Vicky Cristina Barcelona
Vicky Cristina Barcelona (2008), ES/US Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 04.12.2008
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6521 Bewertungen
143 Kommentare
Keine
von Woody Allen, mit Rebecca Hall und Scarlett Johansson
Die zwei jungen amerikanischen Touristinnen Vicky und Cristina (Rebecca Hall und Scarlett Johansson) verbringen gemeinsam den Sommer in Barcelona. Vicky ist verlobt, schreibt gerade ihre Diplomarbeit und hat sehr eigenartige Ideen wie sich ihr Leben entwickeln soll. Für Cristina ist nach einer gescheiterten Beziehung alles offen. Auf der Such nach Abenteuern und dem gewissen Etwas, von dem sie keine Vorstellung hat, was es sein wird, möchte sie sich vom turbulenten Leben in der spanischen Mittelmeerstadt inspirieren lassen. Kaum in Barcelona angekommen, lernen sie den verführerischen Maler Juan Antonio (Javier Bardem) kennen, der gerade von seiner großen Liebe Maria Elena (Penelope Cruz) verlassen wurde. Der macht den beiden ein Angebot, das sie nicht ablehnen können: Ein Wochenende mit Privatjet, Stadtbummel, Wein und unverbindlichen Liebeleien…
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Cast & Crew
- Genre
- Liebesfilm, Romantische Komödie, Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre, Wochenende
- Ort
- Barcelona, Flugzeug, Katalonien, Oviedo
- Handlung
- Abendessen, Abschlussarbeit, Amerikaner im Ausland, Amerikanischer Traum, Ausstellung, Braut, Dunkelkammer, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Eheversprechen, Eifersucht, Fahrrad, Fotografie, Frau zwischen zwei Männern, Hochzeit, Krankenhaus, Lebensmittelvergiftung, Maler, Malerei, Mona Lisa, Ménage à Trois, Oscargewinner, Picknick, Pistole, Schriftsteller, Sehnsucht, Seitensprung, Selbstmordversuch, Sinn des Lebens, Sommerurlaub, Streit, Tourist, Trennung, Vater-Sohn-Beziehung, Villa, Wein, Yuppie
- Stimmung
- Berührend, Sexy, Witzig
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- Vicky Cristina Barcelona: critic.de





















Kritiken (23) — Film: Vicky Cristina Barcelona
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen»We are meant for each other and not meant for each other. It's a contradiction.«
Vor der gemütlichen Kulisse des sonnigen Kataloniens lädt uns Woody Allen mit „Vicky Cristina Barcelona“ dazu ein, den ungleichen Charakteren Vicky, Cristina, José und Maria dabei zuzusehen, wie sie allesamt die gleichen Ziele im Leben verfolgen: Der Versuch, die wahre Liebe zu erreichen. Unterstrichen mit sanftem Gitarrenzupfen und begleitet durch das südländische Flair, werden wir in die Beziehungskonstellationen eingebunden und folgen den Menschen, die sich darum bemühen, ein festes Zusammensein mit der persönlichen Philosophie zu komprimieren und dadurch in einen konformen Einklang zu führen. Das Leben wird genossen, der Verführung hingegeben, neue Erfahrung angenommen und doch kann niemand die unendlichen Dimensionen der Liebe erklären oder begreifen. „Vicky Cristina Barcelona“ steckt voller Hingabe und Aufgabe, voller Charme und Esprit, aber letzten Endes sind die Enttäuschung und die Überforderung exakt die Gefühle, mit denen sich die Betrachter am besten identifizieren kann, genau wie die Protagonisten, die zwischen ihren Liebeleien und emotionalen Ausbrüchen – die immer wieder mit herrlichen Klischeebrüchen verknüpft sind – dem Wunsch des ständigen Etikettierens entfliehen wollen, ihren Moralvorstellung aber dennoch unterlegen sind. Hier geht es um viel, doch konstatieren kann und will auch Woody Allen nicht, was im Menschen vorgeht, wenn sich die Liebe in ihm entfaltet. Ein erfrischend ehrliches und ebenso treffendes Abschlusswort, zwischen all den regellosen Aufs und Abs.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
hollygolightly1 Mon, 18 Feb 2013 21:36:14 -0000
Antwort löschenWoody <3
Alle 3 Antworten zeigen
SoulReaver Mon, 18 Feb 2013 21:40:30 -0000
Antwort löschenHolly <3
Andy Dufresne Mon, 18 Feb 2013 22:23:45 -0000
Antwort löschenDer liegt hier schon seit über 2 Jahren und wartet...
Wird wohl mal Zeit...
