Syriana
Syriana (2005), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 23.02.2006
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4670 Bewertungen
63 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Stephen Gaghan, mit George Clooney und Matt Damon
In Syriana erleben Matt Damon und George Clooney, wie amerikanische Ölkonzerne und CIA die Politik in einem arabischen Land beeinflussen wollen.
Öl ist das schwarze Gold des Orient und für amerikanische Konzerne wie Connex oder Killen das wichtigste Gut auf Erden. Ein Machtwechsel in einen der beiden Firmen – die nicht genannt werden – steht an und der älteste Sohn Prinz Nasir (Alexander Siddig) wird dabei vom greisen Emir stark bevorzugt. Prinz Nasir plant Reformen für das rückständige Land durchsetzen, die eine demokratisch-liberale Grundlage besitzen. Doch das beinhaltet ebenfalls die Unabhängigkeit gegenüber ausländischen Ölkonzernen. Dies erkennt Rohstoffexperte Bryan Woodman (Matt Damon), der für seine Firma wirbt und zum Wirtschaftsberater des Prinzen aufsteigt. Der Anwalt Bennett Holiday (Jeffrey Wright) versucht derweil in den USA eine Fusion von Connex und Killen durchzubringen, um in der arabischen Welt Fuß zu fassen. Deren Führungskräfte, sowie Politiker und namenhafte CIA-Mitarbeiter beschließen zur selben Zeit, den beeinflussbaren Bruder des Prinzen Nasir zu fördern. Prinz Nasir will den Einfluss der USA auf sein Land unterbinden und organisiert daher einen Staatsstreich. Da die Interessen der USA an den Ölvorkommen dadurch bedroht sind, stuft die CIA Nasir als Terroristen ein, um dessen Ermordung zu rechtfertigen. Er soll durch den beauftragten Agenten Bob Barnes (George Clooney) beseitigt werden.
Hintergrund & Infos zu Syriana
Die Produktionskosten für Syriana lagen bei geschätzten 50 Millionen US-Dollar. Weltweit konnte der Film rund 85 Millionen US-Dollar einspielen, wovon allein in den USA knapp 51 Millionen US-Dollar erwirtschaftet wurden. Der Film gewann zahlreiche Preise: unter anderem
einen Oscar für den ‘Besten Nebendarsteller’ George Clooney und einen ‘Bosten Society of Film Critics Award’ für den besten ‘Ensemble Cast’. Nach dem Gewinn des Oscars für das ‘Beste adaptierte Drehbuch’ für Traffic – Macht des Kartells 2001, feierte Stephen Gaghan mit Syriana sein Regiedebüt, was ihn jedoch nicht davon abgehalten hat auch das Drehbuch zu schreiben. Für den größten Schreck am Set sorgte George Clooney. In einer Folterszene fiel er, festgebunden auf einem Stuhl, rückwärts nach hinten um und erlitt einen Riss in der äußeren Hirnhaut. (DL)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Politthriller, Thriller
- Zeit
- Krieg gegen den Terror
- Ort
- Iran, Libanon, Naher Osten, Pakistan, Saudi-Arabien, Vereinigte Staaten von Amerika, Washington D.C.
- Handlung
- Agent, Antiterror, Arbeitslosigkeit, Attentat, Attentäter, Autobahn, Autobombe, Berater, Bombe, Bruder, CIA, Dschihad, Energiepolitik, Erdöl, Erdölraffinerie, Familie, Familienclan, Familienehre, Familienkonflikte, Folter, Geheimagent, Geheimdienst, Glaube, Globalisierung, Großfamilie, Illegale Waffenlieferung, Islam, Kapitalismus, Koran, Moslem, Nahost-Konflikt, Oscargewinner, Pakistani, Pipeline, Rüstungsindustrie, Selbstmordattentäter, Soziale Ungerechtigkeit, Staat, Staatsstreich, Undercover, Verlust des Sohnes, Waffe, Waffenhandel, Waffenhändler, Waffenschmuggel, Weltanschauung
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Spannend
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- Syriana: critic.de

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Kritiken (5) — Film: Syriana
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenÜberhaupt nicht kompliziert und auch nicht fordernd - gerade in der Borniertheit seiner Schlußpointe zeigte sich dann ein doch eher schlichtes Gemüt.
