Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Gake no ue no Ponyo (2008), JP Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Animationsfilm, Kinostart 16.09.2010

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7.6
Kritiker
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7.3
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68 Kommentare
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von Hayao Miyazaki, mit Matt Damon und Cate Blanchett

In Hayao Miyazakis Ghibli Ponyo schließt ein kleines Fischmädchen Freundschaft mit einem kleinen Jungen. Sie benutzt die Zauberkraft ihres Vaters, um sich in ein menschliches Mädchen zu verwandeln.

Das kleine Fischmädchen Ponyo lebt in einer bunten und dicht besiedelten Unterwasserwelt bei ihrem Vater Fujimoto. Dieser hat mit seinen magischen Kräften alle Hände voll damit zu tun seine eigenwillige Tochter zu bändigen und die Aquawelt von den Verschmutzungen der Menschen zu reinigen. Dementsprechend hat Fujimoto keine sonderlich hohe Meinung von den Menschen – ganz im Gegensatz zu Ponyo, die unbedingt einmal an Land möchte. Als sich ihr Wunsch erfüllt und sie sich mit Sosuke, einem sympathischen 5jährigen Jungen anfreundet, benutzt sie die Zauberkräfte ihres Vaters, um sich in ein menschliches Mädchen zu verwandeln – sehr zum Ungemach des Unterwasserpatriarchen.

Hintergrund & Infos zu Ponyo
Ponyo – Das große Abenteuer am Meer stammt von der japanischen Animationslegende Hayao Miyazaki, der schon mit Chihiros Reise ins Zauberland und Mein Nachbar Totoro junge wie alte Kinozuschauer verzauberte.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (12) — Film: Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

„Ponyo“ richtet sich unverkennbar an Kinder im Alter des fünfjährigen Sosuke und ist im Bezug darauf am ehesten mit „Mein Nachbar Totoro“ zu vergleichen. Doch wo „Mein Nachbar Totoro“ auf eine von Anime-Mastermind Hayao Miyazaki selbst entwickelte Geschichte war, bedient sich der Altmeister für „Ponyo“ bei zahlreichen Motiven der Kinder- und Jugendliteratur. Ponyo erinnert an die kleine Meerjungfrau von Andersen, Fujimotos Unterseeboot an das von Vernes Kapitän Nemo und man fragt sich auch nicht zu Unrecht, welchen Einfluss der Clownfisch Nemo des amerikanischen Trickfilmstudios Pixar wohl auf einige der Motive des Films genommen hat. Das ist, auch wenn bereits frühere Ghibli Filme Vorlagen hatten, eher ungewöhnlich für einen Film Miyazakis und er nimmt dem Film einen Teil der exotischen Faszination, für die ich seine Filme so liebe, selbst wenn auch Motive aus japanischen Sagen und Gemälden ebenfalls prägend gewesen zu sein scheinen. Anscheinend hat auch das japanische Kinopublikum…

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Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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7.0Sehenswert

PONYO wirkt bei näherer Betrachtung wie ein wunderschönes mit Pastellfarben gezeichnetes Kinder-Bilderbuch voller Kurzweil, das mit einer herzerwärmenden Geschichte, liebevollen Figuren und einer tollen Botschaft daherkommt. Er zelebriert förmlich die unverdorbene, naive und dadurch wohl auch reinste Zuneigung zweier Kinder, die sich gesucht und gefunden haben. Dass beide dabei gerade mal fünf Jahre alt sind, spielt natürlich keine Rolle; Liebe und Freundschaft kennt keine Altersbegrenzung.
Und natürlich muss man, bevor man mit dem Film mit seinem Friede-Freude-Eierkuchen-Plot allzu hart ins Gericht geht, bedenken, dass er wirklich für die Allerkleinsten gedacht war. So wunderte es mich auch wenig, dass heute im Kino größtenteils junge Mütter mit ihren Kleinkindern im Saal waren. Wenn man diesen Aspekt bedenkt, dann ist PONYO ein ganz wundervoll magischer Film, der einen noch einmal für eine Weile in die eigene sorglose Kindheit zurückversetzt und aufzeigt, dass manchmal eben einfach alles gut geht; die Welt muss nicht immer so schlecht dargestellt werden.
Hinzu kommt eine toller Verweis auf die zunehmende Verschmutzung der Meere und fertig ist ein Film, der sowohl die Kleinen als auch die Großen verzaubern wird. Hiermit ist Miyazaki wohl sein unschuldigster und kindlichster Film gelungen, mit dem eigentlich jeder aufwachsen sollte, um sich - viele Jahre später - noch einmal an die schöne unbeschwerte Zeit zu erinnern, die er als Kind einst hatte.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Tyler__Durden

