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New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde

The Twilight Saga: New Moon (2009), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 26.11.2009


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3.7
Kritiker
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.2
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26931 Bewertungen
390 Kommentare
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von Chris Weitz, mit Kristen Stewart und Robert Pattinson

In der Fortsetzung Twilights muss Kristen Stewart den Trennungsschmerz von Vampir Robert Pattinson überwinden.

In New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde wird die Liebe zwischen der Sterblichen Bella Swan (Kristen Stewart) und dem Vampir Edward Cullen (Robert Pattinson) erneut hart auf die Probe gestellt. Zunächst verschwindet Bellas große Liebe Edward aus ihrem Leben. Zu groß erscheinen Edward die Unterschiede zwischen dem Vampir-Dasein und dem Leben eines einfachen High-School-Teenagers — er trennt sich von ihr. Verletzt und mit gebrochenem Herzen schlafwandelt Bella durch ihr letztes Schuljahr. Trost spendet allein Jacob Black (Taylor Lautner), ein alter Freund aus Kindertagen, der Bella deutliche Avancen macht. Doch auch Jacob, der dem mysteriösen Stamm der Quileute angehört, scheint sein Geheimnis zu haben. Hinter dieses kommt Bella als sie eines Tages auf Laurent (Edi Gathegi), den Todfeind der Cullens, trifft. Bella schwebt in Lebensgefahr und kann Laurent nur entkommen, da sich plötzlich ein Rudel riesenhafter Wölfe auf den Angreifer stürzt. Unter diesen ist auch Jakob, der die Gabe besitzt, sich in einen Werwolf verwandeln zu können.
Als Bella bemerkt, dass Edward ihr immer in Gefahrensituationen erscheint, setzt eine gefährliche Spirale ein: Immer größere Risiken nimmt sie in Kauf, um Edward kurz bei sich zu wissen. Erst sind es nur riskante Fahrten mit Motorrädern, dann stürzt sich Bella von einer Klippe ins Meer. Um ein Haar ertrinkt sie, wird aber in letzter Sekunde von Jacob gerettet. Durch ein Missverständnis glaubt Edward, dass Bella bei ihrem Sprung von den Klippen ums Leben gekommen ist. Verzweifelt gibt auch er sich auf und will seinem Leben ein Ende setzen. Die Volturi, die mächtigste Familie in der Welt der Vampire, soll ihn auslöschen. Dann beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Schafft Bella es, Edward und die Volturi rechtzeitig aufzuhalten?

Hintergrund & Infos zu New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde
New Moon – Bis(s) Zur Mittagsstunde ist der zweite Teil der Twilight-Filmreihe. Er setzt die Handlung von Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen fort. Die Filme basieren auf den Bis(s)-Büchern von Erfolgsautorin Stephenie Meyer, die mit ihren Twilight-Romanen um die schöne Bella und den geheimnisvollen Edward einen globalen Vampir-Hype ausgelöst hat. Vier Büchern stehen dabei insgesamt fünf Verfilmungen gegenüber: Der vierte und letzte Roman der Reihe “Bis(s) zum Ende der Nacht” wird in zwei Teilen verfilmt. Der dritte Film der Reihe Biss zum Abendrot wird im Juli 2010 erscheinen, Teil 4 und 5 sind für Ende 2011 bzw. Sommer 2012 angekündigt. Der englische Titel des Films New Moon (dt. “Neumond”) bezieht sich laut Meyer auf die dunkelste Mondphase, New Moon handelt somit auch von der dunkelste Phase im Leben der Protagonistin Bella.

New Moon – Biss zur Mittagsstunde stellte am 20. November 2009 mit Einnahmen von 72,6 Mio. Dollar einen neuen Rekord der höchsten Tageseinnahmen in der Geschichte des amerikanischen Kinos auf. Insgesamt hat New Moon mehr als 710.000 Mio. Dollar eingespielt. Während Fans weltweit die Verfilmung begrüßten, zeigte sich die Kritik nicht restlos überzeugt von Chris Weitz’ filmischer Umsetzung des Romans “New Moon”. (AW)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde
Genre
Fantasyfilm, Vampirfilm, Abenteuerfilm, Drama, Liebesfilm
Handlung
Asexualität, Blut, Blutrausch, Durst, Enthaltsamkeit, Erotische Anziehung, Erotische Ausstrahlung, Erste Liebe, Frauenheld, Freund, Freundin, Geburtstagsparty, Große Liebe, Jugendliebe, Jungfrau, Kuss, Lebensgefahr, Liebe, Liebe gegen alle Widerstände, Liebesbeweis, Liebespaar, Liebeswirren, Roman, Romanze, Sexuelle Begierde, Telepathie, Vampir, Visionen, Werwolf, Zuneigung, Zärtlichkeit
Stimmung
Romantisch, Sexy
Zielgruppe
Teenie-Film
Tag
Bestsellerverfilmung, Franchise, Jugendbuch, Literaturverfilmung, Sequel
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Imprint Entertainment, Maverick Films, Summit Entertainment, Sunswept Entertainment, Temple Hill Entertainment

Kritiken (24) — Film: New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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2.0Ärgerlich

[...] Man nehme die Schwachpunkte von 'Twilight', verbessert sie kein Stück und fügt noch weitere Minuspunkte ein. Fertig ist 'New Moon'. Wer sich freut, dass Edward die meiste Zeit nicht vertreten ist, der sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass Jacob nun fast immer Anwesend ist, und der ist keinen Deut besser. Das Drehbuch ist dermaßen abgeharkt und schludrig zusammengefuscht, das es einen vor dem nächsten Dialog schon beinahe graust. Wir werden in ein seelenloses Geplänkel geworfen, in der glänzende Waschbrettbäuche, blasse Naivität, schlimme Albernheiten und trockene Langeweile regieren. 'New Moon' ist der Höhepunkt der Leere und zieht sich so unglaublich in die zähe Länge, dass die eigene Geduld wirklich auf eine harte Probe gestellt wird. Aber wozu? Beglückwünschen kann man sich am Ende auch nicht wenn man es durchgehalten hat, viel mehr muss man sich mit den verstörenden Nachwirkungen herumschlagen. Vampire und Werwölfe an allen Ecken, doch Biss hat der Film keinen. Dazu kommen noch furchtbare Effekte und das billige Machwerk ist in seiner ganzen Ödheit komplett. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Langsam dreht die Kamera ihre Kreise um die melancholisch dreinblickende Bella, während im Fenster die Jahreszeiten vorbei fliegen und Emotionen via Voice-over verkündet werden.
Der Nachfolger zum Kassenschlager TWILIGHT geizt nicht mit Szenen dieser Art, und es ist noch immer erstaunlich, dass sich die Internet-Communities weltweit zu Hütern stoker‘scher Weisheiten aufschwingen, und die harmlosen und völlig legitimen Variationen diverser tradierter Vampir-Eigenschaften als Angriffspunkt herausgepicken, anstelle sich mit den vielen Defiziten in Dramaturgie und Inszenierung auseinander zu setzen, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Reihe ziehen.

Denn viel hat sich in dieser Hinsicht nicht verändert, im beschaulichen Forks: Chris Weitz (ironischer Weise bekannt geworden durch das Zotenfeuerwerk AMERICAN PIE) erzählt die Geschichte um das Mädchen zwischen zwei Männern im Ton des Vorgängers weiter - wohlwollend könnte man jenen Inszenierungstil wohl als der Handlung verschrieben bezeichnen, doch es liegt weitaus näher, ihm eine gewisse Uninspiriertheit und fehlendes Gespür für die große Leinwand zu attestieren. Zumindest phasenweise lässt sich dies auch über den Plot sagen, der nun zwar immerhin eine haarige (höhö) ménage à trois samt dazugehöriger Konflikte andeutet und vorbereitet, grundsätzlich allerdings deutlich zu wenig Stoff auf deutlich zuviel Länge aufplustert und besonders im Mittelteil eher anödet, denn unterhält.

Aber obwohl auch NEW MOON damit kein guter Film im klassischen Sinne ist, es noch immer leicht fallen dürfte, sich über Dialoge, die ebenso der Feder eines schmachtenden Abiturienten auf Shakespeare-Trip entsprungen sein könnten und den Einsatz von Dramatik heuchelnden SlowMotion-Aufnahmen, die jenem Körperkult huldigen, der im noch immer klemmigen Subtext wacker bekämpft wird, lustig zu machen - irgendwie erwischt man sich hin und wieder doch dabei, diese Pausenhof-Maskerade mit Interesse - und ja, auch Spaß - zu verfolgen.