Clooney ist Trumpf, und auch der Rest der Bande zeigt sich in guter Form.
Für uns als aufgeklärte Europäer jedoch eher arm an Schockwirkung - hat sich das alles wirklich irgendwer anders vorgestellt?
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDie USA sind im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl der größte Erdölverbraucher der Welt. Zudem stellt die Kontrolle über Erdöl auch ein erhebliches politisches Machtpotential dar. Immer wieder wird von linken politischen Kräften argumentiert, daß die Vereinigten Staaten zu diesem Zweck vor nichts zurückschrecken würden, weder Krieg noch Korruption. Diese These greift der aktuelle Film mit George Clooney auf.
Clooney stellt in dem Film den CIA-Nahost-Agenten Robert Barnes dar, dem bei einem Geheimdienst-Waffengeschäft eine Rakete abhanden gerät. Zurück in Washington macht er sich auf das Ende seiner Karriere gefasst, erhält aber zu seinem Erstaunen eine neue Chance: Er soll den islamisch-konservativen Prinzen Nasir (Alexander Siddig) in Beirut liquidieren. Dieser stellt eine Gefahr für die Interessen der Staaten dar, da er sich gegen den Einfluß der USA in seinem Emirat stellt, in dem große Erdölvorkommen lagern.
Der US-Ölkonzern Connex wiederum, der beim Tauziehen um neue…
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Syriana" ist kein Kino für Zwischendurch, sondern ein Film auf den man sich einlassen muss. Über die gesamte Laufzeit von 126 Minuten wird die volle Aufmerksamkeit verlangt, doch wer diese "Syriana" widmet wird mit einem spannenden Polit-Thriller belohnt
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenÄhnlich wie Steven Spielberg in "München" lässt auch Gaghan das Unglaubliche so realistisch erscheinen, dass sein Film nicht wie ein Hochglanz-Agenten-Thriller wirkt, sondern eher wie ungeschminkte Dokumentation. Wenn zum Schluss all die verschwörerischen Plots mit Getöse in die Luft gehen, dann erinnern die Szenen fatal an jene, die wir aus den Abendnachrichten kennen.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenDas ist Kino - möglichst realistische Handlung in einem spannend verpackten Politthriller. Durch die Ölthematik ist er besonders brisant!
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Kommentare (58) — Film: Syriana
Matty Tue, 14 May 2013 18:03:16 -0000
Kommentar löschenClooney ist hier einfach sensationell. Der Film gestaltet sich aber recht schwierig. Viel Gerede, bei dem man leicht den Durchblick verlieren kann.
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Chucky89 Fri, 19 Apr 2013 15:46:56 -0000
Kommentar löschenGut gemeint aber mehr auch nicht, dass Thema wäre sehr interessant aber hier leider zum Teil zu langweilig, zu verworren und einfach zu viele Handundlungsstränge verbunden ohne einen erkennbaren Sinn. Zum Ende hin wird der Film doch noch recht interessant.
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Alienator Mon, 25 Mar 2013 17:25:30 -0000
Kommentar löschenAm Ende bleibt ein bitterer Beigeschmack
Ein episodenhafter Film mit viel Inhalt. Komplex und faszinierend.
Natürlich geht es hier in erster Linie um politische Verstrickungen und eine korrumpierte Welt in der erklärt werden soll, wie Wirtschaft und Politik miteinander verwoben sind und welche Funktionen die einzelnen gesellschaftlichen Elemente haben.
Die Welt ist käuflich und gefährlich,denn die Wirtschaft hat sich zu einer großen Maschine entwickelt die keinen Stopp macht vor menschlichen Schicksalen, ja sie sogar begünstigt und benutzt. Hier perfide einfach und einfühlsam gezeigt durch die beiden jungen Inder, die benutzt werden um Unmenschliches zu tun, hervorgegangen sind hier allerdings ebenfalls unmenschliche Dinge, die das ganze noch begünstigen. Der geschickte Schachzug Gaghans ist, dass er eine komplizierte Welt zeigt,aber gleichzeitig die arabische Welt nicht dämonisiert sondern sie als ganz normale Welt zeigt.
