Rendezvous mit Joe Black

Meet Joe Black (1998), US
Laufzeit 178 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 14.01.1999

5.8 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
5437 Bewertungen
55 Kommentare
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von Martin Brest, mit Brad Pitt und Anthony Hopkins

Kurz vor seinem 65. Geburtstag erhält der Medienmogul William Parrish Besuch von dem mysteriösen Fremden Joe Black. Dessen Anliegen: Der junge Mann ist der Tod in Menschengestalt und möchte Parrish ins Jenseits holen. Joe Black bietet ihm jedoch an, ihn so lange zu verschonen, wie es diesem gelingt, seinen fatalen Gast bei Laune zu halten. In der Hoffnung, sein Lebenswerk beenden zu können, willigt Parrish ein. Verkompliziert wird das Ganze dadurch, dass sich zwischen seiner Tochter Susan und Joe Black, der zunehmend Gefallen am Menschsein findet, eine Romanze anbahnt.

Die Ärztin Susan Parrish (Claire Forlani) trifft in einer Bar einen attraktiven und charmanten jungen Mann (Brad Pitt). Die beiden flirten miteinander, müssen sich aber bald trennen. Auf der Straße blicken sie sich ein paar Mal nacheinander um, verpassen aber dabei jedes Mal den Blick des Anderen. Als Susan um die Ecke biegt, wird der junge Mann von einem herbeifahrendem Auto erwischt.

William Parish (Anthony Hopkins) könnte glücklicher nicht sein. Er hat zwei liebevolle Töchter und steht an der Spitze eines florierenden Unternehmens, in dem auch die Lebenspartner seiner Töchter, Drew (Jake Weber) und Quince (Jeffrey Tambor) arbeiten. In ein paar Tagen wird er seinen 65. Geburtstag feiern.

Doch ein Herzinfarkt reißt ihn zurück in die brutale Realität: Er ist alt geworden. In der Firma sitzt ihm dann plötzlich derselbe Jüngling gegenüber, der noch eben mit Susan geflirtet hat. Dieser stellt sich ihm als der Tod vor und schlägt Bill einen Handel vor: Führt er ihn in sein Leben und seine Familie ein, so lässt er Bill noch ein paar Tage am Leben. William sieht sich gezwungen, auf den Handel einzugehen. So wird Joe beim gemeinsamen Abendessen den Töchtern Susan und Alison nebst Partnern vorgestellt. Susan kann sich nicht erklären, wieso der sich als Mr. Joe Black ausgebende Herr sich nicht mehr an ihre morgige Begegnung erinnert.

Joe mischt sich in die Familie Parish ein und stößt so auf die geringe Gegenliebe Drews, der seine Beziehung zu Susan und seine Stellung in der Firma durch Joe bedroht sieht. Tatsächlich verliebt sich Joe in Susan; und Susan in Joe. Als sich Joe in eine wichtige interne Firmenangelegenheiten einmischt, platzt Drew der Kragen. Er organisiert ein heimliches Treffen mit dem Vorstand und plant, Bills Autorität dadurch zu untergraben. Mit Hilfe Joes kann Bill die Zerschlagung seines Lebenswerkes gerade noch bewahren. Dennoch kann er einen ruhigen Tod noch nicht ins Auge fassen; zu groß ist die Sorge, der Tod könne Susan mit sich nehmen.

Auf der Geburtstagsparty soll sich schließlich alles zum Guten wenden. Der Tod entscheidet sich, den Körper des jungen Mannes zurückzugeben und nur Bill mitzunehmen.

Meet Joe Black bedient sich eines populären Filmstoffs, der bereits 1934 mit Death Takes a Holiday von Mitchell Leisen erfolgreich verfilmt wurde. 1971 wurde dieser Kinofilm für das Fernsehen umgesetzt. Alle drei Filme sind bei Universal Pictures erschienen.
Die Kritiken des Films fielen äußerst ambivalent aus. Während einige Kritiker den Film als Flop verpönten, war er an den Kinokassen ein großer Erfolg. Meet Joe Black war seinerzeit der teuerste Kinofilm ohne Spezialeffekte. Da der Film einer der ersten war, in dem im Vorspann der Trailer zu Star Wars: Episode I – The Phantom Menace lief, zahlten einige Zuschauer den vollen Eintrittspreis, um während des Hauptfilms den Kinosaal wieder zu verlassen.