Denn vielleicht liegt der große Erfolg des Phänomens TWILIGHT gerade in seiner oftmals höhnisch belächelten Naivität begründet; in der Tatsache, dass er eine filmische Reflexion jugendlicher Gedanken und Gefühlswelten anbietet, die Alltagsprobleme ganz bewusst in einen übernatürlichen Kosmos abstrahiert, und dabei eine ewig währende Liebe als einzige große Konstante, um die es sich zu kämpfen und zu sterben lohnt, versteht. Das mündet zugegebenermaßen oftmals in schwülstigen Eskapismus für Pubertierende, ist letztlich aber doch auch in der Tradition all jener großen Dramen, denen Stephenie Meyer so behände hinterher zu schreiben versucht. Für all jene, die sich nicht zur Kernzielgruppe zählen dürfen, bleibt immerhin die Möglichkeit, sich noch einmal jung zu fühlen, und Teil einer mit Vampiren und Werwölfen aufgepimpten, und mit tollem Soundtrack unterlegten Seifenoper zu werden. Es gibt eindeutig Schlimmeres!

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Anj S: Mann beisst Film

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6.0Ganz gut

Für das actionliebende Herz hat „New Moon – Biss zur Mittagsstunde“ leider sehr wenig zu bieten. Der Ton der Films ist eher ruhig und muss streckenweise doch sehr aufpassen, nicht ins Dösige abzurutschen. Nette Abwechslung bietet hier der Clan der Werwölfe, der mit einigem Geknurre und Gerenne schon mal den Boden wackeln lässt. Die Animation ist hier auch in Ordnung – wenn man nicht allzu genau hinsieht. Was in den achtziger Jahren in „Die unendliche Geschichte“ beim fliegenden Flauschedrachen Fuchur noch toll anzusehen war, schreit in einem Fantasyfilm des 21. Jahrhunderts schon nach ein wenig Überholung. Niedlich, aber verdammt unecht sind Eigenschaften, die einem bei den Werwölfen sofort ins Auge springen. Schade, dass man die nicht ein wenig gruseliger gestalten konnte.

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Xander8112: Xanders Blog

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2.0Ärgerlich

Zugegeben, wirklich viel kann ich da nicht zu sagen, da ich von dem Film nur 40 Min. gesehen habe, aber: Das sind 40 Min. mehr, als ich nach dem ersten Teil je wieder sehen wollte. Und: Es ist in diesen 40 Min. aber auch mal so gar nichts passiert. Bella ist depressiv, muss aber immer noch den Schlüpfer wechseln gehen, wenn sie Edward nur ansieht. Dieser lässt sie aber aus Sorge um ihre Sicherheit allein in einem Wald voller Werwölfe zurück und eigentlich regnet es nur. Sehr schön bei welt.de nachzulesen, ein Zitat fasst das gut zusammen: „Und wenn die netten Vampire insgeheim die besseren Menschen sind, warum weigert sich Edward dann, die nach dem Biss geradezu dürstende Bella zu beißen? Man weiß es nicht, Bella versteht es nicht, es ist ein Jammer. Noch drei Jahre soll die Ärmste warten, sagt Edward wie ein besorgtes Elternteil, das zu verstehen gibt: Kind, mach doch erst mal eine ordentliche Ausbildung. Und dann auch nur unter einer Bedingung: Vorher muss geheiratet werden. Meine Güte.“
Zumindest für das bis zum Einschlafen Miterlebte gibt es zwei Punkte. Vielleicht guck ich mal auch den Rest. Ist aber eher unwahrscheinlich.

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draco2111

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So ganz unrecht hat Ziad nicht. Allerdings war der Rest des Films nicht besser. Es ist einfach nichts passiert.


Xander8112

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Womit genau hat Ziad nicht unrecht? Das er einem einfach vorwirft, nicht frei zu denken, nur weil man (scheinbar) nicht seiner Meinung ist? Ein Blick in seine bewerteten Filme lässt mich jedenfalls denken, dass er auch nicht frei denkt, sind doch so ziemlich alle Filme dort ziemlich super. Nur ein Bruchteil liegt unter sieben Punkten.
Wenn du seinen ersten Satz meinst: Ich glaube nicht, dass ich den Rest plötzlich super gefunden hätte. Immer noch nicht.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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0.0Hassfilm

Er ist wirklich schockierend, dieser zweite Teil der „Twiilight-Saga“. Damit ist aber nicht gemein, dass der Kampf um Bellas Liebes irgendwelche intensiven Spannungsschrauben in Gang setzt, eher im Gegenteil. Schockierend ist „New Moon“ vielmehr deshalb, weil er qualitativ auf dem Boden liegt, ungefähr so wie ein Vampir mit einem Pflock im Herzen.

„Twilight“ gehört seit einigen Jahren zu der Gattung der Phänomene. Ähnlich wie einst Harry Potter bissen sich die Romane von Stephanie Meyer an der Spitze der Bestseller-Listen fest und eine gigantische Schar von Fans gruppierte sich darum, wie die Motten um Lichts. Das Hollywood die Autorin umgarnte ihre Werke zu verfilmen war da keine Überraschung genau wie sein kommerzieller Erfolg. Doch bereits beim ersten Film fiel auf, dass anders als etwas beim Zauberlehrling mit der Rundbrille, die von Meyer erdachte Welt eher etwas zweitklassig daher kommt. Klar, de Darsteller sahen alle schön aus, aber so richtig überzeugend waren sie nicht, ganz im Gegenteil zu ihrem Teint, der so blass war, dass so mancher Gruftie grün vor Neid wurde.

Teil eins, war gewiss kein schlechter Film. Er erfüllte brav die Anforderungen: Hübsche Darsteller, etwas Mystik und bitte alles schön sauber. Teil zwei geht noch weiter. Da die Hauptdarsteller mittlerweile zum wahren Objekten verkommen sind, scheint sich Regisseur Chris Weitz mehr dafür zu interessiere wie man sie am hübschesten in rechte Licht setzt. Die Dramaturgie der Geschichte bleibt dabei auf der Strecke. Allgemein ist die Handlung eh ein müder Witz. Die Fans werden vielleicht seufzend dahinschmachten wenn die gute Bella wieder einmal ihren blassen Loverboy Edward sieht. Dass dies nur dann passiert wenn Bella sich in Gefahr bringt, fühlt sich dabei keineswegs nach einem Element des Mysteriösen an, sondern viel mehr nach einem Drehbuch, dass selbst so mancher Soap Opera peinlich wäre. Ähnlich platt und unbemüht wie in einer Seifenoper geht es dann auch bei „New Moon“ zu. Mag sein dass es sich um Liebe handelt, aber mit sonderlich viel Liebe wurde dies nicht auf Zelluloid gebannt. Wer braucht schon Liebe wenn es genug Fans gibt?

Die Hysterie rund um Edward, Bella und Jacob lässt keinen Platz für den eigentlichen Film. Es kommt einem so vor, als ob es auch gereicht hätte Robert Pattinson einfach nur 90 Minuten mit Dackelblick in die Kamera starren zu lassen. Es ist so unendlich traurig, denn Pattinson ist vielleicht ein guter Schauspieler, mit so einer langweilig konzipierten Figur wie Edward, dem Darling unter den Nachtwesen, wird er es aber nie beweisen können. Eine unwahrscheinlich große Belastung für einen Darsteller, vor allem diese eine Rolle wieder los zu werden. Interessant ist aber durchaus, dass es Pattinson mit nur einer Rolle geschafft sämtliche Schlagzeilen zu füllen. Dass er bereits in „Harry Potter und der Feuerkelch“ mitgespielt hat, wissen die wenigstens und trotzdem kommt es einem so vor, als ob er ein alter Hase wäre und dies nur deshalb, weil ich immer wieder mit unsäglich Klatschmeldung in den Medien zu finden ist. Und die Fans seufzen vor Glück.

„New Moon“ ist eigentlich eine Frechheit. Wenn man bedenkt mit welcher Promo der Film auf die Kinowelt zugerast ist, besitzt der Film eigentlich fast nichts. Die wenigen Effekte sind katastrophal. Die Werwolfverwandlungen sehen einfach nur stümperhaft. Der Verlauf der Gesichte ist so klar wie 4qm Plexiglas und die Metaphern, die bereits die Bücher füllten, wirken antiquiert, jedoch nicht in einer romantischen, sondern eher in einer peinlichen Form. Seufzer hin oder her.

