Der Informant!

The Informant (2009), US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Thriller, Komödie, Kinostart 05.11.2009

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6.4 Kritiker
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von Steven Soderbergh, mit Matt Damon und Melanie Lynskey

Was denkt sich Mark Whitacre (Matt Damon) nur dabei? In dem gigantischen Agrarkonzern Archer Daniels Midland (ADM) hatte er eine glänzende Karriere vor sich – jetzt verrät er plötzlich seinen Arbeitgeber ans FBI: Weil es um multinationale illegale Preisabsprachen geht, sieht er sich bereits als aufrechten Einzelkämpfer, der am Ende mit einer Beförderung belohnt wird. Doch zunächst braucht das FBI handfeste Beweise – Whitacre ist sofort bereit, mit dem in seinem Aktenkoffer versteckten Recorder Gespräche aufzuzeichnen: Er kommt sich dabei wie ein Geheimagent vor. Leider findet das FBI bald heraus, dass dieser Hauptzeuge seine eigenen Unterschlagungen in der Firma tunlichst verschwiegen hat. Whitacre ändert seine Aussagen immer wieder – inzwischen lässt sich nicht mehr auseinanderhalten, wann Whitacre die Wahrheit sagt und wann seine Fantasie mit ihm durchgeht.

Oscar-Preisträger Matt Damon (Good Will Hunting, Die Bourne Identität) spielt die Titelrolle in Der Informant!, der wahren Geschichte des hochkarätigsten Informanten in der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Oscar-Preisträger Steven Soderbergh (Traffic – Macht des Kartells, Ocean’s Thirteen) inszenierte das Drehbuch von Scott Z. Burns nach Kurt Eichenwalds Buch The Informant (A True Story). Weitere Hauptrollen übernahmen Scott Bakula, Joel McHale und Melanie Lynskey.

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Kritiken (17) — Film: Der Informant!

Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.5Schwach

Allein: so what? Was bleibt, ist das Porträt eines Mannes, der im entscheidenden Moment entweder zu naiv war, oder too smart for his own good, vielleicht auch beides gleichzeitig.

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evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

Die Geschichte, die Soderbergh erzählt, ist ziemlich absurd, doch nicht durchweg witzig. Dennoch hat sich der Regisseur vorgenommen, eine schwarze Komödie beziehungsweise eine Satire abzuliefern. Es gibt einige lustige Momente, und die beschwingte Musik trägt auch ihren Teil bei, doch dem steht die Figur des Mark Whitacre entgegen, die im Laufe des Films immer mehr ihr Identifikationspotenzial verliert. Zudem gibt es so viele Irrungen und Wirrungen, dass es nicht immer einfach ist der Handlung zu folgen. Auch zum Ende hin wird Whitacres Motivation nicht vollständig erklärt, was etwas unbefriedigend ist. Somit ist „Der Informant!“ ein handwerklich gut gemachter Film mit einem glänzend aufgelegten Matt Damon, doch der ganz große Wurf ist Soderbergh nicht gelungen.

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A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung A.Stäheli: Neue Zürcher Zeitung

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3.5Schwach

Schade nur, dass uns das so gleichgültig ist wie das Wetter auf dem Mond, denn die Figur, schwammig in ihren körperlichen und seelischen Konturen, vermag uns nie für ihre Perspektive einzunehmen. Keine Sekunde lang zieht uns Whitacre in seine fremde Welt hinein, und wenn er in den entscheidenden Momenten seiner Karriere über das Muster von Krawatten nachdenkt oder sich vergegenwärtigt, wie Eisbären fischen, dann erscheint das weder lustig noch tragisch, sondern nur angestrengt originell. Er sei, hat der 46-jährige Soderbergh unlängst in einem Interview deprimiert zu Protokoll gegeben, bald am Ende seiner Karriere angelangt, denn niemand möge mehr seine Filme sehen. Das ist nicht wahr. Wir möchten nur wieder die guten Soderbergh-Filme zurückhaben.

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McAlloon

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Soderberghs Karriere hat nun schon so manche Höhen und Tiefen erlebt. Ich vertraue darauf, dass - wenn er den richtigen Stoff in die Hände bekommt - schon bald wieder einen Film drehen könnte, der die Zuschauer so fesselt wie damals "Sex, Lies & Videotape", "Out of sight", "The Limey" oder "Traffic".


