Syriana
Syriana (2005), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 23.02.2006
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53 Kommentare
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von Stephen Gaghan, mit George Clooney und Matt Damon
Autor und Regisseur Stephen Gaghan hat mit “Traffic – Macht des Kartells” den Drehbuch-Oscar gewonnen – jetzt präsentiert er den Politthriller “Syriana” über Intrigen und Korruption im weltweiten Ölgeschäft: Von den Playern, die in den Hinterzimmern von Washington ihre Deals einfädeln, bis zu den Arbeitern auf den Ölfeldern am Persischen Golf verwebt der Film zahlreiche Erzählstränge und demonstriert so die Konsequenzen für die Menschen in einer Welt, in der es ausschließlich um Geld und Macht geht. Die Intrige entwickelt sich vor dem Hintergrund eines der Ölförderländer, in dem der junge, charismatische und reformwillige Prinz Nasir (Alexander Siddig) die seit langem bestehende Verstrickung mit den amerikanischen Geschäftsinteressen auflösen möchte. Gerade hat Thronfolger Nasir die Erdgas-Bohrrechte – die bisher der texanische Energie-Gigant Connex innehatte – aufgrund eines höheren Angebots den Chinesen zugesprochen: ein schwerer Schlag für Connex und die US-Geschäftsinteressen in der Region. Jimmy Pope (Chris Cooper) hat soeben mit seiner kleineren texanischen Ölfirma Killen die hart umkämpften Bohrrechte für die begehrten Ölfelder in Kasachstan ergattert. Dadurch wird Killen für Connex äußerst interessant, denn die große Firma braucht jetzt ein neues Betätigungsfeld, um die Produktionskapazität auszulasten. Vor dem Zusammenschluss der beiden Firmen kontrolliert das Justizministerium den zu genehmigenden Vertrag, und nun soll die Washingtoner Anwaltskanzlei Sloan Whiting das Verfahren mit gebührender Sorgfalt prüfen – die Kanzlei ist für ihre rigorose Ablehnung feindlicher Übernahmen bekannt. Der altgediente CIA-Agent Bob Barnes (George Clooney) sieht nach einer langen und ehrenvollen Karriere seinem baldigen Ruhestand entgegen. Sein Sohn (Max Minghella) geht demnächst aufs College, und Bob hofft, den Rest seines Arbeitslebens gemütlich hinter einem Schreibtisch zu verbringen…
Autor und Regisseur Stephen Gaghan hat mit “Traffic – Macht des Kartells” den Drehbuch-Oscar gewonnen – jetzt präsentiert er den Politthriller “Syriana” über Intrigen und Korruption im weltweiten Ölgeschäft: Von den Playern, die in den Hinterzimmern von Washington ihre Deals einfädeln, bis zu den Arbeitern auf den Ölfeldern am Persischen Golf verwebt der Film zahlreiche Erzählstränge und demonstriert so die Konsequenzen für die Menschen in einer Welt, in der es ausschließlich um Geld und Macht geht. Die Intrige entwickelt sich vor dem Hintergrund eines der Ölförderländer, in dem der junge, charismatische und reformwillige Prinz Nasir (Alexander Siddig) die seit langem bestehende Verstrickung mit den amerikanischen Geschäftsinteressen auflösen möchte. Gerade hat Thronfolger Nasir die Erdgas-Bohrrechte – die bisher der texanische Energie-Gigant Connex innehatte – aufgrund eines höheren Angebots den Chinesen zugesprochen: ein schwerer Schlag für Connex und die US-Geschäftsinteressen in der Region. Jimmy Pope (Chris Cooper) hat soeben mit seiner kleineren texanischen Ölfirma Killen die hart umkämpften Bohrrechte für die begehrten Ölfelder in Kasachstan ergattert. Dadurch wird Killen für Connex äußerst interessant, denn die große Firma braucht jetzt ein neues Betätigungsfeld, um die Produktionskapazität auszulasten. Vor dem Zusammenschluss der beiden Firmen kontrolliert das Justizministerium den zu genehmigenden Vertrag, und nun soll die