Ein wirklich faszienierender Ensemblefilm in bester 70er Jahre Politithrillertradition.
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Mebber Tue, 05 Mar 2013 16:45:23 -0000
Kommentar löschenDas Thema mag hochaktuell und interessant sein, doch die Umsetzung konnte trotz interessantem Cast nicht so richtig bei mir Punkten. Die in verschiedenen Handlungssträngen erzählte Story entfaltet sich recht schleppend, fast schon geruhsam. Ähnliches gilt für das Schauspiel der meisten Darsteller, und so richtig mitfiebern konnte ich daher nicht - das ist Schade, denn die eigentliche Handlung ist ziemlich interessant und bietet gute, beklemmende Einblicke in die Welt der Ölwirtschaft, oder zumindest Ideen wie es wohl sein könnte. Doch ein Film sollte nicht nur Ideenanstoß sein sondern auch unterhalten - und bei einem Thriller erwarte ich eine gewisse, konstante nervenaufreibende Spannung, und vielleicht ein- oder zwei Höhepunkte die das Herz schneller schlagen lassen. Doch Syriana schleppt sich eher von Szene zu Szene um das Handlungspuzzle auf recht trocken-fade Art und Weise zusammenzusetzen. Schade, ich hätte mir da mehr gewünscht.
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craax Tue, 26 Feb 2013 06:08:31 -0000
Kommentar löschenMene Mene Tekel – wie von unsichtbarer Hand erscheint eine Geisterschrift an der (Kinolein)Wand und erzählt uns von Zukunft,- alten Königen und neuen, wiewo der Kunde ist.
(Spoiler). Ein alter CIA- Fuchs, undercover unterwegs am heißen Pflaster des Nahen Ostens, um seine tickenden Zeit-Angelegenheiten – ein Bomben-Geschäft – an den richtigen Mann zu bringen, gerät dabei zugleich an den falschen (das Falsche läßt sich nicht kontrollieren). In schöner Parität geht dabei einer von den zwei HighTech-Sprengsätzen – uneingeschränkt selbst vom Gegner statdardmäßig bewundert „-Made in America!“ – einmal in den >richtigen< terroristisch gelenkten Kanal,- zum anderen dagegen „verloren“ in den falschen, noch unabsehbaren, unkontrollierbaren,- vorerst verschwundenen. Der alte Fuchs, eigentlich auf gut Per-Du mit seinen >rechten< Terror-Kumpels (vielleicht gilt es irgendeinen Assad politisch korrekt zu bekämpfen?),- ist beunruhigt. Wenn das Bomben-Geschäft nun in die falschen (vielleicht chinesischen?) Hände gerät?- Ist das nicht schon?- Wo ist sie hin?- Vorerst nur: verschwunden, aus dem übersichtlichen, geplanten, beab-aufsichtigtem Blickfeld – verloren.
Ein kleiner Anlageberater wittert die große Chance. Ein superreicher Öl-Fürst aus derselben mit Hochhandels-Valuta gesegneten Region lädt ein zum vergnüglichen Wochenende. Und er und seine Familie, in Marbella, darf dabei sein. Und nebenher: ist der Kontakt geknüpft zum ambitionierten Prinzen einer zukünftigen Machtfolge. Der Prinz ist ein >Guter< (nicht für die CIA) : er träumt (westwertlich aufgez/sogen) in seiner Ölmilliardärs-Enklave im Vorhinein schon übers Geschäft hinaus von Pluralität, freier Presse, (echter) Demokratie, Menschenrechten, Wohlstand für alle, Entwicklung, Aufklärung und- Gerechtigkeit. Ein Idealist eben, Träumer, Utopist. Kein ‚Realist‘ (wie viele der übrigen). Ein „Gutmensch“ (mit Familie und vier entzückenden unschuldigen Kinds-Töchtern übrigens) (wie auch der Anlageberater zwei kleine Söhnchen übrigens hat,- bald hatte, zumindest dieser Zahl, welche sich ja eigenschaftlich ständig ändern). Der Prinz hat gute Absichten. Und auch einen Bruder,- der allerdings ganz anders tickt: gut Freund ist,- weitläufig, auch ganz anderer raffitückischer Bekanntschaft. Und noch nicht an der Macht. -Genauer gesagt geht es darum, welcher von den beiden, gegensätzlichen Brüdern und Richtungs-Vertretern,- die Erbfolge antritt: und in welche Zukunft hin damit festgelegt sich das entwickeln wird.