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Die Moral der Geschichte: "Vicky Cristina Barcelona" stellt in Allens Sammlung ein weiteres Argument dar, warum es sich lohnt, nach der wahren Liebe zu suchen. Und, dass die Suche nach der richtigen Liebe neben Kunst und Musik wahrscheinlich das einzige ist, was das Leben begehrenswert macht. Diese Prämisse dürfte wohl nicht jedermanns Geschmack treffen, aber für Allen-Fans ist dieses Feel-Good-Movie definitiv ein Muss, auch wenn Woody viel mehr auf dem Kasten hat, als er hier zeigt.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenAlle Facetten der Liebe ergründet Regisseur und Drehbuchautoren Woody Allen in seiner leicht frivolen Sommer-Fantasie, einer modernen Variation seiner «Midsummer Night's Sex Comedy». Unwiderstehlich sind die Verlockungen, die er seinen Figuren vorsetzt. Dabei kommt es auch zum Konflikt zwischen den Moral- und Kunstvorstellungen der alten und der neuen Welt. Verspielt serviert und seziert Allen die Klischees über «la vie bohème» und die emotionale Sicherheit von Ehen.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenBis jetzt ist der Film das Highlight dieses Kinojahres, allerdings hat es ja gerade erst angefangen und Luft nach oben ist nach für die nächsten 10 2/3 Monate…
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] „Vicky Cristina Barcelona“ sieht nicht nur gut aus, sondern beweist Stil, und ist, neben dem subtilen Humor, ein prickelnder und feinfühliger Film über die Unberechenbarkeit der Liebe. Im letzten Drittel wirken die Beziehungsgeflechte langsam unrealistisch, aber bekanntlich ist die Liebe auch zu den seltsamsten Geflechten fähig. „Vicky Cristina Barcelona“ ist eine gelungene Hommage an Woody Allens sonnige Lieblingsstadt, die mit spritzigen Dialogen und einer erfrischenden Portion Sommer-Feeling bestens unterhält.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenWoody Allens neuster Film ist wider Erwarten doch nichts weiter ist als eine Altherrenphantasie, ein Jeder-mit-Jedem-Stück mit mediterranem Flair. Anstatt flotte Dialoge zu präsentieren, kreiert Allen eine Reihe uninteressanter, peinlicher, aufgesetzter, stereotyper und Klischee beladener Charaktere, die untereinander mehr oder weniger offen Beziehungen eingehen. Schade ist vor allen Dingen, dass auch die hochkarätigen Schauspieler um Scarlett Johansson, Penelopé Cruz und Javier Bardem rein gar nichts aus ihren substanzlosen Figuren herausholen können. Lediglich Rebecca Hall schlägt sich ganz wacker und empfiehlt sich für weitere Rollen. Das Genick bricht dem Film eigentlich schon der Einsatz eines Off-Erzählers, der ohne Witz und Ironie nicht nur Banalitäten von sich gibt, sondern auch das Gefühlsleben der jeweiligen Figuren in einem Satz zusammenfasst, so dass Allen sich fataler Weise ganz auf die Oberflächlichkeiten konzentriert, fernab jeglicher tieferer Charakterzeichnung, die den Zuschauern die Figuren vielleicht ansatzweise hätte näher bringen können. Und auch wenn Vicky Cristina Barcelona schön fotografiert und mit einem stimmigen Soundtrack unterlegt ist - der Film frönt nur Allens Sexismus. Schade.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenTrotz namhafter Schauspielerinnen ein uninteressanter, lapidarer Film über drei Tussis, die keine anderen Sorgen haben, als dass sie alle den gleichen Mann begehren und sich dabei noch in die Quere kommen. Woody Allen, der zuletzt noch so packende Krimis wie Match Point und Snoop inszeneirte, bleibt hier deutlich unter seinem Niveau.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenEs soll ein unvergesslicher Sommer werden für die beiden amerikanischen Touristinnen Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson). Und in der Tat dürfte dieser Sommer beiden wohl für immer in Erinnerung bleiben, eint die beiden Frauen doch gerade ein Aspekt, der sie sonst immer unterscheidet. Vicky besucht eine Freundin (Patricia Clarkson) der Familie, wenige Wochen bevor sie ihren Verlobten Doug heiraten wird.