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Auch wenn die einzelnen Elemente dieser fabulösen Lügengeschichte sehr schön sind, leidet die gut gespielte Story immer wieder an Durchhängern. Denn statt aus dem tolldreisten Stück das Maximum rauszuholen, verliert sich Soderbergh in vielen Nebensächlichkeiten, vergisst dabei seiner Hauptfigur und dessen Familie ein Innenleben zu geben und macht es damit unnötig schwierig sich für diese zu interessieren - zumal das Millieu des Schwindels jetzt nicht gerade dazu angetan ist, große Emotionen zu wecken.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Es ist nicht zuletzt auch die verschachtelte Geschichte, die es dem Publikum nicht gerade leicht macht der Persönlichkeit Whitacre näher zu kommen. Anstatt so viel Augenmerk auf das Äußerliche zu richten, hätte sich Sonderbergh lieber eingehender mit seinem Protagonisten beschäftigt. Dieser bleibt einem nämlich relativ fremd, was durchaus Schade ist, da das Potential für eine tiefergehende Beschäftigung ja jederzeit vorhanden gewesen und mit Damon auch ein Darsteller verfügbar gewesen wäre, der dies adäquat hätte umsetzen können. So aber bleibt mal wieder die Gewissheit einen Sonderbergh gesehen zu haben, von dem man zwar nicht wirklich behaupten kann, dass es ein schlechter Film im eigentlichen Sinn gewesen wäre – aber eben auch kein Guter. Zu Beginn von „Der Informant“ weist Sonderbergh darauf hin, dass seine Geschichte zwar auf wahren Begebenheiten fußt, aber ansonsten eigentlich fast alles erfunden sei: „Ätsch!“ Eigentlich hätte er noch hinzufügen können, dass er mal wieder sein übliches Programm herunter geleiert hat und es ihm herzlich egal ist, was sein Publikum davon hält (was ja nicht unbedingt eine schlechte Eigenschaft sein muss): „Ätsch!“

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

Soderberghs Film ist Fiktion in der Fiktion. Im Unterschied zu Besseren seiner Zunft ist hier aber nichts mehr zu spüren oder zu sehen von der Lüge auf höchstem Niveau, von Lüge als Mittel des Widerstands und der Subversion. Was bleibt, ist also eine Komödie über einen dreisten Narr, der auf Michael-Crichton-Bücher steht, über das schöne Leben mit vier Porsches in der Garage, über einen notorischen aber charmanten Lügner einen Mensch voller Widersprüche - gut geschrieben, witzig, dabei alles in allem auch ein glatter Film, mit dem man Spaß hat, von dem aber über das Ende hinaus nicht viel bleibt.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Pummelig, mit Schnauzbart, einer riesigen Brille, der Frisur aus letztem Jahrtausend gibt er sich beim FBI den Codenamen 0014 - doppelt so schlau wie 007. Er versieht die heimlichen Tonband-Aufnahmen mit begeisterten Erklärungen, Als dann auch eine Kamera die konspirativen Treffen der Lebensmittel-Konzerne aufnimmt, liefern Soderbergh und Damon grandiosen Slapstick ab. Die flockige Harmlosigkeit schlägt sich auch in der Musik nieder, die es an Leichtigkeit mit Werbe-Melodien oder Aufzugs-Klassikern aufnehmen kann und wie immer bei Soderbergh einen großartigen Soundtrack abliefert. Hier teilen sich Figur, Film und Regisseur die Attribute unvergleichlich und einzigartig!

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«The Informant!» ist eine köstliche Tragikomödie über Schein und Sein mit einer der aussergewöhnlichsten Hauptfiguren der letzten Jahre.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Wer hätte gedacht, dass Psychopathologie so amüsant und unterhaltsam sein kann.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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7.5Sehenswert

Gerade aus dieser ironischen Distanz zum Geschehen entwickelt „Der Informant!“ einen über weite Strecken beachtlichen Unterhaltungswert. Beachtlich deshalb, weil die Themen, die Soderberghs Wirtschafts-Farce verhandelt, auf den ersten Blick wenig „sexy“ erscheinen. In diesem Fall färbt jedoch die bunte, verspielte Verpackung auf den spröden Inhalt ab. Die größte Trumpfkarte des Films ist aber Matt Damon. Der Hollywood-Star war vermutlich noch nie so gut.

