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R.E.D. - Älter, härter, besser

Red (2010), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Komödie, Kinostart 28.10.2010


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6.5
Kritiker
48 Bewertungen
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7.2
Community
14554 Bewertungen
256 Kommentare
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von Robert Schwentke, mit Bruce Willis und Morgan Freeman

Auch wenn sie sich eigentlich in den Ruhestand begeben haben, bedeutet das noch lange nicht, dass Bruce Willis & Co. zum alten Eisen gehören: R.E.D. – Älter, härter, besser.

Handlung von R.E.D. – Älter, härter, besser
Frank Moses (Bruce Willis) langweilt sein Ruhestand fürchterlich. Der Rentner sehnt sich nach Abwechslung, nach einer Aufgabe und nach einem gelegentlichen Auftragsmord, denn Frank arbeitete vor seinem Ruhestand als CIA-Agent. Nun hat sein ehemaliger Auftraggeber entschieden, dass Frank und andere CIA-Rentner (R.E.D. steht für retired extremely dangerous) mit ihrem Insider-Wissen eine Gefahr darstellen und ausgeschaltet werden müssen. Diese durchaus willkommene Abwechslung bringt Frank dazu, dass alte Team um Joe (Morgan Freeman), Marvin (John Malkovich) und Victoria (Helen Mirren) wieder zusammenzutrommeln. Es gilt eine Verschwörung innerhalb der Regierung aufzudecken, ein Killerkomando am Erfolg seiner Arbeit zu hindern und bei all dem nicht die Zahnprothese zu verlieren.

Hintergrund & Infos zu R.E.D. – Älter, härter, besser
R.E.D. basiert auf den gleichnamigen DC-Comic, geschrieben von Warren Ellis und illustriert von Cully Hamner. Ellis äußerte sich bezüglich der Adaption seines Werkes recht zufrieden. Hocherfreut war er dagegen, ob der Besetzung der Hauptrollen von R.E.D.: ‘Wer will nicht Helen Mirren mit einem Scharfschützegewehr sehen?’ Das illustre Cast hat neben Mirren noch diverse andere Schauspielgrößen zu bieten, die als Ruheständler mit der Lizenz zu töten dem Nachwuchs einige Lektionen in Sachen Geheimdienstarbeit erteilen. So hat beispielsweise der inzwischen über 90-jährige Ernest Borgnine einen Auftitt. John Malkovich, der einen durch jahrelangen LSD-Konsum reichlich verwirrten CIA-Rentner spielt, ersetzte John C. Reilly, der ursprünglich für die Rolle gecastet wurde. Regie bei der schwarzhumorigen Actionkomödie führt der deutsche Hollywoodexport Robert Schwentke. Auch die Kameraführung von R.E.D. ist fest in deutschen Händen: Florian Ballhaus, der Sohn des legendären Kameramanns Michael Ballhaus, zeichnet für die visuelle Umsetzung des Drehbuchs verantwortlich. (KJ)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (31) — Film: R.E.D. - Älter, härter, besser

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Gesetz den Fall, dass R.E.D. nichts weiter sein will, als ein unterhaltsamer und fern jeglicher Logik angesiedelter Actionreißer voll skurriler Szenen und dummer Sprüche, macht der Film und somit sein Regisseur Robert Schwentke alles richtig. Allerdings kann man sich nie sicher sein, ob das wirklich Ziel der Rezeptur gewesen sein soll, denn dafür gibt es doch zu viele ernste Untertöne und tragische Geschehnisse, deren Wirkung sich aber zu keiner Zeit entfalten können, zu abrupt vollzieht sich der Wechsel von lockerer Slapstick zu bitterem Ernst. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Launige Actionkomödie, von Robert Schwentke und seinem Haus- und Hofkameramann Florian Ballhaus sehr ansprechend in Szene gesetzt. Leider ersäuft die reizvolle Prämisse gegen Ende in uninspiriert gebauten Ballereien, die handverlesene Besetzung hätte mehr Spielraum verdient. Unerträglich der ohrenbetäubende, breitärschige Score von Christophe Beck, der unablässig das Geschehen zu Klump hämmert mit seinem Schweinerock. Willis ist so gut aufgelegt und agil, für die Rente ist es bei ihm wahrlich noch zu früh - Freeman hingegen ist zu gemütlich und Malokovich zu irre. Da hängt es wieder mal an Helen Mirren. Und da ist es auch gut aufgehoben.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Wenn man an Comicverfilmungen aus dem Hause DC denkt, sind die bekanntesten wohl Super- oder Batman. Unter dem Namen „Red“ gab es in den Jahren 2003 und 04 eine dreiteilige Comic-Serie über die Abenteuer von Frank Moses. Voriges Jahr kam dann der Film ins Kino und in einer Woche startet der Verkauf der DVD/Blue Ray auch bei uns.