Die Symboliken von Vampiren sind alt. Das „gebissen werden“ von einem Vampir kann, vor allem in der „Twiliht-Saga“, als Akt der Entjungferung angesehen werden. Da Edward seine Bella aber vorher erst ehelichen will, bleibt alles gesittet, familienfreundlich, brav und langweilig. Die Bücher und Filme tun zwar so, als ob es um etwas Dunkles geht, eigentlich sind es aber nur konservative Lobgesänge auf die alten Sitten. Kein Sex vor der Ehe. Immer Bitte und Danke sagen. Vater und Mutter ehren. Vielleicht sehnt man sich in dieser Welt aus Schmutz und Fehlern nach solch einem System der Ordnung. Es ist natürlich nicht das erste Mal, dass solch ein Zwiespalt Erfolge feiert. Wer erinnert sich nicht an Britney Spears, die meinte erst zu heiraten und dann Sex zu haben, zeitgleich aber Songs wie „Hit me Baby one more Time“ zum Besten gab. Zumindest muss man bei dem zweiten Teil solchen musikalischen Terror nicht ertragen. Der Soundtrack ist gelungen.

Vampire, Werwölfe, Teenager in der Pubertät. Gleich drei Monster in einem Film. „New Moon“ erweist sich als seichtes, kitschiges und ausgesprochenes mutloses Werk, dass mit seiner qualitativ eher schlechten Machart zeigt, dass man sich wohl einiges erlauben kann, solange es nur genug Fans, die ihre Helden anseufzen. Wirklich schade, denn gute Romanzen gibt es wahrlich genug und dass solch ein elendes Werk wie „New Moon“ nun so viel Aufmerksamkeit erhält ist wirklich beschämend. Und die Fans seufzen...

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

SoulReaver

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Stus erster Kommentar! Welch Pracht!


stuforcedyou

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Danke.


A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung

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6.0Ganz gut

Es ist diese abgründige Schwülstigkeit verirrter und scheinbar verlorener Teenagerseelen, vermischt mit einer tief melancholischen Tragik, die Weitz und Production-Designer David Brisbin in atmosphärische Bilder giessen – Bilder, die auch Erwachsene durch die 130 Filmminuten zu tragen und über kleine Merkwürdigkeiten der Story hinwegzutrösten vermögen: Wie etwa soll ein «seelenloses Monster», wie Edward sich selbst bezeichnet, zu jener grenzenlosen, ewigen Liebe fähig sein, die da heraufbeschworen wird? Aber vielleicht vermag uns ja der bereits abgedrehte dritte Teil der Saga, «Eclipse», ein Stückchen tiefer in die seltsame Physiologie der Vampire einzuführen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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3.0Schwach

«New Moon» ist ein biederer Fantasy-Streifen über Vampire und Werwölfe mit jungfräulichem Liebeskummer.

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José Garcia: Textezumfilm

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4.0Uninteressant

Die Anklänge an „Romeo und Julia“ sind keineswegs zufällig, wird Shakespeares Werk doch am Anfang ausgiebig zitiert. „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ ist ein romantischer Film, in dem die Action-Szenen rar gesät sind. Es vergeht eine geschlagene Stunde, bis der erste Kampf zwischen Werwolf und Vampir, bis die aus dem ersten Film bekannten, superschnell geschnittenen, an „Matrix“ erinnernden Verfolgungsjagden zu sehen sind. Stattdessen zieht die Kamera von Javier Aguirresarobe immer wieder Kreise um eine im Liebesschmerz versinkende Bella.

Im Unterschied zu Catherine Hardwicke, die beim ersten „Twilight“-Film Regie führte und dabei eine ausgewogene, atmosphärisch dichte Mischung aus Action und Romantik fand, bedient Regisseur Chris Weitz die Erwartungen der Teenager-Zuschauerinnen, indem er auf die durch die Musik von Alexandre Desplat kräftig unterstützte Melancholie Bellas setzt, und immer wieder penetrant Jungen mit durchtrainiertem, freiem Oberkörper über die Leinwand laufen lässt.

Die „Twilight“-Saga handelt nur vordergründig von Vampiren und ähnlichen Kreaturen. Im Kern stellt der Film die bedingungslose Liebe in den Mittelpunkt, die Opfer und Verzicht einschließt. Eine reine Liebe, die getreu dem in den Vereinigten Staaten verbreiteten Leitsatz „True Love Waits“ („Wahre Liebe wartet“) ausdrücklich auf vor der Ehe verzichtet. Daraus, dass darin die eigentliche Botschaft ihrer „Twilight“-Saga besteht, hat Autorin Stephenie Meyer, eine bekennende Mormonin, keinen Hehl gemacht.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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4.5Uninteressant

gerade gesehen: Stellenweise wirklich unfassbar naiv und weltfremd in seiner depressiven Haltung zum Thema "Liebesbeziehung". Das größte Opfer der Saga scheint wirklich die Autorin selbst zu sein. Kein Film der fesselt, eher ein Film der anödet. Und doch empfindet man zum Schluss so etwas wie Sympathie für die überforderten Jungdarsteller (unglaublich wie Dakota Fanning in fünf Minuten Screentime allen die Show stiehlt), der unausgegorenen Inszenierung, den Kamerafahrten, die einzuschlafen drohen wenn sie noch langsamer dahin rinnen und am Ende auch die gestelzte Charakterzeichnung, in der eine einzige Frau das Leid einer ganzen Welt verschlingen muss. Vielleicht ist der Hype doch so simpel wie genial: Ja, wir waren alle das erste Mal verliebt.

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Strikerth

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Es gibt für alles ein erstes mal, nur Twilight macht eine Ausnahme, denn es wird einfach nicht gut. Ein guter Twilight Film ... ein guter Anfang.


buddy my dog♥

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schade das der edward bella verlassen hat es war seine schuld das bella in das meer gesprungen ist und sich verletzt hat . aber der vulturi hat was falsches gemacht er wollte edward töten und viktoria ist die böse.aber das edward gedacht hat das bella tot ist is klar er hat sie verlassen. und dann wollte er sich auch noch selber töten omg
und dann am ende fragt er sie ob bella edward heirattet tüpisch robert pattinson und taylor lautner und kristen stewart
schüss$$$$


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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1.0Ärgerlich

"Twilight" war eine angenehme Überraschung, ein Film mit Einfällen und Sensibilität für jugendliches Lebensgefühl. "New Moon" ist allenfalls ein Phänomen. Ein Phänomen, das ganz und gar einer Formel folgt, billig gemacht und gelangweilt mit sich selbst, eine Maschine, die allein am eigenen Erhalt interessiert ist, also darin, den dritten und vierten Teil zu gewährleisten. Im Prinzip also ein gerade in seiner schleimigen Geschmeidigkeit einfach nur totalitärer Film.

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bluthilde

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du hast klar den korrekten klassenstandpunkt zum ausdruck gebracht und gut begründet, warum machwerke dieser art nur das konterrevolutionäre denken beflügeln und dazu beitragen, im interesse der herrschenden klasse menschen im falschen bewusstsein festzuhalten.

man sieht auch klar und deutlich, wer wirklich interesse hat, so etwas zu fördern:

http://loyalbushie.wordpress.com/2009/11/28/twilight-und-new-moon-warum-unsere-presse-sie-hasst/#more-255

als der kulturminister noch kurt hager hieß, wäre so etwas nie denkbar gewesen!

jeder der gründe, die du geschildert hast, kann vom autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin nachvollzogen werden und es ist schön, zu lesen, wie immun sich kritische geister trotz der geballten desinformationsoffensive des monopolkapitals ihren unbestechlichen blick für das wesentliche bewahren.


Ines Walk: film-zeit.de

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2.0Ärgerlich

Sex liegt bei New Moon permanent in der Luft. Die Worte sind doppeldeutig, die Gesten vielsagend, jeder Blick will ihn, jeder Blick verheißt ihn. Aber er wird nicht praktiziert, er bleibt eine Projektion für die Zukunft. Es wird entsagt und verzichtet, dem Geliebten Opfer gebracht, Sehnsucht wird zum Lebensinhalt. Ständig wird der entscheidende Moment hinauszögert; immer wieder wird innegehalten, um nochmals ein leidendes Gesicht zeigen zu können; Bella versinkt in ihrer Depression, fallende Blätter, Regen; fortwährend reißen sich die Liebenden wieder voneinander los, um sich noch intensiver anschmachten zu können ... das mag Mädchen beeindrucken, mich hat es unendlich gelangweilt.

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melbell

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Jeder Mensch hat seine eigene Meinung ich finde den Film super und die Kinokassen klingeln.


Ziad

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Wenn dir Sex fehlt kann ich dir Youporn empfehlen.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Natürlich vereint auch der zweite Teil der New Moon-Saga wieder alles was an Teenagern unausstehlich ist: Absolute Ironiefreiheit, den Hang pubertäres Schmollen für philosophische Gedanken zu halten, schlechten Pathos, Weltschmerz über Nichtigkeiten und das Bedürfnis sich selbst als einsamen, unverstandenen Mittelpunkt des Universums zu sehen.

