Pulp Fiction

Pulp Fiction (1994), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 03.11.1994


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Kritiker
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von Quentin Tarantino, mit John Travolta und Samuel L. Jackson

Mit Pulp Fiction schuf Quentin Tarantino die Mutter aller ‘Kultfilme’, in dem er philosophische Profikiller, abgebrühte Boxer, perverse Entführer und eine verführerische Gangsterbraut in eine wahnwitzige Geschichte schmiedete.

Was braucht man für ein gutes Stück Pulp Fiction (zu deutsch: Schundliteratur)? Ein Gauner-Pärchen, zwei Auftragskiller, eine Uhr, einen Koffer geheimnisvollen gold-glänzenden Inhalts, eine Menge Adrenalin in Form einer Spritze, Gespräche über das europäische metrische System von Fastfood und die Gefährlichkeit gewisser Fußmassagen, ein Bibelzitat (Ezekiel 25:17), einen versehentlichen Kopfschuss und einen Cleaner, einen Boxer auf der Flucht und die perverse Begegnung mit einem roten Gummiball, göttliche Vorsehung und eine Läuterung. Und das ist nur ein Bruchteil der Charaktere und Geschichten, die dem Publikum hier auf fundamentale Weise näher gebracht werden. Das Ganze wird auf geschickte Weise miteinander verwoben (gerne auch ohne die zeitliche Abfolge zu sehr zu berücksichtigen) und untermalt von einem groovenden Soundtrack. Heraus kommt ein Film, der direkt zum Klassiker wurde. Eben ein gutes Stück Pulp Fiction…

hintergrund & Infos zu Pulp Fiction
Da soll nochmal einer behaupten, es würde nichts bringen, wenn man den ganzen Tag in einem Video-Store abhängt und sich Film um Film reinzieht. Denn durch diese etwas andere Schule des Lebens schuf sich der Schulabbrecher Quentin Tarantino ein Filmwissen, um das ihn so mancher Filmschaffender nur beneiden kann, und das sich in seiner zitatreichen Filmsprache niederschlägt. Pulp Fiction stellte einen Wendepunkt in der Produktion von Independent-Filmen dar: Independent goes Mainstream war die Ansage der Stunde. Nicht nur kommerziell war Pulp Fiction ein Riesenerfolg (bei geschätzten 8 Millionen Dollar Produktionskosten warf der Film allein in den USA knapp 100 Millionen Dollar Gewinn ab). Künstlerisch veredelt wurde der Erfolg von Pulp Fiction unter anderem durch den Gewinn der Goldenen Palme von Cannes und den Oscar für das Beste Original-Drehbuch. Auch für Miramax, die Produktionsfirma der Gebrüder Weinstein, bedeutete der Erfolg von Tarantinos Zweitlingswerk nach dem viel beachteten Reservoir Dogs den Aufstieg in die A-Liga der Filmproduzenten.

Mit einem untrüglichen Gespür für Dialog und Charakterzeichnung gelang es Quentin Tarantino einen, wenn nicht gar den Kultfilm der 90er zu erschaffen. Wie nebenbei förderte er das Comeback John Travoltas, der nach Staying Alive endlich wieder zeigen konnte, dass sich Tanzen und Talent sehr gut zu einer schmierig-lässigen Performance ergänzen können, die prompt mit einer Oscar-Nominierung quittiert wurde. Auch sonst glänzt Pulp Fiction mit einem wahren Arsenal erstklassiger Schauspieler von Uma Thurman über Samuel L. Jackson bis hin zu Bruce Willis, denen man die Spielfreude in diesem Episoden- und Ensemble-Film anmerkt. Quentin Tarantino hat mit Pulp Fiction die Messlatte für cool inszenierte und intelligent geschriebene Filme sehr hoch gelegt. Und man mag rätseln: Vielleicht war es ja auch die Aura Tarantinos, die in dem Koffer verborgen war… (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Pulp Fiction
Genre
Gangsterfilm, Schwarze Komödie, Kriminalfilm, Drama, Thriller
Zeit
1990er Jahre, Gegenwart
Ort
Los Angeles
Handlung
Abendessen, Aktenkoffer, Antiheld, Armbanduhr, Autofahrt, Bar, Barmann, Bibel, Boxen, Boxer, Drogen, Dusche, Eifersucht, Fast Food, Fernsehen, Folter, Fußfetischist, Gangster, Gangsterboss, Geschäft, Gewalt, Hamburger, Heroin, Joint, Katana, Keller, Kokain, Kultfilm, Massage, Motel, Musik, Nasenbluten, Oscargewinner, Perversität, Piercing, Pistole, Portemonnaie, Profikiller, Restaurant, Schießerei, Schuss in den Kopf, Spritze, Strip-Club, Tanzen, Taxi, Taxifahrer, Tomate, Twist, Verbrechen, Vergewaltigung, Überdosis, Überfall
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich, Hart, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18, Über 18 (Gewalt)
Tag
AFI Top 100, Episodenfilm, Kultfilm, Oscargewinner, Time's All TIME Top 100 Movies
Verleiher
Scotia International Filmverleih GmbH Deutschland
Produktionsfirma
A Band Apart, Jersey Films, Miramax, Miramax Films