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Vicky Cristina Barcelona“ - zeigt überraschend gut und spritzig Leidenschaften und Lachen, Liebe und Leiden. All diese pursten Zutaten eines menschlichen und komischen Beziehungsdramas bringt Woody Allen auf den Punkt und die Leinwand. Bardem und Cruz als wahnsinnige Lover sind atemberaubend gut. Gänzlich entgegengesetzte Vorstellungen von Liebe beweisen die Weisheit, diese Dinge nie begreifen zu können. New York bekommt in Person eines furchtbar langweiligen Zukünftigen viele Spitzen des beleidigten New Yorkers Allen ab. Mit Scarlett Johansson als Salz in der scharf kochenden Liebessuppe lotet der Altmeister der intellektuellen Komödie noch einmal reizend und durchaus mit ernstem Hintersinn Varianten von Liebe und Sexualität aus.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWoody Allen ist mit "Vicky Cristina Barcelona" nicht nur sein bester Film seit längerer Zeit gelungen, eine neue Sommernachts-Sex-Komödie im Stil seiner großen Zeiten, sondern auch ein subtil hochpolitischer Film: Eine Romantic Comedy, die alle Tabus des gegenwärtigen Hollywood-Kinos bricht, und die den Puritanismus der Amerikaner veralbert: Sex zwischen Frauen oder zu dritt kann schön sein, die wahre Liebe gibt es nicht, das sind die ganz beiläufig vermittelten Botschaften dieses Films.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenAllens späte Filme funktionieren mehr als schillernde Seifenblasen. Sie nehmen ein, zwei Anläufe, um sich schwerelos davonzuschwingen. Allen versteht es in »Vicky Cristina Barcelona«, beinahe gänzlich unironisch, das Leben in Beziehungsdramen zu fokussieren und von dort aus zu erklären. Die besondere Weisheit seiner Filme liegt genau hier, wo sie ihren Humor herhaben: Menschen leben in Beziehungen und erfahren von dort aus die Welt. Und den Humor als Droge dermaßen komplex, feinsinnig und rein auf der Leinwand zu erleben – diesen Luxus sollte man sich selbst in der Rezession erlauben.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[..]Mit „Vicky Christina Barcelona“ ist Woody Allen erfreulicherweise ein Film gelungen, der in den meisten Belangen zu überzeugen weiß. Eine Sommer-Episode voller Wein und Gitarrenmusik, welche luftig, leicht, sinnlich und sexy von den Irrungen und Wirrungen der Liebe zu erzählen weiß. Ein Film zum Zurücklehnen, der auf äußerst amüsante Art und Weise seine Geschichte zu erzählen vermag, der durch seine Bilder und seine Darsteller betört, der den Zuschauer für neunzig Minuten in das mediterrane Klima Spaniens entführt, der voller Genuss mit seinen bemühten Klischees spielt.[...]
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenAlle Jahre wieder... dieses Jahr gibt es zu Weihnachten den neuen Woody Allen Film. In dem geht es garnicht winterlich her, sondern äußerst sommerlich. Im hell erstrahlten Barcelona spielt die neue Geschichte des Meisters. Dabei entpuppt sich sein neuestes Werk nicht als weitere dramatische Studie über Schuld und Sühne, wie es Match Point und Cassandras Traum waren, sondern präsentiert sich als Feel-Good-Movie.
Die bloße Handlung ist so simpel, dass es an Peinlichkeit grenzt, doch Allens Regie macht daraus eine Studie über die Künstlichkeit der sogenannten Kino-Wirklichkeit, ähnlich wie Lars von Trier, nur anstatt die Kamera und die Kulissen zu reduzieren, plustert Allen alles auf und pumpt seine Geschichte voller Klischees und bunten Sonnenblumen. Dazu kommt ein Erzähler, der in seiner bösartigen Lakonie keinen Raum für Interpretationen lässt und dem Zuschauer alles schön verkaut und das gezeigte sogar noch unterstreicht.
Bei soviel Künstlichkeit haben die Schauspieler natürlich allerhand Spaß und dürfen bis zur Extreme spielen. Penelope Cruz hatte bestimmt ihre wahre Freude.
Erst zum Ende hin, wenn die beiden Girls wieder in New York ankommen, verblasst die Künstlichkeit und der Film endet.