Auch New Moon ist das filmische Gegenstück zu Schülerzeitungs- und MySpace-Lyrik, der moderne Nachfahre von Hedwig Courths-Mahler mit quasi denselben Mitteln. Bella und Edward sind immer noch das chemieloseste und langweiligste Liebespaar des Jahrtausends. So talentiert Kristen Steward auch andere Rollen mit Leben erfüllt hat, aus der hohlen Schablone Bella, deren einziger Lebenszweck das dramatische Jammern, Schmollen und Anhimmeln ist, schafft auch sie kein Feuer zu schlagen.

Twilight bleibt auch im Zweiten Aufguss ein Buffy für emotionale Analphabeten. Wo in der Serie ein ironisch-vielschichtiger Ansatz die Probleme der Liebe zwischen Mensch und Vampiren analysierte und mit geistreicher Distanz und Einfühlungsvermögen ausgefeilte Charaktere entwarf, verhaart New Moon in der pubertären Pose. Statt über Teenager-Liebe zu erzählen, wird das Klischee, die idealisierte Eigensicht romantischer Gefühlsimitationen ins Infinitum gedehnt.

Die Pausen zwischen den bedeutungsschwanger dahingehauchten Worten erreichen zum Teil Längen, die einen überlegen lassen, ob der Film in der richtigen Geschwindigkeit läuft oder einer der Darsteller beim Sprechen weggedöst ist. Action findet, auch wenn anderes behauptet wird, so gut wie keine statt und auch die Subplots um sich mit Vampiren kabbelnde Werwölfe und eine von Michael Sheen mit "Ich freu mich schon auf den Scheck"-Miene gespielte Bösewichtfigur, sind absolut unbedeutend und nehmen kaum eine halbe Stunde des über zweistündigen Streifens in Anspruch.

Dennoch: New Moon ist unterhaltsamer als Teil 1. Was vor allem daran liegt, das der anämische Erzlangweiliger Edward, der seine Textzeilen von auf dem Boden liegenden Spickzetteln abzulesen scheint und wahrscheinlich nur deshalb Bellas Gedanken nicht lesen kann, weil sich in ihrem Kopf so wenig abspielt, im Film auch fast keine Rolle spielt. Am Anfang verzieht er sich, am Ende wird kurz geglitzert und melancholisch dreingeschaut und das war es auch.

Was ein Glück ist, denn der Film besteht zum Großteil aus der möglichst geleckten Inszenierung durchtrainierter Werwolf-Bubis, allen voran dem aufgehunkten Taylor Lautner, der den Großteil des Films ohne Hemd spielen darf, was dem ansonsten in TV-Manier gedrehten (und mit hilflosen Billig-FX gepimpten) Streifen wenigstens ein paar Schauwerte beschert. Zwar passiert auch zwischen dem Wolfsjungen und Bella nicht mehr als einstündiges Blickficken, doch zumindest nimmt man Lautners innigem Anstarren ab, das er Bella gern einmal Doggystyle beglücken würde. Dagegen wirkt die von Edward am Ende präsentierte blaßblaue Hühnerbrust doch wie Gammelfleisch vom Vortag, da hilft dann auch das scheue Herumgeglitzere nichts mehr.

Warum Edward und Jakob allerdings so auf Bella abfahren, die außer trotzig gucken nicht grade die beste Abendunterhaltung ist, bleibt wohl ihr Geheimnis, bzw. das der Buchautorin. Selbst in den Köpfen vieler Twihards, wären Edward und Jakob wohl das bessere Paar, zumindest wenn man sich die eingängige meist von Mädchen verfasste Slashfiction zu Twilight durchliest, die von der Prüderie der Vorlage nicht viel übrig lässt. Was nahe legt, dass die Twilight-Girlies die romantische Idee der sexlosen Liebe, die die Bücher propagieren als Konzept reizvoller finden, als es tatsächlich zu leben. Wobei natürlich die Frage erlaubt sein muß, ob Geburtenkontrolle grade in dieser Klientel nicht tatsächlich sehr wünschenswert ist.

Der Erfolg von New Moon und den Sequels wird wohl kaum zu verhindern sein und es hilft wenig diesen zu bejammern, denn wäre es nicht Twilight, wäre es irgendwas anderes dummes und anspruchsloses, das Backfische anscheinend genauso brauchen, wie Teeniejungs Furzwitze und dümmliche Explosionspornos. Und es tröstet ja ein wenig, das grade die treue Fanhingabe von kleinen Mädchen nichts für die Ewigkeit ist.

Oder erinnert sich noch jemand wer Zac Efron war?

Kritik im Original 36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

Nahtigall

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So ein Mist. Da hatte ich doch mein klares Feinbild von dir und dann sowas. Ich muss dir recht geben. Sehr gut formuliert und auf den Punkt gebracht. Du besserst dich ;)


harperpitt

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Jaja, so'n Feinbild ist 'ne feine Sache.
Super lustiger und treffender Kommentar, liege noch unterm Sofa vor Lachen


Michael Kienzl: critic.de

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New Moon erzählt wie sein Vorgänger eine typische Coming-of-Age-Geschichte mit Versatzstücken aus dem Horrorgenre. Die düstere Stimmung spiegelt vor allem Bellas gebeutelte Teenager-Seele. Probleme mit der Liebe stehen auch bei Meyer im Zentrum, nur mit dem Unterschied, dass ein Teil der Figuren einer fantastischen Welt entstammt. Dabei vernachlässigt der Film immer wieder die Universalität seiner Erzählung, indem er sich gezielt an ein minderjähriges, überwiegend weibliches Publikum richtet und somit jeden, der nicht dazu gehört, ausschließt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

[...] Und bestimmt, es ist ein Leichtes, dieses kurios erfolgreiche Phänomen (die Einspielergebnisse sprechen für sich) mit Sarkasmus und böswilliger Ironie nicht ernst zu nehmen. Doch die beiden „Twilight“-Filme, so banal sie vermitteln, so ideologisch sie gestrickt sein mögen, so überraschend schlecht sie inszeniert, getrickst und bebildert sind, treffen ganz offensichtlich einen Publikumsnerv. Es ist nicht die schlechteste Unterhaltung des Kinojahres, und gewiss ist es auch kein so dummdreister Film wie, sagen wir, zum Beispiel einer über kämpfende Riesenroboter aus dem Weltall. [...]

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AltH85

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Jetz platzt mir gleich der Kamm. Stellvertretend an alle möchte ich dich VV mal fragen was ihr/du von einem Transformersfilm erwartet? Was zur Hölle is da dummdreister dran als son Quatsch wie Ghostrider, Fanta 4, Hellboy, Watchman oder das um längen dummdreistere Spiderman-Geschwülze, Iron Man und wie die ganzen Mans nich noch heißen.
Bin selbst kein Freund von Comicverfilmungen, da ich finde das Comics Zeichnungen bleiben sollten.
Und vorallem was is da dummdreister als in New Moon (Vampir-GZSZ)


Nahtigall

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Tja, ich würde mal behaupten, daß du dich alleine mit der Tatsache daß du, VV, new moon mit Transformers vergleichst selber disqualifizierst. Man sollte bei seiner Kritik und Betrachtungsweise immer auch die Genres im Auge behalten. Es ist nichts dummdreistes daran, wenn ein Film über Spielzeugautos auch wie ein Spielzeugauto rüberkommt. Dann könnte man auch in einer Fernsehzeitung nach gehobener Litaratur suchen. Da new moon allerdings einen gewissen Anspruch erhebt ein Film mit mehreren Facetten zu sein und sich selber viel zu ernst nimmt, kann man mit Gewissheit sagen, das es bis dato in diesem Jahr noch keinen schlechteren Film mit derart viel Aufmerksamkeit gab.


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Da hat das nette Mädel gerade eine Beziehung mit einem Vampir hinter sich und war dauernd in Gefahr, von seiner Familie vernascht zu werden. Und was macht sie als nächstes? Sie fängt was mit einem Werwolf an. Unverbesserlich. Vielleicht sollte sie mal eine Beziehung mit einem stinklangweiligen Beamten starten, dessen einziger Reiz es ist, total reizlos zu sein. Aber dann hätten wir nicht mit „New Moon“ noch einen hochwertigen Teenie-Vampirfilm bekommen. [...] Trotzdem gefällt auch dieser Teil der Vampirsaga mit großen Landschafts-Szenerien, melancholischen Popsongs, der ganz ungewöhnlich entschleunigt wilde Jagden begleiten. Das Phänomen des völlig hippen Cult-Status von Hauptdarsteller Robert Pattinson muss man vielleicht denen erklären, die nicht mit aktuellen Teenie-Vibes vertraut sind. So packt „New Moon“ vor allem durch „Looks“ aber auch durch sorgfältig inszenierte und gut gespielte Romantik. Dass die Logik ganz schnell scheitert, wenn Gedankenlesern ins Spiel kommen, dass Bella zwar sehr eigenwillig und unabhängig ist, aber anscheinend zu doof, Motorrad zu fahren, ist wohl eher dem Roman anzukreiden. Auch die Sorge ums Seelenheil, mag Teenager von heute nicht wirklich interessieren. Doch wenn die Liebe, dieser fiese Vampir, Bella das Herz rausreißt, können alle Generation in dieser neuen Romantik schwelgen.

