Keinohrhasen

Keinohrhasen (2007), DE
Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 20.12.2007

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5.5 Kritiker
62 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
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noch nicht bewertet

von Til Schweiger, mit Til Schweiger und Jürgen Vogel

Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo ist mit Paparazzo Moritz ständig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft – und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna, die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte – Ludo muss also barfuß durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und Klettergerüsten entdeckt er sich selbst – es ist der Knüller seines Lebens. (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Keinohrhasen

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

Den Einstieg in die Geschichte hat Drehbuchautor Schweiger zusammen mit seiner Schreibpartnerin Anika Decker ziemlich schwerfällig gestaltet. Bis endlich Anna und vor allem ihre von Alwara Höfels gespielte Kollegin Miriam auftauchen, kommt die Komödie nicht so richtig in Schwung. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass ich Stinkefinger zeigen und «Arschloch» schreien nicht besonders witzig finde. Danach wird die Komödie zwar noch obszöner, aber auch schwungvoller.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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9.0Herausragend

Til Schweiger kann sich in Keinohrhasen vor allen Dingen als Regisseur und Autor (neben Autorin Anika Decker) beweisen. Der Zuschauer wird hier durch ein Wechselbad der Gefühle gezogen, denn Keinohrhasen bietet seinem Publikum sehr viele verschiedene Emotionen: oft kann man nicht anders als schallend zu lachen, mal muss man nur schmuzeln, manchmal ist der Handlungsverlauf zum Heulen, zum Weinen, zum Mitleid empfinden oder zum ärgern… Die Dialoge des Films tragen hierzu ebenfalls ihren Teil bei.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Canalterrorist

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Eeben der Film ist wirklich ein Wechselbad der Gefühle...
Toll gemachter Film...
Til Schweiger is sowieso der beste...


sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Eine gut gemachte Beziehungskomödie mit einem überraschend guten Til Schweiger.

Schade, dass Herr Schweiger bei der Wahl seiner Projekte (Far Cry ...) nicht immer so ein glückliches Händchen hat.

Ich wünsche ihm, dass der 2. Teil ähnlich gut wird, bei Fortsetzungen ist man da ja nicht wirklich verwöhnt.

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Eigentlich mag ich Til Schweiger ja nicht so wirklich. Irgendwie spielt er alle seine Rollen ziemlich gleich und vertraut darauf, dass seine Spielweise einfach zu jeder Rolle passt - was aber im Grunde nur in Filmen wie “Wo ist Fred” oder “Keinohrhasen”, um mal neuere Beispiele zu nennen. “Der Eisbär” war zwar im Grunde auch ganz gut, aber da war seine Leistung nicht ganz so überzeugend. In “Keinohrhasen” kann er seine Rolle als Frauenheld voll und ganz ausleben und ich kann mir vorstellen, dass dies auch ganz gut zieht. Wobei Nora Tschirner meiner Meinung nach - aber lassen wir das.

Der Film überzeugt aber nicht nur bei den Darstellern (was bei dem Massenauflauf an bekannten Gesichtern wohl auch fatal wäre), sondern irgendwie auch in fast allen anderen Punkten. Kein Gag ist dem Film zu schade, um ihn auszulassen, keine Spur vom trockenen deutschen Kino, wie man es zu kennen glaubt, sogar an einen hippen Soundtrack wurde gedacht (auch wenn der meiner Meinung nach auf der DVD im Surround-Sound die Stimmen etwas überlagert…). Kein Film also, der einen mit ernsthaften Beziehungskrisen überfällt, das wir hierzulande ja gerne gemacht. Und wenn etwas witzig sein sollte, wurde damals ja so lange darüber geredet, bis es einfach nicht mehr witzig war. Hier also, wie gesagt, nicht so.

Hier aber, das sei auch gesagt, sollte man keine großen Erwartungen an Story oder Logik stellen, in diesem Punkt ist “Keinohrhasen” ne klassische Liebeskomödie ohne Anspruch. Und woher Anna wissen will, wie sich Ludo im Bett anhört, obwohl sie sich zuletzt als Kind gesehen haben, wird auf ewig ein Rätsel bleiben.