Allen ist vielleicht kein großer Beitrag zum Weltkino gelungen, aber ein unterhaltsamer Film.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenAnlass zahlloser Diskussionen, über Leben und Kunst im Allgemeinen und Beziehungen und Sex im Besonderen. So weit, so Allen. Aber dann tritt plötzlich die Ex-Frau des Malers, Maria Elena (Cruz), auf den Plan. Sie bringt etwas mit, das es in dieser konsequenten Form im Allenschen Universum so noch nicht gegeben hat: blanke, ungestüme Emotion.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenIn der Stimme dieses Erzählers wird die Künstlichkeit der Figuren, ihre psychologische Charakterisierung offenkundig und dadurch völlig neutralisiert. Was ihr seht, sagt diese Stimme, ist Figurenschach und sonst gar nichts. Woody Allen, der nie einer war, der sich für seine Figuren als dreidimensionale Charaktere interessiert, oder sie - Gott behüte - gar liebt, hat im ausgestellten Figurenschach eine Form gefunden, die seine Lust am komischen Konfrontieren und Umkonstellieren von Ausgangslagen trägt und auf die Dauer des Films hält.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] In den letzten Jahren hat Allen ja nun das alte Europa und damit viele schöne Postkartenmotive für sich entdeckt. Mit Umzug und Umorientierung verbunden ist demnach auch ein notgedrungener Perspektivwechsel: Nicht unbedingt auf Weitsicht eingestellt, sind Allens Neuentdeckungen in England und, wie nun hier, Spanien nichtsdestotrotz um einiges wohlfeiner. Die Abgestandenheit seiner sonstigen Filme scheint erst einmal beseitigt – oder zumindest kaschiert – und das neu gewonnene Urlaubsflair hat den altersmilden Regisseur offenbar sogar noch einmal richtig in Schwung gebracht. So ist “Vicky Cristina Barcelona” eine wirklich schöne, witzige, ja gar erotische Liebeskomödie, die all das Geplapper, Inhaltslose und Nichtssagende typischer Allen-Filme überhaupt nicht braucht. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenVor dem Hintergrund der üppigen mediterranen Sinnlichkeit Barcelonas entfaltet Woody Allen eine ebenso komische wie kluge Meditation über die Liebe - mit all ihrer Romantik, dem Überschwang, der Herzensqualen und einem schwer fassbarem Geheimnis. Erotisches Fieber herrscht in...
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDer Film beginnt mit einer farbig bemalten Steinmauer. Von der folgt ein Schwenk auf den Flughafen von Barcelona. Einen Sommer in Spanien umfasst Woody Allens neuer Film, in der ersten Einstellung die Ankunft, in der letzten die Abreise. Das Spanien dazwischen ist wie die Steinmauer: adrett, bunt gescheckt und völlig platt, aber mit Absicht, nicht aus Versehen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenIn eine Altherren-Fantasie gleitet diese Beinah-jeder-mit-jedem-Geschichte nicht ab. Allen belässt es stets bei den teilweise sehr sinnlichen Küssen, bevor abgeblendet und die Fantasie der Zuschauer angeknipst wird. Statt in schwülen Erotikszenarien vor stimmungsvoller Mittelmeerkulisse schwelgt Allen viel lieber in durchweg Postkarten-tauglichen Impressionen Barcelonas, die er genüsslich ins sonnendurchflutete Klischee übertreibt.
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tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch
Kommentar löschenWoody Allens neuer Film "Vicky Cristina Barcelona" ist harmlos. Alles sehr leicht und hübsch anzuschauen. Lässiges Ding.
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Alle Kritiken (23)
Kommentare (120) — Film: Vicky Cristina Barcelona
robert-hofmann Sun, 14 Apr 2013 14:11:07 -0000
Kommentar löschenDie Story an sich wirkt ein wenig konstruiert, wobei es möglich ist, dass sie mir nur so vorkommt, weil ich selber noch nicht in einer derart beneidenswert verttrackten Situation stecken durfte.
Was allerdings ganz und gar nicht konstruiert wirkt, sind das, was Woody Allen einfach kann: Pointiert witzige, kluge und doch und vor allem realistische Dialoge zu schreiben.
Dabei hilft die Natürlichkeit und das unanfechtbare Talent der Schauspieler, diese zu übermitteln. Die Charaktere wirken wie aus dem Leben geschnitten und das, obwohl Allen gar keinen Hehl daraus machen möchte, dass er sich gängiger Klischees bedient.
Dazu kommt die Schönheit Spaniens im Sommer und das Lebensgefühl ewiger Ferien und das Resultat ist ein locker leichter Film mit schönen Bitches und einem vorhersehbaren Plot.
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headmusic Mon, 08 Apr 2013 10:46:44 -0000
Kommentar löschenGanz nett aber mehr auch nicht. Die Schauspieler harmonieren ganz gut aber das Drehbuch überzeugt mich nicht wirklich da sich die Figuren zu sehr um sich selbst drehen.
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Nevica Thu, 21 Feb 2013 20:27:01 -0000
Kommentar löschenEin herrlich leichter & doch mitreißender Film für zwischendurch mit grandiosen Schauspielern! Ich finde es schön, dass der Film beinahe ohne Kitsch auskommt.. Nur die Erzählerstimme nervt zuweilen, auch wenn sie die Atmosphäre stets erfrischend locker hält.
Besonders das Ende hat mich überrascht, da es sehr realistisch wirkt.
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Simon Moon Fri, 22 Feb 2013 22:22:45 -0000
Antwort löschenEin frischer (sogar für Liebesfilmhasser) unterhaltsamer, bisweilen (wenn man Woody Allen kennt) süsser Film.
pastevkovic Sun, 03 Feb 2013 21:59:38 -0000
Kommentar löschenDramaturgie - Meisterleistung! Inszenierung - Meisterleistung! Der Film - Eine einzige Meisterleistung!