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Ich will dich nicht töten. OK? Das heisst wir sind Freunde, richtig?" -"...Richtig."
-"Dann kannst du ja jetzt das Messer von meinen Eiern nehmen."
R.E.D wartet mit tollen Schauspielern auf, bei denen es einfach Spaß macht zuzuschauen und er beweist das es nicht immer die Grünschnäbel sein müssen die Action machen können. Der Beste der Truppe ist niemand anderes als Action-Opa Bruce Willis, der mal wieder in Topform ist und die coole Sau raushängen lässt, naja wie immer eben.
John Malkovich (Marvin) ist neben Bruce Willis derjenige der mich genau so beeindruckt hat, die Rolle als verrückten, von Paranoia verfolgten CSI-Agenten im Ruhestand hat er einfach herrlich verkörpert. Was mir auch gefallen hat war das Übertriebene, natürlich trifft keine Kugel wenn 10 Leute auf ihn einschießen, aber wenns heisst 1vs1, dann hat er Probleme oder er steigt ganz lässig aus einem fahrendem, drehendem Auto aus und das drehende Auto verfehlt mit 0.46cm sein Bein. Das mag ich bei Filmen eigentlich gar nicht aber hier hat das einfach gepasst.
R.E.D überzeugt einfach in voller Linie, der Film hat Witz, Action, Spannung und eine kleine Lovestory. Einer der wohl besten Filme mit Bruce Willis, wenn nicht einer der letzten.

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Mr.Film

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Ohja :) Ich danke dir, dein Kommie hat mich zu dem Film gebracht :D


Chris12zero

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Uuuiii, dann gibt´s die Blümchen gleich wieder back !! ;D ^^


Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] Natürlich sind alle Darsteller wirklich sympathisch: Willis geht immer, Freeman als frivoler Schelm und Tropen-General ist sehenswert, Mirren als eiskalte „Knipse“ auch recht cool. Als kleinen Hingucker gibt es ja noch Mary-Louise Parker, die eine ähnliche Mischung aus attraktiv, beschützerinsinktweckend und lustig grimassierend aufweisen kann wie einst Meg Ryan. Das absolute Highlight ist und bleibt aber doch John Malkovich, der mit seiner Darstellung eines paranoiden Agenten, der mit den Spätfolgen von jahrelangen LSD-Versuchen zu leiden hat, in jeder Szene für Lacher sorgt. Schade nur, dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte da eine eingeschworene Gemeinschaft vor mir zu haben wie etwa in „Das A-Team“ oder der Ocean’s-Reihe. Irgendwie stimmte die Chemie nicht. [...]

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SiameseAlex: SiameseMovies

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7.0Sehenswert

Bei 'R.E.D. - älter, härter, besser' bekommt man tatsächlich genau das, was man sich verspricht: Action, coole Schauspieler (allen voran Willis, Freeman, Malkovich), straighte Story mit wenig Finessen und ohne Wendungen, dafür aber mit viel Esprit, Witz und Wohlfühlatmosphäre. Auch wenn der OST markanter hätte ausfallen können, bauscht sich eine Menge Sympathie bei den doch langen, aber sehr kurzweiligen 111 Minuten Laufzeit auf. Bruce Willis ist Bruce Willis in seiner Bruce-Willis-Rolle und er Willis immernoch, wenn er aus einem fahrenden Auto mit gezückten Waffen galant locker aussteigt, um in Zeitlupe feuernd loszurennen. Freeman wirkt alt aber so liebenswert, und Malkovich als paranoider Verschwörungspraktiker wunderbar verrückt.

Um nochmal auf die Story zu kommen ... ... ... um es mit Joe Pesci's Worten zu sagen: ok, ok, sie ist ok! Es geht um geheime Typen, die mal verdammt geheime Sachen gemacht haben und um derer geheimen Sachen willen müssen ultra geheime Top-Secret-Akten gestohlen werden, um dann das Geheimnis letztlich zu lüften. Das Verschwörungskorsett sitzt dabei locker und gut - die Sprüche sind nicht übergesät, treffen dennoch den Grundton - und die Handlung an sich beruft sich nicht auf Realismus, sondern auf KRACHBÄM! 'Gut so' sage ich, denn wenn ein Film weiß, was er ist und was er sein will, dann ist er echt. Und Echtheit hat nunmal viel Konsequenz und Güte zu tun.

