Schräger als Fiktion
Stranger Than Fiction (2006), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 08.02.2007
45 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5200 Bewertungen
94 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Marc Forster, mit Will Ferrell und Maggie Gyllenhaal
Eine Schriftstellerin stellt fest, dass ihre ausgedachte Hauptfigur gar nicht so ausgedacht ist, sondern wirklich existiert und nach ihrer Pfeiffe tanzen muss.
Schriftstellerin Kay Eiffel (Emma Thompson) ringt mit sich, wie sie ihren letzten und möglicherweise besten Roman abschließen soll – sie muss sich nur noch ausdenken, wie sie ihre Hauptperson, Harold Crick, am besten umbringen kann, dann wäre ihr Buch fertig. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass Harold Crick (Will Ferrell) in der wahren Welt auf unerklärliche Weise tatsächlich am Leben – und sich plötzlich ihrer Worte bewusst ist, die nur er hören kann! Fiktion und Realität prallen aufeinander, als der zunehmend bestürzte Harold begreift, was Kay mit ihm vor hat und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren beginnt. Denn er muss dringend einen Weg finden, wie er das Ende ihres Romans (und sein eigenes) abwenden kann.
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Cast & Crew
- Genre
- Tragikomödie, Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Chicago
- Handlung
- Abriss, Angestellter, Armbanduhr, Assistent, Badezimmer, Buch, Busfahrt, Bäckerei, Dusche, Eigenbrötler, Einsamkeit, Erzählung, Fahrradfahren, Gitarre, Innere Stimme, Keks, Mann-Frau-Beziehung, Manuskript, Mathematik, Milch, Ohr, Psychiatrie, Psychologe, Rauchen, Roman, Schizophrenie, Schreiben, Schriftsteller, Steuerbeamter, Steuerprüfung, Stimme, Swimming Pool, Talkshow, Telefon, Tätowierung, Verfolgungswahn, Zahlen, Zahnbürste, Zigarette
- Stimmung
- Eigenwillig, Romantisch
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Kritiken (13) — Film: Schräger als Fiktion
Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschen"You don’t understand that this isn’t a story to me, it’s my life! I want to live!"
Prosaische Literaten schreiben Geschichten und schaffen – sofern sie ihr Handwerk denn einigermaßen verstehen – Welten, ja ganze Mikrokosmen, die sie mit den verschiedensten Kulissen, Gegenständen und Figuren ausstatten und schmücken. Gerade deshalb liest man schließlich Prosa oder sieht sich einen fesselnden Film an – weil die Weltenflucht, zu der einen solche Werke verleiten, so schön und unterhaltsam sein kann. Was passiert aber, wenn der Protagonist des jeweiligen Produkts plötzlich real ist/wird? Dies beantwortet uns der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster mit seinem Film aus dem Jahre 2006.
In seinem Grundtenor durchaus einem typischen Mindfuck-Film ähnlich, kommt STRANGER THAN FICTION trotz dualer Ebenenspielereien narrativ und inhaltlich recht konventionell und harmlos daher. Auch können sich die visuell immerhin recht ansprechenden Einblendungen von Spielekind…
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CINEMAN.ch
Kommentar löschenManchmal stehen sich Leben und Kunst eben doch näher, als man denkt: In Marc Forsters neuem Film wird Will Ferrell zur Romanfigur.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenEine federleichte Komödie, eine berührende Tragödie und eine zutiefst befriedigende Fiktion.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDie Figur des Cricks ist großartig angelegt und von Will Ferell gekonnt umgesetzt. Ein Mensch der nach festen Regeln lebt und natürlich nur Buchmacher sein kann. Hoffmann und Thompson sind ebenfalls immer einen Kinobesuch/DVDkauf wert. Die Storyidee ist neu und nett.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenVöllig ohne Erwartungen und ohne Vorkenntnisse habe ich diesen Film geguckt, und anders als hier ist es diesmal mehr als gut gegangen. “Stranger Than Fiction” (was sich wesentlich besser anhört als das lieblos eingedeutschte “Schräger als Fiktion”) ist eine ruhige, intelligente Komödie, die teilweise in die Tragödie abdriftet und sich scheinbar nicht so richtig festlegen will. Bezeichnenderweise geht es Harold ähnlich: Zeitweise führt er sogar eine Strichliste, um herauszufinden, in welchem Genre er sich befindet - was dann natürlich wieder lustig ist.