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benjamin.zahnd Mon, 28 Jan 2013 10:31:42 -0000
Kommentar löschenIch glaube ich bin einfach kein Fan von Woody Allen Filmen... Ich sah noch keinen, der mich richtig umgehauen hat... Da Cover des Films finde ich sehr schön und die Schauspieler mag ich auch sehr.
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Baumkopf Holzfaust Mon, 21 Jan 2013 14:08:19 -0000
Kommentar löschenAn Klischees kaum zu überbieten aber insgesamt dennoch ganz nett und ulkig.
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Turokko Sat, 08 Dec 2012 16:46:32 -0000
Kommentar löschenSchöner Film für zwischendurch, mit tollen Acteuren, besonders Javier Bardem und Penelope Cruz!
Scarlett Johansson konnte mich leider, genauso wie ihre Freundin Rebecca Hall nur wenig überzeugen genauso wie das Ende !
Aber dennoch ganz gut .
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WZRDOnTheMoon Fri, 02 Nov 2012 07:09:19 -0000
Kommentar löschenHat Spaß gemacht den Film zu sehen, wie die meisten Woody Allen Filme, ich steh drauf. Der Film hat mir irgendwie das gewisse spanische Flair gebracht, gute schauspielerische Leistung, toller typischer Soundtrack, leider für mich ein zu abruptes Ende, dennoch ein weiterer toller Film von Allen.
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TheRubiCube Sun, 28 Oct 2012 13:20:08 -0000
Kommentar löschen2. Woody Allen, nach dem, mich leider nur mäßig beeindruckenden, ''Match Point''.
Wo fang ich an.. überwältigt, inspiriert und auch ein bisschen sprachlos.
Eine unglaublich innige und aussergewöhnliche Liebesgeschichte, die, zu meiner sich immer wiederholenden Überraschung, so menschlich, so temperamentvoll, doch trotzdem so ''nüchtern'' und ruhig von Bild und Ton getragen wird, was sich letztlich jedoch hier als die filmisch für mich präzisteste, ja, perfekte Betrachtungs- und Erzählweise dieses brillianten Drehbuchs über die Leidenschaft des Moments, Begehren des scheinbar unerreichbaren, faszinierenden Fremden im Menschen gegenüber.
Und über die schmerzliche Enttäuschung und Konsequenzen der Erfüllung dieses unbedachten, sehnsüchtigen Begehrens. War es das wert? War es das, was ich suchte?
Woody Allen schafft hier eine so einzigartig authentische Lebensnähe, er wertet nicht, er stellt nicht dar, er hält fest und dokumentiert, er lässt seinen Figuren Raum, er lässt sie so sehr Mensch sein, dass es ein Genuss ist.
Ein schlicht wunderbarer Cast, der durchweg mehr als lange bleibende, positive Eindrücke hinterlässt, trägt dazu einen wesentlichen Teil bei: großartig geschriebene Rollen und Dialoge, die nicht minder großartig von den fabelhaft gewählten Schauspielern umgesetzt und zu lebensechter Menschlichkeit umgesetzt werden.
Javier Bardem, optisch, wie von seinem Wesen her, wirkt wie geschaffen für die Rolle des lebensbejahenden Malers aus Juan Antonio, Penélope Cruz als María Elena war trotz ihrer, im Verhätnis, geringsten Screentime, diejenige, die bei mir den bleibendsten, darstellerischen Eindruck und charakterlichen Einblick hinterließ, eine wirklich brilliante Performance. Scarlett Johansson, ebenfalls optisch wie geschaffen für die Rolle der Christina, des fehlenden Harmonisierungsinstruments in der ausgleichenden Mitte einer paradoxen und kaputten Beziehung zweier vertrauter, verliebter und doch gewissermaßen verfeindeter Menschen.
Rebecca Hall als Vicky überzeugt ebenfalls über alle Maßen und spielt hier mit Bravour die unzufriedene, doch nur widerwillig hingebungsvolle Ehefrau, die durch die Nacht mit Juan Antonio wahre Leidenschaft jenseits ihres Golfer-Gatten entdeckt.
Getragen von mediterraner Anmut, in Form von makellosen, erzählenden Aufnahmen der Mittelmeerstädte in Spanien und einem Soundtrack, der die scheinbare Leichtlebigkeit und diese ungebundene, südländische Freigeistmentalität der Charaktere und gewissermaßen der gesamten iberischen Halbinsel festhält, wird sich dieses Goldstück noch sehr lange einen besonderen Platz in meinem Gedächtnis sichern.
Danke, Woody Allen!
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freakualizer Wed, 24 Oct 2012 13:04:19 -0000
Kommentar löschenIch habe mich gefühlt wie im Urlaub. Wunderschöne Bilder aus Barcelona, bzw. Spanien, vom Altmeister Allen in liebevoller, gewohnt ruhiger Art erzählt und durch die hübschen Darsteller versüßt. Nicht der ganz große Wurf, aber immer noch weit genug um den Durschnitt hinter sich zu lassen.