Kommentare (627) — Film: Pulp Fiction


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Cairac

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Bewertung9.0Herausragend

ja ... kann einiges ne ;)

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Spearman

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Bewertung7.5Sehenswert

Beim ersten Mal noch recht gewöhnungsbedürftig. Beim zweiten Ansehen hat mir der Film schon besser gefallen. Zwei Killer gehen ihrem Geschäft nach, ein Pärchen begeht Überfälle; und sie reden und reden und reden, z.B. darüber, ob eine Fußmassage als Grund dafür ausreicht, einen Mann aus dem Fenster zu werfen. Das ist schon bizarr. Das gilt auch für die anderen Episoden dieser dann doch miteinander verwobenen Geschichte. Irgendwie bescheuert, aber doch sehr gut gemacht.

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M4STR0

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie mischt man den alltäglichen Alltag mit einem seriösen Setting? QT hat es uns mit Pulp Fiction gezeigt.

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juran

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Habe den Film jetzt glatte drei mal gesehen und dir fällt immer wieder noch ein Detail auf was du vorher übersehen hast. Terantino lehrt uns mal wieder einen Film so doppelseitig zu drehen, dass er dich auch noch beim dritten mal verwundert. Doch er wendet hier auch die Technik an, den Film so kunstvoll zu verpacken das er einen immer wieder nachdenken lässt. Es ist die wohl intelligenteste Filmproduktion seit Psycho. Doch der Film weist auch herausragende Schauspieler auf wie Samuel L. Jackson oder John Travolta. Travolta gefehlt
mir ganz besonders. In seiner dreißig jährigen Filmkarriere ist dies sein bester Film, ebenfalls bei Jackson und Terantino!

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Davki90

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Bewertung7.5Sehenswert

Coole Typen mit abgedrehten Sprüchen! Aber für mich etwas zu Dialoglastig und so etwas langatmig! Schade, hätte mehr erwartet. Hat aber auch sehr viele gute Actionszenen! Zu meinen Lieblingsfilmen gehört er aber leider nicht!

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Codebreaker

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Bewertung10.0Herausragend

QUENTIN TARANTINO #2 - PULP FICTION

DER Film aller Filme. Der beste Film aller Zeiten. Besser geht es nicht. Kino aller erster Klasse. Das Beste was es jemals gab.
Jaja, PULP FICTION ist wohl einer dieser Filme, wo mit Superlativen nur so um sich geschmissen wird, wo es Höchstwertungen gibt noch und nöcher. Den Film kennt und liebt eigentlich jeder. Kaum einer sagt hier wirklich etwas schlechtes drüber. Wenn man sich mit Filmen auseinandersetzt, kommt man einfach nicht um diesen hier drum herum. Das ist etwas ganz Besonderes und das gibt es auch kein zweites Mal. Obwohl man wiederum sagen muss, gibt es genügend Filme, ja wenn man so will sogar ein eigenes Genre, was es wahrscheinlich ohne PULP FICTION nicht geben würde.