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Kommentare (55) — Film: Rendezvous mit Joe Black

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MorasT

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Bewertung7.0Sehenswert

sehr schöner film... völlig beklopptes nutzloses sinnfreies kack klischee happy end-.- vermutlich haben sie nach unglaublichen 170 minuten spielminuten einfach a) keine ideen b)kein geld oder c) einfach keine lust mehr gehabt, aber hey gibt nicht grad viele filme, die mit so einer ewigkeit aufwarten können... aber das schöne an ner dvd is ja, das man pause drücken kann und den rest einfach später gucken kann... ich habe den film auf drei abende teilen müssen xDD

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Demeyusi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film hat eine gewisse Dauer die nicht jedem gefallen könnte.
Anthony Hopkins liebe ich in dieser Rolle. Ich fand den Film so genial, so berührend, dass ich nicht anders kann als 10 Punkte zu geben.

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doctorgonzo

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Bewertung4.5Uninteressant

Der arge Schnitter ist also jetzt ein smarter Todesengel. Naja, der Anzug sitzt jedenfalls.

Pitts charmantes Lächeln ändert allerdings nichts daran, dass man ihm und Claire Forlani zu keinem Moment das Liebespaar abnimmt.

Hopkins meistert seine Rolle mit einer routinierten Souveränität, dass man meinen könnte, er habe das Skript in einer Cateringpause zwischen zwei Kannibalenauftritten gelesen. Keinerlei Herausforderung oder Anstrengung ist ihm anzumerken.

Marcia Gay Harden oder der gern gesehene Jeffrey Tambor reißen es auch nicht mehr raus.

Alles in allem kläglich uninteressant.

Die Figuren sind scherenschnitthaft, der Score weitenteils akzentlos. Und den beiden Hauptrollen kann man lediglich zugute halten, dass sie gut aussehen und sich Mühe geben.

Einfach nur ein Taschentuchverbrauchsfilm, der bei entsprechender Affinität sicher rühren mag, insgesamt aber bloß eine möglichst blasse Verwurstung einer beliebigen Soapfolge mit einer Episode "Twilightzone" ist.

Wer "2001 - Odysee im Weltraum" schon laaaang findet, wird sich hierbei sicher an den Uhrmacher seines Vertrauens oder an H.G. Wells wenden müssen, selbst diejenigen, denen Kubricks Werk wie im Flug zu vergehen scheint, können sich hier sicher beim Altern beobachten.

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RoosterCogburn

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Was ich tatsächlcih nicht verstanden habe. Wieso musste dieses Remake mehr als doppelt so lang sein als das Original? Nicht nachvollziehbar. Interessannter ist der Film nicht geworden, eher im Gegenteil.


doctorgonzo

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Das ist etwas, das bei Remakes in letzter Zeit gern gemacht wird. Man verschwendet Zeit mit Nebensächlichkeiten, massig.


angelmoonsoul

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film zieht sich total in die Länge!!

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seta13

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Story ist nicht sonderlich kreativ und Brad Pitt ist auch mehr oder minder überzeugend in seiner Rolle als "Gentlemantod mit Vorliebe für Erdnussbutter". Trotzdem gebe ich diesem Film eigentlich unberechtigte 8 Punkte. Warum? Weil Rendez-vous mit Joe Black ein emotionales Meisterstück ist, welches auf ganzer Linie - trotz kleinerer Fehler und Unstimmigkeiten - zu überzeugen weiß. Solange die einzelnen Teile des Films (Schauspieler, Kulisse, Musik, Handlung etc.) eine Einheit bilden, ist auch der Film ein Erfolg. Somit ist "Rendez-vous mit Joe Black" sicher nicht für jeden geeignet, aber mich hat er berührt und eine Kleinigkeit hat wohl den Funken überspringen lassen: Thomas Newmans begleitende, absolut perfekt pointierte Musik - ein Traum...

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Oceanic6

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Bewertung7.0Sehenswert

"I can't believe you people. I come for you, and you want to stay, I let you stay and you want to go."

Von den Kritikern zu Unrecht verrissen, ist 'Rendezvous mit Joe Black' eigentlich ein Epos voller Emotionen, das sich nicht nur sehr viel Zeit für seine Charaktere nimmt (was heutzutage eine Rarität darstellt), sondern einfach vom Leben erzählt. Die Hauptaussage des Films, dass das Leben nicht geschenkt ist, wurde wunderbar auf die Charaktere transformiert. Brad Pitt als personifizierter Tod, Claire Forlani auf der Suche nach der wahren Liebe und Anthony Hopkins, dessen letzte Stunden geschlagen haben. Das ist nicht nur ungemein tiefgründig, sondern auch richtig stark geschauspielert.