Trotz dessen: “Keinohrhasen” hat den Erfolg verdient und wenn die Fortsetzung mindestens genauso gut wird, dann freu ich mich drauf!

http://xander81.wordpress.com/2008/09/01/kritik-keinohrhasen/

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

Ohne einen einzigen Kuss hat er das Genre der Romantischen Komödie abgeschritten. "Barfuss" - ein Film, ein Titeltrack: "Absolutely Entertaining"! Mit dem verkappten Nachfolger ist Til Schweiger auch finanziell ganz vorn dabei: "Keinohrhasen" befindet sich unter den Top Ten der erfolgreichsten deutschen Filme seit der offiziellen Zuschauerzählung 1968. Dabei macht der Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller eigentlich fast nichts anders als drei Jahre zuvor; nämlich die Geschichte von verkanntem Mäuschen und liebesgeläutertem Arsch erzählen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.0Sehenswert

Nun hat es mich also doch in Kino getrieben, um die von Fans und Kritikern hochgelobte Komödie “Keinohrhasen” von und mit Til Schweiger zu begutachten. Grund ist weniger der Film, sondern die Tatsache, dass unser Dorfkino den Blockbuster mit bisher mehr als 6 Millionen Zuschauern endlich auch mal zeigt.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] „Keinohrhasen“ ist die Rettung der deutschen Komödie (auch wenn die Credits ganz hollywood-ambitioniert auf Englisch verfasst sind); zumindest hat es in den ersten Minuten den Anschein. Dann schleicht sich zu sehr die Schweiger-Handschrift ein. Somit lässt sich eher sagen: „Keinohrhasen“ ist Schweigers bestes Werk, sein persönlicher Geniestreich. Eine schöne Liebesgeschichte, nicht zu kitschig, bei der Besetzung die prominentesten Geschütze auffahrend, von den Hauptdarstellern angenehm natürlich und glaubhaft gespielt, und dabei doch mit sehr, sehr viel Slapstick versehen. [...]

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Vermutlich ist das Geheimnis von Keinohrhasen, dass er gleich in der ersten Szene den besten Gag vorwegnimmt, und damit erstmal so viel Kredit aufbaut, dass man ihm die eine oder andere Platitüde im weiteren Verlauf verzeiht. [...] Das zu Beginn vorgelegte Tempo hält der Film über weite Strecken, und für jeden platteren Spruch kommt auch mindestens ein guter Gag. Wobei es hier natürlich nicht nur lustig zugeht, für eine romantic comedy üblich hat die zugrundeliegende Liebesgeschichte durchaus traurige und ernsthafte Momente, die hier zwar recht vorhersehbar, aber durchaus glaubwürdig rübergebracht werden.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.5Sehenswert

Mit deutschen Komödien ist das immer so eine Sache: entweder hopp oder top. Filme wie „Bang Boom Bang“ gelten gemeinhin als Klassiker. Wer jedoch amüsante Kurzweil-Streifen wie etwa „FC Venus“ oder „Der Wixxer“ gut findet, drückt sich selbst den Stempel „niveaulos“ auf. „Keinohrhasen“ ist irgendwie ein Mittelding: nicht zum Klassiker geboren, aber auch kein Film für den man sich schämen braucht.

Ludo ist ein schamloser Klatschreporter, der für eine gute Story alle Manieren beiseite schieben kann. So auch in diesem Fall, der ihn leider vor Gericht bringt: um der Verlobung zweier Promis beizuwohnen schleicht er sich auf das Glasdach des Festsaales und kracht natürlich mit lautem Scherbenklirren direkt in den Tisch des zukünftigen Brautpaares. Das Gericht verknackt ihn zur Ableistung von Sozialstunden in einer Kindertagesstätte. Dort trifft er auf eine alte Schulfreundin, die sich nun als seine Chefin für all die Geschmacklosigkeiten rächt, die sie in der Schulzeit von ihm zu erdulden hatte. Doch um aus der Komödie eine Romantik-Komödie zu machen, merken die beiden natürlich, dass sie etwas füreinander empfinden – die eine schneller, der andere langsamer.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

Ob Verbalerotik oder Slapstickeinlagen - die leichte Liebeskomödie ‚Keinohrhasen' ist gut besetzt driftet aber leider allzu früh aufs offensichtliche Standard-Happy-End zu und ist mit knapp zwei Stunden auch etwas zu lang geraten .

