Zweiohrküken

edit edit group memberships
DE 2009

Zweiohrküken - Poster
shared.rating_bar.not_rated_yet
Kritiker: 4.9 Community: 5.8 3998 Bewertungen
Kinostart: 03.12.2009, Laufzeit 124 Minuten.

Zweiohrküken erzählt die Geschichte um das ungleiche Paar Ludo (Til Schweiger) und Anna (Nora Tschirner) aus “Keinohrhasen” weiter. Ludo und Anna zwei Jahre später: Der Alltag ist eingekehrt. Als Ludo seine alte Flamme Marie (… Mehr

Cast
Til Schweiger, Nora Tschirner, Emma Schweiger, Matthias Schweighöfer, Ken Duken, Edita Malovcic Mehr
Regisseur
Til Schweiger
Autoren
Til Schweiger, Anika Decker
Genre
Komödie

Kritiker — Film: Zweiohrküken

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

4.0Uninteressant

[...] Der “Witz” dieser Komödie wird über weite Strecken geprägt von sprichwörtlichem Fäkalhumor, altbackener Charleys-Tante-Travestie und abgestandenen Männer/Frauen Klischees, die Mario Barth schon hundertmal durchgekaut hat. Überraschenderweise gelingt zwischen dieser Ansammlung von schwitzigem Pennäler-Humor und niveaulosen Anzüglichkeiten dann doch immer mal wieder eine zündende Szene oder ein spritzig-authentischer Dialog, so dass das Ganze trotz Überlänge zumindest halbwegs erträglich bleibt [...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

R. Zimmermann: critic.de

Til Schweiger setzt er auf erprobte Konzepte, die er mit großer Beharrlichkeit abarbeitet. So ganz scheint er dem eigenen Unternehmen aber nicht zu trauen, sonst wäre seine Phobie vor negativer Kritik nicht zu erklären.
Dass critic.de nun doch pünktlich zum Bundesstart von Zweiohrküken berichten kann, liegt an der Reverenz des Verleihs an weibliche Til-Schweiger-Fans, für die man am Vorabend des Bundesstarts Ladies-Night-Vorführungen veranstaltete, und an der Aufopferung des Verfassers, sich den Film als Lady verkleidet dort anzusehen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

dr.hoschi

@SonjaST: Wohl eher nicht trotz, sondern wegen der Schweinegrippe.


Julsche.

besser als teil 1 meines erachtens. fand ihn wirklich lustig.



Kommentare (107) — Film: Zweiohrküken

Hitmanski

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Ich bin ja ein aufgeschlossener Mensch, und obwohl sich Til Schweiger in der öffentlichen Beliebtheitsskala irgendwo zwischen Osama bin Laden und Uli Hoeneß positioniert, gebe ich seinen Filmen immer mal wieder eine Chance - Zumal "Keinohrhasen" sicherlich kein Meilenstein der Filmgeschichte gewesen ist, aber in der deutschen Comedy-Sahara doch immerhin ein mittelgroßer Kaktus.
Alles in Allem also garkeine allzu schlechten Voraussetzungen für "Zweiohrküken". Denkste...
Wo es im Vorgänger immerhin noch den leisen Anschein von Versuch gab, romcom-mäßig ein neues Szenario zu erforschen, so bietet der zweite Teil der Schweiger/Tschirner-Collabo nur noch finsterste Klischees aus der Mario-Barth-Geschlechter-Kiste und Zoten, auf die ein Axel Stein stolz wäre. "Können Sie Ihre Beischlafprobleme nicht zuhause klären?", wird Schweiger gegen Schluss von einem empörten Restaurantbesucher gefragt - und jener war weiß Gott nicht der Einzige, dem solches durch den Kopf ging.
Den ersten und einzigen Schmunzler des Film gibt es in Minute 17:34, als der holden Brünetten stapelweise Leergut auf den Schädel fällt. Das sagt sicherlich viel über ein Machwerk aus, dass sich sonst pointenmäßig zwischen "Schindlers List" und "Requiem for a dream" bewegt.
Der sterbenslangweilige Beziehungsplot wird nur noch vom Schweighöfer-Part über- oder besser unterboten, der so zu klassifizieren ist, wie das corpus delicti, um das es die halbe Zeit geht: ein schlecht verpacktes Stück Stoffwechselendprodukt, welches man besser durchs Klo gespült hätte.

Einziger Erkenntnisgewinn nach zwei Stunden: Ich sollte mein Studium hinschmeißen, nach Berlin ziehen und Kindergärtner werden - schließlich kann man sich dann auch Lofts leisten, die einem Patrick Bateman die Blässe ins Gesicht treiben würden.

Gäbe es nicht den so auf hunderprozentige Mainstreamigkeit hingebügelten Soundtrack, "Zweiohrküken" wäre ein sicherer Ein-Punkte-Kandidat - so gibts immerhin noch einen zusätzlich.
Ganz, ganz fieser Müll und nichtmal das Plastik wert, auf das er gepresst wurde...

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

fabel

Antwort löschen

hehe ^^
Frieden ? :D


press

Antwort löschen

Herr Hitmanski,
besser hätte man es nicht formulieren können. Dem ist nichts hinzuzufügen.


cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Zum Ende hin war es mir ein bisschen zu viel Herzschmerz und Beziehungskistenproblemchenduselei, aber ansonsten habe ich mich gut unterhalten gefühlt und dabei reichlich abgelacht.

Kommentar gefällt mir Antworten

tomas_w

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Keinohrhasen, Zweiohrküken, wahrscheinlich wird gerade Dreiohrenten gedreht! Meine Güte die denken wirklich, man kann uns jeden Scheiss andrehen! Also beim ersten dieser unterirdischen "Trilogie" konnte ich mir ja wenigstens noch ab und zu ein Lächeln abdrücken. Aber diesmal weiss ich gar nicht, wo ich anfangen soll mit meiner Kritik, so schlecht war dieser Streifen. Angefangen von den wirklich leihenhaft wirkenden Hauptpersonen, besonders Nora Tschirner. Die mich hier eher an einen GZSZ Plot erinnert hat. Bis hin zu Gags die echt Keine wahren. Also bitte diesen Fäkalhumor so dermassen zu übertreiben, mit dieser "Wurst im Beutelchen" und dann diese künstliche Parallelhandlung mit sogenannten "coolen" Anmachsprüchen und einer rassistischen Tendenz. Da fällt einem wirklich Nichts mehr ein! Also ich könnte wirklich noch unzählige Beispiele bringen. Aber ich will Euch und mir nicht weiter den Tag verderben. Also bitte einfach schnell Abhaken diesen Scheiss!

Kommentar gefällt mir Antworten

Kommentieren | Alle Kommentare (107)


Fans dieses Films gefiel auch