3. ein unbedeutender Staatsanwalt in Usa kriegt von hoher Stelle einen Geheimermittlungs-Auftrag: im Ölfirmen-Geschäft en Gros, welches immer auch ein politisches Gerangel ist um die wahre Macht im Staate, geht Dubioses,- das heißt, Zu Kontrollierendes-, in die richtigen Kanäle zu Lenkendes vor. Wie mit Waffen-Versorgung ist (die mit Öl wie geschmiert) ( des öffentlichen Getriebes) -das nicht so leicht. Aber vielleicht springt ja wie viele dabei eine Villa auch heraus, etwa „die Ihre“? – Träume sind verschieden.
4. ein paar Geschäfte-Macher-Makler- Vorstandsetagen,- mit Sitzungen, Hochhäusern, scheinbaren Glasfronten, Telefonaten, Rosenzucht-Grillabenden, in Wahrheit verdunkelten Luxus-Limousinen, und allem. Ein geplantes Kartell, und ein paar (echte und unechte) Widersacher, darunter ganze Kontinente. Eine Pipeline quer durch die Landschaft. Projekte. Die Chinesen rauszukanten. Prämierungen, Festversammlungen, Bauernopfer. Visionen. Organisationen. Politik. Wirtschaft. Rohstoff. Gesellschaft. Macht. Recht (juristisch und sozial). Wahrheit. - . ...
... und endlich,- fünftens, und schließlich letztens. Ein vollkommen verträumter, kindlicher unbedarfter, rundum ahnungslos und naiver, Papa und reifbarer Fremdarbeiter-Sohn, geknechtet, entrechtet und schikaniert-, ja mißhandelt, bei jeder Gelegenheit,- von den Chinesen (die auch nicht besser sind) an die Luft gesetzt, in Baracken hausend, von entfernter Mamas Heim-hol-suchung (versäumt) träumend, Ball tretend, beschäftigungslos beiseitegeschoben überzählig egal ignoriert, (von Zukünften) träumend und - erfahrend (immer diese etwaigen Träume) (immer diese möglichen Zukünfte).
5 verschiedene Fadenstränge verflechten sich eine Geschichte lang kunstvoll wie ein Zopf (die abmüssen alten). Stattdessen bleiben (alles beim). Eigentlich ganz anders (zu wünschdenken): aber wie dann doch die Gleise sich erhalten im- , wie’s stets so kommt und war wie's ist und zur wißbaren Geschichte wird,- davon erzählt (auf's neubekannte) diese.
Die Bombe ist natürlich n i c h t verschwunden-, aufgelöst-, nur weil man sie, einmal hergestellt,- und unter die Leute gebracht,- nun einmal in ihren Schlichen-Wegen eine Weile außer Sicht, nicht weiters wahrnehmen und notifizieren konnte. Sie i s t noch d a,- und bekommt ihren Letzen Wortes-Willen-Auftritt. Mene mene tekel. Die Schrift an der Wand, für alle sichtbar, wie von Zauberhand, von selbst entstanden,- und fruchtbar dort, ein Wüstenland, von Staub zu Staub heimkehrend. Dazwischen die Geschichte,- des achsoklugen, dummen Menschen. Eine Geschichte von Söhnen, von Opfern, von Foltern, von Leid, von schiefgegangenen Absichten, von Wähnen, (>guten< und weniger guten, zinsenden) Absichten, Ignorierungen, Rücksichtslosigkeiten, Blindheiten, Fanatismen, Täuschungen, Festhallen- &- Reden, saufenden Vätern, Milchkühlschränken, Swimmingpools, Elektrizität, Müttern, Wüsten, Villen, Oasen, HighTech, Käuflichkeit, Fatalismen, Weltpolitik, Zukunft, Gegenwart, und, ganz schlicht, - von zwei Bomben: oder vielmehr,- hier einer von ihnen. Denn die andere, wie jede/s Einzelne, gibt es auch. Aber das ist eine andere, besondere, ebenso einmalige Geschichte, die ihre eigene, schon aus Bedürftig-Faßbarkeitsgründen, erfordert.