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*steinwerf*


fabel

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erst PYGARs großartiger Kommentar und nun deiner...und er läuft nich bei uns in den Kinos.....also nicht bei mir in der Nähe:
Zum Verzweifeln !!!!!


Michael Brake: fluter Michael Brake: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Oft passiert so gut wie nichts und es ist trotzdem wunderschön – Hayao Miyazaki ist einmal mehr großes Impressionskino gelungen.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Mit "Ponyo" gelingt Hayao Miyazaki sein jugendlichster Film. Er ist so gut, dass man ihn am liebsten ewig weiter schauen würde. [...] er hat seit zwei Jahrzehnten keinen so jungen Film gedreht wie „Ponyo“ [...] In Miyazakis Epen waren die Welten detailliert und komplex, in „Ponyo“ reduziert er alles auf einen fast impressionistischen, pastellgetönten Pinselstrich.

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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung

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6.5Ganz gut

„Ponyo“ ist für kleine und kleinste Kinozuschauer gemacht. Sehr klar, sehr deutlich. Kein Forcieren von Tempo, Schnitt oder Modernismen, kein kompliziertes Konstrukt. [...] Farbenfroh und gefühlig, im guten Sinne „alt“ und damit natürlich nicht ansatzweise so groß wie Miyazakis „Prinzessin Mononoke“ oder „Chihiro“ weiß „Ponyo“ trotzdem, was er will.

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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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9.0Herausragend

Um deutlich zu machen, welches Genie Hayao Miyazaki ist, genügt es im Grunde schon, sich einfach nur die letzte Szene von "Ponyo" anzusehen. Es geht, damit ist nicht allzu viel verraten, um einen Kuss, der endlich gegeben werden muss. Das Publikum weiß es, die Charaktere im Film wissen es, nur eben nicht der kleine Junge, der damit zu tun hat. Also übernimmt das kleine Mädchen schließlich die Initiative. Diese wunderbare Szene dauert buchstäblich nur einen Augenblick - mehr braucht es nicht. [...]
Miyzaki hat eine tiefe Abneigung gegen Computergraphik und setzt beharrlich auf Handarbeit, was zu wunderschönen Bildern und traumhaften Sequenzen führt, die in dieser Perfektion niemand sonst so hinbekommt. Alleine die großartigen Zeichnungen lohnen den Besuch des Films.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

In „Ponyo – Das große Abenteuer am Meer“ erscheint das Meer nicht bloß als Schauplatz, sondern als lebendiges Lebewesen. Es wird zu einem Hauptdarsteller, der ein in Miyazakis Filmen immer wiederkehrendes Sujet versinnbildlicht: Die Umweltzerstörung. So führt der Regisseur selbst aus: „Dieser Film ist meine Antwort auf das Leid und die Ungewissheit in unserer heutigen Zeit.“ Das aus den Fugen geratene Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur und darüber hinaus die Überalterung der Gesellschaft – nicht von ungefähr arbeitet Sosukes Mutter in einem Altersheim – sind Themen, die sich vorwiegend an ein Erwachsenenpublikum wenden.