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Jochen Werner: critic.de

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Mit einem Ausrufezeichen ist der Titel geschmückt, obgleich der Tonfall von Der Informant! eher ohne Punkt und Komma daherkommt. [...] Somit stellt er letztlich, und hier entspricht er dem Werk des Filmemachers insgesamt, eine einigermaßen zwiespältige Angelegenheit dar: Einerseits bleibt er auch in immerhin 108 zwar durchweg amüsanten, jedoch letzten Endes auch einigermaßen beliebigen und gerade im Hinblick auf die politische Dimension des Stoffes niemals so wirklich bissigen Minuten durchaus gehaltlos, andererseits finden sich doch die Konflikte der ästhetischen Postmoderne nachhaltig in seine Oberflächlichkeit eingeprägt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.5Geht so

Ungefähr in der Mitte des Films fällt folgender Satz: „Ich bin Agent 0014, weil ich doppelt so schlau bin wie James Bond“. Er wird im Scherz gesagt von Mark Whitcare (Matt Damon), doch da weiß man als Zuschauer bereits, dass er nicht so gemeint ist. Denn Whitcare hält sich mittlerweile in der Tat für einen überaus gerissenen Spion.
Steven Soderbergh hat diese auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines nerdigen Spießers inszeniert und zeichnet ihn als einen tragischen Mann, der sich selbst in praktisch allen Bereichen seines Lebens zu Höherem berufen fühlt und ein Konstrukt aus Lügen aufbaut, das er selbst bald nicht mehr durchschaut. Dazu begeben wir uns in die frühen 1990er Jahre, denen Soderbergh jedoch – nicht zuletzt durch die eingeblendeten Zwischentitel und die sehr eigenwillige Musikuntermalung – eher einen Siebzigerjahre-Look verleiht.
In diesem vom Regisseur bewusst karg und monoton gehaltenem Universum lebt und arbeitet Mark Whitcare…

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Sm0K1ngGnu

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7.5Sehenswert

Steven Soderbergh hat mit The Informant! nach den Ocean's-Teilen wieder eine solide Komödie hingelegt, in der Damon zwar nicht brillieren kann, aber doch eine ordentliche, überzeugende Performance abliefert. Gegen Ende wird es dem Zuschauer nicht leicht gemacht, den Durchblick zu behalten, das tut dem Unterhaltungswert aber kaum einen Abbruch.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Der Informant! Ist eine seltsame, satirische Komödie, die Regisseur Steven Soderbergh mit einem flotten Ton erzählt, die mit dem sehr ernsthaften Thema kontrastiert. Die Geschichte über gesetzeswidriges Handeln von Firmen kommt zu einer sehr passenden Zeit in die Kinos. Soderbergh nimmt eine erste Nachricht und überspitzt sie ins Absurde. Die Resultate sind nicht immer hochwertig, aber sie sind mit Sicherheit bestechende.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

„Der Informant ist faszinierend in der Art wie er zwei Lagen der Geschehnisse aufdeckt, die nicht immer sichtbar sind für die Zuschauer. Eine zweites Mal anschauen wäre sicherlich angebracht. Matt Damons Performance ist täuschend farblos.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, errichtet ein groteskes Lügengebäude, von dem man ständig erwartet, dass es wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Dieser Moment der Offenbarung wird jedoch immer wieder geschickt hinausgezögert, als Zuschauer bleibt man in der Gedankenwelt eines notorische Betrügers gefangen, in der die Grenzen zwischen Fakt und erfundenem Material zunehmend verschwimmen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

Damons Schauspiel beschränkt sich indes darauf, sich hinter dieser Maske zu verschanzen. Obwohl er einen Hoch-, ja einen Höchststapler mimt, wird das Spiel mit dem doppelten Boden nie wirklich als solches inszeniert (wie etwa vergleichsweise in Steven Spielbergs „Catch me if you can“). Das macht den Film ein wenig eindimensional, Soderbergh begnügte sich mit einer Komödie, statt zu einer großen Satire auszuholen. Und doch zeigt auch diese Komödie der Wirtschaftskriminalität sehr anschaulich, warum es in der Finanzkrise so weit kommen konnte: weil keiner den Durchblick hat.

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Kommentare (50) — Film: Der Informant!

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Jan-Philipp

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Bewertung2.5Ärgerlich

Der Trailer kam sehr frisch und spritzig daher, der Film war sehr langsam erzählt.
Ich habe den Sinn und Zweck des Films nicht verstanden. Genauso ging es weiteren Personen im Kino.
Irgendwann werde ich ihn mir nochmal anschauen einfach nur um ihn zu verstehen.
Wenn ihr was über Wirtschaftsspionage sehn wollt schlag ich vor, schaut euch Duplicity an! Da habt ihr mehr davon.

