Joan Fontaine

Beteiligt an 21 Filmen

Joan Fontaine ist eine britische Schauspielerin, der es mit nur wenigen Rollen gelang sich in die Riege der Großen einzureihen.

Leben und Werk

Gemeinsam mit ihrer Schwester Olivia de Havilland erhielt sie schon in jungen Jahren Schauspielunterricht durch ihre Mutter. Als sie in den 1940er Jahren von David O. Selznick als schüchterne Frau von Laurence Olivier für Alfred Hitchcocks Rebecca engagiert wurde, gelang ihr über Nacht der große Durchbruch und sie wurde sofort für den Oscar nominiert. Mit ihrem nächsten großen Hitchcock-Film Verdacht (1941) gewann sie den begehrten Academy Award schließlich, wobei sie abermals eine hilflose Ehefrau spielte, diesmal mit Cary Grant als Partner.

Für Liebesleid (1943) mit Charles Boyer erhielt sie eine weitere Oscar-Nominierung, in Jane Eyre (1944) spielte sie neben Orson Welles, in Max Ophüls Brief einer Unbekannten (1948) war sie in einer ihrer größten Rollen zu sehen. Wegen einer Krankheit ist sie seit 1958 nur noch selten auf der Leinwand zu bewundern, tritt aber noch im Theater und in TV-Produktionen auf. In Zärtlich ist die Nacht (1962) von Henry King hatte Joan Fontaine einen letzten Gastauftritt. 1978 veröffentlichte sie ihre Memoiren mit dem Namen “No Bed of Roses”.

Sie war viermal verheiratet und hat eine Tochter, Deborah Leslie Dozier (geb. 1948) aus ihrer Ehe mit
William Dozier und eine weitere Adoptivtochter aus Peru, Melinda. Sie hatte allerdings sehr schlechten Kontakt zu den beiden und lebte jahrelang in einer Fehde zu ihrer Schwester Olivia, die von der Presse vollstens ausgebadet wurde.

Joan Fontaine hat einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywoodat (1645 Vine Street).

Quelle
Cast&Crews auf: Rebecca, DVD, Aus: Afred Hitchcock Collection (5 DVDs), Euro Video 2002, 535min.
Joan Fontaine in der Wikipedia (engl.)


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Komplette Filmographie


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