Ich für meinen Teil habe mich damals, bevor ich PULP FICTION zum ersten Mal sehen sollte, mal wieder, von diesen ganzen Lobpreisungen leiten lassen und eben genau das erwartet, was es fast immer hieß: nicht nur "einen" der besten Filme aller Zeiten, sondern DEN besten Film. Und wie es nun schon öfters mal war, kann diese Erwartung unmöglich erfüllt werden. Schließlich gibt es genügend andere Filme, die ebenso hochgelobt werden - DER PATE, FIGHT CLUB, DIE VERURTEILTEN und und und. Und deshalb war ich eigentlich immer etwas "enttäuscht" von PULP FICTION. Natürlich soll das nicht heißen, dieser Film sei ein schlechter, die Wertung sagt ja auch etwas anderes, aber irgendwie habe ich eben immer "noch mehr" erwartet. Was ich einfach nicht bekam. So hatte ich es ja gestern in meinem Kommentar zu RESERVOIR DOGS auch schon angedeutet. Nachdem ich diesen Film dann ein drittes Mal und damit wieder zum ersten Mal auf Englisch, sah, muss ich jedoch sagen, dass er mir wirklich von Mal zu Mal NOCH besser gefällt. Aber dieser ganz gewisse Punkt, der diesen Film zu einem Lieblingsfilm macht, der ist noch nicht erreicht.

Ich denke es muss gar nicht mehr viel zu PULP FICTION gesagt werden. Dieser Film hat eigentlich alles was ein Film braucht um so einen Status zu erreichen oder besser gesagt um die Bezeichnung "einer der besten Filme aller Zeiten" zu verdienen. Diese komplett neue, unkonventionelle Erzählweise, die RESERVOIR DOGS bereits angedeutet hat, hat PULP FICTION nun perfektioniert. Hier ergibt alles erst nach dem Film einen Sinn, die gesamte Struktur, den Aufbau des Filmes erkennt man erst dann richtig an. Und das ist auch gut so, so bekommen doch einige Momente, die scheinbar recht "unbeeindruckend" erscheinen, eine komplett neue Wirkung bzw. Bedeutung, dazu vielleicht mal kurz ein

SPOILER (obwohl diesen Film eigentlich sowieso jeder kennt)
Der Tod von Vincent Vega beispielsweise, wirkt im ersten Augenblick eigentlich recht unspektakulär und fast schon etwas schlecht gemacht, wenn man aber danach sieht, wie er quasi gerade erst dem Tode entgangen ist, wie durch ein "fucking Miracle", wobei sein Partner dem Gangsterdasein quasi entsagt hat und die zweite Chance die er neu erhalten hat, wirklich nutzt, Vega dies aber nicht tut, so ergibt das schon einen Sinn. Gott bestraft ihn dafür, er hätte ebenfalls aussteigen können, wollte dies aber nicht und ist deshalb auch gestorben. Vielleicht mal so eine Interpretation, die mir so in den Sinn kam.
SPOILER

Worauf ich hinaus will: die Art und Weise wie PULP FICTION erzählt ist, ist allein schon ein Grund für die Genialität des Films. Hinzu kommt dann auch die Detailverliebtheit eines Tarantino, diese vielen, super durchdachten und ebenso tollen Figuren und natürlich auch die genialen Dialoge, die Alltagsdiskussionen im Gangsterleben, diese belanglosen Sachen, die ein Tarantino weit ausfährt und zerpflückt und selbstverständlich auch die Schauspieler, ebenso der Soundtrack, die witzigen Momente und auch die "Coolness", hier stimmt eigentlich alles. Und auch hier hat man Szenen, die einfach dieses gewisse Gefühl übermitteln, was nicht jeder Film schafft. Was eben nur ganz besondere Filme schaffen. Beispielsweise die Szene mit Vincent und Mia in der Bar, die Episode rund um die "Bonnie-Situation" und so weiter. Gerade da wird klar, wie groß PULP FICTION ist und wie gut sich das anfühlt.

