Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Gake no ue no Ponyo (2008), JP
Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 16.09.2010

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7.6 Kritiker
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von Hayao Miyazaki, mit Matt Damon und Cate Blanchett

Die japanische Animationslegende Hayao Miyazaki, der schon mit Chihiros Reise ins Zauberland und Mein Nachbar Totoro junge wie alte Kinozuschauer verzauberte, kommt mit Ponyo – Das große Abenteuer am Meer ein neuer charmanter und bewegender Film für die ganze Familie: Das kleine Fischmädchen Ponyo lebt in einer bunten und dicht besiedelten Unterwasserwelt bei ihrem Vater Fujimoto. Dieser hat mit seinen magischen Kräften alle Hände voll damit zu tun seine eigenwillige Tochter zu bändigen und die Aquawelt von den Verschmutzungen der Menschen zu reinigen. Dementsprechend hat Fujimoto keine sonderlich hohe Meinung von den Menschen – ganz im Gegensatz zu Ponyo, die unbedingt einmal an Land möchte. Als sich ihr Wunsch erfüllt und sie sich mit Sosuke, einem sympathischen 5jährigen Jungen anfreundet, benutzt sie die Zauberkräfte ihres Vaters, um sich in ein menschliches Mädchen zu verwandeln – sehr zum Ungemach des Unterwasserpatriarchen.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

„Ponyo“ richtet sich unverkennbar an Kinder im Alter des fünfjährigen Sosuke und ist im Bezug darauf am ehesten mit „Mein Nachbar Totoro“ zu vergleichen. Doch wo „Mein Nachbar Totoro“ auf eine von Anime-Mastermind Hayao Miyazaki selbst entwickelte Geschichte war, bedient sich der Altmeister für „Ponyo“ bei zahlreichen Motiven der Kinder- und Jugendliteratur. Ponyo erinnert an die kleine Meerjungfrau von Andersen, Fujimotos Unterseeboot an das von Vernes Kapitän Nemo und man fragt sich auch nicht zu Unrecht, welchen Einfluss der Clownfisch Nemo des amerikanischen Trickfilmstudios Pixar wohl auf einige der Motive des Films genommen hat. Das ist, auch wenn bereits frühere Ghibli Filme Vorlagen hatten, eher ungewöhnlich für einen Film Miyazakis und er nimmt dem Film einen Teil der exotischen Faszination, für die ich seine Filme so liebe, selbst wenn auch Motive aus japanischen Sagen und Gemälden ebenfalls prägend gewesen zu sein scheinen. Anscheinend hat auch das…

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Michael Brake: fluter Michael Brake: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Oft passiert so gut wie nichts und es ist trotzdem wunderschön – Hayao Miyazaki ist einmal mehr großes Impressionskino gelungen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Mit "Ponyo" gelingt Hayao Miyazaki sein jugendlichster Film. Er ist so gut, dass man ihn am liebsten ewig weiter schauen würde. [...] er hat seit zwei Jahrzehnten keinen so jungen Film gedreht wie „Ponyo“ [...] In Miyazakis Epen waren die Welten detailliert und komplex, in „Ponyo“ reduziert er alles auf einen fast impressionistischen, pastellgetönten Pinselstrich.

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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung

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6.5Ganz gut

„Ponyo“ ist für kleine und kleinste Kinozuschauer gemacht. Sehr klar, sehr deutlich. Kein Forcieren von Tempo, Schnitt oder Modernismen, kein kompliziertes Konstrukt. [...] Farbenfroh und gefühlig, im guten Sinne „alt“ und damit natürlich nicht ansatzweise so groß wie Miyazakis „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiro“ weiß „Ponyo“ trotzdem, was er will.

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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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9.0Herausragend

Um deutlich zu machen, welches Genie Hayao Miyazaki ist, genügt es im Grunde schon, sich einfach nur die letzte Szene von "Ponyo" anzusehen. Es geht, damit ist nicht allzu viel verraten, um einen Kuss, der endlich gegeben werden muss. Das Publikum weiß es, die Charaktere im Film wissen es, nur eben nicht der kleine Junge, der damit zu tun hat. Also übernimmt das kleine Mädchen schließlich die Initiative. Diese wunderbare Szene dauert buchstäblich nur einen Augenblick - mehr braucht es nicht. [...]
Miyzaki hat eine tiefe Abneigung gegen Computergraphik und setzt beharrlich auf Handarbeit, was zu wunderschönen Bildern und traumhaften Sequenzen führt, die in dieser Perfektion niemand sonst so hinbekommt. Alleine die großartigen Zeichnungen lohnen den Besuch des Films.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