Mene mene tekel. Die Kunst ist ein Zukunfts-Stundenglas, durch das zu schauen ist. Hier kann man sich herbeugen, und einen tiefen Schluck-Blick dahin tun. Alles löst sich auf in einer - blendenden Helle,- hier,- letztlich besonders einen,- aber eigentlich aller anderen mit-betroffenen- und –verwickelten, zu einer verschmolzenen Masse mit. Ein großes Kuddelmuddel,- aber mit viel Struktur und innerer Differention. Das Ganze ist kompliziert,- aber hier kann man schon verstehen und sich einiger falscher Vorstellungen, wie das alles immer so kommt und zusammenhängt,- ja: eines das andere hervorruft- & dazuzwingt,- entledigen + bereichern (auch wenn man es mehrmals wiederholen muß). Denn indem man das Falsche loswird: gewinnt man – noch nicht– das Rechte. Aber immerhin folgerichtige Grundbedingung dafür. Eine bloße Möglichkeit, immerhin. Eine Vorbedingungs-Erfüllung. Ein notwendiger Schritt: zur, für uns, wo wir mittlerweile stehen, schrecklichen Einsicht hin. Aber auch den Schrecken verlieren zu müssen,- erschreckende Voraussetzung,- doch unumgänglich. Denn sonst: mene mene Tekel, wir alle immer zu -sehen es –
nicht?
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strangelet Mon, 11 Feb 2013 22:50:31 -0000
Kommentar löschenLeider ein bisschen verworren erzählt für meinen Geschmack, da hat man echt Mühe, dem Ganzen zu folgen...
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brigerbaerger Sun, 13 Jan 2013 12:47:35 -0000
Kommentar löschenMP Vorhersage war eine 7, gepunktet hat er bei mir nun mit 5.5. Nicht das Syriana schlecht ist, aber der Film verliert sich in seinen vielen Handlungssträngen. Was in einem Buch kapitelweise mit Cliffhangern wunderbar funktioniert, wird hier leider schnell unübersichtlich und ermüdend. Dass die verschiedenen Charaktere am Schluss irgendwie "zusammenspielen" habe ich sehr schnell verstanden, das blasse Ende hat dann selbst diese gute Idee zum grössten Teil zunichte gemacht. Schade. Was den Film aber (knapp) über den Durchschnitt hebt, ist seine hochkarätige Schauspielerriege. Nicht dass die jetzt in jeder Hinsicht punkten kann, aber es macht wenigstens Spass sie im Film zu sehen. Sicher ein solider Polit-Thriller, der aber leider nur allzu schnell vergessen ist - und das sollte er in Anbetracht der vielen interessanten und heiklen Themen nicht.
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RoosterCogburn Sun, 13 Jan 2013 14:59:41 -0000
Antwort löschenKann ich nachvollziehen, hab ich ähnlich empfunden.
smartyx Sat, 01 Sep 2012 20:15:54 -0000
Kommentar löschenMal eben nach einem schweren Arbeitstag noch zur Entspannung einen Film schauen? Wer macht das nicht gern. Eine schlechte Wahl wäre dann allerdings Syriana. Denn das ist mal definitiv ein Film, der vollste Aufmerksamkeit abverlangt und ein gutes Namensgedächtnis braucht. Denn Namen fallen in dem Film viele. Und Handlungsstränge gibt es nicht nur einen. Leider übertreibt es der Film an dieser Stelle ein wenig. Das Thema ist spannend und interessant, keine Frage. Aber zu kompliziert ist auch nicht gut. Das drückt den Spaß am Film. Und die Meinung. Was sich dann in der Bewertung niederschlägt. Und wenn ich so durch die Kommentare zu Syriana durchscrolle fällt mir auf, dass ich damit nicht allein dastehe. Ein gutes Zeichen für mich, ein schlechtes für den Film. Schade, Mr. Clooney. Den Oscar hätten Sie eher für einen anderen Film verdient.