Washingtoner Anwaltskanzlei Sloan Whiting das Verfahren mit gebührender Sorgfalt prüfen – die Kanzlei ist für ihre rigorose Ablehnung feindlicher Übernahmen bekannt. Der altgediente CIA-Agent Bob Barnes (George Clooney) sieht nach einer langen und ehrenvollen Karriere seinem baldigen Ruhestand entgegen. Sein Sohn (Max Minghella) geht demnächst aufs College, und Bob hofft, den Rest seines Arbeitslebens gemütlich hinter einem Schreibtisch zu verbringen. Als engagiertes Mitglied seines Teams glaubt Bob nach wie vor fest daran, dass er mit seiner Tätigkeit dem Staat dient und somit die Sicherheit seiner Heimat gewährleistet. Bei Bobs letztem Auftrag, der Ermordung zweier Waffenhändler in Teheran, gerät eine Stinger-Rakete in die Hände eines geheimnisvollen blauäugigen Ägypters. Bei Bobs Rückkehr nach Washington verspricht man ihm eine Beförderung, wenn er einen letzten Undercover-Auftrag ausführt: Er soll Prinz Nasir ermorden. Doch dann lässt ihn einer seiner Gewährsleute vor Ort im Stich, und das Attentat erweist sich als schrecklicher Fehlschlag – Bob steht als Sündenbock am Pranger der CIA: Er wird von jener Organisation verraten, der er sein Leben gewidmet hat. Er versucht zu begreifen, was passiert ist. Und er merkt, dass man ihn belogen und als Schachfigur hin- und hergeschoben hat: Seit Jahren hat er blindlings Aufträge ausgeführt, ohne die wahren Motive zu kennen.
Der Titel Syriana bezeichnet einen Think-Tank-Begriff, der ein nach westlichen Interessen neu geordnetes Territorium im Nahen Osten meint. Vier Episoden um das Geschäft mit dem Öl sind in diesem kunstvollen Politthriller miteinander verflochten. Ausgehend von einem reichen arabischen Ölförderland, das vor einem Regierungswechsel steht, entfalten sich die Handlungsstränge.
Handlung
Das Geschäft mit dem ÖlIn einem reichen Ölstaat versucht der junge Pakistani Wasim (Mazhar Munir) mit seinem Vater Saleem Ahmed Khan (Shahid Ahmed) sein Glück. Bisher fanden sie dies bei der Firma Connex, die aber nach einer Fusion alle eingewanderten Arbeiter entlässt. Ohne Papiere ist die Suche nach neuer Arbeit allerdings nicht einfach, die beiden müssen sich der Schikane der Einwanderungsbehörde aussetzen. Der junge Mann lernt mit der Zeit arabisch und gesinnt sich in den Kreis einiger Fundamentalisten.
Bob Barnes (George Clooney), ein CIA-Agent, hat bei seiner letzten Aufgabe im Iran zwei seiner Kollegen verloren. Außerdem wurde dort von einem mysteriösen Ägypter eine Rakete entwendet. Doch anstatt dies aufklären zu lassen, beauftragt ihn die CIA den reformwilligen Prinzen Nasir (Alexander Siddig) im Libanon zu ermorden. Dieser möchte die Abhängigheit seines Landes von den USA beenden und soziale Reformen einleiten. Das Attentat auf Prinz Nasir scheitert; Bob wird von Kidnappern verschleppt und von einem Mann namens Mussawi (Mark Strong), der wahrscheinlich aus der Hisbollah stammt, gefoltert.
In den USA stehen zwei wichtige Firmen vor einer Fusion. Die Connex, die bisher die Erdgas-Bohrrechte im mittleren Osten innehatte (die Prinz Nasir bei Machtübernahme aber den Chinesen zusprechen will), möchte mit der kleinen Ölfirma Killen unter der Leitung von Jimmy Pope (Chris Cooper) fusionieren, da diese die Bohrrechte für die begehrten Ölfelder in Kasachstan ergattert hat. Vor dem Zusammenschluss der beiden Firmen soll der aparte Anwalt Bennett Holiday (Jeffrey Wright) die Rechtmäßigkeit der Fusion, besonders in Betracht möglicher Korruptionsvorwürfe, prüfen. Der Boss der Anwaltskanzlei wiederum, Dean Whiting (Christopher Plummer), zieht im Hintergrund die Fäden, um die Übertragung der Erdgas-Bohrrechte an die Chinesen zu verhindern.