In „Ponyo – Das große Abenteuer am Meer“ erscheint das Meer nicht bloß als Schauplatz, sondern als lebendiges Lebewesen. Es wird zu einem Hauptdarsteller, der ein in Miyazakis Filmen immer wiederkehrendes Sujet versinnbildlicht: Die Umweltzerstörung. So führt der Regisseur selbst aus: „Dieser Film ist meine Antwort auf das Leid und die Ungewissheit in unserer heutigen Zeit.“ Das aus den Fugen geratene Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur und darüber hinaus die Überalterung der Gesellschaft – nicht von ungefähr arbeitet Sosukes Mutter in einem Altersheim – sind Themen, die sich vorwiegend an ein Erwachsenenpublikum wenden.

Obwohl sich in „Ponyo – Das große Abenteuer am Meer“ die Figuren nicht so komplex ausnehmen wie etwa in „Chihiros Reise ins Zauberland“ und auch das Drehbuch nicht den anfangs vorgelegten Rhythmus über die gesamte Filmdauer beibehalten kann, besticht der neue Film vom japanischen Altmeister durch die in bunten Farben und präziser Zeichnung wiedergegebene, zauberhafte Freundschaftsgeschichte sowie durch Joe Hisaishis Musik, die den Erzählrhythmus und insbesondere die Meeresbewegungen meisterhaft unterstützt. Bemerkenswert ist in „Ponyo“ ebenfalls die Darstellung der Familie, die sich von der süßlichen, heilen Welt der meisten Hollywood-Kinderfilme wesentlich unterscheidet. Sosukes Eltern arbeiten hart. Der Vater befindet sich als Seemann so gut wie während der gesamten Filmdauer auf seinem Schiff, so dass Sosuke mit ihm lediglich durch das Funkgerät und die Schiffssignale kommunizieren kann. Die Mutter ist durch ihre außerhäusliche Arbeit ebenfalls die meiste Zeit abwesend. So fällt dem kleinen Sosuke wie weiland Chihiro die Aufgabe zu, seine Eltern zu retten. Mit seinem neuen Film liefert Hayao Miyazaki erneut eine Hommage an die Kindheit.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn es diesmal [...] kein Meisterwerk geworden ist, so ist es doch allemal angebracht abschließend zu folgender Floskel zu greifen: Selbst ein leicht schwächelnder Miyazaki liegt immer noch deutlich über dem Durchschnitt der meisten anderen Animationsfilme (als hätten wir das nicht sowieso geahnt).

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D.Bickermann: Schnitt D.Bickermann: Schnitt

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9.0Herausragend

Ponyo ist ein derart liebenswerter Wonneproppen, immer etwas entdeckend, immer staunend über diese Welt der Menschen – sie ist das ultimative Kind. Es sind diese magischen kleinen Entdeckungen, die diesen Film so unendlich zauberhaft machen: der Honig im Tee, der Geschmack einer Scheibe Schinken, oder die unglaublichen dreißig Sekunden, die sich Miyazaki Zeit nimmt, um das kleine Mädchen Ponyo dabei zu beobachten, wie sie zögerlich einen Generator anschaltet und dann über das Ergebnis strahlt und tanzt.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Gake no ue no Ponyo will und kann nicht vollends überzeugen, fehlen ihm doch die gewinnenden Eigenschaften der anderen Ghibli-Werke. Was bleibt ist eine weitestgehend inhaltsfreie, wenn auch verspielte und sympathische Geschichte einer Kinderfreundschaft jenseits von äußerlichen Erscheinungsbildern.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Mit seinen stets wechselnden Welten und flatterndem Gespür für Magie fängt Ponyo das Wunder ein, ein Kind zu sein.

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Sneakerpimp

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7.5Sehenswert

Insgesamt ist Ponyo aus vielen Gründen leider 'nur' gute Unterhaltung für vorwiegend jüngere Zuschauer geworden, dürfte Fans von Miyazakis älteren Meisterwerken (Spirited Away und davor) aber relativ unbefriedigt zurücklassen da hier einfach die Tiefe, Vielschichtigkeit und irgendwie auch das gewisse Etwas das über eine Anreihung von schönen Einzelszenen hinaus geht fehlt, die seine Filme so besonders mach(t)en...