Obwohl sich in „Ponyo – Das große Abenteuer am Meer“ die Figuren nicht so komplex ausnehmen wie etwa in „Chihiros Reise ins Zauberland“ und auch das Drehbuch nicht den anfangs vorgelegten Rhythmus über die gesamte Filmdauer beibehalten kann, besticht der neue Film vom japanischen Altmeister durch die in bunten Farben und präziser Zeichnung wiedergegebene, zauberhafte Freundschaftsgeschichte sowie durch Joe Hisaishis Musik, die den Erzählrhythmus und insbesondere die Meeresbewegungen meisterhaft unterstützt. Bemerkenswert ist in „Ponyo“ ebenfalls die Darstellung der Familie, die sich von der süßlichen, heilen Welt der meisten Hollywood-Kinderfilme wesentlich unterscheidet. Sosukes Eltern arbeiten hart. Der Vater befindet sich als Seemann so gut wie während der gesamten Filmdauer auf seinem Schiff, so dass Sosuke mit ihm lediglich durch das Funkgerät und die Schiffssignale kommunizieren kann. Die Mutter ist durch ihre außerhäusliche Arbeit ebenfalls die meiste Zeit abwesend. So fällt dem kleinen Sosuke wie weiland Chihiro die Aufgabe zu, seine Eltern zu retten. Mit seinem neuen Film liefert Hayao Miyazaki erneut eine Hommage an die Kindheit.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn es diesmal [...] kein Meisterwerk geworden ist, so ist es doch allemal angebracht abschließend zu folgender Floskel zu greifen: Selbst ein leicht schwächelnder Miyazaki liegt immer noch deutlich über dem Durchschnitt der meisten anderen Animationsfilme (als hätten wir das nicht sowieso geahnt).

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D.Bickermann: Schnitt D.Bickermann: Schnitt

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9.0Herausragend

Ponyo ist ein derart liebenswerter Wonneproppen, immer etwas entdeckend, immer staunend über diese Welt der Menschen – sie ist das ultimative Kind. Es sind diese magischen kleinen Entdeckungen, die diesen Film so unendlich zauberhaft machen: der Honig im Tee, der Geschmack einer Scheibe Schinken, oder die unglaublichen dreißig Sekunden, die sich Miyazaki Zeit nimmt, um das kleine Mädchen Ponyo dabei zu beobachten, wie sie zögerlich einen Generator anschaltet und dann über das Ergebnis strahlt und tanzt.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Gake no ue no Ponyo will und kann nicht vollends überzeugen, fehlen ihm doch die gewinnenden Eigenschaften der anderen Ghibli-Werke. Was bleibt ist eine weitestgehend inhaltsfreie, wenn auch verspielte und sympathische Geschichte einer Kinderfreundschaft jenseits von äußerlichen Erscheinungsbildern.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Mit seinen stets wechselnden Welten und flatterndem Gespür für Magie fängt Ponyo das Wunder ein, ein Kind zu sein.

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Sneakerpimp

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7.5Sehenswert

Insgesamt ist Ponyo aus vielen Gründen leider 'nur' gute Unterhaltung für vorwiegend jüngere Zuschauer geworden, dürfte Fans von Miyazakis älteren Meisterwerken (Spirited Away und davor) aber relativ unbefriedigt zurücklassen da hier einfach die Tiefe, Vielschichtigkeit und irgendwie auch das gewisse Etwas das über eine Anreihung von schönen Einzelszenen hinaus geht fehlt, die seine Filme so besonders mach(t)en...

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Kommentare (56) — Film: Ponyo - Das große Abenteuer am Meer


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reaLdreamer

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein super putziger Film mit so süssen Charakteren die man schnell ins Herz schliesst! Die Umgebung ist sehr faszinierend und ein guter Film für Zwischendurch. Ich mag den Film! Super süsse und liebevolle Charaktere :) Aber nicht das Beste Werk von Studio Ghibli dennoch für kleine Kinder super geeignet.