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his_poisongirl

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*kicher* ... herrlich :D


D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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3.5Schwach

Regisseur Chris Weitz weicht dieser Passivität der Vorlage nicht aus, sondern stellt sie in den Vordergrund. Romeo und Julia ist eine der Referenzen des Films, aber die ewig gleichen Leidensmienen, unterlegt von sanftem Folk und Rock Thom Yorkes oder Bon Ivers, genügen nicht, um hehre Leidenschaften zu beschwören. Sie lassen den Film im emotionalen Zwischenzustand schweben, ohne dass sich große erzählerische Dynamik einstellen würde.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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3.5Schwach

Aus der Geschichte eines Mädchens, das unglücklich verliebt zwischen zwei rivalisierenden Mutanten hin und her schwankt, hätte sich gewiss ein unterhaltsamer Film machen lassen. Nur ist "New Moon" leider kein eigenständiger Film, sondern in erster Linie der zweite Teil einer Tetralogie. Was bedeutet, dass zu den Problemen, die bereits im ersten Teil aufgeworfen und verschleppt worden sind, ständig neue hinzukommen, die aber unter keinen Umständen gelöst werden dürfen. Gewiss ist er getreu entlang Stephenie Meyers gleichnamigem Roman gefilmt worden, doch was in gedruckter Form vielleicht für Spannung und Anteilnahme sorgen mag, wirkt auf der Leinwand unsagbar zäh.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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3.5Schwach

Nun geht’s in die zweite Runde: Nachdem der erste Teil Anfang des Jahres in Deutschland die Kinokassen unerwartet laut klingeln ließ, zählt die (zumeist weibliche) Teeniezielgruppe schon sehnsüchtig die Tage, Stunden und Minuten bis zum Kinostart der Verfilmung des zweiten Buchs aus Stephenie Meyers Schauergeschichtenquartett. Wieder mit dabei sind Kristen Stewart als Bella (die nicht mehr so verhuscht und etwas erwachsener wirkt) sowie natürlich Robert Pattinson als ihr Vampirfreund Edward (der diesmal glücklicherweise nicht ganz so übertrieben blass aussieht). Auf dem Regiestuhl wird Catherine Hardwicke von Chris Weitz abgelöst, der diese bittersüße Kino-Soap vor allem visuell ansprechender und ausdrucksstärker gestaltet und augenscheinlich auch mehr Geld und Mühe in die digitalen Spezialeffekte investiert hat.
Das Glück von Bella und Edward, die am Ende des ersten Teils endlich zueinander kommen konnten, findet hier nun ein jähes Ende. Edward verlässt Bella, da er der Meinung ist, durch ihre Beziehung und ihren Umgang mit den Vampiren würde Bella einer zu großen Gefahr ausgesetzt. Er verspricht ihr aber, sie weiterhin aus der Ferne zu beschützen. Dies bricht Bella das Herz und so beschwört sie durch gefährliche Motorradtouren absichtlich Gefahren herauf, damit Edward auftaucht. Dabei intensiviert Bella auch die Freundschaft zu ihrem alten Sandkastenspielgefährten Jacob (Taylor Lautner), den wiederum ein düsteres Geheimnis umgibt.
Wer mit der Bestsellersaga und dem damit verbundenen Hype um Bella, Edward und Co. nicht viel anfangen kann und wer darüber hinaus nicht weiblich und unter 16 Jahre alt ist, wird sich bei diesen 130 zähen, zwischen latenter Peinlichkeit und Lächerlichkeit pendelnden und leider auch relativ ereignislosen Minuten wohl zu Tode langweilen. Alle anderen werden sich eh nicht von einem Kinobesuch dieses prüden Mystery-Melodrams abhalten lassen.

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Becky&Maatzy

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Man muss nicht wirklich 16 und weiblich sondern nur geistig auf dieser Stufe sein um den Film zu mögen...


Melila

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Und manchen fehlt halt einiges um diese Stufe zu erreichen...


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.0Ganz gut

Jedenfalls ist „New Moon“ dem Buch ziemlich treu. Der Plot ist allerdings sehr zerfasert, mit diversen Unter-Storys die einfach nirgendwo hinführen – und vermutlich in den nächsten Filmen erst wieder aufgegriffen werden. Man kann in New Moon kleine Freuden finden, nicht die kleinste davon ist die Beziehung zwischen Bella und Jacob. Diese wird zielstrebig entwickelt und nett gespielt, und die Nachricht, dass Jacob ein Werwolf ist, kommt nicht so absurd herüber wie sie könnte. Der Film im Ganzen bietet keine Überraschungen.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Die Twilight-Seifenoper geht weiter mit einem leichteren und viel weniger erotisch aufgeladenen Sequel. Aus New Moon, dieser goldenen Jungfäulichkeits-Metapher, wurde die Bedrohung durch Sex entfernt. Immerhin ist es ein lustiger Film, der sich dessen bewusst ist dass das anziehendste Mädchen im ländlichen Forks von blassen, alten Vampiren und athletischen, indianischen Werwölfen angemacht wird. Wenigstens ist der Streifen besser aufgearbeitet, die Kampfszenen (bis auf die lächerlichen Wölfe) sind glaubwürdiger. Die meisten Lacher sind auch so beabsichtigt, und wir fühlen dass, obwohl ein Mann Regie führte, die zumeist weiblichen Fans nicht verprellt werden sollen.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (366) — Film: New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde


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jessilove

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

all diese blöden hater kommentare sind einfach nur dum!

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Filmfan30

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Bewertung1.5Ärgerlich

Das einzig Gute an dem Film ist, dass der glitzernde Warmduscher darin seltener vorkommt. Dafür kriegt man Jakob satt. Ach, Jakob! Schöner durchtrainierter Oberkörper, nix in der Birne. So wünscht man sich doch einen Pornodarsteller!

Seltsam, dass es in Stephenie Meiers Welt vor sexuellen Anspielungen nur so wimmelt, während die Figuren sich in heiliger Askese üben. Oft hatte ich das Gefühl, ich wäre bei Eine Himmlische Familie gelandet.

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BenAffenleck

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Christine, meine SUPER-Buddyline: verschwende deine kostbare Zeit nicht mit Leuten, die noch zu jung sind um von Filmen Ahnung zu haben, oder das hier nur als Fake-Nummer abziehen. Lächerlich...


Filmfan30

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Jup, Benny, mein Lieblings-Buddy, da hast du recht. :-)


FantasyFan001

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So toll und emotional wie das Buch.....
Der Film war super und hatte echte Taschentuch-zück´ Qualitäten.

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Felix.DjTunefish.Fischer

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Bewertung5.0Geht so

Der Teil ist zwar wichtig für die Saga, jedoch ist es der schlechteste Teil, weil einfach mal so gut wie gar nichts passiert..

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Kloina1893

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie man 2 Stunden mit gefühlt NICHTS füllen kann, der sollte sich einfach mal diesen Film anschauen.
Den halben Punkt hat der Film nur verdient, weil Michael Sheen dabei ist. :D

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Jason Bourne

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hier nun meine Meinung zu 2 Teil der Twilight Saga. Nach dem ich mich schon durch den ersten Film kämpfen musst, war es bei diesem nicht weniger schwer. Trotzdem habe ich es getan um eine ehrliche und objektive Meinung abgeben zu können.

Die zumindest ersten 2 Filme zeichnen sich bis jetzt durch eine sache enorm aus. Wie man es nähmlich schaft aus wenig Handlung jede menge Langeweile zu produzieren. Dürften wir im ersten Film unendlich lange dabei zusehen ob und wie Bella und Edward zueinander finden, trennen sie sich in diesem Film gleich zu anfang wieder. Als Zuschauer sitzt man ersteinmal verdutzt da und fragt sich warum man den ganzen Blödsinn im ersten Film erdulden musste, wenn sie sich hier sofort wieder Trennen. Und was dann gefühlte 5 Stunden folgt ist die Kristin Stewart Trauer bewältigungspfase. Vor lauter Trauer sitzt sie Monate lang in ihrem Zimmer und starrt aus ihrem Fenster. Trifft sich nicht mehr mit Freunden und hat Nachts furchtbare Albträume. Das dürfen wir uns dann ersteinmal eine ganze weile lang anschauen. Aber Rettung naht. In Form des durchtranierten, zu der zeit noch Langhaarigen Taylor Lautner der sich der Aufgabe animmt Bella wieder Glücklich zumachen. Zusammen werden Motoräder zusammen gebaut, Lautner schnipelt sich die Haare ab und es wird ordentlich Süssholz geraspelt. Hier beginnt dann nähmlich nachdem wir uns das Hick Hack um Edward und sein Vampir dasein im ersten Film antun mussten, der selbe Blödsinn um Jacob und seine Werwolf Identität. Dabei spinnt Twilight wieder einen Kaugummie Film der einfach kein ende zu nehmen scheint.