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bahamutbbb Tue, 09 Oct 2012 15:38:52 -0000
Kommentar löschenSehr guter Film! Er weist auf Probleme der Liebe/Verlieben hin und trifft damit den Nagel auf den Kopf! Was mir noch dazu einfällt:
- der Film wird nur aus Sicht der Frauen gezeigt. Das fand ich als Mann irgendwie schade...
- Allen bedient sich hier mit polarisierenden Klischees: Extreme-Klischee-Amerikaner, Extreme-Klischee-Künstler, extreme-Klischee-Spanier,... wo sind denn die"normalen" Menschen geblieben? Jede Person ist mit extremen Neurosen und Unsicherheiten ausgestattet und man merkt keine wirkliche Änderung der Charakter. Vicky heiratet trotzdem, Christina weiß immer noch nicht, was sie will, Juan Antonio hat immer noch Streß mit Frau... Der Film ist eher wie eine Momentaufnahme als ein Film, in dessen Mitte sich Juan Antonio befindet, der alles in Gang setzt. Das ist zwar genial, aber auch bisschen langweilig im Nachhinein...
Trotzdem: 8 Punkte!!!
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TheSilurium Fri, 14 Sep 2012 18:51:21 -0000
Kommentar löschenIch liebe Woody Allens Kameraführung und diese Geschichte über die unterschiedliche Arten von Liebe und die Probleme die Liebe mit sich bringen kann, mit dem mal wieder geil spielenden Javier Bardem der ausgesprochen genialen Penelope Cruz, Scarlett Johansson und der überraschend guten Patricia Clarkson ist mal wieder ein bezaubernder Allen Film
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hallidalli Thu, 13 Sep 2012 00:42:04 -0000
Kommentar löschendie Dialoge zwischen Juan & María sind einfach nur köstlich, nur alleine deswegen lohnt der Streifen schon. Cristina gespielt von Scarlett Johansson ist wie immer bezaubernd. Ein Film der aus dem Leben erzählt, die Suche nach dem ungewissen. Soll man Risiken eingehen, ziellos oder lieber anstädig leben ?
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ezemeze Sun, 09 Sep 2012 16:59:58 -0000
Kommentar löschenSeit den letzten paar Filmen von Allen ist doch echt interessant, wie er als Amerikaner die Europäer wahrnimmt. Die Szenen in denen das Auto bei der Familie des Malers vorfährt erinnert an einen Fahrzeugwerbespot und schmälert die Qualität des Filmes. Ansonsten ist die polyamouröse Tendelei der drei eigentlichen Protagonisten ganz interessant. Ich liebe Penelope Cruz als sie voller Feuer und Leidenschaft halbnackt in einer Jeanslatzhose mit ihren wahnsinnig sinnlichen Augen zu Javier auf die Galerie emporgiftet. Die Einstellung hat mich begeistert. Der Film lohnt sich allemal, aber nur im O-ton!
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Jenny von T Thu, 02 Aug 2012 07:30:17 -0000
Kommentar löschenEs war Jean Renoir, der einmal sagte: "A director makes only one movie in his life. Then he breaks it into pieces and makes it again."
Eine erschütternd wahre Feststellung, die bei näherer Überlegung ausgerechnet auf sehr viele der ganz großen Filmemacher am Offensichtlichsten zutrifft, was andererseits zwangsläufig bedeutet, dass es nicht immer schlecht sein muss, sich zu wiederholen.
Woody Allen's Filme kreisen immer wieder um dieselben Themengebiete in den immer selben gesellschaftlichen Schichten, und doch will der Gute es einfach nicht schaffen, so richtig langweilig zu werden.
Meine ganz bescheidene Behauptung: Er hat die niveauvolle Seifenoper nicht nur begründet, er hat sie weiterentwickelt und dem Zeitgeist angepasst. Seine Filme sind früher wie heute unterhaltsam und doch tut man sich schwer dabei, sie als seicht abzustempeln – denn das sind sie größtenteils (natürlich findet sich bei einem dermaßen hohen quantitativen künstlerischen Output wie Allen es vorweisen kann immer auch der ein oder andere Flop) auch nicht.
Ich behaupte sogar, Allen wird missverstanden und zweifle stark an seiner immer noch sehr oft einseitigen und undifferenzierten Proklamation als Komiker durch die Öffentlichkeit, denn: Lustig sind seine Filme eigentlich nur an der Oberfläche, im Kern verbirgt sich bei ihm ein zutiefst nihilistisch und resigniertes Bild in Bezug auf Zwischenmenschlichkeit und Beziehungen. Woody Allen, eine fleischgewordene Symbiose aus Charlie Chaplin und Ingmar Bergman. Oder so ähnlich.