P.S.: Eigentlich eine 6.5 - hier aber mit Willis-Bonus 0.5 besser!

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The_Comedian

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O.k., o.k., o.k., ich schaue ihn mir an, denn ich willis!!! Wunderbar geschrieben...


Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Ein Riesenspaß: tolles Timing, tolles Ensemble, perfekt gesetzte Pointen und genau mit der Portion subtilen Witz ausgestattet, der den "Expendables" fehlt. Und eine lustige Liebesgeschichte mit Bruce Willis. Und Helen Mirren mit großkalibrigen Knarren. Was will man mehr. (Mehr im Podcast)

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C4Rn1f3x

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Schließ ich mich an!


Dem M sein L

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Haha endlich jemand der mich bezüglich der ach so famosen Expendables versteht! Und dem Kommentar schliesse auch ich mich an!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Nach zwei Flops (Flightplan und Timetravellers Wife) bekommt Regisseur Schwendtke jetzt dochmal die Kurve und liefert einen routiniert unterhaltsamen Actionfilm ab. Das er dabei hauptsächlich auf die großartige Besetzung bauen kann, hilft dem klassisch erzählten Streifen nicht unbeträchtlich.

Doch auch abseits des zweifellosen Charmes seiner Truppe alter Humpel (bei der neben Willis und Mirren besonders Brian Cox mal wieder heraussticht) vermag der Film zu unterhalten. Gefällige optische Spielereien, wie die Postkartenblenden oder Willis Wanted-ähnlicher Ausstieg aus einem fahrenden Wagen wissen zu gefallen. Natürlich bleibt die Spannung stets überschaubar, denn bei soviel Starpower bleibt nie ein Zweifel das es der Rentnergang gelingt zu überleben - ja selbst der einzige Opfertod ist eher plänkelndes Zwischenspiel, als emotionaler Tiefschlag.
Bei aller Brutalität bleibt der Film doch stets leichtfüssig beschwingt, auch wenn das Tempo gemächlicher, die Inszenierung weniger hibbelig ist als es moderne Actionfilme normalerweise erfordern. Das ist aber egal, denn es geht nicht darum ob die Truppe Erfolg hat, sondern nur wie sie ihr Ziel erreicht - und mit so sympathischen Auftragskillern, Psychopathen und eiskalten Mördern verbringen wir doch gerne unsere Zeit. Oder? ;)

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patcharisma

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...ansonsten ist die Kritik hübsch... ;-)


Batzman

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Ich fand Flightplan aber wirklich doof und hab mich ziemlich geärgert drüber. Der fing gut an, aber der letzte Akt ist dann für meinen Geschmack total aus dem Ruder gelaufen und hat alles an Smartness und Tiefgang was der Film in der ersten halben Stunde aufbaut mit dem Arsch wieder eingerissen... Wobei der Regisseur ja durchaus ein Auge für nette Bilder hat.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.0Geht so

Harrison Ford hat es getan, Mel Gibson und Danny Glover sowieso und auch „RED“-Hauptdarsteller Bruce Willis ist auf dem Gebiet kein Unbekannter. Gemeint ist der ironische Umgang mit alternden Actionhelden. „RED“ fokussiert voll und ganz auf diese Grumpy-Old-Hero-Ironie und fügt noch einen großen Haufen Action hinzu, die in ihrer Comichaften Rasanz und Übertreibung teilweise recht rabiat und schwarzhumorig ausgefallen ist.

„RED“ ist ein simple gestrickter Unterhaltungsfilm. Dass ist an sich nichts schlechtes. Doch das humoristische Spiel mit den Klischees und Annahmen an die alte Actiongarde verliert nach einem sauberen Start gerade im letzten Drittel einiges an Drive. Vielleicht zur Kompensation, vielleicht auch aus reiner Ideenlosigkeit wird das Finale dann zum wahren Ballerfest. Viel Bang und Boom aber dem Showdown fehlt die witzige Dynamik der ersten Hälfte. Dazu ist die Auflösung warum der C.I.A. Ex-Agent Frank und seine Kollegen töten wollte, eher schlaff und steht in keinem würdigen Verhältnis zu den geschürten Erwartungen.

