Retrospektive

Akira Kurosawas Filme passieren Revue

Akira Kurosawa am Set zu Uzala, der Kirgise
© MGM
Akira Kurosawa am Set zu Uzala, der Kirgise

‘Tenno’ (Kaiser) wird er ehrfürchtig genannt oder ‘Sensai’ (Meister). Der japanische Regisseur Akira Kurosawa prägte die Filmgeschichte wie kaum ein Zweiter. Mit einer kompletten Retrospektive wird ihm nun die Ehre erwiesen, die ihm gebührt. Vom September 2011 bis Januar 2012 laufen fast alle seiner Werke in Kinos der größten deutschen Städte, darunter Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg.

Schon bevor Akira Kurosawa mit dem Erhalt des Goldenen Löwen auf dem Filmfestival in Venedig 1951 für Rashomon – Das Lustwäldchen schlagartig bekannt wurde, hatte er ein beachtliches Oeuvre zusammengetragen. Seine Klassiker wie Die sieben Samurai von 1953 oder Ran aus dem Jahre 1985 gehören genau so in jeden relevanten Filmkanon wie auch seine Gegenwartsfilme – beispielsweise Ikiru – Einmal wirklich leben oder Das Schloss im Spinnwebwald – sehr sehenswert sind.

Nur drei Filme aus der Feder von Akira Kurosawa haben es nicht in die Retrospektive geschafft. Uma, Judo Saga – Die Legende vom großen Judo und Erbauer des Morgens werden in keiner der teilnehmenden Städte gezeigt. Sonst haben sich die jeweiligen Veranstalter aber nicht lumpen lassen. Allein im Kino Arsenal in Berlin gibt es ganze 60 Vorführungen. Es sind sogar Titel auf dem Spielplan zu finden, die bisher noch nicht in Deutschland veröffentlicht wurden.

Die Retrospektive findet anlässlich des 150jährigen Jubiläums der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland statt und wird in erster Linie von der Kölner Japan Foundation Tôkyô präsentiert.

Werdet ihr der ein oder anderen Kurosawa-Vorführung einen Besuch abstatten oder sind die alten Klassiker nicht so euer Ding?

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