Was ihn dabei so sympathisch macht: Er weiß – mit einer gehörigen Portion Selbstironie -, dass er sehr wohl keine seligmachende Lösung anzubieten hat, was mit ein Grund dafür sein könnte, dass er immer noch geradezu verbissen Filme dreht und einfach nicht müde wird – und es im Gegenzug weiterhin Spaß macht, ihm erheitert von oben zuzusehen und sich dabei einzureden, Allen meine immer nur die anderen.
Deshalb ist natürlich auch VICKY CRISTINA BARCELONA wieder ein bisschen Seifenoper, aber eben doch weitaus mehr als nur GZSZ, zuallermindest aber ganz bestimmt ein wirksames Mittel gegen Liebeskummer: Wenn es nicht die hier ergebnislos durchexerzierten zig verschiedenen Beziehungskonstellationen- und Muster an sich sind, die einem ein Lächeln der Ironie auf's Gesicht zaubern, dann doch zumindest ein Moment gegen Ende des Films, als Vicky heftig gestikulierend bemerkt: "Ihr seid doch alle gestört!" Denn das fühlt sich dann ein wenig so an, als würde Woody kopfschüttelnd, ja geradezu schuldbewusst, die Hände vor den Rumpf heben und uns sagen: "Ich drehe seit einem halben Jahrhundert Filme, habe nun wochenlang an diesem verdammten Drehbuch gearbeitet, aber, mein Gott, ich versteh's halt auch nicht!" Wenn selbst eine lebenserprobte, intellektuelle Größe seines Formats vor der komplizierten Einfachheit der Menschen resigniert, ist das doch irgendwie tröstlich.
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TheRubiCube Mon, 29 Oct 2012 22:17:17 -0000
Antwort löschenja, ja und nochmals ja! Wunderbar formuliert!
Jenny von T Tue, 30 Oct 2012 13:20:18 -0000
Antwort löschenOh, dankeschön! :-)
Rainfall Fri, 20 Jul 2012 19:55:27 -0000
Kommentar löschenAlso ich finde diesen Film super.
Wie man jedoch aus den zahlreichen Kommentaren herauslesen kann,
ist er nicht für Jedermann. Viele übersehen
interessante Aussagen des Filmes und scheinen sich nicht
auf Atmosphäre und exzellentes Schauspiel einlassen zu können.
Wenn man dies aber kann, wird man wirklich Spaß an dem Film haben.
(Mich wundert es, wie wenig viele Leute über Filme nachdenken.
Wie kann man übersehen, dass Woody Allen (gerade wenn man ihn kennt) meiner Meinung nach eindeutig das Leben tausender Menschen kritisiert, welchen materielle Sicherheit und Vernunft über alles geht und dabei vergessen zu leben und ewig in einem oberflächlichen, langweiligen Leben gefangen sein werden. Ihr Glück selbstverschuldet versäumen, da der Mut fehlt etwas zu ändern und sich nicht trauen für ihr Glück zu leiden und darüber hinaus falschen Idealen hinterherrennen.
Es wird aber auch eine Alternative gezeigt, ein Extrem. Es ist das leidenschaftliche Leben des Künstlers Juan Antonio. Es ist ein (überspitzter) Kontrast zum konservativen Leben, aber es scheint auch nicht unbedingt DIE Lösung zu sein, denn DIE Lösung gibt es nicht. Vielleicht sollte man die Dreiecksbeziehung auch nicht allzu ernst nehmen. Woody Allen zeigt mit dem Film wie kompliziert das Leben und die Liebe sind. Es wird jedoch aufgefordert gerade deshalb mutig zu sein, die Dinge in die Hand zu nehmen und anders zu denken. Er kritisiert den Vernunftmenschen wie Vicky, aber auch die allzu sprunghafte Christina. Christina finde ich dabei sehr interessant. Mit ihr kommt die Krankheit vieler Menschen besonders zu Tage, nämlich (wie Marie Elena so schön sagte) die „chronische Unzufriedenheit“. Die Suche nach mehr und mehr, denn die Möglichkeiten sind riesig. Christina scheint mir jedoch allzu bestrebt nur etwas verkörpern zu wollen, was sie gerne wäre und was sie aufregend findet, aber nicht ist (solche Anspielungen dachte ich öfters zu bemerken).
Letztendlich bleibt das Ende offen, noch ein Unterschied zu 0815 Seifenopern. Es wird dem Betrachter überlassen sich seinen Teil zu denken, sich zu fragen, wer wohl glücklich werden wird und wie er selbst gehandelt hätte.