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Kommentare (47) — Film: Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

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bloodthirst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super süß, weckt das Kind in einem und kitzelt auch solche Emotionen heraus. Ich musste mir sogar einmal eine Träne wegwischen.

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Siny90

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Bewertung9.5Herausragend

Weltniedlichster Film! :-D

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FlintPaper

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Bewertung7.0Sehenswert

Relativ leichte und nichtssagende Kost, aber immerhin deutlich flüssiger und amüsanter durcherzählt als der konfuse "Howl's Moving Castle" - den mag ich nämlich nicht. Ponyo hat auch so seine Fehler und seltsame Ideen, die gerade aus der Sicht eines Erwachsenen leicht fehlgeleitet wirken könnten, ist aber im Herzen wahrscheinlich (so wollen wir jedenfalls hoffen) doch nur eine unschuldige Liebesgeschichte mit vielen, aufregenden Fantastereien, irgendwo zwischen Arielle und Finding Nemo. Der relativ detaillose Zeichenstil, natürlich flüssig animiert, unterstreicht die Leichtigkeit der Kiddie-Romanze nochmals - angucken und wohl fühlen heißt wohl die Devise. Und das Ponyo ein niedliches, kleines Ding ist, lässt sich wohl nicht verleugnen. Inwiefern die Liebe eines 5jährigen jedoch eine Wahrhaftige sein kann, bleibt zweifelhaft. Da konzentriere ich mich lieber auf meine persönliche "Ehefrau des Jahres": Lisa hat mir beigebracht, dass das Wohlbefinden meines Kindes mindestens genauso wichtig ist, wie das sichere Autofahren. Wenn nicht noch wichtiger! Epic Driving.

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Azazil

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Bewertung4.5Uninteressant

Normalerweise mag ich ja solche Filme, aber für Ponyo konnte ich mich so gut wie gar nicht erwärmen. Mit der Story konnte ich mal rein gar nichts anfagen und stellenweise fragte ich mich, ob es überhaupt eine gibt. Ponyo ist streng genommen eine Aneinanderreihung von "schönen" Momenten. Irgendwann wird zwar mal eine "schwere Prüfung" erwähnt, die dann aber einfach nicht kommt. Noch um einiges schlimmer fand ich, dass mir die beiden Protagonisten oft einfach nur unsympathisch waren und mir nervig erschienen. Ihre Beziehung zu einander bleibt ebenso absolut unklar. Weshalb mochte Ponyo Sosuke (wasn scheiß Name) überhaupt von Anfang an? Hab ich was verpasst oder ist deren Freundschaft einfach von 0 auf 100? Von Hayao Miyazaki ist das der mit Abstand schwächste Film, den ich kenne. Darüber hinaus mochte in den Zeichenstil bzw. das Design der Protagonisten nicht sonderlich. Ponyo sieht die meiste Zeit aus wie ein aufgedunsener Knödel. Den Soundtrack fand ich bis auf vereinzelte Momente nicht sonderlich erwähnenswert.
Als reiner Kinderfilm ist Ponyo eventuell noch zu gebrauchen, aber das wars für mich zumindest dann auch.

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Feral Wolf

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe mir diesen Film angeschaut als ich krank mit Fieber im Bett lag und dafür war er bestens geeignet. Wen Ponyo kalt lässt, der hat keine Seele ;P

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story ist bezaubernd, die Charaktere sind liebenswert und der Film besticht durch eine ansehnliche Optik und wunderschön gezeichnete Bilder. Obwohl der Streifen trotzdem nicht ganz so großartig ist wie manch anderer Film von Hayao Miyazaki, ist er absolut gelungen und mehr als sehenswert, was zweifellos für die Qualität seiner Werke spricht. Der Film ist kurzweilig und äußerst angenehm zu schauen, sodass man sich einfach eine Weile verzaubern lassen kann und auf hervorragende Art und Weise unterhalten wird. Und das ist es schließlich worauf es letztendlich ankommt.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Miyazaki nimmt den Zuschauer auch mit diesem Kinofilm auf eine unvergleichliche Reise mit. Wenn die kleine Ponyo Sôsuke während des Sturms auf den Wellen verfolgt dann ist das einfach großes Kino. Ponyo verzaubert. Ich habe den Film damals in Japan gesehen. Ohne Untertitel, ohne Japanischkenntnisse und ich war dennoch hin und weg, das war damals ein unvergleichliches Kinoerlebnis.