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Mary Pickford

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein zuckersüßer, kurzweiliger Film für die ganz Kleinen. Die Bilderbuchoptik mit den Buntstiftzeichnungen ist so liebevoll gemacht, dass ich gar nicht mehr weggucken konnte. Ponyo ist so putzig und die Story um Familie und Freundschaft so süß gemacht, dass sich das anschauen auch für die Großen lohnt.

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Copacabanasun

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicher hat Miyazaki schonmal bessere Filme gemacht aber hey...Ponyo ist doch sooooooooo putzig und so putzig :D kann man aufjedenfall anschauen. Keine Zeitverschwendung. :)

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Miami Twice

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicher nicht der beste Film von Myasaki, aber trotzdem eine süsse Geschichte die zeigt was Liebe bewirken kann. Das Ende kam dann irgendwie so plötzlich, da war man noch ganz "verzaubert" in der Geschichte.

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Hushpuppy

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Bewertung9.5Herausragend

Für die Miyazakifilme hab ich lauter Herzen übrig. Sie sind so liebevoll.
Dieser hier ist für kleine Kinder und alle älteren geeignet. Es wird nicht viel gesprochen. Die Bilder sind unglaublich schön.
Wie bei allen Miyazakis ist die Strory nicht nach europäischem Bogen (;

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grinface

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz wunderbar gemacht, mit einem tollen klassisch anmutenden Soundtrack. Zuweilen allerdings so zuckersüß das man aufpassen muss keine Zahnschmerzen zu kriegen.

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hallidalli

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Bewertung7.0Sehenswert

wow, ein ziemlich süsser Film der mich positiv überrascht hat. Das ganze hat mich verzaubert, tolle Ideen, schön bunt gezeichnet, ich mag den Film.

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Lorion42

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Bewertung6.5Ganz gut

Netter Film für Kinder. Für Erwachsene steckt hinter den schönen Bildern aber nichts mehr dahinter und ist deshalb unnötig.

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Lorion42

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Tja jedem seine Meinung. Meiner Meinung nach ist dies hier ein Film der sich zunächst einmal dem Märchen von Hans Christian Andersen bedient hat und es komplett umgedeutet hat. Doch statt dem Film einen großen Handlungsbogen zu geben, treffen sich hier nur die ganzen Charaktere, erleben kleinere Abenteuer, lassen sich die Welt erklären und strahlen frohe Laune aus. Eben all die Sachen, die Kindern Spaß machen. Als Erwachsener kann man den Film gucken, um gute Laune zu bekommen, aber nicht, um mitzufiebern (dazu fehlt ein Spannungsbogen), eine Erkenntnis zu gewinnen (und sei es nur: man soll die Ozeane nicht verschmutzen) oder über die Anspielungen zu amüsieren. Alle anderen Miyazaki Filme geben für Erwachsene wesentlich mehr her.


lieber_tee

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Ah, ich verstehe was du meinst. Sicherlich ist dieser Film einer der absolut kinderfreundlichen Miyazaki-Filmen, eben so wie der noch kindlichere Kikis kleiner Lieferservice. Aber auch hier folgt er seinen "erwachsenen" Thema technisierter Moderne / Naturzerstörung. So zugänglich ist das Ganze für Kinder auch nicht geworden, zumindest bei meiner Tochter nicht, die vor vielen Figuren (z.B. das die Wellen Gesichter hatten) Angst hatte und z.B. total verwundert war, warum die Mutter so lebensgefährlich und wie eine gesenkte Sau Auto fuhr...:)
Grundsätzlich gebe ich dir aber Recht, das dieser Miyazaki-Streifen eher einer seiner schwächeren ist, im Vergleich zu seinen Meisterwerken.


der cineast

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieder mal ein total bitterer, (schöner) Film mit grausamem Ende oder doch eher ein Märchen, das die Geschichte des Lebens erzählt und zeigt, was uns erst zum Menschen macht? Denn Ponyo kann erst ein Mensch werden, wenn er die wahre Liebe erfährt. So, wie jeder von uns auch.