Dieser Film tut wirklich niemandem weh. Die Schauspieler sind gut (unnötig zu erwähnen, dass mir Maggie Gyllenhaal ganz gut gefiel), Dustin Hoffman ist auch wieder sehr witzig, die Musik ist immer passend, und da der Film leicht an die Truman Show erinnert, kann da schon mal nicht viel schief gehen. Die Kamera-Arbeit ist auch sehr gut, in einer Komödie fällt sowas ja eher selten auf, in dieser allerdings schon.
Für die volle Punktzahl (oder zumindest 9/10) hätte ich mir das ganze dann aber doch etwas witziger vorgestellt, wahrscheinlich lags an mir, aber warum diese dämliche Armbanduhr ständig so hervorgehoben wurde, ist mir ein Rätsel. Ok, im Endeffekt hat das alles Sinn gemacht, aber ihr deswegen einen eigenen Willen zu unterstellen…naja. War wohl ein Witz, einer der schlechteren.
Von denen gibt es in dem Film dann aber auch nur den einen.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/11/kritik-schrager-als-fiktion/
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenFilm kaufen und glücklich sein, so lautet das Fazit zu "Schräger als Fiktion".
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenErzwungen außergewöhnliche Komödie über das Leben, das unvermeidliche Schicksal oder das Glück, das jeder selbst schmiedet. Die überaus nette Botschaft – Lebe dein Leben - wird von müden Gags und überflüssigen Animationen begleitet. Zudem wähnt sich der Autor Zach Helm zu sehr in den Gefilden eines Charlie Kaufmanns, dessen Tiefe und Einfallsreichtum jedoch an keiner Stelle erreicht werden. Dafür sind Helms Charaktere einfach zu plump und gewollt überzogen gegensätzlich angelegt, ihre Träume und Handlungen vom kreativen Drehbuch-Roundtable-Gespräch abgekratzt. „Schräger als Fiktion“ ist äußerst kurzweilige Familienunterhaltung mit hohlem Interpretationsraum für geschwätzige Flachnasen-Philosophen.
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Kwyjibo Sun, 19 Aug 2012 12:10:31 -0000
Antwort löschenKann ich zu 100% unterschreiben!
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenForster hat nicht nur sein Ensemble hervorragend eingestellt, sondern auch Macken und Rituale des Eigenbrötlers mit visuellen Gimmicks untermalt: Wenn Cricks Alltag abläuft, folgt die Kamera dem Tunnelblick dieses Buchhalters des eigenen Lebens, erscheinen abgezählte Schritte und exakt eingehaltene Uhrzeiten in Zahlen, Schrift und bewegten Grafiken auf der Leinwand. So macht Kino Spaß - zumindest all denjenigen, die sich gerne durch neue Formen überraschen lassen.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEine super Idee wurde auf eine schon bekannte Art und Weise umgesetzt. Effektiv inszeniert Marc Forster diese Tragi-komische Story, die mit ein paar echt guten Gedanken aufwarten kann, die noch lange im Kopf hängen bleiben.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMarc Fosters zarte Liebesgeschichte hat einen leichtfüßigen Dreh ins Unwahrscheinliche: Harold Crick sieht sich plötzlich zu einer Figur in einem Roman degradiert. Das ist die Chance seines Lebens.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenHier prallen Fiktion und Wirklichkeit wunderbar zusammen. Die klar übersteuerte Realität des Films könnte der Fantasie Charlie Kaufmans entsprungen sein, wobei es hier nicht ganz so multidimensional wie in "Being John Malkovich" zugeht. Nach dem durchaus eigenständigen Drehbuch von Newcomer Zach Helm wechseln sich Momente vergnüglicher Situationskomik mit nachdenklicher Tiefsinnigkeit ab. Insgesamt zeigt sich Hauptdarsteller Ferrell weniger von seiner albernen Seite, sondern kann mit melancholischen Zwischentönen in seiner Rolle als emotional isolierter Einzelgänger überzeugen...
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein Film, der sich vom Mittelmaß abhebt. Sowohl von der Idee, als auch von der Umsetzung. Einziger Wermutstropfen: diverse logische Brüche wie etwa das weitergereichte unfertige und doch bereits fertiggetippte (!) Manuskript oder die Szene mit einem Zusammenschnitt an Bildsequenzen und der durchgängigen Erzählsstimme der Romanautorin, die Harold dann nur als Buchstabenfetzen erreicht hätten ...