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metalhero1993

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Bewertung0.0Hassfilm

Die erste Komödie, bei der ich eingepennt bin! Glückwunsch, Herr Soderbergh, du hast einen Matt Damon-Film produziert, den ich sogar scheiße fand. Aber naja... zum Glück kenne ich einige Filme, die es eindeutig besser geschafft haben, politische Anspielungen reinzubringen, und gleichzeitig lustig zu sein...

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honeypunch

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Bewertung2.5Ärgerlich

Selten einen Filmgesehen in dem so wenig passiert, die pure Langatmigkeit.

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knusperzwieback

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Bewertung9.0Herausragend

Find den Film einfach klasse. Schöner ruhiger Film mit einer guten Portion Humor.

Hab ihn jetzt schon 4 mal gesehen und dass war bestimmt nicht das letzte mal.

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derHooliNerd

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Bewertung7.0Sehenswert

So wird man zum Lügner und Betrüger...
Hat ein paar Längen, aber die Inszenierung gefiel mir ganz gut :)
Matt Damon mal anders.

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alter.native

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt so Filme, da weiß man nicht, ob die positive Bewertung durch die beiden Glas Rotwein des Abends beflügelt wurde, . . . . Ich fand den Film originell, natürlich auch deshalb, weil eine wahre Geschichte der Hintergrund ist, und weil der Film eindeutig als Farce angelegt ist. Was mir irgendwann in den Kopf kam beim Sehen des Films, ist die tragische Figur des Ibrahim Böhme (Google machts möglich für alle Nichtwissenden oder als Sekundärliteratur "Genosse Judas" von Birgit Lahan!), der ein ähnliches Leben voller (anderer) Lügen um sich herum aufgebaut hat und sehr einsam gestorben ist.

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Greenwich05

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Bewertung0.0Hassfilm

der langweiligste Film aller Zeiten, es kommt NULL Spannung auf! Nur zu empfehlen bei akuten Einschlafproblemen!

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based_god

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiss nicht genau was ich von diesem Film halten soll...

Einerseits ist er durchaus witzig gemacht und die Musik ist toll eingesetzt. Auch Matt Damon spielt die Rolle gut. Aber irgendwie plätschert die Story realativ langsam dahin und hat mir somit überhaupt keinen Spass gemacht.

Was bleibt ist eine relativ gute Idee mit einigen guten Umsetzungs-Ansätzen.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So gut und beinahe an allen vorbeigegangen, auch an mir.
Un-
Fass-
Bar

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cruzha

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Informant hätte ein richtig guter Wirtschaftsthriller werden können, herausgekommen ist ein Wall Street für ganz Arme. Matt Damon überzeugt in seiner Rolle, das war's aber auch schon an Highlights. Die Inszenierung ist unglaublich langatmig und macht die guten Ansätze des Lüge-oder-Wahrheit-Wechselspiels schnell zunichte. Dazu kommt der unglaublich alberne und unpassende Score, der das Geschehen auf dem Bildschirm schon bald grotesk lächerlich macht. Schade, hier trauert man den vergebenen Chancen richtig nach.

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ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

The Informant! ist ein herrlicher Film, der einfach nur Spaß macht. Er hat zwar keine Lacher, ist aber auch nicht als Komödie konzipiert. Er lebt von seinem schrulligen Protagonisten, der undurchschaubar, durchtrieben, verrückt (oder vielleicht doch genial), aber irgendwie liebenswert ist. Matt Damon hat mir selten so gut gefallen wie in diesem Film. Die Inszenierung funktioniert wunderbar, ist an manchen Stellen etwas sprunghaft, was daran liegt, dass der Film immerhin eine Zeit von über 10 Jahren umfasst. Die Story ist verwirrend und gibt dem Zuschauer sehr wenig mit dem er arbeiten kann, somit steht man am Ende mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn da und fragt sich, was jetzt eigentlich Sache ist!? Sehr schön!

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Thomas Günter

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Bewertung9.0Herausragend

Voll lustig undurschaubar, aber sehr, sehr geil

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Freak239

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Bewertung3.5Schwach

Die Geschichte an sich ist natürlich total geil, erst recht da sie wahr ist, aber für einen guten Film hat diese nicht gereicht.

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Jason Bourne

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Bewertung5.5Geht so

Langweilige Satire ohne höepunkt. Einzig Matt Damon und Scott Bakula sorgen dafür das der Informan nich vollständig versagt.

