Rebecca

Rebecca (1940), US
Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 30.10.1951

7.3 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
986 Bewertungen
17 Kommentare
Rebecca - Bild 2492327
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von Alfred Hitchcock, mit Laurence Olivier und Joan Fontaine

Maxim de Winter, Herr über das ehrwürdige Anwesen Manderley, lernt im Urlaub eine junge Gesellschafterin aus einfachen Verhältnissen kennen. Kurzentschlossen hält er um die Hand der jungen Frau an. Die Freude der Frischvermählten ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn auf dem Landsitz wird die neue Schlossherrin bald vom übermächtigen Schatten der ersten Ehefrau bedroht… Doch mit der Entdeckung der Leiche Rebeccas, ein Jahr nach ihrem Tod, fällt unerwartet ein Mordverdacht auf Maxim, der tief in seinem Herzen die Wahrheit über ihren Tod verborgen hält.

Der Film beginnt dort, wo er auch endet: in Manderlay. Eine Frauenstimme, die wir später der zweiten Ehefrau von Mr. Maxim de Winter (Laurence Olivier) zuordnen können, erzählt die atmosphärische Geschichte, die sich um eine tote Frau namens Rebecca dreht: Last Night I dreamed I went to Manderlay again

Die junge Gesellschafterin (Joan Fontaine) der fiesen Mrs. van Hopper (Florence Bates) ist in Monte Carlo auf Reisen und geht spazieren. Dabei erschrickt sie sich vor einem Mann, der im Begriff scheint, sich die Meeresklippen hinunterzustürzen.

Die zweite Mrs. de Winter

Im Hotel erfährt das Mädchen, um wen es sich handelt: es ist George Fotescu Maximilian de Winter (Laurence Olivier), der eine beträchtliche Anzahl der schönsten Vornamen hat, wie er selbst sagen wird. Zugleich ist er seit kurzem Witwer und Besitzer eines der prachtvollsten Anwesen Englands: Manderlay. Der melancholische de Winter ist zwar angewidert von Mrs. van Hopper, dafür umso mehr entzückt von dem kindlichen Geschöpf, das sich sofort in ihn verliebt. Die beiden unternehmen heimlich Ausflüge, sie berichtet ihm von ihrem Talent, dem Zeichnen, doch er gibt nichts von sich preis. Mrs. van Hopper weiß zu berichten, dass die Exfrau des Edelmannes die schönste Frau war, die man unter die Augen bekam und bei einem tragischen Segelunfall ums Leben kam. De Winter musste ihren aufgequollenen Leichnam…


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Rebecca

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.0Sehenswert

[...] Neben vielen märchenhaften Zügen, besticht der Film jedoch in erster Linie durch seine dichte Darstellung. Die ausgezeichnete Story mit überragenden Schauspielern, hält den Zuschauer bis zuletzt in Atem. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Rebecca“, übrigens eins der humorlosesten Werke Hitchcocks, konzentriert sich auffallend stark auf das, was man nicht sieht. Es liegt einfach etwas in der Luft, und die anfangs unmöglich wirkende Beziehung der zwei Hauptfiguren birgt eine dezente, permanente Grundspannung. Das Paar in den Titelrollen ist zunächst eher unsympathisch angelegt. Sie ist übertrieben unterwürfig und eingeschüchtert, während sie durch eine Reihe von Fettnäpfchen stolpert; Er ist übertrieben rau und dabei unglaubwürdig mit seiner Zuneigung zu Ihr. Doch der Knüller ist, wie die beiden Charaktere bei einer späten Schlüsselszene geebnet werden und plötzlich viel ansprechender wirken. Dabei wartet die Geschichte gegen Ende mit mehreren raffinierten Ideen auf. Die kluge Kameraführung unterstützt die rätselhafte Atmosphäre und lässt einen die bedrückende Präsenz Rebeccas spüren, obwohl man diese Frau niemals zu Gesicht bekommt. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Hitchcocks Hollywood-Debüt und gleich eines der besten Werke des Master of Suspense. Diesem Titel wird der Londoner zwar nicht in jedem seiner Filme gerecht, aber bei "Rebecca" stützte er sich zum zweiten Mal auf eine stimmungsvolle Romanvorlage von Daphne Du Maurier und inszenierte einen schaurig, schönen Klassiker des klassischen Psycho-Thrillers. Joan Fontaine brilliert in der Rolle der jungen Mrs. de Winter. Ein echter Meilenstein, dem für das Jahr 1940 eine gewagte düstere, morbide Stimmung gelang und der mit der Rolle der Mrs. Danver sogar ein wenig Sprengkraft in Sachen latenter Homosexualität aufweist.