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTolle Idee, etwas uninspiriert umgesetzt. Die gute Besetzung macht es erträglich, auch wenn die Story als Kurzfilm besser aufgehoben worden wäre. Das Ende verschenkt viel Potential.
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Kommentare (81) — Film: Schräger als Fiktion
HorstPolter Mon, 04 Mar 2013 18:43:39 -0000
Kommentar löschenEin furchtbares Ende und zu viele Klischees.
Für die ersten 2/3 hätte ich auch ne 7 lockergemacht.
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marlene.utz Sun, 17 Feb 2013 21:20:57 -0000
Kommentar löschenich finde ihn sehr amüsant.....endlich mal ein Will Ferrell film...welcher ein wenig ernst ist ohne dass es am witz fehlt.....außerdem natürlich die wundervolle Emma Thompson und Queen Latifah....ein schöner film , welcher auch ein gewisses "gute-laune-mach-potential" aufweist :-)
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dr_bogusz Sat, 16 Feb 2013 11:00:32 -0000
Kommentar löschenSchräg! Ein wahnsinnig guter Film mit einer interessant absurden Geschichte und sensationellen Darstellern. Ich weiß gar nicht, wer mir am besten gefallen hat, aber Dustin Hoffman und Will Ferrell stechen für mich ein wenig heraus. Anfangs hat man noch ein wenig Probleme die Geschichte einzuordnen, aber nach und nach versteht man das große Ganze und dann muss man den Film einfach nur noch lieben. Die Vergleiche mit "The Truman Show" finde ich passend, da auch in diesem Film ein eigentlich witziger Schauspieler immer wieder zwischen Komödie und Tragödie hin und her springt. Leider kommen solche Filme nicht bei einem breiten Publikum an, sonst würden "etwas andere" Filme viel häufiger auch umgesetzt werden. An Ideen mangelt es wahrscheinlich nicht. Ich wünsche mir jedenfalls mehr davon...
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Baumkopf Holzfaust Sat, 19 Jan 2013 22:34:25 -0000
Kommentar löschenEs ist eben die "letzte Grenze". Nachdem Aliens und Alienplaneten, Zeitreisen, Paralleluniversum, Mikro- und Makrokosmen und auch nun wirklich alles fiktional Vorstellbare abgegrast / kontratiert / crossover - montiert sind, bleibt halt nur noch die Begegnung von Figur und Autor als noch nicht vollständig durcherzähltes narratives Milieu. Obwohl nicht ganz neu (z.B. Tintenherz) ist dieses Thema hier wirklich süss durcherzählt und konsequent behandelt worden. Ein echt angenehmer, kleiner Film, der immer wieder Spaß macht.
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damnknight Tue, 04 Dec 2012 08:17:36 -0000
Kommentar löschen«As Harold took a bite of Bavarian sugar cookie, he finally felt as if everything was going to be ok.»
Wie ich auf diesen Film gekommen bin – ich weiss es nicht… Ich weiss jedoch das es kein Fehler war, für mich einer der bestechendsten Filme der letzten Jahre.
Ein Film mit Herz und Seele – Angefangen von den Charakteren, die so herlich gezeichnet sind, den optischen Details (wie die Darstellung des Alltagstrott von Will Ferrell), der ganzen Geschichte, glänzenden Schauspielern – für mich einfach ein stimmiger Film von Anfang bis Ende.
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LauraMi Mon, 26 Nov 2012 23:22:11 -0000
Kommentar löschen„I brought you flours.“
Stranger than Fiction ist mit Sicherheit einer der schönsten Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Bin ich sonst kein Fan von Will Ferrell, der mir in vielen anderen seiner Filme mit seinem Klamauk eher auf die Nerven geht, so bin ich es absolut in diesem Film. Ich frage mich, warum er nicht immer ein wenig tiefgründigere Filme dreht anstatt Rollen mit oberflächigem Humor anzunehmen. Der Charakter des Harold Crick ist einfach nur hinreißend. Er ist die Person, der man erst beibringen muss, dass Cookies einfach nur lecker sind, der einer Frau ‚flours‘ mitbringt und ihr später ‚Whole Wide World‘ von Wreckless Eric vorsingt. Ich fand es faszinierend, ihm dabei zuzusehen, wie er aus seinem Alltagstrott erwacht, sich gegen das ihm von einer ausgelaugten Schriftstellerin (großartig, ich liebe Emma Thompson!) auferlegte Schicksal wehrt und anfängt sein Leben zu leben.