Immer wieder fragt man sich auch als Zuschauer warum in aller Welt alle Typen so auf Bella abfahren. Einem in allen Lebenslagen depressiven Mädchen, dass nie allein gelassen werden will, Sich in ihrer Trauer von Klippen stürtzt (Absolut Hirnrissig), mit absicht Motorradunfälle hat und ständig vor sich hin wimmert. Immer einen braucht der sie rettet. Und so sieht das Weibliche Vorbild der Teenie Generation aus ?. Da kann ich nur noch beschämt den Kopf schütteln. Ansonsten kann man über diese 2 Stunde Langeweille wenig berichten. Die Vampire Glitzern noch, Kristin Stewart und Co sind schauspielerisch ein Tiefpunkt ohne Landung. Die paar Special Effects sind einfach schauderhaft gemacht. Das Finale kann hier zumindest kurzeitig ein wenig unterhalten, aber wird von der Peinlichsten Endszene aller Zeiten überschattet. Kurz zuvor sieht man mal Dakota Fanning die keinen Gesichtmuskel verzieht und auch Martin Sheen gibt sich hier die Ehre. Letztlich aber uninteressant da ausnahmslos alle Figuren hier so wenig pesönlichkeit und Charakter haben das selbst der beste Schauspieler der Welt hier nichts rausholen könnte.

Letztlich aufjedenfall noch schlechter als der erste Film. Da hier beim Zuschauen wirklich Gehirnzellen abgetötet werden. Wenn ich da zB. an die Visionen von Edward denke die Bella den ganzen Film lang hat und daran wie unfassbar bescheuert das wirkt fehlen mir die Worte. Und das ist nur ein kleiner Teil eines großen ganzen der aus "Biss zur Mittagstunde" einen wirklich schlechten Film machen.
Es folgt "Biss zum Abendrot" Wünscht mir glück.

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sarahtopia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein bisher liebster Teil der Saga.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

!- ACHTUNG; ACHTUNG dieser Kommentar ist für Jungentliche unter 8 und 10 Jahren nicht geeignet -!

“Hast du Hunger?” fragt er zerstreut. “Nein.” antwortete ich.
Ich wollte ihm nicht sagen, dass mein Bauch längst voll war – mit Schmetterlingen."

Ohhh abgespritzt... VERDAMMT!

Nun meine Freunde, ich hoffe ihr seid alle in Euren Bettchen und schlaft friedlich, denn euer werter Freund Jimi muss jetzt doch mal einen Pflock für die Twillight-Reihe erbrechen.

Nun ich dachte eigentlich, ich könnte mir das Coming-out" sparen, da ja laut dem Maya-Kalender die Erde eh zu Staub zerfallen würde. Tja wie der dumme Zufall so spielt haben uns die Maya richtig verarscht und unsere verrottete Inzest-Rasse streift immer noch debil auf Satans schöner Bowlingkugel umher.

Also muss ich euch lieben Droogies doch gestehen, dass ich mir alle fünf Twillight-Streifen nochmal zu Gemüte führte, isoliert und in einem Anfall der schwäche meines Fleisches.

Über die Filme an sich ist sowieso annähernd so viel geschrieben worden, wie es teenielustsaftmakierte Kinositze gab. Doch sollen sie ruhig flüssig sitzen, denn was dort über die Leinwand flackert, mag zwar kitschig sein, doch Kitsch auf mittelhohem Niveau. Und vielleicht liegt es an Jimis verkorksten Pubertät voll dicker Eiterpickel und Essensresten in der Zahnspange, aber ja verdammt nochmal mich berührte der Scheiß irgendwie und ich streamte mir einen Film nach dem anderen und pfiff mir die gesamte Ration Teen-Kult rein.

Robert Pettingson die männliche Hauptrolle zu geben ist ein geschickter Zug, den der Typ sieht schon verdammt heiß aus, wenn auch erst bei richtigem - also keinem - Licht.

Doch was Pettingson mit den kleinen Mädchen macht, machte Kirsten Stewart mit eurem tapferen Sünder Jimi. Schneidet mir die Zuge raus, aber ich finde die übelst heiß und welcher Mann meckert denn bitte darüber, wenn 'ne Frau gerne den Mund aufmacht, ich bitte euch.

Der pseudo-indigene Wolfspelzbettvorleger hat mich aber tatsächlich wirklich genervt, spätestens als er sich die langen Haare aus "Emanzipation" abschnitt, war der Charakter nur noch versaut, also liebe Kinder jetzt wisst ihr was passiert, wenn ihr euch nicht gegen Tollwut impfen lasst.

Die Story ist geschenkt, ok. Aber ist eine grundehrliche übers Erwachsenwerden junger Menschen/Vampire/Wölfe und was weiß ich nicht noch alles.

Stark fand ich wiederum die Landschaftsbilder, sowie den penetranten Indie-Soundtrack. Dazu noch ganz nette Nebencharaktere - bis auf die verlausten Wolfsindianer, die man wohl beim Massaker am Wounded Knee 1890 vergessen hatte mit Gatling-Kugeln zu durchsieben oder ihnen infizierte Felldecken zu schenken, schade drum.

Doch albernd in Allem muss ich euch sagen, der Film war unterhaltsam, konnte einen unterhalten, hatte Unterhaltungswert, war unter Werthaltung, wertungshaltsam und so weiter und so halt...

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gajer1978

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Bewertung5.0Geht so

Schlechter, als der erste Teil...aber kann man gut anschauen...der Film kommt nur langsam in Fahrt...in meinen Augen der schwächste, der Reihe!!!

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Copacabanasun

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Bewertung0.0Hassfilm

Mittagsstunde, hat Edward im Munde... kreisch ! ! !
.
.
und jeder stellt sich vor wie Bella an Edward knabbert....
..und wem es jetzt noch gut geht, der ist ein wahrer Fan.
.
.
Fazit: Da beißt man sich glatt die Zähne aus...AUA AUA AUA!!!

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fuerchtegott

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:-)


Copacabanasun

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:)