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Kommentare (14) — Film: Rebecca

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Cellmorbasg

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Bewertung7.5Sehenswert

Am Anfang muss das Paar de Winter erstmal zusammenkommen, doch das ist so sehr alten Rollenbildern verhaftet, dass es schwer fällt sich mit zu freuen über diese neue Liebe. Das kommt erst später im Rückblick, wenn sie sich ihre Hochzeitsreise anschauen.
Dieser Einführung in Monte Carlo folgt das Zwischenstück in Manderleys Gruselatmosphäre, ein starkes Stück das sich selten wenn überhaupt nochmal in Hitchcock Werk findet. Sowohl das Schloss als auch Judith Anderson und der teilnahmslose Ehemann beschwören für die junge Mrs. de Winter und den Zuschauer Rebecca herauf.
Die Auflösung der Geschichte fällt dagegen wieder etwas ab, doch Manderley trägt auch über das Ende hinaus.

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La Bardot

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Möglicherweise nicht der beste Hitchcock, aber definitiv einer seiner besten. Ein düsterer und atmosphärischer Film, dessen subtiler Spannungsaufbau einfach phänomenal ist.

Das junge, naive Mädchen, gespielt von Joan Fontaine, die sowohl im Film als auch im Buch niemals bei ihrem Namen genannt wird - welcher somit ein Rätsel bleibt -, wird nach und nach in einen unaufhaltsamen Strudel aus Hass hineingezogen. Bis zuletzt scheint es kein Entrinnen zu geben, doch der Schluss ist ebenso furios wie großartig. Die schauspielerische Leistung brachte dem magischen Laurence Olivier, der Hauptdarstellerin, sowie der hevorragend aufspielenden Judith Anderson in der Hauptrolle der Mrs. Danvers jeweils eine Oscarnominierung. Der Film selbst konnte die begehrte Trophäe einheimsen, über dessen Verdienst eine zwiespältige Meinung herrscht. Sehens- und empfehlenswert ist der Film allemal. Begeisternden Lesern lege ich auch das Buch sehr zu Herzen.

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hoffman587

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Rebecca

...Ein Geheimnis....ein Mysterium...ein Film von Afred Hitchcock, sein erstes Hollywood-Werk....das ist "Rebecca" aus dem Jahre 1940 nach dem gleichnamigen Roman von Daphne du Manier....

Eine Story, die faszinierend ist, die Angst macht, mysteriös, schlau durchdacht, einfach nur mehr als interessant, anspruchsvoll und doch voller unerwarteten Überraschungen: Nach dem mysteriösen Tod seiner Gattin Rebecca will der Herr Maxim de Winter erneut heiraten, so lernt er im Urlaub bald eine junge Frau kennen, er heiratet sie. Doch für sie wird das Leben auf seinem Schloss Manderley zu einem einzigen Alptraum, denn die übermächtigen Schatten der verstorbenen Ehefrau scheinen, in dem Landsitz selbst noch zu ruhen.

In den Hauptrollen ein famoser Laurence Olivier, am Anfang als doch recht kühler Ehemann Maxim De Winter, doch das sein Verhalten ändert sich vollständig, er spielt seine Rolle perfekt, er verkörpert sie glaubwürdig und zudem noch sehr intensiv, neben spielt aber auch Joan Fontaine die zweite Mrs. De Winter hervorragend, sie bringt die Ängste und Vermutungen exzellent rüber, sie fühlt sich vom Wahnsinn umzingelt, ist ihm schutzlos ausgeliefert. Zu loben wären weiterhin auch Judith Anderson als Mrs. Danvers, die anscheinend treuergebene Haushälterin.