An sich gibt es viel was „RED“ falsch macht, aber mal ehrlich einem paranoiden John Malkovich der sein Schweinchen immer dabei hat schaut man einfach gerne zu. Es ist einfach unterhaltsam und außerdem ist die Action-Komödie wirklich exquisit besetzt, selbst in kleinen Nebenrollen.

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Sheeeeep

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*(mit dieser Unterschrift bestätigen Sie den Kauf von 15 sau-teuren Waschmaschinen. Viel Spaß damit)


mikkean

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Danke :)


CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...]Dass Actionfilme mit “älteren Herren” funktionieren, hat Sylvester Stallone mit dem Kracher “The Expendables” eindrucksvoll bewiesen. Was Stallones Actionfeuerwerk jedoch fehlte, war der gewisse Funken Selbstironie. Davon gibt es in “RED” reichlich. Zu schade, dass es dem Film dafür an Tempo, in Erinnerung bleibenden Actionszenen und gelungenen Onelinern mangelt und die Darsteller irgendwie verschenkt wirken. Doch bevor ich jetzt falsch verstanden werde: “RED” ist dennoch unterhaltsam. Sogar überdurchschnittlich unterhaltsam.[...]

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Robert Schwentke hat eine einfallslose Geschichte inszeniert, der es an Originalität mangelt. Aber das größte Manko dieses Films dürfte darin bestehen, dass, wenn einem nichts mehr einfällt, ein Filmkonglomerat zusammengeschustert wird, in dem dann alle noch einmal aufs Pferd dürfen. [...]

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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Schwentke inszeniert den Film mit einer sicheren Hand für Geschwindigkeit und Action, es geht manchmal lustvoll brutal zu in "R.E.D", doch immer ein Stückchen so weit überzeichnet, dass man das Ganze nicht zu ernst nehmen muss. Das Team der alten Hasen hat sichtlich Spaß bei ihrem Job, was ansteckend wirkt, aber noch effektiver gewesen wäre, wenn man ihnen ein paar geistreichere Witze ins Drehbuch geschrieben und ein etwas inspirierteres Finale gegönnt hätte. So bleibt "R.E.D." letztlich unter seinen Möglichkeiten, aber immer noch ein solides Mittel der Abendgestaltung.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Die ruheständlerischen Alten, die es mit der Eleganz und Arroganz der größeren Erfahrung natürlich locker aus Hüfte und Handgelenk mit den frechen, jugendlichen Emporkömmlingen aufnehmen, haben jedenfalls alle die Gestalt bekannter Größen des Hollywoodkinos, und ihre Figuren erschließen sich nur vollständig, wenn man ihre vorherigen Rollen im Blick behält.

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Sm0K1ngGnu

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8.0Ausgezeichnet

Alleine schon für die genialen Überblenden sehenswert. Coole Sprüche, viel Action und fantastischer Cast.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Mit ausgedehnten Rundumschwenks, geschmeidigen Schnitten und Mut zur ungewöhnlichen Perspektive kostet der deutsche Regisseur Robert Schwentke ("Die Frau des Zeitreisenden") jede Actionszene aus, die die Comicvorlage von Warren Ellis und Cully Hamner hergibt. Dass diese vollkommen wahnwitzig und realitätsfern sind, stört dabei ebenso wenig wie die Feststellung, dass das Tempo leider nicht konsequent hoch gehalten wird.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Etwas problematisch ist [...], dass "R.E.D." [...] es leider nicht schafft, ausreichend konsequent komisch zu sein. Er hat seine Lacher, und einige davon sind wirklich gut, aber alles in allem bietet er doch zu wenig echten Spaß-Faktor, als dass der Film als rundum gelungene Action-Komödie durchgehen könnte.