Das Leben und die Liebe wird hier also auf sehr rührende, wenn auch teils kitschige Weise zelebriert. Begleitet wird die Geschichte von Thomas Newmans wunderschönen Melodien, welche dem ganzen Geschehen über die vollen drei Stunden Laufzeit das gewisse Etwas und eine philosophische Seite verleihen. Leider wird beim doppelten Ende etwas zu sehr in die Pathoskiste gegriffen, was einen leicht faden Geschmack hinterlässt.

Wundervolle Charaktere, viele Emotionen, alles in allem ein Geschichte, bei der viel Potential verschenkt wurde, die jedoch lange nicht so schwach ist, wie es allgemein gerne verbreitet wird. Es ist eben kein Film, der einfach im Flug vergeht, sondern der Zuschauer muss sich auf die Story einlassen.

Zeit ist kostbar! Das vermittelt 'Rendezvous mit Joe Black' auf besonders eindrucksvollem Wege, womit ich denke, dass eine Empfehlung absolut gerechtfertigt ist.

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agynessa

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist gut für: Einschlafprobleme und schlecht gegen Langeweile.

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Joker_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr schnulziger Film mag der erste Begriff sein, welches einem schlagartig aus dem Mund kommt wenn man den Namen des mit Brad Pitt besetzen Film "Rendezvous mit Joe Black", hört. Doch schaut man einmal hinter der Kitsch-Kulisse, sieht man mehr als das übliche, monotone, einfache "zum Hals raus hängende" Liebesfilm.
Es is das Spiel zwischen Gut und Böse, das Spiel der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, das Spiel der Hingabe und Habgier, die diesen Film außerordentlich guten Form geben.
Es ist Brad Pitt der seine Rolle als "der Tod" lückenlos ausfüllt, weshalb er genau der Richtige für diesen, doch sehr ungewöhnlich komplexe Rolle ausgewählt wurde.
Er verwandelt sich von einem "angsteinflößenden", "gefühllosen" Henker in eine mit "Liebe" und "Gefühle" erfüllten Menschen, und zum Ende hin weigert er sich seiner Aufgabe, die er nachgekommen nachzukommen.

Klare Empfehlung !

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Jack

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

die kritiker haben echt keine ahnung...es ist so ein schöner film und so voller herz trauer und witz...es ist einfach alles drin und die schauspielerische leistung von pitt ist der hammer....finde eigentlich alles an diesem film sehr gut.....gibt keinen besseren den man sich abend mit seiner freundin anschauen kann...kann den film für einen romantiscjen filme abend einfach nur empfehlen..schaut ihn euch einfach an viel spaß dabei

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killerprincess

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Bewertung5.0Geht so

Ich stimme mit den anderen Kommentaren überein,sowohl negative, als auch positive:
Ein atemberaubender Cast, der perfekt harmoniert. -Und ja, nie war der Tod so sexy!

Aber für einen Plot, der an sich keinesfalls uninteressant ist, aber dennoch keine wirkliche Aktion zu bieten hat, 170 Minuten aufzubieten ist risikoreich, wie man sieht. Manche finden es für diese Geschichte zu lang und andere können nicht genug bekommen. Ich persönlich schließe mich auch der Meinung "zu lang" an. Jedes mal, wenn sich zwei Charaktere unterhalten und sich irgendwelche Worte entgegenhauchen (Joe und Susan) und zwischendurch solche melodramatischen Kunstpausen einlegen, dann konnte ich nur denken: "Jetzt sprecht doch einfachmal ausnahmsweise ein bisschen schneller und schlaft nicht ein!"
In anderen Kommentaren wurde die Wirtschaftssache betrachtet und auch ich habe mich gefragt, was sie eigentlich in dieser Geschichte sucht. Dabei liegt es eigentlich auf der Hand: Der Tod ist eigentlich "böse", aber hier wird er nicht nur vom schnuckeligen Brad Pitt verkörpert, sondern kommt auch noch auf emotionaler Ebene den Menschen sehr nahe, in dem er sich in Susan verliebt.
-Klar, da fehlt doch dann irgendwie ein Bösewicht in diesem Film. Dafür muss dann der arme Andrew herhalten, der seinen Chef skrupellos hintergeht und die Firma untergräbt. Insgesamt war das also ein Versuch etwas Spannung und Aktion in den Film zu bringen, denn wenn man überlegt und den Aspekt weglässt, worum würde es dann in diesem Film gehen? -Noch weniger würde passieren. Aber man kann sicher an dieser Stelle streiten, was nun besser wäre.
Die ganze Zeit über (und davon hat man ja bekanntlich viel in diesem Film) habe ich über die Bezeichnung "Schicksalsdrama" nachgedacht. Ich finde es irgendwie unpassend, auch wenn der Film an manchen Stellen stark auf die Tränendrüse drückt. Das passiert aber auch bei Romanzen und ich finde, dass diese unnatürliche und eigentlich unmögliche Liebe zwischen Joe und Susan in diesem Film klar im Vordergrund steht. Der Aspekt des Todes gerät nicht ganz ins Abseits, aber oftmals.