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Elman Smithee Tue, 27 Nov 2012 11:58:23 -0000
Antwort löschenKann die Meinung so unterschreiben. Ich liebe es, wenn Komiker auch ihre ernstere (dramatischere) Seite zeigen können, ohne ihre Wurzeln ganz aufzugeben (so z.B. Jim Carrey in The Truman Show - thematisch ähnlich gelagert wie Stranger Than Fiction in Bezug auf den Schöpfermythos).
Und die Szene mit den Orangen ist einfach zum Heulen schön. Sag ich jetzt mal...
LauraMi Tue, 27 Nov 2012 12:53:19 -0000
Antwort löschenMensch Elmar, das ist doch ein Apfel :)
Vinyard Tue, 04 Sep 2012 21:57:46 -0000
Kommentar löschenEin Ferrell Film ohne die gewohnten Zoten und derben Humor. Dafür mit einer tiefgründigen Handlung und dem endgültigen Beweis, dass Ferrell ein richtiger Schauspieler ist.
Empfehlenswerte Tragikkomödie, deren Erzählstil manchen zu ruhig sein wird.
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Roco De Long Sat, 02 Jun 2012 22:30:05 -0000
Kommentar löschen"You don't like cookies? What's wrong with you??"
So einiges ist nicht ganz richtig mit Steuerprüfer Harold Crick, was daran liegen könnte, dass er die real existierende Hauptfigur im entstehenden Roman einer Schriftstellerin mit Schreibblockade ist.
Marc Forster gelingt mit "Stranger Than Fiction" eine sehr schön ausbalancierte Tragikomödie. Zach Helms Drehbuch liefert die titelgebenden schrägen Elemente. Vor allem die einfallsreichen Dialoge stecken voll feinem Humor, der nie zum Selbstzweck verkommt. Ebenso bietet Harolds ereignisloses Leben traurige und wahrhaftige Momente, die die ewige Frage aufwerfen, wie man sein Leben leben will und ob man dafür über seinen Schatten zu springen vermag.
Anmerkung: Will Ferrell kann richtig schauspielern! Ausnahmsweise mal nicht in einer Blödelkomödie zu sehen, muss er sich vor hochkarätigen Nebendarstellern wie Dustin Hoffman und Emma Thompson wirklich nicht verstecken.
Writer's Block und der selbstzerstörerische Kampf der Autors, Konformität und Freiheit, Schicksal und die existenziellen Fragen des Lebens, Verantwortung und Absurdität der Unterhaltungsbranche - viele Parallelen zu Werken wie "Adaptation" werden offensichtlich. Auch wenn "Stranger Than Fiction" dabei nicht die Vielschichtigkeit und Komplexität eines Charlie Kaufman erreicht und am Ende moderatere Hollywood-Töne anschlägt, so ist der Film doch in sich stimmig und vollauf gelungen.
Auf der anderen Seite ist ja wiederum gerade das Ende - und da geben sich "Adaptation" und "Stranger Than Fiction" die Hand - ein ironischer Kommentar zu den Erwartungshaltungen von uns selbst, die man nie alle gleichermaßen zufriedenstellen kann (was auch die Bewertungen hier wieder zeigen) :)
...zum Abspann gibts dann sogar noch Maxïmo Park. Für mich eine richtig runde Sache!
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simvlacrvm Wed, 30 May 2012 04:49:27 -0000
Kommentar löschenWill Ferrell mal in einer ernsteren Rolle, die sicherlich schräg ist, aber selten lustig. Die Idee ist gut und trotzdem plätschert der Film nach den ersten 5 Minuten nur noch langsam und zäh vor sich hin. Die Mängel liegen eindeutig am Drehbuch, denn alle Darsteller spielen mindestens gut.
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grovn88 Wed, 16 May 2012 21:31:40 -0000
Kommentar löschenSorry das ich das male sage aber ich finde den Film echt einfach nur schlecht. Die "Stimme bringt mir keinen Charme rüber." "Die Lovestory ja da trifft man den Fahnder im Bus und Amüsiert sich einfach mit dem schei... auf die tausenden euros..." naja Film ist halt einfach nicht mein Geschmack
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freakualizer Wed, 16 May 2012 14:25:08 -0000
Kommentar löschenWie kann der gleiche Hauptdarsteller nur zwei Jahre später "Semi-Pro" drehen?
Ich glaub, Ferrell ist schizophren!
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Markbln Mon, 14 May 2012 11:04:38 -0000
Kommentar löschenEiner der schönsten Filme von Will Ferrell.