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based_god Thu, 24 May 2012 15:33:56 -0000
Kommentar löschenWill intelligent wirken. Mit Betonung auf Will.
Verschiedenste Figuren sind irgendwie in den niemals endenden Kampf um Erdöl verwickelt. Ein Agent, dem eine Waffe abhanden gekommen ist, ein eigentlich ganz normaler Arbeiter, ein Energieexperte, der sich den Tod seiner Sohnes zu nutzen macht und einige andere, allesamt in Chefetagen oder direkt am Hebel der Pipeline.
"Syriana" hat ein gutes Ensemble zusammen getragen, dass muss man auch als Kritiker des Filmes anerkennen. Was hingegen negativ auffällt sind die Längen und die Komplexität der Erzählstruktur, welche erstens ermüdend und zweitens enttäuschend wirkt, wenn man das Ende kennt. Man hat irgendwie auf allen Belangen mehr Spannung erwartet und weniger Klischees.
Meiner Meinung nach kein guter Film. Weil 1. zu lang(weilig) und 2. zu enttäuschendes bzw. vorhersehbares Finale.
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Kreaexo Thu, 24 May 2012 20:49:12 -0000
Antwort löschenHab ihm zwar 2 Punkte mehr gegeben, aber so überragend finde ich den auch nicht. Guter Kommentar.
Framesurfer Sun, 15 Apr 2012 22:22:20 -0000
Kommentar löschenBestes Buch des Jahres und díe schlechteste Umsetzung des Jahres.
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RoosterCogburn Fri, 13 Apr 2012 14:08:44 -0000
Kommentar löschenBei "Syriana" musste ich, trotz einer ambitionierten Thematik, feststellen das es hier an ganz anderen Stellen hapert.
Erstmal habe ich Matt Damon und George Clooney beide schon besser schauspielern sehen. Doch sie bieten mir hier eine souveräne darstellerische Leistung. Amanda Peet langweilt mich. Sie wirkt so total unambitioniert. Die Mitwirken von William Hurt und Christopher Plummer lässt das Herz des Kinofreundes höher schlagen. Doch schauspielerisch kann hier lediglich Alexander Siddig überzeugen.
Erstmal dauert es eine Weile, bis bei dem Plot der rote Faden erkennbar wird. Die Einleitung bis zu diesem Punkt nimmt eine gute 3/4 Std Filmlaufzeit in Anspruch. Das ist eindeutig zu viel. Scheinbar mehrere Handlungsverläufe verlaufen derweil parallel. Der eigentliche Verhalt der Handlung und ihrer Protagonisten wurde mir erst in den letzten 30 Minuten offenbart. Wenn sich die Story quasi zuspitzt. Wegen einiger toller Schauspieler, die leider zum Teil unter ihren Möglichkeiten bleiben, und einer müssigen wie langen Storyeinführung, ist zum Schluß für mich ein ganz guter Polit-Thriller bei rum gekommen. Aber für sehenswert, so das ich ihn weiterempfehlen würde, halte ich ihn nicht.
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Mr. K R I T I K Sat, 14 Apr 2012 13:54:11 -0000
Antwort löschenHübsche Rezension, ich hätte es nicht besser formulieren können, danke dafür. Ich hatte mir den Streifen damals im Kino angesehen und seither nie wieder an ihn gedacht. Das bedeutet in meinen Augen dass dieses Werk völlig überbewertet ist. Natürlich regen sich während des Zusehens Emotionen aufgrund der vielen dargestellten, harten Realitäten, doch was ist danach? Wenn ein Film hinterher nicht wenigstens ein Weilchen im Gedanken bleibt und keine Lust auf hinterhergehende Diskussion macht ist er für mich ebenfalls nicht empfehlenswert oder gar sehenswert.
RoosterCogburn Sun, 15 Apr 2012 18:40:26 -0000
Antwort löschenDanke. - Dein letzter Satz bringt es auf den Punkt. Den werde ich gelegentlich nochmal benutzen, wenn du nichts dagegen hast?!