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Morrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann zwar mit anderen Ghibli Produktionen nicht mithalten, ist aber trotzdem ein sehr schöner Film geworden.

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Morrow

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Hehe, ich habe mir erst überlegt, ob ich Totoro noch als Vergleich anführen soll :D
Grundsätzlich hast du Recht, auch bei Totoro "passiert" an sich nicht viel.
Aber der Film punktet ganz klar durch Atmosphäre und die Fähigkeit, den Zuschauer für die Figuren zu begeistern. Meiner Meinung nach fehlt genau dieser Funke bei Ponyo.
Aber natürlich ist das schlussendlich auch Geschmacks- und Ansichtssache. Ponyo hat sicher auch viele in seinen Bann gezogen, mich halt nicht so.


HeilerDerWelten

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"Ich finde es gerade schön, wenn ein Film auch einfach nur mal nett sein kann. Keine Botschaften, Chaos, Krieg etc. :-)"

Nun ja, aber gerade der Aspekt des Chaos,
ist in Ponyo allgegenwärtig.

Der Tsunami als Bote des Chaos,
macht aus dem anfänglich ruhigen, netten Ponyo,
auf einen Schlag, einem Katastrophenfilm,
welcher zwar stets die Ghibli typische Gestalt wart,
aber im Gegensatz zu Kiki oder Totoro, schon weit aus aufwühlender ist.

Vor allem wenn man sich vor Augen führt,
dass sich Japan nach den Vorfällen an der Nordost Küste,
tatsächlich mit einem solchen Desaster konfrontiert sah.

Ich sah Ponyo übrigens während der Zeit der Fukushima Berichterstattung und aus diesem Blickwinkel heraus,
ist der Film schon sehr unnett und sehr unruhig.
Sicher schwere Kost für nen Japaner dessen Haus und Hof weggeschwemmt wurde.


IndigoMaedchen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der schönsten Kinderfilme, an denen sich auch Erwachsene noch erfreuen können und sei es nur deshalb, weil man daran erinnert wird, wie schön es war ein Kind zu sein.
'Ponyo' ist fantasievoll, bunt und herzerwärmend, wirkte auf mich jedoch visuell etwas überladen und auf Dauer anstrengend. Trotzdem eine tolle Geschichte rund um die Freundschaft, die nicht nur Kinder berührt.

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WaaayneTrain

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Bewertung9.0Herausragend

Als grosser Miyazaki-Fan wurde ich auch hier keine Minute enttäuscht: Die Magie seiner Filme besteht auch hier noch zu 100%. Jeder und zwar wirklich jeder wird in seinen Bann gezogen, man muss sich nur mal überwinden ihn anzufangen. Das beste Werk von Hayao ist es allerdings nicht, aber trotzdem erstklassig und wunderschön, diese kleine Liebesgeschichte.

8.5

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BellaS.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderschöner Kinderfilm. Ein MUSS für Hayao Miyazaki Fans :)

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SpiceWeasel

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Bewertung6.0Ganz gut

Hab mich mit meiner Freundin fast den ganzen Film über den Namen "Sosuke" ausgelassen, wie schräg/dämlich der doch sei.....

Ende vom Lied ist das mein Hase nun Sosuke heisst und wir uns überlegen ihm noch ne "Ponyo" zu holen. ;-)

Der Film ist im Vergleich zu Miyazakis anderen Filmen leider nicht so gut, jedoch immernoch besser als der zigste CGI Müll aus Hollywood.

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Prestigeww

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Bewertung7.0Sehenswert

Der bisher schwächste Myasaki. Aber immer noch ein Myaski! Besonders die Story war gegen Ende einfach etwas dünn...

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Silv1

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Bewertung7.0Sehenswert

Ponyo ist Miyazaki light. Familiengerechte Unterhaltung für Kinder und junggebliebene. Verglichen mit den anderen Werken des Japaners fällt Ponyo doch ein bisschen ab, da Tiefe und Komplexität früherer Werke nie erreicht wird.