Was ich aber am aller ärgerlichsten finde, so ärgerlich, dass es schon fast lachhaft ist, ist das Ende:
Susan sieht, wie Joe Black und ihr Vater über eine Brücke die Geburtstagsparty verlassen. Danach kehrt Joe Black zurück und beide fallen sich in die Arme. Susan merkt jedoch schnell, dass es sich nicht um Joe handelt, sondern den Mann, den sie damals im Café hat kennengelernt. Seine Erinnerungen an die letzten Tage sind undurchsichtig und er meint, er hätte einen Blackout. Susan sieht traurig darüber aus, dass sie ihren Joe verloren hat. Aber wieso hinterfragt das Mädchen diese abstruse Situation nicht?
Dann kommt aber der Oberknaller: Sie sagt zu dem Mann ihr gegenüber: Ich wünschte, sie hätten meinen Vater kennengelernt. -Daraus kann man schließen, dass sie erkannt hat, dass er nach dem Überqueren der Brücke verstorben ist. Bedeutet aber auch, dass sie nun mit ihrem neuen Lover umkehrt, auf die Party geht und sich ihres Lebens erfreut, während der leblose Körper ihres Vaters irgendwo hinter der Brücke liegt und sie ihn, den sie so sehr liebte, gerade verloren hat. -Aber das macht ja nichts, nachdem wir fast drei Stunden zugesehen haben, wie traurig es doch wäre, wenn die zwei sich verlieren würden.
Ganz gewaltig unpassend und unglaubwürdig dieses Ende, aber was will man machen, immerhin ist auch der Tod auf die Erde und ins Leben gekommen, um das Leben kennenzulernen.

Insgesamt lebt der Film eigentlich nur von den sehr tollen Schauspielern, muss man sich aber wirklich nicht antun.

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Master of Desaster

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Du sprichst mir aus der Seele. Das Ende ist wirklich so etwas von saudämlich, dass man, nachdem man es sich angeschaut hat, sich ein als halbwegs vernüftiger Mensch fragen muss: "Häääääää? Was war das den jetzt?"


killerprincess

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Sehr schön, dass dir das auch aufgefallen ist :)


Azazil

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film geht fast 3 Stunden, stimmt. Aber ich sehe das als eine seiner größten Stärken. Hätte man den Film zusammen gekürzt wie viele es fordern, würde er nicht mehr funktionieren. Meet Joe Black hat einen langen Atem ohne dabei langatmig zu werden. Er nimmt sich viel Zeit für seine Charaktäre, die man allesamt lieb gewinnt. Es ist einfach eine wunderschöne Geschichte über den Tod, Familie, Freundschaft und Liebe. Besonders gefallen hat mir zuweilen auch der trockene Humor. Der Film ist in der Tat schmalzig, aber ohne einen dabei voll zu schleimen. Für mich stellt er einfach nur einen der Wohlfühl-Filme schlecht hin dar, der perfekt ist für einen verregneten Sonntag Nachmittag.