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Auch diese romantische Komödie erfüllt eine der Grundvoraussetzungen ihrer Gattung: Die beiden Protagonisten können sich nicht ausstehen, müssen aber nach den Gesetzen des Genres trotzdem am Ende zueinander finden. Und diese (Dis)harmonie zwischen den beiden passend besetzten Hauptdarstellern Schweiger als arrogantem Schnösel und Tschirner als frecher Rotzgöre funktioniert ganz hervorragend. Wenngleich die Story dramaturgisch etwas wackelt und sie am Ende mindestens einen Looping zu viel fliegt, kann das Skript mit einigen erstklassigen Dialogen und vielen originellen Einfällen aufwarten. Entstanden ist so eine durchaus sympathische Komödie, wenngleich sie in einem nicht grade das direkte Verlangen weckt, ihr zumindest im Kino zwingend noch ein zweites Mal begegnen zu wollen.

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Kommentare (228) — Film: Keinohrhasen

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styx.canomo

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Bewertung3.0Schwach

nun, wie kann ich es mir anmaßen, diesem kassenschlager des gloreichen neudeutschen cinémas nicht die ihm angeblich gebührende beweihräucherung zuteilkommen zu lassen?
hmmm, aaalso: ich kann die talentfreiheit till schweigers nicht ignorieren sowie den nervfaktor einer auf lustig getrimmten deutschen kommödie, die ihrem hype absolut nbicht gerecht wird. außerdem ist der plot nicht sonderlich kreativ und hebt sich in keinster weise vom germanischen durchschnittsprodukt ab.
wo russendisko zumindest teilweise noch mit skurrilen charakteren punkten konnte, herrscht hier streckenweise gähnende langeweile.
und so schließe ich mit einem satz des großen, göttlichen douglas adams: "na, das war ja einfach!"

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein schnuckeliges kleines filmchen..nora und till sind ein super paar und extrem talentiert

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styx.canomo

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zu nora kann ich nicht viel sagen, aber till ist für mich einer der letzten, den ich in meinem gehirn in der ablage "talentiert" gespeichert habe.


CrazyCupcake

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Bewertung7.0Sehenswert

Also ich habe mich lange dagegen gewehrt mir diesen film anzuschauen weil ich til schweiger einfach nicht mag und mich frau tschirner auch nicht so vom hocker reisst. irgendwann lief er aber dann im tv und ich bin dann doch irgendwie an ihm kleben geblieben. fazit: ganz witzig, manchmal bisschen strange, und die musik ist auch gut ausgewählt.

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xXFilmFreakXx

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film war wie viele neuere Produktionen aus Deutschland ausser dem Untergang,Dietrich Bonhoeffer oder die Wixxer Reihe vollkommen unerträglich.Vielleicht bin ich blöd aber ich musste kein einziges Mal lachen im Gegensatz zu der Masse Deutschlands,aber vielleicht liegt das auch an der Geschmacksmesslatte der deutschen MainstreamSchwachsinns Generation. Natürlich bietet der Film sicher einige Lacher aber er schafft es nur wenn Til Schweiger nicht im Bild ist und das ist gerade die Schwäche des Films.Das was dem Film entgültig das Rückgrat gebrochen hat ist das der gute Til nicht nur Hauptdarsteller sondern wohl auch leider Regie führte und für das Drehbuch verantwortlich war. Das soll also Deutschlands erfolgreichster Schausspieler sein ?Der Grund für seinen Erfolg wird wohl die immer weltfernere deutsche Jugend zu sein,denn ich kenne auch Leute die die Film mögen aber was in der Birne haben ?!(man ist also nicht dumm wenn man den Film mag wohl aber ungebildet.)Sie findet den Film gut da sie nix besseres kennt,da im Fernsehen nix anderes läuft als dieser Schrott.Natürlich gibt es viel schlechtere Filme,unter anderem die Nachfolge Filme (die ich mir nicht antun werde)aber ich versteh dennoch nicht wie ein Knecht wie Schweiger es zu so großen Ruhm schaffen kann.Hätte absolut nix gegen ihn wenn es nicht so einen unbegründeten Hype um einen derart untalentierten,selbstüberschätzen und unsympathischen Typen geben würde wie Schweiger es zweifelsohne ist.4 Punkte geb ich ihm noch da es wirklich weit aus schlechtere filme gibt,die nicht unbedingt nur aus Deutschland kommen(Twilight).

