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Filmanalyse zu Ted

PerryHotter (Patrick Jankowski), Veröffentlicht am 06.08.2012, 00:00

Wolfgang M. Schmitt Junior analysiert Ted, den ersten Realfilm von Family Guy Macher, Seth MacFarlane.

Mit der Komödie Ted von Seth MacFarlane wird offensichtlich alles, was die Geschmacksgrenzen überschreiten könnte, durchexerziert. Mark Wahlberg spielt den noch immer nicht erwachsenen John Bennett, der mit einem Teddybären namens Ted zusammen lebt. Ted ist lebendig geworden, als John ein Kind war, damit er endlich einen richtigen Buddie hat. Die kindlichen Spiele sind längst vorbei, inzwischen kiffen und saufen die Buddies oder sie reden über Fäkalien, Sex und Frauen. Ihnen geht es prima, wenn da nicht Johns Freundin Lori, gespielt von Mila Kunis wäre, die ihren Zukünftigen endlich ganz für sich will und die nicht länger diese merkwürdige ménage à trois duldet. John soll erwachsen werden. Die Dialoge zwischen John und Ted sind so drastisch und rüde in ihrer Wortwahl, daß der sogar erst ab 16 Jahren freigegeben ist. Viele Kritiker meinten, nun würde endlich einmal tabulos über alles gesprochen und die political correctness würde torpediert werden. Doch was bedeutet es, wenn so offen über das gesprochen wird, wovon man sonst schweigt? Ist dies also ein Film der gegen die Prüderie ankämpft, die am liebsten alles, was nicht der Norm entspricht, tabuisieren und zensieren will? Oder ist der Film nicht selbst viel prüder als er sich gibt? Der biedere Durchschnittsbürger braucht hin und wieder den Exzeß. Denken wir zum Beispiel an Hangover. Die Handlung des Films gleicht der eines Pornofilms, sie ist absolut lächerlich und dennoch ist sie notwendig.

Der italienische Schriftsteller Umberto Eco wies darauf hin, daß die Pornographie ein triviales Handlungsgerüst braucht, damit der Exzeß, die unanständigen Szenen überhaupt erträglich werden. So braucht die Komödie „Ted“ auch genau diese Erzählweise, um dem obszönen Sprechen einen Rahmen zu geben. Auffallend ist die immer wieder aufscheinende Homosexualität, die die Konventionen der homosexuellen Beziehung durch bricht, sie erscheint als ein Ort für Perversionen.

Mehr dazu in der Filmanalyse mit Wolfgang M. Schmitt jun.!

Hier geht es zum YouTube-Kanal der Filmanalyse.

www.die-filmanalyse.de


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Kommentare

über Filmanalyse zu Ted


marko22

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"Heute mache ich ein Video in dem ich alle Fremdwörter gebrauche die ich kenne"

bei allem nötigen respekt aber sie reden unsinn.

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derleon

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AHAHAHA! Das ist ja Siegfried Kracauer für Doofe!
(Falls es sich allerdings, wie ich hoffe, um eine Satire handelt, muss ich zugeben: Es ist nicht die Schlechteste.)

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MrDominioni

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Ich weiss nicht wie der Typ darauf kommt, dass die Regisseure auch immer so viel denken wie er. Mein Gott, Seth MacFarlane hatte eine lustige Idee und hat diese in einen witzigen Film verpackt, viel mehr gibts dazu nicht zu sagen.

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friederike.mannig

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vitrinenglas.wordpress.com/2012/07/27/sex-crime-und-teddybar mein Kommentar zum Film

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tobi12000

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ja da würd ich ma sagen, fehldiagnose^^

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tobi12000

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erst unterstellst du john eine koprophilie, wobei ich, ohne den film gesehen zu haben, davon ausgehe, dass sich er und der teddy keine runtergeholt haben, als die prostituierte ins wohnzimmer gekotet hat. und dann beschreibst du den teddy als johns dissoziative sexualität. also so ganz passt das nicht zusammen...


Kängufant

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Hmmm, touché würd ich sagen! :)


Hooded Justice

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Hör Dir gerne zu. Mach weiter!

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RoosterCogburn

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Habe lange nicht so einen intellektuellen Scheiß gehört. Man kann einem durch so ne blöde Filmanalyse, direkt die Vorfreude auf so einem Film vertreiben. In erster Linie will Seth MacFarlane vor allem einen Unterhaltungsfilm schaffen.

Das war das zweite Mal das ich mir diese Filmanalyse angesehen habe. Diesmal hab ich sogar abgebrochen. Ein drittes Mal schau ich mir den Typen nicht an.

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der cineast

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Ach Gottchen...


MaxN91

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100% agreed.


nilswachter

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Völlig groteske Analyse eines überraschend witzigen Films. Was man alles in einen haufen Sch***** hineininterpretieren kann, ist schon witzig.

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Markbln

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Sorry, aber die omnipräsente Penetranz des TED-Trailers auf moviepilot reicht mir schon. Ein neuer Tiefpunkt in Sachen infantilem Kino.

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HellGreetings

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Die Haartolle gefällt mir immer besser! Richtig rebellisch, diesmal...

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sneakpeak

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"Homosexualität als Ort für die Perversion" - er meint es wahrscheinlich nicht so abwertend wie es klingt, aber wenn jemand diese beiden Worte in einem Satz verwendet bekomme ich dezente Aggressionen... außerdem ist das komplette Geschwafel über Homosexualität im Film totaler überflüssig, MacFarlane liegt das Thema nur am Herzen, weil sein Bruder schwul ist, und will deshalb einen lockereren Umgang mit dem Thema. Hat er meiner Meinung auch geschafft und in Ted das wohl unverkrampfteste Coming-Out der Filmgeschichte eingebaut.

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