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Christian Simon: Schnitt Christian Simon: Schnitt

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7.5Sehenswert

Das Ensemble tingelt von einer [...] Postkartenszenerie in die nächste und lebt hierbei von einem konstant aufrecht gehaltenen Zustand der Absurdität, resultierend aus der Kombination von ernsthaften Sujets wie Liebe, Mord und Ruhestand mit reichlich realitätsfernen, mitunter kuriosen Actionszenen. Diese mögen zwar für manche, die womöglich auch eine etwas ernsthaftere Adaption erwartet oder erhofft hatten, zu überzogen geraten sein, doch ist R.E.D. trotz vieler Albernheiten nicht hirnlos – und das ist auch Robert Schwentkes Inszenierung zu verdanken, die zwischen all dem unterhaltsamen Krawall immer wieder den Raum für kleine Feinheiten des filmischen Geschichtenerzählens findet.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.5Ganz gut

Ein wirklich guter Film ist "R.E.D." [...] zwar nicht, denn Schwentkes überraschungsfreie Inszenierung ist zu reißbrettartig und zu wenig um Klischeereduzierung bemüht. Für knapp zwei Stunden hält er aber sein Unterhaltsamkeitslevel als harmloser Actionkomödienspaß – dem Casting sei Dank.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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7.5Sehenswert

Im Gegensatz zu Sylvester Stallones brachialer sowie inhaltlich und formal eher kurzatmiger Arbeitsbeschaffungsmaßnahme besticht der Actionfilm von Robert Schwentke zumindest formal durch Stilwillen, Charme, Handwerk und eine Menge Durchschlagskraft. Und wenn Muskeln und Knochen nicht mehr für alles herhalten können, sind Worte mitunter eine stärkere Waffe. Das erweist sich als segensreiches Drehbuchkonzept. Schwentke und seine Autoren haben sich von der Comicvorlage des Stoffes inspirieren lassen und verstehen es, die mitunter sehr trockenen Pointen des nicht gerade unbrutalen Stoffes sowohl mittels der Dialoge als auch via Filmschnitt auf den Punkt zu bringen. [...]Schade nur, dass die Rolle von Bruce Willis tatsächlich als übermenschliche konzipiert wurde, weshalb keinerlei Anstrengung die Gesichtszüge von Frank zucken lässt, wenn es immer häufiger gilt, die fahrlässig agierende Sarah vor ihrer eigenen Courage zu retten. Bruce Willis und dessen arrogante Art, einfach unkaputtbar zu sein, ist das einzige Problem innerhalb einer ansonsten brillanten Figurenführung.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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7.5Sehenswert

In "R.E.D." geht es einzig und allein darum, Quatsch noch quätscher werden/aussehen zu lassen. Ohne Rücksicht auf logische Verluste. Oder so. Das hätte natürlich auch fürchterlich dämlich veranstaltet werden können, wären da nicht die gut aufgelegten und offensichtlich viel Übertreibungsspaß habenden Superstars.

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Alle Kritiken (31)


Kommentare (225) — Film: R.E.D. - Älter, härter, besser


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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein furioses, selbstironisches Actionspektakel der alten Garde (Willis, Freeman, Mirren, Dreyfuss), das im Laufe des Films seinem augenzwinkernden Charakter immer weniger gerecht wird und zu einem gewöhnlichen, faden Agententhriller verkommt. Hier hätte der over-the-top-style weitergedacht werden müssen, um „RED“ vor solch einem belanglosen und einfallslosen Ende zu schützen. Nichtsdestotrotz bietet „RED“ gute und simple Unterhaltung mit sichtlich vergnügten Darstellern, die zwischen Explosionen, unzähligen Schießereien und markigen Sprüchen, sicher ihren Spaß hatten. Wenn auch gegen Ende „RED“ sichtlich schwächelt, liefert er doch schlussendlich für ganze 110 Minuten, charmante Action.

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JupiterKallisto

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hatte schon viel von R.E.D. gehört, hatte mich aber immer davor gedrückt weil ich nicht überzeugt war. Da dann aber schon die Fortsetzung R.E.D. 2 ins Kino kommen sollte, musste ich mir Teil 1 fast ansehen. Und ich weiss nicht wieso ich es so lange hinausgezögert hatte. Die schauspielerischen Leistungen von Willis, Freeman, Malkovich und Mirren sind einfach nur grandios. Die Kameraführung ist ausgezeichnet und auch die Musik passt wunderbar in den Film. Vier Superstars in einem Film mit viel Humor, guten Gags und Action bis zum abwinken. Ascot Elite schafft es einen witzigen, ballernden und explosiven Action-Thriller zu inszenieren. Die Ausführung hapert teils nur an der Story, in der die alternden Agenten den jungen immer überlegen sind. Ansonsten einer der besten Action Filme die ich bis jetzt gesehen habe.

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Murphante

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Bewertung7.0Sehenswert

Film Nummer: 1091
gesehen am: Dienstag, den 01. April 2014
Stimmung: Organisiert & Strukturiert
Wie oft gesehen: ERSTSICHTUNG
Vorhersage: 7 Points und angenommen !!!