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Nishi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach nur wunderschön. Miyazaki schaft es aufs neue, mich in seine Welt zu entführen :)

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BigDi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wo ist sie geblieben, die unschuldige Freude an der Freude, die kindliche Fantasie, welche ohne Blutvergießen und Realitätshinterfragung auskommt? Wann wurde das sanfte Lächeln hinter sich gelassen, welches aus Freundlichkeit und nicht aus Bosart enstand? Seit wann gilt Wucht = Zerstörung und Katharsis = Rache? Wo ist der Schritt in eine andere Welt, welche für Geborgenheit und nicht für Abgrenzung steht? Wo bist du nur, meine Unbekümmertheit - oder habe ich dich womöglich nie besesssen? Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass ich trotz all der Erfüllung irgendetwas verpasse, ohne das ich nicht komplett sein kann? Wo bist du, wovon ich nicht einmal weiß, was genau, nur dass es größer ist als ich es in meinen ach so edlen Worten greifen könnte - oder doch so klein, dass ich es aus der vermeintlichen Höhe nicht mehr sehen kann? Hallo..?
"Ponyo!"
Oh, hi...

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the traveler

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*smile* :)


nurleben

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wunderschön poetischer Kommentar! :)


*frenzy_punk<3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Und wieder hat es Hayao Miyazaki geschafft, mich mit einen seiner Filme zu begeistern!
„Ponyo“ ist ein ganz wunderbarer Animationsfilm mit vielen fantastischen Figuren, toll gemalten Landschaften und einer atemberaubenden Unterwasserwelt.
„Ponyo“ hat sehr viel Humor aber auch enorm viel Herz.
Schnell ist der Zuschauer ganz gebannt von der Geschichte und ebenso schnell schließt er ausnahmslos alle Figuren in sein Herz.
„Ponyo“ macht Spaß! Die kleine Ponyo ist einfach knuddelsüß und auch ihr Gefährte Sōsuke gefällt.
Joe Hisaishi versüßt den Streifen mit einem traumhaften Score, die Zeichner legten sich wieder richtig ins Zeug und hauchten den Personen gekonnt Leben ein.
„Ponyo“ ist ein zauberhaftes Erlebnis für Groß und Klein. Die Kleinen werden sicherlich herzhaft mitlachen und die Großen erfreuen sich daran, wie es war, Kind zu sein.

„Ponyo“, wie schön war es doch, ein Kind zu sein, so unbeschwert und sorgenfrei.

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Bandrix

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Aber hallo! Das macht einiges wieder wett. ;)


*frenzy_punk<3

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fein fein^^


JohnnyKee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Ponyo will ein Mensch werdeeeeeeeeennnn !!!“

Tränen ! Tränen heult man eigentlich. Doch es ist wohl schon lange Zeit her das ich wieder herzlichst und viele Tränen gelacht habe und das ich mich gleichzeitig mit einem Werk so verbunden gefühlt hab. Den Ponyo zaubert dem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht und erfüllt das Herz mit Wärme und Freude. Ponyo zeigt erneut die Schönheit und die Lust am Leben. Egal in welchem Alter. Typische familiäre Situationen und Probleme spiegelt dieser Film unglaublich wahrheitsgetreu wieder das man sich fast selbst in dem Film sieht.
Natürlich wird auch hier auf die nötige Portion Humor geachtet die mich so umgehauen hat das ich vor lachen auf dem Boden gekullert habe.
Das liegt vor allem an dem kleinen Goldfischmädchen Ponyo welches so süß, knuffig und liebenswert ist das man sie sofort ins Herz schließt und keine Szene verpassen will die von ihrer ungestümen, lustigen und soooooooo süßen Art dominiert wird.
In warmen, hellen, fröhlichen Farben zaubert man uns eine liebevolle, herrlich schöne, kleine Welt die nur vor einfallsreichen Ideen und lustigen, wie auch verrückten Charakteren strotzt. Dazu zaubert der japanische Meisterkomponist Joe Hisaishi den genauso furiosen, atemberaubenden und perfekten Score der dem Zuschauer erneut lange im Gedächtnis bleiben wird.
Wer also dachte das Hayao Miyazaki keine Ideen mehr hätte dürfte nach diesem Werk nun vollkommen verstummen. Den hier sehen wir ihn at his best !
Kindlichere Züge ?...... dieser Film soll kindisch sein ? Von wegen.
Den der Film ist, für mich, einer der actionreichsten von Studio Ghibli.
Wie immer zeigt uns auch hier Hayao seine Botschaft die Kindern Kraft geben und die Erwachsenen beschäftigen und zu denken geben soll.
Der Film ist genau das was man sich gewünscht und erhofft hatte.
Wundervoll, herzlich, ungeheuerlich ermutigend und voller Liebe.
Ein typischer, hervorragender Ghibli und er ist wieder der, im Vergleich schon mickrig wirkenden, Pixar-Konkurrenz haushoch überlegen.
Ein Meisterwerk das seinesgleichen sucht !
Because:
Ponyo ist atemberaubend !
Ponyo macht glücklich !
Ponyo ist der beste Animationsfilm seit langem !
Ponyo ist Entertainment erster Güte !
Ponyo ist perfekt !