Wenn ein Film also all das schafft, wenn man ihn sich anschauen kann und sich voll und ganz hineinsaugen lässt, wenn ein Film quasi Filmgeschichte schreibt und er Menschen dazu anregt ähnlich vorzugehen und dann ähnliche Filme zu machen, wenn ein Film so unglaublich viele Menschen, ob nun Kritiker oder Fans, gleichermaßen beeindruckt und ihnen diese Lobpreisungen und hohen Wertungen entlockt, wenn ein Film, allein mit seinem Titel, es schafft sofort jedem Filmfan ein Begriff zu sein, dann geht für mich eigentlich nicht mehr. Dann ist es das, was Filme ausmachen. Das ist quasi Tarantinos Geschenk an die Menschheit. Wenn mir vielleicht auch einige andere Filme von ihm etwas mehr, auf persönlicher Ebene, bedeuten, so ist es doch PULP FICTION mit dem er sich unsterblich gemacht hat. Viel mehr, kann ein Film, für mich, nicht schaffen.

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jacker

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Ich mochte früher die gesamte Butch-Episode nicht so. Heute sehe ich sie ganz anders, weil es eigentlich die einzige Sequenz in PF ist, wo auch noch was übrig bleibt, wenn man "Coolness" abzieht - nämlich eine tiefe Emotion. Es ist natürlich QT-mäßig absurd, wie er die Bindung zu der Uhr etabliert (Walken's Geschichte) aber der Wert für Butch wird toll transportiert. Mittlerweile mein zweitliebster QT (glaueb ich).


Codebreaker

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Ich würde auch sagen, dass ich diese Episode am "wenigsten" mag, trotzdem finde ich noch ganz gut. Aber so habe ich das auch noch gar nicht gesehen, stimmt schon, dass man hier mehr als nur die Coolness bringt. Mal eine andere Sichtweise, gefällt mir!


georg1993

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Perfekt! Perfekt! Perfek!

Die Kunst nicht nur einen "guten" Film zu drehen, sondern einen Film der egal wie verf**** oft man in gesehn, auch nach dem 100000000stenden Mal immer noch in unbekanntes, liebevolles Detail durchblitzen lässt, dass ist es wirklich hohe Kunst!!!

LG

"Der Oberfußmeister"

Und sind wir mit diesen Film glücklich?

JA WIR SIND GLÜCKLICH!

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don.kanaille.52

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ich bin Amerikaner, Süße. Unsere Namen bedeuten einen Scheiß."

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BleedingSoul

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gehört zu den Klassikern. Ein Streifen, den man gesehen haben muss. Da passt einfach alles. 10/10

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dertyp

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vincent: It's layin' your hands in a familiar way on Marsellus' new wife. I mean, is it as bad as eatin' her pussy out? No, but it's the same fuckin' ballpark.

Jules: Whoa, whoa, whoa. Stop right there. Eating a bitch out and giving a bitch a foot massage ain't even the same fucking thing.

Vincent: It's not. It's the same ballpark.

Jules: Ain't no fucking ballpark neither. Now, look, maybe your method of massage differs from mine, but, you know, touching his wife's feet and sticking your tongue in the holiest of holies ain't the same fucking ballpark. It ain't the same league. It ain't even the same fucking sport. Look, foot massages don't mean shit.

Vincent: Have you ever given a foot massage?

Jules: Don't be telling me about foot massages, I'm the foot fuckin' master.

Vincent: Given a lot of them?

Jules: Shit, yeah. I got my technique down and everything, I don't be tickling or nothing.

Vincent: Would you give a guy a foot massage?

Jules: Fuck you.

Vincent: You give them a lot?

Jules: Fuck you.

Vincent: You know, I'm getting kinda tired, I could use a foot massage myself.

Jules: Yo, yo, yo, man, you best back off. I'm getting pissed here. This is the door.

Vincent: There it is.

Jules: What time you got?

Vincent: 7:22 in the a.m.

Jules: No, it's not time yet. Let's hang back. Look, just 'cause I wouldn't give no man a foot massage don't make it right for Marsellus to throw Antoine into a glass motherfucking house, fucking up the way the nigga talks. That shit ain't right. Motherfucker do that shit to me, he better paralyze my ass because I'd kill the motherfucker. Know what I'm saying?