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Karowdame

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Dem Kommentar würde ich mich auch gerne anschließen, trifft den Nagel auf den Kopf!


metal1bob

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Bewertung5.5Geht so

Die erste Hälfte war noch sehr interessant und teilweise sogar fesselnd, der langsame Aufbau hat gefallen, ebenso wie die viele Zeit, die für Charakterdarstellung und Dialoge aufgewendet wurde. Brad Pitt und Anthony Hopkins sind wie immer fantastisch, Claire Forlani ebenfalls und ist dazu noch äußerst bezaubernd. Doch irgendwann hat der Film den Absprung verpasst, für ein so ruhiges Liebesdrama sind drei Stunden ohne jegliches Tempo einfach viel zu viel. Es passiert halt einfach nichts und das Ende, das mehr als ein Viertel des Films für sich einnimmt, drückt dann so dermaßen auf die Tränendrüse, dass man schon im Schleim baden kann, war den Rest des Films ja auch schon arg melodramatisch. Wäre dieser Schinken um gute 60-80 Minuten erleichtert worden, hätte das ein Meisterwerk sein können. So ists nur eine überlange Romanze mit immerhin einer klasse Besetzung.

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Sigmund

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich mag eine ganze Reihe schöner Liebesgeschichten aus Hollywood, aber das hier ist verdammt nah dran an einer denkwürdigen Formulierung von Günther Grass in Die Blechtrommel: "Fäden-ziehendes Geschleim."

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Filmar

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vorgemerkt

hab ihn mir vor langer Zeit angeschaut, aber kann mich nicht mehr errinnern, deswegen werd ich ihn mir wohl nochmal ansehen müssen..

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onyxxx11

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

jetzt mal ein völlig unqualifizierter Beitrag von mir, aber Brad Pitt ist einfach nur geil geil geil ; )

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Sigmund

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und der Film ist einfach nur gähn gähn gähn


*frenzy_punk<3

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damals fand ich brad auch noch geil geil geil ... beim ersten mal sichten dieses films machte ich auch viel gähn gähn gähn .. aber beim zweiten mal war der richtig gut. muss ich nochmal sehen ;)


Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Überaus schöner, schnulzig-romantischer Film mit fantastischen Darstellern, sowohl Brad Pitt, als auch Anthony Hopkins sind sehr überzeugend. Leider ist Meet Joe Black, obwohl die interessante und emotional berührende Story die komplette Spielzeit über zu fesseln weiß, an manchen Stellen etwas zu lang geraten. Davon abgesehen ist dem Regisseur hier allerdings ein Drama gelungen, welches wirklich sehenswert ist und zudem sehr zum Nachdenken anregt.

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kronenhummer

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Bewertung4.0Uninteressant

So so, der Tod beschließt also in einen menschlichen Körper einzudringen, ist anschließend aber mit dem eigenen Leben ziemlich überfordert und kümmert sich in dieser Zeit um einen Kunden persönlich. Achja, und verlieben kann der Tod sich auch noch – in die Frau die sein Wirt kurz zuvor kennengelernt hat und die Tochter seines Kunden ist. Klingt etwas schräg, aber um Glaubhaftigkeit geht es hier auch eigentlich gar nicht. Stattdessen soll einem hier eine wunderschöne Liebesgeschichte geboten werden.
Der Film ist dabei vor allem verdammt lang, zu lang. Er leidet darunter, da er dabei aber leider auch langatmig, langweilig und kitschig wird. Die Liebesgeschichte stellt die Existenzberechtigung dieses Filmes dar, hat mich aber nie wirklich begeistert. Aber immerhin stellt diese den Zuschauer vor die Frage, ob man dem Tod das Glück der Liebe wünscht oder nicht. Die Wirtschaftshandlung hingegen wirkte lange Zeit eher wie ein Fremdkörper, musste aber wohl sein. Am Ende steht dann nochmal der Druck auf die Tränendrüse an, der jedoch wirklich gelungen ist und ein würdiges Ende findet.
Hopkins spielt wie gewohnt herausragend, Pitt hat zumindest dafür gesorgt, dass die weiblichen Zuschauer ins Kino stürmten. Fazit: Die Liebe ist stärker als der Tod. Aber die Langeweile überwiegt hier trotzdem.

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cpt. chaos

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein gut besetztes (Liebes-)Drama, das von der ersten bis zur letzten Minute unter seiner monströsen Überlänge leidet und dadurch einige wirklich gute Ansätze zunichte macht.

Das kitschige Ende hat mir dann schließlich den finalen Dolchstoß verpasst!

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mj1978

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Bewertung7.5Sehenswert

schöner film , hat aber längen....

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag auch Erdnussbutter!

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