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Maracaibo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich bei Weitem nicht so übel wie ich gedacht hatte. Ich frage mich, ob die ganzen "Hater" den Film überhaupt gesehen haben...

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hrxuuuu

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Bewertung5.5Geht so

Ein ziemlicher Kitsch, der sich bis in die Länge zieht und mit mittelmäßigen Guten Gags überzogen ist.

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Reload

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Bewertung2.0Ärgerlich

Jaja, der Schweiger Til. Der erfolgreichste Mann im deutschen Filmbusiness. Häufig wird über diesen Kerl hier auf Moviepilot gestritten, oft fällt das auch unter die Kategorie "Gebashe". Ich bin auch alles andere als ein Fan des sogenannten "Multitalents". Hat er in den 90ern doch vergleichsweise sehenswerte Filme gemacht, wie z.B. "Knockin on Heavens Door" oder "Der Eisbär", so konzentrierte er sich ab Mitte der 2000er häufig auf sogenannte RomComs, er ließ die typische New York Liebeskomödie mit Deutschland verschmelzen. Das ist vielleicht nicht neu, aber noch nie war der Aufwand so groß. Eine groß angelegte Werbekampagne, Musikvideos, ein herzzerreißender Soundtrack, prominente Gastauftritte und, und, und. Die breite Masse folgte ihm und "Keinohrhasen" wurde ein Riesenerfolg. Ökonomisch gesehen ist Herr Schweiger auf jeden Fall ein hohes Tier, keine Frage, dass muss man ihm lassen. Doch leidet auch die Qualität des Endprodukts darunter?

Diese Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten, und ich für meinen Teil antworte mit einem klaren Ja. Auch wenn ich bestimmt nicht zur Hauptzielgruppe solcher Filme gehöre, gibt es immer wieder einige positive, charmante Überraschungen, die einen wirklich lächeln lassen können. Das sind zumeist diese, die nicht konsequent nach Schema F ablaufen. Und das ist hier das Hauptproblem. Ich hatte mir eigentlich geschworen, das Wort Klischee nicht in diesem Kommentar auftauchen zu lassen. Das geht aber leider nicht. Weil absolut jedes klitzekleine Klischee, was zur Form einer RomCom passt, aufgezeigt und gnadenlos ausgequetscht wird. Der komplette Handlungstrang basiert darauf, auch fast jede noch so kleine Nebenrolle agiert wie erwartet. Das kann, wie schon erwähnt, trotzdem funktionieren, wenn es elegant charmant präsentiert wird. Hier sollen aber mit der Holzhammermethode unbedingt große Lacher und kleine Tränchen produziert werden. Sei es das Übergeben beim Geschlechtsakt oder die Hinterfotzigkeit der Volksmusik auf der Lacherseite oder die Entschuldigungsversuche mit Hilfe des Plüschkeinohrhasen auf der Flanke der Traurigkeit.