Vincent: I ain't saying it's right. But you're saying a foot massage don't mean nothing, and I'm saying it does. Now, look, I've given a million ladies a million foot massages, and they all meant something. We act like they don't, but they do, and that's what's so fucking cool about them. There's a sensuous thing going on where you don't talk about it, but you know it, she knows it, fucking Marsellus knew it, and Antoine should have fucking better known better. I mean, that's his fucking wife, man. He ain't gonna have no sense of humor about that shit. You know what I'm saying?

Jules: That's an interesting point. C'mon, let's get into character.

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mert

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Bewertung9.5Herausragend

Ich liebe Pulp Fiction, nicht umsonst ein Klassiker den Tarantino hier erschaffen hat.

Die unkronologische Erzählweise die klassischen Szenen von Samuel L. Jackson, John Travolta, Umma Thurman, Bruce Willis und Co. machen diesen Film einzigartig.

Wer heute den Film sieht wird den Hype vielleicht nicht ganz verstehen, aber man sollte ihn auf jeden Fall einmal in seinen Leben gesehen haben.

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howartwollowitz

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Bewertung6.0Ganz gut

Gangster Film: ja.
Unterhaltsam: eher weniger.
Tarantino schafft es einfach nicht einen mit ins Geschehen zu nehmen.
Man bekommt einfach nur Bilder an den Kopf geworfen die mit ein paar "coolen" Sprüchen vermixt mehr oder weniger unterhalten.

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JonnyvsSherlock

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Bewertung10.0Herausragend

Na gut, ihr habt ja gewonnen. Jetz kriegt Tarantinos Groschenfilm also auch von mir die Höchstwertung;)
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Honey Bunny: "I love you, Pumpkin."
Pumpkin: "I love you, Honey Bunny."
Pumpkin: "All right, everybody be cool, this is a robbery!"
Honey Bunny: "Any of you fucking pricks move, and I'll execute every motherfucking last one of ya!"