Als meisterhaft kann mal wohl Hitchcock´s Regie bezeichnen, sehr langsam erzählt er die Geschichte, dafür aber ums unheilvoller und mysteriöser, irgendwie märchenhaft, aber irgendwie auch nicht, ja sogar fast schaurig, auch wenn es für mich ab und an kleine Längen gab, die aber locker wieder durch das brillante inszenierte, unheimliche Intro und das mindestens genauso herausstechende Finale des Ganzen weg gemacht werden, die mich jedenfalls in ihren Bann zogen, unbeschreiblich, Hitchcock spielt psychologisch mit dem Zuschauer.
Des weiteren kann man die Kameraarbeit auch als virtuos betiteln, immerhin erschafft sie auf der einen Seite traumhafte und wunderschöne vom Schloss Manderley, die aber auf der anderen Seite düster und in gewisser Weise auch unheimlich sind, Bilder mit einer dichten Atmosphäre.

Ja und bei den Charakteren, gibt es weiterhin viel interessantes, die Hintergründe, ihre Hintergründe werden faszinierend dargestellt alles ist anders, als es am Anfang scheint, Sympathie für sie oder nicht...und die Dialoge erstklassig geschrieben, elegant und stilvoll, passend, um es jetzt mal kurz zu machen.

Zum Schluss bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass Hitchcock mit "Rebecca" auf jeden Fall ein mehr als würdigen, düsteren, ersten Hollywood-Film ablieferte, einfach ausgezeichnetes Kino.

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Tina Scheidt

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Bewertung9.0Herausragend

Rebecca ist eine gothic novel von Daphne du Maurier, die Alred Hitchcock so unnachahmlich verfilmt hat.
Eine junge Frau, die keine Anverwandten mehr hat und als Gesellschafterin ihr Brot verdienen muss, lernt an der Seite ihrer Arbeitgeberin im glamourösen Monte Carlo Maxim de Winter kennen. Dabei geht es höchst dramatisch zu, weil es den Anschein hat, als wolle Maxim sich umbringen und die junge Frau spricht ihn an, schreit sogar erschrocken auf, weshalb Maxim sogar eher ärgerlich reagiert und diese erste Begegnung verheißt nichts Gutes.
Doch schnell wird es bei beiden Liebe und sie heiraten, als Mrs. van Hopper, die Arbeitgeberin von der jungen Frau (ihren Namen erfährt man nie), mit ihr zurück nach New York reisen will und Maxim sie fragt, ob sie mit Mrs. van Hopper reisen, oder mit ihm nach Manderley, seinen prächtigen Stammsitz, reisen will. Sie denkt, er möchte sie anstellen, doch er will sie heiraten!
Aber alles wird höchst sachlich erklärt, und dann noch wie bei einem kleinen Kind der Chefin erklärt!
Die beiden heiraten, kehren nach Manderley zurück, wo die Hausdame, Mrs Danvers, das Zepter hält und alles so belassen hat, wie es ihre vergötterte Mrs. de Winter (die verstorbene erste Frau von Maxim) angeordnet und verlassen hatte. Sogar der Westflügel ist noch so eingerichtet, wie ihn das Ehepaar bewohnt hat und wird von ihr wie ein Museum so konserviert.
Wie ein Schreckgespenst herrscht Rebecca de Winter nach wie vor über Mrs Winter (beängstigend gruselig von Dame Judith Anderson gespielt) und Manderley und auch über die 2. Mrs. de Winter.
Es sieht sogar so aus, dass es Mrs Danvers schafft, dass die ihr verhasste 2. Mrs. de Winter Selbstmord begehen will. Doch aufregende Ereignisse während und nach eines Kostümballs auf Manderly erzwingen eine völlig andere Reaktion sämtlicher Bewohner Manderleys und bewirken, dass aus der jungen, wie ein ängstliches, schüchternes Mädchen mit dazu passenden Augen, die es Maxim so angetan hatten und weshalb er sich ausgerechnet in sie verliebt hatte (was die 2. Mrs. de Winter nicht mehr geglaubt hatte), die immer unter dem Einfluss von Mrs Danvers gestanden hatte, erwachsen wird und ihren Platz als Mrs. de Winter einnimmt an der Seite ihres Mannes, von dem sie weiß, dass er sie liebt wie sie ihn und für den sie kämpft.
Er war es, der Mrs. de Winter umgebracht hat! (Hier zwar als Unfall dargestellt, weil es zu der damaligen Zeit so "angesagt" war unter Filmmachern, dass kein Schurke oder Mörder ein gutes Ende im Film haben durfte und deshalb Maxim auch kein Mörder sein durfte, obwohl es Daphne du Maurier so geschrieben hatte, in ihrem Roman stolpert die Frau nicht, sie wird erschossen.)
Die Gerichtsverhandlung und die dramatischen Folgen mit dem Höhepunkt des brennenden Manderys und der wahnsinnigen (?) Mrs Danvers die im Westflügel in den Räumen ihres geliebten Lieblings den Tod wählt, lassen kein wirkliches Happy End aufkommen, doch Alfred Hitchcock schafft es meisterlich, diesen Eindruck zu revidieren, wie er überhaupt die gespenstische Atmosphäre in Manderley geschickt umsetzt und die Nähe Rebeccas für die 2. Mrs. de Winter beinahe greifbar werden lässt, es niemanden wundern würde, wenn sie wie ein stiller Schatten durch die Gänge wandeln würde an der Seite ihrer "Danny", ihrem Max sein neues Glück nicht gönnend.
Ganz großes Kino von Alfred Hitchcock und glänzend besetzt!