Und wenn selbst die Logik, bei der man in Filmen häufig ein Auge zudrückt, in manchen Situationen so absurd ist, lädt das auch eher zum Kopfschütteln ein. Wenn ein kleines Kind einen Dartpfeil im Kopf stecken hat, ruft man normalerweise einen Krankenwagen, vor allem in Berlin, der ist dann nämlich ratzfatz da. Aber nein, wir lassen die junge Dame mit Sehschwierigkeiten fahren, die dann natürlich eine Mauer mit dem Auto durchfährt. Dann geht es in ein Taxi, das nur so weit fährt, solange das Geld flüssig ist. Scheiß auf das Kind. Hauptsache, wir können am Ende des Films noch einen Schwulenwitz einbringen. Das ist verdammt wichtig.

Auf der Schauspielerseite gibt es auch nicht viel neues zu entdecken. Schweiger wird kein großer Darsteller mehr, dass müsste er aber auch selber wissen. Er ist halt der Til. Nora Tschirner, die ich früher bei "Unter Ulmen" sehr sympathisch und witzig fand, ist vielleicht nicht schlecht, aber irgendwie finde ich sie nicht mehr ganz so putzig wie früher. Dann und wann versprüht sie eine gewisse Leichtigkeit, die aber auch häufig verblasst. Der Rest der Bande ertrinkt halt in den schon oft erwähnten Klischees. Ach ja, und Jürgen Vogel war auch schon mal witziger.

"Keinohrhasen" ist also das, was ich eigentlich auch erwartet habe. Groß aufregen tue ich mich darüber nicht. Lohnt sich einfach nicht.

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Mitternachtselbin

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Bewertung0.0Hassfilm

Dieser Film hat mich nicht schlafen lassen und im Wachzustand war er auch nicht besser. Ich kann den Schweiger einfach nicht leiden... -.-

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Teezy123

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Bewertung7.0Sehenswert

Für ne deutsche Komödie und dann noch von Till Schweiger wirklich nicht schlecht.
Getragen allerdings wird der Film weniger von ihm, sondern mehr von der Hauptdarstellerin und den Kindern.
Leider "glänzt" der Film, wie schon so viele deutsche Produktionen vor ihm, oftmals durch Fäkalsprache... und leider kann eben auch hier von "glänzen" nicht wirklich die Rede sein.
Die Dialoge zwischen den Erwachsenen sind teilweise recht daneben und dürfte nicht jedermanns Humor entsprechen... ganz abgesehen davon, dass so etwas in diesem Film auch völlig überflüssig ist.
Schade drum, denn der Film hätte durchaus das Zeug für mehr gehabt.

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onyxxx11

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Bewertung2.5Ärgerlich

Geschichten wie es sie nur im echten Leben gibt:

"Ein Hauskaninchen ohne Ohren - quasi ein „Keinohrhase“ - ist in einem Tierpark in Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz geboren worden. Das kleine Tier sollte die Attraktion des Parks werden, doch drei Wochen später kam es am Mittwoch bei Filmarbeiten über das Kaninchen zu einem Unfall. Ein Kameramann passte nicht auf und zerquetschte es beim Rückwärtsgehen mit seinen Schuhen. „Wir sind alle geschockt und können es kaum fassen“, sagte Tierparkleiter. Jetzt soll das Hauskaninchen erst einmal eingefroren werden. "

Der Artikel hat mich mit 5 Sätzen soviel mehr bewegt als der gleichnamige Film in seinen unerträglich langen 115 Minuten.

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ihre-herrlichkeit

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Armes Hasi. Erst ohne Ohren geboren und dann zertrampelt. :/


CarrionFairy

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im tierpark lebt man gefährlich.
in gelsenkrirchen haben die einen eisbären, der zu kurze beinchen hat und die anderen dissen den, also musste er ins forever-alone-gehege :(...
und ein nahestehender freund wurde sogar von einem affen einst seines schnullers beraubt.
das ist natürlich weniger tragisch als das arme kaninchen und sein schicksal.


skinflowers

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ohne Worte...