Gabe666

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Bewertung5.5Geht so

Jetzt werden sich sicher einige fragen: Wenn ich den ersten Teil schon nicht wirklich gut fand und in meiner Kritik dazu sogar schrieb, dass ich annahm, dass es danach noch schlechter wird, wieso gebe ich diesem hier dann einen Punkt mehr?
Nun, es liegt nicht an den Darstellern. Dem sogenannten Leinwandpaar, das sich auch hier wieder allenfalls durch schauspielerisches Nichtskönnen auszeichnet, nimmt man die Verliebtheit wieder nicht ab. Taylor Lautner ist zumindest ein kleines bisschen besser, aber definitiv nicht überzeugend und benimmt sich dazu noch in mehreren Szenen wie ein Arschloch (verzeiht meine Wortwahl). Der Rest, mit Neuzugängen wie Michael Sheen, Peter Facinelli (war öfters als Wraith in "Stargate: Atlantis" zu sehen, die Vampiren im Grunde auch sehr ähneln), Cameron Bright und Dakota Fanning als Volturi, spielt immerhin ganz passabel.
An der Geschichte liegt es auch nicht, die ist kitschig, unlogisch und langweilig. An der Musik ebenso wenig, auch wenn die nicht unbedingt schlecht ist, manche Titel jedoch überhaupt nicht zu den jeweiligen Szenen passen wollen.
Die Effekte? Naja, die Kämpfe zwischen den Alibi-Vampiren beim "Showdown" wirkten zumindest glaubhafter als der CGI-Kampf am Ende von "Blade II". Die sogenannten "Werwölfe" hingegen waren mies animiert.
Also was ist nun der Grund? Es ist die Tatsache, dass der Film in sämtlichen anvisierten Genres (Liebes-, Fantasy- und Actionfilm) kläglich versagt, in einem anderen hingegen punkten kann: nämlich der Komödie. Bei mehr als einer Szene denkt man sich zwangsläufig: "Das ist NICHT euer Ernst!" Edward, der in Zeitlupe mit eingefrorenem Gesichtsausdruck durch die Gegend schreitet und mehrmals auf völlig hirnrissige Weise in Bellas Tagträumen auftaucht, Jakob, der sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Shirt vom Leib reißt, Bella mit ihrem komplett irrationalem Verhalten, die bescheuerten Dialoge, die komische Kamerafahrt um Bella mit dem ach so romantischen Wechsel der Jahreszeiten - das alles strotzt nur so vor unfreiwilliger Komik. Speziell in den letzten 30 Minuten wird es dann aber richtig abstrus und die Krönung des Ganzen ist Edward, der apathisch aus einem Gebäude kommt, sich die Klamotten vom Leib reißt, seinen leichenblassen Oberkörper entblößt und dann anfängt, wie eine Discokugel zu glitzern. Da konnte ich mich dann echt nicht mehr halten und musste mich auch fragen, wie man da allen Ernstes NICHT in schallendes Gelächter ausbrechen kann. Hätten die ganzen Leute auf dem Platz ihn gesehen, hätten sie sich mit Sicherheit kaputtgelacht. Der Film brauchte gar keine Parodie wie "Beilight", er parodiert sich selbst schon ausgezeichnet. Und ist dadurch wiederum sehr unterhaltsam. Wirklich nervig war nur dieser unnötige Cliffhanger am Ende, durch den die langweilige Handlung noch weiter gestreckt wird (mal ehrlich: kann der die nicht einfach beißen und gut ist? Wo liegt eigentlich sein Problem?)
Es bleibt festzuhalten: als Liebesfilm und erst Recht als Vampirfilm taugt "New Moon" kein bisschen, aber als unfreiwillige Parodie auf diese funktioniert er ausgezeichnet. Habe mich sehr amüsiert. Mal sehen, wie es bei den Nachfolgern aussieht.
Ja, richtig gelesen, ich habe vor, mir die gesamte Reihe anzutun (und das meine ich auch in dem Sinne) und sei es auch nur, um es dann doch zu bereuen und danach dann richtig drüber meckern zu können. Aber hey, ich bin irgendwie auch ein Masochist. Vielleicht werden die noch zu einem richtigen Guilty Pleasure von mir, wer weiß.

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Schlopsi

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Schnapp dir gute Freunde, ordentlich Alk, bestellt Pizza und synchronisiert den Film beim schauen neu. So hat mir selbst der erste Teil richtig Spaß gemacht! :D
Danke für den Schmunzler, hübscher Kommi ^^


Gabe666

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@Schlopsi: Gern geschehen! :)
Danke für den Vorschlag, ich denk drüber nach. xD


beast667

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Nach einer wirklich lustigen und etwas abschweifenden Diskussion über Zelte, Whisky und ähnlichem, muss ich leider Gottes einen Kommentar zu diesem "Musterwerk" abgeben. Ich versetze mich zurück ins Jahr 1988. Ich war 15 und bin von der Bravo aufgeklärt worden, die das nicht so schlecht gemacht hat. Ich hatte Probleme wie Penislänge, warum sind Mädchen scheisse, warum bin ich in Latein eine Niete, mein Fahrrad hat einen Platten und wie blas ich was auf??? (ok die Frage wurde schnell beantwortet)... So begab es sich, daß...... STOP.... Ich sag jetzt nichts mehr über meine hochgeschätzte Frau, ich ins Kino wandelte. Erschreckend war das Durchschnittsalter des anwesenden Publikums. Inkl mir ca. 13.......... Ich ahnte was mir bevorsteht und die Erwartungen waren nach Teil 1 unterirdisch. Hätte ich ne Schaufel gehabt hätte ich mich bis nach Australien durchgebusddelt. So da fing er nun an. Nach ca einer halben Stunde hatte ich das Gefühl in einem Swinger Club zu sitzen, da jedesmal wenn ein Sixpack gezeigt wurde der ganze Saal gestöhnt hat. Ich hätte auch gern ein Sixpack. Becks eisgekühlt...... Irgendwann hat mich das Gefühl beschlichen, dass dieser ganze Film nur die sexuellen Triebe von U16 Mädels antörnen sollte. Ich hatte früher die Praline und Wochenende und wenn Taschengeld super war den US Penthouse. Was das ganze mit dem Film zu tun hat? Nix, aber den flotten Dreier mit Vampir, Werfolf und der blassen Kirsten Stewart hätte ich gern weitergeführt. Das ganze nenne ich dann Blasen zum Mittagsschnitzel und alle wären aufgeklärt und ich wäre erleichtert und besoffen aus dem Kinosaal rausgewankt.......

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pischti

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Ich zitiere meinen Vater, der nach der Sichtung des ersten Teils, als dieser im Free TV lief, folgendes zu mir sagte: "Der Film ist aber auch ein Klo!" :D Das schlimme daran, ich habe ihn noch vorher gewarnt.


Dahmer

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hehe cool :)))))))


Deathpool

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kein Interesse

5 nackte Fakten über..... Deathpool

1.Fakt: Deathpool singt unter der Dusche und benutzt seinen Penis als Mikrofon.
(Quelle: Spycam)

2.Fakt: Deathpool brennt sich ne Kippe an und merkt erst nach 5 Minuten das sie falsch rum ist.
(Quelle: Augenzeugen)

3.Fakt: Deathpool pinkelt auf kleine Robbenbabys und verkauft sie an Bohrinseln.
(Quelle: Greenpeace)

4.Fakt: Deathpool war mal Veganer bis er bemerkte das er eine Wurst is(s)t.
(Quelle: Heilige Veganerschutzoffensivpolizei)

5.Fakt: Deathpool weiß nichts, kann nichts und schreibt nur Blödsinn.
(Quelle: Bildzeitung)

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vega_vincent

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Schade, dass dein Oberkörper so kurz ist. Wärst sonst ein echt cooler Typ.


Deathpool

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@vega:ja und mein Kopf ist viel zu groß^^


kliensche

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Bewertung2.0Ärgerlich

Irgendwann abends mit ner Freundin beschlossen, dass man doch mal alle Filme dieser Reihe sehen müsste, weil mitreden kann nur der, der auch gesehen hat (deshalb hab ich bis jetzt auch nur explizit über Twilight abgelästert :D). Gesagt, getan: angetrunken und Film ab. Und was muss ich sagen: ich fand ihn weniger schlimm als den ersten, ich kann es nich mal plausibel erklären... :/ Ich mein, er war trotzdem schlimm. Diese "Dialoge", diese "wunderschöne" Edward (vor allem am Ende, oberkörperfrei...), diese, natürlich nicht weniger wunderschönen und "total gar nicht leicht andersherum" wirkenden Werwölfe (die oberkörperfreien Typen), dieses "Gesicht" von Bella und diese vollkommen "epische" Story, die zusammengefasst ungefähr heißt: mein Freund verlässt mich, ich trauere 3 Monate ohne zu duschen, verarsche kurz den armen Wolf mit Zuneigung, komm mit meinem Freund wieder zusammen, achja, und heirate demnächst. Juhu!
Ich ertappte mich dabei, wie ich irgendwann anfing zu zählen, wie oft Bella im Film den Mund geschlossen hat (die schönsten Momente, weil sie dabei nicht reden kann) und ich das Ende entgegen sehnte... (die Freundin war nach 2/3 weggedöst).
Also warum 2 Punkte, nicht 0? Ganz einfach: ALICE! Die einzige Figur zwischen all diesen Unsympathen, der man abnehmen würde, lebendig zu sein (obwohl sie es als Vampir ja eigentlich nich so richtig is... höhö)! Alice kann man mögen. Alice ist heiß. Als mein Hirn irgendwann auf Durchzug gestellt hat, hab ich nur noch, wenn möglich, Alice geglotzt. Alice hat mich durch diesen Film getragen, und da es in diesem Teil viel Alice gab, wie ich fand, war das vielleicht auch der Grund, warum ich ihn besser vertragen hab als den letzten(und Alkohol!). Nur ihre Synchronstimme ist ätzend, weil sie nicht passt und mich ständig an irgendeine andere Figur erinnert. Ich hasse sowas... Warum also keinen Aliceableger dieses Schmarns? :D
Fazit: Alkohol löst alle eure Probleme, Leute, Alkohol ist euer Freund. Ach halt, nein, ich meinte: Ich mag diese Reihe immer noch nicht.

