Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

The Last King of Scotland

GB · 2006 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 16 · Drama · Kinostart

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von Kevin Macdonald, mit Forest Whitaker und James McAvoy

Ein junger Mediziner lässt sich von Idi Amin, dem “letzten König von Schottland”, und seinem Reichtum verführen.

Handlung von Der letzte König von Schottland
Was tun, wo das Medizinstudium abgeschlossen ist? Für den jungen Schotten Nicholas Garrigan (James McAvoy) geht es nicht in eine hochdekorierte Klinik, wo eine Karriere als Chefarzt auf ihn warten würde. Stattdessen kappt er alle Stricke und reist nach Uganda, wo er in einer kleinen Siedlung einem europäischen Doktor und somit den Menschen hilft. Dabei verliebt er sich in die Frau des Doktors (Gillian Anderson).

Doch das Idyll des abgeschiedenen Dorfes ist bald dahin, als ein Putsch die Regierung des Landes umwirft. Der neue Präsident, der charismatische Idi Amin (Forest Whitaker), besucht auf einer Tour durch das Land auch die Ortschaft, in der Nicholas tätig ist. Der beeinflussbare junge Mann ist von der beherrschenden Art des Staatsmannes beeindruckt. Kurz darauf kann er Amin zufällig behilflich sein, als er ihn nach einem kleinen Verkehrsunfall ärztlich versorgt. Ohne Umschweife lädt Amin Nicholas ein, mit ihm nach Kampala zu kommen, um dort als sein Leibarzt zu arbeiten. Von der starken Persönlichkeit des Präsidenten eingenommen, sagt Nicholas zu, sehr zur Sorge seiner Freunde in der Mission.

Als Teil des engsten Kreises um Idi Amin erlebt Nicholas ein Leben des Überflusses, in dem ihm an nichts fehlt. Auch seine Freundschaft mit Amin wächst täglich. So verblendet merkt er viel zu spät, mit was für einem Menschen er sich eingelassen hat: Idi Amin überzieht Uganda mit blutigem Terror und kapselt sich von den Nachbarstaaten ab. Zu diesem Zeitpunkt gibt es für Nicholas schon keinen Weg mehr aus dem festen Griff der Militärdiktatur.

Hintergrund & Infos zu Der letzte König von Schottland
Von 1971 bis 1979 herrschte der selbsternannte “letzte König von Schottland” Idi Amin über das zentralafrikanische Uganda. In dieser Zeit starben über 300.000 Menschen, darunter viele Anhänger des zuvor regierenden Präsidenten. Die Massenmorde und vollständigen Zerstörungen von Ansiedlungen machten ihn zum Archetyp des afrikanischen Diktators. Dennoch hielt die Bundesrepublik bis zu seiner Ernennung als “Präsident auf Lebenszeit” 1976 gute Beziehungen nach Uganda. Als Tansania schließlich in Uganda einmarschierte, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten, floh Amin nach Saudi-Arabien. Damit endete seine Herrschaft.

Die Figur des Nicholas Garrigan hat so nie existiert. Es wird vermutet, dass sie auf einem britischen Soldaten basiert, der unter Amin arbeitete und nach einem Fluchtversuch im Gefängnis landete.

Für seine Darstellung des Diktators wurde Forest Whitaker mit Auszeichnungen überhäuft. Unter anderem erhielt er 2007 den Golden Globe und den Oscar, beide in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. (PZ)

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