Normalerweise habe ich Probleme mit Komödien, die auf schlau oder verkopft machen. Trotz Zahlensymbolik finde ich Marc Fosters "Dramödie" über einen Angestellten der Steuerbehörde aber sehr gelungen und ziemlich witzig.
Das liegt vor allem an dem guten Cast, der mich sogar trotz Maggie Gyllenhaal komplett begeistert. (Ich oute mich auch als Fan der deutschen Synchronstimme von Queen Latifah). An der Spitze steht ganz klar Ferrell, der in dem manischen Zahlengeek Harold Crick eine Paraderolle findet. Allein, wie bekloppt er sich Zähne putzen kann, ist ein Fest für Freunde zwangsneurotischer Charaktere.
Forsters Inszenierung ist klasse und auf den Punkt (auch wenn wir hier nicht beim Kochen sind). Außerdem kriegt er meinen Bonus für den Einsatz der Monsterpopgruppe der 80er, E.L.O. Zum Schluss geht ihm etwas die Puste aus, aber alles in allem ein schöner Film, der lässig zwischen Fiktion und Realität hin- und herschwingt.
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moviee Mon, 14 May 2012 20:45:19 -0000
Antwort löschenWirklich ein klasse Film aber auf Maggie Gyllenhaal lasse ich nichts kommen. ;)
Markbln Tue, 15 May 2012 07:08:40 -0000
Antwort löschenEmpfiehl mar was gutes mit der, dann gebe ich ihr ne Chance.
Alle 4 Antworten zeigen
moviee Tue, 15 May 2012 11:09:32 -0000
Antwort löschenSieh dir z.B. mal "Secretary" an, da ist sie große klasse.
Markbln Tue, 15 May 2012 11:21:11 -0000
Antwort löschenkenne ich, stimmt, der ist ok. sie war im batman so grottig, seitdem grummel ich.
based_god Sun, 06 May 2012 15:59:16 -0000
Kommentar löschenChapeau Marc Forster!
Harold Crick, führt als Steuerprüfer ein durchschnittliches Leben. Abwechslung kommt auf als er plötzlich eine Off-Stimme hört, und er merkt, dass er Charakter eines Buches ist. Dumm ist nur, dass alle wissen wie die Bücher der Autorin enden. Sie alleine hat nun die Macht über ihn. Gleichzeitig verliebt er sich auch noch in eine Bäkerin und merkt das er wirklich Leben will.
"Stranger than fiction" ist eine Liebeserklärung die Literatur, den Film, das Leben und die Liebe selbst. Grossartige Hauptdarsteller (Will Ferell, Dustin Hoffmann, Maggie Gyllenhall) machen den Film zum ausserordentlichen Vergnügen und auch von der Machart her gibt es keine Abstriche. Die Kameraführung ist vortrefflich und auch die eingeblendeten Objekte, die Harolds Liebe zur Mathematik unterstreichen sind gut in Szene gesetzt.
Ein Film, der in Erinnerung bleiben wird. Mehr als ein Liebesfilm!
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freakualizer Sun, 06 May 2012 16:01:19 -0000
Antwort löschenStimmt, den könnt ich mir auch mal wieder angucken.
horro Sun, 06 May 2012 18:08:28 -0000
Antwort löschenSo ein herrlicher Film, fand den auch unglaublich erfrischend und auch clever
totox Sun, 06 May 2012 10:35:44 -0000
Kommentar löschenDer Film versucht, zu clever zu sein. Eine Kopfgeburt, der es an Charme und Natürlichkeit mangelt. Die Story und die Gags wirken wie am Reißbrett eines Literaturwissenschaftlers oder Soziologen konstruiert.
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moviee Fri, 04 May 2012 15:39:24 -0000
Kommentar löschenWoohoow! Was bitte war das für ein toller Film?! "Stranger than Fiction" ist eine in jeder Hinsicht fantastische Komödie, bei der so ziemlich alles richtig gemacht wurde.
Als der einsame und zahlenfanatische Steuerprüfer Harold Crick eines Morgens eine Frauenstimme hört, die jegliches Handeln von ihm kommentiert beginnt er seinen eigenen Verstand zu hinterfragen, was ihn aber zu keiner Erkenntnis bringt. Kurze Zeit später prophezeit die Stimme Harold jedoch seinen baldigen Tod, woraufhin dieser zu einer Psychologin geht, Nachforschungen anstellt und zu dem Ergebnis kommt, dass er nicht mehr als eine fiktive Romanfigur ist.