Hier wird nicht gespart, hier wird nicht daneben gezielt ...
Sondern hier trifft man wohl so gut wie alle Ziele ... sei es in die Schulter, in die Brust oder in den Unterleib ... denn hier gibts auch einiges zu scherzeln :D
Coole durchgedrehte Opis die es nochmal ordentlich rocken lassen und es noch immer nicht verlernt haben ... und auf ihren alten Tagen ... vermissen sie auch mal den einen oder anderen Einsatz und Möglichkeit mal wieder einen über die Bretter zu bügeln !!!

Einzig wohl allein deswegen muss man diesen Film hier sehen, wie Bruce Willis aus einem Bullenauto aussteigt! Aber auch viele weitere coole Situationen wie zum Beispiel am Flughafen oder dieses rosa Schwein :D :D :D

Ein rentnerhaftes Trüppchen spuckt anderen ordentlich ins Süppchen :D

RED: Racheporno Eiersollbruchstellenverursacher Darmokalypse
hier scheißen sich die härtesten Terroristen in den Schlüppi ... wenn die Rentnergang unbemerkt ins Haus eindringt und allen ordentlich den Hals abdrückt !!! ;)

Freu mich schon auf den zweiten Streifen ...
ich begebe mich mal auf die Suche um ihn zu organisieren ;)

Grüße
Euer morphiiii

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fuerchtegott

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Ein Colt für alle Fälle!!!! Da wird es mir ganz warm ums Herz! Blaues Bikini!!! Weichteile stramm gestanden!!!!:-)


Murphante

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Ich freu mich auf die Begegnung mit Emma Stone in "Gangster Squad" ;) Aber den hübschen flotten Bikini vergisst man nicht !!!
Coole Staffel !!! also bei dem Kurs kann ich gar nicht meckern !!!


heiko.buschhaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Retired Extremely Dangerous!
Wenn die Expendables in Rente gehen, kommt "R.E.D." bei raus! Ein toller und witziger Actionfilm, der mit schrulligen Charakteren, einem nicht allzu-dämlichen Drehbuch, grabndios abgefilmter Action und super Sprüchen daherkommt. Es ist einfach der feiner Hauch von Schauspiellegenden wie John Malcovich oder Helen Mirren, die diesen Film zu etwas Besonderem machen!

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist eine rasante, urkomische, perfekt inszenierte und die gesamte Laufzeit bestens unterhaltende Actionkomödie. Es ist unglaublich, was für eine Ansammlung von preisgekrönten Schauspielern hier auftritt. Bruce Willis ist noch immer richtig cool und hat nichts von seiner Ausstrahlung verloren. An seiner Seite glänzt eine herrliche Mary-Louise Parker, die ganz viele urkomische Szenen spielen darf. Ein absolutes Highlight des Films ist für mich John Malkovich. Er verkörpert den paranoiden Ex Agenten, dem man über Jahre LSD verabreicht hat und dessen Gemüt ständig zwischen Kleinkind und Killer wechselt, einfach genial. Helen Mirren, als skrupellose Ex-Agentin, der in ihrem Rentnerdasein etwas fehlt, weil sie keine Menschen mehr umbringen darf, sorgt ebenfalls für viel Filmspaß und Morgan Freeman ist sowieso immer sympathisch Es entstand im allgemeinen der Eindruck, das alle Hauptdarsteller reichlich Spaß bei der Arbeit hatten. Und dieser Spaß geht auf den Zuschauer über. Ich habe teilweise Tränen gelacht. Außerdem überzeugt der Film durch kreative und eindrucksvolle Bilder und Effekte. Zusammenfassend kann ich sagen, R.E.D. macht einfach nur Spaß.

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Putz

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Bewertung4.5Uninteressant

Hatte doch einiges was mir gefiel, ein paar recht originelle Momente, natürlich klasse Schauspieler... am Ende hat man aber doch alles schon 100 Mal gesehen, vor allem Filme mit bewusst alten Darstellern sind wirklich keine Seltenheit mehr...