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kliensche

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Danke, danke. Hätte ich das nur über den Film sagen können... xD Aber ich glaub, spätestens dann hätte ich mich einweisen lassen. :'D


deevaudee

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Wenn de das tätest, hättest du die nächste Hauptrolle in irgend ner schlechten Hartz4 Soap bekommen!!! Und würde dich für den Oscar vorschlagen. xD Scheint zumindest cool zu sein, nen Film mit dir zu kieken, um den dann anschliessend so richtig schön zerreissen zu können. ;) Wie heisst das, wenn sich Twilight Fans alle Teile am Stück anschauen? - Twilight- Bis(s) zum abwinken. xD oder Bis(s) der Arzt kommt. Au au au, tut das weh..... =D


Eponine07

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Bewertung5.5Geht so

Meiner Meinung nach der schlechteste Teil der sogenannten "Twilgiht Saga". Das Buch fand ich damals schon soooo furchtbar und der Film ist nur ein kleines wenig besser, da man ein bisschen mehr Edward und mehr Spannung als im Buch kriegt.
Ich finde der Film fängt gut an, der Geburtstag von Bella und dann die grausame Trennung, doch sobald Jacob stärker in den Vordergrund tritt, wird der Film unerträglich. Ich finde das ist ein wenig ironisch, da ich Jacob schon im Buch absolut furchtbar fand, als es noch gar kein Gesicht zu der Figur gab und im Film ist es Taylor Lautner, den ich auch nicht wirklich sympathisch finde.
Wenn Edward nach gefühlten 30 Jahren wiederkommt, ist der Film wieder okay und man kriegt sogar ein kleines bisschen Action, aber bloß nicht zuviel, nicht dass der Film zu sehr vom Buch abweicht!
Endfazit: Ziemlich öde, aber sobald Bella und Edward zusammen sind, ist er okay.

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Tollkirsche1609

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Bewertung1.0Ärgerlich

Grauenvoll. Den einen Punkt gibt es ledglich für Taylor Lautners Oberkörper :-S. Was mich dazu gebracht hat, Jahre nach meinem Brechreiz in Teil 1 doch noch den Rest der Reihe zu schauen, weiß ich nicht. Ich habe selten (oder nie???) einem ähnlich miserablen "Blockbuster" gesehen. Der Plot überzeugt null und bildet nur den Rahmen für die sich ständig wiederholenden Sülz-Dialoge. Kristen Stewarts ewig gleicher Gesichtsausdruck der leidenden Liebenden macht die Sache noch schlimmer. Rosamunde Pilcher Schmachtfetzen lässt grüßen...

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Thraciel

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Bewertung2.5Ärgerlich

Irgendwie hab ich allweil meine Masochistische Ader entdeckt, mir diese Filme anzutun. Wobei anzutun durchaus richtig formuliert ist.
Ich hab den beiden ihre Liebelei ja schon im ersten Teil nicht abgekauft. So setzt es sich fort. Man glaubt ihnen zwar, dass sie zusammen sind aber der Schmerz wird beileibe nicht gut rübergebracht. Dazu wurde (mal wieder) viel zu viel aus den Büchern nicht mitgenommen. Zumindest wurde diesmal keine eigenständige Story erfunden, dafür einen halben Punkt mehr wie für Teil 1.

Ansonsten fehlen leider gerade die netten, Szenen aus dem Buch mit denen man die Charactere mal hätte entwickeln können. Gerade Alice hätte da Potential. Aber die wirkliche Story versteht anhand des Films niemand. Und abkaufen tut man allen Schauspielern die ganze Nummer auch nicht wirklich.

Schade drum, Alex O'Loughlin hätte als Edward wohl die bessere Figur gemacht und hätte es sicher geschafft wie in Moonlight gleichzeitig anziehend aber auch bedrohlich zu wirken. Trotz Glitzern.

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Velly

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Alex O'Loughlin wäre doch viel zu alt gewesen o_O


Thraciel

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Also nach Lektüre der Bücher hätte man ihn sicherlich mit entsprechendem Makeup jünger wirken lassen können. Ich vergleiche das mit seinem Auftritt in Moonlight, dort wirkt er schon eine ganze Ecke jünger als er zu dieser Zeit tatsächlich war. Denke wenn man dichter bei den Büchern bleibt (Bis auf Carlisle, Emmett und Alice sind alle Charactere ziemlich misslungen) hätte man das schon hinbiegen können.

Schlimmer wie die vorliegende Besetzung wäre es bestimmt nicht geworden :D


Zak

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Film über ne langweilige riemige Alte die so verzweifelt nen Freund sucht das sie es halt auch mit Vampiren und Werwölfen treibt...ich denke mal die würde auch nen Ork oder Ghoul klar machen wenn sich einer von denen in dem Film verlaufen würde..nix für schwache Nerven

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fuerchtegott

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Aha, also ein görrrlie, die selbst mit dem Teufel Buhlschaft treiben würde. War sie wenigstens heiss?


natedb

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Bewertung0.0Hassfilm

"New Moon" ist das mit Abstand peinlichste Kino-Erlebnis das ich je hatte.
Um eins klarzustellen: Es war nicht meine eigene Entscheidung diesen Film zu sehen. Den ersten "Twilight" kannte ich nicht. Und nach "New Moon" weiß ich, dass ich ihn auch nicht kennen möchte. Eine damalige Freundin von mir schleppte mich in diesen Film. Zu meiner Verteidigung: Ich hatte zwar zuvor von Twilight gehört, mich allerdings nie näher damit beschäftigt. Mir waren Handlung und Figuren des Twilight-Universums gänzlich unbekannt. Da ich dieser damaligen Freundin einen Gefallen schuldig war ließ ich mich mitziehen.
Als ich das Plakat im Kino erblickte, wurde ich plötzlich besorgt.
Als wir uns in die Schlange stellten und ich bemerkte, das einzig männliche Individuum weit und breit zu sein, wurde ich plötzlich ein bisschen besorgter.
Na ja, abwarten. Man soll sich schließlich eine gewisse Unvoreingenommenheit bewahren, nicht?
Meine Freundin erklärte mir in der Schlange, dass dies bereits der zweite Teil sei. Ich sollte aber keine Verständnis-Schwierigkeiten haben, denn die Story sei recht einfach gestrickt.
So langsam fiel es mir schwer meine Besorgnis zu verbergen...
Wir kamen an die Kasse.
"Zweimal New Moon. Möglichst mittig, bitte."
Ich hatte Pech. Denn verwunderlicherweise waren zufällig noch zwei Plätze in einer der mittleren Reihen frei.
Als wir schließlich den Kinosaal betraten, machte ich meiner Besorgnis etwas Luft.
"Wo hast du mich hingebracht?" fragte ich meine Freundin.
Im ganzen Publikum konnte ich kein männliches Gesicht ausmachen.
"Das ist schlimm. Das ist ganz, ganz schlimm."
"Stell dich nicht so an. Warte einfach ab, bis du den Film siehst."
Was blieb mir übrig?
Ich hätte gehen können.
Tat ich leider nicht.
Wir nahmen unsere Plätze ein.
Mittendrin.
Das Licht erlosch.
Was folgte war das wahrscheinlich intensivste was ich jemals in einem Kinosaal erleben durfte.
Wenn man ein grenzdebiles Mädchen mit einem glitzernden (kein Scheiß!!!) Vampir bei Tageslicht und in Zeitlupe, händchenhaltend durch einen blumigen Wald laufen sieht, was tut man dann?
Man schließt die Augen und wartet bis es vorbei ist.
Einmal machte ich die Augen auf, als das gesamte Kino lustvoll aufstöhnte.
Was ich erblickte war das grenzdebile Mädchen das sich mit einem Motorrad, so glaube ich, auf die Fresse gelegt hatte und ein dunkelhaariger Typ mit Sonnenbank-Flavour, der aus unerfindlichen Gründen sein Shirt auszog und ein wohlgeformtes Sixpack entblößte.
Ich wurde rot.
Gott sei Dank war es dunkel.
Denn ich blieb den ganzen Rest des Filmes über rot.
Aufstehen und gehen wollte ich nicht. Das hätte zuviel Aufmerksamkeit auf mich gelenkt. Was ich jedoch wollte war, möglichst anonym und ungesehen den Kinosaal verlassen und diesen traumatischen Abend überstehen.
Also ertrug ich es, größtenteils mit geschlossenen Augen. Um mich herum die schmachtenden Seufzer des weiblichen Publikums.
Ich war mittendrin.
Ich schäme mich ja so...
:(


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Drehmumdiebolzen

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Im Kino? WTF..?! Naja, von den geistlosen Dialogen hat man bei dem Twihard-Gekreische bestimmt nichts verstehen können ;P


natedb

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Glaub mir, das werde ich meinen Lebtag nicht vergessen


Drehmumdiebolzen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Meine einschlafenden Füße fand ich faszinierender, als Kristen Stewart bei ihrer emotionalen Heulbojen-Kreuzfahrt zuzusehen.
Einen Punkt gibts für einen Hauch von gutem Acting (Michael Sheen) und einen aus Verlegenheit, weil die Parodie noch schlimmer ist!

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