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der cineast

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:D


Brennegan

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Ich möchte dir widersprechen, Johnny ... ich finde ihn etwas kindisch ... und das ist auch gut so :D


LeGrip

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Bewertung9.0Herausragend

Zugegeben, der Film hat – angesichts der aktuellen Situation in Japan – ä Gschmäckle aber er hat mich trotzdem mit einem rührseligen Glücksgefühl zurückgelassen, das mich still und leise hat wünschen lassen, wieder ein Kind zu sein. Wieder mal ein großartiger Myazaki-Film!

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*frenzy_punk<3

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Besser wie ein Rausgschmäckter :(


LeGrip

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yes, indeed


Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Hey du!"
Ich:" Ähm...ja?"
"Weißt du nicht wer ich bin? Erkennst du mich nicht mehr?"
Ich: " Es tut mir leid, aber ich habe nicht den blassesten Schimmer wer du bist, oder was du bist. Ich sehe dich nicht!"
"Du bist alt geworden...Früher als du noch ein Kind warst, haben wir viel Zeit miteinander verbracht. Wir haben zusammen gespielt, gerauft, geredet, gekämpft und hatten jede Menge Spaß. Erinnerst du dich denn gar nicht mehr?"
Ich:" Ich kann mich noch an alle meine Freunde erinnern...außerdem konnte ich sie sehen!"
"Du vergisst das Wichtigste an deiner Kindheit. Du warst frei von Sorgen, hattest wenig Verpflichtungen, konntest tun und lassen was du wolltest. Ich habe dir dabei sehr geholfen, damals. Aber mit der Zeit hast du mich immer mehr weggeschlossen, mich nicht mehr zu dich durchdringen lassen. Das macht mich traurig."
Ich: " Wieso habe ich das getan?"
"Du bist erwachsen geworden. Hattest wichtigere Dinge zu tun, als mal wieder ein Kind zu sein. Hast vergessen, wie schön es ist einfach mal rauszugehen, über Felder und Wiesen zu rennen, auf Bäume zu klettern, in Flüssen zu schwimmen, gegen imaginäre Drachen (in deinem Fall Stormtroopers) zu kämpfen und unschuldige Prinzessinnen zu retten( in deinem Fall eine mit einem weißen Kleid und dieser seltsamen Kopfhörerfrisur...)."
Ich: " Ich weiß doch.... Es gibt Zeiten, da möchte ich nichts anderes tun als die Zeit zurückdrehen. Ich möchte nicht mehr arbeiten gehen, Angst um meine Schulnoten haben, keine lästigen Verpflichtungen haben, mir nicht mehr Sorgen um Gott und die Welt machen. Einfach Kind sein und sorgenfrei durchs Leben stapfen. Aber... Moment mal...bist du es vielleicht? Das Kind in mir?"
"Ja. Es hat lange gedauert, bis du meine Stimme endlich mal wieder hören konntest. Erwachsenen fällt es schwer sich wieder auf mich einzulassen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen. Hektik bestimmt nun ihr Leben, Sorgen über Sorgen plagen sie. Werde ich die Miete bezahlen können? Ist das Auto nicht doch zu teuer? Steigen die Spritpreise noch weiter? Sie haben das Kind in ihnen vergessen. Das ist schade, denn wie viel einfacher wäre alles dann?"

"Ponyo" ist ein Film, der das Kind in euch wieder spürbar macht. Es ist, als ob es durch diesen Film mit euch spricht.
Ein Vergnügen, die Wunder der Kindheit wiederzuentdecken.

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Imran

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@Vincent_Vega: Schön, danke.


LittleQueen

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Toller Film, ebenso schöner Text =)


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