Der Energieexperte Bryan Woodman (Matt Damon) verbringt währenddessen mit seiner Frau Julie (Amanda Peet) und den beiden Söhnen ein paar Tage in einem Hotelkomplex des Emirs in Marbella, Spanien. Dabei lernt er dessen Sohn Prinz Nasir kennen und wird, nachdem sein sechsjähriger Sohn durch einen Stromschlag in einem Pool ums Leben gekommen ist, als dessen neuer Wirtschaftsberater engagiert. Prinz Nasir möchte als neuer Emir die Rechte der Frauen stärken und den Profit aus dem Ölgeschäft für sein Land nutzen. Dies missfällt den USA, die Prinz Nasir daraufhin als Terrorist einstufen und durch die CIA ermorden lassen wollen.
KonsequenzenNachdem jedoch das Attentat durch Bob Barnes gescheitert ist, versuchen die USA eine Drohne auf die Autokolonne, in der sich Prinz Nasir mit seiner Familie und Bryan Woodman befindet, abzuschießen. Barnes, der mittlerweile hinter die Verschwörung gekommen ist und nicht mehr als Marionette der CIA ausgenutzt werden will, versucht erfolglos den Anschlag zu verhindern, doch die Rakete findet ihr Ziel und tötet Prinz Nasir samt seiner Familie. Woodman überlebt zufällig, da er kurz zuvor den Wagen gewechselt hat.
Der junge Pakistani wurde in der Zwischenzeit zum Märtyrer ernannt. Mit seinem Freund fährt er auf einem Boot auf einen Öltanker zu und lässt dort die zuvor Bob Barnes entwendete Rakete explodieren.
Weiterführende Informationen
Mehr über Produktion und Dreharbeiten
Die Rezeption des Films
Weiterführende Informationen im Internet
Artikel über die Ölwirtschaft Die schwarze Droge auf Fluter.de (Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung)
Interview mit George Clooney über Syriana
Interview mit Robert Baer Ich möchte nicht in Bushs Haut stecken über die Tätigkeiten der CIA im Nahen Osten und über den 11. September
Quellen
Syriana auf the-Numbers.com
Syriana – Kritik auf Berlinale.de
Cast & Crew
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Stephen Gaghan
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George Clooney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robert Baer
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Matt Damon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bryan Woodman
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Amanda Peet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julie Woodman
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Max Minghella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robby Baer
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Tim Blake Nelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Danny Dalton
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Jeffrey Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bennett Holiday
Regie
Schauspieler
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Alexander Siddig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prinz Nasir
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Chris Cooper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jimmy Pope
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Kayvan Novak
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Thomas McCarthy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fred Franks
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Amr Waked
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mohammed Sheik Agiza
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Nicholas Art
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Riley Woodman
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Robert Foxworth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tommy Barton
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Mark Strong
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Christopher Plummer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dean Whiting
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William Hurt
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Peter Gerety
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leland 'Lee' Janus
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Richard Lintern
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bryan's Boss
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Shahid Ahmed
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Saleem Ahmed Khan
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Roger Yuan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chinese Engineer
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Jamey Sheridan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Division Chief
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Nadim Sawalha
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emir Hamed Al-Subaai
-
Stephen Gaghan
- Genre
- Politthriller, Drama
- Zeit
- Krieg gegen den Terror
- Ort
- Iran, Libanon, Naher Osten, Pakistan, Saudi-Arabien, Vereinigte Staaten von Amerika, Washington D.C.
- Handlung
- Agent, Antiterror, Arbeitslosigkeit, Attentat, Attentäter, Autobahn, Autobombe, Berater, Bombe, Bruder, CIA, Dschihad, Energiepolitik, Erdöl, Erdölraffinerie, Familie, Familienclan, Familienehre, Familienkonflikte, Folter, Geheimagent, Geheimdienst, Glaube, Globalisierung, Großfamilie, Illegale Waffenlieferung, Islam, Kapitalismus, Koran, Moslem, Nahost-Konflikt, Oscargewinner, Pakistani, Pipeline, Rüstungsindustrie, Selbstmordattentäter, Soziale Ungerechtigkeit, Staat, Staatsstreich, Undercover, Verlust des Sohnes, Waffe, Waffenhandel, Waffenhändler, Waffenschmuggel, Weltanschauung
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Syriana
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Trailer zum Film Syriana
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Links zum Film Syriana
- Syriana: critic.de











Kritiken (5) — Film: Syriana
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenÜberhaupt nicht kompliziert und auch nicht fordernd - gerade in der Borniertheit seiner Schlußpointe zeigte sich dann ein doch eher schlichtes Gemüt.