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Mr. K R I T I K Sun, 15 Apr 2012 21:36:53 -0000
Antwort löschenOhne weiteres!
craax Tue, 26 Feb 2013 06:49:17 -0000
Antwort löschenin meinen Gedanken ist er mehr als andere geblieben wie jede WAHRE Geschichte, auch wenn man, um sie ganz zu erfassen, sie sich womöglich öfter als einmal antun muß (was sie verdient). Gerade bei dir Rooster_, bin ich auf das Langzeit-Einspielergebnis gespannt. Mal in ein paar Jahren sehen : ob sich der Film dann nicht doch (erheblich) nach vorne gespielt hat. Denn "Kunst< ist (letztlich) ein Reflekt auf Wirklichkeit, die (hart) hier durchaus vorhanden ist und doch stets ihr Recht (auf Dauer) abgebogen behauptet. Nicht unbedingt ein Vergnügen - doch ich behaupte, der Film punktet auf die Länge. Und es gibt keine >Präpositionsphase< (zum Aufbau) der Geschichte - der Vergaser ist nicht wichtiger als die Pleuelstänge+++, denn nur mit beiden (allem) fährt das, und nicht ohne eins nur davon. Das Storyboard ist die Explosionszeichnung eines Motors. Welcher Einzelheit man sich zuerst widmet, ist egal, denn erst das Ganze funktioniert. Und man muß diesen Motor (egal womit man beginnt) komplett in sich zusammengesetzt haben, bis man den Zündschlüssel erfolgreich herumdrehen darf. Ist Kino nur bequem? - Darf man dem Zuschauer nichts abverlangen, um einer wichtigen Sache (unserer Zukunft) willen? (Siehst du nicht, das es sich um DEINE- statt von Damon & ClooneyHurtPlummer- voraussichtlich handelt?) Der ">Oscar"< (so'n Sch*iß) war sowas von einmal, EINMAL wirklich tatsächlich sowas von einmal nicht-überflüssig! - Mensch Rooster_, dich kann man doch gar nicht so leicht überfordern! (weiß das, hab genug von dir notiert). - Ich bin gespannt: wie du später mal darüber denkst! - ob es dabei bleibt- ?
The_Cube Wed, 28 Mar 2012 21:10:43 -0000
Kommentar löschenUnzählige Male angeschaut, der Soundtrack ist seit Monaten mein Wecker, und ich werde beidem einfach nicht überdrüssig.
Ich werde den Film wahrscheinlich noch viele Male ansehen.
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J4KOB Wed, 28 Mar 2012 21:13:32 -0000
Antwort löschenGefährlich. Ich hab mir einige meiner Lieblingslieder dadurch versaut, indem ich sie als Weckton benutzt hab. Immer wenn man sie dann hört assoziiert man damit automatisch, aus dem schönen warmen Bett aufstehen zu müssen :D
Alle 3 Antworten zeigen
sweetForgiveness Wed, 28 Mar 2012 21:51:09 -0000
Antwort löschenKann ich auch nur von abraten!
The_Cube Wed, 28 Mar 2012 22:19:06 -0000
Antwort löschenFrüher gingen mir die Lieder schnell auf den Wecker, aber seit "Fields of Oil" drin ist nicht mehr. Wenn ich das Lied tagsüber höre findet seltsamerweise keine Assoziation mit dem Aufwachen zustande. Vielleicht die eine Ausnahme der Regel
brainchild Mon, 29 Aug 2011 22:54:44 -0000
Kommentar löschenPolitische Filme müssen nicht zwangsläufig kompliziert sein, zumeist sind sie es trotzdem. An "Syrianas" Inszenierung gibt es nichts zu bemängeln: Kamera, Schnitt, Musik - sparsam und dezent eingesetzt - sind großartig, die schauspielerischen Leistungen durchweg ebenso. Und doch habe ich während den zwei Stunden nie verstanden, worum es da überhaupt geht.
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Wongi Sat, 31 Mar 2012 20:48:22 -0000
Antwort löschendann hast du vll noch ein "intaktes" Weltbild ;) ...oder...
agynessa Sun, 17 Jul 2011 15:05:28 -0000
Kommentar löschenWirklich guter Film. Auf jeden Fall sehenswert.