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Memduman

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SPOILER
Beziehst du dich dabei auf die Interpretation mit dem Kindermord? Oder der wo der Film scheinbar rückwärts läuft und die Kinder vergeblich auf die Genesung der Mutter warten? Oder gehören die zusammen? :S Auf jeden Fall ja, ich muss TOTORO ebenfalls definitiv wieder sehen mit der unschönen Interpretation im Hinterkopf.


der cineast

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Wieso unschön? Macht TOTORO natürlich noch viel schöner und märchenhafter.


janew94

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Bewertung6.5Ganz gut

Mehr für die Augen und Ohren als für den Kopf. Trotzt verheerender Umweltkatastrophe fröhliche und zuvorkommende Menschen, soweit das Auge reicht. Erstaunlich wie unbeeindruckt die Bewohner von den Naturgewalten sind und wie wenig sie ihr materielles Hab und Gut vermissen. Natürlich, das Szenario ist Nebensache und nur ein schick-gezeichneter Wallpaper für eine, aus dem Nichts entstandene, Freundschaft zwischen einem Fisch und einem Jungen mit unübertreffbarer Kitsch-Dosis. Eine zweiseitige Story mit "Für die ganze Familie"-Inhalt wäre aber schon angebracht gewesen. Dafür kein CGI-Einheitsbrei, sondern ein wunderschön gezeichneter Kinderspielplatz. Niedlicher Fiebertraum mit ganz-dicker Zuckerglasur. Kunst!

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Selcarnor

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Bewertung7.0Sehenswert

>Ponyo<. Eindeutig der bisher kindlichste Film den ich von Ghibli gesehen habe und hat eindeutig die primäre Altersgruppe bei Kleinkindern – immerhin sind die Protagonisten selbst welche. Aber auch als Erwachsener kann man sicher hier viel Spaß haben und es hat etwas von einem entspannten Tag am Strand, wo man einfach nur die Wellen genießt und dumm vor sich hin lächelt.

1. Animation

Der Stil bewirft den Zuschauer, wie für das Studio üblich, mit unzähligen kleinen, hübschen Details, Bewegungen und dynamischen Massenszenen. Besonders der Anblick des vor Leben übersprühenden Ozeans (etwas was wir in einigen Jahren ziemlich vergessen können) ist sehr überwältigend. Doch man sollte eine Warnung ausgeben: Die gesamte Optik ist extrem kindlich und süß gemacht – was man an den bunten Hintergründen am besten erkennt.

2. Musik

Ein fröhlicher Soundtrack mit einigen Tendenzen zu klassischen Klängen und einem Endingsong der mich ziemlich sprachlos zurückgelassen hat – ob im positiven oder negativen bin ich mir immer noch nicht sicher.

3. Inhalt

>Ach, ist das knuddelig<, würde meine Oma zu >Ponyo< sagen.
Man erlebt eine fantasiereiche Liebesgeschichte zwischen einem 5-jährigen Jungen und der gleichaltrigen Tochter von Meeresgöttern, die als Fisch versehentlich an seinen Strand gespült wird.
Wenn man es mit solchen Hauptfiguren zu tun hat, darf man einen zuckersüßen Handlungsstrang erwarten, voller guter Laune. Es ist wirklich putzig den beiden bei ihrem spaßigem Tun zuzusehen und eine wirklich schöne Atmosphäre gibt es auch.
Man sollte natürlich auch mit keinen überdramatischen Twists, extrem bösartigen Charakteren oder auch nur einen Tropfen Triste rechnen. Dazu kommt auch der Ghibli-typische Charme, wo selbst in einem Katastrophengebiet alle lachen und völlig sorgenfrei sind.
Alles wird fein und mit einem sichtbar gradem Kurs vorangebracht, wo zwar kein nennenswertes Ziel erkennbar ist, aber es dennoch eine Richtung gibt, ohne zu den Seiten abzuflachen.
Wo man leicht verwirrt sein könnte wäre das Ende, das sehr rund über die Bühne geht, aber zur Erinnerung: Der Film ist für ein kleineres Publikum gedacht… auch wenn zugebenermaßen es mehr als genug Dinge im Film gibt, die nur Ältere verstehen.