Clooney ist Trumpf, und auch der Rest der Bande zeigt sich in guter Form.
Für uns als aufgeklärte Europäer jedoch eher arm an Schockwirkung - hat sich das alles wirklich irgendwer anders vorgestellt?
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDie USA sind im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl der größte Erdölverbraucher der Welt. Zudem stellt die Kontrolle über Erdöl auch ein erhebliches politisches Machtpotential dar. Immer wieder wird von linken politischen Kräften argumentiert, daß die Vereinigten Staaten zu diesem Zweck vor nichts zurückschrecken würden, weder Krieg noch Korruption. Diese These greift der aktuelle Film mit George Clooney auf.
Clooney stellt in dem Film den CIA-Nahost-Agenten Robert Barnes dar, dem bei einem Geheimdienst-Waffengeschäft eine Rakete abhanden gerät. Zurück in Washington macht er sich auf das Ende seiner Karriere gefasst, erhält aber zu seinem Erstaunen eine neue Chance: Er soll den islamisch-konservativen Prinzen Nasir (Alexander Siddig) in Beirut liquidieren. Dieser stellt eine Gefahr für die Interessen der Staaten dar, da er sich gegen den Einfluß der USA in seinem Emirat stellt, in dem große Erdölvorkommen lagern.
Der US-Ölkonzern Connex wiederum, der beim…
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Syriana" ist kein Kino für Zwischendurch, sondern ein Film auf den man sich einlassen muss. Über die gesamte Laufzeit von 126 Minuten wird die volle Aufmerksamkeit verlangt, doch wer diese "Syriana" widmet wird mit einem spannenden Polit-Thriller belohnt
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenÄhnlich wie Steven Spielberg in "München" lässt auch Gaghan das Unglaubliche so realistisch erscheinen, dass sein Film nicht wie ein Hochglanz-Agenten-Thriller wirkt, sondern eher wie ungeschminkte Dokumentation. Wenn zum Schluss all die verschwörerischen Plots mit Getöse in die Luft gehen, dann erinnern die Szenen fatal an jene, die wir aus den Abendnachrichten kennen.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenDas ist Kino - möglichst realistische Handlung in einem spannend verpackten Politthriller. Durch die Ölthematik ist er besonders brisant!
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Kommentare (48) — Film: Syriana
Kommentar schreibenbrainchild 2011/08/30 00:54:44
Kommentar löschenPolitische Filme müssen nicht zwangsläufig kompliziert sein, zumeist sind sie es trotzdem. An "Syrianas" Inszenierung gibt es nichts zu bemängeln: Kamera, Schnitt, Musik - sparsam und dezent eingesetzt - sind großartig, die schauspielerischen Leistungen durchweg ebenso. Und doch habe ich während den zwei Stunden nie verstanden, worum es da überhaupt geht.
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agynessa 2011/07/17 17:05:28
Kommentar löschenWirklich guter Film. Auf jeden Fall sehenswert.
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JesusQuintana 2011/05/21 16:20:17
Kommentar löschentilt
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BlueSquirrel 2011/05/21 16:38:26
Antwort löschenach so
Hooded Justice 2011/03/26 16:19:37
Kommentar löschenZwar gelingt es SYRIANA, ein verzwicktes Ölproblem aus verschiedenen geografischen Sichten darzustellen, allerdings nicht, dem Zuschauer dies auf interessante Art und Weise zu vermitteln. Die Darsteller, die Optik sowie die der komplette Aufwand sind vollkommen tadellos, ich frage mich nur, inwiefern sich Regisseur Gaghan das Interesse an einer Ölgeschäftsgeschichte vorstellte, um daraus einen Kinofilm zu kreieren. Somit passen die „uninteressanten“ vier Punkte mehr als nur perfekt.
