizarren aber trotzdem wunderschönen Gesamtbild.
Es wird oft die Gewaltverherrlichung in dem Film kritisiert. Dabei findet man keinerlei übermäßig brutale Ausschnitte oder detailliertes Gemetzel. Es sind die Inszenierungen der Gewalt, die Hektik, und die wahnsinnig kreativen Monologe, die aus Natural Born Killers eine Art kurz anhaltende Gehirnwäsche machen oder positiver ausgedrückt, die den Zuschauer zum Nachdenken bringen.
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