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sleepy_dinosaur

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Bewertung9.5Herausragend

"Gestern Nacht träumte ich ich wäre wieder in Manderlay. Ich stand vor dem eisernen Gitter der Einfahrt. Erst konnte ich nicht hineingelangen, denn der Weg war mir versperrt. Dann aber besaß ich plötzlich, wie alle Träumenden, übernatürliche Kräfte und wie ein körperloses Wesen ging ich durch das Hindernis hindurch. Als ich weiterging merkte ich, dass sich etwas verändert hatte. Die Natur war wieder in ihre Rechte getreten - unaufhaltsam, mit klammernden Fingern hatte sie sich der Auffahrt bemächtigt. Und schließlich stand ich vor Manderlay...MANDERLAY! Geheimnisvoll und schweigend lag es vor mir. Das Mondlicht kann der Einbildung merkwürdige Streiche spielen. Plötzlich war es mir, als ob im Haus Leben sei und die Fenster hell erleuchtet wären."
Mit solch (-fast schon-) Poesie beginnt ein wundervolles Werk des Mr. Hitchcocks. REBECCA ist/war sein Hollywood-Debüt und bis dato einer der besten Streifen, die ich von ihm gesehen habe (doch da folgen ja noch ein paar). Die Hauptdarsteller, insbesondere Laurence Olliver, wirken zu Beginn völlig unsympathisch, was sich komischerweise erst ändert, nachdem ein dunkles Geheimnis des Protagonisten gelüftet wird.
Die Kameraleistung ist einfach erstaunlich! George Barnes hat hier Bilder vom/im besagten Schloss Manderlay eingefangen, die so echt wirken und somit den gewünschten Gruselfaktor hervorragend dem Betrachter herüberbringen. Die eigentliche Person, Rebecca, in der es in Hitchcocks Thriller geht, sieht man zu keinem Zeitpunkt, nur halb auf einem Gemälde und trotzdem spürt man ihre Präsenz überall im Schloss. Zum Schluss tritt dann endgültig die gewünschte Spannung ein und alles gipfelt sich in einem einfachen, aber grandios inszenierten Finale.

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Tina Scheidt

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Eines nur: dieser wunderschöne Anfang stammt aus der Feder von Daphne du Maurier und Alfred Hitchcock hat es "lediglich" übernommen und brillant in Szene gesetzt.


Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der erste Film von Hitchcock in den USA ist ein spannend inszenierter, opulenter, manchmal romantisch-märchenhaft anmutender Mysterythriller, der mit exzellenten Schauspielleistungen punkten kann und zu den besten Regiearbeiten Hitchcocks gezählt werden muss. "Rebecca" ist eine von drei filmischen Adaptionen Hitchcocks, die auf einem der Werke der Autorin Daphne du Maurier (u.a. Riffpiraten, Die Vögel) basieren. Während der Dreharbeiten kam es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Hitchcock und Produzent David O. Selznick (Vom Winde verweht). Bereits im Vorfeld schrieb Selznick bezüglich des von Hitchcock ausgearbeiteten und gegenüber dem Roman veränderten Drehbuchentwurfs: „(Wir wollen) nicht die verzerrte und vulgarisierte Version eines Werks, das sich doch bereits als erfolgreich erwiesen hat“. "Rebecca" war bis dahin mit über 1 Million Produktionskosten Hitchcocks teuerster Film. Bei der Oscarverleihung 1941 erhielt der Thriller die Auszeichnung als "Bester Film". Übrigens das einzige Mal, dass ein Film von Hitchcock diese Auszeichnung erhielt.