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satyrrrr

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Bewertung6.5Ganz gut

Am meisten darf man sich bei diesem Werk darüber freuen, einen Jason Bourne und einen Captain Archer mal in ungewohnten Rollen zu sehen. Matt Damon lässt sich mit viel Enthusiasmus auf den Charakter ein, auch wenn es hier und da etwas überzogen wirkt, merkt man deutlich, das er in der lage ist ein breiteres Repertoire zu bieten, als bisher gesehen. Scott Bakula überzeugt in der Rolle des leicht trotteligen FBI-Agenten und es ist eigentlich schade, das man ihn so selten auf der großen Leinwand zu sehen bekommt.

Es mag am Dreiergespann Soderbergh/Clooney/Damon liegen, aber die Bildmechanik erinnert schon ziemlich stark an die Ocean's-Trillogie, in die man nun versucht, diese Thematik mit ihrem ganz eigenen Tempo einzupassen. Während das noch einigermaßen gelingt, verliert sich die Dramaturgie leider etwas in der Detailzeichnung des Hauptprotagonisten, worunter auch Damon's Schauspiel leidet. Die gute Absicht, nämlich das ambivalente und gestörte des Charakters heraus zu arbeiten, ist zu erkennen, aber es fehlt hier einfach der rechte Biss.

Die zugrunde liegende Handlung wirkt sich zusätzlich wie Kaugummi-Rohmasse auf den Film aus, ein Skandal um Preisabsprachen in der Lebensmittelindustrie Anfang der 90er Jahre, ist nun mal kein Garant für ein gefesseltes Kinopublikum. Wie der Hauptprotagonist sein Konstrukt aus Wunschdenken und Lügen ausbreitet, dabei alle an der Nase herumführt, hätte zwar großes Potential gehabt, aber auch hier fehlt es wesentlich an Esprit in der Erzählung.

Unter dem Strich spiegelt der Streifen die Belanglosigkeit seiner Handlung voll und ganz wieder. Einen Sympathiebonus kann man für Matt Damon vergeben, ansonsten bleibt zu sagen: Kann man mal sehen, muss man aber nicht.

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schnix84

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Bewertung6.0Ganz gut

eine gute grundidee, die leider nicht richtig gut umgesetzt wurde. einzig matt damon und die atmosphäre des films überzeugen - die story wird von szene zu szene langatmiger. schade. habe mich sehr auf diesen film gefreut und wurde teilweise enttäuscht.

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Bösewicht

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Bewertung6.0Ganz gut

Man sollte keine Filme über solche Ereignisse drehen. Sie und ihre Hintergründe können zwar durchaus spannend sein, aber ein Film dazu ist es sicherlich nicht zwangsläufig auch. So auch The Informant, der leider auch einen Matt Damon in nicht allzu guter Form erwischt...

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emaka

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Bewertung3.5Schwach

Ich bin immer mal wieder eingenickt...

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stuforcedyou

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die wahre Geschichte um Mark Whitacre hätte durchaus Potenzial gehabt für einen altmodischen aber ansprechenden Firmenthriller mit doppeltem Boden und einer Figurenbezogenen Dramaturgie. Eigentlich geht Steven Soderbergh auch diesen Weg bei seiner fünften Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Matt Damon, der trotz Gewichtszunahme und Schnauzbart recht deplaziert in der Rolle des Informanten wirkt. Das Problem bei Soderberghs Film ist, dass er steif umherpendelt und dabei weder spannende Spionageelemente hat, noch unterschwellige, humoristische Akzente besitzt, die dem Film allein vom Look her gut gestanden hätte.
"Der Informant" erweist sich als lang gezogenes Neutrum. Hier will nichts richtig funktionieren und dass die komplizierte Geschichte mit all ihren Charakteren, Lügen und Verwicklungen dabei noch sträflicherweise weder entschlackt noch aufgelockert wurde, macht aus Steven Soderberghs Film ein Werk dessen Unterhaltsamkeit penibel auf Sparflamme gehalten wird.

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metal1bob

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Bewertung0.0Hassfilm

Schnarchend langweiliger Film über ein Thema, das man in einem Film einfach nicht spannend umsetzen kann. Außer schnarchend langweilig wohl. Kaum waren mir Charaktere und die Geschichte so gleichgültig wie hier. Da hilfts auch nix, dass Matt Damon mit Bart noch bescheuerter aussieht und die Musik uns Spaß und Freude suggerieren soll.

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