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NewZooYorker 2011/01/30 13:49:33
Kommentar löschenaußer die recht ordentliche Leistung von George Clooney, ein eher langweiliger Film
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cannibal83 2011/01/29 13:22:50
Kommentar löschenDer Film zur Globalisierung. Wenn man heute mit ein paar Klicks Sachen aus Australien ordern kann, dann kann man auch einen Film ohne feste Location drehen, der dafür im Gegenzug die halbe Welt zeigt. Nur wenn "Syriana" innerhalb von ca. 10 Minuten jeweils einmal Washington D.C., Genf, Texas und den Libanon zeigt, geht das natürlich auf Kosten der Atmosphäre.
Allgemein lastet der Streifen sich einfach zuviel auf, der Handlungsstrang um die ausgehenden Öl-Ressourcen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Länder könnte ja alleine schon 120 Minuten füllen. Regisseur Stephen Gaghan versucht aber obendrein noch andere Themen wie Korruption, Verschleierung und Terrioristen-Ausbildung mit einzubringen. Was die Story mit der dadurch verbundenen Vielzahl an Figuren dann doch sehr, sehr unrund wirken lässt. Besonders das Terror-Camp ist letztlich auch vollkommen uninteressant für den Film, weil als Message schlussendlich nicht mehr rauskommt als das die Reichen im nahen Osten im Geld schwimmen, während die Aussichten manches kleinen Bürgers so trist sind, das als einziger Ausweg der Tod für den Glauben bleibt. Entschuldigung aber um zu wissen das wir in einer Welt der Gegensätze leben, brauche ich nicht Hollywood.
Schade auch das die Schauspielriege nicht komplett überzeugen kann. Nur Clooney ist wirklich gut, hat aber auch den am besten geschriebenen Charakter. Die Performances von Matt Damon und Jeffrey Wright sind hingegen eine echte Enttäuschung.
Am Ende steht dennoch ein solider Polit-Thriller. Die hohen Ambitionen machen den Film nunmal leider nicht nur aufschlussreich sondern eben auch enorm überladen.
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BlueSquirrel 2010/10/04 19:24:40
Kommentar löschenIn TRAFFIC-Manier zusammengepacktes und etwas großtuerisches Anspruchskino. Die Sprünge durch die Lokalitäten tarnen mal wieder die Tatsache, das der Film gar nicht so kompliziert ist wie er vortäuscht. Trotzdem lassen der Soundtrack und Clooney, sowie auch Alexander Siddig diesen Flipchart-Thriller inklusive BWL-Professor, recht angenehm werden.
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stalker 2010/10/04 21:01:18
Antwort löschenDie Tatsache, dass der Film gar nicht so kompliziert ist wie er vortäuscht, habe ich erst mit zweitem Sehen erkannt.
BlueSquirrel 2010/10/04 21:53:22
Antwort löschenMeine Syriana-Geschichte ist ähnlich.
Rufus T. Firefly 2010/09/27 11:33:22
Kommentar löschenKein Film zu Nebenherschauen. Nur gut, dass Mr. und Ms. Rufus hier die Pausentaste zu Verfügung stand, um speziell zu Anfang unseren Erkenntnisstand zum Handlungsverlauf abzugleichen. Wenn man sich auf den Dokustil des Films eingelassen hat, sehr spannend und mit einem bitteren, aber nicht unerwarteten Ende. Dieser Film macht Angst.
Grüße
der Rufus
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cpt. chaos 2010/06/23 12:55:19
Kommentar löschen"Syriana" lässt sich nicht mal so eben nebenbei konsumieren, da der Polit-Thriller sich von der Durchschnittskost durch seine Komplexität abhebt.
Interessant und teilweise spannend - auf jeden Fall ein Film, den man sich wiederholt ansehen kann!
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damokles 2010/05/08 23:35:04
Kommentar löschenDas erste Mal, dass ich George Clooney ohne seinen typisch zur seite geneigten Kopf ertragen musste, sondern einen älteren, abgehalfterten Mann sehen durfe. Das war erleichternd.
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janissl 2010/05/08 23:42:05
Antwort löschenrechtfertigt aber keine 8 Punkte!