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein total lässig wirkender Film mit coolen Darstellern, krassen Stunts, einer gewaltigen Portion an Action und größtenteils wirklich ansprechenden Dialogen. Recht originell und kurzweilig, teilweise lustig und einfach unterhaltsam, dafür an einigen Stellen echt dumm, unlogisch und nicht gerade ansprechend. Zwischendurch und gerade zum Ende hin fehlt Tempo und das Ganze wirkt teilweise etwas lächerlich. Ganz gut - hätte bei der astreinen Besetzung und dem tollen Plot aber mehr Potential gehabt!

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Medardus

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Bewertung7.5Sehenswert

Lässig.Cool.Beschwingt.Unterhaltsam.Actionreich.Comicumsetzung im besten Sinne.

Auch wenn er etwas hinter den Erwartungen her hinkt, ist er ein toller Film für einen Videoabend oder auch Sonntagnachmittag. Malkovich ist, wie viele vor mir schon erwähnt ein Gedicht.

Habe mich sehr gut amüsiert und das ist wirklich mal was Schönes. Schaffen nicht viele.

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

R.E.D. - Recht erhabene Dienstleistung

der älteren Generation. Will sagen, dass dieser Film vom Deutschen Robert Schwentke, der auf den besten Wege ist ein sehr solider Unterhaltungsregisseur zu werden (obwohl er das ja schon so gut wie ist), mit so allerhand "Alt"-Stars aufwartet, die solch eine immense Spiellust an den Tag legen, dass man Ihnen die Freude an diesen Film ansieht. Angefangen von Willis, der hier mal wieder sich selber spielt und ganz nebenbei eine kleine, aber feine Parodie seines Images ablegt, über den genialen John Malkovich bis hin zu meinen zweiten Liebling in diesen Film Brian Cox. Gerade bei den letztgenannten kann man erkennen, dass sie hier mal so ganz gegen ihre häufige Rollenfestlegung spielen. Und das macht Laune. Die Message ist zwar plakativ, so in Richtung, dass man den Menschen und sein (geistiges) Können stets nie altersabhängig machen sollte und er im Stande ist immer etwas Großes zu erreichen, aber die Inszenierung ist so unterhaltsam kurzweilig, dass der Film einfach nur gute Laune verbreitet. Rasant gedreht, mit einigen bildlichen Einfällen und Drehungen und Wendungen, die das Ganze Bild abrunden. Es ist eben ein wunderbarer Unterhaltungsfilm. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

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FrEAk0

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Malkovich ist der Hammer in diesem Film ^^
Du hast Recht der Streifen macht echt Bock !


Alienator

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Hab ich ehrlich gesagt nicht mir gerechnet das der solch Laune macht.


Friedsas

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bruce Willis, Morgan Freeman und Co. zeigen den jungen Spunden das sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und sich nicht so leicht abschieben lassen ;)
Bruce Willis ist cool, John Malkovich verrückt, Hellen Mirren eine richtige Femme Fatale und Morgan Freeman Mr. gelassen ;) Alle spielen perfekt miteinander, die Chemie stimmt einfach ;)

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Ruste

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr sympathische Schauspieler, witzige Story, kurzweilig, actionreich. Hab mich nicht eine Sekunde gelangweilt.

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xedos666

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Bewertung6.5Ganz gut

Besser als erwartet. Vergnügliches Action- und Spionage-Spekatakel mit gut aufgelegten Alt-Stars. Und über Helen Mirren kann man sich nur wundern... dass ältere Damen so fit und attraktiv sein können ... ;-)

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axel.remer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

DAS "Oldie-Dreamteam". Meine Lieblingsschauspieler vereint ;-). Story nicht immer schlüssig, trotzdem reichts meiner Meinung nach zu einem Top-Film den man auf jeden Fall in seiner Film-Sammlung haben sollte. Für Fans von Action & Kra-Wumm ein Muss!!

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Laserdance

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz passabel.

Von der Story darf man aber nix erwarten. Der Witz ist auch sehr gemäßigt. Viele Sachen zünden einfach nicht. Oder wirken albern.

Nun könnte man einfach Sagen scheiß drauf, Hirn aus. Aber dafür war er nun nicht Albern genug.

Die starke Besetzung rettet den Film über Dutzendware Niveau.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

"Red" war meiner Meinung nach die besseren "Expendables". Zwar ist die Story auch hier eher sinnfrei, aber das ganze Geballer hatte hier wenigstens noch Charme und war lustig. Bruce Willis mag ich sowieso viel lieber als Sylvester Stallone und auch die anderen (alten) Haudegen waren mir sehr sympathisch. Am besten fand ich jedoch John Malkovich als total kranker Kerl.