Allein der erste Dialog strotzt schon so vor Coolnes, Humor und Unterhaltungswert, dass es den ganzen Film widerspiegelt. Pumpkin und Honey Bunny sehen wir dann tatsächlich kaum noch, was ja echt schade ist. Aber dann kommen Vincent und Jules, die coolsten Killer der ganzen Branche. Mit zwei Schauspielern wie Samuel L. Jackson und John Travolta wurde hier echt die perfekte Wahl getroffen. Die Beiden spielen sich den ganzen Film lang förmlich gegenseitig an die Wand. Ich werde hier jetzt nicht zum x-ten Mal den Royal with Cheese Dialog zitieren, aber erwähnt werden muss er. Denn die Dialoge sind wirklich das Herzstück des Films. Tarantino hat hier so sau geniales Verbalgeschnatter aufs Papier gezaubert, dass die grandiosen Zeitsprünge in diesem Monster von einem Drehbuch nur wie Beiwerk erscheinen. Es ist informativ, es ist unterhaltsam, es ist einfach nur ein Riesenspaß. Fussmassagen, Burger, Unangenehmes Schweigen, Choppers, keine Motorräder. Immer wieder der Wahnsinn, wenn man auf die Laufzeit schaut, die einfach mal doppelt so schnell voranschreitet wie sonst. Und das ist bei satten zweieinhalb Stunden schon 'ne Meisterleistung.
Die Schauspieler habe ich ja schon erwähnt. Da sind natürlich noch viel mehr, die alle eine extrem gelungene Leistung hinlegen. Ein kurzer aber guter Auftritt von Christopher Walken, ein Bruce Willis am Rand zur Pseudocoolnes, Tim Roth und Amanda Plummer als sympathisches Kleinkriminellenpäärchen, Ving Rhames als einschüchternder Gangsterboss, Quentin selbst als Ehemann Jimmie, eine total süße Maria de Medeiros als Willis Freundin, dagegen absolut widerlich hier die beiden Sklavenhalter Zed (Peter Greene) und Maynard (Duane Whitaker). Und ich hab schon viel zu viele aufgezählt, obwohls noch einige gibt, die es verdient hätten. Auf keinen Fall vergessen möchte ich aber die absolut bezaubernde Uma Thurman, die hier in einer Meisterleistung aufblüht. In jeder Sekunde ist sie glaubwürdig und reizt ihren großartigen Charakter völlig aus. Dabei ist sie noch so sympathisch und hat einen Blick, den man nicht vergisst. Wenn sie zu "You'll Be a Woman Soon" abrockt, könnte ich mich jedesmal in sie verlieben. Und das ist nicht die einzige tolle Tanzszene im Film. Denn der Twist Contest von Mia und Vincent ist schlicht unvergesslich. Das ist eine dieser Filmszenen, die für immer haften bleiben und die ich für immer lieben werde. Auch hier erkennt man schon Tarantinos Händchen für die Musikunterlegung. Die Heorin Sequenz und noch so ein paar kleine Nuancen machen den Soundtrack zu etwas ganz Besonderem. Die restliche Inszenierung ist erstaunlich einfach gehalten. Die meisten Einstellungen könnten direkt aus dem Lehrbuch gehüpft sein, so klassisch ist das. Umso mehr fällt es dann auf, wenn mal ein paar Aufnahmen aus der Reihe tanzen. Umso mehr wird man ins Bild gesogen, wenn hier mal etwas verlangsamt wird. Der Blick heftet sich auf die kleinen Einzelheiten, und genau darum geht es im Endeffekt auch in "Pulp Fiction". So auch um die Charaktere. Die Ursprünge dieser endlos unterhaltsamen Gespräche. Alle haben sie ihre Eigenheiten, ihre Macken und ihre Coolnes und ihre Verständlichkeit. Es ist, wie Vincent Vega das Jack Rabbit Slim’s beschreibt: "I think it's like a wax museum with a pulse". Tarantino haucht den Wachsfiguren, den Drehbuchmarionetten wahrhaftes Leben ein.
Um damit wieder zur Story zurückzukommen, die wird bei jedem Ansehen noch besser. Vor allem, wie durchdacht die Episoden eigentlich zusammengeführt werden hat mich beeindruckt. Es ist zwar etwas seltsam, mitten im Film eine Weile sozusagen in die Zukunft zu greifen und dann woanders zu enden. Aber seine Wirkung hat es definitiv. Vor allem sorgt es dafür, dass wir die ganzen Auswirkungen des Zufalls oder Wunders (darüber wird lange genug philosophiert), dass den beiden Killern wiederfährt, erst am Ende vollständig wahrnehmen. Und am Ende macht es dann Jules zu einem absolut genialen Charakter, dessen Gedankengänge wir mitverfolgen können. Hier macht sich dann die Botschaft des Films bemerkbar. Was sind Zufälle? Was sind Wunder? Wie fügt sich alles zusammen? Und dabei überlässt Tarantino einem das Nachdenken, trotz einer Menge Gerede, im Endeffekt selbst. Am Schluss gehen die beiden Profikiller auf die coolste Weise, wie man ein Restaurant verlassen kann aus der Tür. Der Abspann grinst einen förmlich an und sagt:"Ich bin Kult."

Fabienne: "Whose motorcycle is this?"
Butch: "It's a chopper, baby."
Fabienne: "Whose chopper is this?"
Butch: "It's Zed's."
Fabienne: "Who's Zed?"
Butch: "Zed's dead, baby. Zed's dead."

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Sarkastiker

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This is a very tasty burger :D


popcarnage

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Bewertung9.5Herausragend

"Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder. [Und da steht weiter] Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe."

̿' ̿'\̵͇̿̿\з=(◕_◕)=ε/̵͇̿̿/'̿'̿ ̿

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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Herausragend

Mein "Verhältnis zu Tarantino ist zwar etwas zwiespältig, spätestens nach den beiden "Killie Billies" wollte ich keinen Film mehr von ihm sehen. "Pulp Fiction" aber ist definitiv einer der coolsten und rabenschwärzesten Filme aller Zeiten und verdient eigentlich die Höchstnote. Jackson, Travolta, Willis und Thurman auf höchstem Niveau und mit einem Wortwitz, der noch Generationen überdauern wird. Langer Rede kurzer Sinn: Zeitlos abgefuckter Gang(ster)bang!