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damokles 2010/05/08 23:44:55
Antwort löschenIch finde es nicht so sinnvoll, in den Kommentaren immer das gleiche zu schreibe. Viele Argumente für eine für mich gute Bewertung (prima, ich lasse *mir* damit Filme vorschlagen, die *ich* mag ;), wurden hier schon genannt :)
janissl 2010/05/09 00:22:36
Antwort löschenDa hast du natürlich Recht. Ich fand den Film zwar nicht so toll, hätte mir diesen Kommentar aber wohl sparen können... Gerade weil mir der geneigte Kopf auch schon aufgefallen ist, stört mich aber nicht, ich mag Clooney.
janissl 2010/04/26 14:10:52
Kommentar löschenHoch ambitioniertes, moralisch überfrachtetes Aufklärungskino, das so trocken daherkommt wie fünf Tage altes Weissbrot. Drei "der gute Wille zählt" Punkte und zwei für einige schön, weil unkonventionell aufgelöste Szenen, wie zum Beispiel Clooney, Damon und der Prinz im Aufzug, nur indirekt über die Spiegelung in der Aufzugtür gefilmt. Von diesen hübschen Einfällen gibt es mehrere und allesamt hätten sie einen besseren Film verdient.
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plattfuss69 2010/03/25 17:26:18
Kommentar löschenPrinzipiell guter Politthriller, allerdings eine eher inkonsequente, verworrene Inszenierung. Die Handlungsstränge sind am Anfang einfach zu sehr getrennt und verwirrend, so dass man sich lange Zeit fragt, was soll das ganze überhaupt jetzt werden. Vielleicht hatte der Regisseur auch drei Drehbücher lose auf dem Schreibtisch und dann kam ein Windstoß und die Blätter sind durcheinander gewirbelt.
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Jan Terzky 2010/02/06 09:53:20
Kommentar löschenEin schönes Beispiel dafür, dass "gut gemeint" das Gegenteil von "gut gemacht" ist. Die Katharsis beim Zuschauer tritt eben nur ein, wenn ihn das Erleben emotional fesselt. Oder modern gesagt: die Message kommt nur rüber, wenn die Kommunikation optimal ist. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
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paeko 2010/01/23 11:51:45
Kommentar löschenmeiner meinung nach ziemlich fader "thriller" bei dem bevor er ins rollen kommt die luft schon raus ist ...
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Rodon 2010/01/08 22:19:57
Kommentar löschenEigentlich hätte mich das Thema schon interessiert, aber das war wieder so ein Film mit hunderttausend Personen und Erzählsträngen, wo auch nicht viel eingeleitet wird und alles getan wird, damit der Zuschauer mit Nicht-Doktorttitel kaum durchsieht. Besser vorher eine Inhaltsangabe durchlesen!
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wastlh 2009/12/30 20:33:26
Kommentar löschenWohl durchaus eine solide Produktion, die dennoch, schon alleine thematisch betrachtet, bei mir wegen totalem Desinteresse, ins Leere läuft.
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guggenheim 2009/11/30 23:14:30
Kommentar löschenSicherlich interessant, aber mir dann doch zu dröge
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Janito 2009/11/13 02:48:37
Kommentar löschenhab viel erwartet, wenig dabei rausgekommen. Nach Eröffnung des 2000sten Handlungsstranges macht mein Gehirn schlapp. Aber wir wissen jetzt wenigstens das Amis auch gut, politisch usw sein können.
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madseason 2009/10/21 14:52:03
Kommentar löschenSpannender Post-9/11-Thriller, der sich gelungen um Realismus im Agentengeschäft bemüht. Nichts für Actionjunkies. Eher ein leichter Happen für Politikinteressierte. Ich fand ihn toll.
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Marc885 2009/10/10 13:31:20
Kommentar löschenIch wollte mir diesen Film immer nochmal ansehen, denn im Kino hab ich ihn einfach nicht im Ansatz verstanden. Dauernd wendet sich irgendwas der ist auf einmal gut, jener auf einmal böse...ich hatte mir was ganz anderes erwartet und bin nicht mitgekommen.
Dementsprechend niedrig ist meine Meinung von dem Film bisher - bis wir uns wiedersehen!
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