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Mimuschka

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Bewertung2.0Ärgerlich

latent homophober und sexistischer anti-film mit tumbem prollo-humor ala mario barth und einem schuß slapstick ("wie lustig, sie fällt über ein skateboard/autotür/etc", "wie lustig, sie hat in der öffentlichkeit laut über intimitäten gesprochen und dann haben alle geglotzt und es herrschte peinliche stille", "wie lustig, sie ist so betrunken dass sie ihm beim sex auf den bauch kotzt") für menschen mit beziehungs- und geschlechterbildern aus dem letzten jahrhundert. hatte mir während des anschauens im kopf schon den entwurf eines ausführlichen verrisses gemacht, aber dafür bin ich nun zu genervt, denn der film ist es einfach nicht wert.

den menschen aus meiner freundesliste die hier mehr als 5 punkte gegeben haben muss ich einen ernsthaften hirn-ausfall attestieren.

p.s.:
die zwei punkte gibt es für ein paar kurze szenen in denen mir der teilweise unwiderstehliche charme von nora tschirner den anflug eines lächelns verursachte (ja, ich finde sie süß).

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sikkmeidack

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Das meine ich doch. So predictable. Da wird die Nachfragekonsumklaviatur fett abgefüttert. Die Perversion liegt für mich darin, Filme zu produzieren, um einen Markt zu berechnen und zu sättigen und nicht, einen Film zu produzieren auf den die Beteiligten und der/die Urheber bock haben.


Anoirja

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Muahaha, du kennst ja echt keine Grenzen! :o


Nudelapache

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Bewertung7.5Sehenswert

Habe mir den Film auch mehr oder weniger gezwungenermaßen angeguckt :D

Und...bin postitiv überrascht worden. Kein lahmer, deutscher Comedy-Love-Einheitsbrei. Wenn auch nicht weit davon weg. Aber ich hatte Spaß, habe gelacht und bis zum Ende gerne mitgeguckt.

Einige Szenen waren lustiger als viele andere Komödien im Ganzen!

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Drumhead92

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Bewertung3.5Schwach

Ich wurde gezwungen diesen Film zu gucken. Ich kann dem Film echt wenig gutes abgewinnen. Till Schweiger ist einfach kein richtiger Schauspieler für mich.

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doenef

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film gehört zweifelsfrei zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen, da er perfekt inszeniert ist, als brillant empfinde ich auch die sarkastischen Szenen auf Volksmusik.
In Emma Schweiger muss man sich einfach verlieben, äh,
Til Schweiger (Ludo):"Ist Dein Vater auch Schauspieler?"
=> Emma Schweiger (Cheyenne Blue): "Neee,...mein Vater is'n Arschloch!"

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ReddyHH

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Bewertung4.0Uninteressant

Mag Till Schweiger nicht so besonders als Schauspieler....aber nette Story und niedliche kleine Darsteller :)))

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Stadi

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passende punktzahl zu deiner Begründung ;)


Lolly***

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Bewertung5.5Geht so

Till Schweiger ist nicht wirklich mein Lieblingsschauspieler, aber der Film ist ganz okay. Vor allem die letzte Szene mit den Taxifahrern fand ich lustig.

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kinokrone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Schauspieler, nette Story, ab und zu etwas zum Lachen.

Kurz und knapp: Gelungene Liebeskomödie!

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Lichtspieler

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Bewertung0.0Hassfilm

Warum gewinnt Til Schweiger eigentlich keine Preise? Ganz einfach. Erfolg an der Kinokasse sagt nichts über die Qualität aus. Schweiger möchte gerne cool und witzig sein. Er ist der deutsche Tarantino, der deutsche Coen, der deutsch Stiller; Leider glaubt er das nur. Til Schweiger ist ein deutscher Hampelmann der nur in einem Film überzeugt hat: Manta Manta. Denn da durfte er ganz er selber sein.

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doctorgonzo

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Naja, "Der Eisbär" und "Knockin´ on Heaven´s Door" waren auch ok. Aber bei seinen jüngeren Filmen gebe ich Dir vollumfänglich Recht.


nmrd

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Bewertung3.0Schwach

Einem offensichtlich untalentierten Regisseur dabei zuzusehen, wie er einen offensichtlich untalentierten Schauspieler als Sexsymbol zu verkaufen versucht, ist unangenehm. Richtig peinlich wird es, wenn Regisseur und Schauspieler auch noch ein und dieselbe Person sind...

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