4. Fazit

Jaaaaa… Es fällt mir gerade schwer überhaupt eine vernünftige Bewertung zu geben. Mein Lieblings-Ghibli wird >Ponyo< zwar nicht, da ich es doch eine Ecke dramatischer mag, aber dennoch hatte ich ein gutes Gefühl beim Schauen und die beiden Haupthelden habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Für ein Familienabend ganz sicher geeignet und wer mal Lust hat sich etwas aus dem grauen Alltag auszuklinken, sollte ebenfalls bei diesem Film fündig werden.

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bloodthirst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super süß, weckt das Kind in einem und kitzelt auch solche Emotionen heraus. Ich musste mir sogar einmal eine Träne wegwischen.

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Siny90

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Bewertung9.5Herausragend

Weltniedlichster Film! :-D

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FlintPaper

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Bewertung7.0Sehenswert

Relativ leichte und nichtssagende Kost, aber immerhin deutlich flüssiger und amüsanter durcherzählt als der konfuse "Howl's Moving Castle" - den mag ich nämlich nicht. Ponyo hat auch so seine Fehler und seltsame Ideen, die gerade aus der Sicht eines Erwachsenen leicht fehlgeleitet wirken könnten, ist aber im Herzen wahrscheinlich (so wollen wir jedenfalls hoffen) doch nur eine unschuldige Liebesgeschichte mit vielen, aufregenden Fantastereien, irgendwo zwischen Arielle und Finding Nemo. Der relativ detaillose Zeichenstil, natürlich flüssig animiert, unterstreicht die Leichtigkeit der Kiddie-Romanze nochmals - angucken und wohl fühlen heißt wohl die Devise. Und das Ponyo ein niedliches, kleines Ding ist, lässt sich wohl nicht verleugnen. Inwiefern die Liebe eines 5jährigen jedoch eine Wahrhaftige sein kann, bleibt zweifelhaft. Da konzentriere ich mich lieber auf meine persönliche "Ehefrau des Jahres": Lisa hat mir beigebracht, dass das Wohlbefinden meines Kindes mindestens genauso wichtig ist, wie das sichere Autofahren. Wenn nicht noch wichtiger! Epic Driving.

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Azazil

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Bewertung4.5Uninteressant

Normalerweise mag ich ja solche Filme, aber für Ponyo konnte ich mich so gut wie gar nicht erwärmen. Mit der Story konnte ich mal rein gar nichts anfagen und stellenweise fragte ich mich, ob es überhaupt eine gibt. Ponyo ist streng genommen eine Aneinanderreihung von "schönen" Momenten. Irgendwann wird zwar mal eine "schwere Prüfung" erwähnt, die dann aber einfach nicht kommt. Noch um einiges schlimmer fand ich, dass mir die beiden Protagonisten oft einfach nur unsympathisch waren und mir nervig erschienen. Ihre Beziehung zu einander bleibt ebenso absolut unklar. Weshalb mochte Ponyo Sosuke (wasn scheiß Name) überhaupt von Anfang an? Hab ich was verpasst oder ist deren Freundschaft einfach von 0 auf 100? Von Hayao Miyazaki ist das der mit Abstand schwächste Film, den ich kenne. Darüber hinaus mochte in den Zeichenstil bzw. das Design der Protagonisten nicht sonderlich. Ponyo sieht die meiste Zeit aus wie ein aufgedunsener Knödel. Den Soundtrack fand ich bis auf vereinzelte Momente nicht sonderlich erwähnenswert.
Als reiner Kinderfilm ist Ponyo eventuell noch zu gebrauchen, aber das wars für mich zumindest dann auch.