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alanger

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was hältst du übrigens von über 'den dächern von nizza'?


Filmkenner77

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Viele mögen diese Krimikomödie. Ein eleganter Film vom Meister, aber meine Vorlieben liegen eher bei "Dei Vögel", "Fenster zum Hof", "Psycho" oder meinem Lieblingsfilm von Hitch, "Der unsichtbare Dritte."


1oOwaCk

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Bewertung9.0Herausragend

Ein grandioser Film, den man gesehen haben sollte!

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vielleicht hätte Hitchcock sich nicht selbst so ernst nehmen sollen. Wo zum Teufel fehlt es "Rebecca" an Humor? Vermisst den überhaupt irgendjemand? Natürlich gibt es Humor, aber nur ein wenig. Das tat Hitchcock mal genug, anders lässt es sich nicht erklären, wie dieses Meisterwerk zustande gekommen ist.
Eigentlich erzählt "Rebecca" eine durch und durch brutale Geschichte, viel heftiger und düsterer als andere Hitchcockfilme. Es liegt eher am subtilen Inszenierungsstil, dass der Film trotzdem sehr elegant daher kommt. Allein die Kameraarbeit ist sehenswert. Die unausgeglichene Beleuchtung, die vielen Fensterverzierungen, die große Schattenmuster ins Haus werfen, all das lässt Manderlay wie ein Mausoleum wirken. Es fungiert als Totenstätte der übermächtigen Exfrau, die hat durch ihre Schönheit Männlein wie Weiblein in ihren Bann gezogen und war anscheinend so von sich eingenommen, dass ihr sogar die Kraft zum ordentlichen Selbstmord fehlte.
Es ist beeindruckend wie hier das Unsichtbare sichtbar gemacht wird. Das geht sogar so weit, dass die Kamera in manchen Momenten den Bewegungen eines nicht sichtbaren Akteurs folgt. Der Zuschauer dichtet der Szene nun seine eigene Vorstellung hinzu. Es ist bestimmt so, dass jeder sich diese Rebecca anders vorstellt.
Joan Fontaine und Laurence Olivier geben hier wohl eines der ungewöhnlichsten Hitchcock-Paare ab, weit entfernt von den bekannten sophisticated Lust-Beziehungen wie in „North by Northwest“ oder „Notorious“, was auch am Fehlen Cary Grants liegt. Während Fontaine beinah a-sexuell, kindlich und aus voller Liebe sich fast sklavisch von Olivier unterwerfen lässt, missbraucht er sie nur als Substitut für seine Schuld. Diese herben Unterschiede werden erst später in einer der längsten Szenen des Films nivelliert.
Grundsätzlich umgibt dieses Melodrama stets die Aura eines Spukhausfilms, die Atmosphäre dabei fast so dick wie Götterspeise. Es gibt wenige Filme, die die Grenzen des Mediums so ausreizen.

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Marie Krolock

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Bewertung9.0Herausragend

Ein großartiges Werk! Düster, unheimlich, spannend. Judith Anderson als Haushälterin ist brilliant, ebenso Laurence Olivier und Joan Fontaine!

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Gustav

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Bewertung5.0Geht so

Was diese frischgebackene Schlossherrin dringend gebraucht hätte, wäre ein Management-Seminar. Vermutlich hätte aber schon kräftiges Anschnauzen der Personals ausgereicht, um ihre Probleme zu beseitigen.

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Xpander

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jetzt weiß ich auch woher der klasische Cardigan für Damen, seinen Namen hat: Rebecca. anyway, das ist und bleibt einer meiner ganz großen Lieblingshitchcocks!

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annaberlin

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Bewertung9.5Herausragend

Hitchcocks erster Hollywoodfilm nach seiner langen britischen Schaffensphase. Rebecca ist gruselig-spannend, ein Meisterwerk!

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Martina

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Bewertung9.0Herausragend

Die gleichnamige Romanvorlage von Daphne dü Maurier war früher eines meiner Lieblingsbücher, und auch der Film ist inzwischen einer meiner Lieblingsfilme, auch wenn sich Hitchcock in einem wichtigen Detail nicht an das Buch hält!!

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neumann2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klassiker. Abslolut sehenswert. Die Romanvorlage spricht wohl eher Frauen an (ich habe mich gelangweilt), aber die filmische Umsetzung ist erstklassik.

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