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sachsenkrieger

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Uups he did it again. Der alte Mann und das Meer an Informationen ;)


JonnyvsSherlock

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:)


TheEighthHorcrux

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe mir den Film sozusagen aus Gruppenzwang angeschaut, verstand aber nicht ganz, warum er ein "Kultfilm" sein soll. Nicht falsch verstehen: ich fand den Film ganz gut, teilweise witzig (sowohl dialogische als auch Situationskomik) und teilweise spannend, und die Tanzszene war natürlich toll.
Ansonsten fand ich den Film aber teilweise zu langatmig oder übertrieben, und es fällt einem die recht häufige Benutzung von Fäkalausdrücken auf.
Also ganz nett und unterhaltsam, aber nichts Besonderes.

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HerrGurlitt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein freund und ich, seit kindertagen, hatten karten für "Pulp Fiction" gekauft und sind noch kurz zuvor auf ein kölsch in eine kneipe ...
vor der tür stand ein betonrohr und das fand ich sehr interessant und wollte das erstmal bewegen und richtig anschauen, anschließend entscheidend ob ich es wirklich brauche ...
also habe ich da rein gegriffen, hand wieder rausgezogen und mein kleiner finger war zur hälfte ab.
wie gesagt: wir hatten schon die tickets!
also ab in eine notaufnahme, annähen lassen und schleunigst zum kino.
da saß ich dann und mein finger pochte - ein an und für sich sehr gutes zeichen.
bis Uma Thurman dann die herzspritze bekam, da wurde mir kurz unscharf vor augen - aber der tanz von Travolta und ihr, hat mich sozusagen wiederbelebt.
unvergessen - ein toller film - vergeht wie nichts und wohl immer noch der beste Tarantino.
ein kultfilm vor dem Herrn!

p.s.: mein kleiner finger ist wieder wie neu! ;)

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HerrGurlitt

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alles klar und danke dir: wußte natürlich das er gewinnt, nur nicht wie. hat mich sehr geärgert, vor allem weil ich die ganze werbung und so ausgehalten hatte und dann sowas. haha - egal!
werde den nochmal schauen ohne werbung, auf DVD.


Altai

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Mach das aufjedenfall, habe mir auch die DVD zugelegt gehabt vor paar Jahren und ein Making Off mit kommentaren von den Schauspielern (Tadanobu) und dem Regisseur (Sergei Bodrow) ist auch dabei.


Purpur

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Bewertung6.5Ganz gut

Da der Film ja als Kult gilt, habe ich ihn mir angesehen und muss sagen, dass ich mir mehr erhofft habe. Fast bis zum Ende des Film ist die Handlung vor sich hin geplätschert, obwohl es ein paar gute Szenen gibt, aber die rechtfertigen nicht die lange Laufzeit. Dafür war manches zu sinnlos. Kurz gesagt: "Pulp Fiction" hat mich die meiste Zeit einfach nicht gefesselt.
Das Ende dagegen hat mich sehr überrascht. Es ist immer noch interessant darüber nachzudenken, weshalb "Pulp Ficton" meiner Ansicht nach kein schlechter Film ist.

Dennoch, ein Film, der es nur am Schluss schafft, mich mitzureißen, ist für mich kein Meisterwerk. Ich verstehe, wie man ihn lieben oder auch hassen kann, aber ich fand
ihn mittelmäßig bis gut.

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Hoxton

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Du hattest halt nicht die qaile Kindheit XXDD


Purpur

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Was meinst du damit?


the_chosen_one

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Bewertung9.5Herausragend

Ich finde diesen Film echt super!
Als ich ihn das erste Mal angesehen hab, war ich zwar etwas verwirrt aber konnte mich dann gut mit allem anfreunden. Das einzigste was vielleicht ein bisschen Störend war ist die Länge, aber trotzdem:
Wunderbare Schauspieler, witzige und auch geistreiche Dialoge(+übermäßige Benutzung des N-Wortes :D), und nette Geschichten.
Pulp Fiction ist einfach Kult, oder?

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vladvanhelsing

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

....."und mit Grimm werde ich die strafen..."

Irre, einfach irre geil :)

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