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mischkatze

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ohja - im vergleich zu den anderen ghiblifilmen und auch ganz für sich ist ponyo einfach nichtssagend und unbedeutend. wirklich schade


Feral Wolf

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe mir diesen Film angeschaut als ich krank mit Fieber im Bett lag und dafür war er bestens geeignet. Wen Ponyo kalt lässt, der hat keine Seele ;P

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story ist bezaubernd, die Charaktere sind liebenswert und der Film besticht durch eine ansehnliche Optik und wunderschön gezeichnete Bilder. Obwohl der Streifen trotzdem nicht ganz so großartig ist wie manch anderer Film von Hayao Miyazaki, ist er absolut gelungen und mehr als sehenswert, was zweifellos für die Qualität seiner Werke spricht. Der Film ist kurzweilig und äußerst angenehm zu schauen, sodass man sich einfach eine Weile verzaubern lassen kann und auf hervorragende Art und Weise unterhalten wird. Und das ist es schließlich worauf es letztendlich ankommt.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Miyazaki nimmt den Zuschauer auch mit diesem Kinofilm auf eine unvergleichliche Reise mit. Wenn die kleine Ponyo Sôsuke während des Sturms auf den Wellen verfolgt dann ist das einfach großes Kino. Ponyo verzaubert. Ich habe den Film damals in Japan gesehen. Ohne Untertitel, ohne Japanischkenntnisse und ich war dennoch hin und weg, das war damals ein unvergleichliches Kinoerlebnis.

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Morrow

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kann zwar mit anderen Ghibli Produktionen nicht mithalten, ist aber trotzdem ein sehr schöner Film geworden.

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Morrow

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Hehe, ich habe mir erst überlegt, ob ich Totoro noch als Vergleich anführen soll :D
Grundsätzlich hast du Recht, auch bei Totoro "passiert" an sich nicht viel.
Aber der Film punktet ganz klar durch Atmosphäre und die Fähigkeit, den Zuschauer für die Figuren zu begeistern. Meiner Meinung nach fehlt genau dieser Funke bei Ponyo.
Aber natürlich ist das schlussendlich auch Geschmacks- und Ansichtssache. Ponyo hat sicher auch viele in seinen Bann gezogen, mich halt nicht so.


HeilerDerWelten

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"Ich finde es gerade schön, wenn ein Film auch einfach nur mal nett sein kann. Keine Botschaften, Chaos, Krieg etc. :-)"

Nun ja, aber gerade der Aspekt des Chaos,
ist in Ponyo allgegenwärtig.

Der Tsunami als Bote des Chaos,
macht aus dem anfänglich ruhigen, netten Ponyo,
auf einen Schlag, einem Katastrophenfilm,
welcher zwar stets die Ghibli typische Gestalt wart,
aber im Gegensatz zu Kiki oder Totoro, schon weit aus aufwühlender ist.

Vor allem wenn man sich vor Augen führt,
dass sich Japan nach den Vorfällen an der Nordost Küste,
tatsächlich mit einem solchen Desaster konfrontiert sah.

Ich sah Ponyo übrigens während der Zeit der Fukushima Berichterstattung und aus diesem Blickwinkel heraus,
ist der Film schon sehr unnett und sehr unruhig.
Sicher schwere Kost für nen Japaner dessen Haus und Hof weggeschwemmt wurde.


IndigoMaedchen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der schönsten Kinderfilme, an denen sich auch Erwachsene noch erfreuen können und sei es nur deshalb, weil man daran erinnert wird, wie schön es war ein Kind zu sein.
'Ponyo' ist fantasievoll, bunt und herzerwärmend, wirkte auf mich jedoch visuell etwas überladen und auf Dauer anstrengend. Trotzdem eine tolle Geschichte rund um die Freundschaft, die nicht nur Kinder berührt.

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