"Stranger than Fiction" ist eine ungemein illusorische und gerade deswegen so einzigartige etwas andere Komödie. Einmal mehr mit ganz viel Liebe von Marc Forster ("Monster’s Ball"; "Wenn Träume fliegen lernen") inszeniert, hinterlässt der Film nicht nur wegen des herrlichen Scores einen immensen Eindruck. Mit subtilem Humor erzählt wirkt der Film fast schon unwirklich-schön, die Liebesgeschichte wird zuckersüß geschildert, die Existenzängste der Hauptfigur wirken auf den Betrachter fast schon wie dessen eigene. Bis in die Nebenrollen perfekt besetzt beeindruckt die Komödie mit einem hervorragenden Cast. Als eine Art Antiheld kämpft der verzweifelte Will Ferrell um sein Leben, der Charakter wirkt bis ins allerkleinste Detail auf ihn zugeschnitten, mit der wunderbaren Maggie Gyllenhaal gibt Ferrell ein tolles Liebespaar ab. Dazu darf man noch einen Dustin Hoffman und eine Emma Thompson in Topform bewundern, fertig ist das Genrejuwel.
Fazit: "Stranger than Fiction" ist eine allseits gelungene und nicht selten sogar recht traurige Komödie um Existenz und Identität, die besonders durch Forsters inszenatorische Genialität zum Pflichtprogramm aller Genrefreunde zählen sollte.
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Baumkopf Holzfaust Fri, 04 May 2012 15:57:54 -0000
Antwort löschendem kann man vollumfänglich beipflichten. Einer dieser Filme, die ich NIE verleihe.
marcowski Fri, 27 Apr 2012 21:15:43 -0000
Kommentar löschenKomödie ... oder doch Tragödie? Ziemlich schnell ist klar: Das ist eine ziemlich romantische Komödie - aber endlich mal eine mit Charme und viel Herz und charismatisch bis psychotischen Charakteren.
Toll sind diese kleinen visuellen Schmankerl gerade am Anfang. Richtig klasse ist die Sache mit der prozentualen Steuerhinterziehung. Und wirklich genial ist die Kamera und der Sound während der Busfahrt, wo sich Harold und Ana zum zweiten mal begegnen - man bekommt tatsächlich das Gefühl, ein Teil dieses Buses zu sein.
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wasabimann Mon, 09 Apr 2012 19:39:19 -0000
Kommentar löschenIch bin wirklich positiv überrascht worden. Will Ferrel wie ich ihn noch nicht erlebt habe, ein ernst zu nehmender Schauspieler, in einer durch und durch schönen Komödie, der es nicht an Tragik fehlt, aber wie schon andere schroben: Wirklich sehenswert, überraschend und wunderbar.
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The_Comedian Wed, 21 Mar 2012 07:21:17 -0000
Kommentar löschenEin wenig ´Mindfuck´ für den Herrn und Liebe für die Dame, sozusagen ein Film, nachdem man es treiben kann, am besten danach ´Lovage´ ,von und mit Mike Patton und Nathaniel Merriweather reinziehen, aber das schweift zu sehr ab...Übrigens sollte man von ´Stranger Than Fiction´ nicht zuviel im Vorfeld wissen, da sonst die Wirkung abgeschwächt wird.
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Kreischling Fri, 20 Apr 2012 07:36:57 -0000
Antwort löschenAbsolut wahr!
aberaber Tue, 01 Nov 2011 08:51:33 -0000
Kommentar löschenEs gibt glücklicherweise immer wieder Filme, die einen überraschen. Stranger than Fiction gehört definitiv in diese Kategorie. Was für ein Film! Ich hatte ihn mir ohne große Erwartungen angesehen, vor allem wegen Emma Thompson und Dustin Hoffman. Will Ferrell war mir zwar bekannt, aber seinetwegen hätte ich mir den Film sicher nicht angesehen. Aber Ferrell ist richtig gut, ein fabelhafter Schauspieler in einer wunderbaren Geschichte. Absolut sehenswert.
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Laura Eissenberger Wed, 26 Oct 2011 23:11:26 -0000
Kommentar löschenEin phänomenaler Film. Das Drehbuch ist verdammt gut durchdacht. Endlich mal Profis bei der Arbeit zusehen! Da fällt es kaum ins Gewicht, dass sich teilweise der Eindruck aufdrängt, es sei mit mehr Fleiß als Freude zu Werk gegangen worden. Wirklich, klasse.
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