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JesusQuintana Sat, 21 May 2011 14:20:17 -0000
Kommentar löschentilt
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BlueSquirrel Sat, 21 May 2011 14:38:26 -0000
Antwort löschenach so
NewZooYorker Sun, 30 Jan 2011 12:49:33 -0000
Kommentar löschenaußer die recht ordentliche Leistung von George Clooney, ein eher langweiliger Film
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cannibal83 Sat, 29 Jan 2011 12:22:50 -0000
Kommentar löschenDer Film zur Globalisierung. Wenn man heute mit ein paar Klicks Sachen aus Australien ordern kann, dann kann man auch einen Film ohne feste Location drehen, der dafür im Gegenzug die halbe Welt zeigt. Nur wenn "Syriana" innerhalb von ca. 10 Minuten jeweils einmal Washington D.C., Genf, Texas und den Libanon zeigt, geht das natürlich auf Kosten der Atmosphäre.
Allgemein lastet der Streifen sich einfach zuviel auf, der Handlungsstrang um die ausgehenden Öl-Ressourcen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Länder könnte ja alleine schon 120 Minuten füllen. Regisseur Stephen Gaghan versucht aber obendrein noch andere Themen wie Korruption, Verschleierung und Terrioristen-Ausbildung mit einzubringen. Was die Story mit der dadurch verbundenen Vielzahl an Figuren dann doch sehr, sehr unrund wirken lässt. Besonders das Terror-Camp ist letztlich auch vollkommen uninteressant für den Film, weil als Message schlussendlich nicht mehr rauskommt als das die Reichen im nahen Osten im Geld schwimmen, während die Aussichten manches kleinen Bürgers so trist sind, das als einziger Ausweg der Tod für den Glauben bleibt. Entschuldigung aber um zu wissen das wir in einer Welt der Gegensätze leben, brauche ich nicht Hollywood.
Schade auch das die Schauspielriege nicht komplett überzeugen kann. Nur Clooney ist wirklich gut, hat aber auch den am besten geschriebenen Charakter. Die Performances von Matt Damon und Jeffrey Wright sind hingegen eine echte Enttäuschung.
Am Ende steht dennoch ein solider Polit-Thriller. Die hohen Ambitionen machen den Film nunmal leider nicht nur aufschlussreich sondern eben auch enorm überladen.
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BlueSquirrel Mon, 04 Oct 2010 17:24:40 -0000
Kommentar löschenIn TRAFFIC-Manier zusammengepacktes und etwas großtuerisches Anspruchskino. Die Sprünge durch die Lokalitäten tarnen mal wieder die Tatsache, das der Film gar nicht so kompliziert ist wie er vortäuscht. Trotzdem lassen der Soundtrack und Clooney, sowie auch Alexander Siddig diesen Flipchart-Thriller inklusive BWL-Professor, recht angenehm werden.
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stalker Mon, 04 Oct 2010 19:01:18 -0000
Antwort löschenDie Tatsache, dass der Film gar nicht so kompliziert ist wie er vortäuscht, habe ich erst mit zweitem Sehen erkannt.
BlueSquirrel Mon, 04 Oct 2010 19:53:22 -0000
Antwort löschenMeine Syriana-Geschichte ist ähnlich.
Rufus T. Firefly Mon, 27 Sep 2010 09:33:22 -0000
Kommentar löschenKein Film zu Nebenherschauen. Nur gut, dass Mr. und Ms. Rufus hier die Pausentaste zu Verfügung stand, um speziell zu Anfang unseren Erkenntnisstand zum Handlungsverlauf abzugleichen. Wenn man sich auf den Dokustil des Films eingelassen hat, sehr spannend und mit einem bitteren, aber nicht unerwarteten Ende. Dieser Film macht Angst.
Grüße
der Rufus
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cpt. chaos Wed, 23 Jun 2010 10:55:19 -0000
Kommentar löschen"Syriana" lässt sich nicht mal so eben nebenbei konsumieren, da der Polit-Thriller sich von der Durchschnittskost durch seine Komplexität abhebt.
Interessant und teilweise spannend - auf jeden Fall ein Film, den man sich wiederholt ansehen kann!
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