Ich denke der Film ist ein toller Denkanstoß für das eigene Leben. Er beschreibt das Spannungsfeld zwischen Vernunft und Leidenschaft, zwischen dem Mut etwas zu wagen und der Sicherheit alles beim Alten zu belassen, dabei wird aber auch gezeigt, dass man das „Alte“ nicht immer unterschätzen sollte (siehe chronische Unzufriedenheit). Der Film kritisiert aber auch das andauernde Streben nach materiellen Gütern. Er möchte desweiteren sagen, dass das Leben zu kurz ist um es aufgrund von Angst zu versäumen und dass man es auskosten sollte solange man kann.
Vielleicht übertreibe ich, aber ich könnte da so viel hineininterpretieren. Natürlich muss das nicht alles Intention gewesen sein, aber ist es nicht toll, was man aus dem Film alles herausholen kann, wenn man sich darauf einlässt?
Aber selbst wenn man nicht so übertrieben viel hineininterpretiert (:P), finde ich den Film extrem sehenswert, da er trotz der Thematik (welche wirklich nicht niederschmetternd ist) sehr viel Leichtigkeit versprüht. Es ist wie ein Kurzurlaub für 92 Minuten, vorallem wenn man sich von Atmosphären mitreißen lassen kann und sie gerne in sich aufsaugt. Auch die Erzählweise finde ich sehr erfrischend.)
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vanilla Tue, 10 Jul 2012 07:12:11 -0000
Kommentar löschenschöne Aufnahmen, schöne Bilder, schöne Menschen, alles charmant, verführerisch und irgendwie gut. Jedoch ist die Story lahm und teilweise auch uninteressant. Man hat schon viel Besseres von Woody Allen gesehen. Dann finde ich Matchpoint um Längen besser. Wenn man nichts zu tun hat, kann man mal reinschauen, aber empfehlen würde ich diesen Film nicht.
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kinogaengerin Mon, 04 Jun 2012 10:42:46 -0000
Kommentar löschenDie beiden Freundinnen Vicky und Cristina wollen den Sommer zusammen in Barcelona verbringen. Kurz nach ihrer Ankunft treffen sie auf den Maler Juan Antonio, der ihnen eine gänzlich neue Welt der Kunst und der Liebe eröffnet: "Seit dem Studium waren die beiden beste Freundinnen und hatten in den meisten Dingen den gleichen Geschmack und die gleiche Auffassung. Nur beim Thema Liebe hätten ihre Ansichten kaum unterschiedlicher sein können." Doch was will mir der Film am Ende eigentlich sagen? Dass ein Leben unter Liebenden nicht perfekt ist, ein Leben in einer unglücklichen Ehe aber auch nicht? 'Vicky Cristina Barcelona' ist absolut nicht mein Film gewesen, was ich mir aber schon vorher gedacht habe, somit schließe ich meine Woody Allen Werkschau vorerst mit einem sehr unglücklich gewählten Streifen ab. Aber immerhin überzeugt der Cast beinahe durchweg, allen voran für mich sehr überraschend Penélope Cruz als ausgeflippte Ex-Frau...
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bobo-lemon Sun, 03 Jun 2012 10:10:57 -0000
Kommentar löschenWas sich bei GZSZ über 500 Folgen hinziehen würde, packt Woody Allen in den zeitlichen Rahmen eines Sommers, oder auch in 96 wahnsinnig langweilige Minuten. Barcelona ist schön, aber leider wird hier nur wild durcheinander gevögelt. Keine der Figuren scheint über so etwas wie inneren Stolz, geschweige denn echte Gefühle zu verfügen und so war es mir auch relativ egal, wohin sich diese ménage à quatre entwickelt. Außer einem entspannten spanischen Sommer-feeling und Lust auf Tapas, hat mir Allen mit seinem Film leider nichts näher gebracht - einfach seltsam belanglos.
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bobo-lemon Sun, 03 Jun 2012 10:38:53 -0000
Antwort löschenKann ich mir gut vorstellen. Im Urlaub würde ich auch einfach alles gefällig abnicken, hehe.
TheCineast Mon, 18 Feb 2013 15:11:25 -0000
Antwort löschen"einfach seltsam belanglos." - Ohja!
wernik Sun, 15 Apr 2012 14:14:16 -0000
Kommentar löschenWenngleich VCB einem „Match Point" inhaltlich keinesfalls das Wasser reichen kann und auch das komödiantische Element am ehesten noch in der trockenen Art und Weise des Erzählers oder einer furios aufspielenden Penelope Cruz als gestörte (Ex)-Ehefrau zu finden ist, entpuppt sich dieser Streifen dennoch als charmante Kombination aus Sommerromanze und Sightseeing Tour durch Barcelona und Oviedo. Mit Rebecca Hall und Scarlett Johansson als überaus bezauberndes Touristinnenduo beweist Woody Allen ein goldenes Händchen.
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