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Markbln

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Bewertung6.0Ganz gut

Nenne Bruce Willis niemals "Alter Mann" bevor du nicht seine Faust gespürst hast.
Herrlich, wie der arrogante Nachwuchs-Agent im Maßanzug verprügelt wird. Schön auch, wenn Helen Mirren die Glitzerpumps gegen Schneeboots tauscht und die Kalaschnikoff anstellt. Noch schöner, die Schauspiellegende Ernest Borgnine in einer seiner letzten Rollen zu sehen. Den verehrten Richard Dreyfuss habe ich leider fast kaum erkannt, was ist mit seinem Gesicht passiert.
Am Besten gefallen hat mir aber John Malkovich als hysterische Dynamitstange. Bunt wie ein geschmückter Weihnachtsbaum rennt er auf die Gegner und den Zuschauer zu und man geht automatisch in Deckung. Als er die prollige Rothaarige in die Luft jagte, habe ich einen Lachkrampf gekriegt. Köstlich.
Stellenweise lahmt R.E.D. aber ein bisschen, die Story ist fast Nebensache, etwas mutlos und die Musikuntermalung ist mir zu bieder. Diese Topriege und ihre Spielfreude hätten mehr verdient. Insgesamt aber ein unterhaltsames Aufeinandertreffen großer Stars, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

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thoen

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bei der szene mit malkovich habe ich ebenfalls lachen müssen wie selten - großartig!;)


mary84

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich ist die Handlung im Film schnell erzählt. Pensionierte, ehemalige Profi-Killer finden sich zusammen, um ein neues Ding zu drehen. Der Film hat alles, was in einer Actionkomödie vorhanden sein muß! Rasante Action, Spannung vom Anfang bis zum Schluss, Witz und Charme. Bruce ist - wie in jeden seiner Filme - knallhart und cool, man muss ihn einfach lieben, er überzeugt immer wieder mit seinem Humor und seinem Können, egal wie alt er ist.
Fazit: gelungener Actionfilm mit viel Witz und toller Besetzung.

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EvertonHirsch

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Bewertung7.5Sehenswert

“R.E.D.“ ist zwar nichts hochgradig Besonderes – aber er macht einfach Spaß. Man sieht die Darsteller haben ihre Freude, das transportiert sich aufs heimische Wohnzimmer, hier und da gibt es ganz witzige Ideen (das Duell Revolver/Bazooka) und Längen, die das Filmvergnügen trüben könnten, sind nicht vorhanden.

Bruce Willis ist als Rentner noch obercool und bei seinem Ausstieg aus einem rotierenden Wagen mit gezogener Waffe kann einem schon mal ein Freudentränchen entweichen. Alle anderen stehen ihm allerdings in nichts nach und Karl Urban arbeitet sich ja sowieso langsam, aber stetig in meiner Sympathieliste nach oben. Einzig Mary-Louise Parker hat mich hier und da etwas genervt, weil ihre Reaktionen in manchen Situationen einfach unglaubwürdig waren, so dass man denken könnte, sie ist ebenso ein wenig durchgeknallt wie Malkovich, nur dass dieser den Spagat zwischen etwas irre und trotzdem sympathisch um einiges besser meistert.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich das nochmal sage – ich hol jetzt das Schwein!“

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sachsenkrieger

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Bewertung6.0Ganz gut

Bewertung gilt für beide Teile gleichermaßen:
Ein grandioses und gut aufgelegtes Schauspieleraufgebot, eine gehörige Portion Action, ein paar gute Gags, daß kann man positiv vermerken. Bloß dieser ganze "Die Alten können´s immer noch besser-Schrunz" geht irgendwann gehörig auf die Nerven. Dazu kommt ein gehöriger Schuss Logikfehler, flacher Dialoge und ganz flacher Gags, die irgendwann nur noch peinlich sind. Schade eigentlich. Kann man gucken, wenn man nichts besseres zu tun hat.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Cayopei

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Bewertung6.0Ganz gut

Hatte man früher Interesse an Actionkost rund um die Abenteuer geronter Agenten, musste man zwangsläufig zu den späteren Roger Moore-Bond-Filmen greifen ... nun hat man eine durchaus unterhaltsame Ausweichmöglichkeit.
Ein gut aufgelegtes Ensemble, mit Malkovich als "Scene Stealer", scherzt und schießt sich hier durch eine solide inszenierte Story. Old man, my ass!

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